Der Elefant im französischen Porzellanladen

Eric Margolis

Auf die Frage, ob die sehr kritischen Tweets von Präsident Donald Trump über den französischen Präsidenten Emmanuel Macron unangenehm und unelegant seien, antwortete Macron elegant: "Sie haben alles gesagt".

Ja, sie waren unangenehm und unelegant, gelinde gesagt. Schlimmer noch, Trump's Tweet-Feuerwerk kam am selben Tag, an dem Frankreich der Ermordung von 130 Parisern durch Bewaffnete im Jahr 2015 gedachte. Ein hochrangiger französischer Pressevertreter behauptete, Trump "mangle es an allgemeinem Anstand". Indem er die Sache noch verschlimmerte, weigerte sich Trump, an einem Grabmal für amerikanische GI's aufzutauchen, die in der blutigen Belleau Wood-Schlacht von 1918 getötet wurden. Am nächsten Tag besuchte er eine andere Gedenkstätte in der Nähe von Paris.

Ein großer Fauxpas, Monsieur le President Trump. Sie brauchen einige außenpolitische Profis anstelle der Amateur-Ideologen, die einen riesigen Schaden an den Angelegenheiten und am Image der Nation angerichtet haben.

Dieser Streit entstand, nachdem Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Europäischen Parlament in Straßburg gesprochen und eine gemeinsame europäische Armee zur "Ergänzung" der NATO gefordert hatten.

Zuvor hatte Bundeskanzlerin Merkel erklärt, dass Europa beim Schutz nicht mehr länger auf die Vereinigten Staaten von Amerika angewiesen sein könne.

Merkels offenes Gespräch war eindeutig ein Schlag ins Gesicht des reizbaren Trump, dessen aggressive Politik die USA in die Konfrontation mit Russland, China, Iran, der Türkei, Venezuela, Kuba und einem Großteil der muslimischen Welt gebracht hat.

In der Tat erklärten Deutschland und Frankreich, die beiden Großmächte Europas, sieben Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ihre Unabhängigkeit von der US-Hegemonie. Viele Europäer - und sicherlich auch Deutsche - halten ihre Nationen immer noch für militärisch und politisch vom amerikanischen Imperium besetzt. Wie sonst könnte die Spionagebehörde der US-National Security (NSA) damit durchkommen, Angela Merkels Handy ohne deutschen Protest abzuhören?

Welchen Grund gibt es angesichts der militärischen und finanziellen Schwäche Russlands (ein Verteidigungsbudget von weniger als einem Zehntel der USA) für eine starke US-Militärpräsenz von Spanien bis zur Ostsee und zum Schwarzen Meer? Es gibt noch US-Militärstützpunkte in Italien, Spanien, Portugal, Deutschland (34 Stützpunkte), Belgien, Holland, Großbritannien, Türkei, Dänemark, Bosnien, Bulgarien, Rumänien, Kosovo, Griechenland und bald Polen.

Große Teile Europas sind nach wie vor militärisch von den USA besetzt. Erstaunlicherweise verfügt die Europäische Union, die wichtigste Wirtschaftsmacht der Welt, nur über eine sehr geringe Fähigkeit zur Selbstverteidigung. Stattdessen betreiben und finanzieren die USA den Löwenanteil der NATO. So wie im alten Kalten Krieg der Warschauer Pakt von Moskau aus gesteuert wurde, so wird die NATO von Washington aus geführt und ist ein wichtiger Bestandteil der Weltmacht der Vereinigten Staaten von Amerika.

Nationen, die keine eigenen Streitkräfte haben, haben sehr wenig Souveränität. Costa Rica ist eine charmante Ausnahme. Großmächte wie Frankreich, Großbritannien und Deutschland müssen einen guten Teil ihrer eigenen Streitkräfte kommandieren oder sich zu einer gemeinsamen Streitmacht zusammenschließen. Das ist es, was Merkel und Macron zu Trumps Empörung vorschlugen.

