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Aktuell sind 33 Gäste und keine Mitglieder online

   

Ich habe die telefonische Genehmigung von Rainer Weigt erhalten, seine Gedichte kopieren und bei mir veröffentlichen zu dürfen. Nun sollt Ihr auch einmal lesen, was dieser Mann noch so schreibt. Eigentlich ist es egal, wo die Menschen leben und wie ihre Organisation heisst. Man merkt, dass alle sich das gleiche wünschen. Schaut vielleicht mal dort vorbei. Rainer ist seit Jahren ein aktiver Kämpfer. Hier gehts entlang:

http://www.soziale-bewegung-land-brandenburg.de/index.php?name=News&catid=&topic=4

Fasching feiern 2014

Der Karneval ist hierzuland,

meist als recht unbeschwert bekannt.

So manche feiern frisch und froh,

Frau Merkels Raute… weiter so.

Die GroKo ist bestätigt worden,

ja das erfreut der Herrscher Horden.

Sie bleiben weiter abgehoben,

Probleme lösen bleibt verschoben.

Ja fröhlich feiern lässt sichs leicht,

wenn man im Leben „viel“ erreicht.

Doch dabei wird gewissentlich vergessen,

ein Drittel Bürger haben abgegessen.

Sie rackern meist besonders hart,

doch an dem Lohn wird viel gespart.

Wer aber erstmal rausgedrängt,

der bleibt für immer abgehängt.

Im Bundestag wurde früher kontrovers diskutiert.

Bei der GroKo geht es dagegen wie geschmiert.

Regierungsgeschwafel ist der vorherrschende Ton.

Nur wenig Redezeit bleibt für die Opposition.

Mindestlohn in drei Jahren vielleicht,

hat insbesonders nicht gereicht.

Energiewende bremsen für und durch Konzerne.

Da bleibt die Wende noch sehr ferne.

Der Steuerbauch bleibt auch bestehen,

eine Reform ist nicht vorgesehen.

Ein Lohnzuschlag beim kleinen Mann,

bleibt damit weggesteuert dann.

So geht es weiter wie bisher.

Wer wenig hat, der hat es schwer.

Nach oben wird weiter umverteilt,

weil keiner da ist, der das heilt.

Wer diese Richtung ändern will,

der bleibe nicht im Sessel still.

Drum ruf ich lasst alle Streiterein.

Gemeinsam besonnen handeln bringt Siege ein.

Rainer Weigt 01.01..2014  Toll gemacht Rainer - Christel

 

Großer Koalitionsschacher

Die Schwarzen haben es gebracht,

sie bleiben weiter an der Macht.

Sie wollen den Superreichen nützen,

indem sie deren Reichtum schützen.

Alle Parteien klangen sehr sozial.

Wer meinte es Ernst? Nun rate mal.

Die Schwarzen sagen es gäbe reichlich Steuergeld,

obwohl es doch bei Allem fehlt.

Familien, Gesundheit, Infrastruktur und Bildung,

kommen ohne mehr Geld niemals in Schwung.

Soziales, Rente zum Leben und andere Sachen,

Ohne viel mehr Geld ist nichts zu machen.

Die CSU erzwingt eine Maut,

dafür werden weniger Kitas gebaut.

Rentenreform kommt auch nicht zum Ziel,

weil jeder ganz etwas anderes will.

Die CDU stellt sich beim Mindestlohn quer.

Im Osten weniger, dafür im Westen wenig mehr.

Jetzt flächendeckend 8,50 € Mindestlohn,

steht in sehr fernen Sternen schon.

Ungleiche Schulbildung in deutschen Ländern,

auch da wird sich nichts zum Guten ändern.

Man schachert weiter um Posten und Macht,

nur an das Volk wird nicht gedacht.

Lobbyisten bekämpfen Gesetzesvorlagen schon.

Fam. Quant zahlte an Schwarz/Gelb den Lohn.

Eine Reichensteuer wird es mit der CDU nicht geben,

dafür Löhne die nicht reichen zum Leben.

Die Mächtigen werden dem Volke nichts schenken,

auch wenn jetzt viele an Weihnachten denken.

Unseren Unmut müssen wir ganz deutlich zeigen,

dann wird sich Fortuna auch uns zuneigen.

Die Umverteilung nach oben muss sich ändern,

nicht nur in unseren deutschen Ländern.

Solidarisch gemeinsam unser Gewicht einbringen,

nur so wird Wohlstand für alle gelingen.

Rainer Weigt 13.11.13


 

 

(hatte es verschwitzt - das zu veröffentlicht)

 

Energiewende jetzt!

 


 

Am Sonnabend, dem 30.11.2013 haben über 60 Organisationen zur Energiewende- Demo in Berlin aufgerufen und 16000 Bürger sind, trotz schlechter Wetteraussichten, aus der ganzen Bundesrepublik gekommen. Aus über 70 Städten sind oft mehrere Busse voller Teilnehmer gemeldet worden.

 

 

 

- Gute Vorbereitung zahlt sich aus. In der Woche davor wurden 1700 CDs bundesweit ausgegeben und von interessierten Gemeinschaften gesehen. Dabei wurden auch Drachen für die Demo gebastelt. Bei uns in Trebbin wurde der Dokumentarfilm

 

„Die 4. Revolution – Energie Autonomie“ sogar öffentlich im Clauert- Haus gezeigt.

 

Das Motto. „Energiewende retten. Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom hat viele Bürger in Bewegung gebracht. Der rückwärtsgewandte Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD, für bleibende Kohleverstromung und gegen wirksame CO2- Minderung und Klimaschutz, hat verantwortungsbewusste Bürger zu Aktionen getrieben.

 

 

 

- Die Bewegungen gegen Atomkraft, Kohle, Fracking und für Energiewende jetzt, haben gemeinsam folgende Forderungen erarbeitet:

 

*Die Atomanlagen müssen jetzt abgeschaltet werden und nicht

 

erst 2022.

 

*Statt neue Kohlekraftwerke zu bauen müssen die alten nach

 

und nach vom Netz gehen, Braunkohle- Tagebaue beendet

 

und die unterirdische CO2- Speicherung (CCS) verhindert

 

werden.

 

* Gasförderung per Fracking gehört ausnahmslos verboten.

 

*Mit Energiesparen und Energieeffizienz muss ernst gemacht

 

werden.

 

*Wir müssen auf 100% Erneuerbare Energien umsteigen –

 

dezentral und in Hand der Bürger/innen.

 

*Die Kosten der Energiewende gehören fair und sozial gerecht

 

verteilt. Ausnahmen für energieintensive Betriebe bei der

 

EEG- Umlage müssen massiv reduziert werden.

 

 

 

- Ab Sonnabendmittag sammelten sich die Teilnehmer vor dem Berliner Hauptbahnhof und schon gegen 12.45 Uhr war der Washingtonplatz voll von Demonstranten mit zahlreichen bunten Plakaten, Losungen und Kostümen. Bei der Auftaktveranstaltung wurde von den Sprechern der Verbände Klartext geredet. Wenn der Krieg des fossilen Zeitalters gegen die Menschheit, mit maßlos steigenden Energiepreisen und Subventionen für Klimakiller, durch Politik und Konzerne, weitergeführt wird, ist der 30.11.2013 nur der Auftakt für wesentlich größere Proteste.

 

- Danach formierte sich der beeindruckende Demozug durchs Regierungsviertel und das Kanzleramt wurde umzingelt. Gleichzeitig kamen die gebastelten Themendrachen vor dem Reichstag zum Einsatz.

 

- Leider konnte ich aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein. Ich meine aber, es war ein deutliches Signal an die Kanzlerin umzusteuern.

 

 

 

Rainer Weigt 05.12.2013

 

 

 

 

 

 

 

Wahlnachlese

 

 

 

Die Bundestagswahl ist nun geschehen,

 

in Hessen hat man es auch gesehen.

 

Der schwarze Schornstein kräftig raucht,

 

jedoch … ein Partner wird gebraucht.

 

 

 

Doch diese Suche ist nicht leicht.

 

weil für die FDP hat es nicht gereicht.

 

Das Volk fand deren Worte hohl.

 

Wie ist es bei den Andern wohl?

 

 

 

Versprochen haben die Parteien viel,

 

denn Wählerstimmen war das Ziel.

 

Bekannt ist von den Schwarzen Schwestern:

 

Wen kümmert mein Geschwätz von gestern“.

 

 

 

Die SPD galt mal als soziale Macht.

 

Schröder und Co. haben den Ruf kaputt gemacht.

 

Jetzt ruft man nach sozialen Bräuchen,

 

Doch das ist neuer Wein in alten Schläuchen.

 

 

 

Die Grünen hatten mal gut Lachen.

 

Sie wollten so viel besser machen.

 

Mit Fischer kam es zum Sündenfall,

 

jetzt sucht man alte Werte überall.

 

 

 

Die Linke wird nicht beim Wort genommen.

 

Da heißt es: „Die Schmuddelkinder kommen“.

 

Wandel zur Demokratie will man ihr nicht glauben.

 

Die wollen mir nur mein Schippchen rauben“.

 

 

 

So kann Frau Merkel weiter machen.

 

Konzerne und Banken können lachen.

 

Politik bleibt unsozial so wie bisher.

 

Das schadet Europas Völkern sehr.

 

 

 

Drum heißt es endlich „Umfairteilen“,

 

damit geschlagne Wunden heilen.

 

Unser Exportgeschäft kann auch nur laufen,

 

wenn andre Völker die Produkte kaufen.

 

 

 

Rainer Weigt 14.10.13

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umfairteilen“ 14.09.13

 

 

 

Rechtzeitig vor der Bundestagswahl haben die im Bündnis „Umfairteilen“ organisierten 24 Initiativen zur Demo aufgerufen. Dieses breite Bündnis besteht aus gewerkschaftlichen, sozialen, christlichen und anderen Gruppierungen. Die gemeinsame Forderung lautet: „Für eine soziale und gerechte Steuerpolitik“.

 

  • Die zentrale Veranstaltung mit etwa 12000 Teilnehmern fand in Bochum statt. Aber auch in anderen Städten, unter anderen in Saarbrücken, Regensburg und Berlin gab es entsprechende Aktionen.

 

- Der Auftakt in Berlin fand am Hackeschen Markt mit LKW

 

Tribüne und Ansprachen für „Umfairteilen“, unter anderen von Frau Engelen Kefer, statt. Dabei wurden Tellergroße

 

1000 € Münzen für Bildung, Kultur, Gesundheit, Soziales, Infra- Struktur u.s.w. von den etwa 3000 Teilnehmern umverteilt. Auch eine La- Ola- Welle sorgte für Bewegung.

 

- Anschließend führte die Demo- Route ins Regierungsviertel.

 

Es wurde von einer Menschenkette umzingelt. Danach wurden prall gefüllte Geldsäcke durch die Menschenkette zur Abschlusskundgebung befördert. Dort stapelten sich die Geldsäcke zum großen Haufen. Um diesen Geldberg gruppierten sich reichlich Schilder mit unterfinanzierten Notwendigkeiten für ein besseres Gemeinwohl, besonders auch für bezahlbare Mieten. Die Ansprachen bezogen sich besonders auf soziale, aber auch kulturelle und rassistische Missstände. Abschließend sang die „Kleingeldprinzessin“ Dota Kehr zur Gitarre über entsprechende Themen.

 

  • Es waren wieder Ideen- und Bildreiche Aktionen zum Thema „Umfairteilen“.

 

- Weiterhin fanden um die Sondierungsgespräche zur Koalitionsbildung Aktionen statt. Beispielsweise am 04.10. Tauziehen um die Vermögenssteuer. Am 10.10. sowie am 14.10. gab es Aktionen als Erinnerung für die CDU- Verhandlungspartner: „Nicht umfallen jetzt, großen Reichtum vernünftig besteuern“. Das Bündnis bleibt am Thema „Umfairteilen“ dran. Und was tun wir?

 

Rainer Weigt 15. 10. 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer wieder dasselbe         

 

 

 

Wahlkampf steht nun wieder an,

 

so mancher prahlt soviel er kann.

 

Was er so alles schon gemacht,

 

oder auf guten Weg gebracht.

 

 

 

Da wird versprochen und beschönt,

 

in Wahrheit wird das Volk verhöhnt.

 

Denn ist die Wahl erstmal vorbei,

 

ist es geschehen um das soziale Geschrei.

 

 

 

Der Bürger ist nicht mehr gefragt,

 

gemacht wird was die Lobby sagt.

 

Da profitiert die Wirtschaftsmacht,

 

aber ans Volk wird nicht gedacht.

 

 

 

Die CDU war mal ganz unverdrossen,

 

beim Parteitag in Dresden ward es beschlossen.

 

Zur Rentenangleichung Ost war man bereit,

 

jetzt hat man damit sehr viel Zeit.

 

 

 

Bahr spricht laufend von Gesundheitsreform.

 

Das Wohl der Menschen sei die Norm.

 

Was er jedoch bisher gebracht,

 

hat nur Konzerne reich gemacht.

 

 

 

Viele sprechen jetzt von Mindestlohn,

 

doch jeder meint was andres schon.

 

Flächendeckend Lohn für gutes Leben,

 

wird es mit denen niemals geben.

 

 

 

Gute Zukunft braucht Europas Jugend.

 

Bildung und Arbeit sehe ich als Tugend.

 

Diese kosten aber allerhand Geld,

 

was durch Rüstung und Banken überall fehlt.

 

 

 

Drum geht zur Wahl, doch gebet acht

 

was wer gesagt und was dann gemacht.

 

Steht wer zum Wort von Anbeginn,

 

der ist für uns ein Hauptgewinn.

 

 


 

 

Extreme Außenseiter

 


 
Nagelstiefel zielen auf mein Gesicht,
braun oder angeblich rot, ich will solche nicht.
Sie brüllen in ihrer Gier nach Macht.
Des Volkes Wille wird nicht beacht.

 

 

 

Wie Schüsse knattern ihre Fahnen,
das lässt viel Schlimmes schon erahnen.
Darum –  „Nie wieder Diktatur“.
Demokratie will ich, doch diese pur.

 

 

 

Drum wehrt Euch jetzt, solange es geht.
Nach Machtergreifung ist’s zu spät.
Dann darf das Volk nur Beifall spenden.
Wer andres denkt wird tragisch enden.

 

 

 

Rainer Weigt  20.03.2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Agrarpolitischer Umbruch ist notwendig.

 

 

 

Schon im 3. Jahr fand am 19.01.2013, zu Beginn der „Grünen Woche“, in Berlin eine Großdemo statt. Unter dem Motto: „Wir haben es satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt.“ zogen 25000 Demonstranten vom Berliner Hauptbahnhof zum Bundeskanzleramt. Mit Transparenten, phantasievollen Kostümen, 70 Traktoren und Imkerfahrzeugen protestierten Bauern, Imker und Verbraucher für eine neue Ausrichtung der Landwirtschaftspolitik. Diese soll die Bedürfnisse von Verbrauchern, Landwirten, Tieren sowie des Natur- und Umweltschutzes in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. -

 

 

 

Die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft durch Tierfabriken, Landgrabbing, massenhaften Einsatz von giftigen Pestiziden u.s.w. schädigt Umwelt und Landwirtschaft zusehends. Das weltweite Bienensterben ist ein deutlich sichtbarer Gradmesser dafür. Die EU- Agrarpolitik fördert den Hunger in den armen Ländern durch Zerstörung der angestammten Nahrungsgrundlagen. Spekulation mit Nahrungsmitteln macht diese, für Menschen dieser Länder, dann unbezahlbar (besonders auch Deutsche Bank).-

 

 

 

Nicht Maximalprofit einzelner, sondern Menschen, Tiere und Umwelt müssen die Landwirtschaftspolitik bestimmen. Die Demonstranten haben das wirkungsvoll belegt, nur die offiziellen Medien wollten davon kaum berichten.

 

 

 

Rainer Weigt 13.02.2013  Tel. 01701515677

 

 

 

 

 

 

Wortmasken

 

 

 

Das sind für mich Worte, die ihrer ursprünglichen Bedeutung entfremdet und entstellt wurden. Sie werden massenhaft benutzt um unliebsame Aussagen und Ziele zu verschleiern und zu beschönigen. Sie haben dadurch ihren eigentlichen Sinn verloren und sind bei den Menschen negativ besetzt.-

 

 

 

So ist es auch mit dem Wort „Liberal“. In meinem alten Lexikon(etwa 1910) fand ich als Bedeutung: „lat. freigebig, vorurteilsfrei, Freisinnig“. Unter Liberte`, Egalite`, Fraternite` steht: „frz. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Im modernen Duden ist Gleiches zu finden. Interessant ist die jeweilige Zusammengehörigkeit dieser 3 Worte, denn sie ergänzen und erklären sich nur im Dreiklang. So haben sie eine sehr positive Bedeutung-

 

 

 

Für viele steht „Liberal“ heute aber für Ellbogenfreiheit, Erlangung persönlicher Vorteile und Ausbeutung anderer. Damit ist der eigentliche Wortsinn ins Gegenteil verkehrt worden. Vor einem Jahr habe ich 3 Verse über das deutsche Wort „Freiheit“ geschrieben.

 

 

 

Diese Verse sagen alles aus.

 

 

 

„Freiheit“Freiheit ist ein herrliches Wort,

 

benutzt wird es hier, gebraucht wird es dort.

 

Doch wie es im Leben öfter so geht,

 

wichtig ist, was man darunter versteht.

 

 

 

 

 

Einer sieht Freiheit ganz grenzenlos an,

 

weil er, was er will, dann auch machen kann.

 

Ein anderer sieht sich dabei in der Pflicht,

 

was anderen schadet, das darfst du nicht.

 

 

 

 

 

Auch bei dem Wort, was so viele vereint,

 

kommt es darauf an, was man dabei meint.

 

Nur die Freiheit gibt uns allen viel,

 

die keiner mehr missbrauchen will.

 

 

 

 

 

Rainer Weigt 13. 01 2013 / 23.04.2012

 

Tel. 01701515677

 

 

 

 

 

 


Fragwürdige Leitkultur der „Nordischen“



Die Globalisierung, wie sie besonders, aber nicht nur, von einigen in Nordamerika sowie Zentral- und Nordeuropa betrieben wird, hat unmenschliche Züge! Zugleich wird sie aber auch von sehr vielen dort beheimateten Menschen bedenkenlos, durch billigen Konsum und bequemes Desinteresse ermöglicht!



Sie könnte und sollte allen Erdenbürgern ein friedfertiges, gleichwertiges, sorgenfreies Leben ermöglichen.



Stattdessen ist diese Globalisierung von Herrschenden und Dienenden geprägt. Sklaverei und Faschismus haben, als deutlichste Form des Herrenmenschentums, immer wieder zu Not und Leid sowie Krieg und Zerstörung geführt.



Solche Formen des Zusammenlebens haben sich für die Menschen auf Dauer als nicht tragbar erwiesen. Alle Menschen guten Willens sollten sich dieser Leitkultur verweigern und für menschliches Zusammenleben sorgen.



Rainer Weigt 18.12.2012 Tel 01701515677

 

 

 

 

 

 

Maskenball vor Wahlen

 

(In Egalite Liberite Fraternite Versen)

 

 

 

Nun steh ich wieder in der Bütt.

 

/Nun steh ich hier am Mikrofon/
Viel gute Laune bring ich mit.

 

/Gute Laune bringt guten Ton./

 

Die gute Laune wird vergehen,

 

will man sich Politik ansehen.

 

 

 

Schwarz/Gelb scheint bunt, gut anzusehen,

 

doch schau genau, Dir wird’s vergehen.

 

Sie schmeicheln Dir, mit tollen Wortmasken,

 

doch Du kriegst nichts, denn Du sollst fasten.

 

 

 

Ost- Rentenangleichung war versprochen.

 

Frau Merkel hat das Wort gebrochen.

 

So wie beim Lohn. gibt es geringere Prozente,

 

das reicht nicht aus, für eine gute Rente.

 

 

 

Patienten sollen mehr Rechte haben,

 

so lobt Herr Bahr laut seine Gaben.

 

Hast Du den Schaden, suchst Dein Recht,

 

merkst Du, für Dich, steht’s weiter schlecht.

 

 

 

Geringverdienern künftige Rente aufzustocken,

 

damit wollt die Frau Leyen locken.

 

Jedoch war es nur schöner Schein,

 

die CSU sagt jetzt laut nein.

 

 

 

Frau Schröder sprach vom Mindestlohn.

 

das war fürwahr ein neuer Ton.

 

Doch Töne kann der Mensch nicht essen,

 

drum kannst das Ganze Du vergessen.

 

 

 

Du fragst Dich, was soll das Gequassel,

 

ich sitze doch weiter im Schlamassel?

 

Mal ohne Job, mal Niedriglohn,

 

zuletzt ne Minirente, Dir zum Hohn.

 

 

 

Mehr Geld für Bildung, sei wichtig für alle,

 

hört man in jeder Wahlkampfhalle.

 

Doch fragst Du wo der Bildungsschornstein raucht,

 

dann wird das Geld für anderes verbraucht.

 

 

 

Rettungsschirm klingt auch recht gut.

 

Europas Bürger fassen Mut.

 

Doch nicht die Menschen dieser Erden,

 

die Banken sollen gerettet werden.

 

 

 

Deutschland will offiziell friedlich sein,

 

trotzdem mischt es sich laufend in Kriege ein.

 

Es liefert Waffen in Spannungszonen.

 

Wie friedlich ist das Land wo wir wohnen?

 

 

 

Drum fallt nicht länger darauf rein,

 

wenn sie die schönen Worte schrein.

 

Wehrt Euch gemeinsam, mit Verstand,

 

dann wird es besser, auch hierzuland.

 

 

 

Rainer Weigt  12.01.2013  Tel 01701515677

 

 

 

 

 

Danke Rainer - Christel

      


Närrische Grüße

 

 

Ich grüße die holde Narrenschar

und die fünfte Zeit vom Kalenderjahr.

Die Narren sind meist kluge Leute

und sagen offne Worte heute.

 

 

Die Politik in unserm Land

bringt oft nur Kuhhandel zustand.

Mit FDP Hotel- Geschenken fing es an,

jetzt ist CSU- Betreuungsgeld mal dran.

 

 

So heißt es Hot, dann wieder Hüh,

ans Volk denken die Brüder nie.

Die Reichtumsschere öffnet sich weiter,

die Spekulanten bleiben heiter.

 

 

Wir feiern auch den Martinstag,

der war von ganz besonderem Schlag.

Der Martin der den Mantel teilte,

nicht nach milder Gabe weitereilte.

 

 

Ja umfairteilen und Profitverzicht,

das wollen die Geldmachthaber nicht.

Prekäre Arbeit statt Mindestlohn,

fördern sie weiter, uns zum Hohn.

 

 

Renten und Löhne weiter verkürzen,

wird das Volk in die Armut stürzen.

In ganz Europa wollen sie es jetzt,

auch wenn es Europas Bürger entsetzt.

 

 

Drum sage ich setzt Euch zur Wehr,

bei Wahlen, Demos, Streiks und mehr.

Nur wenn Europas Völker zusammenstehen,

wird es den Menschen besser gehen.

 

Rainer Weigt 11.11.2012 Tel 01701515677

Haste gut gemacht Rainer.

 

 

Rettungsschirm?

 

 

 

Der ESM ist aufgespannt,

wen der beschirmt ist ja bekannt.

Banken, Versicherungen und das Kapital,

die finden es prima – allemal.

 

 

Sie spekulieren feste weiter,

viel Boni stimmen sie recht heiter.

Gibt es Verlust, was soll das Klagen,

die Kosten sollen andre tragen.

 

 

Die Immobilienblase platzte bald,

das ließ die Herren aber kalt.

Wasser und Nahrung sind jetzt der Hit,

wer reich ist – profitiert ganz feste mit.

 

 

Palmöl und Mais brauchen viel Platz,

natürlich hebt man diesen Schatz.

Nahrung und Wälder müssen weichen,

nur so kann man Profit einstreichen.

 

 

Die Reichtumsschere öffnet weiter im Galopp,

drum sagen Bürger deutlich Stopp.

Jetzt Umfairteilen und Profit- Verzicht,

weil alles sonst zusammenbricht.

 

 

 

Rainer Weigt 14.10.2012 Tel. 01701515677

 

 

 

 

Bundesweiter Aktionstag – UMfairTEILEN

 

 

 

Der Aktionstag am 29.09.2012 war von den Veranstaltern gut vorbereitet worden. Sogar Petrus hat mitgespielt. Etwa 40 000 Teilnehmer haben bundesweit an Aktionen und Veranstaltungen in großen und kleineren Städten teilgenommen.

 

Ich hätte aber mindestens eine Null mehr bei den Teilnehmerzahlen erwartet. Trotzdem war es ein toller Auftakt für weiteres. Einigen gingen die Forderungen nicht weit genug, andere meinten wohl, da wäre schon alles am Laufen und so bräuchten sie sich nicht einzubringen.

 

Doch nun zu meinen Erlebnissen in Berlin. Am Potsdamer Platz hätte das Gedränge ruhig größer sein können, trotzdem ging es 11 Uhr mit guter Stimmung und Musik los. Die Transparente und Fahnen gaben die Vielfalt der Veranstalter wieder und waren oft sehr ideenreich gestaltet. Es war ein freudiger und bunter Zug, der auch von vielen Zuschauern begrüßt und beachtet wurde, obwohl sie passiv blieben. Es ging nur langsam voran, aber dann waren wir doch am Neptunbrunnen.

 

-Der Platz war zwar durch Baustellen beengt, aber durchaus für etwa 4000 Teilnehmer ausreichend. Wir wurden mit rhythmischen Umfairteilen- Rufen, Musik und Ansprachen empfangen. Dagobert (die reichste Ente der Welt) bewachte seinen Schatz, der dann doch verteilt wurde.

 

-Ich habe ein Netz Schokomünzen an einige verteilt und bei dem Wort Umfairteilen wurden diese auch gern genommen. Besonders habe ich mich über ein Elternpaar mit einem kleinen Kind gefreut. Ich bekam aus einer Handvoll Kupfermünzen einen Glückspfennig zurück. Da haben eben auch andere umfairteilt. Das Umdenken greift also um sich.

 

-Leider strebten viele baldigst wieder heimwärts. Doch nach Meinung gebliebener, haben sie dabei das Beste bei Musik und Ansprachen verpasst. Diese Sprecher waren zwar nicht so bekannt, dafür aber sehr deutlich. Gerade die sozialen Missstände wurden klar angesprochen. Hauptsächlich die grünen Fähnchen der Volkssolidarität waren bis zuletzt zu sehen.

 

-Besonders gefiel mir der Sprecher von „Vermögende für Vermögensabgabe“. Er zeigte die politisch gesteuerte Vermögensanhäufung auf, sprach über die in den letzten Jahren oft rasante Reichtumsentwicklung, meist ohne eigenes Bemühen. Dabei fehlen dem Staat laufend Gelder für Bildung, Breitensport, Schwimmhallen etc., die für eine gute Zukunft nötig wären. Er erzählte folgendes: zum US- Präsident Roosevelt sind Gewerkschaften gekommen und wollten höhere Löhne. Dieser antwortete „Geht auf die Straße und zwingt mich“. Damit hat er alles auf den Punkt gebracht. Nur wer sein Gewicht einbringt, wird wahrgenommen und sein Recht erringen.

 

 

Rainer Weigt 06.04.12 Tel. 01701515677

 

 

Bundesweiter Aktionstag am 29.09.2012

 

 

 

Das Bündnis „UMfairTEILEN“ ruft zum Aktionstag in Berlin, Hamburg, Frankfurt a.M., Köln, München und weiteren Städten auf. Die Zivilgesellschaft fordert Reichtum stärker zu besteuern, damit der Sozialstaat und notwendige Reformen finanziert werden können.

 

-25 Verbände bilden den Trägerkreis. Darunter verschiedene Sozialverbände, Gewerkschaften, Attac, Campact, Jugend- und Studierendenorganisationen, Christliche- und Migrantenverbände, Naturfreunde, Die Initiative Vermögende für eine Vermögensabgabe und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen. Sie warnen vor Kahlschlag durch Kürzungen zu Lasten des Gemeinwesens.

 

-Zu den unterstützenden Organisationen gehören „Die Linke“ und Gruppierungen weiterer Parteien. Zusätzlich gibt es viele unterstützende Einzelpersonen.

 

- Die brutale Kürzungspolitik in Europa führt zu gravierenden sozialen Verwerfungen und gefährdet den gesellschaftlichen Frieden. Alle sind aufgerufen mit Ideen und Aktionen die Wichtigkeit zum Umfairteilen am 29.09.2012 zu betonen.

 

Mehr unter

www.umfairteilen.de

 

 

Rainer Weigt 13.08.12

 

Zu Großer Reichtum gleicht dem

 

 

Mist,

 

 

der als Haufen sehr anrüchig

 

 

ist.

 

Als Dünger gut verteilt,

 

 

als Kind ich lernte,

 

 

sorgt er für eine gute Ernte.

 

 

 

Darum UMfairTEILEN!

 

 

Rainer Weigt nach Oskar Lafontaine 14.08.12

 

 

Familien Camp 2012

 

Vom 19.07.- 22.07. 2012 haben der „Verein für soziale Selbstverteidigung“ (VSSV e.V.) und die „Soziale Offensive Finsterwalde“ (SOFI e.V.) zum 5. Familien Camp in Ließen eingeladen. Dabei sollten Aktive gegen Sozialabbau und Finanzkrise, für Bürgerrechte, Umwelt- und Datenschutz mit ihren Familien ein paar schöne, unbeschwerte Tage verbringen können.

 

-Bei gemeinsamen Mahlzeiten, dem zugehörigem Kochen und Abwaschen, Pilze und Holz sammeln, und natürlich am durchweg brennendem Lagerfeuer konnten, bis spät in die Nacht, Kontakte geknüpft und geschwätzt werden. Die Kinder fanden bei den Tieren des Hauses am hohen Golm, Ballspielen, Umherstreifen und besonders beim Kokeln (am Lagerfeuer unter Aufsicht) reichlich Beschäftigung.

 

-Alle waren gut untergebracht und die Versorgung war reichlich und lecker. Sogar Kornelia Wehlan überraschte uns mit einem Besuch und wurde herzlich begrüßt. Bei schönem Wetter verging die Zeit viel zu schnell und Sonntagmittag fuhren wir alle entspannt und gut gelaunt nach Hause. Ein herzlicher Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben.

 

Rainer Weigt 13.08.2012

 


 

 

 

 

„Hungermarsch“ von Fulda nach Berlin

 

 

Um einer Petition gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln Nachdruck und Öffentlichkeit zu verleihen, haben sich einige Akteure von „Occupy:Occupy“, in Etappen bis 40 km, auf den Weg nach Berlin gemacht. Vom 14.06.- 29.06. 2012 haben Blasen an den Füßen, Muskelkater, Regen und schwüle Hitze den Weg erschwert, trotzdem blieben sie ihrem Vorhaben treu.

 

-Sie haben die von der „Katholischen Arbeitnehmer- Bewegung (KAB)“ und von „Occupy:Occupy“ gesammelten etwa 27000 Unterschriften nach Berlin getragen und an Abgeordnete übergeben. Von 620 angeschriebenen Abgeordneten haben 4 reagiert und nur 2 wollten die Petition entgegen nehmen. Letztendlich konnte mit 7 Volksvertretern gesprochen werden.

 

-Doch die Wanderer waren über die Reaktionen enttäuscht, genau so wie über Medien und Öffentlichkeit. Nur ein Abgeordneter wollte eine Pressemeldung zum Thema heraus geben. Alles andere wurde als Alibi- Worthülsen und Vertröstung empfunden.

 

-Die Bundesrepublik hat 1973 den internationalen Pakt (UN- Sozialpakt) über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte ratifiziert. Darin verpflichtet sich die Bundesrepublik das Menschenrecht eines jeden, vor Hunger geschützt zu sein, zu respektieren. Stattdessen wurden kurzfristige Spekulationsgewinne gefördert. Die Spekulation mit Nahrungsmitteln hat nachweislich zu steigenden Preisen und damit zu wesentlich mehr Hunger weltweit beigetragen.

 

-Im November 2011 haben sich 84 % der Bundesbürger, laut einer Forsa- Umfrage, gegen Spekulationen mit Nahrungsmitteln, entschieden. Warum vertreten die Abgeordneten den erklärten Willen ihrer Auftraggeber nicht? Für Rüstung, Krieg und Bankenrettung ist doch reichlich Geld vorhanden.

 

-Nach Aussagen von Frank Jermann, Organisator und Teilnehmer des Marsches, haben besonders christliche und linke Aktive den Marsch tatkräftig unterstützt. Im Land Brandenburg waren Jüterbog, Trebbin und Potsdam die letzten Etappen vor Berlin.

 

-In Jüterbog wurden die Teilnehmer vom „Verein für soziale Selbstverteidigung“ herzlich empfangen. In Trebbin hat Pfarrer Wildner auf meine Nachfrage das alte Pfarrhaus zur Verfügung gesellt. Mit ihm haben wir bei Gesprächen, Grillen, Bier und einem langen Fußballabend, bis Elfmeter- Schießen, viel herzliche Gemeinsamkeiten feststellen können. Am Donnerstag, nach gemeinsamem Frühstück, haben wir die gegen Hunger marschierenden nach Potsdam verabschiedet. Dort hatte „Die Linke“ bereitwillig für Quartier gesorgt. Es wurde dann aber doch nicht gebraucht, weil Freunde von Freunden Quartier boten.

 

-Ich meine solche privaten Aktivitäten sind jede Unterstützung wert und danke allen die dabei geholfen haben.

 

 

Rainer Weigt 08.07. 2012 Tel 01701515677

Tolle Aktion - freut mich - Christel

 

 

 

Bericht von Rainer Weigt

 

Die „Sklavenkarawane“

 

 

-Die DGB- Kreisverbände- Brandenburg haben die Aktions- Idee, von der „Tour der Tagelöhner“ 2010 von Michael Maurer übernommen. Vom 04.06. – 08.06.2012 wurde eine „Sklavenkarawane“ durch verschiedene Städte Brandenburgs vom DGB organisiert. Damit sollte, ironisch überhöht, auf fortwährendes Lohndumping durch Leiharbeit, Zeitarbeit, Werksverträge, Bezahlung weit unter Tarif und den Zwang für Hartz IV- Empfänger jede schlecht bezahlte Tätigkeit annehmen zu müssen, hingewiesen werden.

 

-In dem dabei verteiltem Flyer wurde besonders auf die Worte von Alt- Bundeskanzler Gerhard Schröder in Davos: „Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt“, eingegangen. Löhne die nicht zum Leben reichen, nehmen den Menschen ihre Würde.

 

-Am Montagvormittag ging es in Ludwigsfelde, mit einer Solidaritäts- Aktion vor einer Leiharbeitsfirma, los. Nachmittags ging es in Finsterwalde weiter. Zwölf am Hals zusammengekettete Sklaven in weisen Overalls wurden durch die Berliner Straße zum Markt getrieben. Auf dem Markt fand eine Versteigerung mit Billigst- Angeboten statt. Dabei wurde besonders auf Gewerkschaftsferne der Sklaven und absolut unterwürfige Diensteifrigkeit verwiesen. Nach einigen Einlagen, wie ärztlichen Gesundheitspässen und anderem, tauchten plötzlich Gewerkschafter auf, zerschnitten die Ketten und befreiten die Sklaven.

 

- Den Beteiligten hat diese ironische Aufarbeitung, der politisch gewollten Zustände in Deutschland, sichtlichen Spaß gemacht. Leider war die Zahl der Zuschauer begrenzt.

 

-Dienstag führte die Route nach Cottbus und Eisenhüttenstadt,

 

Mittwoch nach Eberswalde und Prenzlau. Am Donnerstag in Oranienburg wurde die „Sklavenkarawane“ sogar von Diana Golze unterstützt. Nach dem Freitagfrüh noch in Brandenburg/Havel Station gemacht wurde, fand der Abschluss ab 11.00 Uhr in Potsdam statt.

 

-Am Luise-Platz, wie immer touristisch stark frequentiert, waren Stände der Einzelgewerkschaften und des DGB zum Empfang der „Sklavenkarawane“ aufgebaut und durch Mitarbeiter gut besetzt. Gespräche mit diesen und Touristen,

sowie Michael Maurers Schlussrede gaben der Tour einen würdigen Abschluss.

 

 

 

Rainer Weigt 12.06.2012

 

 

 

Die Empörten in Berlin

 

-Am Sonnabend, dem 12.05.2012 trafen sich die Empörten zu einem Sternmarsch in Berlin. Vom Thälmann Park, Frankfurter Tor, Kottbusser Brücke, Gesundbrunnen und Hauptbahnhof marschierten die Demo- Züge zum Alexanderplatz. Es war der erste Jahrestag des Beginns der weltweiten Occupy- Bewegung in Madrid und Barcelona.

 

-Diese Bewegung wird hauptsächlich von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft, die über die vorherrschenden Verhältnisse empört sind, getragen. Sie wollen eine grundlegende Änderung des derzeitigen Finanz- und Wirtschaftssystems erreichen. Durch die repräsentative Demokratie fühlen sie sich nicht mehr vertreten, deshalb fordern sie direkte Demokratie. Kriege dürfen kein Mittel der Politik mehr sein, denn sie schaffen nur noch größere Probleme. Das Wohlergehen der Menschen, nicht wirtschaftliche Interessen und Maximalprofit, müssen zukünftig das Leitbild aller Politik werden. Es ist genug für alle da, aber es muss auch gerecht verteilt werden.

 

-Zum Schuss wurde von allen Beteiligten eine „Erklärung der Menschen vom Neptunbrunnen“ begeistert angenommen. Diese Erklärung ist vom „Spanischen Manifest“ inspiriert, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Wünsche für eine bessere Zukunft.

 

-Ich war im Demo- Zug vom Hauptbahnhof dabei. Besonders hervorheben möchte ich die fröhliche Gestaltung des ganzen Tages durch Musik, Tanz, Trommlergruppen und lustige Einlagen. Auch die vielen selbstgestalteten Transparente zeugten von Lust auf eine bessere Welt. Die Errichtung von Zelten war zwar überall verboten, aber dafür tanzten Mädchen mit kleinen Zelten wie riesige Reifröcke, durch die Reihen und machten, ebenso wie andere Mädchen mit nackten Tatsachen, auf ihre Forderungen aufmerksam. Es hat beim Ablauf zwar nicht alles professionell geklappt, war dafür aber sehr liebenswert.

 

-Die Beteiligung blieb zwar unter den Erwartungen, aber die Generationen über 25 müsste sich dazu wohl wesentlich zahlreicher einbringen.

 

-Es waren auch Gruppierungen von Attac, Berliner Wassertisch, Foodwatch, Rettet den Regenwald, Die Linke und andere zu erkennen, aber da niemand dominierend auftrat, wurde damit nur die Vielfalt der Protestierenden aufgezeigt und es blieb wohltuend Raum für alle Empörten.

 

 

Rainer Weigt 16.02.2012

 

 

„Freiheit“

 

 

Freiheit ist ein herrliches Wort,

benutzt wird es hier, gebraucht wird es dort.

Doch wie es im Leben öfter so geht,

wichtig ist, was man darunter versteht.

 

 

Einer sieht Freiheit ganz grenzenlos an,

weil er, was er will, dann auch machen kann.

Ein anderer sieht sich dabei in der Pflicht,

was anderen schadet, das darfst du nicht.

 

 

Auch bei dem Wort, was so viele vereint,

kommt es darauf an, was man dabei meint.

Nur die Freiheit gibt uns allen viel,

wenn keiner sie missbrauchen will.

 

 

 

Rainer Weigt 23.04.2012 Tel. 01701515677        

 

 

Maifeier

 

 

 

 

Wir feiern bald/heut den 1. Mai,

 

ich wünsche uns viel Freud dabei.

 

Doch bei Getränk und gutem Essen

 

wollen wir den Alltag nicht vergessen.

 

 

 

 

Der Alltag ist beschwerlich schon,

 

für alle mit prekärem Lohn.

 

Die Lebenshaltungskosten steigen leise,

 

doch wie bezahlen, bei dem Preise.

 

 

 

 

Bist auf das Amt Du angewiesen,

 

dann steckst Du völlig in den Miesen.

 

Das Geld reicht vorn und hinten nicht,

 

man degradiert Dich bis zum Wicht.

 

 

 

 

Drum brauchen wir den Mindestlohn,

 

prekäre Arbeit ist nur Hohn.

 

Auch kein Managerposten wird verschont,

 

wenn sich die Arbeit nicht mehr lohnt.

 

 

 

 

Arbeit muss neu bewertet werden,

 

für alle Menschen hier auf Erden.

 

Denn ohne Reinigungskraft, oh Schreck,

 

erstickt der Manager im Dreck.

 

 

 

 

Die Kinderarmut hierzulande

 

ist doch fürwahr die größte Schande,

 

statt Kriege in der Welt zu führen,

 

sollten wir mehr für Bildung investieren.

 

 

 

 

Dann sollten wir Ressourcen schonen,

 

für unsre Enkel würde sichs lohnen.

 

Doch wir produzieren und wecken Begehr,

 

für Nachkommen bleibt gar nichts mehr.

 

 

 

 

Wir sollten immer daran denken,

 

uns wird niemand den Wohlstand schenken.

 

Wir müssen uns schon selbst bemühen,

 

nur dann wird für uns Gutes blühen.

 

 

 

 

Rainer Weigt 09.04.2012 Tel. 01701515677

 

 

Ich vergebe dem Rainer hierfür den ganz grossen *Daumen-hoch*! - Christel

 

Gekaufte Politik – geprelltes Volk Teil 2

 

Im ersten Teil habe ich einige Varianten des verdeckten Lobbyismus bei Parteifinanzierungen aufgezeigt. Dazu kommen noch die ausgewiesenen „legalen“ Spenden.

 

-Mit finanziellen Zuwendungen, luxuriösen Veranstaltungen und menschlicher Nähe wird versucht, die gewählten Abgesandten des Volkes aus ihrem bisherigen Interessenumfeld zu lösen und eine der Wirtschaft genehme Sichtweise anzunehmen. Dafür wird sehr viel Geld verschwendet. Zurzeit kommen in Berlin auf einen Abgeordneten etwa 8 Lobbyisten.

 

-Dabei will ich den Lobbyismus nicht nur verteufeln. Auch die wirtschaftlichen Belange und Interessen brauchen angemessene Darstellung ihrer Interessen und Notwendigkeiten. Wo aber bleiben die gleichwertigen Interessenvertretungen für die Belange und Lebensnotwendigkeiten der Bürger?

 

Bei Bildungs-, Kultur-, Gesundheits- und Sozialpolitik wird von den herrschenden Politikern immer nur auf leere Kassen verwiesen.

 

-Mit „abgeordnetenwatch.de“, „LobbyControl“, „Mehr Demokratie“ und einigen anderen Akteuren wird zwar versucht ein Gegengewicht zu installieren, aber wo Geld und Einfluss fehlen, sind die Ergebnisse wenig spektakulär. Trotzdem wurde schon einiges erreicht. Das Transparenzgesetz Beispielsweise lässt zwar noch viel zu wünschen übrig, ist aber dennoch ein Anfang.

 

-Wenn diese horrenden Gelder, die von der Wirtschaft im Allgemeinen, besonders reichlich aber von Rüstungs- und Energiekonzernen, für den Lobbyismus aufgebracht werden, für den Wohlstand des Volkes verwendet werden könnten…?

 

-Für Löhne, Renten und Sozialleistungen, von denen die Menschen gut leben könnten, wären reichlich Gelder vorhanden und auch für Kultur und Sportförderung würde es noch reichen. –Doch dazu muss demokratisches Handeln und Verhalten gefördert und wahrgenommen werden. Ich meine wir sollten es einfordern und nutzen.

 

 

Rainer Weigt 11.04.12 Tel. 01701515677

 


 

 

 

Gekaufte Politik – geprelltes Volk

 

-Abgeordnete werden gewählt um das gesamte Volk zu vertreten. Doch: „Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing“.

Eine alte Weisheit, die zwar nicht für jeden immer zutrifft, aber in der Politik erschreckend, zum Nachteil der breiten Bevölkerungsschichten, genutzt wird.

 

-Durch einseitig und verdeckt agierenden Lobbyismus wird die Demokratie immer mehr ausgehöhlt und verhindert. Die Herrschaft des Volkes „Demokratie“ wird immer nur so gut sein, wie sie das Volk immer wieder neu einfordert und durchsetzt.

 

-In unserer repräsentativen Demokratie werden die Volksver-treter durch einseitigen Lobbyismus und unter Einsatz von riesigen Summen, zu Gunsten hochprofitabler Interessen, beeinflusst.

 

-Weil aber direkte finanzielle Zuwendungen an Volksvertreter,

gekaufte Politik zu deutlich erscheinen lassen, haben sich Wirtschaftsverbände und Politprofis viel einfallen lassen, um ihre Zuwendungen zu verschleiern.

 

-Da sind allgemein Parteifinanzierungen, die aber nicht nur

aus offiziellen Spenden bestehen. Diese müssten, je nach Höhe der Geldsumme öffentlich gemacht werden und sind nur zu 50% von der Steuer absetzbar. Das umgeht man aber geschickt. Da werden Einnahmen aus Veranstaltungen, Druckschriften, Vermietung von Stellplätzen für Firmen-werbung, Werbeannoncen in Parteizeitungen und Schriften, Verkauf von Speisen und Getränken, Eintrittskarten und ähnliches, genannt. Der normale Betrachter meint, so viel kann das nicht bringen. Weit gefehlt, denn Annoncen und Werbeflächen beispielsweise kosten das Zehn- bis Zwanzig- fache als sonst bei Presse und Messen. Da werden Sommer- feste und Beach- Partys veranstaltet, bei denen keine Wünsche offen bleiben, damit sich Politiker, Pressevertreter und Wirtschaftsbosse „menschlich“ näher kommen können. Die CDU hat in NRW und Sachsen „Zukunftskongresse“ und „Denkfabriken“ veranstaltet auf denen Wirtschaftsvertreter mit Spitzenpolitikern Kontakte pflegen können. Dabei wurden Preispakete zwischen 5000 bis 20000 €, für Privatgespräche mit CDU- Spitzenpolitikern, angeboten.

 

-Das alles fällt auch unter Sponsoring und ist komplett Steuerabzugsfähig. Sponsoringgelder werden in Rechenschaftsberichten der Parteien nicht gesondert ausgewiesen. Sie fallen unter „sonstige mit Einnahmen verbundene Tätigkeiten“ und bringen etliche Millionen. Damit wird das seit 2002 strenger gestaltete Parteiengesetz, zur Kontrolle von Spenden, umgangen. Die Einnahmen der Parteien sind seither sogar wesentlich gestiegen, obwohl Wahlbeteiligung und Mitgliedszahlen, bei SPD und Union, ständig sinken. Bei solchen Zuwendungsmöglichkeiten wird, beispielsweise das Steuergeschenk der FDP an die Hoteliers, verständlich.

 

-Einerseits wird mit der Keule Arbeitsplatzvernichtung gedroht, andererseits wird vielgestaltig um schnelle Profite geworben, denn da würden ja auch Arbeitnehmer einen Anteil bekommen. Das Resultat ist die sich immer weiter öffnende Reichtumsschere, Kinderarmut und zunehmende Billiglöhne, die zum Leben nicht reichen.

 

-Das sind nur einige Beispiele von Beeinflussungen der Wirtschaft auf die Politik. Die Einflussnahme auf einzelne

 

Politiker wird deshalb nach den bekannten Mustern weiterhin betrieben. Das fehlende Unrechtsbewusstsein haben die Geschehnisse, um den zurückgetretenen Bundespräsidenten Wulff, deutlich gezeigt. Dabei sind dessen offengelegte

Verfehlungen noch relativ harmlos.

-So wird Demokratie immer weiter verhindert und Wirtschaftseliten bestimmen zunehmend das Geschehen zum Nachteil des einfachen Volkes.

 

-Wesentlich mehr und gut belegte Ausführungen können im Buch „Korrupt?“ von Mathew D. Rose, vom Heyne Verlag JSBN 978-3-453-18614-9, nachgelesen werden.

 

 

Rainer Weigt 18.03.2012 Tel. 01701515677

 

Ich ergänze Rainers Bericht. Hier gibt es den SPONSORING :

http://www.veilchens-welt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4359&Itemid=141

 

 

Dresden im Februar 2012

 

-Am 13.02. haben Dresdens Freunde und Dresdner Bürger miteinander ein Zeichen gegen rechten Missbrauch, der Geschichte dieser Stadt, gesetzt.

Im „Bündnis Dresden Nazifrei“ haben sich alle Nazigegner gemeinsam, mit ihrer jeweiligen Art von Protest, für ein Gedenken ohne Hass, eingebracht. Oft wird gefragt: „Warum gerade Dresden, andere Städte sind auch, teilweise schlimmer, zerstört worden?“ Dresden steht, besonders seit dem Wiederaufbau der Frauenkirche mit starker internationaler Beteiligung, für Versöhnung. Weiße Rosen, als Zeichen der Versöhnung über den Gräbern, bestimmten das Stadtbild.

-Auf dem Heidefriedhof ersetzten weiße Rosen die sonst üblichen Kränze. So konnte über Kranzschleifen kein rechtes Gedankengut transportiert werden.

-Gegen 13.00 Uhr gab es einen Rundgang auf Täterspuren. Haus des Gauleiters und ähnliches, der von weit über 1.000 Nazigegnern gestaltet wurde.

-Nachmittags sammelten sich tausende Gegendemon-stranten am Sternplatz, um jederzeit die sich am Hauptbahnhof sammelnden, etwa 1600 Rechten blockieren zu können.

-18.00 Uhr wurde die Menschenkette, zum Schutz der Altstadt, mit etwa 13.000 Teilnehmern geschlossen.

-Der abendliche Fackelzug der Rechten musste nach einer halben Stunde, wesentlich verkürzt, abgebrochen werden. Die Nazis reisten frustriert ab und 22.00 Uhr meldete die Polizei, Dresden ist frei von rechten Gruppierungen.

-An der Frauenkirche wurde mit Kerzen, eine riesige Kerze, von unzähligen Teilnehmern gestaltet und 21.45 Uhr läuteten die Dresdner Kirchenglocken zum Gedenken.

-Der amtierende Dresdner OB Dirk Hilbert meinte spät abends wir brauchen beides, die Menschenkette und die Blockierer.

-Der Naziaufzug am 18.02.2012 wurde abgesagt. Dennoch haben sich gegen 10.000 Demokraten in Dresden eingefunden. Mit Friedensgebeten, Mahn-wachen, Podiumsdiskussionen und zwei großen Demozügen, bekundeten sie ihren Willen zu einem antifaschistischen Grundkonsens im Alltag und gegen eine Kriminalisierung von Blockierern.

-Mit diesen gemeinsamen Aktionen ist Dresden auf einem guten Weg und sollte diesen weiter ausbauen.

Das wünsche ich mir, als Überlebender des Infernos, meiner Heimatstadt. Ich meine, das Bild der Riesen-kerze, mit der Frauenkirche dahinter, wird das bleibende Bild vom 13. Februar 2012 , sein.

 

 

Rainer Weigt 20.02.2012 Tel. 01701515677

 

 

Rosenmontagsgrüße

 

 

Ich grüße herzlich die närrischen Leute,

denn wir haben Rosenmontag heute.

Ein besonderer Gruß allen die immer nur angeschmiert.

Ich wünsche, dass keiner den Humor ganz verliert.

 

 

Humor ist wenn man trotzdem lacht,

auch wenn der Alltag viel Ärger gebracht.

Doch wenn Politik dem Volk vertreibts Lachen,

heißt es, was „Moritz Hartmann“ sagt, machen.

 

 

„Am Volke liegt es,

denn so wie es ist,

werden die Dinge.

 

 

Erhebt es sich gegen Ungerechtigkeit,

so muss etwas getan werden,

um es zu stillen.

 

 

Erhebt es sich nicht,

so muss es sich

der Ungerechtigkeit beugen.“

 

 

Weisheit von Moritz Hartmann, närrische Grüße Rainer Weigt zum 20.02.2012

 

 

Rentenreform = unsozial

 

Am 13. Dez. 2011 war ich zu einer Tagung der Hans Böckler Stiftung, anlässlich von 60 Jahren der Zeitschrift „Soziale Sicherheit“, eingeladen. Hauptthema: „10 Jahre Riester-Reform“.

 

Aus der Teilnehmerliste ging vielseitiges Renten-Wissen der etwa 150 Teilnehmer hervor.

 

Bei der Begrüßung sagte Annelie Buntenbach vom DGB, die Riester- Reform war die falsche Weichenstellung, denn Bezieher hoher Einkommen nutzen sie zu 50%. Bezieher niedriger Einkommen aber nur zu 25%, weil sie die Beiträge nicht aufbringen können. Bundesweit sind nur 40% der Bevölkerung überhaupt Riester versichert. Staatliche Zulagen landen bei Banken und Versicherungen. Trotzdem wird die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) bis 2030 um 30% zusammengekürzt. Solange private Versicherung Pflicht ist, bleibt Altersarmut programmiert. Die Riester- Reform ist ein sozialer Flop.

 

Danach kamen die Referenten zu ihren Vorträgen.

 

Prof. Dr. Ulrich Wenner, Vorsitzender Richter am Bundes-Sozialgericht, würdigte das 60 jährige Jubiläum der Zeitschrift „Soziale Sicherheit“. Die Ausgabe 12 von 2011 zeigt als Titelbild ein Riester- Renten- Sparschwein. Was oben eingezahlt wird, fällt darunter in einen großen Sack für Banken und Versicherungen.

 

Prof. Dr. Winfried Schmähl, Zentrum für Sozialpolitik der Uni Bremen, zeigte die Entwicklung des deutschen Rentensystems auf. Herausragende Daten waren 1957 die Einführung der dynamischen Rente als Lebensstandard Sicherung. 2001 fand dagegen ein Wechsel zur nettobezogenen Rente statt. Mit der Riester- Reform und anderen Verordnungen wurde die staatliche Rente beschnitten.

 

Prof. Dr. Gerhard Bäcker, von der Uni Duisburg- Essen, meinte das Soll der Rente sei Armutsvermeidung im Alter, doch ohne Überprüfungen bisher, gibt es nur Vermutungen. Die Gläubigkeit in kapitalgedeckte Renten ist, durch tatsächliche Erfahrungen bisher, stark gesunken.

 

Prof. Dr. Ingo Bode, von der Uni Kassel, belegte dass die „bessere“ kapitalgedeckte Vorsorge ein Hirngespinst ist. Verteilt wird immer in der Gegenwart. Zukunftsrenditen sind eine Wette auf Unbekanntes. Untere soziale Schichten sind die Leidtragenden. Märkte produzieren Macht und Interessen. Daran müssen sich Regierungen sinnvoll abarbeiten. Soll die Altersvorsorge dem Zufall überlassen bleibe? Die Bundes-Regierung geht von 4% privater Altersvorsorge aus. Wer kann und macht das?

 

Nach der Mittagspause fanden 4 Treffen in Arbeitsgruppen statt. Die erste Gruppe diskutierte über „Die GRV- Leistungs- ziele und Reformoptionen“. Einführungen gaben 3 Referenten.

 

Dr. Johannes Steffen, Arbeitnehmerkammer Bremen, nannte folgende Zahlen: Die bundesweite Standardrente lag 2011 bei 1108 € Brutto. Um diese zu erhalten, mussten 2011 monatlich 2522 € verdient werden. Die Armutsgrenze 2011 lag bei 670 € Netto. Bis zu dieser kann nach SGB XII, zur Grundsicherung im Alter, aufgestockt werden. Zur Jahrhundertwende lag das Rentenniveau bei 54%, bis 2030 wird es auf 43% gesenkt werden.

 

Fabian Lindner, Hans Böckler Stiftung, sprach ebenfalls Klartext. Die aktuelle Finanzierung, nicht die Demographie, schwächen das Renten System. Das Geldsparen dabei ist volkswirtschaftlich ein Nullsummenspiel. Was auf einer Seite gespart wird, kostet auf einer anderen zusätzlich. Insolvenz des Umlageverfahrens in der GRV ist nur politisch gewollt möglich, denn es ist insolvenzfest. Aktuelle Probleme der Rente sind einerseits in der Finanzierung der deutschen Einheit über die Rentenkasse begründet. Andererseits sind die Einnahmen durch weniger sozialvesicherungspflichtige Bürger und die Stagnation der Löhne gesunken.

 

Nach einer Kaffeepause folgte die Abschlussrunde.

 

Dabei trat die Staatssekretärin, Dr. Annette Niederfranke vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, kompromisslos für die Riester- Rente ein. Wer mal, statt der Grundsicherung, eine bei 850 € liegende Zuschussrente bekommen möchte, müsse sich, spätestens sofort, Riester versichern Dieses Kriterium wird absolute Voraussetzung sein. Diese Kosten könne jeder aufbringen, da es ja die staatlichen Zuwendungen gibt.

 

Für mein Empfinden verlief die Tagung insgesamt in einem guten sozialen Klima, nur nach der Kaffeepause wurde es eiskalt.

 

 

Rainer Weigt 16.01.2012 Tel. Nr. 01701515677

 


 

 

Elf närrische Verse   

 

 

Hali-Hallo, es ist soweit,

wir haben wieder Faschingszeit.

Vom Elften Elften bis Fasenacht,

da wird so mancher Ulk gemacht.

 

 

 

Am Aschermittwoch ist’s vorbei,

Schluss mit Klamauk und Narretei.

Doch Politik, leider ist’s wahr,

ist närrisch übers ganze Jahr.

 

 

 

Erst heißt es Hott, dann plötzlich Hüh,

verlässlich sind die Brüder nie.

Atomausstieg, es war ein Graus.

Glaubwürdigkeit sieht anders aus.

 

 

 

Gesundheits-, Pflege-, Zahnarztpreise,

die sind schon lange aus dem Gleise.

Statt Bürgerversicherung für alle zu beschließen,

treiben sie Arbeitnehmer in die Miesen.

 

 

 

Das Volk soll sich privat versichern,

da können *Bankster kräftig kichern.

Mehrklassen-Medizin ist die Folge dann,

Pech gehabt, wer nicht zahlen kann.

 

 

 

Die Wehrpflicht, nun die gibt’s nicht mehr,

dafür ein Berufssoldaten-Heer.

Statt Frieden für die Welt zu schaffen,

erproben Rambos deutsche Waffen.

 

 

 

 

 

Beim NPD- Verbot eiert man rum.

Bisher hieß es: Das sei dumm.

Jetzt plötzlich „prüft“ man ob es doch zu stemmen,

weil V- Leute ja ständig pennen.

 

 

 

Ein einfaches Steuersystem war versprochen,

dem Volk hat man das Wort gebrochen.

Nur Hoteliers wurden beschieden,

doch nicht mal diese sind zufrieden.

 

 

 

Das dreigliedrige Schulsystem, eine CDU- Bastion,

ist nun gefallen, glaubt es schon.

Auch bei der Bildung, so ein Hänger,

tja, manche brauchen etwas länger.

 

 

 

Die zögerliche Eurostabilisierung, ein Hin und Her.

Die Schulden steigen immer mehr.

Statt Finanzmärkte endlich zu regulieren,

dürfen die *Bankster das Volk anschmieren.

 

 

 

Betreuungsgeld, Frauenquote, Mindestlohn

viel schöne Worte – alles *gewulfft und Hohn.

Nehmen wir das weiter ruhig hin,

verliert das Leben seinen Sinn.

 

 

 

*gewulfft = geschönt / vertuscht

*Bankster = Bank er / Gangster

 

Rainer Weigt 02.01.2012 Tel. 01701515677

 

Weiterverbreitung erwünscht

 

 

Die Occupy Bewegung

 

- Diese Bewegung sieht ihre Wurzeln hauptsächlich in den friedlichen, sozialen Protesten in Madrid und New York.

 

- Am 15.10.2011 haben weltweit hunderttausende aus 82 Ländern, in 951 Städten protestiert. Doch diese Protestwelle geht weiter.

 

- Bei uns haben am 12.11.2011 wieder in Frankfurt/M 10000 und in Berlin 8000 Empörte, das Banken- b.z.w. Regierungs- viertel umzingelt. In der Zwischenzeit zelteten Aktive in beiden Städten und haben ihre Asamblea’s abgehalten. Bei dieser neuartigen Diskussionsform können, in wellenförmigen Kreisen sitzend viele, mit Hilfe einiger Handzeichen, miteinander sprechen.

 

- Parteien und Rangordnungen, sowie deren Kennzeichnung auf Plakaten und Fahnen lehnen sie ab. Dafür sind Bürger die sich einbringen wollen immer willkommen. Diese hauptsächlich von jungen Menschen ausgehende Bewegung wendet sich gegen die Macht der Banken, den Raubtierkapitalismus der Finanzmärkte und diese unterstützende Politik. Durch diesen Missbrauch werden demokratische Gestaltungsmöglichkeiten verhindert. Ein gutes Leben, weltweit für alle Menschen, muss Ziel der Politik werden.

 

- Manche Medien verunglimpfen die Occupy Bewegung mit der Behauptung, sie hätten kein gemeinsames Programm und Ziel. Doch ich sehe in der Empörung gegen Freiheits- und Machtmissbrauch für egoistische Ziele, und der Hinwendung zum solidarischen Miteinander, eine lohnende Zielstellung.

 

 

Rainer Weigt 17.11.2011 Tel. 01701515677

 

 

Standpunkte zur Pflege

 

 

Am Donnerstag dem15.10. hat der DGB in Berlin Akteure der Gewerkschaften zur Standortbestimmung unter dem Thema: „Wie weiter in der Pflege“ eingeladen.

 

Nach einem Überblick über die Problemlagen der Pflege, diskutierten etwa 150 Gewerkschafter mit beruflich Verantwortlichen über die Pflegeversicherung (PV). Dabei wurden die verschiedenen Sichtweisen, Notwendigkeiten, aber auch Möglichkeiten für bessere Pflege deutlich. Nicht starre sondern individuelle Lösungen sollten künftig die Pflege verbessern. Die PV bisher sei ein Erfolgsmodell, wird aber ab 2014 teurer werden.

 

Einigkeit herrschte unter den Gewerkschaftern darüber, dass die PV solidarisch über eine Bürgerversicherung und bei Arbeitnehmern paritätisch finanziert werden muss.

 

Der Gesundheitsminister Daniel Bahr plädierte dagegen am Nachmittag für private Vorsorge (Eigenverantwortlichkeit).

 

Bei der anschließenden Diskussion wurden Herrn Bahr unangenehme Fragen gestellt. Beispielsweise wie sollen Menschen, deren Monatslohn nicht zum Leben reicht, oder Hartz IV Empfänger noch Geld für private Versicherung der Pflege aufbringen? Doch Herr Bahr blieb bei seinen Forderungen.

 

Die Ablehnung seiner Thesen wurde im Saal sehr deutlich signalisiert. Deshalb haben die anwesenden Medien wie ARD u.s.w. wohl darüber nicht berichtet.

 

Beim Verlassen des Saales war ich dicht hinter Herrn Bahr. Ich sagte deutlich zu einem Bekannten: „FDP ist doch die Partei der Feinde Der Präkarierten “, worauf Der Minister herumschnellte und fragte ob ich ihn provozieren will. Ich habe es ihm bestätigt, denn seine Ausführungen waren eine Provokation für uns, besonders für Niedriglöhner.

 

 

Rainer Weigt 15.11.2011 Tel. 01701515677     

 

 

 

Aufschwung?

 

 

Der Aufschwung boomt mit Niedriglohn,

für schaffende der blanke Hohn.

Ein Monatslohn reicht nicht zum Leben,

der Staat muss Hartz IV Ausgleich geben.

 

 

Die Kinderarmut die steigt weiter,

auch Altersarmut macht nicht heiter.

Die Jugend sieht keine Zukunft mehr,

fest steht das Langzeit-Arbeitslosen-Heer.

 

 

Was ist in Deutschland nur geschehen,

dass Arbeitnehmer betteln gehen?

Neoliberale Politik hat es vergeigt,

dass sei hier deutlich aufgezeigt.

 

 

Statt das Globalisierung den Menschen nützt,

wurde die Abzockerei weiter geschützt.

Die Großkonzerne und die Banken

tun sich dafür nicht mal bedanken.

 

 

Sie fordern laut nach noch mehr Geld,

dass dann fürs Wohl der Völker fehlt.

