Meine Bilder - (Bild stopp - Maus auf Bild)

   

Who's Online  

Aktuell sind 74 Gäste und keine Mitglieder online

   

Das stammt nicht aus meiner Feder, sondern von einem Bekannten.

 

Sagen, Meinen und Verstehen können sehr verschieden sein.


Ein reales Ereignis, an dem ich selbst beteiligt war:

Meine netten Kollegen hatten sich von einem Schnellimbiss Schnitzel und Pommes besorgt und äusserten sich zufrieden über Menge und Qualität des preisgünstigen Menüs. Da ich selbst nichts bestellt hatte, forderte man mich mehrmals mit Nachdruck auf, doch mal ein Auge auf das besonders grosse Schnitzel meiner Arbeitskollegin zu werfen, was ich aber mit der Begründung ablehnte, dass ich in meinem Leben schon so viele Schnitzel gegessen hätte und ich mich durch solche Banalitäten nicht beeindrucken liesse.

Was dann geschah, ist ein wahres praktisches Lehrstück zur Erklärung von Deutungshoheit in Sprache und Wortbegriffe und ein offenkundiger Beweis für eine, auf den kleinen Kreis der Mitarbeiter beschränkte neurolinguistische Wortkonditionierung!
(Assoziation eines Wortes mit einer wesensfremden Deutung)

Der eine Kollege grinste schon sofort auffällig in sich hinein, der andere schaute mich schon fast strafend an, als hätte ich einen geschmacklosen Witz in Gegenwart meiner Kollegin erzählt und warf mir vor, niveaulos zu sein. Ein Aussenstehender, der das alles gesehen und gehört hätte, würde gar nicht verstehen, warum der eine lacht und der andere eine moralische Rüge erteilt.

Was habe ich gesagt und was haben meine Kollegen verstanden?

"Ich habe schon viele Schnitzel gesehen und das Schnitzel meiner Kollegin interessiert mich nicht." Das war`s.

Eine wörtliche Übersetzung des von meinen Kollegen Verstandenen ist in der Tat unter meinem Niveau, spiegelt jedoch das zeitweilige Gesprächsniveau in der Belegschaft wieder, welches unter die Gürtellinie mit fantastischen sexualhypertrophischen Wortschöpfungen einhergeht, wie z. B. Fisch, Meeresfrüchte, Bärenauge und Schnitzel für die weibliche Vagina. Ich weiss jetzt wirklich nicht, wer bei dieser Begebenheit niveaulos geredet hat, oder vielleicht nur niveaulos gedacht hat?

An diesem realen Beispiel wird deutlich, nach welchem Prinzip die mediale Volksindoktrination, bzw Volksverdummung funktioniert. Das läuft natürlich in unseren Massenmedien alles viel subtiler und raffinierter ab, als in obigem Beispiel, weshalb man ja ausdrücklich von "Qualitätsmedien" spricht. Man braucht den Leuten nur lange genug und immer wiederholt mit vielen Psychotricks einhämmern, dass ein Wolf ein Schaf ist; irgendwann glauben sie es und versuchen, den Wolf zu streicheln.
Konkret: Zuwanderung ist eine Bereicherung, alle Menschen sind gleich, Volk und Nation führt früher oder später zu Krieg, kein Mensch ist illegal, Rettung aus Seenot geht nur in Richtung Europa, Neger haben nur eine andere Hautfarbe, Reichsbürger sind Nazis, Revisionistische Historiker betreiben Geschichtsklitterung, Holocaustungläubige sind Kriminelle, die zurecht im Knast sitzen, Islam heisst Frieden, Chemtrails sind normale Kondenzstreifen am Himmel, Chemotherapie ist das einzige Heilmittel gegen Krebs, Impfen schützt vor Krankheit, Männer und Frauen bilden sich ihr Geschlecht nur ein, die BRD ist ein demokratischer Staat, jeder Mensch, woher er auch kommt, hat überall nur Rechte, die das Gastland zu gewähren verpflichtet ist, die Menschenrechte sind die höchste moralische Instanz, Verschwörungstheoretiker sind gefährliche Lügner, rechte Hetzer und Antisemiten - usw und jede Frau hat ein Schnitzel.

Wer lesen kann, der lese und verstehe, wer hören kann, der höre, wer denken kann, der denke und wer reden und schreiben kann, der tue es bitte erst nach dem Lesen, Hören, Verstehen und Denken!

Wohlan, so sei es.

Ulrich Busse

Ziel Syrien

Wird ein neuer Krieg die Oktoberüberraschung sein?

Philip Giraldi

Es ist offiziell. Die syrische Armee nähert sich mit der Hilfe russischer Luftunterstützung der letzten großen Tasche von Terroristen, die in der Provinz Idlib in der Nähe von Aleppo verblieben sind. Die Vereinigten Staaten von Amerika, die einige der eingeschlossenen Bewaffneten ausgebildet und bewaffnet haben und noch vor einem Jahr die Provinz als "den größten sicheren Hafen von al-Qaeda seit dem 11. September" beschrieben haben, haben Syrien vielleicht vorhersehbar davor gewarnt. Das Weiße Haus drohte zunächst mit einer harten Reaktion, wenn die Regierung Bashar al-Assads bei ihrem letzten Angriff chemische Waffen einsetzen würde, um den Terroristen selbst die Möglichkeit zu geben, eine Operation unter falscher Flagge durchzuführen, an der Damaskus die Schuld zugeschoben wird, und die eine brutale Reaktion gegen die Regierung und ihre Streitkräfte durch die Vereinigten Staaten von Amerika, das Vereinigte Königreich und Frankreich mit sich bringen würde.

Zur Unterstützung der Behauptungen über den Einsatz chemischer Waffen schafft die Trump-Administration, die selbst einen Teil Syriens illegal besetzt, wie üblich einen gefälschten casus belli. US-Botschafter Nikki Haley sagte in einer Pressekonferenz: "Dies ist eine tragische Situation, und wenn sie (Russland und Iran) weiterhin den Weg der Übernahme Syriens gehen wollen, können sie das tun. Aber sie können es nicht mit chemischen Waffen tun. Sie können es nicht tun, indem sie ihr Volk angreifen, und wir werden nicht darauf hereinfallen. Wenn es chemische Waffen gibt, die benutzt werden, wissen wir genau, wer sie benutzen wird." Wie bei allen Haley-Kommentaren sollte die angemessene Antwort darin bestehen, das Staunen über ihre Fähigkeit zum Ausdruck zu bringen, vorherzusagen, wer was tun wird, bevor es passiert, gefolgt von "Nicht ganz, Nikki". Sie sollte sich mit der Reisewarnung ihres eigenen Außenministeriums über Syrien vertraut machen, in der es ausdrücklich heißt, dass "die Taktiken von ISIS, der [al-Qaeda-Tochter in Idlib] Hayat Tahrir al-Sham und anderen gewalttätigen extremistischen Gruppen den Einsatz von....chemischen Waffen beinhalten".

