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Streit in der Union 

Der nächste Konflikt droht


Der Union droht ein neuer Konflikt. Die europapolitischen Pläne von Merkel und Macron sorgen für Unmut bei der CSU. Bayerns Ministerpräsident Söder warnte davor, europäische Finanz- und Asylpolitik zu vermischen.

Zwischen der CSU und Kanzlerin Angela Merkel bahnt sich der nächste Streit an. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich gegen die Schaffung eines gemeinsamen Finanzbudgets für die Eurozone ausgesprochen. Er will darüber mit Merkel sprechen. "Wir können jetzt nicht zusätzliche Schattenhaushalte auf den Weg bringen oder versuchen, die Stabilität der Währung aufzuweichen", sagte der CSU-Politiker.

Er warnte Merkel davor, europäische Finanz- und Asylpolitik zu vermischen. Es könne nicht sein, dass die Kanzlerin versuche, andere europäische Länder mit finanziellen Zusagen zu einer Zusammenarbeit in Asylfragen zu bringen. "Beides sind zwei unterschiedliche Bereiche. Es braucht ein klares Rechtsstaatsprinzip", stellte Söder klar.

Die CSU verlangt nun die Einberufung des Koalitionsausschusses. Bereits Anfang der Woche hatte die SPD die Einberufung des Koalitionsausschusses im Asylstreit gefordert.

Hier steht mehr

Mir ist grundsätzlich egal, wer was sagt. Aber Merkels Getue, sich jetzt mit dem kleinen, charmanten Franzosen zu beraten, ist mir sehr sauer aufgestossen. Sie hatte sich noch vor kurzer Zeit gegen Macrons Pläne gestellt, wollte nur einen kleinen Teil davon mit ihm absegnen.

Und jetzt, da es um die Flüchtlinge geht, die weiterhin bei uns in Europa eine ständige Aufnahme finden sollen, da wendet sie sich an den französischen Präsidenten. Er will auch keine Flüchtlinge aufnehmen, aber sie möchte einen Kompromiss mit ihm aushandeln. Es ist bekannt, was sie vorhat. Sie winkt mit Geld - sie möchte ihren Willen innerhalb der EU erkaufen und vermutlich soll ihr der Macron hierbei nützlich sein.

Das alles wird hinter geschlossenen Türen verhandelt. Merkel benötigt kein Parlament für ihr Handeln. Sie kann aber auch keinesfalls mit Macron Finanzpolitische Alleingänge machen!! Uns Angela handelt so, wie es früher in der DDR Brauch war.

Derzeit schweigt die SPD, weil sie die Alleingänge mit Merkel als Parteienstreit zwischen der CDU und der CSU ansehen. Sie scheinen sich direkt dabei zu erholen. NEIN - es ist nicht nur ein interner Streit zwischen Merkel und Seehofer, wenn sie sich der öffentlichen Steuergelder bedient und mit einem Scheckbuch andere Länder manipulieren will.

Mir war danach, einiges mal wieder bildlich darzustellen.

Vielleicht gefällt es euch?

 

Denkt mal an diese Version. Lasst mal die Flüchtlinge beiseite, die nur benutzt werden.

 

 

Noch etwas zu der Sudelkampagne


Es hat sich wohl inzwischen ausgesudelt, denn die Berichterstattung um Russland herum ist akkorad geworden. Man konnte es ja auch nicht mehr ertragen.

Die Bilder von der Fussball-WM in Russland sind sehr gut, die Stimmungen werden sehr gut erfasst und die Aussagen einiger Zuschauer in den Stadien sind vollen Lobes. Alle sind überrascht und begeistert. Man lobt die Freundlichkeit der Russen und kaum einer hätte das Land so erwartet.

Ich denke, dass diese Fussball WM den Russen gut tat. Das Land wurde erheblich aufgewertet und nicht nur wegen der tollen Fussball - Stadien. Man bemerkt, dass die Menschen zufrieden sind, dass sie hinter ihrem PUTIN stehen. Die Russen sind sehr, sehr stolz auf ihr Land. Ich wünschte, wir könnten das auch mal von der Merkel-Regierung sagen.

Ich habe inzwischen einige gute Reportagen von Russland gesehen:

Doku über Russland überrascht Zuschauer

Gastgeber der Fußball-WM: Das ZDF hat seine Reporter nach Russland geschickt. Sie finden Unerwartetes, gar Widersprüchliches.
Von Friedmann Kohler, dpa

Schaut es euch an .......

