NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

 



 

 

Es darf gelacht werden!  

 

Kassandra die Heuschrecke - EM 2012

 

Ich vergass zu erwähnen, dass die Heuschrecke Kassandra bereits zweimal ein richtiges Ergebnis für die Spiele der deutschen Fussballmannschaft abgab.

 

Man stellte zwei Eierschachteln auf. In eine legte man eine Kartoffel mit einer Deutschland-Fahne und in die andere Käse mit der Holland Fahne. - Kassandra entschied sich für die Deutschland-Schachtel und erklärte DE schon vorzeitig zum Sieger.

 

Beim Portogal-Spiel soll Kassandra auch richtig gelegen haben. Ich weiss jetzt nicht, was sie für das Spiel gegen Dänemark offenbarte, denn dann könnten wir ja das Spiel versäumen. -

Unser Hund hat jedenfalls mit dem Schwanz gewedelt,  als ich ihn nach dem Ausgang des kommenden Spieles befragte. - Und bei einem direkten Test, als ich in einen Behälter

die Deutschland Fahne und ein Stück Fleischwurst befestigte

und in ein anderes Gefäss

die dänische Flagge und ein Stück Fisch einbrachte,

da marschierte unsere Kira gleich zum deutschen Körbchen.

Es könnte aber sein, dass sie etwas dabei gegrinst hatte. -

Sucht euch bitte das passende Ergebnis aus meinen Ausführungen aus.

Zunächst müssen wir uns jetzt einmal wieder erholen. So viel Spannung muss ja auch nicht sein. Auf dass wir gestärkt in das nächste Spiel kommen. -

Schliesslich:   WIR SIND JETZT ALLE FUSSBALL. 


Diese wichtige Meldung erschien im Handelsblatt Online und gelangte dann auch noch in unsere öffentlich rechtlichen Anstalten. -

 

Vielleicht gehört das in eine Anstalt, aber nicht in eine, vom deutschen Gebührenzahler finanzierte, unabhängige Fernsehsendung. Man hat den Eindruck, als hielte man uns für bekloppt.

 

Das gehört nicht in eine Berichterstattung, ist weder spassig noch interessant. Das ist NICHTS - eine Verschwendung vom Gebühren!

 

Ich weiss, dass es auch jüngere Zuschauer anlocken soll, wie man auch Twittern und Facebook mit in die Reportagen bringen will. - Es wirkt alles so verkrampft, dass sich kein Zuschauer von solch einem Mist überzeugen lässt.

 

Da ist mir bald jede Rumtatta-Musiksendung willkommener, als solch ein Quatsch.

 

Es erinnert mich immer an Zeiten, wo die deutschen Bürger nicht nachdenken durften, wo man ihnen eine heile Welt vorspielte. Spätestens nach zwei Minuten wusste man, wer sich am Ende kriegt und wer der Gute und wer der Böse ist. - Man hätte dafür keine Kripo benötigt, denn die Bösen waren alle hässlich. - Wenn man mal intensiv lauschte, hörte man:  "Das ist der Täter. Er sieht schon so böse aus."

 

Alle deutschen Filme wiesen einen Bösen aus, ein paar ganz Gute und ein oder zwei Trottel, über die man dann lachen sollte, wenn sie ihre abgedroschenen Gags absonderten oder beim Fensterln von der Leiter, in einen Misthaufen stürzten.

 

Will man die Zuschauer jetzt wieder einschläfern und verdummen, mit solchen Beiträgen? - Das Niveau sinkt immer mehr.

 

Jetzt aber noch einmal zur EM, die ja bekanntlich in Polen und in der Ukraine stattfindet. Die deutschen Vorrundenspiele sind alle in der Ukraine. Das Spiel gegen Holland fand in Charkiw statt, ganz im östlichen Teil der Ukraine. Warum das ZDF von Usedom berichtet, wo die Entfernung zum gestrigen Spiel etwa 1.400 km betrug, ist nicht erklärbar. -

Allerdings weist man sehr oft daraufhin, dass diese Julia .........., die mit den Zöpfen,  da und da im Knast sitzt und nicht ordnungsgemäss in einem Krankenhaus behandelt wird. Frau Merkel und mehrere andere Politiker wollen deshalb nicht dort anwesend sein, wenn die deutsche Mannschaft spielt.-

Also, selbst beim ZDF müsste inzwischen angekommen sein, dass die Frau nicht umsonst dort im Knast sitzt. Und ob die Merkel im Stadion sitzt oder nicht, ist doch nicht von Belang.

 

Schaun wir mal auf Sonntag, was sich da wieder alles ergibt. - Das nächste deutsche Nachbarschafts-Duell gegen Dänemark - in Lemberg.


Aber wir erfahren ja jetzt schon, für welchen wirtschaftlichen Aufschwung die EM auch bei uns sorgte. Die Chips und Fahnenverkäufer sind zufrieden, die Bratwürstchen-Umsätze und der Bier-Verkauf sind gestiegen. -

Man sagt aber nicht, ob stattdessen andere Artikel weniger nachgefragt wurde. - Ist ja egal, Hauptsache man hat wieder eine positive Meldung in Umlauf gebracht.

 

Huhu, liebe Leser,

huch, da können wir aber froh sein, dass wir das Fussballspiel gegen Holland heile überstanden haben. Also ich berichte von meinem Schreibtisch aus. Geht auch.

Ich möchte es in einer Kurzversion erläutern, was sich da zugetragen hat.

Beide Mannschaften spielten dieses mal in einem Brutofen. Fragt mich nicht, warum das sein musste. Die Verantwortlichen werden sich schon was dabei gedacht haben.

Sie spielten von rechts nach links und dann von links nach rechts, rauf und runter, mit einem Ball. - Ein Schiedsrichter pfiff das Spiel an. Die Mannschaften beschnupperten sich eine Weile, zeigten ihren Respekt voreinander und bemühten sich, den Ball in ein Tor zu bekommen.

Es war vielleicht ein Drittel der gesamten Spielzeit abgelaufen, da geschah es völlig unerwartet:

Nach einem Pass von Schweini auf Gomez, machte der eine flotte Pirouette und schoss das Leder in den Kasten der Holländer. - Das war der erste Streich und es stand 1 : 0 für die Mannen aus Deutschland.

Schweini biss sich jetzt ins Turnier. Was das bedeutet, weiss ich zwar nicht genau, aber das mit dem Beissen hört sich nicht so gut an.

Und weil das so gut geklappt hatte, gab Schweini noch einmal eine Granate zu Gomez, der sie ins Tor beförderte. - Grosser Jubel - das war das 2 : 0 für die deutschen Jungs.

Hoch erhobenen Hauptes bewegte sich Gomez durch das Spiel. Er schien Flügel bekommen zu haben, nachdem man ihn drei Tage lang geprügelt hatte. "Mein lieber Scholli" hatte ja öffentlich erklärt, dass er zu unbeweglich sei und Klose der bessere Torschütze sei.

BILD erfand wieder wunderbare Schlagzeilen, die die Leserschaft zum Kauf einer Zeitung animieren sollte. -

Die Holländer schienen geplättet zu sein. Es gelang ihnen bis zur Halbzeit kaum noch etwas. Die deutschen Jungs - ihre Rivalen, spielten mit ihnen Katz und Maus. Ich hörte, dass sie sich in einer Schockstarre befinden sollten.

Nach 45 Minuten war Halbzeit und die Spieler gingen in ihre Kabinen. Ob da die Spielerflüsterer tätig wurden und die Mannschaft wieder aufbauten, ob neue Strategien und neue Marschruten angeordnet wurden, ist mir nicht bekannt.

Ich habe es nur oft erlebt, dass die Spieler wie ausgewechselt aus den Kabinen heraus kommen. - Die deutsche Mannschaft erschien gelöst zu sein, hiess es, nicht mit erlöst zu verwechseln, denn das waren sie keinesfalls.

Löw wird seinen Jungs wohl geraten haben, die Hitzeschlacht jetzt ruhiger anzugehen, denn mit dem Polster von zwei Toren käme man gut über die nächsten 45 Minuten der zweiten Halbzeit. - Nichts riskieren - das Tor verteidigen.

Und nun wurden die Holländer so richtig aktiv. Ihnen gelang ebenfalls ein Tor. Es hiess nur noch 2 : 1 für DE. - Ich hörte den Sprecher sagen, dass die deutsche Mannschaft die Holländer eingeladen hätten. - Das ist schon etwas übermütig, finde ich. Während eines Duells noch den Gegner einladen? Mir egal, sollen sie mal machen.

Meine Güte, die Mannen der Holländer hatten gar Blut geleckt und stürmten das deutsche Tor. Mir war schon, als hätte ich auf einmal dabei mitgemacht. So sehr kam ich ins Schwitzen. - Buuh, war ich froh, dass das Spiel vorüber war. - Es wurde zu einer Zitterpartie - hiess es offiziell.

"Die deutsche Mannschaft zitterte sich zum Sieg." - Was es nicht alles gibt ........ ?

Hinterher - also, als alles vorbei war, kamen dann sämtliche Drecksperten der Fussball-Szene zu Wort. Es wurden alle vor die Mikrophone gezerrt, die man packen konnte. Peinlich war das. Oft gelangen dann noch solche schrillen Töne in die Mikrophone, weil die Befragten laut reden müssen und wegen des Lärms im Stadion sonst nicht gehört werden.

Die aktiven Spieler, meist sind einige zuvor dafür bestimmt, dürfen dann auch was aussagen. Nur, die Worte sind sehr gewichtig, die da gesprochen werden dürfen. Sie gehen ja um die Welt. - Man muss auf jeden Fall seine Mitspieler alle loben und den Gegner auch stets anerkennend dastehen lassen. Selber muss sich jeder bescheiden zurückhalten. So lauten die Anweisungen.

