NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

 

Achtung Satire!

 

 

 

Interwju mit Entwicklungshilfeminister Dirk Liebel   

Chris Dingsbums:  Herzlichen Dank für Ihr Erscheinen, Herr Liebel. Tragen Sie eigentlich auch einen Doktortitel? Man weiss von Ihnen so wenig.

Dirk Liebel: Nein, für einen Doktortitel reichte es nicht. Deshalb bin ich ja in die Politik gegangen. - Aber schnell reden kann ich, was unter Umständen äusserst wichtig sein kann. Und den Doktor erwerbe ich dann anderweitig. Wenn ich mir einen Namen gemacht habe, bekomme ich den ohnehin verliehen.

Chris Dingsbums:  Herr Liebel, eigentlich wollte ich ja ein Interwju mit Herrn Lästerwelle. Ist der abgetaucht? Hat die FDP den eingesperrt? Was ist mit ihm los, nachdem er neulich die Hartz-Empfänger unter Beschuss nahm? - Warum haben Sie sich denn für diese Unterredung zur Verfügung gestellt?

Dirk Liebel:  Mein Redefluss ist meine Waffe, so wie Guido als Markenzeichen den Marktschreierton drauf hat. Darum hat man mich in die Arena geschickt. 

Chris Dingsbums:  Aber fühlen Sie sich bei mir in einer Arena? Hier findet doch nur eine Unterhaltung statt.

Dirk Liebel:  Bei den Schornalisten weiss man nie, was die in einem Interwju aus einem herausquetschen wollen. Ich habe jedenfalls die Gabe, zur Not das Innerste nach aussen drehen zu können. Aus schwarz mache ich weiss, wenn Sie verstehen, was ich meine. - Zur Not bringe ich den ganzen Sachverhalt zu einer Unlogik, wo Sie einfach sprachlos werden.

Chris Dingsbums:  Ach Herr Liebel, Sie stehen voll auf Konfrontationskurs, nicht wahr? Ich frage Sie einfach mal nach dem Warum?

Dirk Liebel:  Nun ja, der Guido wurde doch in den letzten Wochen wegen seiner Homosexualität von den Medien direkt überfallen. Er sitzt jetzt schmollend in der Ecke, wo vor allen Dingen alle auf ihn herumtrampelten, ja, sogar seine eigenen Parteianhänger. - Die meinten, Guido hätte die Schuld an dem Absturz der Wählerstimmen in NRW. - Er erhielt sogar von dem Ältestenrat der FDP einen Maulkorb verhängt. - Ja, gibt es denn etwas Schlimmeres für einen Vize-Kanzler? Das haben die Medien zu verantworten. Es herrscht ein fehlender Respekt vor dem hohen Amt, das er bekleidet. - Dabei hatte er es so gut gemeint.

Chris Dingsbums:  Sie reden gerade von "bekleidet", um jetzt mal auf eine neutrale Linie zu kommen. - Bekleidet kommt vom Kleid. Trägt Guido auch mal Kleider, so dass man annehmen könnte, dass er den Frauenpart in der Beziehung übernimmt?

Dirk Liebel:  Ich habe ihn noch nie in einem Kleid gesehen. - Ausserdem ist das doch ohnehin kein sichtbares Zeichen für ein Geschlecht. Schauen Sie auf die Araber. Auch sie tragen "lange Kleider". Würde man sie deshalb für Frauen halten? - Und die Ganslerin trägt Hosen. Ist sie deshalb ein Mann?

Chris Dingsbums:  Der Herr Lästerwelle hat sich ja schon einmal mir gegenüber geäussert, dass er ein Neutrum sei. Es ist ja so, dass man das einmal näher ergründen möchte. - Übrigens geriet Herr Lästerwelle nicht wegen seines Schwulseins in die Kritik der Medien. Das muss man doch einmal klarstellen. - Die FDP geriet ins Kreuzfeuer, weil sie in den Verdacht geriet, eine käufliche Partei zu sein. "Je höher die Parteispenden, desto besser und schneller werden die Interessen der Spender von der FDP berücksichtigt."

