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Sehenswerte Videos

 

Wie lange man die Videos einsehen kann, weiss ich nicht. Es sind viele zum Schmunzeln dabei. Die ernsthaften Videos sammele ich in einer extra Kategorie: "Politische Videos" - Siehe auf der Startseite, auf der rechten Seite, unter der Rubrik:  GESCHICHTEN

Ich werde wochenweise immer mal neue Videos einstellen und alte, die nicht mehr aktuell sind, herausnehmen.

Müsst Ihr mal immer in die Videoecke schauen, ob da etwas ist, was Euch interessiert.

Es darf und sollte auch mal wieder gelacht werden, wo man sich doch sonst .......... fast nichts gönnt!

Hier möchte ich Euch ein paar klasse Videos neu einfügen:

 

 

 

 

Der Merkel-Obama-Song: 1.000 Mal belogen

 

 

 

 

Merkel-Lied: Mal Hü und mal Hott

 

 

 

 

Der Rentensong | EXTRA 3 |

 

 

 

 

Song: Von der Leyen | EXTRA 3

 

 

 

 

 

NDR Extra 3 Der extra 3 Seehofer-Song

 

 

 

 

 

Oh, Wowi! Der Song zum Berliner Flughafen-Chaos

 

 

 

 

Song-Battle zwischen Obama und Putin

 

 

 


 

 

20 Jahre Koma

Intensiv-Station - 03.04.2014 23:30 Uhr

Nils Heinrich kommt aus einem Land, das es nicht mehr gibt. Wenn er dies erzählt, erntet er allerdings Unverständnis - der heutigen Jugend geht es um andere Dinge.

http://www.ndr.de/unterhaltung/comedy/intensiv-station/videos/intensivstation2925.html

 

 

Die Intensiv-Station zu Gast in Waren

Intensiv-Station - 03.04.2014 23:30 Uhr

Hochkarätiges Kabarett, Live-Musik und kuriose O-Töne: Alles das haben die Macher der Intensiv-Station im Gepäck, wenn sie auf Tour gehen - diesmal in Waren.

 

http://www.ndr.de/unterhaltung/comedy/intensiv-station/videos/intensivstation2927.html

 

 

 

Extra3 Song: Merkels Pokerface 

 



Die extra 3 Abschiedshymne für die FDP!

 

 


 extra3: Steuersong für die Schweiz

 



Extra3 Song: Anton Hofreiter

 



Bischof-Song: "Das alles und noch viel mehr...

 



Uli Hoeneß Parodie - Song "das 27 Millionen Lied"

 



SOMMERHIT 2014 - Atemlos - Uli Hoeness

 



Jürgen-Klopp-Song | extra 3 | NDR



 

 

Neulich im Bundestag: Obama schafft Verbrechen ab



 



Neulich im Bundestag: Putsch-Versuch im Bundestag

 



Neulich im Bundestag (102): Das Snowden-Interview

 



Neulich im Bundestag (101): Gute Vorsätze für 2014



 

 

Neulich im Bundestag: Angelas Tagebuch

 


 


Neulich im Bundestag (92): Angie hat alleine gewonnen

 



Neulich im Bundestag: Verrückte Maut-Ideen

 



Neulich im Bundestag (90): Smartphones

 



Neulich im Bundestag (96): Obama wird abgehört

 



Neulich im Bundestag - Gabi´s Machtfantasien



 

Kabarett: Wolfgang Krebs als Seehofer - Asül für alle - 10.10.2013



 



Extra3: Tebartz van Elst - Denn ich bin Bischof von Limburg, yeah!





 

 

 

Neulich im Bundestag (88): Wahlgeschenke | extra 3 | NDR

 

 

 

 

 extra 3 Song für Brüderle

 

 

 

http://www.youtube.com/watch?v=VKPOaK5Ve2E

 

 

NDR Extra 3 Evergreen: "Sag mir wo die Grünen sind"

 

 

 

http://www.youtube.com/watch?v=AxmKsbxHQHY

 

 

 

Neulich im Bundestag: Fachkräftemangel



 



Neulich im Bundestag: Kanzlerduell Uncut



 



Neulich im Bundestag (88): Wahlgeschenke





 

 

Zwischenfall im Geldwäschekeller - Neulich im Bundestag (79)



 

 



ULI MACHT ALLES WIEDER GUT - Neulich im Bundestag (80)

 



Hausinterne Fragestunde - Neulich im Bundestag (81)

 



FDP WILL ABSOLUTE MEHRHEIT - Neulich im Bundestag (82)

 



Deutschland gegen Deutschland - Neulich im Bundestag (83)

 



Angies Bloody Sunday - Neulich im Bundestag (84)

 



Die geklonte Merkel - Neulich im Bundestag (85)

 



Deutschland abgefrackt - Neulich im Bundestag (86)



 

 


 

 

S u p e r    

26.03.2013 Die Rettung von Zypern - Volker Pispers! Besser gehts nicht mehr.

 



S u p e r      Pelzig fragt - Pispers antwortet



 

 

 

Volker Pispers über die Rentenversicherung und Gesundheitsversorgung

 

 

Volker Pispers: "Angela Merkel als Schilfrohr in der Brandung"



 

extra 3: Song für Brüderle

 

 

Extra 3 Song: FDP - ich mag dich! | EXTRA 3 | NDR



 

PLEITEGEIER GESICHTET | Neulich im Bundestag (58)

 

 

Neulich im Bundestag (60): Wahrheitsserum

 

 

Der extra 3 Steinbrück-Song | EXTRA 3 spezial | NDR

 

 


 

 

Song: Von der Leyen | EXTRA 3 | NDR

 

 

 

 

TRÜMMER TERMITEN TERRORGEFAHR - Neulich im Bundestag (57) -

 

 

 

 

Neulich im Bundestag (56) - Amerika wieder in guten Händen

 

 

 

 

Heute Show - Folge 101 [ZDF, 23.11.2012]



 

 


Neues im Bundestag (51) SPD Kanzlerkandidatin

 

 

Volker Pispers-Prämien und Kinderpornostop

 

 

Volker Pispers über Bundeswehr im Innern 09 2012

 

 

Neulich im Bundestag (55) – Weltweiter Wassermangel



 

Wahlkampf: So viel Harmonie war nie

 

 

Schlegl in Aktion - Energieberater





 

Die Leiden der Arbeitsministerin | Intensiv-Station | Die NDR Satire-Show

 

 


Wege aus der Schuldenkrise | Intensiv-Station | Die NDR Satire-Show

 

 

Tönende Wochenschau: 70 Jahre Schäuble | Intensiv-Station | Die NDR Satire-Show



 

Neulich im Bundestag (50) - DER mächtigste Frau der Welt

 

 

Neues im Bundestag (51) SPD Kanzlerkandidatin

 

 

Neulich im Bundestag (52) - Die Schwester vom Onkel vom Merkel



 

Philipp Mißfelder - Eure Armut kotzt mich an



Die goldene Bettpfanne für diese Äusserung vom Mistfelder!

 

 

Philipp Mistfelder - Song von Xtra-3

 

 

Lobbyismus Für Dummies - Extra3 - Alexander Lehmann

 

 

extra3 Obama Song

 

 

Extra 3 osama lied

 

 


 

extra3 - Telekom-Song

 

 

extra3 - CSU-Lied

 

 

Extra3 - Ein Lied zur FDP

 

 

Ein Extra3 Lied für Sigmar Gabriel SPD



 

Neulich im Bundestag (47) - Gabriels Rettungspaket



 

Volker Pispers – über Gauck’ler, Merkel, die Piraten und Co.





 

Verfassungsfeind Nr.1: Die Regierung | EXTRA 3 | NDR



 

Neulich im Bundestag (46): Flegelversicherung



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Kubicki bei Lanz - Neulich im Bundestag (43) | EXTRA 3 | NDR



 

 

Neulich im Bundestag (44)



 

Neulich im Bundestag (41): Intelligenztest im Bundestag

 

 

Best of Euro-Songs | EXTRA 3 | NDR





 

Volker Pispers - Spekulatius



 

heute-show - Entschuldigung, BILD!

 

 


 


Neues im Bundestag (41): Die repräservative Umfrage | EXTRA 3 | NDR

 

 

 

Neulich im Bundestag (39): Glaubensfrage

 

 

 

ROESLER BEI "GLANZ" - Neulich im Bundestag (37)



 

Kammerdiener gesucht - Neulich im Bundestag (36)



 

Jochen Malmsheimer 28.02.2012 - Warum brummt der Kühlschrank - Neues aus der Anstalt





 

Hassknechts drittschlimmstes Event

 

 

ROESLER BEI "GLANZ" - Neulich im Bundestag (37)



 

Kammerdiener gesucht - Neulich im Bundestag (36)



 

Jochen Malmsheimer 28.02.2012 - Warum brummt der Kühlschrank - Neues aus der Anstalt





 

Monika Gruber 2012 (1)

 

 

Monika Gruber - Leute Leute mit Sebastian Puffpaff und Oliver Kalkofe

 

 

 

Monika Gruber - Valentinstag



 

Butenschönenborn fragt Merkel | EXTRA 3 | NDR



 

 

Trendcheck: "Röslern" | EXTRA 3 | NDR

 

 

 

Ehrings Stand-up: Rettungspakete | EXTRA 3 | NDR

 

 

 

Florian Schroeder bei extra 3 | EXTRA 3 | NDR

 

 

 

 

Urban Priol: Geheimgremium Euro-Rettung

 



 

 

 

 

 

 

Volker Pispers:

 

Jetzt sagen Sie nicht, es ist schon wieder Dienstag

 

 

 

Volker Pispers zeichnet mit flottem Pinselstrich Politiker, zieht sie sukzessive bis aufs Hemd aus und lässt sich ihre leeren Worthülsen auf der Zunge zergehen. Jeden Dienstag um zehn vor elf bei WDR 2.

 

Bitte einmal hier drücken, auf Audio:  http://www.wdr2.de/unterhaltung/kabarett/volker_pispers102.html

 

Friedrich der Grosse

 

Bis neulich! - 

 

 

 

 

 

 

Ein Platz für Tiere: Das Merkel | EXTRA 3 | NDR



 

 

 

 

Extra 3 Song: FDP - ich mag dich!



 

 

 

 


NEUE MÄRCHEN BRAUCHT DAS LAND - Neulich im Bundestag

 



 

 

 

 

 

 

400.000 Euro Jobs - Neulich im Bundestag (33) | NJOY | EXTRA 3 | NDR

 



 

 

 

 

 

 

Jürgen Becker und Wilfried Schmickler - Mitternachtsspitzen (11.02.2012)

 



 

 

 

 

 

 

Uschi mach kein' Quatsch! | EXTRA 3



 

 

 

 

Das Wulff Outing- Neulich im Bundestag (32)



 

 

 

 

Modetrends unter Politikern - Neulich im Bundestag (31)



 

 

 

 

 

 

Volker Pispers - G.E.Z. Zwangsgebühren

 



 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

MERKEL IM DEPPENDORF TEIL 3 - NEULICH IM BUNDESTAG (28)

 



 

 

 

 

 

 

Die Geheimumfrage - NEULICH IM BUNDESTAG (29) - N-JOY.de - Extra3 - NDR

 



 

 

 

 

Angies Neujahrsansprache - NEULICH IM BUNDESTAG (30)





 

 

Wulff bricht sein Schweigen | EXTRA 3 | NDR



 

 

 

Wulffs Weihnachtsansprache 2011

 

 

Das tapfere Leidernein - Merkels Sommermärchen - ARD Morgenmagazin



 

Das Märchen von Schrödunzel - Angelas Merkelhafte Weihnachten - ARD Morgenmagazin

 

 

 

 

 

MERKEL IM DEPPENDORF TEIL 3 - NEULICH IM BUNDESTAG (28)

 



 

 

 

 

 

 

Die Geheimumfrage - NEULICH IM BUNDESTAG (29) - N-JOY.de - Extra3 - NDR

 



 

 

 

 

Angies Neujahrsansprache - NEULICH IM BUNDESTAG (30)





 

 

Wulff bricht sein Schweigen | EXTRA 3 | NDR



 

Monika Gruber satirischer Jahresrückblick 2011





 

Dinner for one' feat. Sarkozy und Merkel - ARD Morgenmagazin



 

 

Wulffs Weihnachtsansprache 2011

 

 

 

Achtung - man hat dem deutschen Volk schon das Fell über die Ohren gezogen!

 

*** - Jetzt muss es aufpassen, nicht noch verspeist zu werden! - ***

Wenn ihr die Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werden ihr sie gebrauchen,
um zu weinen! - (Jean Paul Sartre)

........................................................................................

 

Von der Politik werden Probleme erst einmal geschaffen, damit das Volk dann
jede vorgegebene Lösung, ohne Widerstand, dankbar annimmt!

........................................................................................

Wir haben genug von Euren Taten!

Wir haben seit Jahren die Gürtel enger geschnallt,

während Ihr Eure erweitert habt!

Dem Volk das Sparen verordnen

und selber prasst Ihr ständig drauf los!

 


Reichstagsprotokolle für die, die es interessiert!
Ist sehr aufwändig!
 

"Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."

Zum Schwur der Abgeordneten - den Vertretern des Volkes!

 

 

Wer immer noch meint, die Grünen seien wählbar, hier zur
Mahnung und Erinnerung:



Joschka Fischer:


„Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden. ”



„Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“



Jürgen Trittin:

„Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”



Daniel Cohn-Bendit:

“Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.”



Claudia Roth: “Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”



Grünenvorstand, München:


„Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.”

 

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/alles-ist-moeglich-der-wechsel-wahrscheinlich/v_detail_tab_comments,3991466.html

25. 3. 2011

 

Dieser Artikel wurde mir zum Veröffentlichen zugesandt.

Ein Deutscher der kommenden Freiheitsbewegung

Guten Tag

Ich bin Auslandsdeutscher sudetendeutscher Abstammung. Im Hinblick auf die Relevanz ihrer völkerrechtlichen Feststellungen hinsichtlich besonders auch des nun bevorstehenden Zusammenbruches der Europäischen Union, möchte ich Ihnen meine folgende Leserzuschrift an einen vie gelesenen Internet-Blog weiterleiten. Sie basiert auf einer umfassenden Recherche einer Vielzahl von Quellen sowohl im Internet als auch gedruckter Literatur und von Dritten erhaltener Schriften. Sie beschäftigt sich mit der Frage der deutschen Ostgebiete und spannt dabei einen Bogen zur Frage der grundsätzlichen Legitimation des Scheinstaates Bundesrepublik Deutschland hinsichtlich des Abtretens deutscher Hoheitsrechte an die Europäische Union. Es wird im Verlauf der Erörterung mit zwingenden, ganz klaren und jederzeit von jedermann leicht nachprüfbaren Belegen aufgezeigt, daß sowohl die heutige Bundesrepublik Deutschland insgesamt, als ganz besonders auch deren EU-Mitgliedschaft ein ungeheuerliches Verbrechen gegenüber dem Deutschen Volk darstellen. Diesem gilt es nun in einer sehr viel umfassenderen und weitreichenderen Volkserhebung als der von 1989 ein Ende zu setzen.

Dieser Text wurde u. a. auch den Botschaften der Täternationen des Vertreibungsvölkermordes, Polen und Tschechei, zugeleitet.

EU, DEUTSCHE OSTGEBIETE UND VÖLKERRECHT

Ganz kurz zu meiner Person: Ich bin Heimatvertriebener, während des Krieges auf sudetendeutschem Gebiet geboren, als mein Vater, ein Ritterkreuzträger, für Deutschlands Freiheit kämpfend im Felde stand; das heißt in seinem Fall, über diesem am Himmel flog.
Vorausschicken möchte ich, daß ich von den heutigen Vertriebenenorganisationen und insbesondere von deren Funktionären überhaupt nichts halte. Mit ihrer unverblümten Verratspolitik und ihrem rückgratlosen Gekrieche gegenüber dem antideutschen Zeitgeist richten sie weitaus mehr Schaden an, als sie der Sache dienen. Man kann sie getrost vergessen. Einstmals stark engagiert, bin ich aus allen diesen längst ausgetreten, schwer enttäuscht.


Dabei bin ich nicht so weltfremd, zu fordern oder auch nur zu hoffen, etwaige Verhandlungen über die Ostgebiete sollten durch die Bundesrepublik Deutschland geleistet werden. Bitteschön nein, bloß das nicht! Aus bekannten Gründen ihrer fehlenden Souveränität sowie aus ihrer in allem gegen deutsche Interessen gerichteten Grundausrichtung wäre sie dazu auch weder Willens noch völkerrechtlich in der Lage. Allerdings sind aus den gleichen Gründen alle ihre „Deutsch-Polnischen-Verträge“ und sonstigen „Verzichtserklärungen“ sowie „Grenzgarantien“ das Papier nicht wert, auf dem diese stehen, da der Scheinstaat Bundesrepublik Deutschland zu keinem Zeitpunkt seiner Existenz irgendeine Verfügungsgewalt zum Abtreten von Gebieten des – und das ist entscheidend – völkerrechtlich fortbestehenden Staates Deutsches Reich innehatte.


Solches Abtreten von Staatsgebiet könnte, wenn überhaupt, dann auch nur auf der Basis einer durch das Deutsche Volk legitimierten Verfassung geschehen. Doch über eine solche Verfassung verfügt die Bundesrepublik bekanntlich nicht. Der Bundesrepublik Deutschland als Besatzungskonstrukt wurde nach dem Kriege fremdbestimmt ein „Grundgesetz“ gegeben, mehr nicht. Das Deutsche Volk, welches völkerrechtlich gesehen wiederum Staatsvolk des Deutschen Reiches ist (es gibt keine Staatsangehörigkeit „Bundesrepublik Deutschland“!!), wurde nie über dieses Grundgesetz abstimmen lassen.

Damit kommt auch, wer das Grundgesetz eine „Verfassung“ nennen wollte, spätestens beim Punkt des Staatsgebietes in unüberwindbare Erklärungsnöte. Denn sollten die Verträge zur Abtretung von Staatsgebiet völkerrechtlich und verfassungsrechtlich wirksam sein, müßten die Grenzen des „neuen“ Staatsgebietes in einer nach Artikel 146 vom Volke in freier Selbstbestimmung so angenommenen und beschlossenen Verfassung dort als deren Geltungsbereich benannt sein. Das sind sie jedoch nicht! Wie sollten sie auch, es gibt ja wie oben schon gesagt nicht einmal die dazu unverzichtbare, vom Volke in freier Selbstbestimmung sich gegebene Verfassung.
Im Gegenteil kann sich das Grundgesetz seit 1990 schlechterdings auf gar keinen Geltungsbereich mehr berufen. Er ist ersatzlos gestrichen, ganz einfach weg! Wo aber soll ein Gesetz gelten, das keinen Geltungsbereich hat? Es gilt nirgends! Dadurch erscheinen zumal die nach dieser Streichung des Geltungsbereiches also rechtlich in einem Vakuum erfolgten „Verzichtserklärungen“ und „Grenzverträge“ noch mehr in ihrer gänzlichen Haltlosigkeit.


Wie übrigens alle Handlungen, Gesetze und Anordnungen der Bundesrepublik Deutschland seit jener Streichung 1990 überhaupt. Auf der Grundlage eines Grundgesetzes ohne Geltungsbereich vollzogene Handlungen können über die reine Willkür faktischer Resultate hinaus keine Rechtswirksamkeit erlangen. Schon gar nicht in Bezug auf die Souveränität eines künftigen, vom Deutschen Volk unter Berufung auf sein Selbstbestimmungsrecht wieder handlungsfähig hergestellten Deutschen Reiches nach Abwicklung der Fremdherrschaft Bundesrepublik Deutschland.

Ganz unstrittig ist der Wiedervereinigungsauftrag hinsichtlich Gesamtdeutschlands der konstituierende und damit unter allen Umständen unwiderrufliche Auftrag des Grundgesetzes FÜR die Bundesrepublik Deutschland. Wenn man nun das Grundgesetz einmal aufmerksam nach einem Artikel durchleuchtet, der ganz konkret ein Staatsgebiet bezeichnet, das unter dem nicht bundesdeutschen, sondern gesamtdeutschen Staat zu verstehen ist, dann findet man im Artikel 116 die Grenzen vom 31. Dezember 1937 genannt.

Das heißt, der gesamtdeutsche Staat, also das völkerrechtlich als Staat nie erloschene Deutsche Reich, hat laut gesamtdeutschem Wiedervereinigungsauftrag des Grundgesetzes in diesen Grenzen vom 31. 12. 1937 wiederhergestellt zu werden! So hat er gemäß Artikel 146 die Bundesrepublik Deutschland und ihr besatzungsrechtliches Provisorium Grundgesetz abzulösen mit einer vom Deutschen Volk in freier Selbstbestimmung sich gegebenen Verfassung.


Von daher ist es nicht zu tadeln, sondern völlig folgerichtig, daß diese Verfassungsgebung für Gesamtdeutschland nicht bereits 1990 nach der (vermeintlichen) Teilwiedervereinigung von West- und Mitteldeutschland durchgeführt wurde, da das Grundgesetz ja von einem Gesamtdeutschland in den Grenzen vom 31. Dezember 1937 ausgeht. Also mit den Ostgebieten! Das wird leider oft vergessen, wenn von nationalen Kreisen unter Berufung auf Artikel 146 GG bereits jetzt eine Verfassungsgebung gefordert wird. Deshalb immer langsam mit den jungen Pferden! Soweit sind wir doch noch gar nicht! Zu den Grenzen von 1937 fehlt noch ein gewaltiges Stück.

Eine Verfassungsgebung bereits 1990 wäre also insofern auch dadurch rechtsunwirksam gewesen, als der Verdacht bestanden hätte, man wolle damit den aber konstituierenden und ergo unabänderlichen Wiedervereinigungsauftrag des Grundgesetzes für Gesamtdeutschland klammheimlich tilgen. Auch befürchtete man sicher, daß andernfalls das Thema des fortbestehenden Deutschen Reiches auf die Tagesordnung käme.

So dumm sind die Betreffenden also nun auch wieder nicht, daß sie nicht genau wissen würden, was im Grundgesetz steht. Weshalb sie wie angesprochen 1990 auch schön die Finger davon gelassen haben, bereits da mit einer Verfassungsgebung dessen Artikel 146 Geltung zu verschaffen, als eben noch keine Wiedervereinigung Gesamtdeutschlands, sondern erst eine (vermeintliche) Teilwiedervereinigung West- und Mitteldeutschlands stattgefunden hatte.
In dem Fall kann man ihnen also einmal keine böse Absicht unterstellen, sondern tatsächlich das strikte Befolgen des Grundgesetzes. (Ob es dagegen böse Absicht oder diplomatisches Kalkül zum Ruhigstellen der Betreffenden ist, wenn sie den Täternationen des Vertreibungsvölkermordes gegenüber so tun, als wüßten sie nicht ganz genau um die grundgesetzliche und völkerrechtliche Nichtigkeit ihrer „Verzichtserklärungen“ und „Grenzverträge“, das braucht uns nicht zu interessieren.)

Jetzt einmal ganz kleinklein erklärt: Tatsache ist, man braucht nur das Grundgesetz zur Hand zu nehmen, da steht alles drin. Dort werden, wenn diese mal schwarz auf weiß bestätigt bekommen möchten, wie sie von der Bundesrepublik Deutschland mit den „Verzichtserklärungen“ und „abschließenden Regelungen“ ganz elegant „gelöffelt“ wurden, auch die Vertreiberstaaten im Artikel 116 mit dem deutschen Staatsgebiet in den Grenzen vom 31. Dezember 1937 das Gebiet genannt finden, welches das Grundgesetz unabänderlich unter Gesamtdeutschland versteht. Eine andere Definition für Gesamtdeutschland ist im ganzen Grundgesetz nämlich nirgends zu finden. Mehr noch: Im ganzen Grundgesetz ist aufgrund des gestrichenen Geltungsbereiches der einstigen Bundesrepublik, Artikel 23, jetzt überhaupt kein anderes territoriales Gebiet für einen deutschen Staat mehr zu finden! Außer eben das vom 31. Dezember 1937 im Artikel 116, welches folglich um so mehr wie ein mahnendes Vermächtnis des Auftrags zur Wiederherstellung des Deutschen Reiches dort festgemeißelt steht.

Es ist ganz eindeutig einleuchtend und es versteht sich völlig von selbst: Das Grundgesetz trägt in sich das Gebot zur Wiedervereinigung GESAMTDEUTSCHLANDS; das Grundgesetz benennt, was unter GESAMTDEUTSCHLAND zu verstehen ist! Anders ginge es auch gar nicht, denn wer sollte sonst rechtsverbindlich wissen, welches Gebiet überhaupt wiedervereinigt werden soll?
Das Grundgesetz sagt dementsprechend klar: Das ganze Deutschland soll es sein – das in den Grenzen vom 31. Dezember 1937. Westdeutschland, Mitteldeutschland UND die Ostgebiete!
Im noch VOR DEM Beitritt der „neuen Bundesländer“ zum Geltungsbereich des Grundgesetzes GESTRICHENEN Geltungsbereich des Grundgesetzes (wodurch dieser Beitritt natürlich gar nicht mehr rechtswirksam vollzogen werden konnte) Artikel 23, hieß es auch unmißverständlich: „Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiete der Länder Baden, Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern. In den anderen Teilen Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen.“
Es hieß dort also wohlgemerkt nicht: „im anderen Teil Deutschlands“ (vulgo der SBZ/DDR), sondern wortwörtlich: „in den anderen Teilen Deutschlands“. Diese anderen Teile (Plural) werden bestimmt durch Artikel 116: Grenzen vom 31.12.1937. Weil, wie unterdessen zur Genüge dargelegt wurde, ein Artikel, dem anderslautend zu entnehmen wäre, was unter Gesamtdeutschland zu verstehen ist, sich nirgendwo im Grundgesetz findet oder jemals fand – aber andererseits ein Grundgesetz, dessen konstituierender Wesenskern im unaufgebbaren Auftrag zur Wiederherstellung Gesamtdeutschlands besteht, ganz unstrittig eine Stelle beinhalten muß, die verbindlich benennt, welches Gebiet unter diesem Gesamtdeutschland denn zu verstehen ist. Ansonsten wäre das Grundgesetz ja von Deppen verfaßt worden, und das wird wohl niemand annehmen wollen.

Auf diesen Sachverhalt hatte ich als Journalist vor allem in Vertriebenenkreisen sowohl in Vorträgen als auch in Artikeln bereits während der Zeit von Willy Brandts „Ostverträgen“ immer wieder aufmerksam gemacht. Wobei ich sagen muß, daß das damals keinesfalls eine Sensation gewesen war, da außer den üblichen Verdächtigen eigentlich jeder Deutsche und zumal die näher mit dem Thema Befaßten ganz selbstverständlich davon ausgingen, daß sich der Wiedervereinigungsauftrag des Grundgesetzes auf das gesamte Reichsgebiet zumindest in den Grenzen von 1937 bezieht, welche das Grundgesetz ja auch nennt. Daß die Wiedervereinigung Deutschlands mit derjenigen nur von West- und Mitteldeutschland abgeschlossen wäre, davon weiß das Wiedervereinigungsgebot des Grundgesetzes nichts. Das wäre demnach allenfalls ein Etappenziel. (Und selbst den „üblichen Verdächtigen“ war das damals eigentlich klar. Ich erinnere mich an eine Veranstaltung, auf der Provokateure anwesend gewesen waren, offensichtlich von der „APO“; im Vergleich zu heutigen Linken in der Sache übrigens sehr gut informiert. Die haben sich seinerzeit nicht etwa darüber aufgeregt, daß wir Heimatvertriebenen die Wiedervereinigung Deutschlands einschließlich der Ostgebiete forderten – sondern darüber, daß die Wiedervereinigung Deutschlands einschließlich der Ostgebiete überhaupt der unverbrüchliche Wiedervereinigungsauftrag des Grundgesetzes ist!)
Auch die Wahlplakate sämtlicher Parteien, teilweise bis in die 1960er Jahre hinein, forderten ja die Wiedervereinigung Deutschlands in diesen vom Grundgesetz genannten Grenzen von 1937! Wieso wird das heute verschwiegen? Am Grundgesetz und seinem mit der Erfüllung von Artikel 146 durch das Deutsche Volk und nur durch das Deutsche Volk abzuschließenden Wiedervereinigungsauftrag für Gesamtdeutschland hat sich doch seither nichts geändert. Jedenfalls nichts mit Rechtswirksamkeit, denn den konstituierenden und über allem anderen stehenden und alles andere beherrschenden Auftrag des Grundgesetzes, mit dem und für den dieses geschaffen wurde, kann man nicht ändern, schon gar nicht über die Köpfe des Staatsvolkes, des obersten Souveräns hinweg, ohne damit Hochverrat an diesem Grundgesetz selber zu begehen. Genausowenig geändert hat sich an dem einzigen in Frage kommenden Gebiet, den das Grundgesetz nennt, was denn nun unter Gesamtdeutschland zu verstehen wäre. Im Gegenteil steht jetzt wie schon gesagt nur noch das deutsche Gebiet in den Grenzen vom 31. Dezember 1937 als allereinzige territoriale Beschreibung eines deutschen Staatsgebietes überhaupt im Grundgesetz!


 


Nach der Streichung des Geltungsbereiches des Grundgesetzes, im September 1990 im Bundesgesetzblatt als rechtswirksam vollzogen verkündet, war die Bundesrepublik hinsichtlich ihrer rechtlichen Handlungsfähigkeit insgesamt erloschen. Ein Gesetz ohne Geltungsbereich gilt nirgendwo – und ganz besonders gilt das für ein Grundgesetz! Es konnten und können seither von der Bundesrepublik also keinerlei rechtswirksamen Handlungen mehr vollzogen werden; selbstverständlich auch keinerlei rechtswirksamen Manipulationen am Grundgesetz. Alle Änderungen am Grundgesetz nach der Streichung dessen Geltungsbereiches haben den rechtlichen Wert des Librettos einer Operette: Wie es euch (den Politikern) gefällt, und wie es uns (dem Deutschen Volk) nicht gefällt.
Es war mit den „Ostverträgen“ auch kein Passus ins Grundgesetz aufgenommen worden, der besagt: „Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland widerruft hiermit seinen ursprünglichen, dem Deutschen Volke garantierten und eigentlich unveräußerlichen Wiedervereinigungsauftrag für Gesamtdeutschland, indem es diesen umwandelt in einen alleinigen Teilwiedervereinigunsauftrag nur für West- und Mitteldeutschland, also für die Gebiete der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik“.
Das ist und wäre rechtlich auch überhaupt nicht möglich gewesen. Denn 1949 wurde dem Deutschen Volk mit dem Grundgesetz (und zwar dem gesamten Deutschen Volk innerhalb und außerhalb dessen eigentlichen Geltungsbereiches) die unverbrüchliche und bis zu ihrer vollumfänglicher Erfüllung unabänderliche Garantieverpflichtung zur Wiedervereinigung GESAMTDEUTSCHLANDS in den Grenzen von 1937 gegeben, als über allem stehender Auftrag dieses Grundgesetzes! Das konnte und kann nicht durch eine gerade an der Regierung befindliche Partei oder Parteienkoalition (die ja als solche nicht Träger der gesamtstaatlichen territorialen Hoheitsrechte zu ihrer beliebigen Verfügung sind) und auch nicht durch das Bundesverfassungsgericht zu einem bestimmten Zeitpunkt vor der vom Grundgesetz als dem gesamten Deutschen Volke unverbrüchlich garantiert festgelegten Wiedervereinigung Gesamtdeutschlands einfach als abgeändert erklärt werden. Das heißt, 1990 wurden alle überhaupt in Frage kommenden rechtlichen und ganz besonders die völkerrechtlichen Mindeststandarts mit Füßen getreten. Die eindeutigen Vorgaben des Grundgesetzes wurden auf das Gröbste mißachtet. Daraus konnte und kann keine Rechtswirksamkeit entstehen! Schon gar nicht ohne die in freier Entscheidung ganz dezidiert erfolgte Legitimation durch den höchsten Souverän, durch das Deutsche Volk.

Man mag die „Wiedervereinigung Deutschlands“ von 1990 also so laut und so oft beschwören wie man will, es war trotzdem keine. Genausowenig wie das mitteldeutsche Gebiet der einstigen DDR „Ostdeutschland“ ist. Und dabei ist noch nicht einmal die Tatsache berücksichtigt, daß auch die als „Beitritt der neuen Bundesländer zum Geltungsbereich des Grundgesetzes“ festgemachte Teilwiedervereinigung völlig unmöglich rechtswirksam vollzogen worden sein konnte. Aus dem simplen Grund, da es am 3. Oktober 1990 diesen vorher bereits ersatzlos gestrichenen Geltungsbereich des Grundgesetzes eben nicht mehr gegeben hatte. Das soll mal jemand erklären, wie man einem nicht mehr vorhandenen Geltungsbereich rechtswirksam beitreten soll…

Die Bundesrepublik Deutschland bewegt sich seither also nicht etwa nur auf dünnem Eis, sondern gänzlich ohne jede rechtliche Grundlage. Man könnte genausogut sagen, sie und alle ihre Behörden agieren illegal.

Manche versuchen in dem Zusammenhang aber auch, unverbrüchliche völkerrechtliche Tatsachen mittels des Schlagwortes der „normativen Kraft des Faktischen“ wegwischen zu wollen. Doch diese „normative Kraft des Faktischen“ ist immer ein Kind ihrer Zeit und bestimmt von deren Machtverhältnissen; völkerrechtliche Wahrheiten bleiben jedoch von diesen Dingen unberührt.
Da die Geschichte nicht stehenbleibt, wird es auch wieder eine „normative Kraft des Faktischen“ geben, die sich nicht darin ergeht, ein ganzes Volk zu entmündigen und zu belügen, und die dafür das Völkerrecht ignoriert, sondern die im Gegensatz dazu das Völkerrecht und auch das Volk auf seiner Seite hat, und die damit eine weit größere Garantie der Dauerhaftigkeit als erstere für sich in Anspruch nehmen darf. Ganz zu schweigen vom Gesichtspunkt der Legitimität.
Der größte Schwachpunkt der „normativen Kraft des Faktischen“ ist ja, daß ihre unter Mißachtung völkerrechtlicher Gegebenheiten herbeigeführten Maßnahmen und Ergebnisse eben nur faktischen Charakter haben, aber keine Rechtswirksamkeit erlangen können. Sie werden korrigiert werden und verschwinden in dem Augenblick, da die (mißbrauchte) Macht zusammengebrochen ist, welche sie einst hervorgebracht hatte.
Was hatte die Berliner Mauer doch für eine „normative Kraft des Faktischen“! – Und was blieb binnen kürzester Zeit davon übrig…

Genauso wird es nun, und das voraussichtlich schon bald, der kernfaulen Bundesrepublik Deutschland wie der gesamten nicht weniger kernfaulen „Europäischen Union“ gehen. Auch hier wird die „normative Kraft des Faktischen“ ihr unaufhaltsames Werk verrichten. Und genauso wie Erich Honecker und seine Gefolgschaft es damals bis unmittelbar vor dem Zusammenbruch nicht glauben wollten, so glauben es heute die Verantwortlichen der zusammenbrechenden Gebilde ebenfalls nicht. Dabei ist es doch das Merkmal der „normativen Kraft des Faktischen“, daß diese sich nicht, und schon gar nicht auf Dauer, von einer Seite in Beschlag nehmen läßt, sondern daß sie an der Hand der Göttin der Geschichte unerbittlich wie ein Naturgesetz ihren eigenen Regeln folgt.

Eines steht dabei über allem und kann nicht wegdiskutiert werden: Faktische Zustände, die durch den ungeheuerlichsten und unmenschlichsten Vertreibungsvölkermord der Geschichte herbeigeführt wurden, können niemals Rechtswirksamkeit erlangen! Wie ein Volk oder zunächst auch nur einzelne Bürger, das oder die ihren rechtmäßigen Staat, das Deutsche Reich, wieder handlungsfähig herstellen wollen, allein schon wegen des garantierten Selbstbestimmungsrechts der Völker durch nichts und niemand daran gehindert werden dürfen. Tatsache ist: Jeder Deutsche Volksangehörige in Deutschland ist deutscher Staatsangehöriger nicht der Bundesrepublik Deutschland, sondern ist deutscher Staatsangehöriger des Deutschen Reiches, da es eine eigene Staatsangehörigkeit „Bundesrepublik Deutschland“ nicht gibt und niemals gab, und da diese seit 1990 mit der Streichung des Geltungsbereiches ihres Grundgesetzes rechtlich auch gänzlich und unwiderruflich erloschen ist!

Also trotz oder gerade wegen der „normativen Kraft des Faktischen“: Das abzutretende Staatsgebiet wäre ohnehin nicht Eigentum und damit Verfügungsmasse einer „BRD-GmbH“ gewesen, sondern ist Gesamtbesitz des eigentlichen Trägers des Deutschen Staates, und der ist nun einmal das Deutsche Volk. Parteien, staatliche Institutionen, alles, was gemeinhin unter „Staat“ verstanden wird, besteht auch laut Grundgesetz nicht aus sich selbst heraus und als Selbstzweck, sondern findet seine Legitimation nur in der Legitimation durch das Deutsche Volk. Wie sollten da noch dazu jeweils nur von einem Teil des Volkes beauftragte Parteien und Politiker selbstherrlich über solche Dinge wie den Verzicht auf Staatsgebiet gegenüber Dritten entscheiden können, das aber doch der Gesamtheit des Deutschen Volkes gehört? (Und das vor allem Staatsgebiet nicht der Bundesrepublik Deutschland, sondern des völkerrechtlich fortexistenden Deutschen Reiches als eigentlicher Staat des Deutschen Volkes ist.)
Auch wurden jene die deshalb nichtigen Verträge geschlossen habenden Parteien und Politiker durch ihre Wahl lediglich zur Führung der gewöhnlichen Regierungsgeschäfte beauftragt, gar niemals aber zur Abtretung von Hoheitsrechten und Territorium an Dritte!
Das kann auf diesem Wege und in dieser Weise sowieso nicht geschehen. Womit denn auch die Abtretung von gesetzgeberischen und anderen Hoheitsrechten an die Europäische Union im gesamten Umfang hinfällig ist und absolut ungültig. Dies stellt darüberhinaus ganz klar einen ganz wesentlichen Straftatbestand dar, nämlich den des Hochverrats!
Auch hier gilt: Durch eine Bundestagswahl werden die (sowieso nur von einem heute immer geringer werdenden Teil des gesamten Volkes gewählten) Politiker lediglich zum Führen der gewöhnlichen Regierungsgeschäfte beauftragt und legitimiert. Von einer Legitimation zum Abtreten staatlicher Hoheitsrechte und damit der staatlichen Souveränität des eigentlichen Souveräns des deutschen Staates – des Deutschen Volkes – an Dritte, in dem Fall an die EU, kann dabei überhaupt keine Rede sein!!

Die Damen und Herren Bundesverfassungsrichter, die diese Rechtsbrüche und damit Verbrechen am Deutschen Volke zulassen und ihnen das politisch in Auftrag gegebene Mäntelchen des angeblichen Rechts umhängen, sie wissen das alles. Und sie wissen es sehr genau. Verwenden sie doch längst viel mehr juristische Energie darauf, die Verbrechen am Grundgesetz möglichst vertrackt zu kaschieren (von der Strafbarkeit von Meinungsäußerungen mit 12 Jahren Haft(!) für den 75jährigen Dissidenten Horst Mahler bis zur Auslieferung Deutschlands an die EUdSSR), als das Deutsche Volk vor solchen Zugriffen Dritter auf die Souveränitätsrechte seines Grundgesetzes zu schützen.
Sie wissen auch folgendes: Im Hinblick auf den völkerrechtlichen und staatsrechtlichen Status der Bundesrepublik Deutschland ergibt sich ein entscheidend wichtiger Punkt: Deren Grundgesetz ist ausdrücklich geschaffen und ihr gegeben mit dem unter allen Umständen unverrückbaren Auftrag, dem Deutschen Volk seine Souveränitäts- und Hoheitsrechte als unantastbar zu garantieren, zu hüten und zu bewahren, bis daß dieses Deutsche Volk nach erfolgter Wiedervereinigung Gesamtdeutschlands sich in freier Entscheidung selber eine Verfassung gibt. Solange dieses nicht geschehen ist, war und ist es aus allen rechtlichen Gründen absolut und ganz unmöglich, daß auch nur geringste Teile dieser vom Grundgesetz für das Deutsche Volk zu wahrenden Souveränitäts- und Hoheitsrechte an Dritte, wie eben an die EU, abgegeben werden!
Genausowenig wie ein Notar als Treuhänder das ihm bis zu dessen Volljährigkeit anvertraute Erbe eines Minderjährigen in der Zwischenzeit nach Belieben an Dritte verteilen darf. Er machte sich andernfalls schwer strafbar. Um noch wieviel größer ist da das Verbrechen, das mit der Preisgabe von Hoheitsrechten des Deutschen Volkes an die EU begangen wird, bevor dieses überhaupt die Möglichkeit hatte, sich wie vom Artikel 146 des Grundgesetzes bestimmt, in freier Selbstbestimmung eine Verfassung zu geben!!

Es ist das ein echtes, vom Bundesverfassungsgericht gedecktes Verbrechen am Deutschen Volk und am Grundgesetz auch deshalb, da das Abtreten von Souveränitäts- und Hoheitsrechten an Dritte ganz automatisch die vom Grundgesetz bestimmte Vorgabe der einstigen Verfassungsgebung durch das Deutsche Volk in freier Selbstbestimmung torpetieren muß, da freie Selbstbestimmung die völlige Souveränität über alle Hoheitsrechte zur unbedingten Voraussetzung hat.
Das weiß so ein Verfassungsrichter selbstverständlich ganz genau.

Das heißt, durch die Abtretung von Souveränits- und Hoheitsrechten an die EU, bevor sich das Deutsche Volk eine Verfassung gegeben hat, wird dem Deutschen Volk die nach Artikel 146 dazu unerlässliche Voraussetzung der wirklich freien Selbstbestimmung genommen, um dem ihm vom Grundgesetz garantierten Artikel 146 überhaupt Geltung verschaffen zu können. Was wiederum nichts anderes heißt, als daß die Politik in Klüngelei mit dem Bundesverfassungsgericht als Gesamtsystem einer zur Niederhaltung Deutschlands eingesetzten Fremdherrschaft durch das Überantworten der Souveränitätsrechte des Deutschen Volkes (Staatsvolk des Deutschen Reiches!) an die EU dafür sorgt, daß das Grundgesetz überhaupt niemals mehr zu seiner eigentlichen und wesensmäßigen Bestimmung gelangen kann, wozu es dem Deutschen Volk 1949 als unverbrüchliche Garantieverpflichtung aber gegeben worden war.
Deutschland soll stattdessen mittels der heutigen Bundesrepublik im Zusammenspiel mit der EU als Nationalstaat vernichtet, und das Deutsche Volk, seiner Souveränitätsrechte beraubt, in einer überstaatlichen Zahlknechtschaft versklavt werden. Dazu kommt seine „Verdünnung“ als ethnisches Volk – im Klartext: ein gezielter Völkermord durch massenhafte Überfremdung.

Da tun sich Abgründe der unvorstellbarsten Rechtsbrüche in der Dimension allerschlimmster Staatsverbrechen auf! Das sollten sich die verantwortlichen Politiker und auch ganz besonders die Verfassungsrichter in Karlsruhe jetzt doch einmal sehr ernsthaft durch den Kopf gehen lassen. Gerade wenn sie heute die Richtung und die Beschleunigung sehen, mit welcher der Zug der EU immer schneller unaufhaltsam Richtung ABGRUND rast! – In den Abgrund, der auch sie verschlingen wird!

Die oben genannten völkerrechtlichen Aspekte sind besonders in Bezug auf den bundesdeutschen Scheinstaat alles solche, aber doch ganz enscheidende Dinge, die von EU-Kritikern unbegreiflicherweise viel zu wenig beachtet, und in der öffentlichen Diskussion nicht zur Sprache gebracht werden.
Man vergesse auch das sowohl rechtlich als auch moralisch mehr als verwerfliche Vorgehen nicht, die Mördernationen, die Tätervölker der blutigen Vertreibungen von mehr als 15 Millionen Deutschen aus deutschen Gebieten, Polen und die Tschechei, ohne weiteres in die EU aufzunehmen – und zwar unter Beibehaltung jener Gesetze, die diesen Völkermord als rechtens glorifizieren!
Man stelle sich das vor: Legalisierter Völkermord als Bestandteil des EU-Rechtes!! Bekennende Völkermörder als geachtete EU Mitglieder!!

Ist das der vielzitierte Gedanke der Völkerverständigung, daß die Hinweise auf das ungesühnte Unrecht des Vertreibungsvölkermordes sowie auf die völkerrechtlich fortbestehende Tatsache der DEUTSCHEN Ostgebiete als Staatsgebiet des gleichfalls völkerrechtlich fortbestehenden Deutschen Reiches diesem Gedanken der Völkerverständigung zuwiderlaufen sollen, nicht aber die gegen das Völkerrecht fortdauernde Besetzung deutschen Reichs- und damit Staatsgebietes sowie die Einbehaltung von Raubgut, wie sich beides von den Täternationen durch einen lupenreinen Völkermord angeeignet wurde?
Läuft gerade das nicht in der schlimmstmöglichen Weise dem Gedanken der Völkerverständigung zuwider, wenn die Tätervölker unter Aufrechterhaltung der den Vertreibungsvölkermord an Millionen Deutschen als rechtens glorifizierenden Gesetze ohne weiteres der EU beitreten können?
Und wiederum an jene EU, welche die Täternationen des Vertreibungsvölkermordes privilegiert und erheblich mit dem deutschen Geld des Opfervolkes des Vertreibungsvölkermordes füttert, werden obendrein noch die staatlichen Souveränitätsrechte dieses Opfervolkes des von der EU für rechtens erachteten Vertreibungsvölkermordes ausgeliefert!
Das Ausmaß und vor allem die Skrupellosigkeit dieses politischen Verbrechens gegenüber Deutschland und dem Deutschen Volk sind schwindelerregend.
Raus aus der EU – und auf Nimmerwiedersehen rein in die Gefängnisse mit den hochverräterischen Verbrechern, die Deutschland an diese ausgeliefert hatten, kann es da nur heißen, muß es da nur heißen, und wird es da nur heißen! – Wenn das, was hier dargelegt ist, dem sowieso immer wütender werdenden Deutschen Volk erst einmal alles bekanntgemacht wurde. Und dafür gibt es heute das Internet.

Was das Verhältnis zu den Vertreiberstaaten betrifft: Ich bin nicht gegen Versöhnung, doch eine solche setzt voraus, daß zunächst das Unrecht wiedergutgemacht wird und das Raubgut zurückgegeben wird, also das bereinigt wird, was die Versöhnung überhaupt erst nötig macht. Versöhnung kommt NACH der gerechten Regelung, nicht vorher! Und die Voraussetzungen zur Versöhnung zu schaffen, ist keine Bringschuld der Beraubten und Vertriebenen, sondern der Vertreiber und Räuber!
Was sollten die Tschechen oder die Polen denn für einen Anlaß haben, Unrecht einzuräumen und Raubgut zurückzugeben, wenn sie weit vor jeder Verhandlung schon die Absolution des „Schwamm drüber“ frei Haus bekommen? (Noch dazu ins Haus, das ihnen nicht gehört!)

Es darf vor allem nicht vergessen werden, in welchem womöglich folgenschwerem Ausmaß man mit dieser Thematik der Ostgebiete des (derzeit handlungsunfähig) fortbestehenden Staates Deutsches Reich die Menschen, die Deutschen insgesamt, nicht nur die Heimatvertriebenen, sogar tatsächlich ansprechen könnte. Und zwar ganz gegenwartsbezogen in ihrer wachsenden Wut auf die EU ansprechen. Folgendermaßen: Es wird die Frage, das heißt die Tatsache, öffentlich aufgeworfen, daß die Bundesrepublik Deutschland völkerrechtlich nicht legitimiert ist, noch je befugt war, im Namen des Deutschen Volkes auf das nie zur Bundesrepublik (sondern zum völkerrechtlich ja fortbestehenden Deutschen Reich) gehörende deutsche Staatsgebiet im Osten zu verzichten oder dieses gar abzutreten. Ja dann fragt sich doch jeder nicht ganz auf den Kopf Gefallene im Lande zwangsläufig, wie diese gleiche Bundesrepublik Deutschland dann bitteschön legitimiert sein soll, deutsche Hoheitsrechte gegen den Willen des Deutschen Volkes – das völkerrechtlich Staatsvolk des Deutschen Reiches ist – an die Europäische Union abzugeben… Oder die Währung des Deutschen Volkes gegen dessen Willen abzuschaffen… Oder die Zumutungen der Zuwanderungspolitik gegen den Willen des Deutschen Volkes durchzudrücken… Diese und noch viele andere Fragen würden dann gestellt werden. Gegenwartsbezogener und näher an den drängendsten aktuellen Sorgen der Menschen, also „politikfähiger“, geht es doch überhaupt nicht mehr.
Ich verstehe es einfach nicht, warum z. B. die NPD dieses „Thema aller Themen“ der grundsätzlichen Nichtlegitimation der heutigen Bundesrepublik Deutschland nicht aufgreift. Es ist mir gänzlich rätselhaft. Welches Spiel wird da gespielt? Was steckt dahinter?
Es kann doch nicht die Angst davor sein, dadurch „verfassungsfeindlich“ zu handeln. Der Hinweis auf völkerrechtliche Tatsachen ist absolut legitim. Wer will den Hinweis auf Recht als rechtswidrig bezeichnen? Wie ich oben lang und breit erklärt habe, gibt doch das Grundgesetz selber den Auftrag, daß dieses und damit die Bundesrepublik Deutschland nur eine Brückenfunktion haben, bis Gesamtdeutschland, also das Deutsche Reich, wieder hergestellt ist und sich das Deutsche Volk in freier Selbstbestimmung eine Verfassung gegeben hat. Es geht also um die Erfüllung des Grundgesetzes, nicht um seine Mißachtung! (Mißachtet wird es von denen, welche die Teilwiedervereinigung von 1990 als Wiedervereinigung Gesamtdeutschlands verkaufen wollen; von jenen, die deutsche Hoheitsrechte an die EU ausliefern; und von jenen, die Menschen wegen politisch unerwünschter Meinungen verfolgen und einsperren.) Außerdem ist das Grundgesetz heute ohne Geltungsbereich rechtlich sowieso erloschen. Was bleibt, ist das völkerrechtlich fortbestehende Deutsche Reich, dessen Staatsangehörige wir als Deutsche nach wie vor sind.
Es kann doch nicht das blanke Unwissen um diese Dinge sein, von denen das Internet voll ist und die gerade, aber nicht nur in nationalen Kreisen, bereits die Spatzen von den Dächern pfeifen.
Dabei hat das nichts mit irgendwelchen versponnenen „Kommissarischen Reichsregierungen“ und selbsternannten „Reichskanzlern“ zu tun, sondern mit allgemein gültigem Völkerrecht und sonstigen Tatsachen, die von jedem Deutschen vertreten und geltend gemacht werden können. Um auf Behörden zu sagen, daß mir als völkerrechtlichem Staatsangehörigen des völkerrechtlich fortbestehenden Deutschen Reiches die Bundesrepublik Deutschland den Buckel hinunterrutschen kann, brauche ich keinen „kommissarischen Reichskanzler“. Aber das Deutsche Volk braucht eine Partei, die dieses Thema aufgreift und es ihm kundtut!

Deshalb frage ich die NPD jetzt, und fordere sie, die Jugend, als fast 70jähriger auf, endlich einmal nicht um den heißen Brei herumzureden, sondern klar Stellung zu beziehen: Will man in der NPD nicht, oder – DARF man in der NPD nicht die Tatsache der elementaren Nichtlegitimation der Bundesrepublik Deutschland gegenüber den Hoheitsrechten des Deutschen Volkes ansprechen, das doch nach wie vor Staatsvolk des völkerrechtlich fortbestehenden Deutschen Reiches ist? Will oder darf die NPD nicht laut darauf aufmerksam machen, was sich wirklich hinter der ominösen Staatsangehörigkeit „deutsch“ im „Personal-Ausweis“ verbirgt, die keinen Staat nennt, sondern ein Eigenschaftswort? Will oder darf die NPD nicht offenlegen, daß der Staat dieser Staatsangehörigkeit das Deutsche Reich ist, nicht die Bundesrepublik Deutschland? Weshalb diese auch den Eiertanz mit der ominösen Staatsangehörigkeit „deutsch“ aufführt, um nicht zugeben zu müssen, daß es keine Staatsangehörigkeit „Bundesrepublik Deutschland“ gibt, und auch keinen Staat der offiziellen Bezeichnung „Deutschland“. Will oder darf man seitens der NPD das Deutsche Volk nicht darauf aufmerksam machen, daß es allein an ihm selber liegt, ob es wirklich weiterhin brav Steuern zahlen will, GEZ-Gebühren abführen will, Bußgeldbescheide begleichen will etc., sich bis aufs Hemd ausplündern lassen will, sich total entrechten und an die EU verkaufen und im Ausmaß eines Verdrängungsvölkermordes überfremden lassen will von einem Scheinstaat, der seit Streichung des Geltungsbereiches seines Grundgesetzes im Juli 1990 rechtlich überhaupt nicht mehr existiert? – Ja, dieser Scheinstaat ohne Rechtsgrundlage betreibt einen geplanten, gezielten und immer mehr forcierten Völkermord am Deutschen Volk mittels einer unerträglich massenhaften Überfremdung, gegen den deutlichsten Willen des darunter bis weit über die finanzielle und soziale und unterdessen bereits existentielle Schmerzgrenze leidenden Deutschen Volkes, des obersten Souveräns im Lande – dem ausschließlich und allein das deutsche Land gehört, und für dieses Deutsche Volk allein und ganz ausschließlich das Grundgesetz geschaffen worden war, das Sozialsystem und alle staatlichen Strukturen! Will oder darf die NPD diesem Deutschen Volk nicht klar verdeutlichen, daß sich dieses und daß sich jeder einzelne Deutsche unter Berufung auf seine völkerrechtliche Staatsangehörigkeit des Deutschen Reiches jederzeit vom fremdherrschaftlichen Regime der Bundesrepublik lossagen kann, und ihm somit die Legitimation über sich verweigern und damit entziehen? In vollem Einklang mit dem Selbstbestimmungsrecht des Völkerrechts! Will oder darf die NPD dem Deutschen Volk nicht endlich offenbaren, daß es am 3. Oktober 1990 ganz unmöglich gewesen war, daß die da auch noch nicht einmal gegründeten „neuen Bundesländer“ die Teilwiedervereinigung als Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes rechtswirksam vollziehen hätten können? Einfach deshalb, da es zu diesem Zeitpunkt überhaupt keinen Geltungsbereich des Grundgesetzes mehr gab, dem man hätte auf diese Weise beitreten können! Will oder darf die NPD das Deutsche Volk nicht darauf hinweisen, daß deshalb in den neuen Bundesländern, da niemals rechtswirksam Bestandteil der Bundesrepublik geworden, kein einziges Gesetz der Bundesrepublik gilt und gar nichts dergleichen? Will oder darf die NPD dem Deutschen Volk nichts vom genauen Hintergrund des größten Betruges und größten Totalausverkaufs erzählen, die mit und von dieser rechtlich längst illegal gewordenen Bundesrepublik Deutschland jemals an einem Volk verübt worden waren?

Genau darum geht es nämlich: Die neuen Bundesländer, das Gebiet der DDR, konnten in Ermangelung des bereits vor dem 3. Oktober 1990 rechtswirksam und ersatzlos gestrichenen Geltungsbereichs des Grundgesetzes selbstverständlich am 3. Oktober 1990 völlig unmöglich dem also da gar nicht mehr vorhandenen Geltungsbereich des Grundgesetzes beitreten. Denn ganz exakt so ist die sogenannte Wiedervereinigung rechtlich bestimmt: als „Beitritt der neuen Bundesländer zum Geltungsbereich des Grundgesetzes“. Das heißt, die „neuen Bundesländer“ sind niemals rechtswirksam Bestandteil der Bundesrepublik Deutschland geworden. Das heißt, es wurde seitens der Bundesrepublik Deutschland in der Art eines gigantischen Beutezuges auf Hab und Gut der Deutschen Demokratischen Republik zugegriffen, es wurde Volkseigenes Eigentum sich unter den Nagel gerissen, dieses „treuhänderisch“ verbrämt als Hehlerware verschoben, verhökert, verschleudert und verschenkt, obwohl die Bundesrepublik keinerlei Zugriffsrechte auf dieses Gut hatte, da dieses Gebiet ja niemals rechtswirksam der Bundesrepublik Deutschland beigetreten war. Noch einmal: Die ohne Geltungbereich selber rechtlich erloschene Bundesrepublik Deutschland griff zu, raubte, räumte ab und plünderte, obwohl das Gebiet der DDR niemals rechtswirksam Bestandteil der Bundesrepublik Deutschland geworden war!!
Dieses Vorgehen war so atemberaubend dreist, daß es damals niemand aufgefallen war, weil sich außer den Hintermännern des Großbetrugs ein Ding diesen Kalibers überhaupt niemand vorstellen konnte. Vor allem die politisch unglaublich naiven Deutschen nicht. Und doch ist es so, unwiderruflich und ganz klar: Der Geltungsbereich des Grundgesetzes war rechtskräftig und ersatzlos gestrichen worden, BEVOR am 3. Oktober 1990 die Teilwiedervereinigung als Beitritt des Gebietes der ehemaligen DDR zu eben diesem Geltungsbereich des Grundgesetzes vollzogen werden sollte!
Was für ein gigantisches Verbrechen unvorstellbarsten Ausmaßes an 17 Millionen Menschen und dem von diesen in 40 Jahren harter Arbeit geschaffenem VOLKSEIGENTUM!
Aber damit nicht genug: Als das Volkseigene Eigentum geplündert war und unter den Ganoven verteilt, die Industrie demontiert, die Arbeitsplätze zum erheblichen Teil vernichtet und das Sozialsystem nebst allen anderen funktionierenden Strukturen restlos ruiniert, als sich statt blühender Landschaften Arbeitslosigkeit, perspektivloses Elend und immer mehr ungebetene Ausländer, und zwar auch noch zulasten des Volkes breitmachten, da wurden diese 17 Millionen Deutsche sowie 60 Millionen Deutsche im Westen, ohne daß diese überhaupt dazu befragt wurden, en bloc wie Leibeigene, wie eine humane Verfügungsmasse, der Oberhoheit der EU unterstellt, einer astreinen Diktatur EUdSSR, für die sie jetzt, von jeder nationalstaatlichen Souveränität entrechtet, quasi als Sklaven zu dienen und finanziell zu bluten haben – für alle Pleitestaaten Europas und die Bonzen in Brüssel und Berlin!
Zusätzlich führt die laut Grundgesetz reine Verteidigungsarmee Bundeswehr als Söldnerheer fremder Interessen dem Volke weitere Milliarden seines Geldes abverlangende Eroberungskriege in aller Welt, als Hampelmannsoldaten an der Seite internationaler Kriegsverbrecher. Daß diese Nato-Staaten, an deren Seite „deutsche“ Bundeswehrsoldaten kämpfen, denen wir Waffen liefern und deren zivilistenmassakrierende Eroberungsfeldzüge wir mitfinanzieren, gleichzeitig gegen Deutschland immer noch die FEINDSTAATENKLAUSELN aufrechterhalten, sollte ich jetzt gar nicht weiter ansprechen. Sonst wird mir nämlich schlecht wegen der schieren Dimension des Verbrechens, welches die Bundesrepublik Deutschland, ihre Politiker und nicht zuletzt das Bundesverfassungsgericht heute gegenüber dem Deutschen Volk darstellen. Diese vorgeblichen Hüter des Grundgesetzes in ihren roten Roben finden nichts dabei, wenn der (zum Symbol für die Unterdrückung des Deutschen Volkes in der Fremdherrschaft gewordene) 75jährige Horst Mahler in der bundesdeutschen Gulag-Version von „Demokratie“ wegen unerwünschter Meinungsäußerungen zu zwölfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt wird; sie finden auch nichts dabei, wenn deutsche Bundeswehrsoldaten in kriegsverbrecherischen Eroberungsfeldzügen am Hindukusch und anderswo Waffenbrüder wie gleichzeitig Kanonenfutter derer sind, welche gegen Deutschland die nach wie vor nicht gestrichenen FEINDSTAATENKLAUSELN aufrechterhalten!!
Gerade hinsichtlich der nicht gestrichenen, und dadurch eben weiterhin aufrechterhaltenen Feindstaatenklauseln, läßt sich auch die ganze kriminelle Energie erkennen, mit welcher das bundesrepublikanische System das Deutsche Volk höchst vorsätzlich belügt, wenn es diesem erzählt, der „2+4-Vertrag“ wäre auch gleichzeitig der Friedensvertrag. Für wie dumm halten die das Volk eigentlich, ihm solche verbrecherischen Lügen aufzutischen? Wie soll es denn einen rechtsgültigen Friedensvertrag geben, wenn gleichzeitig die Feindstaatenklauseln aufrechterhalten werden? Schamloser lügen kann man nicht mehr!
Die Soldaten der Bundeswehr führen also ganz eindeutig Kriege als Verbündete derjenigen, mit denen Deutschland nicht nur nach wie vor keinen Friedensvertrag besitzt, sondern die gegen Deutschland ganz explizit die Feindstaatenklauseln aufrechterhalten. Wobei es überhaupt nicht darauf ankommt, wenn diese als „obsolet“ abgetan werden sollen, sondern einzig und allein auf die Tatsache, ob diese denn nun gestrichen sind oder nicht – und das sind sie eben nicht! Also werden sie weiter aufrechterhalten.

Der deutschen Wehrmacht wird heute, nach fast einem Dreivierteljahrhundert, immer noch und bei jeder Gelegenheit ein Vorwurf daraus gemacht, daß sie, um ein auch vom neutralen Ausland vielfach bestätigtes jahrelanges Morden und Schänden durch Polen an Volksdeutschen endlich zu beenden, damals in Polen einmarschiert ist – während die undeutschen Hampelmannsoldaten der Bundeswehr als Hiwis internationaler Kriegsverbrecher heute ungeniert Länder in aller Welt überfallen, aus dem allerdings zu diesem Zwecke nur vorgeschobenen „Grund“, dort humanitäre Katastrophen verhindern zu wollen. Was war das dann damals mit Polen! Und da ging es um Deutsche, die reihenweise abgeschlachtet wurden! Und die humanitäre Katastrophe fand direkt vor der Haustür statt, nicht auf dem Balkan, nicht am Hindukusch, teilweise sogar mit polnischen Übergriffen auf Reichsgebiet!
Nachdem man mit den Überfällen auf Serbien/Kosovo und auf Afghanistan seine Unschuld verloren hat, zieht die Masche mit dem „Überfall“ auf Polen genausowenig wie die längst widerlegte Propagandathese vom „Überfall“ auf die „friedliebende“ Sowjetunion. Wenn man heute die Freiheit Deutschlands gegen Höhlenbewohner ohne Stromanschluß am Hindukusch verteidigen will, dann hatte die damalige Reichsregierung jedes Recht der Welt – und die heilige Pflicht dem Deutschen Volke gegenüber! – das gleiche hinsichtlich einer unüberschaubaren Anzahl bis an die Zähne bewaffneter Sowjetheere zu tun, die in Angriffsformation nicht am Hindukusch, sondern sozusagen in Sichtweite der Ostgrenze des Deutschen Reiches aufmarschiert waren! Dann ersetze man noch den Begriff „Partisanen“ mit dem unterdessen dafür gebräuchlichen Begriff „Terroristen“ und schaue sich an, was der „Kampf gegen den Terror“ heute alles an Zulässigem hergibt – und schon ist die Wehrmacht von allen Vorwürfen hinsichtlich ihrer Partisanenbekämpfung mehr als reingewaschen. Und wessen Verbündete heute Guantanamo und Abu Ghraib betreiben, die brauchen nicht herumgreinen wegen dem, was sie uns über Buchenwald und Dachau in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts weismachen wollen. Wer derart seine Unschuld verloren hat wie die BRD, der kann sich seinen moralischen Zeigefinger sonstwohin stecken!
Alle die haarsträubenden Lügen, die man uns ständig erzählt hat und immer noch weiter erzählt, sie bröckeln dahin. Da hilft es auch nichts, wenn man diese mit immer noch mehr verschärften Strafgesetzen der freien Meinungsäußerung zu entziehen versucht. Das ist völlig daneben, diese ganz typische Methode zusammenbrechender Diktaturen macht alles erst recht noch viel verdächtiger und unglaubwürdiger – und beschleunigt den Untergang, statt ihn aufzuhalten. Sollte es eine Lehre aus der Geschichte geben, dann ist es diese.

Wenn das dem Deutschen Volk jetzt erst einmal alles bekanntgemacht wird, dann wird es derart rund gehen, daß die Französische Revolution dagegen eine Kindervorstellung gewesen ist. Denn diesmal geht es dann in ganz Europa rund! Griechenland ist derzeit nur Geplänkel. Richtig losgehen wird es wie 1989 mit der Erhebung des Volkes in Deutschland, denn dieses hat am meisten Grund und am meisten lange aufgestaute, und jetzt grenzenlose Wut – beim sehr seltenen, aber umso plötzlicheren Ausbruch als „Furor teutonicus“ bekannt!

Diesmal wird´s kein Spaziergang wie 1989. Ganz bestimmt nicht!

Jetzt ist es soweit. Jetzt! Die Verbrechen müssen dem Deutschen Volk jetzt offengelegt werden, die Verbrecher benannt! Diese Mail muß jetzt wie eine Lawine der Volksaufklärung die Runde machen. Jeder Empfänger soll sie weiter verbreiten, und weiter, und weiter muß die Runde gehen – an möglichst viele wütende Deutsche. Die Wut im Volke ist jetzt da! Sie kocht! Es kocht an allen Ecken und Enden im Land. Mit jedem täglich neuem Volksverrat wird diese Wut noch immer weiter wachsen. Jetzt den Funken der Wahrheit ins Volk gebracht – und dieses hält nichts und niemand mehr auf, wenn es in einen rasenden Zorn hinein im Furor erwacht. Dann gnade Gott den Vaterlandsverrätern!

Das Volk steht auf, der Sturm bricht los – die Zeit ist reif!

