NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

 

 

 


Und vor kurzer Zeit fiel mir dann ein Buch in die Hände über das positive Denken als Schmerztherapie. Da wird empfohlen, dass man bei Eintritt des Schmerzes an etwas Schönes denken und sich ganz auf das schöne Ereignis vertiefen sollte. Man kann tatsächlich den "Schmerz wegdenken". - Wir tun das Falsche, weil wir uns auf den Schmerz konzentrieren. "Gleich kommt der Schmerz wieder" - dann kommt er auch bestimmt.
Jetzt denkt einmal, dass man mit Schmerzen zum Zahnarzt geht und im Wartezimmer sind die plötzlich Schmerzen weg! Das passiert ebenfalls vor einer Operation. Also, man hat sich mit der Situation abgefunden und muss nicht mehr dagegen ankämpfen. - Das ist der Augenblick des *Sichfallenlassens*, der wie befreiend wirkt, obwohl sich noch nichts geändert hat.
Oder nehmen wir die Placebos - diese Scheinmedikamente ohne Wirkstoff. - Sie haben keinen Nutzen, wirken aber bei vielen Kranken. - Ich habe einem Kranken mal einen Löffel voll flüssigen Süssstoff mit Wasser verdünnt verabreicht. - Hat geholfen! - Muss ich mehr
schreiben?
Ich denke, dass meine Steine ähnliches bei mir bewirkt haben. Man benötigt einen "Aufhänger" oder ein Ereignis, von dem man glaubt, dass es einem hilft, das einen ablenkt. -
Das muss nur jeder für sich herausfinden. Bei mir war das vermutlich so, dass durch das reiben und bewegen der Steine Spannungen im Körper verschwanden. Ich habe nicht einmal an eine Heilung oder sonst etwas dabei gedacht. - Es geschah einfach, weil es für mich angenehm war. - Deshalb plädiere ich dafür, alles zur Schmerzbekämpfung zu benutzen, was schön für den Betroffenen ist.

Es ist schwer, das Richtige zu finden. Auf jeden Fall sollte man sich mit angenehmen und schönen Ereignissen ablenken. Mit dem Schmerzeintritt wollen wir den so schnell wie möglich wieder los werden und meinen, dieses nur mit Medikamenten schaffen zu können. - Es gibt andere Lösungen. Es lohnt sich in jedem Fall, Alternativen für sich zu finden! Dauerhaft Medikamente einzunehmen hilft nur einem: Der Pharmaindustrie. Die sind bestrebt, nur die Schmerzen zu lindern, nicht zu heilen. - Und diese Dosis muss immer erhöht werden, wenn Wirkung erzielt werden soll. - Ganz zu schweigen von den vielen Nebenwirkungen! - Die meisten Menschen beschäftigen sich viel zu wenig mit dem Wunderwerk ihres Körpers! - Allerdings muss man sich vor Augen führen, dass man nicht immer 30 Jahre alt bleibt und es danach abwärts geht! - Man merkt es doch selber, dass man nicht mehr so funktioniert, wie es einst der Fall war. Es reicht, auch einmal NEIN zu sagen.

 


 

 

 

 

 

 

 

