NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

 

 

 

Der Mond in der Steckdose?

Mein ältester Sohn war ein recht cleveres Bürschchen.
Immer, wenn seine kleineren Geschwister schon schliefen, nutzte er die Chance, mit Mama alleine zu sein und diese Zeit so lange wie eben möglich hinauszuzögern. Aber alle Eltern kennen diese Spielchen ihrer Lieblinge. Es gibt 1.000 Ausreden, um nicht schlafen gehen zu müssen. - Ich habe Hunger, ich habe Durst, ich muss mal ..........."

Der Kleine war etwa 3 1/2 Jahre alt und durchlöcherte mich mit Fragen. Diese versuchte ich kindgerecht zu beantworten, was mir oft sehr schwer fiel. - Mit der Frage- und Antwortstunde verfolgte Söhnchen mehrere Ziele.
Seine kindliche Neugierde wurde befriedigt, er hatte seine Mama ungestört für sich und er konnte das "ins-Bett-gehen" hinauszögern.

Irgendwann begann ich mal damit, ihn abends auf die Fensterbank zu stellen, bei geschlossenem Fenster und zeigte ihm je nach Wetterlage den Schnee, den Regen oder was man auch immer erahnen konnte.
Die Aussicht, die wir hatten, die war bestimmt nicht schön. Wir konnten nur auf eine Hauswand schauen. Eine schmale Gasse wurde von der vor dem Hause stehenden Strassenlaterne teilweise erleuchtet. - Interessant schien nur der Himmel zu sein.
Doch viele Kleinlichkeiten, die ich nicht mehr wahrnahm, die sah mein Söhnchen. Obwohl es schon sehr lange her ist, sind mir viele Episoden noch sehr gut in Erinnerung.
Man denkt als Erwachsener über viele Dinge einfach nicht mehr nach.

Am Himmel war es sternenklar und wir hatten Vollmond. - Diese Tatsache faszinierte den kleinen Jungen. Er fragte mich:

"Warum steht denn der Mond am Himmel und die vielen Sterne?"

Ich antwortete: "Damit die Leute auch abends und in der Nacht etwas sehen können."


"Wer hat das denn dahin gemacht?"
"Der liebe Gott."  - Eine Weil Pause -
Dann meinte er ganz sachlich: "Der liebe Gott ist aber dumm. Weiss der denn nicht, dass wir Strassenlaternen haben?" (direkt vor dem Haus stand eine)
"Als der liebe Gott die Sonne, den Mond und die Sterne schuf, da gab es noch keine Strassenlaternen."
"Warum nicht?"
"Es gab noch keinen Strom."
"War da der Mond in den Steckdosen?"

"Nein, es gab auch noch keine Steckdosen."
"Warum hat der Gott denn die Sonne gemacht? Wenn die scheint, dann ist es doch hell und alle Leute können sehen."
"Die Sonne brauchen wir, um wachsen und leben zu können."
"Aber Mama, warum brauchst Du denn die Sonne? Du bist doch schon so gross!"

Diese kleinen Episoden spielten sich fast tagtäglich ab. So konnte er die Augenblicke hinauszögern, bis er ins Bett musste. Und er hatte den Bogen heraus. -

Das ist Kinderlogik, wie ich sie liebe. - Einfach herrlich!

 

 

 

 

 

 

Kunibert der Frosch

Wir hatten uns den Traum erfüllt, uns ein eigenes Haus zu bauen. Hinter uns lagen jahrelange Entbehrungen.
Unsere Kinder waren glücklich. Sie waren ungeheuer ideenreich und ständig aktiv! - Wegen der vielen Arbeit, die ich hatte, blieb mir so manche Aktivität meiner Sprösslinge verborgen.
Doch es passierte hin und wieder, dass ich auf eine recht unerfreuliche Art hinter ihre Geheimnisse kam.
Ich war in der Waschküche und sortierte einen riesigen Berg schmutziger Wäsche. - Mir fiel seit etlichen Tagen auf, dass die Bodenfliesen ständig feucht waren, ja teilweise sogar richtig nass.
Es konnte ja sein, dass ein Rohr undicht war? Oder war es Schwitzwasser? - Mein Mann sollte der Sache doch mal nachgehen. Schliesslich wohnten wir noch nicht lange in dem Neubau.
Während ich so in Gedanken versunken war, kam plötzlich aus der Wäsche was herausgesprungen. Ich schrie vor Schreck laut auf. -