Die Schaffung der Voraussetzungen für eine Aktion unter falscher Flagge, die den Angriff auf ein Land provoziert, das die Vereinigten Staaten nicht bedroht, war schon schlimm genug, aber jetzt hat Washington anscheinend seine Linie verschärft und darauf hingewiesen, dass jeder Einsatz der syrischen Armee zur Räumung der Provinz von den Rebellen "... nicht toleriert werden wird. Punkt." Haley sprach sich erneut bei den Vereinten Nationen aus und sagte: "... eine Offensive gegen Idlib wäre eine rücksichtslose Eskalation. Das Regime und seine Unterstützer müssen ihre Militäraktion in all ihren Formen beenden." Zur Unterstützung seiner unflexiblen Haltung hat sich das Weiße Haus auf die Präsenz einer großen Zivilbevölkerung berufen, die ebenfalls in der Tasche eingeschlossen ist, obwohl es keinerlei Beweise dafür gibt, dass sich jemand in Washington tatsächlich für syrische Zivilopfer interessiert.

Und es gibt immer den Iran, der nur darauf wartet, herumgestoßen zu werden, wenn alles andere scheitert. Haley, immer glückselig ignorant, aber nie still, gab bei der Vorbereitung auf die Übernahme der Präsidentschaft des UN-Sicherheitsrates am vergangenen Freitag von sich, dass Russland und Syrien "Schulen, Krankenhäuser und Häuser bombardieren wollen", bevor sie sich in eine Tirade über den Iran stürzte und sagte, dass "Präsident Trump sehr unnachgiebig ist, dass wir anfangen müssen, sicherzustellen, dass der Iran in Einklang mit der internationalen Ordnung kommt. Wenn Sie sich weiterhin mit dem Ausmaß befassen, das der Iran bei der Unterstützung des Terrorismus hatte, wenn Sie sich weiterhin die ballistischen Raketentests ansehen, die sie durchführen, wenn Sie sich weiterhin die Waffenverkäufe ansehen, die wir mit den Huthis im Jemen beobachten - dann sind das alles Verstöße gegen die Resolution des Sicherheitsrates. Das alles sind Bedrohungen für die Region, und das sind alles Dinge, über die die internationale Gemeinschaft sprechen muss."

Und es gibt die übliche Heuchelei über langfristige Ziele. Präsident Donald Trump sagte im April, dass es "Zeit ist", amerikanische Truppen aus Syrien nach Hause zu bringen - sobald die Dschihadisten des islamischen Staates endgültig besiegt sind. Aber jetzt, da dieses Ziel in Sichtweite ist, muss es einige Fragen darüber geben, wer tatsächlich die Politik bestimmt, die aus dem Weißen Haus kommt, das angeblich in größerer Unordnung als üblich ist, nachdem der anonyme Gastkommentar in der New York Times in der vergangenen Woche aufgetaucht ist, der eine "Widerstandsbewegung" innerhalb des Westflügels beschreibt, die den Präsidenten bewusst untergräbt und manchmal ignoriert, um eine Establishment/Deep State-freundliche Politik zu betreiben. Der Gastkommentar erschien vielleicht keineswegs zufällig eine Woche vor der Veröffentlichung des neuen Buches von Bob Woodward Fear: Trump in the White House (Angst: Trump im Weißen Haus), das eine ähnliche Geschichte zu erzählen hat und heute bei Amazon erschienen ist.

Buch und Gastkommentar greifen gut ineinander und beschreiben, wie Donald Trump eine wandelnde Katastrophe ist, die von seinen Mitarbeitern bewusst umgangen wird. Ein Teil des Gastkommentars ist besonders aufschlussreich und voller Andeutungen über die neokonservative Außenpolitik und beschreibt, wie es den Mitarbeitern des Weißen Hauses gelungen ist, "Länder wie Russland herauszufordern ... wegen Einmischung ... und sie entsprechend zu bestrafen", trotz des Wunsches des Präsidenten nach Masßahmen zur Entspannung. Anschließend wird auf Russland und Trump eingegangen und beschrieben, wie "... der Präsident zögerte, so viele von Herrn Putins Spionen als Strafe für die Vergiftung eines ehemaligen russischen Spions in Großbritannien auszuweisen. Er beschwerte sich wochenlang über leitende Angestellte, die ihn in eine weitere Konfrontation mit Russland hineingetrieben haben, und er äußerte Frustration darüber, dass die Vereinigten Staaten weiterhin Sanktionen gegen das Land wegen seines bösartigen Verhaltens verhängten. Aber das nationale Sicherheitsteam wusste es besser - solche Maßnahmen mussten ergriffen werden, um Moskau zur Rechenschaft zu ziehen."

Wenn der Gastkommentar und das Woodward Buch in irgendeiner Weise korrekt sind, muss man sich fragen: "Wer macht denn da die Politik? Ein gewählter Präsident oder eine Kabale von verärgerten Mitarbeitern, die sich gut als Neokonservative herausstellen könnten?" Wie dem auch sei, das Weiße Haus drängt verzweifelt zurück und sucht gleichzeitig nach dem Verräter, was vielen in Washington nahelegt, dass es das sinkende Schiff vor den Wahlen im November nach der von Politikern weltweit anerkannten und bewährten Methode wieder in Ordnung bringen will, nämlich einen Krieg zu beginnen, um die Nation hinter der Regierung zu sammeln.

Da Nordkorea nuklear bewaffnet ist, wären Iran und Syrien die naheliegendsten Ziele für einen neuen oder aufwendigen Krieg. Da der Iran tatsächlich effektiv zurückschlagen könnte und das Pentagon immer einen Feind bevorzugt, der leicht zu besiegen ist, vermutet man, dass eine Art Ausweitung der derzeitigen Bemühungen in Syrien vorzuziehen wäre. Es wäre wünschenswert, so vermutet man, einen offenen Konflikt mit Russland zu vermeiden, der unabsehbar wäre, aber ein Angriff auf die syrischen Regierungskräfte, der zu einem schnellen Ergebnis führen würde, das plausibel als Sieg bezeichnet werden könnte, wäre sicherlich eine Überlegung wert.