Das Gesundheitssystem

Ich möchte dieses System einmal von mehreren Seiten aus beleuchten und dazu erklären, warum es zu zerbrechen droht.
Ich beginne einmal mit den Jahren, da kleinere Erkrankungen noch mit Hausmitteln auskuriert wurden, wo der Schnupfen noch keine Grippe, die Kopfschmerzen noch keine Migräne und das "Rheuma" als ein Alterungsprozess angesehen wurde.
Etwa ab 1965 ging es steil nach oben. Viele Ärzte eröffneten ihre Praxis und die Menschen nahmen das auch in Anspruch. - Für alles wurden Mittelchen ausgegeben. - Ob man wollte oder nicht, kaum hatte man dem Arzt seine Wehwehchen mitgeteilt, da schrieb er auch schon das Rezept aus, was einem helfen sollte. -
Egal wie viele Arzneien darauf standen, man ging zur Apotheke und holte diese Hilfsmittel in Tragetüten ab. -
SIE KOSTETEN JA NICHTS - Es gab kaum einen, der nicht jede Menge der Medikamente daheim hortete, die er nie eingenommen hatte. - Schliesslich wurde man ja auch so gesund oder hatte sein Ziel erreicht, einfach nur "krank geschrieben" zu werden.
Das Kind durfte nicht krank werden. Und wenn, dann wird es mit einer Medizin schneller wieder gesund! - Irgendwann begnügte sich keiner mehr mit natürlichen Abläufen oder mit dem Älterwerden. - ES GAB JA FÜR ALLES MEDIKAMENTE - Das alles ist dann so weit ausgeufert, dass nichts mehr als natürlich angesehen wurde. - Das eigene SELBSTHEILUNGSSYSTEM wurde infolge äusserer Einflüsse immer wieder behindert. - Im Grunde genommen wurde der menschliche Koerper in gewisser Weise in eine Abhängigkeit gebracht!
Nur zur Ergänzung: Das Selbstheilungssystem funktioniert eigentlich perfekt. Schaut euch die Tiere in der freien Natur an. Sie gehen zu keinem Arzt und überleben auch, wenn sie nicht durch gewaltsame Einflüsse erkranken. Es beginnt doch schon beim kleinen Menschen. Mit jeder Infektion bilden sich Antikörper. Gegen alle Schädlinge wird vom körpereigenem Labor was unternommen. -
Wenn man mit der Chemiekeule überall dazwischen funkt, bleibt der Mensch abhängig von der Medizin. - Man hat dem Körper das SELBSTFUNKTIONIEREN abgenommen. -
Jeder von Euch hat es erlebt, dass bei jedem Doktor die Pharmaindustrie - Berater sitzen. - Natürlich weiss man nicht, was die mit dem Arzt besprechen. Sie sind aber garantiert nicht wegen ihrer eigenen Erkrankung dort. Ich weiss es aber von einem Beschäftigungsverhältnis. - Die Ärztin hatte sich selbständig gemacht und war dort neu zugelassen worden. Sie berichtete mir zu Beginn ziemlich ehrlich, welche Annehmlichkeiten sie erfahren durfte. - Ich staunte nur. - Die Wochenenden in Luxus Hotels mit Familie - die Urlaube in Nobel - Clubs in speziellen Ländern, je nach Wahl. - Auch die Chefärzte der Krankenhäuser machten sich bemerkbar. Der Stadtdirektor und der Bürgermeister der Stadt machten öfter ihre Aufwartung. Schliesslich war die Ehefrau doch Privatpatientin dort.- Ich arbeitete dort einige Jahre und habe so allerhand mitbekommen! -
ES WIRD HAND IN HAND GEARBEITET - das kann ich als Überschrift stehen lassen, ohne Details auszuplaudern und ohne mir selber und anderen zu schaden. Wenn der Patient z. B. Gicht hat, dann muss er nicht regelmässig und jahrelang immer mehr Tabletten verschrieben bekommen. Der Arzt muss dem Patienten mal eine andere Lebensführung, andere Essgewohnheiten nahelegen. Schmerz ist immer ein Ausdruck dafür, dass da etwas nicht stimmt, dass man da korrigieren muss. Das kann man nicht immer betäuben!
Der Patient, der an Diabetes erkrankt ist, muss in erster Linie mit seiner Krankheit leben, sich dementsprechend verhalten und nicht masslos essen, dafür mehr Medikamente schlucken. - So wollte ich das ausdrücken. -
Nun komme ich aber zu der eigentlichen Gesundheitskasse:

