NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

 

 

 

April 2008

 

Heute bekam ich eine Nachricht, die mich einerseits erleichterte, aber auch etwas betruebte. Der Jacky musste eingeschlaefert werden. Er wurde stolze 17,5 Jahre alt. Er war schon ein Pflegefall, hatte noch schoene und erfuellte Jahre bei seinem Frauchen. Davon konnte ich mich immer wieder ueberzeugen. Ich brauche nicht schreiben, dass das Leben fuer den Hund zum Schluss eine Quaelerei war. - Jacky war ein ganz interessanter und sehr kluger Hund, der immer den Schalk im Nacken hatte, frueher immer fuer alle Streiche gut war, aber auch wusste, was er wollte. - Jedem gestattete er das Anfassen nicht. - Klein - aber oho!

 


Im letzten Jahr hatten wir Jacky noch hier 2 Wochen in Pflege, als sein Frauchen Urlaub machte. Zu der Zeit ging es ihm schon sehr schlecht. Nicht nur, dass er blind und taub war, er kippte auch oft um und es gab Augenblicke, wo er keinerlei Orientierung mehr besass. Wir nahmen ihn mit nach draussen, in den Garten, Kira mit dabei, die ihn wirklich respektierte, auch seine schlechte Verfassung. Wir sperrten alles ab, dass er sich nicht irgendwohin verirrte und evtl. noch eine Boeschung herunter stuerzte. Er lief stumpfsinnig an den Grenzen umher und verfolgte meist seine eigenen Spuren der letzten Runde, nehme ich mal an! Wenn man Jacky einmal zuvor erlebt hatte, kannte man ihn nicht mehr wieder. -

 

Es war kein Leben mehr in ihm. Ich haette ihm einen frueheren Abgang von dieser Welt gegoennt, denn seine letzte Lebenszeit war alles andere als rosig! - Da verstehe ich auch nicht den Egoismus der Besitzer. - Natuerlich liebt jeder sein Tier und von ihm Abschied zu nehmen, bedeutet einen grossen Verlust zu erleiden. - Ich liebe aber Tiere viel zu sehr, als dass ich ihnen solches Leid zumute noechte. - Bei unserer Cleo war die Entscheidung auch sehr, sehr schwer. Ich habe es mir nicht einfach gemacht. Es gab aber immer noch Tage zwischen ihren Anfaellen und deren Auswirkungen, wo sie den Eindruck machte, dass sie noch Freude am Leben hatte. -

 

So lange sollte sie leben! - Nach ihrer eigenen Entscheidung, sich an einen Ort zum Sterben zu verkriechen, praktisch in ein "Niemandsgelaende", wo von der Natur alles zugewuchert war war, da haben wir sie noch befreit und durch einen Tierarzt erloesen lassen! Das ist jetzt ihr Grab, neben ihrem Schaeferhundfreund Berry, der mit ihr hier zusammen lebte. Die beiden ruhen da wirklich sehr schoen.

Ich habe noch Fotos gespeichert, allerdings auf meinem alten Computer. Mein Sohn will mal sehen, ob er davon noch etwas retten kann. Darauf ist Jacky mit Kira zu sehen, wie sich hier im Garten herumlaufen.

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