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Europa erschaudert vor Herrscher Trump

Eric Margolis

Präsident Donald Trump sagt, die meisten Gipfeltreffen seien Zeitverschwendung. Er hat so Recht. Die meisten Treffen jeder Art sind Zeit- und Energieverschwendung.

Der Präsident hatte sicherlich Recht mit dem NATO-Gipfel letzte Woche in Brüssel. Zumindest belebte er diesen, indem er seine NATO-Verbündeten noch einmal offen kritisierte, weil sie nicht genug für ihre Streitkräfte ausgaben. Aber Trumps eigentlicher Zweck war es, der Welt zu zeigen, dass er der Boss von allem war, das er überblickte.

In seiner besten Manier als Elefant im Porzellanladen belehrte und beschimpfte Trump die NATO-Führer live im Fernsehen. Sie nahmen die verbalen Prügel hin wie Schuljungen. Der Generalsekretär der NATO, der ehemalige norwegische Premierminister Jens Stoltenberg, der von den USA ins Amt gebracht worden war, murmelte einige lahme Ausreden. Die Anhänger Trumps in den USA waren erfreut zu sehen, dass die arroganten gottlosen Europäer ordentlich eins auf den Deckel kriegten.

Es hat nicht geholfen, als sich herausstellte, dass Deutschland, das Bollwerk der NATO, nur eine Handvoll Frontkämpfer im Einsatz hat. Ein anderer Bericht besagte, dass die meisten seiner wichtigsten Kampfpanzer aufgrund von Budgetkürzungen außer Betrieb waren.

Der Präsident gab die sehr wichtige Erklärung ab, dass er den russischen Vladimir Putin als "Konkurrenten" und nicht als "Feind" betrachtete. Diese Ansicht ist in Europa und der übrigen Welt weit verbreitet.

Aber dann negierte Trump diese vernünftige Sichtweise, indem er behauptete, Deutschland sei "vollständig von Russland kontrolliert" und "gefangen", weil Deutschland jetzt bis zu 70% seines Erdöl- und Erdgasbedarfs von dort bezieht.

In Wirklichkeit glauben viele Deutsche genau das Gegenteil: dass Deutschland ein Vasallenstaat Washingtons ist und sieben Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg immer noch unter amerikanischer Herrschaft steht.

Sie verweisen auf die US-Kontrolle der deutschen Geheimdienste, der Außen- und Verteidigungspolitik, die Beziehungen zu Israel und die Entsendung von Truppen zur Unterstützung der anhaltenden US-Besetzung Afghanistans.

Über 37 aktive US-Stützpunkte und -Einrichtungen sind über Norddeutschland und Bayern verteilt. Rund 35.000 US-Soldaten bleiben in Deutschland, im Kalten Krieg waren es noch über 300.000. Wichtige Luftwaffenstützpunkte in Deutschland bilden den Kern der Fähigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika, Macht nach Osteuropa und in den Mittleren Osten zu projizieren. Die USA lagern heimlich Atomwaffen in Deutschland.

Die Vereinigten Staaten von Amerika dominieren seit dem Zweiten Weltkrieg die sedierten Medien in Deutschland. Der amerikanische Geheimdienst hat oftmals ihre Redakteure und Kolumnisten handverlesen. Deutsche Beamte und Politiker auf allen Ebenen akzeptieren eine Liste von genehmigten Do's und Don'ts und vermeiden Aktionen, die Washington ärgern oder verärgern würden.

Der amerikanische Einfluss auf Deutschland geht so weit, dass die deutsche Regierung, als bekannt wurde, dass die US-National Security Agency das Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehört hat, sanft und gedämpft auf diese Demütigung reagierte.

Donald Trump mag Frau Merkel nicht, weil sie Flüchtlinge - muslimische noch dazu - aufgenommen hat, aber sie bleibt eine der respektvollsten und treuesten Verbündeten Amerikas. Es ist schade, dass weder sie noch NATO-Chef Stoltenberg aufgestanden sind und Trump Saures gegeben haben. Mausgleiches Verhalten bestärkte die vorherrschende Ansicht, dass die NATO-Mitglieder lediglich Wasserträger für die amerikanischen Atomritter sind. Es bekräftigt die Ansicht, dass Europa seine eigenen vereinten Streitkräfte braucht.