Unsere Kinder kamen angelaufen und wollten wissen, was denn los sei.
Ich bekam Panik, wenn ich Mäuse oder ähnliches Getier erblickte. Es kam Ekel in mir hoch!


"Da kam etwas aus der Wäsche gesprungen. Schaut doch mal, ob Ihr etwas sehen könnt. Es kann eine Maus gewesen sein!" -

Mein Ältester suchte und suchte, fand aber nichts. Da hörte ich seinen Bruder sagen: "Du, das könnte Kunibert gewesen sein!"


Ich wurde hellhörig: "Wer ist denn Kunibert?"

Eisiges Schweigen und gesenkte Köpfe meiner Burschen verrieten mir, dass hier etwas faul war.


Mein Kleinster meinte: "Das ist ein Frosch. Den haben wir aus einer Kaulquappe gezogen. Auf einmal war er weg und wir fanden ihn nicht mehr wieder. Dann haben wir die Waschküche immer mit dem Schlauch nass gemacht, weil er ja Feuchtigkeit braucht! Er sollte nicht sterben."

Ich führte mit den Kindern ein Gespräch, dass es keine Lösung sei, einen Frosch in eine Waschküche zu sperren und alles nass zu machen. Sie sollten Kunibert suchen und ihn dann zum Teich bringen, der bei uns in der Nähe war. - Dort wäre sein richtiges Zuhause. - Dort fühlte er sich auch wohl, hätte Freunde und ideale Bedingungen.
Das sei etwas anderes, als eine Waschküche.


Etwa eine halbe Stunde später machten sie sich auf den Weg. Den Frosch hatten sie gefunden und in ein Gefäss zum Transportieren gepackt.

Bei ihrer Rückkehr waren sie nicht einmal traurig. Sie hatten wohl das Einsehen, dass das die beste Lösung für Kunibert war.

Mit der Zeit legte sich auch meine Furcht, wenn ich die Wäsche sortierte. Es sprang nichts mehr heraus. - Da nicht - aber woanders!

 

 

 

 

Hier ist Korrektur angebracht

Kennt Ihr noch die Zeiten, als Kinder noch Kinder sein durften? Ja, Ihr erinnert Euch bestimmt an die eigene Kindheit, als man noch draussen mit anderen Kindern spielen durfte, als man im Winter selbst bei frostiger Kälte noch draussen mit anderen herumtobte und mit hochrotem Kopf ins Haus kam?