In den 1950er Jahren stimmten die Europäer der NATO zu, aus Angst vor einer Wiederholung der Schrecken zweier europäischer Kriege ebenso wie aus der Angst vor einer sowjetischen Invasion, die damals sehr real war. Sogar die Schweizer bauten Festungen, um eine Invasion der sowjetischen Roten Armee zu verhindern, und Frankreich begann mit den Arbeiten zur Modernisierung und Verstärkung der Verteidigung der Maginot-Linie.

Der wütende Trump feuerte zurück, indem er Frankreich daran erinnerte, dass es in zwei Weltkriegen von den Vereinigten Staaten gerettet wurde, große wirtschaftliche Probleme hatte und den Deutschen nicht vertrauen konnte. Dies ist ein beliebtes Thema bei Frankreich hassenden ungebildeten Konservativen und Neokonservativen. Ich vermute, dass ihr Hass auf Frankreich dadurch entsteht, dass sie von unhöflichen Kellnern in Pariser Restaurants als Touristen schlecht behandelt und von versnobten Franzosen als unkultivierte Flegel und Bauern verspottet werden. Trumps Kernanhänger - evangelische Christen - betrachten Franzosen und andere Europäer meist als degenerierte, gottlose Christenhasser.

Sie vergessen bequemerweise, oder wissen nicht, dass französische Soldaten und Matrosen während der amerikanischen Revolution entscheidende Siege über die britischen Streitkräfte brachten. Eine Hauptursache für die Französische Revolution war der Staatsbankrott, der durch die hohen Ausgaben König Ludwigs für militärische Hilfe für den Unabhängigkeitskrieg der USA verursacht wurde.

Wenn ich in Metz in Frankreich, bin, begrüße ich immer die Statue des Marquis de Lafayette, der die französischen Streitkräfte bei der Unterstützung der amerikanischen Revolution führte. Ohne französische Hilfe könnten die Amerikaner heute in das schreckliche Brexit-Durcheinander verstrickt sein.

Die NATO bietet Washington einen enormen geopolitischen Einfluss und enorme Mengen an militärischen Verkäufen. Kein Wunder, dass die USA wüten, wenn von einem unabhängigen europäischen Militär die Rede ist. Die Idee greift die amerikanische Herrschaft über Europa und die Nutzung der NATO an, um ihren Willen dem Nahen Osten, Afrika und Westasien aufzuzwingen.

Ironischerweise haben Trumps offensichtlicher Hass auf Europa und die Forderungen seiner neokonservativen Prätorianer, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die ganze Welt dominieren sollen, Europa dazu veranlasst, sich von seiner alten Unterwürfigkeit gegenüber Washington abzuwenden und über echte Unabhängigkeit zu sprechen. Aber der Aufbau echter euro-bewaffneter Streitkräfte wird erschreckend teuer und politisch belastet werden. Wenn man beobachtet, wie sich die EU um Agrargesetze und andere wirtschaftliche Fragen streitet, ist das wenig vertrauenerweckend. Aber die EU muss über eigene Verteidigungsfähigkeiten verfügen, wenn sie der permanenten Knechtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika entkommen will.

erschienen am 17. November 2018 auf > www.ericmargolis.com

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Russische Störsignale


Vom 25. Oktober bis 7. November wurde in Norwegen das grösste militärische Manöver der NATO abgehalten. Es galt dem Zweck, einen Krieg gegen Russland zu demonstrieren.

Die NATO war mit 50.000 Soldaten, 250 Flugzeugen, 65 Schiffen und 10.000 Geräten, die der Kampftechnik dienen, aus 31 NATO - Ländern - plus Schweden und Finnland - die nicht der NATO angehören, im Einsatz.



Und das Ganze diente auch Russland als Provokation - wenn die NATO ihre Kampfbereitschaft so direkt vor der Haustüre Russlands darstellen wollte.