So werden neue Krisen programmiert,

die Völker bleiben angeschmiert.

 

 

Der Finanzmarkt muss straff geregelt werden,

damit Vernunft statt Chaos herrscht auf Erden.

Darum stehet auf und bringt Euch ein,

wir dürfen nicht mehr leise sein.

 

 

 

Rainer Weigt 03.10.2011 Tel 01701515677     

 

 

Heute zum Tag des Weltfriedens von unserem Rainer ein paar Zeilen:     

 

Wir wollen Frieden für alle Zeiten,

 

lasst de Maiziere allein, mit den Afghanen streiten.

 

Keine Auslandseinsätze, keine Atome,

 

wir wolln weltweit atomwaffenfreie Zone.

 

Drum merkts Euch Merkel und Westerwelle,

 

wir wollen Frieden, heut noch auf die Schnelle.

 

 

 

 

Rainer Weigt

 

 

Zum 01.09. Weltfriedenstag!       

 

 

 

 

Weltfriedenstag – ein herrlich Wort,

 

doch wo ist jetzt ein Friedenshort?

 

Europa und Amerika

 

die führen Kriege dort und da.

 

 

 

 

Sie sprechen von Freiheit und Demokratie,

 

Rohstoffe und Einfluß erwähnen sie nie.

 

Sie tarnen Krieg mit schönen Worten,

 

das Resultat ist: Völker morden.

 

 

 

 

In Asien und Afrika

 

brennt es heut hier und morgen da.

 

Es geht um Korruption und Macht,

 

die Not des Volks wird nicht beacht.

 

 

 

 

Palästina und auch Israel

 

machen aus Mordlust keinen Hehl.

 

Sie wollen kämpfen bis zuletzt,

 

auch wenn es Land und Volk zerfetzt.

 

 

 

 

Wenn’s wie bisher so weiter geht,

 

ist’s für uns alle bald zu spät.

 

Atomare Waffen gibt es schon zu viele,

 

aber wehe es wird Ernst aus diesem Spiele.

 

 

 

 

Drum ruf ich Menschen, die noch bei Verstand:

 

Sorgt für Abrüstung in Eurem Land.

 

Doch allen, die noch Waffen bauen,

 

tut kräftig auf die Pfoten hauen.

 

 

 

 

Rainer Weigt 17.07.07 Tel. 01701515677

 

 

Weiterverwendung ungekürzt erwünscht, Nachricht darüber ebenfalls

 


 

Diäten statt Diät

 

 

 

 

Diät heißt doch in Maßen leben,

 

damit Ansehen, Figur erhalten bleibt.

 

Diäten sind jedoch ganz anders,

 

weil blanke Gier unsere „Vertreter“ treibt.

 

 

 

 

Nach all den Jahren, nur 4 Prozent,

 

das sei doch angemessen.

 

Bei sooo viel Arbeit, sooo viel Stress,

 

das sollen die Bürger nicht vergessen.

 

 

 

 

So leben sie in Saus und Braus

 

und feiern Feste mit den Bossen.

 

Dass Kinderarmut ständig steigt

 

egal, sie sind ja nicht betroffen.

 

 

 

 

Bei Sozialkosten, Renten, Lohn,

 

da ist noch viel zu holen.

 

Zur Not macht man schnell ein Gesetz,

 

dann ist doch nichts gestohlen

 

 

 

 

Für das Volk beschließt man nur Verzicht,

 

weil arm der Staat und leer die Kassen.

 

Für Abgeordnete gilt das nicht,

 

sie wollen maßlos Gelder fassen.

 

 

 

 

Drum hört die Mahner, die nicht still,

 

tut euch mit ihnen wehren.

 

Sie nehmen ihren Auftrag ernst,

 

des Volkes Wohl zu mehren.

 

 

 

 

Übrigens die Abgeordneten der Partei „Die Linke“ spenden ihre jeweilige Diätenerhöhung an Helfer für Bedürftige.

 

 

 

Rainer Weigt 04.04.2006 / 18.11. 2007 / 16.05.08 / 18.07.2011 Tel. 01701515677

 

Weiterverwendung für nicht kommerzielle Zwecke erwünscht

 

 

 

 

Evangelischer Kirchentag in Dresden

 

-Es war ein Kirchentag, der neue Maßstäbe gesetzt hat. Mit 120 000 Menschen, darunter viele junge, war er gut besucht. Besonders osteuropäische Gäste waren zahlreich erschienen. Aber auch reichlich Katholiken, Juden und Muslime zeigte mit ihrer Teilnahme viel Interesse.

-Die Medien meldeten eine Repolitisierung des Kirchentages, sogar als erster wirklich gesamtdeutscher wurde er bezeichnet.

-Unter der Losung, „ …da wird auch dein Herz sein“, gab es drei Themenbereiche. Einen geistlichen, einen gesellschafts-politischen und einen internationalen.

Alle Themenbereiche waren geprägt vom Miteinander –

Füreinander. „Die Welt sollte nicht so bleiben wie sie ist“.

-Der zweite Bereich hat besonders auch die anwesenden Gewerkschafter bewegt. Eine der zentralen Veranstaltungen in der Frauenkirche war: „Welche Wirtschaft macht uns glücklich“? Unsichere Arbeitsverhältnisse, schlecht bezahlte Leiharbeit, miese Arbeitsbedingungen verhindern den Aufbau stabiler menschlicher Beziehungen. Fragen der sozialen Gerechtigkeit, aber auch Rechtsextremismus wurden sehr deutlich angesprochen.

-Der dritte Themenbereich umfasste ebenfalls heiße Eisen. Globalisierung für die Wirtschaft – oder für die Menschen. Nachhaltiges wirtschaften – Umwelt erhalten. Frieden, Versöhnung, Sicherheit – sofort, für alle Menschen. Beispiel Afrika – Armut und Hunger weltweit verhindern.

-Für die ehrenamtlichen Kollegen der IG Metall auf dem Dresdner Kirchentag war am Ende eine Auskunft wichtig:

„Wann gibt es den nächsten Kirchentag? Da sind wir wieder dabei.

-So wünsche ich mir weitere Kirchentage.

 

 

Rainer Weigt 13.07.2011 Tel. 01701515677

 

Atom Protest 2011             

 

 

-Nach Atom Mahnwachen, jeden Montag in vielen Orten unter anderen auch in Zossen, waren am Sonnabend dem 28.05.2011 in 21 Städten große Protestaktionen angesagt. Bundesweit haben insgesamt 160000 protestiert.

 

-Ich war mit 25000 Teilnehmern in Berlin dabei. Am Roten Rathaus (Alex) ging nach der Auftaktveranstaltung, gegen

 

12 Uhr der Demozug los. Mit vielen bunten Transparenten, Fahnen, Musik und interessanten Gesprächen unterwegs, war es eine fröhliche und kurzweilige Demo. An der Goldelse eroberten Motivdrachen den Luftraum über uns.

 

-Ziel war die CDU Zentrale in der Klingelhöfersraße. Dort angekommen probten wir einmal intern und einmal zeitgleich mit allen Protestorten eine Sitzblockade. Wir wollten damit vor der CDU Zentrale zeigen, dass wir entschlossen sind Spielchen mit dem Atomausstieg nicht zuzulassen. Das wurde auch durchs Mikrofon, von der Tribüne, deutlich gesagt. Nur wenn die regierenden einen schnellst möglichen Atomausstieg anstreben, werden wir Ruhe geben.

 

-Die lavieren aber weiter wie bisher. Zum Ausstieg gibt es verschiedene Berechnungen von 2015 bis 2022. Frau Merkel hat den spätesten Termin gewählt und will außerdem mindest ein AKW als Reserve behalten.

 

-Der späte Ausstieg und das Geschwätz über erforderliche Strompreiserhöhungen sollen den großen Energieversorgern ihre Profite erhalten. Mit großen Windkraft und Solaranlagen sowie dazugehörigen Wasserkraft Speicheranlagen und Versorgungsleitungen sehen diese ihre Zukunft gesichert.

 

- Ackermanns Forderungen nach 25 % Rendite führten zur Finanzkrise. Welche Krisen werden bei der Realisierung von 40 % Rendite der Stromkonzerne folgen?

 

-Eine bessere Möglichkeit wären viele verschiedene, kleine Stromerzeuger, beispielsweise über Erdwärme und andere dezentrale, intelligente Lösungen, auch mit Wind und Sonne. Doch die Energiekonzerne könnten damit nicht solche Profite realisieren und deshalb werden diese von Schwarz/Gelb nicht beachtet.

 

-Wir sind entschlossen und werden unseren Protest also weiterhin zeigen und verstärken müssen. Die gegenwärtigen Gefahren durch Atomkraft, wie sie sich in Fukushima sehr deutlich zeigten, sind ja nur eine Seite der Medaille. Die ungelöste Endlagerung und weitere Vermehrung des massigen Atommülls wird eine unzumutbare Belastung für unsere Nachkommen.

 

-Deshalb darf unser aller Misstrauen und Bereitschaft zum Protest nicht nachlassen.

 

 

Rainer Weigt 06.06.2011 Tel. 01701515677

 

 

Die neue FDP

 

 

Nicht irgendwo, nein hierzuland

sind die Gelben als Gefahr bekannt.

Sie schüren Streit bei Jung und Alt,

Gemeinsinn lässt sie völlig kalt.

 

 

 

Der Rösler jetzt das Zepter schwingt

und damit noch mehr Unheil bringt.

Vorkasse beim Arzt, so heißt ein Deal,

Patienten schröpfen ist das Ziel.

 

 

 

Das Elterngeld möchten sie streichen,

sie wollen nur Kinder von den Reichen.

Die wie sie selbst dem Egoismus frönen,

das Volk soll dann die Zeche löhnen.

 

 

 

Atomausstieg wollen sie nicht haben,

Maxi-Profit soll die Konzerne laben.

Das schnelle Geld ist ihnen wichtig,

Belastung der Enkel ist da nichtig.

 

 

 

Sie kennen nur die Ellenbogen,

Gemeinsinn wird dort nicht erwogen.

Drum sage ich seid auf der Hut,

denn Egoisten tun nicht gut.

 

 

 

Rainer Weigt 16.05.11 Tel 01701515677          

 


 

 

Maigedanken

 

 

Der 1. Mai in jedem Land,

als Kampftag war er wohlbekannt.

Für gute Arbeit, guten Lohn,

kämpften unsre Ahnen schon.

 

 

Heut feiern wir mit Steak und Bier,

das Resultat, das kennen wir.

Mit Dumpinglohn und Zeitarbeit

macht sich prekäres Leben breit.

 

 

Kein Geld für gute Zukunft unsrer Jugend,

doch Rettungsschirme preist man an als Tugend.

Auch die Alten haben nichts zu loben,

der Rentenbeginn der wird verschoben.

 

 

Gesundheitskosten steigen immer mehr,

das lobt die Pharma Lobby sehr.

Dank Rösler steigen die Profite weiter,

Zusatzbeiträge für Patienten leider.

 

 

Atomkonsens da stieg man aus,

für unsre Enkel wird’s ein Graus.

Wenn Schwarz-Gelb, nach Japan anders spricht,

den Lügnern glaubt man besser nicht.

 

 

In Afghanistan und andern Kriegen,

verspricht man immer noch zu siegen.

Eine Terrormeldung die andre hetzt,

drum brauchen alle­ Frieden jetzt.

 

 

Wenn mancher auch noch anders denkt,

man kriegt im Leben nichts geschenkt.

Jeder muss sich täglich selbst einbringen,

um gutes Leben für alle zu erringen.

 

 

Rainer Weigt 03.04.11 tel. 01701515677

 

 

Dresden 2011   

 

Am 13. Februar 2011 haben 17000 Bürger eine Menschenkette, zum stillen Gedenken des Angriffs auf die Dresdner Altstadt, im Zeichen der weißen Rose, gestaltet.

Die weiße Rose steht für Versöhnung über den Gräbern, für Überwindung von Krieg, Rassismus und Gewalt, sowie gegen

menschenverachtende Ideologien, Haltungen und Aktionen.

Damit haben 7000 Bürger mehr als im Jahr zuvor deutlich gezeigt, dass dieser Tag nicht missbraucht werden darf.

Der Marsch von einigen ewiggestrigen, durch leere Vorstadtstraßen, wurde dadurch bedeutungslos.

Doch am 19.02.2011 wollten Rechtsradikale in der Dresdner Altstadt marschieren. Dieser Marsch wurde durch die Dresdner und ihre Unterstützer aus ganz Deutschland verhindert. Aus unserer Region beteiligte waren dazu etwa 16 Stunden unterwegs. Teilweise durch öffentliche Institutionen mit Verpflegung unterstützt, war es doch ein beachtlicher Einsatz. Es wird von über 20000 Nazi-Gegnern in Dresden berichtet. Auch hier eine wesentliche Steigerung gegenüber der beträchtlichen Zahl von 2010.

Diese Erfolge sind sehr hoch einzuschätzen.

Doch die Konzepte von Stadtverwaltung und Polizei, sowie im Vorfeld die sächsischen Gerichte, haben die Bürger verärgert und provoziert.

Ich empfand die genüsslich gezeigten Fernsehbilder von brennenden Müllbarrikaden als besonders schmerzlich, denn Dresden steht seit 1945 für Versöhnung und sollte nie wieder brennen.

 

 

Rainer Weigt 21.02.2011 Tel. 01701515677

 

 

Wir haben es satt           

 

Unter diesem Motto fand am 22.01.2011 eine Großdemo in Berlin statt. Vorrangig richtete sich diese Demo gegen Gen-Technik, Massentierhaltung und Dumping-Agrar-Exporte. In den verschiedenen, bunten Tierkostümen kam es deutlich zum Ausdruck.

 

Doch das war nur das Hauptmotto. Zu dieser Demo hatten etwa 120 verschiedene Vereinigungen aufgerufen. Unter anderen auch Gewerkschafter, Atomgegner und Erwerbslosennetzwerke. Die Veranstalter hatten mit 5000 Teilnehmern gerechnet, 22000 aktive Demonstranten sind gekommen.

 

So haben sich viele mit eigenen Sorgen, unter dem gemeinsamen Hauptmotto, in Berlin eingefunden.

 

Ich hatte ein kleines Plakat mit den Worten „Wir haben es satt! Macht Politik für Menschen statt für Maximalprofit“ dabei. Damit wollte ich unser gemeinsames Anliegen zum Ausdruck bringen. Mit freundlichem Nicken und in Gesprächen wurde ich darin bestätigt.

 

Auf der Demo vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor gab es diesmal sogar einen sicht- und hörbaren Erwerbslosen-Block. Das Bündnis „Krach schlagen“ aus Hannover hat sich mit einer schlagkräftigen Trommlergruppe, einem lautstarken Moderator am Megafon und einer kräftigen Truppe MitstreiterInnen eingebracht. So brauchten wir uns nur anzuschließen.

 

Es war eine freudige, bunte, aber ernst zu nehmende, Gemeinsamkeiten betonende Demo gegen auf Maximalprofit orientierte Machtpolitik.

 

Die Redner der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor riefen zum entschlossenen „weiter so“ auf. Die Abfahrt der etwa 50 Traktoren und entsprechende Musik beendeten diesen kalten aber erfreulichen Tag.

 

 

Rainer Weigt 15.02.2011 Tel. 01701515677

 

 

S- Bahn Chaos

 

 

S- Bahn fahren in Berlin,

mich zieht es zum Bahnhof hin,

doch die S-Bahn kommt nur selten,

die Berliner sind am Schelten.

 

 

Ref.: Trulla, trulla, trullala,

trulla, trulla, trullalla,

Alex, Erkner, Strausberg-Nord

und an jeden andren Ort.

 

 

S-Bahn fährt doch überall,

Pünktlichkeit ist ganz normal.

Nur hier in und um Berlin,

komm ich selten pünktlich hin.

 

 

Ref.:

 

 

S-Bahn Züge sind marode,

müssen laufend in Depote.

Geiz hat sie kaputt gespart,

alle Bürger trifft es hart.

 

Ref.:

 

 

Darum Bürger werdet munter,

kommt zu unsrer Demo runter,

bis die S-Bahn wieder fährt,

pünktlich wie es sich gehört.

 

 

Ref.:

 

 

Melodie „Auf der Schwäbschen Eisenbahne“

zum Singen und Verbreiten

 

Rainer Weigt 18.01.2011 Tel. 01701515677    

 

 

Deutsche Narretei                 

 

 

Narri, Narro, Narrallalla,

die Faschingszeit ist wieder da.

Mit Verkleidung und mit Narretei,

Doch Aschermittwoch geht’s vorbei.

 

 

Nicht so in unserm Parlament,

wo Narretei kein Ende kennt.

Atomkonsens, da steigt man aus,

für unsre Enkel wird’s ein Graus.

 

 

Hartz IV exakt berechnen hieß die Pflicht,

nur von der Leyen stört das nicht.

Mit Rechentricks glänzte ihr Thron,

5 Euro mehr, es ist ein Hohn.

 

 

Die Kinderarmut hierzulande,

für unser Land die größte Schande.

Gutscheine solln das Unheil stoppen,

nur Deppen kann man damit foppen.

 

 

Die Kopfpauschale von Röslers Gnaden,

fürs Volk ein riesengroßer Schaden.

Nur die Privaten sind weg und hin,

so festigt man die Klassen- Medizin.

 

 

Mindestlohn will man gar nicht haben,

weil Konzerne sich an Dumpinglöhnen laben,

doch wie soll Mittelstand bestehen,

wenn Arbeitnehmer betteln gehen.

 

 

Für Banken Wahnsinns- Schutzschirm- Geld,

was für die Menschen ständig fehlt.

Da kann man mit Milliarden prahlen,

die Bürger solln die Zeche zahlen.

 

 

Zu Guttenberg gradlinig offen,

Berufsarmee lässt Sieg erhoffen,

doch Träumerei von großen Siegen,

führt nur zu mehr und schlimmren Kriegen.

 

 

Sozialabbau, Stuttgart 21, BBI,

so löst man doch Probleme nie.

Seit Politik so abgehoben,

bleiben die Menschen abgeschoben.

 

 

Drum rufe ich setzt Euch zur Wehr,

bei Wahlen, Demos und noch mehr.

Wird weiter närrisch nur regiert,

bleiben wir alle angeschmiert.

 

 

Rainer Weigt 06.01.2011 -  Tel. 01701515677

Weiterverbreitung und Verwendung als Büttenrede erwünscht.


 

 

Heißer Herbst         

Vom heißen Herbst der Gewerkschaften haben manche viel erwartet. Jetzt fragen sie sich, wo er geblieben ist. In Zeitungen und Fernsehen haben sie nur wenig davon bemerkt.

 

Nun die Medienmacher und ihre Geldgeber vertreten ja auch ganz andere Interessen, als gerade die der Gewerkschaften. Zu deren Pressfreiheit gehört ebenso das Weglassen von Nachrichten, wie auch einige wohlwollende Alibi- Berichte.

 

Die Gewerkschaften haben sich dieses Jahr nicht für eine Großdemo in einer Stadt, sondern für viele dezentrale Aktionen, auch in kleinen Städten, entschieden. Damit wurden nach Gewerkschaftsangaben etwa 1,5 Millionen Bürger aktiv. In der ganzen Bundesrepublik haben damit Bürger ihren Unmut, über die unsoziale und bürgerferne Politik der Herrschenden, gezeigt. Wer an Aktionen teilnimmt, stärkt damit auch sein Selbstbewusstsein und wird sich weniger gefügig zeigen.

 

Die Aktionen der Gewerkschaften waren sehr ideenreich.

 

Am 7.10. dem Tag gegen prekäre Beschäftigung, haben sich junge Gewerkschafter in Ketten durch Flensburg treiben lassen. Das war der Auftakt für weitere Aktionen in Flensburg.

 

Am 11.10. in Remscheid wurde mit Straßentheater Aufmerksamkeit erregt. In Wolfsburg gab es eine große Aktion unter dem Titel „Ich habe Angela Merkel mein letztes Hemd gegeben“ gestartet. In Berlin, Stuttgart und anderen Städten wurden bei Demos Sparpakete an den Absender zurückgegeben. In Sachsen sind selbst Straßen- und Kinderfeste als Protestaktion durchgeführt worden. Auch Warnstreiks für Tariferhöhungen gehören dazu.

 

Das waren nur einige Beispiele von den vielfältigen Aktionen gegen Lohndumping, Zeitarbeit, Sozialabbau, Rente mit 67, Betriebsverlagerungen, Kopfpauschale und weitere neoliberale Projekte. Weiterhin setzten sich Gewerkschafter für einen flächendeckenden Mindestlohn, bessere Chancen für Jugendliche, allgemeine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen, kurz gesagt für ein besseres Leben der abhängig Beschäftigten ein.

 

Wenn wir dann noch an die Aktionen gegen Stuttgart 21, Anti- Atomproteste, sowie Proteste gegen verschwiegene Belastungen der Bürger beim Flughafenprojekt BBI und andere denken, dann ist dieses Jahr viel geschehen. Damit wurde der steigende Ärger der Bevölkerung über abgehobene und bürgerferne Politik deutlich gezeigt. Wir sollten das Geschehene nicht gering achten, sondern daraus Mut und Selbstbewusstsein für die Wahrung unserer Interessen schöpfen.

 

 

Rainer Weigt 15.12.2010 Tel. 01701515677

 

 

 

Zum Singen nach der Melodie „Fuchs Du hast die Gans gestohlen“

 

Ein Kinderlied für Erwachsene          

 

 

Banken haben’s Geld verbraten,

fordert es zurück, fordert es zurück.

Denn das mit den Rettungsschirmen

war ein Bubenstück.

Denn das mit den Rettungsschirmen

war ein Bubenstück.

 

 

Boni sollten ganz wegfallen,

damit sie bestehn, damit sie bestehn.

Doch die Bänker zocken weiter

als wär nichts geschehn.

Doch die Bänker zocken weiter,

als wär nichts geschehn.

 

 

So kommt bald die nächste Krise,

wir fallen wieder rein, wir fallen wieder rein.

Wenn wir nicht nur zahlen wollen,

heißt es einig sein.

Wenn wir nicht nur zahlen wollen,

heißt es einig sein.

 

 

Rainer Weigt 19.11.10 Tel 01701515677

Zum Singen nach der Melodie „Fuchs Du hast die Gans gestohlen“    

 

 

Parolen  

 

 

Was gute Arbeit schafft – ist sozial.

Was Armut schafft – ist asozial.

 

 

Politiker sollen Volkes Wohl vermehren

und nicht nur Michels Taschen leeren.

 

 

Schwarz-Gelb lernt man in jungen Jahren,

bedeutet Warnung vor Gefahren.

 

 

Gesundheitskosten steigen ungeheuer,

der Rösler ist fürs Volk zu teuer.

 

 

Prekäre Arbeit ist ein Hohn,

drum brauchen wir den Mindestlohn.

 

 

Für wen des Volkes Zorn nicht zählt,

der wird in Zukunft abgewählt.

 

 

Wer nur der Reichen Reichtum mehrt,

wen Volkes Wille gar nicht schert,

gehört vom Volk hinweg gekehrt.

 

 

Mit 50 Jahren für Arbeit zu alt,

mit 65 zu jung für die Rente,

Das ist der Anfang für ein schlimmes Ende.

 

 

Wer nur des Volkes Tasche leert,

sich selbst ums Sparen gar nicht schert,

der führt damit ganz cool und munter,

des Volkes Wohl den Bach hinunter.

 

 

Ob SPD, ob Schwarz, Grün, Gelbe,

die wollen alle nur dasselbe,

sie selbst und ihre Klientel wolln prassen,

fürs Volk bleiben nur leere Kassen.

 

 

 

Rainer Weigt 01701515677

 

 

Schwäbische Weise mit neuem Text

 

 

1.) Auf der schwäbschen Eisenbahne

soll kein Bäuerle mehr fahre,

nur noch die mit Nadelstreifen,

sollen durch Europa reisen.

Ref.: Trulla, trulla, trullala,

trulla, trulla, trullala.

Stuttgarts Bahnhof soll so bleiben,

keine Bodenpreise steigen.

 

 

2.) Den Kopfbahnhof wolln sie abreißen,

Tunnelbahnhof mit den Gleisen,

soll dafür tief in die Erde,

hören nicht auf die Beschwerde.

Ref.:

 

 

3.) Kosten wird das viel Billionen,

für die Haie soll sichs lohnen,

doch die Schwaben komm ins Schwitzen,

bleiben auf den Kosten sitzen.

Ref.:

 

 

4.) Stuttgarts Bürgern platzt der Kragen,

auf der Straße sie laut sagen,

Stuttgart Einundzwanzig – nie,

Staatsmacht schickt Gendarmerie.
Ref.:

 

 

5.) Demo in den Parkanlagen,

wird hart und brutal zerschlagen,

doch das steigert nur die Wut,

Wasserwerfer sind nicht gut.

Ref.:

 

 

6.) Geißler kommt nun plötzlich schlichten,

Argumente solln es richten.

Die von Gruber sind nur schwach.

Schwäbsche Bürger bleiben wach.

Ref.:

 

 

Rainer Weigt Tel. 01701515677 zum Singen und Verbreiten r-weigt(at)t-online.de


 

 

Hier wieder ein tolles Gedicht von Rainer:  

 

Parität

 

 

Was einst der alte Bismarck schuf,

und der stand wirklich nicht im Ruf,

ein Arbeitnehmerfreund zu sein,

doch Parität, die musste sein.

 

 

Sozialausgleich war für ihn wichtig,

er kannte reiche Leute richtig,

die nur nach Höchstprofiten streben,

dafür ein par Almosen geben.

 

 

So kann kein guter Staat gedeihn,

drum muss der Staat sozial auch sein.

Ein SPD Kanzler hat den Start geregelt.

Parität wurde mit Pflegeversicherung ausgehebelt.

 

 

Dem Rösler war das nicht genug.

Er steigert weiter den Betrug.

Den Arbeitgeberanteil legt er fest,

Patienten zahlen nun den Rest.

 

 

Das macht die Pharma-Lobby heiter.

So steigen die Gewinne weiter.

Schwarz-Gelb behauptet ausgewogen.

So wird der kleine Mann betrogen.

 

 

Soll die Gesundheitssonne strahlen,

dann müssen alle dafür zahlen

und wessen Schultern stark und breit,

der sei zu mehr Last auch bereit.

 

 

Drum sag ich heut und sag es allen,

lasst Euch das länger nicht gefallen.

Wer nur der Reichen Reichtum mehrt,

gehört vom Volk hinweg gekehrt.

 

 

Rainer Weigt 13.10.10 Tel. 01701515677

 

 

 

Heute gibt es mal einen klasse Bericht von Rainer, der bei einer Demo dabei war.

 

Atomparteien – Nein Danke

 

Die Anti Atom Bewegung hat zur Großdemo am 18.09.2010 in Berlin gerufen und 100.000 sind gekommen.

Es war eine sehr fröhliche Demo, trotz der sehr ernst genommenen Themen. Ich denke an verstrahlte Kinder im Wendland, Ausstieg aus dem Atomkonsens von Rot-Grün,

ungelöste Endlagerung, Geheimvertrag mit der Atom Lobby, Propaganda mit längst widerlegten Scheinargumenten durch Schwarz-Gelb u.s.w.

Es haben sich sehr viele, deutlich sichtbar durch Bekleidung, Transparente, Fahnen, Atom-Müll-Fässer und mehr auf den Weg gemacht. Sie haben mit Ideenreichtum gezeigt, warum sie aus allen Ecken Deutschlands angereist sind.

Schon kurz nach 12 Uhr wurden wir direkt vor dem Berliner Hauptbahnhof von einer schwungvollen und ausdauernden Trommlergruppe begrüßt. Drei hinzugekommene Samba- Trommlerinnen brachten sich gleich mit ein. Dazu die vielen kunterbunten Demonstranten, da konnte nur Freude aufkommen.

Am Rande des Platzes gab es reichlich Verkaufsstände mit Essen, Getränken, Fahnen, Demo-Utensilien aller Art zu volkstümlichen Preisen. Auch alternative Stromanbieter gaben Infos und boten Verträge zum Wechseln an. So haben sich viele, mit ihren Möglichkeiten, eingebracht.

Auf der Tribüne spielte die Polit-Rock-Gruppe „Bots“ aus den Niederlanden und animierte zum Mitsingen. Die beiden Moderatoren von „Ausgestrahlt“ und „Campact“ erklärten wie die Umzingelung des Regierungsviertels stattfinden soll, mahnten Vernunft und Geduld an und baten um 15 Uhr zur Abschlusskundgebung wiederzukommen.

In Gruppierungen ging es zur Umzingelung. Vorneweg die Traktoren aus dem Wendland und dann die verschiedenen Verbände und Parteien. Nur so kamen Reporter an bekannte Politiker um deren Ansichten in den Medien zu präsentieren. Auf der Tribüne war jedenfalls nur Platz für Bürger und Musikanten. Eine Brücke vom Bahnhof zum Regierungsviertel nutzten die Veranstalter zum Zählen. Das Ergebnis waren 100.000 Demonstranten.

Da der Abmarsch etwa 2 Stunden dauerte, konnte die Abschlusskundgebung erst gegen 16 Uhr beginnen.

Zu uns sprachen Menschen aus dem Volk. Eine Ärztin, schon seit 1976 dabei, erinnerte an die Erfolge der Demos gegen Kalka. Ein Windkraftunternehmer versprach der Regierung folgendes. So wie wir seit den 70er Jahren da waren, werden wir weiterhin kommen und noch mehr werden. Ein Gewerkschafter und eine Jugendvertreterin geißelten die Atompolitik und sprachen auch die kriegerischen Verwicklungen und die daraus resultierenden sozialen Verwerfungen bis zu Hartz IV an. Alle betonten, wenn die Regierung nicht mal auf das Volk hören will, wenn es sich auf der Straße zeigt, wird sich das Volk eine neue Regierung besorgen.

Bei den Ansprachen wurden die Demonstranten immer wieder mit einbezogen. So wurde die Kundgebung zum Dialog. Zwischendurch weitere Musikeinlagen zum Auflockern.

Wir waren unüberhörbar.

Gegen 18 Uhr war Schluss der Kundgebung und ich ging, von Musik begleitet, zum Zug. Es war ein anstrengender Tag, der aber auch vielen neue Kraft und Mut gegeben hat.

Das wurde schon 3 Wochen später, am Sonnabend dem 09.10.in München, deutlich.

 

 

Rainer Weigt 12.10.10 Tel 01701515677   

 

 

Zum 20. Tag der Einheit

 

Der Tag der Einheit ist ein Fest

was mich nachdenklich werden lässt.

Die Einheit war ersehnt in West und Ost.

Heut fragt man nur, was hat’s gekost.

 

 

Sie war doch unser aller Sehnen.

Als es soweit war, flossen Freudentränen.

Das Leben war die reinste Wonne,

uns allen schien die Einheitssonne.

 

 

Was trübte denn der Freude Lauf?

Was baut neue Schranken täglich auf?

Wir stimmen sicher überein,

bei Geld kann Freundschaft nicht gedeihn.

 

 

Das Kapital fand die Einheit wirklich Klasse,

statt Rezession so eine Verfügungsmasse.

Doch nachdem Banken und Konzerne uns „beehrt“,

war nichts mehr übrig mit einigem Wert.

 

 

Von wegen Einheit mit gleichen Rechten,

mit geringerem Lohn machte man uns zu Knechten

und obendrein gibt es seit der Wende,

für die Betagten eine geringere Rente.

 

 

Doch auch für das Volk im „goldenen Westen“,

steht es seither nicht nur noch zum Besten.

Es zahlt die Transferleistungen seit Einheits-Beginn.

Nur für Rendite und Großkapital gab es reichlich Gewinn.

 

 

Statt dass Vernunft man walten lasse,

hieß es im Westen, Einheit – Portokasse.

Und wir im Osten dachten froh,

jetzt geht es aufwärts – irgendwo.

 

 

 

Doch statt geschickt die Wirtschaft umzubauen,

wurde im Osten alles kurz und klein gehauen.

Hatte doch noch etwas Wert am Ende,

fiel es meist Geiern in die Hände.

 

 

Um solchen Profit noch weiter zu steigern,

will man dem Volk seinen Anteil verweigern.

Man nennt es Agenda und Hartz I bis IV,

den Zweck der Reformen kennen wir hier.

 

 

Deshalb ist’s wahr – Aufbau im Osten,

verschlingt doch ungeheure Kosten

wenn Sorglosigkeit zu Buche steht,

dazu Vereinigungskriminalität.

 

 

Jetzt sind die Kassen leer und alle Politiker stöhnen,

versuchen wortreich die Wahrheit zu beschönen.

Geplündert sind Sozial und Rentenkassen,

drum will das Volk man bluten lassen.

 

 

Schwarz- Gelb mit diesem Sparpaket,

spart jetzt beim Volk bis nichts mehr geht.

Nur die Konzerne und die Banken

verweist man niemals in die Schranken.

 

 

Fleißig schürt man Zwietracht hierzuland,

zwischen Prekariat, Migrant und Mittelstand.

Wenn Ost und West dann noch Streit haben,

können sich Profiteure reichlich laben.

 

 

Hört endlich auf uns zu entzwein

und bringt Vernunft dabei mit ein,

fürs ganze Volk tut euch bemühen,

dann kann die Einheit wirklich blühen.

 

 

Rainer Weigt 30.09.05 / 29.09.06 / 28.09.10 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel 01701515677      

 


 

 

Rainers Gedichte - Seite 12 PDF Drucken E-Mail

 

 

 

„Sparpaket“

 

 

Schwarz – Gelb hat es jetzt wahr gemacht.

Das „Sparpaket“ ist auf den Weg gebracht.

Doch nicht komplett, nur in den Teilen,

die an des Volkes Wohl rumfeilen.

 

 

Angerechnet wird jetzt das Elterngeld,

so dass es nun den Eltern fehlt.

Renteneinzahlung ist auch zu Ende,

Hartz IV Empfänger – brauchen keine Rente.

 

 

Heizkostenzuschuss ist gestrichen halt,

da bleibt die Wohnung eben kalt.

Dafür legt jetzt das Klima zu.

Beklagt Euch nicht, gebt endlich Ruh.

 

 

So wird gespart zu der Ärmsten Schaden.

Wie geht’s nun weiter? Lasst mich raten.

Bei der Verwaltung kürzt man nur zum Schein,

das muss zur Glaubhaftmachung sein.

 

 

Doch wo die großen Gelder fließen,

will man für Fehler niemals büßen.

Banken und Konzerne werden strahlen,

das Volk soll doch die Zeche zahlen.

 

 

So war’s bisher, so möchte man’s weiter haben,

so können sich Schmarotzer laben.

Wer das nicht will, der bringt sich ein.

Der Gegendruck muss sinnvoll sein.

 

 

Rainer Weigt 01.09.2010 Tel. 01701515677     

 

 

Druck braucht Gegendruck

Verstärkte neoliberale Politik der letzten 20 Jahre lässt den „Wohlstand für Alle“ immer weiter verschwinden. Eine gerechte Lastenverteilung zu Gunsten ärmerer Bevölkerungs-schichten ist in das Gegenteil verkehrt worden. Es gibt einerseits zunehmend horrende Gehälter plus Boni, andererseits immer mehr Hungerlöhne, die nicht zum Leben reichen.

Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer rasanter. Das gilt für alte und neue Bundesländer, aber auch europa- und weltweit.

Besonders die Schwarz-Gelbe Regierung ist um weitere Druckerhöhung auf die bisher schon benachteiligten Bevölkerungsschichten bemüht.

In unserem doch eigentlich reichen Land gibt es immer mehr arme Kinder und natürlich ebenso Erwachsene. Deutschland sinkt im sozialen europäischen Ranking immer weiter.

Doch zwischen alten und neuen Bundesländern gibt es deutliche Unterschiede. Der Paritätische Gesamtverband hat zum 01. Mai 2009 einen Armutsatlas und zum 31. Juni 2010 einen Sozialatlas durch Dr. Rudolf Mertens erstellt. Beide sind nach prozentualer Benachteiligung farbig gestaltet. Dabei sind die Umrisse der ehemaligen DDR deutlich im negativen Sinn, erkennbar. Alles ist jeweils durch Tabellen und Diagramme, bis auf jeden Landkreis, belegt.

Doch auch Kirchen, Basisverbände der großen Parteien, Einzelgewerkschaften und DGB sprechen den Sozialabbau immer deutlicher an. In der Pressemitteilung 53/10 vom 05.08.2010 spricht der DGB Bezirk Berlin-Brandenburg vom „Abbau Ost“ bei den vorgesehenen Sparprogrammen. Da „Die Linke“ den Sozialdumping schon lange anspricht, bekommt sie damit teilweise unfreiwillig, Unterstützung ihrer Mahnungen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen deutlich, was in den neuen Bundesländern an Sozialabbau durchgesetzt werden konnte, ist dann auch in den alten Bundesländern spürbar geworden.

Der notwendige Gegendruck darf aber nicht nur von den oben genannten Verbänden kommen um beachtet zu werden. Jeder einzelne Betroffene und zurzeit noch nicht Betroffene sollte sich einbringen. Beispielsweise in seinen Verbänden, öffentlichen Diskussions-Foren und entsprechenden Demos, um diesen Gegendruck wirksam zu gestalten.

Der DGB Kreisverband Teltow-Fläming veranstaltet am 06.10. 2010, dem „Welttag für menschenwürdige Arbeit“, um 17.00Uhr , im Gebäude der Jüterboger Tafel ein Diskussionsforum. Unter der Überschrift „Wie lange noch“ sollen Politiker und Betroffene ihre Einstellungen zu den sozialen Zuständen im Land, und besonders in den östlichen Bundesländern, geltend machen.

Eingeladen sind alle Bürger, zwei Referenten betroffener Verbände und die Abgeordneten aller demokratischen Parteien vom Wahlkreis 24 (TF II).

Wir bitten um rege Teilnahme, um auch damit den notwendigen Gegendruck zu erzeugen.

 

Rainer Weigt 22.08.10 Tel 01701515677

 

 

 

 

Der gute Rainer hat mal wieder gedichtet:

 

 

Sparprogramme

 

Schwarz – Gelb zeigt es jetzt allen offen,

das Volk braucht nicht auf Besserung hoffen.

Sie sparen nur auf Michels Kosten,

besonders bei dem Volk im Osten.

 

Beim Mindestlohn für Altenpflege,

geht man im Osten alte Wege.

Einen Euro weniger die Stunde,

verkauft man uns als gute Kunde.

 

Rentenangleichung wird auf St. Nimmerlein verschoben,

Steuerhinterzieher werdens sicher loben.

Bei Bildungskosten miese Margen,

so bleibt die Zukunft klar im Argen.

 

Bei prekärem Lohn, welch Sauerei,

ist Wohlstand für alle bald vorbei.

Aber die allergrößte Schande,

ist die steigende Kinderarmut hier im Lande.

 

Heizkosten beim Wohngeld will man sparen.

So trifft man wieder nur die Armen.

Doch geht’s ums Geld der Superreichen,

da will man keinen Euro streichen.

 

Drum sag ichs laut und sag es allen,

lasst Euch das länger nicht gefallen.

Kommt zu den Demos und den Foren.

Wer nichts tut hat sofort verloren.

 

Rainer Weigt 19.07.2010 Tel. 01701515677  

 

 

 

 

 

Nach der Melodie: Komm lieber Mai und mache, die Bäume wieder grün.

 

 

 

 

Macht der Mai alles neu?

 

Komm lieber Mai und mache

den Euro wieder groß.

Frau Merkel hat’s verzögert,

drum ging’s nach hinten los.

Der Euro der fällt weiter,

weil sie nicht regeln will.

So werden wir nicht heiter,

Schwarz-Gelb führt nicht zum Ziel.


 

Rainer Weigt 19.05.2010 Tel. 01701515677    

 

 

 

 


Rainer, der unermüdliche Kämpfer, gibt einen Bericht ab, über den Ostermarsch in Brandenburg!

Aus seinen Zeilen geht immer ein gute Stimmung der gemeinsam Agierenden hervor.

Es ist auch schön, mit einer Gemeinschaft etwas bewegen zu wollen.

„Für eine atomwaffenfreie Welt ohne Krieg – gegen Armut und soziale Ausgrenzung“

Das umfasst doch schon die ganze Palette unserer Wünsche.

 

 

Ostermarsch 2010 in Brandenburg

Am 27.03.2010 hat die Friedenskoordination Potsdam zum

9. Potsdamer Ostermarsch aufgerufen. Da in Potsdam-Geltow der Führungsstab der Bundeswehr die Auslandseinsätze koordiniert, ist Potsdam ein wichtiger Ort des Protestes.

Unter der Losung: „Für eine atomwaffenfreie Welt ohne Krieg – gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ reihte sich dieser Protest in die 50 jährige Ostermarschbewegung ein. Die Auftaktkundgebung war, wie bisher, am Brandenburger Tor.

Lühr Henken, von der deutschlandweiten Initiative „Friedensratschlag“, prangerte den von USA und NATO, mit deutscher Beteiligung, geführten Krieg in Afghanistan an. Er betonte, dass unser Volk diesen Krieg mehrheitlich ablehnt und die vielbeschworenen Aufbauleistungen in keinem Verhältnis zu Leid und Tod der afghanischen Bevölkerung stehen. Doch auch den Tod deutscher Soldaten und die sinnlose Verschwendung von Milliarden Euro für den Krieg sprach er an.

Frank Eschholz von der „Sozialen-Bewegung-Land- Brandenburg“ (SBB) zeigte die Zusammenhänge von Kriegsausgaben und sozialer Not in der Bundesrepublik auf. Er ermunterte zum Weitermachen, auch wenn wir nur wenige sind.

Da so einige Potsdamer nach Neuruppin zum bunten Stadtfest gegen braunen Ungeist gefahren sind, waren nur etwa 120 Teilnehmer am Luise Platz. Doch Klaus Freudigmann aus Berlin sowie Christine und Werner aus Eisenhüttenstadt machten mit ihren Liedern, zu Gitarre und Mundharmonika, gute Stimmung und so konnte nicht mal ein Graupelschauer die gute Laune trüben.

Hans-Georg Schmidt und Michael Meixner führten dann den Demo Zug zum Denkmal für den unbekannten Deserteur.

Mit weiteren Reden gegen Krieg und soziale Ausgrenzung, Live- Musik und besagtem Graupelschauer endete diese Demo.

Am Ostersonntag bin ich dann zum wesentlich bekannteren und größeren Ostermarsch in der Kyritz-Ruppiner Heide gefahren. Wir haben uns bei Schweinrich an der Mahnsäule getroffen. Zum Auftakt riefen christliche und politische Aktivisten zum Weitermachen auf. Der 9. Juli 2009 ist zwar ein Meilenstein in der Geschichte der Kyritz-Ruppiner Heide, aber ist die Heide wirklich frei? Das Bundesverteidigungsmi-nisterium hat zwar den Verzicht auf die Nutzung als Luft-Boden-Schießplatz erklärt, prüft aber weiterhin eine militärische Nutzung.

Die Ziele der Organisatoren sind folgendermaßen formuliert: - für die Beendigung der militärischen Nutzung der Heide,

- für die Munitionsberäumung durch die Bundesrepublik,

- für eine zivile, friedliche Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide. Als weitergehende Vision ist folgender Ruf benannt: „Von der Kyritz-Ruppiner Heide soll Frieden ausgehen“.

Die Bundeswehr hatte einem Osterspaziergang auf ausgewiesenen Wegen, unter strengen Auflagen, zugestimmt.

Diese Auflagen, wie nur bundeswehrfreundliche Transparente und Foto-Verbot, wurden im letzten Moment (Ostersonnabend) zurückgenommen.

Es war ein langer Weg bis zum Pink-Point. Dieser war im Sommer 2007 unter dem Motto „Bomben nein – wir gehen rein“ mit zivilem Ungehorsam besetzt und pink angestrichen worden. Dort konnten wir uns bei Kaffee und Kuchen ausruhen. Grußbotschaften, Glückwünsche und Musik sowie die Einladung der Organisatoren des Ostermarsches in der Colbitz-Letzlinger Heide am Ostermontag rundeten den kühlen aber trockenen Nachmittag ab und die geschätzten 2200 Teilnehmer (Radio RBB) machten sich gruppenweise auf den etwas kürzeren Rückweg.

Ebenfalls Ostermontag hat noch ein Ostermarsch in Berlin, von der „Berliner Friedenskoordination“, stattgefunden. Meine Beine wollten aber nicht mehr.


 

Rainer Weigt 14. 04.2010 Tel. 01701515677

 

 

Danke Rainer und ich möchte etwas hinzufügen:

 

und mach mit. Appell an die Menschen zum Mitmachen!

 

Hört sich doch alles super an, wie das aufgezogen wurde!

 

Gruss

Christel

 

 

Arbeit muss neu bewertet werden   


Wir leben seit jeher in einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Nur dadurch wurden gesellschaftliche Fortschritte, Erfindungen, Industrialisierung, Wohlstand und Unterstützung von Alten und Kranken möglich.


Wenn jeder einzelne für seine Ernährung und Kleidung selbst sorgen müsste, bliebe für anderes kaum Zeit übrig.


Weil wir uns spezialisiert haben und jeder seinen Arbeitsanteil immer besser organisieren konnte, ist die heutige Gesellschaft möglich geworden. Doch schon immer meinten einige ihr Leistungsanteil sei wertvoller und deshalb stehe ihnen ein viel größerer Anteil vom Ertrag zu. Das mag in vernünftigen Grenzen auch sinnvoll und förderlich sein um voran zu kommen. Es darf aber keinesfalls dazu führen, dass der Leistungsanteil vieler immer weiter abgewertet wird, damit wenige immer größere Ertragsanteile für sich beanspruchen.


Schon im Gedicht „Das Riesenspielzeug“ sagt Adelbert von Chamisso „…denn wäre nicht der Bauer, so hättest du kein Brot…“.


Arbeit muss nach ihrem Wert für die gesamte Gesellschaft bewertet werden. Das würde den Straßenkehrer aufwerten, aber Spekulanten hätten schlechte Karten.


Kein Manager könnte erfolgreich sein, ohne die Zuarbeit von vielen unterschiedlichen Spezialisten. Es sind Bauleute für die Entstehung der noblen Büros notwendig, Angestellte um Daten und Informationen zu sammeln, sortieren und auszuwerten. Arbeiter und Handwerker werden benötigt um verschiedene Produkte herzustellen. Damit diese Spezialisten und andere arbeiten und wohne können, werden auch viele unterschiedliche Berufe benötigt. Zum Beispiel Straßenbauer, Busfahrer, Reinigungskräfte und viele andere mehr. Für Gesundheit und Pflege aller Menschen sind Ärzte, Schwestern Altenpfleger und viele weitere nötig. Kurz gesagt, nur im guten Zusammenspiel der Arbeitsanteile, aber auch der gerechten Verteilung der Ertragsanteile, kann unsere Gesellschaft dauerhaft funktionieren. Denn ohne Scheuerfrau oh Schreck, erstickt der Manager im Dreck.


Seit etlichen Jahren wird die ungerechte Verteilung des Ertrags immer mehr zum Problem. Zumal durch Automatisierung und Rationalisierung immer mehr Arbeitslose, durch Wegfall von Arbeitsplätzen, entstehen. Doch diese werden immer mehr diffamiert und ausgegrenzt. Damit wird die Solidarität für ein Leben in Würde untergraben.


Viele Arbeitnehmer müssen trotz Vollzeitarbeit mit Hartz IV aufstocken, weil der Arbeitslohn zum Leben nicht reicht. Einen Mindestlohn haben die herrschenden Vertreter der Oberschicht bisher verhindert. So konnte sich die Reichtumsschere immer weiter öffnen.


Politiker, Manager und andere Vielabsahner weisen auf lange und anstrengende Arbeitstage hin. Doch sie haben durch „Arbeitsessen“ und ähnliche Unterbrechungen des Arbeitstags immer wieder Zeit und Gelegenheit sich zu regenerieren.


Der Arbeiter am Band, der Produktionsarbeiter, der Handwerker, die Reinigungskraft um nur einige zu nennen, haben solche Erholungspausen nicht, denn ihre 8 Stunden sind mit Leistung völlig aus und überlastet. Die viel zitierten „Leistungsträger“ würden so einen 8 Stunden Tag, mit der geforderten Leistung, körperlich gar nicht aushalten.


Dieser verhängnisvolle Verlauf der gesellschaftlichen Entwicklung muss gestoppt und verändert werden.
- Die Erfolgsanteile der Arbeitanteile müssen neu bewertet werden, damit alle ihre gerechte Vergütung bekommen und für hilfsbedürftige genügend übrig ist.


- Die Wochenarbeitszeit muss stark verkürzt werden, denn nur dann wird Vollbeschäftigung möglich und alle können ihren Leistungsanteil erbringen,


- Die horrenden Kriegs und Rüstungsausgaben müssen gestoppt und für soziale und Armut beseitigende Projekte bereitgestellt werden.

Wird sich unsere Gesellschaft nicht in dieser Art verändern, werden wir uns auf die eine oder andere Art gegenseitig ausrotten.

 


 

Rainer Weigt 17.03.10 Tel 01701515677

 

 


 

Dresden gegen Fremdenhass


- Am Sonnabend den 13. Februar war es für mich wichtig, als geborenen Dresdner und Überlebenden des Bombenangriffs auf die Dresdner Altstadt, Dresden in der Abwehr von Hass und Rachegelüsten zu unterstützen. Es war zwar ein harter Tag, rund 17 Stunden unterwegs, aber dafür voll toller Ereignisse.


- Da in Dresden etwa 200 Busse zusätzlichen Platz brauchten, der witterungsbedingt sehr eingeschränkt war, lotste ein Polizeiauto unsere 3 Busse bis ans Rathaus. So konnten wir mitten in der Altstadt aussteigen und die Busse wurden16.30 Uhr zum Einsteigen auch wieder ans Rathaus geleitet. Ein toller Service der Polizei, die sich auch sonst sehr entgegenkommend zeigte.


- Unsere Bedenken, weil sich erst mal alles zerstreute, sollten durch die Ereignisse in Dresden bald in Begeisterung verwandelt werden.


- In der Neustadt waren die Blockierer so zahlreich, dass der Marsch der Nazis erfolgreich verhindert werden konnte. Offizielle Schätzungen geben etwa 10000 Gegendemonstanten an.

- In der Altstadt versammelte sich, zum Auftakt vor dem Rathaus, eine unübersehbare Menschenmenge. Die Dresdner Oberbürgermeisterin gab mit deutlichen Worten kund, was die Dresdner bewegt. Drei Sätze möchte ich hervorheben. „Bevor Dresden brannte, brannte Sempers Synagoge, brannten Warschau, Rotterdam und Coventry. – Diese Wahrheiten müssen den Ewiggestrigen entgegen gehalten werden. – Dresden will sie nicht.“


- Danach wurde die Menschenkette, entlang des ehemaligen Festungswalls gebildet. Wir sind diese Kette entlang gelaufen. Sie war so massig. Die Bürger standen in 3,4,5er Reihen und extra Ketten um einzelne Gebäude. Es war sehr beeindruckend.


Deshalb konnte die Menschenkette dann auch wesentlich erweitert werden und hat doch nichts an Eindruck verloren.

- Besonders auffällig waren die vielen Bürger mit einer weißenRose. Diese Rose steht für „Versöhnung über den Gräbern.“ Damit bekommt das stille Gedenken einen sehr starken aktiven Wert, denn Versöhnung geschieht nicht nur so nebenbei. Gerade Dresden steht nicht nur für die Vernichtung durch die Bomben, sondern besonders auch für die vielseitigen Bemühungen um Versöhnung.


- An diesem 13. Februar in Dresden ist es als großer Erfolg zu werten, dass beides gelungen ist. Die erfolgreiche Blockade des Aufmarsches der Ewiggestrigen und die beeindruckende Kette des aktiven Gedenkens.


 

Rainer Weigt 16.02.2010 Tel. 01701515677

 

Bilder von der Veranstaltung:

 

 


 

 

 

 

 

Ich füge hier mal einen Artikel ein, der hierzu passt:

 

13. Februar 1945: Inferno Dresden- Zum Jahrestag der Flächenbombardements

 

AUTOR:  Brigitte QUECK

 

Vom 13. bis 15. Februar 1945 wurden vier Luftangriffswellen von der Royal Air Force (RAF) und der United States Army Air Forces (USAAF) auf den Großraum Dresden geflogen. Dabei kamen zwischen 18.000 und 25.000 Menschen ums Leben.-Tlaxcala



Verbrechen an der Zivilbevölkerung, ob in Coventry, Leningrad, Dresden, Pristina, Kabul, oder Bagdad begangen, bleiben immer und überall Verbrechen an der Menschheit. Die Nürnberger Prozesse 1945 nehmen davon explizit keinen Staat, auch nicht die Vereinigten Staaten, aus (Zu Verbrechen an der Zivilbevölkerung siehe : Oberster Richter und US-Hauptankläger während der Nürnberger Prozesse, R. Jackson ). Der Verweis, dass während des 2. Weltkrieges auch in Dresden Rüstungsgüter hergestellt worden sind und eine Bombardierung schon aus diesem Grunde angeblich sinnvoll gewesen sei, deckt sich nicht mit der Wirklichkeit. Man befrage Überlebende und sehe in Dokumente über das zerbombte Dresden ein. Die wenigen Rüstungsfabriken blieben von den Bombardements verschont !!!
Nach dem Sturm der Entrüstung über die völlige Zerstörung der Weltkulturstadt Dresden tauchten plötzlich solche Lügen auf, die Sowjets hätten zugestimmt.
Die Gesprächsaufzeichnungen von Malta und Jalta dagegen beweisen etwas ganz anderes!
Übrigens : die Bezeichnung für den geplanten Einsatz der Atombombe der Amerikaner auf eine noch nicht zerbombte deutsche Stadt war identisch mit der Bezeichnung für die Bombardierung Dresdens.
Wären die Russen später gekommen, was dann?!



Dresdens erster Nachkriegsbürgermeister Walter Weidauer schrieb  im Jahre  1983 das Buch:“Inferno Dresden“.

Dieses Inferno hatte er selbst erlebt. In seinem Buch kann man lesen:

Der Plan der Bombardierung Dresdens sah einen  dreifachen Schlag vor: zwei schwere Nachtangriffe der Bomberverbände der britischen Royal Air Force  und einen schweren Tagesangriff von US – Bombern.  Zwischen dem ersten und dem zweiten Nachtangriff sollten  nicht mehr als 3 Stunden liegen und beim 2. Angriff sollten hauptsächlich Sprengbomben abgeworfen werden, um möglichst viele der an den Lösch – und Rettungsarbeiten teilnehmenden Menschen zu töten und den Flüchtenden den Weg aus der Stadt zu verlegen. Ein wahrhaft diabolischer Plan.

Da dieser barbarische Akt den Protest der fortschrittlichen Kräfte in aller Welt hervorrief, versuchten die herrschenden Kreise der USA und Englands, die Schuld abzuwälzen.

Am 11. Februar wurde vom State Department der USA eine Erklärung abgegeben, nach der angeblich die vernichtende Bombardierung Dresdens in Übereinstimmung mit den sowjetischen Forderungen, die Unterstützung ihrer Truppen durch Luftstreitkräfte zu verstärken, durchgeführt und mit den sowjetischen Organen vorher abgesprochen wurde.

Dabei wurden niemals und nirgends Dokumente für den Beweis dieses Hirngespinstes angeführt. Im Gegenteil. Aus den Protokollen der Sitzungen der amerikanischen und britischen  Stabchefs  in Malta wie auch in Jalta geht eindeutig hervor, dass sie nach Protesten auf russischer Seite auf keinen Fall an ein Übereinkommen mit der Sowjetunion gebunden sein wollten, wenn sie mittel – und ostdeutsche Städte in Schutt und Asche legten !!

Der Oberkommandierende der 1. Ukrainischen Front, Marschall I. Konew schrieb dem Autor dazu einen Brief, in dem er versicherte:

Ich kann mit aller Verantwortung erklären, dass die Bombardierung und die Zerstörung Dresdens im Februar 1945 keinerlei Beziehung zu den Aktionen der sowjetischen Truppen hatte. Die barbarische Zerstörung der Stadt bedeutete keinerlei Unterstützung für unsere Truppen auch in der späteren Zeit, als wir unmittelbar an den Stadtrand Dresdens vorrückten, denn Dresden war keine Festung, und in ihm gab es keine besonders wichtigen industriellen oder militärischen Objekte oder irgendwie bedeutende faschistische Truppen. Die Stadt war zu dieser Zeit mit  Flüchtlingen überfüllt. Dresden hatte folglich nicht die militärische, politische und ökonomische Bedeutung, die seine Zerstörung erfordert hätte“.

Das sowjetische Oberkommando wurde zur Verschleierung der Absichten der westlichen Alliierten im Falle Dresdens sogar regelrecht betrogen. Nachweisbar wurde dem Generalstab der Sowjetarmee am 12. Februar 1945 vom Leiter der Luftwaffenabteilung der amerikanischen Militärmission in Moskau, Generalmajor Edmund W. Hill, mitgeteilt, dass die 8. Luftflotte am 13. Februar die Rangierbahnhöfe in Dresden und Chemnitz angreifen würde. Wegen ungünstigen Wetters musste dieser Angriff verschoben werden.

 

http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=10004&lg=de

 

 

 

 

 

 

Rosenmontag 2010


 

Zum Rosenmontag grüß ich heute,

mit Hallo die Montagsdemo Leute.

Die Montags zu der Demo gehen,

weil sie die Welt nicht mehr verstehen.

Sie hören viele große Worte

und kriegen nichts ab von der Torte.


 

Im Gegenteil, sie werden belogen,

am Ende mit Hartz IV betrogen.

Merkel will Freiheit Recht und Menschlichkeit verbuchen,

während wir dies vergeblich suchen.

Westerwelle und Koch sie jetzt noch Toppen,

drum müssen wir die baldigst stoppen.


 

Mit närrischen Grüßen Rainer Weigt 15.02.2010 Tel. 01701515677

 

Toll Rainer,

würde das mal auf einen fruchtbaren Boden fallen und die Menschen zur Umkehr bewegen.

Dann wären wir einen Schritt weiter.

Gruss

Christel

 

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Wieder einmal ein "Gedicht" von Rainer -

immer wieder ein Gedicht!

Hört sich zwar blöde an, ist aber so!

Nimm das Kompliment einfach an Rainer.

 

 

 

100 Tage Bilanz

< <> >

Bilanz Schwarz-Gelb, die zieh ich heuer,

den Brüdern ist ja nichts zu teuer,

was Superreichen noch mehr bringt,

während das Volk mit Armut ringt.

< <> >

Man gibt sich immer noch sozial,

doch das Ergebnis ist fatal.

Das Kindergeld ist zwar gestiegen,

nur arme Kinder dürfen es nicht kriegen.

< <> >

Die Erben können jetzt laut lachen,

so gar paar Partys extra machen.

Die Krankenkassen wollen sich laben

und noch 8 Euro Zusatz haben.

< <> >

Rösler, als Minister der ganz Reichen,

will Parität noch weiter streichen.

Die Kopfpauschale ist sein Hobby,

er hört nur auf die Pharma Lobby.

< <> >

Er will die Steuersünder schonen.

Es wird sich später für ihn lohnen.

Für Hotels senkt man die Mehrwertsteuer,

doch Übernachtung, die bleibt teuer.

< <> >

Aufrüstung und Krieg kosten viel Geld,

was den Kommunen ständig fehlt.

Lassen wir es laufen wie bisher,

dann bleibt dem Volk bald gar nichts mehr.

 

Rainer Weigt 02.02.2010 Tel. 01701515677

 

 


Narrenzeit 2010

 

 

Die Narretei ist wieder frei

und sie soll’s sein, beim Feiern.

Doch Politik muss nüchtern sein,

nicht so wie heut, nur närrisch eiern.

 

Bildungspolitik ist wichtig heißt es heuer,

morgen ist Bildung für alle viel zu teuer.

Schwarz-Gelb fördert Kinder aus reichem Haus,

für 3 Millionen arme Kinder bleibt die Hilfe aus.

 

Einen kostenlosen Krippenplatz für alle,

fordern SPD und CDU in jeder Wahlkampfhalle.

Doch bringt die Linke solchen Antrag ein,

lässt man diesen fallen, wie einen heißen Stein.

 

Den Rentenbeginn mit 67 Jahren verkünden,

dabei kann keiner mit 50 eine Arbeit finden.

Auch unsre Jugend trifft es hart,

denn an der Ausbildung wird sehr gespart.

 

Vermögen verpflichtet, das war einmal,

jetzt heißt es Gewinn braucht das Kapital.

Die Arbeitszeit verlängern statt verkürzen,

heißt noch mehr in Arbeitslosigkeit zu stürzen.

 

Doch der Profit fürs große Kapital,

der steigt noch weiter allemal.

Es hat sich lauthals arm gebarmt.

Die Folge ist – das Volk verarmt.

 

Schwarz-Gelb fördert Hotels und Erbe,

haut weiter in die Steuersenkungskerbe.

Ich will mich hier an alle wenden,

denn dieser Teufelskreis muss enden.

 

Rainer Weigt 15.01.2010 Tel. 01701515677

 

 

 

 

 

 

 

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Danke

 

 

 

Die Tafeln tun viel Gutes heute,

 

es gibt so viele bedürftige Leute.

 

Sie helfen Kindern, speisen dort,

 

drum sag ich gern ein Dankeswort.

 

 

 

Doch für die Zukunft möchte ich sehn,

 

dass keiner mehr braucht bitten gehen.

 

Das Tafeln heut so nötig sind,

 

ist was ich nicht in Ordnung find.

 

 

 

Es gibt für alle genug auf Erden,

 

es muss nur gerecht geteilet werden.

 

Solange einige viel profitieren,

 

müssen andere zu viel verlieren.

 

 

 

Rainer Weigt 01.12.09 Tel 01701515677

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein Lied

bekannte Weise, neuer Text

 

Es klappert die Mühle

am rauschenden Bach, klippklapp.

Das Wasser für alle,

wir brauchen es ja, klippklapp.

Ob Seen, ob Gewässer,

ob Fluss oder Bach,

will man uns die nehmen,

dann schlagen wir Krach,

klippklapp, klippklapp, klippklapp.

 

Klarwasser heißt Leben

für Mensch und Natur, klippklapp.

Das Wasser bleibt unser,

da sind wir ganz stur, klippklapp.

Wir brauchen’s zum Trinken,

zum Essen und mehr,

will man uns das nehmen,

dann gibt’s Gegenwehr,

klippklapp, klippklapp, klippklapp.

 

Wir wollen, dass Wasser

gemeineigen bleibt, klippklapp.

Damit nicht Profitgier

die Preise hochtreibt, klippklapp.

Die Menschen auf Erden

gemeinsam ins Boot,

denn ganz ohne Wasser

sind bald alle tot,

klippklapp, klippklapp, klippklapp.

 

Neuer Text Rainer Weigt 11.11.09 Tel. 01701515677 besonders zum Singen

 

 

 

 

 

 

 

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Schwarz – Gelbe Aussichten

 

Die Merkel-Westerwelle rollt heran

und kommt wie ein Sunami an.

Steuergeschenke verteilt man voller Hast,

die Schwachen tragen dann der Krise Last.

 

Vor den Wahlen tönten sie sozial,

die schönen Worte sind heute egal.

Die Reichtumsschere öffnet sich noch weiter,

die Reihen der Armen werden breiter.

 

Sie wollen Leistungsträger schonen,

es würde sich für alle lohnen.

Doch die, die wirklich Leistung bringen,

müssen mit Dumpinglohn ums Überleben ringen.

 

Soll es gerechter sein auf Erden,

muss Arbeit neu bewertet werden,

denn ohne Reinigungskraft, oh Schreck,

erstickt der Manager im Dreck.

 

Haben Bauer und Bäcker zuwenig Lohn,

dann merkens alle Bürger schon,

denn ohne Nahrung, ohne Brot,

da leiden auch die Reichen Not.

 

Schwarz – Gelb wird keine Besserung bringen.

Um unsern Anteil müssen wir selber ringen.

Nur wenn wir uns zum Kampf vereinen,

wird auch für uns die Sonne scheinen.

 

Rainer Weigt 09.11.09 Tel. 01701515677

 

 

 


 

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Schwarz

 

+ Gelb =

 

Lohndumping

 

+ Krise

 

fürs Volk

 

bleiben

 

nur Miese.