Dirk Liebel:  Es handelt sich um einen Verdacht. Ja glauben Sie etwa, dass Sie etwas anderes daran festknüpfen können? Schauen Sie doch, wie es anderen Politikern erging, die schwere Erinnerungslücken hatten. - Ein Vergesslicher sitzt heute im Finanzministerium und hilft, die Steuergelder zu verteilen. Und wo sind seine Kritiker heute? -  Sie schreiben sich immer noch die Finger wund. - Wir haben gute Anwälte, die jedes Loch in den Gesetzen kennen. Notfalls überfahren einige Leute auch mal besoffen eine rote Ampel. - Also, lassen Sie es gut sein, der FDP etwas anzudichten. -

 

Ausserdem: Wenn Sie heute 250.000 Euro auf Ihrem Konto entdeckten, würden Sie die Summe ignorieren? Wären Sie dem Spender etwa böse? - Und wenn dann noch einige Male solche Summen auf ihrem Kontoauszug erscheinen, werden Sie dann nicht aufmerksam auf diese Person, die Ihnen soviel Gutes tun will? - Erzählen Sie mir nicht, dass Sie sauer würden und den Betrag zurück schickten! - Das wäre Dummheit und dumm sind wir von der FDP nicht!

Chris Dingsbums:  Nun gut, Herr Liebel. Während des Wahlkampfes haben Sie sich doch geäussert, dass Sie das Amt, was Sie jetzt führen, abschaffen wollen. - Jetzt, nach der Wahl haben Sie sich richtig ins Zeug gelegt und noch Personal aus Ihrem Bekanntenkreis eingestellt. Meinen Sie nicht, dass Ihre Partei noch unglaubwürdiger geworden ist, als sie es ohnehin schon war?  - Und warum sind Sie völlig überraschend nach Afghanistan geflogen und reden dort von Reformen? Haben Sie vergessen, in welchem Land Sie sich befanden?

Dirk Liebel:  Die FDP ist die glaubwürdigste Partei, die es überhaupt gibt. - Nach der Wahl hat man mich davon überzeugt, das Ministerium der Entwicklungshilfe zu übernehmen. Da sei in den letzten Jahren sehr viel geschlampt worden, ohne es der SPD jetzt ankreiden zu wollen. Allerdings gilt dieser Bereich zu verbessern und dafür war ich die geeignetste Person. - Ich habe mich nach Afghanistan aufgemacht, um mir selber ein Bild von der Situation zu machen. - Und zwar würde ich die Gelder auch daran festmachen, wie das Volk mit der Mülltrennung umgeht. - Man muss das Volk gleich zu Beginn richtig einweisen und das mit den Hilfen richtig  kompensieren. - Ich muss etwas vorweisen, denn ich will ja nicht ewig in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Ausserdem bin ich doch der Kenner der Szene überhaupt. Schliesslich war ich doch lange bei der Bundeswehr aktiv. - Nicht zu vergessen, dass ich den Guttie jederzeit ersetzen könnte, wie auch die von der Leyen, die im Arbeitsministerium sitzt. - Schliesslich war ich auch im Arbeitsamt aktiv tätig. Sie sehen also, wie vielseitig ich verwendbar bin. - Das will ich unter Beweis stellen. -

Chris Dingsbums:  Sie fordern von unserem Finanzminister immer mehr Geld, obwohl wir hoch verschuldet sind und für die Bürger immer weniger vorhanden ist? Wie denken Sie und Ihre Partei denn darüber?

Dirk Liebel:  Wir wollen ja die Sozialausgaben einschränken. Die Bürger müssen sich dann eben selber für alles absichern. So wird der Bundeshaushalt geschont. Es darf vor allen Dingen nichts mehr umsonst geben. - Das steht bei uns obenan! - Doch das möchte ich jetzt nicht mehr vertiefen, weil ja im nächsten Monat in NRW die Wahlen anstehen.

