NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

 

Interwju mit Gutti

 



Chris Dingsbums: Sie haben sich ja seit Beginn Ihrer politischen Karriere ständig um Publissity bemüht. Inzwischen haben Sie wohl mehr davon, als Ihnen lieb sein kann. Vor allen Dingen zu jedem Anlass ein anderes Outfit anzulegen, stelle ich mir problematisch vor. Wie machen Sie das eigentlich?



Gutti: Ist doch alles eine Sache der Gewohnheit. Ich habe auch meine Berater, die amerikanische Vorgaben übernommen haben. Man muss sich nur öfter umziehen.

 


Chris Dingsbums: Was tragen Sie denn zu Ihrem Gang aufs Schaffott, wenn Sie reumütig vor der Presse verkünden, dass Sie abgeschrieben haben? Ich würde zu einem Outfit a la` Karlchen Lagerfelt raten, so ganz in schwarz, mit gesenktem Blick und vielleicht hat Frauchen eine Zwiebel in der Nähe stehen, die das Auge reizt.Denn eine Träne der Reue macht sich immer gut, zu jedem Anlass.



Gutti: Wir werden das mit Videoanalysen austesten, was am besten ankommt. Meine Berater wissen schon, wie man das am besten dreht. Helmut Kohl hat auch immer verweigert und kam damit durch. Irgendwann vergessen das die Bürger wieder. Oder man muss einen noch grösseren Skandal raushauen. Dann komme ich ins Hintertreffen.



Chris Dingsbums: Haben Sie denn inzwischen die unsauberen Zustände auf der Gorch Fuck in den Griff bekommen?



Gutti: Ja, das ist nicht mehr die Bundeswehr von einst, wie es sie mal war. Seitdem beiderlei Geschlechter auf einem Segelschiff ihr Unwesen treiben müssen, also auf engem Raum praktisch, können sie sich nicht mehr ausgiebig aus dem Weg gehen. - Es gibt zu wenig Damen für die Herren. - Soldaten sind auch nur Männer und die dort tätigen Frauen sind nicht nur Krieger. Ich plädiere für ausgeglichene Quoten an Frauen und Männern, damit die Soldaten neben ihrem Beruf auch noch ihren Spass haben können.



Chris Dingsbums: Sie wollen also auch bei der Bundeswehr die Frauenquote erhöhen?



Gutti: Ja, meine Reform sieht das vor. Man muss ja mal mit der Zeit gehen.



Chris Dingsbums: Allerdings geht es doch nicht mit rechten Dingen zu, wenn eine Soldatin beim Klettern tödlich verunglückt und als Grund "Übergewicht" angegeben wird. Haben Männer denn keine überflüssigen Pfunde?



Gutti: Wer das an die Öffentlichkeit gebracht hat, muss im Kopf nicht ganz frisch gewesen sein. Ich werde mit unehrenhaften Entlassungen drohen, wenn die nicht spurten.



Chris Dingsbums: Es wurde von BILD veröffentlicht, der Zeitung, die zuerst mit der Toten sprach, die auch die Empfehlung ausgab, den Kapitätn des Schiffes fristlos zu entlassen, dem Sie folgten.



Gutti: Man kann ja nicht zur gleichen Zeit überall sein. Bild hilft mir eben, mein Amt als Verteidigungsminister sorgfältig zu verwalten. Was spricht denn dagegen?



Chris Dingsbums: Und wie steht es um Afghanistan derzeit? Hatten Sie Ihre Frau und Kerner wieder dabei? Und welchen Zweck hatte diese Show?



Gutti: Nein, meine Frau und Kerner waren nicht mit. Es wäre ja langweilig, immer gleiche Methoden zu verwenden, um sich in Szene zu setzen. Sie wissen doch, wozu eine Show produziert wird. - Einmal stabilisiert das den Zusammenhalt der Truppe. Es gibt doch reichlich Anschauungsmaterial, wie Soldaten auf hübsche Frauen ansprechen. Es motiviert sie. Und meiner Frau tat es auch mal gut, so knackige Männerkörper zu Gesicht zu bekommen. Wie Sie wissen, gibt es bei unseren politischen Empfängen nicht besonders viel in der Richtung zu sehen. Das Auge braucht auch mal einen Genuss.
Und was den Kerner betrifft, brauchten wir ja wohl einen, der unsere Show auch passend in Umlauf bringt.



Chris Dingsbums: Was sagt denn die Chefin zu ihrem Treiben?



Gutti: So lange, wie die Umfragewerte der Union steigen, sagt sie nicht gross was.



Chris Dingsbums: Aber jetzt, nach ihrem Abschreibeskandal, da könnte der Drohfinger aber mal sichtbar werden.



Gutti: Die UNION hat doch wohl, vor allem seit Helmut Kohl, lange Erfahrungen damit, wie man unangenehme Ereignisse am besten aussitzt! - Ich habe bereits damit begonnen und nur ausgesuchte Journalisten für die Pressekonferenz zugelassen. - Man muss eben für ein noch grösseres Ereignis sorgen, damit meine, teils abgeschriebene Doktorarbeit dahinter verschwindet. - Darüber werden wir nun beraten. - Ich habe ja schon den Vorschlag gemacht, dass Angela Merkel nun ein Kind bekommen muss. Das machen sehr viele Politiker, um beim Wahlvolk besser anzukommen. - So ein kleiner Gutti würde ihre Kanzlerschaft auf viele Jahre sichern.
Merkels Drohfinger? - Nein, ich weise darauf hin, dass meine edle Herkunft die Union aufwertet und Stimmen kosten würde, meinen Rücktritt anzuordnen. Und das alles für einige Versehen? Ich habe schliesslich nicht bewusst abgeschrieben und wollte nicht arglistig täuschen!



Chris Dingsbums: Kann man das denn unbewusst machen?



Gutti: Schliesslich habe ich sieben Jahre lang dafür gebraucht, um die Doktorarbeit fertig zu stellen, neben meinem Beruf und der Familie. Das alleine müssten doch schon Gründe genug sein, die Anschuldigungen jetzt mal endlich fallen zu lassen!

 

Vielen Dank Herr von und zu für dieses Interwju. 

 

Kommentare   

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