Auf Gomez stürzten sich alle, um ihm zu entlocken: "Ich habs ja heute allen gezeigt, dass ich besser bin als Klose." -

NEIN, den Gefallen tat er ihnen nicht. Vielleicht hat er auch einen Zettel vom DFB überreicht bekommen, was er sagen soll. - Es darf keiner sagen, was er will. Das wird nicht geduldet. -

Heute werden die Spieler gefeiert, wenn sie gewinnen und morgen können sie verdammt werden, wenn sie einen Fehler machen. -

Jedenfalls erfuhr ich, dass sich Löw an Gomez festgehalten hatte, oder so ähnlich. Auf diese Weise wurde auch der Bundestrainer noch mit Lob beglückt, dass er den richtigen Riecher hatte.

Hierbei kam ich dann ganz ins Schleudern, das alles zu verstehen. Was hat Löws Riecher - die Nase - denn mit Fussball zu tun?

Und als die Lobhudeleien unmittelbar nach dem Spiel dann beendet waren, ging es wieder in die ZDF - Berichterstattung an der Ostsee.

Ein einziger Schwachsinn, der da gesendet wurde, teilweise nicht zum Aushalten.


Normalerweise wird ja aus den Stadien berichtet, wenn es um solche grossen sportlichen Ereignisse geht. - Das ZDF macht da jedoch eine Ausnahme. -

Am Strand von Usedom, an der deutsch-polnischen Grenze, baute man ein pompöses Spektakel auf, wo sich Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn bemühen, fast ohne Zuschauer. - Man hatte sich wohl ein Publikum gewünscht, das die deutsche Sprache versteht.
Ausserdem erhoffte man sich viele Touristen, die die ZDF - Strandbühne füllen könnten.


Oh Gott, das ZDF verzichtete nicht einmal auf eine Kochsendung "Lafer! Lichter! Lecker".


Das gesamte Spektakel dort erinnert nicht an eine Europa-Meisterschaft, sondern eher an den Fernsehgarten mit Andrea K......., weiss nicht genau, wie die heisst. Wer was vom Fussball erfahren möchte, der muss ins polnische Land oder in die Ukraine fahren. - Habe ich auch noch nicht erlebt. Man fährt doch in die Hochburgen der Fussball-Ereignisse und nicht nach Usedom als Fussball-Fan.

 

Erwähnenswert wäre noch das gestrige Grossereignis im ZDF, wo Oliver Kahn erstmalig etwas twitterte, bzw twittern liess. - Man merkte, wie sehr ihn das langweilte.


Welch eine blamable Inszenierung des Fussballgeschehens. - Man suchte krampfhaft nach Ereignissen, über die man berichten könnte.

Nur plumpe Fragen an einige Leute, wer denn Europameister werden würde, die dann mit "Deutschland" beantwortet wurden, wurden mit gröhlendem Applaus beantwortet. - Mich würde es nicht wundern, wenn das nicht noch mit Hilfe der Geräuschkulissen der Techniker geschah.

 

Diese Inszenierungen kann man vergessen. Was die wohl die deutschen Gebührenzahler wieder kostet? Aber wer fragt denn schon danach? Gibt es demnächst eben wieder mehr Wiederholungen im Fernsehen.

Wichtiges aus dem deutschen EM Lager 2012

Meine Güte, die deutsche Fussball-Mannschaft hat noch keinen Song gefunden, der sie durchs Turnier trägt. - 

Wenn das mal gut geht. Die Jungs sollen laufen und sich nicht durchs Spielfeld tragen lassen.

Dann die Sorgen um die Wade der Nation und die Hitze, die dort an dem Austragungsort herrscht. -

Der Gegner der deutschen Mannschaft - Holland - die stammen vermutlich aus wärmeren Klimazonen, als die Deutschen?

Haben die wenigstens ihren EM - Song, der sie durch das Turnier trägt?

Und dann noch die politischen Unstimmigkeiten mit der Ukraine. -

Das Boxenluder (uns Angela) war ja schon bei den Jungs, um ihnen viel Glück zu wünschen. "Dann taucht sie wenigstens nicht beim Duschen auf", mag der eine oder andere Spieler wohl gedacht haben. 

Man stelle sich vor, dass Per Mertesacker sich noch an die Rolle des Bankdrückers gewöhnen muss. -  Welch ein Drama - ein Bankdrücker bei der EM. Dürfen die auch mitspielen?

Allerdings las ich, dass Löw wohl auf alle 23 Profis zurückgreifen könnte. - Und ich dachte immer, dass jede Mannschaft nur mit 10 Leuten spielen dürfen und jeweils einem Torwart.

Ich fände ich es gut, wenn die Holländer mit den gleichen Konditionen antreten dürfen, um faire Bedingungen zu haben.

Was ist aber, wenn die Sonne nur einen Torwart blendet und der Wind von der falschen Seite kommt? - Hoffentlich haben die Deutschen nicht dieses Problem auch noch, zu den üblichen Schwierigkeiten. - Das habe ich noch nicht abklären können. Oliver Bierhoff hat dazu nichts ausgeplaudert.

Allerdings muss ich einmal reklamieren, wenn es heisst, dass die Sportler beissen, wenn sie einen Rückstand aufholen wollen. - Das gehört sich wirklich nicht. Auch dass Spieler in die Zange genommen werden, muss nicht sein. Und bei einer Abwehrschlacht denkt man eher an einen Krieg, als an ein Fussballspiel.

Tödliche Pässe sind ebenfalls abzulehnen,  wie Angriffe und auch Duelle. Granaten gehören nicht auf ein Spielfeld. Manchmal werden auch Bomben an den Gegner gedroschen und sehr oft passiert es, dass ein eigener Mann angeschossen wird. Man kann auch erleben, wie der eine oder andere Spieler umgesäbelt wird. Also, das ist alles nicht ungefährlich, was sich da in 90 Spielminuten anbahnen kann. - Und dann das Wort "SCHUSS". Es kann bei einem Gänsehaut verursachen.

Wenn solche Spiele beginnen, dann gibt es auch eine Todesgruppe, wo man ein Favoritensterben erleben kann. Traurig ist das alles, was man bei solchen Turnieren erleben kann. -  Einige Spieler sind am Ende platt, hörte ich. Und wer ohne poliertes Schienbein davon kommt, kann froh sein.

Oft werden die Spieler aufgefordert, den Sack zumachen. Der Trainer muss darauf achten, dass die Löcher von den Spielern immer zugestopft werden und sehr oft kommen Nadelstiche aus den Zuschauerrängen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Spieler vom Gegner nicht durch die Mangel gedreht werden. Es bedarf einiger Sahnepässe und eines Staubsaugers vor der Abwehr. Der Kasten muss sauber gehalten werden, die Fehler werden ausgebügelt und es darf nichts anbrennen!

Nach 90 Minuten reiner Spielzeit, freuen sich die Schlachtenbummler, wenn wieder mal ein Krieg gewonnen werden konnte, wenn die Spieler nicht zuvor alles versemmelt haben. -

Allerdings reden Schlachtenbummler auch von einer Gurkentruppe, wenn ein Fussballspiel verloren wurde. - Irgendwie auch alles komisch vorstellbar - dass das nur Spiele sein sollen. 


 

 

Ich beichte:  Dieses habe ich mir mal als Aprilscherz ausgedacht!

Bei der Vorstellung, dass da einige bei der FDP anrufen würden,

habe ich Tränen gelacht!

 

Aktion - Die helfenden Hände der FDP


Eine gemeinsame Aktion von BILD und der FDP

 

und



Nach dem Wahldesaster von Baden Württemberg und Rheinland Pfalz beschlossen die regierenden Parteien hinter verschlossenen Türen, die Bürger wieder für sich zu gewinnen und eine gewisse Bürgernähe zu erreichen.

Sie haben sich zu einer einmaligen Aktion durchgerungen, die die Bürger überzeugen soll.
In der ersten Aprilwoche stehen die Mitglieder, die Abgeordneten aller Kreise und des Bundestages von der FDP bereit, um den Bürgern vor Ort bei allen Anliegen zu helfen.

Nach den SCHICKSALSWAHLEN folgt jetzt die

 

"WOHLFÜHLWOCHE - DIE WOCHE DER HELFENDEN HÄNDE"



Das geht vom Müll heraustragen, übers Babysitten und zur Übernahme der Flur-Reinigung! Selbstverständlich werden auch die Kleinen in den Kindergarten oder in die Schule gebracht. So unglaublich das klingt. Es soll sich um eine Wiedergutmachung handeln. -


Wie bei der Pressekonferenz zu erfahren war, ist selbst der Wirtschaftsminister Brüderle bereit, Ihre Küche zu reinigen oder den Abwasch zu erledigen, während Herr Westerwelle sich der Presse gegenüber bereit erklärte, selbstverständlich auch die Betten frisch zu überziehen. Alle Abgeordneten waren davon überzeugt, auf diese Weise aus der Talsohle heraus zu kommen und nicht noch in den Abwärtskellerzu gelangen.

Herr Westerwelle erklärte nach der geschlossenen Sitzung den zahlreichen Journalisten:

"Die FDP will jetzt die Kehrtwende einläuten. Wir haben erkannt, dass es falsch war, die Bürger derart zu vernachlässigen und sie dem Kapital zu opfern! - Es ist an der Zeit, um die Bürger zu werben und dafür darf sich keiner zu schade sein."

