NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

 

Kann man den Hosenträgern trauen?

Jeder kennt sie: "Die Hosenträger!"

Es gibt sie in schmal oder breit, bunt und mit hübschen Motiven und allesamt haben sie die Aufgabe, eine Hose zu sichern.
Bis auf einige Ausnahmen, wo nur der modische Aspekt gefragt ist, neigen die Männer dazu, auf dieses Hilfsmittel zuzugreifen. Das ist überwiegend dann der Fall, wenn sich mit den Jahren ein stärkerer Bauch bemerkbar macht und ein Gürtel um die Hose seinen Zweck nicht mehr erfüllt.

Wie viele andere hat sich auch mein Mann mit Hosenträgern angefreundet. Zu Beginn kamen die schmaleren zur Anwendung. Doch seit Jahren schwört er auf die breiteren, die ihm wohl mehr Sicherheit verschaffen, weil der Bauch grösser geworden ist.
Erwähnenswert sind noch die Zu- und Abnehmphasen. - So dann und wann steht bei meinem Mann der feste Wille zum Abnehmen auf dem Programm. Auf einmal rutscht dann die Hose. - Kein Problem: Es gibt ja die Hosenträger! 

Danach kommt jedoch wieder die Zunehmphase und da gibt es nur eines:  Die Wohlfühlhose!

Ich wollte sie schon mehrfach in den Müll stecken, doch da gab es starke Proteste. - Das gute, aber inzwischen unansehenliche Stück ist am Bund etwas verstellbar, leicht, gross, bequem, vollwaschbar und man kann sie fast trocken schleudern. Einige Minuten in den Trockner und schon kann sie wieder benutzt werden! - Das sind für meinen Mann wertvolle Vorteile!

Nachdem mein Mann während des Winters mal wieder zugenommen hatte, kam die Wohlfühlhose wieder zur Geltung. Dazu muss ich erwähnen, dass sie wirklich sehr gross ist und ohne das Hilfsmittel Hosenträger nicht tragbar wäre.
Seitdem er Rentner ist, geht er mit Vorliebe einkaufen, wofür ich sehr dankbar bin. - Ich mag den Einkauf überhaupt nicht. Bei mir wäre das höchstens einmal wöchentlich der Fall. - So schreibe ich dann immer auf, was benötigt wird und mein Mann besorgt alles.
Und nun zu dem Tag, worüber ich berichten möchte:

Ich hörte meinen Guten ziemlich forsch mit dem Auto ankommen.

Im Hause packte er seine Tasche brummig in der Küche ab. Sein finsteres Dreinschauen liess auf kein erfreuliches Erlebnis schliessen.
"Was ist los? Ist etwas passiert?"
"Ich gehe jetzt nie mehr einkaufen", war seine Antwort.
"Warum denn nicht?"
"Alle haben mich ausgelacht!"
"Warum denn?"

Was jetzt kommt, muss ich ausführlich berichten:

Mein Mann fuhr immer zu zwei grossen Supermärkten. Mit den Einkäufen holte er auch noch Grünabfalle für seine Kaninchen ab. Das gestaltete er wie ein Ritual.


Und während er durch einen überfüllten Supermarkt schlenderte und sich alles anschaute, bemerkte er nicht, dass sich seine Hosenträger von der Wohlfühlhose gelöst hatten. - Als er sich gerade an der Kasse bei den Wartenden eingereiht hatte, er Waren auf das Band stellen wollte, da rutscht ihm doch mit einem Ruck die Hose bis an die Knie herunter.


Man stelle sich vor: Er stand dort in seiner grauen langen Unterhose. - Während alle Leute lachten, die Kassiererinnen streckten schon ihre Hälse, um zu sichten, was denn da los war, bemühte sich der Gute verzweifelt, seine Hose wieder in den Griff zu bekommen. - Das alles inmitten wartender Leute!


Schliesslich konnte er doch an diesem Ort auch die Hosenträger nicht wieder befestigen. Mit einer Hand hielt er seine Hose und mit der anderen legte er weiter die Ware auf das Band. - Ich muss dazu sagen, dass das Ereignis in der Winterzeit passierte. Mein Mann trug noch so allerhand an wärmender Kleidung, so dass er nicht so ohne weiteres an sein Übel gelangen konnte.
Die Kassiererin versuchte ständig das Lachen zu unterdrücken. Auch das Bezahlen mit einer Hand war sehr problematisch. - Die Kassiererin half dabei. - Erst draussen, vor seinem Auto, stelle er den Einkaufswagen ab und widmete sich dem Übeltäter, den Hosenträgern. Er machte sie wieder fest und fuhr heimwärts. - Den Rest erwähnte ich ja schon oben.

Und das Fazit aus der Geschichte? Die Wohlfühlhose und diese unsicheren Hosenträger gibt es jetzt nicht mehr. Ich durfte sie in den Müll schmeissen. Ab jetzt wird nur noch auf eine sehr gute Qualität von breiten Hosenträgern geachtet.

Allerdings wurde mein Mann aufgrund der homorvollen Einlage bevorzugt mit Grünabfällen bedient! Die Beschäftigten legten die Gemüseabfälle gleich für meinen Mann an einem sicheren Ort ab.

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