Ihr wisst ja, dass alle kriegerischen Ereignisse immer mit einem grossen Lügenaufwand dargestellt werden. Alles wird immer als ein grosser Erfolg fürs Volk ausgelegt. Und gleichzeitig sollte diese riesige Übung auch eine Abschreckung in Richtung  Russland bedeuten - zumal sich sehr viel dieser Kriegspielerei direkt vor Russlands Grenze abspielte.

A b e r  -  die Russen führten ihrerseits auch eine Grossübung durch und zwar auf ihrem eigenen Territorium, worüber der Westen - die Amis - sehr erbost waren. Warum eigentlich? Die Russen können doch auf ihrem Gebiet üben, wie oft sie es auch immer wollen.

Nun kommt jedoch der Hammer! Die Russen verbreiteten STÖRSIGNALE und das GPS System funktionierte nicht mehr richtig. Vielleicht geschah das auch aus dem Grund, weil Russland ein eigenes GPS-System benutzt? Weiss man es? Egal - gewollt oder nicht gewollt, zeigte Russland der Nato seine Grenzen auf.

Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie solche Techniken funktionieren. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass mein Auto in eine andere Richtung fährt, wenn das Navigationssystem geändert würde. Das sind nur meine recht naiven Vorstellungen diesbezüglich.

Allerdings sind das doch allgemeine Kriegstaktiken. Mit Störsendern arbeitete man doch auch schon im 2. Weltkrieg. Dass man heute von einer russischen Schuld spricht, ist mehr als naiv gedacht. Dem Land werden dauernd alle möglichen Schändlichkeiten vorgeworfen - ohne auch nur einen Beweis - und wenn Russland dann mal Signale seiner Möglichkeiten zeigt, dann jammert der Westen. Fairnis gibt es bei Kriegshandlungen nicht, zumal die NATO-Staaten alles dransetzen, um Russland mehr und mehr zu provozieren.

Russland hat in Syrien bewiesen, dass sie ganz diplomatisch mit der äusserst schwierigen Situation umgehen können. Die Lage war derart angespannt, dass sehr leicht ein Weltkrieg hätte dort entstehen können. WER hatte in Syrien überhaupt ein Aufenthaltsrecht? Die USA nicht! Russland wurde vom Präsidenten Assad gebeten, bei der Landesverteidigung zu helfen, weil sich die jungen, syrischen Männer (DESERTEURE) auf den Weg nach Europa machten.

Übrigens sind das keine Gründe, dass WIR diese Leute hier als Asylanten aufnehmen müssen. Es war meiner Meinung nach eine Absegnung von ganz, ganz oben, die Merkel veranlasste, die Grenzen weit zu öffnen. (NATO = USA)
Wenn dem ASSAD das Militär fehlte, hätte die NATO mehr Chancen, den Krieg dort zu gewinnen.

Da funkte PUTIN zwischen und zeigte dem Westen, wie man, ohne das ganze Land zu zerstören, die Feinde besiegt.
ISRAEL schickte auch oft einige Raketen ins Nachbarland Syrien, mit den Argumenten, dass man die iranischen Aktionen dort stören und treffen wollte. Selbst wenn sich iranische Bürger dort aufhalten sollten, so hat Israel keine Gründe, dorthin Raketen zu schicken. Da schicke ich mal den passenden Spruch in Richtung Israel:

"Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu!"
Es ist ein recht kriegerisches Land, das unter dem Schutz der westlichen Welt, meint, sich alles erlauben zu können! Das geht an die Regierung Israels und nicht an die Bürger speziell.

Aber auch diesbezüglich hat Russland/Putin reagiert. Sie installierten ratzfatz ein S-300-Raketensysteme in Syrien, die solche
Böswilligkeiten abfangen!

Nun bin ich bei russischen Störsendern angefangen und beende meine Ausführungen mit den S-300-Raketensystemen, von denen Russland noch bessere Ausführungen besitzt! Russland ist nicht so wehrlos, wie es der Westen scheinbar meint, auch wenn sie nicht gross was von sich geben. - Sie handeln jedoch - meist lautlos!