Hätte Trump eine Ahnung von Geschichte, was er offensichtlich nicht hat, dann würde er wissen, dass Deutschland seit den Tagen der Kaiserin Katharina der Großen (1762-1796) enge wirtschaftliche Beziehungen zu Russland hat. Die Russen haben schon immer die technischen Fähigkeiten, die Effizienz und die Arbeitsmoral der Deutschen bewundert. Deutschland und Russland sind natürliche Handelspartner dank der Nähe und der Produktion dessen, was dem anderen fehlt.

Eine der immerwährenden Ängste Amerikas ist die Bildung einer deutsch-russischen Entente. Dies geschah fast nach dem Molotow-Ribbentrop-Pakt von 1939, der militärische und wirtschaftliche Entwicklung miteinander verband. In den letzten Jahren hat Deutschland seine wirtschaftliche Präsenz in Russland kontinuierlich ausgebaut, vor allem mit der Unterwasser-Pipeline Nord Stream 2 unter der Ostsee, die russisches Erdgas nach Deutschland bringt und dabei das unfreundliche Polen und die Ukraine vermeidet.

Der Kauf von russischem Gas bringt Deutschland unter russische Herrschaft, behauptet Trump, dessen Militär 800 Stützpunkte rund um den Globus und Soldaten von Südkorea bis Togo hat. Einen gewissen Einfluss vielleicht. Aber Russlands wichtigste Einnahmequelle ist der Export von Öl, Gas und Mineralien. Außer in Kriegszeiten ist es unwahrscheinlich, dass Moskau die Hähne seiner lebenswichtigen Ölpipelines schließen würde.

Dieses Getue über russische Ölexporte ist das Werk der US-Neokonservativen, die die Trump-Administration besetzen und Fox TV betreiben. Sie wollen, dass Deutschland und Russland auf den Knien bleiben und dass die NATO sich Washington unterwirft.

Trump watet hier in tiefen, trüben Gewässern. Hoffen wir, dass es ihm in dieser Woche bei seinem Treffen mit Vlad Putin besser geht - und wir wagen zu vermuten, dass dieses keine Zeitverschwendung sein wird.

erschienen am 14. Juli 2018 auf > www.ericmargolis.com
Die Weiterverbreitung der Texte auf dieser Website ist durchaus erwünscht.

In diesem Fall bitte die Angabe der Webadresse
www.antikrieg.com nicht zu vergessen!

 

Das lasse ich mal so stehen.

Welche Rolle und welche Verantwortung meinte sie denn?

Eine Erhöhung der gesamten Verteidigungsausgaben soll/muss vorgenommen werden?

Schafft man Frieden mit Bomben und Kriegen?

 

Zentralrat der Muslime 

"Bierhoff und Grindel müssen zurücktreten"


Die Nationalmannschaft ist längst aus dem WM-Turnier ausgeschieden, doch der Fall Özil erhitzt noch immer die Gemüter. Jetzt fordert der Zentralrat der Muslime den Rücktritt von DFB-Teammanager Bierhoff und Verbandschef Grindel.
https://www.tagesschau.de/inland/grindel-mazyek-101.html


Die völlig aufgeblähten Verbände lassen den Unsinn erkennen, der da überall abgesondert wird.

Eigentlich soll es um den Sport gehen und um keine politische Verpflichtung. Jeder dieser "grossen" Sportler hat entsprechende Manager, die das gesamte Drumherum ordnen und vertraglich festlegen.

Diese Auslands-Fussballspieler wie Ösyl haben von dortigen Vereinen ebenfalls Verpflichtungen und auch Berater für ihre Sportler. Ihre Tätigkeit besteht ja nicht nur aus dem täglichen Training. Ich schätze mal, dass der Terminkalender mit allen möglichen Auftritten verbunden ist, der von irgendwem verabredet wurde.- WERBUNG und mehr.

Und als deutscher Nationalspieler kommt für Özyl dann auch noch der DFB dazu. Schliesslich besteht die FIFA darauf, welche Farbe und Marke die Fussballschuhe haben. Ich habe irgendwann mal so einige Einblicke in die Statuten aufgenommen und habe den ganzen Krempel entsetzt beiseite gelegt. Man sollte nicht glauben, dass das noch etwas mit Sport zu tun hat.