Auch Angela Merkel und viele Abgeordnete der Union stimmten dem Vorhaben zu. - Dem Vernehmen nach möchte die Union eine ähnliche Aktion durchführen. Eine nicht genannte Person unter den Beratenden soll empfohlen haben, die radioaktiven Fässer in ASSE in Sicherheit zu bringen, damit die Bürger von der Ehrlichkeit der Reue total überzeugt werden. -

Das Vorhaben scheiterte allerdings, weil man sich über den Standort der Sicherheit nicht im Klaren sei.

Es sollen weitere Möglichkeiten in Erwägung gezogen werden. Es ist auf jeden Fall spannend, was sich noch ergeben wird, um Abbitte bei den Bürgern zu leisten.

Es wird nicht mehr ausreichend sein, die Atomkraftwerke zu schliessen und die Betreiber stattdessen mit Subventionen zu unterstützen.


Das Programm der FDP nennt sich:

 

"Die helfenden Hände der FDP -

WIR sind für die Interessen der Bürger da".


Die Aktion wird in der ersten Aprilwoche angeboten. -

 

Weitere sollen in gewissen Abständen folgen.

Bei Bedarf sollten sich die Bürger nicht scheuen, die Parteizentralen der FDP an ihrem Wohnort anzurufen.

Es besteht in einigen Fällen auch die Möglichkeit, sich einen Wunschkandidaten auszusuchen.

Die entsprechenden Telefonnummern können Sie Ihrem örtlichen Telefonbuch entnehmen.

Geben Sie bitte Ihren Namen, Ihre Adresse, den gewünschten Dienst und evtl. den gewünschten Kandidaten in einer deutlichen Aussprache an.
Das Hilfegesuch kann auch schriftlich erfolgen.


Wann benötigen Sie die Hilfe? - Datum - Uhrzeit - von wann bis wann ? -

Sind Sie telefonisch erreichbar, um einen Termin zu vereinbaren? -

Wenn Sie per eMail erreichbar sind, hinterlassen Sie bitte ebenfalls Ihre eMail-Adresse.

Ihre Angaben gelangen dann in eine Datenbank, die vom Computer sorgfältig koordiniert werden.



Sie werden verstehen, dass die Spitzenkandidaten an jedem Tag nur einmal in Einsatz kommen können, bis zu 8 Stunden.

Daher bittet die FDP um eine schnelle Anfrage wegen der Hilfeaktion.
Jeder 100. Anrufer gelangt in eine Verlosung, wo am 15. April drei Gewinner im ZDF ermittelt werden, die von dem Vorsitzenden der FDP zum Essen eingeladen werden.

Die FDP bittet um eine rege Beteiligung.

Der Vorsitzende der FDP

Guido Westerwelle

 

 

 

 

 


 

 

Vier Chirurgen unterhalten sich...

Der erste: "Ich mag ja Buchhalter ganz gerne auf meinem Op-Tisch. Alles ist da innen drin
durchnummeriert ."

"Ja ... das ist nichts gegen Elektriker. Verschiedene Farbcodes leiten einen durch das Innere. Da kann nichts schief gehen", meint der zweite.

"Mir sind Bibliothekare am allerliebsten, denn in denen ist alles alphabethisch geordnet, " schwärmt der dritte.

Der Vierte im Bunde hingegen meint: "Am einfachsten zu operieren sind Politiker! Kein Herz, kein Hirn, keine Eier. Aber das Allerbeste ist: Kopf und Arsch sind untereinander austauschbar!"


 

 

 

Warum haben Frauen vier Lippen ??

Zwei zum dumm herum labern und zwei zum wieder gut machen !

 

So hat alles seinen Sinn!

 

 

Wirt zum Gast: "Du hast gestern einen Schnaps zu wenig bezahlt." -


"Wie sich das herumspricht", staunt der, "als ich gestern nach Hause fuhr, meinte der Polizist ich hätte wohl einen Schnaps zuviel getrunken." ;nixwissen;

 

 

Hänschen sitzt bei seinen Hausaufgaben: "Du Papa. Was ist das für ein Satz: 'Es ist kein Bier im Haus?'"

Stöhnt der Vater auf: "Das ist kein Satz - das ist eine Katastrophe!"

 

 

Anruf beim Fleischer:

"Haben Sie Eisbein?"

"Ja."

"Haben Sie eine Pökelzunge?"

"Gewiss."

"Haben Sie Schweinsohren?"

"Aber sicher."

"Meine Güte, müssen Sie aber komisch aussehen!"

 

 

Erlebnis beim  Fleischer

 

"Geben Sie mir davon zwei Kilo!"

 

"Möchten Sie das am Stück oder soll ich Ihnen die Knochen kaputt schlagen?"

 

Ich habe die Flucht ergriffen und gehe nie mehr in diesen Laden!

 

 

Was muss eine Frau zuerst ausziehen, um ihren Mann ins Bett zu kriegen?
Den Stecker des Fernsehers.

 

 

Ein junger Mann geht mit seinem Mädchen an den Weiden seines Vaters entlang spazieren. Da bespringt gerade ein Stier eine Kuh.
Säuselt er ihr ins Ohr: "Das möchte ich jetzt auch gerne."
Darauf Sie: "Kannst Du doch, sind doch Eure Kühe!"

 


"Herr Doktor, was soll ich nur tun? Der Sex mit meinem Mann funktioniert nicht mehr so richtig!"
Fragt der Arzt: "Haben Sie schon Viagra probiert?"
"Mein Mann nimmt ja nicht mal Aspirin!"
"Sie müssen das halt im Geheimen machen. Geben Sie das Medikament in den Kaffee, oder so."
"Gut, Herr Doktor, ich probiere das mal aus!"
Zwei Tage später kommt die Frau wieder in die Praxis: "Herr Doktor, das Mittel können Sie vergessen. Es war einfach schrecklich!"
"Wieso? Was ist denn passiert?"
"Nun ja, wie geraten, habe ich das Medikament in seinen Kaffee getan. Dann ist er plötzlich aufgesprungen, hat mit dem Unterarm alles vom Tisch gefegt und sich die Kleider vom Leib gerissen. Dann ist es auf mich losgestürzt, hat mir auch die Kleidung vom Leib gerissen und mich gleich auf den Tisch gelegt und genommen."
"Ja, und? War es nicht schön?"
"Schön? Das war der beste Sex seit 20 Jahren, aber bei McDonalds können wir uns jetzt nicht mehr sehen lassen."

 

 

 


Eine neue Metzgerei wird eröffnet. Als Geschenk packt der Metzger jedem Kunden ein Würstchen ein. Am anderen Tag kommt eine Kundin in die Metzgerei und sagt: "Sie haben mir gestern irrtümlich ein Würstchen dazugepackt!"
"Nein, das gabs kostenlos zur Einführung!"
"Oh Gott, und ich habs gegessen!"

 

 


Was ist der Unterschied zwischen einem Theater und dem Bundestag?
Im Theater werden gute Schauspieler schlecht bezahlt!

 



Kommt ein Unterhändler von Coca-Cola in den Vatikan. Er bietet 100.000 Dollar, wenn das "Vaterunser" geändert wird. Es soll in Zukunft heißen: "Unser täglich Coke gib uns heute!" Der Sekretär lehnt kategorisch ab. Auch bei 200.000 und 500.000 Dollar hat der Vertreter keinen Erfolg. Er telefoniert mit seiner Firma und bietet schließlich 10 Millionen Dollar. Der Sekretär zögert, greift dann zum Haustelefon und ruft den Papst an: "Chef, wie lange läuft der Vertrag mit der Bäckerinnung noch?"

 

 


Ein Junge prahlt: "Mein Opa ist Pastor, alle sagen Hochwürden zu ihm." Ein anderer Junge daraufhin: "Mein Opa ist Kardinal, alle sagen Eminenz zu ihm." Da sagt Franz: "Mein Opa wiegt 200 Kilo und wenn der auf die Straße geht sagen alle: Allmächtiger Gott!"

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

( da war Schäuble noch Innenminister )

 

Schäuble überwacht uns - nur zu unserem Besten!

 

 

 

 


 

Hier gibt es das kleine "ZIG", dass man prima zum Nullten Geburtstag verschenken kann. Ich habe immer 2 zusammen gepackt, die man so besser ausdrucken kann. Ich habe sie ausgeschnitten und später in ein gefertigtes Heftchen eingeklebt. Schön passend verteilt, mit ein paar schönen Sprüchen im Wechsel, ganz wie man es will. -

Als Querformat kann man davon 2 x 2 Bildchen auf eine DIN A4 - Seite packen und ausdrucken. - Jedenfalls so, wie ich es gespeichert habe.  Das überlasse ich Euch jedoch, wie Ihr damit umgehen möchtet.

Für das Heftchen habe ich DIN A 4 Papier - einen leichten, weissen  Karton - aus einem Bürobedarf gekauft. (die Menge hängt von der Anzahl ab, die man einfügen möchte) Die Mitte habe ich mit einem Bleistift angezeichnet und gefaltet, wie ein Heft. - Rechnet Euch zuvor aus, wieviel Ihr benötigt. -

In der Mitte, da, wo die Bleistiftlinie sichtbar ist, kann man mit einer Stopfnadel oder anderen spitzen Gegenständen vier kleine Löcher durchbohren, durch alle Papiere, die übereinander liegen sollten. - Mit einem doppelt gelegten Faden, eingefädelt in eine Stopfnadel, geht man in die vorgebohrten Löcher. Einmal von innen nach aussen - dann von aussen nach innen, so dass das Heftchen einigermassen hält! Natürlich kann man das Ende irgendwie verknoten, mit den anderen Befestigungen.

