NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   


Meinungsfreiheit - nicht erwünscht?

Ja, an die Meinungsfreiheit glaubte ich. - Wie man sich doch irren kann, zeigt mein Bericht.


Es war irgendwann 1998, als mein Sohn mir das "Fliehnet" empfahl, was günstiger sei, als was ich bis dahin für meine Onlinegänge benutzte. Er zeigte mir auch ein Forum, wo ich doch auch mal meine Meinung abgeben könnte. - Oh ja, das war was für mich, ein Meinungsaustausch mit anderen Menschen.
Ich werde es nie vergessen, dass ich zu einem Thema, die Arbeitslosigkeit betreffend, ein von mir verfasstes Gedicht einstellte, was all meine Gedanken und Erlebnisse diesbezüglich beinhaltete. - Ich hatte innerhalb kürzester Zeit eine ganze Menge Kritiker da stehen, die mich in Grund und Boden stampften.
Die Reaktion war verheerend. Man schrieb mir, ich möge die Anwesenden mit meinem Mist verschonen, ich würde ja alle vertreiben! - Bums - solch eine Niederlage hätte ich ja nicht auf mein Gedicht erwartet, denn eigentlich war es mir doch ganz gut gelungen. -
Zwei Leute waren dazwischen, die mir Mut machten, weiter am Ball zu bleiben. Das machten die mit Neulingen immer so.
Ich telefonierte mit meinem Sohn, der auch mein Gedicht kannte. Eigentlich war er ein harter Kritiker meines Tuns, nicht aber in dem Fall. Er erklärte mir, was da vorginge:
Jeder User dürfte sich 5 verschiedene Nicknamen auswählen. Sind jetzt 5 "Wächter" vorhanden, dann können die praktisch 25 Antworten gleicher Meinung zaubern. Deshalb die Fülle der Kritiken. Das machten die immer, wenn sich ein Neuling einloggte, damit der gleich unsicher wird.
Ich hatte zwar keine Lust mehr, dort weiterhin zu schreiben, weil ich mich nicht so unfair behandeln lassen wollte. Da hatte ich dann persönliche Nachrichten von Usern, die mich doch baten, sie zu unterstützen. Mein Gedicht sei prima gewesen. Wir müssten nur unsere Meinung hartnäckig durchsetzen. Je mehr wir würden, umso besser!
Nur, zu der Zeit wurde die Onlinezeit noch nach Minuten abgerechnet. Allzu oft war ich dort nicht vertreten, kümmerte mich vorrangig um Gesetze, die meine Lebenssituation betrafen. Das konnte ich kopieren und offline verarbeiten.
Nachdem ich dann DSL hatte, erledigte sich mein Masshalten und ich legte mich ins Zeug. - Es ist auch nicht so, dass ich die ganze Zeit nichts mehr in dem Forum geschrieben und andere User nicht mit unterstützt hätte. - Ich wurde von Anfang an direkt umringt und verfolgt, von diesen Forenwächtern. Dazu muss ich sagen, dass es keine Dummen waren. Ihr Schreibstil war gut und meistens auch fehlerfrei. - Damit wollte ich ausdrücken, dass das keine normalen User waren, die einem dort Paroli boten. - Mit der Zeit kannte man den Schreibstil der Leute, auch wenn sie sich mit einem anderen Nicknamen einloggten.
2005 kam, wo sich alles zuspitzte, Hartz4 war eingeführt worden. Es gab dort eine Rubrik "Hartz4" - wo sich dann viele User ratsuchend meldeten, weil sie noch kein Geld hatten, wie sie sich verhalten sollten usw.
Dann kamen die Antworten: "Kein Wunder, dass Du arbeitslos bist, kannst ja noch nicht einmal fehlerfrei schreiben. - Für die Zeit, die Du hier vor dem PC hockst, hättest Du Dich schon wieder bewerben können." Eine ziemlich junge alleinstehende Mutter meinte, ihr fehle das Geld, um Nahrung zu kaufen und sie hätte schon mehrere Tage nichts mehr gegessen. - Von den Wächtern kam die Antwort:  "Dann friss doch Deine Scheisse."
Der Typ gehörte der SPD an und hatte ein Geschäft für bestimmte Motorräder. Das fand ich heraus. Ein anderer hatte eine Firma, gehörte ebenfalls der SPD an und der Moderator hatte sein Lehramtstudium beendet, aber keine Anstellung als Lehrer gefunden. Auch er gehörte der SPD an.
Doch auch die anderen Parteien mischten mit denen mit.
Mir reichte es, dass die so mit den Menschen umgingen, gab ihnen regelmässig Kontra, aber immer höflich und nett (ironisch), so dass die keinen Grund fanden, mich auszuweisen, wie sie es mit vielen, vielen Usern gemacht hatten. - Immerhin brachte ich es dort auf 850 Kommentare.