Ja, sie ist reif, und es stimmt eigentlich alles zu einer historischen Konstellation. Sogar das passende Symbol dafür ist da. Und dieses Symbol hat das System selber geschaffen. Die Bundesrepublik Deutschland hat mit dem Märtyrer der Meinungsfreiheit Horst Mahler, dem großen alten Mann des unbeugsamen Willens zum Recht auf freie Rede, selber das Symbol geschaffen, welches dereinst in den Geschichtsbüchern die Abscheu der kommenden Generationen eines freien Deutschlands auf das wecken wird, was jene Bundesrepublik in ihrer Endphase gewesen war – Menschen, selbst noch Greise, für mehr als zwölf Jahre ins Gefängnis zu sperren, was der Todesstrafe im Kerker entspricht, nur weil man der Wahrheit deren Meinungsäußerungen nicht mit Argumenten und Gegenbeweisen gewachsen war.

Welcher endlich wieder freie Deutsche würde in einem endlich wieder freien Deutschland einem solchen schäbigen Regime auch nur eine Träne nachweinen? Und dessen schäbigen Schergen sei heute gesagt: Wer wegen Liu Xiaobo scheinheilig verlogen den Mund aufreißt, der darf über das Schicksal Horst Mahlers nicht schweigen!

An dieser Stelle ist es vielleicht angebracht, dem einen oder anderen Leser, der von diesen Dingen hier erstmals erfährt, zu bedenken zu geben, daß diese zunächst gar nichts mit einer politischen Betrachtung zu tun haben; es handelt sich dabei vielmehr um Darstellungen völkerrechtlicher und sonstiger Tatsachen, die jeder gerne nachprüfen, aber niemand widerlegen kann, weil sie eben sind, wie sie sind: Der Artikel 116; oder daß man einem längst gestrichenen Geltungsbereich eines Gesetzes nicht mehr rechtswirksam beitreten kann; der unveräußerliche Wiedervereinigungsauftrag des Grundgesetzes für Gesamtdeutschland; daß es keine Staatsangehörigkeit „Bundesrepublik Deutschland“ gibt; daß also der die deutsche Staatsangehörigkeit darstellende Staat das Deutsche Reich sein muß; das Deutsche Volk als Staatsvolk des völkerrechtlich fortbestehenden Deutschen Reiches als höchster Souverän des deutschen Staates und seiner Hoheitsrechte; die aufrechterhaltenen Feindstaatenklauseln – das sind wie gesagt alles keine politischen Thesen, sondern ganz nüchterne, neutrale, rechtliche, völkerrechtliche Tatsachen. Jederzeit von jedermann nachprüfbar. Und im Gegensatz zu den Behauptungen der Geschichtsschreibung der Sieger in der heutigen Bundesrepublik dürfen diese Dinge auch jederzeit von jedermann kritisch nachgeprüft und hinterfragt werden, ohne daß dieser Angst haben muß, dafür im Gefängnis zu landen.
Und genau dieses Thema der grundsätzlichen Legitimation, das heißt eben der Nichtlegitimation der heutigen Bundesrepublik Deutschland gegenüber dem Deutschen Volk, ist das Thema, das in der sich immer mehr zuspitzenden Vertrauenskrise in die offizielle Politik als hochbrisant aufgegriffen und mit allen Mitteln ins Bewußtsein des Deutschen Volkes gebracht werden muß. Dann wird dieses auf den Barrikaden stehen!

Wir erleben jetzt die sich fast täglich noch steigernde, extrem angespannte Stimmungslage, da das Deutsche Volk quer durch alle politischen Lager eine immer deutlichere Ablehnung, ja eine regelrechte Feindschaft gegenüber der EU und ihren Fürsprechern entwickelt, aber keine Partei weit und breit da ist, die das WIRKLICH ganz konsequent und entsprechend kompromißlos aufgreift. Das heißt, indem man unter Berufung auf den rechtlichen Status Deutschlands im Spannungsfeld zwischen völkerrechtlich fortbestehendem Deutschen Reich und dem fragwürdigen Scheinstaat BRD auf die GRUNDSÄTZLICHE NICHTIGKEIT der hoheitsrechtlichen Unterstellung des Deutschen Volkes (das ja völkerrechtlich Staatsvolk jenes Deutschen Reiches ist) und wachsenden Anteilen seiner Gesetzgebung unter die EU abzielt.
Eine Partei der Linken wird das aus naheliegenden Gründen nicht sein können. Diese haben sich aus blasierter Dummheit selber das antideutsche/antinationale Brett vor den Kopf genagelt, das sie jetzt daran hindert, die Richtung zu erkennen, in welcher eine stetig wachsende Anzahl bitter enttäuschter Menschen heute nicht nur in Deutschland immer sehnsüchtiger nach einem Hoffnungsschimmer Ausschau hält. Wobei ich bei Linken aber sowieso daran zweifle, ob das, was die Realität sie wahrnehmen läßt, dann auch in ihrer Privatrealität Niederschlag findet, die sie sich zurechtschustern und dann nach außen projizieren. Linke tragen das Brett deshalb eigentlich nicht vor dem Kopf, sondern in diesem, in Form ihrer besonderen antideutschen Doktrin. Vorm Kopf könnte man es ja auch wieder abmachen – aber so…
Stünden die Linken als gleichnamige Partei tatsächlich zu dem und für das, was sie vorgeben, statt letztendlich auch nur am Fortbestand des volksbetrügenden Systems interessiert zu sein, das sie an den fetten Futtertrögen hält, dann sähe es anders aus. Sie würden dann ganz entschieden Aufklärung über die Tatsache einfordern, daß das volkseigene Hab und Gut der Deutschen Demokratischen Republik damals geplündert und („treuhänderisch“ für die beteiligte internationale Mafia) als Hehlerware verscherbelt wurde, obwohl dieses Gebiet niemals rechtswirksam Bestandteil der Bundesrepublik Deutschland geworden war.
Dabei geht es auch nicht nur um diese einfach materielle Seite, sondern meiner Meinung nach sogar noch schwerwiegender um die gezielte Vernichtung des ganzen sozialen Gefüges und der in weiten Teilen vorbildlich funktionierenden Strukturen des Gesundheitswesens, der Arbeitsplatzgarantie, der Rentensicherheit, der Sozialfürsorge, des Schutzes vor Verarmung, des Bildungswesens… Nicht zu vergessen die dafür „im Tausch“ bekommene Geißel der Arbeitslosigkeit und der stetig zunehmenden Überfremdung sowie den weitgehenden Verlust der einstigen unbezahlbaren Qualität eines Zusammengehörigkeitsgefühls des Volkes. Damit es die Damen und Herren von und zu Linke nicht vom Stuhl haut, wenn dafür das passende Wort Volksgemeinschaft verwendet wird.
Würde die Linke wirklich gegen die imperialistische Kriegsbeteiligung der Bundeswehr sein, dann hätte sie doch längst die Möglichkeit gehabt, diese umgehend zu stoppen. Sie brauchte nur darauf aufmerksam zu machen, daß die Feindstaatenklauseln der Vereinten Nationen gegen Deutschland nicht gestrichen sind, daß sie also weiter aufrechterhalten werden, und daß es aus allen rechtlichen Gründen völlig unmöglich ist, daß sich ein Land an der Seite seiner erklärten Feindstaaten an noch dazu an sich verbrecherischen Kriegen gegen andere Länder beteiligt, die ihm nie etwas getan haben und eine halbe Welt entfernt liegen. Auch eine bloße Nato-Mitgliedschaft Deutschlands ist so völlig unmöglich. Man kann doch in keinem militärischen Bündnis mit seinen per Feindstaatenklausen erklärten Feinden sein!
Die Sachlage ist so klar, daß sie der einfachste Rechtsanwalt rechtlich geltend machen könnte. Daß die Linke das nicht tut, sagt alles über ihre eigenen Verstrickungen in den globalamerikanischen Imperialismus und in insgeheime Stillhalteabkommen mit den Kriegsherren. (Was bekommen ihre Führer dafür für Zusagen? Geld? Immobilien? Die Garantie entsprechender Wahlfälschungen zu ihren Gunsten? Vielleicht als besonderen Leckerbissen sogar florierende Rüstungsaktien?) Aber nach außen ganz scheinheilig die besorgten Pazifisten spielen…

Kurz und gut: Eine Partei, oder auch eine Bewegung, die heute bei der überall hochkochenden Stinkwut auf die EU und auf die Politiker insgesamt – die sich jetzt schon wieder die Diäten erhöht haben – dem Volke klipp und klar sagt, daß die ganze Bundesrepublik und ihr Preisgeben Deutschlands an die EU, an die Nato und nicht zuletzt an die massenhafte Überfremdung in jeder rechtlichen Hinsicht nicht nur ein ungeheuerlicher Betrug, sondern ein noch ungeheuerlicheres Verbrechen sind, wofür die Verantwortlichen, wenn´s soweit ist, allesamt ohne Ausnahme vor einem Reichsgericht zur Rechenschaft zu ziehen sind, daß die Schwarte kracht; daß diese zur Wiedergutmachung bis aufs Hemd enteignet werden und dann weggesperrt für immer – eine solche Partei hätte heute die große Mehrheit des Volkes im Sturm hinter sich!

Wer ich bin? Einer von vielen, die jetzt nicht mehr länger schweigen
-Fast 70 Jahre und kein bißchen leise
-Nicht „unbelehrbar“, sondern unbelügbar

Die Zeit ist reif für Deutschland!

Richard Wilhelm von Neutitschein

(Es war dies mein erster politischer Artikel zu meinem alten Thema „Ostgebiete“ seit über 20 Jahren! …Und das Schreiben hat mir unwahrscheinlich Spaß gemacht. Danke für die Anregung!)

Wäre schön, wenn dieser Text weiteste Verbreitung finden würde…

Helfen Sie dadurch mit, das Deutsche Volk auf die Straße zu bringen, für einen „9. November“ 2011

- aber diesmal dann richtig!

 


 

.Feststellung bei Terrorangriff

 

Wenn der Angriff bereits im Gange ist, aber weder Bundestag noch Gemeinsamer Ausschuss sofort den Verteidigungsfall feststellen können, so gilt der Verteidigungsfall in dem Augenblick als beschlossen und verkündet, in dem der Angriff begonnen hat. Dieser Zeitpunkt wird vom Bundespräsidenten so bald wie möglich verkündet.[2]

Seit Anfang Mai 2006 gibt es Pläne der Bundesregierung, einen terroristischen Angriff in der Art des 11. Septembers 2001 als Angriff einer feindlichen Macht mit Waffengewalt auf das Bundesgebiet einzustufen, der eine sofortige Gefahrenabwehr erfordere. Grundlage dieser Einschätzung ist, dass der UN-Sicherheitsrat den Anschlag vom 11. September 2001 als einen militärischen Schlag bewertet hat und die NATO ihn als Bündnisfall ansieht. Da anzunehmen ist, dass bei einem terroristischen Angriff dieser Art weder Bundestag noch Gemeinsamer Ausschuss rechtzeitig eine Entscheidung treffen könnten, könnte es sich um einen Fall gemäß Art. 115 a (4) GG handeln.[3][4]

Das Ziel dieser Pläne ist, den Inhalt des vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärten Luftsicherheitsgesetzes[5], das die Möglichkeit eines Abschusses von entführten Passagierflugzeugen beinhaltet hatte, gesetzeskonform zu erhalten. Das BVerfG hatte geurteilt, dass es der Regierung nicht erlaubt sei, Menschenleben gegeneinander abzuwägen. Dies ist laut Heun, Mitautor eines Gesetzeskommentars zum Grundgesetz, in der Ausnahmesituation des Verteidigungsfalls dem Staat jedoch schon jetzt erlaubt. Wenn ein Terrorangriff mit einem Zivilflugzeug als Verteidigungsfall einzustufen ist, wäre somit lt. Heun schon jetzt der Abschuss eines mit Unschuldigen besetzten Flugzeugs möglich.[3]

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Verteidigungsfall

 

Als Spannungsfall bezeichnet man in der Bundesrepublik Deutschland die Vorstufe des Verteidigungsfalls. Der Spannungsfall geht einher mit Erhöhung der militärischen Alarmstufe.

Der Spannungsfall ist im Grundgesetz Art. 80 a geregelt:

Ist in diesem Grundgesetz oder in einem Bundesgesetz über die Verteidigung einschließlich des Schutzes der Zivilbevölkerung be­stimmt, dass Rechtsvorschriften nur nach Maßgabe dieses Artikels angewandt werden dürfen, so ist die Anwendung außer im Ver­teidigungsfalle nur zulässig, wenn der Bundestag den Eintritt des Spannungsfalles festgestellt oder wenn er der Anwendung besonders zugestimmt hat. Die Feststellung des Spannungsfalles und die be­sondere Zustimmung in den Fällen des Artikels 12 a Abs. 5 Satz 1 und Abs. 6 Satz 2 bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der ab­gegebenen Stimmen

Am 17. Februar 2005 wurde das Einberufungshöchstalter für den Spannungsfall von 45 auf 60 Jahre heraufgesetzt (Änderung § 3 Wehrpflichtgesetz durch Artikel 1 des Streitkräftereserve-Neuordnungsgesetzes).

In der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist es bisher weder zu einem Spannungs- noch zu einem Verteidigungsfall gekommen.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsfall



Terroristen in Deutschland:

Phantome der Geheimdienste

Von REGINE NAECKEL, 10. März 2009 -

Das BKA feiert sich und seine Ermittlungsergebnisse in Sachen Terrorismus bei regelmäßigen Auftritten vor laufenden Fernsehkameras. Schnell ist man dabei, einen „Fall“ gelöst zu haben und nicht selten verkündet BKA-Präsident Jörg Ziercke einen Fahndungserfolg, der Deutschland vor einem „Anschlag ungeahnten Ausmaßes“ geschützt habe.

Schaut man sich das Geflecht mutmaßlicher Terroristen und die sie umgebenden Hintermänner einmal genauer an, fällt vor allem eines auf: fast immer haben die Geheimdienste ihre Finger im Spiel gehabt und schlimmer noch - nicht selten stecken hinter den Verdächtigten oder mutmaßlichen Tätern V-Leute oder sogar CIA-Agenten als Strippenzieher. Gerade in den letzen Wochen werden in einer Reihe von Fällen die Hintergründe und Verstrickungen immer mysteriöser.

Propaganda statt Aufklärung

Doch statt Licht in das Dunkel der Geheimdienste und ihrer Rolle bei „Terroranschlägen“ zu bringen, stimmte am vergangenen Montag (2. März) die ARD ihre Zuschauer auf die angeblich drohende Gefahr durch islamistische Gotteskrieger in Deutschland ein. Unter dem Titel „Terroristenjagd im Sauerland“ lieferten die Autoren Peter Gerhardt und Ahmet Senyurt ein Propagandawerk ab, das vorgab, „den größten geplanten Terroranschlag in der Geschichte der Bundesrepublik“ vom September 2007 nachzuzeichnen.

Dass man dabei die Beschuldigten präjudizierend als Täter darstellte, ist nur eine der – vermutlich beabsichtigten – Unzulänglichkeiten. Erst im April 2009 wird der Prozess gegen die Drei von der „Sauerland-Zelle“ in Düsseldorf beginnen. Aufgabe des Gerichts wäre es dann eigentlich, den genauen Tathergang im Falle von Fritz Gelowicz, Daniel Schneider und Adem Yilmaz bis zur Verhaftung am 4. September 2007 durch Polizei und GSG9 zu rekonstruieren. Das haben die Autoren zur öffentlichen Einstimmung auf das Gerichtsverfahren nun schon „erledigt“.

Tenor: Ein idyllisches Dorf im Sauerland wird in Angst und Schrecken versetzt, nachdem sich die „Täter“ zum Bombenbau in ein Ferienhaus einquartiert hatten, dort mit 700 kg Wasserstoffperoxid hantierten, aus dem sie Bomben mit der Sprengkraft einer halben Tonne herstellen wollten. Was die Sache laut ARD noch schlimmer macht: Die Köpfe der Gruppe sind deutsche Konvertiten, die in afghanischen Terrorcamps dafür ausgebildet worden waren. al Qaeda und die Islamische Jihad Union (IJU) seien ihre organisatorische Heimat.

Der bestürzte Zuschauer begreift schnell: die Gefahr lauert im kleinsten Dorf und jeder deutsche Islam-Konvertit könnte ein mutmaßlicher Terrorist sein.

BKA-Präsident Ziercke beruft sich auf CIA-Erkenntnisse und tönt vor laufender Kamera überzeugt ins Mikrofon: „Das ist die aktuelle Strategie von al Qaeda, die auch mit der IJU eng vernetzt sind, dass man junge Konvertiten aus westlichen Ländern sucht, weil man sich hier dann in der Umgebung besser auskennt, weil man das westliche Aussehen dann auch hat, die Infrastruktur besser kennt – das ist die aktuelle Strategie, um auch im Westen Europas Anschläge zu begehen.“

Überhaupt wurde die enge Zusammenarbeit zwischen deutschen Ermittlern und US-amerikanischem Geheimdienst CIA wiederholt in dem Film als segensreich beschworen. Die tatsächliche Rolle der Geheimdienste hingegen wurde genauso wenig erwähnt wie die Fülle der Widersprüche bei den BKA-„Ermittlungen“ im Falle der „Sauerland-Zelle“.

Zünder kamen von CIA-Kontaktmann

Bereits am 4. Februar dieses Jahres berichtete der Stern, dass sich der Fall „zunehmend als Agenten-Stück“ erweist. Wegen des Verdachts, bei der Beschaffung und Übergabe von 26 Sprengzündern an die "Sauerland-Gruppe" eine zentrale Rolle gespielt zu haben, ermittelt das BKA gegen Mevlüt K., einen 29-jährigen Türken aus Ludwigshafen. Er soll „zudem Kontakte zu hochrangigen al-Kaida-Mitgliedern und tschetschenischen sowie iranischen Mudschahidin haben. Doch seine Rolle ist noch in anderer Hinsicht interessant: Nach Informationen aus Sicherheitskreisen soll es sich bei Mevlüt K. um einen Kontaktmann des türkischen Geheimdienstes MIT und der amerikanischen CIA handeln.“ (1)

Als Kontaktmann der CIA soll er auch im Falle der „Sauerland-Gruppe“ fungiert haben und bei den Attentatsvorbereitungen eine zentrale Rolle gespielt haben, wie aus Ermittlungsunterlagen des BKA hervorgeht. Unter dem Tarnnamen „sut“ hatte er konspirativen Kontakt zu Fritz Gelowicz, „sut“ war für die Beschaffung der 26 Sprengzünder maßgeblich verantwortlich. Aus abgehörten Gesprächen geht hervor, dass der mutmaßliche CIA-Informant Mevlüt K. für die Sauerland-Gruppe „der Chef“ war, von dem die Anweisungen kamen.

Doch es wird noch verworrener: der wichtigste Kontaktmann von Mevlüt K. in Deutschland war nach BKA-Erkenntnissen der 26-jährige Somalier Ahmed H. aus Ludwigshafen. Er wurde Mitte Februar dieses Jahres vom Landgericht Frankenthal erstinstanzlich wegen Mittäterschaft am Mord von drei georgischen Autohändlern zu lebenslanger Haft verurteilt - gemeinsam mit dem hauptbeschuldigten Deutsch-Iraker Talib O., der wiederum jahrelang als V-Mann für das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz gearbeitet hat und ausgerechnet auf Ahmed H. angesetzt war.

Laut BKA-Ermittlungen telefonierte Achmed H. während der Anschlagsvorbereitungen der Sauerland-Zelle regelmäßig wegen der Zünder mit dem V-Mann-„Chef“ der Gruppe Mevlüt K., der sich damals in der Türkei aufhielt, mittlerweile aber als „untergetaucht“ gilt. Die Übergabe von sechs Sprengzündern soll dann am 3. August 2007 durch den Somalier Achmed H. an Fritz Gelowicz. in Mannheim erfolgt sein.

Das „Phantom von Heilbronn“ und ein Leichentransport im LKA-Wagen

Doch seit Neuestem wird das „Terrorgeflecht“ noch mysteriöser und die Schlüsselfigur ist wieder Achmed H.

Ein Fall, der bislang zwar für viel Aufsehen gesorgt hatte, jedoch weder mit Geheimdiensten noch mit Terroristen in Verbindung gebracht worden war, ist der Mord an einer jungen Polizistin in Baden-Württemberg im Frühjahr 2007. Damals war die 22-jährige Polizeimeisterin Michèle Kiesewetter auf einem Parkplatz in Heilbronn mit einem Kopfschuss getötet und ihr Kollege Martin A. schwer verletzt worden.

DNA-Spuren im Streifenwagen der Polizei führten die Ermittler schließlich zu dem berüchtigten „Phantom“ – einer mutmaßlich weiblichen Täterin, die im Zusammenhang mit 39 Straftaten – darunter mehrere Mordfälle – seit Jahren gesucht wird. (2) Nach Angaben der Polizei zieht seit 1993 diese unbekannte Frau ihre „blutige Spur durch Österreich, Frankreich, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und das Saarland“. (3)

Nun fand die Polizei an der Innenseite der Windschutzscheibe jenes Autos, mit dem Talib O. und Achmed H. die Leichen der georgischen Autohändler transportiert haben sollen, die DNA des „Phantoms“. „Die Entdeckung dieser Spur birgt noch in einer anderen Hinsicht Brisanz: Denn das Auto, ein weißer Ford Escort Kombi, gehörte zur Tatzeit dem Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, wie die Staatsanwaltschaft Frankenthal auf Anfrage bestätigte. Das LKA hatte es seinem V-Mann Talib O. zur Verfügung gestellt, schreibt die Berliner Morgenpost am vergangenen Sonnabend. (4)

Unklar ist allerdings, wann das „Phantom“ in dem Ford gesessen hat. Mit wissenschaftlichen Methoden lässt sich das Alter einer DNA-Spur nicht bestimmen. Aufschlussreich hingegen mag sein, dass das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz das Fahrzeug genau in jenem April 2007 erworben hat – also zu der Zeit, als der Mord an der Polizistin Michéle Kiesewetter (+ 23.0407) geschah.

Ob und wieweit das „Phantom“ selbst in Geheimdienste verstrickt ist, bleibt vorerst ein Rätsel. Tatsache ist, dass nach der Frau seit Jahren eine der größten Polizeifahndungen in der Geschichte der Bundesrepublik läuft – bislang ohne Erfolg. Und dass, obwohl für Hinweise, die zur Aufklärung führen, eine Belohnung von 300.000,- Euro ausgesetzt wurde.

ARD – „Terror“ als Doku-Soup

Fernab der Realität passte dagegen die ARD-„Dokumentation“ ins Terrorszenario von Bundesinnenminister Schäuble. Zwar wurde hier und da erwähnt, dass die drei potentiellen Terroristen der Sauerland-Zelle geheimdienstlich überwacht worden seinen, welch perfides Netzwerk von internationalen Diensten offensichtlich jedoch im Hintergrund die Fäden zieht, blieb bewusst unerwähnt.

So hielt die Dokumentation während der ersten 40 Minuten Laufzeit die Zuschauer in dem Glauben, in der Garage des sauerländischen Ferienhauses stünden 700 kg hochexplosives Material. Am Herd einer kleinen Küche versuchten schattenhafte Figuren vergeblich, aus dem Wasserstoffperoxid ein teuflisches Gebräu zu mischen.

Tatsache war im Fall der Sauerland-Gruppe vielmehr, dass das BKA den Inhalt der Kanister bereits im Vorfeld gegen eine harmlose Chemikalie ausgetauscht hatte. Genauso hatten die Ermittler bereits vor dem Einzug der vermeintlichen Bombenbastler das gesamte Haus verwanzt und hörten jedes Wort, was dort gesprochen wurde, mit. Das 900-Seelen-Dorf Oberschlehdorn war zu einer BKA-Festung ausgebaut schon bevor die Drei das Haus bezogen. Aus angemieteten Ferienwohnungen und einem in der Nähe postierten Wohnwagen wurde jeder Schritt und Ton des Trios überwacht.

Kein Wort verliert der Film darüber, dass Wasserstoffperoxid selbst keinerlei Sprengkraft besitzt und man allenfalls durch das Hinzumischen von Aceton und Säuren daraus das sogenannte Apex (Acetonperoxid) gewinnen könnte.

Ein Chemiker und ein Physiker hatten gleich in der Folge der spektakulären Verhaftung im September 2007 das „Rezept zum Bombenbau“ aus den BKA-Angaben theoretisch nachgebaut und kamen zu dem verheerenden Resultat: „Das Rezept ist so bescheuert, ich vermute, es stammt auch vom Verfassungsschutz. Falls die Sauerland-Terroristen es nichtsdestoweniger in einem Ausbildungscamp gelernt haben sollten, müssten sie ihr Schulgeld zurückfordern.” Selbst wenn sie bis zum Endprodukt Apex alles richtig gemacht hätten, würde das Pulver bereits durch eine mäßige Erschütterung gezündet werden – also zum Beispiel bereits beim Abpacken.

Gerade die letzte Eigenschaft mache Acetonperoxid für professionelle Anwendungen völlig unbrauchbar. Größere Mengen würden regelmäßig detonieren, bevor sie an die gewünschte Stelle gebracht werden könnten. Experten bezweifeln, dass jemals irgendein größerer Anschlag mit Acetonperoxid verübt wurde. (5)

Genauso wenig haben sich die Filmautoren die Mühe gemacht, dem Phantom der Islamischen Jihad Union – der stets von Generalbundesanwältin Monika Harms ins Feld geführten angeblichen Terrororganisation – nachzugehen. Vielmehr behaupten sie, bei der IJU sei das Trio ausgebildet worden und in der IJU seien die Drahtzieher zu suchen. Das kann möglich sein, doch gerade dann wären die Sauerland-„Terroristen“ in bester Gesellschaft der Geheimdienste gewesen: Bereits im Jahre 2004 bezeichnete der damalige britische Botschafter in Usbekistan, Craig Murray, die IJU als ein Gespenst, das von der korrupten usbekischen Regierung mit Unterstützung der CIA ins Leben gerufen und nach Bedarf instrumentalisiert worden war. (6)

Geflissentlich verharmlost wurde auch die Rolle von Yehia Yousif. Der Ägypter wurde als Hassprediger dargestellt, der vor allem Fritz Gelowicz auf den Weg des Dschihad gebracht hätte. Tatsache ist jedoch vielmehr, dass Dr. Yousif über mindest sechs Jahre als verlässlicher Partner und Informant des Baden-Württembergischen Verfassungsschutzes fungierte. (7)

Egal, wohin man im Umfeld vermeintlicher „Terroristen“ schaut: Die Dienste hatten und haben ihre Hände im Spiel. Wie die Richter im kommenden Prozess die Fülle der mysteriösen Verstrickungen bewerten, ob sie ihnen überhaupt nachgehen, ob es ihnen gelingt, Licht ins Dunkel der geheimdienstlichen Tätigkeiten im Umkreis der Sauerland-Gruppe zu bringen, ist fraglich. In vergleichbaren Prozessen wurde über geheimdienstliche Verstrickungen meist einvernehmlich der Mantel des Schweigens gelegt.


(1) http://www.stern.de/panorama/:Sauerland-Zelle-Mutma%DFlicher-CIA-Mann-der-Chef/653678.html

(2) http://www.polizeien-bw.de/servlet/PB/show/1280438/Flyer%20 Soko%20Parkplatz%20-%20deutsch%2013.01.2009.pdf

(3) http://www.sol.de/news/Mord-Heilbronn-Polizistin;art26205,2677526

(4) http://www.morgenpost.de/printarchiv/seite3/article1049398/Das_Phantom_und_die_Terrorzelle.html

(5) http://blog.hintergrund.de/?p=221

(6) http://www.craigmurray.org.uk/archives/2007/10/islamic_jihad_u_1.html

(7) http://www.hintergrund.de/20070928124/globales/terrorismus/die-spur-der-dienste.html

 

 


 
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Donnerstag, den 02. Dezember 2010 um 13:23 Uhr

EU-Kommission verlängert Staatshilfen

4.600 Milliarden Euro für die Banken

In den vergangenen zwei Jahren haben die EU-Staaten 4.589 Milliarden Euro bereitgestellt, um den Banken zu helfen. Deutschland brachte davon 592 Milliarden Euro auf. Die EU-Kommission verlängert nun diese Beihilfen.

01. Dezember 2010

Seit Beginn der Bankenkrise vor mehr als zwei Jahren haben die EU-Staaten knapp 4.600 Milliarden Euro als Hilfen für die Finanzbranche bereitgestellt. „Die Finanzkrise hat die Mitgliedstaaten veranlasst, gewaltige Summen bereitzustellen, um die Finanzstabilität aufrechtzuerhalten“, erklärte EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia am Mittwoch in Brüssel. Zwischen Oktober 2008 und Oktober 2010 genehmigte die Europäische Kommission nach eigenen Angaben Hilfen der 27 Mitgliedstaaten für den Finanzsektor im Umfang von insgesamt 4.589 Milliarden Euro.

Am meisten Geld brachte den Angaben zufolge Großbritannien mit rund 850 Milliarden Euro auf, gefolgt von Irland mit 723 Milliarden Euro. Deutschland liegt mit einer Summe von 592 Milliarden Euro auf dem vierten Platz. Die Summe der tatsächlich von den Finanzinstituten in Anspruch genommenen Hilfen liegt jedoch mit rund 1.100 Milliarden Euro im vergangenen Jahr sowie 957 Milliarden Euro im Jahr 2008 deutlich unter der Gesamtsumme. Rund drei Viertel dieser Hilfen stellten die 27 EU-Staaten in Form von Garantien bereit.

Brüderle begrüßt die Entscheidung

Trotz der Anzeichen für eine Erholung der Wirtschaft verlängerte die Kommission die Beihilfen bis 2011. Die Bestimmungen werden jedoch verschärft, um ein schrittweises Ende der Hilfen einzuleiten. Beispielsweise muss jede Bank ab Beginn des kommenden Jahres als Gegenleistung für staatliche Hilfen einen Umstrukturierungsplan vorlegen.

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) begrüßte die Entscheidung, die Hilfen nach und nach zurückzunehmen. Die EU-Kommission zeige damit, dass sie Kurs halte und die Strategie „des graduellen Ausstiegs aus den Konjunkturmaßnahmen weiter umsetzt“. Nur wenn sich der Staat aus der Wirtschaft wieder zurückziehe, „schaffen wir den Raum für Innovationen und nachhaltiges Wachstum und vermeiden Wettbewerbsverzerrungen“, sagte Brüderle in Berlin.

Lest bitte hier alles

Nun schaut mal, es wird Geld verliehen, was die Länder überhaupt nicht besitzen. Das machen Bürgschaften möglich!

 

Länder, die selber am Abgrund schweben, bürgen noch für andere Länder. Und wenn die dann wieder zahlungsunfähig werden, werden erneute Gelder gesponsort. Das ist wie ein Schneeballsystem. Daraus kann ja keiner mehr aussteigen, ohne dass man selber mit unter geht. - Und kaltlächelnd sagt das Brüderle:

"Das sind doch nur Bürgschaften". -

Mit den Finanzspritzen sollen die bankrotten Länder jetzt wieder auf die Beine kommen. Dem Volk muss man jegliche Wohltaten streichen, die Renten kürzen, die Gesundheitsvorsorge, staatliche Leistungen bis auf ein Minimum beschränken, jedes verzichtbare Personal entlassen,  Löhne der Belegschaften senken, Urlaubsansprüche eingrenzen, Arbeitszeiten verlängern.

 

Zurück bleibt dann ein armes Massenvolk, das auf staatliche Unterstützung angewiesen ist und sich lediglich nur das Notwendigste kaufen kann. Es kommt zum Einbruch des Binnenmarktes und der Staat nimmt weniger Steuern ein! - So, auf diese Weise soll das Land genesen und wieder seinen Verpflichtungen nachkommen können? - Nicht vergessen, es muss ja auch noch die ganzen Schulden abzahlen, für die in der EU gebürgt wurde!

 

Ich denke, dass man für solche Wünsche Zauberer benötigt! - Allerdings, es sind doch nur Bürgschaften. Man kann doch immer wieder neue Kredite gewähren. So kann man einen Zusammenbruch noch lange hinauszögern. Es darf nur keiner ausscheren! Dann bricht das Kartenhaus zusammen!

 

Und Wachstum erreicht man mit dem Geld, das man den Bürgern vorenthält. Es muss nur regelmässig verkündet werden, wie gut die Wirtschaft funktioniert, damit die Bürger nicht an dem Lügen-Gebilde zweifeln. Und die Arbeitslosen packt man in Schubladen und versteckt sie. Dann darf Monat für Monat gejubelt werden.

Die EU-Staaten haben knapp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.600 Milliarden Euro

als Hilfen für die Finanzbranche bereitgestellt.

Großbritannien ist dabei mit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 850 Milliarden Euro

Irland mit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .723 Milliarden Euro

Deutschland mit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 592 Milliarden Euro

In Anspruch genommen wurden 2008:  1.100 Milliarden Euro

Und 2009: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 957 Milliarden Euro

Das sind Summen, nicht wahr? Unsereiner ist froh, wenn man mal Hunderter in den Händen hält. Tausender sind schon bald traumhafte Zahlen, wenn wir sie besitzen. Zehntausende, ja wer hat denn die? Hunderttausende sind eine Utopie für uns.

Ab einer Million mitreden zu können, müsste man im Lotto gewinnen. Was den Milliarden-Bereich betrifft, das sind Summen, die unser Vorstellungsvermögen übersteigen!

Wir reden darüber, schreiben die Zahlen, können aber sonst damit nicht viel anfangen. Diese Summen kommen in unserem Lebensbereich nicht vor.

 

 


 

 

Es begann mit einer Lüge Teil 1

 

 

 Teil 2

 

 

Teil 3

 

 


 

Hier eine Liste der See- oder Erdbeben seit 1985.

 

 

 

 

 

 

 

19. September 1985 Michoacán Mexiko 9.895 inoffiziell über 30.000 Tote
10. Oktober 1986 Kermadec-Inseln
6. März 1987 El Salvador 1.000 10
20. August 1988 Nepal und Indien 1.450
7. Dezember 1988 Westen Armeniens 25.000 Eine Million Obdachlose, siehe Erdbeben von Spitak 1988
17. Oktober 1989 San Francisco, Kalifornien USA 63 hohe Sachschäden, siehe Loma-Prieta-Erdbeben
18. April 1990 Gorontalo, Sulawesi Indonesien 3 26 7,6 MW 2

 

14. Juni 1990 Culasi, Panay Philippinen 4 18 7,1 MS 2
20. Juni 1990 Rasht Iran 40.000 bis 50.000 Mehr als 500.000 Obdachlose. Zerstört wurden die Städte Rasht, Manjil und Rudbar sowie 700 Dörfer am Kaspischen Meer. Dieses Beben wird auch Manjil-Rudbar-Beben genannt.
16. Juli 1990 Luzon Philippinen 2.412 25 7,8 MS 2
19. Oktober 1991 Norden Indiens 1.500 10 7,0 MS 2

 

13. März 1992 Erzincan in Anatolien Türkei 498 27
28. Juni 1992 Kalifornien USA 1 1 7,6 MS 2

 

12. Dezember 1992 Seebeben in der Region Flores Indonesien 2.500 Tsunami bis zu 25 m 28 7,8 MW 2
30. September 1993 Maharashtra Indien fast 10.000 7 6,2 MW 2
17. Januar 1994 Los Angeles USA 72 einer der teuersten Versicherungsfälle der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, siehe Northridge-Erdbeben 18
17. Januar 1995 Kōbe Japan 6.433 Erdbeben von Kōbe 1995 22 6,9 MW 2

 

27. Mai 1995 Neftegorsk Russland 1.989 11 7,1 MS 2

 

3. Februar 1996 Lijiang Yunnan 322 3.925 Schwer- und 13.000 Leichtverletzte. Etwa 358.000 Häuser zerstört und 654.000 beschädigt, mehr als 320.000 Obdachlose. Maximale Intensität in Lijiang. Komplexes Ereignis. 11 6,6 MS[10]/2
10. Mai 1997 Ostiran 1.728 inoffiziell 3.000 Tote 10
30. Mai 1998 Badakhshan Afghanistan 4.000 33 6,6 MW 2 17. Juli 1998 Papua-Neuguinea 2.183 Alle Opfer durch Tsunami an der Nordküste 10
25. Januar 1999 Kolumbien 1.885 17 6,2 MW 2

 

15. Juni 1999 Mexiko 20 70 7,0 MW 2
17. August 1999 Gölcük nahe Izmit Türkei 17.118 50.000 Verletzte 17 7,6 MW 2
21. September 1999 Taiwan 2.400 Vier starke Nachbeben innerhalb von vier Stunden, 50.000 Verletzte 33 7,7 MW 2/3
30. September 1999 Oaxaca Mexiko 33 61 7,5 MW 2
4. Juni 2000 Sumatra Indonesien 103 33 7,7 3
16. November 2000 Neubritannien Papua-Neuguinea 2 Zwei Seebeben, das zweite wiederum aus zwei Erdstößen
13. Januar 2001 El Salvador 844 60 7,7 VIII 2/3
26. Januar 2001 Bhuj, Gujarat Indien 20.005 16 7,7 X 2/3
13. Februar 2001 El Salvador 315 10 6,6 VI 3
23. Juni 2001 Peru 103 33 8,4 VIII 2
3. März 2002 Hindukusch Afghanistan 166 226 7,4 3
5. März 2002 Mindanao Philippinen 15 31 7,4 3
25. März 2002 Hindukusch Afghanistan 1.000 8 6,1 3
21. Mai 2003 Algerien 2.266 Seebeben vor Algerien 2003 12 6,8 X 2/3
26. September 2003 vor Hokkaidō Japan Tokachi-Seebeben, eine Stunde später Nachbeben
27. September 2003 Altai Russland 3 Erhebliche Zerstörungen, Erdrutsche, 1800 Obdachlose, stärkstes Erdbeben in der Region seit 1761, spürbar in weiten Teilen Westsibiriens und Kasachstans
26. Dezember 2003 Bam Iran über 31.000
28. November 2004 vor Hokkaidō Japan mind. 10 Verletzte
23. Dezember 2004 Macquarieinsel Australien
26. Dezember 2004 vor der Küste Sumatras Indonesien 230.000 Zwei Seebeben und zahlreiche Nachbeben, Tsunami in Indonesien, Thailand, auf den Andamanen und den Nikobaren, in Sri Lanka, Indien, Malediven, Somalia, Kenia und Tansania; siehe Seebeben im Indischen Ozean 2004
22. Februar 2005 Provinz Kerman Iran 600 Erdbeben von Sarand 2005 14 6,4 3
28. März 2005 vor der Küste Sumatras Indonesien 1.300 Erdbeben vor Sumatra 2005 30 8,6 3
13. Juni 2005 Tarapaca Chile 11 Epizentrum 115 km nordöstlich von Iquique 116 7,7 2
15. Juni 2005 USA Epizentrum ca. 500 km nordwestlich von San Francisco 15 7,2 3
24. Juli 2005 Andamanen und Nikobaren vor den Inselgruppen im Indischen Ozean 16 7,2 3
8. Oktober 2005 Kaschmir Pakistan und Indien 86.000 mit Zerstörungen in Islamabad und bis ins nordöstliche Afghanistan; siehe Erdbeben in Kaschmir 2005 26 7,6 VIII 2/3
5. Dezember 2005 Demokratische Republik Kongo 6 Erdbeben am Tanganjikasee 2005 22 6,8 2
27. Januar 2006 Bandasee Indonesien 397 7,6 3
20. April 2006 Korjakien Russland 0 Stärkstes Beben in der Region seit über 100 Jahren; drei Dörfer völlig, Verwaltungszentrum Tilitschiki stark zerstört 22 7,6 3
3. Mai 2006 Tonga keine 55 7,9 VII 2/3
27. Mai 2006 Java Indonesien 6.200 vor der Küste bei Jogjakarta 13 6,3 2
17. Juli 2006 Java Indonesien 749 Seebeben vor Java Juli 2006 34 7,7 1/2
15. November 2006 Kurilen Russland 10 8,3 3
26. Dezember 2006 Taiwan Zwei Erdbeben im Abstand von 8 Minuten 30/10 7,1/6,9 3
13. Januar 2007 Kurilen Russland Im Meer nahe Japan 10 8,2 3
6. März 2007 Sumatra Indonesien 67 Zwei Erdbeben, siehe Sumatra-Erdbeben vom März 2007 19/11 6,4/6,3 VIII 2/3
25. März 2007 Vanuatu 34 7,1 2/3
1. April 2007 Salomonen 52 Seebeben bei den Salomonen 2007 24 8,1 3
16. Juli 2007 im Meer vor Niigata Japan Vorher am selben Tag ein Erdbeben der Stärke 6,6 mit 11 Toten und rund 900 Verletzten im Nordosten des Landes; siehe Niigata-Chūetsu-Küstenerdbeben 2007 350 6,8 3
1. August 2007 Vanuatu im Meer vor dem Inselstaat 120 7,2 3
15. August 2007 Chincha Alta Peru 514 Im Meer nahe Chincha Alta, etwa 1.500 Verletzte; siehe Erdbeben von Peru 2007 39 8,0 VIII 2/3
12./13. September 2007 Sumatra Indonesien 25 Serie von mehr als 30 Erd- bzw. Seebeben am sogenannten Pazifischen Feuerring, das heftigste mit Stärke 8,5 etwa 100 Kilometer vor der Insel Sumatra in etwa 30 Kilometern Tiefe, siehe Sumatra-Erdbeben vom September 2007
14. November 2007 nahe Tocopilla Nordchile 2 Rund 65 Verletzte 40 7,7 VIII 2/3
9. Dezember 2007 südlich der Fidschi-Inseln südlicher Pazifik zwischen Neuseeland und Tonga 153 7,8 3
19. Dezember 2007 Alaska USA 34 7,2 3
20. Februar 2008 vor der Westküste Sumatras Indonesien 3 25 Verletzte. Am 25. Februar kam es zu einem Nachbeben
20. März 2008 Provinzen Xinjiang und Xizang China Es kam nur zu Sachschäden 10 7,2 3
9. April 2008 Vanuatu und Loyalitätsinseln 33 7,3 3
12. April 2008 Macquarie Insel Australien 16 7,1 3
12. Mai 2008 Sichuan China 87.000 374.000 Verletzte, mehr als 17.000 Vermisste; siehe Erdbeben in Sichuan 2008
29. Oktober 2008 Südwesten von Pakistan 350 Erdbeben in Pakistan 2008 14 6,4 3
16. November 2008 vor der Nordküste von Sulawesi Indonesien 6 30 7,3 3
24. November 2008 vor der Westküste von Kamchatka Russland 493 7,3 3
3. Januar 2009 135 Kilometer vor Manokwari an der Nordküste von Papua Indonesien 5 Zwei Erdbeben im Abstand von drei Stunden und einer Entfernung von 70 km. Das zweite, etwas schwächere Erdbeben wurde sehr wahrscheinlich durch das erste Erdbeben ausgelöst. Beide Beben gehen auf Subduktion der Pazifischen Platte unter die Australische Platte
15. Januar 2009 Östlich der Kurilen Russland 36 7,4 1
11. Februar 2009 Talaud-Inseln, in der Nähe von Sulawesi Indonesien 42 Verletzte 20 7,2 1
19. März 2009 südsüdöstlich von Nuku'alofa Tonga 34 7,6 1
6. April 2009 In der Nähe von L’Aquila Italien 295 Erdbeben von L’Aquila 8,8 6,3 1
28. Mai 2009 Vor der Küste von Honduras 7 10 7,3 1
15. Juli 2009 vor der Westküste der Südinsel Neuseeland 12 7,8 3
10. August 2009 vor der Küste der Andamanen Indien 33 7,5 3
02. September 2009 Java Indonesien mind. 72 46 7,0 VII 3
29. September 2009 bei Samoa mind. 190 Tote Das Erdbeben bei den Samoainseln löste einen Tsunami aus. 18 8,0 VII 2/3
30. September 2009 ca. 60 km westlich von Padang , Sumatra Indonesien über 1.100 Tote Sumatra-Erdbeben vom September 2009 81 7,5 VIII 2/3
07. Oktober 2009 Lata,Santa-Cruz-Inseln Salomonen 35 7,8 VII 3
03. Januar 2010 Rendova Salomonen 25 7,1 VIII [22]

 

12. Januar 2010 nahe Port-au-Prince Haiti bis zu 300.000 Erdbeben in Haiti 2010 13 7,0 X [23]
26. Februar 2010 nahe Okinawa Inselgruppe südlich von Japan 22 7,0 [24][25]
27. Februar 2010 im Meer vor Maule Chile 528 Erdbeben in Chile 2010 35 8,8 VIII [26]
08. März 2010 bei Karakoçan Türkei 51 12 6,1 VIII 3
11. März 2010 bei Rancagua Chile keine 11 6,9 X [27]
04. April 2010 südlich von Guadalupe Victoria, Baja California Mexiko 2 Niederkalifornien-Erdbeben von 2010 10 7,2 IX [28]
06. April 2010 Banyak-Inseln vor Nordsumatra Indonesien keine 31 7,7 VIII 2

 

13. April 2010 Yushu, Provinz Qinghai China über 2.000 Yushu-Erdbeben 2010 17 6,9 IX 1/2
09. Mai 2010 vor der Küste Nordsumatras Indonesien keine 45 7,2 VII 3
27. Mai 2010 Vanuatu keine 36 7,2 VII 3

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Erd-_und_Seebeben

 

 

 

 









 

 

 

 

Bundesregierung genehmigt sich eine Gehaltserhöhung

 

 

Gestern, 21:46 Uhr

ddp

 

Köln (ddp). Das Bundeskabinett erhöht die eigenen Gehälter. Wie die Zeitungen «Express» und «Berliner Kurier» (Freitagausgaben) vorab berichteten, sollen nach dem von der Regierung verabschiedeten Gesetzentwurf zur Anpassung der Beamtenbesoldung für 2010 und 2011 die Bezüge von Bundeskanzlerin, Ministerin und Staatssekretären in drei Schritten angehoben werden. Eine Erhöhung habe es seit acht Jahren nicht mehr gegeben. Diesen Artikel weiter lesen

 

Laut Bund der Steuerzahler verdiene die Kanzlerin ohne Abgeordnetenbezüge derzeit 15 832,79 Euro pro Monat, schrieben die Blätter. Nach dem Gesetzentwurf bekomme sie ab 1. August kommenden Jahres im Monat 334,49 Euro mehr. Die Minister erhielten statt bislang 12 860,29 Euro demnächst 13 131,98 Euro. Die erste Gehaltserhöhung solle rückwirkend zum 1. Januar 2010 erfolgen. Bis Ende 2011 gebe es insgesamt 2,3 Prozent mehr.

 

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, Volker Beck, kritisierte: «Das ist hochgradig unsensibel.»

Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Karl Heinz Däke, sagte den Zeitungen: «In diesem Jahr macht der Bund 100 Milliarden neue Schulden - so viel wie nie zuvor. In dieser dramatischen Haushaltssituation verbietet es sich von selbst, dass sich die Regierung höhere Gehälter zubilligt.»

Ein Sprecher der Bundesregierung sagte dagegen, wegen der Nullrunden der vergangenen Jahre sei der «notwendige Gehaltsabstand» zu den Bezügen der der Regierung unterstellten Beamten derzeit nicht mehr gewahrt.

ddp

 

Dazu so richtig passend:

 

Urteil : Stromkosten-Erstattung wird auf Sozialhilfe angerechnet

Kassel. Sozialhilfe-Empfänger, die eine Rückzahlung der Stromkosten erhalten, bekommen weniger Sozialleistungen ausgezahlt. Das hat das Bundessozialgericht in Kassel entschieden.

 

Erhalten Sozialhilfeempfänger zuviel gezahlte Stromkosten von ihrem Energielieferanten zurückerstattet, verringert dieser Betrag die Sozialhilfeleistung. Denn die Stromkostenerstattung sei als Einkommen anzurechnen, entschied das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil. Dies verletze auch nicht den Gleichheitsgrundsatz.

In dem verhandelten Rechtsstreit hatte die Stadt Bielefeld einem Sozialhilfeempfänger die Hilfeleistung für Februar 2006 um 205 Euro gekürzt. Sie begründete dies damit, dass der Hilfebedürftige diesen Betrag von den Stadtwerken als Stromkostenerstattung überwiesen bekommen hatte. Der Zahlbetrag sei einkommensmindernd auf die Sozialhilfe anzurechnen.

 

Stromkostenerstattung wird als Einkommen gewertet

Der Sozialhilfeempfänger wollte dies nicht hinnehmen und argumentierte, der erstattete Guthabensbetrag sei Schonvermögen. Außerdem werde der Gleichbehandlungsgrundsatz verletzt. Er werde gegenüber jenen benachteiligt, die einen geringeren Stromkostenabschlag zahlen. Während er Energie spare und der Erstattungsbetrag als Einkommen angerechnet werde, gelte dies nicht für Sozialhilfeempfänger, die vorab geringere Stromkostenabschläge gezahlt hätten.

Der 8. Senat des BSG wies den Fall an das Landessozialgericht in Essen zurück, das die genaue Hilfebedürftigkeit des Klägers feststellen muss. Allerdings habe das LSG zurecht die Stromkostenerstattung als Einkommen auf die Sozialhilfe angerechnet. Denn zum Einkommen zählten alle Einkünfte in Geld oder Geldeswert, die der Hilfebedürftige im Bedarfszeitraum erhalten hat. Der Sozialhilfeempfänger habe es im übrigen selbst in der Hand, seinen Energieverbrauch an den monatlichen Stromkostenabschlägen anzupassen. (ap)

 

http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Stromkosten-Erstattung-wird-auf-Sozialhilfe-angerechnet-id467298.html

Lest Euch bitte auch die Kommentare durch. Wer Strom spart, ist der Dumme!






Thüringen

Rente mit 51

 

Althaus bekommt offenbar 8500 Euro Ruhegehalt pro Monat. - Foto: ddp

 

Im hoch verschuldeten Thüringen werden Ex-Minister besonders gut versorgt – das gilt auch für den früheren Regierungschef Dieter Althaus.

 

 

 

Dicke Dienstwagen haben sie wie ihre Kollegen anderswo, auch dienstbare Geister und gute Gehälter. Allerdings ist ihr Job oft aufreibend, zumal ihnen Wähler und Medien im Nacken sitzen. Was den womöglich aufkommenden Neid auf Thüringer Minister aber wirklich nicht dämpft, sind ihre Altersbezüge. Da sind sie offenbar einsame Spitze. „Kein Bundesland leistet sich eine so üppige Ministerversorgung wie Thüringen“, empört sich Grünen-Landeschef Dieter Lauinger.

 

Es ist nicht unbedingt die Höhe der Ruhegehälter, die gerade wieder Aufsehen erregt. Vielmehr ist es der Zeitpunkt, zu dem sie fällig werden. Denn reif für die Rente ist ein Minister im Freistaat schon nach zehn Jahren im Amt. Scheidet er dann aus, bekommt er mindestens die Hälfte seiner Dienstbezüge als Sofortrente.

 

 

Als prominentester Nutznießer gilt Dieter Althaus. Bis Herbst 2009 war er CDU-Ministerpräsident. Anfang vergangenen Jahres hatte er einen schlimmen Skiunfall gehabt, bei dem eine Frau ums Leben gekommen war. Laut Berechnung des Bundes der Steuerzahler hat Althaus – nach sieben Jahren als Kultusminister und sechs Jahren als Regierungschef – derzeit ein Ruhegehalt von monatlich rund 8500 Euro. Dem Steuerzahlerbund verschlägt das schier die Sprache: „Der sogenannte Eckrentner bekommt rund 1000 Euro. Dafür hat er aber auch ein ganzes Leben lang geschafft“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Mahrle.

 

 

 

Althaus fühlt sich mit seinen 51 Jahren noch voller Tatkraft. Er heuerte jüngst als Vize-Präsident beim Autozulieferer Magna an, einem österreichisch-kanadischen Weltkonzern. Die damit verbundenen Einkünfte werden offenbar nicht auf sein Ruhegehalt angerechnet.

 

 

 

Wie befremdlich die Anfang der 90er Jahre beschlossene Regelung geworden ist, zeigt sich bei Christian Carius. Er ist mit 33 Jahren das Küken der Landesregierung. Als Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr hat er ganz sicher ein herausgehobenes Staatsamt. Aber dass er sehr viel mehr geschlaucht wird als ein Dachdecker oder Berufsschullehrer, ist unwahrscheinlich. Trotzdem kann er mit 55 Jahren in Rente gehen. Er muss nur vier Jahre als Minister durchhalten.

 

 

 

Thüringen hat mehr als 15 Milliarden Euro Schulden. In diesem Jahr sollen gut 800 Millionen Euro dazukommen – die höchste Summe in den neuen Bundesländer. Wegen Althaus und anderer Ex-Minister haben sich die Aufwendungen für die Ruhegehälter im aktuellen Etat auf 1,5 Millionen Euro fast verdoppelt. Das ist keine Summe, die im Fall einer Einsparung Thüringens Finanzen retten wird. Aber das Signal ist verheerend. Auch die Ministerpräsidentin hat das inzwischen erkannt.

 

 

 

http://www.tagesspiegel.de/politik/rente-mit-51/1844076.html

 

 

 

Bitte den gesamten Artikel lesen. Ich habe nur einen Auszug daraus kopiert.

 

Wichtig ist ja das Erkennen der Vorgehensweisen! - Diese Schmarotzer sorgen vorzüglich für sich und dem Volk wird angezeigt, dass es über seine Verhältnisse gelebt hätte! - Da steht einem der Schaum vor dem Mund.

 

Es war nicht immer so, dass ich verschiedene Politiker als Schmarotzer bezeichnet habe. - Doch seit Hartz4 und den ganzen Missbrauchs- und Schmarotzerattacken fühle ich mich verpflichtet, auf diese Weise respektlos mit ihnen umzugehen. - Das Internet hält ja alles fest. Fast alle deutschen Politiker haben sich daran beteiligt.

 

Wolfgang Clement und Franz Müntefering waren direkt fixiert auf dieses Thema. - Bei Clement war klar, warum das geschah. - Er sitzt heute ja bei einem grossen Zeitarbeitskonzern! -

 


 

Nun zurück zu dem Artikel:

 

 

 

Bevor jetzt zu Sparattacken gerufen wurde, dass man bei und an den Massen sparen muss, bedienen sich die Politiker noch einmal satt! - Volk vergisst ja wieder!

 

Wer sagte noch mal, dass die Bürger nur die Ereignisse von einer Tagesschau bis zur nächsten registrieren?

 

 

 

 

 





Es ist nicht mehr zu fassen - welch ein abgebrühtes Pack!

 

 

 

 

 

Mitten in der Krise EU-Politiker gönnen sich 1500 Euro extra

 

 

 

Der Euro in seiner schwersten Krise und wir müssen sparen, sparen, sparen...

 

 

 

Die Politiker werden nicht müde, uns das bei jeder Gelegenheit einzubläuen. Doch: Für sie selbst gilt das offenbar nicht! Zumindest nicht für die EU-Politiker!

 

Mitten in der dunkelsten Stunde der Europäischen Union gönnen sie sich eine Aufstockung ihrer sogenannten Sekretariatszulage zur Bezahlung von Mitarbeitern. Jedem der 736 Volksvertreter stehen dafür ab Mai 1500 Euro monatlich mehr zu! Damit nicht genug: Auch im kommenden Jahr sollen nochmals 1500 Euro draufgelegt werden, sodass es insgesamt 3000 Euro mehr wären.

 

 

 

Schon jetzt stehen jedem EU-Parlamentarier für Assistenten, von denen etwa 5000 im Parlament beschäftigt sind, mehr als 17 000 Euro zu.

 

 

 

Die meisten Volksvertreter halten den warmen Geldsegen für ihr Büro für gerechtfertigt. Ihre Begründung: Schließlich müssten sie durch den Vertrag von Lissabon, der EU-Reformen regelt, mehr arbeiten!

 

Kritik hagelt es von den Grünen. „Angesichts der aktuellen Lage ist dies nicht vertretbar“, sagte am Donnerstag in Straßburg die deutsche grüne Abgeordnete Helga Trüpel.

 

 

 

Das zusätzliche Geld für 2011 soll erst später beschlossen werden.

 

 

 

EU-Abgeordnete verdienen ein monatliches Grundgehalt von rund 7600 Euro, mit Tagegeldern kann diese Summe leicht 10 000 Euro monatlich überschreiten. Die Mitarbeiterpauschale beträgt bislang 17 000 Euro.

 

Zum Vergleich: Ein Bundestagsabgeordneter bekommt auch ein Grundgehalt von rund 7600, hinzu kommt eine Kostenpauschale von knapp 4000 und eine Mitarbeiterpauschale in Höhe von rund 15 000 Euro monatlich.

 

 

 

Bitte die Seite besuchen

 

 

 

Mir geht es nicht in erster Linie um die Summen, die vergeben werden!

 

Aber zum Zeitpunkt der sehr schweren EU-Krise - wo man dem Volk alles mögliche abverlangt, wo das Volk seinen Gürtel enger schnallen soll, da erhöhen sich diese Schmarotzer soooo dreist ihr Einkommen!

 

 

 

Das ist ein Schlag ins Gesicht für jeden EU-Bürger, der unter den verordneten Sparmassnahmen leiden muss!

 

Eine Rücksichtnahme scheinen die nicht zu kennen!

 

Macht doch nur 1.104.000 Euro pro Monat mehr aus!

 

 

 

Und pro Jahr sind das doch nur:   13.248.000 Euro - die das mehr kostet!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und die Leute, die sich krumm arbeiten,  müssen auch noch dieses Pack mit

 

 

 

unterstützen!

 

 

 

 

 

 

Diese Ohnmacht, das alles dulden zu müssen, macht mich krank!

 

 

 




Diätenhoch

Hand hoch, wer mehr Geld will?


10. Dezember 2009 20.36 Uhr, OLAF WEDEKIND

1,2 Prozent für den öffentlichen Dienst, aber 9,6 Prozent für die Abgeordneten. Das soll gerecht sein?



Da hoben Berlins Abgeordnete gern die Hand. Bei ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr stimmten sie am Donnerstag neben dem Doppelhaushalt 2010/11 auch ihrer Diätenerhöhung zu. Das Handheben für mehr Geld dauerte gerade mal 15 Sekunden. Ab Januar 2010 steigen ihre Bezüge damit um 282 Euro auf 3233 Euro im Monat. Macht unterm Strich ein Plus von 9,6 Prozent. Die unabhängige Diätenkommission hatte indes nur 1,8 Prozent vorgeschlagen.

Ein kräftiger Schluck aus der Diätenpulle, auch wenn die Einkommen der Landespolitiker seit 2001 eingefroren waren. Das Berliner Abgeordnetenhaus ist ein sogenanntes "Feierabend-Parlament“. Das heißt: Die meisten der 149 Parlamentarier gehen neben ihrem Mandat noch einem Beruf nach. Nur vier Abgeordnete der Grünen haben gegen die Diätenerhöhung gestimmt.

Berlins Staatsdiener dürfte die Diäten-Erhöhung besonders ärgern. Denn den gut 50000 Arbeitern und Angestellten im öffentlichen Dienst hat der Senat bisher nur eine Tarifanpassung von 1,2 Prozent angeboten. Mehr geht angeblich nicht.

Deutlich weniger Einigkeit im Plenum herrschte gestern bei der Debatte über den Doppelhaushalt 2010/2011. Die Opposition warf der rot-roten Koalition Zerstrittenheit und fehlende Visionen vor. „Dieser Haushalt ist nicht Ausdruck einer Wirtschaftskrise, sondern vor allem auch einer Sinnkrise dieser Regierung“, schimpfte CDU-Fraktionschef Frank Henkel (46).

Sein SPD-Amtskollege Michael Müller warf der schwarz-gelben Bundesregierung vor, mit Steuersenkungen Klientelpolitik zu betreiben. Dies würde Berlin bis 2013 rund 2,5 Milliarden Euro kosten. „Das kann man nicht hinterher sparen, sonst würde man die Stadt kaputtsparen“, so Müller.

 

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/hand-hoch-wer-mehr-geld-will-article670218.html


Diese 15 Sekunden voller Einigkeit der Parlamentarier haben es insich!

Ich habe bisher nichts davon mitgekriegt, habe einfach mal auf gut Glück heute danach gesucht und wurde fündig!

War das nicht wert, in den Nachrichten erwähnt zu werden?

 

Das ist das Unrecht pur! Die Hartzer als Schmarotzer auszuweisen und von ihnen Zwangsarbeit zu fordern.

Für die Bürger ist natürlich kein Geld vorhanden!

 








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Interview: Die wahren Ursachen der Finanzkrise

Ghandy am Freitag, 18.12.2009 16:04 Uhr (Rating: )

Interview mit Dr. Werner Rügemer zum Thema
"Die Ursachen der Finanzkrise - oder warum wir die Staatsschulden nicht zurückzahlen sollten"

Dieses Interview wird von der Gulli Redaktion unter einer freien Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Es darf von Privatpersonen und Firmen veröffentlicht werden, ohne den Urheber (Gulli Redaktion) um Genehmigung zu bitten. Es darf gekürzt veröffentlicht werden, sofern der Sinn nicht verfälscht wird. Es darf kommerziell verwertet werden, sofern die Gulli Redaktion darüber informiert wird. Um Information nach Veröffentlichung wird freundlich gebeten.
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Interview:

Ihr voller Name: Dr. Werner Rügemer

Ausbildung / Studium / Profession: Volksschule und Gymnasium in der Rhön, Studium der Literaturwissenschaft, Pädagogik und Philosophie in München, Tübingen, Berlin und Paris; Philosophie-Promotion an der Universität Bremen zum Thema "Philosophische Anthropologie und Epochenkrise"; Publizist und Berater. Lehrauftrag am Lehrstuhl für Politikwissenschaft in der Humanwissenschaftlichen Fakultät (Lehrerausbildung) an der Uni Köln. Schwerpunkte sind Privatisierung, Public Private Partnership, Kölner Klüngel, Nation Building.

Karriere-Meilensteine: 1969 bis 1973 Geschäftsführer der deutschen Sektion der Freiwilligenorganisation Service Civil International; 1974 bis 1989 Redakteur der Zeitschrift "Demokratische Erziehung", seitdem selbständiger Publizist, Berater, Lehrbeauftragter und Stadtführer.

Alter: 67

Ihre Website? http://www.werner-ruegemer.de/

Interviewer: Herr Dr. Rügemer, vielen Dank für das nette Treffen vor einiger Zeit im Literaturkaffee Goldmund in Köln. Wir haben mehr als 3 Stunden bei Vollmilch, Latte Macchiato und Mineralwasser dieses Interview vorbereitet. Im Interview möchten wir unseren Lesern die Ursachen für die Entstehung der gegenwärtigen Finanzkrise offenlegen. Offensichtlich werden wichtige Punkte in den Massenmedien nicht erwähnt, zensiert, beschönigt... Dazu bedarf es vorab noch eines Crashkurs’ in Sachen Zentralbank- und Mindestreserve-System, da man ohne dieses Grundwissen nach dem Interview wohl genauso klug wäre wie zuvor. Man könnte hierzu wohl entweder den Film "Money as Debt" oder die erste Hälfte des etwas aufwändiger produzierten Films "Zeitgeist 2 - Addendum" empfehlen. Natürlich könnte man auch als Buch "Mankiw - Volkswirtschaftslehre" lesen. Würden Sie als Lehrbeauftragter der Uni Köln diese Empfehlungen befürworten?

Dr. Werner Rügemer im Literaturkaffee Goldmund in Köln, Juli 2009.

Abbildung: Dr. Werner Rügemer im Literaturkaffee
Goldmund in Köln, Juli 2009.

Dr. Werner Rügemer: Die genannten Filme und das Buch kenne ich nicht. Ich kann aber den Dokumentarfilm "Let's make money" empfehlen, an dem ich mitgewirkt habe, ebenso den Film "The Company". Zwei Bücher gehören an der Universität gegenwärtig zu meinen Empfehlungen: "David Harvey, A Brief History of Neoliberalism" und Naomi Klein, Die Schock-Strategie. In meinen Büchern über Privatisierung, Public Private Partnership, Cross Border Leasing und über die Berater habe ich Mechanismen und Akteure im einzelnen beschrieben.

Interviewer: Beschreiben Sie bitte, was die Finanzkrise ist und was sie für den Bürger bedeutet?

Dr. Werner Rügemer: Die Finanzkrise besteht darin, dass das theoretisch endlose Schnellballsystem, das die Finanzakteure untereinander aufgebaut haben, in den zentralen kapitalistischen Staaten an mehreren Stellen fast gleichzeitig zusammengebrochen ist. Die Finanzakteure geben sich gegenseitig keine Kredite mehr, kaufen sich gegenseitig keine Finanzprodukte mehr ab und fordern jetzt die Staaten auf, so viele Verbindlichkeiten zu übernehmen, dass das System wieder anläuft. Weil die "Realwirtschaft" im neoliberalen Renditewettlauf extrem kreditabhängig geworden ist, bricht auch sie bei der geringsten Konjunkturschwankung ein. Für die Bürger heißt das, wenn es mit den staatlichen Rettungsmaßnahmen so weitergeht: noch mehr Staatsverschuldung, noch mehr Kahlschläge im sozialen Bereich, bei Bildung und Infrastruktur, Erhöhung direkter und indirekter Steuern und Gebühren, Einkommensabsenkungen und vor allem Arbeitslosigkeit.

Interviewer: In diesem Interview möchten wir zuerst beschreiben, durch welche Umstände es zur Finanzkrise gekommen ist. Wie Sie sagten, sei die grundlegende Voraussetzung ein wie in den beiden Filmen beschriebenes FIAT - Geldsystem in Verbindung mit einem nicht kontrollierbaren Mindestreservesystem. Wie können die Bubbles entstehen?

Dr. Werner Rügemer: Die Finanzkrise wurde durch die staatlich unkontrollierte Geldschöpfung der Finanzakteure verursacht. Ich sage bewusst "Finanzakteure", weil es nicht nur um Banken geht; zu den Finanzakteuren gehören auch Hedgefonds, Private Equity-Fonds, Finanztöchter von Konzernen und ähnliche. Und es geht nicht nur um privatwirtschaftliche Banken, sondern auch um staatliche, in Deutschland vor allem um die Landesbanken und um die Bank des Bundes, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), sie haben das privatwirtschaftliche Vorbild nachgeahmt und zum Teil sogar zu übertreffen versucht.