Allem Anschein nach ist die Vorbereitung der Öffentlichkeit auf einen Angriff auf Syrien bereits weit fortgeschritten. Die Mainstream-Medien wurden mit Beschreibungen des Tyrannen Bashar al-Assad überflutet, der angeblich Hunderttausende seines eigenen Volkes getötet hat. Die Rhetorik, die aus den üblichen Regierungsquellen kommt, ist bemerkenswert für ihre Aufrichtigkeit, vor allem, wenn man bedenkt, dass Damaskus versucht, die Kontrolle über das unbestreitbar eigene Hoheitsgebiet zurückzugewinnen, und zwar von Gruppen, von denen jeder weiß, dass sie zumindest zum großen Teil Terroristen sind.

Letzte Woche genehmigte das Weiße Haus Trumps den neuen Plan der Vereinigten Staaten von Amerika für Syrien, der im Gegensatz zum alten Plan des Rückzugs so etwas wie eine dauerhafte Präsenz im Land vorsieht. Dazu gehören eine fortgesetzte Besetzung des Nordostens des Landes, nämlich der kurdischen Region; dass der Iran und seine nächsten Verbündeten, darunter die Hisbollah, gezwungen werden sollen, das Land vollständig zu verlassen, und der anhaltende Druck auf Damaskus, einen Regierungswechsel herbeizuführen.

Washington hat auch seine Auffassung darüber, wer in Idlib eingeschlossen ist, geändert, indem der neu ernannte US-Sonderbeauftragte für Syrien, James Jeffrey, erklärte, dass es sich hier "nicht um Terroristen handelt, sondern um Menschen, die einen Bürgerkrieg gegen einen brutalen Diktator führen." Jeffrey, das sollte beachtet werden, wurde aus dem Ruhestand herausgeholt, wo er ein Mitarbeiter des Washington Institute for Near East Policy (WINEP) war, einem Spin-off des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC). Auf seiner jüngsten Reise in den Nahen Osten machte er vor neun Tagen Halt in Israel, um Premierminister Benjamin Netanyahu zu treffen. Die Änderung der Politik, die nun völlig im Einklang mit den israelischen Forderungen steht, würde darauf hindeuten, dass Jeffrey während des Besuchs seine Anweisungen erhalten hat.

Israel verstärkt in der Tat sein Engagement in Syrien. Es hat das Land in den letzten 18 Monaten 200 Mal bombardiert und droht nun, den Krieg durch Angriffe auf Iraner im benachbarten Irak auszuweiten. Es hat auch Waffen für die in Syrien operierenden terroristischen Gruppen bereitgestellt.

Und Netanyahu scheint auch seine Anhänger auf ein bisschen Blutvergießen vorzubereiten. In einer kürzlich abgehaltenen Zeremonie prahlte er damit, dass "die Schwachen abgeschlachtet werden", während "die Starken" überleben - "das ist eine Tatsache". Kommentatoren in Israel stellten fest, dass die Worte sehr nahe an denen von Adolf Hitler in Mein Kampf in einem Kapitel lagen, das die historische Unvermeidlichkeit der Herrschaft durch die arische Rasse beschreibt. Sie stellten auch fest, dass Netanyahu, wie Trump, auch einen Krieg braucht, um sich von seinen rechtlichen Problemen zu befreien.

Wenn man den Präsidenten, die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, den israelischen Premierminister und den Sonderbeauftragten der USA für Syrien bei ihren Worten nimmt, dann ergibt sich der Eindruck, dass das Washingtoner Establishment und seine israelischen Manipulatoren die Optionen für den Umgang mit Syrien und seinem regionalen Unterstützer Iran entweder auf Krieg oder Krieg eingegrenzt haben. Nehmen Sie dazu das sich schließende Zeitfenster, um etwas zu unternehmen, was die Panik der Trump Administration über die bevorstehenden Zwischenwahlen lindert, so scheint es, dass eine gewisse Unvermeidlichkeit in Bezug auf einen Prozess gegeben ist, in dessen Verlauf das Militär der Vereinigten Staaten von Amerika wieder auf dem Vormarsch im Nahen Osten sein wird.

erschienen am 11. September 2018 auf > The Unz Review > Artikel

Philip M. Giraldi, Ph.D., ist Exekutivdirektor des Council for the National Interest, einer steuerlich absetzbaren Bildungsstiftung, die eine stärker interessenorientierte US-Außenpolitik im Nahen Osten anstrebt. Ihre Website ist www.councilforthenationalinterest.org

Die Weiterverbreitung der Texte auf dieser Website ist durchaus erwünscht.

In diesem Fall bitte die Angabe der Webadresse
www.antikrieg.com nicht zu vergessen!

Trumps rücksichtslose Feindseligkeit vereint China und Russland

Eric Margolis

Gute Arbeit, Herr Präsident! Sie haben es nun geschafft, die Grundlagen für ein großes chinesisch-russisches Bündnis zu schaffen. Das Ziel intelligenter Diplomatie ist es, die Feinde zu teilen und nicht, sie zu vereinen.

Dieser epische Fehler kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Vereinigten Staaten von Amerika sich auf eine offene Militäraktion in Syrien gegen die dort operierenden russischen und syrischen Streitkräfte vorzubereiten scheinen. Die Ausrede sind nach wie vor Angriffe unter falscher Flagge mit Chlorgas, einer in der Region weit verbreiteten Chemikalie zur Wasserreinigung. Es scheint, dass die gefälschten Angriffe bereits gefilmt worden sind.

Inzwischen sind rund 303.000 russische, chinesische und mongolische Soldaten an massiven Manövern in Ostsibirien und an Marine-Übungen im Japanischen Meer und im Ochotskischen Meer beteiligt. Letzteres, eine abgelegene Region der arktischen Gewässer, ist die Bastion der russischen Pazifikflotte von mit Atomraketen bewaffneten U-Booten.

Interessanterweise hat Präsident Vladimir Putin, der mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping an den Kriegsspielen teilgenommen hat, gerade angeboten, den seit 1945 andauernden Kriegszustand zwischen Russland und Japan zu beenden. Er bot auch eine Art Deal an, um das sehr komplexe Problem der von Russland besetzten Kurilen-Inseln (für Japan die nördlichen Territorien) zu lösen, die die Beziehungen zwischen Moskau und Tokio seit dem Krieg belastet haben. Die kargen Kurilen kontrollieren die Ausgänge und den Zugang zum Ochotskischen Meer, wo Russlands Atomraketen stationiert sind.

In den aktuellen Kriegsspielen hat Russland 30.000 Militärfahrzeuge und 1.000 Kampfflugzeuge eingesetzt. China steuerte 3.200 Soldaten, 30 Kampfflugzeuge und Marineeinheiten bei. Die meisten der im Rahmen von Vostok-18 eingesetzten Geräte entsprachen dem neuesten Stand der Technik. Die russische und chinesische Infanterie, Artillerie und Rüstung wirkten beeindruckend und kampfbereit - oder wie wir in der US-Armee zu sagen pflegten: "STRAC".