Rainer Weigt 01.09.09

 

 

Merkel steht für:

 

-Maximalprofit

-Afghanistankrieg

-Bankenrettung

-Überwachung

-Niedriglohn

-Rentenklau

-Sozialabbau

 

Brauchen wir das?

Rainer Weigt 01.09.09

 

 

 


Geh wählen

 

 

Von vielen Bürgern höre ich die Klage,

was änderts denn, ist ihre Frage.

Ob sie nun wählen gehen oder nicht,

es sei ja schließlich keine Pflicht.

 

 

Pflicht ist es nicht, doch überleg,

ohne Dein Kreuzchen öffnest Du andern den Weg.

Die streben nach Macht und sie missbrauchen sie,

dennoch reden sie immer von Demokratie .

 

 

Drum sieh Dir die Parteien an,

was sie versprachen, was sie getan.

Hat sich im Volk Wohlstand verbreitet,

oder wurde Kinderarmut ausgeweitet.

 

 

Wie steht’s mit Boni, wie mit Lohn?

Die Reichtumsschere öffnet sich zum Hohn.

Dumpinglöhne haben sich verbreitet

und schlimmeres wird vorbereitet.

 

 

Was ist mit dem Afghanistan Krieg?

Verhelfen wir wirklich dem Guten zum Sieg

oder verfolgen wir nur Monopol Interessen?

Ist das Leid der Afghanen angemessen?

 

 

Statt Frieden in der Welt zu schaffen,

bauen und verkaufen wir schlimme Waffen.

Wir liefern sie nach vielen Ländern,

so kann sich nichts zum Guten ändern.

 

 

Was wird getan um Ressourcen zu schonen?

Für Kinder und Enkel würde sichs lohnen.

Ich höre meistens nur Wachstums Geschrei,

so steigt die Erzeugung von CO zwei.

 

 

Politik muss endlich den Menschen nützen

und nicht nur Profiteure schützen.

Sollte Dir das bisher Geschehene stinken,

dann mach Dein Kreuzchen bei der Linken.

 

 

Rainer Weigt 16.08.09 Tel. 0170 1515677

 

 

 

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Wahlgedanken

 


 

 

 

Ob SPD, ob Schwarz, Grün, Gelbe,

 

sie wollen alle nur dasselbe.

 

Sie selbst und ihre Klientel wolln prassen,

 

fürs Volk gibt es nur leere Kassen.

 

 

 

Sie haben immer nur gelogen,

 

um unsre Rechte uns betrogen.

 

Ruft man uns doch, wie jetzt, zur Wahl,

 

dann tönt selbst Westerwelle ganz sozial.

 


 

 

 

Drum wählen gehen ist wichtig,

 

doch Bürger wähle richtig.

 

Wählt keiner eine Kriegspartei,

 

dann ist der Krieg, ganz schnell, vorbei.

 

 

 


 

 

 

Rainer Weigt 07.08.09 Tel. 01701515677

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Aktiv werden

 

 

 


 

 

 

Bundes- und Landtagswahlen stehen an,

 

drum denke jeder, der das kann,

 

nach, was die Politiker uns gebracht

 

und welche Sprüche sie vorher gemacht.

 


 

 

 

Aus Zwei plus Null machten sie Drei

 

bei der Mehrwertsteuer- Eierei.

 


 

Statt Frieden für die Welt zu schaffen,

 

erproben sie die deutschen Waffen.

 


 

 

 

Unsere Heim- PCs werden ausgespäht,

 

Zwietracht wird unters Volk gesät.

 


 

Die Reichtumsschere ist weit offen,

 

der kleine Mann hat nichts zu hoffen.

 


 

 

 

Wer daran etwas ändern will,

 

der bleibe nicht mehr brav und still

 


 

zu Hause auf dem Hintern sitzen.

 

Nur demokratisch tätig sein wird allen nützen.

 

 

 


 


 

Rainer Weigt 15.07.09 Tel. 01701515677

 

 

 

Sehr schön Rainer. Gruss Christel

 

 

 



 

 

 

10 Jahre deutsche Kriegseinsätze

 

 

 

Auf dem Balkan begann der Graus,

 

wir halten uns aus nichts mehr raus.

 

Statt Frieden der Region zu schaffen,

 

erproben wir die deutschen Waffen.

 

 

 

Die Opfer sind den Militärs egal,

 

solch Schaden sei kollateral.

 

Weiter geht’s im Sauseschritt,

 

Auslandseinsätze sind der große Hit.

 

 

 

Um Rohstoff und Transport zu sichern,

 

die Global Player können kichern.

 

Dem Volk sagt man die Wahrheit nie,

 

da heißt’s es geht um Demokratie.

 

 

 

Rainer Weigt 23.03.09 Tel. 01701515677

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

"Soziale Initiative Trebbin"

 

 

 

Einladung!

 


In Potsdam, Stadt am Havel- Ufer,
da gibt es manch ehrlichen Rufer,
doch dieser Ruf soll deutlich sein,
drum laden wir zur Demo ein.

So kommt herbei und zögert nicht,
macht das Erscheinen Euch zur Pflicht.
Gegen Kriege und Sozialabbau,
gestaltet mit uns diese Schau.

Wir zahlen nicht für Eure Krise,
das sei für alle die Devise.
Hartz IV und NATO abgeschafft,
das bringt uns allen neue Kraft.

Am 04.04. – 14.00 Uhr Luisenplatz,
ich bin schon dort mit meinem Schatz,
und bringst Du auch noch Freunde mit,
dann wird’s ein Brandenburger Hit.

Rainer Weigt 15.03.09 Tel. 01701515677


Reiches armes Deutschland

Von Rainer Weigt

Deutschland ist reich an großen Konzernen,
doch diese greifen schon lang nach den Sternen.
Nach Steuergeschenken und Armrechnerei
ist bescheiden sein jetzt völlig vorbei.

Für Auslandseinsätze der Bundeswehr,
zahlt Deutschland gern und immer mehr.
Für Herrn Bush’s Macht und Kriegsgelüste
greift Frau Merkel gern in die volle Kiste.

Deutschland ist reich an großen Gestalten,
die in Geld und Wirtschaft die Spitze halten,
doch auch das Volk konnte früher gut leben,
denn es hat mal guten Ausgleich gegeben.

Doch geht’s heut ums Volk, da muss Deutschland sparen.
Beweise dafür zieht man herbei an den Haaren.
Kein Geld sei mehr da für gute Bildung der Jugend.
Den Geiz verkauft man uns auch noch als Tugend.

Damit es in Deutschland an Arbeit fehlt,
dafür zahlt man Managern viel zu viel Geld.
Der Arbeitslohn, sei erst richtig, sagt man
wenn keiner mehr davon leben kann.

Drum deutsches Volk sieh die Zeichen der Zeit,
zum Kuschen sei nicht länger bereit,
zeig denen die „Reformen“ gegen uns starten
endlich die fälligen roten Karten.


Demokratie?!

Demokratie wird hier zu Land’
oft als recht hinderlich erkannt.
Wäre das Volk der Souverän,
könnte vieles eben nicht geschehn.

 

 

 

Frau Merkel möchte mit Herrn Bush gern siegen,
doch unser Volk hält nichts von Kriegen.
Für Kriege braucht man sehr viel Geld,
das dann für Volkes Wohlstand fehlt.

 

 

 

>Drum predigt man dem Volk Verzicht,
nur für Kapitalvertreter gilt das nicht.
Die ziehen voll Geldgier an den Fäden,
woran die „Volksvertreter“ schweben.

 

 

 

Jetzt wird der Bahn- Fuhrpark verscheuert,
später die Fahrkarten verteuert.
So kann man dann mit Dividenden prahlen,
für die Gleise soll das Volk bezahlen.

 

 

 

Das Tafelsilber ging so flöten,
soziale Kassen sind in Nöten.
Fällt unser Volk mal aus der Rolle,
verstärkt Herr Schäuble die Kontrolle.

 

 

 

Damit das Grundgesetz verliert an Wert,
wurde der Vertrag von Lissabon beschert.
Kann dann der Sicherheitsrat erst tagen,
braucht keiner mehr das Parlament zu fragen.

 

 

 

Dann wird diktiert und Krieg gemacht,
des Volkes Leid wird nicht geacht.
Drum ziehet aus vergangener Zeit die Lehren
und fangt an, dem Unheil jetzt zu wehren.

 

Rainer Weigt 12.05.08

 

 

 

Und nun noch etwas Älteres - passt jedoch immer noch - nur die Orte wechseln!

 

 


 

Gegenwind für G8

In Heiligendamm, in unserem Land,
treffen sich die Herrscher vom höchsten Stand.
Man nennt sie auch die „Großen Acht“,
den Völkern haben sie nur Schaden gebracht.

Drum zäumt man sie auch recht gut ein,
der normale Bürger darf da nicht rein.
Die Bewachung kostet sehr viel Geld,
so schirmt man sie vorm Zorn der Welt.

Wir aber wollen es ganz deutlich zeigen,
die Erde ist aller Menschen Eigen.
Wer nach Krieg und Höchst-Profiten strebt,
erreicht nur, dass bald nichts mehr lebt.

Drum kommt gelaufen und gefahren,
damit wir unsere Welt bewahren,
vor Raubbau und vor Größenwahn
und jeder Mensch gut leben kann.

So kommt recht zahlreich und seid laut,
weil man uns hier die Zukunft klaut.
Helft mit den Raub an Volk und Erde zu verhindern.
Wir schulden es der Umwelt und den Kindern.

 


Rainer Weigt 26.04.07 Tel. Nr. 01701515677

 

 

 

 

 

Karnevalsauftakt

Nun ist es endlich doch so weit,
wir haben die 5.te Jahreszeit.
Die Narren sagen hier und dort,
ganz deutlich manches wahre Wort.

Rentenangleichung als Werbeslogan,
hört sich ja auch ganz rührend an,
doch weil man es nicht wirklich will,
ist 2020 ein sehr fernes Ziel.

Zum Mindestlohn kein „Ja“ auf deutschen Erden,
„Tarifparteien sollen sich einig werden“.
Doch legen Lokführer und Metaller richtig los,
ist das Geschrei von Politik und Medien riesengroß.

Hohe Bildung sei die richtige Tugend,
so tönt man, denn Zukunft sei die Jugend.
Man fördert Kinder aus reichem Haus,
für arme Kinder bleibt die Hilfe aus.

Die Kassen sind leer für arme Leute,
doch nicht für der Banker zockende Meute,
haben die eine Finanzkrise provoziert,
werden sie mit 500 Milliarden gut geschmiert.

An „Auslandseinsätzen“ tragen wir schwer,
dafür heißt es heut:„Wir sind wieder Wer“.
Mit Hilfe der NATO und Amerika,
führen wir Kriege hier und da.

Weil die Politik das Volk anschmiert,
mit schönen Worten die Wahrheit kaschiert,
darum dürfen Narren heute nicht pennen
und alles mit Rang und Namen benennen.

Rainer Weigt 11.11.08 Tel. 01701515677



(Un)Einiges Europa?!

Die EU ist im Grund ein recht gut Ding,
doch manches schon daneben ging,
da waren Äpfel viel zu klein
und Gurken durften krumm nicht sein.

Doch war der Weg auch oft recht schwer,
Erfolge freuen uns immer sehr.
Sind Europas Völker gut vereint,
die Friedenssonne über allen scheint.

Doch macht man sich’s, wie oft, zu leicht,
wird schnell das Gegenteil erreicht.
Wenn einige viel profitieren,
müssen andere zu viel verlieren.

Beispiel Richtlinie Bolkestein,
so darf Gleichmacherei nicht sein,
wer mit Dumpinglöhnen kalkulieren tut,
macht unsern Binnenmarkt kaputt.

Die Bänker haben zu hoch gezockt,
die Finanzwirtschaft ist ausgeknockt.
500 Milliarden Bürgschaft Wahnsinnszahl,
3 Millionen arme Kinder sind egal.

Politiker wollen der EU Verfassung geben,
damit solln die vereinten Völker leben,
ist die nicht gut aus Bürger Sicht,
will das Volk solche Verfassung nicht.

Aller Menschen Würde sei das Maß der Dinge.
nicht nur was es globaler Wirtschaft bringe.
Wird man der Völker Wohl anstreben,
kann auch die Wirtschaft damit leben.

Drum überdenket jeden Schritt genau,
hört auf mit Grundgesetzabbau.
Wenn das Parteien nicht kapieren,
dann muss eben das Volk regieren.

Rainer Weigt 16.12..05/15.10.08 01701515677


 

Zum Nein der Iren


EU der Völker-

wäre fein,


EU der Macht-

das darf nicht sein.


Rainer Weigt 20.06.08



Wahl - Qual in Brandenburg

Die Kommunen rufen bald zur Wahl,
Reformparteien machen plötzlich auf sozial,
doch wer den schönen Worten traut,
der hat bisher auf Sand gebaut.

Die Wähler haben kaum noch Lust,
es bringt ja nichts, so ist ihr Frust.
Es wird so manches schnell versprochen,
doch nach der Wahl das Wort gebrochen.

Drum fragt bei Kandidaten recht klug an,
wer wen vertreten will und kann.
Nur wem die Zukunft ganz egal,
der drückt sich vor der Qual der Wahl.

Rainer Weigt 13.06.08 Tel. 01701515677
Demokratie?!

Demokratie wird hier zu Land’
oft als recht hinderlich erkannt.
Wäre das Volk der Souverän,
könnte vieles eben nicht geschehn.

Frau Merkel möchte mit Herrn Bush gern siegen,
doch unser Volk hält nichts von Kriegen.
Für Kriege braucht man sehr viel Geld,
das dann für Volkes Wohlstand fehlt.

Drum predigt man dem Volk Verzicht,
nur für Kapitalvertreter gilt das nicht.
Die ziehen voll Geldgier an den Fäden,
woran die „Volksvertreter“ schweben.

Jetzt wird der Bahn- Fuhrpark verscheuert,
später die Fahrkarten verteuert.
So kann man dann mit Dividenden prahlen,
für die Gleise soll das Volk bezahlen.

Das Tafelsilber ging so flöten,
soziale Kassen sind in Nöten.
Fällt unser Volk mal aus der Rolle,
verstärkt Herr Schäuble die Kontrolle.

Damit das Grundgesetz verliert an Wert,
wurde der Vertrag von Lissabon beschert.
Kann dann der Sicherheitsrat erst tagen,
braucht keiner mehr das Parlament zu fragen.

Dann wird diktiert und Krieg gemacht,
des Volkes Leid wird nicht geacht.
Drum ziehet aus vergangener Zeit die Lehren
und fangt an, dem Unheil jetzt zu wehren.

Rainer Weigt 12.05.08 Tel. 01701515677



1.Mai 2008

Der erste Mai, von früher her,
brachte mit sich Mühsal und Beschwer.
War dieser Kampf auch nicht nur leicht,
es wurde manches doch erreicht.

Doch seit wir feiern, bei Kaffee und Kuchen,
können wir solch Erfolge suchen.
Die Preise steigen immer mehr
für Wohnung, Energie, Verzehr.

Das Einkommen wird abgesenkt,
man kriegt im Leben nichts geschenkt.
Wer wie bisher verzichten will,
der bleibe weiter brav und still.

Wer andres will zeigt Herrschern zum Verdruß,
dass sich im Staat viel ändern muss.
Drum rufe ich setzt Euch zur Wehr,
bei Wahlen, Streiks und manchem mehr.

Rainer Weigt 03.04.2008


Sehe ich Deutschland wird mir bang,
seit 1990 geht es im Rückwärtsgang
beim Volk, denn das wird abgezockt,
dafür die Kapitalrendite aufgestockt.

Die Binnenwirtschaft leidet sehr,
denn Arme gibt es immer mehr.
Für Arbeit kriegt man wie zum Hohn,
seit Jahren immer weniger Lohn.

Die CDU sagt es ganz offen,
auf Mindestlohn braucht keiner hoffen,
nur wer Sklavendienste leistet ohne murren
bekommt was gegen Magenknurren.

Für Politiker mit solchem Übermut,
wäre solcher Dienst bestimmt mal gut,
doch laufende Kontrolle ist dabei Pflicht,
denn richtig malochen können diese nicht.

Beispiel: Gesundheits-Reformen-Blase,
die Ärzte gehen auf die Straße,
weil sie nichts von dem Kuchen haben,
nur Pharma-Konzerne können sich dran laben.

Den Konzernen hat man die Steuer geschenkt,
die Spitzensteuer unverschämt abgesenkt.
Durch die erhöhte Mehrwertsteuer,
wurde das Leben richtig teuer.

Wird Politik weiter vom Kapital bestimmt,
das Volk noch größeren Schaden nimmt.
Um solchen Schaden abzuwenden,
wehrt Euch mit Füßen und mit Händen.

Drum Deutscher Michel werde munter,
komm zu uns auf die Straße runter
und zeig den Herren zum Verdruss,
dass sich im Staat viel ändern muss.

Rainer Weigt 16.06.2006 / 17.03.08 Tel. 01701515677


Deutschland ist reich an großen Konzernen,
doch diese greifen schon lang nach den Sternen.
Nach Steuergeschenken und Armrechnerei
ist bescheiden sein jetzt völlig vorbei.

Für Auslandseinsätze der Bundeswehr,
zahlt Deutschland gern und immer mehr.
Für Herrn Bush’s Macht und Kriegsgelüste
greift Frau Merkel gern in die volle Geld-Kiste.

Deutschland ist reich an großen Gestalten,
die in Geld und Wirtschaft die Spitze halten,
doch auch das Volk konnte früher gut leben,
denn es hat mal guten Ausgleich gegeben.

Doch geht’s heut ums Volk, da muss Deutschland sparen.
Beweise dafür zieht man herbei an den Haaren.
Kein Geld sei mehr da für gute Bildung der Jugend.
Den Geiz verkauft man uns auch noch als Tugend.

Damit es in Deutschland an Arbeit fehlt,
dafür zahlt man Managern viel zu viel Geld.
Der Arbeitslohn, sei erst richtig, sagt man
wenn keiner mehr davon leben kann.

Drum deutsches Volk sieh die Zeichen der Zeit,
zum Kuschen sei nicht länger bereit,
zeig denen die „Reformen“ gegen uns starten
endlich die fälligen roten Karten.

Rainer Weigt 08.08.06 / 16.03.08 Tel. 01701515677

 Demokratie?!

Demokratie wird hier zu Land’
oft als recht hinderlich erkannt.
Wäre das Volk der Souverän,
könnte vieles eben nicht geschehn.

Frau Merkel möchte mit Herrn Bush gern siegen,
doch unser Volk hält nichts von Kriegen.
Für Kriege braucht man sehr viel Geld,
das dann für Volkes Wohlstand fehlt.

Drum predigt man dem Volk Verzicht,
nur für Kapitalvertreter gilt das nicht.
Die ziehen voll Geldgier an den Fäden,
woran die „Volksvertreter“ schweben.

Jetzt wird der Bahn- Fuhrpark verscheuert,
später die Fahrkarten verteuert.
So kann man dann mit Dividenden prahlen,
für die Gleise soll das Volk bezahlen.

Das Tafelsilber ging so flöten,
soziale Kassen sind in Nöten.
Fällt unser Volk mal aus der Rolle,
verstärkt Herr Schäuble die Kontrolle.

Damit das Grundgesetz verliert an Wert,
wurde der Vertrag von Lissabon beschert.
Kann dann der Sicherheitsrat erst tagen,
braucht keiner mehr das Parlament zu fragen.

Dann wird diktiert und Krieg gemacht,
des Volkes Leid wird nicht geacht.
Drum ziehet aus vergangener Zeit die Lehren
und fangt an, dem Unheil jetzt zu wehren.

Rainer Weigt 12.05.08 Tel. 01701515677



1.Mai 2008

Der erste Mai, von früher her,
brachte mit sich Mühsal und Beschwer.
War dieser Kampf auch nicht nur leicht,
es wurde manches doch erreicht.

Doch seit wir feiern, bei Kaffee und Kuchen,
können wir solch Erfolge suchen.
Die Preise steigen immer mehr
für Wohnung, Energie, Verzehr.

Das Einkommen wird abgesenkt,
man kriegt im Leben nichts geschenkt.
Wer wie bisher verzichten will,
der bleibe weiter brav und still.

Wer andres will zeigt Herrschern zum Verdruß,
dass sich im Staat viel ändern muss.
Drum rufe ich setzt Euch zur Wehr,
bei Wahlen, Streiks und manchem mehr.

Rainer Weigt 03.04.2008


Sehe ich Deutschland wird mir bang,
seit 1990 geht es im Rückwärtsgang
beim Volk, denn das wird abgezockt,
dafür die Kapitalrendite aufgestockt.

Die Binnenwirtschaft leidet sehr,
denn Arme gibt es immer mehr.
Für Arbeit kriegt man wie zum Hohn,
seit Jahren immer weniger Lohn.

Die CDU sagt es ganz offen,
auf Mindestlohn braucht keiner hoffen,
nur wer Sklavendienste leistet ohne murren
bekommt was gegen Magenknurren.

Für Politiker mit solchem Übermut,
wäre solcher Dienst bestimmt mal gut,
doch laufende Kontrolle ist dabei Pflicht,
denn richtig malochen können diese nicht.

Beispiel: Gesundheits-Reformen-Blase,
die Ärzte gehen auf die Straße,
weil sie nichts von dem Kuchen haben,
nur Pharma-Konzerne können sich dran laben.

Den Konzernen hat man die Steuer geschenkt,
die Spitzensteuer unverschämt abgesenkt.
Durch die erhöhte Mehrwertsteuer,
wurde das Leben richtig teuer.

Wird Politik weiter vom Kapital bestimmt,
das Volk noch größeren Schaden nimmt.
Um solchen Schaden abzuwenden,
wehrt Euch mit Füßen und mit Händen.

Drum Deutscher Michel werde munter,
komm zu uns auf die Straße runter
und zeig den Herren zum Verdruss,
dass sich im Staat viel ändern muss.

Rainer Weigt 16.06.2006 / 17.03.08 Tel. 01701515677


Deutschland ist reich an großen Konzernen,
doch diese greifen schon lang nach den Sternen.
Nach Steuergeschenken und Armrechnerei
ist bescheiden sein jetzt völlig vorbei.

Für Auslandseinsätze der Bundeswehr,
zahlt Deutschland gern und immer mehr.
Für Herrn Bush’s Macht und Kriegsgelüste
greift Frau Merkel gern in die volle Geld-Kiste.

Deutschland ist reich an großen Gestalten,
die in Geld und Wirtschaft die Spitze halten,
doch auch das Volk konnte früher gut leben,
denn es hat mal guten Ausgleich gegeben.

Doch geht’s heut ums Volk, da muss Deutschland sparen.
Beweise dafür zieht man herbei an den Haaren.
Kein Geld sei mehr da für gute Bildung der Jugend.
Den Geiz verkauft man uns auch noch als Tugend.

Damit es in Deutschland an Arbeit fehlt,
dafür zahlt man Managern viel zu viel Geld.
Der Arbeitslohn, sei erst richtig, sagt man
wenn keiner mehr davon leben kann.

Drum deutsches Volk sieh die Zeichen der Zeit,
zum Kuschen sei nicht länger bereit,
zeig denen die „Reformen“ gegen uns starten
endlich die fälligen roten Karten.
Rainer Weigt 08.08.06 / 16.03.08 Tel. 01701515677
 

 
 
Demokratie?!

Demokratie wird hier zu Land’
oft als recht hinderlich erkannt.
Wäre das Volk der Souverän,
könnte vieles eben nicht geschehn.

Frau Merkel möchte mit Herrn Bush gern siegen,
doch unser Volk hält nichts von Kriegen.
Für Kriege braucht man sehr viel Geld,
das dann für Volkes Wohlstand fehlt.

Drum predigt man dem Volk Verzicht,
nur für Kapitalvertreter gilt das nicht.
Die ziehen voll Geldgier an den Fäden,
woran die „Volksvertreter“ schweben.

Jetzt wird der Bahn- Fuhrpark verscheuert,
später die Fahrkarten verteuert.
So kann man dann mit Dividenden prahlen,
für die Gleise soll das Volk bezahlen.

Das Tafelsilber ging so flöten,
soziale Kassen sind in Nöten.
Fällt unser Volk mal aus der Rolle,
verstärkt Herr Schäuble die Kontrolle.

Damit das Grundgesetz verliert an Wert,
wurde der Vertrag von Lissabon beschert.
Kann dann der Sicherheitsrat erst tagen,
braucht keiner mehr das Parlament zu fragen.

Dann wird diktiert und Krieg gemacht,
des Volkes Leid wird nicht geacht.
Drum ziehet aus vergangener Zeit die Lehren
und fangt an, dem Unheil jetzt zu wehren.

Rainer Weigt 12.05.08 Tel. 01701515677


1.Mai 2008

Der erste Mai, von früher her,
brachte mit sich Mühsal und Beschwer.
War dieser Kampf auch nicht nur leicht,
es wurde manches doch erreicht.

Doch seit wir feiern, bei Kaffee und Kuchen,
können wir solch Erfolge suchen.
Die Preise steigen immer mehr
für Wohnung, Energie, Verzehr.

Das Einkommen wird abgesenkt,
man kriegt im Leben nichts geschenkt.
Wer wie bisher verzichten will,
der bleibe weiter brav und still.

Wer andres will zeigt Herrschern zum Verdruß,
dass sich im Staat viel ändern muss.
Drum rufe ich setzt Euch zur Wehr,
bei Wahlen, Streiks und manchem mehr.

Rainer Weigt 03.04.2008


Sehe ich Deutschland wird mir bang,
seit 1990 geht es im Rückwärtsgang
beim Volk, denn das wird abgezockt,
dafür die Kapitalrendite aufgestockt.

Die Binnenwirtschaft leidet sehr,
denn Arme gibt es immer mehr.
Für Arbeit kriegt man wie zum Hohn,
seit Jahren immer weniger Lohn.

Die CDU sagt es ganz offen,
auf Mindestlohn braucht keiner hoffen,
nur wer Sklavendienste leistet ohne murren
bekommt was gegen Magenknurren.

Für Politiker mit solchem Übermut,
wäre solcher Dienst bestimmt mal gut,
doch laufende Kontrolle ist dabei Pflicht,
denn richtig malochen können diese nicht.

Beispiel: Gesundheits-Reformen-Blase,
die Ärzte gehen auf die Straße,
weil sie nichts von dem Kuchen haben,
nur Pharma-Konzerne können sich dran laben.

Den Konzernen hat man die Steuer geschenkt,
die Spitzensteuer unverschämt abgesenkt.
Durch die erhöhte Mehrwertsteuer,
wurde das Leben richtig teuer.

Wird Politik weiter vom Kapital bestimmt,
das Volk noch größeren Schaden nimmt.
Um solchen Schaden abzuwenden,
wehrt Euch mit Füßen und mit Händen.

Drum Deutscher Michel werde munter,
komm zu uns auf die Straße runter
und zeig den Herren zum Verdruss,
dass sich im Staat viel ändern muss.

Rainer Weigt 16.06.2006 / 17.03.08 Tel. 01701515677


Deutschland ist reich an großen Konzernen,
doch diese greifen schon lang nach den Sternen.
Nach Steuergeschenken und Armrechnerei
ist bescheiden sein jetzt völlig vorbei.

Für Auslandseinsätze der Bundeswehr,
zahlt Deutschland gern und immer mehr.
Für Herrn Bush’s Macht und Kriegsgelüste
greift Frau Merkel gern in die volle Geld-Kiste.

Deutschland ist reich an großen Gestalten,
die in Geld und Wirtschaft die Spitze halten,
doch auch das Volk konnte früher gut leben,
denn es hat mal guten Ausgleich gegeben.

Doch geht’s heut ums Volk, da muss Deutschland sparen.
Beweise dafür zieht man herbei an den Haaren.
Kein Geld sei mehr da für gute Bildung der Jugend.
Den Geiz verkauft man uns auch noch als Tugend.

Damit es in Deutschland an Arbeit fehlt,
dafür zahlt man Managern viel zu viel Geld.
Der Arbeitslohn, sei erst richtig, sagt man
wenn keiner mehr davon leben kann.

Drum deutsches Volk sieh die Zeichen der Zeit,
zum Kuschen sei nicht länger bereit,
zeig denen die „Reformen“ gegen uns starten
endlich die fälligen roten Karten.

Rainer Weigt 08.08.06 / 16.03.08 Tel. 01701515677
 

 

Narrenzeit?

Die Narretei ist wieder frei
und sie soll’s sein, beim Feiern.
Doch Politik muss nüchtern sein,
nicht so wie heut nur närrisch eiern.

Es wird geschwätzet und geschrieben
und jede Woche ne’ neue Sau durchs Land getrieben.
Bildungspolitik ist wichtig heißt es heuer,
morgen ist Bildung für alle viel zu teuer.

Einen kostenlosen Krippenplatz für alle,
fordern sPD und cDU in jeder Wahlkampfhalle.
Doch bringt die Linke solchen Antrag ein,
lässt man diesen fallen wie einen heißen Stein.

Den Rentenbeginn mit 67 Jahren verkünden,
dabei kann keiner mit 50 eine Arbeit finden.
Auch unsre Jugend trifft es hart,
denn an der Ausbildung wird sehr gespart.

Vermögen verpflichtet, das war einmal,
jetzt heißt es Gewinn braucht das Kapital.
Die Arbeitszeit verlängern statt verkürzen,
heißt noch mehr in Arbeitslosigkeit zu stürzen.

Doch der Profit fürs große Kapital,
der steigt noch weiter allemal.
Es hat sich lauthals arm gebarmt.
Die Folge ist – das Volk verarmt.

Um diesen Teufelkreis zu enden,
wollen wir uns hier an alle wenden.
Lasst Euch bei unsrer Demo sehen
und ruft: “So darf’s nicht weitergehen“.

Rainer Weigt 05.02.06 / 24.01.07 Tel. 01701515677



Mit Helau grüße ich Euch alle recht herzlich.

Als Narr steh ich hier in der Bütt,
ein paar Vergleiche bring ich mit.
Auch wenn es nicht komplett sein kann,
so regt es doch zum Denken an.

Im Herbst 1989 sind wir auf die Straße gegangen, weil wir eine bessere DDR wollten, jetzt wollen wir eine bessere BRD und stehen auf der Straße.

Damals standen wir am Abgrund, jetzt sind wir einen Schritt weiter.

In der Republik hatten fast alle eine Arbeitsstelle, auch Mütter mit Kindern. In der BRD gibt es immer weniger Kinder, dafür aber um so mehr arbeitslose Eltern.

In den Geschäften von Konsum und HO haben wir Schlange gestanden um „Bück-Dich-Waren“ zu bekommen, jetzt sitzen wir stundenlang auf dem Arbeitsamt rum und statt gefördert zu werden, müssen wir Forderungen erfüllen.

Was haben wir früher saufen müssen. Ihr wisst doch – mit den Freunden – Wässerchen – Sto Gramm, heute sitzen wir auf dem Trockenen, weil das Wasser immer teurer wird.

Wenn deine Frau früher nachts vom Betriebsvergnügen nach Hause schlenderte und nicht zu viel gebechert hatte, konntest du ruhig an der Matratze horchen, weil sie sicher und unversehrt am nächsten Morgen neben dir lag. Heute bist du als Mann froh, am hellerlichten Tag unversehrt nach Hause zu kommen.


Die Autos waren knapp in der DDR, dass ist jetzt auch ganz anders. Kannst du dir noch ein Auto und den Sprit dazu leisten und willst mal deine lieben Verwandten besuchen, stehst du erst stundenlang im Stau und dann findest du keinen Parkplatz.

Damals durften nur ältere und Rentner zu einem kurzen Besuch in den Westen fahren. Heute muss unsere Jugend in den Westen ziehen, um eine Lehrstelle zu bekommen.

Früher trauten wir uns nicht zu meckern, weil keiner wusste wer alles zuhört. Heute werden wir flächendeckend elektronisch überwacht, dafür kann jeder ganz laut sagen was ihn bedrückt und Sorgen bereitet. Es wird überhört.

Bei besonderen Sorgen konnte man früher eine Eingabe beim Staatsrat machen und mit etwas Glück und wenn es gerade in die Richtlinien passte, wurde geholfen. Heute kämpft man nur ewig gegen bürgerfeindliche Paragraphen und keiner traut sich eine hilfreiche Entscheidung zu fällen.

Ja auch bei den Wahlen ist alles ganz anders und trotzdem hat sich nichts geändert. Früher solltest du nur die Kandidaten der Nationalen Front bestätigen, ohne die vorhandenen Wahlkabinen zu benutzen. Heute musst du die Kabine benutzen und es ist egal ob und wen du wählst, die etablierten Parteien machen alle die gleiche, vom Großkapital bestimmte, für das Volk verhängnisvolle Politik.

Ich meine, solange das Großkapital die Politik bestimmt, wird das Wohlergehen des Volkes weiter den Bach runter gehen und nur dumme Narren werden still halten. Ich fühle mich bei Euch in guter Gesellschaft, denn Ihr wehrt euch. Ich grüße Euch herzlich mit Helau.

Rainer Weigt 15.01.2008 Tel. 01701515677



Aufschwung!

Wessen Aufschwung?

Der Aufschwung der ist angekommen,
bei Politik und Management,
sie haben reichlich sich genommen
und auch nicht einen Cent verpennt.

Diäten wurden schnell beschlossen,
Gewinn an Manager vergeigt,
beim Volk ist kaum was angekommen,
die Zahl der armen Kinder steigt.

Für die gibt es ja Suppenküchen
und Tafeln hier und dort im Land,
dass das Eigentum jedoch verpflichtet,
ist bei dieser Herrschaft nicht bekannt.

Der Lohn reicht oft nicht mehr zum Leben,
obwohl die Arbeitszeit noch steigt.
Der Mindestlohn, der wird zerredet,
bis nach der Wahl sich andres zeigt.

Drum wehrt Euch, weil die Zeit gekommen,
auch Wahlen stehen bald schon an.
Denkt nach, wer hat uns nur genommen
und wem das Volk vertrauen kann.

Rainer Weigt 16.01.2008 Tel. 01701515677

Diäten statt Diät

Diät heißt doch in Maßen leben,
damit Ansehen, Figur erhalten bleibt.
Diäten sind jedoch ganz anders,
weil blanke Gier unsere Vertreter treibt.

Nach vier Jahren, knapp 10 Prozent,
das sei doch angemessen.
Bei so viel Arbeit, so viel Stress,
das sollen die Bürger nicht vergessen.

So leben sie in Saus und Braus
und feiern Feste mit den Bossen.
Dass Kinderarmut ständig steigt – egal,
sie sind ja nicht betroffen.

Bei Sozialkosten, Renten, Lohn,
da ist noch viel zu holen.
Zur Not macht man schnell ein Gesetz,
dann ist doch nichts gestohlen

Für das Volk beschließt man nur Verzicht,
weil arm der Staat und leer die Kassen.
Für Abgeordnete gilt das nicht,
sie wollen maßlos Gelder fassen.

Drum hört die Mahner, die nicht still,
tut euch mit ihnen wehren.
Sie nehmen ihren Auftrag ernst,
des Volkes Wohl zu mehren.

Rainer Weigt 04.04.2006 / 18.11. 2007 Tel. 01701515677
Weiterverwendung für nicht kommerzielle Zwecke erwünscht.



Zum Tag der Einheit


Der Tag der Einheit ist ein Fest
was mich nachdenklich werden lässt.
Die Einheit war ersehnt in West und Ost.
Heut fragt man nur, was hat’s gekost.

Sie war doch unser aller Sehnen.
Als es soweit war, flossen Freudentränen.
Das Leben war die reinste Wonne,
uns allen schien die Einheitssonne.

Was trübte denn der Freude Lauf?
Was führt zum Ruf, baut die Mauer neu auf?
Wir stimmen sicher überein,
bei Geld kann Freundschaft nicht gedeihn.

Statt dass Vernunft man walten lasse,
hieß es im Westen, Einheit – Portokasse.
Und wir im Osten dachten froh,
jetzt geht es aufwärts – irgendwo.

Doch statt geschickt die Wirtschaft umzubauen,
wurde im Osten alles kurz und klein gehauen.
Hatte doch noch etwas Wert am Ende,
fiel es meist Geiern in die Hände.

Deshalb ist’s wahr – Aufbau im Osten,
verschlingt doch ungeheure Kosten
wenn Sorglosigkeit zu Buche steht,
dazu Vereinigungskriminalität.

Jetzt sind die Kassen leer und alle Politiker stöhnen,
versuchen wortreich die Wahrheit zu beschönen.
Geplündert sind Sozial und Rentenkassen,
drum will das Volk man bluten lassen.

Hört endlich auf uns zu entzwein
und bringt Vernunft dabei mit ein,
fürs ganze Volk tut euch bemühen,
dann kann die Einheit wirklich blühen.

Rainer Weigt 30.09.05 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel 01701515677

WIR HABEN ZUWACHS BEKOMMEN. -

 

Ein weiterer Mitstreiter verstärkt uns hier! - An dieser Stelle beschreibt Karl Heinz seine Eindrücke, von dem Geschehen im Lande. Er nennt sich Audifan, weshalb ich ihm sein Lieblingsfahrzeug mit einquartiert habe, damit er sich gleich wohl fühlt.

Ich denke, dass sich Karl-Heinz selber vorstellen wird. - Für alle Fälle schon einmal ein herzliches Willkommen! Auf Blumen verzichte ich, wo Du schon ein Auto bekommen hast!! -

Liebe Christel, liebe wohlwollende Gäste und Besucher von „Veilchens Welt“, liebe Freidenker und Trotzköpfe.

Gesondert begrüße ich natürlich auch die sicherlich von unseren Steuergeldern gut bezahlten Schnüffler und andere zwielichtige Gestalten. Wenn ich nur daran denke, wie man noch 20 Jahren nach der Wende immer noch mit unseren Stasileuten umgeht, denn die waren nicht halb so heimtückisch wie Ihr, dann sehe ich für Eure Zukunft in diesem Lande wirklich mehr als schwarz, für Eure fetten Pensionen, welche man Euch auf wertlosem Papier verspricht, sehe ich noch schwärzer.

Diese etwas längere Einleitung musste sein, denn ich habe durch meine Krankheit ziemlich lange durch Abwesenheit geglänzt, besser glänzen müssen. In diesen vielen Wochen habe ich mir wie immer sehr viele Gedanken gemacht über das, was sich gegenwärtig in diesem Kessel der ominösen und mafiaähnlichen Strukturen in unserem Lande und darüber hinaus in ganz Europa, den USA und auch Japan für Drücke aufbauen. Es pfeift schon so laut wie früher der Wasserkessel meiner Oma, es war manchmal nicht mehr auszuhalten, aber irgendwann nahm sie ihn dann vom Ofen und zog die Pfeife runter und der angestaute Druck konnte geordnet entweichen. Leider haben wir in unserem Dummkopfgeschwader der Politiker keinen Einzigen, der den Mut hätte, diesen Kessel herunter zu ziehen. In den nächsten Monaten haben sie eh keine Zeit dazu, denn da muss man wieder wahlkämpfen, ich bedaure diese armen Schweine, wie sie da so herumhängen an jedem freien Platz, den sie für ihr Konterfei ergaunern können und uns mit ihrem fiesen Grinsen den Appetit  auf jegliches gutes Essen versauen. Die Werbeindustrie freut es, denn die haben Umsatz ohne Ende, sofern nicht gleich die eigenen Firmen über drei Ecken der Verwandtschaft damit bedacht werden. Spaß macht es auch noch, denn schließlich erhalten sie von unseren Steuern 125 Euro Millionen Wahlkampfgelder.

Das eigentliche Thema ist unser von (fast) allen geliebten Uli Hoeneß. Viele meiner Anleger haben mich in persönlichen Gesprächen gefragt, was ich denn nun von dem halte, was er da so gemacht hat. Ich habe allen geantwortet, dass ich ihn für bescheuert halte. Ach da haben sie fast alle zustimmend genickt und dann, beim zweiten Teil meiner Antwort, wurden sie bedenklich ruhig, denn ich sagte ihnen, dass ich es bescheuert finde, dass er sich selbst angezeigt hat.

Mit dem „Fall Hoeneß“ bekam diese ganze perfide Kampagne der Jagd auf Steuersünder einen enormen Aufschwung, nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt, wo die unfähigen und raffgierigen Politschranzen trotz Milliarden Steuereinnahmen in den letzten Jahrzehnten Billionen von Schulden aufgehäuft und damit ihre völlige Unfähigkeit im Umgang mit unserem sauer verdienten und oftmals nur mittels Zwang und Vollstreckung von den Menschen heraus gepressten Steuergeldern bewiesen haben – der Kessel kocht und brodelt – mir wird Angst und Bange, wenn ich an die Konsequenzen denke. Jeder geschlossene Investmentfonds wird sofort vom Markt geholt, wenn er keine ordentliche Mittelverwendungskontrolle vorweisen kann. Das wird dann durch Beamtenfuzzis durchgezogen, die den Auftrag von den Regieeerenden erhalten haben, die sich also selbst jeder Kontrolle des Einsatzes unseres Volkseigentums entziehen. Dazu zwei Beispiele(Mehr dazu findet Ihr auf der Home Page des Bundes der Steuerzahler):

Wichtig ist für das Politbüro in Berlin, dass zunächst die größten Dummköpfe wichtige Ministerposten erhalten, aber nicht weil sie durch ihre bisherige Qualifikation dazu geeignet sind – nein – Weil ihre Partei gerade dran ist mit der Besetzung dieses Postens. Ist dann das Kind in den Brunnen gefallen wie mit dieser Kampfdrohne, mit der ohne mit der Wimper zu zucken, mal eben 660 Millionen Euro an Steuergeldern in den Sand gesetzt wurden (nein konkreter, sie wurden den Rüstungskonzernen zugeschanzt, die Gegenleistung ist ein Haufen Schrott), ist das offizielle Geheul groß. Militärische Volltrottel wie The Misere haben überhaupt keine Ahnung vom Einsatz solcher perfider Waffensysteme und genau weil sie das nicht haben, sitzen sie auf solchen Posten und sind damit ein leichter und bequemer Spielball der Konzerne und Finanzmafia. Es wird sicherlich in den nächsten Wochen fürchterliche Auseinandersetzungen(man kann es auch Schattenboxen nennen) im Bundestag geben und dann wird der feine Herr seine Konsequenzen ziehen   -  und einen Stuhl weiter rücken.

Zweites Beispiel: Vor wenigen Wochen besuchte Bundesgrüßaugust Gauck das Bundesland Sachsen, er hatte gerade das Ermächtigungsgesetzt ESM unterzeichnet und damit den Weg frei gemacht für weitere deutsche Milliarden Bankenhilfe(man nennt es auch Eurorettung). Nachdem nun viele Milliarden Euros nach Griechenland geflossen sind, kann ich nicht auch nur ansatzweise sehen, dass es der Bevölkerung dort besser geht. Hier geht es nur noch um die so genannten Märkte und alte Schulden, die mit neuen Schulden abgelöst werden. Der ganz ganz schlechte Nebeneffekt, welcher hier auftritt, ist die Tatsache, dass sie unsere Völker gegeneinander ausspielen. Mich würde es nicht wundern, wenn hier eines Tages mal einige Tausend Griechen mit Sensen und Heugabeln gen Berlin ziehen und eine Spur der Verwüstung nach sich ziehen.

Zurück zum Gauck – Besuch: Empfangen wurde  diese ewig grinsende und völlig ahnungslose Dumpfbacke von Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Bundesland Sachsen und als ehemaliges Mitglied des Verwaltungsrates der Landesbank Giro Zentrale mitverantwortlich für deren Fehlspekulationen, die letzten Endes bei der Übernahme der verarmten Reste dieser Bank durch die LBBW zu einer Bürgschaft des Bundeslandes Sachsen in Höhe von 2,75Milliarden Euro führten. Unter Hochdruck wurde dies in der Nacht vom 12. Zum 13. Dezember 2007 ausgekungelt. Die ersten 900 Millionen Euro dieser Bürgschaft wurden übrigens im April dieses Jahres gezogen – wieder zu Stützung einer Zockerbank! Ich verstehe Uli Hoeneß und alle, die ihr sauer verdientes Geld nicht mehr diesen Verbrechern überlassen wollen.

 Liebe Leser, ich wollte eigentlich nicht so viel schreiben, weil lange Kommentare nerven mich eigentlich auch selbst, aber ich hatte heute  einen guten Tag. Ich wünsche Euch alles Gute, bleibt wachsam, sucht Euch Freunde, vertragt Euch mit Euern Nachbarn und seid auf das Schlimmste gefasst  - denn der Kessel ist kurz vor´m Platzen! Euer Audifan

Mein nächster Beitrag wird übrigens gesundheitliche Themen beinhalten, das äußerst wirkungsvolle Medikament Strophanthin wird darin die Hauptrolle spielen. Wer Infarktgefährdet ist, Bluthockdruck hat und Diabetes, sollte ruhig schon mal danach googeln.

Mehr demnächst,

Euer Audifan

Chaos, Lüge und Gewitterwolken
 
Liebe Christel und liebe Besucher dieser wunderbar ehrlichen Seite,
 
ich habe gerade eine Stunde Zeit, bevor ich geschäftlich nach München fahre und die möchte ich nutzen, um einige Gedanken nieder zu schreiben.
 
Mein Problem ist, dass ich gar nicht richtig weis, womit ich beginnen soll.
 
Fangen wir mal bei den Medien an. Ich bezeichne sie als Systemhuren, viele Mitarbeiter dieser Branche sind nicht frei in ihren Gedanken und bei ihren Recherchen, sofern sie überhaupt noch welche machen. Sie sind genau so wie viele andere Menschen auf dieser Welt durch ihre Kredite für Haus, Auto und co. an das schlußendlich alles vernichtende verbrecherische Kreditsytem gefesselt. Jede Widerrede gegen dieses System hätte zwangsläufig eine Entlassung zur Folge und würde den eigenen finanziellen Ruin nach sich ziehen.
 
So kommt es also dazu, dass man laufend gedankenlos berichtet, dass nun auch Spanien unter den Rettungsschirm soll(obwohl die das ja noch vor ein paar Wochen absolut ausgeschlossen haben). Von 40 Milliarden Euro war da anfangs die Rede, jetzt sind es inzwischen schon 100 Milliarden mehr. Italien dementiert inzwischen auch schon, dass es Hilfen benötigt, also wird es nicht lange dauern und auch sie wollen gerettet werden. Aber müsste man nicht jetzt in den Medien langsam mal die Frage stellen, woher denn eigentlich die "Rettungsmilliarden" kommen sollen? Spanien und Italien sind nach Deutschland und Frankreich die stärksten Euroländer und müssten eigentlich die Rettungsfonds selbst mit finanzieren - ich sage nur, Baron von Münchhausen lässt grüßen! Wenn die Medien wirklich für den Bürger da wären, müssten sie Sturm laufen gegen ESM und jeden weiteren Rettungsschirm, weil diese am Ende auch den wirtschaftlichen Ruin Deutschlands nach sich ziehen werden. So aber hacken sie auf lokalen
Rockerbanden, Neonazigruppen und Teppichimporten eine so genannten und völlig nichtsnutzigen Entwicklungshilfeministers Niebel herum, welch wirklich fundamentale Themen. Ach ja, und die Fußball-EM ist ja auch noch, da braucht man sehr viel Zeit für Prognosen und Analysen. Wenn das die Medien in dieser ausführlichen Form endlich auch mal mit diesem verbrecherischen Finanzsystem so machen würden, aber.....siehe oben!!!
 
Zur wirtschaftlichen Entwicklung:  67 Jahre nach dem Ende des II. Weltkrieges sind alle Volkswirtschaften ausgereizt.
Alles, was die große Masse der Konsumgesellschaft benötigt, wurde in den letzten 10-15 Jahren bereits nur noch mit Krediten produziert und auch nur noch über Kredite konsumiert. Die Märkte sind einfach satt mit Autos, Handy´s, elektronischen Geräten aller Art und sonst welchem unnützen Krempel. Die Menschen verschulden sich inzwischen sogar für einen Urlaub oder eine teure Kaffeemaschine. Neulich habe ich in einem bekannten Großmarkt so ein Angebot gesehen, Gesamtpreis € 59.00, erste Rate € 19.00 und die folgenden 4 Raten jeweils € 10.00!!! Hallo, geht´s noch? Natürlich war das Kreditangebot zinslos, die Zinsen hat man logischerweise gleich mit in den Kaufpreis gepackt. Leider verstehen das unsere einfachen Menschen nicht und sie erkennen nicht die Gefahr, die inzwischen hinter jedem kleinen Kredit lauert.
 
Opel, Schlecker, Lufthansa, Thyssen-Krupp, Nokia, Werften , Reedereien und viele viele andere Firmen merken den Niedergang, obwohl unsere Systemhuren immer noch von einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld berichten(müssen).
 
Unsere Eliten begreifen es einfach nicht, dass die wirtschaftliche Entwicklung einfach ausgereizt ist und deshalb das ewige Wachstum, welches ja Grundvoraussetzung für die weitere Bedienung der riesigen Schuldenberge mit Zinsen ist, nun in die andere Richtung marschiert und das mit wachsender Geschwindigkeit. Um die Masse der jetzigen Arbeitslosen(hierzu zähle ich etwa 3 Millionen echte Arbeitslose, etwa 6,5 bis 7 Millionen Hartz IV-Empfänger und etwa 3 Millionen, die man in Umschulungs - und Beschäftigungsprogramme schiebt) finanziell abzufangen, reichen die Steuern bei Weitem nicht mehr aus.
Man muss ja TÄGLICH über 1,7 Millionen Euro alleine an Kreditzinsen für die Staatsschulden zahlen, dazu kommen die Ausgaben für Renten, Pensionen und Sozialprogramme, für die keinerlei Rückstellungen gebildet wurden bzw. werden und die deshalb auch aus den laufenden, real immer weniger werdenden Einnahmen bedientwerden müssen.
 
Alleine aus diesen Zahlen ist ersichtlich, dass das ganze System vor seinem Kollaps steht. Ich bin mir ehrlich gesagt gar nicht sicher, ob da Griechenland noch irgend einen Einfluß hat, ich bin nicht in der Lage zu deuten, was die Wahlergebnisse bedeuten. Sparen geht nicht, Schulden abbauen geht nicht(weil die Konjunktur nicht anspringt bzw. anspringen kann), also neue Milliardenkredite dahin, um unbezahlte Rechnungen an die Rüstungsindustrie zu zahlen oder sie den deutschen und anderen internationalen Banken in ihren fetten Arsch zu schieben?
 
Nein, ich besitze keine Glaskugel, aber mein Bauchgefühl(welches natürlich von Daten und Fakten aus dem Großhirn besteht), sagt mir, dass wir ganz schweren Zeiten entgegen gehen. Wir als einfaches Volk haben keine Lobby bei denen da oben. Man sieht das gerade sehr schön an der Volksabstimmung zur 3. Startbahn des Münchener Großflughafens. Die Startbahn wird in dieser Befragung abgelehnt, aber gebaut wird sie nach dem Willen von Seehofer und Vasallen rotzdem. Die Großbanken stehen schon wieder bereit mit riesigen Krediten und sie werden die Politiker schon richtig in deren Arsch treten, um das Projekt durchzudrücken.
 
Also, wie in der Überschrift mit Gewitterwolken beschrieben, braut sich über uns ein riesiger Orkan auf und ich kann jedem Leser nur wünschen, dass er sich mit ehrlichen Freunden umgibt, seine Umwelt genau beobachtet und sich mit seinem eigenen Rettungsschirm in Form von physischem Gold und Silber vor den bald einschlagenden Hagelkörnen schützt.
 
Herzliche Grüße Euer Audifan
 

 
Liebe Christel und liebe Besucher von "Veilchens Welt",
 
es ist Zeit, mal wieder etwas zu schreiben.
 
Um die Lage im allgemeinen zu beschreiben, könnte man mal kurz Georg Schramm zitieren. In einem seiner vielen genialen Vorträge sagte er einmal sinngemäß: "Es geht bei uns drunter und drüber. Oder nicht? Nein denn es geht konstant drunter". Dem ist eigentlich nichts hinzu zu fügen.
Die größten Wiedersprüche unserer Zeit sind nicht mehr zu lösen ohne einen finalen Kollaps der gesamten westlichen Welt. Dies wird ein finanzieller und gleichzeitig ökonomischer Kollaps sein. Politiker, welche sich in einer solch angespannten Situation ihre Diäten um 5,5% erhöhen, haben jeglichen Blick für die Realität verloren und sind somit auch nicht in der Lage, auch nur ansatzweise irgend ein wichtiges Thema zu erkennen bzw. zu bearbeiten.
Das einzige, was sie nach wie vor kennen und tun, ist, nicht vorhandenes Geld in dunkle Kanäle zu schmeißen, nicht um die Bevölkerung in Griechenland, Spanien oder anderswo zu retten, sondern es über gekonnt gesuchte Umwege den Banken in deren fette Ärsche zu schieben.
Eine größere und so gut funktionierende Geldumverteilungsmaschine von unten nach oben hat es bisher noch niemals gegeben. Leider hat dieser Mechanismus so gigantische Ausmaße angenommen, dass er durch die große Masse der Bevölkerung nach wie vor nicht auch nur ansatzweise erkannt wird.
Aber man hatte zumindest über das durch den Männertag oder Christi Himmelfahrt verlängerte Wochenende in Frankfurt's Innenstadt  mit etwa 5.000 Polizisten alle Hände voll zu tun, um die Protestler gegen dieses System und die Banken in Schach zu halten. Das gibt doch Hoffnung für die Zukunft.
 
Die Not der Herrschaften besteht also darin, dass sich die Weltwirtschaft nun nicht mehr wie für die ständige Aufschuldung notwendig mit 5-10% jährlich nach oben entwickelt, sondern einfach in sich zusammen fällt.
Sie nennen das Rezession, aber es ist ein ganz natürlicher Vorgang, wenn die Konzerne seit Jahren konstant Überproduktionen fahren (um ihre Kreditraten an die Banken zu zahlen, Kredite aus dem Nichts, mit denen solch eine Überproduktion erst ermöglicht wurde) und diese Produkte dann, ganz gleich ob im In - oder Ausland, nur noch mit Hilfe von weiteren Krediten in den Markt pressen.
Ein Beispiel sah ich neulich bei einem Markt für Multimediatechnik: Das Produkt kostete € 59,00 und angeboten wurde es über eine Finanzierung, erste Rate 19 Euro und dann 4 mal 10 Euro. Wo sind wir hin gekommen, dass die breite Masse der Konsumschafe so etwas nicht mal mehr bar bezahlen kann? Also mit Konjunktur ist nichts mehr, ein völliges Umdenken müßte hier statt finden, aber das geht wiederum auch nicht, weil das Vermögen in Deutschland völlig falsch verteilt ist. Die breite Masse wurde kalt enteignet und die oberen 10.000 wissen nicht, wohin mit ihren über die Jahrzehnte gehorteten Milliarden!
 
Ein weiteres wichtiges Problem sehen wir in der Rüstungsindustrie, auch diese hat sich in den vergangenen Jahrzehnten hervorragend aus Steuergeldern bedient. Dazu mußten und müssen ständig neue Konflikte her, auch wenn man sie künstlich schüren muss. Wir stellen jedoch fest, dass die Staaten nun auch hier nicht mehr mithalten können, Afghanistan ist ein Beispiel dafür, man hält sich zwar offiziell noch "tapfer", aber de facto ist man gescheitert und hat sich bis auf die Knochen blamiert.
Nun wollen die Franzosen  schneller raus als von den übrigen NATO-Staaten gewünscht und schon gibt es großen Ärger, die Rüstungslobby geht auf die Barrikaden, denn schließlich ist die Rüstungsindustrie weltweit einer der größten Arbeitgeber.
All diese Dinge harren einer Lösung, aber sie werden definitiv nicht von den "Eliten" gelöst, welche uns das hier alles eingebrockt haben, gravierende Änderungen sind dazu auch hier notwendig.
Ich könnte hier noch viele weitere Beispiele nennen, aber das macht dann nur müde.
Leute, ich weis nicht, wie das alles ausgeht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es bei uns in 2-3 Jahren spätestens schlimmer aussieht als heute in Griechenland. Deshalb bleibt wachsam, sucht Euch gute und ehrliche Freunde, redet miteinander und bereitet Euch gemeinsam auf das Unausweichliche vor.
 
Viele Grüße Euer Audifan

Audifan sendet allen Lesern und Besuchern schöne Ostergrüsse.

Aus Zeitmangel erledige ich das für ihn.

Er befindet sich beruflich häufig im Ausland, hat kaum noch Hoffnungen, wenn es um unser Land geht!


 


 

Liebe Christel, liebe Besucher von "Veilchens Welt",
 

 

 

 

heute, am letzten Tag des Jahres, sitze ich mit Grippe allein zu Hause und will die unerwartete Zeit nutzen, um zunächst Christel für ihre unermüdliche Arbeit zu danken.
 
 
Liebe Christel, vielen Dank also für das, was Du hier für die Allgemeinheit tust. Ein kleiner Teil nur begreift jedoch das gesamte Ausmaß der uns allen bevor stehenden Katastrophe, es ist die große, absichtlich dumm gehaltene Masse und es sind die immer noch gut bezahlten " Zulieferer " geschönter Zahlen und Statistiken, Vertreter der Regierung, die mit gut dotierten Jobs des Öffentlichen Dienstes noch für Ordnung sorgen, die dieses System noch stützen. Die einen, weil sie mit einem Trichter Staatshilfen eingeflöst bekommen und deshalb so lange still halten, bis diese Quelle versiegt und die anderen, die denken, das Geld für ihre gut dotierten Beamtentarife kommt wirklich vom Staat  und nicht von den immer mehr versklavten Steuerzahlern und dem Mittelstand.
 

 

Ich habe in dieser Woche zwei bemerkenswerte Erlebnisse gehabt, als erstes war das eine Erinnerung an die Tsunamikatastrophe in Indonesien und Thailand und das zweite Ereignis waren drei Informationen von   frisch "gebackenen" Eltern bzw. Großeltern. Was verbindet diese beiden Geschehnisse?
 
Man zeigte Bilder unmittelbar vor dem Eintreffen der Welle in Thailand. Der Strand war viel größer als je zuvor, weil sich das Wasser so weit in´s Meer zurück gezogen hatte, unter Wasser waren Taucher, die keinen einzigen Fisch mehr sahen, draußen war es sehr ruhig, alles war anders als sonst, aber selbst dann, als die Riesenwelle schon am Horizont sichtbar war, war die Masse der Einwohner und Urlauber völlig ahnungslos.
 
In dieser Phase befinden wir uns im übertragenen Sinne auch hier und jetzt, politisch, finanziell, wirtschaftlich - eben kurz vor dem Anlauf der zerstörerischen Welle, die unser gesamtes System zertrümmern wird. Und in diese schlimme Phase, von der die meisten Menschen noch nicht einmal etwas ahnen, werden Kinder geboren, Eltern und Großelteren glücklich und zufrieden, schnell noch eine Aussteuerversicherung und dann kann das Wachsen beginnen! Dabei sind alle an diesem natürlichen Vermehrungsprozeß Beteiligten schon mit etwa € 23.000,00 verschuldet, auch die Neugeborenen.
 
Da frage ich mich wieder und immer wieder, wer auf dieser Welt kann so einen Zustand wollen? Wer hat es geschafft, die ganze entwickelte Welt so finanziell zu versklaven, und ich stelle mir die entscheidende Frage: Wie wird das enden?
Wenn man das Merkel-Ferkel heute Abend gehört hat, wenn man die Rede von Grüßaugust und Kreditschmarotzer Wulff verinnerlicht hat, dann stellt man fest, dass wir von Leuten regiert werden, die bereits auf einem ganz anderen Stern wohnen, das Lügenkorsett der DDR-Führung war eine kleine Lachnummer dagegen.
 
Aber wir Ossis haben einen entscheidenden Vorteil, wir kennen schon den Ablauf eines Staatsbankrotts, wir wissen auch, dass das praktisch über Nacht passieren kann. Aber wir wissen auch, dass es damals noch eine funktionierende westliche Welt gab, die, wenn auch nur mit fast 500 Millarden DM Krediten(also mit Geld, was eigentlich auch nicht da war), diesen Zusammenbruch abgefangen hat.
 
 
Das, was uns jetzt bevor steht, kann niemand mehr abfangen, dafür sorgen die Hintermänner dieses Fiaskos mit ihren Politkaspern und sonstigen Günstlingen und Nutznießern-Schmarotzern.
 
Wir sollten uns deshalb hier weiter profilieren, uns gemeinsam mit Freunden und guten Bekannten auf diesen unausweichlichen Zeitpunkt vorbereiten und wir sollten im Interesse unserer Familien und Freunde eine Position haben, mit der wir menschlich, finanziell und wirtschaftlich überleben.
 
Unsere heutigen Eliten wird es dann nicht mehr geben, da werden mutige Leute gebraucht, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
 

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein erfolgreiches neues Jahr, aber ich wünsche auch, dass sich das, was ich hier beschrieben habe, auch bald verwirklicht, uns die Geschichte von diesem Eurogesochs befreit und wir bald wieder als freie Menschen herumlaufen können.
 

 

Alles Gute, Euer Audifan
 

 

 

 

Hier noch was zur Verschuldung!
 

 

 

 

 

Banken und ihre Ziele

Geschrieben von: Audifan

Mittwoch, den 16. November 2011 um 17:30 Uhr

 

1913 wurde die amerikanische Zentralbank FED gegründet, die Gründer waren:

- der Rothschild Clan(Banken of England und Berlin)

- Lazard Brothers of Paris

- Israel Moses Seif Banks of Italy

- Warburg Bank Hamburg und amsterdam

- Lehman Brothers New York

- Kuhn-Loeb Bank New York

- Goldman Sachs

- JP Morgan

Alle Gründer außer den Rothschilds waren bzw. sind Juden!!!

 

Hauptziel der Gründung der FED war, den Dollar als Weltleitwährung zu installieren, was am Ende des II. Weltkrieges durch das Abkommen von Bretton Woods(01.-22.Juli 1944) auch gelang, das Britische Pfund blieb auf der Strecke.

Zweitens sicherte man sich selbst das bis heute unangetatste Monopol des leistunngslosen Vermehrens des Papiergeldes durch Kredite. wie Christel oben beschrieben hat, drückt die Bank auf die Entertaste des PC, Kreditgeld wird generiert und auf das Konto des Kreditnehmers überwiesen. Ddieser muss nun meißtens über viele Jahre sein sauer verdientes Geld aus der Realwirtschaft an die Bank in form von Zins und Tilgung überweisen. Er wird zum Kreditsklaven und die meißten merken das nicht mal, denn Bauen und sich dabei zu verschulden ist ja normal.

Drittens müssen die Banken für ständig wachsende Geldmengen sorgen, denn damit verbunden ist eine schleichende Verteuerung aller Waren und Güter des täglichen Lebens. Am Ende müssen durch die breite Masse der Bevölkkerung selbst für kleinste Anschaffungen Kredite genommen werden, weil eben einserseits die Preise für alles viel zu hoch sind und andererseits die Löhne zum großen Teil rückläufig sind. Neulich sah ich in einem Supermarkt für Elektronik folgendes Kreditangebot: Kaufpreis war 59 Euro, Kreditangebot-19 Euro Anzahlung und 4 x 10 Euro Rate!!! Welch ein Wahnsinn.

Die Übernahme Europas durch Großbanker ist in vollem Gange, denn sowohl Monti in Italien als auch  Papademos in Griechenland sind ehemalige führende Banker und im Falle Monti heute noch Berater von Goldman Sachs. Ja, genau, die Bank, welche Griechenland in den Euro manipulierte und die heute Wetten gegen den Euro empfiehlt.

Ich weiss nicht, wie man diese unsäglichen Machenschaften endlich beenden kann, denn das gemeine Volk hat mit solchen Entscheidungen bereits nicht mehr das geringste zu tun.

Früher  gab es mal die Internationale: "Völker, hört die Signale, auf zum letzten Gefecht"!!! Man kann dieses Pack wirklich nur noch zum Teufel jagen.

Bleibt alle wachsam, sucht Euch Freunde und bereitet Euch auf das Schlimmste vor-es wird kommen.