Man muss an dieser Stelle einmal vergleichen, wie es den Sportlern früher erging, als so manch einer als Lohn nur eine Monatskarte und freie Fahrt im Kohlenpott erhielt. Jeder stellt sich nur die fürstlichen Gehälter mit Millionen vor Augen und neidet es ihnen vielleicht. Glaubt es mir, dass hinter dem Ösyl ein Unternehmen steckt, das sehr viel von den Ösyl - Einnahmen kassiert. Die Staaten selbstverständlich ebenfalls, was die Steuerberater schon im Griff haben müssen. Das Land, wo der Sportler verpflichtet wurde und das Land, wo der Sportler noch in die Nationalelf berufen wird. Da kommen auch immer ordentliche Summen zustande, wenn Ziele erreicht wurden.

Die Fussballspieler mit einem internationalen Niveau haben sich mit Haut und Haaren - für viel, viel Geld verpflichtet. Sie müssen danach leben und sie werden VERMARKTET.
Wenn Ösyl einem Fototermin mit Erdowahn folgt, dann ist das einer seiner ganzen Verpflichtungen, was seine Manager abgeschlossen haben. Er ist Deutscher, aber auch ein Türke. Und wenn ihn der türkische Präsident um ein Treffen bittet, dann ist das bestimmt für ihn eine gewisse Ehre, die ihm zuteil wird. So mag ihm das ergangen sein.

Er hat überhaupt keine Gedanken daran verschwendet, dass er politisch unklug gehandelt hätte. Was alles daraus geworden ist, hat mit Sport nichts mehr zu tun und erst recht nicht mit dem Islam. Es haben ja so viele ihre Zeitungen damit gefüllt und die Fernsehanstalten ihre Halbwahrheiten. Nun ja, da musste sich der Zentralrat der Muslime auch mal wieder bemerkbar machen.

Man ist ja dabei, Schuldige für das schlechte Abschneiden der deutschen Fussballmannschaft zu finden.

Es ist doch wirklich absurd, Vergleiche mit 2014 zu erwähnen. Das waren andere Spieler, die Gegner waren andere, ebenfalls mit anderen Spielern und es sind vier Jahre seitdem vergangen. Andere Trainer sind auch nicht blöde. Sie stellen sich ebenfalls auf ihre Gegner - mit deren Schwächen ein.

Wenn ich an die letzten Fussballspiele der deutschen Mannschaft denke, dann war das absolut nicht weltmeisterschaftlich, was dort geboten wurde. Sie machten eher den Eindruck, müde und lustlos zu sein! Es fehlte der Siegeswille und auch die Leidenschaft. Dass die Leute, die man zum Spielen aus dem Ausland holte, auf einmal eine deutsche Leidenschaft entwickeln sollten, das halte ich für überspitzt.

Es sind gute Fussballspieler. Aber auf dem Spielfeld zählt nicht der Einzelne. Es sind Profis, die mit dem Ball umgehen können. Früher sagte man immer: "Elf Freunde müssen sie sein." - Es ist zwar übertrieben, aber etwas ist schon dran.

Vergesst nicht, dass alle Medien den absoluten Sieg der deutschen Mannschaft und den erneuten Weltmeistertitel schon zuvor weissagten. Wichtig schien nur, dass Torwart Neuer nach langer Abstinenz fit genug sei. Auch er wurde bald heilig gesprochen.

Das erste Spiel ging enttäuschend vorüber und man sprach nun von einer Turniersteigerung. Es folgte das zweite Spiel, wo man sich nicht erklären konnte, wie kläglich auch das über die Bühne ging. Und da alle guten Dinge drei sind, schied unsere Mannschaft nach diesem Desaster auch zu Recht aus. Das hatte nichts mit Ösyls Fotoauftritt mit Erdowahn zu tun. Die Jungens spielten schlecht, ihre Pässe kamen beim Gegner an und sie wirkten, als spielten sie nur mit halber Kraft.