Chris Dingsbums: Wenn man die Sozialabgaben kürzen will, dann müsste man doch auch die Beiträge dazu, die die Bürger leisten, ebenfalls kürzen, nicht wahr?

Dirk Liebel:  Wir werden nur die Arbeitgeberanteile auflösen, die Abgaben der Arbeitnehmer bestehen lassen. Schliesslich profitieren die Arbeitnehmer ja davon, wenn den Arbeitgebern mehr übrig bleibt!

Chris Dingsbums:  Glauben Sie ernsthaft daran? - Wie stehen Sie denn überhaupt zum Mindestlohn und zum Kündigungsschutz?

DirkLiebel:  Natürlich glaube ich daran, was ich Ihnen erzähle. Schliesslich habe ich es jahrelang auswendig lernen müssen, bis ich beruflich so weit aufgestiegen bin. Sie müssten doch die Prinzipien der FDP kennen. - Weniger Steuern - mehr in die Taschen der Bürger - mehr Wachstum schaffen - mehr Netto vom Brutto - oder war es mehr Brutto vom Netto? - Das sind die Zauberregeln, die von uns benutzt werden.
Jedenfalls MEHR, das kommt immer gut an! Und der Kündigungsschutz sowie der Mindestlohn vernichten Arbeitsplätze, meint die Partei.

Chris Dingsbums:  Aber Herr Liebel, was Sie vor der Wahl versprochen haben, können Sie doch überhaupt nicht verwirklichen, weil es an Geld fehlt. Und dann wollen Sie immer noch mehr? - Schauen Sie doch, wie es in Europa insgesamt aussieht? Wo wollen Sie denn die Exporte loswerden, wenn 80% alleine innerhalb der EU verkauft werden.

Dirk Liebel:  Dann müssen sich die Länder eben Kredite aufnehmen und uns damit bezahlen, wie es anderweitig auch gehandhabt wird.

Chris Dingsbums:  Herr Liebel, ich brauche es Ihnen doch wohl nicht erzählen, dass einige der EU-Länder schon am Stock gehen und bis zur Halskrause verschuldet sind. Zum Beispiel Griechenland:  Wenn die von der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfond Gelder anfordern, um nur die nötigsten Ausgaben tätigen zu können, dann muss Täuschland doch wieder dafür einstehen und Geld herausrücken, weil Täuschland 19% Anteil an der EZB hat. Und da nicht alle Anteilseigner Mitglieder der EU sind, muss Täuschland sogar bis zu 27% der gewählten Kreditsumme löhnen. - Wie sollen die Bürger all diese Summen aufbringen, die da anstehen. Und Griechenland ist doch wohl nur eines von mehreren Ländern.

Dirk Liebel:
Nun werden Sie aber recht unangenehm mit Ihren Fragen. Schliesslich bin ich kein Finanzminister. Kürzen Sie mal gedanklich die Sozialausgaben. Dann können wir weiter darüber reden. - Ausserdem hat die FDP immer eine Regel: In schlechten Zeiten Schulden machen, sie zum Wachstumschaffen nutzen und in guten Zeiten Schulden abbauen.

Chris Dingsbums: Herr Liebel, Sie wissen so gut wie ich, dass das seit 1960 keine Regierung mehr gemacht hat. Sind das nicht immer nur blöde Phrasen, die da von den FDP - Leuten geplappert werden? Warum sagen Sie nicht einfach:  Wir wissen nicht mehr, wie es noch weiter gehen kann!