Es gibt viele Widersprüche

Die schiere Größe Russlands hat schon immer ein Denken in großen, ehrgeizigen Maßstäben erfordert. So gerät der Reporter auf eine Rinderfarm des größten russischen Fleischproduzenten Miratorg, dem allein 500 000 Angus-Rinder gehören. (Zum Vergleich: 2017 wurden in Deutschland 12,3 Millionen Rinder gezählt). Im Westen Russlands an der Grenze zu Weißrussland existiert eine Art Wild-West-Romantik mit russischen Cowboys, Pferden und Kühen.

Ich kann nur empfehlen, dass ihr euch diese Dokumentation anseht, wenn man überhaupt etwas verstehen will, von der Grösse und Schönheit Russlands.

Warum sind die Besucher jetzt alle so überrascht? - Weil man Russland zuvor von den Medien in ein total falsches Licht stellte!
Selbst der Matthias Fornoff äusserte seine Begeisterung zu Russland, der zuvor noch beim ZDF zur transatlantischen Bühne zählte.

Der kann normalerweise jetzt nicht mehr wie zuvor weitermachen!

Markus Lanz war ebenfalls in Russland und hat ebenfalls viele erfreuliche Begegnungen gehabt. Danach müsst ihr aber selber googlen. Auch ihm tat es sehr gut, die russischen Erfahrungen gemacht zu haben.

Aber mal ehrlich:  Wie sollen die deutschen Fernsehtanten denn nun noch gegen Russland hetzen, wo die Bürger das Land gesehen haben? Aber ich denke, dass die Politik überhaupt nicht wollte, dass so viele Fussballfans dorthin fliegen würden. Kein einziges Fernsehstudio ist in Russland! Das gab es noch nie zu einer Weltmeisterschaft.

Aber auch sonst. Selbst unsere Spieler scheinen irgendwie nicht zu funktionieren. Vielleicht hat die Merkel ihnen zuvor eine BREMSE eingebaut? Es fehlte an einem MITEINANDER.


Matthias Fornoff steht vor dem Kreml und der Basilius-Kathedrale in der ZDF-Reportage „Russlands Geheimnisse - Überraschendes aus dem WM-Gastgeberland mit Matthias Fornoff“. Foto: Florian Bentele/Gruppe 5 Filmproduktion/ZDF/dpa

Spanien nimmt weitere 1.400 Geflüchtete auf

Die spanische Seenotrettung ist seit Tagen im Dauereinsatz, noch immer werden Boote mit Geflüchteten an Bord vermisst. Unterdessen bietet Frankreich seine Hilfe an.


Neben den 630 Flüchtlingen des Rettungsschiffes Aquarius hat Spanien seit Freitag mehr als 1.400 weitere Migrantinnen und Migranten aufgenommen. Im Alborán-Meer im westlichen Teil des Mittelmeers sowie vor der Küste der Kanaren seien aus mehr als 70 Booten insgesamt 1.412 Menschen gerettet worden, teilte der Seerettungsdienst mit. Man habe zudem zwischen Freitag und Montagmittag vier Leichen geborgen und suche nach 43 Menschen auf zwei als vermisst gemeldeten Booten, hieß es.

Es nimmt kein Ende

Aber die Spanier sind auch nicht blöde. Die Grenzen bleiben ja geöffnet.

Wenn auch Frankreich von den Flüchtlingen welche aufnehmen will, das heisst nichts. Auch dort sind die Grenzen geöffnet. Und wo kommen sie dann an? Bitte dreimal raten!



EU-Migrationspolitik 

Mehr Geld für Grenzschutz statt Quote

Stand: 12.06.2018 

Die EU-Kommission will die Ausgaben für Migration verdreifachen und damit vor allem den Grenzschutz - auch durch Frontex - verbessern. Gerade der Fall der "Aquarius" lässt die EU-Politiker aufhorchen.

Von Andreas Meyer-Feist, ARD-Studio Brüssel

Es ist eine schwierige Aufgabe: Die EU-Kommission plant ihren neuen Haushaltsrahmen für die nächste Finanzperiode 2021 bis 2027. Um damit durchzukommen, muss sie es am Ende allen recht machen: den EU-Regierungschefs, die alles am Ende nur einstimmig beschließen können, aber auch dem Europaparlament, das eine gewichtige Mitsprache hat.

Die Migrationspolitik zählt dabei zu den heikelsten Herausforderungen. Die EU-Kommission macht jetzt einen Vorschlag, der noch zu viel Diskussion führen dürfte. Fast dreimal soviel EU-Geld wie derzeit soll es für den Schutz der Außengrenzen und eine Flüchtlingspolitik geben, deren Rahmen neu definiert werden soll.