Ihre Aktivitäten, insbesondere während des letzten Jahrzehnts, bestanden nicht vor allem darin, an Unternehmen, Staaten, Kommunen, Häuslebauer und Kühlschrankkäufer Kredite zu vergeben. Ihre bei weitem umfangreichsten Aktivitäten bestanden darin, vergebene Kredite zu einem Finanzprodukt zu machen, sich gegenseitig Kredite zu geben und sich gegenseitig Kredite zu verkaufen, gegenseitige Wetten abzuschließen, und dies in einem offenen Schneeballsystem. Hinzukam das Investmentbanking, also Fusionen und Übernahmen von Unternehmen durch Kredite zu finanzieren und gleichzeitig damit noch hohe Gebühren zu kassieren.

"Die relative Regulierung des Finanzsystems wurde abgeschafft"

Die relative Regulierung des Finanzsystems, die nach der ersten Weltwirtschaftskrise 1928-1932 aufgebaut wurde, wurde seit Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts schrittweise abgeschafft, "dereguliert". Die Führung lag bei den beiden Finanzzentren Wall Street und City of London, bei der englischen und der US-Regierung und natürlich bei den US-Banken, den US-Wirtschaftsprüfern und den US-Wirtschaftskanzleien. Alle europäischen Banken und Regierungen haben sich daran orientiert. Außerdem haben die US-Banken, -Wirtschaftsprüfer und -Kanzleien längst Niederlassungen in allen wichtigen Staaten.

Die wesentlichen allgemeinen Prinzipien dieser Deregulierung sind folgende:

  1. Die Finanzakteure können durch gegenseitige Geschäfte (bei Banken heißen sie "Interbankengeschäfte") Geld schöpfen, ohne von Zentralbankgeld abhängig zu sein und ohne von den Zentralbanken oder staatlichen Agenturen kontrolliert zu werden.
  2. Diese Transaktionen werden nicht in den Bilanzen aufgeführt, sondern über "außerbilanzielle Zweckgesellschaften" abgewickelt, die zudem meist in Finanzoasen wie dem US-Bundesstaat Delaware, auf den Cayman Islands usw. ihren juristischen Sitz haben; dadurch entgehen sie sogar den innerbetrieblichen Kontrollorganen wie den Aufsichtsräten, sind aber von den Wirtschaftsprüfern abgesegnet.
  3. Diese Transaktionen, als "strukturierte Finanzprodukte" bezeichnet, wurden durch ein selbstreferentielles System "renommierter" Spezialisten abgesichert, zu dem die internen Manager der Finanzakteure sowie Ratingagenturen, Versicherungsgesellschaften, Anwälte, Wirtschaftsprüfer gehören; sie bestätigen sich gegenseitig, dass alles in bester Ordnung ist, die Versicherungen kassieren Prämien für eine mehr oder weniger fiktive Versicherung. Deshalb sind die Produktbeschreibungen und Verträge hunderte, manchmal tausende Seiten dick.

Interviewer: Welche Finanzprodukte sind es genau, die das Weltwirtschaftssystem so an den Rand des Zusammenbruchs gebracht haben?

Dr. Werner Rügemer: Die wesentlichen Finanzprodukte sind:

  • Verbriefung, also der Weiterverkauf von Krediten. Dies geschah meistens sogar, ohne dass die ursprünglichen Kreditnehmer informiert wurden. Jede langfristige Zahlungsverpflichtung (Mietvertrag, Leasingvertrag, Public Private Partnership-Vertrag, zukünftige Gebühreneinnahmen eines Abfall- oder Wasserunternehmens usw.) kann zu so einem handelbaren Finanzprodukt gemacht werden;
  • Collateralized Debt Obligations (CDO), also die Zusammenfassung verschiedener Bündel von verbrieften Krediten und Weiterverkauf dieser verbrieften Kreditbündel;
  • Asset Backed Securities (ABS), also langfristige Kapitalkreisläufe auf der Basis realer Werte; hierher gehört z.B. das Cross Border Leasing;
  • Derivate, also abgeleitete Finanzprodukte, z.B. Wetten auf die Entwicklung von Aktien- und Devisenkursen;
  • Finanzgetriebene Fusionen und Übernahmen;
  • Leerverkäufe von Wertpapieren;

im weiteren Sinne gehören auch verschiedene Formen von Privatisierungen öffentlichen Eigentums und Public Private Partnership dazu.

Manchen dieser Finanzpraktiken kann man in der ursprünglichen Form durchaus einen gewissen Sinn bescheinigen. Sie werden aber pervertiert durch das wesentliche Merkmal, dass das Kapital, das für solche Produkte und für solche Transaktionen benötigt wird, im wesentlichen nicht durch Eigenkapital des Käufers, sondern durch Kredite bei anderen Finanzakteuren aufgebracht wird und aus jeder Transaktion ein neues Finanzprodukt gemacht werden kann. Das machen nicht nur Hedgefonds und Private Equity-Fonds, sondern alle Finanzakteure.

Interviewer: In welcher Beziehung stehen diese Finanzprodukte zur Staatsverschuldung?

Dr. Werner Rügemer: Die meisten dieser Transaktionen wurden durch die Regierungen von der Besteuerung befreit. Durch die Auszehrung der ökonomischen Substanz werden Arbeitsplätze vernichtet, dadurch entstehen weitere Steuerausfälle. Der wesentliche Beitrag zur Staatsverschuldung besteht aber darin, dass die Lobby der Finanzakteure so stark war und ist, dass die Staaten nun in der Finanzkrise die Verpflichtungen der Finanzakteure übernehmen.

Entwicklung der Staatsverschuldung Deutschlands von 1960 bis 2007 – Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland (Quelle: Wikipedia)

Abbildung: Entwicklung der Staatsverschuldung
Deutschlands von 1960 bis 2007
Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland
(Quelle: Wikipedia)

Kommentar zur Abbildung von Dr. Rügemer: Die Tabelle mit der deutschen Staatsverschuldung ist eine typische Wikipedia-Verharmlosung. Die Verschuldung ist wesentlich höher: Die auch in diesem Interview ja genannte 480 Milliarden Bankenrettungsermächtigung ist aus dem Bundeshaushalt ausgegliedert, kommt aber am Ende der Operation in den Bundeshaushalt. Genauso geht es mit allen anderen Bankenrettungsmaßnahmen, z.B. den 10 Milliarden für die IKB (war schon vor dem 480-Milliarden-Paket) und mit den Garantien für die "Bad Banks"; wurde von der Europäischen Kommission legalisiert und für die ganze EU erlaubt/vorgeschrieben (damit man kosmetisch die Maastrichter Kriterien einhalten kann). Auch die Bundesländer und Kommunen haben Schattenhaushalte; auch die PPP-Verträge (30-Jahres-Mietverpflichtungen) muss man als versteckte Schulden betrachten.

Interviewer: Wie beurteilen Sie die Staatsverschuldungen der Länder? Können die je getilgt werden oder führen Sie eher zur Erpressbarkeit von Staaten oder dem Kollaps des Systems?

Dr. Werner Rügemer: Alle wichtigen Staaten der "westlichen Wertegemeinschaft" sind seit langem überschuldet. Es gehört sozusagen perverser Weise zu den Grundwerten des so ach so wertbewussten "Westens", dass man überschuldet ist. Auf reguläre Weise und nach der bisherigen Praxis können diese Schulden nie mehr zurückgezahlt werden. Die schon bisher bestehende Überschuldung war ja eine der Voraussetzungen, dass die Banken, bei denen die Staaten verschuldet sind und von denen sie immer weitere Kredite haben wollen, so mächtig werden konnten, um die bisherigen Regulierungen außer Kraft setzen zu lassen. Dieses ungleiche Kräfteverhältnis wird durch die Bankenrettung noch ungleicher, die Staaten werden noch erpressbarer bzw. kooperationswilliger. Das ist ein Zustand der Korruption, auch wenn sie strafrechtlich nicht fassbar ist. Dabei wird der politische Wille der Mehrheit gebrochen. Das ist die eigentliche Bedeutung von Korruption. Dabei kommt es wie jetzt aber nicht zu einem "Kollaps des Systems", jedenfalls nicht des ineinander fließenden Systems Staat-Finanzakteure, sondern zur weiteren Auszehrung der ökonomischen Substanz, der Demokratie, der Lebensqualität und Lebenssicherheit der Bürger. Auch in den so genannten reichen Staaten hungern Millionen Menschen und sterben vorzeitig.

"5 Argumente, sofort die Rückzahlung der Staatsschulden zu stoppen"

Interviewer: In welchem Zusammenhang sehen Sie Staatsverschuldung und das FIAT - Geldsystem? Sie geben zu bedenken (siehe später in diesem Interview; die Redaktion), dass die Zentralbanken der Länder ja eigentlich Banken unter privater Kontrolle sind. Diesen Banken könnte man unterstellen, sie hätten die Staatsschulden mit Absicht in die Höhe getrieben. Immer mehr Menschen bezeichnen das Geldsystem als Betrug. Die logische Konsequenz wäre, die Zahlung der Staatschulden an die privaten Banken sofort zu stoppen und das bereits gezahlte Geld zumindest teilweise zurückzufordern. Zudem müsste man die Verursacher und Helfer der Misere vor Gericht stellen. Was halten Sie von diesen provokanten Forderungen.

Dr. Werner Rügemer: Nicht alle Zentralbanken stehen so direkt unter privater Kontrolle wie in den USA. Der Unterschied wird aber gerade durch die gegenwärtige Bankenrettung immer geringer. Ob die Banken die Staatsschulden absichtlich in die Höhe getrieben haben - absichtlich im strafrechtlichen Sinne -, weiß ich nicht, dazu brauchen wir interne Unterlagen aus den Banken, die haben wir noch nicht.

Aber folgendes ist klar:

  1. Die Banken haben Kredite an Staaten vergeben und tun dies weiter, ohne einen professionellen Rückzahlungsplan auszuhandeln. Sie vergeben Kredite also leichtfertig, verantwortungslos. Deshalb können sie auch nicht verlangen, dass man ihnen solche Kredite einfach "ganz normal" zurückzahlt.
  2. Bestimmte von den Banken geförderte und finanzierte Praktiken führen zu zusätzlicher Verschuldung, wie ich es anhand von PPP erläutern werde (Anmerkung der Redaktion: siehe später in diesem Interview). Es gilt auch für andere Formen der Privatisierung; es gilt auch, wie schon gesagt, für die gegenwärtige Form der Bankenrettung.
  3. Wie wir zudem aus dem Handel mit CDOs und ähnlichen Finanzprodukten wissen, wussten viele Banker in ihrem hektischen Gewinnstreben oft selbst nicht Bescheid, was für Folgen ihr Tun hat. Sie haben die Schneeballsysteme in Gang gesetzt, ohne die Folgen zu kennen. Auch daraus muss eigentlich abgeleitet werden, dass der Staat nicht die Folgen zu tragen hat.
  4. Anwälte haben Finanzprodukte wie das Cross Border Leasing mit hohem juristischem Aufwand betrügerisch in ihrem Wesen verschleiert; Desinformation gehört zum neoliberalen Paradigma.
  5. In den langjährigen Kampagnen zum Schuldenerlass für Entwicklungsländer wurde das Kriterium "illegitime Schulden" entwickelt, etwa wenn üppige Kredite an Diktatoren vergeben wurden, wo klar war, dass diese sich selbst bereichern. Das Kriterium "illegitime Schulden" ist auch auf die Überschuldung der "entwickelten" Staaten anzuwenden, mit der Folge, dass solche Schulden nicht oder nur teilweise zurückgezahlt werden.

Das bürgerliche Recht würde ausreichen, dass Banker vor Gericht gestellt werden, wenn Justiz und Politik den Willen dazu hätten. Der Staat könnte auch ein Moratorium beschließen: Ein Jahr lang werden keine Schulden zurückgezahlt, zum Beispiel. Der Staat könnte alle einzelnen PPP-Projekte, Privatisierungen, Kreditvergaben usw. durchgehen und entscheiden: Dies und jenes wird nicht zurückgezahlt.

Interviewer: Zu welchen Konsequenzen könnte das führen?

Dr. Werner Rügemer: Einzelne Städte und Staaten würden anfangen, ihre Schulden mit guter öffentlicher Begründung nicht mehr zurückzuzahlen.

Interviewer: Sie haben eines der wenigen Bücher über "Cross Border Leasing" (CBL) geschrieben (z. B. hier erhältlich ; die Red). Dieses Finanzprodukt wird in den Massenmedien lediglich als Möglichkeit für Unternehmen, Steuern zu sparen heruntergespielt. Können Sie allgemeinverständlich erklären, worum es sich handelt?

Dr. Werner Rügemer: Ich glaube, dass ich das einzige Buch über Cross Border Leasing geschrieben habe, in dem dieses Finanzprodukt vollständig und unabhängig von den Finanzakteuren dargestellt wird. Cross Border Leasing ist ein "strukturiertes Finanzprodukt", das zur Gruppe der Asset Backed Securities gehört. Als ich 1999 unvermutet darauf stieß, habe ich zunächst fast nichts verstanden. Damals gab die Stadtverwaltung Köln bekannt, dass sie einem "Investor" in den USA für 100 Jahre die kommunale Kanalisation verkauft und zurückmietet. Der Investor mache das, weil er für diese Auslands-Investition vom US-Staat einen erheblichen Steuervorteil bekomme, davon gebe er der Stadt einen kleinen Teil ab. Das sei leicht verdientes Geld, mit dem die verschuldeten Städte ihre Haushalte aufbessern könnten. An den Betreiberpflichten der Stadt ändere sich nichts, der Investor wolle nicht eingreifen, er sei nur an der Finanztransaktion und am Steuervorteil interessiert. Außerdem dauere das Vertragsverhältnis nicht 100 Jahre, sondern nach 30 Jahren gebe es eine Kündigungsoption. Es gebe kein Risiko bzw. eventuelle Risiken seien "beherrschbar", so hieß es.

Köln (Quelle: Wikipedia)

Abbildung: Köln (Quelle: Wikipedia)

Dutzende Städte in Deutschland und Westeuropa haben solche Transaktionen gemacht. Erst nach langen Recherchen kam ich dahinter, um was es eigentlich ging. Alle Medien wie der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung und die öffentlich-rechtlichen Sender, also auch diejenigen, die als "kritisch" gelten und ungleich mehr Recherchemöglichkeiten haben als ich, glaubten jahrelang den Erklärungen der Stadtverwaltungen. In Wirklichkeit geht es bei Cross Border Leasing um folgendes: Der "Investor" ist eine US-Bank oder die Finanztochter eines US-Energiekonzerns. Im Falle der Kölner Kanalisation war es die First Union Bank in North Carolina. Um den größten Teil des Kaufpreises von 2 Mrd. DM aufzubringen, nahm sie bei zwei anderen Banken 30 Jahre lang laufende Kredite auf, z.B. bei der Norddeutschen Landesbank. Die First Union Bank zahlte die 2 Mrd. DM in eine außerbilanzielle Zweckgesellschaft in der Finanzoase Delaware ein, die war der eigentliche Vertragspartner der Stadt Köln. Diese Briefkastenfirma, die von einer Treuhänderfirma in Wilmington/Delaware verwaltet wird, zahlte die 2 Mrd. $ nicht an den Verkäufer, die Stadt Köln, aus; die Stadt bekam nur 4 Prozent der Kaufsumme, also 80 Millionen DM, sofort am ersten Tag. Der "Rest" von 1,920 Mrd. DM wurde sofort an drei weitere Banken zur 30jährigen treuhänderischen Verwaltung ausgezahlt, sie zahlen namens der Stadt 30 Jahre lang aus dem Betrag die Leasingraten an den "Investor". So war es jedenfalls vereinbart.

"Die Banken schaffen sich gegenseitig Vorteilssysteme zu Lasten der Bürger"

Der langen Rede kurzer Sinn: Bei Cross Border Leasing ist der Steuervorteil der als "Investor" auftretenden Bank nur ein Nebenaspekt. Das Wesentliche besteht darin, dass 6 Banken untereinander einen auf 30 Jahre angelegten Kapitalkreislauf organisieren. Jede Bank hat bei dieser Geldschöpfung einen Vorteil:

  • Die Investorbank hat einen Steuervorteil
  • die beiden kreditgebenden Banken können 30 Jahre lang Zinsen kassieren
  • die drei Banken, die den Kaufpreis ausgezahlt bekommen, erhalten einen kostenlosen Kredit
  • Und für den Briefkastenverwalter fallen schöne Gebühren an
  • ebenso Honorare für die Anwälte, die die 2000-Seiten-Verträge verfassen
  • Honorare für die Wirtschaftsprüfer und die Ingenieurbüros, die den Wert der Kanalisation begutachten
  • Honorare für die Steuerberater,

und dann noch erhebliche Honorare für die so genannten Arrangeure, die zwischen Stadt, Investor, Banken und Beratern vermittelt haben. In Köln war die Deutsche Bank der Arrangeur, die Anwälte kamen von Allen & Overy.

Auch das ist wesentlich bei den strukturierten Finanzprodukten: eine ganze Horde "renommierter" Berater sichert ab, verleiht Seriosität und verdient mit. Arrangeure waren in Deutschland übrigens vor allem die Deutsche Bank, Daimler Chrysler Financial Services und die australischen Banken Macqarie und Babcock & Brown.

"Desinformation der Öffentlichkeit und absolute Geheimhaltung"

Und wir stoßen bei Cross Border Leasing auf weitere typische Merkmale neoliberaler Finanzpraktiken. Da ist erstens die Desinformation der Öffentlichkeit, verbunden mit absoluter, strafbewehrter Geheimhaltung. Die Verträge durften von den Abgeordneten und Stadträten nicht eingesehen werden. Da ist zweitens die Tatsache, dass keine Realinvestition stattfindet; der "Investor" benutzt die Kanalisation nur als Vehikel für ein Finanzgeschäft, er investiert keinen einzigen Cent in sein Eigentum, die Kanalisation, vielmehr unterwirft er es einer 30jährigen Zwangsjacke, tiefgreifende technische Innovationen sind verboten, weil die ursprüngliche Struktur erhalten bleiben muss. Und da ist drittens noch ein Merkmal: die Staatshaftung. Die 4prozentige Auszahlung an die öffentliche Hand, "Barwertvorteil" genannt, war in Wirklichkeit eine Versicherungsprämie. Dafür hat in unserem Fall die Stadt Köln die Garantie übernommen, dass der 30jährige Kapitalkreislauf nicht unterbrochen wird bzw. dass die Stadt mit neuen Sicherheiten einspringt, falls der Kreislauf zu stocken anfängt.

Interviewer: Bleiben wir bei diesem Beispiel CBL. Sie behaupten, durch das Mindestreservesystem ist CBL ein Tool, ein "virtuelles Finanzkarussell" zu ermöglichen. Können Sie uns die Wirkungsweise, die Folgen sowie den Zusammenhang mit der derzeitigen Finanzkrise erklären? Vorab wäre eine Definition des "virtuellen Finanzkarussells" wichtig.

Das Bankenviertel Frankfurt am Main von der Zeilgalerie aus gesehen (Quelle: Wikipedia)

Abbildung: Das Bankenviertel Frankfurt am Main
von der Zeilgalerie aus gesehen
(Quelle: Wikipedia)

Dr. Werner Rügemer: Hier gelten eben keine Vorschriften für Mindestreserven. Sie werden durch die Interbankengeschäfte und ihre Auslagerung in außerbilanzielle Zweckgesellschaften umgangen, ausgehebelt. Und das "Finanzkarussell" bzw. das "Karussellgeschäft" macht nur den Anschein, virtuell zu sein. Es sieht erstmal tatsächlich so aus. Aber durch die Garantenstellung der öffentlichen Hand wird aus den virtuellen Forderungen eine reale Forderung an den Staat, falls eine der beteiligten Banken in Schwierigkeiten kommt. Genau das erleben wir jetzt in der sogenannten Finanzkrise und der Art und Weise, wie der Staat die Finanzakteure rettet. Das Finanzprodukt Cross Border Leasing brach deshalb zusammen, weil Gerichte in den USA im Jahre 2008 nach langwierigen Auseinandersetzungen zwischen Finanzämtern und Investoren definitiv den Steuervorteil als gesetzwidrig beurteilt haben. Deswegen stiegen die Investoren aus den Verträgen aus. Die anderen beteiligten Banken hatten aufgrund der Staatshaftung den bequemen Ausweg, ihre Ausfälle zuerst bei den Städten und dann bei den staatlichen Rettungsmaßnahmen zu präsentieren.

Interviewer: Es gibt keine Mindestreservesätze bei diesen Geschäften?

Dr. Werner Rügemer: Durch die außerbilanziellen Interbankengeschäfte wird die traditionelle Mindestreservenregelung ausgehebelt. Dies ist materiell-rechtlich nicht ungesetzlich, weil die Staaten das zugelassen haben und weil die Wirtschaftsprüfer, die ja in Eigenregie die Bilanzierungsregeln gestalten, dies abgesegnet haben.

Interviewer: Beschreiben Sie weitere Szenarien, wie das von Ihnen als "virtuelles Geldkarussell" bezeichnete System den Normalbürger bedroht?

Dr. Werner Rügemer: Am bekanntesten sind die Hypothekenkredite, die von Banken betrügerisch an Millionen von US-Bürgern vergeben wurden. Es wurde mit Niedrigstzinsen gelockt, die aber nur für die Anfangsjahre galten. Es wurden keine Prüfungen gemacht, ob die Kreditnehmer auf Dauer zahlungsfähig sind. Es wurden auf die kreditfinanzierten Eigenheime und Appartements, mit Spekulation auf steigende Werte der Immobilien, neue Kredite vergeben. Die Banken haben gar nicht darauf gesetzt, dass die Kredite wirklich in 20, 30 oder 40 Jahren regulär zurückgezahlt werden, sondern die Banken haben aus diesen Krediten ein Finanzprodukt gemacht und möglichst schnell an weitere Banken weiterverkauft. Es war klar, dass dieses spekulative Schnellballsystem irgendwann zusammenbrechen muss, wie jedes Schneeballsystem. Die Folgen sind dreierlei: auf die zahlungsunfähigen Kreditnehmer kommen Zwangsvollstreckungen und Armut zu; der Staat springt in vielen Fällen ein und übernimmt mit Steuergeldern einen Teil der Zahlungen an die Banken und verschuldet sich damit noch weiter; einzelne Banken gehen pleite.

"Die Banken blähen die Geldmenge völlig unkontrolliert auf und erzeugen regelmäßige Krisen"

Interviewer: Sie sagten, die Banken würden mittels dieses Systems untereinander Geschäfte machen, die staatlich unkontrollierte Geldmenge extrem aufblähen. Beschreiben Sie bitte diese komplexe Thematik.

Dr. Werner Rügemer: Bleiben wir bei den soeben genannten Hypothekenkrediten. Wenn eine Bank z.B. 10.000 Einzelkredite zu einem Finanzprodukt bündelt und verbrieft, also an eine andere Bank weiterverkauft, dann nimmt diese zweite Bank bei einer dritten Bank Kredite auf, um das Bündel zu kaufen. Die zweite Bank verkauft aber das Bündel weiter an eine vierte Bank, die den Kaufpreis dadurch aufbringt, dass sie bei einer fünften Bank einen Kredit aufnimmt undsoweiter undsofort. All dies geschieht über die genannten außerbilanziellen Zweckgesellschaften, die keiner bisherigen Kontrollinstanz unterliegen, weder der Zentralbank noch den Aufsichtsräten der Banken.

Interviewer: Welche Forderungen stellen die privaten Banken derzeit an die Regierungen der Welt und wie werden diese erfüllt?

Dr. Werner Rügemer: Nachdem die Schnellballsysteme wie im Fall von Cross Border Leasing und der Hypothekenkredite zusammengebrochen sind, entstehen den Finanzakteuren Ausfälle. Diese Ausfälle werden nun den Regierungen präsentiert, die an Stelle der nicht mehr zahlungsfähigen oder nicht mehr zahlungswilligen Vertragspartner einspringen und zahlen sollen. Wie und welche Forderungen genau und in welcher Höhe erfüllt werden - darüber wissen wir wenig, weil die Rettungsmaßnahmen unter höchster Geheimhaltung durchgeführt werden. Die Rettungsmaßnahmen werden durch die Betroffenen selbst durchgeführt. Die Brandstifter haben sich blitzschnell und sehr routiniert in Feuerwehrleute verwandelt, als hätten sie sich jahrelang darauf vorbereitet.

"Die Kontrollkommission des Bundestages bekommt geschwärzte Berichte über den Verbleib der Gelder"

Interviewer: Wie kann es geheim gehalten werden, wie die Steuergelder der Bürger ausgegeben werden? Wie können die Brandstifter sich in Feuerwehrleute verwandeln, sprich aus der privaten Bankenwirtschaft schnell in die Politik überwechseln?

Dr. Werner Rügemer: Zum Beispiel hat der Deutsche Bundestag nach kurzer Diskussion eine pauschale 480 Milliarden Euro-Ermächtigung beschlossen, um damit die Banken zu retten. Die Ausführung wurde einer ausgelagerten neuen Behörde (Soffin, Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung) überlassen, die ohne zeitliche Begrenzung außerhalb des Bundeshaushalts die 480 Mrd. verteilen kann. Der Soffin braucht dazu keine öffentliche Rechenschaft zu geben. Wenn der Soffin seine Tätigkeit beendet, werden die Schulden, die er gemacht hat, einfach auf den Bundeshaushalt übertragen. Es gibt eine parlamentarische "Kontrollkommission" mit 9 Bundestags-Abgeordneten, die aber zur Geheimhaltung verpflichtet sind; und selbst sie bekommen nur Berichte, die teilweise geschwärzt sind. Die Geheimhaltung ist aber, wie ich es schon beim Cross Border Leasing geschildert habe, ein konstitutives Element der neoliberalen Ökonomie, das gilt auch bei Privatisierungen und PPP.

Interviewer: Welche Rolle spielt die "Wall Street"?

Dr. Werner Rügemer: Mit "Wall Street" wird traditionell das US-Finanzzentrum in New York bezeichnet. Zur Wall Street gehören aber inzwischen auch die Weltbank und der Weltwährungsfonds in Washington und die ausgelagerten offshore-Zentren von US-Finanzakteuren wie Delaware, die Cayman Islands, die Bahamas usw. Zur Wall Street gehören inzwischen nicht nur Banken, sondern auch die einschlägige Beraterbranche wie die Wirtschaftskanzleien, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Ratingagenturen. Zur Wall Street muss man inzwischen auch die City of London zählen, denn durch die extremen Deregulierungen unter der Regierung von Margret Thatcher während der 80er Jahre in Großbritannien haben viele Firmen der Wall Street Dependancen in London errichtet.

Der Bulle im Bowling Green Park nahe der Wall Street (New York City) als Zeichen für "börslichen Optimismus" (Quelle: Wikipedia)

Abbildung: Der Bulle im Bowling Green Park
nahe der Wall Street (New York City) als Zeichen
für "börslichen Optimismus" (Quelle: Wikipedia)

So hat etwa der größte Versicherungskonzern der Welt, American International Group (AIG), einen großen Teil seiner krisenverursachenden Transaktionen über die Londoner Niederlassung abgewickelt. Mit dem eigentlich anachronistischen Begriff "Wall Street" ist also das konzeptionelle und weltweit ausstrahlende Zentrum der neoliberalen Finanzwelt gemeint, das aus mehreren Orten mit vielen Mittätern besteht.

"Die staatlichen Hilfen gegen die Krise gehen direkt an die Verursacher der Krise"

Interviewer: Wo landen die staatlichen Hilfen, die viele Millionen Menschen täglich hart erarbeitet und als Steuern abgeführt haben?

Dr. Werner Rügemer: Sie landen bei den Verursachern der Finanzkrise. Übrigens haben auch die Berater wieder viel zu tun. Sie haben z.B. den Städten zu Cross Border Leasing geraten und die Verträge verfasst, jetzt spielen auch sie Feuerwehr und beraten die Städte wieder. Kanzleien wie Freshfields und Linklaters, die die Verträge für Cross Border Leasing und andere krisenverursachende Produkte gemacht und sich auch als politisch Lobby betätigt haben, verdienen jetzt wieder Geld dafür, dass sie für die Bundesregierung die Gesetze zur Banken- und Unternehmensrettung entwerfen. Die Investmentbanken, die viel Geld bei Unternehmensfusionen verdient haben, verdienen jetzt wieder viel Geld, um die fusionierten Unternehmen bei Verkauf der vorher aufgekauften Unternehmen zu beraten.

Interviewer: Sind die Konsequenzen, die die Regierungen gezogen haben, genügend oder besteht die Gefahr, dass nach einer Schampause alles weitergeht wie zuvor?

Dr. Werner Rügemer: Die Konsequenzen der Regierungen sind vor allem falsch. Es müssten die Krisen verursachenden Praktiken verboten werden. Das ist aber nicht der Fall. Deswegen machen die Finanzakteure mit Verbriefungen, außerbilanziellen Zweckgesellschaften, Derivaten usw. inzwischen schon wieder weiter als wäre nichts geschehen. Die Schamfrist ist schon vorbei, auch bei den Auszahlungen der Boni.

Interviewer: Sie sagten, die schlimmsten Pleitebanken sind z.B. die AIG, die IKB oder die HRE. Sie haben bereits beschrieben, dass sowohl in der Regierung als auch in den Zentralbanken meist genau die Sorte Manager am Werk ist, welche auch eben in diesen Pleitebanken im Vorstand sitzen. Ist diese Vermischung nicht äußerst skandalös? Können Sie Namen nennen? Analysieren Sie dieses Problem ruhig von Grund auf.

Dr. Werner Rügemer: An der Spitze des SoFFin – Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung -, also der Behörde, die in Deutschland die vom Bundestag pauschal beschlossenen 480 Milliarden Euro zur Rettung der Banken verteilen soll, steht mit Herrn Rehm ein Banker, der zur Finanzkrise selbst beigetragen hat. Er war vor der Krise Chef der Norddeutschen Landesbank, die wie vorhin beschrieben z.B. stark im Cross Border Leasing engagiert war. Der Staatssekretär im deutschen Finanzministerium, Asmussen, der ein besonders aggressiver Verfechter der Deregulierung war - er hat sich vehement für die Verbriefung eingesetzt -, ist heute im Namen der Bundesregierung weiter für das Rettungsmanagement zuständig. Aber auch in den großen Banken wie der Deutschen Bank, Commerzbank, bei den Versicherungskonzernen Allianz und Münchner Rück - um nur die größten Krisentreiber zu nennen - sind noch dieselben Vorstände und Aufsichtsräte in der "Verantwortung" wie vor der Krise. Kein Wirtschaftsprüfer wurde ausgewechselt. Keine Ratingagentur wurde für falsche und Gefälligkeitseinstufungen gemaßregelt.

Interviewer: Nehmen wir das Beispiel Hypo Real Estate (HRE). In den Medien wird unglaublich viel darüber berichtet. Der Staat investiert Milliarden, nur wohin fließt dieses Geld? Wer sind die Gläubiger der HRE?

Dr. Werner Rügemer: Es herrscht Geheimhaltung. Nur zufällig wurde durch eine kurzfristige Undichtigkeit beim Untersuchungsausschuss des Bundestages ein Teil der Gläubigerliste der HRE bekannt: Bayerische Landesbank, Deutsche Bank, Commerzbank, DZ Bank, Allianz AG, Münchner Rück AG.

"Strenges Stillschweigen der Politik gegenüber den Bürgern"

Interviewer: Warum wird über die Gläubiger so gut wie nie berichtet?

Dr. Werner Rügemer: Die Banken dringen auf absolute Geheimhaltung und die Regierungen als Mittäter spielen mit. Die Aktionäre der IKB hatten auf ihrer Hauptversammlung beschlossen, dass eine Sonderprüfung durchgeführt wird. Ein Sonderprüfer hat in einjähriger Arbeit einen Bericht erstellt. Die Deutsche Bank hat durchgesetzt, dass der Bericht nicht veröffentlicht wird. Die Deutsche Bank hatte der IKB US-Hypotheken-Schrott verkauft und der IKB dafür auch noch die Kredite gegeben. Auch das kam nur ganz am Anfang der Finanzkrise zufällig heraus, sozusagen im ersten Schreck. Die großen, "wirtschaftsfreundlichen" Medien berichten darüber nicht.

Interviewer: Es gibt doch Bankenaufsichten, z. B. die BaFin. Wie kann es sein, dass solche Finanzprodukte legalisiert und zugelassen werden? Wurden sie vorher nicht oder unzureichend überprüft?

Dr. Werner Rügemer: Die Bankenaufsichten sind historisch ein Ergebnis der Regulierung. Sie stammen aus einer Zeit, als die Regierungen noch der Meinung waren, dass die Staaten eine gewisse Kontrollpflicht haben. So ist z.B. die kompetenteste Bankenaufsicht der kapitalistischen Welt die Security Exchange Commission (SEC) in den USA. Sie war eine Konsequenz der US-Reformregierung Roosevelt nach der ersten Weltwirtschaftskrise. Vorher gab es keine Bankenaufsicht. 1931 war klar, dass Bilanzmanipulationen ein wesentlicher Grund für die Krise waren. Die SEC hat staatsanwaltliche Kompetenzen, kann Razzien veranstalten, Strafen verhängen, inzwischen allerdings eher theoretisch, weil sie seit Beginn der 90er Jahre unter der Präsidentschaft William Clintons - und einem Finanzminister von der Wall Street - und dann auch unter George W. Bush schrittweise entmachtet wurde, personell ausgedünnt wurde. Durch eine Reihe von Gesetzen - Zulassung von Hedgefonds und außerbilanziellen Transaktionen, Verbriefung usw. - wurden die Bank- und Finanzaufsichtsbehörden geschwächt, ausgehebelt. So auch die Bafin in Deutschland. Sie war allerdings von vornherein nicht so mächtig wie ehemals die SEC. Jetzt bei der Anhörung vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages zur HRE beklagte sich Bafin-Chef Sanio, er habe zwar über die Probleme der HRE frühzeitig Bescheid gewusst, habe aber laut Bafin-Gesetz nicht eingreifen dürfen.

Timothy Geithner, derzeitiger Finanzminister der USA und bisheriger Boss der Federal Reserve Bank New York (Quelle: Wikipedia)

Abbildung: Timothy Geithner, derzeitiger Finanzminister
der USA und bisheriger Boss der Federal Reserve Bank
New York (Quelle: Wikipedia)

Interviewer: Hank Paulsen, der ehemalige Goldman Sachs - Boss, wurde unter Bush Finanzminister. Werden Ihrer Meinung nach privatwirtschaftliche Interessen mit der Funktion als Vertreter des Volkes vermischt (nicht nur in den USA)? Wie beurteilen Sie den derzeitigen Finanzminister der USA, Tim Geithner? Ihm wird vorgeworfen, er würde den Staats-Etat für sinnlose Bankenrettungen missbrauchen.

Dr. Werner Rügemer: Geithner war zuvor Chef der Federal Reserve Bank des Staates New York, also einer Filiale der US-Zentralbank, damit aber auch der wichtigsten Filiale am Standort der Wall Street. Da die Federal Reserve Bank (FED) den großen Privatbanken gehört, ist hier die Vermischung, ja die Identität von privaten Bankinteressen und Staatsinteressen unmittelbar gegeben. Die Bankenrettung Geithners ist nur für die Bevölkerung und den Staat sinnlos, aber sehr sinnvoll für die Banken.

"Private Bankiers kontrollieren die US-Zentralbank und damit den Dollar als Leitwährung der Welt"

Der zweite Teil des Interviews folgt am Montag! Nach der vollständigen Veröffentlichung des Interviews werden wir auch die  entsprechende PDF-Datei anbieten.


http://www.gulli.com/news/interview-die-wahren-ursachen-der-finanzkrise-2009-12-18

 


 

 

Rückschau: Die Lehman-Legende

Sendeanstalt und Sendedatum: NDR, Dienstag, 15. September 2009 im Ersten

 

Am 15. September 2008 – genau vor einem Jahr – ließ die US-Regierung überraschend die viertgrößte Investmentbank, Lehman Brothers, pleite gehen. Politiker und Bankenbosse sprechen von der weltweit größten Finanzkrise seit den 30er-Jahren und sehen die Ursache dafür in dieser Pleite. Doch deutsche Banken gerieten schon Jahre zuvor ins Straucheln und die Warnsignale wurden bewusst ignoriert. So wird Lehman vor allem von Politikern als willkommene Ausrede benutzt, um Verantwortlichkeiten zu verdrängen und Milliarden Steuergelder ins Finanzsystem pumpen zu können.

"Es gibt die Lehman-Legende, wie das so ist, wenn Dinge sich katastrophal entwickelt haben, braucht man irgendeinen nützlichen Umstand, auf den man alles schieben kann, um von den wahren Problemen abzulenken", bilanziert Karl-Joachim Schmelz, ehemaliger Sachverständiger beim Finanzausschuss des Bundestages.

Denn die Probleme begannen schon Jahre zuvor. Bereits am 16. Februar 2003 gab es ein streng geheimes Krisentreffen im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin. Nach dem Zusammenbruch des Neuen Marktes - gut fünf Jahre vor der Lehman-Pleite - berieten die Spitzen der damaligen Bundesregierung und Kreditwirtschaft über einen Rettungsplan für deutsche Banken. Der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) erinnert sich: "Wir standen kurz vor einer Kreditklemme und mussten fürchten, dass eine Bank umfiel. Schon damals ist öffentlich über das Thema 'bad bank' diskutiert worden."

 

Beispiel 1: Die HypoVereinsbank

 

Die HypoVereinsbank hatte sich nach der Deutschen Einheit mit Immobilien verspekuliert und fuhr Verluste im hohen dreistelligen Millionenbereich ein. Im September 2003 gründete sie die Hypo Real Estate (HRE), um faule Kredite auszulagern. "Die Hypo Real Estate war im Grunde genommen nichts anderes als die 'bad bank' der HypoVereinsbank", so Schmelz. Und mit dem Kauf der in Irland ansässigen Depfa verschlimmerte sich die Lage der HRE noch. Zum endgültigen Kollaps kam es durch die Pleite von Lehman Brothers. Seitdem hat die HRE mehr als 100 Milliarden Euro Staatsgarantien und Beihilfen erhalten. Geld, für das der Steuerzahler garantiert. Ein Untersuchungsausschuss des Bundestages hat die Rettung der HRE untersucht. Dort bestätigt der frühere Risikomanager der HRE, Stéphane Wolter, Lehman sei nicht die Ursache: "Lehman war nur der Sargnagel". Und auch ein anderer Zeuge beschreibt, dass die HRE bereits 2004 das Rating "D+" hatte, das heißt "insolvent" war.

 

Beispiel 2: Die HSH Nordbank

 

Auf Druck der EU verliert sie 2005 – wie alle Landesbanken – ihre Privilegien. Doch solange der Staat noch bürgt, pumpt sie billiges Geld ins System und investiert in hochriskante Anlagen. So kauft die HSH auch Lehman Brothers Papiere ab – meist im sogenannten Schnelleinkaufverfahren ohne angemessene Risikoprüfung. Ein vertraulicher Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft "KPMG" belegt, dass die HSH "bereits in den Jahren 2006 und 2007 eine Milliarde in hochriskante Papiere anlegte, die "in starkem Umfang zu den Verlusten der Jahre 2007 und 2008 beigetragen haben". Börsenwetten - lange vor der Lehman-Pleite - mit fatalen Folgen: Die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein müssen für die Bank einstehen - mit insgesamt 13 Milliarden Euro. Der ehemalige schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) ist überzeugt, dass dieser Beitrag zur Rettung der HSH noch lange nicht ausreiche.

 

Beispiel 3: Die West LB

 

Auch die West LB leiht sich vor dem Ende der Staatshaftung noch viel billiges Geld. Da die Bank allein auf hohe Rendite aus ist, blendet sie die Risiken des US-Immobiliengeschäfts völlig aus. Bis zuletzt kauft sie noch Papiere, die an der Wall Street schon längst niemand mehr haben will.

Drei Beispiele, die für viele deutsche Banken stehen. Auch Hans Eichel bestätigt gegenüber Plusminus: "Dass das so eine große Krise werden konnte, das hat nichts mit Lehman, das hat mit vielen Vorläufern zu tun. Da war im Finanzsystem eine Menge aufgehäuft an Risiken, die dann voll zum Ausbruch gekommen sind." Doch diese Vorläufer, also die wirklichen Ursachen der weltweiten Finanzkrise sollen ganz offenbar verschleiert werden. Selbst im Untersuchungsausschuss der HRE versteckt sich die Große Koalition hinter der Lehman-Lüge. Denn die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft zur Rechenschaft ziehen – das will im Wahlkampf niemand.

 

Autoren: Patrik Baab/Birgit Wärnke

 

http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,84nwgq86rizwvq63~cm.asp

Das Video dieser Sendung war sehr aufschlussreich. Wenn es sichtbar ist, schaut es Euch bitte an. Man verzichtet wohl noch darauf, weil Wiederholungen bei anderen Sendern anstehen.
Der Hans Eichel lüftet ja praktisch die Geheimnisse der Bankenkrise! - "Alle verstecken sich hinter der Lehman-Lüge." Das Bekenntnis, dass diese Finanzkrise doch lediglich hinausgezögert wurde, sie sich fünf Jahre zuvor schon bemerkbar machte, das ist der Hammer! Und man liess alle Leute mit voller Absicht in ihr Unglück rennen! Alle, die sich schon länger mit dieser Materie befassten, wissen, dass das kein plötzliches Ereignis war, wovon die Politiker überrascht wurden!
Ich sage es an dieser Stelle noch einmal. - Ein Banker, der nicht erkannt werden wollte, sagte in einer Fernsehsendung aus, dass man sich die älteren Leute hauptsächlich aussuchte, weil die noch Vertrauen zu den Bankern hätten. Man nannte sie "A + D" = alt und doof. Gezielt ging man an deren Ersparnisse heran, die ihr Geld für die Altersvorsorge anlegen wollten! Darf man solche Vorgehensweisen noch tolerieren, wenn Menschen absichtlich in die Not getrieben werden?

 

 

 

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Brauchen WIR Bürger die Banken, die WIR jetzt alle retten sollen?

Ich erinnere mich an die sechziger Jahre, wo kein Bürger der nicht zu den Geschäftsleuten gehörte, ein Bankkonto besass. WIR hatten damals nichts mit einer Bank zu tun, es sei denn, WIR hätten uns für den Kauf eines Produktes einen Kredit aufnehmen wollen.
Löhne und Gehälter wurden in bar ausgezahlt. Die Arbeiter bekamen ihren Lohn wöchentlich in einer Lohntüte und die Angestellten monatlich in bar! - Damals war das Geld noch Geld. - Es wurde ausgezahlt und so lange, wie man es besass, konnte man kaufen.
Wir bekamen den Lohn meines Mannes wöchentlich durch den Geldbriefträger ausgezahlt. So ganz nebenbei erwähnt, wurden die Bargeldauszahler damals nicht überfallen, obwohl die Briefträger ihren Dienst meist ziemlich alkoholisiert versahen.
Zunge ausstrecken
Wenn die Glückwunschkarten zu gewissen Ereignissen eintrafen, wusste der Postbote natürlich, dass man Geburtstag oder sonst was feierte. Dann gratulierte er und bekam sein Schnäpschen oder auch zwei. - Das dann in mehreren Häusern und der Endzustand ist erklärt. Winken
Dieses Bild vom Postboten existierte genauso, wie die saufenden Bauarbeiter, die meist nie nüchtern waren! - Das gehört einfach mit zu der Zeit, die ich hier beschreibe. Mit geht es jetzt auch nicht darum, dieses zu beurteilen. Es war jedenfalls eine Zeit, wo die Bürger sehr viel Macht besassen!


Allerdings konsumierten sie wohl zu wenig, weil sie nur das Geld ausgeben konnten, was sie auch tatsächlich besassen.
Deshalb musste sich jeder ein Konto zulegen, wohin der Lohn und das Gehalt überwiesen wurden. Danach begann die Zeit der Ratenkäufe - des Schuldenmachens!

Es konnte ja nie genug produziert werden. Man holte sich die ganzen Arbeiter aus dem Ausland, um sie als Lohnsklaven zu missbrauchen. - Wenn ich noch daran denke, in welche Höhlen manche dieser Leute untergebracht waren, weil man ihre Not ausnutzte, kriege ich Gänsehaut.

Wenn man uns auch immer weismachen will, dass alles zum Wohle des Bürgers geschieht, dem ist nicht so! - Wir hätten uns auch langsamer weiterentwickeln können - wir hätten keine fremden Arbeitskräfte benötigt - das Volk musste keine Schulden machen, um etwas erwerben zu können!
WIR sind doch nicht auf die Banken angewiesen - die aber auf UNS. - Zuerst stand der Zwang, dass jeder Bürger ein Konto haben müsste und danach wurden wir gnadenlos abgezockt! - Für viele wäre es ein Segen gewesen, hätte ein Konto niemals existiert.

Bitte einmal überlegen: 

 

Jeder spürtdie Verteuerung aller Ausgaben, die wir vornehmen müssen!

(Strom - Gas - Kommunale-Gebühren - Abgaben - Lebensmittel - Versicherungen - Bankgebühren - Gesundheitssystem betreffend - Zuzahlungen - usw.)
Wir wissen, dass das keine 2% und keine 3% sind, die man uns glauben machen will. - Es sind garantiert 10% Inflationsrate, die wir hinnehmen müssen.Jede Hausfrau wird mir da zustimmen! Alle anderen Angaben sind getürkt.
Und nun bringt mal Geld zur Bank. - Jeder ist schon happy, wenn man ihm 4% Zinsen gewährt, bei gewissen Anlagen.
Vom Sparbuch, mit seinen geringen Zinsen will ich erst überhaupt nicht mehr reden. Das ist undiskutabel!
Also, man legt Geld an, hat einen Inflationsverlust von 10% und erhält dann 4% Zinsen. - Dann hat man meines Erachtens immer noch einen Verlust von 6% - oder sehe ich das falsch?
Und wenn der Finanzminister dann auch noch Steuern verlangt, für das Guthaben und die Guthabenzinsen, dann Gute Nacht Marie!Für wen spart man denn dann noch? - Das ist doch alles Augenwischerei - was da abgeht.Wir kleinen Leute haben immer ein Minus!

 

 

Gäbe es aber keine Banken, dann hätte unser Finanzminister auch nicht den richtigen Überblick über unsere Finanzen und könnte uns nicht so abkassieren. Ich schätze, dass WIR auch ohne die Banken gut klar kämen, aber die brauchen uns. WIR füttern sie nämlich ständig unfreiwillig!-

Und jetzt, da sie in dem riesengrossen Welt-Spielkasino gezockt haben, sie sich infolge ihrer Gier Milliarden Verluste beschert haben, da wird nach dem Staat gerufen, der ja WIR ALLE sind. - Man erinnert sich plötzlich an das blöde Volk, wie man es wohl hinkriegen könnte, dass sie diese Verluste bezahlen! -

Sehr einfach geht das über die Inflation. - Die Bürger maulen zwar, dass das und das wieder teurer geworden ist - doch wozu hat man denn die Medien? - Die biegen das dann wieder gerade und behaupten einfach das Gegenteil! -


Wenn das nur oft genug wiederholt und das in allen Talkshows verkündet wird, dann nimmt der deutsche Michel das an.
Die Michels sind einfach zu gläubig und zu bequem, auch nur irgendwas zu hinterfragen! - Das ist der Vorteil derer, die uns so gemein benutzen!

 

Und vor den Wahlen beginnen sie, um uns herum zu balzen, uns Wohltaten zu versprechen. Glaubt man ihnen? Sehr viele tun es. Man sieht es ja alleine an den Hessen-Wahlen! - Im Januar 2008 wollte man den Koch nicht mehr in Hessen. Er wurde massiv abgestraft. - 2009 hat man ihn jedoch wieder gewählt! Ich fasse es nicht mehr! *kopfpack*

 

 

 

PALMENINSEL
Kennt ihr DUBAI? Das ist momentan die grösste Baustelle der Erde, wo die Araber im Meer künstliche Inseln erstellen. Das ist lediglich als Oberbegriff gewählt, um etwas zu verdeutlichen:
2020 wird dieses ehrgeizige Projekt wohl fertiggestellt sein, wenn uns die Klimakatastrophe erreicht!

 

Nachlesen bei Wirtschaft u. Bauprojekte


Man sollte es sich jetzt nicht so einfach machen und daran denken, dass die Araber so blöde sind, solche luxoriösen Projekte mitten im Meer zu errichten, wo sich der Meeresspiegel doch bald hebt und die ganzen Inseln überspült werden.
Man kann es sich auch nicht so einfach machen und sagen, dass DUBAI ziemlich weit von uns weg ist. - Es ist eine Tatsache, dass internationale Grosskapitalisten an diesen ehrgeizigen Bauobjekten beteiligt sind, als Kapitalanlage, in einem Steuerparadies DUBAI. Wenn die solche LUXUS-, ERHOLUNGS- UND URLAUBSZENTREN im Meer planen, dann sind diese Unternehmungen sicher und nicht durch die KLIMAKATASTROPHE gefährdet.


THE WORLD INSELGRUPPE IM MEER


Hier entsteht eine Inselgruppe, 4 - 10 km von der Küste entfernt. Die Inseln sind in Form einer Weltkarte angeordnet. Sie werden eine Grösse von 23.000 bis 87.000 qm haben. Man kann sie nur per Boot oder Hubschrauber erreichen. - Dieses Projekt ist grösser, als die Palmeninseln. Es wird aus 300 einzelnen Inseln bestehen, auf denen 150.000 Menschen leben werden. - Der Scheich Muhammad hat unserem SCHUMI eine Insel geschenkt.

Ich habe einmal etwas darüber gelesen, dass kurz nach dem Baubeginn der Palmeninsel die meisten Objekte schon verkauft waren, bevor sie fertig gestellt wurden. Die Käufer hatten alle hochprominente Namen. - Ja, denkt Ihr denn, die Kapitalisten wollen alle absaufen oder lassen ihr Kapital im Meer versinken? - Manchmal könnte man einige für blöde halten. Aber so blöde sind die garantiert nicht, weil sie sonst nicht so reich wären!
Na ja, irgendwann kommt auch der Klimawandel wieder in die Schubladen, wenn man uns ausgiebig ausgeschlachtet hat und kein Mensch wird mehr darüber reden. Dann hat man wieder andere Katastrophenszenarien, womit man das Volk erneut abzocken oder in Angst versetzen kann.

Wer denkt denn jetzt noch an die VOGELGRIPPE? - Nur bei den Amis und bei den Arabern trat sie nicht auf, sonst angeblich überall. Wie viele Tiere mussten dafür getötet werden? - Vielleicht waren das auch nur alles Legenden und es gab zu viele Tiere? Musste das Angebot verknappt werden, um die Weltpreise zu erhöhen? - Die Einflüsterer des Kapitals geben den Ton an und die Medien wirken ungehemmt als Vollstrecker des Unheiles. - Sie tragen die Hauptschuld an unserer Landesmisere, wo alles unter den Teppich gekehrt wird. - Häetten wir noch eine kritische Presse, würde sich so mancher sein Tun und Reden überlegen.
Das nur zum Klimawandel und den anderen Angstszenarien! Bestimmte Leute sollten sich schämen, mit solchen Argumenten an die Öffentlichkeit zu gehen.

Der Tod der Demokratie und der Freiheit

Hier möchte ich mal Wesentliches, was uns die Politik so im Laufe der Zeit beschert, festhalten und rein symbolisch ahnden! Da unsere Frau Oberwichtig Vorrang hat, steigt sie auch zuerst ins Rennen.
Was mich ankotzte, war die Aussage der Frau Wendehals, aufgrund der vielen Kindermorde der letzten Zeit:
"Wir brauchen eine Kultur des Hinschauens!" -

 

Dezember 2007



Dezember 2007

Das Bunteskabinett (Bundeskabinett) winkte das Gesetz der Datenspeicherung als Beschluss durch. Ich habe hier einmal die Todesanzeige der Demokratie und der Freiheit gefertigt und eingesetzt.

Alle Telefonate und der eMail-Verkehr aller Bürger werden gespeichert. Der Buntespräsident hat das abgesegnet, obwohl er die Oberaufsicht darüber hat, ob das mit dem Grundgesetz vereinbar ist! Hier wirkt das Telefon- und Briefgeheimnis ausser Kraft gesetzt!- Das Grundgesetz, so wie es 1949 einmal beschlossen wurde und als unveränderlich galt, steht inzwischen wie ein hohles Gerüst da! Alle Bürger hätten abstimmen müssen bei einer derartigen Veränderung aller Rechte! Schliesslich hatten die Grundrechte eine Ewigkeitsgarantie!-

Es geht darum, den Bürgern durch die Hintertür alle Rechte zu nehmen, zugunsten der globalen Kapitalisten.
Wir befinden uns mitten in einer Arena von gefrässigen Globalplayern.

- WIR HABEN KEINE DEMOKRATIE MEHR -

- WIR HABEN KEINEN RECHTSSTAAT MEHR -

- WIR HABEN KEINEN SOZIALSTAAT MEHR -

EINE DEMOKRATIE MUSS DIE FREIHEIT ALLER BÜRGER EINSCHLIESSEN UND DEN WILLEN DER

BÜRGER DURCHSETZEN - UND NIEMALS UMGEKEHRT -

 

 

Anlässlich der wichtigen Ereignisse, die über unsere Köpfe hinweg entschieden wurden, möchte ich die Trauer hierüber bekannt geben! -
Es geht um die Beschneidung unserer Grundrechte, die uns die Demokratie und die Freiheit nahmen! Unter Einnebelung eines hinterlistigen Lügennetzes und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, brachten die Herrschenden unseres Landes, unter dem Vorsitz der Kanzlerin Merkel, die Demokratie scheibchenweise ins Wanken, so dass sie mit der Datensicherung und Bespitzelung aller Bereiche endgültig zu Tode getragen wurde!- Nun müsst Ihr Euch eines Tages von Euren Kindern sagen lassen: "Wie konnte das nur geschehen?" -

 



http://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/21116-landessozialgericht-hartz-iv-empf-nger-m-ssen-wohnungsbesichtigung-nicht-dulden.html

Hier ein kleiner Auszug aus dem Erwerbslosenforum diesbezueglich:

Wenn ein Mitarbeiter der Behoerde an meiner Wohnungstuer klingelt, muss ich ihn reinlassen? Nein. Zwar verbietet der Gesetzgeber keine Hausbesuche, auch keine unangemeldeten. Ob Sie den Mitarbeiter aber in Ihre Wohnung lassen, haengt alleine von Ihnen ab. Sie muessen ausdruecklich zustimmen. Sie bestimmen, welcher Raum besichtigt und welcher Schrank geoeffnet wird. Grundsaetzlich gilt, dass ein Hausbesuch nur zulaessig ist, wenn Fragen nicht anders geklaert werden koennen. Achtung: Ein Hausbesuch ist das "letzte Mittel" um Fragen zu klaeren. Vorher muss das Amt pruefen, ob nicht andere Mittel der Sachverhaltsklaerung bestehen. Auf Grund des fuer den Betroffenen besonders belastenden Charakters eines Hausbesuches muss das Amt umfangreiche "Regeln" beachten. Keinesfalls darf ein Hausbesuch zu einer Hausdurchsuchung ausarten. Die Befragung von Minderjaehrigen, Nachbarn oder Hausmeistern ist grundsaetzlich tabu. Auch duerfen nur in besonderen Faellen und nur mit Zustimmung des Betroffenen Foto- oder Videoaufnahmen gemacht werden. Vor Beginn eines Hausbesuches muessen sich die Mitarbeiter gegenueber den Betroffenen ausweisen und den konkreten Grund des Besuches angeben. Wenn sich Fragen nur durch einen Hausbesuch klaeren lassen, Sie den Mitarbeiter in Ihre Wohnung aber nicht einlassen, kann dies vom Amt als fehlende Mitwirkung gewertet und es koennen Ihnen die Leistungen ganz oder teilweise versagt werden. Fordern Sie Ihr Recht ein! Bitten Sie um Aushaendigung einer Kopie des Pruefauftrages und der Pruefnotizen bzw. des Pruefprotokolls. Eine umfangreiche Ausarbeitung zu diesem Thema finden Sie unter www.datenschutzzentrum.de.

Ich musste leider die Umlaute korrigieren, weil sie bei mir nicht lesbar waren.
Es ist schon eine heikle Angelegenheit, sich seine Privatshäre und die Unverletzlichkeit seiner Wohnung zu behalten und auf der anderen Seite sich nicht selber zu schaden. Selbstverständlich hätte jeder Rechte, doch bis die durchgesetzt werden könnten, kann man unter Umständen verhungert sein!
In den meisten Fällen wird wohl eine Überprüfung bei Arbeitslosen angeordnet, die angeblich alleine wohnen. Hiervor kann ich nur warnen. Es gibt immer ein paar schwatzende Nachbarn, die ihre Beobachtungen machen und dieses auch sehr gerne weiter geben. - Man kann sich auch vorstellen, dass so manch ein ahnungsloser Mensch aus der Nachbarschaft überhaupt nicht bemerkt, wem er evtl. schadet, wenn er bereitwillig "harmlose Auskünfte" auf "geschickte Fragen" gibt. 
Allerdings gibt es auch schon ein Gerichtsurteil, welches ich im Erwerbslosenforum gelesen habe, dass den "erzwungenen" Hausbesuch einer ARGE unter dem Druck, die Leistungen einzustellen, als nichtig verurteilte.
Immer wieder komme ich auf den Punkt zurück, dass man ja auch bis zum positiven Gerichtsentscheid leben muss. - Das wissen die Herrschaften auch! Darum auch ihr rigoroses Vorgehen!
Ich denke, dass es in erster Linie darum geht, die Leute gefügig zu bekommen und sie an die Armutsverhältnisse zu gewöhnen! -

Ihr wisst ja: EUCH KÖNNEN WIR UNS AUCH NICHT MEHR LEISTEN -
Aber man hat Milliarden für die Banken übrig, die sich verspekuliert haben! -

Das Schild: My Home ist my Castle könnte an der Wohnungstür angebracht werden. In dem Fall habt Ihr ja keinen Zugang verweigert. Wenn die Leutchen trotzdem klingeln, würde ich sie hinhalten, weil ich mir erst eine Person als Zeuge hinzuziehen muss! - Die Leute werden Ausreden haben: "Wir wollen ja nur .........." Bleibt hart: "Ich will auch nur! Ich bin nicht rechtskundig. Am Ende schade ich mir durch meine Aussagen. Dieses Recht besitzt schliesslich so gar jeder Angeklagte. Ich bin lediglich arbeitslos - kein Straftäter."


2007 - das Jahr aller Verschärfungen! - Auch unsere Politiker haben sich gewaltig verschärft, denn sie missachten mittlerweile unsere ganzen Grundgesetze! Die Demokratie wurde praktisch abgeschafft. - Das Wort wird nur noch sehr oft, viel zu oft, in politischen Reden missbraucht, damit die Bürger glauben sollen, alles sei noch in Ordnung.

 

 

Macht ist eine Leiter mit angesägten Sprossen.
 
 
Alle Neuerer,
die die Demokratie als Sprungbrett zur Macht benutzen,
finden sie lästig, sobald sie zur Macht gelangt sind.
 
 

Wie sich die USA ein weltweites Imperium geschafft haben, in deren Fängen wir uns alle befinden.

Ich empfehle, dass Ihr Euch die neun Teile in aller Ruhe anseht und ich schwöre Euch, dass Euer Denken ein völlig anderes wird, als es bisher der Fall war.

Ich habe verstanden, warum den Saudis nichts geschieht, warum sie machen können, was sie wollen.

Ich habe verstanden, warum Saddam getötet wurde und der Irak mit einem Krieg überzogen wurde.

Ich habe verstanden, weshalb der IRAN bekämpft werden soll.

Ich habe verstanden, warum es im arabischen Raum diese Aufstände gab und warum einige Politiker wie freiwillig von der Bühne verschwanden.

Ich habe verstanden, weshalb es in Mittel- und Südamerika diese Armut gibt.

Ich habe verstanden, weshalb sich die deutschen Politiker den USA derart unterwerfen.

Ich habe verstanden, dass die EU Politiker die USA immer unterstützen werden.

Ich habe verstanden, dass die Briten, als kleiner Bruder der USA, die gesamte EU unter Kontrolle behalten.

Ich habe verstanden, dass die USA niemals dulden werden, dass ein Unternehmen oder Politiker den Dollar zu Fall bringen wird.

Ich habe verstanden, dass die EU kein souveräner, politischer Bereich ist.

Ich habe verstanden, dass alle Ereignisse mit den USA abgestimmt oder angeordnet sind.

 

Momentan bin ich nicht in der Lage, mich anders zu äussern, weil ich voll unter dem Einfluss des Gelesenen stehe. Keiner soll denken, dass ich alles glaube, was ich lese, aber das, was ich erfuhr, das passt genau zu meinen Fragezeichen, die ich immer hatte.

Hat irgendeiner noch Zweifel daran, dass die USA bestimmen, wer Regierungschef eines Landes wird? - Ich nicht! - Und wer glaubt denn daran, dass eine Partei etwas ändern könnte?

Egal, wer bei uns demnächst Kanzler wird, es läuft das gleiche Programm ab. - Man sieht es doch jetzt schon an den fehlenden Oppositionen. - Vielleicht trauen sich die Parteien jetzt schon nicht mehr, etwas von Bedeutung von sich zu geben, dass nicht den politischen Richtlinien entspricht?

Erkennt Ihr an vielen Geschehen die Handschrift der USA? - Ich ja!

Schaut sie Euch an und Euch wird ein Licht aufgehen. 

Historischer Rechtsterrorismus in der Zeit 1945 bis 1990 und seine Verbindung zu stay-behind

Von den späten 1960er Jahren bis Mitte der 1980er Jahre starben in ganz Europa mehrere Hundert Menschen und Tausende wurden verletzt. Die meisten Täter wurden nie ermittelt oder gefasst, ihre Hintermänner blieben weitestgehend im Dunkeln. Dies erklärt sich dadurch, dass diese Welle terroristischer Anschläge von einer als "Gladio" bekannt gewordenen Geheimarmee geplant und ausgeführt wurde. Diese intern "stay-behind" genannte Organisation wurde von nationalen Geheimdiensten unter der Regie des US-Armeegeheimdienstes aufgebaut, vorbei an den Parlamenten und unter Bruch der Nationalverfassungen.

Ursprünglich war sie im Kalten Krieg als Untergrundarmee gegründet worden, um im Fall eines militärischen Angriffs von Truppen des Warschauer Pakts gegen Mittel- und Westeuropa hinter den Linien einen Guerillakrieg aufzunehmen, daher auch der Name stay-behind. Die sowjetischen Panzerkolonnen kamen nicht und so wandelte sich die Mission der Geheimsöldner im Lauf der Zeit: Es galt, den Einfluss kommunistischer und ganz allgemein linker Strömungen einzudämmen, gar deren erreichen einer Mehrheit bei demokratischen Wahlen zu verhindern. Dafür schreckte man nicht vor Terror und Mord zurück, man heuerte alte Nazis als ausgewiesene Antikommunisten an, ebenso junge Nazis, und man meinte diese steuern zu können.

Der verheerendste Terroranschlag in der Nachkriegsgeschichte der BRD war das rechtsterroristische Bombenattentat auf das Münchner Oktoberfest im Jahr 1980 mit 13 Toten und 211 Verletzten. Der Autor Wolfgang Schorlau hat im Zuge eines Kriminalromans zum Oktoberfest­attentat recherchiert, nachdem ihn zwei Polizisten in einer Indiskretion auf viele Widersprüche bei den Ermittlungen, auf unterdrückte Zeugenaussagen, auf unter­lassene Ermittlungen und auch auf vernichtete Spuren hingewiesen haben. Sie gewährten ihm eine Nacht Einsicht in die Originalakten. Schorlau recherchierte weiter und stieß unter anderem auf Zeugenaussagen, dass sich der angebliche Einzeltäter Gundolf Köhler, Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann, wenige Minuten vor der Explosion ganz in der Nähe des Anschlags­ortes mit weiteren Personen getroffen hatte [1]. Eines der später vernichteten Beweis­mittel ist ein abgerissener Finger, der keinem Opfer zugeordnet werden konnte. Am Vormittag des Tags des verheerendsten Terrorattentats in der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik wurde ein Konvoi der Wehrsportgruppe Hoffmann, der sich in Süddeutschland auf dem Weg in den Nahen Osten befand, von Verfassungs- und Staatsschützern observiert. Später wurden Selbst­bezichtigungen von Wehrsportgruppenmitgliedern bekannt, am Attentat beteiligt gewesen zu sein, so vom damals nach Beirut emigrierten Wehrsportgruppenmitglied Stefan Wagner, der sich 1982 bei einem Amoklauf in Frankfurt selbst richtete [1], und von Walter Ulrich Behle, einem V-Mann des Verfassungsschutzes NRW, an der Bar des Hotels Babylos in Damaskus gegenüber Wehrsportgruppen-Chef Hoffman [2].


Schorlau hat auf seiner Internetseite eine sehr fundierte Zusammenstellung von Quellen veröffentlicht.

Weitere Hintergrundartikel und -berichte zum Oktoberfest­attentat und stay-behind im Allgemeinen:

  • Das Oktoberfestattentat war kein Werk eines Einzeltäters
    Telepolis-Interview mit dem Journalisten Tobias von Heymann, der ein Buch über das Oktoberfestattentat veröffentlichte
  • "Die V-Mann-Problematik hat es damals schon gegeben"

  • Telepolis-Interview mit dem Anwalt einiger Opfer des Oktoberfestattentats, Werner Dietrich. Er fordert seit fast drei Jahrzehnten eine Wiederaufnahme der Ermittlungen.