Warum wurden diese riesigen Übungen im entlegensten Ostsibirien abgehalten? Erstens, damit China Kräfte in der Nähe seines Territoriums einsetzen kann. Zweitens, als mögliche Warnung an die Vereinigten Staaten, nicht in Nordkorea einzumarschieren, das südlich davon liegt und sowohl an China als auch an Russland grenzt. Drittens, als Beweis für die verbesserte Wirksamkeit des russischen und chinesischen Militärs und als Warnung an die USA und ihre NATO-Satrapen, keinen Streit mit Russland über die Ukraine, Syrien oder das Schwarze Meer zu beginnen.

In größerem Umfang signalisierten Peking und Moskau, dass sie ihr neues "Freundschaftliches Bündnis" einführen wollten, um den rücksichtslosen militärischen Ambitionen der Trump-Administration entgegenzuwirken, die über einen größeren Krieg in Syrien und eine Intervention ausgerechnet in Venezuela geredet hat. Das Gefühl in Russland und China ist, dass das Weiße Haus Trumps von der Macht berauscht ist und die Folgen seiner Militäraktionen nicht verstehen kann, was durch die jüngsten alarmierenden Ausführungen über dieses Thema deutlich wird.

Russland und China scheinen - zumindest vorerst - ihren historischen gegenseitigen Verdacht und ihre Feindseligkeit überwunden zu haben. In der überhitzten Phantasie vieler Russen scheint China oft die moderne Inkarnation der mongolischen Horden der Vergangenheit zu sein, die das alte Russland im feudalen Würgegriff hielten. Die Russen nennen China immer noch "Kitai" oder Cathay.

Für die Chinesen ist Russland die bedrohliche Macht, die im 19. Jahrhundert große Teile Ostsibiriens stahl. Heute befürchtet Russland, dass Chinas 1,4 Milliarden Menschen eines Tages den russischen Fernen Osten überfluten werden, der nur 6,2 Millionen Einwohner hat und sich über eine riesige, weitgehend leere Region erstreckt, die eine der am wenigsten bewohnten der Welt ist.

In den 1960er Jahren, nachdem die Sowjetunion und China zu ideologischen Antagonisten wurden, stießen die beiden Seiten häufig entlang ihrer Grenzflüsse Amur und Ussuri aufeinander. Sie stolperten fast in einen umfassenden Krieg an ihrer 4.000 Kilometer langen Grenze - zu einer Zeit, als die USA in Vietnam eingedrungen waren, um angeblich die chinesisch-sowjetische Aggression zu stoppen. Die CIA war damals genauso schlecht informiert wie heute.

Vladimir Putin und Xi Jinping nahmen an der großen Vorführung teil, zusammen mit ihren leitenden Militärstäben. Dieses einwöchige kriegerische Ereignis, Russlands größte Kriegsspiele seit fast vier Jahrzehnten, überschattete die kleinere Militärübung, die von der NATO in der Ukraine durchgeführt wird.

Die Botschaft aus Ostsibirien war klar: Washingtons rücksichtslose Feindseligkeit und Kriegslust führen dazu, dass sich seine Feinde zusammenschließen. Ein ganzes Drittel der russischen Armee hat sich für die Großmanöver von Europa nach Fernost begeben. Der chinesische Drache, vor dem Napoleon gewarnt hat, erwacht.

erschienen am 15. September 2018 auf > www.ericmargolis.com


Die Weiterverbreitung der Texte auf dieser Website ist durchaus erwünscht.

In diesem Fall bitte die Angabe der Webadresse
www.antikrieg.com nicht zu vergessen!

Es geht noch um den Krieg in Syrien


Wie bekannt ist, nähert sich der Krieg in Syrien dem Ende zu. Während man froh ist, dass das Land nach sieben Jahren Krieg endlich bald in Frieden leben kann, scheint die WERTEGEMEINSCHAFT DES WESTENS nicht damit einverstanden zu sein. Es würde ja heissen, den Krieg gegen Sadat verloren zu haben.

Schuld daran haben natürlich die Russen, mit Putin. Sie hätten auf Geheiss der USA den syrischen Präsidenten absetzen sollen, was sie nicht getan haben. Im Gegenteil, Russland hat das Land von allen beteiligten Söldnern und Banden, die vom Westen und von den Saudis dafür bezahlt wurden, befreit.

Nun muss ich erwähnen, dass die "Söldner" sich nicht entfernten, sondern sich irgendwo in Syrien einnisteten, möglichst unter die normalen Bürgern gemischt. In vielen Gebieten forderte die syrische und russische Armee die Leute auf, ihre Gewehre und sonstigen Waffen herauszugeben. Man bot ihnen dann freies Geleit an - oder sie würden sonst bombardiert.

In der Vergangenheit flüchteten sie immer über die Grenze zur Türkei, woher sie auch zuvor ins Land eindringen konnten. Aber der Herr Erdowahn will diese Söldner auch nicht mehr im Lande haben, weshalb er solch eine Schutzzone zwischen den Ländern errichten liess, die gut bewacht wird.Er will keine Flüchtlinge mehr aufnehmen.

Vor einigen Wochen flohen erst die "Weiss Helme" - eine besonders hartgesottene Gruppe - nach ISRAEL. Normalerweise lassen die Israelis keinen aus Syrien ins Land und sie nehmen keinerlei Flüchtlinge auf. Aber dann wurde publik gemacht, dass das die moderaten - guten - Kämpfer seien. Deutschland würde sie aufnehmen. Das sind welche, die der Westen ins Land beorderte.

Und nun geht es um IDLIB - einer Region in Syrien, wo sich inmitten der Bevölkerung auch noch die Banden-Söldner oder illegalen Soldaten versteckt halten. Man hörte immer ein Drohen der Amis und auch Merkels "Dudu", falls Russland dort durchgreift. Merkel bekam ja von den Amis und der Nato die Auflage, mit Putin zu verhandeln und je nach Ergebnis werden wieder Sanktionen vergeben. Es geht nur noch mit Erpressungen weiter.

Aber ich will mal schnell einen Sprung zu den griechischen Inseln machen, die ja mehr als überbelegt sind mit illegalen Flüchtlingen, die mit Schiffen/Booten von der Türkei aus auf europäisches Gebiet übersiedeln. Um es vorweg zu nehmen, gibt es zu Griechenland gehörig - über 3.000 Inselchen, wovon allerdings nur ca. 120 dauerhaft bewohnt sind. Ich möchte allerdings jetzt nicht über Griechenland berichten. Mir geht es um die Zustände auf den Inseln, wo die Asylanten hausen. Die sind einfach katastrophal überbelegt und die Zustände sind erbärmlich. Es kümmerte die EU zunächst überhaupt nicht, so lange, wie keiner öffentlich rebelliert.