2003 wurde beschlossen, mal wieder die Tabaksteuer zu erhöhen und zwar in drei Schritten. 2006 konnte der Finanzminister mit seinen Rauchern hochzufrieden sein, denn sie erpaffen ihm stolze 14,4 Milliarden Steuereinnahmen! Die Mehreinnahmen sollten für die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen verwandt werden.
Zuvor trug der Bund die Kosten aus Steuermitteln. Man übertrug die Leistungen, wie Mutterschaftsgeld usw. den Krankenkassen, gewährte allerdings zunächst 4,2 Milliarden Zuschuss aus der Tabaksteuer. - Ab 2007 wurde die Zahlung auf 1,5 Milliarden beschränkt und für 2008 strich der Finanzminister die Zugaben ganz!
Für wen paffen die Raucher denn jetzt? Darum könnte man würfeln! - Für die armen Banken, die ihre Kohle verzockt haben oder für den Verteidigungsetat - den Kriegsminister? Eigentlich ist es ja auch egal - wo es landet. Man hat diese Gelder allerdings geraubt und sagt dann: Ihr müsst Euch zusätzlich privat absichern. - Den letzten beissen immer die Hunde!
FAZIT: Die Krankenkassen bekamen mehr Aufgaben zugewiesen, aber weniger Geld!

Die Gier nach den Versichertengeldern:

Man kennt ja europa- und weltweit unser Gesundheitssystem und man weiss, welche Gelder darin schlummern.
2006 hatten sich alleine rund 430 Lobbyisten rund um das Gesundheitsministerium angesiedelt. - In keinem Bereich tummeln sich so viele Lobbyisten, wie in dem Gesundheitsbereich!
Das ist kein Wunder, denn die Gesamtausgaben für alle Leistungen liegen pro Jahr bei 245 Milliarden Euro.

Im Mittelpunkt des Geschehens sollten ja eigentlich die Versicherten stehen, deren Gelder ja eigentlich verwaltet werden. Sie sind allerdings kaum vertreten.
Selbst einige Selbsthilfegruppen und unauffällige Verbände sind schon in den Händen von Pharmaunternehmen, sehr gut getarnt. Also, man schliesst sich einer Selbsthilfegruppe an und auf einmal taucht der Name eines Medikamentes auf, als Wunderdroge empfohlen. Aber die bösen Krankenkassen wollen das nicht zahlen. Und nun sollen die Selbsthilfegruppen tätig werden und für das Unternehmen Ziele erreichen. Nicht hinter jeder Leistungskürzung und dem Verweigern irgendwelcher Medikamente steht ein böser Wille der Krankenkasse. Oft sind es listige Tricks der Pharmaindustrie. -
Macht man mal einen Blick in andere Länder, kann man nur mit dem Kopf schütteln, wie teuer hier die Medikamente sind! - Das ist kein Zufall und wenn man 2 + 2 zusammen zählt, kann man sich ausrechnen, warum das so abläuft!
Ich habe mich einmal mit einer Patientenbeauftragten des Bundestages in Verbindung gesetzt. Sie sagte selber, dass Patienten keine Lobby besitzen. Ihre Vertreter sind oft ehrenamtliche Leute, die keine wissenschaftlichen Expertisen einreichen können. Dem gegenüber steht ein Heer von Verbänden, Ärzten, Krankenkassen, Privatversicherern, Logopäden, Heilpraktikern, Apothekern und Pharmaunternehmen, die auch gewaltige Einflüsse geltend machen köennen.

Es geht um die Verteilungskämpfe der Gesundheitskassen. Jeder möchte ausreichend von dem Kuchen abbekommen.
Berlin ist die Hauptstadt der Lobbyisten und die Politik ist ihre Beute. Hier üben die Einflüsterer ihre heimliche Macht aus.

Ich muss aber in diesem Zusammenhang einmal auf Parteispenden aufmerksam machen. - Vorab erklärte ich ja, dass ich die Gesundheitsmisere mal von allen Seiten ausleuchten möchte.
Die ALLIANZ VERSICHERUNG spendete z. B. 2006 und ebenfalls 2007 jeweils 290.005 Euro an die bestehenden Parteien. - Warum wohl?
ALTANA an die CDU 2007 = 125.000 Euro Pharma- u. Chemie Unternehmen
Wer will mir jetzt in diesem Zusammenhang noch weiss machen, dass diese Konzerne das nur spenden, weil sie die Minister so gut finden oder die Parteien?
Horst Seehofer sagte einmal sehr, sehr deutlich: "Überliesse man den Lobbyisten das Feld, dann käme das dem gleich, als wenn man einem Vampir eine Blutbank zur Verfügung stellte."

