NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

 

 

 

 

 

Ich möchte heute einmal mit einem ganz anderen Thema aufwarten. Mir geht es um den Tierschutz!

Vorab sage ich, dass ich eine wirkliche Tierfreundin bin, nur keine Anhängerin von Leuten, die mit dem Tierschutz ihre Geschäfte machen!
Als wir mit unserer inzwischen verstorbene Hündin bei einem Tierarzt waren, weil ein liebeshungriger Rüde der Hündin derart den Hof machte, dass er die Zwingertür aus der Verankerung riss und die Hündin vermutlich beglückt hatte, mussten eine Schwangerschaft verhindert werden. - Der Zwinger war leer - beide Hunde waren futsch. Sie hatten vermutlich ihre Hochzeitsnacht abgehalten.
Unsere Hündin bekam Spritzen, die eine Läufigkeit verlängerte. Uns kostete der Spass der 3 Spritzen damals 120 Euro! - Beim letzten Besuch meinte der Tierarzt, dass wir bei der Hündin unbedingt eine "Totaloperation" vornehmen, da das Tier sonst wohl ganz elend sterben müsste. Er erwähnte Krebs und die schlimmsten Szenarien, wenn wir das nicht durchführten. - Kosten einer OP etwa 250 Euro.

 


Es ging mir in erster Linie nicht um die Kosten, sondern um die Tatsachen. Die Natur hat das gewiss nicht so eingerichtet, dass nun jedes weibliche Hündchen Gebärmutterkrebs bekommt, wenn man ihr das Teil nicht heraus operiert. Wir hatten früher immer Hunde, auch meine Eltern schon. Keines dieser Tiere war kastriert und wurde trotzdem alt. Unsere Hündin wurde stolze 12 Jahre alt, bis wir sie einschläfern liessen. - Hätte ich nur einmal das Gefühl gehabt, dass sie noch Freude am Leben hatte, dann hätte sie auch noch leben dürfen. - Nein - sie hatte sich schon zum Sterben verkrochen - in einen dunklen Winkel, wo sie noch nie zuvor war. Wir holten sie aber da weg und liessen sie ganz human einschlafen. Der Anblick war nicht einmal schlimm für mich, mich von ihr trennen zu müssen. Schlimmer war es, mitanzusehen, wie sie sich zuletzt quälen musste.
Die meisten Menschen schwören ja darauf, dass es ihrer kastrierten Hündin gut ginge. - Vielleicht sollte man ihnen einmal vorführen, dass jedes Organ im Körper mehrere Funktionen besitzt. Warum nehmen die Frauen ohne Gebärmutter denn alle zig Jahre Pillen, um ihren Hormonhaushalt in den Griff zu kriegen? - Kann die Hündin sagen: "Ach, was habe ich heute wieder Hitzewallungen?" -

 

Die Menschen denken, dass es dem Hund gut geht, weil sie es erhoffen.
Jeder, der sich einen Hund zulegt, sollte sich das genau überlegen, was das bedeutet. Einige Unannehmlichkeiten muss man auch verkraften können!

Man sollte es nicht glauben. Alles, was es an menschlichen Krankheiten heute gibt, wird auch jetzt vom Tierarzt beim Tier behandelt.

 

Geschwollene Mandeln und sie werden anschliessend entfernt. Der Hundezahnarzt behandelt die Zähne. Ein Hundepsychiater behandelt die falsche Erziehung des Hundes. Selbstverständlich muss der Hund in eine Hundeschule gehen.

 

Er benötigt passendes Spielzeug, damit er sich nicht langweilt. Es wird schon so allerhand mit der Tierliebe verdient. Fragt mal einen Hund, ob der das alles will?
Vor 14 Tagen erzählte mir eine Geschäftsfrau, dass ihr Hund zu viele weibliche Hormone hatte. Er musste operiert werden. Kostenpunkt = 500 Euro!

Im Laufe meines Lebens habe ich mir sehr viele Bücher gekauft, u. a. auch viele Informationen über Hunde. - Dort stand überall drin, dass die Hunde eigentlich lebenslang keinen Tierarzt benötigen. Sie seien relativ gesund. Bei überzüchteten Rassen kämen viele Krankheiten zutage.

