NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

 

Depressive Kinder: Welchen Anteil hat die Schule?

Welchen Anteil hat die Schule?


Sonia Seymour Mikich: "Zeugniszeit! Da werden bestimmt ein paar Tränen fließen, schlechte Laune auch hier und da. Und dann aber auch richtige Verzweiflung. Und ich frage mich: Ist es richtig, das Leben von Kindern mit den gleichen Ansprüchen zu überziehen, wie das von Erwachsenen? Ist es richtig, Angst vor dem Abstieg und dem Versagen eins zu eins an Kinder weiterzugeben? So richtig richtig kann es nicht sein, sonst würde nicht eine Kinderpsychiatrie nach der anderen ihre Tore öffnen. Isabel Schayani und Mareike Willms zu einem oft verdrängten Thema - Depressionen bei Kindern. Sie nehmen zu."

Irgendwie sonderbar, einen Film über Depressionen in der Schule zu beginnen. Aber darum geht es, um Depressionen und Schule. Die Redaktion der Schülerzeitung hat genau das zum Thema gemacht.

Schülerin: "Depression wird immer, bei Schülern zumindestens, damit in Zusammenhang gebracht, dass jemand nicht richtig im Kopf ist und deswegen haben wir das Thema auch genommen, damit andere Leute auch wachgerüttelt werden für dieses Thema."


"Depression" ist nicht gerade ein Jugendthema. Doch je länger die Zehntklässlerinnen des Ernst-Barlach-Gymnasiums in Unna über "Depressionen" diskutierten, desto klarer wurde, das Thema ist ihnen näher als ihnen lieb ist.

Schülerin: "In der heutigen Gesellschaft - wie oft gesagt wird, muss jeder sozusagen so ein Stehaufmännchen sein. Also man darf ... wenn jemand depressiv ist oder wenn man merkt, dass jemand nicht gut drauf ist, dann wird man sofort als schwach abgestempelt. Man will ja nicht schwach sein, man will ja möglichst was schaffen."

Sie reden über Schüler wie Sophie, die irgendwo in Deutschland lebt.

Grafik: "Sophie, 16 Jahre, leidet unter Depressionen seit der Grundschule."

Sophie: "Ich fühl mich die ganze Zeit traurig, egal, wo ich hingehe. Wenn ich bei Freunden bin, ich sitz nur traurig rum und ... warte halt, bis der Tag vorbei geht, bis ich schlafen kann. Und ich warte eigentlich die ganze Zeit nur, dass die Zeit vorbeigeht. Ich hab immer mehr das Gefühl, dass ich nichts wert bin, also ... dass ich auch gehen könnte eigentlich."

Sophies Mutter: "Also der Grund für ihre Traurigkeit, wir haben am Anfang überhaupt gar nicht begriffen. Morgens hat sie Bauchschmerzen gehabt, Halsschmerzen, zum Teil wirklich messbar Fieber, drei, vier Tage, dass sie nicht einschlafen konnte. Am Morgen total erschlagen war. Hat die Zeit rausgezögert morgens, um in die Schule zu kommen."

Früher dachte man, diese Art der Traurigkeit hätten nur Erwachsene. Heute muss die Medizin diagnostizieren, auch Kinder haben Depressionen. Das ist weit mehr, als ein paar Wochen schlecht gelaunt zu sein. Depressionen sind eine Krankheit. Innerhalb der letzten Jahre hat sich die Zahl der Kinder zwischen 10 und 14 Jahren, die wegen einer Depression ins Krankenhaus mussten, verdreifacht. Die Ursache von jedem zweiten Selbstmord unter Jugendlichen ist eine Depression.

 

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0708/depressiv.php5

 


 

Es treibt mir Tränen in die Augen, wenn ich diese Fehlentwicklung der Kinder sehe und das in allen Bereichen.