Diese Zeiten scheinen für die meisten Kinder vorbei zu sein! Sie werden frühzeitig auf das Erwachsensein getrimmt: Nicht laut sein, still sitzen, immer brav sein, alles zu tun, was die Eltern möchten. Für den Fall wird das Kind dann hochbeglückt mit Geschenken! - Ich habe es erlebt, dass Kinder einmal pro Woche Geschenke so ausser der Reihe bekamen, nur weil es Wünsche äusserte, so, wie zum Geburtstag oder Weihnachten! All diese Sachen wurden kurz benutzt und landeten dann mit anderen Artikeln in der Ecke. - Das Kind lernte kein Spielen. Es war übersättigt von dem ganzen Angebot! Was diesen Kindern alles genommen wird, das überlegen die Wenigsten. Seit seiner Geburt hat das Kind als Instinkt ein Streben nach Selbständigkeit und Lernen mitbekommen. Es lernt von der Umgebung. Es setzt sich irgendwann von alleine, es läuft und spricht, weil es das von seiner Umgebung gelernt hat. - Um etwas kennenzulernen, muss es das testen. Das ist schon wieder ein Akt, der viele Mütter stört. "Du kannst das nicht, ich gebe Dir Deine Zuteilung, du machst alles schmutzig, schlabberst alles voll!" - Da beginnen schon falsche Ansätze. Bei uns muss ja alles schön sein, mit Teppichboden. Das Kind wettert oft dagegen, weil das seinem Naturell zur Selbständigkeit entgegen spricht. - Ich erwähne das jetzt einmal so ausführlich, weil es dort beginnt, dem Kind die Selbständigkeit und sein eigenes Lernen zu nehmen. - Das Kind ist eigentlich täglich auf Entdeckungstour, weil es so unendlich viel lernen und begreifen muss. - Es reicht eben nicht, wenn die Erwachsenen sagen: "Das schmeckt nicht, das ist scharf, bitter, hart, schlecht ............" Kind muss es eigens testen, um die Begriffe zu erlernen. Woher soll es die Bedeutung "scharf" kennen? Jeder mag den kleinen Liebling und man verwöhnt ihn gerne. Darunter verstehen die Erwachsenen etwas Süsses. Dass man ihm keinen Gefallen damit tut, weiss auch jeder. Es könnte doch auch eine Möhre sein, womit man das Kind verwöhnen möchte. - Aber nein - das hat die Werbung ja nie als Verwöhnartikel erwähnt, oder? Das Kind wird auf Süssigkeiten getrimmt, damit überschüttet, damit es ja so wird, wie man es möchte und am Ende wird dann beklagt, dass das Kind übergewichtig ist, dass es in der Schule schon verspottet wird, dass es im Turnunterricht versagt. Dieses Kind trägt nicht nur die überflüssigen Pfunde mit sich herum, seine gesamte Entwicklung ist total gestört. So sehr es sich bemüht, sein Bestes zu geben, es hängt immer hinten an. Dadurch wird das Lernen erschwert. Ein weiterer Punkt ist der Fernseher, der teilweise schon als Kindermädchen eingesetzt wird. Dann ist das Kind ruhig! Schreien, herumtoben, mit anderen Kindern streiten, was das Kind unbedingt fürs Leben braucht, ist kaum mehr möglich. Spielen nur in den Kindergärten und in der Schule unter Aufsicht, damit nichts passiert. Danach daheim wieder unter Aufsicht. - Wo kann ein Kind heute noch seine Fähigkeiten, die in ihm schlummern, austesten? Wo kann es seine Aggressionen mal abbauen? Auch wenn das Kind mal Fehler macht, es lernt aber doch daraus. Wir haben sie doch auch machen dürfen.  Zu meiner Zeit wurden noch Kinderstreiche ausgeübt, ohne dass die Polizei eingeschaltet wurde. - Wir durften uns aber noch bewegen, den ganzen lieben langen Tag und der war nie lang genug. Schule - lernen - daheim Hausaufgaben machen und dann nach draussen, wo gemeinschaftlich was ausgeheckt wurde. Warum gönnt man den Kindern nicht mehr diese unbeschwerte Kindheit und macht sie zu "kleinen Erwachsenen", die schon die gesamten Sorgen von Erwachsenen mitbekommen? Sie werden sie von klein auf an der Hetzjagd, die die Eltern wegen irgendwelcher Zwänge auf sich nehmen müssen, angepasst. Kind-sein-dürfen lässt unsere Gesellschaft nicht mehr zu!
Diese kleinen Menschen können niemals glückliche grosse Menschen werden, denn sie unterliegen dauernden Zwängen. Etwas, was man selber nicht erfahren hat, kann man auch nicht weiter geben.
Das Kind als Störfaktor, als Hemmnis in dieser Gesellschaft, wo nur noch das Geldverdienen geachtet wird, ist das Übel allen Denkens. Das Kind muss sich immer den Erwachsenen anpassen! Richtiger wäre es, dass man sich dem Kind und seinen von der Natur aus vorgegebenen Instinkten und Erbanlagen anpasst und darauf aufbaut! Doch dafür hat die Gesellschaft ja keine Zeit mehr. Eltern zu sein bedeutet auch "Verzicht zu üben" zugunsten des Kindes.
Ich wünschte mir für die Familien eine gesicherte Zukunft und für die alleinerziehende Mutter die ersten 3 Jahre ein festes Einkommen, wo sie keinerlei Zwänge erfahren muss, allerdings Kontrollen, vielmehr eine Betreuung und Beratung, die auch ins Haus kommt. Extreme Auffälligkeiten müssen dann etwas mehr Beachtung finden. Kinder abgeben? Nein, das ist von der Natur aus nicht gewollt. Eine Mutter wird nicht als Mutter geboren. Sie muss auch das Kind erst erlernen und jedes ist anders! Es gibt keine Norm für die Kinder, wenn es auch oft so dargestellt wird.
LASST DOCH DIE KINDER MAL WIEDER KINDER SEIN DÜRFEN! 