Mein Ergebnis zum Gesundheitssystem:

Und wenn noch so viel in die Kassen hinein gebuttert wird, sich alles verteuert, es wird nie reichen, weil der Sinn und Zweck dieser Kassen verheerende Ausmasse angenommen hat. - Wer will das, was sich da im Laufe von vielen, vielen Jahren eingeschlichen hat, denn wieder in normale Fahrwasser bringen? Wer hätte denn den Mut, die ganzen Verbände aufzulösen, bzw. sie in eine Statistenrolle zu verschieben? -
Was haben diese Lobbyisten denn in den Ministerien zu sitzen?
Warum nennt man die Parteienspenden nicht beim Namen?
Indem man jetzt die Leistungen bei den Patienten kürzt, heilt man doch diese Misere nicht?
Der Arzt muss sich ebenfalls völlig anders verhalten. Man muss nicht gleich Medikamente für alles verschreiben. Der Arzt kann den Patienten auch anregen, bei sich selber eine Korrektur einzulegen. Dazu ist nur ein intensives Gespräch notwendig. Keine Zeit - wird nicht bezahlt? -
Auch hier muss was abgeändert werden, denn letztendlich wird das Geld ja eingespart, wenn der Arzt nichts verschreibt.

Mir ist von mehreren Leuten bekannt, dass reihenweise Operationen durchgeführt werden, die sehr oft fraglich sind. - Nicht die Notwendigkeit einer OP wird ausgeleuchtet, sondern der Zweck, der dahinter steht.
Der Augenarzt weist z. B. sehr viele Patienten zu Star-Operationen. Viele haben mir gesagt, dass es ihnen nichts gebracht hätte. Ältere Leute haben garantiert auch auffälligere Beschwerden, als den grauen Star, weshalb eine solche OP dann unsinnig ist.
Vor Jahren klagten die älteren Leute noch über ihr Rheuma, gingen am Stock. - Heute gehen sie am Stock, weil sie operiert wurden, ein Teil ihrer morschen Knochen erneuert wurde, aber der Rest inoperabel ist.
Es werden viele unnötige Eingriffe gemacht. - Wegen Kleinigkeiten wird der Patient in die "Röhre", zur Computertomographie - zur Kernspintomographie geschickt. Diese Untersuchungen sind wahnsinnig teuer. - Ich habe mehrere Bekannte, die das machen lassen mussten, ohne dass ein böser Verdacht vorhanden war. - Alle wurden entlassen: "Es ist alles in Ordnung."
Das eine oder andere Beispiel mag hier überzogen wirken. Eigentlich soll es doch nur die gesamte Misere aufdecken, warum und wieso diese Gesundheits-Reform keine eigentliche Reform ist. Das sind Dinge, die unsere Kassen belasten.
Man könnte heute noch den Versicherten die Brillen bezahlen, wenn nicht in allen Bereichen alles ausgehöhlt worden wäre. - Mit jeder verordneten Brille musste es ja stets auch ein neues Gestell sein. Ich liess mir mal nur neue Gläser in mein Brillengestell einpassen. Das musste ich aber sehr teuer und selber bezahlen. Das teure Medikament muss nicht das bessere sein. -
Der Arzt, der viel verordnet, muss nicht der bessere Arzt sein. - Ich muss mich nicht unbedingt mit all dem Zeug vollstopfen, sondern schaue einmal, wie mein Körper mit all dem zurecht kommt!
Alles klagt über die Knochendichtemessung, die nicht mehr bezahlt wird. Ich habe an einem Chefarzt - Vortrag eines Orthopäden teilgenommen, nicht im Krankenhaus. - Der erklärte, dass diese Untersuchung relativ unsinnig sei. Ab gewissem Alter seien die Knochen ohnehin nicht mehr so dicht. Er belegte das wirklich mit gutem Anschauungsmaterial. - Das war kein Vortrag, den er zu diesem Zweck leistete. Durch meine Fragestellung beantwortete er mir das. Es war eine sehr neutrale Aussage des Arztes. Ich erinnere mich, dass mehrere Ärzte zusammen sich diese teuren Geräte anschafften und es wurde daraufhin gemessen, was das Zeug hielt. Bei mir auch einmal. - Es kam zu einem unauffälligen Ergebnis! - Das wars - hat keinen anderen Zweck erfüllt, als dass der Arzt sein Gerät bezahlt bekam.