  • "Im Zuge der rechtsradikalen Mordserie werden in Öffentlichkeit und Politik die "Schlampereien", die "Pleiten und Pannen" des Verfassungsschutzes bei der Observierung von Neo-Nazis thematisiert wie auch die generelle Ignoranz der Behörden gegenüber dem rechten Terror und damit verbunden der bizarren Verharmlosung desselben. Tatsächlich wird aber versäumt zu fragen, ob dieser Irrsinn nicht Methode haben könnte. Lassen sich die Taten der Terrorzelle nicht vielleicht einer Strategie der Spannung zuordnen, die während des Kalten Krieges in Europa von westlichen Geheimdiensten im Verbund mit Rechtsradikalen verfolgt wurde? In Deutschland wird damit seit einiger Zeit das Oktoberfest-Attentat in Verbindung gebracht, gleichwohl gilt hier immer noch die These, dass der mit rechtsradikalen Kreisen bestens vernetzte Gundolf Köhler ein Einzeltäter gewesen sei - trotz zahlreicher und eindeutiger Zeugenaussagen und Indizien, die dagegen sprechen, wie auch schwerwiegenden Widersprüchen in der offiziellen Darstellung der Tat. Werner Dietrich, der als Anwalt einiger Oktoberfestopfer vertritt und sich seit Jahren für die Wiederaufnahme der Ermittlungen einsetzt, sieht deutliche Parallelen zum Fall von Zwickau", schreibt Telepolis in der Einleitung.
  • Reportage des SWR und BR von 2009: Anschlag auf die Republik: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und insbesondere Teil 5 mit
  • Augenzeugenberichten und zu vernichteten Beweisstücken
  • Reportage "Die geheimen Armeen der NATO - Operation GLADIO" von 2009, in der u.a. aufklärende Staatsanwälte, Mitglieder parlamentarischer Untersuchungsausschüsse und Täter zu Wort kommen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4.

  • In Teil 4 zieht Opferanwalt Werner Dietrich angesichts des Umstands, dass sämtliche Asservate beim BKA und Bayerischen LKA 1997/98 vernichtet wurden das Fazit:  "Das ist mehr als ungewöhnlich, dass das in einem Verfahren, das weder verjährt ist, noch rechtskräftig abgeschlossen ist, die Unterlagen, also sprich die Bombenteile, Leichenteile usw. vernichtet werden. Die Frage ist, welche Interessen dahinterstehen und was damit nicht aufgeklärt werden soll."
  • ARTE-Dokumentation "Gladio - Geheimarmeen in Europa" von 2010: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6. Im ersten Teil werden die Ursprünge der Organisation am Ende des zweiten Weltkrieges gut beleuchtet und geostrategisch eingeordnet. In Teil 6 fasst die
    Dokumentation zusammen: "Die für Geheimdienste zuständige Regierungsstelle und damit auch die Regierungschefs aller Parteien von 1953 bis 1990 hatten Kenntnis von dieser Geheimstruktur, nicht aber das Parlament." Jerzy Montag, grüner MdB und Mitinitiator einer parlamentarischen Anfrage zum Thema, resümiert: "Es ist eine langjährige Geschichte der Vertuschung und Verheimlichung, statt der Öffnung und Erklärung. ... Es gab nie das Bedürfnis oder das Interesse der Regierungen oder der Sicherheitskräfte mit dieser Vergangenheit reinen Tisch zu machen."
  • Prof. Daniele Ganser forschte ab 1998 im Rahmen seiner Doktorarbeit im Bereich Zeitgeschichte an der Universität Basel und an der London School of Economics and Political Science (LSE) in England zum Thema NATO-Geheimarmeen und inszenierter Terrorismus in Europa zu Zeiten des Kalten Kriegs:
  • Bereits im Jahr 1991 berichtete das "Antifaschistische Infoblatt" (Nr. 14) ausführlich über Gladio und stay-behind sowie dessen Vorläufer "Technischer Dienst" (TD) im "Bund Deutscher Jugend" (BDJ). In "Antifaschistisches Infoblatt" Nr. 94, 2012, wird das Thema mit neuen Erkenntnissen nochmals aufgegriffen: "Geheimdienste und antikommunistische 'Partisanen' in der BRD".


Teil der stay-behind-Strategie war es, geheime Waffenlager anzulegen. Aus diesen Depots wurden offenkundig westdeutsche Nazi-Terroristen, aber auch jene in Südtirol, mit Waffen und Sprengstoff ausgestattet. Obwohl die Ermittler aus Anlass des Oktoberfestattentats einen konkreten Hinweis auf die Existenz dieser Depots erhielten, ist es einem Zufall zu verdanken, dass ein Teil der Depots im Jahr 1981 aufflog:

"So hatten die Mitglieder der Deutschen Aktionsgruppen Raymund Hörnle und Sibylle Vorderbrügge einen Tag nach dem Oktoberfestattentat ausgesagt, dass der Rechtsextremist (und Revierförster Heinz Lembke im Landkreis Uelzen, Anm.) ihnen Waffen, Sprengstoff und Munition angeboten und von umfangreichen Waffendepots erzählt habe. Diesem Hinweis ging die Staatsanwaltschaft jedoch erst nach, als Waldarbeiter ein knappes Jahr später durch Zufall eines der Depots entdeckten. Lembke offenbarte im Untersuchungsgefängnis die Lage seiner 33 illegalen Waffen- und Sprengstoffdepots, deren Entdeckung bei Uelzen in der Lüneburger Heide 1981 ein breites Medienecho fand: Sie enthielten unter anderem automatische Waffen, 13.520 Schuss Munition, 50 Panzerfäuste, 156 kg Sprengstoff und 258 Handgranaten." [3]

Nach diesen Funden kündigte der inhaftierte Lembke an, umfangreiche Erklärungen über seine Hintermänner abzugeben. Dazu hatte er aber keine Gelegenheit mehr, "da Lembke am 1. November 1981, einen Tag vor seiner Vernehmung durch einen Staatsanwalt, erhängt in seiner Gefängniszelle aufgefunden wurde"[3]. Die Stasi der DDR hatte duch eine Vielzahl von Agenten, die sie in den westdeutschen Verfassungsschutz- und Polizeibehörden installiert hatte, umfangreiche Kenntnisse über stay-behind. Aus den Stasi-Akten geht hervor, dass sich einer der Sender, über die stay-behind-Mitglieder kommunizierten, ganz in der Nähe von Lembkes Försterei befand.

Im Jahr 2008 wurden dann zahlreiche weitere Waffendepots entdeckt.

"Auch die Akten im Fall eines 2008 in Bayreuth bei einem Schusswechsel mit der Polizei getöteten Mannes, der sich als Bombenbauer entpuppte, sind der Bundesanwaltschaft (im Zuge der NSU-Ermittlungen, Anm.) übergeben, sagt der Bayreuther Oberstaatsanwalt Thomas Janovsky. Im Rucksack des Toten fand man verschlüsselte Pläne, an deren Codes sich Ermittler lange die Zähne ausbissen. Schließlich führten die Pläne zu 38 Waffenlagern in Wäldern in Nordbayern, Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Österreich. Die Polizei entdeckte Waffen und Eigenbau-Bomben, darunter eine, die jener glich, die in der Kölner Keupstraße gezündet worden war." [4]

Schon im September 2009 beeilten sich die Bayerischen Ermittler allerdings die bei einem rechtsterroristischen Hintergrund geradezu stereotypisch ausgegebene Formel vom Einzeltäter einmal mehr anzuwenden, ungeachtet vieler offener Fragen in diesem Fall und ihrer offenkundigen Unwahrscheinlichkeit:

"Als Ergebnis der Ermittlungen steht fest, dass das Handeln von Michael K.(rause, Anm.) weder einen politischen noch ein terroristischen Hintergrund hatte. Vielmehr ist bei Krause eine Affinität zu Waffen festzustellen."

Seit Übergabe der Akten an die Bundesanwaltschaft zum Jahresbeginn 2012 ist von dieser unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nichts mehr zu diesem Fall zu erfahren [5], [6].


Interessant im Zusammenhang mit dem Phänomen des Rechtsterrorismus ist weiterhin, dass auch die westdeutschen Geheimdienste ganz wesentlich von altgedienten Nazis aufgebaut und bis in die 1970er Jahre hinein geführt wurden. Dazu berichtete ebenfalls das bereits oben erwähnte "Antifaschistisches Infoblatt" Nr. 14, 1991, wie der Bundesnachrichtendienst und dessen Vorgängerorganisation ab 1946 von Reinhard Gehlen aufgebaut wurde. Gehlen war General der Wehrmacht und als Leiter der Abteilung "Fremde Heere Ost" verantwortlich für die Folterung vieler gefangener Rotarmisten, um aus ihnen Informationen herauszupressen. In "Der Rechte Rand" Nr. 134, 2012, geht es um den Verfassungschutz: "Braune Wurzeln - Zur Gründung des 'Bundesamtes für Verfassungsschutz'".

Die enge Zusammenarbeit von Geheimdiensten und alten und neuen Nazis zieht sich durch die gesamte Geschichte der BRD. Über Fälle aus den 1970er und 1980er Jahren wird z.B. berichtet in "Antifaschistisches Infoblatt" Nr. 26, 1994. Demzufolge warb der Verfassungschutz im Jahr 1973 Werner Gottwald als Informanten an. Durch ihn hatte die Behörde tiefe Einblicke in viele wichtige Nazi-Organisationen dieser Zeit, kannte die wichtigsten Kader und deren Rollen. Gottwald war 1975 führend an der zweiten Gründung der Nachkriegs-NSDAP in Wiesbaden beteiligt, der Geheimdienst war also live dabei. Erst vier Jahre später ging die Polizei gegen die Nazi-Gruppe vor, ein Verfahren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung wurd eingestellt. An der Faktenkenntnis kann dies nicht gelegen haben. Auch was der Verfassungsschutz der Öffentlichkeit im Jahr 1975 über die Nazi-Szene berichtete, klingt nach wie vor aktuell:

"'Die meisten der neonaz. Gruppen haben grundsätzlich keine organisatorische Struktur.' Die Existenz einer überregional operierenden Nazi-Partei wurde geleugnet." [7]

Im Jahr 1994 machte der Solinger V-Mann Bernd Schmitt Schlagzeilen, denn dieser hatte vielfältige Kontakte zu damals hochrangigen Nazikadern; drei der vier Attentäter von Solingen trainierten in Schmitts Nazi-Kampfsportschule. Schmitt war unter anderem auf die im Jahr 1992 verbotene "Nationalistische Front" (NF) angesetzt. Doch Schmitt und die NF nutzten die Honorare für den weiteren Aufbau der Naziorganisation. Dies erinnert stark an die finanzielle Aufbauhilfe des Thüringer Verfassungschutzes an den "Thüringer Heimatschutz" via V-Mann Tino Brandt. Dazu schrieb die TAZ im Jahr 1994:

"Selbst die im November 1992 verbotene 'Nationalistische Front' (NF), auf die Schmitt angesetzt war, verdankt ihren Aufschwung Mitte der 80er Jahre den finanziellen Zuwendungen aus dem nordrhein-westfälischen Landesamt für Verfassungsschutz. Der V-Mann informierte sofort nach seiner Anwerbung NF-Chef Schönborn. Schönborn nutzte die Chance, sich für veraltete Informationen die Spesen für aufwendige Touren durch die Bundesrepublik oder sogar für die Miete des damaligen NF-Zentrums in Steinhagen aus der Kasse des VS finanzierenzu lassen. Zwanzig Monate dauerte die Zusammenarbeit, obwohl Schmitt von Anfang an klargestellt hatte, er werde keine Informationen liefern, die eine Strafverfolgung seiner Gesinnungsfreunde nach sich ziehen würden. Als der Stern den Fall an die Öffentlichkeit brachte, bezeichnete der damalige Düsseldorfer Verfassungsschutz-Chef Wilfried von Hardenberg die lange Dauer der Zusammenarbeit als unverantwortlich: 'Der müßte als Quelle sofort durchs Raster fallen.'" [8]

Was wir heute im aktuellen Fall über die Rolle des Verfassungsschutz als de facto Aufbauhelfer und Beschützer für organisierte Nazistrukturen sehen, ist also seit Jahrzehnten gängige Praxis.

Nachdem die durch diese Politik und auch stay-behind angekurbelten rechten Terrorwelle der 1970er und 1980er Jahre wieder abgeebbt war, bildeten sich ab Beginn der 1990er Jahre Netzwerke, die an einem neuen Konzept arbeiteten. So bildete das militante "Blood & Honour"-Netzwerk mit "Combat18" eine terroristischen Arm. Eine Art Handbuch für den rechten Terror aus diesem Kreis fand europaweit Verbreitung bei militanten Nazis. Zeitgleich sammelte eine Anzahl (auch deutscher) Nazis Kriegserfahrungen als Söldner in Diensten der postfaschistischen kroatischen HDZ.

Die antifaschistische Fachpresse hatte diese Entwicklungen durchaus im Blick: Geradezu cassandrisch mutet aus heutigem Blickwinkel ein Artikel "Nazis rufen zur Terroroffensive" in "Antifaschistisches Infoblatt" Nr. 30, 1995, an:

"Nach der Bombenkampagne österreichischer Nazis ziehen jetzt die deutschen Organisationen nach und rufen 50 Jahre nach Kriegsende zu einer Terroroffensive auf. Den Startschuss gab ein 'Deutsches Manifest', in dem gedroht wird: 'Ab dem 9. Mai beginnt der Volkskrieg...'".[9]

 

Daniele Ganser, NATO-Geheimarmeen in Europa. Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung, Orell Füssli Verlag, Zürich, 5. Auflage 2012, 445 S., 24,95 €.

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[1] Wikipedia-Eintrag zum Oktoberfestattentat
[2] "Der Kandidat, die Bombe und der Einzeltäter", Antifaschistisches Infoblatt Nr. 60, 2003

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[3] Wikipedia-Eintrag zu Heinz Lembke
[4] Vergleichsschüsse entlarven Tatwaffen, Freie Presse vom 24.3.2012
[5] Über allen Wipfeln herrscht Ruh', Neues Deutschland vom 17.01.2012
[6] Nachfrage unerwünscht, Neues Deutschland vom 5.3.2012
[7] "Dokumentierte Zusammenarbeit von Verfassungsschutz und Neonazis", Antifaschistisches Infoblatt" Nr. 26, 1994
[8] "Nachrichtenehrlich und zuverlässig"?, TAZ vom 1.8.1994
[9] "Nazis rufen zur Terroroffensive", Antifaschistisches Infoblatt Nr. 30, 1995

http://www.buerger-beobachten-polizei.de/index.php/thema-staatliche-behoerden-und-nazis/historischer-rechtsterrorismus-und-stay-behind

 


 

 

Rückschau: Die Lehman-Legende

Sendeanstalt und Sendedatum: NDR, Dienstag, 15. September 2009 im Ersten

 

Am 15. September 2008 – genau vor einem Jahr – ließ die US-Regierung überraschend die viertgrößte Investmentbank, Lehman Brothers, pleite gehen. Politiker und Bankenbosse sprechen von der weltweit größten Finanzkrise seit den 30er-Jahren und sehen die Ursache dafür in dieser Pleite. Doch deutsche Banken gerieten schon Jahre zuvor ins Straucheln und die Warnsignale wurden bewusst ignoriert. So wird Lehman vor allem von Politikern als willkommene Ausrede benutzt, um Verantwortlichkeiten zu verdrängen und Milliarden Steuergelder ins Finanzsystem pumpen zu können.

"Es gibt die Lehman-Legende, wie das so ist, wenn Dinge sich katastrophal entwickelt haben, braucht man irgendeinen nützlichen Umstand, auf den man alles schieben kann, um von den wahren Problemen abzulenken", bilanziert Karl-Joachim Schmelz, ehemaliger Sachverständiger beim Finanzausschuss des Bundestages.

Denn die Probleme begannen schon Jahre zuvor. Bereits am 16. Februar 2003 gab es ein streng geheimes Krisentreffen im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin. Nach dem Zusammenbruch des Neuen Marktes - gut fünf Jahre vor der Lehman-Pleite - berieten die Spitzen der damaligen Bundesregierung und Kreditwirtschaft über einen Rettungsplan für deutsche Banken. Der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) erinnert sich: "Wir standen kurz vor einer Kreditklemme und mussten fürchten, dass eine Bank umfiel. Schon damals ist öffentlich über das Thema 'bad bank' diskutiert worden."

 

Beispiel 1: Die HypoVereinsbank

 

Die HypoVereinsbank hatte sich nach der Deutschen Einheit mit Immobilien verspekuliert und fuhr Verluste im hohen dreistelligen Millionenbereich ein. Im September 2003 gründete sie die Hypo Real Estate (HRE), um faule Kredite auszulagern. "Die Hypo Real Estate war im Grunde genommen nichts anderes als die 'bad bank' der HypoVereinsbank", so Schmelz. Und mit dem Kauf der in Irland ansässigen Depfa verschlimmerte sich die Lage der HRE noch. Zum endgültigen Kollaps kam es durch die Pleite von Lehman Brothers. Seitdem hat die HRE mehr als 100 Milliarden Euro Staatsgarantien und Beihilfen erhalten. Geld, für das der Steuerzahler garantiert. Ein Untersuchungsausschuss des Bundestages hat die Rettung der HRE untersucht. Dort bestätigt der frühere Risikomanager der HRE, Stéphane Wolter, Lehman sei nicht die Ursache: "Lehman war nur der Sargnagel". Und auch ein anderer Zeuge beschreibt, dass die HRE bereits 2004 das Rating "D+" hatte, das heißt "insolvent" war.

 

Beispiel 2: Die HSH Nordbank

 

Auf Druck der EU verliert sie 2005 – wie alle Landesbanken – ihre Privilegien. Doch solange der Staat noch bürgt, pumpt sie billiges Geld ins System und investiert in hochriskante Anlagen. So kauft die HSH auch Lehman Brothers Papiere ab – meist im sogenannten Schnelleinkaufverfahren ohne angemessene Risikoprüfung. Ein vertraulicher Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft "KPMG" belegt, dass die HSH "bereits in den Jahren 2006 und 2007 eine Milliarde in hochriskante Papiere anlegte, die "in starkem Umfang zu den Verlusten der Jahre 2007 und 2008 beigetragen haben". Börsenwetten - lange vor der Lehman-Pleite - mit fatalen Folgen: Die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein müssen für die Bank einstehen - mit insgesamt 13 Milliarden Euro. Der ehemalige schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) ist überzeugt, dass dieser Beitrag zur Rettung der HSH noch lange nicht ausreiche.

 

Beispiel 3: Die West LB

 

Auch die West LB leiht sich vor dem Ende der Staatshaftung noch viel billiges Geld. Da die Bank allein auf hohe Rendite aus ist, blendet sie die Risiken des US-Immobiliengeschäfts völlig aus. Bis zuletzt kauft sie noch Papiere, die an der Wall Street schon längst niemand mehr haben will.

Drei Beispiele, die für viele deutsche Banken stehen. Auch Hans Eichel bestätigt gegenüber Plusminus: "Dass das so eine große Krise werden konnte, das hat nichts mit Lehman, das hat mit vielen Vorläufern zu tun. Da war im Finanzsystem eine Menge aufgehäuft an Risiken, die dann voll zum Ausbruch gekommen sind." Doch diese Vorläufer, also die wirklichen Ursachen der weltweiten Finanzkrise sollen ganz offenbar verschleiert werden. Selbst im Untersuchungsausschuss der HRE versteckt sich die Große Koalition hinter der Lehman-Lüge. Denn die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft zur Rechenschaft ziehen – das will im Wahlkampf niemand.

 

Autoren: Patrik Baab/Birgit Wärnke

 

http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,84nwgq86rizwvq63~cm.asp

Das Video dieser Sendung war sehr aufschlussreich. Wenn es sichtbar ist, schaut es Euch bitte an. Man verzichtet wohl noch darauf, weil Wiederholungen bei anderen Sendern anstehen.
Der Hans Eichel lüftet ja praktisch die Geheimnisse der Bankenkrise! - "Alle verstecken sich hinter der Lehman-Lüge." Das Bekenntnis, dass diese Finanzkrise doch lediglich hinausgezögert wurde, sie sich fünf Jahre zuvor schon bemerkbar machte, das ist der Hammer! Und man liess alle Leute mit voller Absicht in ihr Unglück rennen! Alle, die sich schon länger mit dieser Materie befassten, wissen, dass das kein plötzliches Ereignis war, wovon die Politiker überrascht wurden!
Ich sage es an dieser Stelle noch einmal. - Ein Banker, der nicht erkannt werden wollte, sagte in einer Fernsehsendung aus, dass man sich die älteren Leute hauptsächlich aussuchte, weil die noch Vertrauen zu den Bankern hätten. Man nannte sie "A + D" = alt und doof. Gezielt ging man an deren Ersparnisse heran, die ihr Geld für die Altersvorsorge anlegen wollten! Darf man solche Vorgehensweisen noch tolerieren, wenn Menschen absichtlich in die Not getrieben werden?

 

 

 

 

Die Geistmanipulierer

Jeder von euch hat sich doch schon mal gefragt, mit wem wir es eigentlich zu tun haben, die immer an den Schrauben drehen, uns in Richtungen schieben, in die wir überhaupt nicht wollen. Wer belügt uns ständig und überschüttet uns mit Ängsten? 
DAS SIND DIE GEIST - MANIPULIERER - die im Geheimen agieren, wovon die Leute nichts mitkriegen sollen! - Eine sehr wirksame Waffe - ein unsichtbarer Gegner! Nur sehr wenige Leute dürfen diese Täuschungen erkennen. - Kritiker werden möglichst bald mundtot gemacht - mit legalen und illegalen Mitteln.
Abgelenkt werden Bürger durch ständig neue Meldungen und Skandale, die medienträchtig gestreut werden. - Das sind meistens aufgebauschte Lügen. Damit ist das Volk dann beschäftigt und bemerkt nicht die wahren Vorgänge, die sich hinter den Kulissen abspielen. - Das kann in schnellen Wechseln der Themen oder dem Verstreuen von immer neuen Ängsten passieren. - Die Zeit der Vogel-Grippe eignete sich als gutes Beispiel. Schaut, heute ist das Thema vom Tisch. Es ist "ausgelutscht - aufgebraucht".
Vielleicht noch einmal vorab, warum es für die Oberen (gleich welcher Kategorie) so einfach ist, die Massen zu manipulieren.
Von Kindesbeinen an schauen wir zu denen auf, die mehr als wir haben und bewundern diese Leute eigentlich. Mit dem "Reichsein" verbinden wir zugleich auch "Macht - mächtig sein". - Wer mehr Geld besitzt, steht also über uns - hat einen höheren Stand! - -
Wir geben ihnen einen Blanko -Respekt, den sie eigentlich in unseren Augen nicht verdient haben. - Es wird übersehen, dass die KLEINEN die GROSSEN erst einmal gross gemacht haben! - Die Meisten haben ihren Reichtum doch der Hände vieler kleiner Leute erst einmal zu verdanken. -
Darum merke: WIR SIND WICHTIGER, ALS ES DARGESTELLT WIRD. - Die Reichen geniessen den Ruhm von den Händen der Schaffenden! DU BIST WICHTIG - Lasse Dich nicht in eine Sklavenrolle drängen! -
Also: Ein Manipulator bleibt immer in Deckung, immer annonym. Er lässt agieren und zieht nur die Fäden! - Seine Tarnung wird er nicht aufgeben. - Die Medien werden benutzt, seine Meinung unter das Volk zu bringen. - Unter dem Mäntelchen von Stiftungen bekommen die Aktionen auch noch einen einigermassen glaubhaften Namen. - Das ist zunächst der Boden der Manipulation.
Man bedient sich mit Scheinargumenten und Halbwahrheiten, was den meisten Menschen verborgen bleibt, da ihnen die Materie nicht in Einzelheiten bekannt ist. Leute, die versuchen, das aufzudecken, werden verunglimpft, beschimpft, gemobbt und kommen am Ende in die unglaubwürdige Kiste der Verschwörungstheoretiker.
Ein Manipulator ist darauf angewiesen, weitere Manipulatoren für seine Zielsetzung zu gewinnen. Das können bezahlte Leute sein oder auch Freiwillige, z. B. die Parteimitglieder.
In den Foren findet man auch noch die Kategorie, die freiwillig in die Armee des Manipulators eintreten, ohne Bezahlung, Leute, die sich einfach einer Überzeugung anschliessen. Oftmals sind die Personen noch der Ansicht, eigene Interessen zu verfolgen. - Das fällt in den Foren besonders stark auf.
Ich erinnere mich noch an den Wahlkampf 2005.
Da erhielt ich von der SPD am laufenden Band eMails, die dieses Manipulieren verdeutlichen: HILF MIT DIE SPARKASSEN ZU RETTEN - DIE CDU WILL UNSERE STRASSEN VERKAUFEN - HILF MIT, SIE ZU RETTEN
Der mir das zusandte wollte auch meine Meinung und auch Kritik hören. - Den Wunsch konnte ich ihm erfüllen! - GERNE! - Ich war nicht zu einer Manipulation bereit und das Streuen von Halbwahrheiten blockte bei mir ab!
Wichtig für den Manipulator ist die Propaganda. Oft ist es so: Je krasser die Meldungen sind, je besser werden sie aufgenommen.
So lange, wie man sich in einer UNTERPOSITION wähnt, so lange haben die anderen OBERWASSER. Sie nutzen diesen Umstand meistens sehr geschickt. - Es ist ratsam, immer zu erkennen, was jemand erreichen möchte. - Man drehe den Satz einfach um und stelle die Frage: "Wem nützt das?"
Bei den Ämtern z. B. nicht abwarten und verzögernd brav und untertänig auf Fragen antworten, sondern gleich mit der Tür ins Haus fallen. - Ich musste auch erst einmal durch eine ganz harte Lernphase gehen, die mich krank und hilflos machte, um zu kapieren, wie der Hase läuft.
Ein sichtbar angeknackster Mensch wird ganz schnell zu einer Beute!! - So ist das leider. Wie in der Tierwelt. - Ein verwundetes Tier wird getötet. -
Die Demut muss daheim bleiben. - Mitleid und Verständnis wurde zum grössten Teil abgeschafft. Wer sich diesen Luxus im Berufsleben noch leistet, landet schnell bei Hartz4. - Nicht euer Gegenüber ist der Schuldige, sondern die, die das anordnen! Bitte nie vergessen: Höflich bleiben - aber direkt zum Punkt kommen, ohne Zögern! Egal, wen ihr vor euch habt. -
Ich erinnere an diesem Punkt noch einmal an die Demonstrationen, am 3. Juni 2006 in Berlin, wozu die Gewerkschaften geladen hatten. Da wurden die Demonstranten grundlos von der Polizei vergeprügelt, vertrieben, gestört, wegen angeblich lächerlicher zu grosser Transparente verhaftet!! - Was zeigt uns denn das? - Im Einvernehmen mit den Gewerkschaften wurde dem Volk signalisiert, was es erwarten könnte, wenn man sich gegen den Staat auflehnte. Natürlich wurde dagegen protestiert ........ oh ja und es gab viele Strafanzeigen, wegen Verletzungen seitens der Polizei! -
Es handelte sich ja schliesslich um keine Straftat der Bürger, sondern um ein Recht, das fest im Grundgesetz verankert ist. - Und wie war es in Heiligendamm? Ich mag überhaupt nicht mehr daran denken. - Unsere Regierung fuhr schwere Geschütze gegen Demonstranten auf - wie in einem Krieg!
"VOLK VERGISST JA WIEDER!" - Man verspricht den Bürgern einige Wohltaten und wird dann wieder gewählt. - So läuft es doch! Keiner der Oberen fühlt sich jemals schuldig, alle handeln zu Recht! Alleine diese Dreistigkeit, sich dann noch vor die Bürger zu stellen, müsste alle Leute alarmieren!
Stattdessen erfolgt an dieser Stelle die Resignation der Bürger - sie werden endlos passiv - weil sie spüren, dass sie nichts ändern können!


Hier an dieser Stelle entstehen die entscheidenden Mängel, weshalb die Herrschaften immer so weiter machen werden!. Es gibt keine sichtbare Resonanz ihres Handelns! Eine Weile geschieht nichts und dann spricht keiner mehr darüber.
Und nun komme ich zu dem Punkt des Totschweigens in den Medien und dem Vorenthalten der Informationen, um das Volk entmündigen zu können!
Alle Meldungen erscheinen nur noch zensiert, in Form von vorbereiteten passend zugeschnittenen Nachrichten fürs Volk, die nur Lobeshymnen über die derzeitge Politik verkünden. -
Das ist der wichtigste Vorgang der Manipulierer! Wenn das Volk nichts weiss und nichts hört, kann es auch nicht kritisieren. - Sie bekommen stattdessen leichte Kost im Fernsehen serviert, wie die Heile-Welt-Filme der guten Förster, der guten Tierärzte, der aufopfernden Schwester Fummel, dem Pater als frommer Kriminalist, der listigen Nonne, die alles aufdeckt und alle Kriminalfälle eigenständig löst. Dazu viele Quizz- und Musiksendungen und die Pilcherfilme, wo man spätestens nach 5 Minuten weiss, "wer sich mal kriegt und wer der Gute und der Böse ist". Diese Filme haben alle die gleichen Inhalte.  - Damit kann man das Völkchen schön einschläfern.
Schliesslich sollen sie sich ja auch vermehren! - In fast allen Sendungen werden die Leute schwanger!! - Das nur so zum Einstimmen.
Es gibt viele, viele kleine Helferlein, die dem Manipulator dienlich sind. Beispiele sind doch aus dem Alltag bekannt:
Die Parteienanhänger, die Kirchengänger, die Fans von irgendwelchen Sportvereinen, die Leute, die kostenlose Werbung für Klamotten und andere Produkte machen, die Autofahrer, die ihre Automarke hochjubeln.
Alle haben etwas gemeinsam: Sie glauben, etwas für sich zu tun. Sie denken nicht daran, dass sie nur Spielball von Manipulatoren (Werbung) sind. -
Wir kennen doch noch die Werbung, wo man nach dem Glimmstengel greifen sollte, bevor man an die Decke geht? - Es sollte so wirken, dass man sich etwas Gutes tut, wenn man nach dieser Zigarette greift. - So wirkt das ebenfalls mit anderen Dingen!
Mein Verein - meine Mannschaft - meine Partei - meine Religion ...........! In Wirklichkeit habe ich persönlich nichts davon, ob der Verein auf dem ersten oder dem 10. Platz in der Liga steht, oder? - Es wird aber so vermittelt. Auch eine Religionszugehörigkeit ist völlig egal - es kommt doch immer auf den Charakter der Menschen an.

Man hat die Menschen mit dem Glauben derart manipuliert, dass es Kriege darum gibt - nur weil die Religionsoberhäupter ihre Meinung durchsetzen wollen. -Viele Menschen sind durch die Manipulationen zu gefährlichen Fanatikern geworden. - Am Ende werden alleine diese Leute für aufkommende Straftaten verurteilt, obwohl die Manipulierer die Verursacher ihres Handelns waren. - Wir werden geboren und gelangen gleich in die Ecke der Sünder, die dauernde Bussen auferlegt bekommen - so machen es einige Religionen! "Ihr seid schlechte Menschen - tut, was wir euch befehlen und zwar lebenslang." Bei uns in Deutschland wurde es von der Politik ähnlich aufgezogen. -

Man hat es von den Religionen übernommen:  Jeder, der geboren wird, ist schuldig. Es reicht ein Deutscher zu sein! - Jedem Bürger hängt man die Massenmorde an den Juden an. - Versucht Euch mal dagegen zu wehren. Es ist doch auch völlig unsinnig, einem Menschen, der damals noch nicht gelebt hat, eine Schuld dafür einzuräumen. Natürlich weiss man das, aber man kann so alle Auswirkungen eindämmen! -

Öfter behauptete Unwahrheiten werden zu Gewohnheiten und am Ende als Wahrheiten übernommen! - So leicht gelingen Manipulationen. Achtet mal darauf, was uns derzeit alles um die Ohren gehauen wird. Vom Klimawandel beginnend, über die bösen Mindestlöhne, die bösen Rentner, die den jungen Leuten alles wegnehmen, die schrecklichen Sozialschmarotzer. - Irgendwie kriegt doch jeder sein Fett weg, ausser den Bonzen. Die werden gehegt und gepflegt, wie eine aussterbende Gattung Pflanzen.  - Je unwissender die Menschen sind, um so besser gelingen die Pläne der Manipulierer!
Vielleicht auch noch einmal zur Anpassung der Bürger, die immerzu gefordert wird. - Durch eine Anpassung verliert der Mensch seine eigene Linie und seine Kreativität. Von der Schöpfung wurden die Menschen mit so vielen Genen unterschiedlichster Fähigkeit ausgestattet, dass es auf Dauer doch überhaupt nicht funktionieren kann, an eine Linie angepasst zu werden. Ich denke, dass das nur immer zeitweise möglich sein kann. Der Mensch ist nun einmal ein einmaliges Wesen, was man nicht verallgemeinern kann.
Was möchten die Menschen denn so allgemein? - Wenn man sich umhört, möchten sie etwas glücklich sein. Das verbindet jeder mit anderen Zielen. -Das Glück hat sehr viele Facetten. - Das ist nicht der Lottogewinn, von dem alle träumen. - Man muss auch in der Lage sein, das Glück zu erkennen. -
Dinge, die einem zur Gewohnheit geworden sind, empfindet man schon nicht mehr als Glück, sondern als Selbstverständlichkeit. Ich denke, alle sollten sich einmal neu orientieren. Wahres Glück sind nicht die materiellen Dinge, die man sich kaufen kann, die einem die Werbung suggeriert! -
Lasst Euch nicht weiter manipulieren, gebt denen keine Chancen, handelt klug und versucht zu erkennen, um was es geht. - Nichts geschieht in der Politik so, wie es geschrieben steht. Es ist sehr schwierig geworden, das zu erkennen. -

Wenn ihr den Schlüssel aber dafür gefunden habt, eröffnet Euch das Leben auch andere Seiten. - Vielleicht verstehen einige von euch meine Zeilen. - Dann hätte ich mein Ziel erreicht! - Halte dich nicht an einem Mindestlöhnchen fest. Bekämpfe das Ganze und finde dich nicht mit Almosen ab! -Sehr viele Dinge laufen so ab, wie sie kritisiert werden, weil die Betroffenen keinerlei Widerstand zeigen - bzw. man sie sehr schnell einschüchtern kann. - Liefert ihnen passende Gegenargumente und die Sache sieht ganz anders aus! Informiert Euch doch über Eure Rechte. - Das Internet stellt alles zur Verfügung. Man muss sich nur kümmern!

DU BIST WICHTIG _ VERKAUFE DEINE ARBEITSKRAFT WIE EINE WARE! - Schliesslich will man mit Deiner Arbeitskraft Gewinne erwirtschaften. Derzeit wird mit der Angst spekuliert - um die Arbeitskräfte willig zu machen. - Massenentlassungen lösen eine sichtbare Panik aus. Diese Schwäche wird benutzt! Erhaltet Euch Euer Selbstwertgefühl. Die brauchen Euch genau so - wie Ihr sie benötigt! - (ich meine jetzt die grossen Konzerne)

Aber es gibt Grenzen für alles. Zieht Ihr die nicht, werdet Ihr Sklaven an Eurem Arbeitsplatz sein! -

BIS HIERHIN UND NICHT WEITER - sollte die Devise sein!


Immer angepasst - in Schweigen hüllen - die Augen vor allem Unrecht verschliessen - möglichst wegschauen, wenn es einen nicht selber betrifft - es könnte ja sonst Ärger geben!   - Was kümmern mich die anderen?- Das ist die schlimmste deutsche Krankheit.

Von ganz oben können die dicksten und gemeinsten Vorschriften kommen. - Das wird alles geschluckt - selbst wenn es die Familie zerstört. - Aber wehe, der Nachbar macht die Musik mal etwas lauter oder die Kinder laufen übermütig oft herum. - Dann wird "wilder Mann" gespielt, obwohl das alles nicht so störend ist, wie der Lärm, der von der Strasse kommt. - Ist das Hartz 4 - Geld  schon alle, obwohl noch ganz viel Monat kommt, dann bekommt nicht das Amt die Schuld, nicht die Politik - sondern die Hausfrau, die nicht mit dem Geld umgehen kann!

Ich habe das wirklich mehr als oft erlebt, dass es so abläuft. - Die wahren Übeltäter kommen immer davon. An die trauen sich die Massen nicht heran!

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Martin Niemoeller

Als die Hetzereien auf die Arbeitslosen begann, habe ich geschwiegen. - Ich war ja nicht arbeitslos.
Als die Hetzereien auf die Ausländer begann, habe ich geschwiegen. - Es betraf mich ja nicht.
Als gegen die Jugend gehetzt wurde, schwieg ich. - Es betraf mich ja nicht.
Als gegen die Raucher gehetzt wurde, schwieg ich. - Mich betraf es ja nicht.
Als gegen die Dicken gehetzt wurde ..................
Als gegen die Rentner gehetzt wurde .................
Als gegen die Ärzte gehetzt wurde ..................
Als gegen die 1 Euro-Jobber gehetzt wurde, weil sie saufen und faul sind, ............
Als gegen die Nachbarn gehetzt wurde, weil sie arm sind, ............
Als die Schüler in den Schulen diskriminiert wurden, weil ihre Eltern arbeitslos sind, ............
Als der Schaeuble das Ausspionieren der Buerger verlangte, ...............
Als der Verteidigungsminister unsere Soldaten in Kriegsabenteuer schickte, ..............
Als Frau Merkel die Machenschaften des USA Präsidenten deckte, .............

Man schweigt zu Allem - weil es einen nicht betrifft. - Es ist die Gleichgültigkeit, die alles dulden lässt! - Nur die Meldungen der Medien über zehntausende Tote erschüttern noch. Aber das ist ja so weit weg. - Es betrifft mich ja nicht und nicht meine Familie. - Keiner fühlt sich mehr für einen Anderen verantwortlich. - Das ist eine traurige Bilanz!

 


 

 

Die Zahl ist gigantisch: 5 936 825 000 – also knapp sechs Milliarden Euro gibt allein der Bund im nächsten Jahr für die Altersversorgung von Beamten, Soldaten, Richtern, Ministern und Staatssekretären aus. Das geht aus dem druckfrischen Entwurf des Bundeshaushaltes 2009 hervor.

Dazu kommen die Pensionen der ehemaligen Bahn- und Postbeamten von 11 Milliarden Euro plus 19 Milliarden bei Ländern und Kommunen. Zusammen also rund 36 Milliarden Euro.

Ich will hiermit aber keine Vorwürfe an die Beamten richten, sondern nur die Fakten beschreiben. - Die Beamten haben sich das ja nicht ausgesucht. Einige Oberbeamte haben es für sie so geschaffen. - Ich denke, dass man behaupten kann, dass es so nicht mehr weiter geht! Es ist lediglich noch ein Herumprobieren der Regierenden, damit nicht alles zusammen fällt. - Für heute habe ich wieder genügend geschrieben. Das muss man erst mal wieder verdauen.

 

 



 

Gedanken an einen verstorbenen Freund


Morgen, am 30. 11. ist es ein Jahr her, dass ein lieber Freund von mir, den ich zuvor persönlich kennenlernen durfte, verstarb. Er stürzte sehr unglücklich eine ganz steile Treppe hinunter. - Viele kennen ihn unter dem Namen "Günter Wild" - in den sozialen Foren auch als "allegro".
Im Juni/Juli 2007 hatte Günter mit seiner Frau bei uns Urlaub gemacht. Ich durfte die beiden näher kennenlernen. Sie waren die gleichen Personen, wie Günter das auch öffentlich im Internet darstellte.
Wo Not am Mann war, half Günter mit seiner Frau. Er scheute nicht davor zurück 1.200 km zu fahren, (hin und zurück) um vor Ort Hilfe zu leisten. Er nahm auch Umwege in kauf, um anderen ebenfalls eine Hilfsmöglichkeit zukommen zu lassen und sei es nur um die Präsenz in bestimmten Situationen.
Bei einer solchen Gelegenheit war ich gemeinsam mit dem Ehepaar Wild im Harz, wo ein Richter und eine staatlich eingesetzte Ärztin beurteilen sollten, ob ein Arbeitsloser in die Psychiatrie eingewiesen werden sollte.
Es ging um die Heizkosten eines "Hartzers". Der Mann musste in einem Badezimmer leben und den kleinen Raum beheizen, weil ihm andere Mittel nicht gewährt wurden. Da sein bezahltes und schuldenfreies Haus 13 - 15 qm zu gross für ihn alleine seien, sollte es behördlicherseits zwangsversteigert werden. Nebenbei bemerkt, konnte er die Räumlichkeiten überhaupt nicht nutzen, da das Dach auch nicht mehr ganz dicht war und im Winter ohnehin nicht geheizt werden konnte. Von den damals 345 Euro im Monat konnte er bestimmt sein Haus nicht noch instandsetzen.
Dabei wollte der Mann nichts anderes als einen ordentlich nach Tarif bezahlten Arbeitsplatz haben. - Man setzte den Mann mit unmenschlichen Mitteln derartig unter Druck, dass er in öffentlichen Foren und eigenem Blog die gesamte Korrespondenz zwischen den Behörden und ihm veröffentlichte. - Als dann die Hundesteuer für seinen treuen Hund gezahlt werden sollte, weigerte er sich mit dem Argument, dass in dem Hartz4-Unterhalt nichts für eine Hundesteuer vorgesehen sei! - Die Aufforderung kam, dass er seinen 12 Jahre alten Schäferhund - sein treuester Begleiter - abschaffen sollte.
Ich hatte das damals wirklich sehr aufmerksam verfolgt. Der Gute wurde den Behörden zu aufsässig. Es ging am Ende nur noch darum, dem Sozialabhängigen die Macht, die man über ihn hatte, zu präsentieren. - Nur Rüdiger meinte, dass er nichts zu verlieren hätte. - Das, was er jetzt führte, sei für ihn kein lohnenswertes Leben mehr. Er beschloss in einen Hungerstreik zu treten. Unter Zuhilfenahme der Medien - NDR - SAT1 - RTL präsentierte er seine Hilflosigkeit.
Was machten die Sender daraus? - Eine winzig kleine Reportage - wo dieser Rüdiger auch noch als Querulant dargestellt wurde - der sich grundlos gegen die Behörden auflehnte. - 2006 - 2007 war ja die Hochsaison - wo man Arbeitslose in allen Reportagen als faules Übel ächtete! Sie sollten beim restlichen Volk keine Unterstützung finden und als faule Staatsschmarotzer abgestempelt werden.
Ich schäme mich heute noch für meine Mitmenschen, die dem Rüdiger wenig Unterstützung entgegenbrachten. Im Gegenteil - die Kampagnen gegen die Arbeitslosen zeigten Wirkung! Es war einfacher für die Leute, sich dem Tenor der Medien anzuschliessen. Am Ende wetterten sogar selbst die Hartzer gegen ihn! -
Aber der Rüdiger setzte alles auf eine Karte und schrieb den Behörden einen Brief, den er auch im Internet - in seinem Blog - veröffentlichte.
Ich verlasse nur als Leiche mein Heim. - Von meinem Hund trenne ich mich auf keinen Fall. - Ich verlange einen Arbeitsplatz. - Dieses Leben bin ich leid.  
Frist:  29. Juni 2007 - Wenn diese Punkte nicht bis dahin geklärt sind, werde ich mich am Kamin auf meinem Dachboden aufhängen. Zeitpunkt war genannt.
Danach erhielt der Rüdiger ein Schreiben, dass ein Richter und eine Amtsärztin am 28. Juni zur Prüfung seiner Situation in seinem Haus erscheinen würden, um evtl. eine Einweisung in eine Psychiatrie vorzunehmen. - Rüdiger sagte nicht gross was, forderte auch keinen mehr auf, ihm zur Seite zu stehen. Er war fest zum Handeln entschlossen. -
Günter Wild, seine Frau und ich fuhren deshalb in den Harz - um bei der Begutachtung anwesend zu sein. - Wir klärten den Richter über die Vorgänge auf, der keinerlei Ahnung hatte, was da vorgefallen war. Ihm stellte es sich zuvor so dar, dass da ein lebensmüder Psychopath eingewiesen werden müsste. - Nun muss ich sagen, dass dieser Richter ja nur die Aufgabe hatte, Personen, die sich selbst gefährden, einzusacken. - Er musste aber feststellen, dass dieser Rüdiger ansonsten ein sehr intelligenter und vernünftiger Mann war. Dazu war er erstaunt, dass wir so selbstlos handelten und ihm beistanden. Schliesslich stammte Günter aus Karlsruhe und ich aus NRW.


Letztendlich erreichten wir gemeinsam, dass der Richter noch einmal versuchen wollte, Rüdigers Situation zu verbessern. Bis dahin sollte er aber nichts mehr von einem Selbstmord erwähnen. - In den nächsten 2 Wochen wurde ein neuer Termin mit den Behörden angesetzt. - Rüdiger bekam danach einen Job, als Hausmeister in einer Schule, wo er Reparaturen vornahm und mit den Schülern am Computer arbeitete. Er fertigte mit den Schülern auch eine eigene Homepage an. - In der Zeit blühte Rüdiger direkt auf. Er wurde ja ordentlich bezahlt, kam mittags gegen 14 Uhr heim und konnte sich zudem noch mit seinen Hund beschäftigen! Die gesamte Lehrerschaft an der Schule, sowie die Schüler wollten sich für sein Dortbleiben einsetzen. Sie mochten den Rüdiger wohl und würdigten auch seine Leistungen, die er vollbrachte.
Leider war der Traum nach einem halben Jahr schon wieder beendet. Man hatte kein Geld mehr dafür. - Stattdessen musste man ihm Hartz4 Unterstützung zahlen!! - Alles begann wieder von vorne.
Aber in diesen Kreisen rechnet man ja völlig anders. - Hartz4 kommt aus der Bundeskasse - während der Hausmeister der Schule aus der Stadt-, Kreis- oder Landeskasse bezahlt wird. - Vergleichsweise mit den Einnahmen einer Familie, wo Vater, Mutter und Kinder eigene Kassen besitzen und jedem eigentlich egal ist, was der andere zahlen muss, so lange wie man nicht selber dafür einstehen muss.
Bei dem letzten Termin - so Mitte Juli etwa - fuhr Günter Wild von Karlsruhe aus wieder mal in den Harz, nahm noch einen Umweg mit in kauf, um einen anderen Mann, der dabei sein wollte, mitzunehmen. - Die Verhandlung vor Gericht erfolgte und Günter fuhr danach wie selbstverständlich wieder nach Karlsruhe zurück, weil er ja arbeiten musste. - Er und seine Frau waren nicht einmal arbeitslos, setzten sich aber trotzdem für die Leute ein.
Es folgten wieder erneute Schikanen der Behörden. - Anfang 2008 siedelte Rüdiger dann nach Österreich über, wo er eine Bekannte hatte. Dort fand er Arbeit, mehr als er bewältigen kann. Schön ist, dass er seinen Hund sogar zum Arbeitsplatz mitnehmen darf. - Er will sich ganz einfach beweisen. - Sein jetziger Chef wollte weder ein Zeugnis von ihm sehen, noch sonst etwas, was hier in Deutschland die erste Voraussetzung für eine Bewerbung für einen Job gewesen wäre. - Man kannte die deutschen Vorgehensweisen - die man dort ablehnte. Entscheidend sind die Resultate der Arbeit, die geleistet werden und keine Zeugnisse von irgendwem und irgendwann.
Hier bei uns im Lande war der Rüdiger praktisch zu alt für einen Arbeitsplatz, weil über 50 und sollte deshalb umsonst bzw. einen 1-Euro-Job ausüben. In Österreich spielte das keine Rolle. Dort kann und darf er arbeiten und wird auch noch vernünftig entlohnt! - Irre was hier im Lande abläuft! -
Hin und wieder erhalte ich von Rüdiger noch eine eMail aus dem schönen Wien, wo er jetzt daheim ist. - Ein wahrer Albtraum - was der Mann hinter sich hat und nur - weil er sich den Behörden nicht so einfach beugen wollte.

Weshalb ich das alles ausgepackt habe, galt ja nur dem Günter Wild, der morgen vor einem Jahr verstorben ist. - Man darf den Günter nicht vergessen! Er war ein sehr wertvoller Mensch.

 

Du solltest deine Hoffnungen
nicht vor der Zeit begraben;
selbst Glatzköpfe können noch
eine Glückssträhne haben.

 

Liebe deutsche Trauergemeinde,



grämt Euch nicht, dass ein grosser Hoffnungsträger von uns gegangen ist.

Eine Wiederauferstehung könnte es in zwei Jahren geben.



Der Ball ist weiterhin rund und auch die Stadien werden wieder mit Leben gefüllt werden.

Packt Eure Fähnchen gut ein, legt Eure Kostüme dazu und bewahrt sie für ein anderes Ereignis auf.

Gönnt dem Ereignis den Frieden.

Die Beisetzung findet am Sonntag, den 1. Juli 2012 in Kiew - in der Ukraine statt.



Wir gedenken dem grossen Hoffnungsträger und vergessen ihn nicht.



Die Gemeinschaft aller Trauernden:

Die Fans,
die Clubs,
die Wirtschaft,
die Politik,
die Löws

und ein wenig auch ich.

 

Ruhe in Frieden

 

Frau Oberwichtig lobt das deutsche Volk

Braves deutsches Volk, wir haben ja als oberstes Ziel die Verschlankung unseres Staates vorgesehen. Darum lassen wir die Gesetzentwürfe und unsere Reden jetzt immer gleich von den Lobbyisten schreiben. Das erspart uns unangenehme und langwierige Auseinandersetzungen und viel Zeit. Wir nicken die Vorschläge im Bundestag nur noch ab und haben dadurch viel Zeit für andere Aufgaben.

Und was unsere Reden betrifft bitte ich um Verständnis:

Wir sitzen hier auf Posten, von denen wir doch überhaupt keine Ahnung haben. Die Reden lassen wir dann auch gleich mitschreiben. Dann braucht man sich nicht blamieren. - Noch schöner ist allerdings, dass wir auch noch Parteispenden dafür bekommen. - Eine wirklich grossartige Entwicklung! - Habt Ihr noch nicht gross von gehört?

Wichtig ist nur noch, dass alles positiv verläuft. Glaubt daran, dass der Aufschwung da ist. Nach Euro-Einführung sprachen alle Leute von einem Teuro. Das war aber nur eine gefühlte Wahrnehmung. Wenn von steigender Armut die Rede ist, dann handelt es sich natürlich nur um eine gefühlte Armut. - Deutschland ist ein reiches Land! Da sind die Bürger doch nicht arm. - Sie fühlen sich vielleicht nur arm, weil sie nicht 3 x im Jahr in Urlaub fliegen können. - Armut gibt es unter mir nicht! - Es sei denn, manche Leute wollen gerne arm sein. Dann müssen wir das hinnehmen.

Wir sind ja ein demokratischer Staat. - Ich lasse meine Minister jetzt mal hier wurschteln, weil ich mich höheren Aufgaben widmen muss. - EUROPA - Mal schauen, was die daraus machen. Ist ohnehin keine angenehme Tätigkeit, ständig kürzen und streiten.

Ausserdem habe ich sehr grossen Nachholbedarf, was das Reisen ins Ausland betrifft.  Das konnte man ja in der DDR nicht so ohne weiteres.

 


Grundgesetzänderung - Soldaten bald im Inneren?

 

http://www.n-tv.de/1032975.html?041020081755


In der Großen Koalition zeichnet sich eine Einigung zum Anti-Terror-Einsatz der Bundeswehr im Inland ab. Dafür soll Artikel 35 des Grundgesetzes geändert werden, bestätigte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums.

Demnach sollen die Streitkräfte im Rahmen der Amtshilfe zur Abwendung außergewöhnlicher Unglücksfälle auch militärische Mittel einsetzen können. Dem Einsatz von Abfangjägern gegen ein nur mit Terroristen besetztes Flugzeug etwa wäre der verfassungsmäßige Weg eröffnet. Eine Einigung könnten Union und SPD bereits im Koalitionsausschuss an diesem Sonntag erzielen.

Mit der Änderung soll eine Sicherheitslücke angesichts der terroristischen Bedrohung nach den Anschlägen in den USA vom 11. September 2001 geschlossen werden. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hatte eine weitergehende Grundgesetzänderung mit einer Neudefinition des Kriegsfalles angestrebt, um die Bundeswehr grundsätzlich im Terrorfall im Inneren einsetzen zu können.

Die SPD bestand auf einer eingeschränkten Lösung. Nach bisherigem Recht kann die Bundeswehr nicht mit ihren militärischen Kapazitäten für die Abwehr eines Terrorangriffs zur Hilfe gerufen werden.



Ahnt Ihr jetzt, weshalb eine neue Terrorismuskampagne in Szene gesetzt wurde? - Alles bleibt ruhig, alles schweigt! Mit dem heutigen Tage werden der Verteidiger Jung und sein Komplize, der Oberschnüffler Schäuble ihr Vorhaben vollenden und den Boden für eine Diktatur bereiten und noch mehr .............. !   Ein Ereignis fehlt noch, was allerdings durch die Geheimdienste schnell besorgt werden kann. - Vielleicht ziehen die westlichen Staatschefs schon Lose, wer für den Anlass zuständig ist. - Weiss man`s?



 

 

Eines habe ich erst einmal vorab daraus entnommen, was mir in dem Umfang nicht bekannt war:

Die EU Laender haben sich auf eine "harmonisierte Statistik" des Arbeitsmarktes geeinigt. - Was das bedeutet, erleben wir von Monat zu Monat aufs Neue. Man umjubelt Zahlen, die ueberhaupt nichts mit der Realitaet zu tun haben. Die internationale Arbeitsorganisation ILO gibt den Ton an.

Seit 2008 werden alle Arbeitslosen, denen innerhalb eines Jahres kein sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplatz zugewiesen werden kann, aus der Statitik verbannt. Es gibt sie dann einfach nicht mehr!

In den USA werden die Arbeitslosenzahlen so verfasst, dass jeden Monat 50.000 Menschen telefonisch gefragt werden: "Haben Sie Ihren Job verloren?" "Sind Sie arbeitslos?" "Haben Sie aktiv nach einer neuen Arbeit gesucht?" Wer auf diese Fragen mit einem "JA" antwortet, wird nicht mehr als Arbeitsloser gezaehlt.
Nun aber zur EU und somit zu Taeuschland:

Die Angaben beruhen auf eine Stichprobenbefragung innerhalb der Bevoelkerung und man registriert die Person schon dann nicht mehr, wenn sie auch nur ein Wochenende mal gearbeitet hat. - Daher stimmen diese Ergebnisse nie mit den tatsaechlichen Arbeitslosenzahlen ueberein. Etwa die Haelfte aller Personen fallen der Statistik zum Opfer. - Aber wen interessiert das denn schon? Unsere Medien uebernehmen die geschoenten Zahlen und uebertragen diese angeblichen ERFOLGE der Politiker dann bis in die letzten Winkel jeder Wohnung! Schaemen sollten die sich. Das ist regelrechter Betrug. -
Hier müsst Ihr nachlesen. Hättet Ihr das gedacht??


Hier gibt es die Angaben zu lesen

 

Das Berichtssystem „ILO-Arbeitsmarktstatistik“ einen Seite steht die Erwerbstätigenrechnung (ETR) , die über ihre Verknüpfung mit den VGR auch direkt in das Europäische System der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen 1995 (ESVG) eingebunden ist. Diese Säule des Berichtssystems liefert die Daten zur Erwerbstätigkeit nach international vergleichbaren Kriterien. Die monatliche Schätzung der Zahl der Erwerbstätigen basiert derzeit auf 48 Datenquellen und folgt dabei dem Ansatz der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, alle verfügbaren Datenquellen zu nutzen, um so eine möglichst gute Schätzung erzielen zu können.16 Die Ergebnisse aus der monatlichen Telefonerhebung zum ILO-Erwerbsstatus der Bevölkerung (im folgenden ILO-Telefonerhebung) fließen in die Schätzungen der Erwerbstätigenrechnung ebenfalls ein. Diese Datenquelle wird zweite Säule liefert die ILO-Telefonerhebung die Daten zur Erwerbslosigkeit nach dem Labour-Force Konzept. Diese zweite Säule hat Interimscharakter. Es ist vorgesehen, als Quelle für die monatlichen Daten zur Erwerbslosigkeit zukünftig von der telefonischen Erhebung auf monatliche Schnellauswertungen des kontinuierlich durchgeführten Mikrozensus umzusteigen.
Die monatliche ILO-Telefonerhebung Rotierendes Panel mit sechsmaliger Befragung wird — im Anschluss an eine 18-monatige Pilotphase — seit September 2004 vom Statistischen Bundesamt in Zusammenarbeit mit dem LINK Institut für Markt- und Sozialforschung (Frankfurt am Main) unter dem Namen „Arbeitsmarkt in Deutschland“ durchgeführt. Die Erhebung basiert auf der Erwerbsstatistikverordnung (ErwerbStatV).

 

Beginnend mit dem Berichtsmonat Januar 2005 werden die Ergebnisse veröffentlicht. die ILO-Telefonerhebung gilt als Grundgesamtheit entsprechend den einschlägigen Verordnungen für die EU-Arbeitskräfteerhebungen die Bevölkerung in Privathaushalten im Alter von 15 bis 74 Jahren.19 Der Stichprobenumfang beträgt 30.000 realisierte Interviews pro Monat. Ziel der Erhebung ist neben der Ermittlung der absoluten Zahl der Erwerbslosen sowie der Erwerbslosenquote auch deren monatliche Veränderungen. Die Erwerbslosenquote ergibt sich innerhalb des Berichtssystems „ILO-Arbeitsmarktstatistik“ aus der Kombination mit der beiden Säulen ILO-Telefonerhebung und Erwerbstätigenrechnung. Um die monatliche Veränderung der Zahl der Erwerbslosen mit einem möglichst geringen Standardfehler messen zu können, wurde die ILO-Telefonerhebung als rotierendes Panel mit einer sechsmaligen Befragung und einer monatlichen Nettoüberlappung von mindestens 70% konzipiert.
Rotierendes Panel mit einer sechsmaligen Befragung und einer monatlichen Nettoüberlappung von mindestens 70% konzipiert.

1 Monat 2 Monat 3 Monat 4 Monat 5 Monat 6 Monat 7 Monat 8 dem in Abbildung 4 dargestellten Rotationsschema scheidet Monat für Monat ein Sechstel der Befragten aus der Erhebung aus – beim Übergang von Monat 1 auf Monat 2 ist dies z. B. das Rotationssechstel „A“ – und wird durch neue, zufällig ausgewählte Personen ersetzt. Im Monat 2 ist dies das Rotationssechstel „G“. Dieses Rotationssechstel wird im Anschluss bis zum Monat 7 insgesamt sechsmal befragt, bevor es im Übergang zum Monat 8 durch das Rotationssechstel „N“ ersetzt wird. Periodizität der Erhebung und der zeitnahen Veröffentlichung der Ergebnisse kommen persönliche oder schriftliche Befragungen, wie sie bspw. beim Mikrozensus verwendet werden, als Erhebungsmethoden nicht in Frage. Einzig das Verfahren der computerunterstützten telefonischen Befragung (Computer Assisted Telephone Interviewing, CATI) kann das enge „Zeitfenster“ zwischen Datenerhebung und Ergebnisveröffentlichung einhalten.

 

Grundgesamtheit der ILO-Telefonerhebung besteht aus der Bevölkerung in Deutschland im Alter von 15 bis 74 Jahren. Im Hinblick auf die Stichprobenziehung ist die entscheidende Frage, ob mit Hilfe einer telefonischen Befragung gewährleistet ist, dass die angestrebte Grundgesamtheit auch tatsächlich erreicht wird.

 

Außerdem ist es erforderlich, dass für jede Person die Ziehungswahrscheinlichkeit angebbar ist. Idealfall liegt für die Stichprobenziehung eine vollständige Liste aller Festnetztelefonnummern zur Verfügung, aus der dann in einem Zufallsprozess die Stichprobe gezogen würde. Dies ist aber in Deutschland seit dem Ende der Eintragungspflicht nicht mehr der Fall. Mittlerweile sind mehr als ein Viertel aller Telefonnummern nicht mehr in den amtlichen Fernsprechverzeichnissen eingetragen. Eine Stichprobenziehung über zufällig erzeugte Ziffernfolgen (random-digit-dialing) kommt aus Effizienzgründen ebenfalls nicht in Frage, da bei diesem Vorgehen wegen der vergleichsweise geringen Nummerndichte die Trefferquote sehr gering wäre und zudem kürzere Telefonnummern eine höhere Auswahlwahrscheinlichkeit hätten als längere, wodurch das Prinzip der Zufälligkeit der Auswahl verletzt würde.

 



Ist ein schon etwas älterer Artikel. Aber daran seht Ihr, wie alles zustande kommt!

Nachdenkseiten

Man kann es garnicht oft genug schreiben, was Expertenaussagen wert sind. -
Es wird nur peinlich für sie, wenn ihre Aussagen an die Öffentlichkeit kommen und sie der Lüge überführt werden. -
Es geht um den Professor Raffelhüschen von der Neuen Sozialen Marktwirtschaft INSM.
Dieser Herr wurde von der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt in die 26-köpfige Ruehrup-Kommission berufen:

Das ist ein Beitrag der NachDenkSeiten, den ich mal so hier hereinsetzen möchte.  Doch hier der Link dazu:


Prof. Raffelhueschen

Zunaechst Prof. Raffelhüschen vor Vertretern privater Versicherungen:


"Die Rente ist sicher - sag ich Ihnen ganz unverblümt. (Gelächter unter den Versicherungsvertretern.) Die Rente ist sicher, nur hat kein Mensch mitgekriegt, dass wir aus der Rente schon längst eine Basisrente gemacht haben. Das ist alles schon passiert.


Wir sind runter gegangen durch den Nachhaltigkeitsfaktor und durch die modifizierte Bruttolohnanpassung. Diese beiden Dinge sind schon längst gelaufen, ja, waren im Grunde genommen nichts anderes als die grösste Rentenkuerzung, die es in Deutschland jemals gegeben hat.


Aus dem Nachhaltigkeitsproblem der Rentenversicherung ist quasi ein Altersvorsorgeproblem der Bevölkerung geworden.


So, das müssen wir denen erzählen! Also, ich lieber nicht, ich hab genug Drohbriefe gekriegt! Kein Bock mehr, irgendwie. Aber Sie müssen das, das ist Ihr Job!"



Ganz andern Prof. Raffelhüschen im TV-Interview:

"Wir machen gar keine Rentenkürzung. Wir haben auch noch nie eine Rentenküerzung beschlossen. Was tatsächlich passiert, ist, dass die Rentensteigerungen in der Zukunft gebremst werden durch mehrere demographische Faktoren. Das führt dann dazu, dass die Rente des Jahres - sagen wir mal 2035 - etwa bei einer Grössenordnung liegt, die so bei 40% des Bruttolohns sein wird. Das heisst, wir haben immer noch eine Rente, die höher ist, als die Rente von heute."



Daran kann man sehr schön erkennen, wie es um die Wahrheit bestellt ist. - Eigentlich doch peinlich, wenn so etwas durchsickert, oder? Was ist das ein irrer Haufen. Lügen, lügen und nochmals lügen - den kleinen Leuten das Geld aus der Tasche ziehen und sie dabei noch anlächeln! - Hauptsache die Gewinne stimmen! -

 

Noch ein Drecksperte

Mir fällt immer wieder der Experte auf, der auch im Zusammenhang mit der Rente immer genannt wird. "Straubhaar ist Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft", (INSM) heisst es bei wikipedia! - So schliesst sich der Kreis. Auch Oswald Metzger - der Marktschreier - gehört diesem Clan an.
Ein Ausspruch von Professor Straubhaar - weshalb WIR diese Reformen nicht annehmen wollen:

"Wir müssen heute auf Spass verzichten, damit es sich morgen lohnt! - Es ist menschlich, im alten Trott zu verharren! - Wir lieben die Gegenwart mehr als die Zukunft! - Wir leiden unter Veränderungsaengsten, Trennungsschmerzen und verhalten uns deshalb so irrational!"


Der Typ meint, uns beurteilen zu können!



 

 

 

Frau Oberwichtig und die gefrässigen Inder

19. April 2008:

Ahaaa, Frau Oberwichtig hat gesprochen. "In Indien nehmen inzwischen rund 300 Millionen Menschen eine zweite Mahlzeit am Tag ein, sagte Merkel. Wenn die plötzlich doppelt soviel Nahrungsmittel verbrauchen, als sie das früher gemacht haben und dann auch noch 100 Millionen Chinesen beginnen Milch zu trinken, dann verzerren sich natürlich unsere gesamten Milchquoten und vieles andere", sagte die weise Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Frau Oberwichtig erklaert die Verteuerung der Lebensmittel

Meine Güte, zuerst saufen uns die Chinesen unsere Milch weg, essen unser Fleisch und nun wagen sich die Inder auch noch zwei Mahlzeiten täglich zu essen. Wo soll das noch hinführen? - Wenn jetzt auch noch die Afrikaner gefrässig werden und sich nicht mehr mit ein paar Reiskörnern zufrieden geben, was dann?
*satire aus* Das sollte die Erklärung für die Nahrungsmittel-Teuerungs-Welle sein.

 

 

 

 

 

Es geht immer mehr bergab .......

 

Ich beginne einfach mal mit 1990, wo alles heimlich vorbereitet begann. Keiner erfuhr gross was. Das Volk war noch berauscht von der Wiedervereinigung und vielen Hoffnungen. - Ich will nicht einmal gross erwähnen, wie die Wende überhaupt zustande kam. Alleine mit den Demonstrationen "Wir sind das Volk" wurde das nicht erreicht. Hierzu gehörten wohl sehr viele Zugeständnisse, an die Besatzer, wie auch viel Geld.

 

Es ist ja bekannt, dass man den grossen Ausverkauf der DDR machte, auch viele Fabriken schloss, die noch ziemlich gut florierten. Ganze Landstriche wurden verkauft, alles zu Schnäppchenpreisen. Daran konnten sich sehr viele Westler laben, nicht nur Deutsche. - Die Menschen verloren ihre zuvor so gesicherte Zukunft.


Sie siedelten in den Westen über und die Situation wurde sofort von den Arbeitgebern ausgenutzt. - Man arbeitete auch für viel weniger Geld, als die Wessis. Damit begann ein Lohndumping.

 

Und heimlich, still und leise wurde alles geändert und als der Kohl damals schwor, keine Steuern zu erhöhen, um alles zu finanzieren, da erhöhte er nur die "Gebühren".


1998 gab es den Regierungswechsel. Endlich war der Kohl beseitigt und Schröder kam ins Rennen - der GENOSSE DER BOSSE. Erst mauschelte er mit Autofirmen herum und schuf billigere Arbeitsplätze, wo er sich schon mit rühmte. - Danach wurde die AGENDA 2010 verkündet, die das grosse Jobwunder sei!