A b e r  - auf einmal werden die Inseln gesäubert. Es bedeutet, dass die Flüchtlinge irgendwo in Europa angesiedelt werden, nehme ich mal an. - Ich höre schon insgeheim unser Angela: "Wir nehmen sie auf." Das wird jedoch klammheimlich abgewickelt. - Aber, wisst ihr auch warum Europa auf einmal handelt? Darum geht es nun im weiteren Verlauf.

Diese WEISS HELME aus Syrien, die sollen nun zu den griechischen Inseln verschifft werden, damit sie nicht von den bösen Russen bekämpft werden. Es sind ja schliesslich die moderaten Rebellen - wie Merkel sie mal nannte. Natürlich sind sie spezielle Einheiten, die vom Westen gedrillt wurden!

Wohin sollen sie sonst fliehen? - Man denke daran, dass man in diese Söldner einen Haufen Geld investiert hat. Hätte man jetzt ein weiteres Kriegsgebiet könnte man diese Bande direkt dahin entsenden. Man kann auf sie nicht verzichten und sie den Russen überlassen. Die würden diese moderaten Rebellen direkt bombardieren!

Ich weiss auch nicht, um welche Anzahl von Personen es geht, die nun Richtung Griechenland evakuiert werden. Die Russen werden es dem Westen wohl nahegelegt haben:  Entweder verschwinden die oder sie riskieren ihr Leben.

Und beinahe hätte ich es vergessen, was sehr, sehr wichtig ist. Es wurde ja wieder vermutet, dass der syrische Präsident nun mal wieder Giftgas verwendet. Diese Schlagzeilen wurden mal wieder um die Welt gejagt. Es ging nur um VERMUTUNGEN, was jedoch weite Kreise zog.

In England spürte man auf einmal auch zwei russische Agenten auf, die zwei vermutliche Schauspieler in England mit irgendwelchen besonderen Giften versorgten, die seitdem verschwunden sind. Alles mit sehr unwahrscheinlichen Fakten versehen, die sich irgendwelche geheimdienstlichen Gehirne gegen Russland ausdachten.

Und promt tönte es aus den USA und aus England:  Wenn Assad wieder Giftgas gegen die Bürger einsetzt, dann wollen sie das Land erstürmen. Es ist bekannt, dass die sogenannten moderaten Rebellen - die Weiss Helme - immer in der Nähe waren, wenn von Giftgas in Syrien die Rede war. Sie erstellten undeutliche Videos von scheinbar betroffenen Kindern und Menschen, die der syrische Präsident auf dem Gewissen haben soll! - Alles wurde gestellt, denn bei späterem Befragen der Bevölkerung wussten die nichts davon.

So - man setzte wieder mal das Thema GIFTGAS in die Welt und Russland setzte Kriegsschiffe vor die syrische Küste. Aber dann folgte die USA mit weiteren Schiffen, die sie wohl aus Zypern herbeischafften, ihrem Stützpunkt.

Man konnte es kaum glauben, unsere Verteidigungsministerin von der Leyen - Flintenuschi genannt - die wollte doch die Bundeswehr ebenfalls für einen Einsatz in Syrien an der Seite der USA einsetzen - ohne eine parlamentarische Zustimmung! Das wäre komplett gegen unser Grundgesetz. - Die SPD sagte gleich NEIN, zu solch einem Einsatz. Merkel hingegen meinte, man könne doch nicht gleich NEIN sagen, auf eine Bitte der USA hin. Die schickten ja gleich einen Gesandten nach Berlin, der die beiden Frauen - Uschi und Angela becircen sollte.

Und nun versteht doch, worum es letztendlich ging! - Der Krieg gegen Syrien geht für den Westen verloren und würde lediglich durch einen GIFTGASANGRIFF noch verlängert werden können. Dann müssten jedoch viele Länder mit ran, denn die Russen würden in dem Fall kräftig dagegen halten. Die Amis hatten sich doch viele Jahre zuvor schon ausgerechnet, welche Länder sie in welcher Zeit mit Kriegen einheizen würden.Aber Russland hat sich inzwischen als ein mächtiger Gegner gezeigt. Die Amis ahnen, was sie erwarten würden.

Dass die USA jetzt den RUSSEN SYRIEN überlassen müssen, das geht ihnen gegen den Kragen. Eigentlich wollten sie ja sofort im IRAN weitermachen. Nur - da werden einige was gegen haben.

Grenzen sind dicht!

 

Europas Regierungen atmen auf: Die Zahl der Flüchtlinge aus afrikanischen Staaten sinkt. Aber zu welchem Preis? Die "Monitor"-Redakteurin und ehemalige Nairobi-Korrespondentin der ARD, Shafagh Laghai, geht auf Spurensuche – entlang des neuen Grenzwalls, den Europa quer durch Afrika aufgebaut hat.

Ihre Reportage zeigt, dass Europas Politik vor allem den korrupten Eliten und Diktatoren afrikanischer Staaten hilft – aber nicht den Menschen, für die Flucht auch weiterhin die einzige Alternative zu sein scheint.

 

Grenze ohne Schlagbaum

 

Mich ärgert schon seit einigen Wochen, das nirgendwo geschrieben wird, dass so gut wie keine Flüchtlinge mehr aus Afrika oder dem Arabischen Raum übers Mittelmeer nach Europa kommen.

Man hat die Routen von Zentralafrika - NIGER - nach Marokko - nach Algerien und von NIGER nach Libyen bewacht und gesperrt. Selbst die Häfen in Libyen werden durch Küstenstreifen kontrolliert und sofern dort Boote auftauchen, werden sie nach Libyen zurückgebracht.

Es kommen mal einige an der Enge der Strasse von Gibralta - die nur eine Entfernung von 14 km zwischen Afrika und Spanien aufweist, hindurch - aber die gelangen kaum nach Europa. Marokko fackelt da nicht lange. Man bringt sie zurück - durch die Wüste - bis kurz vor der Grenze zu NIGER - ihrem Ausgangsziel.

Hierzu sei zu erwähnen, dass die EU hierfür massiv viele ausländische Soldaten ausgebildet und bezahlt. Alle beteiligten Länder werden honoriert. Vermutlich ist das weniger, als die Asylanten hier kosten würden.

U n d  -  man kann es selber nachverfolgen. Alle Rettungsschiffe sind aus dem Mittelmeer verschwunden. Das letzte Drama ging um die Aquarius - als Italien keine Schiffe mit Flüchtlingen mehr aufnehmen wollte. Kurz danach erfolgten noch kleinere Versuche, die jedoch unterbunden wurden.