Ich möchte allerdings auf keinen Fall die Ärzte anklagen - sondern decke nur die irrigen Abläufe auf. - Es kann sich nichts bessern, weil man das Grundlegende nicht ändert.- Künftig wird es immer weiter so ablaufen, dass die Versicherten mehr bezahlen müssen und weniger Leistungen erhalten. - Haben die Bürger weniger Geld in der Tasche, so wird auch der Onkel Doktor das Nachsehen haben! - Der wird sich selber retten wollen und wird versuchen, die Patienten auszunehmen.
Wenn wir uns nicht alle zusammentun, wird man den Patienten und den Ärzten das Fell über die Ohren ziehen, weil man die Versicherten zwingen will, sich privat abzusichern! Schliesslich opfern Allianz und sonstige Kumpanen jede Menge Parteispenden! Schaut mal unter den Parteispenden nach, die ich veröffentlicht habe und Euch gehen die Augen auf!

 

 

 

 

 

 

Meinem Mann waren beim Essen seine Dritten im Unterkiefer durchgebrochen. War nicht die erste Reparatur, weil die Zähne nicht mehr richtig sitzen, aber das Geld für neue würde ein grosses Loch in die Haushaltskasse reissen.
Der Beste machte sich kurz nach 8 Uhr auf den Weg zum Zahnarzt, damit die schnell seine Kauleiste richten könnten. - Die Praxis hatte noch geschlossen, so dass mein Mann sein Morgenritual, das Einkaufen, vorvorlegte. Das ist noch ein Relikt aus der Zeit, wo er schon Rentner, ich aber noch ganztags im Beruf stand. Das musste ich ihm lassen, was ich gerne abgab. Einkaufen war noch nie mein Ding. Ich habe mir immer einen Zettel mit fehlenden Dingen aufgeschrieben und bin einmal in der Woche einkaufen gegangen, was mich schon genervt hat.
Weiter in der Zahnangelegenheit:  In dem Supermarkt traf mein Mann den Zahnarzt. Er fragte ihn, ob er denn nicht seine Zähne zur Reparatur mitnehmen könnte. Freundlicherweise erklärte der sich dazu bereit und meinte, sie könnten nachmittags um 15 Uhr wieder abgeholt werden! - War doch alles prima gelaufen ..............

Zu dem vereinbarten Termin erschien mein Bester in der Praxis, bezahlte die 10 Teuro Eintritt, als ihm der Zahnarzt am Empfang die Beisserchen in die Hand drückte, die der Patient selber in den Mund reinschob! - Ich erwähne das absichtlich ausführlich, weil das wichtig ist! -
Er hat nichts anderes daran gemacht, als die Zähne in der Plastikhülle vom Geschäft ein paar Meter in die Praxis zu tragen und die Instandsetzung anzuordnen. (???? unbekannt, wer das durchführte)
Mein Mann gab mir die Rechnung, um die zu überweisen. Irgendwo hier in auf meiner Seite habe ich erwähnt, dass ich bei einer Krankenversicherung gelernt habe, was zwar schon einige "Tage" her ist, aber verblödet bin ich noch nicht.
Originaler Text der Rechnung erfolgt jetzt:

Für die von mir im oben angegebenen Zeitraum erbrachten zahnärztlichen Leistungen erlaube ich mir das nachstehend spezifizierte Honorar zu berechnen.