Dirk Liebel:  Ja, glauben Sie denn, dann würde noch einer vom Volk gewählt, der das von sich gibt? - Nein, das Volk will belogen und betrogen werden. Nehmen Sie doch die letzten Bundestagswahlen. Da haben wir allesamt nur unsinniges Zeug geredet, was nicht in die Praxis umgesetzt werden kann. - Und? - Sogar die Hartzer haben uns gewählt, obwohl wir nur eine Partei der Gutverdienenden sind! -

 

Es sind alles nur Redewendungen, die zum Erfolg führen! - Was sagt und macht denn die Ganslerin? - Man bringt sie doch nicht einmal mit den Regierungsbeschlüssen in Verbindung! - Sie ist mit die beliebteste Politikerin. - Hören Sie bitte auf, mir Ratschläge zu geben. -

 

Wenn das Volk will, dass wir sie belügen und betrügen, dann tun wir das auch. Fertig und Basta! - Wir sitzen jetzt erst einmal einige Jahre fest im Sattel und haben unser Schäfchen im Trocknen. - Alles andere wird sich noch ergeben.

Chris Dingsbums:
Und wann macht Herr Lästerwelle wieder einen Auftritt? Wann hat er sein Schmollen beendet?

Dirk Liebel:  Wenn es ihm genehm ist. Schliesslich ist er ja WER, der sich nicht in eine Ecke drängen lässt. -

 

Er ist VIZE - GANSLER von Täuschland. Bald taucht er wieder auf!

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wird scharf geschossen!

 

Satirisch fies!

 

 

 

Interwju mit Guido Lästerwelle
von Chris Dingsbums


Man sollte das vielleicht nicht ganz so bierernst nehmen, was der Guido Lästerwelle in den letzten Tagen von sich gab. Schuld daran ist die Narrenzeit. Ich glaube, dass das jeder von Euch kennt, wenn man mal ordentlich gefeiert hat. Und das, was man dann sagt, weicht jawohl erheblich von dem ab, was man nüchtern spricht.
Um Klarheit in Lästerwelles Aussagen zu bringen, bat ich den Aussen um ein Interwju.

 

 

 

 

 

 

 

 

Chris Dingsbums: Sind Sie froh darüber, dass die Zeit der Narren jetzt vorüber ist?

Guido Lästerwelle: Warum sollte ich darüber froh sein? Ist es denn nicht herrlich, an den Alltag nicht zu denken und seinen Gedanken mal freien Lauf zu lassen?

Chris Dingsbums: Wollen Sie damit sagen, dass Sie diese Hartz4 - Hetze absichtlich losgetreten haben?

Guido Lästerwelle: Haben Sie mal Tag für Tag einen schweren Kopf und Sie merken zudem, dass die Umfragen der Wähler in die Bedeutungslosigkeit versinken. Da muss man einen Rundumschlag machen, um aus dem Tief wieder heraus zu kommen.

Chris Dingsbums: Herr Mövenpick, äh Herr Lästerwelle, heisst das, dass Sie das Volk nur von Ihrem Handeln ablenken wollten und deshalb die Hartz-Hetze in Gang setzten?

Guido Lästerwelle: Bitte erwähnen Sie das nicht so krass. Da sind wir Politiker sehr empfindlich drin. Wir haben unsere eigene Wahrheit und die bitte ich zu berücksichtigen.

Chris Dingsbums: Gibt es denn verschiedene Wahrheiten?

Guido Lästerwelle:
Selbstverständlich. Erkundigen Sie sich bei Ihren Kollegen, wenn Sie das nicht wissen. Die haben das "Schönreden" schon kapiert. Es gibt Dinge in der Politik, die das Volk nicht wissen muss. Die sind ebenfalls für Journalisten ein TABU.

Chris Dingsbums: Warum darf das Volk denn nicht wissen, dass Sie von der Mövenpick-Hotelkette über eine Million an Parteispenden kassiert haben und Sie als erste Amtshandlung in Ihrem Kabarett das Absenken der Märchensteuer durchsetzten?

Guido Lästerwelle: Sie sehen doch selber, zu was das führt. - Das Volk - mit seiner eingeschränkten Bildung - deutet das doch völlig falsch. Im Endeffekt verlieren wir dann die Wählerstimmen. Damit ist doch keinem geholfen. - Wir, die FDP, füttern die Reichen, weil die das Kapital haben, was benötigt wird!