Danach habe ich die einzelnen Bildchen mit einem Sekundenkleber passend dort eingeklebt, alle 4 Ecken und die Mitte mit einem Punkt Klebe versehen. Sie sitzen ja ratzfatz fest, so dass man zügig ans nächste Bildchen gehen kann. - Das gelb umrahmte mit den Glückwünschen habe ich als erstes eingeklebt. Da muss natürlich noch der passende Geburtstag und der Name herein. - Wenn Ihr das mit dem PC nicht hinbekommt, kann das auch mit der Hand eingefügt werden.

Wie Ihr die Sprüche jetzt verteilen wollt und ob sie alle benutzt werden, ist Eure Sache. Ich habe noch eine Kordel um das Heft gelegt und unten geknotet. Es soll ja nur hübscher aussehen, mehr Bewandtnis hat das nicht.

Zur Schachtel:

Ich habe eine alte Pralinenschachtel genommen. Die kann man mit altem Stoff oder auch mit Geschenkpapier hübsch bekleben. Mit Sekundenkleber ist das nicht schwer. Es sollte innen und aussen sein. Vielleicht braucht Ihr auch einige Versuche dazu, was doch nicht tragisch ist. - Am Ende sieht es jedenfalls hübsch aus. Wie Ihr das am besten macht, bleibt Euch überlassen. - Ich habe noch Stoff hier gehabt, den ich benutzt habe. Zuerst dachte ich, dass das ohne Probleme geht. Dann habe ich mir doch ein Lineal und einen Bleistift zur Hilfe genommen, womit ich den Stoff auf der linken Seite angezeichnet habe. Die Ecken habe ich dann herausgeschnitten, damit später der Deckel noch zugeht!

Zum Schluss legt Ihr vielleicht noch ein Geldgeschenk hinein und Ihr habt ein hübsches Mitbringsel.

 

 

 

 

DAS KLEINE "ZIG"

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe das kleine ZIG als Büchlein gefertigt. Entweder schneidet Ihr die hier passenden Sprüche aus und klebt sie auf weissen Karton, evtl. im DIN A5 - Format, also die Hälfte von DIN A4.

Vorne kommt immer das jeweilige ZIG - auf der Rückseite ein Spruch.

Ihr seht ja, dass ich einige davon zur Auswahl gestellt habe. Sie müssten die Grössen der ZIG`s haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 


 

Es mag 1975 gewesen sein, als wir uns eine CB-Funkstation zulegten.

Zurückblickend muss ich sagen, dass wir glücklich über unsere Errungenschaft waren. Allerdings wurden dafür Frequenzen angeboten, die Schrott waren, die keiner sonst gebrauchen konnte. An sehr vielen Tagen konnte man nichts verstehen, weil man nur ein Gebabbele von fremden Stimmen hörte, als stünden sie vor der Haustür.


Der CB-Funk (engl. Citizens' band radio) ist eine Jedermannfunkanwendung, somit ein öffentlicher, kostenfrei nutzbarer Sprech- und Datenfunk, dem ein Frequenzband um 27 MHzFrequenzbereich liegt am oberen Ende der Kurzwelle und reicht in Deutschland von 26,565 MHz bis 27,405 MHz (80 Kanäle), europaweit von 26,965 MHz bis 27,405 MHz (40 Kanäle). (11-Meter-Band) zugewiesen ist. Der dem CB-Funk zugeteilte

Die Abkürzung CB steht für „Citizens’ Band“ und bedeutet so viel wie „Bürger-Frequenzbereich“ oder Jedermannfunk.

Mit vollwertigen Stationsantennen (deren mechanische Länge meistens zwischen 5,50 m und 6,50 m, entsprechend 1/2λ bis 5/8λ Wellenlänge λ, variiert) sind Gespräche im Umkreis von etwa 20 km bis 80 km um den eigenen Standort möglich. Die Reichweite ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie z. B. der Antennenhöhe, Sendeleistung, umliegenden Bebauung und Vegetation, Erdkrümmung. Einflüsse des Funkwetters, zumeist durch Sporadic-E, äußern sich gelegentlich in Reichweitensteigerungen auf Entfernungen bis zu über 2000 km, wodurch dann der Charakter eines reinen Nahbereichsfunks verloren geht: Sendungen aus allen europäischen Ländern und teilweise sogar aus Übersee sind zu hören und machen lokale Kommunikation schwierig. Manche CB-Funker führen in solchen Zeiten internationalen Funkverkehr durch. Das meteorologische Wetter besitzt keinen Einfluss auf die Reichweite; lediglich indirekt kann eindringende Feuchtigkeit die Leistungsfähigkeit der Antenne reduzieren oder zusätzliche Verluste in schlecht konfektionierten Steckern verursachen.

 


Nun hatten wir ein solches Gerät und konnten es nicht immer nutzen. Mein Mann hatte ein Gerät im Auto. Auf unserem Dach, auf unserem Haus, befand sich eine 6,50 m hohe Antenne! Was wir allerdings nicht wussten, das war, dass wir den Fernsehempfang unserer Nachbarn störten! -

Es hagelte Ärger. Bei einem Nachbarn verschwand die Farbe seines Fernsehbildes, wenn bei uns gesprochen wurde, bei einem anderen erklang meine Stimme in der Stereoanlage statt Mozart oder Beethoven.


Wenn sie auch noch meinen Gesprächspartner dazu gehört hätten, dann wäre das ab und zu sehr amüsant gewesen und sie hätten wohl die Kiste ausgelassen. Aber nur mich und dann wieder Pause, war langweilig. - Obwohl es sich um ein genehmigtes Gerät handelte, von der damaligen Post zugelassen, wurden wir Funker als Störenfriede in der Nachbarschaft abgestempelt. -


In fachlichen Mitteilungen wurde bekannt, dass Bildstörungen nur bei älteren Fernsehern auftreten würden, sowie an Geräten, wo kein Koaxkabel verwendet wurde. - Nützte aber überhaupt nichts - wir waren die Störenden - ob im Recht oder Unrecht.


Alleine solch eine lange Antenne auf dem Dach zu haben, reichte schon, um uns den Unmut der Nachbarn zuzuziehen. Aber bis die Leute erst einmal dahinter kamen, wer ihnen den Fernsehempfang versaute .................. und wir ahnten doch auch nicht, dass wir bei den Nachbarn im Radio, in der Stereo-Anlage und im Fernseher zu vernehmen waren.

Nach allerhand Ärger beschränkten wir unsere Aktivitäten nach Fernsehschluss. - Damals gab es noch nicht so viele Sender und kein Rundumdieuhr-Fernsehen! - Da trafen sich die meisten Funker und tauschten unsere Erlebnisse aus. - Ja, war eine schöne Zeit.


Eines Tages erzählten uns Rückkehrer aus dem Urlaub, dass sie uns ganz klar und deutlich in Italien gehört hätten. Sie hätten von einem Berg aus nach uns gerufen, aber keine Antwort erhalten. Vermutlich war das Geschnatterer der vielen Funker auf dem Kanal, woher die auch immer zu uns gelangten, stärker, als das Gerät des mobilen Funkgerätes auf dem Berg. - Aber uns kam eine Idee.


Wir wollten auch mal eine grosse Reichweite testen und fuhren dann sonntagsmorgens mit dem Auto an einen anderen Standort, wo wir meinten, keinen mit unserer Funkerei zu stören.


Auf den uns zur Verfügung stehenden Kanälen versuchten wir unser Glück. Leider waren die Aussichten ziemlich schwankend. Oben habe ich ja von wikipedia eine Erklärung eingefügt, wie der Jedermannsfunk funktionierte. Man konnte Glück haben, mal ein Schiff im Mittelmeer zu erreichen, das mit diesen Frequenzen ausgestattet war, doch meist war es nur von ganz kurzer Dauer. -

Im Nahbereich kam man ja je nach Ortslage nur 20 - 50 km, möchte ich mal meinen, wenn keine grossen Störungen vorhanden waren.


Nun aber wieder zu unserem Ausflug, wo wir testen wollten, welche Reichweite wir wohl erlangen könnten. - Wir hatten keine grosse Erfolge, kamen nach Hause und das Telefon bimmelte. - Es war ein Funker aus unserem Nahbereich. Der erzählte folgendes:


Er befand sich in der Kirche, der Pastor schickte sich zu predigen an und auf einmal dröhnte die "Station Cäsar" durch die ganze Kirche, kam aus allen Lautsprechern. Der Pastor sei verdutzt gewesen und alle Gläubigen in der Messe. Dann war es wieder ruhig. Der Pastor sprach ein paar kurze Sätze und die "Station Cäsar legte erneut los. - Man hörte ja nur die Funkstation, die in der Nähe war. Das heisst, so nah waren wir überhaupt nicht!


Der Anrufer wusste ja, dass ich am Funkgerät war, aber er konnte uns doch keinen Tipp geben. Zu dem Zweck hätte er heim gemusst.

Der Pastor war verwirrt und böse, über diesen hässlichen Schabernack, die Gläubigen rätselten .................. jedenfalls hatten die Bewohner des Ortes jetzt was zu tratschen. - Ein Grossereignis im Ort. - Nach der Warnung unseres Funkkollegen hielten wir uns erst mal sehr ruhig. Man will ja keine Pferde scheu machen, obwohl wir eine Lizenz für das Betreiben der Anlage hatten, bezahlten dafür auch noch, ich meine 15 DM monatlich! - Trotzdem konnte man damit rechnen, wenn man massiv störte, dass man die Lizenz los war. Das war von anderen Funkern schon bekannt geworden. 


Der Grund für die Störungen in der Kirche waren die alten Kabel, die zu den Lautsprechern führten. Das ahnte aber keiner.


Es kam die Zeit, wo überall Schützenfeste waren. Dort wollten wir mal ein wenig Schabernack betreiben. Unter Auto stand in der Nähe eines Festzeltes und als die Kapelle dann Pause machen wollte, rief man ganz einfach vom Auto aus: "Ihr müden Krieger - haut mal in die Tasten. Von wegen an der Tränke saufen!"


