NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

 

 

 

Interwju mit Philipp Rösler

 


von Chris Dingsbums

 



Chris Dingsbums: Herr Rösler, schönen Dank, dass Sie gekommen sind. Bei Ihnen in der FDP ist ja schwer was los. Darum möchten die künftigen Nichtwähler Ihrer Partei ja auch wissen, wie Sie sich die Rettung der FDP vorstellen?

 



Philipp Rösler: Wir hatten eine wahre Postenschacherei hinter den geschlossenen Türen. Keiner will sein Pöstchen aufgeben. Die meisten kleben direkt daran.

 



Chris Dingsbums: Wie haben Sie denn das Brüderle vom Stuhl des Wirtschaftsministers wegbekommen? Er äusserte ja zuvor, dass dabei Blut fliessen würde.

 


Philipp Rösler: Nun, man muss halt deren Schwächen auch kennen. Erinnern Sie sich an den Bayernkönig Edmund Stoiber. Der klebte wirklich an seinem Thron. Man hat ihn in die EU weggelobt. - Da musste man eben auch mal Pöstchen schaffen.
Und wie war es bei Herrn Oettinger? Freiwillig wäre der nie abgetreten. Man hat ihn ebenfalls in die EU gelotst.

 


Und das Brüderle? - Beim Anblick eines guten Tropfens wird der ganz schwach. Dann heisst es, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und er bekam das Pöstchen des Führers der FDP, was Lästerwelle mal inne hatte, samt einiger Kisten seines Lieblingssaftes.. Und wenn das nicht hinhaut mit den Wählerstimmen, dann sortieren wir ihn einfach aus! Am Posten des Parteivorsitzes ist der Schleudersitz ja schon massgeschneidert angebracht.

 



Chris Dingsbums: Nun müssen Sie mir aber mal erzählen, wie man vom Gesundheitsministerium ins Wirtschaftsministerium wechseln kann?

 



Philipp Rösler: Man packt sein Bündel und setzt sich einfach auf einen neuen Stuhl!

 



Chris Dingsbums: Es ist aber doch ein völlig anderes Ressort. Dass Sie als Arzt etwas von der Gesundheit verstehen, sollte man annehmen. Aber deshalb müssen Sie ja keine Wirtschaftskompetenzen besitzen.

 



Philipp Rösler: Das benötige ich auch nicht. Dafür sorgen schon die Lobbyisten. Wir lassen sie erst einmal eine Wunschliste schreiben und wie man das dann in die Tat umsetzen könnte. Das meiste davon setzen wir dann auch um. - Das ist doch im Gesundheitsministerium auch nicht anders gewesen.

 



Chris Dingsbums: Oder haben Sie gewechselt, weil die Pharmariesen Ihnen sonst die Hosen herunter ziehen und Sie eine schlechte Figur dabei abgeben?

 



Philipp Rösler: Ja, mein Kollege Bahr wollte unbedingt vorpreschen. Er weiss ja, dass Seehofer und die Ulla Schmidt schon versuchten, der Pharmaindustrie die scharfen Krallen zu schneiden. Es ging immer so aus, dass die Versicherten büssen mussten. - Aber ich sagte schon zu Beginn meines Amtes, dass ich aufgeben werde, wenn es mir nicht gelingen sollte, eine vernünftige Reform hinzukriegen. - Ich hätte demnach ja bald gehen müssen. Darum auch der Wechsel ins Wirtschaftsministerium. - Dort brauche ich ja nur immer meine herausragenden Leistungen zu erwähnen, Fachkräftegeschwafele äussern, Aufschwung XXXXL posaunen und massiv viele Propagandatrommeln schlagen. - Das andere machen schon die Lobbyisten! - Es beruht auf Gegenseitigkeit. Wir geben ihnen und die uns!
Das ist das ganze Geheimnis.

 



Chris Dingsbums: Und was macht Kollege Lästerwelle derweil? Steht er noch unter Schock?