Abkehr von der Verteilungsquote

Im Zentrum der Debatte steht nicht mehr die Verteilung der Ankömmlinge - möglichst gerecht auf alle EU-Staaten. Die "Quote" - einst beschlossen in der Hochphase der Migrationsbewegungen per Mehrheitsbeschluss im Innenministerrat - gilt nicht als Erfolgsmodell für zukünftige Projekte - und Debatten um aufnahmeunwillige Staaten will die EU-Kommission in Zukunft vermeiden.

 

Es geht deshalb in eine andere Richtung, wie die aktuellen Finanzplanungen zeigen: 35 Milliarden Euro - statt derzeit 13 Milliarden Euro - will die EU-Kommission für den gesamten Bereich Migration und Grenzschutz im Zeitraum von 2021 bis 2027 vorhalten. "Der Vorfall um das abgewiesen Rettungsschiff "Aquarius" zeigt, dass Migration die gesamte EU angeht", warnte der für Migrationsfragen zuständige griechische EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos.

Seine Vorschläge präsentierte er nicht ohne Grund in Straßburg. Dort tagt derzeit das Europaparlament. Dessen Unterstützung braucht Avramopoulos in den nächsten Monaten der harten Verhandlungen um Details genauso wie die Rückendeckung der in dieser Frage höchst uneinigen EU-Regierungen.

Ein Schwerpunkt: Schutz der Außengrenzen

Den Schwerpunkt legt die Kommission auf Prävention. Migranten, die aus wirtschaftlichen Gründen nach Europa kommen wollen, sollen davon mehr als bisher schon vor den EU-Grenzen abgehalten werden. Ein Großteil des Migrationsetats ist dem Schutz der Außengrenzen gewidmet. Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex soll aufgestockt werden - von derzeit 1000 auf rund 10.000 Beamte.

http://www.tagesschau.de/ausland/migrationspolitik-eu-101.html

Es wird doch kein einziger Flüchtling angeben, dass er aus wirtschaftlichen Gründen in Europa bleiben will.

Ich höre schon seit Ewigkeiten, dass man den Schutz der Aussengrenzen der EU verbessern muss und FRONTEX alles diesbezüglich erledigt. Ist es jedoch zu verstehen, dass man die Probleme um den Grenzfluss in der Türkei - zu Griechenland, nicht stärker bewacht oder diese Lücke irgendwie beendet?

Man will wieder mehr Geld innerhalb der EU verteilen!! Das ist auch Merkels Lösung!! Übrigens: Woher hat die EU denn die Taler zum verteilen? Wenn wir das Geld nicht geben, können die auch nichts verschenken.

Diese Lösungen sind keine Lösungen - sondern SCHEINARGUMENTE!

Ab 1. Juli 2018 bestimmen die ÖSIS mit Herrn Kurz die weiteren Vorgänge in der EU. Ich denke, dass dann ein anderer Wind weht. Man kann das doch nicht mehr ertragen, diese Scheinlösungen! Es geht doch nicht nur um die Aufnahme von Flüchtlingen. Sie müssen auch untergebracht, ernährt und vor allen Dingen INTEGRIERT werden.

Wohnraum haben wir nicht frei, nicht mal für die eigenen Bürger. Arbeitsmöglichkeiten haben wir für die Leute ebenfalls nicht.
Und weil ich gerade dabei bin:  Geld hat unser Finanzminister ohnehin nicht übrig. - Die an der Spitze stehenden Politiker haben doch erst die letzten Kröten zusammengekratzt, damit sie ihre Parteien noch beschenken konnten!

Jetzt kann sich Spanien als die edlen Ritter feiern lassen, nachdem die Medien ALLE die italienische Regierung - wie auch MALTA beschimpften. In Spanien bekommen die Flüchtlinge jedoch keine ewige Unterstützung, wie in Täuschland. Dann warten wir doch mal ab, wie viele von ihnen nach hier kommen.

In dem Artikel steht, dass Täuschland mehr Geld erhalten könnte, weil WIR mehr Flüchtlinge aufgenommen haben!! Da seht ihr mal, wie WIR verarscht werden. Schliesslich müssen WIR dann MEHR EINZALEN - bevor WIR MEHR AUSGEZAHLT BEKÄMEN!

Es wird so dargestellt, als ob die EU eine Vereinigung von einem anderen Planeten wäre.