Es schallte wahnsinnig aus den Boxen heraus und war nirgendwo zu überhören. - Nutzte das nichts, dann hörten die Leute "Rumtatta-rumtatta usw" - Alle im Zelt begannen zu gröhlen und zu klatschen, bis die Musiker wieder zu spielen begannen. -


So ganz oft haben wir das nicht gemacht, aber mal ausprobiert, wo es noch klappte ................! Und ab und zu konnte man mal Leute ärgern, die einen selber verärgert hatten.

Auf dem Sportplatz - einfach in der Nähe der grossen Lautsprecher geparkt und bei Gelegenheit seinen Senf ablassen! - Klappte vorzüglich! (hihi) Immer suchten die Leute, was das wohl war und wer das gemacht hat. - Wir standen brav, zwischen vielen anderen geparkten Autos!

Heute kann man das ja mal preisgeben, weils inzwischen lange verjährt ist! -

 

Übrigens, eine mobile Station war frei. Nur die Heimstation war kostenpflichtig. Das waren die 15 DM mtl.


Damals habe ich noch mein Unwesen getrieben, aber nicht illegal, fast nie jedenfalls! Immer nur ne kleine Lücke benutzt!

 

 

 

 

 

Der Aal in der Hose

Es mag ja so einige Geschichten und Witze vom Aal geben, doch diese erlebte Geschichte wird jeden Leser zum Schmunzeln bringen.


Mein Mann war damals als Schlosser in einer Kiesbaggerei beschaeftigt. Zu seinen Aufgaben zaehlte, die Saugbagger zu reparieren, die sich in einem See befanden. Da mein Mann ein leidenschaftlicher Angler war, jedoch aus Zeitgruenden zu wenig Gelegenheit hatte, seinem Hobby nachzukommen, hatte er immer ein paar Angelschnuere mit Haken parat.


Mit einen alten Netz, was er im Gebuesch versteckt hatte, holte er ein paar kleine Fischchen aus dem See, die am Ufer weilten. Die dienten dann als Koeder am Haken. Bevor er an die Arbeit ging, liess er die Schnuere ins Wasser und befestigte sie am Saugbagger.


Irgendwann kam dann ein Arbeiter der Firma und benachrichtigte meinen Mann, er moege zur Chefin kommen. Die haette Geburtstag und wollte einen ausgeben. Er antwortete, dass er bald kaeme. Als er wieder alleine war, holte er die Angelschnuere aus dem Wasser und staunte, als an einer ein Aal hing. Er holte ihn heraus, wusste jedoch im Augenblick nicht, wohin mit dem Fisch. In seiner Not packte er den Aal in einen Lappen und steckte ihn in seine grossen Hosentaschen der Arbeitskleidung. Dann machte er sich zu Fuss aufden Weg zur Firma, wo er auch die Loesung fuer seinen Fisch hatte. Er sollte zunaechst im Spind verschwinden.

 

 

 


Fuer Nichtangler sei erwaehnt, dass der Aal nicht nur im Wasser leben kann. Er bewaeltigt z. B. grosse Strecken durch etwas feuchtes Gras. In diesem Fall war es ein Lappen, der durch das Fangen des Fisches nicht mehr trocken war. Mein Mann kam inzwischen zum Firmengelaende, wo ihn die Chefin auch schon in Empfang nahm und er keine Gelegenheit hatte, den Aal in Sicherheit zu bringen. Es war ihr 40. Geburtstag. Sie goss jedem Mitarbeiter einen Schnaps ein und teilte Bier aus. Waehrend man sich dann zuprostete, bewegte sich der Aal in der Hosentasche unentwegt, was der Chefin nicht verborgen blieb. Sie starrte mit hochrotem Kopf auf die Hose! Wie peinlich! Es konnte ja keiner ahnen, dass an der Stelle, wo sich die Hose so deutlich bewegte, ein Aal steckte! Noch Jahre spaeter betrachtete die Chefin meinen Mann immer misstrauisch. Dieses Ereignis ist jetzt schon bald 40 Jahre her und wenn bei Familienfeiern mal wieder darueber geredet wird, bekommt die Geschichte noch heute so manch einen Lacher.Was sagt uns das? Die schoensten Geschichten schreibt das Leben selbst!

 

 

 

Ein Aprilscherz

Es ist schon viele Jahre her, als ich in einem kleinen Tanzlokal, wo nur ältere Kurgäste verkehrten, vorübergehend als Kellnerin beschäftigt war. Mir gefiel die gepflegte und freundliche Atmosphäre dort, wie auch das gute Verstehen mit dem Arbeitgeber.


Die Inhaber waren ein unverheiratetes Paar. - Der Mann hatte stets Probleme damit, weil er immer im Schatten des Geschäftes und somit des Erfolges stand, was alles über den Namen seiner Freundin, ich nenne sie mal "Frau Müller" lief. - Er machte die Arbeit - sie erhielt den Erfolg für das erfolgreiche Geschäft.


Kam da z. B. ein Vertreter oder ein Anruf: "Guten Tag Herr Müller", dann rastete er sogleich aus. Unbeherrscht rief er: "Ich heisse Meier!" ( die Namen habe ich absichtlich geändert)


Frau Müller wohnte schon viele Jahre im Ort. Man kannte sie, als sie das Lokal eröffnete. Nach einem Urlaub brachte sie den Mann mit nach Hause. Er galt bei den Einheimischen als Eindringling, der die Frau nur ausnutzen wollte! - So ist das mit der Volksmeinung eben. Ja, und dann hatte der auch noch so einen Ami-Schlitten, worauf gleich der Verdacht aufkam, dass dieser Mann auf Kosten der Frau lebte!


Die gesamte Angelegenheit war für ihn ein Reizthema. Das war absolut nicht der Fall, doch was macht man gegen eine solche Volksmeinung? - Peter, mein Chef, ignorierte das auf den ersten Blick völlig, aber es nagte an ihm.-
Eines Tages wollte sich der Gute auch einmal wichtig machen. Er rief den Vermieter des Lokals an. Die Bäume im Garten seien verwildert. Er müsse die mal schneiden lassen. Die Pacht sei so hoch, dass er wohl doch den Baumschnitt vornehmen könnte. - Der Vermieter erklärte sich auch einverstanden. Er wollte sich darum kümmern.



Ein paar Tage später stand im Garten ein versoffener Kerl, der den Garten in Ordnung bringen wollte. -
Ich kam abends zum Dienst in das Lokal, wo mich eine hochexplosive Stimmung erwartete und fragte: "Was ist denn hier los?"


Peter zeigte mir den Garten. Er sah total schrecklich aus. Der besoffene Kerl, der übrigens bei uns im Örtchen als Alkoholiker verschrieen war, hatte mit einer Kettensäge einen "Rundumschnitt" gemacht. Man sah nur noch einige Baumstümpfe, während die Äste alle im Garten verstreut lagen. -


Zuvor war der Garten richtig schön parkähnlich angelegt gewesen, wo die Kurgäste in der warmen Jahreszeit mit ihren Kurschatten heimlich schmusten. - Auf der grossen Gartenterrasse wurde auch getanzt.
Ich war gerade anwesend, als mein Chef mit dem Vermieter telefonierte und er seine ganz Wut in dieses Telefonat legte. Da flogen die Fetzen. Es war vom Verklagen die Rede und von massivem Pachtabzug und Peter schloss mit den Worten: "Lassen Sie sich etwas einfallen. Ich gebe Ihnen eine Woche Zeit!"



In den nächsten Tagen war der 1. April!! - Peter, mein Chef hatte ja immer behauptet, dass ihn keiner aufs Glatteis führen könnte. - Das probierte ich aus und es klappte von meinem Zuhause aus.



Ich rief an: "Guten Tag Herr Müller. Hier Gartenbaubetrieb Meise." (erste Gemeinheit - er hiess ja Meyer)

Sofort regte sich Peter höllisch auf, über das ewige Namenvertauschen und rief: "Ich heisse Meyer, merken Sie sich das!"


"Aber Herr M ...... äh ....eyer, warum denn gleich so heftig? Ich rufe im Auftrage Ihres Vermieters an. Sie sollen da kleinere Probleme mit dem Garten haben. Schilderen Sie mir doch bitte die Problemchen kurz und ich werde zusehen, was ich für Sie tun kann."


Peter schilderte mir dann alles mit einem unglaublichen Redefluss. Man merkte, dass er sich von Satz zu Satz mehr in Erregung steigerte. Ich dachte, der hört überhaupt nicht mehr auf, musste nur über seinen rheinländischen Dialekt schmunzeln und sah schon sein Gesicht vor mir. Der merkte nicht, dass ich die Anruferin war.


Ich bot ihm dann absichtlich unglaubliche Vorschläge an, in der Hoffnung, dass er kapierte, dass er verarscht wurde. - Nein, er merkte nicht, dass es sich um einen Aprilscherz handelt.


"Ja, Herr Müller, ach Herr Meyer, sind Sie denn der Pächter des Lokals?"


"Nein, meiner Freundin gehört das Objekt!"


"Ach, dann kann ich ja nicht einmal mit Ihnen verhandeln. Könnten Sie mich bitte mit der Frau Müller verbinden, der Pächterin?" (gemein, nicht?)


"Die ist krank. Ich bin der Geschäftsführer und mit mir wird verhandelt." (stimmte nicht, aus gewissen Gründen erschien sein Name nirgendwo)


"Haben Sie denn die abgeschnittenen Äste noch im Garten liegen oder haben Sie die schon entsorgt?"