Ich schlug sie mit den eigenen Waffen, führte immer wieder Absätze der AGB`s ein und bat die Teilnehmer, doch höflich beim Thema zu bleiben und nicht stattdessen die schreibende Person anzugreifen. - Es gab viele, die mir zustimmten. Nahm das überhand, wurden die einfach gelöscht. - Bei mir trauten die sich zunächst nicht.
Einer kritisierte mich so, dass er nicht einmal eine Angriffsfläche finden würde, so hätte ich mich eingeigelt! Mit dieser überfreundlichen Methode konnten die nichts anfangen. -
Dann folgte ein Tag, da mir einer der Wächter schrieb, bezüglich eines Kinderthemas:  Ich würde doch nur aus faulem Fleisch bestehen, nicht mal ein Blinder würde mich anfassen und ein Mutterglück würde ich wohl niemals erleben können! - Keiner kannte mich, mein richtiges Alter war nicht bekannt, geschweige denn familiäre Zustände. - Er zielte direkt auf mich als Person, es ging nicht um das Thema. Nicht ein einziger dieser Wächter versuchte diesen derben Angriff abzuschwächen. Im Gegenteil, es war verheerend, was da geschrieben wurde.
Ich habe denen nur geantwortet, dass ihre Gesinnung jetzt in dem Augenblick allen bekannt wird. Da brauchte ich nichts zu erwidern!
Allerdings richtete ich eine Beschwerde mit Kopien der betreffenden Leute an Fliehnet. Und weil ich danach eine PN vom Moderator erhielt: "Wenn Du Dich noch einmal beschwerst, werde ich Dich eine Woche sperren! Alles kommt auf meinen Schreibtisch. - Positioniere Dich oder Du hast eine Kostprobe bekommen, was Dich erwartet!"
Nun, da wusste ich ja, wo ich dran war. Ich kopierte wieder, schickte meine Beschwerde aber an die Auftragsannahme und noch an eine Abteilung, die nichts mit dem Moderator zu tun hatten. - Ich erhielt auch eine Antwort von den Abteilungen. - Es tut uns leid. Solche Vorgehensweisen würden natürlich nicht gebilligt. Sie wollten alles weiterleiten. - Wer erhielt es am Schluss? - Der Moderator.
Die Folge war eine Sperrung von 2 Wochen mit einer eMail: "Ich habe es Dir doch versprochen!"
Meine Beschwerde-Briefe per Einschreiben mit allen möglichen Kopien gingen an Fliehnet. - Ich erhielt nur einmal eine eMail: "Wir haben veranlasst, Sie wieder freizuschalten. Viel Spass am Fliehnet-Forum."
Ich ahnte, was mich erwartete! - Aber das, was kam, hätte ich mir nie vorstellen können, dass es so etwas in der Öffentlichkeit gibt.
Egal, zu welchem Thema ich auch noch das Harmloseste schrieb, ich wurde in die Zange genommen. Man nahm Worte aus einem Satz und machte mich lächerlich!
Als ich einmal auf einen Link von der Monitor-Sendung verwies, was die veröffentlichten, behaupteten die, ich würde grosse Unternehmen in ein schlechtes Licht rücken, was eine strafbare Handlung sei. Ich erwiderte, dass so manch einer nicht weiss, welche strafbaren Handlungen er/sie begeht.
Schliesslich nahm einer Worte aus geschriebenen Texten heraus, stellte sie falsch zusammen, so dass sie einen rechtsextremen Inhalt ergaben!
Das war ein ganz "Netter" - nannte sich "Bruellapfel". Er muss wohl schon ein etwas älteres Semester gewesen sein. Sein Bereich war der Extremismus, scheinbar auch beruflich! - Er hatte sich meiner angenommen.
Man konnte bei Fliehnet auch ein Tagebuch fertigen, sowie auch eine Homepage. - Ich begann mit dem Tagebuch und führte meine Erlebnisse darin auf, wo ich anschliessend auch Zuschriften erhielt. - Eine davon war ein User, dessen Nickname mir jetzt nicht mehr geläufig ist. - Er schrieb mich in einer PN an, welche Probleme ich denn hätte? - Ich erwiderte ihm ganz grob von den Vorgehensweisen. - Seine Antwort war dann: "Das brauchst Du Dir nicht gefallen lassen. Auch das Internet ist kein rechtsfreier Raum." Er gab mir zur Not eine Anwaltsadresse, falls sich Probleme ergäben, war super nett und freundlich. Trotzdem wollte er immer Details wissen. Ich hatte ja nichts zu verbergen und er wollte nicht glauben, dass man Artikel von mir einfach löscht und dann noch durch die Blume öffentlich Text ablässt, was teilweise in den persönlichen Nachrichten steht. Dass man mit einer geschickten Umschreibung mein Passwort öffentlich macht!
"Doch, ganz bestimmt, so ist es!" - "Gebe mir noch einem einen genauen Text mit genauen Angaben. Ich werde mich für Dich einsetzen!" Gut - ich tat es!