Der große Ausverkauf

Wie internationale Finanzkonzerne mit Hilfe einer willigen Politik die öffentlichen Wohnungsbestände übernommen haben. Die organisierte Katastrophe auf dem Wohnungsmarkt

 

Von Werner Rügemer

Vonovia. Schon mal gehört? So heißt der größte Eigentümer von Mietwohnungen in Deutschland. Vonovia gehören 355.000 Wohnungen in den größeren deutschen Städten, zum Beispiel 32.500 in Berlin. Zusätzlich verwaltet der Konzern 65.000 Wohnungen anderer Eigentümer. Anfang Mai dieses Jahres feierte Vonovia-Chef Rolf Buch bei der Aktionärsversammlung im RuhrCongress-Centrum Bochum die Erfolge: Für das Jahr 2017 beträgt der Reingewinn 2,567 Milliarden Euro. Die Dividende für die Aktionäre wird um 15 Prozent erhöht. Und wer sind die Aktionäre, bei denen die Dividenden aus den 2,567 Mrd. Euro Reingewinn landen? Es sind die ­Finanzkonzerne Blackrock, Norges, Barclays Capital, Lansdowne Partners, Invesco, Wellcome Trust, Wellington, Terra Firma, Cicap und Citigroup. Sie haben ihren operativen Sitz vor allem in New York und London und ihren Steuersitz in den bekannten Finanzoasen wie Delaware / USA und den Niederlanden.

Vonovia entstand 2015 aus dem Vorgänger-Konzern Deutsche Annington. Der  hatte dem Londoner Investor Terra Firma gehört. Der wiederum hatte seit der Jahrtausendwende erst ehemalige britische Militärquartiere in Deutschland, dann  65.000 Bahnwohnungen des Bundes, Werkswohnungen von RWE, kommunale Wohnungen in Kiel und Bremen und anderswo zusammengekauft. Schließlich ­kamen noch die 81.000 Wohnungen der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) dazu und 48.000 Wohnungen in Dresden, die der Konkurrent Fortress zusammengekauft hatte. 2015 dann nahmen die ganz großen Kapitalorganisatoren Blackrock & Co den lukrativen Konzern in Beschlag, nannten ihn Vonovia und kaufen seitdem weitere Wohnungen dazu.

Aber mit Vonovia ist das Wohnungs­eigentum dieser Großaktionäre kei­nes-wegs erschöpft. Der zweitgrößte ­Eigen-tümer von Mietwohnungen in Deutsch- land heißt Deutsche Wohnen AG. Der Konzern mit heute 163.000 Wohnungen, davon 100.000 in Berlin, wurde schrittweise von der Deutschen Bank zusammengekauft. Auch er gehört heute weitgehend denselben Aktionären wie Vonovia, nämlich Sun Life Financial, Blackrock und Norges. Ähnlich ist es bei der Landesentwicklungs-Gesellschaft (LEG): Die 91.000 Wohnungen des Landes Nordrhein-Westfalen wurden 2008 von der CDU-FDP-­Landesregierung zunächst an Whitehall, eine Tochter von Goldman Sachs, verkauft. Seit dem Börsengang heißen hier die neuen Eigentümer Blackrock, Massachusetts Financial, Deutsche Bank, AXA Versicherungen und BNP Paribas Investment Partners (Frankreich).

So kann es nicht mehr weitergehen!!

Sudelkampagne gegen Russland

ARD-aktuell zieht in der Rahmen-Berichterstattung zur Fußball-WM in Russland alle feindseligen Propaganda-Register

Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam

 

Eine charakterlose Journaille darf sich wieder weidlich austoben: Der öffentlich-rechtliche Nachrichtenjournalismus pervertiert seinen Auftrag, sachlich zu informieren, auch im Rahmen von Weltsport-Ereignissen. Zur Begleitberichterstattung im speziellen Fall der Fußball-WM in Russland schicken beispielsweise “Tagesschau” und “Tagesthemen” journalistische Anti-Typen wie die WDR-Korrespondentin Golineh Atai und den selbsternannten Doping-“Enthüllungsjournalisten” Hans-Joachim Seppelt an die Propaganda-Front. Die zeigen mustergültig, wie sich eine friedliche Form der internationalen Begegnung und des multinationalen sportlichen Leistungsvergleichs zu antirussischer Hetze und üblichem Putin-Bashing missbrauchen lässt.

Volles Rohr! G. Atai am 14. Juni:

„Putins Propagandaplattform“ … „die Fußball-WM in Russland wirft ethische Fragen auf“… „Intellektuelle veröffentlichen Boykottaufrufe“ … „So oder so, Putin steht als Sieger da.“ (1)

Üblicher Qualitätsjournalismus: Nichts Konkretes auf der Pfanne, stattdessen den russischen Präsidenten dämonisieren und über angeblich sich stellende, aber nicht benannte “ethische Fragen” spintisieren – schon ist eine fette Portion abträgliche Stimmungsmache abgesondert. Plus Missgunst im Übermaß: “…Putin steht als Sieger da”.