Erneuter Wutausbruch von Peter folgte: "Ich werde doch wohl nicht den Mist hier noch beseitigen."


"Herr Meyer......... äh Herr Müller .............. "


Peter brüllte ins Telefon: "Ich heisse Meyer!"


"Ach ja, entschuldigen Sie bitte, die Namen sind zum Verwechseln ähnlich. Aber jetzt lassen Sie uns doch mal das Wesentliche besprechen und verhindern Sie doch nicht dauernd eine Lösung wegen des Namens. Oder wollen Sie keine Lösung mehr?"


"Natürlich will ich das und ich möchte das dem Vermieter raten, die auch zu finden."


"Na sehen Sie, da sind wir schon mal einer Meinung. - Es gibt da so verschiedene Verfahren. - Wir könnten einmal die Äste mit Draht anbinden und vielleicht ein paar künstliche Äpfel anbinden!"


"Sie sind genau so ein dämlicher Idiot, wie der Vermieter auch. Sie stecken wohl mit ihm unter einer Decke." (ganz liebliche Sätze folgten)


"Nein, Herr Meyer, sehen Sie, jetzt habe ich auch Ihren Namen behalten, ich bin ganz auf Ihrer Seite. Lassen Sie mich bitte ausreden. - Wir könnten auch künstlichen Flieder an die Äste binden, natürlich nur mit Aufpreis, an dem Sie sich dann beteiligen müssten."


Ein Gewitter meines Chefs folgte und ich sah ihn vor Augen. Was musste ich mir das Lachen verbeissen. Tränen rollten mir schon herunter. Ich wollte es auf die Spitze treiben, bis er selber darauf kam, dass er einem Aprilscherz erlegen war.


"Ja, Herr Müller, ach Herr Meyer, Sie tragen aber nicht viel zu einer Lösung der Angelegenheit bei und sind nicht kompromissbereit. Wir hätten natürlich auch noch andere Möglichkeiten, die man sich aber aus Kostengründen sehr gut überlegen muss. - Könnten Sie nicht mal eine Skizze von dem Garten machen? Länge und Breite und wo im Einzelnen die Bäume stehen. Dabei kommt es nicht auf 5 cm an. Nur damit wir einen Überblick haben, was man tun könnte. Ihr Vermieter hat ja auch nicht so viel Geld übrig."


"Was, der hat kein Geld? Das ist der reichste Kerl hier in der Stadt. Der kassiert und kassiert nur und macht nichts sonst. Und ich soll den Garten auch noch ausmessen. Ich bin doch kein Idiot!"


"Ja, ich höre schon, es wird uns nichts anderes übrig bleiben, als neue Bäume zu pflanzen. - Wir haben da gerade günstige Setzlinge im Angebot. In 10 - 15 Jahren sind die auch so gross, wie die Bäume, die jetzt abgeschnitten wurden."


"Ich will keine Setzlinge, sondern richtige Bäume. Glauben Sie denn, ich bliebe noch 10 oder 15 Jahre hier?"


"Für grosse Bäume zu pflanzen, reicht die Summe, die der Vermieter zur Verfügung stellen will, nicht aus, zumal die alten Bäume ja auch dann heraus müssen. Ich mache Ihnen den Vorschlag, die alten Baumstümpfe schon mal auszugraben, so als "Eigenleistung". Dann kann ich mit dem Vermieter verhandeln, wieviel Geld noch für eine Neupflanzung von Bäumen genehmigt wird."


Erneuter Protest mit Beschimpfungen, doch der Peter war sehr geduldig. Er wollte sich einmal durchsetzen. Die Baumstümpfe wollte er nicht ausgraben! - Meine Güte, ich lache noch heute beim Schreiben und den Erinnerungen, die ich heute in meinen Unterlagen fand. -


"Na gut, dann muss da ein Bagger ran. Kann ich Ihrem Vermieter denn wenigstens mitteilen, dass Sie sich an den Baggerkosten beteiligen, damit die Summe nicht so hoch wird?"


"Ich bezahle überhaupt nichts. Kommen da keine neuen Bäume hin, werde ich die Pacht rigoros kürzen. Das teilen Sie dem Vermieter mal mit."


"Kommen wir denn mit dem Bagger problemlos in den Garten?" ( ein schmaler Fussweg führte da hin)
"Nein, da passt kein Bagger rein!"


"Ach Herr Müller, bei Ihnen häufen sich aber auch die Schwierigkeiten. Was machen wir denn dann? Ihr Vermieter hat sich erst kürzlich seine Villa erbaut. Der hat nicht mehr viel Geld, um auch noch Mauern einzureissen, damit Sie zufrieden gestellt werden. Etwas können Sie uns doch auch entgegen kommen."


"Reissen Sie von mir aus die Mauer zum Nachbargrundstück weg. Es ist mir völlig egal." (Peter wurde sehr mutig)


"Ach Herr Müller, mit Ihnen kann man sich wohl nicht einigen. Da müsste ich doch einmal mit der Vertragspartnerin, Ihrer Freundin, Kontakt aufnehmen. Vielleicht ist die entgegenkommender. Sie bekommen Nachricht von Ihrem Vermieter, mit dem ich mich gleich in Verbindung setzen werde."


"Ich heisse Meier, merken Sie sich das!"

Ich legte den Hörer auf. Mein Hals war ganz trocken und die Tränen rollten mir über das Gesicht.


Abends ging ich zum Dienst: "Peter, hattest Du einen Anruf vom Gartenbaubetrieb Meise?"


"Woher weisst Du das denn schon wieder?"

Meine Beichte folgte und ich schloss ab: "Peter, und Dich kann keiner am 1. April reinlegen? Das klappte aber ganz schön lange."

Er meinte, da hätte er nicht dran gedacht. - Übrigens war er mir nicht böse über meine Meisterleistung. Er versprach mir Rache. Zuvor hatte er es mal bei mir probiert, als er sich von der Telekom ausgab und ich mein Anschlusskabel mal nachmessen sollte. Das würde für die Unterlagen gebraucht. - Ich sagte: "Peter, das ist 5 m lang!"
Natürlich hat mir sein rheinischer Dialekt verraten, wer da am Telefon war.


Was aus dem Garten wurde, weiss ich nicht. Ich glaube, dass nichts mehr daran gemacht wurde. Irgendwann schlugen die Bäume vermutlich wieder aus, die Pacht wurde evtl. zwischenzeitlich gekürzt. Ich hatte eine andere Stelle angenommen und konnte das nicht mehr verfolgen, war auch umgezogen.
Vergessen habe ich diesen Streich allerdings nicht mehr!

Für schöne Streiche hatte ich schon immer ein Faible.

 


 

Kann man den Hosenträgern trauen?

Jeder kennt sie: "Die Hosenträger!"

Es gibt sie in schmal oder breit, bunt und mit hübschen Motiven und allesamt haben sie die Aufgabe, eine Hose zu sichern.
Bis auf einige Ausnahmen, wo nur der modische Aspekt gefragt ist, neigen die Männer dazu, auf dieses Hilfsmittel zuzugreifen. Das ist überwiegend dann der Fall, wenn sich mit den Jahren ein stärkerer Bauch bemerkbar macht und ein Gürtel um die Hose seinen Zweck nicht mehr erfüllt.

Wie viele andere hat sich auch mein Mann mit Hosenträgern angefreundet. Zu Beginn kamen die schmaleren zur Anwendung. Doch seit Jahren schwört er auf die breiteren, die ihm wohl mehr Sicherheit verschaffen, weil der Bauch grösser geworden ist.
Erwähnenswert sind noch die Zu- und Abnehmphasen. - So dann und wann steht bei meinem Mann der feste Wille zum Abnehmen auf dem Programm. Auf einmal rutscht dann die Hose. - Kein Problem: Es gibt ja die Hosenträger! 

Danach kommt jedoch wieder die Zunehmphase und da gibt es nur eines:  Die Wohlfühlhose!

Ich wollte sie schon mehrfach in den Müll stecken, doch da gab es starke Proteste. - Das gute, aber inzwischen unansehenliche Stück ist am Bund etwas verstellbar, leicht, gross, bequem, vollwaschbar und man kann sie fast trocken schleudern. Einige Minuten in den Trockner und schon kann sie wieder benutzt werden! - Das sind für meinen Mann wertvolle Vorteile!

Nachdem mein Mann während des Winters mal wieder zugenommen hatte, kam die Wohlfühlhose wieder zur Geltung. Dazu muss ich erwähnen, dass sie wirklich sehr gross ist und ohne das Hilfsmittel Hosenträger nicht tragbar wäre.
Seitdem er Rentner ist, geht er mit Vorliebe einkaufen, wofür ich sehr dankbar bin. - Ich mag den Einkauf überhaupt nicht. Bei mir wäre das höchstens einmal wöchentlich der Fall. - So schreibe ich dann immer auf, was benötigt wird und mein Mann besorgt alles.
Und nun zu dem Tag, worüber ich berichten möchte:

Ich hörte meinen Guten ziemlich forsch mit dem Auto ankommen.

Im Hause packte er seine Tasche brummig in der Küche ab. Sein finsteres Dreinschauen liess auf kein erfreuliches Erlebnis schliessen.
"Was ist los? Ist etwas passiert?"
"Ich gehe jetzt nie mehr einkaufen", war seine Antwort.
"Warum denn nicht?"
"Alle haben mich ausgelacht!"
"Warum denn?"

Was jetzt kommt, muss ich ausführlich berichten:

Mein Mann fuhr immer zu zwei grossen Supermärkten. Mit den Einkäufen holte er auch noch Grünabfalle für seine Kaninchen ab. Das gestaltete er wie ein Ritual.