Dann geschah folgendes: Man drehte den Spiess um, ich würde Leute aufstacheln und gegen den Moderator aufhetzen. - Es wurden unglaubliche Märchen über mich verkündet, konnte mich aber nicht mehr dagegen wehren, weil ich lebenslang gesperrt wurde!

Mein Sohn meinte dann irgendwann, dass ich doch wohl so wichtig nicht sein könnte, dass man mich derart behandelte. Er dachte bestimmt, dass ich was dazu gemacht hätte. Aber ich hatte mir ja Kopien gefertigt. Er kam, schaute sie sich an und loggte sich bei Fliehnet ein. - Ganz friedlich schrieb er, dass man mit seiner Mutter nicht so umgehen könnte, nur weil sie das Recht auf Meinungsfreiheit wahrnehmen wollte. Es gäbe doch wohl immer unterschiedliche Meinungen, die aber doch keinen veranlassen sollten, so zu handeln, wie man es machte. Er betonte, dass er alle Mails und auch die kopierten Kommentare gelesen hätte. Er wäre erschüttert, was bei Fliehnet geschähe!
Mein Sohn bekam noch eine PN vom Moderator; "Du bist gesperrt und schöne Grüsse an Deine Mutter."
Es war ihm natürlich total egal, weil er an sowas kein Interesse hatte, aber er sagte: "Mutter, ich hätte ja nie gedacht, dass Du für Politiker mal so wichtig werden könntest. Ich gratuliere Dir, betrachte das als Erfolg, die Bande so in Angst gebracht zu haben!"
Aber ich bekam noch die Mitteilung per eMail, dass es einen schönen Nachruf für mich im Internet gäbe. - Und diese Experte, den ich schon nannte  - Bruellapfel - der hatte ein ganzes Jahr auf einem Blog stehen, dass ich einen Versuch gemacht hätte, das Fliehnet - Forum feindlich zu übernehmen!!
Also, damit wusste ich überhaupt nichts anzufangen. Was sollte ich mit einem Fliehnet-Forum? Doch es zeigt doch, dass ich einigen Leutchen Feuer unterm Hinter gemacht habe. - Übrigens, die Leute, die nur Müll schrieben, die liess man in Ruh!
Ich bekam eMails von mehreren Sympathiesanten, die gemeinsam mit mir gekämpft hatten, ich sollte doch wenigstens da im Kommentarforum schreiben. Ich machte das einige Male. Da war ja nur Müll. - Erwähnenswert wäre noch, dass mir einer der Forenwächter schrieb, als ich mich gegen den Afghanistan-Einsatz äusserte, dass ich Schuld wäre, dass seine Verwandten im Konzentrationslager umgebracht worden seien. Er hatte sich schon öfter als ein sehr radikaler Jude geoutet, der ständig mit solchen Argumenten aufwartete, wenn einer nicht seiner Meinung war.
Um alles in der Welt, so viel Beleidigungen auf einem Haufen, ist schon unerträglich. Das tue ich mir nicht mehr an!
Ich habe dann noch einige Male bei Tagesschau.de gepostet. Höflich und sachlich! - Dann war man dran und es erschien: Sie haben diese Woche Ihr Limit erreicht oder nach der üblichen Zensur standen da überall solche Punkte, wie bei Heiligendamm = ***igendamm. - Das fällt mir gerade noch ein.
Danach habe ich mich entschlossen, selber eine Homepage einzurichten. Ich habe keine Lust mehr auf eine solche Behandlung.