Ansonsten muss man einfach der Meinung sein, dass das Fussballspiel nicht unbedingt nur von grossen Technikern abhängt. Es gibt Spieler, die sich nur durch das Abstauben einen grossen Namen erworben haben. Auch das Glück muss mit im Bunde sein. Wie oft kommt es vor, dass ein Tor wie zugenagelt wird, wenn die Bälle rechts oder links vorbei, den Torpfosten treffen, die Latte, aber nicht in das Ziel gelangen. - Es sind Spiele - mehr nicht!

Die heimische Wirtschaft weint schon, weil man sich ja durch die Fanartikel und das Rudelschauen draussen, grosse Umsätze erhoffte. Meine Güte, wie viele Würstchen ihnen entgangen sind und wie viele Fässer Bier und andere Getränke, zu stolzen Preisen ihre Erwartungen dämpften. Mit einem Weiterkommen der deutschen Mannen - ganz bis nach vorne, hatte man doch feste gerechnet. Ich schätze, dass diese Summen schon fest in den Konjunkturerwartungen eingeplant wurden. Sowas aber auch!

Ich spekuliere ja immer noch auf Putins Zauberkräfte. Vielleicht wäre es doch besser gewesen, wenn sich Angela neben Putin ins Stadion gesetzt hätte. Dann wäre der Zauber unwirksam geworden. Wollen wir nun nicht Ösyl und Erdowahn die Schuld geben, sondern sie an Merkel und Putin weiterleiten.

Und der Zentralrat sollte lieber schweigen. Sein Problem existiert bei uns nicht. Fussball wird mit dem Ball gespielt und nicht mit dem Glauben der einzelnen Spieler.


Warum Trumps Plan, den Iran zu isolieren, nach hinten losgehen könnte

Ron Paul

Im Mai zog Präsident Trump die Vereinigten Staaten von Amerika aus dem iranischen Atomabkommen heraus, obwohl der Iran seinen Verpflichtungen nachkam und das Abkommen wie geplant funktionierte. Während die USA die meisten Sanktionen gegen Teheran aufrechterhielten, hatten China und Russland - zusammen mit vielen europäischen Ländern - begonnen, die Vorteile des Handels mit einem Iran zu ernten, der darauf aus war, mit der Welt Geschäfte zu machen.

Jetzt droht Präsident Trump mit Sanktionen gegen jedes Land, das weiterhin Geschäfte mit dem Iran macht. Aber wird sein Versuch, den Status quo vor dem Iran-Abkommen wiederherzustellen, wirklich funktionieren?

Auch wenn die Europäer den Forderungen der USA nachgeben, hat sich die Welt seit der Zeit vor dem Abkommen mit dem Iran stark verändert.

Präsident Trump stellt fest, dass seine Drohungen und seine hitzige Rhetorik nicht immer die gewünschte Wirkung haben. Während seine Regierung die Länder warnt, den Kauf von iranischem Öl bis November einzustellen oder eine Bestrafung durch die Vereinigten Staaten zu riskieren, treibt ein nervöser internationaler Ölmarkt die Preise immer weiter in die Höhe und bedroht den wirtschaftlichen Wohlstand, den er für sich in Anspruch nimmt. Präsident Trumps Antwort war die Forderung, dass die OPEC ihre Ölförderung um zwei Millionen Barrel pro Tag steigern sollte, um die Märkte zu beruhigen und die Preise zu senken.

Vielleicht hat ihm niemand gesagt, dass der Iran ein Gründungsmitglied der OPEC ist?

Als Präsident Trump letzte Woche twitterte, dass Saudi-Arabien damit einverstanden war, zusätzliches Öl zu fördern, um die Herausnahme des Iran aus den internationalen Märkten auszugleichen, korrigierten die Saudis ihn sehr schnell und sagten, dass sie zwar falls nötig die Kapazität erhöhen könnten, aber nicht versprochen hätten, dies zu tun.

Die Wahrheit ist, dass wenn der Rest der Welt Trumps Forderungen folgt und zu Sanktionen und Boykott des iranischen Öls zurückkehrt, etwa 2,7 Millionen Barrel pro Tag, die derzeit vom Iran geliefert werden, sehr schwer anderweitig zu ersetzen wären. Venezuela, das über enorme Reserven verfügt, aber unter anderem auch unter lähmenden US-Sanktionen leidet, fällt aus dem Weltölmarkt aus.