Dir, liebe Christel, viele Grüße und alles Gute, der Audifan

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. November 2011 um 10:24 Uhr

 

 

Logische Entwicklung

Geschrieben von: audifan54

Sonntag, den 07. August 2011 um 15:36 Uhr

 

Liebe Christel, liebe Besucher dieser schönen und ehrlichen Seite,

leider komme ich nicht umhin festzustellen, das EON nur der Anfang vom baldigen Ende aller Riesenkonzerne ist. Der Verlauf ist immer der gleiche, man hat mit riesigen Krediten expandiert und andere Konzerne übernommen, aus dieser "Sturm - und Drangzeit" resultieren aktuell 45 Milliarden Euro Nettoschulden bei EON. Nun brechen die Gewinne ein, dass muss nicht unbedingt nur am Wegfall der Atomenergie liegen, sondern es wurden für schlechte Zeiten einfach keine liquiden Rücklagen gebildet. Für diese Konzerne ist offensichtlich das ewige Wachstum durch Kreditexpansion eine alternativlose Konzeption der Firmenentwicklung, dass es nun so nicht weiter geht, verstehen sie immer noch nicht. Das Schlimme aber ist, dass sie sich nun entscheiden müssen, was sie bezahlen, die Zinsen auf ihre Kredite oder ihre Mitarbeiter, durch die sie ja erst zu Größe und Reichtum gekommen sind. Die Entscheidung ist aber bereits gefallen, sie werden Tausende Leute entlassen, um den Banken weiter in den Arsch zu kriechen. Für uns alle viel nützlicher wäre es, endlich den Banken Einhalt zu gebieten und sie pleite gehen zu lassen, wie man es ja im Kapitalismus eigentlich tun sollte.

Es wird in den nächsten Monaten weitere Massenentlassungen geben, denn 15 DAX-Konzerne haben mehr Schulden als Eigenkapital. Man kann eben bei einer PKW-Zahl von etwa 1 Milliarde, die heute auf der ganzen Welt herum fahren und schon zum Großteil geleast oder finanziert sind, nicht noch einmal eine Milliarde neuer Autos in den Markt drücken, wir sind also an der realwirtschaftlichen Obergrenze angekommen. Aber die Konzerne drücken ihre Schulden und so versuchen sie bis zuletzt immer neue Absatzmärkte zu erschließen. Am Ende wird ihnen das alles nichts nützen und es wird eben bei allen wie jetzt schon bei EON.

Weiteres Fazit: Es gibt unendlich weniger steuerpflichtige Berufe, die Entlassenen werden dem Staat vor die Füße gekippt nach der Devise: Nun seht mal zu, wie ihr die über die Runden bekommt. Aber mit Massenentlassungen gehen auch Beiträge in Renten - und Krankenversicherungen verloren - wir stehen behaupte ich mal am Beginn des Verglühens einer ganzen vollkommen schief gelaufenen Epoche der Menschheitsgeschichte - und ganz viele Menschen in diesem Lande ahnen noch nicht einmal, was da auf sie bald zukommt.

Am Ende bleibt mir wie immer zu wünschen, seid wachsam, hört auf das, was man Euch NICHT sagt, sucht Euch gute Freunde und bleibt optimistisch, nach dem Crash geht es von vorne los.

Euer Audifan

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. August 2011 um 12:27 Uhr

 

Dieser Kommentar ist von "Zehntausende Jobs bei Eon in Gefahr"

 

Geteilte Gesellschaft   - 24. Juli 2011

 

 

ich schreibe diese Zeilen für Niemand, denn die, die an meinem Gesagten etwas ändern könnten, sind so gut bezahlt und damit auch so korrupt, das sie diese Zustände nicht ändern wollen und die, die gewollt oder ungewollt die armen Schweine der Nation sind, haben auch kein Interesse, etwas zu ändern, so lange sie ihr hart verhandeltes Almosen aus der Umverteilung auch meiner Steuergelder als Transferempfänger jeden Monat auf ihr Konto bekommen.

 

 

Ich bin also ein kleiner mittelständiger Unternehmer und habe gerade mein 21. Geschäftsjahr hinter mir. Ich bin ja froh, dass ich überhaupt so lange durch gehalten habe, denn in diesem Lande ist es nicht gewünscht, dass kleine Firmen sowohl im Dienstleistungs –als auch im Beratungssektor über längere Zeit erfolgreich arbeiten. Wir sind nur Sand im Getriebe der Großbanken und Großkonzerne und müssen uns ständig irgendwelcher Repressalien erwehren, die uns obendrein auch noch eine Menge Geld kosten.

 

 

Nun zum eigentlichen Thema: Ich habe in diesen 21 Jahren eine Unsumme an Steuern und Abgaben bezahlt, etwa 65% meiner jeweiligen Jahresumsätze. Diese Summe teilt sich auf in Einkommenssteuerzwangsbeiträge, Gewerbesteuerzwangsbeiträge, IHK-Zwangsbeiträge, GEZ - Zwangsbeiträge, Grundsteuerzwangsbeiträge, Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer und viele andere versteckte Steuern, Abgaben und Abzocken(Westerwelle nennt dieses staatliche Gebilde eine „Freiheitlich demokratische Rechtsordnung“). Die Anzahl der Menschen, welche sich von leistungslosem Geld(sprich Transferleistungen) ernähren(müssen), nimmt bei uns katastrophal schnell zu. Zu diesen Menschen zählen aber eben nicht nur Arme, welche die globale Wirtschaft inzwischen aus dem Produktionsprozess ausgekotzt hat, weil Technik und Computer oder auch Produktionsstätten in Lateinamerika oder Asien(Adidas, Jack Wolfskin) einfach billiger sind. Nein, dazu zählen auch unzählige sinnlose Beamte wie Gleichstellungsbeauftragte, Sicherheitsbeauftragte, Datenschutzbeauftragte, IT-Sicherheitsbeauftragte, Quotenbeauftragte, Antikorruptionsbeauftragte, Mobbingbeauftragte, Suchtbeauftragte, Fledermausbeauftragte usw..

 

Feststellen muss ich nach diesen 21 Jahren, dass ich es nicht geschafft habe, wenigstens ein kleines Vermögen anzusparen, da mir den Teil meiner Umsätze, welche ich nicht in Form der oben genannten Steuern abführen musste, die Banken für notwendige Kredite abkassiert haben. Man kann sich bei diesen hohen Abgaben logischerweise nichts ansparen, also müssen für Firmenanschaffungen immer Kredite herhalten, was ja gut für die Banken ist und von der Regierung durch entsprechende Gesetze auch genau so gesteuert wird(Kreditzinsen sind steuerlich abzugsfähig, Guthaben werden besteuert).

 

Das ich keine Vermögenswerte ansammeln konnte, ist allerdings inzwischen auch kein Beinbruch mehr, denn das Vermögen von Menschen, welche das geschafft haben, ist ja de facto auch schon durch die Banken in Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Italien und nun auch bald Frankreich verzockt – ausgegeben als Anleihen, deren Rückzahlung wie wir alle wissen mehr als fraglich ist.

 

Sollte ich also als kleiner Unternehmer einmal die vielen staatlich auferlegten Zwangsabgaben nicht mehr stemmen können, erhalte ich ein dickes rotes Kreuz durch meine Firma, einen fetten Eintrag in der Schufa und vom Staat, den ich jahrelang mit meinen sauer verdienten Steuergeldern fett gefüttert habe, erhalte ich-NICHTS! Ist das nicht ganz furchtbar??

 

 

Noch viel mehr Sorgen macht mir allerdings die Tatsache, dass wir seit 1990 mit täglichen Jubel – und Erfolgsmeldungen aus der Wirtschaft überhäuft wurden(was waren wir zum Beispiel jahrelang für ein Exportweltmeister?), aber für die Allgemeinheit aus all diesen durch die Politik hoch stilisierten Aufschwüngen nicht das Schwarze unter dem Fingernagel übrig geblieben ist. In unserem ach so reichen Land wurden zum Beispiel gesetzliche Berufsunfähigkeitsleistungen gekürzt bzw. ganz abgeschafft, die Leistungen für Brillen und auch das Sterbegeld blieben auf der Strecke, unzählige öffentliche Einrichtung, insbesondere Krankenhäuser, Kindergärten, Bundesbahn und Post wurden wegen Zahlungsunfähigkeit der Städte und Gemeinden einfach privatisiert, weil das Steueraufkommen dafür angeblich nicht mehr reichte. Dieses Steuergeld wurde und wird jedoch heute in zunehmendem Maße für Kreditzinsen benötigt, weil speziell die öffentliche Hand seit Jahrzehnten über ihre finanziellen Verhältnisse lebt und einen immer größer werdenden Teil der Staatsausgaben über Kredite finanzieren muss. Ja, diese Entwicklung ist von Großbanken so gewollt, diese peitschen unsere Politiker zu immer neuen Wahnsinnstaten, weil sie selbst systemrelevant sind und deshalb (noch)auf eine permanente Rettung durch den Steuerzahler hoffen dürfen.

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

 

ich habe schon seit ich hier schreibe darauf hingewiesen, dass ein solches Menschen verachtendes System alternativlos dem Untergang geweiht ist. Das man es noch so lange mit künstlicher Kreditbeatmung am Leben erhält, ist für uns alle sehr schlimm, denn dadurch wird der Crash besonders für die Alten(Rentner hängen ja zum Beispiel komplett am Staatstropf durch ihre „sicheren“ Renten und weil sie fast all ihr Gespartes in wertlosen Papieranlagen liegen haben) und Schwachen zu einem menschlichen und finanziellen Desaster. Aber auch Beamte der Mittelschicht haben noch gar keine Ahnung davon, dass sie in wenigen Monaten arbeitslos und somit ohne ihre üppigen und pünktlichen monatlichen Bezüge sein werden, nicht zu reden von den erhofften Pensionen, die sie mit Sicherheit nicht mehr erhalten werden.

 

 

Bereiten wir uns also auf das Schlimmste vor, eine Andeutung davon haben wir ja gerade in Norwegen gesehen, unfähige Politiker, gnadenlose Banker und eine meuternde Bevölkerung, die sich um den Lohn jahrzehntelangen Schuftens für diese Irren da oben gebracht sieht, wenn sie es denn endlich kapiert hat.

 

 

Wie immer danke ich Dir, liebe Christel, für Deine unermüdliche Arbeit.

 

Bleiben wir also wachsam, suchen wir uns starke und verlässliche Freunde und erkennen wir unsere Chance in dieser Krise!

 

 

Euer Audifan

 

 

 

Hallo liebe Christel und natürlich liebe Besucher dieser Seite,



ich habe in persönlicher Hinsicht eine aufregende und sehr bewegte Sommerzeit hinter mir, habe mich von meinem Haus und damit meinen monatlichen Raten an die Bank verabschiedet, mir ein schickes Büro eingerichtet und nun hab ich auch wieder etwas Zeit zum Schreiben.

Zunächst wie immer Dir, liebe Christel, vielen Dank für Deine unermüdliche Arbeit hier, an der Anzahl der Seitenaufrufe sieht man ja ein gewisses Vorwärtskommen und da sollten wir alle auch dran bleiben.

Wenn ich in den letzten Monaten nicht so beschäftigt gewesen wäre, hätte ich wohl pausenlos gekotzt(die mich hier schon kennen, wissen, dass ich mich immer konkret ausdrücke). Was hier alles über die Bühne gegangen ist und noch weiter gehen wird, ist schon fast nicht mehr zu ertragen. Nachdem der hochgepuschte Jubel über die Wiedervereinigung sang und klanglos gleich nach diesem Wochenende abgeebbt ist und die alte DDR wie immer für allen Müll in diesem Lande verantwortlich gemacht wurde, geht man nun wieder zum systematischen Lügen und einer Volksverdummung ohne Beispiel über. Man windet sich nach wie vor wie ein Wurm, die wahren Ursachen dieser Krise zu benennen und das sind, um es noch mal in Kurzfassung auf den Punkt zu bringen, die Möglichkeiten der so genannten Eliten(sie sind die größten Dummköpfe) in Verbindung mit dem völlig korrupten und schon stinkenden Bankensystem, Geld in Umlauf zu bringen, welches keinen realwirtschaftlichen Hintergrund hat.

 

Ich füge hier mal ein paar Gedanken eines für mich sehr integren Mannes ein:

"Diese merkwürdigen Fakten führen zu meiner folgenden Überlegung in Bezug auf das gesamte System. Das Problem mit dem heutigen Kapitalismus ist, dass es nur noch wenig ehrenhaftes Kapital" im System gibt. Es ist durch Schulden und Betrug verloren gegangen. Realer Kapitalismus benötigt solides Kapital - Geld, dem man vertrauen kann. Aber das reale Geld ist vor fast 40 Jahren verschwunden. Damals wurden die letzten Reste einer Goldbindung beseitigt. Seitdem sind alle Währungen reine Papiergeld-Währungen. Es gibt keine festen Begrenzungen mehr, stattdessen sind diese Papierwährungen reine Werkzeuge - welche angeblich von den Autoritäten dazu genutzt werden, Vollbeschäftigung und Wachstum zu fördern...aber in Wahrheit sind sie nur wenig mehr als monetäre Verbrechen."

Nun wäre diese Tatsache eigentlich kein Problem, denn das, was die Banken machen, sollte uns eigentlich genauso wenig beeinflussen, als wenn ein Kind im Sandkasten einen Eimer Sand von einer Ecke in die andere schüttet.  Aber so ist es leider nicht. Wenn Frau Merkel mal sagte, dass wir über unsere Verhältnisse gelebt hätten, dann trifft das in erster Linie wohl auf die großen Finanzjoungleure und die eng über und mit diesem Falschgeld manipulierten Politiker zu. Sie schieben, wenn notwendig, über Nacht Milliarden in den Arsch von ohnehin schon verfaulten Banken, aber labern ein halbes Jahr über eine 5-Euro Erhöhung der Bezüge für Hartz-IV Menschen. Sie verschleudern unser sauer verdientes Geld nach Griechenland, damit die dort ihre Schulden bei unserer Rüstungsindustrie bezahlen können und reformieren im gleichen Atemzug die Gesundheit, in dem sie wieder Kollektivhaft verordnen und den Kassen alle Freiheiten zur Beitragserhöhung geben. Im nächsten Jahr wird auch die Pflegeversicherung reformiert - ah, jetzt wisst Ihr schon, was kommt - genau - Beitragssatzerhöhung für die Masse. Ich wußte wahrlich nicht, dass das Wort Reform solchen beschissenen Inhalt hat. Ein Staat, der mit seinen Steuergeldern vernünftig umgeht, könnte das Gesundheitswesen aus der Portokasse bezahlen, denn auch die Preise wären ohne diese Billionen von Falschgeld in viel tieferen Regionen.

Was mich bei der ganzen Sache wundert und zugleich ärgert, dass es die Massen immer noch nicht begreifen und endlich auf die Straße gehen. Ich kann nur hoffen, dass die Stuttgarter nicht locker lassen, denn hier geht es schon lange nicht mehr nur um dieses Projekt, sondern hier geht es schon und endlich um das Eingemachte. Wenn wir nach Frankreich schauen, so sehen wir schon richtige Wut, und zwar in allen Bevölkerungsschichten, wir sollten uns hier alle vereinigen, denn Europa wollten doch unsere Eliten - sollen sie es also haben.

Was hat mich in der letzten Zeit besonders aufgeregt: Letzten Donnerstag haben wir wieder einen jungen Mann in Afghanistan verloren, einige wurden verletzt, zwei davon schwer. Am Donnerstag konnte man darüber hören und in den Videotexten lesen, am Freitag war das Problem überall aus den Medien raus. Man hat sich dann auf den Chinesen gestürzt, welcher den Nobelpreis erhalten hat und in China ach so schlecht behandelt wird. Merkel und Wulff drückten also am Donnerstag im Bundestag ihr "tiefes Mitgefühl" an die Angehörigen aus, um dann am Freitag Abend beim Länderspiel gegen die Türkei heile Welt zu jubeln - welch eine große Schande für unser Land und welcher Schlag in das Gesicht der Angehörigen. Auch die Italiener haben vier junge Männer verloren, aber da sind sogar zum Formel 1 Lauf die Ferraries mit schwarzer Trauernase gefahren. 
Wie lange wollen wir uns so etwas noch gefallen lassen, hier werden Feindbilder künstlich am Leben gehalten, wo keine mehr sind. Natürlich dürft Ihr alle raten, warum das gemacht wird, na klar, die Rüstungsindustrie muss brummen!!!

Dann habe ich in einem Beitrag von Frontal 21 gesehen, dass Norwegen in der Lage wäre, mit einem nur 1,5 Milliarden teuren Stromkabel  durch den Teich ganz Deutschland und in ausgebauter Form sogar ganz Europa mit billigstem Strom aus Wasserkraft zur versorgen, dazu hat die Firma "NORGER" Anfragen an das Wirtschaftsministerium gerichtet, weil es für die Zulassung dieses Projektes nur einer kleinen Gesetzesänderung bedurfte. Aber wie immer, wenn mal etwas konkret für das gemeine Volk entschieden werden soll, unterliegt man den Milliarden der Atomindustrie und setzt somit auch weiterhin Leben und Gesundheit der Menschen auf diesem Planeten aufs Spiel. Die sind einfach nicht für uns da, die Masse merkt es nur leider immer noch nicht.

Mein Artikel ist schon ziemlich lang und viele lesen nicht sehr gerne so viel am Stück, also höre ich heute auf.

Mein Appell: Seid alle wachsam, schließt Euch zusammen und diskutiert über diese Probleme, sucht Euch gute Freunde - denn die sind bald überlebenswichtig!! Und dann wandelt Euer Geld in Sachwerte um, auch wenn es nur kleine Beträge sind, jede Unze Silber ist heute schon mehr wert als jeder beschissene Hunderter Falschgeld.


Euer Audifan

 


 

Liebe Christel,

wie immer beginne ich meine Nachricht an Dich mit einem großen Dankeschön für Deine unermüdliche Aufklärungsarbeit.

Die Chemtrails sind mir auch schon sehr bekannt, denn wir haben ja schon gemeinsam festgestellt, dass die Pharmaindustrie und die privaten Krankenhaus - GmbH und AG unbedingt ein Heer von kranken Menschen (sprich Humankapital) brauchen, um ihre Gewinne zu generieren und die Aktionäre zufrieden zu stellen.

Also erfindet man Thesen zur angeblich positiven Beeinflussung des Wetters und sprüht im gleichen Moment völlig krank machende Chemikalien aus. Im Anhang sind einige wichtige Fakten zusammen gestellt. Ein Video schicke ich Dir noch über meine andere Adresse, hier reicht mein Speicherplatz nicht aus.

 

Was die Klimakatastrophe betrifft, so gibt es sie nicht, jedenfalls nicht in der Form, wie man es uns beibringen will. Eine eigentliche Katastrophe ist, dass auf der Welt etwa eine Milliarde PKW herumfahren und für deren Antrieb(Äthanol und Benzin/Diesel) tropischer Regenwald fast vollständig vernichtet wurde und weiter wird.

Andererseits Katastrophen· wie im Golf von Mexico finden statt, der Präsident erlässt ein Bohrverbot und ein Bundesgericht hebt dieses Verbot einfach wieder auf. Hoch leben die Konzerne, Banken und deren Lobbyisten.

Ich wünsche Euch allen alles Gute, seid wachsam, sucht Euch Freunde und wehrt Euch gemeinsam,

 

Euer Audifan

 

 

Und als Anlage gab es das hier:

 

Chemtrails


 

Wunderst Du Dich nicht, dass Du die Sonne nicht mehr siehst,

der Himmel nicht mehr blau oder nach wenigen Stunden bereits

wieder eingetrübt ist, obwohl das Barometer schönes Wetter

zeigt? Derzeit findet am Himmel die größte Katastrophe unseres

blauen Planten statt.


 

In den USA werden seit 2000, in Deutschland seit 2003 vereinzelt - seit 2009 massiv, unter dem

Vorwand der Erderwärmung hochgiftige toxische Chemikalien am Himmel versprüht, die schwerste

Krankheiten verursachen.

 

Schau täglich in den Himmel und gib in Google die Begriffe „Chemtrails“ oder „Welsbach Patent“ ein.

Informiere und schütze Dich, Deine Kinder, Freunde vor diesem Verbrechen und informiere immer

mehr Freunde und Bekannte. Fordere von allen Politikern eine Erklärung für dieses Verbrechen,

schreib Sie an!

 

Hier kannst Du Dich informieren:


http://www.youtube.com/watch?v=ofh7VD4yA_0&feature=related (Videos mit Erklärung)

 

http://www.blueskyguard.net/rundumblueskyguard/welcome_willkommen.html Besuchen ! ! !

 

http://www.360x360.ch/blueskyguard/ARCHIV/Listen/bsg_diro_part1.mp3 (Höre genau hin)

 

http://www.chemtrails.ch/dokumentationen/JFW71.htm (Beschreibung, was hier passiert)

 

http://imageevent.com/firesat/strangedaysstrangeskies (Top englische Seite mit Bildern)

 

http://www.chemtrailcentral.com/ (englische Infoseite)

 

http://www.chemtrails-info.de

 

http://www.chemtrails.de

 

http://www.carnicom.com/contrails.htm

 

http://www.gandhi-auftrag.de/chemtrails.htm

 

http://www.youtube.com/watch?v=SqxyaWctAEE&feature=PlayList&p=E678796FC6347F68&

playnext=1&playnext_from=PL&index=40


(Video schwerste Krankheiten durch Morgellons)

 

http://www.zeitenschrift.com/magazin/49-chemtrails.ihtml (Infos über die Lügen)


 

Lass Dich von Politikern nicht für dumm verkaufen oder Verschwörungstheorien ablenken.

 

Schaffe Dein eigenes Weltbild. Sie versprühen auf uns hoch giftige, tödliche Substanzen. Lass

Dich nicht mit „normalen Flugzeugen“ abspeisen. Lass Dir nicht erzählen, es sei Unsinn. Sei

nicht still. Fordere Deine Menschenrechte für Dich, Deine Kinder und Familie ein. Informiere

Dich, hilf mit und verbündet Euch für eine bessere Welt.

 

Chemtrails, was passiert hier ?

 

Dicke weiße Streifen am Himmel sind keine

Kondensstreifen. Sie bestehen nicht aus

Kondenswasser, sondern aus unbekannten

und giftigen Chemikalien. Ein Kondensstreifen

von Passagierflugzeugen löst sich innerhalb

weniger Minuten auf. Chemtrails sind unge-

wöhnlich lang anhaltende Flugzeug Kondens-

streifen, die das Wetter und die Gesundheit

derer, die dem Chemtrail-Fallout ausgesetzt

sind, beeinträchtigen. Derzeit fliegen in Nord-

thüringen fast täglich 30 bis 50 Flugzeuge, wo

sonst nur ein Flugverkehr von 5 bis 7 Passa-

gierfliegern statt findet. Sobald die Sonne

aufgeht, sind die Giftsprüher unterwegs, bis

der Himmel total milchig ist.

 

Die Flugzeuge, die mit diesem Phänomen zu

tun haben, sind Handels- und Militärflugzeuge,

wobei die letzteren daran zu erkennen sind, dass sie in Gebiete und Richtungen fliegen, die für

Handelsflüge verboten sind. Was sich im ersten Moment bei diesen Flugzeugen als Kondensstreifen

ausnimmt, läßt bei längerem Hinsehen jedoch stutzig werden: Diese „Kondensstreifen“, die in einem

regelrechten, riesigen Gittermuster ausgelegt werden, lösen sich nicht auf, sondern bleiben

regungslos hängen. Dabei wird oft eine perlenschnurartige Anordnung des Kondensats erkennbar, die

auch in eine Tropfenform auslaufen kann. Langsam aber stetig verbreitern sich die „Kondensstreifen“

oder Tropfen nun im Zeitraum von 30 bis 60 Minuten, und bilden dabei eine zähe, schlabbrige,

wolkenartige Masse, die wie am Himmel eingerührter Milchschaum aussieht. Die vermeintlichen

Kondensstreifen verlaufen sich nun immer mehr zu Nebelbänken. Nach mehreren Stunden bildet sich

eine den ganzen Himmel bedeckende, diffuse Nebel- Wolken-Schicht, die dort entsteht, wo Flugzeuge

zuvor intensiv gekreuzt und gesprüht haben. Eigenartigerweise bleiben die ursprünglich gelegten

Chemtrails auch nach Stunden in dieser milchigen Brühe wie weiße Schnüre noch verdichtet

erkennbar.

 

Seit Anfang Februar 2009 finden in Nordthüringen fast

täglich Sprühaktionen statt. Folge schwere Lungenent-

zündungen, Kopfschmerzen, Atemwegserkrankungen

Aufnahme vom 20.Mai 2009 über Sondershausen

(Bild fehlt)

 

Analyse der Chemtrail-Inhaltsstoffe:

Aus den zahlreichen Analysen, die von Proben aus Chemtrail-Rückständen erstellt und im Internet

aufgelistet wurden, wurden folgende Substanzen hier gesammelt und aufgelistet

 

• Aluminiumverbindungen und Bariumsalze, sehr schädlich (Brennen der Augen)

• Äthylenedibromide (Dibromethane) – im Jahr 1984 von EPA verboten und ist ein

krebserregender Treibstoffzusatz und ein Insektizid mit einem chloroformähnlichen Geruch.

• Pseudomonas aeruginosa – Eine gewöhnliche robuste Bakterienart, die in Schmutz

vorkommt (was auf eine mögliche Verunreinigung von Chemtrail-Erdproben hinweist),

gewöhnlich jedoch von Firmen wie PathoGenesis für verschiedene Zwecke genetisch her-

gestellt.

 

• Pseudomonas fluorescens – Hier handelt es sich um einen weiteren Stamm der

Pseudomonas-Auswahl, die man am häufigsten in der Erde und auf Pflanzen findet.

• Enterobacteriaceae (Darmbakterien) – Sie beinhalten E.coli und Salmonellen, die im Fall

von Lebensmittelvergiftungen die Verursacher sind.

 

• Serratia marcescens – Das ist ein gefährliches Pathogen, das Lungenentzündung

verursachen kann.

 

• Streptomyzin – Streptomyzin wird für die Herstellung der meisten Antibiotika für die Human-

und die Veterinärmedizin sowie für die Landwirtschaft benutzt.

 

• Ein einschränkendes Enzym, das in Forschungslabors benutzt wird, um die DNS zu

zerschneiden und zusammenzufügen.

 

• Andere Bakterien und giftige Schimmelpilze, die Herzerkrankungen, Enzephalitis

(Gehirnentzündung), Meningitis (Gehirnhautentzündung) sowie akute Beschwerden der

oberen Atmungswege und Magen/Darmbeschwerden verursachen können.

 

Es ist bekannt, dass es bei starken Sprühaktion zum Ausbruch von Atemwegserkrankungen,

grippeähnlichen Symptomen, einem geschwächten Immunsystem oder schlecht heilenden

Lungenentzündungen in der betroffenen Bevölkerung gibt. Fälle von Meningitis und

Enzephalitis sind im Verhältnis zu den Sprühaktionen ebenfalls angestiegen.


 

Hierzu noch eine Anmerkung von mir:

 

Ich las gerade, dass es in Täuschland seit 2003 losging!

Das Jahr war ein entsetzlich heisser Sommer bei uns, wo das Thermometer bis 40 Grad kletterte!!!

Ungewöhnlich heiss mit Rekordtemperaturen!

Heute früh, so gegen 8 Uhr, sah ich wieder diese Gitter am Himmel, aber nicht allzu viele, die breiter wurden, aber dann verschwanden.

Jetzt, 9.45 Uhr, ist der Himmel strahlend blau. Es ist kein Wölkchen sichtbar.

Ich werde jetzt mal verstärkt beobachten und Fotos davon machen!

Den Artikel werde ich ebenfalls in "Gesammelte Kommentare" ablegen und in Audifans-Ecke, wo es sichtbar bleibt.

Sollten· noch· weitere· Erkenntnisse darüber anfallen, mache ich eine extra Ecke dafür auf!

 

 

 

 

Wieder etwas von Audifan, wofür ich mich ganz herzlich bedanke.

Er schreibt "Liebe Christel", meint aber alle Leser. Da bin ich sicher.

Ich freue mich immer, etwas von ihm zu hören. Alles von ihm klingt so überzeugend aufrichtig.

Vorab sage ich einfach mal "vielen Dank".

Der "Ossi" ist für mich keine negative Bezeichnung. Dazu habe ich in den letzten Jahren sehr viele sympatische Leute kennenlernen dürfen.

Alle haben mir auch das gleiche erzählt, nämlich, dass sie gut und zufrieden leben konnten, bis auf einige Ausnahmen.

Natürlich mussten sich alle nach der Staatsmeinung richten und bestimmten Personen wurde nicht alles erlaubt.

Aber auch wir haben hier viele Jahre sehr gut leben können. Da übernahmen die Krankenkassen auch alle anfallenden Kosten für ihre Mitglieder.

Heute zurückblickend, möchte ich meinen, dass wir ein Vorzeigestaat waren, um den uns die ganze Welt beneidete.

Ich müsste zu weit ausholen, um das jetzt alles erklären zu können, warum sich alles änderte.

Durch die Globalisierung wurde bei uns alles anders und die Rolle des Landes wurde fremdbestimmt!


 

 

 

Liebe Christel,

es ist Zeit, Dir wieder einmal zu danken für Deine unermüdliche Aufklärungsarbeit. Ich kann zeitlich bedingt selbst nicht so oft schreiben, aber ich schaue schon öfters beim "Veilchen" rein.


Was gibt es von meiner Seite Neues zu schreiben? Eigentlich gibt es nichts Neues zu schreiben, alles ist beim Alten geblieben, nur geht es alles immer schneller. Was meine ich damit?


Das Hauptproblem dieses inzwischen extrem bürgerfeindichen gesellschaftlichen Systems ist nach wie vor das weitere ungebremste rasante Anwachsen der Schuldenberge von Privatpersonen, Firmen und natürlich Gemeinden, Städten, Bund und Ländern. Wir haben aber hier eine neue Qualität erreicht, selbst Firmen wie Opel fallen inzwischen aus dem Rettungspaket des Bundes heraus  und die ersten 3 Krankenkassen stehen vor der Pleite. Wie immer in dieser seit vielen Monaten verlogenen Berichterstattung der Medien sehen wir aber hier nur die Spitze des Eisberges, denn ich habe heute gelesen, dass schon 23 Kassen finanziell schwer angeschlagen sind, Tendenz zunehmend. So setzt sich, wie von mir seit ebenfalls vielen Monaten geschrieben, die systematische Selbstzerstörung des krebskranken Kapitalismus fort. Eigentlich ist das ganze Gebilde schon lange hinüber, aber es ist jeden Tag wieder interessant zu sehen, wie sie sich durch Manipulation auf jeder Ebene über Wasser halten, zumindest den letzten Endes vergeblichen Versuch dazu unternehmen.


Als ehemaliger Ossi (das bin ich ja eigentlich auch heute noch) kommt mir immer das Kotzen (bitte seht mir diesen harten Ausdruck nach), wenn ich in der hiesigen Presse darüber lese, was die DDR doch für ein Unrechtsstaat war. Offensichtlich geilt man sich an ein paar Fehlern unseres alten Systems so auf, um die eigenen Probleme zu übertünchen. Bitte schaut Euch dazu mal den Anhang an, denn wir haben damals nicht über unsere Verhältnisse gelebt, das, was wir gekauft haben, haben wir auch bar bezahlt. Wir haben zur Wende knapp 50 Milliarden DM Schulden gehabt, der Westen das 10-fache!!! Sie haben die DDR nicht durch fairen Wettbewerb zerstört, sondern mit künstlich geschaffenem Geld,  welches auch das jetzige System gerade zerstört. Ein Auto war ein Luxusgut, denn die Masse der Menschen hatte Arbeit in der Nähe seines Wohnortes. Wir hatten auch ein gut funktionierendes Schulsystem, sicherlich war da auch Staatsbürgerkunde dabei, aber in den wichtigsten Grundfächern waren wir unschlagbar. Spass hat es auch gemacht, bis zum Ende der 8. Klasse zusammen zu lernen, denn erst dort erfolgte die Aufteilung in EOS (heute Gymnasium), weiter bis zur 10. Klasse oder Abgang für die Schwächeren. Aber sogar für diese Schwächeren gab es Arbeit, so konnten sie auch ihre Familie gründen und relativ gut leben. Wir hatten nur eine Krankenkasse, die ohne jeden Stress alles bezahlt hat, was erforderlich war. Es gab auch nur eine Staatliche Versicherung, da war es egal, wer welchen Unfall mit wem hatte. Ohne Streit wurde das alles bezahlt, es ging ja eh nur aus einem Topf. Anwälte, jahrelange Klagen jeder gegen jeden und andere,  nerven - und zeitaufreibende Dinge gab es nicht.


Sehr gut war auch das Gesundheitswesen, bürgernahe Ärzte in Stadt und Land stellten ein starkes Vertrauensverhältnis dar, die Ausgaben wurden aus Steuereinnahmen bezahlt bzw. subventioniert. Was haben uns denn die vielen Kassen hier im Westen gebracht, Wettbewerb sollte es sein,aber es sind nur Verwaltungsmonster, welche die Versicherten abzocken, um überhaupt noch existieren zu können. Niemals hätte man auch nur ein Krankenhaus privatisieren dürfen, die Pharmaindustrie gehört verstaatlicht und aus Steuergeldern bezahlt, denn es lässt sich nicht vereinbaren, auf der einen Seite Aktiengesellschaften und Krankenhaus-GmbHs zu haben, die alle auf die Erzielung von Maximalprofit orientiert sind, bzw. sein müssen, also anders gesagt, von kranken und nicht von gesunden Menschen leben(profitieren) und auf der anderen Seite von den Versicherten, denen immer mehr Leistungen gestrichen, dafür aber noch die Beiträge erhöht werden - !!!!


System crasht!!!!


Auch Post und Bahn wurden privatisiert, Institutionen, die unbedingt in staatliche Hand gehören, weil sie elementare  Bedürfnisse der einfachen Bürger sicher stellen müssen. So stehen heute Menschen vor geschlossenen Postfilialen, vor Fahrkartenautomaten, die keiner versteht und bedienen kann, während die Konzernführungen im Ausland Milliarden investieren, um angebliche Konkurrenten aufzukaufen. Das zeigt ganz deutlich, dass der Normalo hier gar keine Rolle mehr spielt, er ist  so genanntes "Humankapital", welches je nach Krankheit genau im zu erwartenden Gewinn hoch gerechnet wird.


Es gäbe noch viele andere Sachen zu schreiben, die aber nur eine nachgeordnete Rolle spielen. Diese hier aufgeführten Themen, allen voran die maroden Staatsfinanzen, werden für den Untergang dieser Gesellschaftsordnung sorgen. Irgendwie sehne ich mir das bald herbei, denn es wird eine neue, klare und reine Gesellschaftsform entstehen, in der die Arbeit eines Handwerkers, einer Krankenschwester oder einer Altenpflegerin wieder den Stellenwert erhält, den sie verdient, nämlich ganz vorne. Die Berichterstattung fast aller deutschen Hauptsender von der königlichen Hochzeit in Schweden haben mich schon wieder zum Kotzen angeregt, weil genau so etwas für den Fortgang unserer Gesellschaft so was von egal ist - aber es lenkt die Masse ab über das wahre, eigene, beschissene Leben auch nur eine Minute nachzudenken, denn gleich nach dieser Berichterstattung ging es mit Weltfußball, Tatorten und Dokushoaps wieder ab ins "wahre Leben".

Erwähnen möchte ich an dieser Stelle, dass sich numehr ein weiterer "Spitzenpolitiker" aus der Arena verabschiedet, nach Koch und Köhler nun auch Rüttgers. Am meissten hat mich der Abgang von Köhler überrascht, aber als ehemaliger Chef des Sparkassen - und Giroverbandes sowie anschließend Direktor des IWF wird er wohl am Tage der Unterschrift unter das 750 Milliarden-Rettungspaket tief in den Abgrund geschaut haben, ich denke, dass er hier dem Volk gerne die Wahrheit gesagt hätte, aber sicherlich war schon irgend ein Visier auf ihn gerichtet. Sorgen um verblödeten Politnachwuchs müssen wir uns aber trotzdem nicht machen, denn der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, hat Lena und Stefan Raab schon mal für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen - eine wahrlich herausragende Würdigung zweier Eintagsfliegen(wobei ich nichts gegen die Leistung der Beiden habe), die keinerlei Bedeutung für irgend etwas in diesem Lande haben.

Georg Schramm hat sich auch aus der Manege "Neues aus der Anstalt" verabschiedet und noch mal richtig vom Leder gezogen, leider habe ich so viele Videos auf youtube gefunden, dass ich gar nicht weisa, welchen ich hier verlinken soll. Schaut einfach mal selber rein.

Ich beende meine Gedanken mit dem Wunsch, das Alle, auch die hier zu Überwachung eingesetzten staatlichen "Sicherheitsorgane", sich Gedanken machen über ihr Leben: Werdet Ihr gelebt oder steht Ihr schon wieder auf eigenen Füßen? Auf welcher Seite wollt Ihr in Zukunft stehen, von wem bezahlt werden? Und wie immer das Wichtigste: Sucht Euch gute Freunde, redet miteinander, seid für Eure Kinder da und seit vorbereitet auf das, was zunächst unvermeindlich auf uns zukommt - harte Zeiten ohne Zentralmacht und Rechtsordnung!!!

Euer Audifan

 

 

 

Ein Artikel von Audifan: 

 

Hallo liebe Christel, liebe Besucher dieser schönen Seite,
es ist einfach nicht zu glauben, was in unserem Lande und im ganzen maroden und höchstverschuldeten Europa durch die Politiker angestellt wird. Ich habe schon vor einigen Tagen geschrieben, dass das Spiel aus ist, das ist es ja auch, denn jede normale Firma wäre längst in die Pleite gejagt worden, die Konten würden gepfändet und die Leute an die Wand genagelt(bildlich gesprochen). Aber man windet sich immer noch wie ein schäbiger Wurm, quatscht von Wachstum und Bildung und alles solchen Schwachsinn. Ich frage mich auch, wohin wir noch wachsen, wohin uns die Bildung noch führen soll. Hochbezahlte Professoren halten Schmetterlinge in einen Windkanal und dann untersuchen sie 1 Jahr sein Verhalten, wegen der Schädlingsbekämpfung. Andere wiederum entwickeln ein vollautomatisches Riesenlager mit einem Arbeiter pro Schicht, im Nachbardorf hat man eine Schweinemastanlage gebaut für 3.000 Schweine - natürlich auch nur mit einem Mitarbeiter pro Schicht. In meiner Kreisstadt steht eine riesige ehemalige Gärtnerei leer, weil wir jetzt den ganzen verseuchten Dreck aus sonstwoher fressen müssen, aber alleine in meinem Bekanntenkreis gibt es 3 arbeitslose Gärtner, die wir mit Steuergeldern bezahlen. Wann verstehen diese gehirnamputierten Bankenmarionetten endlich, dass wir uns nicht vollautomatisieren können. die Arbeitsplätze liegen auf der Straße, nur die begreifen es nicht oder sie wollen es nicht.


Ja, und dann ist noch Afghanistan, ich kopiere einfach mal Georg Schramm hier rein, denn mit seinen Worten ist alles zu diesem schwachsinnigen und Menschen verachtenden Einsatz gesagt. Vielleicht sind diese harten und ehrlichen Worte dafür verantwortlich, dass er jetzt die "Anstalt" verlässt, natürlich im Einvernehmen mit dem Sender???   Oder hätte man ihn sonst eingesperrt?


Auch bei Koch mache ich mir so meine Gedanken: Entweder wird die Merkel weggeputscht und durch Koch ersetzt(er war ja schon mal bei den "Bilderbergern" eingeladen), oder eine erste hochrangige Ratte verlässt das sinkende Schiff, um nicht eines Tages die bitteren Wahrheiten verkünden zu müssen(die bitterste Wahrheit wird sein dem Volk zu sagen, dass die Ersparnisse weg sind und die Renten drastisch gekürzt werden müssen) und dafür vom Volk gesteinigt zu werden.

Lassen wir uns überraschen. Hier Georg Schramm:

 

“Trauerrede”
G. Schramm alias Oberstleutnant  Sanftleben zur Trauerfeier für drei getötete Soldaten in Selsingen bei Bremen am 9.4.2010
„Neues aus der Anstalt“ ZDF. Live am 13.04.2010

So ein Pathos à la Guttenberg wie bei der Totenfeier letzte Woche, das war schon ziemlicher Trauerkitsch. Guttenberg sollte weder seiner Tochter noch den Kindern der toten Kameraden erzählen, dass sie stolz sein sollen. Die sollen nicht stolz sein, sondern traurig. Und ihr Weinen sollte nicht von Politikern übertönt werden, die vorm Sarg ihr Image polieren. Schweigen hätten sie sollen, alle beide. Merkel und Guttenberg. Zweite Reihe und Ruhe im Glied. Reden sollten sie lieber vorm Untersuchungsausschuss - zu den 140 Toten von Kundus. Eine militärstrategisches Desaster für die Truppe, und menschlich sowieso.

Wir sollten bei solchen Beerdigungen generell kürzer treten. Es wird doch  bei uns keiner mehr Soldat, um die Freiheit zu verteidigen oder weil das Vaterland ruft.

Wissen Sie, was unsere Jugend-Offiziere dabei haben, wenn sie die Schulen nach Freiwilligen abgrasen? Lehrstellenangebote, kostenloser Führerschein, Panzer fahren, Abenteuer- spielplatz und Piratenschiffchen-Versenken. Und die Amis ködern 16-jährige im Supermarkt mit Einkaufsgutscheinen für ne Spielkonsole. Wenn die dann in Irak auf Zivilisten ballern wie beim Moorhuhnschiessen, dann verteidigen die doch nicht die moralischen Werte des freien Westens. – Es sei denn, unsere moralischen Werte sind auf Moorhuhn-Level gelandet.
Wissen Sie, was ich bei der Trauerfeier letzten Freitag gesagt hätte? – Ich hätte es kurz gemacht, kurz und schmerzhaft. Ich hätte gesagt:

„Liebe Angehörigen, Kameraden,
wir alle kennen den Satz: „Die Wahrheit stirbt im Krieg zuerst.“ - Lassen wir den Krieg deshalb für einen Augenblick draußen vor der Tür und bleiben bei der Wahrheit.
Tod ist der denkbare Abschluss eines soldatischen Arbeitstages. Diese Männer sind in Ausübung ihres Berufes gestorben. Der Tod  ist logische Konsequenz soldatischen Handelns, auch wenn wir das gerne verdrängen und zur Tarnung Worte erfinden wie „gefallen“, „verloren“ und „im Feld geblieben“.
Aber in der Fachliteratur landen am Ende alle in der gleichen Spalte, in der Spalte „Weichzielverluste“.
Wir hier versuchen, dem Tod des Einzelnen einen Sinn zu geben. Aber geben wir der Wahrheit die Ehre: ein sterbenswerter Sinn für das, was wir in Afghanistan tun, ist nicht mehr erkennbar.
Die Kinder winken nicht mehr, wenn wir Patrouille fahren, die von uns gebauten Schulen sind geschlossen, für jeden von uns getöteten Zivilisten melden sich zehn Freiwillige bei den Taliban, die bei vielen schon als das kleinere Übel gelten und selbst der von uns gekaufte Präsident Karsai will unseren Abzug lieber heute als morgen.
Wir kämpfen nur noch, weil wir es nicht wagen, unser Scheitern zuzugeben.
Eine Kultur des Scheiterns ist in unserem überlegenen westlichen Wertekatalog nicht enthalten.
Vielleicht hat Clausewitz deshalb geschrieben: „Nichts ist schwerer als der Rückzug aus einer unhaltbaren Position“
Lassen Sie uns mutig sein und das Schwere wagen. Nur wenn wir zu unserm Scheitern stehen, sind wir wahrhaft stark.
Wenn wir das mit nach draußen nehmen, liebe Trauergemeinde,  haben wir dem Tod dieser Männer vielleicht doch noch einen Sinn gegeben.“

Und wissen Sie, was ich dann gemacht hätte?
Ich hätte anschließend Pfarrerin Käßmann auf die Kanzel geschickt, weil die mir noch mit anderthalb Promille lieber ist, als die stocknüchternen Prügelknaben von der andern Fraktion.

© Georg Schramm

Abschließend wünsche ich Euch wie immer Mut und Weitsicht, Ausdauer und viele Freunde, mit denen Ihr reden könnt, um das, was auf uns zukommt, gemeinsam durchzustehen.

Euer Audifan 

 


Lieber Audifan,

 

vorab mal meinen Daumen.

Dein Artikel ist wie immer sehr gefühlvoll verfasst.

Jeder Mensch, der so tief empfindet, muss sich derzeit in einer Phase befinden, die total negativ überschattet ist, weil ein Einzelner nichts unternehmen kann.

Bezüglich Koch habe ich den Verdacht, dass da in der CDU grosse Kämpfe stattfinden, alleine weil die Wahl in NRW so mies gelaufen ist. - Ich denke, dass Koch und einige andere Länderkönige die Merkel schwer kritisiert haben.

Selbst im Fernsehen hiess es gestern, dass Koch vergleichbar mit "Merz" ist! Den hatte die Ganslerin doch auch gefressen, wie andere auch!

Und ich werde nicht vergessen, dass Seehofer damals aussagte: "Wer die Merkel unterschätzt, hat schon verloren! Das war allerdings 2005, direkt nach der Wahl.

Ich habe mir erlaubt, das passende Video dazu einzusetzen.

Wenn es Dir so nicht gefällt, werde ich es wieder entfernen.

 

Christel

 

 

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Das Spiel ist aus!

 

Liebe Christel, liebe Fans von "Veilchen",

viele, zu viele Menschen haben bisher die Krise mit einem Schulterzucken abgetan, vertrauten den korrupten Politikern und unterlagen der Allmacht der Großbanken. Diese führen ganze Staaten und deren aufgeblasene "Volksvertreter" als Marionetten wie Kühe an der Leine durch die mediale Scheinwelt, um die Massen in Schach zu halten. Scheingefechte in so genannten Talkshows sollen uns uns vermitteln, dass unsere Zukunft in guten Händen liege - und das von Menschen, welche die Krise maßgeblich zu verantworten haben. Wer diesen Schund nicht sehen möchte, schaut Spasssendungen oder Krimis, nur keine einzige Sendung zu dem, was gerade wirklich passiert.

Griechenland diente in den letzten Wochen als Ablenkung, das BSP dieses Landes entspricht lediglich dem eines kleineren Bundeslandes in Teuschland (liebe Christel, danke für diesen Begriff), die Billlionengräber liegen in den USA, GB, Frankreich und Teuschland - eine unumstößliche Tatsache. Es ist bisher gelungen, diese Tatsache erfolgreich zu verschleiern, denn viele Menschen begreifen einfach aufgrund der Komplexität der Vorgänge gar nicht, was da vor sich geht: Wir stehen unmittelbar vor dem größten Crash der Menschheitsgeschichte, dem vollständigen Zusammenbruch eines kredtitfinanzierten Konsumrauschsystems.   Dies wird einher gehen mit einer massiven Vernichtung von Arbeitsplätzen, einer völligen Abwertung aller Papiergeldanlagen, einem chaotischen Zustand der öffentlichen Ordnung, Zahlungsausfällen bei Sozialsystemen, Renten - und Pensionszahlungen und allen Stützungsmaßnamen für Städte, Gemeinden, Kultur und Sport usw..  Mir wird Angst und Bange, wenn ich spät nachts Bilder aus Griechenland sehe und ich sehe das auch auf uns zukommen.


Gold ist am späten Abend um 30% gestiegen - Game over!!!!


Meine Edelmetallhändler stehen im Trockenen - kaum noch Ware und eine riesige Nachfrage, ein sicheres Zeichen, dass sich  dieses System im Todeskampf befindet.

Was ist zu tun: Wer kann, sollte sich noch mit Edelmetall eindecken, Silber ist immer noch relativ preiswert, aber wer finanziell kann, sollte noch in Gold gehen, dazu könnt Ihr mich gerne kontaktieren. Legt Euch einige Vorräte an Speisen und Getränken an, macht Euch autark bei Wasser und Licht. Vielleicht schafft Ihr es auch noch, Eure Festgeldkonten, Lebensversicherungen und Bausparverträge zu kündigen, alles Ramschpapiere, die reif für die Bad Banks sind.


Aber ganz wichtig: Tut Euch zusammen, redet miteinander, bereitet Euch auf die Zeit danach vor, denn es wird einen zunächst holprigen, aber stetigen Aufwärtstrend geben, basierend auf realwirtschaftlichem Geld und fairer Bewertung von richtiger Arbeit.


Exporte werden nicht mehr die Rolle spiele, Binnennachfrage wird groß geschrieben, sucht Euern Platz dort. Viele Beamte und Banker wird es kalt erwischen, die könnt Ihr zum Fischen oder auf die Felder schicken, ohne Entlohnung, denn sie haben uns jahrzehntelang drangsaliert und ausgesaugt. Am Abend ein Schlafplatz und ein Fettbrot sollten reichen, um deren Arbeitskraft lange zu erhalten.   

Ich wünsche Euch für die nächsten Tage, Wochen und Monate Stärke, Mut, Selbstvertrauen und Hoffnung, denn Ihr wisst, was auf Euch zukommt.

Seid wachsam, herzliche Grüße von Euerm Audifan.


 

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Liebe Christel, liebe Besucher dieser Seite,


ich wünsche Euch allen ein erfolgreiches neues Jahr und das bei bestmöglichen Gesundheit und dem notwenigen Durchblick bei allen Dingen, welche täglich über uns herein brechen.

 

Man möchte ja gerne mal wieder was Positives schreiben, allein der Stoff dafür fehlt. Diese positiven Dinge werden dafür aber schon durch die alten und neuen so genannten Experten der Finanz – und Wirtschaftspolitik verkündet, Institute sehen eine Erholung auf allen Gebieten(wenn auch nur langsam), trotz allem sehen sie eine positive Arbeitsmarktbilanz(dank Staatshilfen für Kurzarbeit), die Menschen seien zufriedener mit der Entwicklung als ursprünglich angenommen und so weiter und so weiter.

 

Dabei brennt es nun wirklich an allen Ecken und Enden und das Hauptproblem sind die immensen Schulden, welche sich von Staaten ausgehend bis in die letzten Winkel der Menschheit durchgefressen haben, und das dank Globalisierung weltweit. Dies unterscheidet die jetzige Krise auch von allen vorherigen, die sich zum Großteil lokal(einzelne Länder oder einzelne Wirtschaftszweige) vollzogen haben. Zu diesem Fakt kommen die ständigen Lügen der Politiker, die ich aber fast geneigt bin, auf ihre Dummheit zurück zu führen. Sehen wir uns das Beispiel Schweinegrippe an, was wurde da von Experten für ein Wirbel entfacht, Angst bei der Bevölkerung geschürt, regelrechte Panik wurde versucht aufzubauen. Ich schreibe bewusst versucht, weil große Teile der Bevölkerung inklusive vernünftig denkender Ärzte diese Masche durchschaut haben und sich eben nicht impfen ließen bzw. die Impfung nicht empfohlen haben. Nun aber haben wir den Salat: Staat und Bundesländer haben Millionen von Impfdosen auf Vorrat(von Steuergeldern) gekauft und sitzen nun auf Millionen von Schulden, weil sich die Menschen einfach nicht impfen lassen. Nun ist aber auch die Pandemie auf einmal vorbei, denn von der Zeit an, als die Pharmahersteller die große Kohle gemacht hatten, wurde auch die große Angstmache über die Medien eingestellt. Deshalb stellt sich mir hier die Frage, ob unsere Politiker wirklich so eiskalt sind oder ob sie die Marktmechanismen immer noch nicht verstanden haben.

 

Sei es drum, die Politiker befinden sich fest in der Umklammerung der Banken und der Großkonzerne, in deren Aufsichtsräten sie zuhauf sitzen, denn sie haben in der Vergangenheit immer auf die Banken und Konzernchefs gehört( besser hören müssen) und dadurch dieses gigantische Kreditmonster erst möglich gemacht. Und wenn wir in diesem Jahr 100 Milliarden Euro Neuverschuldung brauchen, dann zieht sich damit die Schlinge immer fester um den Rating - AAA – Hals Deutschlands. Denn wir erfahren nicht, bei wem diese Schulden aufgenommen werden, wir erfahren nicht, zu welchen Konditionen, wir erfahren nicht, wie lange sie laufen und wie sie einmal getilgt werden sollen. Alle diese Meldungen sind so nichtssagend, so Volks verdummend, so niederträchtig und arrogant, dass man dieses Land und die in ihm wohnenden Menschen eigentlich nur noch bedauern kann.

 

Ich will dies alles nicht mit Zahlen unterlegen, die findet Ihr zur genüge im Internet und es würde hier auch den Rahmen sprengen, aber allein das Bauchgefühl sagt mir überhaupt nichts Gutes für die nahe Zukunft.

 

Ich habe auch große Sorge, was unsere „gleichwertigen“ EU-Partner und uns nahestehende Länder betrifft. Überall, wohin man schaut, ist Niedergang zu verzeichnen: Griechenland, Italien, Balkan, Baltikum, England, Spanien, Ungarn, USA sowieso. Ich denke, dass wir einfach nicht mehr die Kraft haben, dieses alles noch länger über Pump zu finanzieren. Wir werden in nächster Zeit genug eigene Sorgen im eigenen Land haben und die Politiker müssen schon sehr genau nachweisen, warum sie trotz wachsender Armut in Deutschland immer noch Milliarden in das EU-Monster pumpen.

 

Aber so ist nun mal die Umverteilung organisiert: Erst wird das Steuern zahlende Volk bis auf die Unterhose ausgezogen, dann durchläuft dieses Geld einen langen Schlauch nach ganz oben und von dort wird es dann wieder mit segensreichem BLABLABLA verteilt, aber erst bedienen sich noch eine Unmenge Nichtsnutze davon, so dass eigentlich für die, welche es am Nötigsten brauchen, nichts mehr da ist. Bitte merkt es Euch: Dieses System hasst reiche Leute in den so genannten Mittel – und Unterschichten, gäbe es genug davon, könnten die Banken nicht mehr so viele Kredite verkaufen und müssten so zu ihrem früheren Kerngeschäft zurück kehren. Dann endlich hätten wir wieder richtige Verhältnisse, es wird auch dazu kommen, aber die Eliten geben „Ihre Errungenschaften“ natürlich nicht freiwillig her.

 

Ich wünsche Euch allen Kraft und Mut für die anstehenden Aufgaben,


Euer Audifan

 

 

 

 

Lieber Audifan,

ich danke Dir für die netten Grüsse und Deinen tollen Bericht.

Gruss

Christel

 

 

Vorweihnachtszeit -


Liebe Christel, liebe Freunde und liebe Leser dieser Seite,

 

es herrscht vorweihnachtliche Stimmung in den Medien, sogar Karstadt scheint gerettet, so toll wird gekauft. In den großen Werbeflyern überwiegen kleine, aber sehr groß gedruckte Zahlen und ich frage mich: Was - ein Fernseher für 39,80? Ach na klar, es ist nur die monatliche Rate, den Gesamtpreis druckt man nur noch ganz klein in einer versteckten Ecke. Und um noch eins drauf zu setzen, kostet der Kredit auch gleich gar nichts, denn 0% Zinsen sind auch noch fett hervor gehoben. Und auch sonst scheint alles in Ordnung, in den Medien: Trotz Entlassungen in ganz Deutschland, trotz fast 17.000 Firmenpleiten 2009 in Deutschland(was ist das schon, sind ja alles nur kleine Fische, die zu blöd waren, sich im hochgelobten Wirtschaftssystem zurecht zu finden), trotz 130 Bankenpleiten in den USA, trotz zunehmender Randale in den Fußballstadien, in Hamburg, in Leipzig, in Berlin gegen das Kanzleramt und das BKA - trotz all dieser immer beängstigter werdenden Entwicklung des Niedergangs auf allen Ebenen geht es wieder aufwärts. Studien über Studien werden in die Welt gehetzt(wer gibt die eigentlich in Auftrag und bezahlt sie dann auch?). Und sie alle kämpfen um das 0,5%ige Aufschwungzeichen, sogar das Minarettverbot in der Schweiz kontert man sofort mit einer eigenen Studie, dass die Deutschen das ganz anders wollen. Aber Moment mal, in Sat 1 in der Umfrage auf Seite 184 sind über 94% der Deutschen auch gegen den Bau von Minaretten?

 

So Leid mir das alles tut, ich kann diesen Lügen und dieser kollektiven Verarschung eines Großteils der Bevölkerung nichts, aber rein gar nichts mehr abgewinnen. Nutznießer sind wie immer die Gleichen, die Banken sowieso, der Staat mit seinem gigantischen und völlig korrupten Heer von Beamten und natürlich ein Großteil der Großindustrie. Für den Erhalt dieser drei "Institutionen" werden Milliarden und noch mehr Milliarden an Geldern locker gemacht, während unten an der Basis um kostenlose Schulspeisung gestritten wird, die Studenten deutschlandweit für bessere Studienbedingungen kämpfen, das Pflegepersonal immer weniger wird bei immer mehr Bedürftigen und der Arbeitsmarkt völlig zusammen bricht. Tausende Baustellen gibt es in diesem System, aber keine davon wird wirklich angefasst(Eine Ausnahme in dieser Woche war zu Guttenberg, ich glaube, dass wir solche Leute irgend wann mal ganz dringend ganz vorne brauchen).

 

Was müsste denn geschehen, um diesen schlimmen Prozeß endlich zu beenden? Die Macht der Banken muss gebrochen werden und das geht nicht mit Auflagen und Kontrollgremien, sondern mit Beseitigung dieser verbrecherischen Organisationen. Sie haben Volksvermögen in Milliardenhöhe verbrannt, sie haben das ganze System unterwandert und so von sich abhängig gemacht. Sie müssen wieder die Aufgaben erfüllen, für die sie eigentlich mal geschaffen wurden, ganz früher: Aufbewahrung der Spargelder der in der Realwirtschaft tätigen Menschen und Weitergabe dieser Gelder als Kredite für Hausbau oder Firmengründung. Mindestens 80 % des Staatsapparates müssen abgeschafft werden, die brauchen wir definitiv nicht, wenn der Rest so arbeiten würde, wie wir das zum Beispiel als Selbständige Tag und Nacht tun. Die unheimliche Geldmenge muss aus dem Markt(allein in den letzten 8 Monaten hat sich die Geldmenge M 3 in den USA verdoppelt!!!). Das sind alles sehr schmerzhafte Eingriffe für die Leute, die es betreffen wird, aber haben wir kein Mitleid mit denen, denn sie nehmen auf uns auch keine Rücksicht. Sie haben sich mit Privilegien versehen, von denen die normalen Menschen nur träumen können und diese werden sie freiwillig nicht hergeben. Also könnt Ihr Euch vorstellen, vor welchem gigantischen Umbruch wir stehen.

 

Ich hätte in der Vorweihnachtszeit gerne ein paar schönere Zeilen geschrieben, aber damit wir das eines Tages wieder können, sollten wir dran bleiben am Ball und kämpfen.

 

Bitte hört hier mal rein, er singt mir aus dem Herzen.

 

http://www.youtube.com/watch?v=BU9w9ZtiO8I.

 

Trotzdem wünsche ich Euch eine schöne Weihnachtszeit, aber: Bleibt wachsam - Euer Audifan

 

 

 

 

Ein Bericht von Audifan 


Liebe Besucher von "Veilchens Welt", liebe Christel,


ein Veilchen ist eine sehr schöne, aber auch zart und zerbrechlich gewachsene Blume, die es unter allen Umständen zu schützen gilt, denn sie wächst nicht, weil irgendwelche Profitgeier wieder Milliardengewinne vermelden, sondern einfach deshalb, weil sie der Sonne entgegenstrebt, mit dem zufrieden ist, was die ihr Natur zu bieten hat und somit einfach Freude an den gibt, der sie irgendwo in der Natur entdeckt. Liebe Christel, bewahren wir uns diese Gedankenfreiheit, die Du hier kund tust, bleiben wir kritisch und teilen wir unsere Kritik den Massen in der Form mit, dass sie auch verstanden wird. Aber Entschuldigung, hier bin ich schon mit der Tür ins Haus gefallen, denn bevor man die breite Masse hier vor Deine Internetseite bekommt, müssen wir sie erst einmal von der Verblödungsmaschine der Medien wegholen, und das ist eine nicht ganz einfache Angelegenheit. Warum das so ist, habe ich bei Georg Schramm gefunden, hier könnt Ihr die Aufnahme bei youtube abrufen.


http://www.youtube.com/watch?v=RkNddCXSLvM.


Am Schluss seines Vortrages spricht er die Gedanken aus, die mich am allermeissten bewegen: Das deutsche Volk ist dazu verdammt, als verblödetes Kaufrauschpersonal der BRD-GmbH zu fungieren, was sich, wenn es nicht mehr bar zahlen kann, dann über Kredite jeden nur vorstellbaren Plunder ins hoch verschuldete Haus zu holen hat. Dabei wird suggeriert, dass es ohne Konsum natürlich nicht geht, daß das stetige und unendliche Wirtschaftswachstum dann nicht mehr funktioniert, Arbeitsplätze verloren gingen und die Menschen dann in die Depression fallen würden. Aber hallo, sollten wir das wirklich glauben? Macht es uns die Natur nicht mit dem Veilchen und den vielen anderen Lebewesen vor, dass es auch ohne Kaufrausch geht? Das gemeine Volk ist nicht dazu da, endlos zu konsumieren, denn Endlosigkeit gibt es in einer endlichen Welt nicht. Irgendwann hat nämlich jeder 10 Handys, 2-5 Autos(davon mindestens 1-3 nur aus Prestigegründen), ein Haus (welches eh meisstens noch der Bank gehört), hunderte sinnlose und blöd, mehr noch aggressiv machende, Videospiele und und und....!!! Und dann, wenn alles vorhanden ist, was dann? Nein, es gibt kein endloses Wachstum, auch nicht mit Krediten und diese Erkenntnis kotzt die Eliten dieses Landes an, denn mittlerweile stehen sie (und wir leider als gemeines Volk mit ihnen) vor einem der größten Scherbenhaufen der Menschheitsgeschichte, einer implodierenden Gesellschaftsordnung, in welcher jegliches Leben einem einzigen Ziel untergeordnet wurde: Grenzenloser Gier und Machtgeilheit der so genannten elitären Kreise. Jetzt frißt sich dieses System von selbst auf, Milliarden an die oberen 100.000, Milliarden (nein Billionen) Schulden an die Knechte, welche mit ihren Kreditverpflichtungen das Hamsterrad der Wirtschaft aufrecht erhalten sollen. Nun, da diese Knechte millionenfach ihre Arbeit verlieren, weil man deutsche Firmen verraten und verkauft hat(nicht ohne vorher noch fette Boni zu kassieren) und das völlig überzogene Sozialsystem langsam zusammenbricht, weil das Geld alles ist, nun ist der Punkt erreicht, schnellstens über andere Werte nachzudenken. Das sind in meinen Augen Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Dankbarkeit, Liebe, familiärer Zusammenhalt, Gemeinschaftsgefühl - und ganz wichtig - Selbsverantwortung. Scheut Euch nicht, dieses ganze System zu hinterfragen, scheut Euch nicht, miteinander zu reden, scheut Euch nicht, Eure Meinung auch öffentlich zu äußern (das darf man ja in einer so genannten Demokratie). Es wird ganz schwer, denn mittlerweile sind in dieser Welt Dinge, ich bezeichne sie als Machtinstrumente der herrschenden Klasse, installiert worden, die einen grausen lassen. Ich las neulich einen Artikel in der hiesigen Presse, in welchem es um die ständigen Überfälle auf EU-Beamte in Brüssel ging. Sie sind dort gut betucht, schrieb man in diesem Artikel, aber was mich eigentlich fast umgehauen hat, war die Anzahl der Beamten dort: Es sind sage und schreibe 35.000!!! Die bekommen nicht nur monatlich mindestens 7.000Euro (diese Zahl könnt Ihr korrigieren, ich hab die Quelle leider nicht mehr gefunden), sondern auch jedwede Vergünstigung auf allen relevanten Gebieten. Dann gibt es in den nachgeordneten Regierungen Hunderttausende von Schmarotzern, die alle auf Kosten des gemeinen Volkes leben, sich fette Diäten zahlen, nach Ablauf der Amtszeiten noch fettere Pensionen kassieren und sich um ihre Krankenkasse kaum kümmern müssen. Diesen Moloch gilt es abzuspecken, mit ihnen gleich noch die Banken in ihrer jetzigen Größe und Form, denn das einfache Volk braucht zum Leben solche Institutionen nicht. So ist das, ganz einfach. Ich habe gestern viel nachgedacht über die zur Schau getragene Freude der Deutschen Einheit. Ich erinnere mich an die Zeit vor 20 Jahren, da war die Situation ähnlich, von den Politikern nur Lügen und Versprechungen, das Volk war in Gedanken längst wo anders. Wenn sie nur damals alle schon gewußt hätten, wohin die Reise geht.....