Korrespondentenberichte dürfen laut Rundfunkstaatsvertrag zwar Meinung enthalten. Das setzt aber nicht den gesetzlichen Programmauftrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk außer Kraft:

Die ARD soll … die internationale Verständigung, die europäische Integration … fördern. (2)

(ZDF:) „Die Angebote sollen dabei auch die Zusammengehörigkeit … fördern sowie der Verständigung unter den Völkern dienen und auf ein diskriminierungsfreies Miteinander hinwirken.“ (2a)

Vielen Zuschauern geht die propagandistische Akzentuierung der Nachrichten über Russland längst zu weit. Ein aussagefähiges Beispiel dafür, wie übel die faktische Missinterpretion des rundfunkgesetzlichen Auftrags zur Völkerverständigung im Publikum “ankommt”:

„Wenn Golineh Atai von Ethik zu sprechen beginnt, dreht sich mir der Magen um. Selten habe ich hinter einem hübschen Gesicht so viel Selbstgefälligkeit, Nicht-Reflexion und dumpfe ideologische Vereinnahmung gesehen, wie bei dieser „Journalistin“…. Für Golineh Atai ist die Fußball-WM – wie auch alles andere mit Russland-Bezug – DIE Chance, richtig mit Dreck zu werfen. … Ihre „Fragen“ sind reine Polemik, denn sie hat überhaupt keine Fragen, sie hat ein zementiertes Weltbild, in das Russland, so wie es sich für sie (!) darstellt, nicht hineingehört.“ (3)

Die boulevardeske Geschichte um den vor Kurzem mit dem Bundesverdienstkreuz behängten sogenannten “Doping-Experten” Seppelt ist ein weiterer Beleg für journalistische Perversion: Ein „unberechenbares Risiko“ sei es für den Sportreporter, wenn er nach Russland zur Fußball-WM führe, behaupten plötzlich die deutschen “Sicherheitsbehörden”, und in den ARD-aktuell-Nachrichten wurde diese argumentations- und beweislose Albernheit übernommen. Hatte sich Außenminister Maas nicht gerade erst dafür eingesetzt, dass das von Seppelt beantragte und von Moskau widerrufene Einreisevisum dann doch erteilt wurde?

Anscheinend reichte die Befürchtung, russische Behörden könnten Seppelt zu seinen mittlerweile weitgehend als pure Spekulation aufgeflogenen Staatsdoping-Geschichten befragen, dem großmäuligen Helden Seppelt zum Verzicht auf den WM-Besuch – und der fraglichen ARD-Journaille genügte sie, aus dem schwachsinnigen Alarmismus deutscher Überwachungsbehörden auch noch eine „Tagesschau“-Meldung zu produzieren. (4) Eine Meldung mit Null-Relevanz (aber zehnmal veröffentlicht!), lediglich geeignet, die Russen als unkalkulierbare Gefahrenquelle zu denunzieren. Sie unterstreicht allerdings, wie gut ARD-aktuell und staatliche Geheimdienste kooperieren.

Aus ihrem Schützengraben, nicht aus einem TV-Studio, feuert WDR-Korrespondentin Birgit Virnich:

„Russland nutzt die Veranstaltung um Prestige zu gewinnen und versucht über die schlimmste Menschenrechtskrise hinwegzutäuschen, die es seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion gibt“, (5)

Ein Vorwurf, der nicht einmal von russischen Oppositionellen oder der Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ in derart maßloser Übersteigerung erhoben wird. Virnich weiter:

„Mit Popstars wie Robbie Williams versucht man die Spannungen der letzten Monate zu überstehen. Im Vorfeld hatte es viel Kritik gehagelt. Selten hatte die Weltpolitik den Gastgeber so geschlossen argwöhnisch beäugt und so war Altkanzler Schröder einer der wenigen Ehrengäste bei der Eröffnungsfeier.“

Freilich, viel “Kritik” an Russland, wenn man unter diesem Begriff primitive Hetzpropaganda versteht: Behauptungen über russische Hackerangriffe zum Beispiel, über den Giftanschlag in Salisbury und über den bösen bösen Umgang der Russen mit den armen armen terroristischen Söldnern und Kopfabschneidern in Syrien, über die leider leider militärisch und außenpolitisch so erfolgreiche Rolle der Russen in Nahost….