Mehr und mehr Firmen verlagerten ihre Produktionen ins Ausland, was die EU gar subventionierte.

 

Hartz 1 - 3 waren schon Verschärfungen, aber kein Vergleich zu den heutigen Zuständen. - Ab 1. 1. 2005 kam dann Hartz4 an die Reihe.



Schröder warb ja um internationale Investoren und auf der Wirtschaftskonferenz 2005 in Davos, feierte er sich damit, einen grossen Billiglohnmarkt geschaffen zu haben.


Die Arbeitnehmer hatten keine Lobby mehr, die Gewerkschaften blieben stumm - gingen höchstens noch 1 x jährlich mit ihren Mitgliedern auf der Strasse spazieren. Allerdings kündigten sie stets einen "heissen Herbst" an. Alles nur heisse Luft. Die Mitglieder wurden erbärmlich getäuscht.

 

Kam der heisse Herbst, wehte nur ein leises Lüftchen seitens der Gewerkschaften. Die friedlichen Demonstranten wurden provoziert, aus den Mengen heraus gerissen, wie Verbrecher verhört, verprügelt, ihnen wurden Gewalttaten unterstellt und sie wurden alle provokativ gefilmt, nahe mit der Kamera vor den Gesichtern - bedrohend. -

Nichts kam hinterher, auch wenn etliche Anzeigen gegen Polizisten gestellt wurden. Ich erinnere mich an einen Fall, wo man den Ordnungshüter auch noch identifizierte, der Gewalttaten gegen die Demonstranten und auch gegen seine Kollegen unternahm. Es sollte so dargestellt werden, dass die Delikte von den Bürgern begangen wurden.

 

Es ging weiter. Viele Mietwohnungen wurden verkauft, auch an ausländische Investoren, viele Kliniken, Gebäude, Strassen, das Trinkwasser, das Abwasser, die Stromnetze, die Müllabfuhr.

 

Es zeichnete sich ab, dass alles teurer wurde, denn die Investoren wollten ja gut davon profitieren, Personal wurde überall abgebaut. Teilweise stellte man die Leute auch wieder ein, nur zu wesentlich schlechteren Bedingungen. - Vor allen Dingen wurde am Kündigungsschutz herumgefeilt.

 

Detektive hatten Hochkonjunktur in den grossen Firmen. Es wurden heimlich Videoanlagen angebracht, um die Belegschaft zu kontrollieren und wenn ich jetzt schreibe, dass langjährige Mitarbeiter wegen angeblichen Diebstahls von Pfandbons von 1,30 Euro, dem Essen eines Brötchens, dass übrig war und allenfalls noch im Schweineeimer gelandet wäre, fristlos gekündigt wurden, dann sind das Tatsachen. -

Ein Mitarbeiter lud sein Handy in der Firma auf, ein Kraftfahrer nahm sich eine Rolle Toilettenpapier mit, weil er Durchfall hatte. Hinter ihnen stand die fristlose Kündigung! -

 

Auf diese Weise brauchte man den Leuten nicht einmal mehr eine Abfindung zu zahlen, für ihre langjährige Mitarbeit. - Diese Erfahrung mussten sehr viele Betriebsräte und andere Vertrauensleute der Firmen machen. - Natürlich war das alles inoffiziell, was da ablief. Allerdings waren die Richter entsprechend angewiesen, anders, als es früher die Arbeitsgerichte waren.

 

Das andere war das Bewachen von Hartz4-Abhängigen.  Sie wurden sehr gut bewacht. Man forderte von ihnen, Einlass der Kontrolleure zu bekommen, sie schauten im Schlafzimmer nach, ob ein oder zwei Betten belegt worden waren, wie viele Zahnbürsten sich im Bad befanden, man befragte die Nachbarn, wer da ein oder ausging, die Leute hatten ständig telefonisch erreichbar zu sein. Wenn etwas verweigert oder unklar war, wurde einfach das Geld gesperrt.

 

Keiner durfte den Wohnort ohne Genehmigung der Arbeitsämter (sage ich immer noch dazu) verlassen. - Für Hartz4-Abhängige galten die gleichen Bedingungen, wie für Häftlinge des offenen Vollzuges! - Das muss man sich mal vorstellen!

 

Ich bleibe noch einmal bei den Verkäufen von Mietwohnungen der grossen Wohnungsbaugesellschaften. Nach einem Jahr wurden die Mieten erhöht, den Leuten teilweise gekündigt und ihnen der Wohnraum dann als Eigentumswohnung angeboten. - Da viele Sozialabhängige darin wohnten, hatten die Kommunen auch die höheren Mieten zu zahlen. -

Die Unterstützung übernimmt der Bund, die Mieten und Nebenkosten die Stadt, in der die Leute wohnen.


Da die Stadtkassen auch ziemlich leer waren, zwang man die Leute, in billigere Wohnungen, an den Stadtrand umzuziehen, bis die auch wieder überteuert waren und es eigentlich keine billigen Wohnungen mehr gab.

 

Inzwischen ist es so weit, dass man den Leuten nur noch einen bestimmten Betrag für alles zur Verfügung stellen will. Den Rest sollten die Leute dann von ihrem Minieinkommen bezahlen. - Ich kann mir nicht vorstellen, dass das durchgesetzt werden kann, weil der Sozialsatz ja ein Mindesteinkommen bedeutet. - In BERLIN wurde das gefordert.-

 

Da man die Einkommen der arbeitenden Bevölkerung ja stark gemindert hat, die Abgaben aber sprunghaft in die Höhe steigen, macht sich das inzwischen stark bemerkbar. -

Zu den Kosten zur Gesundheit müssen die Bürger mehr und mehr zuzahlen. - Zunächst gibt es den Eintritt zum Arzt mit 10 Euro pro Quartal. Dann erfahren die Patienten, dass verschiedene Sachen nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt werden. Es gibt dann das Privatrezept, das die Leute aus eigener Tasche bezahlen müssen.

 

Nur mal ein Beispiel:  Ich hatte eine schlimme Entzündung im Bein - eine Wundrose. Der Arzt versorgte mich und entliess mich mit mehreren Rezepten, die ich aus der Apotheke besorgen musste. - Zuzahlung für Spritzen - für Salben - für Antibiotikum - ein Rezept für Tupfer und dann zwei für verschiedene Verbände und für Alkohol, um Umschläge zu machen. Innerhalb von nur drei Tagen kam ich auf 100 Euro an Zuzahlung.

Das wären zu DM-Zeiten 200 DM gewesen. Alleine die Flasche Alkohol zum Umschläge machen, kostete 12 Euro + 2 Euro Pfand, also 14 Euro, was zu DM-Zeiten niemals 28 DM gekostet hatte.

Zuerst brauchte ich die elastischen Mull-Verbände, danach die fleischfarbenen dickeren elastischen. Das alles zahlt keiner mehr. Die kleinen Tuben Salbe, auch noch verschiedene, waren ratzfatz aufgebraucht, für ein ganzes Bein. - Und da ich ganz selten mal zum Arzt gehe, ist die Zuzahlung von 100 Euro auch noch unter der zumutbaren Belastung pro Jahr. Ich kriege also nichts zurück, obwohl ich nur eine kleine Rente habe.

 

Ganz schlimm wird es, wenn man in eine Klinik muss. Ich weiss das nur, als mein Mann zuletzt dort weilte, was das kostete. Vor der Aufnahme musste mein Mann an den Geldautomaten, der direkt bei der Anmeldung stand. Über 350 Euro waren fällig. Den genauen Betrag weiss ich nicht mehr. 28 Tage a` 10 Euro = 280 Euro, für einen Kopfhörer ein Betrag und fürs Telefon und Fernseher noch einen Vorschuss, was nach Einheiten abgerechnet wurde. - Und nach ein paar Tagen wollte ich meinen Mann anrufen. Da kriegte ich keine Verbindung mehr, weil erst Geld eingezahlt werden musste, galt auch für Anrufer.

 

Dafür hat man jedoch das Personal reduziert und die Leistungen geschmälert. Meine Nachbarin musste ihr Bett selber machen, obwohl sie eine Embolie - ein Blutgerinsel hatte. - Sie erwähnte ebenfalls vertauschte Medikamente. Man sagte ihr zwar hinterher, das hätte keine schlimmen Folgen für sie gehabt. - Also, so etwas kann gefährliche Ausmasse annehmen. - Das darf nicht sein!

 

Unsere Nahrung:

 

Auf einmal gibt es den Weltmarkt und entsprechende Preise. - Kein Gemüse und Fleisch deutscher Bauern kann preislich mit Niedriglohnländern konkurrieren. Man subventionierte die Waren, damit sie auch verkauft werden konnten. Allerdings bin ich nicht besonders davon überzeugt, dass die Bauern dadurch gross profitierten. Und als man die Subventionen streichen wollte, brachte man eine Weile "GAMMELFLEISCH" ins Gespräch - bot man aller gleichzeitig als Alternative BIO-Produkte an, die natürlich viel teurer waren.

 

Ich denke, dass man die Bürger damit an höhere Preise gewöhnen wollte. - Allerdings will ich nicht von der Hand weisen, dass es tatsächlich Gammelfleisch gab.


Die Lebensmittelindustrie durfte sich doch selber kontrollieren! - Na, denn ......... alles klar?

Was natürlich zunahm, dass ist die elende Tierquälerei, die mit der weltweiten Konkurrenz entstand. - Die Aufzucht von Tieren wurde schon von Beginn an mit Antibiotikum behandelt, damit sie nicht krank werden. - Und weil die Tiere nicht artgerecht untergebracht wurden, erkrankten sie auch massenweise, als Folge.

 

Es gibt Regionen, wo eine Massentierhaltung unter den widrigsten Umständen durchgeführt wird. Alles ist eingezäunt und keiner kann von aussen auch nur ein Tier erblicken. Alles automatisch, auch die Tötung. Ob sie vor dem Schlachten tot sind oder nicht, interessiert keinen. Hähnchen und Hühner werden noch lebend in kochendes Wasser getaucht, damit sich die Federn besser abrupfen lassen.

 

Schweine kommen schon an den Haken und werden automatisch aufgehängt, obwohl sie noch leben. Die Produktion ist so eingestellt. Eine Zeit ist vorgegeben, wo entsprechend viele Tiere, passend für den Verbrauch fertig werden und in den Handel kommen.

 

Das ist die Folge vom Weltmarkt. - Die grossen Konzerne kaufen vom Schreibtisch aus. - Und es ist lange nicht alles deutsch - was als deutsche Ware angepriesen wird.


Manches kommt geschlachtet zu uns und wird nur hier verpackt und entsprechend etikettiert. - Jedenfalls haben die Viecher einen langen Leidensweg hinter sich und der Tod ist die Erlösung für sie.

 

Euro- und Schuldenkrise:

 

Die Eurokrise frisst sich immer tiefer. Lösungen sollen die sein, dass man die Schuldenkrise mit immer neuen Schulden bekämpft - mit Geld, das wir nicht einmal besitzen? -

Aber es ist ja so, dass man die Ausgaben für die Bürger kürzt, um für die eingesparte Summe mehr Schulden für andere Dinge machen zu können.


Die Probleme werden nicht beseitigt, sondern eher verstärkt. - Man verschafft sich nur Zeit - mehr ist das nicht.

 

Was denkt Ihr denn, was gewesen wäre, wenn das Bundesverfassungsgericht - ein Stop verhängt hätte? - Hätte dann einer von ihnen einen VW - Phaeton erhalten, mit dem er sich in seinem Anzug in eine Schweizer Badewanne legt? - Die meisten dieses Alters bevorzugen ja keinen Fallschirm mehr und springen nicht aus einem Flugzeug. - Das war glaube ich der FDP vorbehalten.

 

ESM und EFSF sind die gefährlichen Drogen, die die Junkies in den Spielkasinos aktiv werden lassen. - Dieses süsse Gift zerstört alles und die Folge ist, dass immer neu gerettet werden muss. - Die Junkies benötigen immer neues Spielgeld. Die Bürger werden nicht gerettet. Sie haben diese Sucht zu bezahlen, bzw müssen auf Ansprüche staatlicher Leistungen verzichten.

Das ist das schöne Europa, wovon wir Deutschen am meisten profitieren, wird uns erzählt. - Dafür sind wir von Lügen und Verbrechern umgeben! Pfui


 

Wie sich unser Leben langsam veränderte ............ 2. Teil


In den westlichen Ländern läuft die Religion nur so nebenher. Unser Leben ist nicht direkt auf den Glauben abgestimmt. Anders bei den Muslimen.



Teilweise ist es so, dass der Koran - also deren Bibel - auch gleichzeitig das bestimmende Gesetz bedeutet. Es gibt Länder, wie Saudi Arabien, die heute noch mittelalterliche Strafen für sündige Menschen beschliessen, wie die Todesstrafe für Schwule, Steinigungen für "ungehorsame" Ehefrauen, den Dieben die Hand abhacken und lauter solche Grausamkeiten. - Ich erwähnte jetzt Saudi Arabien, weil man das Land eigentlich als ziemlich westlich orientiert ansieht. Natürlich trifft es auf viele islamregierten Länder zu, die ich jetzt nicht hier aufführen will. - Es geht ja um unsere Veränderungen.



Ich fragte mich damals, wie die vielen Menschen aus den arabischen Ländern denn zu uns kamen? - Es waren keine begüterten Leute. Einige mögen ein Stipendium bekommen haben, um hier zu studieren, aber den meisten fehlte doch jeder Zugang zu unserem Land. Und so eine Reise nach hier zu finanzieren, mit Familie, war für sie doch eine unerschwingliche Summe. - Für mich bedeutete es schon eine Hürde, mit mehreren Personen so weit zu verreisen.



Bitte meine Frage jetzt nicht auf die Türken beziehen. Die hatten ja aus den sechziger Jahren schon ihre Verwandten hier in Deutschland. Der Zuzug war für sie selbstverständlicher geworden, als zweite Heimat, hier zu leben.
Das Land Deutschland war ihnen genehm, aber nicht die ungläubigen Bürger und ihre Gesetze. - Vielfach bildeten sie Ghettos in den grossen Städten, so dass ganze Stadtteile von ihnen beheimatet wurden und sie gar deutschen Bürgern den Zutritt dort verwehrten.



Es kann so 1995 gewesen sein, als ich das Buch "Nicht ohne meine Tochter" las. Ich muss jetzt eine kurze Beschreibung des Inhaltes angeben, weil ich immer wieder einige Fragezeichen des Buches als Lösung beobachten konnte. - Wie das mit Romanen ist oder mit Büchern überhaupt, es wird vermutlich nicht alles wahrheitsgemäss niedergeschrieben. Aber darum geht es auch nicht, dass ich so ein Wahrheitsfanatiker bin, der alles ergründen muss.



Also, eine junge, gebildete Amerikanerin war mit einem iranischen Arzt verheiratet und hatten eine Tochter. - Der iranische Arzt wollte nach Jahren endlich mal in die Heimat, in den Iran reisen, um der Familie seine Frau und Tochter vorzustellen. Obwohl es der jungen Frau nicht so ganz geheuer war, liess sie sich auf den Wunsch ihres Mannes ein und flog mit ihm und dem Kind in den Iran. - Es soll sich um einen Bericht der jungen Frau handeln, die dieses Buch schrieb.



Sie wurden gleich am Flughafen von zahlreichen Verwandten begrüsst, die ihrerseits gleich alles anordneten, um die junge Frau und das Kind nach ihren eigenen Regeln zu behandeln. Einwände der Amerikanerin wurden nicht zugelassen, da eine Frau ja dort keine Rechte besitzt. - Und schlagartig änderte ihr Mann sein Verhalten. Die Verwandten wiesen ihn schon schroff daraufhin, dass er seine Frau nicht richtig im Zug hätte usw. -



Pässe von Frau und Tochter wurden beschlagnahmt, eingeschlossen und die Personen entsprechend iranisch gekleidet und behandelt. - Von einem Urlaub im Iran war keine Rede mehr. Auf diese Weise wurden die weiblichen Amerikanerinnen gezwungen, die Heimat im Iran anzunehmen. -



Wie schwierig sich das gestaltete, wird im Buch beschrieben. Der iranische Arzt, mit angenommenen amerikanischen Sitten, wurde konsequent zum IRANER umgeformt und das Verhalten zu seiner Frau, gestaltete sich als unwürdig. - Dahinter stand die Familie des Mannes, der viele Personen angehörten. Eine gewisse Bewachung gehörte fortan dazu, in allen Belangen.



Ich wollte hier nur darauf hinweisen, dass die unterschiedlichen Kulturen hier direkt aufeinander stiessen. - In den Jahren seines Studiums und in der Ausübung seines Berufes als Arzt, in den USA, hatte sich der Arzt den Sitten der Amerikaner angepasst. Schon am Flughafen, beim Empfang seiner Verwandten, verwandelte er sich wieder und wurde zum Iraner. - Was ihm nicht gelang, mahnten seine Sittenwächter - die Verwandten - sofort an, was er zu befolgen hatte.



Die Zustände, die die beiden weiblichen Amerikanerinnen erlebten, will ich nicht einzeln beschreiben. Man konnte es sehr gut nachvollziehen, wie unterschiedlich ihre Auffassungsweisen waren. - Jedenfalls suchte die junge Frau eines Tages einen Weg, um sich hieraus zu befreien. - Wie aber sollte sie ohne Pässe und ohne Rechte das Land verlassen können und dann noch mit ihrer Tochter? -



Um alles abzukürzen, gelangte sie eines Tages an eine geheime Adresse, wo man ihr weiter helfen könnte. - Natürlich durfte sie ohne weibliche Begleitung und ohne die entsprechende Kleidung nie an die Öffentlichkeit. Und sie musste ja auch ihr Kind mitnehmen, das jederzeit gut bewacht in einer Schule untergebracht war.



Sie hinterliess alle Angaben bei der verschwiegenen Adresse, was sehr riskant war, da Frauen ohne Rechte auch keine Geheimnisse haben dürfen. - In der Vergangenheit waren einige solcher Versuche immer bei ihrem Mann und seiner Familie gelandet, worauf sie schlimme Strafen erdulden musste. Das Kind wurde auch anderweitig untergebracht. - Es war ihre einzige Hoffnung, diese geheimnisvolle Adresse, wo man versprach, ihr weiter zu helfen. Bei Gelegenheit wollte man es ihr heimlich mitteilen. -



Sie erklärte auch, dass sie kein Geld besässe. Das war jedoch keine Bedingung, ihr weiter zu helfen. - Das war damals ein Punkt, den ich beim Lesen nicht verstand. Es gab ja diese sogenannten Fluchthelfer, die jedoch keine Samariter waren, sondern den Menschen richtig satte Beträge für ihre Dienste abnahmen. - Aber weiter ...........



Die junge Frau sollte sich da und dort einfinden, das auch in ihren normalen Tagesablauf passte und die Familie ihres Mannes nicht in Alarmstimmung versetzen sollte. Irgendwie wurde auch das Kind aus der Schule geholt, Mutter und Tochter kamen in ein Auto und das Wagnis "Reise" begann. - Die Wohnorte kenne ich jetzt nicht mehr und auch der Reiseweg ist mir momentan nicht bekannt. - Jedenfalls fuhren sie lange mit dem Auto, bis sie ihre Flucht zu Fuss über die Berge fortsetzen mussten. Auch hier mussten Gelder gezahlt werden, wenn sie an entsprechende Leute gelangten.



Kurz und gut - irgendwann kamen sie in der Türkei an - sie erhielten Papiere und konnten in die USA fliegen. - Alles ohne Geld. - Das ist nicht nur ein Roman. Die Autorin soll das so erlebt haben. - Vieles konnte ich nachvollziehen, aber nicht den Teil, ohne Pass und ohne Geld den Iran verlassen zu können, wo angeblich alles überwacht und kontrolliert wurde.



Die junge Amerikanerin beschrieb auch nicht, wer denn hinter der hilfreichen Adresse steckte. Sie fragte sich das ja selber. Ich persönlich glaube, dass es wohl ein Geheimdienst war, oder??? - Zuvor war die Frau ja schon in der Botschaft der USA gewesen, damit man ihr weiter hilft. - Alles misslang. -


Aber wie es in dem Buch beschrieben wurde, fiel kein überflüssiges Wort, alles ganz geheimnisvoll, aber mit Hilfe von Bestechungsgeldern in den Bergen, sehr effektiv.

Und dann frage ich mich, wie die vielen Menschen aus den anderen Ländern des Mittleren Ostens zu uns gelangten? Fand da auch eine Anwerbung statt? - Es handelt sich ja um Länder, die ihre Grenzen noch bewachen. Es mag viele Menschen geben, die durch Wüsten wanderten, über Berge kletterten, aber nicht so viele, wie sie hier anzutreffen sind. - Ich glaube, dass die Türkei für viele eine Schleuse darstellten, worauf sie zu uns einreisen konnten und dann aufgeteilt wurden.



Und warum das Ganze? - Sie sollten unsere Feindbilder darstellen, weil sich ihre Kulturen mit den unsrigen nicht vereinbaren liessen. - Es war so gedacht.



Das heisst nicht, dass ich so darüber denke. - Mir persönlich sind die unterschiedlichen Religionen total egal. Ich sehe nur die Menschen und deren Charaktere, die dahinter stehen. Jeder soll beten, zu wem er und so oft er auch immer will. Nur man soll mich nicht damit behelligen und mir ihre Art zu leben aufdrängen. Dann werde ich nämlich ärgerlich. -



Wenn Menschen geholfen wird, auf irgend eine Art und Weise und sie hier aufgenommen werden, dann sollten sie sich auch entsprechend verhalten. Für mich hat das nichts mit dem Glauben zu tun. Sie müssen sich hier anpassen, so wie wir es auch müssen, wenn wir uns in einer Wahlheimat niederlassen. - Wir unterliegen auch dann den Gesetzen des Landes, das wir uns ausgesucht haben. -



Wie das in der Politik ist, ohne FEINDBILDER geht es wohl nicht, denn dann werden alle Ereignisse, die anfallen, den Regierenden angehängt! - Ist noch nicht überzeugend, was ich schrieb? -



Passt auf - die ganzen Jahre hat man uns fremdländisch aussehende Menschen ins Land geholt, sie uns vor die Nase gesetzt, ohne die dahinter stehende Erklärung. Wie wirksam die Männer mit den langen Bärten waren, ahnten wir da nicht einmal ......... und dann kam der 11. 9. 2001 ............, der Krieg gegen den Terrorismus ward geboren. - Zuvor gab es Jahre der Vorbereitungen. Es war ein Startschuss für alle westlichen Länder, die vorgegebene Richtung der USA zu übernehmen. Erinnert ihr euch an den US Präsidenten Bush, der damals schon drohte: "Wer nicht mitmacht und sich gegen uns stellt, ist ein SCHURKENSTAAT und wird bekämpft." Keiner konnte sich zunächst vorstellen, dass das Umbringen von fast 3.000 Menschen eine ersonnene und verabredete Tat war. -



Recherchen und Zweifel verdichteten sich, dass die Geheimdienste diese Tat verübten. Alles, was man hätte beweisen können, wurde von den Amis weggeschafft. Trotzdem gibt es glaubwürdige Argumente, dass die Türme gesprengt wurden.



Natürlich sind die vielen Fremden nicht unsere Feinde, auch wenn die meisten von uns keine Freunde sind, weil wir uns nicht arrangieren können. - Ausschlaggebend ist jedoch, dass uns "ISLAMISTEN" vorgesetzt werden, die uns jederzeit was Böses tun können, die ANSCHLÄGE bei uns verüben. - Das tun sie natürlich nicht, aber mit der Angst wird das Volk gesteuert. - Ich will nicht abstreiten, dass es nicht auch einige derer gibt, die uns hasserfüllt anblicken, weil wir UNGLÄUBIGE in ihren Augen sind. - Viele sind jedoch entsprechend einseitig gesteuert und es fehlt ihnen an Bildung. Es gibt auch die extremen Ausleger der Religionen.



Dazu muss ich sagen, dass ich als Kind noch diese Anfeindungen zwischen den Katholiken und Protestanten miterlebte, dass man keinen Andersgläubigen zu heiraten hatte und einem die Hölle angedroht wurde, bei Nichtbefolgen der Regeln. - So lange sind wir hier also noch nicht religiös "befreit". Meine Eltern erschienen nicht zu meiner Hochzeit, weil ich einen evangelischen Mann geheiratet hatte. - Und in einigen Regionen unseres Landes bestimmt die Religion auch heute noch das Leben der Bürger. Die Sitten sind allerdings nicht so krass, wie es im Islam teilweise der Fall ist. - Ich denke, dass ein vernünftiges Anwenden der Religionen doch nicht den Ablauf des Miteinanderlebens stören sollte.



Ich kann das jetzt nur aus meiner Region nachvollziehen. Da sind die religiösen Einflüsse sehr, sehr gering und kein Mensch stört sich daran, wer in welche Kirche geht und welche oder ob überhaupt eine Religion besteht. So klappt ein Zusammenleben. - Es gibt in meinem Umfeld mehrere Leute, die aus anderen Ländern gekommen sind und sich hier erfolgreich integriert haben. - Allerdings verfügen alle über eine gewisse Bildung. Es gibt keine Probleme mit ihnen. Wir wurden auch schon zu Hochzeiten eingeladen, die nach deren Sitten verliefen. - Warum nicht? So kulant sollte man doch wohl sein. Auch innerhalb von Westeuropa gibt es unterschiedliche Lebensweisen, was keiner beantstandet. - Ich finde es interessant.



Jedenfalls hat man durch das Schaffen von Feindbildern viel erreicht. - Selbst Deutschland nimmt an Kriegen teil, unser Grundgesetz wurde zerstückelt, unsere Rechte als Bürger wurden ganz oder scheibchenweise aufgehoben, die Demokratie wurde beseitigt, die Löhne der arbeitenden Bevölkerung wurde um 25% gesenkt, die Renten gekürzt, die Arbeitsverhältnisse wurden in prekäre Jobs umgewandelt, die Banken müssen heute von den Bürgern genährt werden, statt die Banken die Bürger
unterstützen, die Rüstungsproduktion läuft auf vollen Touren. - Und alles wurde in das Mäntelchen "Krieg gegen den Terrorismus" verpackt. - Was hat man unser Land umgekrempelt, in einer Art und Weise, wie man es nie für möglich gehalten hätte. - Immer mit Märchen von Bedrohungen - durch ISLAMISTEN oder gefährlichen PANDEMIEN, die angeblich viele Tausende Todesopfer erfordern.



Und regelmässig werden terroristische Bedrohungen von Islamisten verkündet und breitgetreten, in Videos veröffentlicht. - Für viele unserer Bürger ist ja schon die Frau mit dem Kopftuch ein Feindbild, was natürlich Quatsch ist. - Es ist allerdings sehr auffallend, dass die Türkinnen in ihrer Heimat kein Kopftuch tragen dürfen, sie es hier in Deutschland aber durchsetzen wollen, auch im Beruf. - Ich betrachte das als sehr unhöflich uns gegenüber. Mir scheint, als wollten sich die Damen damit von uns abgrenzen wollen. Ein religiöses Symbol wird doch mit dem Tragen des Kopftuches ausgeschlossen. Ich denke, dass sich die Frauen da etwas mehr unserer Kultur anpassen sollten, vor allen Dingen, wenn es um eine Berufsausübung geht. - Aber das ist nur so ein Gedankengang von mir, der hier bei den Ausführungen nicht so wichtig ist.



Man hat die Bürger so vollgesülzt, die Medien mit einbezogen und nur noch politisch gewollte Informationen veröffentlicht. - Teilweise ist es so, dass "ersonnene" Lügen überall mit gleichem Text erscheinen. Manchmal wird auch der Wortlaut etwas verändert, aber nicht der Inhalt.



Unsere "unabhängigen Sender" - ZDF und ARD - sind das Sprachrohr der Politiker und die Vollstrecker aller an das Volk gerichteten Anordnungen. - Nicht zu vergessen, dass WIR diesen Mist auch noch bezahlen müssen und dem nicht ausweichen können, weil man sie ab 1. 1. 2013 nicht mehr GEZ-Gebühren nennt. Hier fand eine Taufe statt "GEZ" nun "HAUSHALTSABGABE". - Bei der GEZ konnten noch viele Leute ihren Fernseher abmelden, die diese Propaganda nicht mehr ertragen wollten. Bei der Haushaltsabgabe geht das nicht mehr. Die muss jeder Haushalt zahlen.



Unsere Auslegungen, was Freiheit betrifft, wird immer mehr beschnitten. - Man legt uns wortwörtlich an die Kette, so dass wir uns nicht mehr gegen irgend etwas wehren können. - In die Arbeitsverhältnisse werden die Bürger hineingepresst. Kaum einer von den Massen kann noch seinen Arbeitsplatz auswählen. Nach einer eigenständigen Kündigung gibt es keine neue Arbeitsstelle. Und bevor die Arbeitslosenversicherung dafür eintritt, gibt es eine Sperrfrist von 3 Monaten. - Das bedeutet: 3 Monate ohne Einkommen, wenn man den Arbeitsplatz wechseln will. - Das überlegt sich jeder .............



Und bei Hartz4 angekommen, muss man mit allem einverstanden sein, was einem geboten wird. - Man wird derart in die Zange genommen, dass schon eine aufrichtige Aussage eine 3-monatige Sperre auslöst. - Viele, die Jahrzehnte voll gearbeitet haben, werden in 1-Euro-Jobs oder Praktikas gedrückt, angeblich, um ein Arbeiten unter Beweis zu stellen. - Das ist natürlich Blödsinn. Dafür gab es doch immer die Probezeiten, wo jeder Arbeitgeber innerhalb der Frist das Arbeitsverhältnis ohne Angabe von Gründen auflösen konnte. - Nur es gab einen Unterschied dabei. Während der Probezeit musste der Lohn gezahlt werden, während die Arbeitgeber während der  Praktikas die Arbeitskraft der Leute umsonst haben und bei einem 1-Euro-Job noch einen Zuschuss von den Arbeitsbehörden erhalten, weil sie Leute beschäftigen.



Viele, viele Arbeitslose werden in zig sinnlose Lehrgänge gesteckt, die nichts, aber auch nichts bringen, ausser, dass sie als Arbeitslose in den Statistiken nicht mehr erscheinen. Ähnliche Tricks werden auch noch in anderen Bereichen angewandt.
Es fällt auf, dass mehr und mehr Arbeitslose in die Zeitarbeit gedrückt werden, die zwar die gleiche Tätigkeit wie die anderen Werksangehörigen machen, aber wesentlich weniger Geld für ihre Arbeit erhalten und sozial geringer abgesichert sind. - Firmen spalten ihr Unternehmen, versehen sie mit anderen Namen, entlassen ihre Belegschaft in Zimmer 25 und in Zimmer 26 können sie sich zu schlechteren Bedingungen wieder einen Arbeitsvertrag besorgen. Man sagt ihnen auch konsequent, dass sie sonst in Hartz4 enden.



Während der ganzen Kriegsbereitschaft, dass man sich die Ressourcen in der Welt sichern müsse, tauchte auf einmal die Beendigung des Pflichteinsatzes der Bundeswehr auf. - Die Bürger atmeten auf. - Gut, weg mit der Bundeswehr - aber zu früh gefreut. Ich ahnte, dass das ein Pferdefuss war. Es gibt nun die Freiwilligen, die für einen geringen Sold dienen sollen und man verpflichtet Söldner. Das Militär wird privatisiert. - Dahinter kommt noch eine Menge zum Vorschein. Einige Spitzen wurden schon bekannt.



Als der Schäuble noch Innenminister war, wollte er schon die Bundeswehr im Inneren durchsetzen, was ihm jedoch nicht so gelang. - Nun hat man das alles etwas passender gestrickt und einen Heimatschutz daraus geformt, die in vielen grossen Städten aktiv werden sollen. - Alles wird in ganz kleinen Schritten vollzogen und immer in ein rosarotes Licht getaucht. Das sind künftig die, die uns helfen sollen!
Wer glaubt, wird selig, so steht es in der Bibel. - Nur bei Katastrophen konnte man auch sonst auf die Hilfe der Bundeswehr - der Feuerwehr und auf das Technische Hilfswerk zurückgreifen. -



Es wird so unglaublich viel getäuscht, dass selbst ich, die die Zeit aufbringen kann, sich intensiv mit den Irreführungen zu befassen, einige Zeit brauche, um dahinter zu steigen, was die neuesten Planungen wieder bedeuten. - Und was die ganzen Rettungsschirme anbelangt, da muss ich meist passen, weil diese Beträge mein Denken übersteigen. Ich kann da höchstens von einem gesunden Menschenverstand aus urteilen.



Ich werde jedoch demnächst noch mehr über das alles verfassen, was uns angeht, was wir verkraften mussten und müssen. - Das war erst mal wieder genug zu verdauen. -

 

Ein ganz wichtiger Teil bleibt noch offen, zu erwähnen. - Die JUSTIZ - die all das Übel, das über uns gekommen ist, verursacht hat!!


 

 

Wie sehr sich unser Leben veränderte ...........Teil 1

 

Erinnert man sich daran, wie es vor 20 Jahren war und wie entscheidend unser Leben in ganz kleinen Abschnitten verändert wurde, ohne das wir es gross registrierten?

 

Ich schreibe jetzt von meinem Erleben. Das Erleben der Leser wird vermutlich ganz anders verlaufen sein. Aber jeder sollte sich einmal eigene Gedanken über alles machen.

 

In unserem Kurort, wo ich damals lebte, war die Welt noch in Ordnung. Alles war überschaubar und nie im Leben hätte ich mir vorstellen können, dieses schöne Städtchen einmal zu verlassen und in eine fremde Gegend zu ziehen. -

 

Irgendwann fielen einem die vielen fremden Menschen auf, die man in den Geschäften erblickte. In der Zeitung stand auch, dass Wohnraum geschaffen werden müsse, da tausende Zuwanderer kein Obdach hätten. Die Bürger möchten freien Wohnraum melden, sonst müsse man den behördlich beschlagnahmen. - Die Turnhallen unserer Schulen waren schon mit den Fremden besetzt, wie auch Umkleidekabinen der Sportvereine und mehr. Das verursachte natürlich in unserem Städtchen sehr viel Gesprächsstoff und Erregung, von wegen Zwangsbelegung!

 

Noch etwas wesentliches geschah. - Die fast neu errichtete Polizeistation, wozu extra einige Jahre zuvor ein Gebäude für errichtet wurde, womit ein erheblicher Skandal verbunden war, weil der Bürgermeister der Stadt auch der Bauherr war und Handwerker schwarz arbeiten liess, wurde geschlossen. - Wer die Polizei benötigte, der musste sie aus der nächsten Kreisstadt anfordern, wenn er in Notlagen geriet und die kamen oft erst nach 2 Stunden, wenn sich alles erledigt hatte. - Man erblickte die Ordnungshüter nicht, ausser wenn sie wie wild blitzten. Zu dem Zweck waren sie immer zur Stelle und man konnte meinen, überall. Andere Aufgaben hatten sie wohl nicht mehr.

 

Ich erwähne das absichtlich so ausführlich, weil das für unsere Wende sehr ausschlaggebend ist.

 

Ich traf seinerzeit eine Frau, die ich oberflächlich kannte, die mir ihr Leid schilderte. Sie war berufstätig, alleinerziehend und hatte eine Tochter. Wir gingen in ein Cafe, wo sie mir ihre Sorgen erzählte. "In der Schule werden Drogen verkauft und keiner kümmert sich darum". - Nun, das konnte ich mir nicht vorstellen und hakte nach.

 

Ihre Tochter war gerade aus einer Entzugsanstalt gekommen, mit ihren 12 Jahren und nun graute der Mutter vor jedem Tag, dass ihre Tochter wieder rückfällig werden könnte. Es gab Gründe dafür, die ich nennen möchte.

 

Sie holte das Töchterchen aus dem Entzug ab und die Kleine berichtete und zeigte der Mutter, wo sie ihren Stoff immer hergeholt hatte. In der Fussgängerzone wohnten die Dealer, ganz oben, in der 2. Etage. Sie zeigte der Mutter auch die Klingel, wo allerdings kein Name drauf stand, Schild war abgerissen und berichtete, dass tagtäglich vor der Schule das Zeug verkauft wurde. - Die Frau ging zur Polizei und berichtete von ihren Erkenntnissen, während sich kein Einziger darum kümmerte. Man wies die Frau an, weiterhin zu beobachten, die Kollegen hätten alles im Griff. - Aber das Zeug wurde weiterhin an den Schulen verkauft .........! Wie schon erwähnt, die Autofahrer abzukassieren war wichtiger.

 

Und als ein Bekannter die Polizei nachts anrief, als seine Alarmanlage an seiner Werkstatttür anschlug, was allerdings ein Nagetier verursachte, da musste er den Einsatz der Polizei noch bezahlen! - Man sollte die Kollegen nicht mehr behelligen, selber vorsorgen usw, obwohl wir ja Steuern dafür zahlten.

 

Ich kannte nun einige Polizisten und beschloss, mich an die zu wenden und die Sorgen der Mutter weiter zu geben. Mir wurde geantwortet: "Ja, ist bekannt, der Kreis ist dafür zuständig. Können wir nichts dran ändern." - Ich liess mir Namen von zuständigen Beamten geben und rief dort an, trug auch den Sachverhalt vor, der mir Sorgen bereitete. "Haben Sie das gesehen, haben Sie Beweise? Wir dürfen Ihnen keine Auskunft geben." - Ich war platt - wurde direkt abgeschmettert. Man, war ich sauer. Ich machte noch eine schriftliche Eingabe an die Kreisverwaltung. Das Antwortschreiben war ein Hohn! Man könne doch keinen blossen und unbewiesenen Angaben nachgehen. Täte man das, wäre die Polizei nur noch mit Nebensächlichkeiten beschäftigt und könnte sich wichtigen Aufgaben nicht widmen. Dazu fehlte das Personal. - Also, man hat diesen wichtigen Anlass, unsere Kinder zu beschützen, gleich abgeschmettert.

 

Ich wollte nicht aufgeben, wandte mich an unser Ordnungsamt und trug das dort vor. Der Beamte war mir auch wohlbekannt. Da der aber schon morgens unter Strom stand, hatte schon zwei Entziehungskuren hinter sich, konnte ich nicht allzu viel von dem erwarten. Ich drohte ihm aber ............., die Sprache verstand er wohl und was passierte? - Ich kriegte wiederum ein Antwortschreiben vom Kreis. Er hatte meine Sorgen einfach weitergeleitet. Nun ja, was sollte er auch tun, unter diesen Umständen?

 

Dieses Unrecht nagte an mir, wie viele andere Dinge auch, die folgten. -

 

Unsere Nichte besass eine schöne Eigentumswohnung, in einem Haus, mit ca. 20 Eigentümern, in sehr schöner Wohnlage. - Ein Miteigentümer über ihr war pleite, er zog aus und die Bank übernahm seinen Besitz. -

 

Die überliessen dem Sozialamt diese Wohnung und kassierten von der Stadt monatlich die Miete dafür. Alles andere interessierte die nicht. - Die Stadt setzte 4 Polen da hinein. Sie erhielten Mobilar, dass das Sozialamt übernahm. - Bis hierhin hätte sich noch kein Mensch beklagt. Aber was dem folgte, war nicht mehr auszuhalten.

 

Aus den 4 Personen wurden 16 Leute, von denen keiner arbeitete, wo aber nächtelang gesoffen, gefeiert und gebadet wurde. - Die Nichte konnte keine Nacht mehr schlafen. Sie war das reinste Nervenbündel, rief die Polizei an, die nicht kam. Man wies sie an, sich einen Anwalt zu nehmen. Sie ging zur Stadt, erklärte alles. Es wurde abgeschmettert. Die einzelnen Eigentümer taten sich zusammen, also 19 Parteien/Familien, ohne eine Chance zu haben. Man forderte das Ordnngsamt auf, dort mal zu kontrollieren. Die meldeten sich an und wenn die Behörde antanzte, waren nur 4 Personen anwesend.

 

Im Gegenteil, die Inhaber der Wohnungen wurden als "fremdenfeindlich" beschimpft, was wohl eine Straftat war/ist?- Die Wohnungseigentümer nahmen sich einen Anwalt und es wurde geklagt. - Eine Gerichtsverhandlung wurde angesetzt und die Polen konnten guter Dinge heim fahren, weil man die Klage vor Gericht abschmetterte. - Fremdenfeindliches Verhalten seitens der Kläger! - Ich las damals das Urteil.

 

Daheim machten sie weiter, wie eh und je. Die Haustür wurde stark beschädigt, das Schloss zerstört, aber keiner war es. Die Kosten mussten die 19 Eigentümer unter sich aufteilen. - Eines Tages kam die Nichte von der Arbeit, als ihre Wohnung erhebliche Wasserschäden aufwies. Da war wohl ein Waschbecken oben übergelaufen, lief in die Wohnung und suchte sich seinen Weg durch die Decke, bis das Wohnzimmer der Nichte und teilweise das Esszimmer diverse Schäden erlitt. -

 

Nun war das Mass voll. Die Nichte ging zum Sozialamt, trug das vor, legte Fotomaterial von den ganzen Schäden vor, das sie gesammelt hatte und forderte von der Stadt Schadensersatz! - Pustekuchen! - "Sind Sie denn nicht dagegen versichert? - Nein, wir zahlen nichts, haben nur vermietet." -

 

Inzwischen hatte die Nichte in ihrer Nervösität etwas auf ihre Herdplatte fallen lassen, weshalb sie zu Bruch ging. Sie meldete den Schaden ihrer Versicherung. Es war der zweite Schadensfall und sie erhielt ihre Kündigung! - Danach versicherte sie keiner mehr!

 

Die Nichte ging zur Bank, denen die Wohnung ja eigentlich gehörte. - Die hatten sich abgesichert und man zeigte, nicht verantwortlich zu sein. - Es tat sich jedoch was. Die Waschmaschine gelangte nun in den Keller. Dort gab es Einrichtungen für Trockner und Waschmaschinen. - Tag für Tag gab es Querelen, ohne dass sich die Leute ein Recht verschaffen konnten.

 

Und als die Nichte dann in den Keller kam, stand dort alles unter Wasser. Man weiss nicht, wie lange dort das Wasser in den Keller lief, jedenfalls musste sich der Neffe Gummistiefel anziehen, um sich einen Überblick zu verschaffen, während noch das Wasser lief. - Er drehte es erst ab und holte sich Zeugen. Alles wurde fotografiert und protokolliert.

 

Sehr viele Keller waren in Mitleidenschaft gezogen und viele darin befindlichen Gegenstände waren unbrauchbar geworden. - Durch Zufall begegnete der Nichte ein ehemaliger Ordnungsamtsleiter, der pensioniert war. Sie unterhielten sich und die Nichte nahm ihn mit ins Haus, um ihm alles zu zeigen. Der war erschüttert, diese erdrückenden Beweise zu sehen, woran sich keiner störte. - Er versprach, sich zu kümmern, beschloss, als Zeuge anwesend zu sein, wenn es oben wieder rund ging. So geschah es dann auch. Dieser Zeuge brachte dann die Wende. Er liess nicht mehr locker.

 

Die Lösung kam. - Man stellte den 4 Polen eine neue Wohnung zur Verfügung, liess die noch für 20.000 DM renovieren und irgendwann verschwanden die unerwünschten Mieter. Nach Besichtigung von Bank und dem Sozialamt hatten die Mieter in der kurzen Zeit des dortigen Wohnens, einen Schaden von 60.000 DM, nur in der Wohnung hinterlassen. Das muss man sich mal vorstellen. Und darin waren nicht die Schäden enthalten, die die Wohnungseigentümer erdulden mussten. - Die Wohnung wurde lange nicht mehr vermietet, weil Bank und Sozialamt sich nicht über die Kosten der Instandhaltung einigen konnten. -

 

Irgendwann kam noch eine hohe Forderung vom Wasserwerk. Das Wassergeld war von den Polen noch nie bezahlt worden, während alle anderen Parteien ihren Obolus Monat für Monat pauschal abführten. - Jetzt waren die Eigentümer auch noch verpflichtet, die offene Rechnung der Polen zu bezahlen. - Und während sich noch alle sträubten, stand einer vom Wasserwerk vor der Türe, der die Wasserzufuhr für das ganze Haus nun sperren wollte. - Kurz und gut - alle mussten zahlen. Sie könnten sich das ja von den Verursachern wieder einklagen. - Nun - davon arbeitete keiner und die Aussichten ........... ?

 

In der Folgezeit wurden Ereignisse bekannt, von denen keiner geglaubt hätte, dass sie jemals eintreten würden. - Unser einziges Parkhaus, das wir besassen, wurde von Zuhältern in Anspruch genommen. Jeder, der sein Auto in der Stadt parkte, sollte damals 20 DM Wegegeld an irgendwelche Russen zahlen. Und - es mag keiner glauben - aber der Weg, direkt neben der evangelischen Kirche, wurde als Strassenstrich benutzt und das lange, offiziell abends, ohne das es einer änderte.

 

Der Unmut der Bevölkerung wuchs. Es gab viele Schlägereien, deren Initiatoren mir nicht bekannt sind. - Ältere Kurgäste wurden überfallen und ausgeraubt. Die Landjugend und Leute der Feuerwehr wollten schon eine Bürgerwehr schaffen. - Die ganzen Mietwohnungen der Innenstadt, einschliesslich mehrerer Hotels, beherbergten Ausländer, was das Sozialamt alles zahlte. - Man traute sich nicht mehr in die Innenstadt. - Eine Bürgerwehr wurde aus rechtlichen Gründen untersagt und dennoch fanden stets solche Kämpfe untereinander statt.

 

Eines Tages stand dann in unserer Zeitung, dass die älteren Bürger ohne Begleitung nach Anbruch der Dunkelheit möglichst nicht mehr aus dem Hause gehen sollten! Da lief bei mir das Fass über. Das war ja eine Bankrotterklärung.  - Ich rief bei der Stadt an und beklagte mich über diese desaströsen Zustände und man versicherte mir, dass man wieder eine kleine Polizeistation eröffnen wollte. - Das brachte so gut wie nichts. Unser schönes Zusammenleben in der kleinen Stadt war erheblich gestört und es zeichnete sich ab, dass es nie wieder besser würde. Die Polizeistation bestand praktisch nur aus 2 Leuten, von denen einer stets Telefondienst machte und das nur tagsüber. Ab 17 Uhr war die Stadt wieder in ausländischer Hand.

 

Ich will jetzt nicht darüber berichten, was sich alles bei uns ereignete. Es war wirklich arg! - Und es wurde gebaut und gebaut. Die schönsten neuen Wohnungen bezogen Ausländer. Ein junges Paar, das mir bekannt war, suchte eine Wohnung und wollten heiraten. Beide waren berufstätig. Auf jede Bewerbung erhielten sie eine Ablehnung, weil die Bauherren nur an Sozialhilfeempfänger vermieten wollten, da das Sozialamt wenigstens pünktlich zahlte.

 

Viele Eigenheimbesitzer in guten Wohngegenden mussten ihre Häuser mit Wertverlust verkaufen, wenn sie diesen ekelhaften Zuständen entgehen wollten. Es war wirklich einmal eine bevorzugte Wohnlage gewesen, auch wo wir wohnten. - Nein - mit den Jahren wurde alles unschön und als sich eine Gelegenheit ergab, zogen wir um. Ich brauche Ruhe und Frieden um mich herum und will nicht in ständiger Angst leben.

 

Vielleicht spürten das einige Leser nicht so wie ich, die eventuell in einer grösseren Stadt lebten und eher solchen Gefahren ausgesetzt sind. Bei uns gab es eben diese Kleinstadtidylle, wo alles zuvor geregelt verlief und dann dieses Sodom und Gomorrah ablief. - Ich mache nicht einmal den Zugereisten solche Vorwürfe, jedoch den verantwortlichen Behörden und Politikern. Man hätte mehr Polizei einstellen müssen, weil man ahnen konnte, dass sich die Kriminalität erhöhen würde, statt die Augen vor den Zuständen zu verschliessen!

 

Heute weiss ich, wie das gedacht war. - Die Bürger sollten sich untereinander abschleifen und anpassen, ohne dass einer eingreift. Dass die Deutschen erhebliche Verluste einstecken sollten, war bedacht. - So unwahrscheinlich es klingt, selbst Diebstähle von Fremden ignorierte man. "Kann sich doch jeder versichern und schützen!" -

 

Auch das Vermischen von Wohlstand und der gewaltsame Wechsel von einem zum anderen Besitzer wurde als normal angesehen. - Die Deutschen, die mehr besitzen, können ja wohl Dinge entbehren. - Wie schon erwähnt, es kümmerte sich keiner um die Belange der Bürger. Aber wehe, ein Deutscher wehrte sich mal, wenn ihm ein Fremder was rauben wollte. (ist auch heute noch so) - Es gab die Masche der Ausländer, uns als NAZIS und ausländerfeindlich zu beschimpfen. Wir haben im eigenen Land kaum noch Rechte.

 

Anders bei den Wohlhabenden. Sie haben ihr Hab und Gut perfekt gesichert und versichert. Überall stehen Videoanlagen, die die Versicherungen schon vor Abschluss eines Vertrages verlangen. Autos werden gestohlen, die keiner mehr wieder sieht. Man hat allerdings den Eindruck, dass sich da auch keiner mehr gross drum kümmert, um die Fahrzeuge wieder zu beschaffen. - Das ist eine Art UMVERTEILUNG - wie sie heute überall bei uns stattfindet.

 

Meist wird ja nur von einer Umverteilung von unten nach oben berichtet. - Nein, die findet auch hauptsächlich in Richtung Osten statt. - Was hier geklaut wird, könnte man östlich von uns alles wieder finden, wenn man will. Das geht bis nach Russland hinein. - Direkt nach der Wende endete alles in Polen. Mit den Jahren entdeckten auch andere Länder, wie leicht man hier klauen kann, weil die deutsche Polizei nicht mehr für die Bevölkerung zuständig ist und die Augen vor kriminellen Delikten verschliesst.

 

Inzwischen gibt es seit Jahren organisierte Diebesbanden, vor denen nichts mehr sicher ist. - WIR BÜRGER erst recht nicht! -

 

Banken brauchen sie nicht mehr überfallen. Da können die Täter höchstens noch Geld hinbringen. Wenn wir ein paar Tausender von unserem Guthaben abholen wollen, dann müssen wir das Tage zuvor anmelden, damit die sich das Geld beschaffen können.

 

Vor zwei Jahren (?) wurde gar die Oberleitung unserer kleinen Bimmelbahn in mehreren Aktionen geklaut. In einigen Fällen geschah das gar tagsüber, wie Zeugen berichteten. Die Zuschauer betrachteten die Angelegenheit jedoch so, als müsste da was repariert werden. Dieser Zug war eine kleine Attraktion während der Urlaubszeit hierzulande. - Es gab keinen grossen Aufstand deshalb. Die Bahn fährt nicht mehr und fertig. In einem Artikel in der Zeitung hiess es, dass die Täter dieses schwere Kabel ja mit einem LKW befördert haben müssen. - Nun ja - weg ist weg. Seitdem kräht kein Huhn und kein Hahn mehr deswegen. - UMVERTEILUNG  von WEST nach OST.

 

Dieses Europa - was ich das schon gehasst habe. - Ich hasse keine Menschen, egal, wo sie herkommen, aber ich erwarte, dass sie nicht kriminell gegen uns vorgehen. Wir können alle zusammen leben. Auch wir haben lange dafür gebraucht, uns etwas anschaffen zu können und haben dafür hart gearbeitet und tun es noch. Uns sind die gebratenen Tauben bestimmt nicht zugeflogen, wenn es sich auch so darstellen mag.

 

WIR können unser Hab und Gut doch nicht einmal verteidigen. Waffen dürfen wir nicht besitzen, wehren und den Angreifer verletzen, dürfen wir auch nicht. Dann werden wir nämlich hinterher noch verklagt. - Sollen wir uns noch bedanken, wenn wir überfallen und beklaut werden? -

 

Ach so, man sagt uns in dem Fall: "Müssen Sie eben die Polizei anrufen!" -

 

Und WIR sagen dann den Tätern, sie möchten sich gedulden, müssten eben die Polizei anrufen, um Hilfe bitten und sie möchten doch bitte warten, in etwa einer Stunde sei die Polizei da. - So sieht das aus! Ist das gewollt?

 

Wenn ich diese Schwachmaten höre, die ständig predigen, WIR DEUTSCHEN hätten doch am meisten von Europa profitiert! Ich könnte kotzen. - Man erkennt dieses Land ja nicht einmal mehr wieder. Wer Deutschland ca. 1985 verlassen hat und heute zurück kommt, wird einen Schreck bekommen, was aus diesem Land geworden ist. - Verkommene Strassen - verkommene Schulen - verrottete Städte - unsagbare Zustände!

 

Ich möchte über dieses Thema noch mehrere Artikel schreiben. - Es sind wirklich Tatsachen, die ich genau so erlebt habe! Vielleicht ist es für manch einen Leser interessant, der andere Erfahrungen machte.

 


 


 

Ein Rückblick in die Vergangenheit - Tabubruch

Die Jahre bringen es mit sich, dass man dann und wann mal einen Rückblick hält, was sich im Laufe des Lebens alles verändert hat.
Viele junge Leute können sich überhaupt nicht vorstellen, wie man zu meiner Zeit die Kindheit und Jugend verbrachte.
Ich wurde katholisch erzogen. Dass ich das erwähne, hat schon seine Bedeutung. Man musste ja alles beichten ..............

 


Es gab keine einzige Zeitung, kein einziges Bild mit einem nackten Menschen. Alles um den menschlichen Körper herum war sündig. Darüber schwebte das grosse TABU und keiner durfte darüber reden.
Gedanken und Vorstellungen zu machen, war eine Sünde, die man beichten musste.

 


 

Mädchen wurden streng von Jungen getrennt, in der Schule und sonst überall. - Ich wurde einmal bestraft, weil ich nur mit einem Jungen gesprochen hatte. Da war ich 14 Jahre alt. - Natürlich versuchte man, dieses Verbot zu umgehen. Mein Jagdrevier war die GRUGA in Essen und der Baldeneysee, sowie die Innenstadt in Essen.
Mein recht naives Leben änderte sich dann, als ich mein Berufsleben bei der Krankenversicherung begann!

 


 

Ich hatte eine ganze Bibliothek von Büchern zur Verfügung, auch mit Bildern (!!), womit ich meine Neugierde befriedigen konnte. Meine Freundin kam abends später nach Hause. Ich holte sie vom Bus ab und beide setzten wir uns unter die Strassenlaterne auf die Mülltonnen. Dort präsentierte ich ihr meine Errungenschaften. Erstmalig erblickten wir da einen männlichen Körper und entdeckten die Unterschiede zwischen Mann und Frau und wozu eine Vereinigung führen könnte.
Wir schworen uns damals, so etwas nie zu tun! - Das waren wohl die kirchlichen Einflüsse, die uns zu dem Entschluss brachten. Nur es war ja alles Theorie.

 


Nicht zu vergessen:  Wer zu der Zeit ein uneheliches Kind bekam, der wurde regelrecht geächtet. Ich glaube, dass das zu der Zeit die schlimmste Sünde einer Frau war, so, wie es heute noch bei den Türken ist! - Ich erinnere mich daran, dass es in den kommenden Jahren ständig hiess, dass man ja nicht mit einem Kind ankommen sollte. Dann drohte der Rausschmiss. - Die ganze Familie kam durch eine ungewollte Schwangerschaft in Verruf! Dafür hatten die Kirchen gesorgt.

 


 

Ich habe mich nur immer gefragt, warum die solch ein Tabu darüber verhängten. Es war doch ganz natürlich!
Einmal hatte ich meine Schwester etwas nackig gesehen, was meine Neugierde weckte, denn die war 6 Jahre älter als ich. Das musste ich beichten und dazu meine neugierigen Blicke in die Bücher bei der Krankenversicherung! Fünf  "Vater-unser" musste ich dafür beten und drei "Gegrüsset seist du Maria".
Das Resultat war, dass ich nicht mehr beichten ging!

 


 

Aber dennoch war es eine komische Situation. Es gab ja das theoretische Wissen aus den Büchern. Irgendwie konnte man überhaupt nicht gross was damit anfangen. Und wenn man einen Freund mal küsste, der einen auch mal an die Brust fasste, dann fühlte man sich schon als Sünderin. - Wohlgemerkt, die Burschen waren auch noch ziemlich doof. Über Sexualität sprach ohnehin keiner. Das sollte ja erst mit der Heirat auf den Prüfstand.
Da Männer und Frauen total unterschiedlich reagieren, fühlten sich die Frauen oder die Mädchen immer in einer ängstlichen Position "Das gehört sich nicht", während die Männerwelt möglichst ihrem Drang nachgingen. - Es folgten wahnsinnig viele MUSS-Heiraten, wegen einer Schwangerschaft.
Ich weiss von sehr vielen anderen Frauen, mit denen ich später mal offen sprach, dass Sexualität lediglich eine Pflicht war. - Es wusste doch kein Geschlecht vom anderen, wie es gestrickt war. Der Mann amüsierte sich und die Frau duldete es!

 


 

Hinter allem steckte noch unsere prüde Erziehung. Man konnte sie auch während der Ehe nicht abstreifen, weil es auch zwischen Mann und Frau keine Gespräche diesbezüglich gab. - Das änderte sich dann später, als man das Eine oder Andere mal in den Zeitungen auch lesen konnte, aber irgendwie konnte das diese Generation nicht mehr umsetzen.

 


 

Hätte eine Frau zu der Zeit auch nur einmal von sich gegeben, dass sie Spass am Sexualleben hätte, wäre sie zu einer Nutte abgestempelt worden. Ja, das waren schon harte Zeiten!  Aber man wusste es ja nicht besser!

 


 

Ich will ja nicht sagen, dass ich es gut finde, wenn die Mädchen heute sehr, sehr frühe Erfahrungen machen. Doch ich meine, dass man die Heranwachsenden schon so früh darüber aufklären sollte, dass sie sich nicht aus lauter Neugierde auf ein Abenteuer einlassen. Die Mädchen sollten bis dahin schon wissen, was sie wollen und sollten nicht hinterher das Gefühl bekommen, dass sie nur benutzt wurden.
Und von dieser Prüderie, so ähnlich wie ich es erlebte, sollte man ganz ablassen. Es ist eine ganz natürliche Sache, auch seinen eigenen Körper kennenzulernen. Ein Mädchen muss auch lernen, was schön ist, was ihm gefällt. - Ich denke, dass man bei der Aufklärung diesen Bereich berücksichtigen muss. 
Dieser Teil gehört auch zu einem späteren Zusammenleben mit einem Mann. Das ist das Leben.
Jetzt will ich noch einmal auf die Unterschiede zwischen Mann und Frau kommen. Die Männer geben einem Drang nach, die Frauen sind eher gefühlsbetont beim Liebesleben! Ein Bursche, der ein Mädchen besteigen will, hat keine anderen Absichten, während das Mädchen einen Akt schon als eine Beziehung ansieht! - So unterschiedlich sind die Ansichten. - Das muss man den jungen Leuten ebenfalls so erklären.

 


 

Auf der anderen Seite möchte ich behaupten, dass das Sexualleben heute einen viel zu hohen Stellenwert erhält. - Ein gutes Verstehen und Vertrauen zum Partner ist die Basis. Stimmt das, dann klappt es auch mit dem SEX - aber nicht um jeden Preis auch umgekehrt!

 


Wie funktionierte das Leben damals quasi ohne Strom?

 

Bei mir spriesst immer gleich die Fantasie, wenn uns die Oberwichtigen erzählen, dass wir Energie sparen müssen! Wer da noch nicht auf der Welt war, dem möchte ich es erklären, wie ich meine Kindheit verbrachte. -
Wir hatten in jedem Raum eine 15 - Watt - Glühbirne, die allerdings nicht ständig in Betrieb war, nur in Augenblicken, wo Not an Mann war. Ich weiss nicht, wieviel man damals für einen Kilowattverbrauch zahlte. Man sparte jedenfalls damit. Also, 1 KW - Kilowatt - hat 1.000 Watt. Eine Glühbirne hätte praktisch über 66 Std. brennen dürfen, um einen Kilowatt zu verbrauchen! - Das war so gut wie nichts! Andere elektrische Geräte, ausser einem Radio, hatten wir zu der Zeit nicht.

Das Radio wurde evtl. mal sonntags angestellt und nur für bestimmte Sendungen. Läufer und Teppiche wurden 1 x in der Woche draussen ausgeschlagen. Wer etwas schmutzig machte, bekam erst einmal von der Hausfrau eine Ohrfeige. - Das Gleiche galt auch für das Beschmutzen der Kleidung. Ich trug oft solche weissen, selbstgestrickten Baumwoll - Kniestrümpfe mit 2 Bömmelchen an jeder Seite, mit feinem Lochmuster versehen. Und wehe, man trat mal in eine Wasserpfütze. Dann drohten schon Sanktionen, weil Mutter ja nur alle 4 Wochen einmal Wäschetag hatte. Natürlich gab es keine elektrische Waschmaschine, aber wir hatten schon einen Wassermotor zum Waschen! Aber ich will mal kurz erklären, wie solch ein Wäschetag funktionierte. - Sonntags wurde die Wäsche in einem grossen Bottich eingeweicht. In der Nacht zum Montag, so 3 Uhr in der Früh, zündete Vater den Ofen an, um die Wäsche zum Kochen zu bringen. Während dann die ganze Waschküche voller Nebel war, holte meine Mutter die Kochwäsche mit einem Holzprügel aus dem Bottich und steckte die Teile in diese Waschmaschine! Es kam noch Wasser hinein, der Deckel wurde geschlossen und dann wurde der Wasserhahn weit aufgedreht! Das geschah mittels eines Schlauches vom Wasserhahn zu diesem Motor der Maschine. Durch den Wasserdruck wurde das Drehkreuz in dieser Maschine hin und her geschlagen, die Wäsche bewegt, so etwa eine halbe Stunde, je nach Wäscheart. - War dieser Akt beendet, kam die Wäsche in einen Wringer. Das Teil wurde zwischen 2 Walzen eingefügt und durch ständiges Drehen eines Griffes wurde das Wasser herausgepresst. Das musste ja noch für die nächste Wäsche verwendet werden. Danach kam die Wäsche in einen grossen Betonbottich, wo sie unter Hinzunahme von viel Wasser immer wieder neu gespült wurde, bis alle Seifenrückstände heraus waren! - Und die Sachen, die nicht richtig weiss waren, die noch Flecken aufwiesen, die kamen auf die Bleiche, ein Wäscheplatz, der aus Wiese bestand. Dort legten wir die Teile einzeln hin, wendeten sie später immer wieder und begossen sie gleichzeitig wieder erneut mit Wasser, falls sie trocken geworden waren! -

War diese Zeremonie vorüber, die andere Wäsche, die nicht gekocht wurde, auch sauber und gespült, dann holten wir die Wäsche von der Bleiche. Sie wurde erneut gespült und gespült und gelangte dann wieder in den Wringer, wonach die Wäsche dann endgültig auf die Leine kam zum Trocknen! Das Bleichen von der Sonne brachte wirklich was und so mancher Fleck verschwand auch!


Fleckenmittel gab es ja noch nicht und ob die Waschmittel mit den heutigen vergleichbar waren, entzieht sich meiner Kenntnis. - Ich vergass jetzt noch das Erwähnen von Wäscheteilen, die gestärkt wurden. Das war die Tisch- und die Bettwäsche, so wie die vielen niedlichen Zierdeckchen, die die Mütter meist selber gefertigt hatten.
Nicht zu vergessen, die Pflege der Gardinen, die ebenfalls aus einem Baumwollmaterial waren. Die konnten nicht nach dem Trocken und Bügel vor ein Fenster gehängt werden. - Meine Mutter spannte die Gardinen immer, wie auch die kleinen Deckchen. Sie kamen auf eine Wolldecke und mittels Stecknadeln spannte man die feuchten und gestärkten Teile, so dass die Spitzen dann gleichmässig gestreckt wurden!


War diese Wäsche dann irgendwann trocken, musste sie gebügelt werden. Pflegeleichte Wäschestücke gab es noch nicht. Ich glaube, dass alles aus Baumwolle oder Leinen bestand. Aber bevor es ans Bügeln ging, musste die Wäsche zuvor passend eingefeuchtet, mit Wasser bespritzt und eingerollt werden, damit sich die Feuchtigkeit überall gleichmässig verteilte.


Auch das Bügeleisen gab es zuerst nicht elektrisch. Grosse Teile kamen in die Mangel, wie die Bettwäsche oder Tischtücher. Jedes andere Teil wurde handgebügelt, auch Unterwäsche und jedes Taschentuch, was benötigt wurde. Unsere Mütter gingen da sehr sorgfältig mit ihrer Wäsche um und der Stolz jeder Hausfrau war auch das Stapeln von Wäsche im Schrank.


Der Ofen wurde zu dem Zweck angeheizt, auch im Sommer. Zwei schwere Eisen wurden darauf erhitzt, mit denen man im Wechsel bügelte. Dazu gab es einen Holzgriff für das Eisen, was man vor dem Benutzen einfügen konnte. Dieses wurde so gehandhabt, damit der Holzgriff von der Ofenhitze nicht beschädigt wurde! - Und es war ein ständiges Ausbalancieren, damit man nicht die Wäsche versengte.

Man hatte ein altes und feuchtes Tuch zum Ausprobieren neben sich liegen. Es waren halt Erfahrungswerte, ob man es jetzt riskieren konnte, mit dem Bügeln zu beginnen. War das Eisen zu heiss, hatte man ratzfatz eine braune Stelle auf dem Wäschestück und es war verdorben. War es nicht heiss genug, wurde das Teil nicht glatt! Es gab ja nicht viel Ersatz im Haushalt.
Ich weiss jedenfalls, dass wir innerhalb von 4 Wochen, wenn wir mal wieder für 3 Tage Wäschewoche hatten, nichts mehr zum Wechseln besassen. Da war alles im Gebrauch und wir schliefen oft genug ohne Bett- und Kopfkissenbezüge, wenn im Winter die Wäsche nicht trocknen wollte!