Vielleicht zur Bildung der Kinder noch etwas: Jedes Kind hat andere Erbanlagen mitbekommen. Das eine neigt mehr zur Theorie, das andere zur Praxis. Man bemerkt schon sehr früh, welches Kind geschickte Hände besitzt, gut kombinieren kann, wer Fantasie besitzt, aber sehr viele Talente schlummern noch unentdeckt in ihm. Wird das Kind nur zum Empfehlsempfänger gemacht, bleiben seine Gaben unentdeckt. - Es kommt in die Schule, wo schon eine harte Auswahl betrieben wird, nach Vorgaben des Kultusministers, der Politik und den Wirtschaftsverbänden. Nach Zensuren und Tests werden die Chancen im Leben vergeben. Ich möchte jetzt nicht mal den Stand der Eltern aufgreifen, der ebenfalls einen riesigen Einfluss auf die Zukunft des Kindes haben. - Ich denke, da läuft eine Menge falsch. Wird hier nicht mal eine entscheidende Korrektur angesetzt, wird das mal ernsthafte Folgen die Kinder und für das Land haben.

 

Die Kinderarmut


Seit Jahren ist die Kinderarmut zu einem Thema geworden, womit Schlagzeilen gemacht werden koennen. - Mehr wird daraus nicht - egal, wer das Thema verwendet. - Das Ganze ist zu einem Kreisdenken geworden. - Allerdings wird die Kinderarmut nur mit fehlendem Geld in Verbindung gebracht.
Kinder sind in vielerlei Hinsicht sehr arm geworden, weil den meisten die Lebensgrundlage - die Geborgenheit in der Familie - entzogen wurde. Das Kind hat nicht mehr den Stellenwert "Nummer eins" in der Familie.
Die Vorstellung einer Familie ist die, dass die Frau das Kind empfängt, es zur Welt bringt, es vor allen Gefahren behütet und beschützt wird, dass sich einfach alles um das Kind dreht. -
Hierzu gehört nicht das schönste Kinderwagenmodell, sondern die Liebe, mit der man das Kind umgibt. Eltern müssen ihr Kind erlernen, seine Gewohnheiten studieren, beobachten lernen, warum es schreit und wie es schreit. -
Das ist ein feiner Unterschied. - Geht es um ein Unwohlsein wegen verschluckter Luft, die nicht so schnell zutage kommt, hat es Bauchweh, ist es nicht ausreichend satt geworden oder findet es einfach nicht wieder in den Schlaf zurück. -
Für all das gibt es kein Patentrezept. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen muss das meist die Mama herausfinden. - In vielen Fällen ist da auch mal der Rat der Oma hilfreich.
Da erwähne ich, nicht weil ich selber Oma bin, sondern weil mir meine Schwiegermutter damals segensreiche Tipps gab, die ich anfangs sogar ablehnte, die sich aber als notwendige Lösung herausstellten. Allerdings fällt das hier bei dem Thema nicht so sehr ins Gewicht, weil es ja um die Kinderarmut geht.
Ich habe oft die Beobachtung gemacht, dass das Baby fast mit einer Puppe verwechselt wird. Wenn es schreit, wird es zu einer Last. Es steht den eigenen Lebensvorstellungen entgegen. -
Hier an dieser Stelle liegt ein grosser Fehler. Jeder sollte sich vor Augen führen, dass man mit der Planung eines neuen Lebens sein eigenes lange Zeit hintenan stellen muss. - Diesen Egoismus "ich will - ich muss" zum eigenen Wohl, den sollte man abgelegt haben, bevor man sich für ein Kind entscheidet.