Bleibt alle wachsam, werdet nachdenklich und versucht zu verstehen!

Herzliche Grüße von Euerm Audifan

 

 

 

 

Ein Bericht von Audifan


Hallo liebe Leser,

 

 

nun ist sie vorbei, die Wahl mit ihrem Krampf. Ach, wie haben sie sich alle reingehangen, dabei über 60 Mio Euro verbrannt und nun? Jetzt sondieren, Posten schieben und sich langsam darüber klar werden, wie man der Masse beibringt, was jetzt alles passieren muss. Nichts hat sich am Ausbeutungssystem geändert und nichts wird sich ändern, es sei denn, wir hier unten richten das.

Was mich beunruhigt, ist der ständig wiederkehrende Satz: „Wenn die Konjunktur wieder anspringt, dann“! Sie wird nicht wieder anspringen, jeder vernünftig denkende Mensch, auch ohne Studium, weis das. Die Banken schieben nach wie vor sinnlose Knete hin und her und „verdienen“ damit Milliarden, die die Welt nicht braucht. Die großen Firmen sind übergekocht (Daimler-Chrysler, Porsche-VW, Commerzbank-Dresdner Bank, Scheffler-Conti) und werden jetzt stückweise an China und die Russen vehökert, die Hauptsache, die Bosse kriegen ihre Millionen. China besitzt übrigens so viele Staatsreserven, wie wir in Deutschland bald Schulden haben werden. Dann werden sich die Asiaten langsam an die mittleren Firmen heran machen, nach dem Kauf wird die Technologie nach China transferiert(also, dass passiert ja schon), dann die Produktion übernommen und uns lassen sie am langen Arm verhungern – denn – sie besitzen alle lebensnotwendigen Rohstoffe, wir dagegen nur blöde Politiker und geldgierige, selbstverliebte Manager(Rette sich, wer kann).

Übrig bleiben wird ein verratenes Volk, seiner einstigen Tugenden völlig beraubt, preisgegeben als Kanonenfutter nach Asien und Arabien, sich selbst überlassen.


Ach, hätte die Regierung doch einfach nur das gemacht, was auch in der Verfassung steht, nämlich das deutsche Volk vor Schaden zu bewahren, dann hätten sie schon vor Jahren den Großbanken die Füße weggeschlagen (hat eigentlich einer bemerkt, dass es einige große Investmentbanken in den USA seit einem Jahr nicht mehr gibt?). Ich hasse diese virtuelle Gelderzeugung, die durch Regierungen legitimiert, für den Untergang unseres Volkes verantwortlich ist.


 

Wie immer wünsche ich Euch Weitblick und Mut, Durchhaltevermögen und genug ehrliche Freunde, um das alles durchzustehen.

 

Euer Audifan

 

 

 

Plausibel und nachvollziehbar geschriebener Artikel. Danke - Christel

 

 

 

 

 

Wahl am Sonntag

 

 

Am Sonntag ist Wahl! Was wählen wir, Not oder Elend - oder beides in Kombination? Ganz gleich, wie sich die "gewählten" Mehr - oder Minderheiten nach dem Ergebnis zu Sondierungstreffen zusammen setzen und gemeinsame SCHNITTMENGEN suchen(die es in den Wochen des Wahlkrampfes natürlich kaum gab), wir sind das Volk und wir bleiben außen vor. Wie bereits im Artikel "Deutschland: Die Qual der Wahl" trefflich beschrieben, endet an diesem Tag unser Einfluss auf die Geschicke dieses Landes, denn direkte Beteiligungen des Volkes an zumindest ganz wichtigen Enscheidungen gibt es nicht. Als Beispiel sei hier angeführt, wie denn das Volk über den Krieg in Afghanistan abstimmen würde. Natürlich nimmt man auch dieses Problem in den Mund, in 5 Jahren schon will man die Truppen abziehen - unter bestimmten Voraussetzungen. Bla bla bla!!! Kennt Ihr alle den Satz: Vom deutschen Volke darf nie wieder ein Krieg ausgehen? Aber die Experten streiten sich ja schon um den Begriff Krieg, ist es da unten nun einer oder nur eine bewaffnete Auseinandersetzung und doch nur eine Schutztruppe?
Nehmen wir den EU-Beitritt. In einer direkten Abstimmung würde dem das Volk niemals zustimmen. Recht und Gesetz werden nach Brüssel delegiert, noch weiter weg von dem Ort, wo das Geld für diesen nichtsnutzigen Moloch verdient wird, nämlich vom Volk. Unsere Marionettenregierung ist dann bald alle Verantwortung los und kann sich immer mit den Entscheidungen aus Brüssel rechtfertigen. Oder nehmen wir die Schuldenbremse? Sie ist, ich weiss es gar nicht mehr genau, wohl in 10 Jahren beschlossen. Ja wie denn, bis dahin sind weitere zwei Regierungsperioden vorüber, denn es wird auch dann nicht klappen und jeder schiebt es auf jeden, weil ja keiner richtig dafür kann, wenn es nicht gelingt. Bla bla bla.... So könnte man unzählige Beispiele aufführen, die einfach zeigen, dass es hier wirklich nur um Posten und Pensionen geht. Bei mir hätte nur eine Partei überhaupt eine Chance gewählt zu werden, wenn sie verkünden würde, ihre Diäten mal für die Zeit der Krise um 25% zu kürzen, wenn sie damit zeigt, dass sie überhaupt versteht, was hier gegenwärtig passiert. Aber da dies logischerweise keine tut, werde ich wie in meinem letzten Artikel geschrieben, zur Wahl gehen und die Zettel ungültig machen.

Was müsste eigentlich passieren, um diesen Karren aus dem Dreck zu ziehen? Das ganze Land müsste wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden, das bedeutet nichts anderes, als einen drastische Reduzierung dieses riesigen Staatsapparates, der mit inzwischen über 4200 Gesetzen versucht, das Volk in Schach zu halten. Steuergelder sollten zu 80% in den Regionen verbleiben, in denen sie verdient werden. Das könnte die Länderebene sein, besser noch die Stadt - und Landkreise. So kann der Steuerzahler direkt nachvollziehen, was mit seinem Geld passiert und vor allem kann man dann auch Leute für Fehlinvestitionen konkret verantwortlich machen. Mir fällt da spontan der Bau des Citytunnels in Leipzig ein, der mal eben 300 Millionen Euro mehr kostet als zu Beginn(und die Menschen nehmen das ohne Murren hin - wie können sich so genannte Experten um eine solche riesiege Summer verkalkulieren?).
Die übrigen 20% können nach oben gegeben werden, an eine Regierung, welche ausschließlich zur Vertretung und zum Schutz des Volkes da ist.
Und natürlich brauchen wir neues Geld, so lange dieses ganze Land von oben bis unten verschuldet ist, wird sich hier nichts mehr bewegen, denn das erhoffte ewige Wachstum gibt es nicht - die Wertigkeiten werden neu verteilt werden müssen. Dieses neue Geld bringt natürlich den Verlust aller Papiervermögen mit sich, aber das passiert auch sonst über zunehmende Besteuerungen von allen möglichen Anlageformen. Hier gilt: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!!!

Seid wachsam und lasst Euch nicht einlullen, Euer Audifan        

 


Liebe Besucher von Veilchens Welt,


Ich habe lange nichts geschrieben und Christel hat mich zurecht ein wenig dafür kritisiert(in positiver Hinsicht natürlich) und deshalb nehme ich die Kritik auch an.

Tja, was soll man schreiben in dieser verrückten Zeit? Die wahren Ursachen dieser Systemkrise habe ich vor allem in meinem ersten Artikel beschrieben und daran hat sich natürlich nichts geändert. Die Frage ist also, wo stehen wir heute? Nach meinen Überlegungen hat sich bildlich gesprochen die Flutwelle aus dem vergangenen Jahr, die durch das unterirdische Seebeben der Lehmann-Pleite hervorgerufen wurde, jetzt zurückgezogen und sammelt sich wie ein verheerender Tsunamie vor der großen Küste unserer neuen Welt.

Und sie nimmt langsam Fahrt auf, sie wird immer schneller, immer gewaltiger und ich denke, dieses mal wird sie durch nichts mehr aufgehalten und wird alle politisch erzeugten virtuellen Schutzdämme einfach zusammen brechen lassen.

Aus ist es mit den Konjunkturpaketen(macht aber nichts, die waren eh nur für die maroden Banken), aus ist es mit Abwrackprämien(macht auch nichts, denn hier wurde der generelle Niedergang der Autobranche durch kreditfinanzierte Überproduktion einfach etwas verzögert - ein Gruß an dieser Stelle an die Käufer, in einem halben Jahr hättet Ihr Euer Auto nur mehr für die Hälfte oder noch weniger bekommen), aus ist es mit Kurzarbeitergeld, aus ist es dann endlich auch mit dem ewigen Schönreden und mit den Lügen der Politiker, Chefvolkswirte, Wirtschaftswissenschaftler, Wirtschaftsprüfer, Wirtschafts - und Forschungsinstitute und sonstiger Systemschmarotzer. Aus ist es dann mit einem gigantischen Beamten - Staatsapparat, mit Lobbyisten, die diesen Apparat ständig unterlaufen und schmieren, aus ist es mit den Blutsaugern, welche den arbeitenden Steuerzahlern(vor allem den Mittelstand) immer mehr Lebenssaft aussaugen und sie so regelrecht nervlich und wirtschaftlich fertig machen. Aus wäre es mit der Besteuerung von Retnern, die durch ihre harte körperliche und geistige Arbeit der letzten Jahrzehnte hüben wie drüben alles erst alles aufgebaut haben. Aus wäre es mit dünngehungerten, aber dafür mit gespritzten Lippen und künstlichen Titten versehenen "Schönheitsidealen", mit Labertalkshows und sonstwelchen künstlerisch hoch stehenden Sendungen aus Dschungel und co. Aus wäre es endlich damit, dass Minister, die sich jeden Monat zwischen 12.000 und 15.000 Euro in die Tasche schieben und dann noch ihren Daimlerdienstwagen nach Spanien in den Urlaub kommen lassen, während ich als Vielarbeiter vorgeschrieben bekomme, mein Geschäftsfahrzeug nur noch zu 10% privat nutzen zu dürfen. Die Zeit ist nah, das Handwerkskunst und sozialer Dienst an Alten und Kranken wieder höher bewertet werden als Milliarden(Schein)gewinne der Horrorbanken, in der Nachbarschaftshilfe nicht als Steuerhinterziehung gewertet wird, sondern als genau das, was es ist, gegenseitige Hilfe, Vertrauen, Zusammen schmieden, feiern, reden.....

Nun: Die große Masse des kaufrauschgetrimmten und medienverblödeten Volkes wird es nicht begreifen, denn sie wollen und können nicht verstehen, was da draußen vor sich geht. Der Bildungspolitik sei dank ist kaum ein Bürger dieses Landes in der Lage, das Wesen von Geld zu erklären, der Zinseszinseffekt, der eine der schlimmsten Erscheinungen der heutigen Zeit ist, kommt nicht mal in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium vor, man lehrt nicht, dass reale Arbeit Basis jeden Wohlstandes ist und nicht das Gezocke der Banken mit virtuellem Scheingeld. Wir alle wurden in den Glauben versetzt, dass die Banken der Motor jeder Volkswirtschaft sind, aber so ist es eben nicht. Machen wir doch einfach die rieigen Protzburgen zu und belassen in den Städten und Gemeinden kleine solide Geschäftsbanken, die nur dem Kunden dienen und keinem Geschäftsplan und keinem Aktionär. Gut, wir wären kleiner, bescheidener, aber wir hätten wieder Vertrauen, Ruhe, Zukunft. Die einzige Frage, die übrig bleibt ist die: Was wird mit den Billioneneurostaatsschulden? Was wird mit den Milliardenschulden der Unternehmer, der Privaten? Niemand kann diese Schulden je bezahlen, also werden sie abgeschafft werden müssen. Ich möchte nicht derjenige Politiker sein, der das dem Volke verkünden muss, obwohl man sich auch hier wieder Gründe einfallen lässt, die die Politik unter einem (Schein) - Heiligenschein erscheinen lässt.

Die Schulden müssen weg, durch Hyperinflation oder durch einen Währungscrash. Noch wird das von den Oberen bestritten, aber die Pläne dazu sind fertig. Ich wiederhole mich hier wieder: Packt Euer Geld in Edelmetall, Öl und Gas, bezahlte Immobilien an ausgewählten Standorten(Grundbuchgesichert) - dazu könnt Ihr mich gerne konsultieren, alle anderen Anlagen wie Festgeld und Co, Bausparer, Lebensversicherungen, Anleihen jeglicher Art werden drastisch an Wert verlieren - und was viel schlimmer ist - sie können systemgesteuert werden. Nächste Woche ist Wahl, wie soll man hier verfahren? Nicht gehen ist zu wenig, aber hingehen und den Zettel ungültig machen, dass ist eine Wahl. Stellt Euch vor, keine dieser Parteien wäre regierungsfähig und endlich würden parteienunabhängige Menschen mit Sachkunde und Übersicht das Zepter in die Hand nehmen, das Volk über Abstimmungen die wesentlichsten Probleme selbst entscheiden lassen!!! Ja, das wäre es doch.


Ich wünsche Euch allen viel Kraft und Übersicht für die nächsten Wochen und Monate, Euer Audifan.

Das hast Du klasse gemacht. Danke - Christel

 

 

 


Die rote Ampel für Lebens- und Rentenversicherungen

 

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat diverse Finanzprodukte zur privaten Altervorsorge mit Ampelfarben versehen. Das ist zunächst sehr löblich. Löblich ist auch, dass sie Lebens - und Rentenversicherungen in klassischer Form, aber auch Riester - und Rürupverträge mit einem tiefen Rot versehen hat, also zur Vorsorge nicht geeignet. Das trifft genau meine Einschätzung als Finanzberater und so habe ich in den letzten 2 Jahrzehnten meine Kunden auch beraten, preiswert Risikovorsorge aufbauen und dann je nach Situation direkt in den Markt investieren, dass heißt aktuell in Edelmetalle, Rohstoffe wie Öl und Gas und natürlich in einige Immobilien an ausgesuchten Standorten.
Der zweite Teil der Veröffentlichung der Verbraucherzentrale befasst sich dann mit den "wirklichen" Anlagemöglichkeiten und da gehen wir absolut getrennte Wege. Sie empfehlen hier vor allem Anlagen in Papiergeld wie Sparbuch, Festgeld, Tagesgeld und Bundeswertpapiere.

 

 

Einmal davon abgesehen, dass diese Anlagen in der Vergangenheit nicht einmal die Inflationsraten abfangen konnten(ich glaube, dass die Auswirkung der Inflation generell zu wenig in die Beratungen einbezogen wird), so sind sie doch gegenwärtig alle von einem Werteverfall betroffen, der umso größer wird, je mehr sich die Staaten verschulden. Ich habe bereits in der Vergangeheit darüber geschrieben, wie hoch die Gefahr einer Geldentwertung entweder in akuter Form oder in Form einer Hyperinflation ist und darauf sollten sich die Menschen einfach durch einen Tausch ihrer Papiervermögen in reale Sachwerte schützen.

 

 

Ein weiterer, ich gebe zu etwas phantasievoller Gedanke kam mir beim Lesen dieser Ergebnisse. Dem Staat fehlt Geld an allen Ecken und Enden. Kann es da vielleicht sein, dass das Ergebnis vielleicht sogar staatlich gesteuert wurde? Kann es vielleicht sein, dass man die Lebensversicherer über die Klinge springen lässt, um mehr Geld in die maroden Papiergeldanlagen zu bekommen, immerhin gibt es über 90 Millionen Versicherungsverträge mit etwa 800 Milliarden Guthaben? Kann es vielleicht sein, dass sich der Staat hier dringend benötigtes Geld holt, um den schon sichtbaren Staatsbankrott noch abzuwenden oder zumindest zu verzögern?  Man muss wissen, dass Verbraucherzentralen vom Staat bezahlt werden, da mutet es schon sehr komisch an, dass ausgerechnet staatlich gestützte Vorsorgeprodukte(über Direktzuwendungen wie Riester oder über steuerliche Vergünstigungen wie Rürup oder normale LV/RV) als nicht geeignet eingestuft werden.

 

 

Also, liebe Mitbürger und Sparer, bleiben Sie aufmerksam, befassen Sie sich mit Sachwerten, denn hier ist die Möglichkeit einer drastischen Abwertung staatlicherseits nicht möglich. Wenn Sie Edelmetall noch dazu anonym kaufen, sind Sie auf der absolut sicheren Seite - Sie werden diese Substanz bald brauchen.

 

 

Herzlichst Ihr Audifan

 

 

Aktien, Anleihen und Lebensversicherungen in Krisenzeiten

 

In meinem ersten Artikel habe ich darüber geschrieben, warum wir kurz vor dem Untergang unseres jetzigen Papiergeldsystems stehen, dazu gibt es nach wie vor keine Alternative.

Wie sollten sich nun Anleger in den oben beschriebenen Anlageklassen verhalten? Die Beantwortung dieser Frage bedarf eines Blickes in die Geschichte vergangener Krisen. Dort kamen alle drei mehr oder weniger unter die Räder, aber Unterschiede gibt es gerade in der heutigen Zeit doch auch.

Nehmen wir zunächst Aktien und Aktienfonds. Anfang der neunziger Jahre herrschte hier noch eine Aktienkultur. Es gab nachvollziehbare kaufmännisch sinnvolle Investitionen, die sich in fast jedem Falle positiv sowohl für die Anleger als auch für die Firmen ausgewirkt haben, vorausgesetzt natürlich, dass man auch damals schon die richtigen Fonds und Aktien gekauft hatte. Mit Zunahme der Geldmenge jedoch ging diese Aktienkultur Stück für Stück den Bach hinunter, Fonds wuchsen wie Pilze aus dem Erdboden, Fonds, die die Welt nicht brauchte. Seinen Höhepunkt fand diese Entwicklung mit dem Platzen der Internetblase. Das viele sinnlos in die Welt gesetzte Geld (Enstehung siehe erster Artikel)wurde zum großen Teil verbrannt und damit große Vermögen auch kleiner Anleger einfach vernichtet. Wie sich da vor allem viele instituionelle Berater aus der Verantwortung stehlen konnten, war schon sehr fragwürtig. Leider hat man aus dieser Zeit nicht viel gelernt, sondern den Aktienmarkt weiter mit künstlich erzeugtem Geld befeuert, irgendwo musste es ja wieder angelegt werden. Nun waren wieder seriöse Fonds die Nutznießer, aber der große, ab 2003 eintretende Kursaufschwung wurde nicht mehr vordergründig durch Werte der Realwirtschaft getragen, sondern war nur noch ein Ergebnis von frommen Wünschen, Hoffnungen - und eben zu viel künstlich erzeugtem Geld.  Das Wachstum der Realwirtschaft konnte dem Geldmengenwachstum schon lange nicht mehr folgen. Dazu gab es immer mehr so genannte Hedgefonds, die die ehemalige Aktienkultur nun langsam zur Perversität mutieren ließen. Nur mit zum Teil nicht mehr als 10% Eigenkapital ausgestattet, liehen sie sich die anderen 90% Geld, um damit erfolgreiche Firmen in aller Welt aufzukaufen und danach auszusaugen. Zurück blieben kaputte Firmenhüllen und dazu die aufgenommenen Schulden, einfach furchtbar. Nun haben wir seit Februar wieder steigende Kurse, aber mal ehrlich, wer kann denn hier kaufmännisch nachvollziehen, wie das passiert ist? Die Realwirtschaft hält sich noch dank riesiger staatlicher Stützungsmaßnahmen, aber der Trend ist eindeutig nach unten gerichtet, wehe, wenn Kurzabeitergeld ausläuft und die richtigen Entlassungen losgehen. Auch wenn es noch Fonds gibt, die eine eierlegende Wollmilchsau darstellen möchten, sie arbeiten alle nur noch mit technischen Analysen, Trendfolgemodellen und ähnlichen Verfahren, also mehr oder weniger alles Wetten auf das künstliche Auf und Ab der Börsen. Realwirtschaftlich läßt sich hier keine vernünftige Wertschöpfung mehr feststellen, aber darin besteht ja eigentlich der Sinn von Investitionen. Dazu kommt, dass ich persönlich keinen Zahlen mehr vertraue, die über die Medien lanciert werden. Nehmen wir hier nur als Beispiel Porsche. Noch vor einem Jahr steuerte man dort mit breiter Brust auf die Einvernahme von VW zu, heute geht diese Firma betteln um 1,75Mrd. Euro der KfW. Wie wäre es denn, wenn die Herren Vorstände auf ihre eigenen Konten zurück greifen, da wären die Milliarden ganz schnell da. Oder nehmen wir die ersten amerikanischen Banken, welche ihre Staatsknete zurück zahlen. Wie bitte schön geht so etwas, mit Realwirtschaft hat das wohl kaum zu tun, es sind Erlöse aus Bilanzfälschungen und Scheingeschäften - alles beim Alten also!

Ein weiterer entscheidende Punkt kommt noch hinzu, das haben wir im vergangen Jahr bereits erlebt: Börsen können einfach dicht machen, der Handel wird ausgesetzt, oder noch schlimmer, die Handelsplattform geht offline. Meine Empfehlung - Hände weg von diesem Markt!

Anleihen(hier in erster Linie Staatsanleihen) sind gerade dabei, als nächstes Anlagesegment missbraucht zu werden. Sie müssen für das viele künstlich erzeugte Geld herhalten, was gegenwärtig die Konjunkturprogramme benötigen. Hier entsteht die letzte, die finale Blase, vertrauen Sie keinem Günter Schild mehr, sondern nur noch Ihrem klaren Verstand. Wenn diese Blase platzt, ist ultimo. Wir erleben dann einen sofortigen Crash oder den Beginn einer Hyperinflation - in beiden Fällen sind Papiergeld und Aktien die Verlierer.   Mehr nicht dazu.

Lebens - und Rentenversicherungen: Sie erfüllen schon zu normalen Zeiten nicht ihre selbst vorgegebenen Ziele, sie schaffen es nicht einmal, die Inflationsrate von etwa 3% pro Jahr auszugleichen, dieser Fakt ist besonders wichtig in der jetzigen Krise, in der wir mit einer noch viel höheren Inflationsrate  rechnen müssen als diese 3%. Es wäre auch interessant zu wissen, wie viel reales Geld die Versicherer überhaupt noch besitzen. Viele Milliarden Euro wurden zum Beispiel der HYPO REAL ESTATE zur Verfügung gestellt und diese Bank ist faktisch pleite!!! Meine Empfehlung war immer, eine Risikoleben zu machen mit ausreichend hoher Absicherung und den Anlageteil dann je nach Zeit und Situation am Markt direkt zu platzieren. Das bleibt auch jetzt meine Empfehlung. Für laufende Verträge gilt: Prüfen und wenn der Versicherungsschutz anderweitig zu machen ist, auflösen. Aber bitte: Keine Vertragsauflösung vor einem Beratungsgespräch, in welchem die Weiterführung des Versicherungsschutzes besprochen und geprüft wird. Übrigens trifft meine Meinung auch auf Riester - und Rürupverträge zu. Diese stellen nichts weiter als eine staatlich geförderte Geldbeschaffungsmaßnahme für die Gesellschaften dar und das Schlimmste an der Sache ist, dass mit dem Tod des Sparers der Kapitalstock an die Versichertengemeinschaft fällt und nicht den hinterbliebenen Familienangehörigen des Ansparers zukommt(Einschränkung bei Riester: hier kann man sich bei Rentenbeginn, sofern es überhaupt noch dazu kommt, 25% des Guthabens auszahlen lassen). Sollten Sie kurz vor der Auszahlung Ihres Vertrages stehen, lassen Sie ihn nicht verrenten, denn dann kommen sie nie mehr an Ihren Kapitalstock ran und für den Todesfall trifft das Gleiche zu wie im letzten Satz beschrieben. Also, auszahlen lassen und sofort in Sachwerte investieren(dazu zählt natürlich auch eine Weltreise, wir wollen ja hier nicht ganz so drastisch arbeiten und auch ein wenig Freude vermitteln).

Für Anfragen und Kommentare bin ich wie immer gerne da.

Viele Grüße Euer Audifan

 

Wer dem Audifan schreiben möchte, kann dieses über meine Mail Adresse erreichen. In die Betreffzeile sollte dann:  für Audifan

Die eMail leite ich dann weiter.  - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anfragen allgemeiner Art, die keine Geheimnisse beinhalten, kann man auch unter Kommentare einreichen.

 

 


 

 

Die wahren Ursachen der Krise und daraus resultierendes Anlegerverhalten

 

Voran möchte ich stellen, dass ich weder Volkswirtschaft noch Betriebswirtschaft studiert habe, aber ich habe es mir angewöhnt, alle Dinge, die so täglich an mir vorüber ziehen, zu hinterfragen und zum Teil in Zweifel zu ziehen. So wundere ich mich, dass es in unserem Lande noch so ruhig ist, obwohl die Streikbewegungen in fast allen Bereichen der Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes schon spürbar zugenommen haben. Ich verstehe nicht, dass unsere Politiker laut einer GfK-Umfrage nur noch ein Volksvertrauen von etwa 7% - 10% und Manager von Großkonzernen (auch Banken) von etwa 15% besitzen, aber man ihnen doch noch alle unsinnigen Maßnahmen, welche sie seit Ausbruch der Krise aus dem Hut gezaubert haben, irgend wie als förderlich zur Bewältigung der Krise abkauft. Das Gleiche trifft auf die so genannten und hochbezahlten Wirtschaftsweisen zu, die selbst zu Beginn der Krise immer noch keine Ahnung hatten, was da so eigentlich vor sich geht. Jetzt aber verkünden sie trotz immer schlechter werdender Zahlen aus der Realwirtschaft ein baldiges Erreichen der Talsohle und prognostizieren dann nach dem Prinzip Hoffnung gleich mal wieder ein leichtes Anziehen der Konjunktur. Da stelle ich mir die Frage, was haben die gelernt und wo haben sie studiert, wenn sie nicht einmal in der Lage sind, die wahren Ursachen der gegenwärtigen Entwicklung aufzuzeigen?

Es ist wie es ist, unser ganzes System ist krank, wir haben eine Systemkrise, die erst am Anfang steht und langsam Fahrt nach unten aufnimmt. Als Ursache kristallisiert sich immer mehr das Geldsystem heraus, welches durch die Dynamik des Zins - und Zinseszinssystems einerseits einige wenige Menschen in unserem Lande steinreich macht, die anderen aber immer mehr verarmen lässt. Wir alle kennen doch den Spruch: "Geld regiert die Welt". Aber viel wichtiger ist doch die Frage: " Wer regiert das Geld"? Sind das etwa die Staaten und deren Regierungen oder sind es doch die internationalen Großbanken? Und bei der Beantwortung dieser Frage kommen wir automatisch zu der Feststellung, dass Geld heute größtenteils aus dem Nichts in Form von Krediten durch Zentralbanken, aber auch durch private Banken in den Umlauf gebracht wird. Hierbei wird ein Vielfaches des tatsächlich bei den Banken liegenden Barvermögens überschritten und es erfolgt eine gigantische Aufblähung einer virtuellen Geldmenge in Verbindung mit einhergehender, in gleichem Maße wachsender Verschuldung quer durch das ganze Land. Da die Staaten selbst höchst verschuldet sind (Deutschland bei insgesamt 28 nationalen und internationalen Banken), hängen sie auch selbst am Schuldentropf und haben sich so die Kontrolle über das umlaufende Geld von den Banken völlig aus der Hand nehmen lassen. Seit 1997(Südostasien) nehmen die Krisen sowohl in der Anzahl als auch in der Heftigkeit zu, das viele aus dem Nichts erzeugte Geld sucht händeringend Anlagesegmente (Neuer Markt 1999-2002, amerikanische Schrottimmobilien und jetzt sind die Staatsanleihen dran).

Das eigentliche Problem aber ist doch, dass wir Geld nicht beliebig oder besser unendlich vermehren können, denn, wie bereits weiter oben geschrieben, bedingt Guthaben auf der einen Seite gleichzeitig Schuld auf der anderen Seite. Mit dem finalen Gelddrucken gegen Ausgabe von Staatsanleihen erreichen wir nunmehr so langsam den Höhepunkt der Misswirtschaft und ohne jetzt auf eventuell mögliche Schlußszenarien näher einzugehen, bleiben zum Abbau dieser gigantischen Schulden meines Erachtens nur zwei Wege: Der erste ist eine Hyperinflation, in welcher aber nicht nur Schulden abgebaut, sondern auch die Papiervermögen der Kleinsparer fast völlig vernichtet werden, der zweite Weg ist ein Staatsbankrott mit den gleichen Auswirkungen, nur heftiger und für viele unerwartet plötzlich.

Dieser Weg ist für mich der wahrscheinlichste, denn um ihn zu vermeiden, müssten so langsam auch offiziell Gegenmassnahmen zu erkennen sein, sind sie aber nicht, man spricht im Gegenteil von langsamer Erholung. Da ich von Beruf aus mit Finanzberatung zu tun habe, bleibt mir am Schluß nur die Empfehlung: Investiert in krisensichere Sachwerte wie Gold und Silber, in ausgewählte Immobilien an ausgewählten Standorten sowie in Öl und Gas. Alle diese Dinge kann man messen, wiegen , anfassen und sie sind durch keine Politikermaßnahme der Welt auf Null zu drücken, da sie alle einen inneren Wert (Sachwert) besitzen. Wer hierzu nähere Informationen möchte, kann mich natürlich gerne kontaktieren (wenn Christine das erlaubt).

Einige kurze Bemerkungen zu China: China ist ein Land mit den größten Staatsreserven in US-Dollar. Aus diesem Grunde wurde es gleich nach den Wahlen von H. Clinten aufgesucht und vor kurzem auch von T. Geithner. Beide US-Vertreter konnte man beim symbolischen Kniefall beobachten, mit dem sie darum baten, dass China ja auch weiter amerikanische Staatsanleihen kaufen möge. Die Chinesen sind in einem wahren Trauma gelandet, auf der einen Seite wissen sie, dass durch die vielen Helidollar die US-Währung immer schwächer wird, auf der anderen Seite müssen sie weiter welche kaufen, um den Verfall ihrer eigenen Staatsreserven zu verhindern. Aber - sie tauschen hinten herum Dollars gegen Sachwerte, haben in den letzten 5 Jahren ihre Goldreserven auf über 1000 Tonnen aufgestockt und gehen weltweit auf Einkaufstour mit dem Ziel des Erwerbes von weiteren Rohstoffen, Fördergebieten und anderen Sachwertanlagen, warum wohl? Macht es denen einfach nach(natürlich in kleinerem Maßstab) und Ihr werdet das kommende Fiasko zumindest finanziell einigermaßen überstehen.

Angefügt habe ich einen Auszug des Lastenausgleichsgesetzes, § 15, Sparerschaden. Hier könnt Ihr nachlesen, was im Falle einer Neuordnung der Währungen mit Euern Einlagen passieren wird. Beim Lesen bitte beachten, dass es im Mai 2008 letztmalig aktualisiert wurde!!!

Alles Gute von Euerm Audifan

 

 

neugefasst durch B. v. 02.06.1993 BGBl. I S. 845; 1995 I 248, zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 6 G. v. 16.05.2008 BGBl. I S. 842; Geltung ab 01.01.1970

FNA: 621-1; 6 Finanzwesen 62 Lastenausgleich, Kriegsfolgeschäden 621 Lastenausgleich
Änderungen / Synopse | 62 Gesetze verweisen aus 166 Artikeln auf Lastenausgleichsgesetz

 

Erster Teil Grundsätze und Begriffsbestimmungen Zweiter Abschnitt Begriffsbestimmungen




§ 15 Sparerschäden

 

1 Gesetz verweist aus 5 Artikeln auf § 15

 

(1) Ein Sparerschaden ist die Minderung des Nennbetrags von Sparanlagen, die dadurch eingetreten ist, daß die Sparanlagen bei der Neuordnung des Geldwesens im Geltungsbereich des Grundgesetzes einschließlich Berlin (West) im Verhältnis 10 zu 1 oder in einem ungünstigeren Verhältnis auf Deutsche Mark umgestellt oder nach § 14 des Umstellungsgesetzes nicht auf Deutsche Mark umgestellt worden sind.

 

(2) Sparanlagen im Sinne des Absatzes 1 sind

 

1. Spareinlagen im Sinne des § 22 des Gesetzes über das Kreditwesen vom 25. September 1939 (Reichsgesetzbl. I S. 1955) einschließlich der Postspareinlagen, soweit die Spareinlagen nicht erst nach dem Zeitpunkt der Einführung der Deutschen Mark durch Gutschrift auf Grund von Bareinzahlungen begründet worden sind, sowie einschließlich der Bausparguthaben,

 

2. Pfandbriefe, Rentenbriefe, Kommunalschuldverschreibungen und andere Schuldverschreibungen, die von Grundkreditanstalten, Kommunalkreditanstalten, Schiffsbeleihungsbanken und Ablösungsanstalten ausgegeben worden sind, ohne Rücksicht darauf, ob im Einzelfall an die Stelle der Ausgabe einer Schuldverschreibung die Eintragung in ein Schuldbuch getreten ist,

 

3. Schuldverschreibungen und verzinsliche Schatzanweisungen des Reichs und der Länder, der Reichsbahn und der Reichspost, der Gemeinden und der Gemeindeverbände einschließlich der Schuldbuchforderungen und der Ansprüche auf Vorzugsrente,

 

4. Industrie- und gleichartige Schuldverschreibungen,

 

5. Ansprüche aus Lebensversicherungsverträgen,

29. 5. 2009

 

Audifan, ich hatte die Seite, die Du eingescannt hattest, verkleinert. Dann war sie recht unlesbar geworden, worauf ich mir den Artikel aus dem Internet fischte und kopierte. Jetzt ist er gut lesbar. Ich hoffe, dass es Dir genehm ist, ist ja der gleiche Inhalt.

Gruss Christel

 

 

Hierzu noch: (wenn Christine das erlaubt).

Ich habe das überhaupt nicht geschnallt. War ich damit gemeint? Wenn ja, ich habe nichts dagegen, wenn Dich einer um Rat fragt. Es wäre vielleicht angebracht, wenn Du zu diesem Zweck eine eMail Adresse angeben würdest. Allerdings kann der Interessent auch einen Kommentar hier unter dem Artikel abgeben. Dafür ist das Feld ja da. Jeder muss zusehen, wie er am besten klar kommt. Es gibt hier keine Zensur, ausser irgendwelchen  ungesetzlichen Links oder Kommentaren. Wir bemühen uns, ziemlich neutral zu bleiben.Jeder Artikel ist ohnehin eine Werbung für die Person, die das schreibt.

Gruss

Christel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist das Eckchen von Observador, der uns ja schon sehr gute Kommentare serviert hat.

Unsere Politik ist sehr kompliziert geworden und vielleicht trägt Observador dazu bei,

uns die Geschehen etwas näher zu bringen! Vielerlei Ansichten machen eine Diskussion spannend.

 

 

Das nachfolgend auszugsweise wiedergegebene Gespräch der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit Albrecht Ritschl, Wirtschaftshistoriker an der London School of Economics, erschien in der gestrigen Ausgabe der Zeitung: [QUOTE]Warum wurde nach der Wiedervereinigung von einer Rückzahlung der Reparationen abgesehen?

1990 stand man vor der Wahl, ob man ein Reparationsverfahren mit ungewissem Ausgang eröffnen oder das sehr erfolgreiche Modell der europäischen Kooperation weiterverfolgen wollte. Man hat sich aus guten Gründen für die zweite Variante entschieden. Vor allem konnte man darauf verweisen, dass Deutschland ab 1951 durchgängig Leistungsbilanzüberschüsse mit Westeuropa aufgewiesen hat. Das lässt folgende Schlussfolgerung zu: Durch eigenen Konsumverzicht hat Deutschland einen Ressourcentransfer zugunsten der Westmächte ermöglicht.

 

Und damit Reparationen gezahlt?

 

Wenn man nicht auf die Forderungen blickt, die - wie man im Moment sieht - ja auch einmal entwertet werden können, sondern auf die Güterströme schaut, dann ja. Die Deutschen haben im Laufe der Jahre ein riesiges Auslandsvermögen angehäuft. Durch die Schuldenkrise gerät dieses System ins Wanken.

- - -

 

Gibt es denn eine Chance, dass wiederum die Forderungen der Deutschen noch einmal beglichen werden?

 

Die akkumulierten Überschüsse in Form des deutschen Auslandsvermögens gegenüber Südeuropa sind wahrscheinlich weg. All die schönen deutschen Luxusautos und Maschinen haben wir wohl verschenkt. Wenn Sie so wollen, sind wir insofern eben doch von unserer Geschichte eingeholt worden.

Das Gespräch führte Judith Lembke.[/QUOTE]Die Versuche der deutschen Kapitalgeber, die vom Ausland geschuldeten Beträge zurückzuholen, werden noch viel böses Blut verursachen. Der sich zuspitzende Konflikt mit Griechenland lässt ahnen, was passiert, wenn dem Beispiel Italien, Spanien, Portugal, Belgien und vielleicht auch Frankreich folgen. Wenn nicht innerhalb kurzer Zeit eine europäische Führung auf die politische Bühne tritt, die mit völlig neuen Konzepten für einen friedlichen Interessenausgleich sorgt, ist zwischen Mitgliedstaaten der Europäischen Union selbst das Schlimmste nicht mehr undenkbar: Krieg. Der Berater des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagen - Martin S. Feldstein - wies um 1998 in einem Beitrag in "Foreign Affairs" auf diese Gefahr infolge der Einführung des Euros hin.


http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/wirtschaftshistoriker-ueber-griechenland-wie-reichskanzler-bruening-in-der-weimarer-republik-11640103.html


 

Samstag, den 13. August 2011 um 12:12 Uhr
Was ging da ab?

Merkwürdig mutet die Erholung europäischer Aktienmärkte während den vergangenen zwei Handelstagen schon an. Während sich der DOW-Index gestern gerade mal um etwas mehr als 1 % verbesserte, der Nikkei-Index, der in der Regel mit den Weltbörsen gleichzieht, sich gestern gar um 0,6 % verringerte und der Hang-Seng-Index sich nur geringfügig erhöhte, schien an europäischen Börsen plötzlich der Optimismus ohne erkennbaren Grund überzuschäumen.

Der sehr wahrscheinliche Hintergrund: Die Angst in Europa nach den Verlusten war derart greifbar, dass die europäischen Regierungen nicht mehr anders konnten, als gemeinsam mit Hilfe der Notenbanken die Kurse zu stützen. Das Ganze blieb vom Publikum nahezu unbemerkt, da Aktien fast ausschließlich auf elektronischem Weg - die Akteure bleiben dem Publikum also verborgen - gehandelt werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang das vermeintliche Abtauchen der Merkel. In Wirklichkeit musste das gemeinsame Vorgehen auch mit Merkel abgesprochen worden sein.

Doch derartige Injektionen lassen den todkranken Patienten nur für kurze Zeit auf dem Weg der Besserung erscheinen. In Wirklichkeit hat sich an den Verhältnissen in Europa nicht das Geringste geändert. Die Frage bleibt, wer letztendlich für den realen Gegenwert des erneut in die Märkte gegebenen Geldes geradestehen muss. Vermutlich nicht die Profiteure.

 

11. August 2011
Risiko Finanzprodukte...

Zentralbanken können Geld tatsächlich aus der Luft schöpfen, wie das z.B. die FED und die EZB durch den Ankauf von Anleihen tun. Ähnlich wirken sich die Bankenrettungen aus wie die von Fannie Mae, Freddie Mac und Indy Mac. Dieses Geld ist tatsächlich durch reale Werte nicht gedeckt, jedenfalls nicht völlig. Diese Methode der Geldschöpfung hat wegen den Inflationsgefahren natürlich Grenzen.

Der Großteil des Geldes dürfte aber mit realen Werten unterlegt sein. Man darf ja nicht vergessen, dass Gewinne und Zinseinnahmen die Geldmenge ständig vergrößern. Dieses Geld fließt zum großen Teil in die Finanzmärkte und treibt die Kurse nach oben. Die in den Foren und gewissen Links genannten Risiko-Beträge von 600 (deutsche) Billionen  Dollar und mehr halte ich für weit überzogen. Sämtliche Schulden der Welt - öffentliche und private - dürften sich auf etwa 200 Billionen Dollar belaufen, ähnlich hoch sind denn auch die Guthaben.


11. August 2011
Untaugliche Regierungen...
Ich möchte zum wiederholten Mal die Frage stellen, was denn die Geldeigner mit ihrem vielen Geld gemacht hätten, wenn nicht die Staaten Anleihen über Billionen Euro bzw. Dollar emittiert hätten. Die Banken können nur das Geld als Einlagen nehmen und verzinsen, das sie auch wieder verleihen können. Sonst müssten sie, wie wohl in Kürze Schweizer Banken, Strafzinsen auf die Einlagen erheben. Nein, die Ursache für hohe Staatsschulden auf der einen und hohe Geldvermögen auf der anderen Seite liegt in den erzwungenen niedrigen Einkommen breiter Schichten. Die Nachkriegsregierungen fast aller Länder der Welt waren zu schwach, um den gefährlichen Trend zu beenden.



11. August 2011
Sehr kurzsichtig

Eben wird in Spiegel Online über den zitierten Artikel zur Jugendarbeitslosigkeit in Europa diskutiert. Viele der Foristen scheinen den statistischen Angaben zur Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland Glauben zu schenken, einige geben den betroffenen Jugendlichen selbst Schuld daran, dass sie arbeitslos sind. Auch wird der Zusammenhang zwischen dem zunehmenden Reichtum einer kleinen Schicht und der Arbeitslosigkeit bestritten. Doch ist der Zusammenhang eindeutig genug. Nur mal ein Beispiel: Als sich Argentinien zu Beginn des laufenden Jahrzehnts ein Zinsmoratorium genehmigte, wuchs die Wirtschaft mit jährlich 9 %.

Dass Regierungen und Wirtschaft nicht mehr gegen die Jugendarbeitslosigkeit tun, zeugt von unglaublicher Kurzsichtigkeit der Verantwortlichen. Diese bereits früh im Leben enttäuschten Jugendlichen sind als loyale Bürger bzw. Mitglieder für Staat und Gesellschaft verloren. Diese aber braucht es zum Erhalt des Friedens im Innern, und ihre Loyalität gegenüber dem Staat zur Sicherung des Friedens nach außen - auch wenn das in einer Welt des ewigen Friedens kaum jemand glauben mag.

 

11. August 2011

Nötig ist eine politische Gegenkraft...

Aus dem damaligen Verhalten der Sicherheitskräfte lässt sich auf wahrscheinliche Reaktionen in der Zukunft schließen. Allerdings könnten die Motive künftiger Unruhen von existenziellerer Art sein, ihre Ursache nicht allein in hoher Arbeitslosigkeit, sondern etwa in Engpässen u.a. bei der Nahrungsmittelversorgung haben.

Leider kommt es bei Unruhen immer wieder zu Schäden an Anlagen und Einrichtungen von Unbeteiligten, wie in britischen Städten oder auch um Heiligendamm zu beobachten war. Mit dem Schutz dieser nun keineswegs wohlhabenden Bürger begründen die Regierungen den harten Einsatz der Polizei. Dabei geraten die wirklich Schuldigen aus dem Blickfeld. Es sind jene fünf Prozent, die es in der Hand hätten, willigen Jugendlichen eine gesicherte Zukunft zu ermöglichen.

Es ist aber nicht realistisch, anzunehmen, dass Unruhen ähnlich wie in Großbritannien die Verantwortlichen zum Umdenken bewegen werden. Zumindest zeitweilig sind daher eher Gegenreaktionen mit massiven Einsätze der Polizei, in einer späteren Phase auch von Militärs zu erwarten. Meines Erachtens werden in einer Reihe europäischer Länder bürgerkriegsähnliche Zustände nur kurz dauern, weil politische Kräfte den Sturz des gegenwärtigen Systems betreiben. Das wiederum ist allerdings nicht ohne Mitwirkung der Sicherheitskräfte denkbar. Ich muss einräumen, dass für mich derzeit diese Gegenkräfte nicht erkennbar sind.

Allein aus dem gegenwärtigen Rückgang der Aktienindizes eine insgesamt gefährliche wirtschaftliche bzw. gesellschaftliche Situation abzuleiten, überzeugt zwar nicht. Aber es gibt darüber hinaus eine Reihe bedenklicher Entwicklungen, z.B. im Nahen/ Mittleren Osten und in Norafrika, von China und Indien nicht zu reden, aus denen man auf die wahrscheinliche Entwicklung der unmittelbar vor uns liegenden Zukunft schließen kann. Zu diesem Zweck dürfen wir mit Fug und Recht - trotz gewisser Einschränkungen - die heutige Zeit mit der der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts vergleichen. Trotz weltweiter Anstrengungen, mit staatlichen Eingriffen in die Wirtschaft der Welt das Schlimmste zu ersparen, endete diese Geschichtsphase wie bekannt in einer Katastrophe.

 

 

11. August 2011

Noch ist es ein leises Säuseln...

EZB-Chef Trichets Statement, die gegenwärtige Krise sei die schwerste seit dem 2. Weltkrieg, und "hätte sogar ‘die schwerste Krise seit dem Ersten Weltkrieg werden können’, hätte "die Notenbank...dies...durch den Kauf italienischer und spanischer Staatsanleihen" nicht "verhindert." (F.A.Z., heutige Ausgabe) legt den Vergleich mit den dreißiger Jahren nahe.

Wahrscheinlich waren die Völkern während der Zwischenkriegszeit anfälliger für Katastrophen. Besonders die Deutschen litten unter den Folgen des I. Weltkrieges und der Inflation von 1923. Nach den Gräuel des Krieges hatte es Adolf Hitler nicht leicht, die sich nach Ruhe sehnenden Deutschen zur "Revanche" zu motivieren. Insofern ist die heutige Situation mit der der dreißiger Jahre nicht ohne Weiteres vergleichbar. Aber die durch die derzeitige Weltwirtschafts- und Finanzkrise aufgelösten Bedrohungen sind weitaus größer als die der vergangenen Weltwirtschaftskrise.

Wenn etwa Obama, Cameron oder Merkel weiterhin glauben, den Ausgleich der aus den Fugen geratenen Finanzen ausschließlich auf dem Rücken der Unterprivilegierten austragen zu können, unterliegen sie einer dramatischen Täuschung. Die derzeitigen Unruhen in britischen Städten werden sich im Nachhinein als leises Säuseln erweisen, wenn der Weltgemeinschaft bald die Posaunen von Jericho in den Ohren dröhnen werden.

 

 

9. August 2011

Weltmacht USA von Taliban bezwungen?

Leider bestimmt der militärisch Überlegene den Einsatz der Mittel. Wenn die USA den Krieg in Afghanistan mit den technischen Mittel wie seinerzeit in Vietnam führen würden, die Verluste an Menschenleben auf Seiten der Amerikaner wären weit höher, der Krieg wäre längst beendet. Man muss sich in die Lage der USA versetzen: Wenn die Amerikaner nach dem Teilrückzug aus dem Irak nun auch noch Afghanistan als Verlierer verlassen, ist es mit der Weltmacht Nr. 1 endgültig vorbei. Und das ist für die USA äußerst gefährlich. Denn nach den Kriegsgräuel im Irak und Afghanistan haben die USA von diesen und vielen anderen Völkern, die mit den Amerikanern noch ein Hühnchen zu rupfen haben, keine Gnade mehr zu erwarten. Es fehlt nur noch der Verlust eines wichtigen Verbündeten, und die Amerikaner werden das Schlimmste selbst unter Einsatz modernster Waffen nicht abwenden können.

Vielleicht erinnert sich noch jemand an den Verlauf des Irakkrieges von 1991, als amerikanische Piloten irakische Panzer wie Hasen über die Wüste jagten, oder als amerikanische Riesenbulldozer mit ihren Schaufeln die Schützengräben irakischer Soldaten einfach zuschütteten. Die Armen erstickten elend im Wüstensand.

Der Hass in muslimisch geprägten Völkern lodert. Mir ist aus der Geschichte keine Periode bekannt, in der sich so viele Menschen selbst und andere durch Selbstmordattentate getötet haben.

Die Gefahr, dass derzeit noch freundschaftliche Beziehungen in Hass umschlagen können, existiert auch in anderen Völkern. Der japanische Premierminister wusste, warum er am vergangenen Samstag beim Gedenken an die Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima 6. August 1945 seine Rede auf die Folgen des jüngsten Tsunamis beschränkte. Und auch viele Deutsche haben die Bombennächte des II. Weltkrieges nicht vergessen.

Dass man mich nicht missverstehe: Ich möchte nicht die Amerikaner als die Verderber der Welt hinstellen. Ich möchte nicht wissen wo die Welt heute stünde, wären die Russen oder die Chinesen in der Zeit nach dem II. Weltkrieg die führende Weltmacht gewesen. Oder Hitlers Deutschland. Aber es scheint wie ein Naturgesetz, dass eine Ordnung nach etwa vierzig Jahren endet, meist dramatisch. Nun aber nach mehr als sechzig Jahren sind die Anzeichen für den Niedergang Amerikas unübersehbar. Der Frankfurter Allgemeinen zufolge scheinen chinesische Regierungskreise der Meinung zu sein, dass Deutschland eine führende Rolle nicht nur in Europa, sondern darüber hinaus in der Welt übernehmen müsse. Ich bin mir sehr sicher, dass es genau so kommen wird.

 

 

8. August 2011

Ausgetrocknet...

"Man kann eben bei einer PKW-Zahl von etwa 1 Milliarde, die heute auf der ganzen Welt herum fahren und schon zum Großteil geleast oder finanziert sind, nicht noch einmal eine Milliarde neuer Autos in den Markt drücken..."

Wär’ auch nicht gerade sinnvoll, ungebremst noch mehr Verbraucher in die Welt zu setzen. Eine Milliarde PKW verbrauchen pro Jahr mindestens 700 Millionen t Erdöl. Am Grund eines manchen Förderlochs soll es vor Trockenheit bereits stauben.

 

7. August 2011

Weltstaat ohne zentrale Autorität?

Was würde sich im Hinblick auf Friedenssicherung in einem Weltstaat wirklich ändern? Statt internationalen Kriegen gäbe es dann "nur" noch Bürgerkriege. Auf Dauer kann Gewalt unter rivalisierenden Staaten und Gruppen aber nur verhindert werden, wenn ausschließlich die Weltregierung das Gewaltmonopol besitzt. Dass aber große Staaten freiwillig auf eigenen Verteidigungskräfte verzichten würden, ist unwahrscheinlich. Zwar haben wir schon heute auf internationaler Ebene den Kernwaffen-Sperrvertrag, aber der wird nicht von allen Staaten beachtet.

Verfügt nur die Weltregierung über Kernwaffen, bedeutet das auf mittlere Sicht keineswegs, dass diese nicht eingesetzt werden. Denn ab einem gewissen Stadium der Eskalation kann die Weltregierung ihren Militärs nicht die Selbstaufopferung abverlangen. Sie würde zum Selbstschutz und zur Durchsetzung der Autorität als letztes Mittel den Einsatz von atomaren Waffensystemen zulassen müssen.

Zwar entwaffnen mit unterschiedlichem Erfolg die heutigen Staaten ihre Bürger, sichern auf diese Weise den Staaten das Gewaltmonopol. Doch ob sich in einem Weltstaat das Gewaltmonopol so rigoros durchsetzen ließe, ist fraglich. Denn über welch umfassende und durchsetzungsfähige Autorität müsste eine Weltregierung verfügen, um etwa chinesischen oder amerikanischen Bürgern den Besitz von Waffen zu verbieten? Eine solche Autorität ist heute nicht vorstellbar.

Je größer ein Gemeinwesen, um so schwieriger wird es, auf die Bedürfnisse von Minderheiten einzugehen. Nehmen wir zum Beispiel das Steuerrecht. Zeitweilig konnte man im Steuerrecht die Bemühungen erkennen, über den Weg der Besteuerung einen gewissen materiellen Ausgleich zwischen einkommenschwachen und wohlhabenden Schichten zu schaffen. Doch das System pervertierte immer mehr zum Nachteil breiter Schichten. Wie aber müsste ein für die ganze Welt geltendes Steuerrecht aussehen? Könnte ein vereinfachtes Steuerrecht, wie von Paul Kirchhof vorgeschlagen, tatsächlich die Lösung sein? Auch in diesem doch recht bedeutenden Bereich mangelt es an einer durchsetzungsfähigen Autorität, die den Völkern eine gerechte Besteuerung garantieren könnte.

 

2. August 2011

Elefanten mit Weitblick...

Man kann an den Vorgängen erkennen, dass auch Dänemark, obwohl nicht dem Euro-Verbund zugehörend, von den Folgen der europäischen Schuldenkrise nicht verschont bleibt.

Man darf in diesem Zusammenhang den Verursacher des Debakels nicht aus den Augen verlieren: Die US-Immobilienkrise. Dass die Europäer dem Gebaren der amerikanischen Banken Großteils unwidersprochen zuschauten, obwohl mit selbst nur bescheidenen Kenntnissen der wirtschaftlichen Zusammenhänge das Platzen der so genannten Immobilienblase so sicher zu erwarten war wie das Amen in der Kirche, lässt die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft wie geistige Zwerge erscheinen.

Trotz bescheidener Fähigkeiten muss diesen Eliten zumindest aber jetzt bewusst sein, dass z.B. auch die hochgefährlichen Bürgerkriege im Nahen/ Mittleren Osten und in Nordafrika mit hoher Wahrscheinlichkeit jetzt noch nicht ausgebrochen wären, hätte es die Finanzkrise nicht gegeben. Doch glaube ich durchaus, dass diese Experten diese Entwicklung nicht vorhergesehen hatten.

Wenn es so etwas wie einen Weltuntergang geben würde, diese Eliten würden ihn nicht vorhersehen. In dieser Hinsicht scheinen Tiere dem Menschen etwas voraus zu haben. Man erinnere sich an die Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean Ende Dezember 2004: In Indien und auf Sri Lanka retteten sich Elefanten und andere Tiere rechtzeitig auf höher gelegene Gebiete. Was nun aber nicht heißt, dass man Frau Dr. Merkel oder andere Größen durch Elefanten ersetzen solle.

 

1. August 2011

Tja, die Insel-Europäer...

Nun, ich glaube auch nicht, dass allein die hohe Verschuldung einiger Mitgliedstaaten ausreicht, um diese stramm auf die Politik des Kreditgebers Deutschland auszurichten. Ausschlaggebendes Motiv für eine teilweisen Verzicht an nationaler Souveränität ist möglicherweise die Fixierung auf gemeinsame Feinde. Diese Feinde aber könnten aus den Reihen derzeit wichtiger Handelspartner kommen. Was man nämlich mit der Internationalisierung der Wirtschaft erreichen wollte, nämlich die Sicherung des Weltfriedens, könnte genau das Gegenteil bewirken. Chinesen und Russen werden nicht zuschauen, wie der Wert ihrer Investitionen in Europa dahinschmilzt. Europa kann sich übrigens auch nicht vom teuren Freund USA lösen, ohne zuvor eine ebenbürtige politische Macht gebildet zu haben.

Ach ja, Großbritannien: Wie Du sagst, liebe Christel, spielen die Weltkriegserfahrungen bei den Briten wahrscheinlich eine größere Rolle als etwa bei den Franzosen. Ich glaube daher auch nicht, dass die Briten freiwillig auf eine eigenständige Außen- und Verteidigungspolitik verzichten werden.

 

1. August 2011

Heimlich zur Weltmacht?

[QUOTE] Die Euro-Krise zeigt: Deutschland ist führungslos und stolpert mit seiner Regierung von einer Konferenz zur anderen, um sich im Umfallen zu üben.[/QUOTE]

Man hat fast den Eindruck, dahinter steckt System. Es wird nur von wenigen wahrgenommen, dass Deutschlands wirtschaftliche Macht geradezu beängstigend zunimmt.

Auf der anderen Seite des Atlantiks wird diese Entwicklung aufmerksam verfolgt:[QUOTE] Nach Kundnanis Einschätzung sind damit (gemeint ist die wirtschaftliche Macht Deutschlands, Observador) Spannungen unvermeidlich geworden, auch innerhalb von Europa.

- - -

Mit Amerika wiederum könnten Unstimmigkeiten auftreten, sobald es Differenzen in der Wirtschaftspolitik gäbe oder Deutschland nicht bereit wäre, bei globalen Sicherheitsfragen und in Krisen eine Rolle zu übernehmen die seiner wirtschaftlichen Macht entsprechen.*)[/QUOTE]

Eine andere Stimme, die die heute übliche Sicht vertritt:

[QUOTE] Wirklich herausgefordert wird Amerika aber nicht von Deutschland, sondern von China, wie Chuck DeVore im "Journal of International Security Affairs" ausführt.*)[/QUOTE]

Ich denke, der wahrscheinliche Verlauf lässt sich mit einiger Sicherheit vorhersagen: Der gestrige Kompromiss in den USA wird nichts an der Tatsache ändern, dass der Welt der Garant der gegenwärtigen Ordnung zu teuer geworden ist und seine Ablösung als Weltmacht Nr. 1 zumindest hinnimmt. Aber nicht China wird die USA ersetzen, sondern ein von Deutschland geführtes Europa. Mit dem dank Hartz und Niedriglöhnen angehäuften Geld hat sich Deutschland die wirtschaftliche Vormachtstellung in Europa geschaffen.

*) Frankfurter Allgemeine Zeitung, Ausgabe vom 12.07.2011

 

 

31. Juli 2011

"Stuttgart 21" ansteckend?

"Stuttgart 21" ist offenbar doch ansteckender als gedacht. Noch ist der Kreis der Widerständler auf die Regionen Stuttgart und München beschränkt. Wird aber Beziehern niedriger Einkommen der Zusammenhang zwischen der Finanzkrise und ihrer eigenen wirtschaftlichen Situation bewusster, könnte es zu bundesweit öffentlich bekundeter Unzufriedenheit kommen. Passendere Bezeichnung für eine solche Situation ist allerdings eher der von Oskar Lafontaine bevorzugte Begriff "Generalstreik".

 

 

31. Juli 2011

Die Deutsche Bank rettet sich...

[QUOTE] Auch für Italien spitzt sich die Lage erneut zu.[/QUOTE]
Dazu folgendes Zitat aus "Der Sonntag in Freiburg", heutige Ausgabe:

[QUOTE]

Italien - Prodi wirft Deutschland Egoismus vor

Wegen des massiven Verkaufs italienischer Staatsanleihen durch die Deutsche Bank hat Italiens Ex-Regierungschef Romano Prodi Deutschland Egoismus vorgeworfen. "Wir müssen auf den deutschen Egoismus reagieren", schrieb der frühere EU-Kommissionspräsident in einem Beitrag für die Zeitung Il Messagero. Er verwies darauf, dass die Deutsche Bank fast ihre gesamten italienischen Staatsanleihen im Wert von acht Milliarden Euro verkauft habe. Dies sei "ein eindrucksvolles Signal des Nicht-Vertrauens".[/QUOTE]

Tja, da verlassen wieder welche das sinkende Schiff. Doch wohin flüchten mit dem vielen Geld? In die USA?

Wer hat übrigens der Deutschen Bank die italienischen Anleihen abgenommen? Die EZB? Die soll ja selbst bankrott sein.

Man sieht die Folgewirkung der Weltwirtschafts- und Finanzkrise. Jeder versucht sich selbst zu retten. Nun ist zwar nicht zu erwarten, dass die italienische Armee über die Alpen zieht, aber die Lunte ist ans Pulverfass gelegt. Größere, auch innereuropäische Konflikte sind seit dem Ausbruch der Krise erheblich wahrscheinlicher.

 


26. Juli 2011

Der Zins - die Geisel der Menschheit...

[QUOTE] Jeder sollte sich mal ein paar realistische Beispiele durchrechnen, um ein Gefühl und eine Vorstellung von exponentiellem Wachstum zu bekommen. Am besten geht’s mit einem Tabellenkalkulations- Programm.[/QUOTE]

Die Zinseszinsformel ist wie die Formel zum Bevölkerungswachstum eine Exponentialfunktion. Es ist leicht zu erkennen, dass eine exponentielle Entwicklung irgendwann an Grenzen stößt. Die Erde beispielsweise kann nicht 20 oder 30 Milliarden Menschen verkraften. Kaum weniger gefährlich ist der Zinseszins, weil dadurch die Zinsbelastungen für öffentliche und private Haushalte zu gesellschaftlichen Verwerfungen führen, die sich in Bürgerkriegen, in einer späteren Phase gar in internationalen/ interkontinentalen Kriegen entladen können. Der Zins war immer schon eine Geisel der Menschheit.

 

 

24. Juli 2011

Die gefährliche Kurzsichtigkeit der Eliten...

Nach dem II. Weltkrieg fühlten sich die USA und die Sowjetunion für den Erhalt des Weltfriedens verantwortlich. Friedlich ging’s in der Welt allerdings nie all zu lange zu. Man denke nur mal an den Korea- und an den Vietnamkrieg, an die jüngeren Kriege gegen den Irak 1991 und 2003, und an den Afghanistankrieg. Daneben gab es noch eine Reihe Stellvertreterkriege auf fast allen Erdteilen. Zu Beginn der neunziger Jahre gab die Sowjetunion ihren Geist auf. Amerika lebte nach dem Vietnam-Trauma noch mal kurze Zeit auf, als der Feldzug gegen den Irak, der mit unglaublicher Brutalität geführt wurde, mit einem vorläufigen Sieg endete. Doch was diese Kriege, überhaupt die Vorherrschaft die Amerikaner kostet, hat Paul Craig Roberts mit Zahlen eindrucksvoll belegt.

Was lernen wir aus dem Verlauf der Geschichte und der von Paul Craig Roberts beschrieben Situation der Vereinigten Staaten?

Es gibt nicht wenige Menschen, die glauben, dass eine Gruppe sehr Reicher - genannt wird die Zahl von 350 Familien - die Geschicke der Welt in den Händen hält. Das nährt einerseits den Verdacht vieler Bürger, dass sie von diesen mächtigen Familien wirtschaftlich ausgenutzt werden, andererseits beruhigt sie die Gewissheit, dass diese Familien letztendlich verantwortlich handeln, das Weltendrama - einen finalen Krieg - zu verhindern wüssten. Während das erstegenannte Argument stimmt, beruht das zweite einer irrigen Annahme: Tatsächlich besitzt diese Gruppe Auserwählter beängstigend wenig Weitsicht.

 

 

22. Juli 2011

Von wegen den Gürtel enger schnallen!

[QUOTE] Observador, was machen eigentlich die Franzosen? Du liest doch mal öfter französische Zeitungen. Revoltieren die nicht mehr? Sind die inzwischen brav geworden?[/QUOTE]

Zitate aus der heutigen Online-Ausgabe "Le Figaro":

[QUOTE] Français, quel que soit le prochain président de la République, préparez-vous vous serrer la ceinture ![/QUOTE]

Übersetzung (sinngemäß): "Franzosen, wer immer der nächste Präsident der Republik sein wird, macht Euch darauf gefasst, den Gürtel enger zu schnallen!"

[QUOTE] Ces derniers mois, la France s'est engagée vis- -vis de Bruxelles ramener le déficit des administrations publiques (État, collectivités territoriales, sécurité sociale) 6 % du PIB en 2011, 4,6 % en 2012 et enfin, justement, 3 % en 2013.[/QUOTE]

Allein der ernsthafte Versuch, vom jetzigen Stand der öffentlichen Neuverschuldung in Höhe von 6 % auf 3 % des BIP im Jahre 2013 herunter zu kommen, könnte die Erhebung breiter Volksschichten auslösen.

Und Italien? Berlusconi weiß sehr gut, warum er sein mageres Sparprogramm nur gemächlich anlaufen lässt.

 

22. Juli 2011

Generelle Erhebung? Noch nicht...