 

Egal, wie schlecht damals die Zeiten waren, als ich Kind war, aber die Lehrer haben kein Kind fallengelassen. Jeder wurde mitgenommen. Das nur zum Unterschied zu heute. - Kam einer nicht mit, der musste eben nachsitzen. -

 


 

Hausaufgaben nicht ordentlich erledigt? - Nachsitzen - Da war der Lehrer aber zugegen. Er opferte seine Zeit dafür. - Keiner brauchte Nachhilfestunden, keiner brauchte die Hilfe der Eltern für die Hausaufgaben. - Wir hatten kein Kind in der Klasse, was nicht versetzt wurde.

 

Zurückblickend würde ich sagen, dass der Schulunterricht kindgerecht durchgeführt wurde. Es wurde nichts Unmögliches von den Schülern verlangt. - Wir lernten mehr oder weniger schnell und hatten unsere Freizeit, um uns unabhängig von den Erziehungsberechtigten entwickeln zu können. Wo haben denn die Kinder heute noch ihren Freiraum? - Wir hatten kein Geld zur Verfügung, um uns Annehmlichkeiten kaufen zu können. Das vermissten wir auch nicht, denn so etwas gabs nur Weihnachten und zum Geburtstag. - Trotzdem hatten wir niemals Langeweile. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mich irgendein Wetter daran hinderte, etwas zu unternehmen und sei es, dass wir uns in einem Hühnerstall aufhielten oder in einem Taubenschlag landeten, immer zu mehreren Kindern.

 


 

Nur bei Anbruch der Dunkelheit mussten wir daheim sein. Sonst gab es ein Donnerwetter. Aber auch das wurde hin und wieder nicht beachtet, wenn man intensiv beschäftigt war. - Gerade in der Dunkelheit konnte man so manch schönen Streich ausüben. - Ich muss heute noch über einige Taten schmunzeln, die man sich ausdachte, als Kind. Dafür nahm man auch mal eine Strafe in Kauf.

 


 

Mir tun die Kinder leid, die heute schon von ihren ehrgeizigen Müttern dazu getrieben werden, mehrsprachlich aufzuwachsen, weil man aus ihnen das Beste herausholen möchte. - Der Schuss geht oft nach hinten los. - Kinder benötigen ihren Freiraum, um selbständig eigene Fähigkeiten entwickeln zu können.

 


 

Kinder haben Gene und Fähigkeiten vererbt bekommen, die man fördern sollte. Man kann ihnen kein Programm einzwängen, das gegen ihr Naturell verstösst. Kinder müssen frei spielen, um all die Eindrücke, die sie erlernen, verarbeiten zu können. - Sie können nicht immer brav und ruhig wie ihre Eltern sein! - Warum verstehen das ausgebildete Pädagogen denn nicht? -

 


 

Heute werden Unterrichtsstoffe gekürzt, um Kosten einzusparen. - In soundsoviel Jahren haben sie ein bestimmtes Quantum zu lernen, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, wie schnell der einzelne Schüler lernt. - Die Lernenden bekommen nun von allen Seiten Druck. Schaffen sie das Pensum nicht, landen sie unter den Hoffnungslosen. Ganz zu schweigen davon, dass die meisten nicht einmal Geld für Nachhilfen haben.

 


 

Ist es da nicht logisch, dass die Kinder aufgeben, wenn sie merken, dass ihnen das Lernen sehr schwer fällt. Welch eine schlimme Entwicklung für die Kinder, die die Zukunft des Landes bedeuten!

 


 

Alles ist mit Kosten verbunden. Ich war nicht einmal in den schlechten Zeiten, in einer Schule, wo es hineinregnete oder alles kaputt war. Und warum ist heute dafür kein Geld mehr da? - Damals war es eine Staatspflicht, für ordentliche Schulen zu sorgen. Und zu der Zeit kam weiss Gott weniger in die Staatskassen als heute. Da gab es keine Privatschulen. Arme und reichere Kinder waren befreundet, lernten gemeinsam!