An der Eröffnungsfeier in Moskau nahmen, anders als Virnich weismachen will, zahlreiche Ehrengäste aus aller Welt teil. Lediglich die Spitzenpolitik der WWG, der „Westlichen Wertegemeinschaft“, war unterepräsentiert. Die Russen sollten das allerdings als einen Pluspunkt für sich verbuchen und berücksichtigen, welche Summe ungeheuerlicher Völkerrechts- und Kriegsverbrechen diese WWG repräsentiert. …

Der Popstar Robbie Williams hat während seines Auftritts in der Eröffnungsfeier der politischen und medialen Elite seiner Heimat Großbritannien den Stinkefinger gezeigt. Sie hatte ihm fälschlich vorgeworfen, er habe sich von Moskau einkaufen lassen, obwohl er unentgeltlich und aus reiner Freude am Ereignis mitwirkte. Hetzpropaganda gegen Russland wird auch jenseits der deutschen Grenzen betrieben. Den Stinkefinger hätten aber die ARD-Nachrichtenleute mindestens ebenso verdient. Journalisten-Imitate wie Atai, Seppelt, Virnich und Co. sind leider nicht miese Ausnahmeerscheinungen, sondern antirussischer Regelfall.

Veröffentlichte (ARD-)Meinung ist zum Glück nicht dasselbe wie die Meinung der Öffentlichkeit. Die Mehrheit der Deutschen findet es nach neuesten Umfragen vollkommen in Ordnung, dass die Fußball-WM in Russland stattfindet und deutsche Politiker in Russland als Gäste erscheinen.

Dass deutsche Journalisten ausgewogen, fair und historisch sensibel über Russland berichten können, hat Markus Lanz mit der Reportage „Gespräche mit ziemlich fremden Freunden“ bewiesen. (7) Sein vorzüglicher Programmbeitrag ist eine schallende Ohrfeige für die russophobe Propagandisten-Connection der Gniffkes, Buhrows, Zamperonis, für den gesamten den USA liebedienernden Russophobie-Verein des WDR. Nicht zu reden von den Klebers in Lanz’ eigenem Laden, dem ZDF…

Quellen:

(1) https://www.tagesschau.de/ausland/wm-politik-101.html
(2) https://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/user_upload/Rechtsgrundlagen/Gesetze_Staatsvertraege/Rundfunkstaatsvertrag_RStV.pdf
(2a) https://www.zdf.de/zdfunternehmen/zdf-rechtsgrundlagen-und-vorschriften-100.html
(3) https://peds-ansichten.de/2018/06/tagesschau-ohne-jede-scham/
(4) https://www.tagesschau.de/ausland/seppelt-russland-101.html
(5) https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-6059.html
(6) https://www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr/profil/rechtsgrundlagen-100.html
(7) https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz—russland-vom-14-juni-2018-100.html

Das Autoren-Team:

Friedhelm Klinkhammer, Jahrgang 1944, Jurist. 1975 bis 2008 Mitarbeiter des NDR, zeitweise Vorsitzender des NDR-Gesamtpersonalrats und des ver.di-Betriebsverbandes sowie Referent einer Funkhausdirektorin.

Volker Bräutigam, Jahrgang 1941, Redakteur. 1975 bis 1996 im NDR, zunächst in der Tagesschau, von 1985 an in der Kulturredaktion für N3. Danach Lehr- und Forschungsauftrag an der Fu-Jen-Uni in Taipeh.

Anmerkung der Autoren:
Unsere Beiträge stehen zur freien Verfügung. Wir schreiben nicht für Honorar, sondern gegen die „mediale Massenverblödung“ (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden zumeist auf der Seite https://publikumskonferenz.de/blog/ dokumentiert.

Eigene Erfahrungen oder eine erlebte Odysse


Ende 2016 ging es mir ziemlich schlecht. Ich schlief viel, mir war immer kalt und mein Sohn drängte darauf, dass ich zum Arzt gehen sollte. Ich versprach das zu tun, aber erst im neuen Jahr. So sammelte ich meine Energien und fuhr dann mit meinem Fahrrad zum Doktor.

Nach einer sehr, sehr langen Wartezeit hing ich da wie ein Häufchen Elend. Man erkannte wohl an meinem fahlen Aussehen, dass da mit dem Blut etwas nicht stimmt. Es wurde geprüft und danach hörte ich nur noch:  Sie müssen ins Krankenhaus. "Wir können sie nicht mehr nach Hause entlassen."

Bei der Aufnahme im Krankenhaus wurde mir Blut abgenommen, der Blutdruck und alles mögliche überprüft. Ich sah auch auf dem Monitor meine ständigen Werte. (110 - 68) Ich erwähne das nur, weil das für den späteren Aufenthalt wichtig wird.

Ab dann wurden meine sämtlichen Organe überprüft, warum es wohl zu dieser starken Blutarmut kam. Bei einer Visite wurde ich gefragt, ob ich eine Patientenverfügung hätte. Ich verneinte es und war insgeheim der Meinung, dass ich meine Rechte doch wohl noch selbst bestimmen könnte. - In dem Punkt irrte ich gewaltig!! Glaubt ihr nicht? Wartet ab!