Die Vorreiterin Merkel

Irrsinn aus der Hauptstadt - 2 -

Berlin ist anders. War schon immer so. Das hat schon allein mit der Größe zu tun. Bei mehr als 3,5 Millionen Einwohnern ist die Wahrscheinlichkeit, dass darunter auch jede Menge Chaoten, Irre und Durchgeknallte sind, ausgesprochen hoch. Zum andern liegt es natürlich auch daran, dass die Hauptstadt seit Jahrzehnten von Leuten regiert wird, die in jedem Kasperletheater gut aufgehoben wären und in manchem Kabarett Karriere machen könnten. Der derzeitige rot-rot-grüne Senat ist diesbezüglich kaum zu toppen und dementsprechend zahlreich sind die Wahnsinns-Meldungen aus Berlin. Mit dieser Kolumne wollen wir unsere Leser künftig noch besser mit den Spezialitäten unserer Hauptstadt vertraut machen.

Pfusch am Bau lässt ein neues Regierungsgebäude nicht fertig werden –

es droht der Abriss

Dass Berlin Flughafen nicht kann, hat sich längst herumgesprochen und weltweit für ungläubiges Kopfschütteln gesorgt. Nun schickt sich die Hauptstadt an, ein weiteres Beispiel zu liefern für den Niedergang der einstmals viel gerühmten und bewunderten deutschen Ingenieurskunst. Die Rede ist von einem Erweiterungsbau für den Deutschen Bundestag, dem so genannten Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, im Regierungsviertel. Vor fünf Jahren hat man mit den Arbeiten begonnen, doch das Gebäude kann nicht fertiggestellt werden. Grund: Massiver Pfusch am Bau hat dafür gesorgt, dass durch zahlreiche Risse in der Bodenplatte Wasser in den Neubau eindringt, die Kellerräume flutet und so den Innenausbau des Bürogebäudes unmöglich macht.

https://www.anderweltonline.com/politik/irrsinn-aus-der-hauptstadt/

Was alle anderen sagen dürfen und die AfD nicht

Von Peter Haisenko

Als Rudolf Augstein im Spiegel 49/1998 über das Stelen-Denkmal in Berlin von einem „Denkmal der Schande“ gesprochen hatte, war das keiner großen Diskussion würdig. Als Björn Höcke von der AfD achtzehn Jahre später dasselbe sagte, war es ein Skandal. So können wir seit drei Jahren in zunehmendem Maße feststellen, dass es nicht mehr darauf ankommt, was gesagt wird, sondern wer es sagt. Ein eklatantes Beispiel hierzu hat gerade der CDU-Stadtrat von Neukölln Falko Liecke geliefert.

Betrachtet man, was CDU-Politiker – inklusive Frau Merkel – noch vor fünfzehn Jahren zum Thema Zuwanderung, Migration und Überfremdung abgesondert haben, erscheinen Forderungen, die heute als AfD-Thesen als rassistisch, rechtsradikal und fremdenfeindlich angeprangert werden geradezu harmlos. „Multikulti ist gescheitert“ war Merkels persönlicher Beitrag zum Wahlkampf gegen die SPD. Den Wahlkampf der CDU damals nach heutigen Maßstäben als rechtsradikal zu bezeichnen, wäre angemessen. Die CDU durfte es als Wahlkampfmunition unbeanstandet benutzen, die AfD darf es fünfzehn Jahre später nicht.