 


 

Warum lässt man die Schulen heute so verkommen? Das kann doch nicht nur am fehlenden Geld liegen. Unsere Regierenden haben mehr Geld zur Verfügung, als jemals zuvor. Es steht ja fest, dass Schulen bereits in einem gesundheitsgefährdetem Zustand sind. - Steckt da eine Absicht hinter, die Eltern zu zwingen, ihre Kinder in private Schulen anzumelden? - Warum wehren sich die Eltern nicht gegen solche Zustände, gemeinsam mit den Lehrern??

 


 

Ich habe eigentlich sehr viel Verständnis, für alle Lebenssituationen. Bei mir ist ein Punkt erreicht, wo ich keine Erklärung mehr für das Handeln der Regierenden habe.

 


 

Anlässliches eines Besuches in der Tschechoslowakei - etwa 1992 - sahen wir solche Zustände, wie sie heute auch bei uns einkehren. Gebäude von Schulen und Bahnhöfen, wo wir dachten, dass da kein Mensch mehr hausen könnte. Und doch war es so. - Unser Vorzeigestaat - so heruntergekommen?

 


 

Aber so war das zu meiner Jugendzeit . - Ich kam mit 14 Jahren aufs Büro in die Lehre. Der Lehrherr ersetzte den Lehrer. Man hatte Respekt vor ihm. Wenn der anordnete, dass man dies und jenes zu lernen hätte, dann gab es kein Vertun. - Man lernte das auch. - Allerdings war da dieser ungeheuere Druck, dem die Kinder heute ausgesetzt sind, nicht vorhanden. Ich erhielt jedenfalls alle Möglichkeiten, mich in dem Büro weiter zu entwickeln und ordentlich zu lernen. Dazu brauchte ich kein Wissen mitbringen. - Dafür waren die Lehrjahre keine Herrenjahre. Das wusste jeder und man richtete sich danach. - Aber wir hatten doch sehr grosse Freiräume für alles.

 


 

Fernsehen gabs nur abends und nach "Kuhlenkampf" am Samstag (kennt den noch einer?) war Fernsehschluss, so nach 22 Uhr. In meiner Kindheit hatten wir noch keinen Fernseher.

 


 

Allerdings konnten wir unsere Fähigkeiten auch praktisch bezogen entwickeln, nicht nur in Theorien. Aber wir waren auch nicht abgelenkt.

 

 

 

 

 

 

Leider auch schon für Kinder und Jugendliche.

 

 

 

Hier nachzulesen:

 


 

http://www.veilchens-welt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=702&Itemid=11&limitstart=4

 

 

 

Wer macht unsere Kinder - unsere Zukunft - so kaputt?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich wurde durch einen Kommentar an einen Streich meiner Burschen erinnert.

 

Die waren sehr ideenreich und man war auf allerhand gefasst, was sie so fabrizierten. Natürlich geschah alles klammheimlich.

 


 

 

 

 

So entdeckte ich im Schrank der Jungen ein "Gefäss", was in Geschenkpapier eingewickelt war, wo aber "Achtung - hochexplosiv" geschrieben stand. Bei mir klingelten Alarmglocken.

 


 

Nachdem man im Keller des Hauses so einige chemische Versuche umsetzte und das Erlernte aus dem Chemie- und auch Physikunterricht ausprobierte, kamen sehr oft nicht gerade Wohlgerüche vom Austragungsort, in die Wohnräume. - Natürlich schaute ich auch nach, was sich denn so tat. Allerdings kam ich nie dahinter, was sich wirklich da abspielte. - Gepetzt wurde nie.

 

Ich erwähnte schon mal, dass meine kleinen Genies sich ebenfalls der Elektronik widmeten. Sie bauten sich mit 12 Jahren ein Radio und mit Hilfe eines Sponsors, der an der Volksschule Kurse durchführte, durften sie ebenfalls daran teilnehmen. - Und wenn sie etwas machen wollten, bekamen sie auch kleine Widerstände, Transistoren einen Schaltplan, bzw. eine Erklärung, wie sie vorgehen sollten. Sie erlernten das Löten und das Errechnen der notwendigen Teile.