Ich bringe ein neues Leben zur Welt und kann es zu einem vollwertigen Menschen begleiten und formen! - Viele haben eine falsche Vorstellung darüber, was mit der Anschaffung eines neuen Menschen verbunden ist.
Das Baby braucht einen 24-stündigen Rund-um-Service, der sehr viele Eltern überstrapaziert. Es ist keine einfache Zeit, die allerdings mit den Jahren nur wechselt. Die Sorgen um das Kind bleiben, es werden lediglich andere. -
Die Zügel werden je nach Reifestufe des Kindes etwas gelockert. Egal, was mit den Jahren auf das Kind einstürmt, es muss immer seinen Schutz in der Familie - in seinem Elternhaus - finden können. Das muss eine sichere Oase bedeuten!
Ist die Familie krank, wird auch das Kind infiziert. Überforderte Eltern - soziale Ängste - finanzielle Nöte - geringe Perspektiven bilden eine negative Lebensgrundlage für die Familie. Sind die Eltern unglücklich - köennen die Kinder nicht glücklich sein.
Wenn das Kleinkind morgens um 5 Uhr schon aus dem Bett gezerrt wird, weil die Mutter unter Zeitdruck das Kind noch da und dort hinbringen, weil sie arbeiten gehen muss, dann ist hier schon ein sehr schlechter Ansatz zu erkennen. - Die "Oase Zuhause" wird zu einer Fluchtstätte. Die "Nummer eins" - das Kind - wird hintenan gehängt, wird zu einer Last!
Das Kind, das sich vom Tage seiner Geburt an zu einem selbständigen Menschen entwickeln möchte, braucht seinen Schlaf, braucht seine Ruhe, braucht seine Geborgenheit, braucht vor allem die Nähe der Mutter, in der Kleinkindphase. Dazu kommt ein ständiger Bewegungsdrang und ein ungeheurer Lerneifer. Alles, was es umgibt, muss angefasst und getestet werden, um zu begreifen. Man kann es nicht immer bei seinen natürlichen Aktivitäten bremsen. Dieses Verständnis weicht sehr von dem Erwachsenenleben ab!-
Es ist oftmals ein Geduldsspiel mit den kleinen Rackern, weil sie einem das Leben direkt auf den Kopf stellen können.
Wir können nicht verlangen, dass sich die Kindesentwicklung an unseren Erwachsenenalltag anpasst. Die Erwachsenen müssen sich an das Kind anpassen, sonst ist die natürliche Entwicklungsphase des Kindes gefährdet. Ruhig und stillsitzen sind unnatürliche Kindbegleiter.
Allerdings gibt es die Grenzen, die ständig aufgezeigt werden müssen. Das ist eine sehr wichtige Erfahrung für die lieben Kleinen und auch für die Eltern. Kinder versuchen in jeder Lebensphase diese Grenzen nach oben zu setzen, wozu immer Konsequenzen notwendig sind. - Regeln gibt es fuer alle Menschen, denen wir uns anzupassen haben. Ohne Regeln gibt es kein vernünftiges Zusammenleben.
Das alles darf man nicht stören. Das Kind darf nicht in alle Ecken abgeschoben werden, weil die Mutter arbeiten gehen muss. So wird das Kind zur Last, auch wenn es nicht wahrhaben möchte. -
Es hat nichts mit Bildung zu tun, wenn man sein Kleinkind morgens aus dem Schlaf reissen, in regelrechter Hetzjagd den Tag beginnen, weil man sein Kind entsorgen muss. - Der Tag muss fröhlich und ausgeglichen beginnen, ohne diesen Stress, der im Laufe des Tages ohnehin noch auf die Familie zukommt. Ein gemeinsames Familienfrühstück wäre von Vorteil, ist jedoch meist nicht möglich.