 


Alleine diese Tatsache hat mich davon abgehalten, mir ein Rassetier zuzulegen. Es ist meiner Meinung nach schon alleine Tierquälerei, solche Tiere zu züchten, bei denen man weiss, dass sie frühzeitig HD oder andere Krankheiten bekommen.
Was richten die Menschen bloss alles an, nur um Geld verdienen zu können? - Aber dann kann man dem Hund ja auch künstliche Hüftgelenke einsetzen lassen, nicht wahr? Daran wird ja wieder verdient! Übrigens gibt es auch Reha-Massnahmen für den Hund, wo man mit ihm Muskeltraining im Wasser macht.

 


Es reicht nicht mehr, dass sich das Fell des Hundes bei Kälte verdichtet, nein der Hund benötigt schicke Kleidung während der Kälte. Mit der Krankenversicherung für den Hund liegt man dann voll im Trend. Am Ende kommt er auf den Hundefriedhof.
Ich habe bestimmt noch viele Dinge vergessen, die ein Hund unbedingt benötigt, wenn es um die Geschäftspraktiken geht.
Lasst der Natur doch mal ihren Lauf. Kein Reh und kein Wildschwein muss zum Tierarzt und lebt auch, wenn es nicht durch einen Unfall zu Schaden kommt. So ist das mit einem Hund auch!
Und würde man die Menschen natürlich belassen, kämen auch sie ohne Gesundheitsvorsorge aus! - Aber nein - überall wird eingegriffen!
Ich weiss noch, dass es früher hiess, dass es Kinderkrankheiten gibt, damit die Kinder Abwehrstoffe aufbauen können. Dazu gehörten auch Mandelentzündungen. Von meinen Kindern hat keiner seine Mandeln entfernt bekommen. Alles wurde mit Hausmitteln und Bettruhe auskuriert. Das hat sich als total richtig herausgestellt. Und bei den üblichen Kinderkrankheiten blieben alle im Bett. Ich legte mich dazu und las Geschichten vor. So machte auch das Kranksein noch Spass.
Heute werden schon die Schwangerschaften wie eine Krankheit gepflegt. - Ach ja und die Wechseljahre - das Klimakterium - sind schon tragische Ereignisse! Ich habe überhaupt nichts davon gemerkt - habe allerdings auch nie daran gedacht. - Man kann sich auch alles einreden oder einreden lassen!
Alles sind völlig natürliche Vorgänge, was alle Frauen durchmachen! Ich bin doch auch nur ein Durchschnittsmensch.

 

 

 

 

 


Kira bringt Leben ins Haus

 


