NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

 

 

 

 

Jetzt koennte man darueber streiten, ob ihr die Farbe an der Stelle nicht gefiel oder sie die Ecke an dem Teppich abrunden wollte. Es aendert nichts daran, dass dieses gute Stueck richtig unansehnlich geworden ist. - Das mittlere Stueck des Musters ist bis auf die Unterseite, die richtig massiv ist, abgeknabbert. Aber die Not macht erfinderisch.
Sobald ich eine annaehernd passende Wolle finde, bearbeite ich den Teppich, hauche der beschaedigten Mitte mit einer dicken Stopfnadel neues Leben ein. Die schadhafte Ecke wird wieder befestigt, mit einer Buerste der Flour aufgerichtet und dann drehe ich das gute Stueck. Es muss ja nicht unbedingt am Eingang des Wohnzimmers sichtbar werden.
So geht das, wenn Hundchen Langeweile hat.

 

 

 

Das ist der Hit! - Kiras Quietschie. Der mittlere Teil ist aus einem etwas stabilerem Material, waehrend der Rest relativ weich ist. Von unserer Cleo her wussten wir, dass die allesamt nicht lange quieken und ich hatte Bedenken, als mein Mann dieses Spielzeug mitbrachte. - Waehrend die ganzen Igel alleine wegen ihrer Haerte zum Knabbern reizen, bleibt Kiras Hund unbehelligt. Mit ihm vergnuegt sie sich zaertlich, beisst immer nur ein wenig darauf herum, so dass es leicht quiescht.
Wenn sie es mal etwas haerter braucht,  dann nimmt sie ihre roten und blauen Igel und noch 2 Tennisbaelle. Interessant ist, dass sie diese Teile immer zusammen, auf einem Fleck liegen hat, meist nebeneinander angeordnet. - Herrchen schmiss neulich einen Tennisball nach draussen, weil er schon total unansehnlich abgefressen aussah. - Und nach einer zelebrierten Machtprobe, wo sie sich den Ball sofort zurueck holte, mein Mann ihr aber verbot, den wieder mit ins Haus zu nehmen, vergrub sie ihn einfach im Garten. - Ja und wenn der arme Tom sich dann demnaechst ihrer vergrabenen Beute naehert, dann gibt es aber ZOFF.

 

 

 

Herrchen geht mit Kira jeden Tag 1 - 2 x zum Nachbarn, zu Tom, Kiras Spielgefaehrte. - Die beiden Hunde toben und rennen um die Wette. Der Nachbar amuesiert sich schon immer, wie Kira in hohem Bogen ueber Tom springt, flink, wie ein Wiesel. - Und kommen die beiden dann zurueck, schlaeft Hundchen. - Allerdings, sobald Herrchen sich bewegt, steht sie schon wieder sprungbereit fuer die naechste Tour. - Die ist nicht muede zu kriegen! - Hier kommt sie ja nun sehr viel heraus und kann sich austoben. Ich wage nicht daran zu denken, was mit solchen Hunden ist, die im Hause verkuemmern muessen? - Kira wuerde bestimmt alles moegliche anfressen und singen. - Sobald es dunkel wird, ist Ruhe angesagt. Dann moechte Hundchen schlafen gehen.

 

Neues von Kira
Unserem Hundchen geht es gut. Wir haben die Laeufigkeit gut ueberstanden. - Ein sehr hartnaeckiger Verehrer machte uns zu schaffen. Amuesant war ja, dass uns einer erzaehlte, er sei mit seinem Hund schon beim Tierarzt gewesen, weil der 3 Tage lang, Tag und Nacht, wie ein Wolf geheult haette. - Er glaubte, der Hund sei krank! Gefressen haette der auch nicht und seine Mieter im Hause seien schon sauer gewesen. - Das Haus steht so 1,5 km von uns entfernt!
Man hat das Gefuehl, dass Kira jetzt die Aecker und Wiesen umgraben moechte. Sie buddelt und buddelt, oft mit riesigem Erfolg! - Ob sie wohl eine Katze werden sollte, weil sie sich so auf Maeuse spezialisiert hat. - Ich glaube, wenn Kira herumlaeuft, geben alle Maeuser der Umgebung Alarm.
Mit den Rehen hat sie sich wohl schon angefreundet. Da rennt sie nicht mehr hinterher. - Leider schleppt sie dann und wann mal wieder ein Rehbein an.
Sonst hat sich Kira praechtig entwickelt. Sie ist sehr aufmerksam. So brav sie auch ist: Nicht jeder darf in ihr Revier. Sie sortiert! Wen sie nicht mag, dem zeigt sie es auch, knurrt leicht, wenn sich die Person in falsche Richtungen bewegt. - Nicht schlecht, nicht wahr? - Leider waelzt sie sich bei ihren ausgiebigen Spaziergaengen staendig. Wird Zeit, dass sie bald wieder schwimmen gehen kann.

 


April 2008

 


Wir hatten letzten Samstag Besuch. Ein junger Mann wollte doch einmal testen, ob er Kira nicht muede bekaeme. Er warf Stoeckchen und Baelle, rannte und spielte mit ihr. Es muss Kira wohl warm geworden sein, denn sie sprang ratzfatz in eine Regenwassertonne, kuehlte sich ab und es ging weiter!