Allerdings war das schon jede Menge Komfort, den wir hatten. - Eine Waschmaschine mit Wassermotor und einem Wringer, den die Bergwerksgesellschaft jedem Mieter zur Verfügung stellte. - Selbstverständlich gab es auch noch das Waschbrett, worauf man z. B. bunte Wäsche, wie auch Vaters Arbeitsklamotten nachrubbeln musste. - Zu der Zeit wuschen sehr viele Leute ihre Wäsche noch in den Flüssen. Es führten immer einige Stufen zu dem Gewässer, wo die Frauen ihre Arbeit verrichteten. Nun, die hatten aber bestimmt keine 3 Tage Wäschewoche innerhalb von vier Wochen. Diese Mengen hätten die wohl schlecht auf einmal tragen können.
Welche Gewichte das alleine waren, wenn wir die Wäsche von der Waschküche im Keller, bis oben auf den Trockenboden im Winter tragen mussten! Im Sommer ging es dann nach draussen. Ständig sass man auf der Lauer, damit es nicht regnete, bzw die trockenen Teile schnell abnehmen konnte!

Heute wird bei jeder Kleinigkeit von Stress geredet.

 


 

 

 

 

Wie wenige Sekunden im Leben eine Rolle spielen .......................


Hätte ich daheim noch einen Schluck Kaffee zu mir genommen, dann wäre ich nicht mit dem Besoffenen zusammen getroffen, der mir die Vorfahrt nahm ................!

Das gehört jetzt in die Kategorie "WENN und ABER". - Nicht aber folgende Geschichte, die sich tatsächlich so abgespielt hat, wie ich es hier darstelle, die mir mein Vater wieder und wieder erzählt hat, die später auch von anderen Personen bestätigt wurde. - Nicht, dass ich ihm misstraut hätte. Aber die Leser dieser Geschichte wissen garantiert, wie fälschlich die Dinge aus dieser Zeit oft dargestellt werden! - Ich kenne eine Menge alter Herren, die die Zeiten des 2. Weltkrieges verherrlichten, obwohl sie als Soldaten im Einsatz waren und die scheusslichsten Dinge erleben mussten. Den Hunger und die Nöte haben wohl viele vergessen. Ein Verwandter von mir, er ist inzwischen schon tot, erzählte mit glänzenden Augen, wie schön es auf dem U-Boot war, auf dem er diente und zu Weihnachten bekam er sogar ein Stück von einer Gans. Er hatte die Jahre wohl vergessen, wo er innerhalb kürzester Zeit alle Zähne verlor, weil er an Skorbut litt. - Skorbut tritt u. a. als Zeichen einer Mangelernährung, vor allen Dingen bei fehlendem Vitamin C auf.

Ich interessierte mich schon immer für politische Vorgänge und fand in meinem Vater immer einen Ansprechpartner. Es kam dazu, dass ich schon als junges Mädchen fragte, wie Hitler denn solch eine Macht über das Volk bekommen konnte? Wieso man zuliess, dass so viele Juden umgebracht wurden? - Es war mir unverständlich! In der Schule schwieg man die Zeit nämlich tot.

Mein Vater begann mit der Zeit nach dem 1. Weltkrieg, der danach folgenden Weltwirtschaftskrise, den hohen Arbeitslosenzahlen. Es folgten Jahre voller Entbehrungen.
Auf einmal stand da ein "starker Mann", der vorgab, der Not ein Ende zu setzen. - So kam Hitler an die Macht!! -
Die vielen Arbeitslosen erhielten Arbeit, wurden überall eingesetzt. So wurde das Volk anfangs getäuscht. - Es schien aufwärts zu gehen. Keiner ahnte, zu welchem Zweck das alles geschah. -


Meine Mutter war damals Hausschneiderin in Essen. Gut betuchte Leute holten sich für einige Zeit eine Schneiderin ins Haus, die ihnen die Wäschestücke reparierte und auch neue Kleidung fertigte. - Mutter nähte sehr viel für Juden und sie erwähnte, dass die Leute immer gut zu ihr waren. - Man benachrichtigte meine Mutter von Zeit zu Zeit, wenn man ihre Hilfe brauchte. - Nun, es fiel auf, dass man ihre die Dienste wohl nicht mehr benötigte.
Meine Eltern machten sich auf den Weg, um der Sache mal nachzugehen und sie stellten fest, dass es diese und jene Familien einfach nicht mehr gab. Ein paar konnten ja verzogen sein, aber doch nicht so viele. Aber wie konnte man diesbezüglich nachforschen, in einer so grossen Stadt wie Essen? -
Bei einer der Gelegenheiten, Kundschaft meiner Mutter aufzuspüren, trafen meine Eltern auf ein jüdisches Ehepaar, für die meine Mutter mal gearbeitet hatte. - Sie erfuhren ganz kurz grauenvolle Dinge, die sie kaum glauben konnten, spürten aber die Gefahr, in der sie sich befanden! -


Die jüdischen Bürger sollen abgeholt worden sein und wer mit Juden Kontakte pflegte, würde standrechtlich erschossen! - Es wurde gemunkelt, dass sich diese Menschen in Konzentrationslagern befänden! Sie trugen inzwischen alle einen gelben Stern!
Ich erfuhr diese Sachen nicht nur von meinen Eltern, auch von anderen Zeitzeugen, die ich befragte. - Inzwischen war etwas angeordnet worden, was die Menschen zu spät begriffen! - In jedem Haus sass ein Spitzel, der meist die Hausmeisterrolle übernahm. Er notierte jeden Besucher, der zu einem Mieter des Hauses ging. Selbstverständlich wurde auch nachgeforscht, wer die Person war, wie oft und warum das geschah. - Es reichte schon aus, wenn sich einer auffällig benahm und dem Hausmeister eine Nase nicht passte. - Ratzfatz stand die Gestapo vor der Tür, die alles heraus bekam, mit allen erdenklichen Mitteln, mehr als sich überhaupt zugetragen hatte. Nach und nach verschwanden die Leute, die Nachbarn oder Bekannte! - Keiner wusste Genaues! Es machte sich Angst breit, dass keiner dem anderen mehr traute! - Jeder konnte ja der nächste sein, der abgeholt wurde. - Zu erwähnen wäre noch, dass es ausser dem "Hauswart" auch noch einen übergeordneten Spitzel, den "Strassenwart" gab. - Selbstverständlich waren diese Spitzel Angehörige der Partei - NSDAP - Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei -

Mein Vater wurde nach dem 1. Weltkrieg in eine Lehre als Schlosser gesteckt, ohne nach einer Eignung für den Beruf gefragt zu werden. Er musste dort für Kost und Logie arbeiten, 7 Tage in der Woche und tägl. so lange, wie Arbeit vorhanden war. Das war zu einer Zeit, wo der Lehrherr auch noch Prügel verabreichte, wenn der Lehrling nicht spurtete. Oft genug bekam die auszubildene Person auch noch die Schuld für Dinge, die die Familienmitglieder begangen hatten, ohne sich wehren zu können. - Der Chef konnte, wann auch immer, über den Lehrling verfügen, mit Ausnahme des sonntäglichen Kirchenbesuches! - Der war Pflicht!
Früher erledigten die Schlossereien auch noch das Pferdebeschlagen und viele andere Arbeiten. - Der Schlosser war wohl so ein Überbegriff, für alles, was vorkam! -

Nun aber wieder zur Hitlerzeit! - 1936 nahm mein Vater eine Stelle als Schlosser, bei einer Zeche in Essen an, allerdings nicht in der Grube, sondern über Tage! - Das brachte enorme Vorteile. Meine Eltern, die heiraten wollten, erhielten von der Bergwerksgesellschaft eine sehr schöne Wohnung, für damalige Zeiten schon mit Bad!
Ausserdem erhielten die Beschäftigten günstige Kohle und jeden Tag belegte Brote für die Tätigkeit! - Wo gab es das sonst schon?


Bevor meine Eltern verheiratet wurden, mussten sie natürlich ihre arische Abstammung und ihre Schulzeugnisse nachweisen. - Soweit mir bekannt ist, wurden Leute nicht verheiratet, von denen einer jüdischer Abstammung war! - Es war so weit gekommen, dass man lieber alle zweifelhaften Personen grundlos wegsperrte, als dass es auch nur einigen gelingen könnte, durch das engmaschige Netz des Regimes durchzuschlüpfen! - Auch Personen, die geistige Ausfälle hatten, die vielleicht als "nicht normal" galten, die behindert waren, wurden "abgeholt". Man sah sie nicht mehr wieder! -
Mir wurde später von meinen Eltern einer vorgeführt, der auf einem Friedhof arbeitete, der in eine Gaskammer geschickt und von einem Arzt wieder herausgeholt wurde! - Man hatte ihn jahrelang versteckt, bis der Krieg beendet war, damit er nicht auch noch umgebracht wurde! - Die Bombenangriffe und sehr viel Leid hatten ihn gezeichnet. Als Gärtner auf dem Friedhof fühlte er sich später scheinbar wohl. Er hinterliess einen freundlichen aber sehr naiven Eindruck. - Vermutlich hat er alles verdrängt, was ihn mal belastete.


Ich beschreibe das hier absichtlich, damit die Leser erkennen, in welcher Situation die Bürger schwebten und welche Angst sie tagtäglich ausstehen mussten! - In vielen Abendkursen erlernte mein Vater den Beruf des Kaufmannes und des Technischen Zeichners! Ich habe diese Zeugnisse noch später bewundern können! - Man muss es sich vorstellen:  Tagsüber war er Schlosser und abends ging er jahrelang zur Schule! - Jeder war ja zu der Zeit froh, überhaupt eine Tätigkeit zu haben! - Allerdings ahnte mein Vater in den Jahren seines Lernens nicht, wie wichtig diese Ausbildung einmal für ihn sein würde! - Sie zahlte sich aus!

Vater hatte in der Schmiede, in der er früher tätig war, ein glühendes Stück Eisen ins Auge bekommen und war dadurch auf einem Auge blind. - Da er dazu noch auf der Zeche tätig war, wurde er als Soldat nicht eingezogen, als Hitler am 1. September 1939 den Krieg erklärte!! -


Im Laufe der kommenden Jahre wurde mein Vater von vielen Personen aufgesucht, die ihn in die Partei aufnehmen wollten. Er lehnte immer ab! - Ich weiss jetzt nicht, ob es 1941 oder 1942 war, als ein ehemaliger Schulkollege meines Vaters ihn energisch drängte, doch in die NSDAP einzutreten. - Er war durch die vielen Bedrängungen schon genervt und hatte den Durchblick insoweit, dass das, was da geschah, niemals gutgehen würde! - Er hatte den Mut und sagte zu seinem früheren Schulkollegen, von dem er noch glaubte, dass das keine Folgen für ihn haben würde: "Leckt mich mit Eurer Partei am Arsch!"

Am nächsten Tag hatte mein Vater einen Stellungsbefehl, worauf er sich sofort in Danzig am Hafen, da und dort zu melden hatte. - Nun wurde es ernst. Ihr wisst ja, dass es kein Telefon gab, wo man sich zuvor von allen Personen verabschieden konnte. - Jeder ahnte, dass das ein Himmelfahrtskommando war, keiner sprach es aus!
Vater verabschiedete sich von meiner Mutter und von meiner Schwester und hoffte, sie noch einmal wieder zu sehen!


Irgendwann kam er in Danzig an. Er schilderte immer wieder diese riesigen Menschenmassen am Hafen, die wohl das Land mit einem Schiff verlassen wollten. Als er inmitten von Hundertausend Menschen zu seinem Meldeziel wollte, traf er einen Bekannten, den er von seinen Abendschulen her kannte, in Uniform! (welch ein Wunder!)


"Was machst Du denn hier?" - Ja, mein Vater zeigte ihm seinen Stellungsbefehl. Sein Gegenüber zog die Augenbrauen hoch und meinte: "Warte mal hier. Ich werde sehen, was ich für Dich tun kann!" - Viel Hoffnung blieb meinem Vater nicht, er ahnte, was auf ihn zukam. -

Aber nach einer Weile kam sein Retter zurück und meinte, er bekäme einen neuen Stellungsbefehl, zu einer Kaserne in Hamm, wo er die Materialausgabe übernehmen müsse! Den anderen Einsatzbefehl - der übrigens ein Himmelfahrtskommando war - hätte er rückgängig gemacht! - Später wurde festgestellt, dass wirklich keiner von dort zurück kam! -


Ich brauche wohl nicht beschreiben, wie mein Vater das jetzt aufnahm! - Die kommenden Jahre verbrachte er in Hamm. - Als die SS-Angehörigen auch noch die letzten Stücke des Lagers für sich anforderten und nervös absetzten, meinte mein Vater, dass es auch für ihn nun Zeit sei, zu verschwinden! - Er wollte nicht in eine Gefangenschaft geraten, denn er hatte sich nichts vorzuwerfen! Er war noch völlig alleine in der Kaserne, bis dahin, vielleicht Januar 1945! Danach kam er zur Familie, die ja evakuiert war! -

Jeder wurde sofort erschossen, der desertierte. Die SS fahndete noch überall, bevor sie sich selber absetzten, weil die Russen schon ziemlich nah waren. - Vater erzählte, dass überall Menschen an den Bäumen aufgehängt wurden, die keinen Sinn mehr darin sahen, den übermächtigen Feind aufhalten zu können! Die Panzerketten hörte man schon rasseln! -

Die Geschichte ist allerdings noch nicht zu Ende! - Der Krieg war beendet, überall fahndete man nach Nazis. Viele wurden verurteilt!
Mein Vater arbeitete inzwischen als Schlosser, baute grosse Turbinen. - 1949 stürzte er von einem Gerüst und erlitt so schlimme Knochenbrüche, die ihn für seinen Beruf untauglich machten. Er brauchte 1 1/2 Jahre, bis er wieder laufen konnte. - Was sollte er beruflich machen? - Er wäre allenfalls noch für einen Pförtnerposten tauglich gewesen! - Allerdings vergab man zu der Zeit kaum Stellen. Es lag ja alles noch in Schutt und Asche und fast alle Stellen waren mit Schwerbeschädigten aus dem Kriege besetzt, von denen es ja genug gab! -


Vater versuchte sein Glück und ging in Essen zum Arbeitsamt, mit all seinen Zeugnissen! - Es war damals schlimm, wie die Beamten mit den Arbeitslosen herum sprangen! - Das war noch so, als ich später mit dieser Behörde zu tun hatte. - Jedenfalls sass Vater vor einer Tür, dessen Namensschild ihm wohl was sagte. "Aber davon gibt es in Essen wohl mehrere", dachte er bei sich! - Die Tür ging auf - Vater ging hinein und beide waren einen Moment sprachlos!
Das war der ehemalige Schulkollege, der ihn zu diesem Himmelfahrtskommando geschickt hatte! - Vater reagierte mit Zurückhaltung, während sein Gegenüber in eine übernatürliche Freundlichkeit verfiel! (hatte Angst) - Zu der Zeit landeten ja noch viele vor Gericht, wegen der Kriegsverbrechen! -

War das nicht genau so ein Zufall, den wieder zu treffen, wie das Ereignis in Danzig, wo eine Person meinem Vater das Leben rettete? - In der riesengrossen Stadt Essen, lenkte der Zufall sein Schicksal!


Vater übernahm das Wort, legte seine Zeugnisse vor, erwähnte seinen Arbeitsunfall und die Folgen. - Der überraschte Beamte (zu der Zeit waren diese Posten nur mit Beamten besetzt) bat um Geduld, er käme gleich wieder und verschwand irgendwo hin, mit all den Unterlagen! -

Nach 10 Minuten kam er wieder und erklärte, dass er für meinen Vater eine Tätigkeit auf dem Büro bei einer grossen Firma klargemacht hätte. Er könne morgen dort anfangen! -

So hatte sich der ehemalige Schulkollege als Wiedergutmachung für ihn eingesetzt. - Das muss man sich mal vorstellen, welche Zufälle das Leben bietet. - In dem Job blieb Vater dann bis zu seiner Pensionierung! - Er versuchte allerdings, sich den Typen beim Arbeitsamt noch einmal vorzunehmen, als die totale Überraschung abgeklungen war! - Das müsste 1951 gewesen sein. Es gab den Schulkollegen dort aber nicht mehr! - Entweder hat man ihn wegen noch anderer Delikte eingesackt, denn diese Typen haben nicht nur einmal so gehandelt oder er bekam durch das überraschende Zusammentreffen mit meinem Vater Angst und verschwand ins Ausland!
Allerdings muss er auch im Amt noch höhere Seinesgleichen gehabt haben, sonst hätte es mit dem Job bei der grossen Firma nicht so schnell geklappt und das zu der Zeit!!

Nun kamen auch noch die lehrreichen Jahre der Abendschulen zum Einsatz, die schon vergessen schienen! - Vater versuchte auch später noch, etwas über seinen damaligen Lebensretter zu erfahren. Er war ja einer der Dozenten gewesen, der an der Abendschule unterrichtet hatte. -

Man darf allerdings nicht vergessen, dass er in der Schule wohl ok war, beim Militär aber schon einen höheren Rang besass. - Den erhielt keiner, der nicht ein ganz Getreuer des Regimes war! - Vielleicht hatten ihn die Alliierten einsackt und bestraft, er war im Krieg ums Leben gekommen oder er hatte sich ins Ausland abgesetzt!

Sind das nicht bemerkenswerte Zufälle, die sich wie eine erfundene Geschichte anhören. - So spielt das Leben! - Mein Vater war immer gegen Gewalt und Krieg, hat sich niemals daran beteiligt. - Selbst als er der Familie zur Flucht verhalf, bevor die Russen in Sachsen-Anhalt einmarschierten, wo sie evakuiert waren, vertraute er auf eines: " Ich habe keinen im Krieg umgebracht und habe keinem was getan. Mir wird auch nichts geschehen!" -
Sie flüchteten durch den Hartz, (noch war Krieg) weil ja noch unsere Wohnung in Essen vorhanden war. - Meine Schwester war einige Jahre alt, als sie nachts von einem russischen Posten angehalten wurden! - Bedenkt, mein Vater hätte Soldat sein können, ein Feind der Russen. Die handelten meistens sehr entschlossen! -

Der Russe dachte vermutlich in dem Augenblick an seine Familie. - Er forderte alle auf, schnell und leise zu verschwinden. - Ich weiss das natürlich nur von den Erzählungen.
Essen wurde auch sehr stark bombardiert, weil es dort Krupp gab, die ja Waffen und Munition, sowie Lokomotiven herstellten. - Eine sehr schlimme Zeit, die viel Leid erzeugte, egal, wer es war.

 


 

 

Wie war das denn damals in der Schule ................. ?

Ich kam ich zu Tante und Onkel aufs Land. Tante meinte immer, die Städter seien alle zu mager. Sie hatte selber keine Kinder und fütterte mich immer mit guten Produkten des Landlebens. - Von wegen "heute frische Magermilch", wie der Milchbauer in Essen unter lautem Gebimmele auf der Strasse rief. Mit Pferd und Wagen kam er zu den grossen Wohnsiedlungen, um seine Milch anzupreisen!


Die Leute kamen mit ihren Milchkannen angelaufen, worin der Händler dann mit einem Becher die Milchmenge abfüllte und in die Kanne gab! -


Anders geschah es mir, bei Tante und Onkel. - Direkt nach dem Melken ging mal in den Kuhstall und füllte sich seine Ration ab, ohne dass sie vorbehandelt wurde! Kam ich nach Essen, "meckerte" ich wegen der Wassermilch. Ich wollte sie nicht. - Mutter meinte, ich sei zu verwöhnt!! - Na ja!!


Mit sechs Jahren musste ich nach Essen zurück, weil ich eingeschult wurde. - Ich erinnere mich noch genau an den Tag - weil der ja wirklich etwas Besonderes war. Es gab eine Schultüte. Wenn sie auch gross war, der untere Teil war mit Papier ausgestopft. Woher sollten die Eltern auch gross was haben?

Ja, Vater arbeitete schon, aber zu der Zeit war ja soviel aufzufrischen, dass es für relativ teure Süssigkeiten nicht im Übermass reichte. Es war aber was drin und nur das war wichtig! Man sprach nicht einmal über den Inhalt, nur voller Stolz über die Tüte.
Ach je, das Bild zeigt noch 2 Kinder, die Läuse hatten, deren Haare man abschnitt und die immer eine Mütze auf dem Kopf trugen. Sie waren gebrandmarkt. Die Eltern liessen uns auch nicht mit diesen Kindern spielen. Wir wurden stets gewarnt.
Ich trug auf dem Foto des 1. Schultages hohe Schnürschuhe. - Jahrelang hatte Vater für uns Kinder aus alten Autoreifen, mit Nieten versehen, Sandalen selber gemacht. Und dann sollte ich doch endlich mal vernünftige Schuhe haben! - Dazu weisse Kniestrümpfe, mit seitlichen Bömmelchen. Mädchen mussten zu der Zeit meistens eine Schürze tragen! Die schonte das Kleid. - Die Haare waren zu zünftigen Zöpfen gebunden!


Die Schule war ein sehr altes Gebäude, welches wir uns mit den evangelischen Kindern teilen mussten. Die kath. Schule war noch nicht wieder hergestellt, nachdem sie von einer Bombe beschädigt wurde. - Es ging immer im Wechsel. Mal mussten die Katholiken vormittags in die Schule, die Protestanten dann ab mittags und umgekehrt!
Natürlich wurden von Beginn an die Feindschaften zwischen den Konfessionen gepflegt!! Es ergab sich schon durch das Aufteilen der Kinder, obwohl wir daheim mit ihnen spielten, sofern sie bei uns in der Nähe wohnten!

Das sehr grosse Klassenzimmer bestand aus alten Pulten, die noch Tintenfässer beinhalteten. Dazu gab es Rillen, wo wir unsere Griffel ablegen konnten. Mehr brauchte man im ersten Schuljahr nicht. - Jeder bekam noch eine Fibel und ein Rechenbuch, was wir sorgsam behandeln mussten, weil es an die nächsten Schüler weitergegeben wurde. - Der Lehrer lief immer mit einem Zeichenstock in der Hand umher und wer auch immer unaufmerksam war, bekam ihn zu spüren!
Beinahe hätte ich vergessen, dass jeden Tag die Hände und die Fingernägel kontrolliert wurden. Wenn die nicht ordentlich waren, haute der Lehrer auf die Finger!
Quatschen, Widerworte geben, unaufmerksam sein und der Stock kam ins Geschehen!
Ich hatte ja keine Probleme in der Schule, weil ich schon komplett lesen konnte, als ich eingeschult wurde. Natürlich habe ich auch alles nachgeschrieben, was von meiner Schwester stammte, die ja 6 Jahre älter als ich war. - Aber die hatte teilweise arge Probleme.  Sie musste viel aufholen und üben, weshalb ich da vermutlich von profitierte.
Mir fiel noch ein, dass wir immer einen "Henkelmann" mitbringen mussten. Darin wurde in der Pause so ein salziger Kakao ausgeteilt. - Von Zeit zu Zeit mussten wir auch Lebertran schlucken! - Das war mein erstes Schuljahr!
Vater hatte  seinen Unfall und lag im Krankenhaus, mit seinen gebrochenen Knochen. Da lagen zehn Patienten in einem Raum und es vor dem Krankenhaus gab es eine Armenspeisung! Es standen Leute mit ihren Henkelmännern herum, um sich eine Armensuppe abzuholen!


Übrigens musste man zum Krankenhaus eine Stunde laufen, um Vater zu besuchen. Es gab keine Busverbindung nach dort. Hätte man sich auch vermutlich nicht leisten können. - Es wurde finanziell wohl ziemlich eng, mit dem Krankengeld auch auszukommen. Die Summe habe ich mir sehr gut gemerkt, weil ich mir später nicht vorstellen konnte, wie davon 4 Personen leben und noch die Miete davon bezahlt werden sollte!


Ich musste wieder zu Tante und Onkel und ging dort auch zur Schule. Eigentlich wollte ich auch dort nicht weg. Das betrachtete ich als mein richtiges Zuhause. Hier blieb ich fast bis zum 11. Lebensjahr. - Dann musste ich wieder nach Essen, weil ich angeblich auf dem Lande nicht so viel lernte! -
Für meine Kommunionfeier musste ich zuvor auch in Essen antreten, wie auch in meinen Ferien, immer hin und her! -
Für die Jahre ab dem 2. Schuljahr, bei Tante und Onkel, habe ich überhaupt nicht viel in Erinnerung, ausser, dass es sehr schöne Jahre waren. Ich hatte einen sehr weiten Schulweg, durch die freie Natur, war immer alleine unterwegs, hatte keine Schulkameraden, weil Tante und Onkel ganz einsam an einem Stausee wohnten. Weit und breit war nichts! Ich habe allerdings auch nie etwas vermisst. Es gab so tolle Dinge, mit denen ich mich beschäftigen konnte, ohne jetzt weiter auf dieses Thema einzugehen.


Ich musste dann endgültig wieder nach Essen zurück. - Natürlich kannte ich viele Kinder, von meinen Besuchen und den Ferien her, aber so eine echte Freundschaft entwickelte sich zu keiner Schulkollegin! - War doch klar. Immer, wenn es meinen Eltern schlecht ging, musste ich weg! -


Nun wieder zur Schule. Ich hatte keine Probleme, war jedoch ständig unterfordert im Unterricht! - Der Rektor unterrichtete mich, spielte auch noch mit meinem Vater gemeinsam Schach, in einem Verein! Er kam auch oft zu uns und spielte die eine oder andere Partie mit meinem Vater. - Ja, ich lauschte oft, was der wohl meinem Vater alles erzählte. - Er drängte ihn auf einen Schulwechsel, sollte mich in einem Gymnasium unterbringen. - Ich langweilte mich in der Schule! - Nein - Vater wollte nicht, weil man ja auch die Bücher dafür bezahlen müsste.

"Und Mädchen heiraten ja sowieso, die brauchen keine Bildung!" - Das war noch das alte Klischee. Der Ehemann hatte ja für den Unterhalt der Familie zu sorgen und gebildete Frauen waren zu der Zeit noch gar nicht willkommen! - Die sollten Kinder bekommen und ihren Mann zufrieden stellen. - So dachte man damals, nicht nur mein Vater! -

Davon ab, ging nur ein Junge von unserer Schule auf ein Gymnasium. Alle anderen blieben auf dieser Schule, die übrigens inzwischen fertig gestellt war! -
Mit 12 Jahren war ich 1,72 m gross, war grösser, als der schmächtige Lehrer und grösser, als die Jungen meiner Klasse! - Übrigens durfte man mit Jungen damals nicht mal reden! - "Das schickt sich nicht", war die ständige Erklärung für alles! -

Ich war im Unterricht unterfordert, erhielt immer extra Aufgaben bei allen Klassenarbeiten, die die Schüler von Gymnasien bekamen! - Ja, ich langweilte mich und begann, Unsinn und Streiche auszuhecken.


Vorrangig ärgerte ich eine hässliche Handarbeits-, Koch-  und Turnlehrerin. Alle Jubeljahre hatten wir einmal Sport. Aber immer, wenn es ans Sportfest ging, sollten wir Leistungen bringen, damit die Lehrer sich schmücken konnten! - Insgeheim spekulierte ich auch darauf, dass mir der Rektor alles ausbügelte, weil er ja mit Vater Schach spielte. -

Ich tat, was ich konnte, um diese komische Lehrerin zu ärgern! - Diese Frau forderte mich ständig heraus! Natürlich verprügelte sie mich immer. Dieser kleine Zwerg konnte mir nicht mal weh tun. - Ich befand mich wohl mitten in der Pupertät, in der Zeit, wo alle Erwachsenen blöde sind! - Über so etwas sprach früher kein Mensch. Man hatte einfach zu funktionieren.
Zum Kochen mussten wir immer in eine andere Schule gehen. - Zuvor bekamen wir immer eine Mitteilung, was wir mitzubringen hätten. - Also, Christel = 3 Eier und 25 Pfennig, Maria 1 Fl. Öl, Josefine 1 kg Mehl und 15 Pfennig usw. - Von den zusammengetragenen Geld wurde Fleisch gekauft, usw. - Das Kuriosum war, dass wir das, was wir kochten, nicht essen durften. - Das nahm die alte Schrulle mit ins Lehrerkollegium. Sie wärmten es sich dort auf! Wir hätten auch mal gerne ein Stückchen Fleisch zu essen bekommen. - Ich schwor Rache!


In der Adventszeit sollten wir zuerst Stutenmänner für die Lehrer backen, später Plätzchen, wovon wir nichts zum Probieren bekamen.  - Das wollte ich ihr versalzen!
Ich wusste ja um die Hefe und wie man damit umgehen musste. Wir hatten sie daheim selber gezüchtet. Ein Glas Wasser mit Hefe und etwas Zucker an einen warmen Ort stellen und die Hefekulturen vermehren sich sehr schnell. Unten sass dann immer die Hefe, die wir zum Backen benötigten. - Hitze liess die Hefezellen sofort abtöten.


Also, wir erstellten in der Kochschule vorschriftsmässig den Hefeteig. Sie gab dazu auch noch den Takt an, wie wir ihn zu kneten hätten. Er kam in den Backofen, auf 30 Grad, zum "Gehen". Dann kam er wieder heraus, wurde wieder geknetet und geschlagen. Dann formten wir einen kleinen Ball für den Kopf, einen etwas grösseren für den Leib und Beine und Arme, wie kleine Würste. Den Kopf und den Leib drückten wir platt. Und wieder kamen die Bleche in den Ofen, wiederum auf 30 Grad zum Gehen. Zwischendurch sollten wir dann Fenster putzen oder sonst was machen.Wir hatten unsere Anweisungen.

Keiner bemerkte mich, als ich hinging und alle Öfen auf 250° stellte. - Die Stutenmänner waren anschliessend nicht mehr zu gebrauchen, waren steinhart! - Die konnte sie den Lehrern nicht mehr präsentieren!


In der kommenden Woche mussten wir den Hefeteig erneut "üben". Ich war nicht aufgefallen und keiner hatte es gemacht! -
Sie bewachte unser Tun mit Argusaugen und ging mit einem Tamborin zwischen uns 25 Schülerinnen auf und ab, kopfte den Takt "und Schwung und weg". Also, wir sollten den Klumpen Teig anheben und mit einem Schwung wieder auf den Tisch bringen! - Ich tat das auch, war allerdings recht übermütig dabei. Immer, wenn sie etwas weiter weg war, warf ich meinen Teig in die Höhe und fing ihn wieder auf. -

Auf einmal passierte es. Mein Teig hing unter der Decke und kam nicht mehr herunter. - Ich guckte dumm aus der Wäsche und meine Schulkolleginnen kicherten. Die Hexe kam, um zu schauen, was sich da tat. -
In dem Augenblick hatte sich mein Teigklumpen von der Decke gelöst und knallte mit voller Wucht auf den Tisch!
- Ich bekam Prügel von ihr und ersann erneute Rache. - Allerdings wollte sie das Verhalten dem Rektor melden und meine Betragenzensur sollte sich nachteilig im Zeugnis auswirken!
Ja, ich musste am nächsten Tag zum Rektor ins Lehrerzimmer kommen. - Er befragte mich sehr streng, warum ich den Unsinn bei ihr immer machte. Nun, ich sagte, warum ich das tat. - Selbst meine Eltern regten sich schon auf, was man immer alles dahin zum Kochen mitbringen müsste. Wenn man das wenigstens selbst essen dürfte! - Der Rektor zeigte Verständnis für mich, bekniete mich allerdings, mit ihr auszukommen. -
Ich erreichte, dass wir von nun an das Selbstgekochte auch selber essen durften!!! - Es kam noch ein paarmal zu Konflikten mit der blöden Lehrerin, wie, als ich mit einigen anderen Schülerinnen Rum aus dem Vorratsschrank trank, den wir für das Weihnachtsgebäck dort stehen hatten. Die Fahne verriet uns!


Einmal wollte ich nicht vorbeten, hatte mir schon heimlich den Mund vollgestopft.
Die Lehrerin suchte sich vor dem Essen immer einen Platz aus, an dem sie essen wollte. Wir kochten ja immer zu vier Mädchen. Ausgerechnet, als ich meinen Mund voll hatte, setzte sie sich genau mir gegenüber und verlangte von mir, dass ich vorbeten sollte. Sie schaute mich unentwegt an.

Meine Schulkameradinnen grinsten und ärgerten mich heimlich. - In dem Augenblick konnte ich das Lachen nicht mehr aufhalten und mein Mundinhalt ergoss sich richtig mit Schwung im Gesicht der Lehrerin! - Meine Güte, den Anblick habe ich nicht mehr vergessen! - Das hätte nur Spinat sein müssen! Das wäre die Krönung gewesen!

Dafür hatte die komische Frau aber bei der Handarbeit an mir Freude und nie einen Grund zur Beantstandung. - Auch das hatte ich jahrelang von meiner Schwester gelernt, die zwei verkehrte Hände für Handarbeiten aufzeigte. Meine Mutter vollendete meistens die Werke meiner Schwester und erklärte und erklärte. Ja, bei mir blieb das schon früh hängen. - Ich profitierte dadurch!

Als es dann ans letzte Schuljahr ging, wurden wir ja schon in der Schule quasi vermittelt. - Ich landete bei einer Krankenversicherung, was mir sehr viel Freude bereitete! - Das Thema war ja die Schulzeit! - Dann folgten noch drei Jahre Berufsschule, 2 x die Woche. Nach der Schule mussten wir wieder in die Firma! -

Es wäre vielleicht noch wichtig, zu erwähnen, dass Mädchen nicht in "Raumlehre" unterrichtet wurden. Das war den Jungen vorbehalten. Mädchen wurden auf ihre Rolle als Hausfrau vorbereitet. - Im Geschichtsunterricht wurden die beiden Weltkriege nicht erwähnt und kein Wort über die Juden. Dafür lernten wir vom französichem Absolutismus, von Karl dem Grossen und sonstiger uralten Geschichte. Nichts aus der Neuzeit! - Das war TABU!

 

 

 

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Ich habe die telefonische Genehmigung von Rainer Weigt erhalten, seine Gedichte kopieren und bei mir veröffentlichen zu dürfen. Nun sollt Ihr auch einmal lesen, was dieser Mann noch so schreibt. Eigentlich ist es egal, wo die Menschen leben und wie ihre Organisation heisst. Man merkt, dass alle sich das gleiche wünschen. Schaut vielleicht mal dort vorbei. Rainer ist seit Jahren ein aktiver Kämpfer. Hier gehts entlang:

http://www.soziale-bewegung-land-brandenburg.de/index.php?name=News&catid=&topic=4

Fasching feiern 2014

Der Karneval ist hierzuland,

meist als recht unbeschwert bekannt.

So manche feiern frisch und froh,

Frau Merkels Raute… weiter so.

Die GroKo ist bestätigt worden,

ja das erfreut der Herrscher Horden.

Sie bleiben weiter abgehoben,

Probleme lösen bleibt verschoben.

Ja fröhlich feiern lässt sichs leicht,

wenn man im Leben „viel“ erreicht.

Doch dabei wird gewissentlich vergessen,

ein Drittel Bürger haben abgegessen.

Sie rackern meist besonders hart,

doch an dem Lohn wird viel gespart.

Wer aber erstmal rausgedrängt,

der bleibt für immer abgehängt.

Im Bundestag wurde früher kontrovers diskutiert.

Bei der GroKo geht es dagegen wie geschmiert.

Regierungsgeschwafel ist der vorherrschende Ton.

Nur wenig Redezeit bleibt für die Opposition.

Mindestlohn in drei Jahren vielleicht,

hat insbesonders nicht gereicht.

Energiewende bremsen für und durch Konzerne.

Da bleibt die Wende noch sehr ferne.

Der Steuerbauch bleibt auch bestehen,

eine Reform ist nicht vorgesehen.

Ein Lohnzuschlag beim kleinen Mann,

bleibt damit weggesteuert dann.

So geht es weiter wie bisher.

Wer wenig hat, der hat es schwer.

Nach oben wird weiter umverteilt,

weil keiner da ist, der das heilt.

Wer diese Richtung ändern will,

der bleibe nicht im Sessel still.

Drum ruf ich lasst alle Streiterein.

Gemeinsam besonnen handeln bringt Siege ein.

Rainer Weigt 01.01..2014  Toll gemacht Rainer - Christel

 

Großer Koalitionsschacher

Die Schwarzen haben es gebracht,

sie bleiben weiter an der Macht.

Sie wollen den Superreichen nützen,

indem sie deren Reichtum schützen.

Alle Parteien klangen sehr sozial.

Wer meinte es Ernst? Nun rate mal.

Die Schwarzen sagen es gäbe reichlich Steuergeld,

obwohl es doch bei Allem fehlt.

Familien, Gesundheit, Infrastruktur und Bildung,

kommen ohne mehr Geld niemals in Schwung.

Soziales, Rente zum Leben und andere Sachen,

Ohne viel mehr Geld ist nichts zu machen.

Die CSU erzwingt eine Maut,

dafür werden weniger Kitas gebaut.

Rentenreform kommt auch nicht zum Ziel,

weil jeder ganz etwas anderes will.

Die CDU stellt sich beim Mindestlohn quer.

Im Osten weniger, dafür im Westen wenig mehr.

Jetzt flächendeckend 8,50 € Mindestlohn,

steht in sehr fernen Sternen schon.

Ungleiche Schulbildung in deutschen Ländern,

auch da wird sich nichts zum Guten ändern.

Man schachert weiter um Posten und Macht,

nur an das Volk wird nicht gedacht.

Lobbyisten bekämpfen Gesetzesvorlagen schon.

Fam. Quant zahlte an Schwarz/Gelb den Lohn.

Eine Reichensteuer wird es mit der CDU nicht geben,

dafür Löhne die nicht reichen zum Leben.

Die Mächtigen werden dem Volke nichts schenken,

auch wenn jetzt viele an Weihnachten denken.

Unseren Unmut müssen wir ganz deutlich zeigen,

dann wird sich Fortuna auch uns zuneigen.

Die Umverteilung nach oben muss sich ändern,

nicht nur in unseren deutschen Ländern.

Solidarisch gemeinsam unser Gewicht einbringen,

nur so wird Wohlstand für alle gelingen.

Rainer Weigt 13.11.13


 

 

(hatte es verschwitzt - das zu veröffentlicht)

 

Energiewende jetzt!

 


 

Am Sonnabend, dem 30.11.2013 haben über 60 Organisationen zur Energiewende- Demo in Berlin aufgerufen und 16000 Bürger sind, trotz schlechter Wetteraussichten, aus der ganzen Bundesrepublik gekommen. Aus über 70 Städten sind oft mehrere Busse voller Teilnehmer gemeldet worden.

 

 

 

- Gute Vorbereitung zahlt sich aus. In der Woche davor wurden 1700 CDs bundesweit ausgegeben und von interessierten Gemeinschaften gesehen. Dabei wurden auch Drachen für die Demo gebastelt. Bei uns in Trebbin wurde der Dokumentarfilm

 

„Die 4. Revolution – Energie Autonomie“ sogar öffentlich im Clauert- Haus gezeigt.

 

Das Motto. „Energiewende retten. Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom hat viele Bürger in Bewegung gebracht. Der rückwärtsgewandte Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD, für bleibende Kohleverstromung und gegen wirksame CO2- Minderung und Klimaschutz, hat verantwortungsbewusste Bürger zu Aktionen getrieben.

 

 

 

- Die Bewegungen gegen Atomkraft, Kohle, Fracking und für Energiewende jetzt, haben gemeinsam folgende Forderungen erarbeitet:

 

*Die Atomanlagen müssen jetzt abgeschaltet werden und nicht

 

erst 2022.

 

*Statt neue Kohlekraftwerke zu bauen müssen die alten nach

 

und nach vom Netz gehen, Braunkohle- Tagebaue beendet

 

und die unterirdische CO2- Speicherung (CCS) verhindert

 

werden.

 

* Gasförderung per Fracking gehört ausnahmslos verboten.

 

*Mit Energiesparen und Energieeffizienz muss ernst gemacht

 

werden.

 

*Wir müssen auf 100% Erneuerbare Energien umsteigen –

 

dezentral und in Hand der Bürger/innen.

 

*Die Kosten der Energiewende gehören fair und sozial gerecht

 

verteilt. Ausnahmen für energieintensive Betriebe bei der

 

EEG- Umlage müssen massiv reduziert werden.

 

 

 

- Ab Sonnabendmittag sammelten sich die Teilnehmer vor dem Berliner Hauptbahnhof und schon gegen 12.45 Uhr war der Washingtonplatz voll von Demonstranten mit zahlreichen bunten Plakaten, Losungen und Kostümen. Bei der Auftaktveranstaltung wurde von den Sprechern der Verbände Klartext geredet. Wenn der Krieg des fossilen Zeitalters gegen die Menschheit, mit maßlos steigenden Energiepreisen und Subventionen für Klimakiller, durch Politik und Konzerne, weitergeführt wird, ist der 30.11.2013 nur der Auftakt für wesentlich größere Proteste.

 

- Danach formierte sich der beeindruckende Demozug durchs Regierungsviertel und das Kanzleramt wurde umzingelt. Gleichzeitig kamen die gebastelten Themendrachen vor dem Reichstag zum Einsatz.

 

- Leider konnte ich aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein. Ich meine aber, es war ein deutliches Signal an die Kanzlerin umzusteuern.

 

 

 

Rainer Weigt 05.12.2013

 

 

 

 

 

 

 

Wahlnachlese

 

 

 

Die Bundestagswahl ist nun geschehen,

 

in Hessen hat man es auch gesehen.

 

Der schwarze Schornstein kräftig raucht,

 

jedoch … ein Partner wird gebraucht.

 

 

 

Doch diese Suche ist nicht leicht.

 

weil für die FDP hat es nicht gereicht.

 

Das Volk fand deren Worte hohl.

 

Wie ist es bei den Andern wohl?

 

 

 

Versprochen haben die Parteien viel,

 

denn Wählerstimmen war das Ziel.

 

Bekannt ist von den Schwarzen Schwestern:

 

Wen kümmert mein Geschwätz von gestern“.

 

 

 

Die SPD galt mal als soziale Macht.

 

Schröder und Co. haben den Ruf kaputt gemacht.

 

Jetzt ruft man nach sozialen Bräuchen,

 

Doch das ist neuer Wein in alten Schläuchen.

 

 

 

Die Grünen hatten mal gut Lachen.

 

Sie wollten so viel besser machen.

 

Mit Fischer kam es zum Sündenfall,

 

jetzt sucht man alte Werte überall.

 

 

 

Die Linke wird nicht beim Wort genommen.

 

Da heißt es: „Die Schmuddelkinder kommen“.

 

Wandel zur Demokratie will man ihr nicht glauben.

 

Die wollen mir nur mein Schippchen rauben“.

 

 

 

So kann Frau Merkel weiter machen.

 

Konzerne und Banken können lachen.

 

Politik bleibt unsozial so wie bisher.

 

Das schadet Europas Völkern sehr.

 

 

 

Drum heißt es endlich „Umfairteilen“,

 

damit geschlagne Wunden heilen.

 

Unser Exportgeschäft kann auch nur laufen,

 

wenn andre Völker die Produkte kaufen.

 

 

 

Rainer Weigt 14.10.13

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umfairteilen“ 14.09.13

 

 

 

Rechtzeitig vor der Bundestagswahl haben die im Bündnis „Umfairteilen“ organisierten 24 Initiativen zur Demo aufgerufen. Dieses breite Bündnis besteht aus gewerkschaftlichen, sozialen, christlichen und anderen Gruppierungen. Die gemeinsame Forderung lautet: „Für eine soziale und gerechte Steuerpolitik“.

 

  • Die zentrale Veranstaltung mit etwa 12000 Teilnehmern fand in Bochum statt. Aber auch in anderen Städten, unter anderen in Saarbrücken, Regensburg und Berlin gab es entsprechende Aktionen.

 

- Der Auftakt in Berlin fand am Hackeschen Markt mit LKW

 

Tribüne und Ansprachen für „Umfairteilen“, unter anderen von Frau Engelen Kefer, statt. Dabei wurden Tellergroße

 

1000 € Münzen für Bildung, Kultur, Gesundheit, Soziales, Infra- Struktur u.s.w. von den etwa 3000 Teilnehmern umverteilt. Auch eine La- Ola- Welle sorgte für Bewegung.

 

- Anschließend führte die Demo- Route ins Regierungsviertel.

 

Es wurde von einer Menschenkette umzingelt. Danach wurden prall gefüllte Geldsäcke durch die Menschenkette zur Abschlusskundgebung befördert. Dort stapelten sich die Geldsäcke zum großen Haufen. Um diesen Geldberg gruppierten sich reichlich Schilder mit unterfinanzierten Notwendigkeiten für ein besseres Gemeinwohl, besonders auch für bezahlbare Mieten. Die Ansprachen bezogen sich besonders auf soziale, aber auch kulturelle und rassistische Missstände. Abschließend sang die „Kleingeldprinzessin“ Dota Kehr zur Gitarre über entsprechende Themen.

 

  • Es waren wieder Ideen- und Bildreiche Aktionen zum Thema „Umfairteilen“.

 

- Weiterhin fanden um die Sondierungsgespräche zur Koalitionsbildung Aktionen statt. Beispielsweise am 04.10. Tauziehen um die Vermögenssteuer. Am 10.10. sowie am 14.10. gab es Aktionen als Erinnerung für die CDU- Verhandlungspartner: „Nicht umfallen jetzt, großen Reichtum vernünftig besteuern“. Das Bündnis bleibt am Thema „Umfairteilen“ dran. Und was tun wir?

 

Rainer Weigt 15. 10. 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer wieder dasselbe         

 

 

 

Wahlkampf steht nun wieder an,

 

so mancher prahlt soviel er kann.

 

Was er so alles schon gemacht,

 

oder auf guten Weg gebracht.

 

 

 

Da wird versprochen und beschönt,

 

in Wahrheit wird das Volk verhöhnt.

 

Denn ist die Wahl erstmal vorbei,

 

ist es geschehen um das soziale Geschrei.

 

 

 

Der Bürger ist nicht mehr gefragt,

 

gemacht wird was die Lobby sagt.

 

Da profitiert die Wirtschaftsmacht,

 

aber ans Volk wird nicht gedacht.

 

 

 

Die CDU war mal ganz unverdrossen,

 

beim Parteitag in Dresden ward es beschlossen.

 

Zur Rentenangleichung Ost war man bereit,

 

jetzt hat man damit sehr viel Zeit.

 

 

 

Bahr spricht laufend von Gesundheitsreform.

 

Das Wohl der Menschen sei die Norm.

 

Was er jedoch bisher gebracht,

 

hat nur Konzerne reich gemacht.

 

 

 

Viele sprechen jetzt von Mindestlohn,

 

doch jeder meint was andres schon.

 

Flächendeckend Lohn für gutes Leben,

 

wird es mit denen niemals geben.

 

 

 

Gute Zukunft braucht Europas Jugend.

 

Bildung und Arbeit sehe ich als Tugend.

 

Diese kosten aber allerhand Geld,

 

was durch Rüstung und Banken überall fehlt.

 

 

 

Drum geht zur Wahl, doch gebet acht

 

was wer gesagt und was dann gemacht.

 

Steht wer zum Wort von Anbeginn,

 

der ist für uns ein Hauptgewinn.

 

 


 

 

Extreme Außenseiter

 


 
Nagelstiefel zielen auf mein Gesicht,
braun oder angeblich rot, ich will solche nicht.
Sie brüllen in ihrer Gier nach Macht.
Des Volkes Wille wird nicht beacht.

 

 

 

Wie Schüsse knattern ihre Fahnen,
das lässt viel Schlimmes schon erahnen.
Darum –  „Nie wieder Diktatur“.
Demokratie will ich, doch diese pur.

 

 

 

Drum wehrt Euch jetzt, solange es geht.
Nach Machtergreifung ist’s zu spät.
Dann darf das Volk nur Beifall spenden.
Wer andres denkt wird tragisch enden.

 

 

 

Rainer Weigt  20.03.2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Agrarpolitischer Umbruch ist notwendig.

 

 

 

Schon im 3. Jahr fand am 19.01.2013, zu Beginn der „Grünen Woche“, in Berlin eine Großdemo statt. Unter dem Motto: „Wir haben es satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt.“ zogen 25000 Demonstranten vom Berliner Hauptbahnhof zum Bundeskanzleramt. Mit Transparenten, phantasievollen Kostümen, 70 Traktoren und Imkerfahrzeugen protestierten Bauern, Imker und Verbraucher für eine neue Ausrichtung der Landwirtschaftspolitik. Diese soll die Bedürfnisse von Verbrauchern, Landwirten, Tieren sowie des Natur- und Umweltschutzes in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. -

 

 

 

Die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft durch Tierfabriken, Landgrabbing, massenhaften Einsatz von giftigen Pestiziden u.s.w. schädigt Umwelt und Landwirtschaft zusehends. Das weltweite Bienensterben ist ein deutlich sichtbarer Gradmesser dafür. Die EU- Agrarpolitik fördert den Hunger in den armen Ländern durch Zerstörung der angestammten Nahrungsgrundlagen. Spekulation mit Nahrungsmitteln macht diese, für Menschen dieser Länder, dann unbezahlbar (besonders auch Deutsche Bank).-

 

 

 

Nicht Maximalprofit einzelner, sondern Menschen, Tiere und Umwelt müssen die Landwirtschaftspolitik bestimmen. Die Demonstranten haben das wirkungsvoll belegt, nur die offiziellen Medien wollten davon kaum berichten.

 

 

 

Rainer Weigt 13.02.2013  Tel. 01701515677

 

 

 

 

 

 

Wortmasken

 

 

 

Das sind für mich Worte, die ihrer ursprünglichen Bedeutung entfremdet und entstellt wurden. Sie werden massenhaft benutzt um unliebsame Aussagen und Ziele zu verschleiern und zu beschönigen. Sie haben dadurch ihren eigentlichen Sinn verloren und sind bei den Menschen negativ besetzt.-

 

 

 

So ist es auch mit dem Wort „Liberal“. In meinem alten Lexikon(etwa 1910) fand ich als Bedeutung: „lat. freigebig, vorurteilsfrei, Freisinnig“. Unter Liberte`, Egalite`, Fraternite` steht: „frz. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Im modernen Duden ist Gleiches zu finden. Interessant ist die jeweilige Zusammengehörigkeit dieser 3 Worte, denn sie ergänzen und erklären sich nur im Dreiklang. So haben sie eine sehr positive Bedeutung-

 

 

 

Für viele steht „Liberal“ heute aber für Ellbogenfreiheit, Erlangung persönlicher Vorteile und Ausbeutung anderer. Damit ist der eigentliche Wortsinn ins Gegenteil verkehrt worden. Vor einem Jahr habe ich 3 Verse über das deutsche Wort „Freiheit“ geschrieben.

 

 

 

Diese Verse sagen alles aus.

 

 

 

„Freiheit“Freiheit ist ein herrliches Wort,

 

benutzt wird es hier, gebraucht wird es dort.

 

Doch wie es im Leben öfter so geht,

 

wichtig ist, was man darunter versteht.

 

 

 

 

 

Einer sieht Freiheit ganz grenzenlos an,

 

weil er, was er will, dann auch machen kann.

 

Ein anderer sieht sich dabei in der Pflicht,

 

was anderen schadet, das darfst du nicht.

 

 

 

 

 

Auch bei dem Wort, was so viele vereint,

 

kommt es darauf an, was man dabei meint.

 

Nur die Freiheit gibt uns allen viel,

 

die keiner mehr missbrauchen will.

 

 

 

 

 

Rainer Weigt 13. 01 2013 / 23.04.2012

 

Tel. 01701515677

 

 

 

 

 

 


Fragwürdige Leitkultur der „Nordischen“



Die Globalisierung, wie sie besonders, aber nicht nur, von einigen in Nordamerika sowie Zentral- und Nordeuropa betrieben wird, hat unmenschliche Züge! Zugleich wird sie aber auch von sehr vielen dort beheimateten Menschen bedenkenlos, durch billigen Konsum und bequemes Desinteresse ermöglicht!



Sie könnte und sollte allen Erdenbürgern ein friedfertiges, gleichwertiges, sorgenfreies Leben ermöglichen.



Stattdessen ist diese Globalisierung von Herrschenden und Dienenden geprägt. Sklaverei und Faschismus haben, als deutlichste Form des Herrenmenschentums, immer wieder zu Not und Leid sowie Krieg und Zerstörung geführt.



Solche Formen des Zusammenlebens haben sich für die Menschen auf Dauer als nicht tragbar erwiesen. Alle Menschen guten Willens sollten sich dieser Leitkultur verweigern und für menschliches Zusammenleben sorgen.



Rainer Weigt 18.12.2012 Tel 01701515677

 

 

 

 

 

 

Maskenball vor Wahlen

 

(In Egalite Liberite Fraternite Versen)

 

 

 

Nun steh ich wieder in der Bütt.

 

/Nun steh ich hier am Mikrofon/
Viel gute Laune bring ich mit.

 

/Gute Laune bringt guten Ton./

 

Die gute Laune wird vergehen,

 

will man sich Politik ansehen.

 

 

 

Schwarz/Gelb scheint bunt, gut anzusehen,

 

doch schau genau, Dir wird’s vergehen.

 

Sie schmeicheln Dir, mit tollen Wortmasken,

 

doch Du kriegst nichts, denn Du sollst fasten.

 

 

 

Ost- Rentenangleichung war versprochen.

 

Frau Merkel hat das Wort gebrochen.

 

So wie beim Lohn. gibt es geringere Prozente,

 

das reicht nicht aus, für eine gute Rente.

 

 

 

Patienten sollen mehr Rechte haben,

 

so lobt Herr Bahr laut seine Gaben.

 

Hast Du den Schaden, suchst Dein Recht,

 

merkst Du, für Dich, steht’s weiter schlecht.

 

 

 

Geringverdienern künftige Rente aufzustocken,

 

damit wollt die Frau Leyen locken.

 

Jedoch war es nur schöner Schein,

 

die CSU sagt jetzt laut nein.

 

 

 

Frau Schröder sprach vom Mindestlohn.

 

das war fürwahr ein neuer Ton.

 

Doch Töne kann der Mensch nicht essen,

 

drum kannst das Ganze Du vergessen.

 

 

 

Du fragst Dich, was soll das Gequassel,

 

ich sitze doch weiter im Schlamassel?

 

Mal ohne Job, mal Niedriglohn,

 

zuletzt ne Minirente, Dir zum Hohn.

 

 

 

Mehr Geld für Bildung, sei wichtig für alle,

 

hört man in jeder Wahlkampfhalle.

 

Doch fragst Du wo der Bildungsschornstein raucht,

 

dann wird das Geld für anderes verbraucht.

 

 

 

Rettungsschirm klingt auch recht gut.

 

Europas Bürger fassen Mut.

 

Doch nicht die Menschen dieser Erden,

 

die Banken sollen gerettet werden.

 

 

 

Deutschland will offiziell friedlich sein,

 

trotzdem mischt es sich laufend in Kriege ein.

 

Es liefert Waffen in Spannungszonen.

 

Wie friedlich ist das Land wo wir wohnen?

 

 

 

Drum fallt nicht länger darauf rein,

 

wenn sie die schönen Worte schrein.

 

Wehrt Euch gemeinsam, mit Verstand,

 

dann wird es besser, auch hierzuland.

 

 

 

Rainer Weigt  12.01.2013  Tel 01701515677

 

 

 

 

 

Danke Rainer - Christel

      


Närrische Grüße

 

 

Ich grüße die holde Narrenschar

und die fünfte Zeit vom Kalenderjahr.

Die Narren sind meist kluge Leute

und sagen offne Worte heute.

 

 

Die Politik in unserm Land

bringt oft nur Kuhhandel zustand.

Mit FDP Hotel- Geschenken fing es an,

jetzt ist CSU- Betreuungsgeld mal dran.

 

 

So heißt es Hot, dann wieder Hüh,

ans Volk denken die Brüder nie.

Die Reichtumsschere öffnet sich weiter,

die Spekulanten bleiben heiter.

 

 

Wir feiern auch den Martinstag,

der war von ganz besonderem Schlag.

Der Martin der den Mantel teilte,

nicht nach milder Gabe weitereilte.

 

 

Ja umfairteilen und Profitverzicht,

das wollen die Geldmachthaber nicht.

Prekäre Arbeit statt Mindestlohn,

fördern sie weiter, uns zum Hohn.

 

 

Renten und Löhne weiter verkürzen,

wird das Volk in die Armut stürzen.

In ganz Europa wollen sie es jetzt,

auch wenn es Europas Bürger entsetzt.

 

 

Drum sage ich setzt Euch zur Wehr,

bei Wahlen, Demos, Streiks und mehr.

Nur wenn Europas Völker zusammenstehen,

wird es den Menschen besser gehen.

 

Rainer Weigt 11.11.2012 Tel 01701515677

Haste gut gemacht Rainer.

 

 

Rettungsschirm?

 

 

 

Der ESM ist aufgespannt,

wen der beschirmt ist ja bekannt.

Banken, Versicherungen und das Kapital,

die finden es prima – allemal.

 

 

Sie spekulieren feste weiter,

viel Boni stimmen sie recht heiter.

Gibt es Verlust, was soll das Klagen,

die Kosten sollen andre tragen.

 

 

Die Immobilienblase platzte bald,

das ließ die Herren aber kalt.

Wasser und Nahrung sind jetzt der Hit,

wer reich ist – profitiert ganz feste mit.

 

 

Palmöl und Mais brauchen viel Platz,

natürlich hebt man diesen Schatz.

Nahrung und Wälder müssen weichen,

nur so kann man Profit einstreichen.

 

 

Die Reichtumsschere öffnet weiter im Galopp,

drum sagen Bürger deutlich Stopp.

Jetzt Umfairteilen und Profit- Verzicht,

weil alles sonst zusammenbricht.

 

 

 

Rainer Weigt 14.10.2012 Tel. 01701515677

 

 

 

 

Bundesweiter Aktionstag – UMfairTEILEN

 

 

 

Der Aktionstag am 29.09.2012 war von den Veranstaltern gut vorbereitet worden. Sogar Petrus hat mitgespielt. Etwa 40 000 Teilnehmer haben bundesweit an Aktionen und Veranstaltungen in großen und kleineren Städten teilgenommen.

 

Ich hätte aber mindestens eine Null mehr bei den Teilnehmerzahlen erwartet. Trotzdem war es ein toller Auftakt für weiteres. Einigen gingen die Forderungen nicht weit genug, andere meinten wohl, da wäre schon alles am Laufen und so bräuchten sie sich nicht einzubringen.

 

Doch nun zu meinen Erlebnissen in Berlin. Am Potsdamer Platz hätte das Gedränge ruhig größer sein können, trotzdem ging es 11 Uhr mit guter Stimmung und Musik los. Die Transparente und Fahnen gaben die Vielfalt der Veranstalter wieder und waren oft sehr ideenreich gestaltet. Es war ein freudiger und bunter Zug, der auch von vielen Zuschauern begrüßt und beachtet wurde, obwohl sie passiv blieben. Es ging nur langsam voran, aber dann waren wir doch am Neptunbrunnen.

 

-Der Platz war zwar durch Baustellen beengt, aber durchaus für etwa 4000 Teilnehmer ausreichend. Wir wurden mit rhythmischen Umfairteilen- Rufen, Musik und Ansprachen empfangen. Dagobert (die reichste Ente der Welt) bewachte seinen Schatz, der dann doch verteilt wurde.

 

-Ich habe ein Netz Schokomünzen an einige verteilt und bei dem Wort Umfairteilen wurden diese auch gern genommen. Besonders habe ich mich über ein Elternpaar mit einem kleinen Kind gefreut. Ich bekam aus einer Handvoll Kupfermünzen einen Glückspfennig zurück. Da haben eben auch andere umfairteilt. Das Umdenken greift also um sich.

 

-Leider strebten viele baldigst wieder heimwärts. Doch nach Meinung gebliebener, haben sie dabei das Beste bei Musik und Ansprachen verpasst. Diese Sprecher waren zwar nicht so bekannt, dafür aber sehr deutlich. Gerade die sozialen Missstände wurden klar angesprochen. Hauptsächlich die grünen Fähnchen der Volkssolidarität waren bis zuletzt zu sehen.

 

-Besonders gefiel mir der Sprecher von „Vermögende für Vermögensabgabe“. Er zeigte die politisch gesteuerte Vermögensanhäufung auf, sprach über die in den letzten Jahren oft rasante Reichtumsentwicklung, meist ohne eigenes Bemühen. Dabei fehlen dem Staat laufend Gelder für Bildung, Breitensport, Schwimmhallen etc., die für eine gute Zukunft nötig wären. Er erzählte folgendes: zum US- Präsident Roosevelt sind Gewerkschaften gekommen und wollten höhere Löhne. Dieser antwortete „Geht auf die Straße und zwingt mich“. Damit hat er alles auf den Punkt gebracht. Nur wer sein Gewicht einbringt, wird wahrgenommen und sein Recht erringen.

 

 

Rainer Weigt 06.04.12 Tel. 01701515677

 

 

Bundesweiter Aktionstag am 29.09.2012

 

 

 

Das Bündnis „UMfairTEILEN“ ruft zum Aktionstag in Berlin, Hamburg, Frankfurt a.M., Köln, München und weiteren Städten auf. Die Zivilgesellschaft fordert Reichtum stärker zu besteuern, damit der Sozialstaat und notwendige Reformen finanziert werden können.

 

-25 Verbände bilden den Trägerkreis. Darunter verschiedene Sozialverbände, Gewerkschaften, Attac, Campact, Jugend- und Studierendenorganisationen, Christliche- und Migrantenverbände, Naturfreunde, Die Initiative Vermögende für eine Vermögensabgabe und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen. Sie warnen vor Kahlschlag durch Kürzungen zu Lasten des Gemeinwesens.

 

-Zu den unterstützenden Organisationen gehören „Die Linke“ und Gruppierungen weiterer Parteien. Zusätzlich gibt es viele unterstützende Einzelpersonen.

 

- Die brutale Kürzungspolitik in Europa führt zu gravierenden sozialen Verwerfungen und gefährdet den gesellschaftlichen Frieden. Alle sind aufgerufen mit Ideen und Aktionen die Wichtigkeit zum Umfairteilen am 29.09.2012 zu betonen.

 

Mehr unter

www.umfairteilen.de

 

 

Rainer Weigt 13.08.12

 

Zu Großer Reichtum gleicht dem

 

 

Mist,

 

 

der als Haufen sehr anrüchig

 

 

ist.

 

Als Dünger gut verteilt,

 

 

als Kind ich lernte,

 

 

sorgt er für eine gute Ernte.

 

 

 

Darum UMfairTEILEN!

 

 

Rainer Weigt nach Oskar Lafontaine 14.08.12

 

 

Familien Camp 2012

 

Vom 19.07.- 22.07. 2012 haben der „Verein für soziale Selbstverteidigung“ (VSSV e.V.) und die „Soziale Offensive Finsterwalde“ (SOFI e.V.) zum 5. Familien Camp in Ließen eingeladen. Dabei sollten Aktive gegen Sozialabbau und Finanzkrise, für Bürgerrechte, Umwelt- und Datenschutz mit ihren Familien ein paar schöne, unbeschwerte Tage verbringen können.

 

-Bei gemeinsamen Mahlzeiten, dem zugehörigem Kochen und Abwaschen, Pilze und Holz sammeln, und natürlich am durchweg brennendem Lagerfeuer konnten, bis spät in die Nacht, Kontakte geknüpft und geschwätzt werden. Die Kinder fanden bei den Tieren des Hauses am hohen Golm, Ballspielen, Umherstreifen und besonders beim Kokeln (am Lagerfeuer unter Aufsicht) reichlich Beschäftigung.

 

-Alle waren gut untergebracht und die Versorgung war reichlich und lecker. Sogar Kornelia Wehlan überraschte uns mit einem Besuch und wurde herzlich begrüßt. Bei schönem Wetter verging die Zeit viel zu schnell und Sonntagmittag fuhren wir alle entspannt und gut gelaunt nach Hause. Ein herzlicher Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben.

 

Rainer Weigt 13.08.2012

 


 

 

 

 

„Hungermarsch“ von Fulda nach Berlin

 

 

Um einer Petition gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln Nachdruck und Öffentlichkeit zu verleihen, haben sich einige Akteure von „Occupy:Occupy“, in Etappen bis 40 km, auf den Weg nach Berlin gemacht. Vom 14.06.- 29.06. 2012 haben Blasen an den Füßen, Muskelkater, Regen und schwüle Hitze den Weg erschwert, trotzdem blieben sie ihrem Vorhaben treu.

 

-Sie haben die von der „Katholischen Arbeitnehmer- Bewegung (KAB)“ und von „Occupy:Occupy“ gesammelten etwa 27000 Unterschriften nach Berlin getragen und an Abgeordnete übergeben. Von 620 angeschriebenen Abgeordneten haben 4 reagiert und nur 2 wollten die Petition entgegen nehmen. Letztendlich konnte mit 7 Volksvertretern gesprochen werden.

 

-Doch die Wanderer waren über die Reaktionen enttäuscht, genau so wie über Medien und Öffentlichkeit. Nur ein Abgeordneter wollte eine Pressemeldung zum Thema heraus geben. Alles andere wurde als Alibi- Worthülsen und Vertröstung empfunden.

 

-Die Bundesrepublik hat 1973 den internationalen Pakt (UN- Sozialpakt) über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte ratifiziert. Darin verpflichtet sich die Bundesrepublik das Menschenrecht eines jeden, vor Hunger geschützt zu sein, zu respektieren. Stattdessen wurden kurzfristige Spekulationsgewinne gefördert. Die Spekulation mit Nahrungsmitteln hat nachweislich zu steigenden Preisen und damit zu wesentlich mehr Hunger weltweit beigetragen.

 

-Im November 2011 haben sich 84 % der Bundesbürger, laut einer Forsa- Umfrage, gegen Spekulationen mit Nahrungsmitteln, entschieden. Warum vertreten die Abgeordneten den erklärten Willen ihrer Auftraggeber nicht? Für Rüstung, Krieg und Bankenrettung ist doch reichlich Geld vorhanden.

 

-Nach Aussagen von Frank Jermann, Organisator und Teilnehmer des Marsches, haben besonders christliche und linke Aktive den Marsch tatkräftig unterstützt. Im Land Brandenburg waren Jüterbog, Trebbin und Potsdam die letzten Etappen vor Berlin.