Kurz nach dem Tode unserer treuen und lieben Huendin Cleo, machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Hund. Ich merkte, dass mein Mann die Cleo ganz doll vermisste. Er stand oft vor ihrem Grab und nun musste er alle Wege alleine laufen. Die Begleitung fehlte ihm! Es ist nicht so, als waere mir der Verlust nicht nahe gegangen. Aber ich weiss, dass Cleo mir dankbar die Haende geleckt haette, als ich sie erloesen liess. Wir konnten nichts mehr fuer sie tun. Sie hatte ein langes und erfuelltes Hundeleben, das eben kuerzer, als das Menschenleben ist. Nun musste das Leben weiter gehen, ohne sie, aber anders!
Ich fand im Internet unter vielen, vielen Angeboten, ein kleines Bildchen von einer Huendin, dass wohl unseren Wuenschen entsprach! Ich zeigte es meinem Mann und er war sofort begeistert: "Ruf doch mal an." Gesagt - getan - kurz mit den Besitzern dieses Hundes gesprochen und es wurde immer interessanter. War das ein Gluecksfall! Wir vereinbarten einen Termin und fuhren dorthin.
Tigra hiess die Hundedame, um die es ging. - Wir haben uns sofort in dieses Tier verliebt, zuvor schon in das kleine Foto. Eigentlich hatten wir ueberhaupt keine grossen Ansprueche an einen Hund. -
Tigra lebte auch bei ihren Besitzern draussen, in einem recht grossen, aber eingezaeunten Revier. - Aehnlich sollte sie es ja bei uns haben. Kurz und gut, wir nahmen Tigra mit ins Auto und unternahmen die Heimreise mit ihr. Sie gehorchte aufs Wort, unterbrach auch sofort alle Aktionen, wenn sie einer Katze nachstellte oder sonst einem Viehzeug, was hier ueber die weiten Wiesen und Felder lief.
Wir nahmen sie zunaechst mit ins Haus und mein Mann ging aber ziemlich oft mit ihr raus. Dazu kannten wir sie zu wenig. Hier war nichts eingezaeunt, eine riesige freie Flaeche mit viel Wald. - Sie bekam auch ihre Leckerchen. Trotzdem wirkte sie sehr aengstlich, stand immer demuetig mit gesenktem Kopf und eingezogenem Schwanz da, wenn man sie rief. - Wir mussten ihr die Angst nehmen!
Am spaeten Abend brachte mein Mann sie dann in die frisch zubereitete Huette, die in der Werkstatt stand. Wir richteten uns schon auf eine unruhige Nacht ein. Ueberraschenderweise kam kein Ton von ihr. Ich hatte extra das Fenster nachts auf gelassen, um sie hoeren zu koennen. Morgens kam sie aus der Huette, als mein Mann die Tuere aufschloss, als haette sie ihr Leben lang schon dort zugebracht! Allen fiel der Name Tigra so schwer, so dass das in Kira abgeaendert wurde. Der Hundedame machte das nichts aus.
Sie marschierte immer mit Herrchen mit und erkundete mit ihm die tolle Gegend. Fuer einen Jagdhund ist das ja wohl ein besonders interessantes Revier.
Am Nachmittag machte der Nachbar seinen Antrittsbesuch mit 2 Hunden. Einmal ging es um einen kastrierten Border-Collie-Rueden Tom

 

und einer kleinen Dackeldame, die sich erst einmal unter der Bank versteckte, hinter den Beinen des Begleiters.
Kira beschnueffelte den ziemlich grossen Tom und umgekehrt geschah das auch. Als man meinen konnte, dass sich die Tiere vertragen, entstand auf einmal ein heisses Gefecht zwischen den Hunden. - Die liebenswuerdige und zurueckhaltende Kira hatte dem Tom die Zaehne gezeigt. Warum, das wussten wir zunaechst nicht. Die kleine Dackelhuendin kam aus ihrem Versteck gottlob nicht noch heraus, weil Kira naemlich ueberhaupt keine Hundedamen mag! Das haette noch gefehlt, dass sie das kleine Etwas da noch gebissen haette. -
Nun, der Nachbar zog etwas beleidigt ab. Er hatte es ja gut gemeint. Spaeter fanden wir heraus, dass sich Kira und Tom wohl gut vertragen, aber nicht, wenn Tom hierher kommt. - Kira bewachte von Beginn an hier ihr Revier! Nur darum ging es. In 20 - 30 m Entfernung spielten und tobten sie miteinander.
Kira laeuft allerdings mit Herrchen zu Tom und kontrolliert dort bei ihm alle Fressnaepfe, auch die, die fuer die Katzen dort stehen! Und nicht nur einmal hat Kira einen Knochen ausgebuddelt, den Tom dort im Garten eingebuddelt hatte. Das nahm sie als Beute stolz mit heim. Allerdings hat Tom doch auch wohl von Kira gelernt:
Wenn ich das bei dir nicht darf, darfst du das bei mir auch nicht mehr machen! - So geschah es, dass Kira sich einmal vermutlich einem eingegrabenen Knochen naeherte und Tom energisch knurrte und ihr das verwehrte. - Ja, das brauchen die Hunde, dass sie sich untereinander erziehen. Sie haben da die geeigneteren Moeglichkeiten und sprechen in der Hundesprache.
Das ermoeglichen wir Kira auch oft. Noch waehrend der waermeren Jahreszeit fuhren wir mit ihr oefter an einen See oder an die Weser.

 

 

 

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