Und während er durch einen überfüllten Supermarkt schlenderte und sich alles anschaute, bemerkte er nicht, dass sich seine Hosenträger von der Wohlfühlhose gelöst hatten. - Als er sich gerade an der Kasse bei den Wartenden eingereiht hatte, er Waren auf das Band stellen wollte, da rutscht ihm doch mit einem Ruck die Hose bis an die Knie herunter.


Man stelle sich vor: Er stand dort in seiner grauen langen Unterhose. - Während alle Leute lachten, die Kassiererinnen streckten schon ihre Hälse, um zu sichten, was denn da los war, bemühte sich der Gute verzweifelt, seine Hose wieder in den Griff zu bekommen. - Das alles inmitten wartender Leute!


Schliesslich konnte er doch an diesem Ort auch die Hosenträger nicht wieder befestigen. Mit einer Hand hielt er seine Hose und mit der anderen legte er weiter die Ware auf das Band. - Ich muss dazu sagen, dass das Ereignis in der Winterzeit passierte. Mein Mann trug noch so allerhand an wärmender Kleidung, so dass er nicht so ohne weiteres an sein Übel gelangen konnte.
Die Kassiererin versuchte ständig das Lachen zu unterdrücken. Auch das Bezahlen mit einer Hand war sehr problematisch. - Die Kassiererin half dabei. - Erst draussen, vor seinem Auto, stelle er den Einkaufswagen ab und widmete sich dem Übeltäter, den Hosenträgern. Er machte sie wieder fest und fuhr heimwärts. - Den Rest erwähnte ich ja schon oben.

Und das Fazit aus der Geschichte? Die Wohlfühlhose und diese unsicheren Hosenträger gibt es jetzt nicht mehr. Ich durfte sie in den Müll schmeissen. Ab jetzt wird nur noch auf eine sehr gute Qualität von breiten Hosenträgern geachtet.

Allerdings wurde mein Mann aufgrund der homorvollen Einlage bevorzugt mit Grünabfällen bedient! Die Beschäftigten legten die Gemüseabfälle gleich für meinen Mann an einem sicheren Ort ab.


 

 

Heiteres - oder auch nicht - aus dem Altenheim

Ich war einige Jahre in der Altenpflege beschäftigt, was eine sehr schöne Tätigkeit sein kann, wäre nicht der ständige Stress gewesen: Akkord-Arbeit am alten Menschen!
Die meisten Bewohner sind orientierungslos und wissen überhaupt nicht, was mit ihnen geschieht, weil die Medikamente sie ruhigstellen.
Ich möchte auch nicht morgens um 6 Uhr aus dem Bett gezerrt und in Eile unter die Dusche gestellt werden. Kein Wunder, wenn die Leute sehr oft recht aggressiv reagieren!

An dieser Stelle möchte ich aber mal von einem heiteren Erlebnis schreiben. - Heute ist es amüsant, damals leider nicht. - Aber beurteilt das mal selber! Es gab zwei Schwestern auf der Station, 86 und 89 Jahre alt, die häufig ihr Unwesen trieben. -
Anna und Berta

Sie beobachteten ständig die Lage und war keine Aufsicht in der Nähe, fassten sie sich ans Händchen und verschwanden im Fahrstuhl nach unten, zum Ausgang. - Ich nenne die Damen jetzt einmal Anna und Berta. -
Sie waren beide nie verheiratet gewesen und die Eltern besassen wohl mal eine Tischlerei, einstmals!! -  Man kann annehmen, dass die beiden Damen früher wohl einmal für das leibliche Wohl ihrer Gesellen zuständig waren, da sie ständig den Drang verspürten, die Kartoffel schälen zu müssen, weil die Leute gleich heim kämen! - Ihr macht Euch keine Vorstellung davon, welche Kraft die entwickelten, wollte man sie von ihrem Vorhaben, nach Hause zu gehen, abhalten.
Unten im Flur sassen immer Leute, die noch nicht auf der Pflegestation waren. Sie hatten eine kleine Wohnung mit Dusche im Hause, wurden aber von den Schwestern auch betreut, wenn Not am Mann war. Sie konnten in den Speisesaal zum Essen und ihre Wäsche wurde gereinigt. - Die blieben nicht in ihren vier Wänden, sondern sassen meistens in dem geräumigen Flur, der wie eine Hoteleingangshalle wirkte. - Da gab es immer was zu sehen!
So auch, wenn Anna und Berta aus dem Fahrstuhl kamen und Richtung Ausgang stolzierten, immer Hand in Hand. - Die in der Lauerstellung sitzenden Personen griffen dann zum Haustelefon und riefen uns an. - Dann nichts wie hinterher! Draussen angekommen liefen die beiden immer weiter, orientierungslos, egal wohin sie der Weg führte und wie kalt es war. -

Der Drang, ihre Pflicht zu erfüllen, liess sie weder Regen noch Kälte spüren! -
Hatte man die beiden Damen eingeholt, wehrten sie sich mit allen Mitteln. Das konnte man an Schlägen und evtl. Beissen spüren. -

Jedenfalls erzählten sie mir, sie müssten Kartoffeln schälen, die Leute kämen gleich heim. - Ich meinte, dass die Kartoffeln schon fertig seien. Das glaubten sie nicht. - "Kommt, ich zeige es Euch" und führte sie zur Küche des Hauses. Die kannten die beiden Ausreisserinnen schon und bestätigten meine Angaben, worauf die beiden Damen mir wieder folgten.
Manchmal liess ich die beiden in der Stationsküche ein paar Trinkgläser des Personals spülen. Dann waren sie immer zufrieden. -

Alleine wenn man ihnen statt Schürze ein Küchenhandtuch umband, fühlten sie sich heimisch. Das war ihre Welt.

Wir hatten im Hause sechs Pflegestationen - aber nur zwei Nachtschwestern - die auch noch die Betreuung der Wohnstation übernehmen mussten.
Eines Morgens kam ich um 6 Uhr zum Dienst und stellte fest, dass alle Gebisse der Bewohner verschwunden waren, die die Spätschicht immer in Töpfchen mit einer Reinigungstablette versehen, über Nacht aufbewahrte. Die standen auf der Ablage - über dem Waschbecken - des jeweiligen Bewohners. - Man reinigte die immer zuerst, damit man den Personen alsbald damit den Mund füllen konnte.

Von allen Stationen kamen Anrufe mit Anfragen, ob Anna und Berta evtl. nachts unterwegs waren und irgendwo Gebisse gehortet hätten. -

Ich schaute in deren Zimmer nach, in den Nachtschränkchen (Schublade und der untere grosse Bereich) und in deren Kleiderschränken! - Wo ich auch immer hinschaute - ich erblickte Gebisse. - Das konnte ja was geben. Die beiden Nachtaktiven schliefen ganz friedlich!


Ich holte eine Plastikwanne und packte da zunächst alle Prothesen hinein. - Diese Bescherung zeigte ich dann der Stationsleitung, die wiederum alle Stationen benachrichtigte. - Stellt Euch vor:  Von 150 Personen die Zähne x zwei = Oberkiefer und Unterkiefer! - Es gab nur wenige mit Teilprothesen.

Den Morgen mussten mal alle Milchbrei zum Frühstück einnehmen - weil sie ohne Beisserchen keine Brötchen oder ähnliches essen konnten. - Nachdem wir alle Bewohner angekleidet und später gefüttert hatten, ging es an die Zähne zum Aussortieren.
Breiterer Kiefer gehörte wohl einem Mann, kam in eine extra Schüssel. Wir sortierten blind, nach irgendwelchen Merkmalen. - Vergesst nicht, dass kaum einer der Leute hätte angeben können, ob die Zähne passten oder nicht. Die paar Bewohner, die noch Angaben machen konnten, dass z. B. Goldbesatz daran war, oder sie eine  Teilprothese besassen, die konnten wir schnell aussortieren. - Wenn wir nicht mehr weiterkamen, gaben wir die Schüssel an andere Stationen weiter, damit die die richtigen Zähne zu den richtigen Leuten herausfanden.
Es dauerte sehr lange, bis wir alle richtigen Besitzer fanden. -

Ich muss noch hinzufügen, dass man nicht einmal danach gehen konnte, ob etwas passte oder nicht, weil sehr viele der Bewohner kein passendes Kauwerkzeug mehr im Mund hatten.
Und die beiden Übeltäter stritten natürlich alles ab. - Sie haben das nicht gemacht. - Vermutlich brauchten sie nicht einmal lügen, weil sie das vergessen hatten! - Wenn die beiden alten Damen in Aktion waren, da ging es immer rund.


Wir hatten ja keine geschlossene Station, holten aber die Genehmigung eines Richters ein, dass die beiden Damen nachts angegurtet wurden. - Der Vorteil war, dass sie nachts nichts mehr anstellen konnten - der Nachteil war, dass wir verpflichtet waren, ihnen die Klingel in erreichbarer Nähe anzubringen. - Und sie klingelten in einer Tour - auch nachts!
"Mach das mal los. Ich kann nicht aufstehen!"


Ich musste gerade daran denken, dass die beiden immer von einem Hüftgürtel sprachen. - Wenn ich sie zur Mittagszeit bettete und angurten wollte, dann fragten sie mich, was ich da täte. Da fiel mir der Hüftgürtel ein, den ich zumachte! - Dann war es gut! - Komischerweise. - "Nur ein wenig die müden Füsse ausruhen. Dann gibt es leckeren Kaffee und ........... ??" (hauptsache was Nettes) Bis es soweit war, hatten sie sowieso alles wieder vergessen.