Eine Mutter muss die Möglichkeit haben, die ersten drei Jahre mit ihrem Kind verbringen zu können, ohne in finanzielle Not zu geraten! Diese Zeit sollte nicht negativ beurteilt werden, weil sie auch der Allgemeinheit - dem Staat - einen Dienst erweist. (Staat ist nicht gleich Politik)
Ich würde begrüssen, den alleinerziehenden Müttern Lebenshilfen oder Lebenstipps, in Verbindung mit einem Begleitschutz, in besonderen Lebenslagen zu geben.
Eine Mutter darf nicht diskriminiert werden, wenn sie sich nur ihrem Kind widmet. Ihr Wert darf nicht nach dem Geldbeutel gemessen werden. - Man bemerkt doch mehr und mehr, wie die Familien und die gesamte Gesellschaft auseinander fallen - weil ihnen die Grundlagen entzogen wurden! - Vieles ist falsch gesteuert worden und seit der "Das-können-wir-uns-nicht-mehr-leisten-Zeit" werden auch noch die letzten Barrieren abgesägt, die der Familie noch einen ganz kleinen Schutz gewährten.
Die Menschen sind total angespannt, leben in Angst um ihre Zukunft, ihnen droht der Boden unter den Füssen weggezogen zu werden. Es scheint sich ein "Rette sich wer kann" abzuzeichnen, ja nicht in diesen Strudel nach unten zu geraten. - Es sind wenige, die sorglos durchs Leben gehen können. In dieser Situation hat eine intakte, glückliche Familie und die von mir als notwendig beschriebenen Rahmenbedingungen, keinen Platz mehr!
Nicht das Geldverdienen, der Konsum muss obenan stehen, sondern das Glüeck der Menschen. - Uns allen ist etwas falsches signalisiert worden: Glück ist etwas anderes als eine Konsumbefriedigung. - Glück ist nicht die Urlaubsreise im Massentourismus - nicht das neue Auto - die neue Uhr oder andere Gegenstände - Glück ist Harmonie - Gesundheit - Zufriedenheit - geliebt zu werden - selber zu lieben - sein Kind als ein Wunder zu betrachten. - Man muss vor allen Dingen das Glück selber erkennen lernen. Das ist die Grundvoraussetzung für die eigene Zufriedenheit.

Ich denke, dass jeder verstanden hat, dass sich Kinderarmut nicht mit 20 Euro mehr im Monat beseitigen läesst. Es ist ein Problem der gesamten Familie. Daran krankt es gewaltig. Der Fernseher, mit dem sich viele ihre Sorgen betäuben, ist zu einem Übel geworden. Sehr viele leben einfach nicht mehr. Sie vegetieren nur noch dahin, lassen sich ablenken! - Man gebe den Menschen mal wieder Perspektiven. Es wird höchste Zeit - statt ihnen dauernd ihre Aussichtslosigkeit zu signalisieren. - Die Menschen gehören in den Mittelpunkt des Geschehens und nicht die Wirtschaft. Hier muss dringend eine Änderung erfolgen.

Der Aufschwung, von dem die Politiker so gerne reden - IST-EIN-ABSCHWUNG-FÜR-DIE-MENSCHEN. - Hiervon profitiert nur die Wirtschaft!

Kommentare   

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Batn-el-Bahra, deux mille toises environ au nord de l'angle sud
du Delta, s'eleveront les murs de cette ville; sa droite defendue par
la branche orientale, sa gauche par la branche occidentale du Nil.


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