Parallelen zu unseligen Zeiten drängen sich auf

„Man muss ihnen die Autos wegnehmen, die Möbel, die Immobilien, die Möbel, (diese Doppelung steht so im Original) die Rolex und am Ende des Tages auch die Kinder, ja. Anders scheinen sie es nicht zu lernen. Sie empfinden unser System als schwach, anfällig und nicht konsequent. Das wird zugegebenermaßen auch an ganz vielen Stellen immer dokumentiert: durch die Polizei, die an vielen Stellen aufgibt. Durch Richter, die Wischiwaschi-Urteile fällen. Wir brauchen Signale, dass das nicht so weitergeht. Wattebauschpolitik funktioniert nicht.“ (Zitat aus „Welt.de“ vom 18.09.2018)

Die AFD im Politikgewitter

ASYLZUWANDERUNG

Im Oktober wurden 14.824 Asylanträge gestellt, wie das Bundesinnenministerium mitteilte.
  • Weil die Anträge zuvor zurückgingen, sahen Beobachter Indizien für eine Trendwende. Die ist aber nicht eingetreten.
  • Der Grund: die anhaltend starke Weiterwanderung von Migranten, die schon in einem anderen EU-Staat gelebt haben.


Der Rückgang der irregulären Migration über das Mittelmeer schlägt sich immer noch nicht auf die Asyllage in Deutschland nieder. Im Oktober wurden 14.824 Asylanträge gestellt, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. Damit stagniert seit zweieinhalb Jahren der monatliche Zuzug von Schutzsuchenden zwischen jeweils 11.000 und 17.000.

Asylanten nach Deutschland

Bevor ich zu den Asylanten wechsele, möchte ich über unser Land und unsere Befindlichkeiten schreiben.

Schon heute können unsere alten Menschen nicht mehr würdig gepflegt und versorgt werden,
die Kinder können nicht mehr vernünftig ausgebildet werden, weil wir uns mehr Lehrer für sie nicht mehr leisten können,
die Schulen befinden sich in katastrophalen Zuständen, die wegen Geldmangel nicht saniert werden können,
die Strassen und Gebäude, wie die vielen Brücken, verfallen zusehends,
die Armut in der Bevölkerung nimmt massiv zu .......................,

aber wir nehmen zusätzlich noch viele Fremde zum Versorgen auf! Steht dahinter eine Logik?

Selbst die Kriminellen dürfen hier im Land bleiben. Es werden nur wenige abgeschoben! Vielfach sind es Asylanten, die sich in Europa ein besseres Leben erhoffen. Ich glaube fest daran, dass WIR "abspecken" sollen/müssen, um einheitliche Zustände in Europa zu erreichen. Da WIR ja schon "satt" genug sind, sollen dann die Asylanten auf ein höheres Wohlstandsgefälle gehoben werden. Das wird nicht in den nächsten Jahren geschehen, aber klammheimlich in kleinen Schritten durchgeführt.

Ich bin davon überzeugt, dass das alles politisch gewollt ist. Warum aber - das ist das grosse Rätsel. Man möchte die Menschen von überall NORMEN. Zuerst in der EU - dann auch in Afrika. Zu dem Zweck sollen die Afrikaner hier passend ausgebildet und später dann wieder nach Afrika entsorgt werden, wo dann westliche Konzerne auf sie warten. So in etwa hat das auch die UN in ihrem Migrationspakt aufgelistet.

Und unsere Wirtschaft kräht noch dazu: Wir müssen die Menschen aufnehmen, weil wir die besten Ausbildungsmöglichkeiten besitzen! (ha, ha, ha) Das gehört zur Verdummung, wie auch die Mär von den ganzen Fachkräften!

Ich würde das völlig anders bewerten. Die Leute kommen nach Deutschland, weil wir hier die höchsten Sozialleistungen haben und sie sich viel für sich und ihren Clan erhoffen. Die wenigsten wollen sich hier jahrelang ausbilden lassen und sehr viel lernen.
Es gehört zu ihrer Kultur, dass sie ihren Clan mit unterstützen.

Hier an dieser Stelle muss ich ebenfalls auf die vielen Ausbeuter hinweisen, die den Neuen wertvolle Tipps geben, womit sie ihre Einkünfte aufbessern können. Allerdings müssen sie den Ratgebenden immer was davon abgeben. Das scheint in Afrika oder Arabien üblich zu sein. So verläuft das Leben der vielen Asylanten hier. Und sie schicken viel Geld zu ihren Familien. Von der Sozialhilfe könnten sie das nicht - das steht fest.