 



Philipp Rösler: Ich denke, dass der durch seine Heirat und den Überanstrengungen in den Flitterwochen überfordert wurde und ihn dann die altrömische Dekadenz überfiel. - Es ist ja auch so: Verkünden Sie mal jeden Tag "Mehr Netto vom Brutto" und ein
“niedrigeres, einfacheres und gerechteres Steuersystem”. Dann glauben Sie am Ende auch noch daran.

 



Chris Dingsbums: Haben Sie keine Bedenken, jetzt die Mannen um "Jugend forscht" ins Rennen zu schicken?  Es geht hier nicht um Jim Knopf und die wilde 13 im Lummerland, wo
König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte regiert.

 



Philipp Rösler: Ja, einfach wird es nicht werden, aber bevor die Pharmaindustrie den Daniel Bahr zusammen faltet, werden wir Kompromisse schliessen. Das könnte dann so aussehen, dass die Versicherten vielleicht nur die Hälfte der normal vorgesehenen Beitragserhöhungen aufgebrummt bekommen. - Die meisten merken das ja nicht einmal, weil sie das ohnehin von ihren Einkünften abgezogen bekommen. Insofern ist das nicht ganz so tragisch. Wir überlassen das jedoch den Kassen selber, höhere Beiträge zu fordern. Dann sind wir von der Politik wenigstens aus dem Schneider. - Das ist schon mal eine kluge Strategie! Und wir Politiker wirken nicht wie die Marionetten der Pharmariesen.

 



Chris Dingsbums: Warum denken Sie denn, dass die Jungen eine bessere Politik machen, als die Älteren? -

 



Philipp Rösler: Ja, schauen Sie unsere Partei doch an, wo sie herumkrebst - zwischen 3 und 5%! Das ist doch das Werk der "gestandenen Politiker". Wir setzen jetzt alles auf eine Karte. "Schlimmer gehts nimmer!" - Guido macht weiterhin den Aussenminister. Wir haben alle bedacht, keiner wurde verstossen.

 



Chris Dingsbums: Kommt Ihr denn auch mit der Oberwichtigen klar? Und was sagen Sie zu der abgeschriebenen Doktorarbeit von Kollegin Koch-Mehrin?

 



Philipp Rösler: Wie das mit den Frauen ist. Hier und da zicken sie schon mal herum, aber am Ende winken immer die Kompromisse. Unsere ganze Regierungsarbeit ist mit einer heissen Nadel gestrickt, weil alles zu Zwangseinigungen führt.
Und was Frau Koch-Mehrin betrifft, sie hat den Doktortitel zurück gegeben und gut ist es. Sie wirkt noch ein wenig im EU-Parlament mit, falls sie überhaupt mal anwesend ist. Viel kaputt machen kann sie dort nicht. -

 


Wir von der FDP wollen mal untersuchen lassen, ob das Abschreiben der Doktorarbeit nicht von einem Virus ausgelöst wurde, so wie die Schweinegrippe vielleicht. - Schliesslich hat Gutti auch nicht bewusst getäuscht. Bei ihm geschah das durch Unordnung. - Auch das könnte bei Frau Koch Mehrin zutreffen. Es sind ja Kinder im Hause, die auch mal Notizen durcheinander bringen.
Man sollte das nicht überbewerten. - Übrigens hat auch Stoibers Tochter, Veronica Saß, ihren Doktortitel einbüssen müssen und noch ein CDU-Landtagsabgeordneter Matthias Pröfrock. - Die können doch nicht alle bewusst betrogen haben. - Wir geben die Untersuchung mal in Auftrag. - Wer weiss, was dabei herum kommt?

 



Chris Dingsbums: Ich bedanke mich für das ausführliche Interwju Herr Rösler und jederzeit gute Übereinkünfte mit den Lobbyisten.

 

 

 

 

 

 

Das ist eine feine Satire von NETZROSINEN:

 

 

 

Der kleine, feine Unterschied – Satire

 

 

 

 

ENSCHI: Also, Gutti, rück raus, haste tatsächlich geschummelt oder haste schummeln lassen?