 

-In Jüterbog wurden die Teilnehmer vom „Verein für soziale Selbstverteidigung“ herzlich empfangen. In Trebbin hat Pfarrer Wildner auf meine Nachfrage das alte Pfarrhaus zur Verfügung gesellt. Mit ihm haben wir bei Gesprächen, Grillen, Bier und einem langen Fußballabend, bis Elfmeter- Schießen, viel herzliche Gemeinsamkeiten feststellen können. Am Donnerstag, nach gemeinsamem Frühstück, haben wir die gegen Hunger marschierenden nach Potsdam verabschiedet. Dort hatte „Die Linke“ bereitwillig für Quartier gesorgt. Es wurde dann aber doch nicht gebraucht, weil Freunde von Freunden Quartier boten.

 

-Ich meine solche privaten Aktivitäten sind jede Unterstützung wert und danke allen die dabei geholfen haben.

 

 

Rainer Weigt 08.07. 2012 Tel 01701515677

Tolle Aktion - freut mich - Christel

 

 

 

Bericht von Rainer Weigt

 

Die „Sklavenkarawane“

 

 

-Die DGB- Kreisverbände- Brandenburg haben die Aktions- Idee, von der „Tour der Tagelöhner“ 2010 von Michael Maurer übernommen. Vom 04.06. – 08.06.2012 wurde eine „Sklavenkarawane“ durch verschiedene Städte Brandenburgs vom DGB organisiert. Damit sollte, ironisch überhöht, auf fortwährendes Lohndumping durch Leiharbeit, Zeitarbeit, Werksverträge, Bezahlung weit unter Tarif und den Zwang für Hartz IV- Empfänger jede schlecht bezahlte Tätigkeit annehmen zu müssen, hingewiesen werden.

 

-In dem dabei verteiltem Flyer wurde besonders auf die Worte von Alt- Bundeskanzler Gerhard Schröder in Davos: „Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt“, eingegangen. Löhne die nicht zum Leben reichen, nehmen den Menschen ihre Würde.

 

-Am Montagvormittag ging es in Ludwigsfelde, mit einer Solidaritäts- Aktion vor einer Leiharbeitsfirma, los. Nachmittags ging es in Finsterwalde weiter. Zwölf am Hals zusammengekettete Sklaven in weisen Overalls wurden durch die Berliner Straße zum Markt getrieben. Auf dem Markt fand eine Versteigerung mit Billigst- Angeboten statt. Dabei wurde besonders auf Gewerkschaftsferne der Sklaven und absolut unterwürfige Diensteifrigkeit verwiesen. Nach einigen Einlagen, wie ärztlichen Gesundheitspässen und anderem, tauchten plötzlich Gewerkschafter auf, zerschnitten die Ketten und befreiten die Sklaven.

 

- Den Beteiligten hat diese ironische Aufarbeitung, der politisch gewollten Zustände in Deutschland, sichtlichen Spaß gemacht. Leider war die Zahl der Zuschauer begrenzt.

 

-Dienstag führte die Route nach Cottbus und Eisenhüttenstadt,

 

Mittwoch nach Eberswalde und Prenzlau. Am Donnerstag in Oranienburg wurde die „Sklavenkarawane“ sogar von Diana Golze unterstützt. Nach dem Freitagfrüh noch in Brandenburg/Havel Station gemacht wurde, fand der Abschluss ab 11.00 Uhr in Potsdam statt.

 

-Am Luise-Platz, wie immer touristisch stark frequentiert, waren Stände der Einzelgewerkschaften und des DGB zum Empfang der „Sklavenkarawane“ aufgebaut und durch Mitarbeiter gut besetzt. Gespräche mit diesen und Touristen,

sowie Michael Maurers Schlussrede gaben der Tour einen würdigen Abschluss.

 

 

 

Rainer Weigt 12.06.2012

 

 

 

Die Empörten in Berlin

 

-Am Sonnabend, dem 12.05.2012 trafen sich die Empörten zu einem Sternmarsch in Berlin. Vom Thälmann Park, Frankfurter Tor, Kottbusser Brücke, Gesundbrunnen und Hauptbahnhof marschierten die Demo- Züge zum Alexanderplatz. Es war der erste Jahrestag des Beginns der weltweiten Occupy- Bewegung in Madrid und Barcelona.

 

-Diese Bewegung wird hauptsächlich von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft, die über die vorherrschenden Verhältnisse empört sind, getragen. Sie wollen eine grundlegende Änderung des derzeitigen Finanz- und Wirtschaftssystems erreichen. Durch die repräsentative Demokratie fühlen sie sich nicht mehr vertreten, deshalb fordern sie direkte Demokratie. Kriege dürfen kein Mittel der Politik mehr sein, denn sie schaffen nur noch größere Probleme. Das Wohlergehen der Menschen, nicht wirtschaftliche Interessen und Maximalprofit, müssen zukünftig das Leitbild aller Politik werden. Es ist genug für alle da, aber es muss auch gerecht verteilt werden.

 

-Zum Schuss wurde von allen Beteiligten eine „Erklärung der Menschen vom Neptunbrunnen“ begeistert angenommen. Diese Erklärung ist vom „Spanischen Manifest“ inspiriert, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Wünsche für eine bessere Zukunft.

 

-Ich war im Demo- Zug vom Hauptbahnhof dabei. Besonders hervorheben möchte ich die fröhliche Gestaltung des ganzen Tages durch Musik, Tanz, Trommlergruppen und lustige Einlagen. Auch die vielen selbstgestalteten Transparente zeugten von Lust auf eine bessere Welt. Die Errichtung von Zelten war zwar überall verboten, aber dafür tanzten Mädchen mit kleinen Zelten wie riesige Reifröcke, durch die Reihen und machten, ebenso wie andere Mädchen mit nackten Tatsachen, auf ihre Forderungen aufmerksam. Es hat beim Ablauf zwar nicht alles professionell geklappt, war dafür aber sehr liebenswert.

 

-Die Beteiligung blieb zwar unter den Erwartungen, aber die Generationen über 25 müsste sich dazu wohl wesentlich zahlreicher einbringen.

 

-Es waren auch Gruppierungen von Attac, Berliner Wassertisch, Foodwatch, Rettet den Regenwald, Die Linke und andere zu erkennen, aber da niemand dominierend auftrat, wurde damit nur die Vielfalt der Protestierenden aufgezeigt und es blieb wohltuend Raum für alle Empörten.

 

 

Rainer Weigt 16.02.2012

 

 

„Freiheit“

 

 

Freiheit ist ein herrliches Wort,

benutzt wird es hier, gebraucht wird es dort.

Doch wie es im Leben öfter so geht,

wichtig ist, was man darunter versteht.

 

 

Einer sieht Freiheit ganz grenzenlos an,

weil er, was er will, dann auch machen kann.

Ein anderer sieht sich dabei in der Pflicht,

was anderen schadet, das darfst du nicht.

 

 

Auch bei dem Wort, was so viele vereint,

kommt es darauf an, was man dabei meint.

Nur die Freiheit gibt uns allen viel,

wenn keiner sie missbrauchen will.

 

 

 

Rainer Weigt 23.04.2012 Tel. 01701515677        

 

 

Maifeier

 

 

 

 

Wir feiern bald/heut den 1. Mai,

 

ich wünsche uns viel Freud dabei.

 

Doch bei Getränk und gutem Essen

 

wollen wir den Alltag nicht vergessen.

 

 

 

 

Der Alltag ist beschwerlich schon,

 

für alle mit prekärem Lohn.

 

Die Lebenshaltungskosten steigen leise,

 

doch wie bezahlen, bei dem Preise.

 

 

 

 

Bist auf das Amt Du angewiesen,

 

dann steckst Du völlig in den Miesen.

 

Das Geld reicht vorn und hinten nicht,

 

man degradiert Dich bis zum Wicht.

 

 

 

 

Drum brauchen wir den Mindestlohn,

 

prekäre Arbeit ist nur Hohn.

 

Auch kein Managerposten wird verschont,

 

wenn sich die Arbeit nicht mehr lohnt.

 

 

 

 

Arbeit muss neu bewertet werden,

 

für alle Menschen hier auf Erden.

 

Denn ohne Reinigungskraft, oh Schreck,

 

erstickt der Manager im Dreck.

 

 

 

 

Die Kinderarmut hierzulande

 

ist doch fürwahr die größte Schande,

 

statt Kriege in der Welt zu führen,

 

sollten wir mehr für Bildung investieren.

 

 

 

 

Dann sollten wir Ressourcen schonen,

 

für unsre Enkel würde sichs lohnen.

 

Doch wir produzieren und wecken Begehr,

 

für Nachkommen bleibt gar nichts mehr.

 

 

 

 

Wir sollten immer daran denken,

 

uns wird niemand den Wohlstand schenken.

 

Wir müssen uns schon selbst bemühen,

 

nur dann wird für uns Gutes blühen.

 

 

 

 

Rainer Weigt 09.04.2012 Tel. 01701515677

 

 

Ich vergebe dem Rainer hierfür den ganz grossen *Daumen-hoch*! - Christel

 

Gekaufte Politik – geprelltes Volk Teil 2

 

Im ersten Teil habe ich einige Varianten des verdeckten Lobbyismus bei Parteifinanzierungen aufgezeigt. Dazu kommen noch die ausgewiesenen „legalen“ Spenden.

 

-Mit finanziellen Zuwendungen, luxuriösen Veranstaltungen und menschlicher Nähe wird versucht, die gewählten Abgesandten des Volkes aus ihrem bisherigen Interessenumfeld zu lösen und eine der Wirtschaft genehme Sichtweise anzunehmen. Dafür wird sehr viel Geld verschwendet. Zurzeit kommen in Berlin auf einen Abgeordneten etwa 8 Lobbyisten.

 

-Dabei will ich den Lobbyismus nicht nur verteufeln. Auch die wirtschaftlichen Belange und Interessen brauchen angemessene Darstellung ihrer Interessen und Notwendigkeiten. Wo aber bleiben die gleichwertigen Interessenvertretungen für die Belange und Lebensnotwendigkeiten der Bürger?

 

Bei Bildungs-, Kultur-, Gesundheits- und Sozialpolitik wird von den herrschenden Politikern immer nur auf leere Kassen verwiesen.

 

-Mit „abgeordnetenwatch.de“, „LobbyControl“, „Mehr Demokratie“ und einigen anderen Akteuren wird zwar versucht ein Gegengewicht zu installieren, aber wo Geld und Einfluss fehlen, sind die Ergebnisse wenig spektakulär. Trotzdem wurde schon einiges erreicht. Das Transparenzgesetz Beispielsweise lässt zwar noch viel zu wünschen übrig, ist aber dennoch ein Anfang.

 

-Wenn diese horrenden Gelder, die von der Wirtschaft im Allgemeinen, besonders reichlich aber von Rüstungs- und Energiekonzernen, für den Lobbyismus aufgebracht werden, für den Wohlstand des Volkes verwendet werden könnten…?

 

-Für Löhne, Renten und Sozialleistungen, von denen die Menschen gut leben könnten, wären reichlich Gelder vorhanden und auch für Kultur und Sportförderung würde es noch reichen. –Doch dazu muss demokratisches Handeln und Verhalten gefördert und wahrgenommen werden. Ich meine wir sollten es einfordern und nutzen.

 

 

Rainer Weigt 11.04.12 Tel. 01701515677

 


 

 

 

Gekaufte Politik – geprelltes Volk

 

-Abgeordnete werden gewählt um das gesamte Volk zu vertreten. Doch: „Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing“.

Eine alte Weisheit, die zwar nicht für jeden immer zutrifft, aber in der Politik erschreckend, zum Nachteil der breiten Bevölkerungsschichten, genutzt wird.

 

-Durch einseitig und verdeckt agierenden Lobbyismus wird die Demokratie immer mehr ausgehöhlt und verhindert. Die Herrschaft des Volkes „Demokratie“ wird immer nur so gut sein, wie sie das Volk immer wieder neu einfordert und durchsetzt.

 

-In unserer repräsentativen Demokratie werden die Volksver-treter durch einseitigen Lobbyismus und unter Einsatz von riesigen Summen, zu Gunsten hochprofitabler Interessen, beeinflusst.

 

-Weil aber direkte finanzielle Zuwendungen an Volksvertreter,

gekaufte Politik zu deutlich erscheinen lassen, haben sich Wirtschaftsverbände und Politprofis viel einfallen lassen, um ihre Zuwendungen zu verschleiern.

 

-Da sind allgemein Parteifinanzierungen, die aber nicht nur

aus offiziellen Spenden bestehen. Diese müssten, je nach Höhe der Geldsumme öffentlich gemacht werden und sind nur zu 50% von der Steuer absetzbar. Das umgeht man aber geschickt. Da werden Einnahmen aus Veranstaltungen, Druckschriften, Vermietung von Stellplätzen für Firmen-werbung, Werbeannoncen in Parteizeitungen und Schriften, Verkauf von Speisen und Getränken, Eintrittskarten und ähnliches, genannt. Der normale Betrachter meint, so viel kann das nicht bringen. Weit gefehlt, denn Annoncen und Werbeflächen beispielsweise kosten das Zehn- bis Zwanzig- fache als sonst bei Presse und Messen. Da werden Sommer- feste und Beach- Partys veranstaltet, bei denen keine Wünsche offen bleiben, damit sich Politiker, Pressevertreter und Wirtschaftsbosse „menschlich“ näher kommen können. Die CDU hat in NRW und Sachsen „Zukunftskongresse“ und „Denkfabriken“ veranstaltet auf denen Wirtschaftsvertreter mit Spitzenpolitikern Kontakte pflegen können. Dabei wurden Preispakete zwischen 5000 bis 20000 €, für Privatgespräche mit CDU- Spitzenpolitikern, angeboten.

 

-Das alles fällt auch unter Sponsoring und ist komplett Steuerabzugsfähig. Sponsoringgelder werden in Rechenschaftsberichten der Parteien nicht gesondert ausgewiesen. Sie fallen unter „sonstige mit Einnahmen verbundene Tätigkeiten“ und bringen etliche Millionen. Damit wird das seit 2002 strenger gestaltete Parteiengesetz, zur Kontrolle von Spenden, umgangen. Die Einnahmen der Parteien sind seither sogar wesentlich gestiegen, obwohl Wahlbeteiligung und Mitgliedszahlen, bei SPD und Union, ständig sinken. Bei solchen Zuwendungsmöglichkeiten wird, beispielsweise das Steuergeschenk der FDP an die Hoteliers, verständlich.

 

-Einerseits wird mit der Keule Arbeitsplatzvernichtung gedroht, andererseits wird vielgestaltig um schnelle Profite geworben, denn da würden ja auch Arbeitnehmer einen Anteil bekommen. Das Resultat ist die sich immer weiter öffnende Reichtumsschere, Kinderarmut und zunehmende Billiglöhne, die zum Leben nicht reichen.

 

-Das sind nur einige Beispiele von Beeinflussungen der Wirtschaft auf die Politik. Die Einflussnahme auf einzelne

 

Politiker wird deshalb nach den bekannten Mustern weiterhin betrieben. Das fehlende Unrechtsbewusstsein haben die Geschehnisse, um den zurückgetretenen Bundespräsidenten Wulff, deutlich gezeigt. Dabei sind dessen offengelegte

Verfehlungen noch relativ harmlos.

-So wird Demokratie immer weiter verhindert und Wirtschaftseliten bestimmen zunehmend das Geschehen zum Nachteil des einfachen Volkes.

 

-Wesentlich mehr und gut belegte Ausführungen können im Buch „Korrupt?“ von Mathew D. Rose, vom Heyne Verlag JSBN 978-3-453-18614-9, nachgelesen werden.

 

 

Rainer Weigt 18.03.2012 Tel. 01701515677

 

Ich ergänze Rainers Bericht. Hier gibt es den SPONSORING :

http://www.veilchens-welt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4359&Itemid=141

 

 

Dresden im Februar 2012

 

-Am 13.02. haben Dresdens Freunde und Dresdner Bürger miteinander ein Zeichen gegen rechten Missbrauch, der Geschichte dieser Stadt, gesetzt.

Im „Bündnis Dresden Nazifrei“ haben sich alle Nazigegner gemeinsam, mit ihrer jeweiligen Art von Protest, für ein Gedenken ohne Hass, eingebracht. Oft wird gefragt: „Warum gerade Dresden, andere Städte sind auch, teilweise schlimmer, zerstört worden?“ Dresden steht, besonders seit dem Wiederaufbau der Frauenkirche mit starker internationaler Beteiligung, für Versöhnung. Weiße Rosen, als Zeichen der Versöhnung über den Gräbern, bestimmten das Stadtbild.

-Auf dem Heidefriedhof ersetzten weiße Rosen die sonst üblichen Kränze. So konnte über Kranzschleifen kein rechtes Gedankengut transportiert werden.

-Gegen 13.00 Uhr gab es einen Rundgang auf Täterspuren. Haus des Gauleiters und ähnliches, der von weit über 1.000 Nazigegnern gestaltet wurde.

-Nachmittags sammelten sich tausende Gegendemon-stranten am Sternplatz, um jederzeit die sich am Hauptbahnhof sammelnden, etwa 1600 Rechten blockieren zu können.

-18.00 Uhr wurde die Menschenkette, zum Schutz der Altstadt, mit etwa 13.000 Teilnehmern geschlossen.

-Der abendliche Fackelzug der Rechten musste nach einer halben Stunde, wesentlich verkürzt, abgebrochen werden. Die Nazis reisten frustriert ab und 22.00 Uhr meldete die Polizei, Dresden ist frei von rechten Gruppierungen.

-An der Frauenkirche wurde mit Kerzen, eine riesige Kerze, von unzähligen Teilnehmern gestaltet und 21.45 Uhr läuteten die Dresdner Kirchenglocken zum Gedenken.

-Der amtierende Dresdner OB Dirk Hilbert meinte spät abends wir brauchen beides, die Menschenkette und die Blockierer.

-Der Naziaufzug am 18.02.2012 wurde abgesagt. Dennoch haben sich gegen 10.000 Demokraten in Dresden eingefunden. Mit Friedensgebeten, Mahn-wachen, Podiumsdiskussionen und zwei großen Demozügen, bekundeten sie ihren Willen zu einem antifaschistischen Grundkonsens im Alltag und gegen eine Kriminalisierung von Blockierern.

-Mit diesen gemeinsamen Aktionen ist Dresden auf einem guten Weg und sollte diesen weiter ausbauen.

Das wünsche ich mir, als Überlebender des Infernos, meiner Heimatstadt. Ich meine, das Bild der Riesen-kerze, mit der Frauenkirche dahinter, wird das bleibende Bild vom 13. Februar 2012 , sein.

 

 

Rainer Weigt 20.02.2012 Tel. 01701515677

 

 

Rosenmontagsgrüße

 

 

Ich grüße herzlich die närrischen Leute,

denn wir haben Rosenmontag heute.

Ein besonderer Gruß allen die immer nur angeschmiert.

Ich wünsche, dass keiner den Humor ganz verliert.

 

 

Humor ist wenn man trotzdem lacht,

auch wenn der Alltag viel Ärger gebracht.

Doch wenn Politik dem Volk vertreibts Lachen,

heißt es, was „Moritz Hartmann“ sagt, machen.

 

 

„Am Volke liegt es,

denn so wie es ist,

werden die Dinge.

 

 

Erhebt es sich gegen Ungerechtigkeit,

so muss etwas getan werden,

um es zu stillen.

 

 

Erhebt es sich nicht,

so muss es sich

der Ungerechtigkeit beugen.“

 

 

Weisheit von Moritz Hartmann, närrische Grüße Rainer Weigt zum 20.02.2012

 

 

Rentenreform = unsozial

 

Am 13. Dez. 2011 war ich zu einer Tagung der Hans Böckler Stiftung, anlässlich von 60 Jahren der Zeitschrift „Soziale Sicherheit“, eingeladen. Hauptthema: „10 Jahre Riester-Reform“.

 

Aus der Teilnehmerliste ging vielseitiges Renten-Wissen der etwa 150 Teilnehmer hervor.

 

Bei der Begrüßung sagte Annelie Buntenbach vom DGB, die Riester- Reform war die falsche Weichenstellung, denn Bezieher hoher Einkommen nutzen sie zu 50%. Bezieher niedriger Einkommen aber nur zu 25%, weil sie die Beiträge nicht aufbringen können. Bundesweit sind nur 40% der Bevölkerung überhaupt Riester versichert. Staatliche Zulagen landen bei Banken und Versicherungen. Trotzdem wird die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) bis 2030 um 30% zusammengekürzt. Solange private Versicherung Pflicht ist, bleibt Altersarmut programmiert. Die Riester- Reform ist ein sozialer Flop.

 

Danach kamen die Referenten zu ihren Vorträgen.

 

Prof. Dr. Ulrich Wenner, Vorsitzender Richter am Bundes-Sozialgericht, würdigte das 60 jährige Jubiläum der Zeitschrift „Soziale Sicherheit“. Die Ausgabe 12 von 2011 zeigt als Titelbild ein Riester- Renten- Sparschwein. Was oben eingezahlt wird, fällt darunter in einen großen Sack für Banken und Versicherungen.

 

Prof. Dr. Winfried Schmähl, Zentrum für Sozialpolitik der Uni Bremen, zeigte die Entwicklung des deutschen Rentensystems auf. Herausragende Daten waren 1957 die Einführung der dynamischen Rente als Lebensstandard Sicherung. 2001 fand dagegen ein Wechsel zur nettobezogenen Rente statt. Mit der Riester- Reform und anderen Verordnungen wurde die staatliche Rente beschnitten.

 

Prof. Dr. Gerhard Bäcker, von der Uni Duisburg- Essen, meinte das Soll der Rente sei Armutsvermeidung im Alter, doch ohne Überprüfungen bisher, gibt es nur Vermutungen. Die Gläubigkeit in kapitalgedeckte Renten ist, durch tatsächliche Erfahrungen bisher, stark gesunken.

 

Prof. Dr. Ingo Bode, von der Uni Kassel, belegte dass die „bessere“ kapitalgedeckte Vorsorge ein Hirngespinst ist. Verteilt wird immer in der Gegenwart. Zukunftsrenditen sind eine Wette auf Unbekanntes. Untere soziale Schichten sind die Leidtragenden. Märkte produzieren Macht und Interessen. Daran müssen sich Regierungen sinnvoll abarbeiten. Soll die Altersvorsorge dem Zufall überlassen bleibe? Die Bundes-Regierung geht von 4% privater Altersvorsorge aus. Wer kann und macht das?

 

Nach der Mittagspause fanden 4 Treffen in Arbeitsgruppen statt. Die erste Gruppe diskutierte über „Die GRV- Leistungs- ziele und Reformoptionen“. Einführungen gaben 3 Referenten.

 

Dr. Johannes Steffen, Arbeitnehmerkammer Bremen, nannte folgende Zahlen: Die bundesweite Standardrente lag 2011 bei 1108 € Brutto. Um diese zu erhalten, mussten 2011 monatlich 2522 € verdient werden. Die Armutsgrenze 2011 lag bei 670 € Netto. Bis zu dieser kann nach SGB XII, zur Grundsicherung im Alter, aufgestockt werden. Zur Jahrhundertwende lag das Rentenniveau bei 54%, bis 2030 wird es auf 43% gesenkt werden.

 

Fabian Lindner, Hans Böckler Stiftung, sprach ebenfalls Klartext. Die aktuelle Finanzierung, nicht die Demographie, schwächen das Renten System. Das Geldsparen dabei ist volkswirtschaftlich ein Nullsummenspiel. Was auf einer Seite gespart wird, kostet auf einer anderen zusätzlich. Insolvenz des Umlageverfahrens in der GRV ist nur politisch gewollt möglich, denn es ist insolvenzfest. Aktuelle Probleme der Rente sind einerseits in der Finanzierung der deutschen Einheit über die Rentenkasse begründet. Andererseits sind die Einnahmen durch weniger sozialvesicherungspflichtige Bürger und die Stagnation der Löhne gesunken.

 

Nach einer Kaffeepause folgte die Abschlussrunde.

 

Dabei trat die Staatssekretärin, Dr. Annette Niederfranke vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, kompromisslos für die Riester- Rente ein. Wer mal, statt der Grundsicherung, eine bei 850 € liegende Zuschussrente bekommen möchte, müsse sich, spätestens sofort, Riester versichern Dieses Kriterium wird absolute Voraussetzung sein. Diese Kosten könne jeder aufbringen, da es ja die staatlichen Zuwendungen gibt.

 

Für mein Empfinden verlief die Tagung insgesamt in einem guten sozialen Klima, nur nach der Kaffeepause wurde es eiskalt.

 

 

Rainer Weigt 16.01.2012 Tel. Nr. 01701515677

 


 

 

Elf närrische Verse   

 

 

Hali-Hallo, es ist soweit,

wir haben wieder Faschingszeit.

Vom Elften Elften bis Fasenacht,

da wird so mancher Ulk gemacht.

 

 

 

Am Aschermittwoch ist’s vorbei,

Schluss mit Klamauk und Narretei.

Doch Politik, leider ist’s wahr,

ist närrisch übers ganze Jahr.

 

 

 

Erst heißt es Hott, dann plötzlich Hüh,

verlässlich sind die Brüder nie.

Atomausstieg, es war ein Graus.

Glaubwürdigkeit sieht anders aus.

 

 

 

Gesundheits-, Pflege-, Zahnarztpreise,

die sind schon lange aus dem Gleise.

Statt Bürgerversicherung für alle zu beschließen,

treiben sie Arbeitnehmer in die Miesen.

 

 

 

Das Volk soll sich privat versichern,

da können *Bankster kräftig kichern.

Mehrklassen-Medizin ist die Folge dann,

Pech gehabt, wer nicht zahlen kann.

 

 

 

Die Wehrpflicht, nun die gibt’s nicht mehr,

dafür ein Berufssoldaten-Heer.

Statt Frieden für die Welt zu schaffen,

erproben Rambos deutsche Waffen.

 

 

 

 

 

Beim NPD- Verbot eiert man rum.

Bisher hieß es: Das sei dumm.

Jetzt plötzlich „prüft“ man ob es doch zu stemmen,

weil V- Leute ja ständig pennen.

 

 

 

Ein einfaches Steuersystem war versprochen,

dem Volk hat man das Wort gebrochen.

Nur Hoteliers wurden beschieden,

doch nicht mal diese sind zufrieden.

 

 

 

Das dreigliedrige Schulsystem, eine CDU- Bastion,

ist nun gefallen, glaubt es schon.

Auch bei der Bildung, so ein Hänger,

tja, manche brauchen etwas länger.

 

 

 

Die zögerliche Eurostabilisierung, ein Hin und Her.

Die Schulden steigen immer mehr.

Statt Finanzmärkte endlich zu regulieren,

dürfen die *Bankster das Volk anschmieren.

 

 

 

Betreuungsgeld, Frauenquote, Mindestlohn

viel schöne Worte – alles *gewulfft und Hohn.

Nehmen wir das weiter ruhig hin,

verliert das Leben seinen Sinn.

 

 

 

*gewulfft = geschönt / vertuscht

*Bankster = Bank er / Gangster

 

Rainer Weigt 02.01.2012 Tel. 01701515677

 

Weiterverbreitung erwünscht

 

 

Die Occupy Bewegung

 

- Diese Bewegung sieht ihre Wurzeln hauptsächlich in den friedlichen, sozialen Protesten in Madrid und New York.

 

- Am 15.10.2011 haben weltweit hunderttausende aus 82 Ländern, in 951 Städten protestiert. Doch diese Protestwelle geht weiter.

 

- Bei uns haben am 12.11.2011 wieder in Frankfurt/M 10000 und in Berlin 8000 Empörte, das Banken- b.z.w. Regierungs- viertel umzingelt. In der Zwischenzeit zelteten Aktive in beiden Städten und haben ihre Asamblea’s abgehalten. Bei dieser neuartigen Diskussionsform können, in wellenförmigen Kreisen sitzend viele, mit Hilfe einiger Handzeichen, miteinander sprechen.

 

- Parteien und Rangordnungen, sowie deren Kennzeichnung auf Plakaten und Fahnen lehnen sie ab. Dafür sind Bürger die sich einbringen wollen immer willkommen. Diese hauptsächlich von jungen Menschen ausgehende Bewegung wendet sich gegen die Macht der Banken, den Raubtierkapitalismus der Finanzmärkte und diese unterstützende Politik. Durch diesen Missbrauch werden demokratische Gestaltungsmöglichkeiten verhindert. Ein gutes Leben, weltweit für alle Menschen, muss Ziel der Politik werden.

 

- Manche Medien verunglimpfen die Occupy Bewegung mit der Behauptung, sie hätten kein gemeinsames Programm und Ziel. Doch ich sehe in der Empörung gegen Freiheits- und Machtmissbrauch für egoistische Ziele, und der Hinwendung zum solidarischen Miteinander, eine lohnende Zielstellung.

 

 

Rainer Weigt 17.11.2011 Tel. 01701515677

 

 

Standpunkte zur Pflege

 

 

Am Donnerstag dem15.10. hat der DGB in Berlin Akteure der Gewerkschaften zur Standortbestimmung unter dem Thema: „Wie weiter in der Pflege“ eingeladen.

 

Nach einem Überblick über die Problemlagen der Pflege, diskutierten etwa 150 Gewerkschafter mit beruflich Verantwortlichen über die Pflegeversicherung (PV). Dabei wurden die verschiedenen Sichtweisen, Notwendigkeiten, aber auch Möglichkeiten für bessere Pflege deutlich. Nicht starre sondern individuelle Lösungen sollten künftig die Pflege verbessern. Die PV bisher sei ein Erfolgsmodell, wird aber ab 2014 teurer werden.

 

Einigkeit herrschte unter den Gewerkschaftern darüber, dass die PV solidarisch über eine Bürgerversicherung und bei Arbeitnehmern paritätisch finanziert werden muss.

 

Der Gesundheitsminister Daniel Bahr plädierte dagegen am Nachmittag für private Vorsorge (Eigenverantwortlichkeit).

 

Bei der anschließenden Diskussion wurden Herrn Bahr unangenehme Fragen gestellt. Beispielsweise wie sollen Menschen, deren Monatslohn nicht zum Leben reicht, oder Hartz IV Empfänger noch Geld für private Versicherung der Pflege aufbringen? Doch Herr Bahr blieb bei seinen Forderungen.

 

Die Ablehnung seiner Thesen wurde im Saal sehr deutlich signalisiert. Deshalb haben die anwesenden Medien wie ARD u.s.w. wohl darüber nicht berichtet.

 

Beim Verlassen des Saales war ich dicht hinter Herrn Bahr. Ich sagte deutlich zu einem Bekannten: „FDP ist doch die Partei der Feinde Der Präkarierten “, worauf Der Minister herumschnellte und fragte ob ich ihn provozieren will. Ich habe es ihm bestätigt, denn seine Ausführungen waren eine Provokation für uns, besonders für Niedriglöhner.

 

 

Rainer Weigt 15.11.2011 Tel. 01701515677     

 

 

 

Aufschwung?

 

 

Der Aufschwung boomt mit Niedriglohn,

für schaffende der blanke Hohn.

Ein Monatslohn reicht nicht zum Leben,

der Staat muss Hartz IV Ausgleich geben.

 

 

Die Kinderarmut die steigt weiter,

auch Altersarmut macht nicht heiter.

Die Jugend sieht keine Zukunft mehr,

fest steht das Langzeit-Arbeitslosen-Heer.

 

 

Was ist in Deutschland nur geschehen,

dass Arbeitnehmer betteln gehen?

Neoliberale Politik hat es vergeigt,

dass sei hier deutlich aufgezeigt.

 

 

Statt das Globalisierung den Menschen nützt,

wurde die Abzockerei weiter geschützt.

Die Großkonzerne und die Banken

tun sich dafür nicht mal bedanken.

 

 

Sie fordern laut nach noch mehr Geld,

dass dann fürs Wohl der Völker fehlt.

So werden neue Krisen programmiert,

die Völker bleiben angeschmiert.

 

 

Der Finanzmarkt muss straff geregelt werden,

damit Vernunft statt Chaos herrscht auf Erden.

Darum stehet auf und bringt Euch ein,

wir dürfen nicht mehr leise sein.

 

 

 

Rainer Weigt 03.10.2011 Tel 01701515677     

 

 

Heute zum Tag des Weltfriedens von unserem Rainer ein paar Zeilen:     

 

Wir wollen Frieden für alle Zeiten,

 

lasst de Maiziere allein, mit den Afghanen streiten.

 

Keine Auslandseinsätze, keine Atome,

 

wir wolln weltweit atomwaffenfreie Zone.

 

Drum merkts Euch Merkel und Westerwelle,

 

wir wollen Frieden, heut noch auf die Schnelle.

 

 

 

 

Rainer Weigt

 

 

Zum 01.09. Weltfriedenstag!       

 

 

 

 

Weltfriedenstag – ein herrlich Wort,

 

doch wo ist jetzt ein Friedenshort?

 

Europa und Amerika

 

die führen Kriege dort und da.

 

 

 

 

Sie sprechen von Freiheit und Demokratie,

 

Rohstoffe und Einfluß erwähnen sie nie.

 

Sie tarnen Krieg mit schönen Worten,

 

das Resultat ist: Völker morden.

 

 

 

 

In Asien und Afrika

 

brennt es heut hier und morgen da.

 

Es geht um Korruption und Macht,

 

die Not des Volks wird nicht beacht.

 

 

 

 

Palästina und auch Israel

 

machen aus Mordlust keinen Hehl.

 

Sie wollen kämpfen bis zuletzt,

 

auch wenn es Land und Volk zerfetzt.

 

 

 

 

Wenn’s wie bisher so weiter geht,

 

ist’s für uns alle bald zu spät.

 

Atomare Waffen gibt es schon zu viele,

 

aber wehe es wird Ernst aus diesem Spiele.

 

 

 

 

Drum ruf ich Menschen, die noch bei Verstand:

 

Sorgt für Abrüstung in Eurem Land.

 

Doch allen, die noch Waffen bauen,

 

tut kräftig auf die Pfoten hauen.

 

 

 

 

Rainer Weigt 17.07.07 Tel. 01701515677

 

 

Weiterverwendung ungekürzt erwünscht, Nachricht darüber ebenfalls

 


 

Diäten statt Diät

 

 

 

 

Diät heißt doch in Maßen leben,

 

damit Ansehen, Figur erhalten bleibt.

 

Diäten sind jedoch ganz anders,

 

weil blanke Gier unsere „Vertreter“ treibt.

 

 

 

 

Nach all den Jahren, nur 4 Prozent,

 

das sei doch angemessen.

 

Bei sooo viel Arbeit, sooo viel Stress,

 

das sollen die Bürger nicht vergessen.

 

 

 

 

So leben sie in Saus und Braus

 

und feiern Feste mit den Bossen.

 

Dass Kinderarmut ständig steigt

 

egal, sie sind ja nicht betroffen.

 

 

 

 

Bei Sozialkosten, Renten, Lohn,

 

da ist noch viel zu holen.

 

Zur Not macht man schnell ein Gesetz,

 

dann ist doch nichts gestohlen

 

 

 

 

Für das Volk beschließt man nur Verzicht,

 

weil arm der Staat und leer die Kassen.

 

Für Abgeordnete gilt das nicht,

 

sie wollen maßlos Gelder fassen.

 

 

 

 

Drum hört die Mahner, die nicht still,

 

tut euch mit ihnen wehren.

 

Sie nehmen ihren Auftrag ernst,

 

des Volkes Wohl zu mehren.

 

 

 

 

Übrigens die Abgeordneten der Partei „Die Linke“ spenden ihre jeweilige Diätenerhöhung an Helfer für Bedürftige.

 

 

 

Rainer Weigt 04.04.2006 / 18.11. 2007 / 16.05.08 / 18.07.2011 Tel. 01701515677

 

Weiterverwendung für nicht kommerzielle Zwecke erwünscht

 

 

 

 

Evangelischer Kirchentag in Dresden

 

-Es war ein Kirchentag, der neue Maßstäbe gesetzt hat. Mit 120 000 Menschen, darunter viele junge, war er gut besucht. Besonders osteuropäische Gäste waren zahlreich erschienen. Aber auch reichlich Katholiken, Juden und Muslime zeigte mit ihrer Teilnahme viel Interesse.

-Die Medien meldeten eine Repolitisierung des Kirchentages, sogar als erster wirklich gesamtdeutscher wurde er bezeichnet.

-Unter der Losung, „ …da wird auch dein Herz sein“, gab es drei Themenbereiche. Einen geistlichen, einen gesellschafts-politischen und einen internationalen.

Alle Themenbereiche waren geprägt vom Miteinander –

Füreinander. „Die Welt sollte nicht so bleiben wie sie ist“.

-Der zweite Bereich hat besonders auch die anwesenden Gewerkschafter bewegt. Eine der zentralen Veranstaltungen in der Frauenkirche war: „Welche Wirtschaft macht uns glücklich“? Unsichere Arbeitsverhältnisse, schlecht bezahlte Leiharbeit, miese Arbeitsbedingungen verhindern den Aufbau stabiler menschlicher Beziehungen. Fragen der sozialen Gerechtigkeit, aber auch Rechtsextremismus wurden sehr deutlich angesprochen.

-Der dritte Themenbereich umfasste ebenfalls heiße Eisen. Globalisierung für die Wirtschaft – oder für die Menschen. Nachhaltiges wirtschaften – Umwelt erhalten. Frieden, Versöhnung, Sicherheit – sofort, für alle Menschen. Beispiel Afrika – Armut und Hunger weltweit verhindern.

-Für die ehrenamtlichen Kollegen der IG Metall auf dem Dresdner Kirchentag war am Ende eine Auskunft wichtig:

„Wann gibt es den nächsten Kirchentag? Da sind wir wieder dabei.

-So wünsche ich mir weitere Kirchentage.

 

 

Rainer Weigt 13.07.2011 Tel. 01701515677

 

Atom Protest 2011             

 

 

-Nach Atom Mahnwachen, jeden Montag in vielen Orten unter anderen auch in Zossen, waren am Sonnabend dem 28.05.2011 in 21 Städten große Protestaktionen angesagt. Bundesweit haben insgesamt 160000 protestiert.

 

-Ich war mit 25000 Teilnehmern in Berlin dabei. Am Roten Rathaus (Alex) ging nach der Auftaktveranstaltung, gegen

 

12 Uhr der Demozug los. Mit vielen bunten Transparenten, Fahnen, Musik und interessanten Gesprächen unterwegs, war es eine fröhliche und kurzweilige Demo. An der Goldelse eroberten Motivdrachen den Luftraum über uns.

 

-Ziel war die CDU Zentrale in der Klingelhöfersraße. Dort angekommen probten wir einmal intern und einmal zeitgleich mit allen Protestorten eine Sitzblockade. Wir wollten damit vor der CDU Zentrale zeigen, dass wir entschlossen sind Spielchen mit dem Atomausstieg nicht zuzulassen. Das wurde auch durchs Mikrofon, von der Tribüne, deutlich gesagt. Nur wenn die regierenden einen schnellst möglichen Atomausstieg anstreben, werden wir Ruhe geben.

 

-Die lavieren aber weiter wie bisher. Zum Ausstieg gibt es verschiedene Berechnungen von 2015 bis 2022. Frau Merkel hat den spätesten Termin gewählt und will außerdem mindest ein AKW als Reserve behalten.

 

-Der späte Ausstieg und das Geschwätz über erforderliche Strompreiserhöhungen sollen den großen Energieversorgern ihre Profite erhalten. Mit großen Windkraft und Solaranlagen sowie dazugehörigen Wasserkraft Speicheranlagen und Versorgungsleitungen sehen diese ihre Zukunft gesichert.

 

- Ackermanns Forderungen nach 25 % Rendite führten zur Finanzkrise. Welche Krisen werden bei der Realisierung von 40 % Rendite der Stromkonzerne folgen?

 

-Eine bessere Möglichkeit wären viele verschiedene, kleine Stromerzeuger, beispielsweise über Erdwärme und andere dezentrale, intelligente Lösungen, auch mit Wind und Sonne. Doch die Energiekonzerne könnten damit nicht solche Profite realisieren und deshalb werden diese von Schwarz/Gelb nicht beachtet.

 

-Wir sind entschlossen und werden unseren Protest also weiterhin zeigen und verstärken müssen. Die gegenwärtigen Gefahren durch Atomkraft, wie sie sich in Fukushima sehr deutlich zeigten, sind ja nur eine Seite der Medaille. Die ungelöste Endlagerung und weitere Vermehrung des massigen Atommülls wird eine unzumutbare Belastung für unsere Nachkommen.

 

-Deshalb darf unser aller Misstrauen und Bereitschaft zum Protest nicht nachlassen.

 

 

Rainer Weigt 06.06.2011 Tel. 01701515677

 

 

Die neue FDP

 

 

Nicht irgendwo, nein hierzuland

sind die Gelben als Gefahr bekannt.

Sie schüren Streit bei Jung und Alt,

Gemeinsinn lässt sie völlig kalt.

 

 

 

Der Rösler jetzt das Zepter schwingt

und damit noch mehr Unheil bringt.

Vorkasse beim Arzt, so heißt ein Deal,

Patienten schröpfen ist das Ziel.

 

 

 

Das Elterngeld möchten sie streichen,

sie wollen nur Kinder von den Reichen.

Die wie sie selbst dem Egoismus frönen,

das Volk soll dann die Zeche löhnen.

 

 

 

Atomausstieg wollen sie nicht haben,

Maxi-Profit soll die Konzerne laben.

Das schnelle Geld ist ihnen wichtig,

Belastung der Enkel ist da nichtig.

 

 

 

Sie kennen nur die Ellenbogen,

Gemeinsinn wird dort nicht erwogen.

Drum sage ich seid auf der Hut,

denn Egoisten tun nicht gut.

 

 

 

Rainer Weigt 16.05.11 Tel 01701515677          

 


 

 

Maigedanken

 

 

Der 1. Mai in jedem Land,

als Kampftag war er wohlbekannt.

Für gute Arbeit, guten Lohn,

kämpften unsre Ahnen schon.

 

 

Heut feiern wir mit Steak und Bier,

das Resultat, das kennen wir.

Mit Dumpinglohn und Zeitarbeit

macht sich prekäres Leben breit.

 

 

Kein Geld für gute Zukunft unsrer Jugend,

doch Rettungsschirme preist man an als Tugend.

Auch die Alten haben nichts zu loben,

der Rentenbeginn der wird verschoben.

 

 

Gesundheitskosten steigen immer mehr,

das lobt die Pharma Lobby sehr.

Dank Rösler steigen die Profite weiter,

Zusatzbeiträge für Patienten leider.

 

 

Atomkonsens da stieg man aus,

für unsre Enkel wird’s ein Graus.

Wenn Schwarz-Gelb, nach Japan anders spricht,

den Lügnern glaubt man besser nicht.

 

 

In Afghanistan und andern Kriegen,

verspricht man immer noch zu siegen.

Eine Terrormeldung die andre hetzt,

drum brauchen alle­ Frieden jetzt.

 

 

Wenn mancher auch noch anders denkt,

man kriegt im Leben nichts geschenkt.

Jeder muss sich täglich selbst einbringen,

um gutes Leben für alle zu erringen.

 

 

Rainer Weigt 03.04.11 tel. 01701515677

 

 

Dresden 2011   

 

Am 13. Februar 2011 haben 17000 Bürger eine Menschenkette, zum stillen Gedenken des Angriffs auf die Dresdner Altstadt, im Zeichen der weißen Rose, gestaltet.

Die weiße Rose steht für Versöhnung über den Gräbern, für Überwindung von Krieg, Rassismus und Gewalt, sowie gegen

menschenverachtende Ideologien, Haltungen und Aktionen.

Damit haben 7000 Bürger mehr als im Jahr zuvor deutlich gezeigt, dass dieser Tag nicht missbraucht werden darf.

Der Marsch von einigen ewiggestrigen, durch leere Vorstadtstraßen, wurde dadurch bedeutungslos.

Doch am 19.02.2011 wollten Rechtsradikale in der Dresdner Altstadt marschieren. Dieser Marsch wurde durch die Dresdner und ihre Unterstützer aus ganz Deutschland verhindert. Aus unserer Region beteiligte waren dazu etwa 16 Stunden unterwegs. Teilweise durch öffentliche Institutionen mit Verpflegung unterstützt, war es doch ein beachtlicher Einsatz. Es wird von über 20000 Nazi-Gegnern in Dresden berichtet. Auch hier eine wesentliche Steigerung gegenüber der beträchtlichen Zahl von 2010.

Diese Erfolge sind sehr hoch einzuschätzen.

Doch die Konzepte von Stadtverwaltung und Polizei, sowie im Vorfeld die sächsischen Gerichte, haben die Bürger verärgert und provoziert.

Ich empfand die genüsslich gezeigten Fernsehbilder von brennenden Müllbarrikaden als besonders schmerzlich, denn Dresden steht seit 1945 für Versöhnung und sollte nie wieder brennen.

 

 

Rainer Weigt 21.02.2011 Tel. 01701515677

 

 

Wir haben es satt           

 

Unter diesem Motto fand am 22.01.2011 eine Großdemo in Berlin statt. Vorrangig richtete sich diese Demo gegen Gen-Technik, Massentierhaltung und Dumping-Agrar-Exporte. In den verschiedenen, bunten Tierkostümen kam es deutlich zum Ausdruck.

 

Doch das war nur das Hauptmotto. Zu dieser Demo hatten etwa 120 verschiedene Vereinigungen aufgerufen. Unter anderen auch Gewerkschafter, Atomgegner und Erwerbslosennetzwerke. Die Veranstalter hatten mit 5000 Teilnehmern gerechnet, 22000 aktive Demonstranten sind gekommen.

 

So haben sich viele mit eigenen Sorgen, unter dem gemeinsamen Hauptmotto, in Berlin eingefunden.

 

Ich hatte ein kleines Plakat mit den Worten „Wir haben es satt! Macht Politik für Menschen statt für Maximalprofit“ dabei. Damit wollte ich unser gemeinsames Anliegen zum Ausdruck bringen. Mit freundlichem Nicken und in Gesprächen wurde ich darin bestätigt.

 

Auf der Demo vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor gab es diesmal sogar einen sicht- und hörbaren Erwerbslosen-Block. Das Bündnis „Krach schlagen“ aus Hannover hat sich mit einer schlagkräftigen Trommlergruppe, einem lautstarken Moderator am Megafon und einer kräftigen Truppe MitstreiterInnen eingebracht. So brauchten wir uns nur anzuschließen.

 

Es war eine freudige, bunte, aber ernst zu nehmende, Gemeinsamkeiten betonende Demo gegen auf Maximalprofit orientierte Machtpolitik.

 

Die Redner der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor riefen zum entschlossenen „weiter so“ auf. Die Abfahrt der etwa 50 Traktoren und entsprechende Musik beendeten diesen kalten aber erfreulichen Tag.

 

 

Rainer Weigt 15.02.2011 Tel. 01701515677

 

 

S- Bahn Chaos

 

 

S- Bahn fahren in Berlin,

mich zieht es zum Bahnhof hin,

doch die S-Bahn kommt nur selten,

die Berliner sind am Schelten.

 

 

Ref.: Trulla, trulla, trullala,

trulla, trulla, trullalla,

Alex, Erkner, Strausberg-Nord

und an jeden andren Ort.

 

 

S-Bahn fährt doch überall,

Pünktlichkeit ist ganz normal.

Nur hier in und um Berlin,

komm ich selten pünktlich hin.

 

 

Ref.:

 

 

S-Bahn Züge sind marode,

müssen laufend in Depote.

Geiz hat sie kaputt gespart,

alle Bürger trifft es hart.

 

Ref.:

 

 

Darum Bürger werdet munter,

kommt zu unsrer Demo runter,

bis die S-Bahn wieder fährt,

pünktlich wie es sich gehört.

 

 

Ref.:

 

 

Melodie „Auf der Schwäbschen Eisenbahne“

zum Singen und Verbreiten

 

Rainer Weigt 18.01.2011 Tel. 01701515677    

 

 

Deutsche Narretei                 

 

 

Narri, Narro, Narrallalla,

die Faschingszeit ist wieder da.

Mit Verkleidung und mit Narretei,

Doch Aschermittwoch geht’s vorbei.

 

 

Nicht so in unserm Parlament,

wo Narretei kein Ende kennt.

Atomkonsens, da steigt man aus,

für unsre Enkel wird’s ein Graus.

 

 

Hartz IV exakt berechnen hieß die Pflicht,

nur von der Leyen stört das nicht.

Mit Rechentricks glänzte ihr Thron,

5 Euro mehr, es ist ein Hohn.

 

 

Die Kinderarmut hierzulande,

für unser Land die größte Schande.

Gutscheine solln das Unheil stoppen,

nur Deppen kann man damit foppen.

 

 

Die Kopfpauschale von Röslers Gnaden,

fürs Volk ein riesengroßer Schaden.

Nur die Privaten sind weg und hin,

so festigt man die Klassen- Medizin.

 

 

Mindestlohn will man gar nicht haben,

weil Konzerne sich an Dumpinglöhnen laben,

doch wie soll Mittelstand bestehen,

wenn Arbeitnehmer betteln gehen.

 

 

Für Banken Wahnsinns- Schutzschirm- Geld,

was für die Menschen ständig fehlt.

Da kann man mit Milliarden prahlen,

die Bürger solln die Zeche zahlen.

 

 

Zu Guttenberg gradlinig offen,

Berufsarmee lässt Sieg erhoffen,

doch Träumerei von großen Siegen,

führt nur zu mehr und schlimmren Kriegen.

 

 

Sozialabbau, Stuttgart 21, BBI,

so löst man doch Probleme nie.

Seit Politik so abgehoben,

bleiben die Menschen abgeschoben.

 

 

Drum rufe ich setzt Euch zur Wehr,

bei Wahlen, Demos und noch mehr.

Wird weiter närrisch nur regiert,

bleiben wir alle angeschmiert.

 

 

Rainer Weigt 06.01.2011 -  Tel. 01701515677

Weiterverbreitung und Verwendung als Büttenrede erwünscht.


 

 

Heißer Herbst         

Vom heißen Herbst der Gewerkschaften haben manche viel erwartet. Jetzt fragen sie sich, wo er geblieben ist. In Zeitungen und Fernsehen haben sie nur wenig davon bemerkt.

 

Nun die Medienmacher und ihre Geldgeber vertreten ja auch ganz andere Interessen, als gerade die der Gewerkschaften. Zu deren Pressfreiheit gehört ebenso das Weglassen von Nachrichten, wie auch einige wohlwollende Alibi- Berichte.

 

Die Gewerkschaften haben sich dieses Jahr nicht für eine Großdemo in einer Stadt, sondern für viele dezentrale Aktionen, auch in kleinen Städten, entschieden. Damit wurden nach Gewerkschaftsangaben etwa 1,5 Millionen Bürger aktiv. In der ganzen Bundesrepublik haben damit Bürger ihren Unmut, über die unsoziale und bürgerferne Politik der Herrschenden, gezeigt. Wer an Aktionen teilnimmt, stärkt damit auch sein Selbstbewusstsein und wird sich weniger gefügig zeigen.

 

Die Aktionen der Gewerkschaften waren sehr ideenreich.

 

Am 7.10. dem Tag gegen prekäre Beschäftigung, haben sich junge Gewerkschafter in Ketten durch Flensburg treiben lassen. Das war der Auftakt für weitere Aktionen in Flensburg.

 

Am 11.10. in Remscheid wurde mit Straßentheater Aufmerksamkeit erregt. In Wolfsburg gab es eine große Aktion unter dem Titel „Ich habe Angela Merkel mein letztes Hemd gegeben“ gestartet. In Berlin, Stuttgart und anderen Städten wurden bei Demos Sparpakete an den Absender zurückgegeben. In Sachsen sind selbst Straßen- und Kinderfeste als Protestaktion durchgeführt worden. Auch Warnstreiks für Tariferhöhungen gehören dazu.

 

Das waren nur einige Beispiele von den vielfältigen Aktionen gegen Lohndumping, Zeitarbeit, Sozialabbau, Rente mit 67, Betriebsverlagerungen, Kopfpauschale und weitere neoliberale Projekte. Weiterhin setzten sich Gewerkschafter für einen flächendeckenden Mindestlohn, bessere Chancen für Jugendliche, allgemeine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen, kurz gesagt für ein besseres Leben der abhängig Beschäftigten ein.

 

Wenn wir dann noch an die Aktionen gegen Stuttgart 21, Anti- Atomproteste, sowie Proteste gegen verschwiegene Belastungen der Bürger beim Flughafenprojekt BBI und andere denken, dann ist dieses Jahr viel geschehen. Damit wurde der steigende Ärger der Bevölkerung über abgehobene und bürgerferne Politik deutlich gezeigt. Wir sollten das Geschehene nicht gering achten, sondern daraus Mut und Selbstbewusstsein für die Wahrung unserer Interessen schöpfen.

 

 

Rainer Weigt 15.12.2010 Tel. 01701515677

 

 

 

Zum Singen nach der Melodie „Fuchs Du hast die Gans gestohlen“

 

Ein Kinderlied für Erwachsene          

 

 

Banken haben’s Geld verbraten,

fordert es zurück, fordert es zurück.

Denn das mit den Rettungsschirmen

war ein Bubenstück.

Denn das mit den Rettungsschirmen

war ein Bubenstück.

 

 

Boni sollten ganz wegfallen,

damit sie bestehn, damit sie bestehn.

Doch die Bänker zocken weiter

als wär nichts geschehn.

Doch die Bänker zocken weiter,

als wär nichts geschehn.

 

 

So kommt bald die nächste Krise,

wir fallen wieder rein, wir fallen wieder rein.

Wenn wir nicht nur zahlen wollen,

heißt es einig sein.

Wenn wir nicht nur zahlen wollen,

heißt es einig sein.

 

 

Rainer Weigt 19.11.10 Tel 01701515677

Zum Singen nach der Melodie „Fuchs Du hast die Gans gestohlen“    

 

 

Parolen  

 

 

Was gute Arbeit schafft – ist sozial.

Was Armut schafft – ist asozial.

 

 

Politiker sollen Volkes Wohl vermehren

und nicht nur Michels Taschen leeren.

 

 

Schwarz-Gelb lernt man in jungen Jahren,

bedeutet Warnung vor Gefahren.

 

 

Gesundheitskosten steigen ungeheuer,

der Rösler ist fürs Volk zu teuer.

 

 

Prekäre Arbeit ist ein Hohn,

drum brauchen wir den Mindestlohn.

 

 

Für wen des Volkes Zorn nicht zählt,

der wird in Zukunft abgewählt.

 

 

Wer nur der Reichen Reichtum mehrt,

wen Volkes Wille gar nicht schert,

gehört vom Volk hinweg gekehrt.

 

 

Mit 50 Jahren für Arbeit zu alt,

mit 65 zu jung für die Rente,

Das ist der Anfang für ein schlimmes Ende.

 

 

Wer nur des Volkes Tasche leert,

sich selbst ums Sparen gar nicht schert,

der führt damit ganz cool und munter,

des Volkes Wohl den Bach hinunter.

 

 

Ob SPD, ob Schwarz, Grün, Gelbe,

die wollen alle nur dasselbe,

sie selbst und ihre Klientel wolln prassen,

fürs Volk bleiben nur leere Kassen.

 

 

 

Rainer Weigt 01701515677

 

 

Schwäbische Weise mit neuem Text

 

 

1.) Auf der schwäbschen Eisenbahne

soll kein Bäuerle mehr fahre,

nur noch die mit Nadelstreifen,

sollen durch Europa reisen.

Ref.: Trulla, trulla, trullala,

trulla, trulla, trullala.

Stuttgarts Bahnhof soll so bleiben,

keine Bodenpreise steigen.

 

 

2.) Den Kopfbahnhof wolln sie abreißen,

Tunnelbahnhof mit den Gleisen,

soll dafür tief in die Erde,

hören nicht auf die Beschwerde.

Ref.:

 

 

3.) Kosten wird das viel Billionen,

für die Haie soll sichs lohnen,

doch die Schwaben komm ins Schwitzen,

bleiben auf den Kosten sitzen.

Ref.:

 

 

4.) Stuttgarts Bürgern platzt der Kragen,

auf der Straße sie laut sagen,

Stuttgart Einundzwanzig – nie,

Staatsmacht schickt Gendarmerie.
Ref.:

 

 

5.) Demo in den Parkanlagen,

wird hart und brutal zerschlagen,

doch das steigert nur die Wut,

Wasserwerfer sind nicht gut.

Ref.:

 

 

6.) Geißler kommt nun plötzlich schlichten,

Argumente solln es richten.

Die von Gruber sind nur schwach.

Schwäbsche Bürger bleiben wach.

Ref.:

 

 

Rainer Weigt Tel. 01701515677 zum Singen und Verbreiten r-weigt(at)t-online.de


 

 

Hier wieder ein tolles Gedicht von Rainer:  

 

Parität

 

 

Was einst der alte Bismarck schuf,

und der stand wirklich nicht im Ruf,

ein Arbeitnehmerfreund zu sein,

doch Parität, die musste sein.

 

 

Sozialausgleich war für ihn wichtig,

er kannte reiche Leute richtig,

die nur nach Höchstprofiten streben,

dafür ein par Almosen geben.

 

 

So kann kein guter Staat gedeihn,

drum muss der Staat sozial auch sein.

Ein SPD Kanzler hat den Start geregelt.

Parität wurde mit Pflegeversicherung ausgehebelt.

 

 

Dem Rösler war das nicht genug.

Er steigert weiter den Betrug.

Den Arbeitgeberanteil legt er fest,

Patienten zahlen nun den Rest.

 

 

Das macht die Pharma-Lobby heiter.

So steigen die Gewinne weiter.

Schwarz-Gelb behauptet ausgewogen.

So wird der kleine Mann betrogen.

 

 

Soll die Gesundheitssonne strahlen,

dann müssen alle dafür zahlen

und wessen Schultern stark und breit,

der sei zu mehr Last auch bereit.

 

 

Drum sag ich heut und sag es allen,

lasst Euch das länger nicht gefallen.

Wer nur der Reichen Reichtum mehrt,

gehört vom Volk hinweg gekehrt.

 

 

Rainer Weigt 13.10.10 Tel. 01701515677

 

 

 

Heute gibt es mal einen klasse Bericht von Rainer, der bei einer Demo dabei war.

 

Atomparteien – Nein Danke

 

Die Anti Atom Bewegung hat zur Großdemo am 18.09.2010 in Berlin gerufen und 100.000 sind gekommen.

Es war eine sehr fröhliche Demo, trotz der sehr ernst genommenen Themen. Ich denke an verstrahlte Kinder im Wendland, Ausstieg aus dem Atomkonsens von Rot-Grün,

ungelöste Endlagerung, Geheimvertrag mit der Atom Lobby, Propaganda mit längst widerlegten Scheinargumenten durch Schwarz-Gelb u.s.w.

Es haben sich sehr viele, deutlich sichtbar durch Bekleidung, Transparente, Fahnen, Atom-Müll-Fässer und mehr auf den Weg gemacht. Sie haben mit Ideenreichtum gezeigt, warum sie aus allen Ecken Deutschlands angereist sind.

Schon kurz nach 12 Uhr wurden wir direkt vor dem Berliner Hauptbahnhof von einer schwungvollen und ausdauernden Trommlergruppe begrüßt. Drei hinzugekommene Samba- Trommlerinnen brachten sich gleich mit ein. Dazu die vielen kunterbunten Demonstranten, da konnte nur Freude aufkommen.

Am Rande des Platzes gab es reichlich Verkaufsstände mit Essen, Getränken, Fahnen, Demo-Utensilien aller Art zu volkstümlichen Preisen. Auch alternative Stromanbieter gaben Infos und boten Verträge zum Wechseln an. So haben sich viele, mit ihren Möglichkeiten, eingebracht.

Auf der Tribüne spielte die Polit-Rock-Gruppe „Bots“ aus den Niederlanden und animierte zum Mitsingen. Die beiden Moderatoren von „Ausgestrahlt“ und „Campact“ erklärten wie die Umzingelung des Regierungsviertels stattfinden soll, mahnten Vernunft und Geduld an und baten um 15 Uhr zur Abschlusskundgebung wiederzukommen.

In Gruppierungen ging es zur Umzingelung. Vorneweg die Traktoren aus dem Wendland und dann die verschiedenen Verbände und Parteien. Nur so kamen Reporter an bekannte Politiker um deren Ansichten in den Medien zu präsentieren. Auf der Tribüne war jedenfalls nur Platz für Bürger und Musikanten. Eine Brücke vom Bahnhof zum Regierungsviertel nutzten die Veranstalter zum Zählen. Das Ergebnis waren 100.000 Demonstranten.

Da der Abmarsch etwa 2 Stunden dauerte, konnte die Abschlusskundgebung erst gegen 16 Uhr beginnen.

Zu uns sprachen Menschen aus dem Volk. Eine Ärztin, schon seit 1976 dabei, erinnerte an die Erfolge der Demos gegen Kalka. Ein Windkraftunternehmer versprach der Regierung folgendes. So wie wir seit den 70er Jahren da waren, werden wir weiterhin kommen und noch mehr werden. Ein Gewerkschafter und eine Jugendvertreterin geißelten die Atompolitik und sprachen auch die kriegerischen Verwicklungen und die daraus resultierenden sozialen Verwerfungen bis zu Hartz IV an. Alle betonten, wenn die Regierung nicht mal auf das Volk hören will, wenn es sich auf der Straße zeigt, wird sich das Volk eine neue Regierung besorgen.

Bei den Ansprachen wurden die Demonstranten immer wieder mit einbezogen. So wurde die Kundgebung zum Dialog. Zwischendurch weitere Musikeinlagen zum Auflockern.

Wir waren unüberhörbar.

Gegen 18 Uhr war Schluss der Kundgebung und ich ging, von Musik begleitet, zum Zug. Es war ein anstrengender Tag, der aber auch vielen neue Kraft und Mut gegeben hat.

Das wurde schon 3 Wochen später, am Sonnabend dem 09.10.in München, deutlich.

 

 

Rainer Weigt 12.10.10 Tel 01701515677   

 

 

Zum 20. Tag der Einheit

 

Der Tag der Einheit ist ein Fest

was mich nachdenklich werden lässt.

Die Einheit war ersehnt in West und Ost.

Heut fragt man nur, was hat’s gekost.

 

 

Sie war doch unser aller Sehnen.

Als es soweit war, flossen Freudentränen.

Das Leben war die reinste Wonne,

uns allen schien die Einheitssonne.

 

 

Was trübte denn der Freude Lauf?

Was baut neue Schranken täglich auf?

Wir stimmen sicher überein,

bei Geld kann Freundschaft nicht gedeihn.

 

 

Das Kapital fand die Einheit wirklich Klasse,

statt Rezession so eine Verfügungsmasse.

Doch nachdem Banken und Konzerne uns „beehrt“,

war nichts mehr übrig mit einigem Wert.

 

 

Von wegen Einheit mit gleichen Rechten,

mit geringerem Lohn machte man uns zu Knechten

und obendrein gibt es seit der Wende,

für die Betagten eine geringere Rente.

 

 

Doch auch für das Volk im „goldenen Westen“,

steht es seither nicht nur noch zum Besten.

Es zahlt die Transferleistungen seit Einheits-Beginn.

Nur für Rendite und Großkapital gab es reichlich Gewinn.

 

 

Statt dass Vernunft man walten lasse,

hieß es im Westen, Einheit – Portokasse.

Und wir im Osten dachten froh,

jetzt geht es aufwärts – irgendwo.

 

 

 

Doch statt geschickt die Wirtschaft umzubauen,

wurde im Osten alles kurz und klein gehauen.

Hatte doch noch etwas Wert am Ende,

fiel es meist Geiern in die Hände.

 

 

Um solchen Profit noch weiter zu steigern,

will man dem Volk seinen Anteil verweigern.

Man nennt es Agenda und Hartz I bis IV,

den Zweck der Reformen kennen wir hier.

 

 

Deshalb ist’s wahr – Aufbau im Osten,

verschlingt doch ungeheure Kosten

wenn Sorglosigkeit zu Buche steht,

dazu Vereinigungskriminalität.

 

 

Jetzt sind die Kassen leer und alle Politiker stöhnen,

versuchen wortreich die Wahrheit zu beschönen.

Geplündert sind Sozial und Rentenkassen,

drum will das Volk man bluten lassen.

 

 

Schwarz- Gelb mit diesem Sparpaket,

spart jetzt beim Volk bis nichts mehr geht.

Nur die Konzerne und die Banken

verweist man niemals in die Schranken.

 

 

Fleißig schürt man Zwietracht hierzuland,

zwischen Prekariat, Migrant und Mittelstand.

Wenn Ost und West dann noch Streit haben,

können sich Profiteure reichlich laben.

 

 

Hört endlich auf uns zu entzwein

und bringt Vernunft dabei mit ein,

fürs ganze Volk tut euch bemühen,

dann kann die Einheit wirklich blühen.

 

 

Rainer Weigt 30.09.05 / 29.09.06 / 28.09.10 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel 01701515677      

 


 

 

Rainers Gedichte - Seite 12 PDF Drucken E-Mail

 

 

 

„Sparpaket“

 

 

Schwarz – Gelb hat es jetzt wahr gemacht.

Das „Sparpaket“ ist auf den Weg gebracht.

Doch nicht komplett, nur in den Teilen,

die an des Volkes Wohl rumfeilen.

 

 

Angerechnet wird jetzt das Elterngeld,

so dass es nun den Eltern fehlt.

Renteneinzahlung ist auch zu Ende,

Hartz IV Empfänger – brauchen keine Rente.

 

 

Heizkostenzuschuss ist gestrichen halt,

da bleibt die Wohnung eben kalt.

Dafür legt jetzt das Klima zu.

Beklagt Euch nicht, gebt endlich Ruh.

 

 

So wird gespart zu der Ärmsten Schaden.

Wie geht’s nun weiter? Lasst mich raten.

Bei der Verwaltung kürzt man nur zum Schein,

das muss zur Glaubhaftmachung sein.

 

 

Doch wo die großen Gelder fließen,

will man für Fehler niemals büßen.

Banken und Konzerne werden strahlen,

das Volk soll doch die Zeche zahlen.

 

 

So war’s bisher, so möchte man’s weiter haben,

so können sich Schmarotzer laben.

Wer das nicht will, der bringt sich ein.

Der Gegendruck muss sinnvoll sein.