 


Bei dem Nachbarn sprang sie auch zuvor schon einmal in den Fischteich, nachdem sie ausgiebig mit dem Tom, ihrem Nachbarshund gespielt hatte. Und es war schliesslich Winter. Es hat ihr wohl nicht geschadet. Vielleicht weiss Hund besser, was er sich zutrauen kann, als wir das fuer die Tiere beurteilen koennen.

Ich muss mal wieder von Kira berichten. Der Winter, der keiner war, ist vorueber und Kira ist mit Herrchen meist draussen. Sie schaut zu, was er macht, beobachtet alles und wenn es ihr zu langweilig wird, geht sie in die naechste Wiese und buddelt erst mal ein Maeuschen aus. Das beherrscht sie ja einmalig. - Kira geniesst ihr Leben hier, was man ganz deutlich spuert! Sie haengt Herrchen immer an den Schuhen. Wo der hingeht, muss sie mit. - Natuerlich schwimmt sie auch wieder unaufhoerlich im See, wovon sie nie genug kriegen kann. - Ist ja auch was anderes, als in der Regentonne, nicht wahr? - Da waere unsere Cleo nie drauf gekommen, sich dort abzukuehlen! 

 


Jedes Tier ist eben anders geartet. - Kira, die immer so demuetig und sanftmuetig wirkt, hat es doch faustdick hinter den Ohren. - Sie bewacht unaufhoerlich, laesst keinen Fremden hier hin. Schon mal verlaufen sich Wanderer und Jogger hierher. Die kratzen aber ganz schnell die Kurve. -

 


Was Kira sich aber zuletzt einfallen liess, das erschreckt uns noch heute. - Herrchen maeht immer das Gras mit einer Motorsense an den Wegraendern ab. Das kennt Kira genau. Sie geht nicht dicht daran, haelt immer Abstand zu dem Teil. - Ihr muessen wohl die Nerven durchgegangen sein, denn urploetzlich stuerzte sich Kira auf die Motorsense und wollte die angreifen - beissen! - Mein Mann riss das Geraet noch schnell zur Seite. Meine Guete, man mag nicht daran denken, was da haette passieren koennen! - Was die sich wohl dabei gedacht hat? - Es ist ja so, dass die Teile ziemlich laut sind und dass sie nerven, verstehe ich gut. - Man rechnet nur nicht mit einer solchen Reaktion bei einem Hund! - Wir sind wieder etwas klueger geworden! -

Mai 2008

Herrchen war es leid, staendig gymnastische Uebungen gegen Kiras Langeweile ausueben zu muessen. - Er schmeisst einen Ball weg - hat sich nicht einmal richtig von dem letzten Wurf erholt - da singt Kira schon wieder vor ihm: "Komm, versuch doch, mir meine Beute wegzunehmen!" Herrchen meint ja immer, Kiras Wuensche erfuellen zu muessen. Und sie kann so wunderschoen singen, ganze Arien, wenn es sein muss!
Deshalb brachte er vom Flohmarkt einen Wurfball mit, aus Hartgummi, mit einer Kordel dran. - Er rechnete sich aus, damit weiter schmeissen und Kira laenger beschaeftigen zu koennen. - Dann kam das grosse Ereignis. Kira musste den Ball suchen. Ratzfatz hatte sie ihn auch, wollte ihre Beute aber nicht abgeben. - Das wurde dann mal wieder geprobt. Und immer wieder sage ich zu meinem Mann: "Der Hund muss zu dir kommen, nicht du zu ihm!" Ich uebe mit Herrchen und Herrchen mit Hundchen. So sind wir alle beschaeftigt!
Passt auf, der Ball wurde geworfen und landete in einem Baum, der hier auf der Hangwiese steht. Kira stand unter den Baum und ueberlegte, wie sie wohl an ihre Beute kommen koennte. Mir blieb bald das Herz stehen, als ich sah, was sie fabrizierte. - Der Stamm dieses Baumes, auf dem der Ball landete, steht ziemlich schraeg an dem Hang. Die ging doch tatsaechlich ein Stueck den Baum hoch, ueber den dicken Stamm. 

 

 
Hier habe ich eine Fotomontage vorgenommen, die ungefaehr die Situation wieder geben kann. Ich schwoere, dass die Situation wesentlich gefaehrlicher aussah, als es hier auf dem Bild sichtbar wird. Das hohe Gras und die Perspektive des Fotos taeuscht ueber die wirkliche Hoehe, die Kira da erklommen hatte. Auch als sie heruntersprang, war die Hoehe zur Erde groesser, es es erscheint. Ich befuerchte, dass sie einmal ausprobieren wollte, was die Katze ihr immer vor macht, wenn sie ihr nachjagt.

Mein Mann hat sie dann zurueckgerufen, holte sich den Apfelpfluecker aus der Werkstatt und befreite den Ball. - Endlich hatte Kira ihr Spielzeug wieder. Sie nahm den Ball mit der Kordel in die Schnauze, rannte den Hang hinunter und sprang in eine alte Zinkwanne, die noch mit Regenwasser gefuellt ist, tauchte mitsamt ihrer Beute einmal unter und war wieder fit. - Sie legte sich in Herrchens Nahbereich und animierte: "So, jetzt kannst du weitermachen." Dabei ist sie trickreich mit ihrer Tonleiter - von amuesant bis total entnervend! - Letzteres kommt nur selten mal zur Anwendung, weil Herrchen vorher schon reagiert! Sie hat ihn im Griff! - Ich sage zum Spass schon immer, dass Kira bald die Baelle wegwirft und Herrchen sie holt.

 

 

 

 

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