 

Es gab immer wieder andere Überraschungen. - Es piepte, als es regnete und meine Wäsche draussen hing. Die Krönung war jedoch eine Lichtorgel im Schlafzimmer, nach der Musik des Radioweckers.

 


 

Jetzt könnt Ihr Euch auch vorstellen, wie zweifelnd ich das Gefäss im Schrank beobachtete. "Achtung! Hochexplosiv!"

 


 

Nun ja, die Burschen kamen aus der Schule und ich fragte sie, was denn da in dem Gefäss sei? - Gesenkte Häupter meiner Ableger sagten mir: "Es wird nichts verraten." - Schliesslich beruhigte ich mich. "Vielleicht wollen sie uns damit verarschen."

 

Abends erzählte ich das meinem damaligen Mann. - Er ging forsch zur Sache, fragte und als keine Antwort kam, riss er das Geschenkpapier, was mit Tesafilm zugeklebt war, einfach ab. - Was sah er? Wieder Geschenkpapier, mit der gleichen Aufschrift "Achtung! Hochexplosiv!" Er machte noch einen Versuch und es bot sich ihm das gleiche Bild. - Nun war er sich sicher, dass die Kinder uns verarschen wollten. - Schliesslich hatte ich das ja auch schon vermutet.

 


 

Allerdings liess es meinem Mann keine Ruhe. Er wollte es genau wissen, ging wieder ans Werk. - Er wickelte und wickelte. Sämtliche Tesafilm- und Klebestreifen - Vorräte waren wohl für diese Zwecke aufgebraucht worden. - Aber immer wieder kam die Warnung deutlich sichtbar zum Vorschein.

 


 

Die wievielte Verkleidung des Gefässes entfernt worden war, weiss ich nicht mehr. Nur der Anblick des ganzen zerknüllten und zerrissenem Papier ist mir noch in Erinnerung. - Ich hörte meinen Mann rufen: "Komm mal her!" Ich ging nachschauen. Auf einmal kam eine Lunte zum Vorschein. Es wurde ernst.

 


 

Im Inneren war eine dicke Metalldose, die dicht verschlossen war, aus der nun die Lunte herausragte. - Nun mussten die Jungen Farbe bekennen! - Und jetzt wurde erklärt, dass sie von den Jägern die Patronen sammelten und daraus das Schwarzpulver entnahmen, was nun Inhalt der Dose sei. Es waren auch noch gesammelte Knallkörperinhalte dabei. - Damit wollten sie auf einen Acker gehen und das anzünden.

 


 

Wir waren nicht einmal mehr in der Lage zu schimpfen, so schockiert waren wir. - Schliesslich haben wir ihnen vernünftig erklärt, was das ausgelöst hätte .................! Sie mussten versprechen, so etwas nicht noch einmal zu machen. Wenn, dann müsste eine erwachsene Person dabei sein. - Es wurde versprochen. Jedenfalls habe ich ähnliche Beobachtungen nicht mehr gemacht. Vielleicht waren sie sich der Gefahr auch bewusst geworden.

 

 

 

Nicht umsonst lästerte der Lehrer über meinen ältesten Sohn "der Herr Professor". Der Lehrer mochte meinen Sohn nicht, weil er nämlich mehr konnte, als der Unterrichtende selber. Der hatte sein Wissen aus früheren Jahren, stand wohl kurz vor seiner Pensionierung. - So gab mein Ableger ihm dann und wann mal Nachhilfe. - Wie peinlich für einen Lehrer! - Und als er meinen Sohn dafür auch noch abstrafen wollte, mit schlechten Zensuren, ging ich zum Rektor. So kam mein Ableger wieder zu seinem Recht. Mehr wollten wir nicht. - Jedenfalls die "Eins" für die Fächer kam ins Zeugnis.

 

 

 


 

 

Kommentare   

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Batn-el-Bahra, deux mille toises environ au nord de l'angle sud
du Delta, s'eleveront les murs de cette ville; sa droite defendue par
la branche orientale, sa gauche par la branche occidentale du Nil.


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