Es gibt keine Informationen mehr über neue Flüchtlingswege. Entweder hat man eine Nachrichtensperre darüber verhängt oder man hat die Probleme gelöst. Über die Festländer, wie der Türkei scheinen noch Fluchten möglich zu sein.

Sonst versuchen es immer einige Afrikaner, die Kanarischen Inseln zu erreichen. Dort versorgt man sie und bringt sie jedoch zurück ans afrikanische Festland.

Nur - ich bin mir sicher, dass sich die SCHLEPPER immer wieder andere Lücken ausdenken, um an die enormen Gelder der Asylanten zu kommen. Vorerst scheinen die ganzen Probleme erst einmal als gelöst anzusehen zu sein. Ich schätze einmal - so lange - wie EUROPA dafür zahlt.

Und die RETTUNGSSCHIFFE und deren Besatzungen sind ganz still. Ob sie jetzt die Wüsten durchwandern, um nach afrikanischen Asylanten zu suchen, die da im Sand liegen? - Ja - da könnten sie wieder viele Menschen retten, wenn es ihnen ums Retten ginge. Nur da kann man nicht mit einem Schiff durch.

A b e r  -  es beweist doch:  Sind keine Rettungsschiffe mehr da, flüchten auch keine Asylanten mehr mit ihren Booten. Das waren ja die schwimmenden TAXIS der Flüchtlinge, was immer bestritten wurde.

Wenn ich dann die heutigen Schlagzeilen lese, dass Seehofer mit Italien einen Deal geschlossen hat, dass man in Täuschland die Asylanten, die sich zuvor in Italien registriert haben, wieder abschieben kann, man jedoch für Neuankömmlinge, durch angelegte Schiffe in Italien, ................................. wieder ............. nein, ich schreibe bei dieser Mauschelei nicht weiter. Ausserdem betrifft das auch nur Bayern. Es ist der gleiche Schmus, wie der mit Spanien und Griechenland. Mauschelei
Das sind Vereinbarungen, wie sie Kinder bei Sandkastenspielen vereinbaren.

Allerdings hat Merkel ja mit dem Erdowahn ähnliche Vereinbarungen getroffen - nur mit sehr vielen Euros verbunden. Ich verstehe das nicht mehr. Es gab doch in der Vergangenheit immer ordentliche Vereinbarungen/Verträge zwischen allen Ländern. Seit die EU den Ton abgibt, zählen nur noch Euro-Erpressungen.

Nur noch eines:  Wenn da keine Schiffe mehr in Italien ankommen, sind solche Vereinbarungen ohnehin sinnlos. Warum wird das alles so verschwiegen? - Es wurde doch zunächst ALLES DICHT GEMACHT. Das war ein grösseres Abdichten der EU-Grenzen bis nach ZENTRALAFRIKA.

Urheberrecht soll reformiert werden

 

Die Reform ist heftig umstritten - jetzt hat das EU-Parlament zugestimmt. Das Urheberrecht soll modernisiert werden. Befürworter sprechen vom Schutz für Kreative, Gegner vom Ende der Meinungsfreiheit.

Seit Monaten haben Befürworter und Gegner mobil gemacht - nun hat das EU-Parlament der umstrittenen Reform des Urheberrechts zugestimmt. Die EU-Kommission will die Regelungen damit an das digitale Zeitalter anpassen.

438 Abgeordnete stimmten für die Pläne, 226 stellten sich gegen die Reform. 39 enthielten sich. Damit können nun die Verhandlungen zwischen dem Parlament und dem Rat der EU-Staaten beginnen. Im Juli hatten die Parlamentarier einem Vorschlag des EU-Rechtsausschusses ihre Zustimmung noch verweigert, der daraufhin inhaltlich überarbeitet wurde.

Mehr Schutz, weniger Meinungsfreiheit?

Besonders umstritten sind zwei Punkte: das Leistungsschutzrecht für Presseverleger und die sogenannten Upload-Filter.

Beim Leistungsschutzrecht sollen Portale wie Google News künftig nicht mehr ohne weiteres Überschriften oder kurze Ausschnitte von Pressetexten in ihren Ergebnissen anzeigen dürfen. Sie sollen stattdessen die Verlage um Erlaubnis bitten und gegebenenfalls dafür zahlen.

Die umstrittenen Upload-Filter sind in dem Text nicht ausdrücklich erwähnt. Allerdings sollen Anbieter wie Facebook, die Google-Tochter Youtube oder Twitter für urheberrechtlich geschütztes Material, das von Nutzern hochgeladen wird, haftbar gemacht werden.

Kritiker gehen deshalb davon aus, dass die Plattformen alles unternehmen werden, um keine Rechte zu verletzen - und deshalb diese Upload-Filter einführen werden.

Dabei handelt es sich um Software, mit der Internetplattformen schon beim Hochladen überprüfen können, ob Bilder, Videos oder Musik urheberrechtlich geschützt sind.

Reform hart umkämpft

Kritiker befürchten durch die Urheberrechtsreform Zensur, eine starke Einschränkung der Meinungsfreiheit und eine Bedrohung für das freie Internet. Befürworter loben die Pläne dagegen: Zeitungsverlage, Autoren, Plattenfirmen und andere Rechteinhaber würden dadurch fairer für ihre Leistung entlohnt.

https://www.tagesschau.de/ausland/eu-urheberrecht-109.html

Ich verwende grundsätzlich die Artikel von Tagesschau.de oder die von GEZ-Sendern nach Belieben, mehr oder weniger, je nach Interesse, weil das alles von uns Bürgern bezahlt wurde und wird.

Man sollte den jungen Leuten raten, sich doch für den Beruf eines Rechtsanwaltes ins Zeug zu legen, denn der wird künftig immer zu tun haben. Unser Leben in der EU ist derartig in Gesetzesverschärfungen eingepackt, dass die Bürger überhaupt nicht mehr erkennen können, was sie noch dürfen oder was schon gesetzwidrig ist.

Dass man der MEINUNGSFREIHEIT an den Kragen will, das ist schon seit längerer Zeit durchgedrungen. So lange, wie die Bürger ihre Meinungen nur im privaten Rahmen unter sich mitteilen, lässt man sie gewähren. Aber wenn sie die im INTERNET bekanntgeben, wie Aufrufe zu spontanen DEMONSTRATIONEN, das kann den Staat eines Landes schon mehr wie arg belasten. - So kann man die Massen nicht mehr beherrschen! - Das wird für jede Regierung mehr als riskant!
Und jeder Fehler eines Politikers wird in der ganzen Welt sehr schnell bekanntgemacht.