[QUOTE] Observador, was machen eigentlich die Franzosen? Du liest doch mal öfter französische Zeitungen. Revoltieren die nicht mehr? Sind die inzwischen brav geworden?[/QUOTE]

Hallo Christel!

Zur Zeit komme ich nur zum Lesen der Online-Ausgaben französischer Zeitungen wie "Le Monde" oder "Le Figaro", darüber hinaus auch einiger Regionalzeitungen wie "La Voix du Nord". Sofern nicht gerade ein landesweiter Streik bevorsteht, berichten die Online-Zeitungen recht selten über Streiks. Doch wie den TV- und Radio-Nachrichten zu entnehmen ist, finden ständig irgendwelche Streiks statt, zum Beispiel droht Ende Juli ein Streik der Beschäftigten von Air Franc. Das ist übrigens nicht anders in Spanien, wo am 15. Mai dieses Jahres Unruhen ausbrachen, oder in Italien. Gerade über Spanien berichtet die gestrige Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen (F.A.Z.) über dir zwar abgeflauten, aber keineswegs beendeten Unruhen.

Die magere Berichterstattung ist sicher gewollt. Zwar glaubt man weder an eine nationale Erhebung in dem einen oder anderen Mitgliedstaat, aber völlig ausschließen möchte man dies nicht. So empfiehlt sich als Prophylaxe die gedämpfte Berichterstattung. Bisher blieben Unruhen wie die in Spanien auf das jeweilige Land beschränkt. Aber dem Aufruf geeigneter Persönlichkeiten könnten Streikwillige durchaus über die nationalen Grenzen hinweg folgen. Zuletzt haben das "Unsichtbare Komitee" und Stéphane Hessel mit ihren Schriften "Der kommende Aufstand" bzw. "EMPÖRT EUCH!" fast unverblümt zur generellen Erhebung aufgerufen. Der Aufruf Oskar Lafontaines zum Generalstreik verpuffte allerdings wirkungslos.

Noch sind die Bewegungen ohne einheitliche Führung; was sie eint, ist die Enttäuschung. "Jugend ohne Zukunft" nennt sich eine spanische Initiative, die ihre Vorwürfe mit dem Slogan "Ohne Haus. Ohne Job. Ohne Rente. Ohne Angst." präzisiert. Die spanische Jugend hat die Ursachen der spanischen Misere klar erkannt: "...die Demokratie habe vor den entfesselten Kräften der Wirtschafts- und Finanzwelt kapituliert." (F.A.Z. vom 21.07.2011). Jene, die mit dem Leitsatz "Leistung muss sich wieder lohnen" den Menschen eine bessere Gesellschaft versprachen, sind maßgeblich schuld an den jetzigen Zuständen. Doch eben so wenig wie sich die Folgen der Weltwirtschafts- und Finanzkrise mit einem 750 Milliarden-Euro-Schutzschirm beheben lassen, eben so wenig wird man auf ein folgenloses "Weiter-so" im sozialen Bereich hoffen können.

Grüsse vom Observador

 

 

20. Juli 2011

Die Wut steigt bei leeren Mägen...

Es wird dann gefährlich, wenn der Geldwert zurückgeht und die Einkommen aber weiter sinken. Verschärfend hinzu kommt die sich zuspitzende weltweite Nahrungsmittelknappheit, die bereits seit einigen Jahren zu massiven Preiserhöhungen geführt hat. Man kann den europäischen Regierungen (und nicht nur denen) nur wärmstens ans Herz legen, es nicht zu Hungeraufständen kommen zu lassen. Verbarrikadierte Supermärkte werden für die Aufständischen keine Hindernisse sein, an die benötigen Nahrungsmittel zu kommen. Den Innenstädten droht die Zerstörung.

Ein weiterer Faktor, der die Bezieher geringer und mittlerer Einkommen immer stärker belastet, ist der Preis für Treibstoffe. Besonders die Bewohner kleiner Gemeinden sind auf das Auto angewiesen, um zur Arbeitsstelle zu gelangen und um die nötigen Einkäufe zu erledigen. Oder will man die Deutschen in ein radelndes Volk wie die Chinesen zu Maos Zeiten verwandeln, während heutige Chinesen sich zunehmend mit Mercedes und BMW fortbewegen?

Der allgemeine Niedergang wird in den Medien und nicht zuletzten in den Foren intelligent beschrieben. Was aber fast durchgängig fehlt, ist eine Zukunfts-Perspektive. Welche politische Kraft soll der sich abzeichnenden Katastrophe entgegen wirken? In Deutschland etwa die SPD-Größen Steinbrück, Steinmeier und Gabriel? Mit einer Partei, die regungslos Schröder gefolgt ist, als der wahrheitswidrig behauptete, "er könne nicht anders", und die "Agenda 2010" entfesselte?

 

 

20. Juli 2011

Der Feind aller Regierungen: das eigene Volk...

[QUOTE] Wohlgemerkt: Das wäre Sklavendienst und ich als Pazifist kotze schon jeden Morgen, weil ich aus dieser Welt, die offensichtlich eher ein gesamter Kriegsplanet zu sein scheint, nich lebend herauskomme. Wohin Du dich umsiehst, Waffengeschäfte, Mord, Raub, Propaganda und und und... Mit negativen Angelegenheiten bist Du hier seltsamerweise in bester Gesellschaft...[/QUOTE]

Ohne irgend etwas beschönigen zu wollen: Wir haben einen nahezu weltweiten Konsens, der bis dato den Ausbruch der finalen Katastrophe verhinderte. Dieser Konsens droht nun als Folge der Weltwirtschafts- und Finanzkrise, aber auch wegen den zunehmenden Verknappung in den Bereichen Nahrungsmittel und Energie zu schwinden.

Dieser weltweite Konsens hat sein Hauptmotiv in der Angst vor militärisch ausgetragenen Konflikten, die sich auf den Planeten insgesamt dramatisch auswirken könnten. Übrigens eint alle Regierungen der gleiche Feind: das eigenes Volk.

 

20. Julo 2011

Wir müssen nur alle feste zittern...

[QUOTE] Erhöhte und riskante Kredite verlangen höhere Zinszahlungen. - 2010 mussten alleine 63,2 Milliarden nur an Zinsen in unserem Land aufgebracht werden. Diese Summe 2011 um einiges gestiegen sein! - Ich glaube, dass wir jetzt bei 83% des BIP an Schulden angelangt sind. - 60% sollten wir lt. EU nur haben dürfen?[/QUOTE]

Dieser Umstand weist lediglich auf die Tatsache hin, dass es der Staat aus leicht erkennbaren Gründen nicht wagt, sich an große Einkommen und Vermögen zu halten. Statt dessen nimmt er lieber das Geld der Wohlhabenden gegen Zinsen in Anspruch, das mit den Steuern der Masse der Bürger zurückgezahlt wird. Man spricht von Geld-Vermögen der Deutschen im Umfang von 5.000 - 6.000 Milliarden Euro. Das ist natürlich unverschämt niedrig angesetzt. Wüsste der Durchschnittsdeutsche, was an deutschem Geld im Ausland angelegt ist, er würde über die "gefährliche" Höhe der öffentlichen Schulden nur noch müde lächeln.

 

18. Juli 2011

Ewige Bündnisse?

Natürlich können weder Saudi-Arabien noch Angola allein zum Gegner Deutschlands werden; das ist nur in einer Allianz mit einer Großmacht denkbar.

Es ist auch schwer zu glauben, die Lieferung der 200 deutschen Panzer könnte ein Hinweis darauf sein, dass das saudische Königshaus zum Schutz seiner Interessen künftig mehr auf Deutschland bzw. Europa setzt. Wenn die Unruhen in Nordafrika, im Mittleren und Nahen Osten nicht nachlassen, sich vielleicht gar verschärfen, werden in einer solch angespannten Situation die Saudis ihre bisherige Schutzmacht wohl kaum wechseln wollen. Im Übrigen ist trotz gewisser Differenzen im Zusammenhang mit dem Libyenkrieg die NATO nach wie vor eine geschlossenes Bündnis. Das ändert sich erst ab dem Zeitpunkt, wenn es in Berlin zu einer substantiellen Veränderung in der Außenpolitik kommt. Dass diese kommen wird, ist für mich so sicher wie das Amen in der Kirche. Natürlich undenkbar mit Merkel und Westerwelle.

Nach der Abkoppelung vom zu teuer gewordenen Freund Amerika wird es Europa sehr schnell um die Sicherung der Energieversorgung gehen. Die Blöcke werden sich mehr denn je als Konkurrenten gegenüberstehen. Um die Abhängigkeit von den russischen Gas- und Öllieferungen nicht noch weiter zu steigern, muss auf das saudische Öl zurückgegriffen werden. Nur sind die USA aber selbst sehr vom Öl der Saudis abhängig. Kurzum: Es wird so kommen, dass sich die Saudis ihre Schutzmacht nicht aussuchen können, vielmehr werden sich die Blöcke zum "Schutz" der saudischen Ölfelder aufdrängen.

Vor einer ähnlichen Situation wie Saudi-Arabien könnte sich Angola sehen. Auch hier stehen die begehrten Rohstoffe im Mittelpunkt des Interesses der verschiedenen Machtblöcke. Dass die USA im Konfliktfalle ihre militärische Präsenz außerhalb Amerikas nicht zurückfahren werden, versteht sich von selbst. So werden Europa und Amerika sich auch in Angola gegenüber stehen. Doch auch Angola wird sich seinen "Beschützer" nicht selbst aussuchen können.

Ich wundere mich immer wieder darüber, wie die meisten Menschen, die ich kenne, die gegenwärtigen Bündnisse in Gedanken fortschreiben, ihnen Ewigkeitscharakter unterstellen. An welch seidenem Faden die Beziehungen Deutschlands mit den USA möglicherweise hängen, sagen die Eingeweihten den Völkern nicht. Wären da nicht die ungeheuren Investitionen deutscher Anleger, es wäre wohl längst zum Bruch der atlantischen Beziehungen gekommen.

 

 

16. Juli 2011

Weitblickend?

[Quote]. . .Die Sicherheitslage könnte sich durch schwer vorhersehbare Umstände gefährlich zuspitzen. . .Jedenfalls wäre es Sache der Regierung, die deutsche Bevölkerung auf einen möglichen Kriegseintritt in Nahost vorzubereiten. [/Quote][Quote]. . .Unsere jungen Leute schweben in Gefahren, die sie vermutlich nicht einmal annähernd ahnen. Haben sie erst einmal aus Auswegslosigkeit den Vertrag für die Bundeswehr freiwillig unterschrieben, dann ist es zu spät.

Ich spüre, dass wir in ganz kleinen Schritten offiziellen Kriegen näher kommen. "Sicherheit Israels"? - Und wer sichert das Schicksal der Palästinenser?. . .[/Quote]

Erlaube mir dazu einen kleinen Nachtrag.

Zu den jüngsten Waffengeschäften mit Saudi-Arabien und Angola mal ‘ne Frage: Ist sich Frau Doktor sicher, dass sie damit die richtige Seite beliefert und nicht etwa künftige Feinde? Was, wenn das passiert, was immer mehr Politiker und Medien fordern: die Bildung eines neuen Europas ("Die EU braucht eine Neugründung", so das Zitat aus der Zeitung "El Mundo" in der F.A.Z. Ausgabe vom 14. Juli 2011), das sich von dem längst zu teuer gewordenen Freund Amerika löst? Die derzeitige Ordnung wird sich im Nu auflösen, neue Fronten werden entstehen oder alte vielleicht wieder aufleben. An wessen Seite steht dann Saudi-Arabien, dessen Königshaus seine Noch-Existenz dem Schutz den USA verdankt? Oder wie wird sich Angola im Konfliktfall verhalten?

 

 


Weit gefährlicher als die Euro-Krise...

 

Kaum jemand kann sich dem Eindruck verschließen, dass immer mehr jungen Menschen die Zukunft zerstört wird. Einige Beobachter wundern sich öffentlich, warum es nicht längst zur allgemeinen Erhebung wie etwa in Tunesien oder Ägypten gekommen ist. Doch dass es dazu nie kommen wird, darauf sollten die Regierungen besser nicht setzen. Jedenfalls zerstört die sich täglich verschlechternde Situation das Vertrauen der Bürger in ihre Regierung, von der sie zu Recht die Einhaltung des Versprechens "Dem Wohle des deutschen Volkes" erwartet. Die Sicherheitslage könnte sich durch schwer vorhersehbare Umstände gefährlich zuspitzen. Spätestens dann aber wird sich die gewissenlos verspielte Solidarität junger Bürger schmerzhaft bemerkbar machen.

 

Eine solche Situation könnte sich aus der Verstrickung in den Palästinakonflikt ergeben. Frau Doktor scheint da einiges versprochen zu haben, was die Deutschen nur widerwillig einlösen werden. Lothar Rühle in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Ausgabe vom 11.07.2011:

 

Zunächst beschreibt er die mutmaßlichen Gründe für die Enthaltung im Sicherheitsrat bei der Abstimmung über UN-Resolution 1973. Einen Grund hebt er besonders hervor:

 

[QUOTE]"Schließlich dürfe für den möglichen Fall, dass künftig deutsche Soldaten an Israels Grenzen Wache stehen sollten, die Bundeswehr nicht vorher in arabischen Ländern in einen bewaffneten Kampf eingegriffen haben und damit als Teilnehmer an einer erfolglosen Operation wahrgenommen werden.

 

Letzteres Argument, das insbesondere die Bundeskanzlerin vorgebracht haben soll, ist das Kernstück der gesamten politischen Rechtfertigung der deutschen Enthaltung. Angela Merkel hatte vor der Knesset in Jerusalem ‘die Sicherheit Israels’ zum Teil der ‘deutschen Staatsraison’ erklärt. Damit nahm sie im Nahostkonflikt eine schwere Bürde auf die deutsche Politik und auf die internationale Glaubwürdigkeit Deutschlands.

 

Die israelische Politik, nicht nur die der Regierung Netanjahu, wird unbedingte deutsche Unterstützung für die wesentlichen Ziele Israels gegenüber den Palästinensern wie gegenüber Syrien und dem Libanon oder Ägypten in Anspruch nehmen. Dies machte in diesen Tagen in Berlin auch eine gemischte Delegation mit maßgeblicher Beteiligung der ‘Kadima’-Partei deutlich...

 

Die israelischen Besucher sprachen ihre Sorge über den Ausgang des September-Votums bei den Vereinten Nationen in New York über den Antrag aus, einen unabhängigen Staat Palästina auszurufen und von den UN anerkennen zu lassen."[/QUOTE]

 

Wie gesagt, glaube ich nicht, dass Merkel mit ihren Vorstellungen und Versprechen auf Verständnis bei der Bevölkerung und der Bundeswehr stößt. Man möge sich an den Besuch des israelischen Präsidenten Katzav erinnern - da war Schröder noch Bundeskanzler - als die Bundeswehr zum Empfang nicht spielen konnte, weil angeblich deren Musikinstrumente eingefroren waren. So jedenfalls die Begründung. Was ich damit sagen möchte: Der Vorfall nährt ein wenig den Verdacht, dass die Bundeswehrführung von einem Einsatz zum Schutz der Grenzen Israels oder zum Schutz Jerusalems nicht begeistert wäre.

 

Jedenfalls wäre es Sache der Regierung, die deutsche Bevölkerung auf einen möglichen Kriegseintritt in Nahost vorzubereiten.

 

 

 

Europa von Dollars und Euros überschwemmt?      

 

Geschrieben von: Observador
Montag, den 17. Januar 2011 um 11:11 Uhr

 

Ja, der Benedikt und die Weltordnung. Momentan bin ich da überhaupt nicht gut drauf zu sprechen. Du weisst, dass die Kirchen auch nur ihren Vorteil sehen und so lange, wie sie von den Politikern immer mit bedacht werden, sind sie mit ihnen im Bunde.

 

Na ja, das Vertrauen in Benedikts Weltsicht hat ein wenig unter seinen diplomatischen Entgleisungen gelitten. Es sind die Nöte, um die er aus seinen weltweiten Kontakten weiß, die in ihm die Überzeugung verstärken, dass nur eine politische Weltautorität für einen nötigen Ausgleich zwischen Arm und Reich sorgen kann. Benedikt beschränkt sich in seiner Enzyklika zwar auf den Bereich Wirtschaft. Aber genau das ist die Domäne, wo Konflikte beginnen.

Zu China: Die offensichtliche Absicht dieses Landes, seinen Einfluss auf Europa u.a. durch Käufe von Staatsanleihen zu verstärken, wird auf mittlere Sicht schwerwiegende Folgen haben. Doch die Europäer sitzen in der Falle: Die Annahme von US-Dollar, von denen China so viele besitzt, kann die EZB nicht verweigern. Das würde den Wert des Dollars auf der Stelle kollabieren lassen. Es käme zu Retorsionsmaßnahmen von Seiten Amerikas. Im übrigen soll China auch große Mengen an Euro besitzen. Den Einsatz dieser Währungsbestände auch zum Erwerb von Anleihen wird man China nicht verwehren können. Zwar verweigerten die USA den Chinesen die Zustimmung zum beabsichtigten Erwerb bestimmter Unternehmen. Sollte es aber nicht bei solchen Ausnahmen bleiben, wird die Weltwirtschaft mehr oder weniger schnell in eine globale Planwirtschaft übergehen. Der Trend dazu ist jedenfalls spätestens seit dem Vorschlag des amerikanischen Finanzministers Geithners, exportstarke Staaten wie China oder Deutschland mögen ihre Ausfuhren beschränken, deutlich erkennbar.

Grüsse vom Observador

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 21. Januar 2011 um 17:06 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachvollziehbar      

 

Geschrieben von: christel
Sonntag, den 16. Januar 2011 um 19:33 Uhr

Hallo Observador,

man darf nicht China vergessen, meine es nicht militärisch.

China handelt heimlich aber unheimlich. Ich befürchte, wenn es so weiter geht, dass sie andere Möglichkeiten besitzen werden, andere Staaten kampfunfähig werden zu lassen.

Sie kaufen in Afrika riesige Landstriche auf, sie agieren schnell und ohne grosse Ankündigungen. Sie wollen sich in Europa stark machen. Weisst Du, es ist so ein Monopoly in Gange, wo es für die Chinesen überhaupt nicht so schlecht aussieht.

Jeder Fehler, der gemacht wird, kann Folgen haben.

Ja, Täuschland hat Ambitionen, wieder ganz stark zu werden. Das macht Rest EUROPA aber nicht mit.

Ja, der Benedikt und die Weltordnung. Momentan bin ich da überhaupt nicht gut drauf zu sprechen. Du weisst, dass die Kirchen auch nur ihren Vorteil sehen und so lange, wie sie von den Politikern immer mit bedacht werden, sind sie mit ihnen im Bunde.

Täuschland als stärkste Macht Europas! Ob das mal alle dulden werden? Glaube ich nicht!

Zahlen kann Täuschland wohl, aber die Macht wird ihnen genommen, möchte ich meinen.

Dazu sind die Wirtschaftsverbände alleine zu egoistisch.

Lassen wir uns überraschen. Sehr wohl ich mir nicht, bei den Zukunftsgedanken.

Christel

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. Januar 2011 um 22:03 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutschlands unfreiwillige Rolle...      

 

Geschrieben von: Observador
Sonntag, den 16. Januar 2011 um 18:22 Uhr

 

Was ich nicht verstehe, ist: Warum soll die Welt Angst davor haben, wenn die USA die Welt nicht mehr anführt? Muss es die Führung einer Weltnation sein? Soll sich doch jedes Land alleine verwalten und Verträge mit anderen Ländern abschliessen, wie es früher mal war.

 

Hallo Christel!


Das ist selbstredend ein nahe liegender Einwand. Leider verhält sich die Weltgemeinschaft wie eine Schulklasse: Wenn der Lehrer auch nur mal kurz abwesend ist, zerfällt die Ordnung. Sicher wollen China und Russland gerne Weltmacht Nr. 1 sein, aber nicht für die Kosten einer Weltordnung aufkommen müssen. Im Grunde ahnen sie, dass sie das zum einen nicht können, zum anderen aber auch das dafür nötige Vertrauen der Weltgemeinschaft nicht genießen.

Dass Benedikt XVI. in seiner Enzyklika CARITAS IN VERITATE nach einer politischen Weltautorität ruft, zeigt, dass die USA in seinen Augen diese Rolle nicht mehr langen spielen können.

Nach dem Merkel und ihre Vorgänger mit ihrem dem Volk aufoktroyierten Sparwillen Deutschland zur wirtschaftlich stärksten Macht Europas gemacht haben, bleibt wohl nichts mehr anderes übrig, als zusammen mit weiteren europäischen Ländern die Aufgabe der Weltmachtrolle zu übernehmen. Die Wahrnehmung dieser Rolle wird einiges kosten - nicht nur Geld, sondern auch viel Blut.

Diese Sicht wird derzeit nur von wenigen geteilt, weil man die Vollintegration Europas besonders auf den Gebieten Außen- und Verteidigungspolitik für unwahrscheinlich hält. Für mich dagegen ist diese Entwicklung so sicher wie das Amen in der Kirche, allein schon deshalb, weil die Entwicklungen an der Peripherie Europas, in Fernost, aber auch im Nahen Osten und nicht zuletzt in Europa selbst keine andere Wahl lassen.

Grüsse vom Observador

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 16. Januar 2011 um 19:37 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

USA - China      

 

Geschrieben von: christel
Sonntag, den 16. Januar 2011 um 15:57 Uhr

Hallo Observador,

ich habe kürzlich noch irgendwo eine Auflistung gesehen, über die Rüstungs-Ausgaben der USA, der Chinesen, der Russen usw.

Was einem auffiel, war das Übermass der USA. Nicht ein einziger Staat kam annähernd daran. Allerdings würde ich auch bezweifeln, ob da wahre Angaben von überall gemacht werden. Auch bei uns in DE stimmen die Angaben darüber in keiner Weise. Ob es sich um Personalausgaben handelt oder andere Sachen handelt. Werden die Ausgaben zu hoch, werden Pöstchen in anderen Kategorien verbucht.

Ja, die USA können das nicht mehr auf Dauer alles überblicken und finanzieren. Darum haben sie ja die westliche Welt aufgefordert, dabei mitzumachen.

Warum seilen sich jetzt die Staaten klammheimlich vom Vorhaben ab? Merken sie, dass es so nicht funktionieren kann? Mal eben ein Land mit Krieg zu überschütten und dann eine Demokratie, was man sich darunter so vorstellt, einzurichten? - Es geht nicht um eine Demokratie, sondern um die Einrichtung von ähnlichen Praktiken der Wirtschaft, wie sie im Westen herrschen. - Das klappt nicht!

Man kann aus Arabern oder Asiaten keine Europäer machen oder Amis, die ja auch vom Ursprung Europäer sind, wie auch die Australier.

Ich meine, dass dieses System schon sehr lange Bestand hat und es normal nicht mehr weiter geht. Schau, was aus den USA kommt und nach hier exportiert wurde. Betrügereien im grossen Stil. Das erinnert doch wohl an ein Ende des Systems. Man wird noch viel Geld hinein pumpen, um das endgültige AUS hinaus zu zögern.

Jeder muss sich darüber im Klaren sein, wenn die Amis untergehen, zieht es auch uns in die Tiefe. Was dann kommt, hat viele Fragezeichen.

Was ich nicht verstehe, ist: Warum soll die Welt Angst davor haben, wenn die USA die Welt nicht mehr anführt? Muss es die Führung einer Weltnation sein? Soll sich doch jedes Land alleine verwalten und Verträge mit anderen Ländern abschliessen, wie es früher mal war.

Ich danke Dir für Deinen Kommentar und sende viele Grüsse an alle Leser

Christel

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 16. Januar 2011 um 16:22 Uhr

 


Die USA in Agonie...      

 

Geschrieben von: Observador
Sonntag, den 16. Januar 2011 um 11:49 Uhr

Die chinesische Führung ist realistisch genug, keine militärischen Abenteuer einzugehen, die den Welfrieden ernsthaft gefährden könnten. Aber der Kampf um die Rohstoffe wird immer mehr zur existenziellen Angelegenheit. Gefährliche Engpässe könnten früher als öffentlich zugegeben eintreten. Wenn sich Europa von seinem teuren Freund auf der anderen Seite des Atlantiks lösen wird, gerät eh das ganze Welt-Gefüge durcheinander. Die USA werden ihre 750 militärischen Einrichtungen rund um die Welt (Niall Ferguson "Das verleugnete Imperium") nicht mehr finanzieren können. Dann aber ist die Stunde der Asiaten gekommen: Nicht allein Rio Tinto wird in chinesischen (oder japanischen) Besitz überführt. Nein ganz Australien, Neuseeland und alle die übrigen unter angelsächsischer Herrschaft stehenden Inseln. Denn auf allen Hochzeiten tanzen können sich die USA nicht mehr erlauben.

Der erwähnte Niall Ferguson, Professor für Finanzgeschichte an der New York University und Gastprofessor für Neuere Geschichte an der Oxford University, zitiert die Financial Times, die den Stand der öffentlichen Schulden und Verpflichtungen mit 45 Billionen Dollar bezifferte. Das war im Jahr 2003, also etwa vier Jahre vor Ausbruch der Finanzkrise. Zu den genannten 45 Billionen kommen mindestens ebenso viele Billionen an Schulden von Unternehmen, Banken und der privaten Haushalte hinzu. Wohlgemerkt im Jahr 2003. Die im Forum bereits mehrfach genannten 100 - 150 Billionen = 150.000 Milliarden Dollar dürften der Wahrheit recht nahe kommen. Selbstverständlich bleibt den USA keine andere Wahl, als den Krieg in Afghanistan so schnell wie möglich zu beenden, wie sie das aus eben denselben Gründen auch mit dem Irak tun mussten. Übrigens hätten lt. Ferguson zum Ausgleich die Steuern bis 2008 um 74 % erhöht werden müssen. Das wurde nicht getan, im Gegenteil: Seit Ausbruch der Finanzkrise erhöhten sich die Schulden massiv, die Steuern aber wurden eher noch verringert.

Viele sehen dem Niedergang der USA mit Häme zu. Aber den Staatsführungen, auch der chinesischen und der russischen, graut in Wirklichkeit vor einer Welt ohne US-Führung.

Grüsse vom Observador

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 16. Januar 2011 um 16:22 Uhr

 

 

 

 

 

 

Zu spät...      

 

Geschrieben von: Observador
Mittwoch, den 12. Januar 2011 um 16:41 Uhr

Interessante Rezension Carlos A. Gebauers über Hans-Olaf Henkels Buch "Rettet unser Geld", der ich folgende Anmerkungen hinzufügen möchte:

 

...oder – wie sich Hans-Olaf Henkel sicher ist – in der Person von Horst Köhler wurde ausgerechnet einer der wenigen Politiker, die noch einen Durchblick haben, von Prüfung abgehalten und, als Bundespräsident, aus Staatsraison zur Unterschrift unter ein Ruck-Zuck-Rettungs-Gesetz gezwungen.

 

Der ehemalige Bundespräsident kommt bei Olaf Henkel ein bisschen zu ungeschoren davon. Hätte man von einem Staatsoberhaupt nicht erwarten können, bei einer derart schicksalshaften Entscheidung den wahren Grund seines Rücktritts zu nennen? Lag oder liegt Köhler als obersten Deutschen Befinden und Zukunft des Volkes auch kein bisschen am Herzen? Die Offenlegung der Rücktrittsgründe hätte vielleicht den einen oder anderen Entscheidungsträger ermuntert, im Hinblick auf die drohenden Gefahren Merkels Auftraggebern mehr Widerstand entgegen zu setzen.

 

Dahin also haben es die Naivität der deutschen Politik und die Verwirrungen um vermeintlich notwendige Abwehrschlachten gegen amerikanische »Angriffskriege« per Spekulation (wie BaFin-Chef und SPD-Mann Jochen Sanio zu formulieren beliebte) gebracht:

 

Klar, hier sind "Schlachten" auf wirtschaftlichem Feld gemeint. Doch haben die politischen Führer Europas keineswegs die Absicht, den USA Paroli zu bieten. Im Gegenteil. Um die Entmachtung der USA - wäre sie wirklich gewollt- einzuleiten, genügte der Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Dem Beispiel würden andere europäische Staaten folgen, die USA kämen in Afghanistan gewaltig in die Bredouille.

 

Zwar meint Hans-Olaf Henkel, infolge seines Vorschlages, den Euro zweizuteilen, werde keine Konfliktlage heraufbeschworen, weil die Befürchtung, aus Hader könnte nochmals Krieg in Europa entstehen, absurd sei.

 

Noch zur Zeit Schröders war man sich über die Lastenverteilung innerhalb der Europäischen Union schnell einig. Und selbst 2006 "rettete" Merkel die EU, indem sie zur Beschwichtigung der Gemüter mal auf die Schnelle 300 Millionen Euro deutschen Geldes zusätzlich herausrückte. Die Vertreter der begünstigten Länder dankten mit einem zufriedenen Lächeln. Was war ich stolz auf diese Kanzlerin mit Weitblick. Auch der ehemalige israelische Premierminister Olmert und US-Präsident George W. Bush lobten die Klugheit dieser Person. Doch spätestens seit der Verschärfung der Finanzkrise ist es mit der deutschen Freigiebigkeit vorbei. Das aber und eine gewisse Uneinsichtigkeit gewisser Schuldnerländer lassen für die Zukunft nicht einen liebevollen Umgang unter den EU-Staaten erwarten. Zu ganz harten Maßnahmen zum Zweck der Schuldeneintreibung wird es zwar nicht kommen. Doch darf man Europa nicht isoliert betrachten. Die Zeitungen berichten fast täglich über Gegenmaßnahmen so genannter Schwellenländer wie Brasilien oder Argentinien. Aber nicht nur diese werden, wenn die Not größer wird, zu Maßnahmen wie Kapitalverkehrsbeschränkungen, massiven Anhebungen der Einfuhrzölle oder gar zu Ausfuhrbeschränkungen für Lebensmittel und Rohstoffe greifen. In einem solchen Umfeld kann sich Europa keine internen Zwiste erlauben. Wahrscheinlich sehr bald muss sich Europa gar überlegen, ob ihm Amerika nicht doch ein zu teurer Freund ist.

 

 

Wir müssen einfach den Mut aufbringen, Nein zum bisherigen Euro zu sagen« schreibt Henkel.

 

Auch jene, die zur Zeit noch Wert auf den Erhalt der transatlantischen Beziehungen legen, ahnen, dass die USA ihr Weltmachtrolle nicht mehr lange spielen können. Die Vorstellung, dass etwa China oder Russland deren Position einnehmen könnten, lässt Menschen aus unserem Kulturkreis nicht gerade zuversichtlich in die Zukunft blicken. Ich davon überzeugt, dass alleine diese Aussicht Europa zusammenschweißen wird, so verschiedenen die Mentalitäten auch sein mögen. In dieser Phase die Einheitswährung aufzugeben, ist ziemlich unwahrscheinlich.

 

 

Grüsse vom Observador

 

 

 

 

Wir sitzen alle im selben Boot...      

 

Geschrieben von: Observador
Sonntag, den 09. Januar 2011 um 15:49 Uhr

Es ist ja nun nicht so, dass die offizielle Staatsschuld von demnächst 14.300 Milliarden Dollar alles wäre.

Die von mir vermutete Summe deutscher Auslandsguthaben in Höhe von etwa 12.000 Milliarden Euro scheint maßlos überzogen. Vergegenwärtigt man sich aber die wirtschaftliche Entwicklung der zurück liegenden vier Jahrzehnte, wird meine Vermutung sehr wohl glaubwürdiger. Dass die offizielle Statistik zum Geldvermögen Deutscher nicht vollständig sein kann, ergibt sich bereits aus den Steuerskandalen mit Liechtensteiner und Schweizer Banken. Und unter uns: Das war nur die Spitze des Eisbergs.

Man muss man sich die Tatsache bewusst machen, dass für gewisse Kreise die USA seit ihrer Gründung ein Zufluchtsort auch für deutsches Kapital ist. Das war natürlich oder besonders auch in der Zeit während des Ersten Weltkrieges, der Zwischenkriegszeit und während dem II. Weltkrieg so. Leider gibt es meines Wissens kaum Literatur zur Frage nach den wirklichen Kapitaleignern, die nach Ausbruch der Weltwirtschaftskrise der zwanziger/ dreißiger Jahre ihr Geld aus Deutschland abzogen. Doch ein erheblicher Teil des Geldes dürfte das Eigentum Deutscher gewesen sein, die ihre "Ersparnisse" zuvor in die Schatztruhe USA verbrachen. Das Vorspiel zu einer solchen Krise hat sich übrigens in ähnlicher Weise während den vergangenen zehn Jahren wiederholt, als "Heuschrecken" ganze Stadtteile in Deutschland aufkauften und das Geld nun im Verlauf der gegenwärtigen Finanzkrise z.T. zurückverlangen.

Einem Artikel zufolge - ich meine, er erschien im SPIEGEL ONLINE - war die amerikanische Außenhandelsbilanz bis 1976 ausgeglichen. Das aber ist nicht richtig. Schon bald nach dem II. Weltkrieg entstanden bei Exportländern Dollarguthaben durch Ungleichgewichte in den Auenwirtschaftsbeziehungen mit den USA. Die bis 1971 bestehende Möglichkeit, die Dollarbestände in Gold umzutauschen, nutzten einige Länder wie Frankreich und Deutschland. Nach Wegfall des Goldstandards verschärften sich die Ungleichgewichte. Man denke nur mal an die Phase des Indochinakrieges. Aber auch danach lebten die Amerikaner über ihre Verhältnisse. Selbst während der Clinton-Ära, als der US-Haushalt eine positive Bilanz auswies, betrug das Außenhandelsbilanzdefizit knapp 5 % der amerikanischen BIP. Aber nicht nur über den Handel strömte ausländisches Kapital in die USA. Wer seinerzeit in der Sowjetunion oder in China die Möglichkeit hatte, brachte sein Geld in die USA. Und das tun auch heute noch viele Regierungsmitglieder gewisser Länder, deren Pfründe stets gefährdet sind.

Wenn man die US-Außenhandelsbilanzdefizite der vergangen vierzig Jahre addiert, die angenommenen sonstigen Kapitalzuflüsse hinzurechnet, ist der Schluss gerechtfertigt, dass die USA nicht mehr den Amerikanern, sondern fast der ganzen Welt gehören. Nicht vergessen sollte man in diesem Zusammenhang, dass die Amerikaner über eine Reihe von Jahren eine Sparrate nahe Null hatten, zeitweilig gar "entsparten". Warum aber beendet niemand diese auf Dauer gefährliche Situation? Die Antwort ist einfach: Alle sind sie Gefangene. Der erste, der sich gegen die USA stellt, kann seine Dollarguthaben in den Kamin schreiben. Zum anderen zeigt sich bis heute keine Macht, die die Lücke füllen könnte, die die USA hinterlassen, wenn sie als Weltmacht abtreten.

Die mit Sicherheit eintretenden Veränderungen werden dramatisch verlaufen. Um das zu ahnen, genügen oberflächliche Kenntnisse der Geschichte.

Grüsse vom Observador

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 12. Januar 2011 um 17:10 Uhr

 

 

 

 

 

 

Die Verursacher...      

 

Geschrieben von: Observador
Samstag, den 01. Januar 2011 um 13:56 Uhr

Hab’s mal überschlägig berechnet: Die genannten Verlustvorträge entsprechen einer Verringerung der Unternehmensteuern von rund 150 Milliarden Euro. Natürlich werden die Verluste nicht in ein und demselben Jahr steuerlich geltend gemacht. Andernfalls kämen die öffentlichen Haushalte tatsächlich noch mehr ins Trudeln.

Spürbar verbessern könnten die Finanzminister die Haushaltslage von Bund und Ländern, wenn sie sich intensiver um die Besteuerung der im Ausland erwirtschafteten Kapitalerträge kümmern würden. Denn mit Steueroasen bestehen im Allgemeinen keine wirksamen Doppelbesteuerungsabkommen. Die Finanzminister von Bund und Ländern wissen sehr wohl, was dem deutschen Fiskus wirklich die Einnahmen raubt: Kapitalflucht und die damit verbundene Steuerflucht.

 

"Kapitalflucht" ist besonders in Deutschland eine brisantes Thema. Wenn die Arbeitnehmer um die Folgen dieser Kapitalverschiebungen ins Ausland wüssten, würde es ein wenig ungemütlicher für die Regierung werden. Gesetzt der Fall, Deutschland wirtschaftet weiterhin so effizient wie während den vergangenen Jahren: Wohin mit den Gewinnen? Doch ist es wohl illusorisch, auf einen freiwilligen in Gang gesetzten Umkehrtrend zu hoffen. Wenn sich allerdings die politische oder wirtschaftliche Situation in den Anlageländer merklich verschlechtern sollten, werden die Anleger um ihr Geld fürchten müssen.

 

In welchem Umfang sich deutsche Banken in ausländischen Anleihen engagierten, hat sich erst während des Griechenland-Debakel etwas deutlicher heraus gestellt. Dass nun die Schuldnerländer kaum mehr in der Lage sind, diese Schulden zu bedienen, schon gar nicht diese zurück zu zahlen, beunruhigt Banken ebenso wie Kapitaleigner. Nun versuchen die Regierungen dieser europäischen Staaten die Gläubiger mit Reformen ihrer Sozialsysteme zu beschwichtigen. Doch es nur eine Frage der Zeit, bis es ähnlich wie in Griechenland auch zu Unruhen in anderen EU-Staaten kommt. Sollten sich die Regierungen nicht durchsetzen können, scheiden diese EU-Länder als Kreditnehmer weitgehend aus. Und auch in dieser Hinsicht steht man wieder vor der Frage: Wohin als dann mit den Unternehmens-Gewinnen? Nach Russland zum "lupenreinen Demokraten" Putin? Nach China, das der F.A.Z. zufolge eh schon um die 600-700 Milliarden der europäischen Einheitswährung besitzen soll?

Um die Gesamtsumme des ins Ausland geflossenen deutschen Kapitals weiß wohl nur ein kleiner Kreis um Jean-Claude Trichet und um Ben Bernanke einigermaßen Bescheid. Doch so viel kann man guten Gewissens behaupten: Wenn auch nur die Hälfte der Erträge des im Ausland angelegten deutschen Kapitals versteuert würde, könnte der Bundeshaushalt problemlos verdoppelt werden. Und würde gar das Kapital nach Deutschland zurück fließen, müssten die Banken für die Einlagen Strafzinsen erheben, weil sich für die riesigen Beträge nicht genügend Kreditnehmer finden würden. Zinsen für Baukredite lägen bei wenig über 0 %.

Schlimm war für den westlichen Arbeitnehmer Gorbatschows Öffnung des "Eisernen Vorhangs". Die Konkurrenz der Systeme, von der nicht zuletzt auch die Arbeitnehmer profitierten, ging damit zu Ende. Was in der Nacht des 9 Novembers 1989 geschah, haben nur wenige begriffen. Nach der wirtschaftlichen Transformation der ehemaligen Sowjetunion und der Öffnung Chinas unter Deng Xiaoping gab es für deutsche Unternehmen kein Halten mehr. "Die sind ja unheimlich, die Deutschen", urteilte der österreichische Teilnehmer an einer Presseclub-Runde Anfang der neunziger Jahre. Ein Firmenvertreter, der regelmäßig für sein Unternehmen in China weilt, sagte mir, dass sich dort die Vertreter von deutschen Unternehmen gegenseitig auf die Füße treten.

Eine Frau Merkel sorgt sich um das Klima? Sie sollte sich weiter eher um den bedrohten Frieden kümmern, der nicht zuletzt durch Deutschlands maßlose Exportoffensive in Gefahr gerät.

Grüsse vom Observador

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 01. Januar 2011 um 16:35 Uhr

 

 

 

Dieser Kommentar ist von "Fiskus drohen Milliardenausfälle"

 

 

 


 

2011      
Geschrieben von: christel
Samstag, den 01. Januar 2011 um 16:15 Uhr

Hallo lieber Observador,

ich habe bei der Jahreswende ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend gehabt, was nicht vom Alkohol kam.

Jawohl - die Kapital und Steuerflucht. - Ich habe heute die Seite von Herrn Jahnke besucht, dessen Link ich mal hier einstellen möchte:

http://www.jjahnke.net/rundbr80.html#2253

Eigentlich bin ich kein grosser Freund von Statistiken, doch manchmal sind sie hilfreich, um verstehen zu können.

Bis zur Öffnung des Eisernen Vorhanges plätscherte doch alles so dahin. Auch wer sich nicht mit Politik befasste, spürte auf einmal die wahnsinnigen Veränderungen, die uns umgaben. Von da an gings richtig bergab.

Ja, es gab kein Halten mehr. Ich weiss noch, dass ich mit meinem ältesten Sohn darüber sprach, der damals noch Beamter war. Er war vollen Lobes über die Entwicklung, dass seine Kinder nun in Frieden mit den Ländern des Eisernen Vorhanges leben könnten.

Ich habe ihn damals auf die Folgen hingewiesen, von denen er meinte, dass ich das zu schwarz sehen würde. - Nein - man konnte diese Entwicklung mit Logik begründen, dass es für uns nicht so günstig blieb und für seine Kinder erst recht nicht! Es ist Wahnsinn, was seit dieser Zeit hier im Lande geschehen und ein unteres Ende noch nicht einmal abzusehen ist.

Mit welcher Frechheit dann noch solche Erfolgsmeldungen unter das Volk geworfen werden. Hätte die Politik nicht diese "Qualitätspresse", wären sie nie so weit gekommen.

Vom Frieden wird nur geredet, das Gegenteil aber gemacht.

Herzlichen Dank für Deinen Beitrag und allen Lesern einen schönen Abend.

Christel

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 01. Januar 2011 um 16:36 Uhr
Dieser Kommentar ist von "Fiskus drohen Milliardenausfälle"

Euro-Bonds = Friedens-Bonds?


Geschrieben von: Observador

Freitag, den 17. Dezember 2010 um 15:23 Uhr

 

Bei der Herabstufung könnte es sich um eine gezielte Maßnahme handeln, die Europäer, besonders die Deutschen, doch noch zur Einführung von Euro-Bonds zu bewegen. Es ist ein reines Rechenexempel, ob man Irland, Griechenland, Portugal usw. die Schulden gleich erlässt, oder über die Emission von Euro-Anleihen nach und nach. Der innereuropäische Friede wäre jedenfalls mit der Ausgabe der Euro-Bonds für eine Weile gesichert. Anders sieht es allerdings in Deutschland selbst aus. Weder wollen die Halter von Anleihen der hoch verschuldeten Mitgliedsstaaten direkt noch verzögert auf ihre Forderungen verzichten.

 

Als Merkel an die Regierung kam, äußerte ich einer Kollegin gegenüber meine Befürchtung, dass diese Frau mit ihrem Ungeschick Deutschland noch in einen Krieg verwickeln könnte. Natürlich meinte ich damit nicht so ein Übungsplätzchen wie bei Kundus. Nein, ich meinte einen geographisch nahen Konflikt.

 

Mit der Ablehnung von Euro-Bonds sind wir dem Ausbruch eines Konfliktes möglicherweise etwas näher gerückt. Es glaubt doch im Ernst kaum jemand daran, dass sich die übrigen Euro-Länder ihre Lebensart von den Deutschen vorschreiben lassen. Denn auf das läuft es hinaus, wenn in jedem Einzelfall von drohender Zahlungsunfähigkeit neu entschieden werden muss. Die Spanier und Italiener werden der Merkel ‘was husten.

 

Gewiss würde die Ausgabe von Euro-Anleihen Deutschland über höhere Zinsen belasten, und zwar laut der Frankfurter Allgemeinen mit etwa 17 Milliarden Euro jährlich. Wenn dadurch deutsche Waren gegenüber dem Ausland nicht mehr so konkurrenzfähig sein werden wie bisher, was daran soll für den Arbeitnehmer schlimm sein? Es werden vielleicht etwas weniger Waren exportiert, dadurch verringert sich der Handelsbilanzüberschuss etwas, der bisher eh an die Euro-Staaten verliehen wurde. Doch ein Mehrfaches an Kaufkraft verliert der Arbeitnehmer durch den seit vielen Jahren anhaltenden Lohnentzug. Und nicht vergessen: Seit 2007 werden dem Bürger jährlich zwischen 40 und 50 Milliarden Euro mehr an Steuern abgenommen. Zu Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise rechnete ein Gewerkschaftsvertreter vor, dass den Arbeitnehmern seit etwa 1999 jährlich 140 Milliarden Euro entzogen werden. Das sind pro Kopf und Jahr um die 1.800 Euro. Seien wir großzügig und setzen nur zehn Jahre an , also das Ganze mal zehn,  ergibt zu Weihnachten des Jahres 2010 = 18.000 Euro, bei einem 4-Personen-Haushalt eben 72.000 Euro. Ich bestell’ mir schon mal einen Daimler, meiner Frau einen Nerz (nein, lieber nicht, den armen Tierchen wegen).

 

Beste Grüße vom Observador

 


 

 

Ich hatte mir erlaubt, dem Observador einen Link zuzusenden, den er hier entsprechend kommentiert hat: (finde ich klasse)


http://frank-meyer.eu/blog/index.php?p=2409&more=1&c=1&tb=1&pb=1

 

Ich habe während den neunziger Jahren aufmerksam die Schritte der Euro-Aspiranten verfolgt, mit denen sie die Maastrichtkriterien zu erlangen suchten. Wenn Italien tatsächlich damit Ernst gemacht hätte, wäre es seinerzeit zu Aufständen gekommen. Die Schlussfolgerung: Die haben gemogelt. Nicht viel anders das hoch verschuldete Belgien und nicht zuletzt auch Deutschland, dessen jährliche Neuverschuldung bis kurz vor der Währungsunion bei etwa 6 % des BIP lag. Vermutlich hat man das Deutschland wegen der Belastung durch die Wiedervereinigung nachgesehen. Zu klären wäre aber noch, warum gefestigtere Staaten wie etwa die Niederlande oder Österreich still hielten. Ohne Gegenleistung taten sie dies bestimmt nicht.

 

Senken die Griechen übrigens wie vorgeschlagen ihre Löhne und Preise um 30 %, sind sie zwar auf den Märkten wieder konkurrenzfähig, ihre Gläubiger müssen mit der Rückzahlung der Kredite aber auf bis zum St. Nimmerleinstag warten.

 

Zum Einwand Bruno Bandulets gegen die Eurobonds, dadurch würde die Eurozone zur Transfer-Union: Die Europäische Gemeinschaft ist dies schon lange. Die Nettozahlungen Deutschlands in die EU-Kasse belaufen sich auf ca. 9-10 Milliarden Euro/ Jahr. Als seinerzeit infolge der Belastungen durch die Wiedervereinigung nicht allein in Deutschland die Zinssätze stiegen, hörte man von den übrigen Staaten der Europäischen Union übrigens kaum Klagen . Dieses Argument werden die Vertreter der übrigen Euro-Staaten in den kommenden Verhandlungen nicht vergessen gegen die deutsche Weigerung von Euro-Bonds vorzubringen. Jedenfalls ist absehbar, dass es mit einigen Staaten der Euro-Zone Krach gibt, wenn Deutschland in die Euro-Bonds nicht einwilligt. Man sollte die Gefahr durch die zunehmende Abneigung gegenüber Deutschlands nicht unterschätzen. Staaten wie Spanien oder Italien, von Frankreich nicht zu reden, lassen sich die Lebensart - Schulden hin, Schulden her - von Deutschland nicht vorschreiben. Wenn die Merkel sich nicht zusammenreißen, haben wir in Europa einen Konflikt, der sich zu einem bisher nicht mehr für möglich gehalten Exzesse steigern kann.

 

Zur möglichen Verfalldatum des derzeitigen Systems: Ulrike Herrmann von der "taz" meinte im letzten Presseclub zur Aussicht auf eine Stabilisierung in zwei Jahren, dass es bis dahin den Euro wohl nicht mehr gebe. Ich selbst gehe von einer Neuordnung der EU innerhalb der nächsten wenigen Monaten aus, wahrscheinlich mit einer einheitlichen Währung für die Kernstaaten.

 

Die Kriegsgefahr für den Fall, dass China seine Dollarbestände abstoßen würde, hat Bandulet übrigens gut hergeleitet.

Zitat:

 

"Wie lange werden die Chinesen brauchen, um das Zepter des Empire von den USA zu übernehmen?

 

 

 

 

 

Relativ lang. Das kann durchaus noch eine Generation dauern, weil, um die führende Weltmacht zu werden, man auch militärisch stark sein muss. Das werden die Chinesen auf längere und absehbare Zeit aber nicht sein."

 

Ich glaube überzeugende Gründe zu kennen, die gegen dieses Szenario sprechen. China wird die USA als Weltmacht nicht ablösen, vielmehr wird ein Power-Europa diese Funktion übernehmen - so unwahrscheinlich das im Hinblick auf die derzeitigen Führungs-Figuren erscheinen mag. China dagegen dürfte die erste Geige in der Shanghai Group, einem militärischen Bündnis asiatischer Staaten, spielen. Natürlich wissen die Militärführungen der Shanghai-Group um die derzeitige militärische Überlegenheit der NATO. So werden sie also abwarten, bis sich die NATO-Staaten gegenseitig geschwächt haben. Dieser Zeitpunkt aber liegt m.E. nicht in weiter Ferne.



Mir ist sehr wohl bewusst, dass diese Sicht nur von wenigen Beobachtern geteilt wird. Doch gibt es in den USA durchaus Politiker, die etwa in Deutschland und Japan nach wie vor ihre gefährlichsten Feinde sehen.

 

Dazu muss ich nochmal wiederholen, was ich schon einmal geschrieben habe: Diese Einschätzung muss nicht mit meinen persönlichen Präferenzen übereinstimmen.

 

 

Eine neue Weltordnung wäre wunderschön,

wenn sie zum Vorteil der Menschen auf der Welt geschaffen würde.

Leider glaube ich nicht daran! - Die Amis werden ihre Führungsposition nicht aufgeben wollen und andere werden sich nicht vollständig unterordnen!

Du schreibst den Palästinakonflikt an, für den es keine normale Lösung geben wird.

Dort kann kein Frieden herrschen, wenn die Westmächte Israel dauernd unterstützen und die Palästinenser Materialien von der anderen Seite beziehen.

Ich will mich auch nicht auf eine Seite schlagen, denn vielleicht haben beide Parteien irgendwie Recht!

Die Region muss von einem neutralen Regenten betreut werden, ohne Einmischung anderer Länder und nur auf das Volkswohl der Region bezogen! Es darf keine Rücksicht auf die Religionen genommen werden, noch auf sonstige Beeinflussungen der Länder. Nur das will ja keiner! Da hapert es vollständig. In Israel ist die Religion auch die Politik - total fanatisch geprägt!

Für die Westmächte ist Israel doch die Pforte zum arabischen Raum, den sie erobern wollen.

Du schreibst über den Irakkrieg, wie der finanziert wurde. Ja, selbstverständlich wurde der auch mit deutschen Milliarden finanziert.

Die UNO ist ein zahnloser Tiger, aber nach den Wünschen der USA geleitet.

Wenn ich nur sehe, wie die UNO-Truppen überall präsent sind und nur zuschauen, wie die Bevölkerung abgemurkst wird. Sie dürfen nur sich selber verteidigen, sonst nichts! - Von der UNO habe ich mir mal mehr versprochen. Sie sind nur Beobachter!

Der Euphrat ist ebenfalls eine brisante Grenze. - Aber - warum tun sich denn überall diese Krisenherde auf? Weil die Amis überall in den Hornissen Nestern herum stochern müssen, in der Hoffnung, dass sie dann Einlass gewährt bekommen!

Natürlich spüren die Staaten diese Gefahr der Amis und rüsten auf!

Wer eine wirklich Neue Weltordnung schaffen möchte, um den Frieden und Wohlstand aller Menschen zu sichern, der macht das nicht mit kriegerischen Mitteln.

Ich sah mal vor einigen Jahren eine Dokumentation von den Kriegen, in Verbindung mit den Arabern und westlichen Staaten. Was das war und zu welcher Zeit das war, kann ich jetzt nicht mehr sagen. Auf jeden Fall sind die Araber ganz, ganz anders eingestellt, als Westmächte, selbst wenn die mit Waffen weitaus überlegener sind. - Ich möchte das mal mit einer LIST und einem eisernen Willen, ein Handhaben, ohne Rücksicht auf die eigene Person, benennen!

Es ist wirklich so, dass man keinem auch nur einen Augenblick trauen könnte, in Bezug auf kriegerische Ereignisse.

Darum meine ich, dass man mit Kriegen keinen Frieden erreichen kann!

Obama hatte es in der Hand, ein solcher Friedensstifter zu werden. Die Welt hoffte, doch er trat in die Fussstapfen der Bush`s.

Es gibt keinen, der die Welt verbessern könnte und erst recht der Papst nicht!

Herzliche Grüsse

Christel

 


Hallo Christel!

Stimme Deinen Ausführungen voll zu - wie wohl überhaupt kaum jemand etwas dagegen wird einwenden können. Doch bevor ich auf den von mir ins Spiel gebrachten "Führer" näher eingehe, ein Wort zur befürchteten (oder erhofften) Neuen Weltordnung.

In gewissem Sinne stellt die amerikanische Dominanz die Verwirklichung einer Neuen Weltordnung dar. Doch unter einer Neuen Weltordnung würde ich eine Welt mit einem gemeinsamen Ordnungskonzept und mit einer wirklichen Führung verstehen. Was man aber sieht, ist eine Welt unter Führung der USA, die ihre Macht nur noch mühsam mit Hilfe ihrer militärischen Mittel aufrecht erhalten können. Rudi Augstein - Friede seiner Asche - meinte nach dem Irakkrieg von 1990/1991, dass die USA jederzeit in der Lage seien, einen weiteren solchen Krieg zu führen. Er hätte es besser wissen müssen. Denn der Krieg wurde finanziell zum einen von Saudi-Arabien und weiteren Staaten der Region und nicht zuletzt auch von Deutschland getragen. Hätten die USA diese Bürde seinerzeit nicht überwälzen können, wäre es nach dem alliierten Einsatz in Afghanistan zum erneuten Feldzug gegen den Irak 2003 möglicherweise nicht gekommen. Die Belastungen aus der Wirtschafts- und Finanzkrise machen die Finanzierbarkeit der weltweiten amerikanischen Präsenz zusehends unbezahlbar. Das wissen natürlich andere Großmächte wie Russland und China auch. Doch sind diese mit ihren inneren Problemen beschäftigt genug, sind allein aus diesen Gründen für die Übernahme von Verantwortung als erste Großmacht kaum geeignet. Dass die UNO diese Aufgabe nicht übernehmen kann, ist offensichtlich.

Nicht nur der ewige und unerträgliche Palästinakonflikt schreit nach einer Art Weltautorität. Denn dass die USA diesen Konflikt nicht lösen können, wissen wir spätestens seit den fehl geschlagenen Versuchen Bill Clintons. Besonders von palästinensischer Seite ertönt wiederholt der Ruf nach Hilfe aus Europa. Dazu fehlt es den Europäern allerdings an einer einheitlichen Außen- und Sicherheitspolitik. Daran hat auch der Lissabon-Vertrag nicht viel geändert. Doch je länger der Konflikt anhält, um so mehr ist Europa gefordert, die Nachfolge der USA anzutreten, deren Macht sichtbar bröckelt. Das ist vielen Politikern in Europa durchaus bewusst, doch fehlt es zur Zeit noch an einer Persönlichkeit mit den Eigenschaften eines Hasardeurs, möglicherweise unterstützt von Polizei und Militär, mit deren Hilfe die Regierungen einiger weiterer Staaten von gewissen Notwendigkeiten mit dem nötigen Nachdruck überzeugt werden müssen. Das Ziel, eine europäische Regierung mit weitgehender Souveränität in sämtlichen wichtigen Bereichen, kann ohne Einsatz von Gewalt wohl nicht erreicht werden. Die finanzielle Dominanz Deutschlands, die vielen erst in der jetzigen Krise richtig bewusst wird, dürfte als Druckmittel nicht ausreichen.

Die unter dem Druck der Finanzkrise sich geradezu zwangsläufig bildende zentrale Führung Europas wird ihren Einfluss auf Europa und seine Peripherie beschränken müssen. Denn jenseits der Euphrat-Line baut sich eine mächtige Militärallianz auf: Die "Shanghai Group", die bisher zwar kaum in Erscheinung getreten ist, aber den Europäern noch gewaltige Probleme bereiten wird. Mit dem Beistand der USA werden die Europäer im Ernstfall aus mehreren Gründen nicht rechnen können. Und eine politische Weltautorität, wie sie etwa Benedikt XVI. für notwendig hält, wird es vorläufig auch nicht geben.

Welchen Weg Europa gehen wird, hängt nicht zuletzt von der Persönlichkeit des "Führers" ab. Aber man braucht kein besonders guter Kenner der Geschichte zu sein, um eher Schlimmes zu befürchten. Im Grund kann man anderes auch nicht erwarten in einer Welt, in der sich immer mehr Gegensätze auftun, in der die Not Menschen immer mehr verrohen lässt.

 

Grüsse vom Observador

 

 

Geschrieben von christel am 4. Dezember 2010 um 9.39 Uhr

 

Was meinst Du?

Hallo Observador,

was meinst Du mit dem "Führer"? Einen für unser Land - für Europa oder für die Welt?

Jede Person, die sich anstreben wird, hier gerechtere Verhältnisse einzuführen, um zufriedene Bürger zu schaffen, wird durch die Hölle gejagt und den Bürgern so madig gemacht, dass die Pläne zum Scheitern verurteilt sind.

Es gibt hier im Lande Politiker, die diese jetzigen Zustände beenden würden!

Stattdessen klebt das Volk an den Lippen derjenigen, die uns diese Misere beschert haben.

Das Volk ist wirklich mit einer Schafherde vergleichbar.

Etwas hat sich ja in Stuttgart21 ergeben. Nur ein geringer Teil ergab sich aus dem Volk selber. Man darf nicht vergessen, welche Promis und welche Partei da führend war. - Seitdem haben die Grünen ja sehr gute Zuwächse erzielt.

Damit wollte ich nur angeben, dass die Herde Schafe angeführt wurden und die Demonstranten praktisch einen "Freibrief" erhielten: "Jetzt dürft und müsst Ihr demonstrieren!" - Und wo sich viele Schafe versammeln, mischen sich viele andere auch hinzu!

Ich würde meinen, dass es der Beginn des Aufbegehrens war. Es hat unsere Politiker überrascht, sage ich mal. Ob die Demonstranten ohne ihre Leittiere so vorgegangen wären, wage ich zu bezweifeln.

Das mit dem "Führer" oder dem starken Mann entsteht aus der Not des Zeitgeschehens, wenn es nicht mehr voran geht. Man erkennt es doch schon an den ganzen Verschärfungen der Gesetze, an den ganzen Verboten, an den Verhaltensweisen der Justiz, an dem Verbiegen unserer Gesetze, an dem Verlassen demokratischer Zustände, an den Manipulationen der Statistiken, an dem Verschweigen von Fakten durch die Medien und an den Lügen, die uns umgeben!

Die Bürger spüren das schon, aber sie rechnen sich ihre Chancen aus, was ein Aufbegehren bringt. Da fehlen wieder die Leittiere, die ihr Handeln absegnen! - Gut, die Zeiten werden schlechter, aber man kann da nichts dran ändern! So denken die meisten Leute.

Nein, ich glaube auch nicht, dass das Volk selber Reformen mit glücklichem Ausgang für alle schaffen könnte.

Allerdings halte ich es für möglich, wenn das von oben vorgegeben, vorgelebt und allgemein anerzogen würde.

Nur dann müssten entweder die Fernseher aus den Wohnungen verschwinden oder sämtliche Sender änderten ihre Programme.

Ich bin mir dann aber auch nicht mehr sicher, ob die "Heileweltfilme" dann überhaupt noch einer sehen will.

Dem zivilisierten Umgang miteinander für eine kurze Zeit, dem schliesse ich mich an!

Ich möchte aber noch auf einen Punkt hinweisen:

Vielleicht würde sich auch alles normalisieren, wenn die Menschen mehr Freiraum haben. - Leben sie nicht alle recht unnatürlich, auf viel zu engem Raum? - Hier bei uns freut man sich sogar, wenn man einen Nachbarn sieht. Den besucht man gar von Zeit zu Zeit und man hilft sich gegenseitig.

Die Bevölkerungsdichte könnte also auch ein Grund für die jetzigen Zustände sein, dass sich jeder vom anderen abschottet. Und in der Welt bekommt man diese Probleme ohnehin nicht gelöst. Dazu sind die Kulturen viel zu unterschiedlich.

Gruss

Christel

 

 

Illusionen?

Geschrieben von: Observador

Freitag, den 03. Dezember 2010 um 17:53 Uhr

Wenn man aus der Geschichte und der Gegenwart auf einen verbindlichen Zeitplan schließen könnte, der uns Aufschluss darüber gibt, ab welchem Grade von Unzufriedenheit die Gesellschaft einen "Führer" hervorbringt, wäre das natürlich hilfreich. Damit meine ich einen solchen "Retter", der vorgibt, im Wege einer politischen Wende eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen. Sollte allerdings für einen solchen grundlegenden Wechsel tatsächlich ein hoher Prozentsatz an unzufriedenen Bürgern Voraussetzung sein, stünden Deutschland und den Nachbarstaaten schlimme Zeiten bevor.

Nach den Erfahrungen aus der Geschichte halte ich eine wirkliche Reform der Gesellschaft aus innen heraus für ausgeschlossen. Selbst die Reduzierung der Weltbevölkerung auf etwa die Hälfte der gegenwärtig fast sieben Milliarden Menschen durch Kriege, nachfolgende Hungersnöte und Seuchen - diese Vision ist in manchen Foren beliebt - würde, fürchte ich, die Völker höchstens eine gewisse Zeitlang zum Umdenken und zivilisierterem Umgang miteinander bewegen.

Grüsse vom Observador


 

Der Dalai Lama Geschrieben von: christel

Montag, den 22. November 2010 um 14:32 Uhr

 

Hallo Observador,

dass die Oberwichtige und der Hessen-Koch eine Vorliebe für den Dalai-Lama hatten, könnte nicht in erster Linie eine Glaubensrichtung betreffen.

Ich füge gleich mal eine Karte ein, die meine Ansichten unterstützen mag.

Ich verfolge die Geschehnisse schon seit Jahren:  Es geht immer ein wenig mehr nach Osten. Land für Land wird eingenommen oder auch bekämpft.

Alle festen Bündnisse mit Russland wurden gelöst, Jugoslawien zerbröckelte in die Ursprungsländer und für Serbien u. a. Länder benötigte man ein Einschreiten von Truppen.

Die kriegerischen Einsätze begannen ja in der arabischen Region mit dem Irak, weil sich der Diktator Saddam nicht einnehmen liess. In Afghanistan kam es dann zum derben Widerstand, wo zuvor schon die Russen gescheitert waren. Andere Länder der Region konnten jedoch mit Wohltaten überzeugt werden. Von Afghanistan schwappte der Krieg nach Pakistan über. Zunächst mal versehentlich, dann nisteten sich die Amis aber dort ein. Täuschland spendete Pakistan ein U-Boot und die USA sorgten für einen "tauglichen" Ministerpräsidenten.

Aber so ganz wollen die Pakistani nicht spurten. Ob es eine Folge war, kann ich nicht behaupten, aber das Land erlitt eine riesengrosse Überflutungskatastrophe, durch gebrochene Dämme. Ich kann auch nicht behaupten, wer denn die Dämme zerstört hat. Es steht nur fest, dass das ein eigens geschaffener Anlass war.

Pakistan und Indien liegen seit Ewigkeiten im Clinch. Beide Länder besitzen Atombomben. Kürzlich begab sich Obama u. a. nach Indien, die eigentlich dem Westen schon zugetan erscheinen.

Und nun komme ich zu TIBET - zum Dalai Lama. Seit Ewigkeiten haben sich die Dalai Lamas immer auf die Seite geschlagen, wovon sie am besten bedient wurden! Schau auf die Karte, schau, wo Tibet liegt, schau, wo Indien liegt, und vor allen Dingen schau, wo China liegt. Oberhalb von China liegt die Mongolei, die sehr gut von UNS versorgt wird, aber auch von den anderen GEBERLÄNDERN.