Der Irak hat seit seiner "Befreiung" durch die USA im Jahr 2003 und den darauf folgenden Aufständen der Al-Qaida und ISIS seine Ölförderkapazität nicht wiedererlangt.

Letzte Woche berichtete Bloomberg, dass "eine komplette Abschaltung der iranischen Verkäufe den Ölpreis auf über 120 Dollar pro Barrel drücken könnte, wenn Saudi-Arabien nicht mithalten kann". Würde das die US-Wirtschaft zum Absturz bringen? Vielleicht. Ist Trump bereit, das zu riskieren?

Die Forderung des Präsidenten Trump in der vergangenen Woche, dass die OPEC "die Preise jetzt senken" muss oder dass der militärische Schutz der OPEC-Länder durch die USA nicht mehr aufrecht erhalten werden könnte, klang fast verzweifelt. Doch Trumps Offenheit ist im Grunde erfrischend: wenn der Zweck des US-Militärs - mit einem jährlichen Gesamtbudget von einer Billion Dollar - darin besteht, die OPEC-Mitglieder gegen "billiges Öl" zu schützen, wie billig ist dieses Öl?

Am Ende werden China, Russland und andere nicht nur nicht Trumps Forderungen nach einer erneuten Isolierung des Iran folgen, sondern auch von Trumps Kriegslust gegenüber dem Iran profitieren. Eine chinesische Raffinerie hat gerade angekündigt, dass sie Bestellungen von US-Rohöl stornieren und sich stattdessen für Lieferungen an den Iran wenden wird. Wie viele andere könnten folgen und was könnte das bedeuten?

Ironischerweise könnte Präsident Trumps "harte Linie"-Ansatz gegenüber dem Iran dazu führen, dass Washingtons namentlich genannte Gegner Russland und China - vielleicht sogar der Iran - davon profitieren. Der klügste Ansatz ist zu diesem Zeitpunkt leider der unwahrscheinlichste: Rückzug aus dem Regimewechsel, Rückzug aus dem Krieg, Rückzug aus den Sanktionen. Trump wird möglicherweise letztendlich feststellen, dass die Kosten, diesen Rat zu ignorieren, höher sein könnten, als er dachte.

erschienen am 9. Juli 2018 auf > Ron Paul Institute for Peace and Prosperity > Artikel Archiv > Artikel von Ron Paul auf antikrieg.com

Die grosse Rentenlüge

 

https://youtu.be/Er77dODlF5A

 

Ist noch nicht fertig - muss noch bearbeitet werden.

Unser Land, unser Volk, unsere Wahlen, unsere Parteien


WIR - eigentlich der SOUVERÄN im Lande, das Staatsvolk in einer DEMOKRATIE, konnten im letzten September 2017 wählen, wer unsere Interessen in den kommenden vier Jahren vertreten sollte. Und ich kann nur dazu sagen, dass mich keine Partei überzeugen konnte, die meine Interessen vertreten könnte. Ich neige nicht dazu, einfach dort ein Kreuzchen zu machen, wo das kleinere Übel aufgelistet ist, weil es eine Pflicht ist, wählen zu gehen. - Man muss sich schon einmal das Ganze vor Augen führen, um die Lage beurteilen zu können.

Also - drei Jahre lang hat sich die "deutsche Politik" nicht um uns Bürger gekümmert. Merkel ordnete ja an, dass es den Deutschen gut geht - wie seit Ewigkeiten nicht mehr. Hier muss man allerdings sorgfältig unterscheiden, wen Merkel damit meinte. Die Reichen wurde durch die GROKO immer reicher, aber die unteren Schichten wurden mit allem belastet und sie wurden versteckt ärmer.

Nur mal Beispiele:  Vier Euro Hartz4-Unterstützung mehr im Monat haben die Inflation und die vielen anderen Erhöhungen doch längs aufgefressen, bevor sie ankommt.

Es werden lächerliche Stromspargeräte angepriesen, wodurch die armen Bürger Strom und Geld sparen können. Ja, der alte Kühlschrank und die alte Waschmaschine sind Stromfresser. Man fertigt Einsparkostenmodelle an, die sich als zynisch darstellen. Wie sollen die Bürger von ihrem Wenigen noch solche Ausgaben tätigen können?