Aber
- es geht nicht nur um diese Meinungsfreiheit. Es ist wesentlich schlimmer. Man hat ja schon allerhand im Internet angerichtet, was man REFORMEN nennt. - Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz hat der SPD-Politiker ja schon erfolgreich unters Volk gebracht, obwohl die meisten nicht einmal wissen, was das bedeutet. -

Man sagt allerdings: "Dummheit schützt vor Strafe nicht!" Alle Gesetze werden veröffentlicht und manche Medien überbringen sie dem Volk, in einer verständlicheren Form. - Wer es nicht mitkriegt, muss eben bei Vergehen Strafe zahlen, denn die Rechtsverdreher müssen auch leben!

Ich bin kein Mitglied der Facebook-Gemeinde und darum bin ich auch noch unschuldig, was gelöschte Kommentare und unsinnige Artikel betrifft. Die Zeiten habe ich lange hinter mir, als man diese Spielchen mit mir betrieb. Darum habe ich mir eine eigene Homepage zugelegt, wo mich bisher keiner zensierte.

Allerdings will man mir demnächst wohl auch an den Kragen, weil ich im Internet Artikel lese, einen kleinen Abschnitt kopiere und dann den Link dazugebe, damit meine Leser das auch verfolgen können. Das war bis jetzt eine jahrelange Praxis und ich glaubte immer, dass das eine Werbung für die Zeitungen sei. - Gut - manche Medien erlauben das nicht. Wenn sie das auf ihrer Seite so darstellen, dann respektiere ich das auch.

Allerdings - wenn mir solche Zeitungen das Lesen ihres Artikels verweigern und ich stattdessen ein Probeabonnement abschliessen muss oder ich könnte Artikelabschnitte käuflich erwerben, dann lasse ich meine Finger davon. Schliesslich ist das Internet voll mit Nachrichten. Ich sage es mal so:  Wenn ich eine Homepage betreibe, dann ist es doch normal, dass die Leute meine Ausführungen auch lesen können. Ich brauchte ja dort nichts veröffentlichen, wenn ich andere Interessen hätte und Geld damit erwirtschaften möchte. Man kann die Leute aber auch nicht nötigen, Gelder für das Lesen von Nachrichten zu erzwingen!

Es gab Zeiten, wo unsere Medien wahrheitsgemässe Artikel in unseren Zeitungen an die Öffentlichkeit brachten. Jeder Haushalt besass und kaufte seine Zeitungen. Aber selbst die Naivsten unserer Bürger erkannten inzwischen die Halbheiten in den Blättern. Die einen müssen um jeden Preis USA-freundliche Nachrichten berichten, die anderen haben die Aufgabe, NATO - Vorhaben und die kriegerischen Details zu kaschieren und in Attacken der Gegner zu wenden. Für so etwas brauche ich keine Zeitung kaufen.

Ich hatte vor Jahren meine Zeitung gekündigt, als ich einen Anruf bekam, warum ich denn die Zeitung abbestellt hätte? Darauf habe ich erwidert, für gut recherchierte und genaue Informationen würde ich wohl zahlen, aber nicht für eine Regierungs - Propaganda.

Nur ein Beispiel:  Die NATO bombardierte in Libyen die gesamte Wasserversorgung des
Landes des "Great-Man-Made-River-Projektes". Libyen besitzt keinen einzigen Fluss und besteht zu 98% aus Wüste. Was machte die Zeitung mit den vier Buchstaben daraus? Gaddafi - der damalige Präsident des Landes - hätte seinem Volk das Wasser genommen! - Das man ihn umbrachte - das hat man seinem Volk wohl anschliessend in die Schuhe geschoben.

Es ist das gleiche, wie jetzt der syrische Präsident ASSAD sein Volk mit Giftgas umbringt und Fassbomben auf sein Volk abwirft. - Habt ihr auch nur eine dieser deutschen Qualitätszeitungen vernommen, die das mal richtig gestellt haben? Nein - im Gegenteil, es wird täglich erneut gehetzt.

Seit es dieses Zeitungssterben in unserem Land gibt, (nicht ohne Grund) seit die Arbeitslöhne gesenkt wurden, müssen die Bürger des Landes auch die Ausgaben beschränken. Ausserdem kann man nachlesen, wie die DPA - die Deutsche Presse Agentur heute funktioniert: Deutsche_Presse-Agentur


"Die 185 Gesellschafter der dpa sind ausschließlich Medienunternehmen wie Verlage und Rundfunkanstalten. Damit sind Gesellschafter und Kunden der Agentur größtenteils identisch."


Es war ja mal so, dass die Redaktionen ihre Journalisten auf die Reise schickten, um vor Ort zu berichten. Das war noch Journalismus und nicht das, was man uns heute vorlegt.

Die Wirtschaft, die Politik, die Kirchen, Verbände oder sonst wer geben ihnen passende Berichte an die DPA ab, die dann verbreitet werden können. Alle Themen sind vorgegeben und die liesst man dann überall, nur die Wortlaute sind unterschiedlich. Das ist beispielsweise wie eine Speisekarte in einem Lokal.

Dann werde ich wohl künftig keine Titel und keine Zeilen mehr von irgendwelchen Zeitungen übernehmen können, aber ich werbe auch nicht dafür. Einige mir wohlgesonnene Blogger haben mir erlaubt, dass ich Zeilen ihres Artikels mit einem Link nutzen kann. Daran werde ich mich auch halten. Schaun wir mal, ob es nach diesem EU-Gesetzbeschluss den Redaktionen besser geht??

Wenn ich alles genau betrachte - ist die gesamte EU gegen die europäischen Völker gerichtet. Ihnen geht es nur um die  Umsätze. Die Völker haben zu schweigen! Oh - ich könnte mich schon wieder erregen.

Wenn es um REFORMEN geht, sind immer VERSCHLECHTERUNGEN gegen das Volk gemeint!

Wieder einmal Libyen


Was dann folgt, ist das Nennen eines der wenigen glaubhaften Artikel über die Zustände von Libyen. Die iknews.de sind mir bisher als glaubhafte und seriöse Informationen bekannt, sonst hätte ich den Link nicht bekanntgegeben.

Aber es ist bekannt, dass in Kriegszeiten immer sehr viel gelogen wird. - Übrigens - als ich danach googelte, was aus dem Gaddafi-Wasser-Projekt geworden ist, da tauchte die Schlagzeile von BILD auf, dass „Gaddafi dreht seinem Volk den Wasserhahn ab“. Und die ganzen Schlagzeilen, die ich hätte lesen können - von unseren Qualitätsnachrichten - ähnelten denen - die man für Syrien ebenfalls verwendete.

Die bombende NATO schützte das Volk vor seinem Präsidenten?