Weiter geht es:

Im letzten Monat Oktober haben wir ganz offiziell alleine 14.824 Asylanten hier aufgenommen. Ich schrieb ja schon davon, dass kaum noch was darüber veröffentlicht wurde. Merkel meinte ja, dass solche Nachrichten das Land spalten!! Nebenbei bemerkt, man weiss nicht einmal, wie viele ILLEGALE hier ständig anwesend sind. Wenn man überlegt, dann sind 15.000 Neuankömmlinge schon eine ganze neue Stadt - in nur einem Monat. Und alle müssen versorgt werden.

Wohin kommen die? Es sind ja keine Wohnungen vorhanden.
Tagtäglich stellen 460 Asylanten einen Antrag auf Aufnahme. Mitte September gab es alleine 8.343 Personen, die sich schon in einem anderen Land zuvor registriert hatten.

Von Januar bis Oktober wurden 158.512 Asylanträge eingereicht, darunter 138.655 Erstanträge. Das bedeutet, dass 19.857 schon einmal hier abgelehnt wurden und dann wieder neu hier einreisten.

Man kann ja nun wirklich nicht behaupten, dass unsere Regierung auch nur etwas davon im Griff hat, obwohl Merkel ja vor kurzem noch überall Geld und Wohltaten in allen Ländern verteilte, damit die die Menschen nicht nach Europa ausreisen lassen. Sie hatte ja alles geregelt!

Nur die neuesten Zahlen sagten was ganz anderes! - Und nicht einmal die Deutschen haben einen bezahlbaren Wohnraum - geschweige denn die Zuwanderer! Wie lange soll das noch gutgehen?

Ist Präsident Trumps Iranpolitik "normal"?

Ron Paul

Es kommt nicht oft vor, dass US-Regierungsvertreter ehrlich sind, wenn sie über unsere Außenpolitik sprechen. Der unprovozierte Angriff von 2003 auf den Irak wurde als "Befreiung" bezeichnet. Die von den Vereinigten Staaten von Amerika geführte Zerstörung Libyens im Jahr 2011 war eine "humanitäre Intervention". Und so weiter.

So war Außenminister Mike Pompeo in gewisser Weise erfrischend ehrlich letzte Woche, als er der BBC sagte, dass die iranische Führung "sich dafür entscheiden müsse, dass sie will, dass ihre Leute essen". Es war ein ehrliches Eingeständnis, dass neue US-Sanktionen dazu bestimmt sind, die Iraner auszuhungern, es sei denn, die iranische Führung akzeptiert die Forderungen der Vereinigten Staaten von Amerika.

Seine Aussage zeigt auch, wozu die Neokonservativen bereit sind, um ihren "Regimewechsel" im Iran zu erzwingen. Genauso wie die damalige Außenministerin Madeleine Albright sagte, es sei "wert", dass eine halbe Million irakische Kinder wegen unserer Sanktionen gegen dieses Land gestorben sind, lässt uns Pompeo wissen, dass auch ein paar Millionen tote Iraner "es wert" sind, wenn die Regierung in Teheran gestürzt werden kann.

Der US-Außenminister hat gefordert, dass der Iran "wie ein normales Land handelt" oder dass die Vereinigten Staaten von Amerika ihren Druck fortsetzen, bis die iranische Wirtschaft zusammenbricht. Wie verdreht ist die US-Außenpolitik, die Washington für "normal" hält, nämlich Sanktionen zu verhängen, die speziell darauf abzielen, das Leben für Zivilisten beschwerlich - oder noch schlimmer - zu machen!

Ist es normal, Millionen von Menschen mit Hunger zu bedrohen, wenn ihre Führer sich weigern, sich den Forderungen der USA zu beugen? Ist die neokonservative Besessenheit vom Regimewechsel ein "normales" Verhalten? Sind die Ausbildung und Bewaffnung von al-Qaeda in Syrien, um Assad zu stürzen, "normales" Verhalten? Wenn ja, dann haben Washingtons Neokonservative vielleicht Recht. Da der Iran keine Sanktionen verhängt, nicht in seine Nachbarländer eindringt, nicht droht, Millionen von Amerikanern auszuhungern, es sei denn, dass in Washington ein "Regimewechsel" stattfindet, handelt der Iran vielleicht nicht "normal".