ZA-Honorar BEMA:                                     276,38                    Position:      89*1, 97b*1, 98c*1
Verbrauchsmaterial (s. u.)                            35,37

abzügl. Festzuschuss der Krankenkasse:     270,75

41,00  € zahlbar ohne Abzug

Es geht mir nicht darum, die 41 Euro Zuzahlung zu kritisieren, sondern die Höhe der Rechnung!! Es ist eine Unverschämtheit! Aber bitte, jetzt mal Klartext.
Was beinhalten die Positionen "89*1, 97b, 98c*1" - die ja berechnet wurden? - Habe mich im Internet schlau gemacht und erfahren:
Kopiert und hier nachzulesen:  Vergütung für Zahnärzte

 

Mit einer Leistung nach der Nr. 97 b sind folgende Leistungen abgegolten: Anatomische Abformung (auch des Gegenkiefers), Bissnahme, Farbbestimmung, Einprobe, Eingliedern, Nachbehandlung.

Bei der Versorgung eines zahnlosen Kiefers durch eine implantatgetragene Prothese in den vom Bundesausschuss der Zahnärzte und Krankenkassen festgelegten Ausnahmefällen gem. § 30 Abs. 1 Satz 5 SGB V sind die Nrn. 97 a und 97 b abrechnungsfähig und bei der Abrechnung als 97 a i und 97 b i zu kennzeichnen.

Nach diesen Angaben soll ein "Abdruck des Kiefers gemacht worden sein, ein Aufbau erfolgt und und ................., wofür die Krankenkasse einen Festzuschuss von 270,75 Euro zahlen soll. - Der Zahnarzt wollte meinem Mann gleich einen Termin für die (angeblich schon berechneten)35,37 Euro
So und nun komme ich ins Spiel, weil ich die Rechnung überweisen sollte. Ich war ja zuletzt, während meiner Berufstätigkeit, in einer Klinik auch für die Rechnungsprüfungen eingeteilt. Bei mir wurde nichts überwiesen, was ich nicht einwandfrei kontrolliert hatte. Das nur zur Kenntnisnahme. -
Ich rief erst einmal bei der Krankenkasse an und fragte, was zu tun sei. Schliesslich wurde ich mit der zuständigen Abteilung verbunden, die aufmerksam zuhörten. Sie hatten auch Reparaturkosten der Zähne von Februar ds. Jrs. von dem Zahnarzt vorliegen, wo meinem Mann das gleiche Missgeschick passiert war. Darüber haben wir eine ähnliche Rechnungshöhe erhalten!
Der Zahnarzt hatte von der Krankenkasse aber nur 24 Euro erstattet bekommen und nicht die über 250 Festkostenzuschuss, die die Rechnung enthielt!
Man hat sich alles notiert, will der Sache aber nachgehen. - So lange, wie der Zahnarzt der Krankenkasse nur diese Kleinbeträge von ca. 20 Euro in Rechnung stellt, können die sich nicht einmischen, weil dann kein Betrug gegen den Kostenträger vorliegt. - Also heisst das ............ abwarten!

Merkwürdig sind ebenfalls diese Sternchen hinter den rot markierten Positionen. Darüber gibt es im Internet nichts, könnte ein interner Code sein. Evtl. könnte das Rotkopierte unter der kleinen Tabelle Hinweise für die Kennzeichnung geben?? - Wie ich kurz überschlug, beinhalt dieses Gesetz lediglich den Heil- und Kostenplan, der von einer Krankenkasse vorab zu genehmigen ist.
Mein Mann konnte den ja nicht vorab einholen, weil er auf die Zähne ja angewiesen war und vorher nicht wusste, wann sie zerbrechen!
Allerdings frage ich mich, wie der Zahnarzt solche geschriebenen Rechnungen verbucht? Ich habe selber einmal Buchführung erlernt und auch praktiziert.
Wenn ich  Rechnungen herausschicke, wie in dem Fall hier vom Zahnarzt 311,75 Euro
den Festkostenzuschuss der Krankenkasse mit 270,75 Euro (?) aufführe, die aber nur ca. 25 Euro bezahlt
der Patient noch 41 Euro überweist, dann erhält er lediglich                                                                                      66,00 Euro erstattet
und hätte einen Verlust von
Leistungen mitgeben, was der Guteste aber abgelehnt hatte. - Hauptsache, er hatte seine Zähne wieder!!   Als Verbrauchsmaterial wurden übrigens Sachen berechnet, die zu einem Gebissabdruck notwendig sind, was nicht durchgeführt wurde. Das sind die erwähnten in der aufgeführten Rechnung. -       245,75 Euro
alleine von dieser Rechnung, für die er auch noch Einkommenssteuer bezahlen muss. - So dumm kann doch keiner sein! Aber was steckt denn sonst dahinter? Ich weiss jetzt aber nicht, ob die Krankenkasse das Verbrauchsmaterial auch noch erstattet hat, glaube ich aber nicht. Das werde ich aber noch erfahren, weshalb der zuständige Mann der Krankenkasse sich evtl. noch heute bei mir melden wird. Er war gestern nicht anwesend!
Jeder soll für seine Arbeit auch entlohnt werden und ich habe eine Menge Verständnis für meine Mitmenschen. Allerdings mache ich bei keinen Betrügereien mit, auch nicht, wenn wir nur 41 Teuros dafür bezahlen müssen. Alleine der Versuch, die Krankenkasse zu betrügen, wofür wir alle einzahlen müssen, das macht mich wütend!