Als es um die Olympiade in China ging, hörten wir jeden Tag, wie schlecht die Tibeter von den Chinesen behandelt würden. Als die Fackel um die Welt getragen wurde, gab es angeblich in der ganzen Welt Aufstände gegen China. Der Dalai Lama wurde durch alle Fernsehsender gereicht. Man berichtete von blutigen Aufständen in Tibet. Also, die Chinesen wurden überall nur noch negativ dargestellt. - Es kam auch zu einer teilweisen Überflutung des Landes. Ich sah damals einen guten Bericht von Peter Scholl-Latour und Jürgen Todenhöfer, die beide Tibet besucht hatten. Sie nannten völlig andere Tatsachen.

Ich sah auch ein Video über den Dalai Lama, der überhaupt nicht so fromm handelte, wie es überall verkündet wurde. Ganz das Gegenteil war der Fall. Ich meine in Erinnerung zu haben, dass es von 1997 stammte. Ich denke, dass es nur um die Chinesen geht, dass man sich denen nähern will, irgendwann und vielleicht möchte man die Chinesen auch einkreisen.

Es folgte dann die Überschwemmungskatastrophe von BURMA. Sofort standen die Amis mit Hilfslieferungen vor der Tür, um Hilfe zu leisten. Die Oberwichtige sagte sogar öffentlich, dass man einfach in das Land einfallen müsste, wenn es die Regierung nicht zuliesse. Dem folgte allerdings nichts mehr. China kümmerte sich und erhielt auch Öl von BURMA.

Bis zur Olympiade hatten die Chenesen alles super im Griff. Ich denke, dass die Amis die Gunst der Stunde nutzen wollten, um freien Eintritt zu bekommen.

Das meine ich auf den Bezug zu der Oberwichtigen und dem Dalai Lama, dass das religionsunabhängig ist.

Schöne Grüsse

Christel

 

Die Lehren der Geschichte... Geschrieben von: Observador

Sonntag, den 21. November 2010 um 11:51 Uhr

 

Wenn sich der gegenwärtige Auflösungsprozess der Gesellschaft weiter fortsetzt - meines Erachtens wird er sich eher noch beschleunigen -, die Unzufriedenheit besonders der deutschen Bevölkerung wegen des Einstehenmüssens für den üppigen Lebensstil anderer europäischer Völker den Siedepunkt erreicht, ist das das Fanal für einen abrupten Wechsel der Regierungen der wichtigsten Staaten Europas. Tatsächlich bringt dies nur eine Verschwörung zustande. Warum sollte aber eine solche unwahrscheinlich sein?

Eine gewisse Klientel hat sich während den vergangenen zwei Dekaden einige Räusche gegönnt, deren Kosten nun den Völkern aufgebürdet werden. De Geschichte zeigt, dass wenn die Verhältnisse eines Gemeinwesens einen gewissen Zustand erreicht hatten, neue Führer mit neuen Leitideen auf die Weltbühne traten. Ich glaube der Historiker Jacob Burckhardt war es, der das so oder so ähnlich gesagt hat. Leider lehrt uns die Geschichte auch , dass auch die neuen Machthaber schnell korrupt wurden, die Lage sich im Vergleich zur vorigen Situation eher noch verschlimmerte.

Es gibt leider keine Skala, an der abzulesen wäre, welche Indizien den finalen Zustand einer Gesellschaft anzeigen. Jedenfalls liegt westlichen Politiker zur Zeit viel daran, ihren Völkern das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Nach dem Debakel um Südossetien im Jahre 2008 scheint dies besonders wichtig zu sein. Ob die Absicht der NATO-Führung, Russland in ein Gesamtkonzept einzubinden, mehr Unruhe schafft als Sicherheit, wird sich wahrscheinlich in nicht ferner Zukunft zeigen.

Grüsse vom Observador

 

Auflösungsprozesse!!!! Geschrieben von: christel

Montag, den 22. November 2010 um 12:05 Uhr

 

Hallo Observador,

ich habe neulich mal für mich alleine nachgedacht und kam zu dem Ergebnis, dass sich die von Dir genannten Auflösungsprozesse doch in allen Richtungen abzeichnen.

Beginnend mal mit den Politikern, die uns zur derzeit Verfügung stehen. Sie verwalten nur noch die eigenen Interessen.

Schaut, welche Rolle die Kirchen noch spielen! Sie haben an Überzeugung verloren, unabhängig jetzt von den bösen Ereignissen, die bekannt wurden.

Nimm die Pharmaindustrie, die Lebensmittelbranche. Sie produzieren und leisten unter dem Siegel der Eigenverantwortung sehr, sehr fragliche Ergebnisse.

Nimm die Tiere, die für die Ernährung der Menschen gehalten und geschlachtet werden. Man darf doch keinen Blick hinter die Kulissen wagen, was da für ein Schindluder mit den Viechern betrieben wird. Es gibt keine Achtung mehr vor einem Lebewesen. Ich will das auch nicht im Detail beschreiben. Es ist bekannt, dass der Tod (wenn sie überhaupt tot sind, bevor sie geschlachtet werden) oft eine Erlösung für die armen Tiere ist.

Schau auf die Kinder, welches elende Leben sie z. T. führen müssen. Das alles treibt mir Tränen in die Augen.

Lieber Observador, es muss sich etwas ändern und zwar ganz gewaltig. So kann es nicht mehr weitergehen. Der Trend geht in eine völlig falsche Richtung.

Wir sind von korrupten Machthabern umzingelt, die sich ihrerseits wieder anderen Mächten beugen müssen ..................... auf den Weg in den Abgrund.

Übrigens NATO und Russland. Es scheint sich eine Einigung anzubahnen. Allerdings wollen die Russen nicht unter das Mäntelchen der Amis schlüpfen, sondern ein gleichberechtigter Partner sein!

Nicht mehr wie Recht, würde ich meinen. Ich hörte, wie gesagt wurde, dass die Russen ihre Erfahrungen mit in Afghanistan einbringen sollten! - Da steckt mehr hinter, möchte ich meinen.

 

Ich danke Dir für Deinen Kommentar und sende schöne Grüsse an alle Leser

Christel

 

Das Ziel eine Weltautorität?


Freitag, den 19. November 2010 um 19:19 Uhr

 

Von einer Verschwörung gehe ich, liebe Christel, auch nicht aus. Aber die Regierungen wären blauäugig, würden sie nicht das Gebaren von CERN im Auge behalten wollen. Die Materie ist ja keineswegs vollständig erforscht, das so genannte Standardmodell reicht zur Erklärung gewisser Phänomen nicht aus.

Ich kenne nun nicht die Hierarchie des Wissenschaftsbetriebs von CERN. Aber sollten die Vertreter des einen oder anderen Teilnehmerstaates eine für militärische Zwecke besonders geeignete Entdeckung machen, werden diese nicht unbedingt die übrigen Wissenschaftler an ihre Wissen teilhaben lassen. Kurzum: Trotz Teamwork ist ein Sonderweg des einen oder anderen Staates nicht auszuschließen.

In der Weltgeschichte gab es einige Male Köpfe, die sich die Weltherrschaft zum Ziel setzten. In jüngerer Zeit waren dies Napoleon Bonaparte, Joseph Stalin und Adolf Hitler. Und so gewiss wie ich hier schreibe, existiert auch in unseren Tagen eine Persönlichkeit, die nur auf ihren Auftritt wartet. In seiner Enzyklika CARITAS IN VERITATE (lfd. Nr. 67) unterstützt Benedikts XVI. den Gedanken an eine politische Weltautorität. Eine überlegene Waffe würde dessen Weg zur Weltherrschaft ebnen. Und mit einer auf die heutige Zeit zugeschnittenen Ideologie würde er Zugang zu den Massen haben.

Grüsse vom Observador

 


Antimaterie


Geschrieben von: christel

Freitag, den 19. November 2010 um 18:20 Uhr

Lieber Observador,

ich gestehe, dass ich schon etwas von CERN gelesen habe, dennoch schweifen meine Gedanken im Dunklen. - Eine Antimaterie gegen ENERGIE? Ja, man kann sich zuerst nichts gross darunter vorstellen, bis man dann solche elenden Ergebnisse sieht.

Was meinst Du, was im Ernstfall alles als Kriegsmaterial angewandt wird?

Mir schwirrt schon immer Haarp im Kopf, welche Ausmasse dadurch entstehen können. Und ich würde es nicht ausschliessen, dass diese Technik auch schon mehrfach angewandt wurde. Ich beteilige mich allerdings nicht so gerne an eventuellen Verschwörungstheorien. Dazu bin ich eigentlich auch zu unwissend.

Noch zu keiner Zeit hat man bei Kriegsvorhaben die Schädigung von Menschen gescheut. Ganz das Gegenteil ist der Fall. Man geht rücksichtslos vor, ungeachtet vieler Menschenopfer. - Es ist so wie mit der Atombombe. - Diejenigen, die solch ein Teufelszeug erfinden, sind ja nicht die Leute, die es dann auf die Menschheit anwenden.

Und Soldaten handeln auf Befehl - sie müssen! - Ich bin mir allerdings auch nicht sicher, ob die Soldaten immer genau unterrichtet werden, was sie da anrichten!

Tatsache ist:

Vielen Dank für Deinen Kommentar und ganz herzliche Grüsse

Christel

 

Habe mich falsch ausgedrückt


Geschrieben von: christel

Samstag, den 20. November 2010 um 15:42 Uhr

 

Hallo Observador,

ich habe keineswegs gemeint, dass es sich hier um Verschwörungstheorien handelt, sondern meinte, dass ich von solchen Techniken nichts kenne, um das beurteilen zu können. Ich wollte es als Beispiel erwähnt haben, dass ich mich auch nicht unbedingt an Verschwörungstheorien beteilige, obwohl selbst da oft was draqn ist.

Ja, um die Weltherrschaft geht es, wie sie auch von Hitler in Angriff genommen wurde.

Es ist klar, wer solche CERN (!!) Waffen oder andere besitzt, um andere Länder in die Knie zu zwingen, der tut es auch. Vielleicht habe ich jetzt etwas falsch verstanden, aber der Boss der Katholiken würde wohl gerne das Christentum weltweit in Umlauf bringen, nur die Gläubigen wenden sich mehr und mehr ab. Der Trend ist da.

Mir ist allerdings auch aufgefallen, dass von den Politikern mehr und mehr der christliche und der jüdische Glaube erwähnt wird, was viele Jahre überhaupt nicht mehr der Fall war. Dass Religionen und Politik gemeinsame Sache machen, das ist mir mehr als klar.

Auf jeden Fall geht es um die Weltherrschaft - DIE NEUE WELTORDNUNG - Ich denke, dass es bei dem Versuch bleiben wird. Selbst mit Kriegen werden sie keine Einigkeit zwischen allen Ländern erreichen. - Es klappt ja nicht einmal innerhalb der EU.

Herzlichen Dank für Deinen Kommentar und schöne Grüsse

Interessante Aspekte


Geschrieben von: christel Sonntag, den 21. November 2010 um 09:19 Uhr

Hallo Observador,

das finde ich immer so klasse an einem Gedankenaustausch. Ich kann sehr oft so kleine Lücken schliessen, die bei mir bezüglich einiger Gedankengänge vorhanden sind. Oftmals erhalte ich auch neue Hinweise für meine Denkstrukturen.

Wie ich über alles denke, muss nicht richtig sein, aber ich habe zumindest ein ganz gutes Gespür für Situationen, die mich stark interessieren. Das ist ja auch schon etwas.

Weisst Du, ich mache mir oft Gedanken über das Nichtgesagte in den Reden der Politiker, sowie bei den Texten der Aussagen, was zwischen den Zeilen steht oder eine Folge von allem sein wird. Es werden sehr oft solche kleinen Spitzen ausgesprochen, dem man kaum Bedeutung beimessen kann und doch sind solche Aussagen "SIGNALE".

Es ist wirklich interessant, dass der christliche und jüdische Glaube in den letzten Jahren öfter mal wie zufällig erwähnt und im Gegensatz dazu der Islam in ein schlechtes Licht gerückt wurde. Man sprach zwar immer von den bösen "Islamisten", obwohl bekannt ist, dass das Volk das kaum unterscheidet. Es handelt sich um eine versteckte Hetze.

Wem nutzt es? - Brauche ich nicht erwähnen, denn das sollte klar sein. Mir geht jetzt noch so viel durch den Kopf, durch neue Anregungen. Aber das an anderer Stelle.

Einen schönen Sonntag

Christel

 

Eine neue Ideologie als gesellschaftliche Grundlage?

Geschrieben von: Observador

Samstag, den 20. November 2010 um 19:06 Uhr

 

Nein, nein, Christel, Du hast Dich keineswegs falsch ausgedrückt. Und selbst wenn Du meine Andeutung im Hinblick auf eine mögliche, vom CERN-Projekt ausgehende Gefahr als Verschwörungsgedanken gewertet hättest, wäre dies durchaus verständlich. Im Übrigen bin ich wie Du der Meinung, dass an so genannten Verschwörungstheorien oft ‘was dran ist. In Wirklichkeit besteht die Gesellschaft Großteils aus verschworenen Gruppen, wenn auch nicht gerade im strafrechtlichen Sinne.

Nehmen wir als Beispiel mal gewisse Banken, die ihren Kunden die Anlage ihres Geldes in Steuerparadiesen empfehlen. Haben sich solche Banken einschließlich ihrer Kunden nicht gegen die Allgemeinheit verschworen, um sich auf deren Kosten zu bereichern? Ähnliches gilt für Regierungen, große und kleine Unternehmen, Kirchen und sonstige religiöse Gemeinschaften, die fast alle einiges vor der Öffentlichkeit zu verbergen haben. Auf die im Zusammenhang mit Verschwörungstheorien üblicherweise genannten Organisationen möchte ich nicht weiter eingehen.

Deine Beobachtung, dass Politiker mehr als in der jüngeren Vergangenheit Bezug auf die eine oder andere Religion nehmen, ist zutreffend. Auch Frau Merkel hat auf dem Parteitag der CDU die christliche Überzeugung als einigendes Band genannt. Doch das nimmt ihr kaum jemand ab. Die hat’s eher mit dem Dalai Lama. Wie auch der Koch.

Was aber die Zukunft der Kirchen betrifft, sehe ich das eher so wie die F.A.Z., die Anfang der neunziger Jahre der Katholischen Kirche keine lange Frist mehr gab. Daran sind aber nicht die öffentlich gewordenen Missbrauchsfälle schuld. Nein, die Ursache für ihren Niedergang liegt im Verlust der Glaubwürdigkeit ihrer Lehre. Aus mehreren Gründen ist in den Völkern nun eine Leere entstanden, die - da bin ich mir sicher - mit einer neuen Ideologie ausgefüllt werden wird. Die Vertreter dieser neuen Ideologie werden aber eine Konkurrenz etwa durch die Katholische Kirche nicht dulden. Auch Adolf Hitler hatte übrigens aus dem selben Grunde erwogen, die Katholische Kirche zu verbieten. Damals kam sie nochmal glimpflich davon. Ein letztes Mal.

Doch eines halte ich für möglich: Dass sich die Katholische Kirche noch vor ihrem endgültigen Machtverlust an der Einsetzung der besagten Weltautorität - vermutlich aber nur einer übergeordneten europäischen Autorität - beteiligt.

 

 

Lösungen - aber wie?

Wie könnte eine Verschärfung der Wirtschaftskrise abgewendet werden? Natürlich mit einem über einen längeren Zeitraum anhaltenden Wachstum der Weltwirtschaft. Doch wie soll dieses zustande kommen, nachdem große staatliche Konjunkturprogramme zwar in China der Entwicklung einen Impuls gegeben hatten, nicht aber in den meisten übrigen Volkswirtschaften. Das ist im Grunde nicht weiter verwunderlich, wenn man sich die Reaktion der Finanzmärkte nach Auflegen staatlicher Konjunkturhilfen vor Augen führt: Schon Stunden oder Tage zuvor ziehen die Aktienkurse in Erwartung "frischen Geldes" spürbar an. Das heißt, das eigentlich für den Produktionsbereich und als zusätzlich Kaufkraft gedachte Geld fließt dahin, wo bereits vieles ist. Dass trotz Finanzkrise Banken und Privatpersonen nach wie vor über ungeheure Mengen an Geld verfügen, sieht man am Börsengang von GM, bei dem die emittierten Aktien im Gesamtwert von ca. 18 Milliarden Dollar mehrfach überzeichnet waren.

Wenn einige Staaten wie Deutschland mit Exporten wirtschaftliches Wachstum erreichen, geht das zu Lasten anderer Volkswirtschaften. Zunehmder Unmut bei den übrigen Mitgliedsländer der Europäischen Union macht sich längst breit. Aber auch dieses Problem ließe sich lösen. Allerdings sind die Schuldigen auf dem Ohr taub, in das ihnen die französische Finanzministerin den geeigneten Vorschlag gesprochen hatte. Die Regel, wonach die Gesellschaft zufrieden mit ihrem Gemeinwesen ist, wenn der Arbeiter den gerechten Lohn erhält, ist Jahrtausende alt - und eben so lange schon wird gegen diese fundamentale Regel verstoßen.

Man hat dem amerikanischen Finanzminister vorgeworfen, die Umsetzung seines Vorschlag der Begrenzung der Ausfuhren exportstarker Länder, zu denen nicht zuletzt Deutschland zählt, käme einer globalen Planwirtschaft gleich. Sicher hat damit der Kommentator der F.A.Z. Recht. Aber m.E. führt daran eh kein Weg an gewissen Eingriffen in die Marktwirtschaft vorbei. Im Übrigen würde Deutschland als Ganzes von einer solchen Beschränkung profitieren. Wahrscheinlich würde sich Hartz IV erübrigen.

Hartz IV darf niemals Dauerlösung sein. Die Bezieher mit einer "Erhöhung" der Sätze um 5 Euro abzuspeisen, verletzt die Würde dieser Menschen. Während man zum Schutz des Geldes der Anleger mit mehreren hundert Milliarden Euro bürgt, verweigert man den Bedürftigsten im Volk das Recht auf ein Leben in Würde. 50 Euro statt 5 Euro mehr pro Monat würden der Gesellschaft etwas mehr als drei Milliarden Euro/ Jahr kosten.

 

Grüsse vom Observador

 

 

 

 

CERN

 

 

Berichten mehrerer Zeitungen zufolge gelang es CERN-Wissenschaftlern, größere Mengen Antimaterie zu erzeugen. Wird Antimaterie mit "gewöhnlicher" Materie zusammengebracht, vernichten sich beide gegenseitig. Von dem Prozess übrig bleibt nur Energie. Das jedenfalls sagen die Berichte.

Nun glaube ich nicht, dass die Herstellung so großer Mengen an Antimaterie gelingen wird, um für den Bestand der Erde eine Gefahr darzustellen. Doch die große Zahl an Staaten, die ihre Wissenschaftler an den CERN-Versuchen teilnehmen lassen, oder zumindest Beobachter dafür freistellen, zeigt das Misstrauen gegen CERN. Klar schiebt man wissenschaftliches Interesse vor. Immerhin könnte man bei den Versuchen auf bisher unbekannte Eigenschaften der Materie stoßen, die im Kriegsfalle als Waffe genutzt werden könnten. Wäre die völlige Vernichtung des Gegners z.B. mit Antimaterie möglich, gäbe eine derartige Waffe einem Aggressor einen nicht zu überschätzenden Vorteil in die Hand. Besonders dann, wenn beim Einsatz dieser Waffe ausschließlich die militärische Ausrüstung des Gegner vernichtet, nicht aber dessen Territorium verseucht wird.

 

 

http://www.faz.net/s/Rub163D8A6908014952B0FB3DB178F372D4/Doc~E8C956659AEED421590F99DAAC32E7ACD~ATpl~Ecommon~Scontent.html

 

http://www.welt.de/wissenschaft/article11017561/Erstmals-Antimaterie-in-die-Falle-gegangen.html

 

 

 


 

 

 

Der folgende Artikel bezieht sich auf ein Interview zwischen Frank Meyer und Prof. Hankel

http://frank-meyer.eu/blog/index.php?p=2312&more=1&c=1&tb=1&pb=1

 

geschrieben von Observador am 15. 11. 2010

 

Vielen Dank für die Übermittlung des Interviews mit Prof. Hankel. Habe früher schon in seinen Büchern gelesen. Er hat sich übrigens ein- oder zweimal mit einer Mail u.a. auch an mich gewandt mit der Bitte, an einem Votum gegen den Euro-Schutzschirm teilzunehmen.

 

Der Interviewer stellt Prof. Hankel die Frage, was er die nächsten Jahre erwarte. Meiner Meinung nach verkürzt sich die Frist aber auf Monate. Die Schuldenlast einiger europäischer Staaten (von den USA nicht zu reden) steigt schnell, weil die Regierungen nicht oder nur zögerlich die nötigen Einschnitte durchsetzen können. Das aber macht die Geldgeber, in erster Linie deutsche Banken, noch misstrauischer und zurückhaltender bei der Vergabe neuer Kredite bzw. beim Kauf von Anleihen der hoch verschuldeten Länder.

 

Wahrscheinlich wird das Verfassungsgericht den Rettungsschirm zwar rügen, aber nicht als verfassungswidrig verwerfen. Es ist überhaupt die Frage, ob die Einheitswährung aufgegeben wird. Vermutlich wird man des Mythos “Europa” wegen den Euro weiter behalten, aber die Währungsunion mit einer politischen Union zu stabilisieren versuchen. Diese politische Union wird weniger Staaten zählen als die derzeitige EU (einige Europa-Politiker wie Jean-Claude Juncker sehen das auch so), wird nicht nur Wirtschaft und Währung vereinheitlichen, sondern auch Außen- und Verteidigungspolitik. Da der Druck in diese Richtung stetig stärker wird, könnten diese enormen Änderungen in kürzester Zeit Wirklichkeit werden. Gut heißen kann man diese Entwicklung im Grunde nicht. Denn es liegt auf der Hand, was eine mächtige europäische Regierung, an die die Souveränität der Einzelstaaten nahezu vollständig übertragen wird, anrichten kann. Die USA, Russland, China und Japan werden sich jedenfalls noch wundern. Prof. Hankel liegt übrigens mit seinem Verdacht wohl richtig, “dass die Kommission so etwas anstrebt wie das Politbüro Europas zu sein.”

 

Bisher ist es nicht zuletzt der deutschen Regierung unter unglaublichem propagandistischen Einsatz gelungen, dem Bürger die sich im Hintergrund aufbäumende Katastrophe zu verheimlichen. Man muss aber fairerweise einräumen, dass die derzeitigen Entscheidungsträger die drohende Dramatik überhaupt nicht abschätzen können.

 

Prof. Hankel sieht im Zusammenbruch des derzeitigen Systems die Chance eines Neubeginns zu Besseren. Doch zwischen diesen Zeiten liegt für viele Menschen die eigentliche Gefahr für Leib und Leben.

 

Wünsche Dir noch einen schönen Abend.

 

Beste Grüsse

 

 

Merkels "Erfolg" in Seoul...

 

Die Tatsache, dass sich Deutschland zu einer ökonomischen Kampfmaschine entwickelt, wäre für sich genommen nicht negativ zu bewerten, hätte die gestiegene wirtschaftliche Effizienz nicht auch eine bedenkliche Außenwirkung. Denn offensichtlich sticht Deutschland mit seiner Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten anderer Exportländer aus. Man spricht in den Medien deshalb bereits von aufkommendem Neid auf Deutschland. Das von Wolfgang Schäuble eigentlich als Beschwichtigung gedachte Argument, dass sich die außenwirtschaftlichen Gewichte tendenziell in Richtung Balance bewegen, nimmt man den europäischen Wirtschaftsraum als Bezugsrahmen, bestätigt im Grunde die ökonomische Dominanz der deutschen Volkswirtschaft auch im Verhältnis zu anderen EU-Ländern. Danach ist nämlich für die EU-Handelsbilanz-Überschüsse gegenüber Drittländern in erster Linie die deutsche Exportwirtschaft verantwortlich.

Frau Merkel habe sich in Seoul gegenüber dem amerikanischen Präsidenten durchgesetzt, tönt es fast einhellig in die Medien. Doch gab es aber auch kritische Stimmen, die Merkels "Erfolg" relativierten. Andererseits wissen wir nicht genau, was da abgesprochen wurde. Denn dass man auf die USA Druck ausgeübt könnte ähnlich wie auf Griechenland nach Bekanntwerden von dessen Haushaltsproblemen, kann im Ernst niemand erwarten.

Wenn sich Merkel gegen Obama tatsächlich durchgesetzt hätte, müssten die deutschen Anleger alarmiert sein, die mit ungeheuren Summen in den USA engagiert sind. Denn im Ernstfall sind zumindest Teile ihrer möglicherweise in die Billionen gehenden Investitionen verloren. Werden kleine Länder wie Griechenland oder Irland zahlungsunfähig, haben die Schuldnerländer ein Problem; kommt dagegen der Welt größte Volkswirtschaft in Zahlungsschwierigkeiten, haben die Gläubiger ein Problem.

Man lobt die weltweite Kooperation unter den Wirtschaftsräumen während der Weltwirtschaftskrise, die man nun am Ende wähnt. Doch ist diese keineswegs am Ende, den nun geht es um die Bezahlung der teueren Dämpfungsmaßnahmen. Und für andere Länder einzustehen, wird sich jeder Staat zweimal überlegen. Die deutschen Banken werden nicht widerspruchslos ihre Auslandsanleihen abschreiben.

 

Grüsse vom Observador

 

Montag, den 15. November 2010 - geschrieben von Christel

Hallo Observador,

ich antworte Dir einfach mal in einer anderen Farbe, damit das besser auseinander halten kann.

Ich habe sei einigen Jahren den Eindruck, dass die Regierungs-Verantwortlichen das eigentliche Ziel ihrer Politik überhaupt nicht kennen. Sie lassen alles treiben.

Man öffnete irgendwann alle Schleusen und liess dem ganzen Geschehen freien Lauf - komme was wolle!

Bezeichnend ist die Tatsache, dass die Kapitalmärkte das Ruder übernommen haben. Das geht in einer rücksichtslosen Art und Weise einher, die erschreckend ist. - Es wird gekauft, wieder abgestossen, die Preise werden drastisch erhöht, ohne Rücksicht auf Verluste der Bevölkerung - ihrer Kundschaft.

Es wird gelogen und mit Falschbehauptungen belegt - Kunden müssen normalerweise jeden Vertrag, den sie eingehen, egal, um was es sich handelt, einem Rechtsanwalt zur Begutachtung vorlegen. Ja, man braucht schon keine Unterschrift unter einen Vertrag zu setzen, ein Telefonat reicht schon aus, um übers Ohr gehauen worden zu sein.

Man kann jeden Bereich hierbei anführen. Arzneimittelkontrolle? - Lebensmittelkontrolle? - Verbraucherschutz?

Man hat das alles so geschaffen, dass sich alle ungehemmt austoben können. - Selbstverständlich ist der Verbraucher der Dumme. Und wer auch immer versucht, sich ein Recht zu verschaffen, der sollte sich lieber das Geld sparen. Ein Recht gibt es nur noch theoretisch.

Das hat uns die EU eingebrockt. - Allerdings hat die EU ja den Wahn, die grösste Wirtschaftsmacht zu werden. Sie wird von den ganzen Lobbyisten gelenkt, für eigene Interessen. - Allerdings geht es ja um die Weltwirtschaft.

Ich habe den Eindruck, dass die EU - vor allen Dingen Deutschland - Gelder ausgibt und die anschliessend die Staaten ins Genick packt, dass man nach ihren Spielregeln tanzen muss. - Ja, das hat den Unmut einiger hervorgerufen.

Und die Länder, die jetzt einen Exportüberschuss haben, die sollen nach oben begrenzt werden? - Ich glaube nicht, dass sich die Länder daran halten. - Allerdings gab es doch auch innerhalb der EU schon Theater und man wollte Deutschland verpflichten, die in Not geratenen Länder alleine zu unterstützen.

Aber noch eines möchte ich erwähnen:

Mir fiel die Arroganz auf, mit der man innerhalb der EU vorgeht. - In einer echten Gemeinschaft darf es so etwas nicht geben. Es gibt rücksichtslose Handlungsweisen, obwohl es in der EU 27 Staaten, mit völlig unterschiedlichen Kulturen und geschichtlichen Ereignissen gibt.

Irgendwie ist alles nur noch auf WIRTSCHAFT geprägt. Die einzelnen Menschen gehen dabei völlig unter. - Das scheint mir auch das Ziel zu sein. Nicht umsonst wurden die Hartz-Gesetze geschaffen und die Bürger durch viele Verbote entrechtet. - Man erkennt, dass eine Schwäche der Bürger und Arbeitnehmer die Stärke der Politiker und der Unternehmen ist.

Ich erwähne jetzt nur das Recht, das mal ein Recht war: "Im Namen des Volkes". Heute sollte es heissen: "Im Namen der Wirtschaft". - Entlassung einer Arbeitnehmerin nach 31 Jahren, wegen Unterschlagung von 2 Pfandbons - aber Freispruch für Millionenbetrüger! - 50 Sozialstunden Strafe, für ein Brötchendieb von 85 Cent (Hartz4) - die Leute, die aber Banken durch Zockereien in den Ruin getrieben haben, Leute, die die Altersversorgung von anderen verzockt haben, die bekommen auch noch Millionen-Abfindungen!

 


Die Europäische Union nach Seoul...


Geschrieben von: Observador Sonntag, den 14. November 2010 um 11:28 Uhr

Die meisten Völker Europas standen der Entwicklung zur jetzigen Europäischen Union seit den Römischen Verträgen vom Jahre 1957 mit einer gewissen Interesselosigkeit gegenüber. Es ist den meisten Bürgern auch heute noch nicht klar - es scheint, auch vielen Mitgliedern der nationalen Parlamente nicht -, welcher Art politisches Gebilde am Ende stehen soll. Klar war indes von Anfang an, dass mit dem Zusammenschluss der im Charakter doch recht verschiedenen Völker etwas nach menschlichen Ermessen Unmögliches erreicht werden soll. Da sich die Europäische Union positiv höchstens bei der Aufhebung der nationalen Grenzen bemerkbar machte - mit der Standard-Banane oder dem Verbot herkömmlicher 100 Watt-Glühlampen machte sie sich keine Freunde -, hat sie ständig das Bedürfnis nach Selbstbestätigung.

 

Doch die Zeiten werden sich schnell zugunsten einer geradezu als notwendig erscheinenden Europäischen Union - möglicherweise nicht in der derzeitigen Zusammensetzung - ändern. Ein weiterer Meilenstein in diese Richtung könnte das G 20-Treffen in Seoul gewesen sein. Holger Steltzner deutet in der gestrigen Ausgabe der "Frankfurter Allgemeinen" die Konsequenzen für die Weltwirtschaft an, falls sich die Teilnehmer auf das Begehren des amerikanischen Präsidenten einlassen würde, für Exporte gewisser Überschussländer wie China, Japan oder Deutschland Obergrenzen festzulegen. Holger Steltzner: "Zu Ende gedacht wäre das der Einstieg in die globale Planwirtschaft." Das wäre wahrscheinlich die vernünftigere Lösung. Jedenfalls könnte mit einem zwischen den großen Volkswirtschaften abgestimmten Verhalten größere politische Verwerfungen hinausgezögert werden. Denn der Glaube an eine dauernde Solidarität unter den maßgeblichen Mächten ist nicht realistisch.

Es wird vielmehr zwischen zwei Optionen gewählt werden müssen: Entweder die NAFTA und die EU bilden zusammen eine Wirtschafts- und Währungsunion - mit nachteiligen Folgen für die Volkswirtschaften der EU-Länder - oder aber Europa präsentiert sich wie zur Zeit des Römischen Reiches als eine Einheit. Nach meiner festen Überzeugung wird das Letztere eintreten. Dafür wird Deutschland mit seiner Finanzmacht sorgen. Was es mit Kriegen nicht erreichte, wird ihm nicht zuletzt mit Hilfe von Hartz IV und "Leichtlöhnern" gelingen.

 

 

 

 

Abriss

 

Religion ist nicht nur eine innerweltliche Angelegenheit. Das spürten besonders jene, die in Konflikt mit den Glaubenslehren der Kirche gerieten. Und das begann nicht erst mit der Inquisition. Wer sich in der Kirchengeschichte auskennt, weiß um die sehr früh einsetzende Verfolgung von "Häretikern".  Als Kaiser Konstantin der Große das Christentum als Religion anerkannte, witterte die Kirche Morgenluft. In öffentlichen Huldigungen besonders hervor getan hat sich insbesondere der Kirchenvater Eusebius, der sich in gerade unterwürfiger Weise Konstantin andiente. Die Grenzen zwischen staatlicher und religiöser Macht verschwammen nach und nach. Das Zusammenwirken zwischen staatlicher und kirchlicher Macht erfuhr einen Höhepunkt, als Karl der Große im Jahre 800 von Papst Leo III. zum Kaiser gekrönt wurde. Die Kooperation beider Mächte ging so weit, dass von staatlichen Institutionen verhängte Strafen von der Kirche vollzogen wurden - nicht umgekehrt.

 

 

 

Die Zwangstaufen der durch Karl besiegten sächsischen Fürsten glichen mehr einem Waterboarding denn einer religiösen Zeremonie. Dass die Römische Kirche in der Folgezeit immer mehr zur dominierenden Macht in Europa wurde, wissen die meisten aus dem Geschichtsunterricht. Wie aber alle Machtgebilde, missbrauchte auch die Kirche ihre Macht immer mehr zum Nachteil breiter Volksschichten. An der allgemeinen Unzufriedenheit über kirchlichen Zwangsabgaben, unter denen besonders Kleinbauern zu leiden hatten, konnten Luther und die Anführer der Bauernkriege 1524/ 1525 anknüpfen. Im Dreißigjährigen Krieg ging es zwar mehr um die Vorherrschaft in Europa, aber treibende Kräfte waren die unterschiedlichen Glaubensrichtungen, ohne die der Krieg wohl kaum derart eskaliert wäre.

 

 

 

Zwar verringerte sich die politische Macht der Kirchen während den folgenden Jahrhunderten. Doch machte sich ihr Einfluss auf die Politik noch in jüngerer Zeit etwa bei der Solidarnosc-Bewegung und als Vorbereiterin der Wende in Ostdeutschland bemerkbar. Und selbst nach den Missbrauchskandalen halten immer noch viele der Katholischen Kirche die Treue.

 

Im Hinblick auf die im Bezugsartikel beschrieben Auswüchse stellt sich natürlich die Frage, ob die Katholische Kirche legitime Nachfolgerin der Urgemeinde ist. Obwohl der die Gesellschaft stabilisierende Charakter der Kirche nicht in Abrede gestellt werden soll, muss auf die Blutspur verwiesen werden, die sie in fast allen Teilen der Welt hinterließ. Auch wenn man gerne auf das übliche menschliche Versagen verweist: Ein solches Verhalten ist durch die Schriften des Neuen Testaments keinesfalls gedeckt. Es war entweder die deutsche Zeitschrift "Natur"oder "GEO" die vor einer ganzen Reihe von Jahren schrieb, dass schon siebenhundert Jahre vor dem Christentum der Vatikan mit seinen Mysterienkulten existierte. Das deckt sich gut mit Alexander Hislops Ausführungen in seinem Buch "The Two Babylons".

 

Die Zukunft der Kirche? Vor etwa 18 Jahren prophezeite die Frankfurter Allgemeine Zeitung der Katholischen Kirche ein baldiges Ende. Das sehe ich auch so. Doch der Übergang zu einer "neuen Religion" wird sich dramatisch gestalten. Denn ein Bedürfnis nach Mysterien existiert in den europäischen Völkern nach wie vor. Es wird vielmehr zusehends stärker als Folge des unbefriedigenden von den Naturwissenschaften unterstützten Weltbildes. Hinzu kommt, dass allen Modernisierungsversuchen zum Trotz, die Kirchen mit ihren Traditionen die Massen nicht mehr erreichen. Kürzlich war ich zur kirchlichen Feier einer Goldenen Hochzeit und einer Hochzeit geladen. Die Geistlichen versuchten Volksnähe zu demonstrieren, in dem sie Predigt und andere Vorträge vorwiegend in Dialekt hielten. Meiner Meinung nach vergebliche Mühe. Die Kirchen sind am Ende.

 

Grüsse vom Observador

 

 

 

 

 

 

geschrieben am 15. 10. 2010

 

Folgender Beitrag geht zwar nicht speziell auf die Bankenkrise ein, hat aber indirekt damit zu tun:

Es ist nicht immer erkennbar, welche Absichten hinter widersprüchlichen Angaben zur wirtschaftlichen Lage stehen. Da gibt es Zahlen über steigende Exporte, dann auch wieder über eine sich "abkühlende" Konjunktur. Dass hinter den Widersprüchen ausschließlich mangelnde fachliche Kompetenz der Journalisten steht, ist kaum glaubhaft. Gewiss kann man in Bezug auf negative Angaben zur wirtschaftlichen Entwicklung die Industrie vermuten, besonder kurz vor oder zur Zeit laufender Lohnverhandlungen. Der Regierung wiederum liegt an schönen Konjunkturbilder. Dass aber insgesamt der Zeiger seit vielen Jahren stets nach unten gerichtet ist, wissen sowohl Politiker wie Vertreter der Wirtschaft. Und es gibt keinen Grund zur Annahme, dass sich das ändern könnte.

Als es im Jahre 1998 an den Weltbörsen zu hohen Verlusten kam, verglich das Düsseldorfer "Handelsblatt" die wirtschaftliche Situation insgesamt mit einem untergehenden Schiff, wo oben noch getanzt wird, während auf den unteren Decks die Passagier bereits im Wasser stehen. Wenn man sich die Maßnahmen während der Zeit nach der "Bereinigung" vergegenwärtigt, fragt man sich, wie ernst zu nehmende Wirtschaftsexperten überhaupt darauf zu hoffen wagen, dass die Volkswirtschaften jemals wieder zu einer anhaltenden Stabilität gelangen könnten. Denn wirklich etwas getan zur Vermeidung künftiger Krisen wurde nicht. Sieht man ja an der gegenwärtigen Wirtschaftskrise, die nach allem was wir von der des vergangenen Jahrhunderts wissen, noch nicht mal richtig begonnen hat.

Besonders die Bewältigung der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise wird zur höchsten Belastung der Weltgemeinschaft. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Regierungen in Berlin, Paris, Rom und Madrid daran zerbrechen. Jedenfalls dürften Merkels Tage gezählt sein. Schlimm wäre es, wenn statt einem geeigneten Nachfolger ein Merz oder Koch - wenn auch nur für eine kurze Übergangszeit - den Kanzlerposten übernehmen würde. Denn beide haben nicht im Geringsten das nötige Programm und Charisma, das Volk mit glaubwürdigen Perspektiven zu überzeugen.

Noch ein Wort zu den deutschen Exporterfolgen: Was hinter den Kulissen läuft, dringt natürlich erst dann an die Öffentlichkeit, wenn das Kind wieder mal in den Brunnen gefallen ist. Wie und in welchen Währungen wird der gesteigerte Export von den Abnehmerländern bezahlt? Von den Ländern der Eurozone ausschließlich mit Euro? Und wo kommen die her, wo doch fast alle Länder ihre Haushalte kürzen müssen? Oder zahlen diese und andere Länder wie China mit ihren ungeheuren Beständen an US-Dollar, deren Wert ganz und gar nicht sicher ist? Muss die deutsche Wirtschaft im weiteren Verlauf der Weltwirtschaftskrise die schlimme Erfahrung machen, dass ihre Exporte mit wertlosem Papier bezahlt wurden. Man kann dagegen zwar einwenden, dass die Zentralbank die Dollars in EURO tauschte, und am Ende eben "nur" die EZB auf den wertlosen Dollarmengen sitzt. Doch der Schaden für die europäische Wirtschaft im Ganzen besteht dennoch. Denn die Milliarden (wenn nicht Billionen) an Devisen sind wertlos und damit nicht zum Bezug etwa von Rohstoffen einsetzbar.

Observador

 

 

 

 

Schröder versprach, Deutschland mit der Einführung der Hartz-Regeln zukunftsfähig zu machen. Anderes falle ihm als Lösung nicht ein, "Ich kann nicht anders", sagte er mit jungfräulichem Augenaufschlag. Nun scheint zu stimmen, dass wir die Wirtschafts- und Finanzkrise bis dato besser überstanden haben als die übrigen Wirtschaftsnationen. Nur - wer zahlte dafür den Preis?

Und wer garantiert, dass die exzellente und den in erster Linie von deutschen Arbeitnehmern erzwungenen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft den Frieden mit unseren europäischen Nachbarn nicht stört? Nicht nur Süd-Europäer, auch Franzosen sehen den Sinn des Lebens nicht ausschließlich darin, wie verrückt zu malochen. Wie lebensbejahend wirkten frühere Szenen aus dem italienischen oder französischen Landleben. Und heute? Zwar überall bis in die fernsten Winkel ausgebauten Straßen, schöne Rathäuser und vor allem attraktive Bankgebäude. Nur mit der Gemütlichkeit ist’s aus. Muss das sein? Wenn man die Entwicklung in die Zukunft fortschreibt - und wer sollte diese stoppen - steht uns eine grauenvolle Zukunft bevor, bestehend aus 48-Stunden-Woche, Einkommen, die gerade zum Überleben reichen, gesunde Nahrung ist für die meisten unerschwinglich. Weshalb Krankheiten und Zahl der Ärzte zunehmen.

Frau Dr. Merkel bläst auf Vorwürfe der Opposition die Backen auf, sagt aber dem Volk nichts über die Zukunftsaussichten. Um den Menschen im Lande aber die zur Gründung einer Familie nötige Sicherheit zu vermitteln, bedarf es offensichtlich ganz anderer Konzepte, als die gegenwärtige Regierung und die Parlamentarier sich je ausdenken können.

Merkels Versicherung, Banken und Kapitaleigner für finanzielle Schäden künftiger Krisen aufkommen zu lassen, glaubt sie im Ernst selbst nicht. Für eine derartigen Kraftakt braucht es Volksvertreter mit geradezu übermenschlichen Eigenschaften. Und unter den bekannten Politikern kann ich solche nicht erkennen.

 

Observador

 

 


 

Freitag, den 05. November 2010 um 11:38 Uhr

 

Dass die ungeheuren Geldmengen, die im nun sich verschärfenden Krieg der Währungen eingesetzt werden, durch Lohnentzug erwirtschaftet wurden, braucht wohl nicht besonders betont werden. Die weltweite Akkumulation von Kapital auf immer weniger Akteure zeigt die zutiefst ungerechte und damit letztendlich für den Weltfrieden hochgefährliche Verteilung von Einkommen und Vermögen. Da kann es nicht wundernehmen, dass nicht nur in den USA oder Europa immer mehr nach dem "starken Mann" rufen, auch wenn ein solcher mit undemokratischen Mitteln für einen Ausgleich sorgen sollte.

Die Reaktion der Finanzmärkte nach Bekanntwerden des Aufkaufs amerikanischer Staatsanleihen durch die FED verriet, zu wessen Gunsten die Aktion gedacht ist. Wir kennen das zur Genüge von ähnlichen Aktionen der Bank of Japan während den vergangenen zwei Jahrzehnten: Das in das System gepumpte Geld kam beim Volk nie an. Wegen der niedrigen Zinsen in Japan floss es ins Ausland, vorwiegend in die USA.

Spätestens beim Ausbruch der Weltwirtschafts- und Finanzkrise war absehbar, dass die gewohnte Solidarität unter den Wirtschaftsmächten ein Ende haben wird. Seither sollen einem Bericht zufolge um die 2.000 protektionistische Maßnahmen eingeleitet worden sein.

 

 

Zu Ende gedacht?


Freitag, den 05. November 2010 um 12:21 Uhr

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) rätselte ebenso wie viele andere über die wahren Gründe des wohl bewusst vor der Öffentlichkeit nicht verheimlichten Treffens zwischen Frau Merkel und Sarkozy in Deauville. Mehr noch aber gibt die von Beiden getroffene Vereinbarung Rätsel auf, da diese einer Provokation der übrigen Mitgliedsstaaten glich. Wie auch die F.A.Z. gehe ich davon aus, dass dies ein bewusster Affront war. Zu beweisen wäre allerdings die Richtigkeit der Behauptung, dass Frau Merkel dafür bekannt sei, "Prozesse von ihrem Ende, also vom Ergebnis her zu durchdenken" (F.A.Z. vom 30.10.2010). Vielmehr glaube ich, dass Beide das Grauen gepackt hätte, hätten sie die wahrscheinlichen Folgen bedacht. Es geht Merkel und Sarkozy nämlich lediglich um die Wahrnehmung der Interessen eines kleinen Kreises: Banken und Geldeigner. Ich glaube nicht, dass sich die übrigen Völker Europas von Deutschland, das der Geldgeber Nr. 1 ist, zu wesentlichen Änderungen ihres Lebensstiles zwingen lassen. Das heißt, dass Banken und Geldeigner ihr Geld auf friedlichem Wege nicht zurück bekommen werden. An die Vermeidung der absehbaren Konflikte haben offensichtlich weder Merkel noch Sarkozy gedacht.

 

 


Hau-Ruck...
Freitag, den 05. November 2010 um 18:48 Uhr

Dass jemand, der in der damaligen DDR einen Abschluss im Fach Physik gemacht hat, allein damit wohl nicht viel von der Welt versteht, ist leicht einzusehen. Nun ist diese Dame aber weder allein in der CDU, noch ist sie die Regierung. Vielmehr arbeitet ihr ein ungeheurer Apparat von Fachleuten zu, nicht zuletzt verfügt sie über einen riesigen Beamtenapparat. Gestützt auf die Beraterstäbe sollte man sich darauf verlassen dürfen, dass in entscheidenden Bereichen keine großen Fehler passieren. Doch wie war das mit dem Vorschlag, die Wirtschaftsräume der Europäischen Union und der NAFTA mehr oder weniger zusammen zu schließen? Frau Merkel machte diesen Vorschlag übrigen kurz vor Ausbruch der Weltwirtschaftskrise. Die mangelnde Weitsicht maßgebender Politiker macht nachdenklich - und verunsichert. Warum hat niemand aus dem Wirtschafts- oder Finanzministerium, deren Beamtenapparat über weitaus bessere Kenntnisse über den wirklichen Zustand der US-Finanzen verfügt als jede Zeitungsredaktion, Merkel öffentlich widersprochen. Nun gut, es kam nicht so weit. Da hätten die übrigen Mitgliedstaaten noch ein Wörtchen mitzureden gehabt. Dennoch zeigt der Vorfall etwas von den Schwächen an der Spitze der Staatsführung.

Ähnlich peinlich daneben lang Roman Herzog - das war der Bundespräsident, der die Deutschen mit seinen "Ruckreden" wachreden wollte - , als er sich nach einem Besuch in Fernost im Jahre 1998 euphorisch über die "Tigerstaaten" äußerte, sie offensichtlich als leuchtendes Vorbild für die deutsche Wirtschaft empfehlen wollte. Kurz darauf landeten die "Tiger" als Bettvorleger. Schlimm aber war, dass er nie öffentlich seine Fehleinschätzung eingestand.

Kurzum: Um die Welt vor dem Schlimmsten zu bewahren, bedarf es andere Politiker als solche eines Schlages Merkel oder Sarkozy.

 

 

Bevor wir über unsere europäischen Nachbarn oder über die USA wegen deren hoch verschuldeten öffentlichen Haushalte weiter schimpfen, sollten wir uns vergegenwärtigen, dass es neben Japanern und Chinesen besonders die Deutschen waren, die diese gefährliche Entwicklung begünstigten.

 

Aufschlussreich in diesem Zusammenhang ist die Anregung des italienischen Finanzministers Giulio Tremonti, zur Ermittlung der Kreditwürdigkeit eines Staates nicht allein auf die öffentlichen Schulden abzuheben, sondern auf die gesamte Verschuldung. Und dazu nennt die Frankfurter Allgemeine Zeitung einige interessante Zahlen. Danach betragen die Schulden der privaten Haushalte Italiens 221 % des BIP, die Großbritanniens 462 %, die Irlands 888 (!) %. Die gesamte Verschuldung Italiens (also öffentliche und private) liegt der F.A.Z. zufolge bei 337 % des BIP, die der Niederlande bei 677 % und die Deutschlands bei 290 % des BIP. *) Leider sind mir nur die Schulden der öffentlichen Haushalte Frankreichs bekannt, nicht aber die der privaten. Auch auf die Schulden der privaten Haushalte der Vereinigten Staaten geht die F.A.Z. nicht ein. Doch in einem in einer anderen Zeitung erschienen Artikel wurde die öffentliche Verschuldung der USA mit 400 % des BIP angegeben.

 

Da die US-Sparrate seit vielen Jahren gering ist, kann man bei der Verschuldung privater Haushalte mit Fug und Recht vom Mehrfachen des offiziellen Schuldenstandes der öffentlichen Haushalte Amerikas von zur Zeit etwa 13 Billionen Dollar ausgehen. Diese Vermutung ist nicht aus der Luft gegriffen. Zum Beispiel lag die Gesamtverschuldung der Amerikaner während den dreißiger Jahren bei fast dem Sechsfachen des "Sozialprodukts".**) Man liegt vermutlich nicht weit neben der Realität, wenn man die derzeitige Gesamtverschuldung der USA etwa zwischen 85 und 125 Billionen Dollar ansetzt. Die Bedeutung dieser Zahlen für die gesamte Weltökonomie ist kaum zu begreifen.

 

Jedenfalls führt uns das zur Eingangsthese. Wenn die Angabe zur deutschen Gesamtverschuldung in Höhe von 290 % des BIP zutrifft, kann man in etwa abschätzen, wie viel Geld aus Deutschland durch legale wie illegale Kanäle abgeflossen ist. Geld, das hier als Kaufkraft nicht zur Verfügung steht. Ich glaube, dass ca. 12 Billionen Euro nicht zu hoch gegriffen sind, so unglaublich diese Zahl auf den ersten Blick erscheinen mag. Der bekannt hohen Sparrate zufolge müsste die deutsche Gesamtschuld nämlich zwischen 800 % und 1.200 % des BIP liegen, wenn nicht der größten Teil des Ersparten (oder Hinterzogenen) ins Ausland verbracht worden wäre. Denn die Banken können nicht Geld verwalten, das sie nicht weiter verleihen können. Andernfalls könnten die Banken keine Zinsen bezahlen.

 

Es ist der bekannte Teufelskreis: Durch "Lohnzurückhaltung" steigen Exporte und gleichzeitig Gewinne deutscher Unternehmen. Durch die Niedriglöhne sind Deutsche nicht in der Lage, die eigenen Waren zu kaufen, kreditwürdig sind sie mangels Einkommen auch nicht mehr. Wohin also mit den erwirtschafteten Gewinnen? Damit sich Geldeigner keine Sorgen über Anlagemöglichkeiten machen müssen, haben die Regierungen seit den frühen siebziger Jahren durch sukzessive Lockerung der Kapitalverkehrsbeschränkungen vorgesorgt. Zu Lasten breiter Bevölkerungsschichten.

 

Dass Herr Tremonti für sein Land lediglich 337 % des BIP an Gesamtverschuldung nennt, kann verstehen, wer die italienischen Statistiken kennt. Wenn schon die Angaben zur öffentlichen Verschuldung Italiens vor dem Beitritt Italiens zur Eurozone kaum überprüfbar waren, wie viel weniger sind es die Angaben zur Verschuldung privater Haushalte.


 

*) Frankfurter Allgemeine Zeitung, Ausgabe vom 22. Oktober 2010, Seite 12.

**) Schulze, Othard: Der "New Deal" und seine Einwirkung auf die Finanz- und Steuerpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika. Jena 1940, S. 131-133.

 

 

Ich habe das erst einmal für Observador hier hinein gesetzt und für den ersten Beitrag hier in seiner Ecke, erhält der "den grossen Daumen".

 

 

Der Schlüssel zu allem ist die Geduld. Nicht durch Aufschlagen,

sondern durch Ausbrüten wird aus einem Ei ein Küken. 

(chinesisches Sprichwort)

Ich kann nur immer wieder sagen:  Alles wurde auf den Kopf gestellt.

Die Bürger sollen nichts mehr von ihrer ehemaligen Sicherheit/Gewohnheit spüren können!

Es gehört zur Umverziehung des Volkes!

Alles Bisherige zerstören, um danach neu aufzubauen!

Darum geht es alleine. Wir können diesen Regenten nicht mehr trauen,

weil für unsere Interessen keiner mehr vorhanden ist.

Der grosse Schritt zu einem Einheitsvolk!

Glaubt es mir bitte, es ist so!

Man stiehlt uns unser Land, unsere Heimat -

unsere Identität! - WARUM??

Liebe Christel,

wenn es den Hitler braucht, um ALARM auszulösen, warum soll er dann nicht zum Zug kommen? Da wäre er einmal auch zu etwas gut ...

Noch lange nicht so zynisch wie die potenziellen Hitlerpreisträger

Klaus

Antwort zu Klaus Madersbacher

Hallo Klaus,

ich weiss, dass Du recht hast, mit der Hitlerpreisverleihung.

Leider bin ich an einem Punkt angelangt, wo sich meine Gedankengänge überschlagen. Ich hatte mich sorgsam informiert, wie der Verlauf etwa ab 1925 bis 1945 war.

Es war erschreckend! - Sehr viele Geschehen sind mit heutigen Ereignissen vergleichbar und nachdem Hitler dann an die Macht kam, da ging es nur darum, wie man einen Krieg vom Zaun brechen kann. Wie man weiss, werden solche Gründe lange zuvor geschaffen.

Keiner der EU-Banden ist um friedliche Lösungen bemüht. Das Gegenteil ist der Fall. Und darum wäre der Vergleich zu den Hitlermassnahmen sehr passend gewählt.

Nur wem man solche Auszeichnungen geben könnte, dann wäre die grosse Frage. Eigentlich allen Regenten, denn auch die Abnicker der Parlamente in der EU sind von gleicher Sorte.

Jeder, der von solchen Absichten weiss, sie duldet und nichts daran tut, macht sich schuldig! Es sind Verbrechen, Morde, im Auftrag von Politikern, unter einem Schutzmantel von Lügen verborgen!!

Ich bin total überfordert mit meinen Gedanken. Aber ich komme noch darauf zurück. Verlasse Dich darauf.

Gruss nach Tirol

Christel

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

ich danke Ihnen für Ihre ausführlichen Erläuterungen auf meine Fragen zum Status dieser bestehenden zweiten NICHT-REGIERUNGS-ORGANISATION. Leider fehlt mir die Zeit, Ihnen Ihre Angaben insgesamt zu widerlegen. Daher nur kurz angerissen: Ich habe mich über 8 Jahre intensiv mit Staatskunde und Völkerrecht befaßt, insbesonders mit der Analyse Ihrer deutschen Geschichte. Unglaublich !
Das Land, in dem auch meine Familie ihren Beitrag für die Gemeinschaft leistet, ist wieder unter SHAEF-Gesetzgebung. Die Dimensionen werden Sie als Kanzlerin nur zu gut verstehen.
Ganz kurz zu UPIK und der Tatsache, daß es Hunderttausende Firmeneinträge gibt: Seit 2003 ist es Pflicht  - und da sind die Amis knallhart, wenn die Pflicht sagen, meinen die auch PFLICHT -, daß sich jede  „gewerbetreibende“ Einrichtung in einem internationalen Firmenregister einzutragen hat, wenn der Betrieb Geschäfte mit dem US-Goverment unterhält. Ob sich Ihre Geschäftszweige mit den jeweiligen Hauptverantwortlichen der Tragweite bewußt sind, wage ich zu bezweifeln. Natürlich war es einen Versuch der Behörden wert, wesentliche Teile ihrer "juristischen" Belange in einem dem Bürger durch gezielte Wortschöpfungen unverständlichen Terminus  zu überführen. Das werden nicht alle Bürger verstehen; ebenso, wie die meisten Bürger den wahren Hintergedanken von konkludenten Verträgen nicht verstehen.

2. Da meine Zeit zur Beantwortung Ihres Schreibens knapp wird: Die Bundesbereinigungsgesetze für Bundesrecht, BMJBBG, wovon die ersten zwei Gesetze, die insgesamt alle 3 NICHT durch den Bundestag gingen, weil von den Besatzern befohlen und angeordnet zur sofortigen Umsetzung, ein weiterer Beweis der Unmündigkeit der eingesetzten Verwaltung im Vereinigten Wirtschaftsgebiet nach Artikel 133 GG (sofern es der nichtssagenden Präambel gelungen sein sollte, den Geltungsbereich für das GRUND GESETZ FÜR DIE BUNDES-VEREINIGUNG/REPUBLIK mit den durch die Alliierten neu erfundenen Teilgebieten/Umbenennungen ehemaliger Teilstaaten, räumlich zu definieren) sind.
-1-
Die BMJBBG haben de facto genau dieser eingesetzten Verwaltung die Erlaubnis zur gesetzgeberischen Handlung genommen, deren Geschäftsführerin Sie waren (und dennoch weiterhin bekleiden).                                          -


Über die GVO und den gestrichenen Artikel 15 (war es wohl), die Richter nach 101 möchte ich hier nichts weiter ausführen, nur noch zu guter Letzt:

Das BMJV hat die Gerichte angewiesen, mit Unterschriften genau so zu verfahren, wie es derzeitig vorkommt. Maschinell erstellt etc., und seit letztem wird der elektronische Schriftverkehr durch die Hinzufügung zweier weiterer Punkte  "haftungsmäßig"  gedämpft. Warum wohl?

Ich weiß nicht, wie Sie sich Ihrem Volk gegenüber fühlen, denn das Volk wird  zunehmend getäuscht und ob "i.A." wirklich von allen Haftungsansprüchen befreit, wage ich doch sehr zu bezweifeln. Da draußen brodelt es gehörig.

Meine Zeit wird knapp, ich muß in den Betrieb. Sie wollen mir bitte Schreibfehler nachsehen.

Dieses Schreiben erhebt keinen Anspruch auf Beantwortung und ist nur zu Ihrer persönlichen Information gedacht.

In der Anlage ist ein sehr aufschlußreiches Schreiben, welches aus dem Internet stammt.

Mit freundlichen Grüßen

Christiane Cilik-Krämer

Hallo Helmut,

meine Meinung über die meisten Regierungen kann und will ich nicht mit Worten in der Öffentlichkeit darstellen. Sie ist jedenfalls vernichtend.

Aber die werden noch darin bestärkt, dass die Medien ihre Taten noch als menschenfreundlich darstellen. Würden die ihrer eigentlichen Verantwortung nachkommen, hätten wir wesentlich weniger Unheil auf der Welt.

Wir Bürger können nur noch damit argumentieren:

Kauft nicht diesen ganzen Schund, der mit Lügen und Propaganda gefüllt ist. Zeigt, dass wir so doof nicht sind, wie sie uns machen wollen.

Und dann müssen wir gemeinsam an die öffentlich rechtlichen Sender heran:  Entweder eine korrekte Berichterstattung - sonst kein Geld mehr!

Die Politiker können sich ja zwischen den Vorgaben der USA und ihren Bürgern entscheiden, von denen sie genährt werden! - Das gleiche gilt für die Medien!

Es geht nur noch übers Geld. Es geht um eine private Vereinigung, die GEZ von uns verlangt, also Steuern, für abartige Darstellungen, die nichts mehr mit dem Rundfunk-Staatsvertrag gemeinsam haben.

Nur mal so:  Für erfundene Darstellungen, wie Komödien und Schauspiele, da gehen wir in ein Theater, zahlen auch dafür. Aber wenn man wichtige Ereignisse, die unser Land betreffen, einfach mit Lügen kaschiert, bis es den Amis passt, das stinkt mir.

Ich danke Dir Helmut und sende liebe Grüsse.

Christel

Beitrag von HG

Was inzwischen alles möglich ist!

Deutschland – Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – Freie Bahn dem Betrug!

Es wundert uns nichts mehr.

Man hindert Sie seit Jahren am Fertigbau Ihres Hauses z.B. mit Drohungen u. Erpressung. Diese kriminelle Bauverhinderung interessiert aber nicht. Der Nachbar vermißt einen Wirtschaftsplan, obwohl man Ihr Haus noch nicht bewirtschaften kann, wegen der angeblich ordnungsgemäßen Verwaltung, er bekommt ihn, damit man Sie ordentlich abkassieren kann mit betrügerischen Rechnungen!

Wohnungsgesellschaften dürfen Häuser ohne Wohnungen verwalten und kassieren Wohngeld für nichtexistente Wohnungen. Ist das nicht praktisch – Zum Betrug.

Sie haben zwar keine Heizung, weil man Sie seit Jahren am Einbau hindert, aber Heizkosten sollen Sie bezahlen. Abkassieren heißt das Ziel!

Sie bezahlen seit Jahren für Strom und Wasser. Nun sollen Sie das doppelt!

Sie haben eine Haftpflichtversicherung für ein unbewohnbares Haus. Nun sollen Sie eine zweite abschließen! Alles zur Steigerung der ersehnten Mittelzuflüsse für einen Zwangsverwalter.

Abkassieren heißt das Ziel!

Damit man Sie aufgrund falscher künstlicher und betrügerischer Rechnungen zwangsenteignen kann, wie damals unter Adolf!

In was für einem Land leben wir eigentlich?

In Europa gilt nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Stärke des Rechts!“ Was für ein Witz!

Hat Merkel den Rechtsstaat abgeschafft?

 

Wer bestimmt hier eigentlich die Urteile? - Beitrag von HG

Am 23.04.2012 wird über zwei Verfahren am gleichen Tag verhandelt. Diese zwei Verfahren waren vorher Teil eines Verfahrens, nun hat man sie „der Übersicht halber“ getrennt und damit die Kosten für den Kläger erhöht. Vorher vom Kläger eingereichte ca. 20 höchstrichterliche Urteile und zitierte Gesetze zur Stützung seiner Klage werden immer ignoriert. Geltendes Recht ohne Interesse?

Die Falschangaben der bevorzugten Gegenseite dagegen schaffen es in Gutachten und Urteile.

Der Kläger wird erpreßt und bedroht. Er klagt gegen die Verletzung seiner Rechte... Und werden die jetzt geschützt?

Im Verfahren fordert der Beklagte vom Richter eine „Erhöhung des Leidensdrucks auf den Kläger“ zur Abpressung von dessen Haus. Vorher hat er schon eine Reihe krimineller Aktionen gestartet, die seltsamerweise nie verfolgt werden, mit den erstaunlichsten Begründungen.

Nanu?

Und ihm wurde geholfen. Die Klage wird letztendlich abgewiesen, trotz der 20 höchstrichterlichen Urteile, trotz benannter Gesetze und der offenkundigen Lügen des Beklagten. Das „Urteil“ bestraft den Kläger mit der Verpflichtung zur Annahme eines noch zu erstellenden Angebots, das öffnet dem Betrug Tür und Tor. So etwas ist sittenwidrig. Ein Gutachten wird angeordnet. Auch das wird nach aller Erfahrung parteiisch ausfallen, natürlich im Sinne des erstaunlicherweise immer bevorzugten Angeklagten in 15 Verfahren.

Wie fair sind Verfahren, bei denen die eine Seite immer Beweise vorlegt und die aggressive Seite nur falsche Angaben, die Prozeßbetrüger aber immer gewinnen? Kann das Zufall sein?

Nun, 2014, sind wir bei offener Erpressung und offenem Betrug angelangt, weil Betrüger nicht bestraft werden, nur die Opfer. Offener Erpressung mit offensichtlicher Unterstützung und offenem Betrug mit einer Rechnung für nicht geleistete Dienste.

Wie fällt hier die Entscheidung diesmal aus?


 

Hallo HG,

dieser Staat ist mit der Politik, der Wirtschaft, den Medien und der Justiz ganz dicht verschmolzen.

100%-ig richtig - Freie Bahn dem Betrug und den Lügen!

Du hast einige Beispiele genannt. Die kannst Du jedoch in alle Richtungen ausweiten. Und wir erfahren nur immer die Spitzen des Eisberges. Der grösste Teil bleibt unentdeckt oder wird verschwiegen!

Es macht keinen Spass mehr! Schau nur, wie die Medien sich um Kriege drängeln, wie sie Waffenverkäufe selbst in Kriegszonen für gut befinden! Hauptsache alle bekämpfen sich untereinander.

Das Grundgesetz wird so zerpflückt und die Wortlaute gedreht, bis es passt.