 

 

Rainer Weigt 01.09.2010 Tel. 01701515677     

 

 

Druck braucht Gegendruck

Verstärkte neoliberale Politik der letzten 20 Jahre lässt den „Wohlstand für Alle“ immer weiter verschwinden. Eine gerechte Lastenverteilung zu Gunsten ärmerer Bevölkerungs-schichten ist in das Gegenteil verkehrt worden. Es gibt einerseits zunehmend horrende Gehälter plus Boni, andererseits immer mehr Hungerlöhne, die nicht zum Leben reichen.

Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer rasanter. Das gilt für alte und neue Bundesländer, aber auch europa- und weltweit.

Besonders die Schwarz-Gelbe Regierung ist um weitere Druckerhöhung auf die bisher schon benachteiligten Bevölkerungsschichten bemüht.

In unserem doch eigentlich reichen Land gibt es immer mehr arme Kinder und natürlich ebenso Erwachsene. Deutschland sinkt im sozialen europäischen Ranking immer weiter.

Doch zwischen alten und neuen Bundesländern gibt es deutliche Unterschiede. Der Paritätische Gesamtverband hat zum 01. Mai 2009 einen Armutsatlas und zum 31. Juni 2010 einen Sozialatlas durch Dr. Rudolf Mertens erstellt. Beide sind nach prozentualer Benachteiligung farbig gestaltet. Dabei sind die Umrisse der ehemaligen DDR deutlich im negativen Sinn, erkennbar. Alles ist jeweils durch Tabellen und Diagramme, bis auf jeden Landkreis, belegt.

Doch auch Kirchen, Basisverbände der großen Parteien, Einzelgewerkschaften und DGB sprechen den Sozialabbau immer deutlicher an. In der Pressemitteilung 53/10 vom 05.08.2010 spricht der DGB Bezirk Berlin-Brandenburg vom „Abbau Ost“ bei den vorgesehenen Sparprogrammen. Da „Die Linke“ den Sozialdumping schon lange anspricht, bekommt sie damit teilweise unfreiwillig, Unterstützung ihrer Mahnungen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen deutlich, was in den neuen Bundesländern an Sozialabbau durchgesetzt werden konnte, ist dann auch in den alten Bundesländern spürbar geworden.

Der notwendige Gegendruck darf aber nicht nur von den oben genannten Verbänden kommen um beachtet zu werden. Jeder einzelne Betroffene und zurzeit noch nicht Betroffene sollte sich einbringen. Beispielsweise in seinen Verbänden, öffentlichen Diskussions-Foren und entsprechenden Demos, um diesen Gegendruck wirksam zu gestalten.

Der DGB Kreisverband Teltow-Fläming veranstaltet am 06.10. 2010, dem „Welttag für menschenwürdige Arbeit“, um 17.00Uhr , im Gebäude der Jüterboger Tafel ein Diskussionsforum. Unter der Überschrift „Wie lange noch“ sollen Politiker und Betroffene ihre Einstellungen zu den sozialen Zuständen im Land, und besonders in den östlichen Bundesländern, geltend machen.

Eingeladen sind alle Bürger, zwei Referenten betroffener Verbände und die Abgeordneten aller demokratischen Parteien vom Wahlkreis 24 (TF II).

Wir bitten um rege Teilnahme, um auch damit den notwendigen Gegendruck zu erzeugen.

 

Rainer Weigt 22.08.10 Tel 01701515677

 

 

 

 

Der gute Rainer hat mal wieder gedichtet:

 

 

Sparprogramme

 

Schwarz – Gelb zeigt es jetzt allen offen,

das Volk braucht nicht auf Besserung hoffen.

Sie sparen nur auf Michels Kosten,

besonders bei dem Volk im Osten.

 

Beim Mindestlohn für Altenpflege,

geht man im Osten alte Wege.

Einen Euro weniger die Stunde,

verkauft man uns als gute Kunde.

 

Rentenangleichung wird auf St. Nimmerlein verschoben,

Steuerhinterzieher werdens sicher loben.

Bei Bildungskosten miese Margen,

so bleibt die Zukunft klar im Argen.

 

Bei prekärem Lohn, welch Sauerei,

ist Wohlstand für alle bald vorbei.

Aber die allergrößte Schande,

ist die steigende Kinderarmut hier im Lande.

 

Heizkosten beim Wohngeld will man sparen.

So trifft man wieder nur die Armen.

Doch geht’s ums Geld der Superreichen,

da will man keinen Euro streichen.

 

Drum sag ichs laut und sag es allen,

lasst Euch das länger nicht gefallen.

Kommt zu den Demos und den Foren.

Wer nichts tut hat sofort verloren.

 

Rainer Weigt 19.07.2010 Tel. 01701515677  

 

 

 

 

 

Nach der Melodie: Komm lieber Mai und mache, die Bäume wieder grün.

 

 

 

 

Macht der Mai alles neu?

 

Komm lieber Mai und mache

den Euro wieder groß.

Frau Merkel hat’s verzögert,

drum ging’s nach hinten los.

Der Euro der fällt weiter,

weil sie nicht regeln will.

So werden wir nicht heiter,

Schwarz-Gelb führt nicht zum Ziel.


 

Rainer Weigt 19.05.2010 Tel. 01701515677    

 

 

 

 


Rainer, der unermüdliche Kämpfer, gibt einen Bericht ab, über den Ostermarsch in Brandenburg!

Aus seinen Zeilen geht immer ein gute Stimmung der gemeinsam Agierenden hervor.

Es ist auch schön, mit einer Gemeinschaft etwas bewegen zu wollen.

„Für eine atomwaffenfreie Welt ohne Krieg – gegen Armut und soziale Ausgrenzung“

Das umfasst doch schon die ganze Palette unserer Wünsche.

 

 

Ostermarsch 2010 in Brandenburg

Am 27.03.2010 hat die Friedenskoordination Potsdam zum

9. Potsdamer Ostermarsch aufgerufen. Da in Potsdam-Geltow der Führungsstab der Bundeswehr die Auslandseinsätze koordiniert, ist Potsdam ein wichtiger Ort des Protestes.

Unter der Losung: „Für eine atomwaffenfreie Welt ohne Krieg – gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ reihte sich dieser Protest in die 50 jährige Ostermarschbewegung ein. Die Auftaktkundgebung war, wie bisher, am Brandenburger Tor.

Lühr Henken, von der deutschlandweiten Initiative „Friedensratschlag“, prangerte den von USA und NATO, mit deutscher Beteiligung, geführten Krieg in Afghanistan an. Er betonte, dass unser Volk diesen Krieg mehrheitlich ablehnt und die vielbeschworenen Aufbauleistungen in keinem Verhältnis zu Leid und Tod der afghanischen Bevölkerung stehen. Doch auch den Tod deutscher Soldaten und die sinnlose Verschwendung von Milliarden Euro für den Krieg sprach er an.

Frank Eschholz von der „Sozialen-Bewegung-Land- Brandenburg“ (SBB) zeigte die Zusammenhänge von Kriegsausgaben und sozialer Not in der Bundesrepublik auf. Er ermunterte zum Weitermachen, auch wenn wir nur wenige sind.

Da so einige Potsdamer nach Neuruppin zum bunten Stadtfest gegen braunen Ungeist gefahren sind, waren nur etwa 120 Teilnehmer am Luise Platz. Doch Klaus Freudigmann aus Berlin sowie Christine und Werner aus Eisenhüttenstadt machten mit ihren Liedern, zu Gitarre und Mundharmonika, gute Stimmung und so konnte nicht mal ein Graupelschauer die gute Laune trüben.

Hans-Georg Schmidt und Michael Meixner führten dann den Demo Zug zum Denkmal für den unbekannten Deserteur.

Mit weiteren Reden gegen Krieg und soziale Ausgrenzung, Live- Musik und besagtem Graupelschauer endete diese Demo.

Am Ostersonntag bin ich dann zum wesentlich bekannteren und größeren Ostermarsch in der Kyritz-Ruppiner Heide gefahren. Wir haben uns bei Schweinrich an der Mahnsäule getroffen. Zum Auftakt riefen christliche und politische Aktivisten zum Weitermachen auf. Der 9. Juli 2009 ist zwar ein Meilenstein in der Geschichte der Kyritz-Ruppiner Heide, aber ist die Heide wirklich frei? Das Bundesverteidigungsmi-nisterium hat zwar den Verzicht auf die Nutzung als Luft-Boden-Schießplatz erklärt, prüft aber weiterhin eine militärische Nutzung.

Die Ziele der Organisatoren sind folgendermaßen formuliert: - für die Beendigung der militärischen Nutzung der Heide,

- für die Munitionsberäumung durch die Bundesrepublik,

- für eine zivile, friedliche Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide. Als weitergehende Vision ist folgender Ruf benannt: „Von der Kyritz-Ruppiner Heide soll Frieden ausgehen“.

Die Bundeswehr hatte einem Osterspaziergang auf ausgewiesenen Wegen, unter strengen Auflagen, zugestimmt.

Diese Auflagen, wie nur bundeswehrfreundliche Transparente und Foto-Verbot, wurden im letzten Moment (Ostersonnabend) zurückgenommen.

Es war ein langer Weg bis zum Pink-Point. Dieser war im Sommer 2007 unter dem Motto „Bomben nein – wir gehen rein“ mit zivilem Ungehorsam besetzt und pink angestrichen worden. Dort konnten wir uns bei Kaffee und Kuchen ausruhen. Grußbotschaften, Glückwünsche und Musik sowie die Einladung der Organisatoren des Ostermarsches in der Colbitz-Letzlinger Heide am Ostermontag rundeten den kühlen aber trockenen Nachmittag ab und die geschätzten 2200 Teilnehmer (Radio RBB) machten sich gruppenweise auf den etwas kürzeren Rückweg.

Ebenfalls Ostermontag hat noch ein Ostermarsch in Berlin, von der „Berliner Friedenskoordination“, stattgefunden. Meine Beine wollten aber nicht mehr.


 

Rainer Weigt 14. 04.2010 Tel. 01701515677

 

 

Danke Rainer und ich möchte etwas hinzufügen:

 

und mach mit. Appell an die Menschen zum Mitmachen!

 

Hört sich doch alles super an, wie das aufgezogen wurde!

 

Gruss

Christel

 

 

Arbeit muss neu bewertet werden   


Wir leben seit jeher in einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Nur dadurch wurden gesellschaftliche Fortschritte, Erfindungen, Industrialisierung, Wohlstand und Unterstützung von Alten und Kranken möglich.


Wenn jeder einzelne für seine Ernährung und Kleidung selbst sorgen müsste, bliebe für anderes kaum Zeit übrig.


Weil wir uns spezialisiert haben und jeder seinen Arbeitsanteil immer besser organisieren konnte, ist die heutige Gesellschaft möglich geworden. Doch schon immer meinten einige ihr Leistungsanteil sei wertvoller und deshalb stehe ihnen ein viel größerer Anteil vom Ertrag zu. Das mag in vernünftigen Grenzen auch sinnvoll und förderlich sein um voran zu kommen. Es darf aber keinesfalls dazu führen, dass der Leistungsanteil vieler immer weiter abgewertet wird, damit wenige immer größere Ertragsanteile für sich beanspruchen.


Schon im Gedicht „Das Riesenspielzeug“ sagt Adelbert von Chamisso „…denn wäre nicht der Bauer, so hättest du kein Brot…“.


Arbeit muss nach ihrem Wert für die gesamte Gesellschaft bewertet werden. Das würde den Straßenkehrer aufwerten, aber Spekulanten hätten schlechte Karten.


Kein Manager könnte erfolgreich sein, ohne die Zuarbeit von vielen unterschiedlichen Spezialisten. Es sind Bauleute für die Entstehung der noblen Büros notwendig, Angestellte um Daten und Informationen zu sammeln, sortieren und auszuwerten. Arbeiter und Handwerker werden benötigt um verschiedene Produkte herzustellen. Damit diese Spezialisten und andere arbeiten und wohne können, werden auch viele unterschiedliche Berufe benötigt. Zum Beispiel Straßenbauer, Busfahrer, Reinigungskräfte und viele andere mehr. Für Gesundheit und Pflege aller Menschen sind Ärzte, Schwestern Altenpfleger und viele weitere nötig. Kurz gesagt, nur im guten Zusammenspiel der Arbeitsanteile, aber auch der gerechten Verteilung der Ertragsanteile, kann unsere Gesellschaft dauerhaft funktionieren. Denn ohne Scheuerfrau oh Schreck, erstickt der Manager im Dreck.


Seit etlichen Jahren wird die ungerechte Verteilung des Ertrags immer mehr zum Problem. Zumal durch Automatisierung und Rationalisierung immer mehr Arbeitslose, durch Wegfall von Arbeitsplätzen, entstehen. Doch diese werden immer mehr diffamiert und ausgegrenzt. Damit wird die Solidarität für ein Leben in Würde untergraben.


Viele Arbeitnehmer müssen trotz Vollzeitarbeit mit Hartz IV aufstocken, weil der Arbeitslohn zum Leben nicht reicht. Einen Mindestlohn haben die herrschenden Vertreter der Oberschicht bisher verhindert. So konnte sich die Reichtumsschere immer weiter öffnen.


Politiker, Manager und andere Vielabsahner weisen auf lange und anstrengende Arbeitstage hin. Doch sie haben durch „Arbeitsessen“ und ähnliche Unterbrechungen des Arbeitstags immer wieder Zeit und Gelegenheit sich zu regenerieren.


Der Arbeiter am Band, der Produktionsarbeiter, der Handwerker, die Reinigungskraft um nur einige zu nennen, haben solche Erholungspausen nicht, denn ihre 8 Stunden sind mit Leistung völlig aus und überlastet. Die viel zitierten „Leistungsträger“ würden so einen 8 Stunden Tag, mit der geforderten Leistung, körperlich gar nicht aushalten.


Dieser verhängnisvolle Verlauf der gesellschaftlichen Entwicklung muss gestoppt und verändert werden.
- Die Erfolgsanteile der Arbeitanteile müssen neu bewertet werden, damit alle ihre gerechte Vergütung bekommen und für hilfsbedürftige genügend übrig ist.


- Die Wochenarbeitszeit muss stark verkürzt werden, denn nur dann wird Vollbeschäftigung möglich und alle können ihren Leistungsanteil erbringen,


- Die horrenden Kriegs und Rüstungsausgaben müssen gestoppt und für soziale und Armut beseitigende Projekte bereitgestellt werden.

Wird sich unsere Gesellschaft nicht in dieser Art verändern, werden wir uns auf die eine oder andere Art gegenseitig ausrotten.

 


 

Rainer Weigt 17.03.10 Tel 01701515677

 

 


 

Dresden gegen Fremdenhass


- Am Sonnabend den 13. Februar war es für mich wichtig, als geborenen Dresdner und Überlebenden des Bombenangriffs auf die Dresdner Altstadt, Dresden in der Abwehr von Hass und Rachegelüsten zu unterstützen. Es war zwar ein harter Tag, rund 17 Stunden unterwegs, aber dafür voll toller Ereignisse.


- Da in Dresden etwa 200 Busse zusätzlichen Platz brauchten, der witterungsbedingt sehr eingeschränkt war, lotste ein Polizeiauto unsere 3 Busse bis ans Rathaus. So konnten wir mitten in der Altstadt aussteigen und die Busse wurden16.30 Uhr zum Einsteigen auch wieder ans Rathaus geleitet. Ein toller Service der Polizei, die sich auch sonst sehr entgegenkommend zeigte.


- Unsere Bedenken, weil sich erst mal alles zerstreute, sollten durch die Ereignisse in Dresden bald in Begeisterung verwandelt werden.


- In der Neustadt waren die Blockierer so zahlreich, dass der Marsch der Nazis erfolgreich verhindert werden konnte. Offizielle Schätzungen geben etwa 10000 Gegendemonstanten an.

- In der Altstadt versammelte sich, zum Auftakt vor dem Rathaus, eine unübersehbare Menschenmenge. Die Dresdner Oberbürgermeisterin gab mit deutlichen Worten kund, was die Dresdner bewegt. Drei Sätze möchte ich hervorheben. „Bevor Dresden brannte, brannte Sempers Synagoge, brannten Warschau, Rotterdam und Coventry. – Diese Wahrheiten müssen den Ewiggestrigen entgegen gehalten werden. – Dresden will sie nicht.“


- Danach wurde die Menschenkette, entlang des ehemaligen Festungswalls gebildet. Wir sind diese Kette entlang gelaufen. Sie war so massig. Die Bürger standen in 3,4,5er Reihen und extra Ketten um einzelne Gebäude. Es war sehr beeindruckend.


Deshalb konnte die Menschenkette dann auch wesentlich erweitert werden und hat doch nichts an Eindruck verloren.

- Besonders auffällig waren die vielen Bürger mit einer weißenRose. Diese Rose steht für „Versöhnung über den Gräbern.“ Damit bekommt das stille Gedenken einen sehr starken aktiven Wert, denn Versöhnung geschieht nicht nur so nebenbei. Gerade Dresden steht nicht nur für die Vernichtung durch die Bomben, sondern besonders auch für die vielseitigen Bemühungen um Versöhnung.


- An diesem 13. Februar in Dresden ist es als großer Erfolg zu werten, dass beides gelungen ist. Die erfolgreiche Blockade des Aufmarsches der Ewiggestrigen und die beeindruckende Kette des aktiven Gedenkens.


 

Rainer Weigt 16.02.2010 Tel. 01701515677

 

Bilder von der Veranstaltung:

 

 


 

 

 

 

 

Ich füge hier mal einen Artikel ein, der hierzu passt:

 

13. Februar 1945: Inferno Dresden- Zum Jahrestag der Flächenbombardements

 

AUTOR:  Brigitte QUECK

 

Vom 13. bis 15. Februar 1945 wurden vier Luftangriffswellen von der Royal Air Force (RAF) und der United States Army Air Forces (USAAF) auf den Großraum Dresden geflogen. Dabei kamen zwischen 18.000 und 25.000 Menschen ums Leben.-Tlaxcala



Verbrechen an der Zivilbevölkerung, ob in Coventry, Leningrad, Dresden, Pristina, Kabul, oder Bagdad begangen, bleiben immer und überall Verbrechen an der Menschheit. Die Nürnberger Prozesse 1945 nehmen davon explizit keinen Staat, auch nicht die Vereinigten Staaten, aus (Zu Verbrechen an der Zivilbevölkerung siehe : Oberster Richter und US-Hauptankläger während der Nürnberger Prozesse, R. Jackson ). Der Verweis, dass während des 2. Weltkrieges auch in Dresden Rüstungsgüter hergestellt worden sind und eine Bombardierung schon aus diesem Grunde angeblich sinnvoll gewesen sei, deckt sich nicht mit der Wirklichkeit. Man befrage Überlebende und sehe in Dokumente über das zerbombte Dresden ein. Die wenigen Rüstungsfabriken blieben von den Bombardements verschont !!!
Nach dem Sturm der Entrüstung über die völlige Zerstörung der Weltkulturstadt Dresden tauchten plötzlich solche Lügen auf, die Sowjets hätten zugestimmt.
Die Gesprächsaufzeichnungen von Malta und Jalta dagegen beweisen etwas ganz anderes!
Übrigens : die Bezeichnung für den geplanten Einsatz der Atombombe der Amerikaner auf eine noch nicht zerbombte deutsche Stadt war identisch mit der Bezeichnung für die Bombardierung Dresdens.
Wären die Russen später gekommen, was dann?!



Dresdens erster Nachkriegsbürgermeister Walter Weidauer schrieb  im Jahre  1983 das Buch:“Inferno Dresden“.

Dieses Inferno hatte er selbst erlebt. In seinem Buch kann man lesen:

Der Plan der Bombardierung Dresdens sah einen  dreifachen Schlag vor: zwei schwere Nachtangriffe der Bomberverbände der britischen Royal Air Force  und einen schweren Tagesangriff von US – Bombern.  Zwischen dem ersten und dem zweiten Nachtangriff sollten  nicht mehr als 3 Stunden liegen und beim 2. Angriff sollten hauptsächlich Sprengbomben abgeworfen werden, um möglichst viele der an den Lösch – und Rettungsarbeiten teilnehmenden Menschen zu töten und den Flüchtenden den Weg aus der Stadt zu verlegen. Ein wahrhaft diabolischer Plan.

Da dieser barbarische Akt den Protest der fortschrittlichen Kräfte in aller Welt hervorrief, versuchten die herrschenden Kreise der USA und Englands, die Schuld abzuwälzen.

Am 11. Februar wurde vom State Department der USA eine Erklärung abgegeben, nach der angeblich die vernichtende Bombardierung Dresdens in Übereinstimmung mit den sowjetischen Forderungen, die Unterstützung ihrer Truppen durch Luftstreitkräfte zu verstärken, durchgeführt und mit den sowjetischen Organen vorher abgesprochen wurde.

Dabei wurden niemals und nirgends Dokumente für den Beweis dieses Hirngespinstes angeführt. Im Gegenteil. Aus den Protokollen der Sitzungen der amerikanischen und britischen  Stabchefs  in Malta wie auch in Jalta geht eindeutig hervor, dass sie nach Protesten auf russischer Seite auf keinen Fall an ein Übereinkommen mit der Sowjetunion gebunden sein wollten, wenn sie mittel – und ostdeutsche Städte in Schutt und Asche legten !!

Der Oberkommandierende der 1. Ukrainischen Front, Marschall I. Konew schrieb dem Autor dazu einen Brief, in dem er versicherte:

Ich kann mit aller Verantwortung erklären, dass die Bombardierung und die Zerstörung Dresdens im Februar 1945 keinerlei Beziehung zu den Aktionen der sowjetischen Truppen hatte. Die barbarische Zerstörung der Stadt bedeutete keinerlei Unterstützung für unsere Truppen auch in der späteren Zeit, als wir unmittelbar an den Stadtrand Dresdens vorrückten, denn Dresden war keine Festung, und in ihm gab es keine besonders wichtigen industriellen oder militärischen Objekte oder irgendwie bedeutende faschistische Truppen. Die Stadt war zu dieser Zeit mit  Flüchtlingen überfüllt. Dresden hatte folglich nicht die militärische, politische und ökonomische Bedeutung, die seine Zerstörung erfordert hätte“.

Das sowjetische Oberkommando wurde zur Verschleierung der Absichten der westlichen Alliierten im Falle Dresdens sogar regelrecht betrogen. Nachweisbar wurde dem Generalstab der Sowjetarmee am 12. Februar 1945 vom Leiter der Luftwaffenabteilung der amerikanischen Militärmission in Moskau, Generalmajor Edmund W. Hill, mitgeteilt, dass die 8. Luftflotte am 13. Februar die Rangierbahnhöfe in Dresden und Chemnitz angreifen würde. Wegen ungünstigen Wetters musste dieser Angriff verschoben werden.

 

http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=10004&lg=de

 

 

 

 

 

 

Rosenmontag 2010


 

Zum Rosenmontag grüß ich heute,

mit Hallo die Montagsdemo Leute.

Die Montags zu der Demo gehen,

weil sie die Welt nicht mehr verstehen.

Sie hören viele große Worte

und kriegen nichts ab von der Torte.


 

Im Gegenteil, sie werden belogen,

am Ende mit Hartz IV betrogen.

Merkel will Freiheit Recht und Menschlichkeit verbuchen,

während wir dies vergeblich suchen.

Westerwelle und Koch sie jetzt noch Toppen,

drum müssen wir die baldigst stoppen.


 

Mit närrischen Grüßen Rainer Weigt 15.02.2010 Tel. 01701515677

 

Toll Rainer,

würde das mal auf einen fruchtbaren Boden fallen und die Menschen zur Umkehr bewegen.

Dann wären wir einen Schritt weiter.

Gruss

Christel

 

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Wieder einmal ein "Gedicht" von Rainer -

immer wieder ein Gedicht!

Hört sich zwar blöde an, ist aber so!

Nimm das Kompliment einfach an Rainer.

 

 

 

100 Tage Bilanz

< <> >

Bilanz Schwarz-Gelb, die zieh ich heuer,

den Brüdern ist ja nichts zu teuer,

was Superreichen noch mehr bringt,

während das Volk mit Armut ringt.

< <> >

Man gibt sich immer noch sozial,

doch das Ergebnis ist fatal.

Das Kindergeld ist zwar gestiegen,

nur arme Kinder dürfen es nicht kriegen.

< <> >

Die Erben können jetzt laut lachen,

so gar paar Partys extra machen.

Die Krankenkassen wollen sich laben

und noch 8 Euro Zusatz haben.

< <> >

Rösler, als Minister der ganz Reichen,

will Parität noch weiter streichen.

Die Kopfpauschale ist sein Hobby,

er hört nur auf die Pharma Lobby.

< <> >

Er will die Steuersünder schonen.

Es wird sich später für ihn lohnen.

Für Hotels senkt man die Mehrwertsteuer,

doch Übernachtung, die bleibt teuer.

< <> >

Aufrüstung und Krieg kosten viel Geld,

was den Kommunen ständig fehlt.

Lassen wir es laufen wie bisher,

dann bleibt dem Volk bald gar nichts mehr.

 

Rainer Weigt 02.02.2010 Tel. 01701515677

 

 


Narrenzeit 2010

 

 

Die Narretei ist wieder frei

und sie soll’s sein, beim Feiern.

Doch Politik muss nüchtern sein,

nicht so wie heut, nur närrisch eiern.

 

Bildungspolitik ist wichtig heißt es heuer,

morgen ist Bildung für alle viel zu teuer.

Schwarz-Gelb fördert Kinder aus reichem Haus,

für 3 Millionen arme Kinder bleibt die Hilfe aus.

 

Einen kostenlosen Krippenplatz für alle,

fordern SPD und CDU in jeder Wahlkampfhalle.

Doch bringt die Linke solchen Antrag ein,

lässt man diesen fallen, wie einen heißen Stein.

 

Den Rentenbeginn mit 67 Jahren verkünden,

dabei kann keiner mit 50 eine Arbeit finden.

Auch unsre Jugend trifft es hart,

denn an der Ausbildung wird sehr gespart.

 

Vermögen verpflichtet, das war einmal,

jetzt heißt es Gewinn braucht das Kapital.

Die Arbeitszeit verlängern statt verkürzen,

heißt noch mehr in Arbeitslosigkeit zu stürzen.

 

Doch der Profit fürs große Kapital,

der steigt noch weiter allemal.

Es hat sich lauthals arm gebarmt.

Die Folge ist – das Volk verarmt.

 

Schwarz-Gelb fördert Hotels und Erbe,

haut weiter in die Steuersenkungskerbe.

Ich will mich hier an alle wenden,

denn dieser Teufelskreis muss enden.

 

Rainer Weigt 15.01.2010 Tel. 01701515677

 

 

 

 

 

 

 

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Danke

 

 

 

Die Tafeln tun viel Gutes heute,

 

es gibt so viele bedürftige Leute.

 

Sie helfen Kindern, speisen dort,

 

drum sag ich gern ein Dankeswort.

 

 

 

Doch für die Zukunft möchte ich sehn,

 

dass keiner mehr braucht bitten gehen.

 

Das Tafeln heut so nötig sind,

 

ist was ich nicht in Ordnung find.

 

 

 

Es gibt für alle genug auf Erden,

 

es muss nur gerecht geteilet werden.

 

Solange einige viel profitieren,

 

müssen andere zu viel verlieren.

 

 

 

Rainer Weigt 01.12.09 Tel 01701515677

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein Lied

bekannte Weise, neuer Text

 

Es klappert die Mühle

am rauschenden Bach, klippklapp.

Das Wasser für alle,

wir brauchen es ja, klippklapp.

Ob Seen, ob Gewässer,

ob Fluss oder Bach,

will man uns die nehmen,

dann schlagen wir Krach,

klippklapp, klippklapp, klippklapp.

 

Klarwasser heißt Leben

für Mensch und Natur, klippklapp.

Das Wasser bleibt unser,

da sind wir ganz stur, klippklapp.

Wir brauchen’s zum Trinken,

zum Essen und mehr,

will man uns das nehmen,

dann gibt’s Gegenwehr,

klippklapp, klippklapp, klippklapp.

 

Wir wollen, dass Wasser

gemeineigen bleibt, klippklapp.

Damit nicht Profitgier

die Preise hochtreibt, klippklapp.

Die Menschen auf Erden

gemeinsam ins Boot,

denn ganz ohne Wasser

sind bald alle tot,

klippklapp, klippklapp, klippklapp.

 

Neuer Text Rainer Weigt 11.11.09 Tel. 01701515677 besonders zum Singen

 

 

 

 

 

 

 

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Schwarz – Gelbe Aussichten

 

Die Merkel-Westerwelle rollt heran

und kommt wie ein Sunami an.

Steuergeschenke verteilt man voller Hast,

die Schwachen tragen dann der Krise Last.

 

Vor den Wahlen tönten sie sozial,

die schönen Worte sind heute egal.

Die Reichtumsschere öffnet sich noch weiter,

die Reihen der Armen werden breiter.

 

Sie wollen Leistungsträger schonen,

es würde sich für alle lohnen.

Doch die, die wirklich Leistung bringen,

müssen mit Dumpinglohn ums Überleben ringen.

 

Soll es gerechter sein auf Erden,

muss Arbeit neu bewertet werden,

denn ohne Reinigungskraft, oh Schreck,

erstickt der Manager im Dreck.

 

Haben Bauer und Bäcker zuwenig Lohn,

dann merkens alle Bürger schon,

denn ohne Nahrung, ohne Brot,

da leiden auch die Reichen Not.

 

Schwarz – Gelb wird keine Besserung bringen.

Um unsern Anteil müssen wir selber ringen.

Nur wenn wir uns zum Kampf vereinen,

wird auch für uns die Sonne scheinen.

 

Rainer Weigt 09.11.09 Tel. 01701515677

 

 

 


 

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Schwarz

 

+ Gelb =

 

Lohndumping

 

+ Krise

 

fürs Volk

 

bleiben

 

nur Miese.

Rainer Weigt 01.09.09

 

 

Merkel steht für:

 

-Maximalprofit

-Afghanistankrieg

-Bankenrettung

-Überwachung

-Niedriglohn

-Rentenklau

-Sozialabbau

 

Brauchen wir das?

Rainer Weigt 01.09.09

 

 

 


Geh wählen

 

 

Von vielen Bürgern höre ich die Klage,

was änderts denn, ist ihre Frage.

Ob sie nun wählen gehen oder nicht,

es sei ja schließlich keine Pflicht.

 

 

Pflicht ist es nicht, doch überleg,

ohne Dein Kreuzchen öffnest Du andern den Weg.

Die streben nach Macht und sie missbrauchen sie,

dennoch reden sie immer von Demokratie .

 

 

Drum sieh Dir die Parteien an,

was sie versprachen, was sie getan.

Hat sich im Volk Wohlstand verbreitet,

oder wurde Kinderarmut ausgeweitet.

 

 

Wie steht’s mit Boni, wie mit Lohn?

Die Reichtumsschere öffnet sich zum Hohn.

Dumpinglöhne haben sich verbreitet

und schlimmeres wird vorbereitet.

 

 

Was ist mit dem Afghanistan Krieg?

Verhelfen wir wirklich dem Guten zum Sieg

oder verfolgen wir nur Monopol Interessen?

Ist das Leid der Afghanen angemessen?

 

 

Statt Frieden in der Welt zu schaffen,

bauen und verkaufen wir schlimme Waffen.

Wir liefern sie nach vielen Ländern,

so kann sich nichts zum Guten ändern.

 

 

Was wird getan um Ressourcen zu schonen?

Für Kinder und Enkel würde sichs lohnen.

Ich höre meistens nur Wachstums Geschrei,

so steigt die Erzeugung von CO zwei.

 

 

Politik muss endlich den Menschen nützen

und nicht nur Profiteure schützen.

Sollte Dir das bisher Geschehene stinken,

dann mach Dein Kreuzchen bei der Linken.

 

 

Rainer Weigt 16.08.09 Tel. 0170 1515677

 

 

 

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Wahlgedanken

 


 

 

 

Ob SPD, ob Schwarz, Grün, Gelbe,

 

sie wollen alle nur dasselbe.

 

Sie selbst und ihre Klientel wolln prassen,

 

fürs Volk gibt es nur leere Kassen.

 

 

 

Sie haben immer nur gelogen,

 

um unsre Rechte uns betrogen.

 

Ruft man uns doch, wie jetzt, zur Wahl,

 

dann tönt selbst Westerwelle ganz sozial.

 


 

 

 

Drum wählen gehen ist wichtig,

 

doch Bürger wähle richtig.

 

Wählt keiner eine Kriegspartei,

 

dann ist der Krieg, ganz schnell, vorbei.

 

 

 


 

 

 

Rainer Weigt 07.08.09 Tel. 01701515677

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Aktiv werden

 

 

 


 

 

 

Bundes- und Landtagswahlen stehen an,

 

drum denke jeder, der das kann,

 

nach, was die Politiker uns gebracht

 

und welche Sprüche sie vorher gemacht.

 


 

 

 

Aus Zwei plus Null machten sie Drei

 

bei der Mehrwertsteuer- Eierei.

 


 

Statt Frieden für die Welt zu schaffen,

 

erproben sie die deutschen Waffen.

 


 

 

 

Unsere Heim- PCs werden ausgespäht,

 

Zwietracht wird unters Volk gesät.

 


 

Die Reichtumsschere ist weit offen,

 

der kleine Mann hat nichts zu hoffen.

 


 

 

 

Wer daran etwas ändern will,

 

der bleibe nicht mehr brav und still

 


 

zu Hause auf dem Hintern sitzen.

 

Nur demokratisch tätig sein wird allen nützen.

 

 

 


 


 

Rainer Weigt 15.07.09 Tel. 01701515677

 

 

 

Sehr schön Rainer. Gruss Christel

 

 

 



 

 

 

10 Jahre deutsche Kriegseinsätze

 

 

 

Auf dem Balkan begann der Graus,

 

wir halten uns aus nichts mehr raus.

 

Statt Frieden der Region zu schaffen,

 

erproben wir die deutschen Waffen.

 

 

 

Die Opfer sind den Militärs egal,

 

solch Schaden sei kollateral.

 

Weiter geht’s im Sauseschritt,

 

Auslandseinsätze sind der große Hit.

 

 

 

Um Rohstoff und Transport zu sichern,

 

die Global Player können kichern.

 

Dem Volk sagt man die Wahrheit nie,

 

da heißt’s es geht um Demokratie.

 

 

 

Rainer Weigt 23.03.09 Tel. 01701515677

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

"Soziale Initiative Trebbin"

 

 

 

Einladung!

 


In Potsdam, Stadt am Havel- Ufer,
da gibt es manch ehrlichen Rufer,
doch dieser Ruf soll deutlich sein,
drum laden wir zur Demo ein.

So kommt herbei und zögert nicht,
macht das Erscheinen Euch zur Pflicht.
Gegen Kriege und Sozialabbau,
gestaltet mit uns diese Schau.

Wir zahlen nicht für Eure Krise,
das sei für alle die Devise.
Hartz IV und NATO abgeschafft,
das bringt uns allen neue Kraft.

Am 04.04. – 14.00 Uhr Luisenplatz,
ich bin schon dort mit meinem Schatz,
und bringst Du auch noch Freunde mit,
dann wird’s ein Brandenburger Hit.

Rainer Weigt 15.03.09 Tel. 01701515677


Reiches armes Deutschland

Von Rainer Weigt

Deutschland ist reich an großen Konzernen,
doch diese greifen schon lang nach den Sternen.
Nach Steuergeschenken und Armrechnerei
ist bescheiden sein jetzt völlig vorbei.

Für Auslandseinsätze der Bundeswehr,
zahlt Deutschland gern und immer mehr.
Für Herrn Bush’s Macht und Kriegsgelüste
greift Frau Merkel gern in die volle Kiste.

Deutschland ist reich an großen Gestalten,
die in Geld und Wirtschaft die Spitze halten,
doch auch das Volk konnte früher gut leben,
denn es hat mal guten Ausgleich gegeben.

Doch geht’s heut ums Volk, da muss Deutschland sparen.
Beweise dafür zieht man herbei an den Haaren.
Kein Geld sei mehr da für gute Bildung der Jugend.
Den Geiz verkauft man uns auch noch als Tugend.

Damit es in Deutschland an Arbeit fehlt,
dafür zahlt man Managern viel zu viel Geld.
Der Arbeitslohn, sei erst richtig, sagt man
wenn keiner mehr davon leben kann.

Drum deutsches Volk sieh die Zeichen der Zeit,
zum Kuschen sei nicht länger bereit,
zeig denen die „Reformen“ gegen uns starten
endlich die fälligen roten Karten.


Demokratie?!

Demokratie wird hier zu Land’
oft als recht hinderlich erkannt.
Wäre das Volk der Souverän,
könnte vieles eben nicht geschehn.

 

 

 

Frau Merkel möchte mit Herrn Bush gern siegen,
doch unser Volk hält nichts von Kriegen.
Für Kriege braucht man sehr viel Geld,
das dann für Volkes Wohlstand fehlt.

 

 

 

>Drum predigt man dem Volk Verzicht,
nur für Kapitalvertreter gilt das nicht.
Die ziehen voll Geldgier an den Fäden,
woran die „Volksvertreter“ schweben.

 

 

 

Jetzt wird der Bahn- Fuhrpark verscheuert,
später die Fahrkarten verteuert.
So kann man dann mit Dividenden prahlen,
für die Gleise soll das Volk bezahlen.

 

 

 

Das Tafelsilber ging so flöten,
soziale Kassen sind in Nöten.
Fällt unser Volk mal aus der Rolle,
verstärkt Herr Schäuble die Kontrolle.

 

 

 

Damit das Grundgesetz verliert an Wert,
wurde der Vertrag von Lissabon beschert.
Kann dann der Sicherheitsrat erst tagen,
braucht keiner mehr das Parlament zu fragen.

 

 

 

Dann wird diktiert und Krieg gemacht,
des Volkes Leid wird nicht geacht.
Drum ziehet aus vergangener Zeit die Lehren
und fangt an, dem Unheil jetzt zu wehren.

 

Rainer Weigt 12.05.08

 

 

 

Und nun noch etwas Älteres - passt jedoch immer noch - nur die Orte wechseln!

 

 


 

Gegenwind für G8

In Heiligendamm, in unserem Land,
treffen sich die Herrscher vom höchsten Stand.
Man nennt sie auch die „Großen Acht“,
den Völkern haben sie nur Schaden gebracht.

Drum zäumt man sie auch recht gut ein,
der normale Bürger darf da nicht rein.
Die Bewachung kostet sehr viel Geld,
so schirmt man sie vorm Zorn der Welt.

Wir aber wollen es ganz deutlich zeigen,
die Erde ist aller Menschen Eigen.
Wer nach Krieg und Höchst-Profiten strebt,
erreicht nur, dass bald nichts mehr lebt.

Drum kommt gelaufen und gefahren,
damit wir unsere Welt bewahren,
vor Raubbau und vor Größenwahn
und jeder Mensch gut leben kann.

So kommt recht zahlreich und seid laut,
weil man uns hier die Zukunft klaut.
Helft mit den Raub an Volk und Erde zu verhindern.
Wir schulden es der Umwelt und den Kindern.

 


Rainer Weigt 26.04.07 Tel. Nr. 01701515677

 

 

 

 

 

Karnevalsauftakt

Nun ist es endlich doch so weit,
wir haben die 5.te Jahreszeit.
Die Narren sagen hier und dort,
ganz deutlich manches wahre Wort.

Rentenangleichung als Werbeslogan,
hört sich ja auch ganz rührend an,
doch weil man es nicht wirklich will,
ist 2020 ein sehr fernes Ziel.

Zum Mindestlohn kein „Ja“ auf deutschen Erden,
„Tarifparteien sollen sich einig werden“.
Doch legen Lokführer und Metaller richtig los,
ist das Geschrei von Politik und Medien riesengroß.

Hohe Bildung sei die richtige Tugend,
so tönt man, denn Zukunft sei die Jugend.
Man fördert Kinder aus reichem Haus,
für arme Kinder bleibt die Hilfe aus.

Die Kassen sind leer für arme Leute,
doch nicht für der Banker zockende Meute,
haben die eine Finanzkrise provoziert,
werden sie mit 500 Milliarden gut geschmiert.

An „Auslandseinsätzen“ tragen wir schwer,
dafür heißt es heut:„Wir sind wieder Wer“.
Mit Hilfe der NATO und Amerika,
führen wir Kriege hier und da.

Weil die Politik das Volk anschmiert,
mit schönen Worten die Wahrheit kaschiert,
darum dürfen Narren heute nicht pennen
und alles mit Rang und Namen benennen.

Rainer Weigt 11.11.08 Tel. 01701515677



(Un)Einiges Europa?!

Die EU ist im Grund ein recht gut Ding,
doch manches schon daneben ging,
da waren Äpfel viel zu klein
und Gurken durften krumm nicht sein.

Doch war der Weg auch oft recht schwer,
Erfolge freuen uns immer sehr.
Sind Europas Völker gut vereint,
die Friedenssonne über allen scheint.

Doch macht man sich’s, wie oft, zu leicht,
wird schnell das Gegenteil erreicht.
Wenn einige viel profitieren,
müssen andere zu viel verlieren.

Beispiel Richtlinie Bolkestein,
so darf Gleichmacherei nicht sein,
wer mit Dumpinglöhnen kalkulieren tut,
macht unsern Binnenmarkt kaputt.

Die Bänker haben zu hoch gezockt,
die Finanzwirtschaft ist ausgeknockt.
500 Milliarden Bürgschaft Wahnsinnszahl,
3 Millionen arme Kinder sind egal.

Politiker wollen der EU Verfassung geben,
damit solln die vereinten Völker leben,
ist die nicht gut aus Bürger Sicht,
will das Volk solche Verfassung nicht.

Aller Menschen Würde sei das Maß der Dinge.
nicht nur was es globaler Wirtschaft bringe.
Wird man der Völker Wohl anstreben,
kann auch die Wirtschaft damit leben.

Drum überdenket jeden Schritt genau,
hört auf mit Grundgesetzabbau.
Wenn das Parteien nicht kapieren,
dann muss eben das Volk regieren.

Rainer Weigt 16.12..05/15.10.08 01701515677


 

Zum Nein der Iren


EU der Völker-

wäre fein,


EU der Macht-

das darf nicht sein.


Rainer Weigt 20.06.08



Wahl - Qual in Brandenburg

Die Kommunen rufen bald zur Wahl,
Reformparteien machen plötzlich auf sozial,
doch wer den schönen Worten traut,
der hat bisher auf Sand gebaut.

Die Wähler haben kaum noch Lust,
es bringt ja nichts, so ist ihr Frust.
Es wird so manches schnell versprochen,
doch nach der Wahl das Wort gebrochen.

Drum fragt bei Kandidaten recht klug an,
wer wen vertreten will und kann.
Nur wem die Zukunft ganz egal,
der drückt sich vor der Qual der Wahl.

Rainer Weigt 13.06.08 Tel. 01701515677
Demokratie?!

Demokratie wird hier zu Land’
oft als recht hinderlich erkannt.
Wäre das Volk der Souverän,
könnte vieles eben nicht geschehn.

Frau Merkel möchte mit Herrn Bush gern siegen,
doch unser Volk hält nichts von Kriegen.
Für Kriege braucht man sehr viel Geld,
das dann für Volkes Wohlstand fehlt.

Drum predigt man dem Volk Verzicht,
nur für Kapitalvertreter gilt das nicht.
Die ziehen voll Geldgier an den Fäden,
woran die „Volksvertreter“ schweben.

Jetzt wird der Bahn- Fuhrpark verscheuert,
später die Fahrkarten verteuert.
So kann man dann mit Dividenden prahlen,
für die Gleise soll das Volk bezahlen.

Das Tafelsilber ging so flöten,
soziale Kassen sind in Nöten.
Fällt unser Volk mal aus der Rolle,
verstärkt Herr Schäuble die Kontrolle.

Damit das Grundgesetz verliert an Wert,
wurde der Vertrag von Lissabon beschert.
Kann dann der Sicherheitsrat erst tagen,
braucht keiner mehr das Parlament zu fragen.

Dann wird diktiert und Krieg gemacht,
des Volkes Leid wird nicht geacht.
Drum ziehet aus vergangener Zeit die Lehren
und fangt an, dem Unheil jetzt zu wehren.

Rainer Weigt 12.05.08 Tel. 01701515677



1.Mai 2008

Der erste Mai, von früher her,
brachte mit sich Mühsal und Beschwer.
War dieser Kampf auch nicht nur leicht,
es wurde manches doch erreicht.

Doch seit wir feiern, bei Kaffee und Kuchen,
können wir solch Erfolge suchen.
Die Preise steigen immer mehr
für Wohnung, Energie, Verzehr.

Das Einkommen wird abgesenkt,
man kriegt im Leben nichts geschenkt.
Wer wie bisher verzichten will,
der bleibe weiter brav und still.

Wer andres will zeigt Herrschern zum Verdruß,
dass sich im Staat viel ändern muss.
Drum rufe ich setzt Euch zur Wehr,
bei Wahlen, Streiks und manchem mehr.

Rainer Weigt 03.04.2008


Sehe ich Deutschland wird mir bang,
seit 1990 geht es im Rückwärtsgang
beim Volk, denn das wird abgezockt,
dafür die Kapitalrendite aufgestockt.

Die Binnenwirtschaft leidet sehr,
denn Arme gibt es immer mehr.
Für Arbeit kriegt man wie zum Hohn,
seit Jahren immer weniger Lohn.

Die CDU sagt es ganz offen,
auf Mindestlohn braucht keiner hoffen,
nur wer Sklavendienste leistet ohne murren
bekommt was gegen Magenknurren.

Für Politiker mit solchem Übermut,
wäre solcher Dienst bestimmt mal gut,
doch laufende Kontrolle ist dabei Pflicht,
denn richtig malochen können diese nicht.

Beispiel: Gesundheits-Reformen-Blase,
die Ärzte gehen auf die Straße,
weil sie nichts von dem Kuchen haben,
nur Pharma-Konzerne können sich dran laben.

Den Konzernen hat man die Steuer geschenkt,
die Spitzensteuer unverschämt abgesenkt.
Durch die erhöhte Mehrwertsteuer,
wurde das Leben richtig teuer.

Wird Politik weiter vom Kapital bestimmt,
das Volk noch größeren Schaden nimmt.
Um solchen Schaden abzuwenden,
wehrt Euch mit Füßen und mit Händen.

Drum Deutscher Michel werde munter,
komm zu uns auf die Straße runter
und zeig den Herren zum Verdruss,
dass sich im Staat viel ändern muss.

Rainer Weigt 16.06.2006 / 17.03.08 Tel. 01701515677


Deutschland ist reich an großen Konzernen,
doch diese greifen schon lang nach den Sternen.
Nach Steuergeschenken und Armrechnerei
ist bescheiden sein jetzt völlig vorbei.

Für Auslandseinsätze der Bundeswehr,
zahlt Deutschland gern und immer mehr.
Für Herrn Bush’s Macht und Kriegsgelüste
greift Frau Merkel gern in die volle Geld-Kiste.

Deutschland ist reich an großen Gestalten,
die in Geld und Wirtschaft die Spitze halten,
doch auch das Volk konnte früher gut leben,
denn es hat mal guten Ausgleich gegeben.

Doch geht’s heut ums Volk, da muss Deutschland sparen.
Beweise dafür zieht man herbei an den Haaren.
Kein Geld sei mehr da für gute Bildung der Jugend.
Den Geiz verkauft man uns auch noch als Tugend.

Damit es in Deutschland an Arbeit fehlt,
dafür zahlt man Managern viel zu viel Geld.
Der Arbeitslohn, sei erst richtig, sagt man
wenn keiner mehr davon leben kann.

Drum deutsches Volk sieh die Zeichen der Zeit,
zum Kuschen sei nicht länger bereit,
zeig denen die „Reformen“ gegen uns starten
endlich die fälligen roten Karten.

Rainer Weigt 08.08.06 / 16.03.08 Tel. 01701515677

 Demokratie?!

Demokratie wird hier zu Land’
oft als recht hinderlich erkannt.
Wäre das Volk der Souverän,
könnte vieles eben nicht geschehn.

Frau Merkel möchte mit Herrn Bush gern siegen,
doch unser Volk hält nichts von Kriegen.
Für Kriege braucht man sehr viel Geld,
das dann für Volkes Wohlstand fehlt.

Drum predigt man dem Volk Verzicht,
nur für Kapitalvertreter gilt das nicht.
Die ziehen voll Geldgier an den Fäden,
woran die „Volksvertreter“ schweben.

Jetzt wird der Bahn- Fuhrpark verscheuert,
später die Fahrkarten verteuert.
So kann man dann mit Dividenden prahlen,
für die Gleise soll das Volk bezahlen.

Das Tafelsilber ging so flöten,
soziale Kassen sind in Nöten.
Fällt unser Volk mal aus der Rolle,
verstärkt Herr Schäuble die Kontrolle.

Damit das Grundgesetz verliert an Wert,
wurde der Vertrag von Lissabon beschert.
Kann dann der Sicherheitsrat erst tagen,
braucht keiner mehr das Parlament zu fragen.

Dann wird diktiert und Krieg gemacht,
des Volkes Leid wird nicht geacht.
Drum ziehet aus vergangener Zeit die Lehren
und fangt an, dem Unheil jetzt zu wehren.

Rainer Weigt 12.05.08 Tel. 01701515677



1.Mai 2008

Der erste Mai, von früher her,
brachte mit sich Mühsal und Beschwer.
War dieser Kampf auch nicht nur leicht,
es wurde manches doch erreicht.

Doch seit wir feiern, bei Kaffee und Kuchen,
können wir solch Erfolge suchen.
Die Preise steigen immer mehr
für Wohnung, Energie, Verzehr.

Das Einkommen wird abgesenkt,
man kriegt im Leben nichts geschenkt.
Wer wie bisher verzichten will,
der bleibe weiter brav und still.

Wer andres will zeigt Herrschern zum Verdruß,
dass sich im Staat viel ändern muss.
Drum rufe ich setzt Euch zur Wehr,
bei Wahlen, Streiks und manchem mehr.

Rainer Weigt 03.04.2008


Sehe ich Deutschland wird mir bang,
seit 1990 geht es im Rückwärtsgang
beim Volk, denn das wird abgezockt,
dafür die Kapitalrendite aufgestockt.

Die Binnenwirtschaft leidet sehr,
denn Arme gibt es immer mehr.
Für Arbeit kriegt man wie zum Hohn,
seit Jahren immer weniger Lohn.

Die CDU sagt es ganz offen,
auf Mindestlohn braucht keiner hoffen,
nur wer Sklavendienste leistet ohne murren
bekommt was gegen Magenknurren.

Für Politiker mit solchem Übermut,
wäre solcher Dienst bestimmt mal gut,
doch laufende Kontrolle ist dabei Pflicht,
denn richtig malochen können diese nicht.

Beispiel: Gesundheits-Reformen-Blase,
die Ärzte gehen auf die Straße,
weil sie nichts von dem Kuchen haben,
nur Pharma-Konzerne können sich dran laben.

Den Konzernen hat man die Steuer geschenkt,
die Spitzensteuer unverschämt abgesenkt.
Durch die erhöhte Mehrwertsteuer,
wurde das Leben richtig teuer.

Wird Politik weiter vom Kapital bestimmt,
das Volk noch größeren Schaden nimmt.
Um solchen Schaden abzuwenden,
wehrt Euch mit Füßen und mit Händen.

Drum Deutscher Michel werde munter,
komm zu uns auf die Straße runter
und zeig den Herren zum Verdruss,
dass sich im Staat viel ändern muss.

Rainer Weigt 16.06.2006 / 17.03.08 Tel. 01701515677


Deutschland ist reich an großen Konzernen,
doch diese greifen schon lang nach den Sternen.
Nach Steuergeschenken und Armrechnerei
ist bescheiden sein jetzt völlig vorbei.

Für Auslandseinsätze der Bundeswehr,
zahlt Deutschland gern und immer mehr.
Für Herrn Bush’s Macht und Kriegsgelüste
greift Frau Merkel gern in die volle Geld-Kiste.

Deutschland ist reich an großen Gestalten,
die in Geld und Wirtschaft die Spitze halten,
doch auch das Volk konnte früher gut leben,
denn es hat mal guten Ausgleich gegeben.

Doch geht’s heut ums Volk, da muss Deutschland sparen.
Beweise dafür zieht man herbei an den Haaren.
Kein Geld sei mehr da für gute Bildung der Jugend.
Den Geiz verkauft man uns auch noch als Tugend.

Damit es in Deutschland an Arbeit fehlt,
dafür zahlt man Managern viel zu viel Geld.
Der Arbeitslohn, sei erst richtig, sagt man
wenn keiner mehr davon leben kann.

Drum deutsches Volk sieh die Zeichen der Zeit,
zum Kuschen sei nicht länger bereit,
zeig denen die „Reformen“ gegen uns starten
endlich die fälligen roten Karten.
Rainer Weigt 08.08.06 / 16.03.08 Tel. 01701515677
 

 
 
Demokratie?!

Demokratie wird hier zu Land’
oft als recht hinderlich erkannt.
Wäre das Volk der Souverän,
könnte vieles eben nicht geschehn.

Frau Merkel möchte mit Herrn Bush gern siegen,
doch unser Volk hält nichts von Kriegen.
Für Kriege braucht man sehr viel Geld,
das dann für Volkes Wohlstand fehlt.

Drum predigt man dem Volk Verzicht,
nur für Kapitalvertreter gilt das nicht.
Die ziehen voll Geldgier an den Fäden,
woran die „Volksvertreter“ schweben.

Jetzt wird der Bahn- Fuhrpark verscheuert,
später die Fahrkarten verteuert.
So kann man dann mit Dividenden prahlen,
für die Gleise soll das Volk bezahlen.

Das Tafelsilber ging so flöten,
soziale Kassen sind in Nöten.
Fällt unser Volk mal aus der Rolle,
verstärkt Herr Schäuble die Kontrolle.

Damit das Grundgesetz verliert an Wert,
wurde der Vertrag von Lissabon beschert.
Kann dann der Sicherheitsrat erst tagen,
braucht keiner mehr das Parlament zu fragen.

Dann wird diktiert und Krieg gemacht,
des Volkes Leid wird nicht geacht.
Drum ziehet aus vergangener Zeit die Lehren
und fangt an, dem Unheil jetzt zu wehren.

Rainer Weigt 12.05.08 Tel. 01701515677


1.Mai 2008

Der erste Mai, von früher her,
brachte mit sich Mühsal und Beschwer.
War dieser Kampf auch nicht nur leicht,
es wurde manches doch erreicht.

Doch seit wir feiern, bei Kaffee und Kuchen,
können wir solch Erfolge suchen.
Die Preise steigen immer mehr
für Wohnung, Energie, Verzehr.

Das Einkommen wird abgesenkt,
man kriegt im Leben nichts geschenkt.
Wer wie bisher verzichten will,
der bleibe weiter brav und still.

Wer andres will zeigt Herrschern zum Verdruß,
dass sich im Staat viel ändern muss.
Drum rufe ich setzt Euch zur Wehr,
bei Wahlen, Streiks und manchem mehr.

Rainer Weigt 03.04.2008


Sehe ich Deutschland wird mir bang,
seit 1990 geht es im Rückwärtsgang
beim Volk, denn das wird abgezockt,
dafür die Kapitalrendite aufgestockt.

Die Binnenwirtschaft leidet sehr,
denn Arme gibt es immer mehr.
Für Arbeit kriegt man wie zum Hohn,
seit Jahren immer weniger Lohn.

Die CDU sagt es ganz offen,
auf Mindestlohn braucht keiner hoffen,
nur wer Sklavendienste leistet ohne murren
bekommt was gegen Magenknurren.

Für Politiker mit solchem Übermut,
wäre solcher Dienst bestimmt mal gut,
doch laufende Kontrolle ist dabei Pflicht,
denn richtig malochen können diese nicht.

Beispiel: Gesundheits-Reformen-Blase,
die Ärzte gehen auf die Straße,
weil sie nichts von dem Kuchen haben,
nur Pharma-Konzerne können sich dran laben.

Den Konzernen hat man die Steuer geschenkt,
die Spitzensteuer unverschämt abgesenkt.
Durch die erhöhte Mehrwertsteuer,
wurde das Leben richtig teuer.

Wird Politik weiter vom Kapital bestimmt,
das Volk noch größeren Schaden nimmt.
Um solchen Schaden abzuwenden,
wehrt Euch mit Füßen und mit Händen.

Drum Deutscher Michel werde munter,
komm zu uns auf die Straße runter
und zeig den Herren zum Verdruss,
dass sich im Staat viel ändern muss.

Rainer Weigt 16.06.2006 / 17.03.08 Tel. 01701515677


Deutschland ist reich an großen Konzernen,
doch diese greifen schon lang nach den Sternen.
Nach Steuergeschenken und Armrechnerei
ist bescheiden sein jetzt völlig vorbei.

Für Auslandseinsätze der Bundeswehr,
zahlt Deutschland gern und immer mehr.
Für Herrn Bush’s Macht und Kriegsgelüste
greift Frau Merkel gern in die volle Geld-Kiste.

Deutschland ist reich an großen Gestalten,
die in Geld und Wirtschaft die Spitze halten,
doch auch das Volk konnte früher gut leben,
denn es hat mal guten Ausgleich gegeben.

Doch geht’s heut ums Volk, da muss Deutschland sparen.
Beweise dafür zieht man herbei an den Haaren.
Kein Geld sei mehr da für gute Bildung der Jugend.
Den Geiz verkauft man uns auch noch als Tugend.

Damit es in Deutschland an Arbeit fehlt,
dafür zahlt man Managern viel zu viel Geld.
Der Arbeitslohn, sei erst richtig, sagt man
wenn keiner mehr davon leben kann.

Drum deutsches Volk sieh die Zeichen der Zeit,
zum Kuschen sei nicht länger bereit,
zeig denen die „Reformen“ gegen uns starten
endlich die fälligen roten Karten.

Rainer Weigt 08.08.06 / 16.03.08 Tel. 01701515677
 

 

Narrenzeit?

Die Narretei ist wieder frei
und sie soll’s sein, beim Feiern.
Doch Politik muss nüchtern sein,
nicht so wie heut nur närrisch eiern.

Es wird geschwätzet und geschrieben
und jede Woche ne’ neue Sau durchs Land getrieben.
Bildungspolitik ist wichtig heißt es heuer,
morgen ist Bildung für alle viel zu teuer.

Einen kostenlosen Krippenplatz für alle,
fordern sPD und cDU in jeder Wahlkampfhalle.
Doch bringt die Linke solchen Antrag ein,
lässt man diesen fallen wie einen heißen Stein.

Den Rentenbeginn mit 67 Jahren verkünden,
dabei kann keiner mit 50 eine Arbeit finden.
Auch unsre Jugend trifft es hart,
denn an der Ausbildung wird sehr gespart.

Vermögen verpflichtet, das war einmal,
jetzt heißt es Gewinn braucht das Kapital.
Die Arbeitszeit verlängern statt verkürzen,
heißt noch mehr in Arbeitslosigkeit zu stürzen.

Doch der Profit fürs große Kapital,
der steigt noch weiter allemal.
Es hat sich lauthals arm gebarmt.
Die Folge ist – das Volk verarmt.

Um diesen Teufelkreis zu enden,
wollen wir uns hier an alle wenden.
Lasst Euch bei unsrer Demo sehen
und ruft: “So darf’s nicht weitergehen“.

Rainer Weigt 05.02.06 / 24.01.07 Tel. 01701515677



Mit Helau grüße ich Euch alle recht herzlich.

Als Narr steh ich hier in der Bütt,
ein paar Vergleiche bring ich mit.
Auch wenn es nicht komplett sein kann,
so regt es doch zum Denken an.

Im Herbst 1989 sind wir auf die Straße gegangen, weil wir eine bessere DDR wollten, jetzt wollen wir eine bessere BRD und stehen auf der Straße.

Damals standen wir am Abgrund, jetzt sind wir einen Schritt weiter.

In der Republik hatten fast alle eine Arbeitsstelle, auch Mütter mit Kindern. In der BRD gibt es immer weniger Kinder, dafür aber um so mehr arbeitslose Eltern.

In den Geschäften von Konsum und HO haben wir Schlange gestanden um „Bück-Dich-Waren“ zu bekommen, jetzt sitzen wir stundenlang auf dem Arbeitsamt rum und statt gefördert zu werden, müssen wir Forderungen erfüllen.

Was haben wir früher saufen müssen. Ihr wisst doch – mit den Freunden – Wässerchen – Sto Gramm, heute sitzen wir auf dem Trockenen, weil das Wasser immer teurer wird.

Wenn deine Frau früher nachts vom Betriebsvergnügen nach Hause schlenderte und nicht zu viel gebechert hatte, konntest du ruhig an der Matratze horchen, weil sie sicher und unversehrt am nächsten Morgen neben dir lag. Heute bist du als Mann froh, am hellerlichten Tag unversehrt nach Hause zu kommen.


Die Autos waren knapp in der DDR, dass ist jetzt auch ganz anders. Kannst du dir noch ein Auto und den Sprit dazu leisten und willst mal deine lieben Verwandten besuchen, stehst du erst stundenlang im Stau und dann findest du keinen Parkplatz.

Damals durften nur ältere und Rentner zu einem kurzen Besuch in den Westen fahren. Heute muss unsere Jugend in den Westen ziehen, um eine Lehrstelle zu bekommen.

Früher trauten wir uns nicht zu meckern, weil keiner wusste wer alles zuhört. Heute werden wir flächendeckend elektronisch überwacht, dafür kann jeder ganz laut sagen was ihn bedrückt und Sorgen bereitet. Es wird überhört.

Bei besonderen Sorgen konnte man früher eine Eingabe beim Staatsrat machen und mit etwas Glück und wenn es gerade in die Richtlinien passte, wurde geholfen. Heute kämpft man nur ewig gegen bürgerfeindliche Paragraphen und keiner traut sich eine hilfreiche Entscheidung zu fällen.

Ja auch bei den Wahlen ist alles ganz anders und trotzdem hat sich nichts geändert. Früher solltest du nur die Kandidaten der Nationalen Front bestätigen, ohne die vorhandenen Wahlkabinen zu benutzen. Heute musst du die Kabine benutzen und es ist egal ob und wen du wählst, die etablierten Parteien machen alle die gleiche, vom Großkapital bestimmte, für das Volk verhängnisvolle Politik.

Ich meine, solange das Großkapital die Politik bestimmt, wird das Wohlergehen des Volkes weiter den Bach runter gehen und nur dumme Narren werden still halten. Ich fühle mich bei Euch in guter Gesellschaft, denn Ihr wehrt euch. Ich grüße Euch herzlich mit Helau.

Rainer Weigt 15.01.2008 Tel. 01701515677



Aufschwung!

Wessen Aufschwung?

Der Aufschwung der ist angekommen,
bei Politik und Management,
sie haben reichlich sich genommen
und auch nicht einen Cent verpennt.

Diäten wurden schnell beschlossen,
Gewinn an Manager vergeigt,
beim Volk ist kaum was angekommen,
die Zahl der armen Kinder steigt.

Für die gibt es ja Suppenküchen
und Tafeln hier und dort im Land,
dass das Eigentum jedoch verpflichtet,
ist bei dieser Herrschaft nicht bekannt.

Der Lohn reicht oft nicht mehr zum Leben,
obwohl die Arbeitszeit noch steigt.
Der Mindestlohn, der wird zerredet,
bis nach der Wahl sich andres zeigt.

Drum wehrt Euch, weil die Zeit gekommen,
auch Wahlen stehen bald schon an.
Denkt nach, wer hat uns nur genommen
und wem das Volk vertrauen kann.

Rainer Weigt 16.01.2008 Tel. 01701515677

Diäten statt Diät

Diät heißt doch in Maßen leben,
damit Ansehen, Figur erhalten bleibt.
Diäten sind jedoch ganz anders,
weil blanke Gier unsere Vertreter treibt.

Nach vier Jahren, knapp 10 Prozent,
das sei doch angemessen.
Bei so viel Arbeit, so viel Stress,
das sollen die Bürger nicht vergessen.

So leben sie in Saus und Braus
und feiern Feste mit den Bossen.
Dass Kinderarmut ständig steigt – egal,
sie sind ja nicht betroffen.

Bei Sozialkosten, Renten, Lohn,
da ist noch viel zu holen.
Zur Not macht man schnell ein Gesetz,
dann ist doch nichts gestohlen

Für das Volk beschließt man nur Verzicht,
weil arm der Staat und leer die Kassen.
Für Abgeordnete gilt das nicht,
sie wollen maßlos Gelder fassen.

Drum hört die Mahner, die nicht still,
tut euch mit ihnen wehren.
Sie nehmen ihren Auftrag ernst,
des Volkes Wohl zu mehren.

Rainer Weigt 04.04.2006 / 18.11. 2007 Tel. 01701515677
Weiterverwendung für nicht kommerzielle Zwecke erwünscht.



Zum Tag der Einheit


Der Tag der Einheit ist ein Fest
was mich nachdenklich werden lässt.
Die Einheit war ersehnt in West und Ost.
Heut fragt man nur, was hat’s gekost.

Sie war doch unser aller Sehnen.
Als es soweit war, flossen Freudentränen.
Das Leben war die reinste Wonne,
uns allen schien die Einheitssonne.

Was trübte denn der Freude Lauf?
Was führt zum Ruf, baut die Mauer neu auf?
Wir stimmen sicher überein,
bei Geld kann Freundschaft nicht gedeihn.

Statt dass Vernunft man walten lasse,
hieß es im Westen, Einheit – Portokasse.
Und wir im Osten dachten froh,
jetzt geht es aufwärts – irgendwo.

Doch statt geschickt die Wirtschaft umzubauen,
wurde im Osten alles kurz und klein gehauen.
Hatte doch noch etwas Wert am Ende,
fiel es meist Geiern in die Hände.

Deshalb ist’s wahr – Aufbau im Osten,
verschlingt doch ungeheure Kosten
wenn Sorglosigkeit zu Buche steht,
dazu Vereinigungskriminalität.

Jetzt sind die Kassen leer und alle Politiker stöhnen,
versuchen wortreich die Wahrheit zu beschönen.
Geplündert sind Sozial und Rentenkassen,
drum will das Volk man bluten lassen.

Hört endlich auf uns zu entzwein
und bringt Vernunft dabei mit ein,
fürs ganze Volk tut euch bemühen,
dann kann die Einheit wirklich blühen.

Rainer Weigt 30.09.05 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel 01701515677

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