Ich frage mich nur, weshalb die bei Fliehnet gross und breit auf die AGB`s hinweisen. Wenn ich mal Langeweile habe, dann schaue ich schon mal wieder da herein!
Obwohl man den damaligen Moderator abgesetzt hat, hat sich nicht gross etwas verändert. Die alten Zeckenwächter sind immer noch dort, manche sogar mit ihrem alten Nicknamen. - Das sind bestimmt so kleine Arschlöcher, die nirgendwo Anerkennung bekommen. In ihrer Position als Moderator fühlen sie sich mächtig.


Bittere Erfahrungen nach der Rückkehr aus dem Urlaub.

Mein Sohn flog Anfang 2002 in die USA und machte dort Urlaub. Er mietete sich einen Leihwagen und schaute sich das Land an.
Darüber wollte ich aber nicht berichten, sondern was er nach seiner Rückkehr erlebte.


Er wohnt ziemlich ländlich. Die meisten dort Wohnenden sind Bauern. - Der nächste Nachbar meines Sohnes war ein Ehepaar, mit 2 Kindern, die ein altes Haus aufkauften und dieses passend renovierten. - Anfangs wusste mein Sohn nicht, was es mit diesem Haus auf sich hatte. -

Und zwar war der Inhaber des Hauses ein Erzieher, der sich sehr schwer erziehbare Kinder und Jugendliche in Haus holte und die zu erziehen versuchte. - Einer war 13 und der andere 14 Jahre alt. Beide stammten aus Berlin. - Sie hatten schon eine stolze Verbrecher-Karriere hinter sich. Der Sohn erfuhr es von dem Erzieher, aber auch von den Burschen selber. -

Einmal, als wir, mein Mann und ich bei dem Sohn weilten, kamen die Burschen auch zu uns, unterhielten sich mit uns und machten eigentlich einen recht sympatischen Eindruck. - Sie berichteten, dass sie keine Lust hätten, zur Schule zu gehen. Seit einigen Tagen brächte sie der Erzieher mit dem Auto in die Schule. Sobald der weg wäre, verliessen sie auch das Schulgelände. - Sie beklagten sich darüber, dass sie reiten dürften, aber nur, wenn sie auch den Pferdestall ausmisteten. Dafür bekämen sie auch noch extra 50 Euro im Monat. - Aber sie wollten das Geld nicht, der Typ sollte mal seine Pferdeboxen selber reinigen. - Natürlich erfuhren wir noch viel mehr von den Burschen, aber das wollte ich nur am Rande behandeln.


Man hatte die Erziehung Schwererziehbarer privatisiert!!! Das erfuhr ich allerdings erst später.
Also, mein Sohn kam aus den USA zurück und entdeckte einen Zettel am Briefkasten. "Kripo - bitte umgehend anrufen. Es geht um Ihre Fahrzeuge!" -

Da bemerkte der Sohn erst, dass die Autos ja nicht mehr da waren. - Es handelte sich um einen grossen Bulli und einen Passat-Kombi. Beide Fahrzeuge brauchte er für seinen Beruf. - Er ging ins Haus und entdeckte auch dort Spuren von Besuchern, die durchs Dachfenster ins Haus eingedrungen waren.
Nun rief er aber zuerst die Kripo an, die Nummer, die ihm angegeben wurde. - Dort erfuhr mein Sohn, dass beide Autos von der Kripo abgeschleppt und gereinigt wurden, weil sie voll mit Schlamm waren. - Um die auszulösen, müsste er allerdings so in etwa 400 Euro mitbringen. Die genaue Summe weiss ich nicht mehr. Ich habe damals jedenfalls nur geschluckt, über die Summen, die mein Sohn an Schaden erlitten hatte.