Was ist also normal?

Der anhaltende saudische Völkermord im Jemen stört Washington nicht im mindesten. Tatsächlich wird die saudische Aggression im Jemen nur als eine weitere Gelegenheit angesehen, den Iran zu attackieren. Indem sie falsche Behauptungen aufstellt, dass die Houthis im Jemen "vom Iran unterstützt" werden, rechtfertigt die US-Regierung buchstäblich, den Saudis die Bomben zu übergeben, die sie auf jemenitische Schulbusse abwerfen, während sie behauptet, dass sie den iranisch unterstützten Terrorismus bekämpft! Ist das "normal"?

Millionen von Jemeniten stehen vor dem Hungertod, nachdem drei Jahre lang saudische Angriffe die Wirtschaft zerstört haben, und eine saudische Blockade verhindert, dass die Hilfe die leidenden Opfer erreicht, aber Minister Pompeo hat kürzlich die Schuld an der jemenitischen Hungersnot, ja Sie ahnen es, dem Iran zugewiesen!

Und in einer schockierenden Offenbarung des Zynismus erwägt Berichten zufolge die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, die Houthis im Jemen als "terroristische" Organisation für das "Verbrechen" des Widerstands gegen die saudische (und US-) Aggression aufzulisten. Die Bezeichnung des jemenitischen Widerstands als "terroristische" Organisation würde die anhaltende saudische Zerstörung des Jemen effektiv "legalisieren", da sie als eine weitere Schlacht im "Krieg gegen den Terror" gerechtfertigt werden könnte. Sie würde auch fälschlicherweise als wahren Schuldigen der jemenitischen Tragödie den Iran identifizieren, der von Pompeo und dem Rest der Neokonservativen der Trump Administration wiederholt und fälschlicherweise als "Nummer eins unter den Förderern des Terrorismus" bezeichnet wird.

Außenminister Mike Pompeo hat also letzte Woche eine unheilvolle Wahrheit gesagt. Aber bevor er Länder wie den Iran auffordert, sich "normal" zu verhalten oder sich auf Verhungern einzustellen, sollte er vielleicht in den Spiegel schauen. Sind Pompeo und die Neokonservativen "normal"? Ich glaube nicht.

erschienen am 12. November 2018 auf > Ron Paul Institute for Peace and Prosperity > Artikel

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Massensterben im Jemen

"Kinder wie Amal gibt es tausendfach"


Seit vier Jahren tobt im Jemen ein verheerender Krieg - mit katastrophalen Folgen für die Zivilbevölkerung. Zehntausend Menschen verloren nach UN-Angaben bereits ihr Leben. 14 Millionen Menschen fehlt selbst das Nötigste; dem Hunger und der Cholera fallen vor allem Kinder zum Opfer - und dennoch kommen wegen der Seeblockade durch die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition nicht genügend Hilfslieferungen in dem bitterarmen Land an, dessen Wirtschaft, Infrastruktur und Gesundheitssystem in Trümmern liegen. Susanne Krüger ist Geschäftsführerin der Hilfsorganisation Save the Children und besuchte im Frühjahr die jemenitische Hafenstadt Hodeida. Sie ist eine der letzten Hochburgen der Huthi-Rebellen. Anfang November startete die jemenitische Armee dort eine Bodenoffensive. Mit n-tv.de sprach Krüger über die Lage der Zivilisten vor Ort, die Ängste der Helfer und die Verantwortung Deutschlands.

n-tv.de: Frau Krüger, das Bild des völlig abgemagerten jemenitischen Mädchens Amal ging um die Welt. Erst ihr Hungertod rückte den Krieg wieder ins westliche Bewusstsein. Wie bitter ist das für Sie?