 

 

 

GUTTI: Sag mal, bist du eigentlich von allen guten oder schlechten Geistern verlassen? Ich bin ein Freier, ähh, ein Freiherr natürlich. Ich hab es gar nicht nötig zu schummeln. Als Freiherr steht mir in Bayern der Doktortitel summa cum laude grundsätzlich zu. Das sehen die in Bayreuth auch so und die sehen das ganz richtig. Ich sag es noch einmal Enschi, die ganzen Anschuldigungen sind einfach abstrus. Ja, abstrus. Und lächerlich. Und verdächtig. Die kommen ja aus der linken Ecke, die Anschuldigungen.

 

 

 

ENSCHI: Da hast du recht, dieser Professor soll tatsächlich aus der linken Ecke kommen. Aber er ist halt Professor und hat dein Werk in einer juristischen Zeitschrift untersucht. Also, jetzt Hand aufs Herz, haste selber oder haste lassen.

 

 

 

GUTTI: Verdammt nochmals, wie oft soll ich es noch sagen, ich hab es nicht nötig zu schummeln. Ich bin Verteidigungsminister, Freiherr und Mäzen der Uni Bayreuth. Ich muss nicht schummeln.

 

 

 

ENSCHI: Also haste lassen.

 

 

 

GUTTI: Enschi, du nervst. Du nervst sogar ganz gewaltig. Sag mal, wie war das mit deiner eigenen Doktorarbeit? Hast du dir da etwa helfen lassen, dass du mir das unterstellst? Hä?

 

 

 

ENSCHI: Lenk jetzt nicht ab Gutti. Es geht nicht um meine Doktorarbeit sondern um deine. Und es steht ein ziemlich hässlicher Plagiatsvorwurf im Raum beziehungsweise in den Medien. Und dieser Vorwurf wird immer grösser und heftiger. Gestern ging es noch um lumpige, vernachlässigbare 4 Stellen heute sind es schon über 30.

 

 

 

GUTTI: Das sind alles linke Arschlöcher die so was behaupten. Wichser, die es nie zu etwas gebracht haben. Neidhammel die mir mein Ansehen und mein Aussehen nicht gönnen. Blödmänner sind das. Immerhin habe ich bei Facebook fast 64000 Fans. Das ist nicht nichts.

 

 

 

ENSCHI: Gutti, verdammtnochmal, es geht hier nicht um deine Facebookfans, es geht um den Plagiatsvorwurf. Haste oder haste nicht. Das ist hier die Frage. Mein Presseheini ist vorhin reingekommen und hat gesagt es heisse nicht mehr “Guten Tag” sondern jetzt “Gutten Plag” und es gebe schon eine Webseite die deine Dissi untersucht. Und der Spiegel schreibe auch dass das ein Plagiat sei.

 

 

 

GUTTI: Die Deppen vom Spiegel, diese Schmierfinken, die sind doch nur neidisch weil ich und Stephanie den Kerner mit nach Afghanistan genommen haben.

 

 

 

ENSCHI: Also, auf einen so einfachen Nenner kannst Du das nicht bringen. Mir kannst du es ja sagen, haste nun oder haste nicht oder haste lassen.

 

 

 

GUTTI: Ich kann es nicht mehr hören. Dieses saudumme Gerede. Von wegen Plagiat. Das ist aktives Führen. Du als Physiktussie kannst das ja nicht wissen. Aber das lernt man in jedem Managementseminar: “Wenn einer eine Arbeit besser kann als du, dann musst du die Arbeit sofort von diesem erledigen lassen.” Das nennt man DELEGIEREN !

 

 

 

ENSCHI: Aber . . .

 

 

 

GUTTI: Lass mich jetzt in Ruhe. Ich habe anderes zu tun. Ich muss jetzt zu meinen geringqualifizierten Jungs nach Afghanistan. Die stehen auf mich und stellen keine blöden Fragen. Der Flieger wartet schon.

 

 

 

ENSCHI: Nimmst du wieder Stephanie und Kerner mit?

 

 

 

GUTTI: Nee. Heute nicht. Das wird ein Blitzbesuch. Ich bin dann mal weg.

 

 

 

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate

 

 

 

http://netzrosinen.ch/           

 

 

 

Kommentare   

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