Allerdings habe ich den Eindruck, dass man die Menschen, die ganz unten angesiedelt sind, überhaupt nicht mehr berücksichtigt. Sie haben ja diese Suppenküchen und können anstatt zu arbeiten auch Flaschen sammeln gehen. Man versucht jedoch, auch hieran noch zu sparen. Und wenn es um den Strom geht, hat man keine Skrupel, sie auch noch mit den Stromkosten der grossen Konzerne zu belasten und was sonst noch alles in den Stromkosten verborgen ist. Merkel ist eine Marionette der Wirtschaft.

Inzwischen haben sich die vielen ARMEN mit den TAFELN arrangiert. Sie haben die Scham abgelegt und verbergen ihren Zustand nicht mehr. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass an dem Elend auch nichts mehr geändert werden soll. Das zu essen, was nicht mehr verkauft werden kann, wo das Verfallsdatum überschritten ist, wo die Blätter am Gemüse welk geworden sind, dieses noch zu verwerten, das soll für sie gut genug sein. DIE ARMENFÜTTERUNG.

Meine Güte, das kenne ich aus meiner Kindheit, wenn ich mal in Essen war und Vater im Krankenhaus besuchen wollte. Ich habe da in Erinnerung, dass es da lange Schlangen von Menschen gab, die sich die Reste aus der Krankenhausküche abholten. Natürlich kannte ich das von meinem Aufenthalt bei Tante und Onkel auf dem Lande nicht.

Aber zurück zu den Wahlen, im September 2017:

Die Bürger hatten gewählt und haben die herkömmlichen Regierungs-Parteien total geschockt, mit hohen Verlusten. Sie erklärten, sie hätten verstanden und tauschten einfach einige Köpfe von ihnen aus. Ich will jetzt nicht den Krampf erwähnen, den wir alle erleben mussten, bis eine neue Regierung aufgebaut wurde. Grausam gestaltete sich das.

Und nun passt mal auf. Es gab keine Debatten darüber, wie sich die Parteien/Politiker die künftigen Kriegsbeteiligungen und die immerwährenden Flüchtlingsaufnahmen vorstellten. Diese Themen wurden nicht behandelt, ausser von der AfD. Man sprach nur von einer Zuwanderung von ca. 220.000 Fremden pro Jahr. Wie man sich alles vorstellte, wurde nicht mitgeteilt.
Es hatten sich ja inzwischen genügend unwillkommene Personen hier eingefunden, die unserem Lande und dem Volk etlichen Schaden brachte. Von einer Ausweisung dieser Leute war kaum die Rede. Man wollte auf keinen Fall geschlossene Grenzen im Lande.

Da die AfD die einzige Partei war, die diese Themen aufnahm, bekam sie vom Volk auch auf Anhieb bei der Wahl viele Stimmen, obwohl sich das Gesamtkonzept der Partei bestimmt nicht überzeugend anhörte. Ich schätze, es war mehr eine PROTESTWAHL.

Aber statt das unsere ehemaligen Volksparteien daraus lernten, setzen sie ihre Spielchen fort, nur mit dem Unterschied, dass sie die AfD als Partei bekämpfen. Zuvor waren es ja die LINKEN, die dauernd an den Pranger mussten. Es scheint so zu sein: Die Partei, die einem selber Stimmen geraubt hat, die heisst es zu bekämpfen, statt die eigene Partei mehr auf die Linie der Bürger zu bringen. - Es stellt sich für die Bürger mit Verstand mehr als schlimm dar, so dauernd betrogen zu werden.

Wenn 80% der Gesetze in der EU verabschiedet werden, dann können WIR doch hier keine Abgeordneten wählen, die UNS vertreten sollen. Das sagte Seehofer klar und deutlich, wovon unsere Bürger wohl keine Notiz nahmen.

"Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden."


Seehofer ist von den Medien und den Politikern nicht mehr sehr gut angesehen, weil er es gewagt hat, sich den "Merkelschen Vorgaben" zu entziehen und als Innenminister sein Amt so ausüben zu wollen, wie er es für richtig hielt. Das geht natürlich nicht! Man hat "MIT EINER STIMME ZU REDEN" und dann noch, wie Merkel es vorsah und wie es die EU es vor etlichen Jahren verabschiedete, als wir solche Probleme noch nicht hatten.