Chris Dingsbums: Haben Sie denn kein Interesse an den HARTZ 4 - Abhängigen?

Guido Lästerwelle: Kennen Sie denn nicht den Spruch:  "Gibt man den Pferden genügend Hafer, fällt auch für die Spatzen etwas ab?" So müssen Sie das sehen. Wir unterstützen die Besserverdienenden, vom Lehrer an aufwärts. Alles, was darunter ist, muss sich anpassen und sich mit dem zufrieden geben, was unten dabei herumkommt, so wie das bei den Pferden und den Spatzen als Beispiel erwähnt wird.

Chris Dingsbums: Meine Frage war, ob Ihnen an den Hartz4-Abhängigen nicht gelegen ist? Es sind ja immerhin über 7 Millionen Menschen.

Guido Lästerwelle: Natürlich brauchen wir die, aber nicht so, wie es jetzt der Fall ist. Sie sind einfach zu teuer und sie wiegeln uns die Geringverdiener auf, weil die für oft das gleiche Geld den ganzen Tag arbeiten müssen.

Chris Dingsbums: Was liegt da näher, als die Geringentlohnten besser zu bezahlen?

Guido Lästerwelle: NEIN - bloss nicht! Wir brauchen diesen Niedriglohnbereich dringend. Was haben wir darum gekämpft, das überhaupt so zu erreichen. Wenn wir die Armenentlohnung nicht noch weiter ausbauen, dann können wir unsere Parteispenden vergessen und die FDP Klienten machen kein Kreuzchen mehr hinter mir. Das wäre ein Verrat an meiner Wählerschaft.

Chris Dingsbums: Wie Sie das schildern, geht es praktisch nur um Ihr Überleben als Partei.

Guido Lästerwelle: Das ist ja Quatsch. Es geht um das Wohl unseres Landes und um das Wohl der Besserverdienenden. Man kann den Steuerzahlern nicht zumuten, über 7 Millionen Hartzer am Kacken zu halten. - Zumindest muss man dafür sorgen, dass diese Arbeitslosen eine Zwangsarbeit verrichten. - Anders können wir die Geringverdiener nicht besänftigen und bei Laune halten.
Sehen Sie nun, warum es nicht zuzumuten ist, dass Arbeitslose eine so hohe Unterstützung bekommen?

Chris Dingsbums: Die Geringverdiener wurden praktisch schon in diese prekären Jobs hineingedrängt, ohne eine Wahl zu haben. Der nächste Schritt soll dann die Zwangsarbeit für die Hartzer bedeuten?

Guido Lästerwelle: Ja, meine Güte, das hat man im dritten Reich auch so gemacht und damals gab es kein öffentliches Trara deshalb. Es ist ja schon etwas besser geworden, dennoch muss ich Ihnen dasgen, dass das "gemeine Volk" noch viel zu viele Rechte besitzt. - Sich zu wehren, eine Tätigkeit anzunehmen, das ist ja wohl das Allerletzte. Alleine die ungeheuere Vorstellung, sich einen Arbeitsplatz aussuchen zu wollen, ist der Gipfel. Wenn alle nach dem Spruch "Arbeit macht frei" ans Werk gehen würden, dann sähe es in unserem Lande auch besser aus. Die Tätigkeit macht frei, nicht das Einkommen dieser Unterschicht! - Es befreit, nicht mehr von Hartz4 leben zu müssen, bzw nicht mehr als Schmarotzer angesehen zu werden. - Wir von der FDP sind für diese Freiheit, womit wir auch den Wahlkrampf bestritten haben.

Chris Dingsbums: Herr Lästerwelle, seit Ihrer Hetzkampagne sind Sie in der Wählergunst wieder um 2% nach oben gestiegen. Was sagen Sie dazu?