Am zweiten Tag meines dortigen Aufenthaltes kam die Stationsärztin zu mir und erklärte, dass man beabsichtige, eine Magen- und Darmspiegelung zu machen, um abzuklären, woher die Blutarmut rührte.
Gut - was sein muss, das muss sein. Ich unterschrieb meine Einwilligung hierfür!

Aber dann fragte sie mich:  "Wohin wollen sie denn, wenn sie hier entlassen werden?"
Ich entgegnete ihr:  "Natürlich nach Hause!"
Sie dann:  "Nein, nach Hause können sie nicht mehr. Sie sind sehr krank und wir haben eine Verantwortung für sie."


Ich fiel bald aus allen Wolken, komme mit einer Blutarmut ins Krankenhaus und dort will man mich in ein Pflegeheim sperren?

So schlapp ich auch noch war. Man hatte ja noch nichts an meiner Verfassung geändert. Ich glaube, ich kratzte alle Reserven in mir zusammen und wurde wohl so ungefähr zwei Meter gross. Ich schoss zurück: 

"Ich bin hierher gekommen, dass sie mir helfen. Können sie das oder können sie das nicht? Dann rufe ich gleich meinen Sohn an, dass er mich in ein anderes Krankenhaus bringt."

Sie dann: "Natürlich helfen wir ihnen, aber wir haben auch eine Verantwortung für sie."


Ich keifte zurück: "Mir scheint eher, als hätten sie zu viele freie Pflegeplätze in den Heimen, die es zu besetzen gilt. - Die Verantwortung für mich übernehme ich ganz alleine und das gebe ich ihnen auch schriftlich."
Sie dann wieder: "Aber sie können urplötzlich vom Stuhl fallen und keiner rettet sie."
Ich wurde ganz ärgerlich: "Nerven sie mich nicht. Besinnen sie sich auf ihre Tätigkeit - sonst gehe ich unverzüglich woanders hin. Beseitigen sie meine Blutarmut. Und auch sie können plötzlich vom Stuhl fallen!" - Und sie ging!

Natürlich war das nicht alles. Man sandte mir noch mehrere Schwestern, Pfleger und sonst was. - Derweil schrieb ich noch meinem Sohn eine eMail - von meinem Laptop aus und mir fiel "meine heimliche Waffe" - meine Homepage ein. Während man mal wieder Leute schickte, um mich zu überzeugen - erwähnte ich ganz kurz, dass ich mir den Text überlegte, den ich auf meine Seite setzen würde.

"Waaaas - sie haben eine Homepage?" Ein Schnabbelinchen verliess mein Zimmer und schon verbreitete sich alles im Hause. Es kamen mehrere, die nur mal schauen wollten. Ich liess den Dingen ihren Lauf. Am kommenden Tag sagte die Stationsärztin zu mir: "Dass sie sich verteidigen können, das ist mir klar geworden." (auch sie hatte meine HP gesehen) Ich hatte Eindruck hinterlassen und man benahm sich von da an recht gut mit mir.

Davon abgesehen hatte ich schon mehrmals eine schwere Blutarmut, auch in jüngeren Jahren und habe es immer problemlos überstanden. Ich wies die Ärzte bei allen Untersuchungen auf einen sehr grossen Zwerchfellbruch hin, der das alles hätte auslösen können. NEIN - davon wollte man nichts wissen. Man schleppte mich gar noch zu einer Krebsstation. NEIN - sagte der dortige Chefarzt.

So beschloss man nun, dass ich eine GASTRITIS TYP A hätte - eine AUTOIMMUN-Erkrankung, die unheilbar sei!!! Dabei hatte ich noch nie was am Magen. Ich habe das auch überhaupt nicht registriert. Man sprach davon, dass man mir zwei Blutübertragungen geben wollte.

Aber dazwischen wollte man noch eine HERZKATHETER-Untersuchung machen, wegen festgestelltem Vorhofflimmern. Das wurde auch durchgeführt. Nach Beendigung wurde ich beglückwünscht, mein Herz sei noch tadellos in Ordnung.
Jetzt beschloss man, dass ich BLUTDRUCKSENKER bekäme. Meine Güte, ich hatte überhaupt keinen hohen Blutdruck. Aber was solls, ich schlucke auch das noch!

Ich bekam die beiden Blutübertragungen und mir ging es sofort besser. Von meinem Magen war keine Rede mehr, nur noch von dem hohen Blutdruck, den ich nicht hatte. Ich kam heim, kein Wort mehr von einer Patientenverfügung.

Es dauerte nicht lange und ich wurde wieder krank. Ein herbeigerufener Notarzt diagnostisierte eine Gürtelrose, die fast schon rundherum war und ich landete wieder in dem Krankenhaus. Man sagte mir, dass die Gürtelrose sehr oft nach Blutübertragungen auftritt. Ich glaube, ich bekam 40 Antibiotikum-Tropfer, vier Stück pro Tag.