Das alles ist Politik und man soll nicht annehmen, dass dahinter ehrliche Debatten laufen. Ich vermute schon, dass es dem Seehofer um mehr ging, als das, was sich da abzeichnete. Nicht umsonst hatte er kurze Zeit zuvor durchblicken lassen, dass er mit Merkel nicht mehr zusammen arbeiten könnte. Er hätte sie am liebsten gestürzt - nur das hätte ihm - und seiner CSU keine Vorteile gebracht. Daraufhin musste er zurückrudern.

Merkel hat ja in der Wirtschaft sehr viele Verbündete, die auch zu den grossen Medienunternehmen gehören. Das alleine besagt ALLES. Sie bedient deren Wünsche und die wiederum nicken alles von ihr ab. Eine ausgezeichnete Presse ist ihr auf jeden Fall sicher.

Die 185 Gesellschafter der dpa sind ausschließlich Medienunternehmen wie Verlage und Rundfunkanstalten. Damit sind Gesellschafter und Kunden der Agentur größtenteils identisch.

Die jeweiligen Gesellschafter können maximal 1,5 Prozent des Stammkapitals erwerben, so dass eine Einflussnahme einzelner Mehrheitsgesellschafter weitestgehend ausgeschlossen ist. Die Anteile der elektronischen Medien dürfen insgesamt 25 Prozent nicht überschreiten. Die Rundfunkanstalten NDR, WDR und das ZDF halten Anteile an der dpa in Höhe von jeweils 641.550 Euro. Dies entspricht einem Gesamtanteil von jeweils 3,8 % des Gesamtkapitals. Zusammen halten die Rundfunkanstalten einen Gesamtanteil von 11,64 % am Gesamtkapital.

Die Gebühren jeder Zeitung für den dpa-Dienst wird nach der Auflage bemessen, Zeitungen mit sehr hoher Auflage sind damit wirtschaftlich für die Agentur wichtiger als etwa die Lokalpresse. DPA

Da braucht sich keiner wundern! Die Bürger bleiben immer aussen vor.  

Ach so, ich vergass total, dass man ja nicht mehr von nationalen Interessen berichten darf. Es zählen jetzt nur noch die EU- und die Welt-Interessen.

"Zahlt, ihr NATO-Schnorrer, sonst!"

Eric Margolis

"Wir sind die Schmucks" donnerte Präsident Donald Trump, indem er einen beliebten jiddischen Begriff aus New York City für Penis verwendete. Gegenstand von Trump's Zorn bei seiner "Make America Great Again"-Kundgebung in Great Falls, Montana waren die feigen, knauserigen europäischen NATO-Mitglieder, denn nur 16 von 22 Mitgliedsländern erreichen in ihrem Budget die von den USA geforderten Militärausgaben. Trump will, dass sie viel mehr ausgeben.

Trump und seine Neokonservativen wollen, dass die NATO als eine Art Fremdenlegion der Vereinigten Staaten von Amerika in den Kriegen gegen die Dritte Welt in Afrika und Asien dient. Die NATO wurde als nordatlantisches Bündnis gegründet, um Westeuropa zu verteidigen, nicht um in Afghanistan und wer weiß, wo sonst zu kämpfen.

Ebenso schlimm ist laut Trump, dass die USA ein enormes Handelsdefizit mit der Europäischen Union haben, die eifrig hochwertige Autos und edle Weine in die Vereinigten Staaten von Amerika liefert. Die verflixten Ausländer kaufen jedoch nicht genug amerikanischen Bourbon, Mais und schrecklich misshandelte Schweine.

Trump hat ganz Recht, dass Amerikas NATO-Verbündete, insbesondere Deutschland und Kanada, nicht genug für die Verteidigung ausgeben. In Deutschland soll es weniger als zwanzig einsatzbereite Kampfpanzer geben. Kanadas Streitkräfte scheinen kleiner zu sein als das New Yorker Polizeidepartement.

Aber die Europäer fragen: "Verteidigung gegen wen? Die Sowjetunion war eine große Bedrohung im Kalten Krieg, als die 55.000 Panzer der mächtigen Roten Armee nach Westen gerichtet waren. Heute ist die Land- und Seemacht Russlands verflogen. Russland hat vielleicht 5.500 Kampfpanzer im aktiven Dienst und eine ähnliche Anzahl auf Lager, weit entfernt von seinem gepanzerten Moloch des Kalten Krieges.