Guido Lästerwelle:
Sehen Sie nun, wie wichtig das war? - Alle Geringverdiener haben ihr Händchen für mich gehoben. Sie wollen nicht mehr Einkommen haben, sondern sind auf den Zug aufgesprungen, dass die Hartzer zuviel Einkommen haben.

Chris Dingsbums: Finden Sie es denn richtig, sich auf Kosten der Unterschichten zu profilieren? Kämen Sie denn mit einem Unterhalt von 359 Euro monatlich zurecht und was würden Sie dazu sagen, wenn man Ihnen noch eine Überzahlung des Unterhaltes vorwerfen würde?

Guido Lästerwelle: Warum fragen Sie mich das? Sie wissen genau, dass ich auf Kosten der Steuerzahler, ja auch der Hartzer lebe. Mein Einkommen ist lebenslang gesichert. Wieso sollte ich mir da etwas anderes vorstellen?  Ich gehöre jawohl der Elite-Schicht an. Da wäre es nicht mit dem besonderen Stand dieser Gesellschafts - Schicht vereinbar, genügsam leben zu müssen. Wir, die Elite, regulieren doch nur die Schiefstände, die die Wirtschaft anmahnt.

Chris Dingsbums: Mit ihrem letzten Satz bestätigen Sie wieder, dass Sie den Wünschen der Wirtschaft nachkommen. Kann man jetzt annehmen, dass die Partei dafür noch ein "Extra Dankeschön" erhält, bzw eine "Erinnerungsspende" für deren Wunschliste?Kann man sagen, dass Sie käuflich sind? - Wer gut schmiert, der auch gut fährt?

Guido Lästerwelle: Das war purer Zufall, dass die Mövenpickspende mit der Senkung der Märchensteuer zusammen fiel. Ausserdem muss ich dazu sagen, dass doch wohl keiner so blöde ist, Geld von Spendern zurück zu weisen. Das wäre auch ziemlich unhöflich. Wir von der FDP, wollen es uns nicht mit den Wirtschaftsbetrieben verderben. Wir setzen uns nur hin und wieder nett zusammen und hören uns deren Sorgen und Wünsche an. Auch die ganzen anderen Spenden haben die FDP nicht bei ihren Entscheidungen beeinflusst.

Chris Dingsbums: Na ja, Herr Lästerwelle, zurück bleibt immer ein Hauch von "Bestechlichkeit", was an eine Bananenrepublik erinnert. Aber da sind Sie ja bei Frau Ganslerin sehr gut aufgehoben. In den christlichen Kreisen ist das ja nicht anders.
Wie klappt übrigens Ihr Verhältnis mit der Ganslerin?

Guido Lästerwelle: Zum ersten Teil Ihrer Frage, muss ich die Bananenrepublik bestätigen. Die besteht ja schon seit Kohl, wo alle möglichen Leute schwarze Koffer trugen und hinterher schwere Ausfälle im Gedächtnisbereich hatten. Die christlichen Kreise waren darin mächtige Vorreiter.
Nun zu meinem Verhältnis mit der Ganslerin. Sie wissen ja, dass ich vom anderen Ufer bin und ich mit dem weiblichen Geschlecht nicht viel am Hut habe. Diesbezüglich hatte die Ganslerin wohl einiges von mir erwartet, was ich aber nicht erfüllen konnte. - Kurz und gut: Ich habe mich nicht hochgeschlafen.

Chris Dingsbums: Welche Rolle spielen Sie denn im Zusammenhang mit Ihrem Partner. Sind Sie der Mann oder die Frau im gemeinsamen Beisammensein? Gibt es keinerlei Differenzen?