Eines Morgens wollte ich sie aus dem Bett holen, als sie sich nicht anziehen lassen wollten. - Sie hätten heute Erstkommunion und wollten das weisse Kleid anziehen, was ihre Mutter ihnen genäht hätte. - Der Pastor wartete auch schon auf sie. -

Ich überzeugte sie, dass sie doch nicht ungewaschen und ungekämmt zur Erstkommunion gehen könnten. - Ich schaffte wenigstens, die Grundversorgung vorzunehmen. Bei der Kleidung gab es erneut Theater. Sie weigerten sich beide, ihre normale Kleidung anzuziehen. - Da machte ich ihnen den Vorschlag, dass wir das weisse Kleid drüber ziehen würden, weil es draussen so kalt sei. -

Gut, auch das klappte. Und beim weiteren Nachdenken kam mir die Idee:  Ich holte zwei OP-Hemdchen heraus und streifte sie den beiden Schwestern über. - Sie strahlten - gingen Hand in Hand über die Station. - Aber sie wollten in die Kirche - nach draussen! -

Ich erklärte ihnen, dass der Pastor heute hier ins Haus käme. - Sie staunten und warteten. - Einmal rissen sie noch aus. Am Ausgang wurden sie wieder eingefangen. Die sahen vielleicht aus, mit der hinteren Öffnung des Hemdes. Die beiden alten Damen waren aber glücklich. Oben bekamen sie ihr "Schnäpschen" und alsbald war von einer Erstkommunion keine Rede mehr. Ich durfte ihnen auch die OP-Hemden ausziehen. Diese Situationen werde ich nie mehr vergessen!

 

 

Erlebnisse im Altenheim

Zu meinen vielen Tätigkeiten, die ich ausführte, um meinen Lebensunterhalt zu sichern, habe ich einige Jahre in einem Altenheim gearbeitet.
Die Tätigkeit war hart und oft bedrückend.
Zu dem ganzen Stress, den der Beruf mit sich brachte, gab es auch immer wieder "beeindruckende Erlebnisse", die man nicht mehr vergisst.
Es gab eine 93-jährige, blinde Bewohnerin im Altenheim, die bestimmt schon 10 Jahre dort lebte und das Bett alleine nicht mehr verlassen konnte. Sie benötigte eine Rundum-Betreuung.
Sie war eine ganz knuffige Frau und überraschte einen einfach mit ihren Aussagen. Früher war sie Lehrerin in der DDR gewesen, war aber extrem gegen das Waschen, überhaupt gegen Wasser. - Ich versuchte sie immer mit Gesprächen abzulenken:

"Wie alt sind Sie eigentlich, Frau Müller?"
"Das weiss ich nicht. Da musst Du mal meine Mutter fragen, aber 93 x habe ich schon Geburtstag gefeiert!"

Übrigens - sie war wirklich 93 Jahre alt.

 

"Waren Sie auch verheiratet?" -
"Nein, ich war zuerst zu wählerisch und nachher sind die Besten im Krieg gefallen!"


Und bei dem Versuch, die Bettdecke zu entfernen, hängte sich die kleine - 33 kg leichte Frau - mit aller Macht an diese Decke, als kostete sie das Leben, wenn man ihr die abnähme. - Da war vielleicht eine Energie dran. Nur mit Ablenken konnte man bei ihr etwas erreichen. - Es war täglich das gleiche Spielchen.

"Du willst mich ja nur wieder waschen. Hast Du eigentlich nichts anderes zu tun, als mich ständig zu waschen?"
Und die Pampers musste ich ihr ja auch noch Ausziehen. - Sie schrie, wie am Spiess. - Alle kannten das. -
Das hörten die Leute bis unten in der Eingangshalle. Meist wurde dazu gesagt: "Frau Müller wird wieder gewaschen."

"Du brauchst mich heute nicht waschen. Ich spring gleich mit meinen Kindern in die Oder!" - Mit ihren Kindern waren wohl ihre Schulklassen gemeint.


Ich überredete sie dann, dass wir heute nur eine kleine Katzenwäsche machten. - Das sagte ich allerdings fast täglich, wenn ich sie versorgen musste.

"Die Oder hat ganz kaltes Wasser. Da waren heute noch Eisklumpen drauf. Ich mache jetzt ganz schönes warmes Wasser fertig und die Bettdecke darfst Du auch mitnehmen."


Gegen Kälte hatte sie nämlich was.
"Na gut, dann mach aber schnell."
Als ich die Pampers entfernte, meinte sie mit einem Seufzer, dass es gerade so schön warm gewesen wäre. Dass ich sie aber auch immer belästigen müsste.

 

Ich konnte zwar später die Bettdecke wieder entfernen und ein Zeitgefühl hatte sie ohnehin nicht. - Aber man musste ständig auf der Hut sein. Bei einem falschen Handgriff, wenn ihr etwas nicht passte, dann biss sie einen ratzfatz in die Hand.
Jedenfalls musste man sie ständig beschäftigen und ablenken. -

Das war der normale Morgen. 2 x in der Woche musste sie aber geduscht und die Haare gewaschen werden. Das ging nicht ohne ein Mordsgebrüll über die Bühne.
Man bedenke, dass die Bettlägerigen sehr sorgfältig gewaschen, abgetrocknet und eingecremt werden müssen, da sich sehr schnell offene Wunden bilden, die ganz mühsam und schlecht wieder heilen.

Auch beim Füttern war die Frau sehr, sehr eigenwillig. Da sie ihr Essen nicht mehr sehen konnte, benahm sie sich stets misstrauisch. Wer die alte Dame nicht kannte, musste sich nach dem Füttern garantiert umziehen. Im Nachtisch lagen immer so kleine Schokoriegel, die man von ihrem Taschengeld immer kaufte. Bevor sie ihren Mund öffnete, musste sie immer etwas Süsses schmecken. Sonst bekam man keinen Löffel mit Essen hinein. - Ich hatte ja auch schon mal die Bekanntschaft mit ihrer Eigenwilligkeit gemacht und mich umziehen müssen. - Daraus lernte ich aber!
Also, ich musste sie mit Spinat und Kartoffelbrei füttern, schob den Schokoriegel vor den Mund, sie lutschte vorsichtig daran, bemerkte, dass es süss schmeckte und ich schob dann sofort den Löffel mit dem Mittagessen hinterher. Nur in dieser Reihenfolge klappte es und mit viel Ablenkung. Ich fragte sie viel nach ihrer Vergangenheit. Die Gegenwart war ihr nicht bewusst!


Einen Moment der Unachtsamkeit reichte - sie bemerkte, dass das nicht süss war, womit ich sie fütterte und sie spuckte das Essen in hohem Bogen aus. - Ich hatte den Spinat in meinem Gesicht auf auf dem weissen Kittel. - Nachdem ich mich grob gereinigt hatte, kam mir eine Idee. Unter das Essen mischte ich Traubenzucker, machte das in der Mikrowelle noch einmal warm, fütterte die Gute erneut und sie ass alles auf! So ging es auch. Ich erinnerte mich daran, wie man das mit den kleinen Kindern machte, sie ans Essen zu gewöhnen.


Nach dem Essen schlief sie dann wieder und war ganz friedlich. - Auf einmal klingelte sie. Ich ging in das Zimmer und fragte sie, was sie denn möchte.
Sie antwortete, dass sie überhaupt nicht wüsste, wass sie anziehen sollte.
"Kannst Du mich denn nicht mal beraten? Ich möchte mit dem Zug zu meiner Schwester nach Erfurt fahren."


Sie hatte keine lebenden Angehörigen mehr und ausser Nachthemden auch kein einziges anderes Kleidungsstück in ihrem Schrank. - Ich bediente mich mal wieder einer barmherzigen Lüge, um die Gute zufrieden zu stellen.
Obwohl es draussen sehr warm war, sagte ich, dass wir scheussliches Wetter hätten. Es sei kalt, regnerisch und windig. Sie sollte doch ihre Reise verschieben und es sich heute einmal im Bett gemütlich machen.
Sie bedankte sich sogar bei mir für diesen guten Rat. - Ich habe es danach nicht mehr erlebt, dass sie wieder mal verreisen wollte. Vielleicht äusserte sie das bei einer Kollegin? - Wir hatten ja immer Wechselschicht.

Trotz ihrer Mucken hatte ich die Frau in mein Herz geschlossen. - Allerdings hatte die Stationsleitung etwas gegen meine Methoden einzuwenden. - Ich sollte sagen, dass sie 93 Jahre alt sei, sie seit 10 Jahren in einem Altersheim lebte, sie überhaupt keine Verwandten mehr hätte, sie blind sei und ohne Hilfe nicht mehr zurecht käme. Sie könnte auch nicht mehr in einem Zug verreisen!
So etwas lernt man in den Pflegeschulen? -

Meine Vorgesetzte war 21 Jahre alt - ich 45 Jahre. - Ich habe nie ein Konkurrenzdenken entwickelt - stand weit darüber. "Die jungen Damen kommen auch noch dahinter, wenn sie gewisse Lebenserfahrungen gesammelt haben. Wir befanden uns schliesslich nicht in einem Krankenhaus und ich habe immer mein Bauchgefühl benutzt, womit ich sehr gut klar kam."
Ich habe einfach nichts mehr erzählt, was sich zugetragen hatte und wie ich Situationen löste. - Dafür bekam ich immer die schwierigen Fälle zugewiesen! Es hat mich nicht gestört. - Bin auf jeden speziell eingegangen.

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

   

Gefährliche Geheimnisse 2015 - Wie USA und EU den Freihandel planen

In diesen Wochen verhandeln die USA und die EU hinter verschlossenen Türen über ein Freihandelsabkommen, das 2015 in Kraft treten soll. Die Geheimverhandlungen bedrohen massiv die Rechte der Bürger in Europa.

   
© veilchens-welt.eu - veilchens-welt.de