Nachbarn hatten bei strömendem Regen gesehen und gehört, dass Autos ziemlich hochtourig liefen. Sie wussten, dass der Sohn überhaupt nicht anwesend war und riefen die Polizei. Bis die kamen, hatten sie den Bulli beim Rückwärtsfahren in einen tiefen Graben gefahren. Mit dem PKW kamen sie ein kleines Stückchen weiter, landeten aber auch irgendwo hinein, wo sie nicht mehr heraus kamen. - Die Burschen gingen danach seelenruhig in das Haus ihres Erziehers und suchten ihre Zimmer auf! -

Die Polizei beendete dann die Idylle. Doch die beiden Burschen waren ja schon Profis. Es liess sie wohl ziemlich kalt. Das berichtete der Erzieher dann meinem Sohn. - Die Schäden an beiden Autos beliefen sich auf ca. 2.500 Euro, lt. Gutachten eines Sachverständigen, wofür mein Sohn auch noch 500 Euro zahlen musste.

Der Erzieher sprach dann davon, dass er dagegen versichert wäre und meinem Sohn die Schäden ersetzt würden. - Nach zwei Wochen erwiderte die Versicherung, dass sie nichts zahlten, weil der Erzieher angegeben hätte, die Aufsichtspflicht der 13 und 14-jährigen Jungen nicht verletzt zu haben. - Er hatte jeden Abend um 23 Uhr seinen letzten Kontrollgang gemacht. Da sassen die Jungen noch vor dem Fernseher!! -
Ausserdem hätten die Burschen jeder einen Haustürschlüssel, wodurch sie sich frei bewegen konnten! - Mein Sohn nahm sich einen Anwalt, der ihm leider nicht viel Hoffnungen machen konnte. Eine Gerichtsverhandlung mit allem Drum und Dran könnte ihn weitere 5.000 Euro kosten und hätten die Eltern kein Geld, ging er trotz positivem Gerichtsurteil leer aus. -

Der Erzieher sei nicht dafür verantwortlich, weil er die Bengels nicht rund um die Uhr beaufsichtigen könnte. Somit brauchte auch die Versicherung nicht zahlen. - Mein Sohn teilte mir das alles mit. -


Ich setzte am nächsten Tag mein Telefon in Gang, wollte das zuständige Jugendamt erst einmal erreichen. Oh, mein Gott, wo waren die denn alle geblieben? Es gab doch sonst überall solche Stellen. - Das war einmal!! Ich fragte mich so dadurch, von einer Behörde zur nächsten. Was ich nicht ahnte, war, dass es für die Schwererziehbaren eine gesonderte Stelle gab. -

Wie immer - wenn man wirklich einmal eine Stelle ausfindig gemacht hatte, war der betreffende Mensch nicht da. - Ich verlangte eine Vertretung. Die Person war natürlich überfordert, konnte mir überhaupt nicht weiterhelfen. In ein bis eineinhalb Wochen sollte ich noch einmal anrufen, was ich auch tat. -

Derweil hatte ich mich schon mit anderen Jugendämtern in Verbindung gesetzt, um generell etwas darüber zu erfahren. - Überall versicherte man mir, dass es ihnen leid täte, aber mein Sohn vermutlich leer ausgehen würde. - Ich wollte und konnte das nicht glauben. -