 

Susanna Krüger: Das ist sehr bitter. Mich persönlich macht das sehr betroffen, wenn es immer wieder erst solcher schrecklichen Fotos bedarf, um die Öffentlichkeit darauf hinzuweisen, was im Jemen passiert. Seit Beginn des Krieges tun wir alles dafür, dass das, was mit Amal passiert ist, in die Schlagzeilen kommt. Denn Amal ist kein Einzelfall. Kinder wie sie gibt es tausendfach im Jemen.

Warum wurde der Jemen-Krieg so lange vergessen?

In Europa sprechen wir nicht so sehr darüber, weil wir keine Flüchtlingsströme aus dem Jemen sehen. Die Menschen dort sind eingekreist. Sie können nicht weg. Im Süden ist das Meer; da kann man nicht so einfach übersetzen. Und im Norden liegen Saudi-Arabien und der Oman, die ihre Grenzen geschlossen halten. Wenn es also keine Flüchtlinge gibt und wenn wir keinen Druck erleben, etwas zu tun, dann wird so ein Konflikt schnell vergessen.

 

https://www.n-tv.de/politik/Kinder-wie-Amal-gibt-es-tausendfach-article20713865.html

 

Ich habe schon etliche Berichte über den Jemenkrieg geschrieben, habe einige Links auch an andere Blogger gesandt, damit die das Thema auch aufnehmen. - Nichts geschieht. Es treibt mir die Tränen in die Augen, wenn ich erfahren muss, dass Saudi Arabien immer wieder neue Kriegswaffen erhält, die dem schon sterbenden JEMEN noch den Rest geben.

Und nur - weil die SAUDIS reichliche Ölvorkommen besitzen und sehr viel Reichtum verkörpern, dürfen sie machen, was sie wollen? Der Krieg läuft darauf hinaus, die Menschen im Jemen auszulöschen. Die Küsten des Landes werden ja bewacht, dass man nichts ins Land hineinschmuggeln kann. Die Menschen müssen verhungern! Sie haben ja selber keine eigene Versorgung, weil das Land bis auf 3% - nur aus Wüsten besteht.

Inzwischen hat man sogar die Wasserversorgung bombardiert! Und dabei sehen alle Länder zu! Diejenigen - die dazu schweigen, sind für mich MITTÄTER. 

Es erinnert mich jedoch häufig an ein baldiges Ende des  2. Weltkrieges, als alles schon in Trümmern lag und im Lande selbst nur Alte, Kranke, Frauen und Kinder waren, die nichts mehr hatten. Da nahmen sich die Alliierten noch einmal speziell die deutschen Städte vor. Sie warfen Bomben auf die Zivilisten und wollten alle töten. "Keiner sollte mehr überleben" - wurde gefordert!! Es ist ja bekannt, wer das war! Die Städte brannten. Am Tage bombardierten die Briten und in der Nacht die USA - oder umgekehrt.

Ich darf nicht daran denken, obwohl ich das Elend nur aus Erzählungen und Reportagen her kenne. Allerdings kenne ich noch die Trümmer von Krupp in Essen, die sehr lange sichtbar waren. Aber wir werden noch heute als TÄTERVOLK bezeichnet, obwohl wir zu der Zeit noch nicht mal lebten. Uns hat man jederzeit am Wickel, wegen ALLEM. Aber wir haben das Erbe der Täter übergestülpt bekommen, wogegen ich mich stets wehre.Die Briten und die Amis haben viel mehr UNHEIL durch Kriege angerichtet, aber ihnen wird nichts angekreidet.

Hört man irgendwas von Merkel, dass das Elend im Jemen beendet werden müsste? Im Zusammenhang auf Saudi Arabien muss ich auf einen tollen Artikel hinweisen, den sich bitte jeder durchlesen sollte.

Der Wahnsinn der Milliardäre

https://www.rubikon.news/artikel/der-wahnsinn-der-milliardare

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