Mein Sohn brachte mich ins Krankenhaus und er hinterliess seine Telefonnummer. Mehr war nicht nötig. Vor allen Dingen hatte man ja alle möglichen Untersuchungsergebnisse von mir dort liegen.

Zwischendurch hatte ich jedoch für alle Fälle solch eine Patientenverfügung mit meinen Ablegern fertiggestellt und unterschrieben. Es ging ja keinen etwas an. Noch konnte ich mich selber wehren. Jeder hatte seine Ausfertigungen. Nur im Krankenhaus erfuhr ich an allen Ecken, dass ich einen zu hohen Blutdruck hätte. Meine Güte, da ist nichts von wahr. Was ich dort an Pillen bekam, kann ich nicht mehr beurteilen, weil man einen Teil davon zunächst absetzte. Warum? Keine Ahnung!

Und dann kam eine Ärztin und verkündete meine Entlassung. Ich hätte blaue Lippen, einen hohen Blutdruck und meine Luftnot beim Laufen käme nur daher. Das hatte mir noch keiner gesagt, dass ich blaue Lippen hätte. - Mir war es auch egal, weil ich heim wollte.

Am nächsten Tag ging ich zu meiner Arztpraxis, gab meinen Entlassungsbericht ab und ich bekam wieder ein neues Rezept zur Senkung des Blutdrucks!! - Mir ging es danach so schlecht, dass ich am laufenden Band Kreislaufzusammenbrüche bekam. Ich war kaum noch fähig, mich auf den Beinen zu halten. Zuvor hatte ich mir schon länger ein Blutdruckmessgerät gekauft und hatte mir eine Liste angelegt. Jede Eintragung zeigte ganz niedrige Werte an.

Ich ging zur Arztpraxis und verweigerte der Ärztin eine weitere Behandlung. Daraufhin kam ich an eine sehr junge Ärztin, die neu dort war und ich erklärte ihr alles, was mich betraf. Anhand der gesamten Unterlagen sah sie ja auch, dass ich noch nie einen hohen Blutdruck hatte und die Tabletten zu dem Zweck sollte ich mal weglassen. - Sie sagte, sie wollte keine weiteren EXPERIMENTE mit mir eingehen, ich gehörte in eine FACHKLINIK. Das wollte sie anleiern.

Einige Tage vergingen und ich erhielt einen Anruf vom Herzzentrum:  "Man hat sie ja schon auf den Kopf gestellt und nichts gefunden. Warum hat denn noch keiner den Lungenraum untersucht?"

"Keine Ahnung, ich fühle mich jedenfalls als total falsch behandelt. Immer mehr Tabletten und mir geht es immer schlechter!"

Die Dame sagte mir zu, dass ich dort stationär aufgenommen würde. Kurz darauf bekam ich auch den Termin mitgeteilt. Und jede Menge spezielle Untersuchungen am, im Herzen und drumherum, ergab, dass ich eine Lungenfibrose habe, ohne eine erkennbare Herkunft.

Inzwischen habe ich Sauerstoffgeräte, womit ich einige Probleme beseitigen kann. Ich weiss jedenfalls, wo ich dran bin und die ganzen IRREFÜHRUNGEN haben ein Ende.

Übrigens - meine angeblich unheilbare Magengeschichte, weshalb man mich vermutlich einsperren wollte, die hat sich auch als falsch ewiesen. In dem Herzzentrum hat man auch eine Magenspiegelung vorgenommen, die ergab, dass der Magen durch den grossen Zwerchfellriss dadurch rutschte und auf die Luftröhre drückte. Da war die Luftnot vorprogrammiert, zumal wenn der Magen gefüllt war.

Nun stellt euch mal vor, ich hätte mich nicht gewehrt. Es fiel mir wirklich schwer. Da wäre ich in einem Pflegeheim geendet, man hätte mich mit Pillen vollgestopft und keiner hätte erfahren, was wirklich mit mir los war. Ich könnte noch wesentlich mehr zu diesem Thema schreiben, habe jedoch den Eindruck, dass alles nur noch auf vorgegebene Anweisungen beruht. Siehe nur "mein hoher Blutdruck", den ich nie hatte, aber er passt ja zu einem Vorhofflimmern. Das Herz wurde beschädigt, weil der Sauerstoff-Austausch zwischen Lunge und Herz nicht funktionierte. Aber das Herz war angeblich noch top in Ordnung.

Vielleicht können die Leser mit diesen Ausführungen etwas anfangen. Ich hätte auch nie daran gedacht, dass mir mal sowas passieren könnte.

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