Ich bin mit meinen trüben Erkenntnissen inzwischen so weit, dass ältere Menschen, vor allen Dingen Rentner, auch andere gutmütige Bürger regelrecht abgezockt werden! - Das geht auf das Konto der Gesundheitsreform, die ja alles besser macht.   Ich verstehe auch die Ärzte, dass es ihnen auch an den Kragen geht. Nur das rechtfertigt solch ein Handeln nicht! - Wenn man mit mir spricht, habe ich für alles Verständnis und finde Lösungen, aber ich lasse mich nicht übers Ohr hauen. Das empfinde ich als persönliche Beleidigung! Ganz vom Vertrauensverlust abgesehen.
Ich werde zunächst abwarten, wie sich die Krankenkasse noch dazu äussert. Vermutlich machen die nichts, haben es nur notiert und warten auf die Reaktion des Arztes. - Was tue ich?
Ich kann mir wohl keinen Anwalt zur Klärung der Angelegenheit nehmen, denn für das Geld kriegte mein Mann schon neue Beisserchen. Natürlich kann ich mich an den Zahnarzt wenden, ihm meine Recherchen mitteilen und ihn fragen, wie er dazu steht? Wenn er mir blöde kommt, kann ihm auch so ganz nebenbei erklären, dass ich dem Finanzamt mal einen Tipp geben könnte, denn seine Buchführung müsste ja in einem katastrophalem Zustand sein. Ich kann allerdings auch abwarten, was da noch kommt ...................
Jedenfalls hat der Zahnarzt in diesem Jahr jetzt schon das zweite Mal betrogen, auf die gleiche Weise!
In beiden Fällen wurden die Zähne nur geklebt!!!!
Das lässt mich aus der Haut fahren. - Überall nur noch Betrug! - Leute, befasst Euch mal damit. Schaut bei den Rechnungen etwas genauer auf die Positionen und nicht nur bei den Zahnärzten. - Es ist auch nicht so, dass diese Praxis nun von allen Ärzten angewandt wird!! Was täten wir ohne sie??
Wir wollen doch alle vernünftig miteinander leben. Die Patienten haben doch keine Schuld, dass es den Zahnärzten heute schlechter geht! - Wenn man dem kleinen Mann ans Leder geht, merken das leider alle, die von ihm abhängig sind! Das ist doch ein Grundsatz! - Mal angenommen, die Zähne aller Patienten würden jetzt so sehr gehütet, dass sie bis ins hohe Alter erhalten blieben, könnten die Zahnärzte auch nichts mehr verdienen! - Das hat auch nichts mit der Demografie zu tun, weshalb die Krankenkassen jetzt nicht mehr alles zahlen können!! - Diesen Verlust möchten einige Ärzte mit dem Beschei......... der Patienten ausgleichen.

 

 

 

 

 

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0 #1 Home Job Source 2015-09-19 11:04
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