Noch wichtiger ist, dass der russische Militärhaushalt für 2018 nur 61 Milliarden Dollar beträgt, was einem Rückgang von 17% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das sind 4,3% des BIP. Russland steht vor schwierigen wirtschaftlichen Zeiten. Russland ist bei den Militärausgaben hinter die Vereinigten Staaten von Amerika, China und Saudi-Arabien abgerutscht. Die USA und ihre reichen Verbündeten bestreiten zwei Drittel der weltweiten Militärausgaben. Tatsächlich beläuft sich der gesamte US-Militärhaushalt (einschließlich Atomwaffen und Kriegen im Ausland) auf etwa eine Billion Dollar, was 50% der gesamten Ermessensausgaben der US-Regierung entspricht.

Darüber hinaus muss Russland ein riesiges Gebiet von der Ostsee bis zum Pazifik verteidigen. Die USA haben das Glück, Mexiko und Kanada als Nachbarn zu haben. Russland muss Nordkorea, China, Indien, den Mittleren Osten und die NATO im Auge behalten. Wie seine Seestreitkräfte sind die russischen Armeen zu weit voneinander entfernt, um sich gegenseitig zu unterstützen. Zwei verwundbare Eisenbahnlinien sind Russlands wichtigste Landverbindung zwischen dem europäischen Russland und seinem pazifischen Fernen Osten.

Trump's zusätzlicher Militärhaushalt in diesem Jahr von 54 Milliarden Dollar ist fast so groß wie der gesamte russische Militärhaushalt 2018. Was die Behauptung von Trump betrifft, dass Europa seinen gerechten Anteil an den NATO-Ausgaben nicht bezahlt, so ist zu beachten, dass Großbritannien und Frankreich zusammen mehr für ihre Streitkräfte ausgeben als Russland.

In Europa ist es schwer, viele Menschen zu finden, die Russland immer noch für eine ernsthafte Bedrohung halten, mit Ausnahme einiger beschwipster Dänen, rechter Schweden und verschiedener russophober Osteuropäer. Die Hauptangst vor Russland scheint sich in den Köpfen der amerikanischen Neokonservativen, Medien und ländlichen Trump-Anhänger zu konzentrieren, die alle Opfer der bizarren antirussischen Hysterie sind, die die Vereinigten Staaten von Amerika ergriffen hat.

Ebenso wichtig ist, dass die meisten Zivilisten nicht verstehen, dass weder die Streitkräfte der USA und der NATO noch das russische Militär in der Lage sind, einen Krieg zu führen, der länger als ein paar Tage dauert. Auf beiden Seiten fehlt es an Munition, Ersatzteilen, Schmiermitteln und Schlachtfeldausrüstung. Der überlasteten US-Luftwaffe, die damit beschäftigt ist, muslimische Länder zu bepflastern, gehen tatsächlich die Bomben aus. Die US-Industrie scheint nicht in der Lage zu sein, die Versorgung aufrechtzuerhalten. Es wurde sogar davon gesprochen, Sprengmittel aus China zu kaufen!

Diese wesentlichen Grundlagen des Krieges wurden zugunsten des Kaufs von ausgefallenen Waffen ernsthaft vernachlässigt. Aber solche Waffen brauchen Ersatzteile, Elektronik, Treibstofflager, Raketen und Tausende von wichtigen Teilen. Wie der ehemalige US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld bemerkte: "ihr zieht in den Krieg mit dem, was ihr habt." Keine Seite hat genug. Ein Krieg würde wahrscheinlich Tage nach der Erschöpfung der Vorräte auslaufen. Außerdem kann es sich keine Seite leisten, nach einem Krieg Düsenjäger um 100 Millionen Dollar oder Panzer um 5 Millionen Dollar pro Stück zu ersetzen, wie schnell auch immer.

Präsident Trump hat über den Krieg aus Fox TV erfahren. Die Europäer haben aus der Praxis gelernt und wollen keinen mehr.

erschienen am 8. Juli 2018 auf > www.ericmargolis.com

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