Die Nato beteiligte sich jedenfalls mit etlichen Bündnisverpflichtenden seit 2011 offiziell an einem schrecklichen Krieg gegen Libyen. Der Präsident des Landes - er war wohl ein komischer Vogel - wurde umgebracht. Das gesamte Wasserprojekt wurde zerbomt. Die USA duldeten sein Handeln nicht, Afrika mit Wasser zu versorgen, eine eigene Währung in Umlauf zu bringen und das eigene Öl und Gas eigenständig zu verwalten.

Gegenüber heute hatte Gaddafi sein Land wohl im Griff. - Heute ist Libyen in 1.000 verschiedene Clans und Milizen zerfallen, die sich eigene Gebiete angeeignet haben und dort ihre Rechte durchsetzen.

Ich muss erwähnen, dass das Land keinen einzigen Fluss besitzt, nur diese Wadis, die in enormen Regenzeiten Wasser führen. (= kleine Flussläufe, die im Wüstensand schnell wieder versickern) U n d - 98% des Landes besteht aus WÜSTE - nur 2% sind eine  landwirtschaftlich nutzbare Fläche.

So - die NATO hat das Land vollkommen zerstört und es den Warlords überlassen. Man konnte diese Zustände sehr gut für die Flüchtlingsbewegung aus Afrika nutzen, weil Recht und Gesetz dort keine Rolle spielen. Es zählt nur das Geld!

Die Schlepperbanden - vergleichbar mit der MAFIA - nahmen sehr viele Milliarden ein, um die ganzen Ausreisewilligen von Zentralafrika - durch die Wüsten - bis an die Küsten des Mittelmeeres zu bringen. Man muss von NIGER bis nach Libyen so mehr als 3.000 km Strecke bewältigen.

Jahrelang klappte es mit dem Organisieren der weiteren Schlepper ganz gut - die die Flüchtlinge/Migranten/Asylanten an Libyens Küste in Boote zu pferchen und sie ins Mittelmeer zu geleiten. Vorsichtig ausgedrückt schreibe ich, dass die in Seenot befindlichen dann von RETTUNGSSCHIFFEN aufgenommen und überwiegend nach Italien/Sizilien gebracht wurden. Europa war darüber nicht begeistert und wollten Italien auch nicht unbedingt entlasten.

Italien und die kleinen Mittelmeerinselchen weigerten sich, noch irgendwelche Rettungsschiffe in ihre Häfen aufzunehmen. Ja - nun wurde die FLÜCHTLINGSROUTE zunächst stillgelegt, zumal bestimmte Küstenorte Libyens Geld von der EU - auch von Italien - erhielt - um die Küste zu bewachen. Interessant sind ja nur die Orte, die eine nicht so grosse Entfernung zu Europa aufweisen.

Nun komme ich auf die Schlepper zu sprechen, die von AGADEZ aus - im NIGER - die Willigen für ca. 600 Euro durch die Wüste geleiten. Sie interessiert ja nicht, ob die Personen von dort aus weiterkommen. Wenn sie dort abgeladen werden, muss jeder sehen, wie er weiter kommt. Auch wenn unterwegs einer vom Wagen fällt, der wird nicht beachtet. Er bleibt in der Wüste liegen und findet sein Grab dort.

Nun komme ich zum nächsten Problem, was das Land hat. In der Hauptstadt TRIPOLIS sammeln sich inzwischen Tausende  dieser Flüchtlinge an, die immer noch hoffen, irgendwie nach Europa zu gelangen. Von Tripolis nach Malta sind es 350 km und von dort bis nach Sizilien sind es weitere 100 km übers Mittelmeer. Sie haben kein Geld und keine Arbeit. Ausserdem ist Libyen selbst ein armes Land. Die Bürger von Tripolis sind stinksauer auf diese Flüchtlinge. Sie raten ihnen heimzugehen.

Nach Tripolis gelangen inzwischen Flüchtlinge von überall und keiner weiss, was mit ihnen geschehen soll. Das ist eine alte Karte von 2014 - die jedoch heute noch Bestand hat. Nur - Fakt ist, dass Italien, Malta und Lampedusa keine Schiffe mit Flüchtlingen mehr in ihre Häfen lassen. Wie lange Spanien noch bereit ist, Flüchtlinge aufzunehmen, das ist ungewiss. Meist übergibt man sie Marokko und Algerien, die die Reisenden dann wieder bis zur Grenze Niger - in der Wüste - bringen.

Was man den Medien nun noch glauben kann und was nicht, ist hier schwer einzuschätzen. Eines jedoch ist relativ sicher, einige der Folgen wurden hier bereits in Artikeln beschrieben. Als besonders heftig empfinde ich den Angriff auf das Great-Man-Made-River-Projekt und dessen Folgen für die Libysche Bevölkerung. Einige Zeilen zu diesem menschlichen Drama und der Perversion organisierter Kriege.

 

Im Fall von Libyen wurde alles an Propaganda in die Waagschale geworfen und wie sich nun zeigt, offensichtlich auch erfolgreich. Ein halbes Jahr flogen Bomber der Nato Friedensangriffe? Es gab eine Resolution, die zu einem Kaugummi verarbeitet wurde und das Unheil für die Bevölkerung nahm seinen Lauf.

Bereits am Anfang dieses Krieges – wir sollten es ja eigentlich eher eine humanitäre Mission nennen ?! – schrieb ich bereits kurz darüber, dass ich einige „versehentliche“ Treffer auf die Pumpstationen und Pipelines der Wasserversorgung erwarte. Heute bekam ich in einem Ria Novosti Artikel erste Hinweise, genau darauf. Hier einige Zeilen dazu :

Libyen-Krieg: Halbe Million Menschen in Tripolis ohne Trinkwasser


Libyen in Not

Das ist inzwischen aus Libyen geworden!

Während meiner Schreiberei werde ich dauernd vor iknews.de gewarnt.  Ja klar, wenn es um Nato und Kriege geht, geht es nicht mehr ehrlich zu. Ich habe da etwas geändert und hoffe, dass ich den Artikel jetzt speichern und veröffentlichen kann. Es ging immer um SICHERHEITSHINWEISE.

Hier wird nichts von dem NATO-Vorhaben erwähnt, ein Artikel von Dez. 2010.

Sahara-Wasser für Libyens Küste

Pipelines von der Größe eines Autotunnels pumpen Wasser aus der Tiefe an die Küsten und in die Wüste Libyens. Martin Gehlen hat eine Schaltzentrale des Projekts besucht.

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-12/libyen-wasser?page=1

Übrigens - das war vor dem Krieg, als das Land noch intakt war.

Unterkategorien

   
© veilchens-welt.eu - veilchens-welt.de