Dann kam der Tag, an dem ich den Sozialarbeiter des zuständigen Jugendamtes erreichte. - Er war schon darüber informiert worden. Beide Jungen kamen aus sehr schlimmen Millieus. Die Mütter waren Nutten und ein Vater war Zuhälter, der andere unbekannt. - Der Anwalt meines Sohnes sagte, dass wir herauskriegen müssten, was die Burschen vorab schon alles angerichtet hätten. Dann gäbe es eine Chance, dass die Versicherung zahlen müsste. Dann hätten sie eine bessere Aufsichtspflicht haben müssen. So reichte es aus, 3 x täglich nach ihnen zu sehen! -
Also, mir und meinem Mann, sowie meinem Sohn hatten die Burschen ja von ihren Autoknackereien berichtet. - Ich versuchte, den Sozialarbeiter auszuhorchen. Der berief sich auf seine "Schweigepflicht".
Ich verlangte die Telefonnummer der zuständigen Jugendamtbehörde in Berlin, die ja irgendwie mit diesem Erzieher in Verbindung getreten sein müssen. Man gab mir keine Auskunft. - Ich rief bei der Schule an, zu der die beiden Jungen gehen sollten. Die äusserten sich nur, dass sie froh wären, die Bengels los zu sein. Sie wussten auch nur, dass sie allerhand zuvor angestellt hatten. - Keiner gab etwas preis. Die Lehrer hätten es noch getan, aber sie wussten keine Einzelheiten. Ich sollte es doch mal beim Gericht erfragen, denn sie hätten auch dort schon vor Gericht gestanden. - Auch diese Versuche führten ins Leere. Nirgendwo erhielt ich eine Auskunft.


Nun blieben mir nur noch die Jugendämter in Berlin übrig und es gab davon so einige. Obwohl ich die Namen der Burschen komplett hatte, kriegte ich nichts heraus. Keiner gab mir eine Auskunft, obwohl ich allen darlegte, um was es ging! - Warum werden solch kriminelle Typen derart geschont, wodurch mein Sohn diese derben finanziellen Einbussen erlitt?? - Das war doch wohl nicht einzusehen.
Mein Sohn wandte sich noch einmal appellierend an den Erzieher, der allerdings jetzt abblockte. Sehr komisch!
- Auf einmal wurde bekannt, dass der Erzieher wohl verheiratet war, die Frau aber mit ihren Kindern verschwand und der Typ stockschwul war!! Er war die Heirat nur eingegangen, damit er sich selbständig machen konnte. - Als Schwuler wäre ihm das wohl nicht möglich gewesen, kriminelle Jungen zu erziehen, möchte ich meinen.
Und das Ende der Geschichte hat es auch noch insich. - Der Erzieher hängte sich auf!!

Was ist das für eine grausame Welt geworden?  - Da zieht eine Familie in die Nachbarschaft und nichtsahnend servieren die dem Sohn einen solchen Schaden. Natürlich haben die auch seine Handys, die im Hause lagen, benutzt und damit ordentlich telefoniert. - Ausser erheblicher Verluste kam nichts dabei herum. - Mir sagte zuvor ein Sozialarbeiter, dass solche Schwererziehbaren früher immer eine Extraaufsicht erhalten hätten, die auch nachts beaufsichtigt wurden, damit die nicht abhauten. Gerade solche Burschen, denen ohnehin alles egal wäre, könnten nicht mit einer normalen Aufsicht bedacht werden, so dass 3 x täglich ausreichte. - Es hatte sich alles geändert! - Man kann auch noch weiter spekulieren. - Warum haute die Frau mit ihren Kindern ab und warum hängte sich der Erzieher auf??

 

Kommentare   

0 #1 dvb t 2017-04-21 15:09
Servus. Ich bin per Zufall hier gelandet. Aber trotzdem möchte ich ihnen ein Kommentar da lassen, da ich ihren Blog überaus informierend finde.


Auch ihr Konzept ist überaus sympathisch.


Mit freundlichen Grüßen
Zitieren

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

   

Gefährliche Geheimnisse 2015 - Wie USA und EU den Freihandel planen

In diesen Wochen verhandeln die USA und die EU hinter verschlossenen Türen über ein Freihandelsabkommen, das 2015 in Kraft treten soll. Die Geheimverhandlungen bedrohen massiv die Rechte der Bürger in Europa.

   
© veilchens-welt.eu - veilchens-welt.de