Guido Lästerwelle: Ich bin sozusagen ein NEUTRUM, was auch für meinen Partner gilt, also weder weiblich noch männlich. - Die Kollegen, ausserhalb der FDP, haben ihre Probleme, mich irgendwie einzuordnen, es sei denn, dass sie selber schwul sind.
Die Ganslerin hat sehr oft Schwierigkeiten, mich so anzunehmen, wie ich bin. Mir imponiert eine Frau nicht unbedingt. Das mögen meine Vorgänger anders gelöst haben. - Als ich in der Türkei war, musste ich denen quasi eine Zusage machen, dass sie mal in die EU aufgenommen würden. Da waren schicke Männer unter den Verhandelnden bei, die schon eine Sünde wert gewesen wären.

Chris Dingsbums: Herr Lästerwelle, bereuen Sie es nicht jetzt, fast 7 Millionen Hartzer gekränkt zu haben? Möchten Sie die ins totale Elend stürzen, nur um an ihrem Niedriglohnbereich festhalten zu können?

Guido Lästerwelle: Nein, ich bereue das nicht. Die brauchen nur die geforderte Zwangsarbeit annehmen und den Zustand als nicht nur vorübergehende Lösungen ansehen. "MIT ARBEIT ARM - aber zufrieden leben", das sollte ihre Devise werden. - Um Rechte klagen, das muss abgeschafft werden! Man sieht es ja an der Entscheidung des Bundes - Verfassungsgerichtes, was man davon hat. Wir wollen ja nicht dauernd von vorne beginnen, mit den Reformen. - Unterschicht muss Unterschicht bleiben. Besser wäre es, sie würden noch durch Abzeichen oder passender Arbeitskleidung gekennzeichnet. Dann wüsste man immer, wen man vor sich hat. -

Chris Dingsbums: Selbst die Ganslerin hat sich zurückgehalten, als Sie Ihr Gift gegen die Hartzer verspritzten. Sie liess mitteilen, dass sie diese Ansicht nicht teile.

 

Was sagen Sie denn dazu, dass das Entsorgen von 17 Mäusen in den Büros 3.500 Euro kostete? Hätten es nicht einige Mausefallen auch getan, anbetrachtlich der Haushaltslage? Musste denn ein Kammerjäger geholt werden, der das Ungeziefer in der Nähe von Potsdam in Freiheit entsorgte. Können Sie sich vorstellen, dass so manch ein Bundesbürger bei dieser Bundesregierung lieber Maus sein möchte?

 


Guido Lästerwelle: Die Ganslerin hält sich doch immer in der Öffentlichkeit zurück, wenn es um kritische Themen geht. Sie will doch nur im Rampenlicht stehen, wenn sie über Erfolge posaunen kann. Und was die Mäuse angeht. Wir sind schliesslich die Elite, die nur erstklassige Bedingungen akzeptieren kann.  Darum haben wir es dem Kammerjäger überlassen, eine praktische Lösung für das Problem zu finden. Die Rechnungshöhe war angemessen.

Chris Dingsbums: Kann man in diesem Lande denn überhaupt noch das Wort "Erfolge" nutzen? Meines Erachtens geht doch alles drunter und drüber. Täuschland ist der Zahlmeister für die ganze Welt geworden. Die Banken müssen wegen ihrer Fehlinvestitionen mit Steuergeldern gerettet werden. Die Bundeswehr kostet die Steuerzahler alleine pro Tag 3,5 Millionen. Die am Boden liegenden EU-Länder sollen auch finanziell gestützt werden. Mit der Binnenkonjunktur geht es steil bergab, weil den Bürgern einfach das Geld zum Ausgeben fehlt. Die Firmen machen Kurzarbeit - auch zum Nulltarif, zu Lasten der Steuerzahler. Alles wird gerettet, wozu auch die Mäuse gehören, nur nicht die deutschen Bürger. - Da mag ich nicht einsehen, dass die Hartzer und die Geringverdiener arm bleiben müssen.

Guido Lästerwelle: Bitte die nächste Frage. Sonst bitte ich Sie, zum Ende zu kommen.

Chris Dingsbums: Ich bedanke mich für dieses Interwju,
Herr Lästerwelle . Wir können das ja ein anderes Mal fortsetzen.

 

 

 

Kommentare   

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