Jetzt hat man mal wieder ein neues Gebiet, mit neuen Darstellern, die sich um arme Menschen kümmern! Ich könnte kotzen. So eine elende Heuchelei!

Die Partei der Kurden war hier gar verboten und nun gibt man den Kurden Waffen? Ach so, sie sollen dann helfen, um Syrien und den Iran anzugreifen, evtl. die Türkei??

Den Edelmut, den unsere Politiker im Augenblick darstellen, der steht ihnen überhaupt nicht.

Im Gazastreifen können die Menschen verelenden. Darüber wird nicht geredet.

Bezüglich Wohnungsbau:

Die EU verklagt Täuschland, weil wir mit dem Energiesparen noch nicht begonnen haben! Die Häuser sollen doch alle saniert werden. Die Kosten werden auf die Mieten dann umgeschlagen!

Jaaaaa, auch da ist viel Beschiss möglich! Kredite aufnehmen, braucht ja nicht unbedingt alles durchgeführt werden. Wer kontrolliert es denn? Keiner!! So sieht es aus und die ganze Verkleidung des Hauses brennt ja auch gut! - Interessiert doch keinen!

Nein ich höre lieber auf.

Schönen Dank für Deinen Kommentar. Ich werde ihn woanders hinverschieben, wo er erhalten bleibt.

Liebe Grüsse

Christel 

 

Allgemeine  Geschäftsbedingungen  (AGB)

Vorname, Name, Straße in 01234 Stadt

1. Geltungsbereich, Inkrafttreten und Vertragsbeginn

  1. Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten weltweit.

b.     Sie schließen alle Beauftragten, Mitarbeiter, Vorgesetzte, etc. des/der Fordernden* und deren Beauftragte ein.

  1. Die AGB treten automatisch in Kraft, sobald der Fordernde oder ein Beauftragter, Mitarbeiter, Vorgesetzter etc. des Fordernden Kontakt zum Eigentümer** aufnimmt. Als Kontakt gelten: Telefon, Brief, Fax, E-Mail, persönliche Besuche, persönliche Gespräche, weitere Kommunikationsmittel.
  2. Mit der Kontaktaufnahme akzeptieren der Fordernde und seine Beauftragten, Mitarbeiter, Vorgesetzte etc. die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen ohne Einschränkung. Ein Widerruf ist ausgeschlossen.
  3. Der Vertrag gemäß der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen beginnt an dem Tag an dem eines der Ereignisse gemäß Punkt c. eintritt.

2. Rechte und Pflichten des Fordernden

  1. Der Fordernde und seine Beauftragten, Mitarbeiter, Vorgesetzte etc. handeln grundsätzlich als  Privatpersonen.
  2. Der Fordernde und seine Beauftragten, Mitarbeiter, Vorgesetzten etc. tragen die Beweislast dafür, dass eine Forderung mittels eines rechtsgültigen Vertrages gemäß der Deutschen Verfassung nebst geltenden Gesetzen mit dem Eigentümer geschlossen wurde. Als Beweismittel gelten ausschließlich  vom Eigentümer handschriftlich/ digital signierte Originale unter Ausschluss  mündlicher Vereinbarungen oder Gewohnheitsrechten.

c.    Der Fordernde ist verpflichtet, die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen seinen Beauftragten, Mitarbeitern, Vorgesetzten etc. bekannt zu geben und dafür Sorge zu tragen, dass diese auch  von den Beauftragten bekannt gegeben werden.

  1. Der Fordernde haftet für alle Tätigkeiten seiner Beauftragten, Mitarbeiter, Vorgesetzten und deren Beauftragten voll umfänglich nach § 823 BGB, etc.
  2. Der Fordernde ist verpflichtet, die in Rechnung gestellten Gebühren für ungesetzliche Forderungen gemäß Ziffer 4 innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum an den Eigentümer zu zahlen.
  3. Als ungesetzliche Forderungen gelten dabei alle Forderungen, für die der Fordernde oder seine Beauftragten, Mitarbeiter, Vorgesetzten etc. keine Rechtsgültigkeit nachweisen können, gem. der Nachweispflicht nach Ziff. 2. b. der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
  4. Hält der Fordernde die Zahlungsfrist nicht ein, unterwirft sich der Fordernde ohne Einwand der sofortigen Zwangsvollstreckung durch Ziff. 1.c..

3. Rechte und Pflichten des Eigentümers

  1. Der Eigentümer kann einzelne oder mehrere Gebührenpositionen zusammen in Rechnung stellen.
  2. Der Eigentümer ist berechtigt, dem Fordernden alle Gebühren gemäß Ziff. 4 in Rechnung zu stellen, die durch Ihn, seine Beauftragten, Mitarbeiter, Vorgesetzte etc. und deren Beauftragte ausgelöst werden.
  3. Der Zeitpunkt der Rechnungsstellung ist beliebig. Die Ansprüche des Eigentümers, die aus den vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen resultieren, verjähren nicht.

4. Gebühren

  1. Die Gebühren sind in EURO oder wahlweise einer Staatswährung  zu bezahlen. Als Umrechnungskurs gilt der Kurs der jeweiligen Währung am Tag der Rechnungsstellung. Die Gebühren betragen zurzeit:
  2. Eine Kontaktaufnahme mit dem Eigentümer bezüglich einer ungesetzlichen Forderung: 10.000.- €
  3. Übermittlung einer ungesetzlichen Forderung an den Eigentümer: 8.000.- €
  4. Beauftragung eines Dritten (Beauftragter) zur Einforderung einer ungesetzlichen Forderung: 15.000.- €
  5. Auslösen eines Mahnbescheides oder einer Beitreibung etc. für eine ungesetzliche Forderung: 20.000.- €  zzgl. Forderungsbetrag
  6. Beauftragung eines Gerichtsvollziehers, eines Inkasso Unternehmens, Vollstreckungsbeamten etc. für eine ungesetzliche Forderung: 20.000.- €  zzgl. Forderungsbetrag
  7. Veranlassung oder Durchführung einer Pfändung für eine ungesetzliche Forderung: 50.000.- €  zzgl. Pfändungsbetrag
  8. In der Vergangenheit vom Fordernden, seinen Beauftragten, Mitarbeitern, Vorgesetzten, Kollegen, auch ehemaligen etc. ungesetzlich eingezogenen Gelder: Eingezogener Betrag zzgl.15 % Zinsen

i.Der Stundenverrechnungssatz des Eigentümers  beträgt je nach  Aufwand  250,00 EUR bis 450,00 EUR zzgl. der Nebenkosten für Fahrten, Telefon, Porto, Maschinenstunden, Büromaterialien, etc.. Die Gebühren unterliegen keiner Umsatzsteuer sondern sind grundsätzlich netto.

5. Beendigung des Vertragsverhältnisses

  1. Zieht der Fordernde verbindlich und unwiderruflich die betreffenden ungesetzlichen Forderungen schriftlich zurück, und hat er seine Beauftragten etc. entsprechend schriftlich informiert, hat der Eigentümer nur noch Anspruch auf eine Abschlag-Zahlung.
  2. Die Abschlagszahlung ergibt sich gemäß Punkt 4 Pos. g und h. Der Fordernde liefert dazu eine vollständige Zusammenstellung aller erhaltenen Zahlungen.
  3. Der Eigentümer erstellt dazu eine entsprechende Rechnung, die er ggf. durch weitere geleistete Zahlungen ergänzen kann.
  4. Der Vertrag endet an dem Tag, an dem der Fordernde die Abschlagszahlung geleistet hat. Es gilt das Datum des Zahlungseingangs beim Eigentümer.

6. Abtretung der Forderungen an Dritte / Schuldnerische Haftung

Der Eigentümer kann zu jedem Zeitpunkt seine Forderungen an Dritte im inner- und außereuropäischen Ausland abtreten. Aus der Abtretung resultierende Vollstreckungen unterliegen keinem zusätzlichen Einspruch. Abtretungen an Dritte, die ihren Sitz in den Hoheitsgebieten der Alliierten und im Inland haben, sind ohne Verzug vollstreckungsfähig. Grundsätzlich haften alle Beauftragten des Fordernden allein sowie gesamtschuldnerisch mit dem Fordernden.

7. Änderungen  der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Der Eigentümer kann die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit ändern. Die geänderten  Geschäftsbedingungen gelten jeweils rückwirkend ab Vertragsbeginn und ersetzen die alten Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Der Gerichtsstand ist Lugano, Schweiz.

Stand: Januar 2014 * Fordernder = NGO-Verwaltung der BRDiD  ** Eigentümer =  Vorname Name

 

 

 

 

Bericht von Massa

 

http://www.mmnews.de/index.php/politik/19095-staatshaftung-aufgehoben

 
Staatshaftung aufgehoben!

13.07.2014

Das Staatshaftungsgesetz ist vom „Bundesverfassungsgericht“ 1982 für nichtig erklärt worden. Alle „Beamte“ der „BRD“ haften seitdem privat und persönlich vollumfänglich mit ihrer eigenen Freiheit und ihrem eigenen Vermögen – allerdings nur bei persönlich unterschriebenen Verwaltungs-Akten! Das ist das – niedere – Motiv für die heutige – rechtswidrige – Verweigerung der Unterschriften unter allen Verwaltungs-Akten! Doch der Vermerk „Dieses Schreiben ist maschinell erstellt und ohne Unterschrift gültig“ ist rechtsunwirksam; das betr. Schreiben ist gerade deswegen ungültig, nämlich nichtig!

Von Norbert Knobloch
Mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger / Bundesgesetzblatt (BGBl.) am 24. 04. 2006 (BGBl. 2006, Teil I, Nr. 18, S. 866 ff.) und am 29. 11. 2007 (BGBl. 2007, Teil I, S. 2614 ff.) sind die beiden „Gesetze über die Bereinigung von Bundesrecht im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums der Justiz“ (BMJBBG; sog. „Bereinigungsgesetze“) unter der Überschrift „Bedarf keiner Zustimmung durch Bundestag und Bundesrat“ in Kraft getreten.

Mit Artikel 3 („Folgen der Aufhebung“) des „Zweiten Bereinigungsgesetzes“ ist auch das ehemalige Recht der Länder auf Erlaß eines Staatshaftungsgesetzes (StHG) erloschen. Das Staatshaftungsgesetz hat allerdings schon seit 1982 keine Gültigkeit mehr. Das Standard-Lehrbuchwerk „Studium Jura“ von WINDHORST / SPROLL, C. H. Beck Verlag, weist bereits in der Einführung ausdrücklich darauf hin, daß das Staatshaftungsgesetz von 1981 durch Urteil des „Bundesverfassungsgerichtes“ vom 19. 10. 1982 (BVerfGE 61, 149) für nichtig erklärt worden ist. Stattdessen wurde § 839 BGB („Haftung bei Amtspflichtverletzung“) wieder eingeführt. (Artikel 34 GG [„Übernahme der Haftung für Beamte durch den Staat“] ist durch vorläufige Streichung des Art. 23 GG [„Geltungsbereich“] am 17. / 18. 07. 1990 durch U.S.-Außenminister JAMES BAKER III bei den Pariser „Zwei-Plus-Vier-Verhandlungen“ und spätere endgültige Aufhebung durch die „Bundes-Regierung“ [Geschäftsführung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes] ebenfalls weggefallen [BGBl. 1990, II, S. 885, 890]. 1))

Damit ist der früher gesetzliche Anspruch des „Bundesbürgers“ auf Entschädigung gegenüber der „Bundesrepublik“ entfallen. Doch ein Anspruch auf Entschädigung gegen die handelnden „Beamten“ selber besteht nur bei Verwaltungs-Akten, die von diesen unterschrieben sind!

Das ist das einzige Motiv für die heutige Verweigerung der Unterschriften unter allen Beschlüssen, Bußgeld- / Steuer- / Vollstreckungs-Bescheiden, Haftbefehlen, Urteilen etc.!

(Aber versuchen Sie einmal, ohne Unterschrift ein Konto zu eröffnen, Geld abzuheben usw.!)

Aus diesen Gründen ist ein Schadenersatzanspruch gegen die „Bundesrepublik“, gegen ein „Bundesland“ der „BRD“ und gegen eine „öffentlich-rechtliche Körperschaft“ ausgeschlossen und nicht möglich. Personen, die „Gesetze“ der „BRD“ als sog. „Richter“, „Staatsanwälte“, „Rechtspfleger“, „Gerichtsvollzieher“, „Polizisten“ oder in anderen Funktionen als sog. „Beamte“ anwenden, handeln daher nicht in verfassungsmäßigem Auftrag und auch nicht in Vertretung einer verfassungsmäßigen Organisation. Solche Personen handeln nicht als „Beamte“, sondern als Privatpersonen; außerdem handeln sie rechtunwirksam u. rechtswidrig.

Auf diese Personen sind § 89 BGB („Haftung für Organe“) und § 31 BBG („Haftung für verfassungsmäßig berufene Vertreter“) nicht anwendbar. Deshalb haften sie persönlich vollumfänglich und gesamtschuldnerisch mit ihrer eigenen Freiheit und ihrem eigenen Vermögen, auch bei Fahrlässigkeit, nach § 839 BGB („Haftung bei Amtspflichtverletzung“).

Zum Nachweis, daß eine verantwortliche Willenserklärung („Beschluß“/„Urteil“, „Bußgeld-“/„Steuerbescheid“, „Haftbefehl“, „Vollstreckungsbescheid“ etc.) eines „Staatsanwaltes“, „Richters“, „Gerichtsvollziehers“, „Polizisten“ oder in anderer Funktion als „Beamter“ für die „BRD“ Handelnden vorliegt, muß diese nach § 126 BGB, § 44 VwGO, §§ 315, 317 ZPO und § 275 StPO sowie Art. 11 I und V EGBGB immer mit der eigenhändigen, vollständigen (Vor- und Familienname) Original-Unterschrift des Handelnden versehen an den Adressaten ausgehändigt werden (s. § 129 Rn 8 ff BGH VersR S. 6, 442, Karlsr. Fam. RZ 99, 452).

„(1) Ist durch Gesetz schriftliche Form vorgeschrieben, so muß die Urkunde von dem Aussteller eigenhändig durch Namensunterschrift oder mittels notariell beglaubigten Handzeichens unterzeichnet sein.“ (§ 126, Abs. 1, BGB [„Gesetzliche Schriftform“])

„(2) Das Urteil ist von den Richtern, die bei der Entscheidung [Beschluß, Urteil, Haftbefehl] mitgewirkt haben, zu unterschreiben.“ (§ 275, Abs. 2, StPO [„Frist und Form der Urteilsniederschrift; Ausfertigungen“])

„(1) Das Urteil ist von den Richtern, die an der Entscheidung [Beschluß, Urteil, Haftbefehl] mitgewirkt haben, zu unterschreiben.“ (§ 315, Abs. 1, ZPO [„Unterschrift der Richter“])

„(2) Solange das Urteil nicht verkündet und nicht unterschrieben ist, dürfen von ihm Ausfertigungen, Auszüge und Abschriften nicht erteilt werden.“ (§ 317, Abs. 2, ZPO [„Urteilszustellung und -ausfertigung“])

„Unterschriften von Richtern müssen stets mit dem Namen oder zumindest so wiedergegeben werden, daß über ihre Identität kein Zweifel aufkommen kann. Denn für den Zustellempfänger muß nachprüfbar sein, ob die Richter, die an der Entscheidung mitgewirkt haben, das Urteil auch unterschrieben haben. Deshalb genügt insoweit die Angabe »gez. Unterschrift« nicht.“ (Kommentar zu § 315 ZPO; zit. n. HOLGER FRÖHNER, Die Jahrhundertlüge, 7. Fass., S. 88)

Ein Handzeichen (eine sog. „Paraphe“) ist keine ausreichende, rechtsgültige Unterschrift (BGH VersR 90). Dies gilt auch bei einer Verfügung eines „Urkundsbeamten“. Ohne eigen-händige, vollständige Unterschrift liegt rechtlich lediglich ein Entwurf (sog. „Kladde“) vor. (BGH NJR 80, 1167) Es wird daher auch keine Frist in Gang gesetzt (BGH NJW 95, 933).

„Amtshilfe“ durch die „Exekutive“ (Vollziehende Gewalt, z. B. „Polizei“) kann und darf nur dann gefordert und geleistet werden, wenn das „Amtshilfeersuchen“ nach § 126 BGB rechtsgültig unterschrieben ist oder (behördenintern) das Vorhandensein einer rechtsgültigen Original-Unterschrift nach § 34, Abs. 3, VwVerfG korrekt beglaubigt worden ist (und auch nur dann, wenn die geforderte Handlung materiell u. formell rechtens ist). Ohne rechtsgültige Unterschrift oder Beglaubigung liegt lediglich ein unverbindlicher Entwurf (eine „Kladde“) und ein nichtiges „Amtshilfeersuchen“ vor, das deshalb unbeachtlich ist (§ 44 VwVerfG).

Eine Beglaubigung gilt nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVerfG) nur innerhalb und zwischen „Behörden“, nicht aber gegenüber dem Bürger; dort gilt nur das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB): „Der Beglaubigungsvermerk ist unmittelbar bei der Unterschrift, die beglaubigt werden soll, anzubringen. Er muß enthalten: 1. die Bestätigung, daß die Unterschrift echt ist, 2. die genaue Bezeichnung desjenigen, dessen Unterschrift beglaubigt wird, sowie die Angabe, ob sich der für die Beglaubigung zuständige Bedienstete Gewißheit über diese Person verschafft hat und ob die Unterschrift in seiner Gegenwart vollzogen oder anerkannt worden ist, 3. den Hinweis, daß die Beglaubigung nur zur Vorlage bei der angegebenen Behörde oder Stelle bestimmt ist, 4. den Ort und den Tag der Beglaubigung, die Unterschrift des für die Beglaubigung zuständigen Bediensteten und das Dienstsiegel.“  
(§ 34, Abs. 3, VwVerfG [„Beglaubigung von Unterschriften“])

Ein Verwaltungsakt („Urteil“, „Beschluß“, „Haftbefehl“, „Bußgeldbescheid“, „Steuerbescheid“, „Vollstreckungsbescheid“ etc.) ist rechtsunwirksam und nichtig, wenn er der Form nicht genügt: „Ein Rechtsgeschäft, welches der durch Gesetz vorgeschriebenen Form ermangelt, ist nichtig. Der Mangel der durch Rechtsgeschäft bestimmten Form hat im Zweifel gleichfalls Nichtigkeit zur Folge.“ (§ 125 BGB [„Nichtigkeit wegen Formmangels“])

Ein Formmangel liegt z. B. vor, wenn die Schriftform nicht eingehalten wird: „Ist durch Gesetz schriftliche Form vorgeschrieben, so muß die Urkunde von dem Aussteller eigenhändig durch Namensunterschrift oder mittels notariell beglaubigten Handzeichens unterzeichnet werden.“ (§ 126, Abs. 1,  BGB [„Schriftform“])

Ein Formmangel liegt auch vor, wenn die §§ 33 oder 34 VwVerfG nicht eingehalten werden: „Ein nichtiger Verwaltungsakt ist unwirksam.“ (§ 43, Abs. 3, VwVerfG)

„Ein Verwaltungsakt ist nichtig, soweit er an einem besonders schwerwiegenden Fehler leidet und dieser bei verständiger Würdigung aller in Betracht kommenden Umstände offensichtlich ist.“ (§ 44 VwVerfG [„Nichtigkeit des Verwaltungsaktes“])

Ein rechtskräftiger Verwaltungsakt ist bereits dann nichtig, wenn ein Formfehler vorliegt: „(2) Ohne Rücksicht auf das Vorliegen der Voraussetzungen des Absatzes 1 ist ein Verwaltungsakt nichtig,…2. der nach einer Rechtsvorschrift nur durch Aushändigung einer Urkunde erlassen werden kann, aber dieser Form nicht genügt.“ (§ 44, Abs. 2, VwVerfG)

Ein „Beamter“ muß vor der Ausführung eines rechtskräftigen Verwaltungsaktes jedesmal prüfen, ob dieser auch rechtswirksam ist, und bei Zweifeln oder offensichtlichen Fehlern die Rechtsunwirksamkeit bei seinem / seinen Vorgesetzten reklamieren (sog. „Remonstrations-Pflicht“). Ein „Beamter“, der einen Verwaltungsakt ausführen soll, der der Form nicht genügt, muß also zuerst diesen Formfehler beheben, indem er für die gesetzlich vorgeschriebene Form sorgt. Erhält ein „Beamter“ ein Schriftstück, das nicht unterschrieben oder nicht nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVerfG) rechtsgültig beglaubigt ist, und handelt trotzdem danach, so handelt er eigenmächtig und rechtswidrig und übernimmt rechtlich selber die volle persönliche Verantwortung für die (noch festzustellende) Rechtmäßigkeit seiner Handlung (§ 56 bzw. 63 BBG; Art. 65 BayBG; § 839 BGB) und haftet dafür selber persönlich, direkt und vollumfänglich bei der Vollstreckung eines formfehler-haften Verwaltungsaktes mit seiner eigenen Freiheit und seinem eigenen Privat-Vermögen.

„Beamtinnen und Beamte tragen für die Rechtmäßigkeit ihrer dienstlichen Handlungen die volle persönliche Verantwortung.“ (§ 63, Abs. 1, BBG [Bundesbeamtengesetz])

Die Verweigerung der Unterschrift der zuständigen („Amts“-) Personen bei gesetzlich / rechtlich vorgeschriebener Schriftform ist immer rechtswidrig und macht jede („Amts“-) Handlung de jure immer rechtsunwirksam. Das Verweigern der Unterschrift führt de jure immer zu der rechtlichen Unmöglichkeit und Nichtigkeit jeder „amtlichen“ oder „behördlichen“ Maßnahme, Handlung oder Unterlassung, für die de jure eine Unterschrift zwingend vorgeschrieben ist. Ein gesetzlicher / rechtlicher, „amtlicher“ / „behördlicher“ Vorgang, der der Schriftform bedarf, gilt de jure als nicht vollzogen und damit als nichtig, wenn der Aussteller des erforderlichen Schriftstückes dieses dem Adressaten (Bürger) nicht im Original mit eigenhändiger und vollständiger Unterschrift versehen vorlegt.

Der Vermerk „Dieses Schreiben ist maschinell erstellt und ohne Unterschrift gültig“ ist rechtsunwirksam; das betreffende Schreiben ist gerade deswegen ungültig, nämlich nichtig.

Die Vorgehensweise des zivilen Bürgers
Bei Kontrollen, Hausdurchsuchungen, Verhaftungen, Gerichts-Verhandlungen, Pfändungen, Abgabe der eidesstattlichen Versicherung („Offenbarungseid“) etc. daher stets die vollständigen Namen, die Personalausweis-Nummern und die privaten Postanschriften aller in dem jeweiligen Fall ausführenden oder beteiligten „Beamten“ verlangen – zwecks zivilrechtlicher Haftbarmachung und strafrechtlicher Verfolgung. Jeder „Beamte“ muß sich immer ausweisen – ohne „Wenn und Aber“! Ein „Richter“, ein „Gerichtsvollzieher“, ein „Polizist“, ob in Uniform oder nicht, ob persönlich bekannt oder nicht, muß sich von Gesetz wegen vor jedem offiziellen Einschreiten und juristischen Handeln jedem Bürger gegenüber legitimieren, wenn es der Bürger verlangt! Und »legitimieren« bedeutet, daß man den Dienstausweis in Ruhe lesen sowie Namen und Dienstnummer notieren darf und kann! (Am besten [irgendwie] Kopien der Ausweise und [heimlich] Photos der „Beamten“ sowie [heimlich] Audio- und Video-Mitschnitte machen 2) und möglichst stets für mehrere Zeugen, bei Gerichts-Verhandlungen für mehrere Prozeß-Beobachter sorgen!)

Es empfiehlt sich, Kontakt mit der für die jeweilige Region zuständigen Militär-Polizei der Alliierten aufzunehmen und bei Problemen sofort dort anzurufen und um Hilfe zu bitten.

Es wird stets von Seiten des Bürgers ein Strafgeld von mindestens € 1.000.000,-- festgesetzt. Es werden stets ausdrücklich und unbefristet alle Ansprüche, alle Rechte, sämtliche Rechtsmittel und sämtliche Rechtsschritte bis zur höchsten und letzten internationalen Instanz von Seiten des betroffenen Bürgers schriftlich vorbehalten. Fristen bestehen nicht.

Klagen bzw. Strafanzeigen / Strafanträge gegen bundesdeutsche Politiker, „Beamte“ und „Angestellte im öffentlichen Dienst“ wegen Amtsanmaßung, Rechtsbeugung, Organisierter Kriminalität, Bildung einer kriminellen / terroristischen Vereinigung, Landes- und Hochverrates, Verbrechen gegen die Menschenrechte / gegen das Völkerrecht u. a. können bei den Botschaften und Konsulaten und bei den Staatsanwaltschaften der Alliierten sowie beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßbourg und beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag gestellt werden.

Vgl. „BRD: Fakt und Fiktion“, 03. 10. 2010, www.mmnews.de/index.php/politik/6545-brd-fakt-und-fiktion
NORBERT KNOBLOCH, „Deutschland souverän?“, 23. 11. 2012, www.mmnews.de/index.php/politik/11355-deutschland-souveraen
MICHAEL MROSS, „Wie souverän ist Deutschland?“, 06. 09. 2013, www.mmnews.de/index.php/politik/14769-wie-souveraen-ist-deutschland
1) Die „Bundesrepublik Deutschland“ („BRD“) und die „Deutsche Demokratische Republik“ („DDR“) wurden bei den Pariser „Zwei-Plus-Vier-Verhandlungen“ am 17. 07. 1990 per 18. 07. 1990 durch die Alliierten aufgelöst (die „BRD“ durch U.S.-Außenminister JAMES BAKER III, die „DDR“ durch UdSSR-Außenminister EDUARD SCHEWARDNADSE) und Artikel 23 des Grundgesetzes („Geltungsbereich des Grundgesetzes“) zunächst gestrichen (von U.S.-Außenminister JAMES BAKER III) und dann aufgehoben (von der fälschlich sog. „Bundes-Regierung“, d. h. von der NGO-Geschäftsführung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes; BGBl. 1990, II, S. 885, 890) und durch den neuen Artikel 23 („Europäische Union – Grundrechtsschutz – Subsidiaritätsprinzip“) ersetzt. Diese sog. „Überblendung“ ist allerdings de jure unzulässig, ungültig und unwirksam („nichtig“):

„Dieses Verfahren der Überblendung einer Bestimmung durch eine andere ist in der Gesetzestechnik absolut unzulässig. Die Geschichte jeder einzelnen Norm muß eindeutig abbildbar bleiben. Das gilt in besonderem Maße für die Bestimmungen des Grundgesetzes. Jede Norm ist Gegenstand vielfältiger Bezugnahmen in anderen Gesetzen, der kontroversen Kommentierung und rechtstheoretischer Erörterungen. Zahlreiche Gerichtsentscheidungen beziehen sich darauf. Nach Überblendung aber führt jegliche Referenz notwendig zu Unverständnis – oder schlimmer noch: zu Irrtümern.“ (Rechtsanwältin SILVIA STOLZ; zit. n. HOLGER FRÖHNER, Die Jahrhundertlüge, Verlag epubli GmbH, Berlin 2009, 7. Fassung 2009, S. 44; Hervorheb. d. d. Verf.)

Auch die Präambel sowie Artikel 146 („Geltungsdauer des Grundgesetzes“) wurden aufgehoben u. durch neue Fassungen ersetzt – zwecks Täuschung des Deutschen Volkes und Vorspiegelung falscher „Tatsachen“. Alle drei Änderungen sind allerdings formalrechtlich unzulässig, rechtsunwirksam und rechtsungültig („nichtig“) sowie, im Falle der Präambel und des Artikels 146, obendrein inhaltlich falsch, fehlerhaft und unzutreffend. (Übrigens: der Bilderberger sowie unzurechnungsfähige, gemeingefährliche Law-and-Order-Fanatiker WOLFGANG SCHÄUBLE [CDU] wollte den Schlußartikel 146 des Grundgesetzes schon 1990 ersatzlos streichen [sic!]…!)

2) Es ist mittlerweile miniaturisierte „Geheimdienst-Technik“ (Kamera-Kugelschreiber für Tonfilm-Aufnahmen, Richt-Mikrophone in Hörgeräten mit Aufnahme-Anschluß etc.) auch für Zivilisten auf dem Markt frei erhältlich, so z. B. bei den beiden Versand-Dienstleistern „Pro Idee“ (www.proidee.de) u. „Eurotops“ (www.eurotops.de)

 

 

 


 

 

Beitrag von Lana von Juni 2014

 

 

 

Es gibt erhebliche Zweifel an der Behauptung, daß die Bundesrepublik in Deutschland (BRD) ein Staat sei und daß es sich bei ihren Gerichten um staatliche Gerichte handelt.

 

Die Besatzungsmächte haben in den Jahren 2006, 2007 u. 2010 insgesamt drei Bereinigungsgesetze verfügt.

 

Das bedeutet, daß diese „Bereinigungsgesetze“ weder im sog. „Bundestag“ noch im sog. „Bundesrat“ diskutiert oder beschlossen worden sind, sie wurden lediglich auf Militärbefehl im sog. „Bundesgesetzblatt“ veröffentlicht.

 

Die Besatzungsmächte haben in diesen „Bereinigungsgesetzen“ mehrere hundert Gesetze aufgehoben. Dabei handelt es sich u.a. auch um zahlreiche Einführungsgesetze, in denen regelhaft der territoriale, zeitliche und personelle Geltungsbereich eines Gesetzeswerkes definiert wird. Das geschah vor dem Hintergrund, daß die Alliierten gemäß HLKO für das Geschehen im besetzten Land verantwortlich sind. Es darf durchaus von einem großen Persilschein ab 1990 gesprochen werden.

 

Allgemein gesagt, haben die Alliierten dem Konstrukt „BRD“ sämtliche Gesetze entzogen, die im weitesten Sinne hoheitliche Befugnisse verkörperten. Den Organen der BRD wurden sämtliche Handlungsbefugnisse entzogen !

 

Aus diesem Grund ist die „BRD“ heute auch nach ihren eigenen rechtlichen Bestimmungen zu keinerlei Zwangsmaßnahmen gegenüber den „BRD- Personalangehörigen“ mehr befugt!

 

Diese Kuriosität zeigt sich beispielsweise im sog. „Ordnungswidrigkeitengesetz“ (OWiG):

 

Nachdem das Einführungsgesetz zum sog. OWiG durch das sog. „Zweite Gesetz über die Bereinigung von Bundesrecht im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums der Justiz („2. BMJBBG“) vom 23.11.07, Art. 57 von den Besatzungsmächten aufgehoben worden ist,

 

(vgl. G.v. 23.1107 BGBl. l S. 2614 (Nr. 59), zuletzt geändert durch Art. 2 G.v. 05.12.08 BGBl. l S. 2346; Geltung ab 30.11.07)

 

ist ein räumlicher Geltungsbereich dieses sog. OWiG nunmehr nirgendwo mehr definiert, weder im sog. OwiG selbst, noch anderenorts.

 

Daß das sog. „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“ keine Definition eines territorialen Geltungsbereichs enthält, ist offenkundig und wurde bereits umfassend dargelegt. Siehe Presseerklärung der Außenminister am 18/07/1990.

 

Dies bedeutet, daß auch nach den Regeln der „BRD“ die Verhängung von Bußgeldern oder Ähnlichem aufgrund von „Ordnungswidrigkeiten“ ohne jede Gesetzesgrundlage ist.

 

Einzelheiten:

 

Es soll vorausgeschickt werden, daß die schreibende Person keinerlei Verbindungen zu extremen politischen Gruppierungen hat und diese auch nicht beabsichtigt.

 

In den letzten Jahren wurde sich mit der sogenannten Vereinigung der beiden Wirtschaftsgebiete BRD und DDR, den 4 + 2 Verträgen (2 + 4 ist eher anmaßend), sämtlichen Bundesbereinigungsgesetzen für Bundesrecht (BMJBBG) und den daraus resultierenden Folgen befaßt. Die Presseerklärung der Außenminister am 18.07.1990 liegt ebenfalls vor und wurde mit einer Kopie des englischen Originals verglichen. Das Übersetzungsbüro hat die inhaltliche Übereinstimmung attestiert. Angeblich war die Ausführung im Auswärtigen Amt und bei Herrn Genscher nicht aufzufinden beziehungsweise nicht hinterlegt worden, was allein schon sehr befremdlich ist.

 

Weder Regierung noch juristische Bereiche "kennen" geschichtliche Parameter und deren kausale Folgen, handeln jedoch völlig losgelöst von jedweder Einschränkung durch alliierte Vorgaben.

 

Es gibt Tatsachen, die schnell zu überprüfen sind:

 

  • Der EGMR hat bestätigt, daß die Bundesrepublik in Deutschland kein effektiver Rechtstaat ist. (Az.: EGMR 75529/01 vom 08.06.2006)

 

  • Die Alliierten sind nach wie vor präsent und die SHAEF Gesetze gelten wieder.

 

  • Das Sozialgericht Berlin hat festgestellt, daß der Einigungsvertrag vom 31.08.1990  ungültig ist, da man nicht zu etwas beitreten kann, was bereits am 17.07.1990 aufgelöst worden ist.  (S 56 Ar 239/92)

 

  • Eine völkerrechtlich nicht existierende BRD hat ein nicht mehr gültiges Grundgesetz (weil sie es bis heute versäumt hat, wie vom ehemaligen Grundgesetz vorgeschrieben, dem Volk eine gesamtdeutsche  Verfassung zur Abstimmung vorzulegen). Die hehre Präambel zum "neuen Grundgesetz" ist eine reine Absichtserklärung ohne jedwede Entfaltung von bindender juristischer Rechtskraft.

 

  • Bereits vor 1990 begann die Umformung staatlicher Einrichtungen und derer Sondervermögen. Alles was ansatzweise Staatlichkeit darstellte, wurde der Privatisierung zugeführt, wobei die Instrumentarien, die  dem Schutz der Bevölkerung dienten, sukzessive demontiert wurden. Die "BRD" verwaltet letztendlich nur den Sachgegenstand. ¹

 

  • Die "Bundesrepublik" ist nicht als Staat auf der Seite der Uno gelistet. Nicht unter Germany, noch Deutschland, sondern unter Bund als eingetragene NGO.

 

Eine Nichtregierungsorganisation ist völkerrechtlich definiert als eine Form des Privatrechtes.

 

Daraus folgt, daß das Vereinte Wirtschaftsgebiet a) kein Staat sein kann und b) alle Institutionen private Firmen sind.

 

Die Auskunftei UPIK (Bisnode) wurde angeschrieben und über die Firmeneintragungen befragt. Im Ergebnis werden Firmen eingetragen und die Daten dem Markt zur Verfügung gestellt.

 

Daraus folgt:

 

Die Täuschung im Finanz- und Rechtswesen, ebenso der NGO-Charakter der BRD werden nicht mehr lange zu verbergen sein. Das ist auch gar nicht möglich, selbst wenn Tausende Nebelkerzen gestreut werden.

 

[Wenn die "Bundesrepublik" demokratisch wäre, dann hätte sie nichts zu fürchten, sich nach der Meinung der breiten Öffentlichkeit zu richten. Das tut sie jedoch nicht. Sie verfolgt ganz klare spezifische Interessen, die sich auf bestimmte Machtkonstrukte und Monopolinteressen fokussieren. Menschenwürde steht hier ganz oft weit hinten, wenn man sich dessen bewußt wird, was unsere Bevölkerung durchlebt. Geschehnisse in der Welt werden durch ausgesuchte Verfahren zur allgemeinen Kenntnis gebracht, die einen höheren Grad von Wahrheit in der Vermittlung von Nachrichten vermissen lassen. Durch intensive Recherchen mit Hilfe zur Verfügung stehender Mittel kommt man zu völlig anderen Ergebnissen als den Schlüssen, die man aus TV- und Pressenachrichten oder Reportagen ziehen kann. Ein höchst intelligent gelenkter Prozeß, um eine bestimmte Atmosphäre oder Stimmung in der Bevölkerung zu erzielen. Die Lebensqualität der Bevölkerung wird so nicht gesteigert. Ich vermag eine Souveränität Deutschlands absolut nicht zu erkennen.]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beitrag von Marianne, vom 17. April 2014:

 

Liebe Christel,

 

 

 

mein Freund bekam auf Anfrage in Richtung "Vereinigung", Artikel 23 GG und "Volksentscheid" die unten angeführte Beantwortung. 

 

Nur noch die Politiker sind der festen Überzeugung, die BRD sei ein Staat mit einem Geltungsbereich für das Grundgesetz. 

 

Die Kuh ist tot, liefert aber jeden Tag 5 Liter Frischmilch... 

 

Die werden echt überrascht tun, wenn die revolution vor deren Türen steht...

 

 

 

********************

 

 

 

Sehr geehrter Herr ******,

 

 

 

mit Ihrer oben genannten E-Mail haben Sie verschiedene Fragen zu den Folgen der Herstellung der Einheit Deutschlands gestellt, die ich Ihnen im Folgenden gerne beantworte.

 

Die wesentlichen Regelungen zur Herstellung der Einheit Deutschlands wurden im Einigungsvertrag vom 31. August 1990 getroffen, dessen Text Sie u. a. auf der Internetseite http://www.gesetze-im-internet.de/ finden können.

 

Danach wurde die Bundesrepublik Deutschland entgegen Ihrer Annahme im Rahmen der Herstellung der Einheit Deutschlands nicht aufgelöst, und das Grundgesetz wurde nicht aufgehoben. Vielmehr ist die Deutsche Demokratische Republik gemäß Artikel 1 Absatz 1 Satz 1 des Einigungsvertrages am 3. Oktober 1990 der Bundesrepublik Deutschland beigetreten; damit wurden die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Länder der Bundesrepublik Deutschland. In Artikel 1 Absatz 2 des Einigungsvertrages wurde zudem festgelegt, dass die 23 Bezirke von Berlin das Land Berlin bilden. Gemäß Artikel 3 des Einigungsvertrages ist mit dem Wirksamwerden des Beitritts das Grundgesetz auch in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie in dem Teil des Landes Berlin, in dem es bisher nicht galt, in Kraft getreten, soweit in dem Vertrag nichts anderes bestimmt ist.

 

Einer Volksabstimmung über eine neue Verfassung, die Artikel 146 des Grundgesetzes als eine Möglichkeit zur Ersetzung des Grundgesetzes vorsieht, bedurfte es in diesem Zusammenhang nicht, weil Artikel 23 Satz 2 des Grundgesetzes in seiner früheren Fassung alternativ die Möglichkeit eröffnete, das Grundgesetz in anderen Teilen Deutschlands nach deren Beitritt in Kraft zu setzen. Das Grundgesetz gilt daher seit dem Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland in allen 16 Bundesländern und somit – wie es nun in der Präambel und Artikel 146 des Grundgesetzes zum Ausdruck kommt – für das gesamte deutsche Volk. Dementsprechend wird auch in Nordrhein-Westfalen selbstverständlich weiterhin auf der Grundlage des Grundgesetzes gearbeitet.

 

Daneben gilt im Land Nordrhein-Westfalen, das ein teilsouveräner Gliedstaat der Bundesrepublik Deutschland ist, die Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juni 1950. Den aktuellen Wortlaut der Landesverfassung können Sie z. B. auf der Internetseite https://recht.nrw.de/ einsehen. Die Staatlichkeit des Landes Nordrhein-Westfalen wurde durch den Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland nicht berührt. Daher darf sich die Staatskanzlei auch weiterhin Staatskanzlei nennen. Dass sich die Ministerpräsidentin zur Erledigung ihrer Aufgaben der Staatskanzlei bedient, ergibt sich übrigens aus § 3 Satz 1 der Neufassung der Geschäftsordnung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen (Bek. d. Ministerpräsidenten v. 1. Juni 2005 – II.7 – 02.01.02.30), die die Landesregierung gemäß Artikel 54 Absatz 2 der Landesverfassung beschlossen hat.

 

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft geholfen zu haben.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Im Auftrag

 

*****

 

 

 


 

Beitrag von Massa, der sich unermüdlich um die Wahrheit bemüht.

Hier ist der Originaltext und somit täuscht uns die Regierung in Berlin/Bonn seit Jahrzehnte.

Wenn die sich als Bundesregierung ausgibt, betrügt sie uns alle !!!!!!!!!

Die DDR und Berlin sind NICHT der BRD beigetreten und haben sich dem Grundgesetz unterworfen; das konnten die gar nicht. Warum? Weil aus allen 3 Teile das Vereinte Deutschland wurde und KEIN Grundgesetz meht galt !!!!!!!!!!

Betrug ist Betrug, er muß nur groß genug sein, damit selbst Juristen ihn nicht bemerken.

hier das Original der Presseerklärung der Außenminister am 18.07.1990

http://www.2plus4.de/USA/chronik.php3?date_value=18.07.90&sort=001-000

 

18. Juli 1990
"Foreign Ministers Talk to Press After Talks." Press conference by Foreign Ministers attending the 2-Plus-4 meeting.
Quelle: Public Diplomacy Query TL147864

Public Diplomacy Query
TL147864
Title: "Foreign Ministers Talk to Press After Talks." Press conference by Foreign Ministers attending the 2-Plus-4 meeting. (900718)
FOREIGN MINISTERS TALKS TO PRESS AFTER TALKS (Transcript: 2-PLUS-4 News Conference) (8100)
PARIS -- Following is the transcript of the July 17 press conference by U.S. Secretary of State James Baker III, French Foreign Minister Roland Dumas, West German Foreign Minister Hans Dietrich Genscher, East German Foreign Minister Markus Meckel, Polish Foreign Minister Krzysztof Skubiszewski, British Foreign Secretary Douglas Hurd, and Soviet Foreign Minister Eduard Shevardnadze following the Two-Plus-Four meetings in Paris:
(Begin transcript)
DUMAS: Ladies and gentlemen, we are going to report on the work we have done today. There were three rounds, so to speak. In the morning we met, the two-plus-four, the six, the ministers of the Federal Republic of Germany and the Democratic Republic of Germany, the United States, the United Kingdom, France and the USSR. The second period was taken up by a working luncheon which included the minister of Foreign Affairs of Poland. And the third period or round this afternoon with the participation of the Polish minister. And during this third part of this meeting we dealt especially with Polish affairs and questions.
Now ladies and gentlemen, the process of the German reunification puts an end to the sorry period of the Cold War, the division of the German people, and the division of our European Continent. Of course, the reunification of Germany is something which that the German people themselves have to do, and we are happy to note that everything goes all right. But the fact that the partition of Germany was very hard to deal with and the legal situation after the Second World War give rise to, we had to take into account the external circumstances, the effects of such a reunification that was referred to in Strasbourg at the European Council meeting in December last year, on the initiative of the president of the French Republic. It has been said then that the problem of borders should be solved. That was the reason for which the group of the six has been set up. The six, the two- plus-four have already met in Bonn and Berlin. These two meetings clarified the issues. And it has been agreed in Berlin, for instance, that our goal should be to reach a consensus and cogency between the reunification of Germany and its regaining its sovereignty. And it has also been agreed that the group of six should end its work for the
GE 2 EUR308 summit of the CSCE to be held on the 19th of November in Paris.
I think we should be happy for the decisions taken since then in several institutions, that is, since our last meeting in Berlin. In particular, I refer to the summit meeting of the countries of the Atlantic Alliance, 5 and 6 July, which put a definitive end to the Cold War and established a new type of relations and security in Europe. That was started in London. and the recent meetings between Mr. Gorbachev and Mr. Genscher in Moscow led to very substantial progress in relations between the Soviet Union and Germany, and a very important step was therefore taken in Moscow.
The ministers of Foreign Affairs, who met today in Paris, took note with great satisfaction of the common statement of Chancellor Kohl and Mr. Gorbachev. After these brief remarks on behalf of my country, I could say that there's no obstacle for a united Germany to be reestablished in its sovereignty before the end of the year. And it's in full conformity with what France asked for and negotiated for quite a long time. It's a very important step in the setting up of a solid and free Europe, entirely freed from past conflicts.
Now, today's meeting. A few words about that. This meeting is to be considered within this general framework and it enabled us to do away with several obstacles and therefore to make another and probably decisive step towards what we call a definitive settlement. We are agreed that Germany herself would decide on the role in the military and political systems that is to be found in the Final Act of Helsinki. The question of Soviet troops in the present territory of the GDR, that will be settled by a bilateral agreement between the USSR and the united Germany. It has been asked from our political directors to start drafting the final settlement I alluded to. But you understood it, I am sure. The main part of our meeting had to do with the problem of borders and especially Oder- Neisse border. The Polish foreign minister participated in that part of our work, and even at the lunch, as provided for when the Ottawa group decided upon it. I think I speak for all my colleagues that we rejoiced in this participation of the Polish minister. And it has been a very fruitful meeting and very positive.
I could say that our meeting enabled us to register a general agreement on the way in which one could settle the problem of the border between Germany and Poland as regards principles and ways and means and the calendar of that settlement.
On the invitation of the Soviet foreign minister, our next meeting, ministerial meeting, will be held on the 12th of September in Moscow. Therefore, this meeting today ends
GE 3 EUR308 with the satisfaction of all concerned. I am very happy especially that Poland participated in this today and in the general satisfaction we all feel. I am especially happy that this meeting could have taken place in Paris. Now I will give the floor to the Polish foreign minister.
SKUBISZEWSKI: Thank you, Mr. Chairman. I would like to express the thankfulness and the joy of the Polish government because my country was represented during this conference and participated in the debate. Especially I am happy that this meeting would have taken place in Paris, in France, and of the results obtained. And I believe that as regards the problem of the border between Germany and Poland, on both sides, that the two German states and Poland are equally satisfied. Raising, that was my main purpose, the question of the confirmation of that border, and decisions have been taken and language has been decided which are entirely satisfactory.
As you know, Poland proposed some time ago that a treaty be concluded between a united Germany and Poland on the basis of a draft we submitted as to where the provisions regarding the border were, the main features and the treaty now will concentrate only on the topic of the border in order to facilitate things, and it is within the realm of legal texts and constitutions, international law and national law of Germany and Poland. But I also think that -- and there we concur with our German friends -- that one should as soon as possible conclude another treaty in order to settle all questions of good neighborhood between Poland and united Germany. That is something which will take place later.
The border, as I said, has been confirmed. And you know that starting with the Potsdam Agreement in 1945, one always stressed, on both sides, the Polish stand, that we needed a peace settlement in order to determine and delineate that border. After today's decision, it is not anymore necessary because we achieved final results.
In my contribution to the meeting, I referred to other problems also of concern to Poland, in particular the economic question. And I'm in a position to tell you that in this field also we felt that Germany was fully understanding and we had a very favorable proposal from Minister Genscher about a meeting between Germany and Poland this summer in order to discuss the very difficult economic problems rising for Poland as a result of the past situation. And I am prepared to reply to questions you would care to put to me.
DUMAS: Mr. Baker has the floor.
BAKER: Ladies and gentlemen, about six months ago in Ottawa we started this two-plus-four process. It was a new process designed to fit new times. I think it would be
GE 4 EUR308 fair to say that our aim was ambitious, but none too ambitious for this new age of European hope and freedom.
Our aim, of course, was to facilitate the peaceful and democratic unification of Germany, as well as the reconciliation of Europe, and today I think we draw much nearer to that target. We are keeping to the pace that's necessary to complete our work and to meet the target, to terminate the residual four-power rights and responsibilities and to accord Germany its full sovereignty at the time of unification in 1990.
Only six weeks ago at the Washington summit, President Bush presented President Gorbachev nine points designed to assure the Soviet Union of our firm intention to address the legitimate political, security and economic interests of the Soviet Union.
Only two weeks ago in London, the NATO nations issued a declaration that translated this intention into instructions, specific commitments to extend a hand to the East, to modify NATO's defensive doctrine and strategies, to expand our commitment to arms control, and to gradually construct new CSCE institutions for the whole of a Europe enjoying freedom and peace. Only yesterday, the Federal Republic of Germany and the Soviet Union in Stavropol agreed on eight points that will enable us to terminate four-power rights at the time of unification, restoring Germany's full sovereignty and full prerogatives under the Helsinki Final Act, and thereby creating a sound basis for European security and European stability.
Today, of course, we meet with our Polish colleague, Minister Skubiszewski, in recognition of the special interest that all of us have taken in assuring the definitive character of the Polish-German border. We all agree that a unified Germany will consist of the Federal Republic of Germany, the German Democratic Republic, and Berlin. No more, no less. We also agreed, after discussion with and adjustment by our Polish colleague, on a set of principles to guide the final settlement of the border issue. And, of course, we were pleased by the German statement committing to act on the border treaty in the shortest possible time after unification, in line with the commitments already given by the German parliaments. Next, our officials will begin to use the list of external issues they assembled to prepare a draft final settlement document.
In conclusion, the United States is very pleased that we are moving toward a sovereign and united Germany, and we are moving toward a stable security environment for Europe. We are replacing the historical national interests that divided us with a common European and Atlantic interest
GE 5 EUR308 that unites us. The outcome that has so long eluded us is now within our reach.
By the anniversary of our Ottawa meeting, I expect the United States and the other four powers will welcome the advent of a united, sovereign and democratic Germany, a valuable contributor to the promotion and preservation of a Europe which is whole and a Europe which is free.
DUMAS: Thank you. And I shall now give the floor to Mr. Genscher, foreign minister of the Federal Republic of Germany.
GENSCHER: Ladies and gentlemen, I should like to begin by thanking our host, Mr. Dumas, for the excellent way in which he chaired our meeting today. And I should like to express, too, my particular pleasure at the presence of our Polish colleague, Foreign Minister Skubiszewski, who for many years has worked to strengthen understanding between Poland and Germany. Today, during the sessions in which he participated, we considered the principles which will underline the resolution of the border issue. Of course, we are well aware of the darkest periods of the historical relationship between Germany and Poland.
Today, we have had agreement on these basic principles, not just among those participating in the two-plus-four negotiations, but also with our Polish colleague. And I should like to take this opportunity to express the intention of the government of the Federal Republic of Germany determination to ensure that within the shortest possible time after unification and the return of sovereignty, there will be a border treaty with Poland, which will then be submitted to the Parliament of the united Germany for ratification.
In our discussions today, we also took up the issue of the results of our discussions with the Soviet leadership in recent days in the Soviet Union. These discussions and the results of those discussions have been welcomed by all participants today, and we consider that they represent a success for Europe as a whole, for the new Europe, and that these results have confirmed our expectations that it should be possible to conclude the two-plus-four discussions before the CSCE summit meeting which will take place in Paris in November. We should be able to complete that before the CSCE summit meeting. In this way we should be able to sign the final document this year so that German unification, and return of full sovereignty to Germany, should be possible within this year.
Given this development, which has been accompanied by the successful preparatory work for the CSCE summit meeting and the results of the NATO conference in London, which represented a new relationship between the member countries of the different alliances, of the two alliances, that this
GE 6 EUR308 dynamic process of German unification is clearly exhibiting a positive influence on Europe as a whole. German unification as a contribution to ensuring the unity, the stability of Europe, and to maintaining peace in Europe.
We Germans, of course, are fully aware of the responsibility which this development places upon us, and we welcome the fact that following today's discussions, it is now clear that German unification will be complete by the end of this year. And I should like to thank all of my colleagues who participated in this negotiation, I should like to thank them for their very constructive approach. Thank you.
DUMAS: Thank you, Mr. Genscher, and I shall now give the floor to the foreign affairs minister of the Soviet Union.
SHEVARDNADZE: Ladies and gentlemen, I share the general assessments of the meeting that has just taken place, the ministerial meeting that has just taken place, the assessments as outlined by Mr. Dumas and by my other colleagues that preceded me. By the time of the Paris meeting, very important events have taken place that give us reason for confidence that an agreement about the final settlement of the external aspects of German unity will be reached and will be linked up with the process of German unification.
I would like to note the important work that has been done during the first two rounds of the meeting of the six, and also during the ministerial contacts at a bilateral level. It was during those contacts that we reached an understanding about the conditions and the kind of political evolution that would make possible the resolution of issues related to the German settlement.
In particular, let me emphasize the fact that over the past few months there have been contacts among the top leaders of the countries that participated in the two-plus-four mechanism. The meeting between the president of the USSR, Mikhail Gorbachev, and Federal Chancellor Mr. Kohl completed this series of intensive negotiations at the summit level.
So, now, we have before the six the mutual understandings that evolved, that emerged both during the broad political dialogue of the four powers and the two German states, and those that have been made possible as a result of the far- reaching changes taking place within the Warsaw Treaty, NATO, and within the overall European context.
The central problem that we faced at our talks in Ottawa was the determination of the responsibilities and rights of the four powers, and the granting of a full sovereignty to the future united Germany, and the problem of the political, military status of Germany.
GE 7 EUR308
For us, from the very outset there was no question -- we did not question the fact that the process of the establishment of German unity is taking place on a democratic basis, that we can trust the German people in both parts of Germany, who over the post-war period have proven their commitment to peace and shown their determination to create a kind of society and state that would not threaten anyone and that would be a sound partner for all countries in the West and in the East.
But we, just like others, had to recognize that until very recently, there were certain realities that stood in the way of resolving the issues related to Germany.
So, from the very outset, during the work of our mechanism of the six, we established a link between German unification and three other processes, that of reducing military confrontation in Europe and sharing a transition of European countries to defensive doctrines that implement the principle of defense efficiency; that of creating European structures of security and political cooperation; and that of transforming military blocs into political alliances and establishing relationships of partnership between the states that participate in the two alliances.
After the meeting of the political consultative committee of the Warsaw treaty in Moscow and the meetings of our partners in Dublin and London, we have seen a dramatic change, a dramatic headway in all these three areas. We can say without exaggeration that we have in Europe now a qualitatively new political-military situation evolving in Europe today. And that makes it possible to consider the possibility of synchronizing the external and the internal aspects of German unity and of terminating the responsibilities of the Four Powers at the time of unification of the two German states and the granting of the future Germany of full sovereignty. And that means that, as a sovereign state, Germany will decide itself which alliance it is going to belong to. A choice in favor of NATO created difficulties for us, serious problems for us, in a situation when NATO was holding on to its positions of the past. But the forthcoming transformation of this alliance is making it possible for us to take a new look at the role and place of the changing NATO in Europe.
I think that the interests of all European countries are well served by the political statements of the leaders of the FRG and the GDR, that the future Germany will have no weapons of mass destruction, that the size of the Bundeswehr will be limited, will be substantially limited, and also that the military structures of NATO will not extend to the territory of the GDR. Together with the agreement about the stationing of Soviet troops on the territory of Germany during a few years, these constraints will serve as material guarantees of stability in Europe.
GE 8 EUR308 We also have a firm understanding that the Soviet Union and a united Germany will conclude a treaty according to which the two sides will not consider themselves as adversaries, will not use force against each other, and will closely cooperate in the political, economic and other areas. We expect that shortly new European structures of security will emerge, and first of all, a center to prevent and resolve crises. I would like to recall that during the first meeting of the six in Bonn, the Soviet side said that a change in the political-military situation in Europe will make it possible for the USSR to take a different look, to take a new look at the issues of German unity that looked difficult at the time. Currently, we have reason to do so and we can say that we have really taken a constructive and a goodwill approach to the resolution of these issues.
At the current meeting of the ministers, we have decided, as my colleagues have announced here, to arrange our work in practical terms so as to make sure that by the time of the Moscow meeting on the 12th of September we have a draft agreement between the six that the ministers could adopt as a basis and then complete work on it and submit it to the European summit meeting here in Paris.
Today will also go down in history, I'm sure, as a day when the question of the German-Polish border has been definitively settled, settled to the complete satisfaction of our Polish friends. We value the contribution of Minister Skubiszewski to the resolution of this issue, and I would like sincerely to congratulate him and Mr. Genscher, and Mr. Meckel, and the delegation of those three countries on this important occasion.
And finally, I would like to thank my friend, Mr. Roland Dumas, for his effective chairmanship and also for providing a beautiful and elegant setting to our meetings here in Paris.
DUMAS: Thank you. I should like to thank you, my dear friend, and I shall now give the floor to the foreign affairs minister of the United Kingdom, Sir Douglas Hurd.
HURD: Well, Mr. Chairman, you have been a very skillful chairman for us and it will turn out that today we have cracked two nuts: the question of the Polish borders and the shape of the final settlement. But as someone said quite recently -- I can't quite remember who -- we do have strong teeth. But this couldn't be taken for granted, even a few weeks ago, because several times in this series of talks, doubts have been expressed about the strength of purpose and the prospects for success in completing our task before the end of the year. Those doubts are now retreating. Mr. Shevardnadze talked this morning to us about patient, serene negotiation. Well, that's been practiced here today, it's been practiced at many meetings
GE 9 EUR308 in the last few months, and because of that, it's coming out right.
When we have met before in the two-plus-four machinery, Mr. Shevardnadze has emphasized that a united Germany would not fit easily into the landscape of a new Europe if everything else remained the same. And he drew particular attention in advance to the importance of the NATO summit in London. And we took serious note of what he then said, and as you have heard today, the London declaration has not disappointed him. And as a result of the particular hard work of the governments of the Soviet Union and the Federal Republic of Germany, we are now within sight of reconciling the freedom of a united Germany to choose its own alliance, its own place in Europe, reconciling with the legitimate concerns of the Soviet Union.
Over lunch and this afternoon, we reached agreement on the border question -- Polish-German border question. Now, we British have very strong sympathies for historical reasons, for reasons of today also, with the Poles, and I have held several long and fruitful conservations on this problem with Mr. Skubiszewski. It's a great relief, a great satisfaction to us, that agreement has been reached on this. Here are two countries with a very checkered history together, two countries which are now going to be divided, but divided by an agreed international frontier, but united in their commitment to a Europe which is democratic, free, and which sorts out its differences peacefully. That is how it ought to be.
DUMAS: Thank you very much. I call on the foreign minister of the German Democratic Republic, Mr. Meckel.
MECKEL: I should like to begin, once again by thanking the foreign affairs minister of France for the way in which he chaired the meeting today. And I think that during our discussion, and indeed over the last days and weeks since June 22nd, our meeting in Berlin, we have achieved quite a lot of progress, and I think we have taken a major step forward. We have come much closer to resolving the issues which have brought us together. I would mention in particular the summit meeting in London recently, the meeting in Moscow in recent days. In this respect, in the area of security, much progress has been made, and I think this has taken account of the way in which the situation in Europe has developed. That's a point I wanted to bring up.
The new relationship between the member countries of NATO and the Warsaw Pact, and the progress which has been made towards an institutionalization of the CSCE process, and just how important this is in security terms is something that was said very clearly: that the concept of security must not be seen in purely military terms, that security is a broader concept. It's not a question of arming against adversaries, but rather working together to attain security and it also has political and economic dimensions.
We consider that what has been said with regard to conventional armed forces, is a very positive starting point. We are very glad indeed that the Federal Republic has taken up our suggestion, namely, that both German states take the initiative to set a ceiling on German forces, go along with this proposal to Vienna, and in the area of conventional forces we are going to propose a Central European solution.
In recent days, the Soviet Union has agreed to German unification and a return of full sovereignty to Germany. The fact that these events have taken place at the same time, we consider a very major step forward. We think, too, that the international treaties which concern these allied rights and responsibilities, we need to study such treaties to see whether they contain restrictions, limitations on sovereignty which correspond to the rights and responsibilities of the allies.
We are particularly pleased that the Soviet Union has stated that it is willing to withdraw Soviet troops from the territory of the German Democratic Republic in the few years, and we think that this is a very positive development. This is the starting point of the treaty proposed between Germany and the Soviet Union, which concerns not just security issues, but all issues concerning our relations, and we consider that this should be based on the renunciation of force on both sides. This is linked to the withdrawal of Soviet nuclear weapons from German territory and the agreement that on the present territory of the GDR, no nuclear weapons should be based there in the future. We think this is a very important undertaking. It is a first important step forward on the road to a situation whereby, on German territory as a whole, no nuclear weapons should be stationed. And we consider that there is quite simply in the new Europe, there will be no need such nuclear weapons on German territory. We consider that security can be maintained without nuclear weapons on German territory.
And I am very pleased that in today's meeting, Mr. Skubiszewski has taken part in the discussion about this issue of German-Polish border, we have made progress. This, in fact, is an issue which we can now consider as having been resolved. We consider that this is in keeping with the responsibility of Germans, who when they consider the past, the checkered history of our relations between our countries, this is something we must be very much aware of.
It's particularly significant that shortly after Federal Chancellor Kohl's visit to Moscow, that so shortly after this agreement, that we have been able today to attain agreement. Now, yesterday the agreement concerned German- Soviet relations, today German-Polish relations. This represents a very good prospect for the future. We never again want to see a situation whereby the relationship between Germany and the Soviet Union could represent a danger to Poland.
We are particularly satisfied that Poland has obtained assurances regarding its security today, security, that is, of its border. This is something which has been based on the principle firstly of signing a border treaty with Germany as soon as possible subsequent to the unification of Germany, and then there will be, subsequent to that, negotiations on a general treaty covering relations between both states. We consider that this is a major step forward. We consider that German unification is closely linked to this key question of the definitive nature of the border between Germany and Poland. Today, we have clearly stated that we are prepared, and that before unification, to engage in trilateral discussions with Poland, and covering those issues which are of mutual interest.
DUMAS: Thank you very much. Now, you can put your questions to all the ministers. Will you kindly start by telling to whom you're addressing your question, and to tell us what paper you represent.
You have the floor.
QUESTION: I have a question to Minister Skubiszewski. Would you say that what happened today actually foretells the possibility for Poland to become part of united Europe?
SKUBISZEWSKI: An important step in the direction you have indicated. There is no question of a united Europe without a united Germany and vice versa. The final regulation of the, or the confirmation of the frontier issue is an important contribution to the stability on the European continent.
As to Poland's return to Europe, I think this can be taken only in the relative terms because Poland was always present in Europe even in the worst times of its postwar history, we have always been part of cultural Europe and part of European civilization. At the present time, we are taking steps to become a member of the Council of Europe in Strasbourg and we also are making preparations for negotiations on the conclusion of an agreement of association with the European Community, to mention just two important steps which are elements of the Polish European policies.
Q: You make reference to economic talks this summer with West Germany. Please give us some details. And everybody's made reference to the border being finally settled, and terms of that settlement. But I haven't heard any of the terms except that the border is where the border is. Can you give us some idea of what the other terms are?
SKUBISZEWSKI: As to the economic talks, I can't give you any details regarding our future talks with Federal Germany and possibly also with the German Democratic Republic because this is only the beginning of our thinking about it. In any case, we are involved in talks with the German Democratic Republic on the fate of our various treaties and arrangements of an economic nature which will change -- at least, some of them will change -- as a result of German unification. And this is an important problem for Poland because the German Democratic Republic has been an important economic partner for Poland.
As to your second question, I cannot speak in detail about the provisions of the instrument that had been discussed today because this is a confidential matter, but I can tell you one thing. Poland was always puzzled by constant references to peace settlement or peace treaty as the final moment of the recognition or confirmation of the frontier. That condition, or requirement, of peace treaty or peace settlement has now disappeared. That's as a result of this conference -- a stabilizing result.
Q: A question for Mr. Genscher. Herr Genscher, there seem to be many questions here and other places from the Soviets, from Poland about Germany's future, good behavior. What reassurances have you been able to give your dialogue partners here?
GENSCHER: I would say that Germany's behavior was not a matter we discussed today. The matter we discussed is that which was pointed out by our German... and I would like to just emphasize here to underline what the foreign minister of the Soviet Union said when he spoke about the confidence, the trust which his country has in both German states and the peoples of both German states, and this is a trust which is shared by all participants in this conference.
Q: I have two questions, if I may, to Mr. Genscher. In connection with what Mr. Meckel just said, I would like to know what you think about the positioning of nuclear arms throughout the territory of the GDR. I would like to hear from you how you foresee the future.
My next question is to Mr. Dumas. Are there any elements which perhaps did not go into the general outline of the settlement which are of concern to you in connection with the unification of Germany, be they of economic, political or military nature?
GENSCHER: During our discussions yesterday with the Soviet leadership, we did attain agreement, and this agreement is one which is shared by the participants of today's conference, according to which it is up to the united Germany to decide as to which, and if it wants to belong to an alliance. And in our discussions with the Soviet leadership, and as our Federal Chancellor said in the press conference in the Soviet Union, he clearly stated that Germany wants to remain a member of the Western alliance for the -- into the future. Over a period of three to four years, Soviet troops will continue to be based on the territory of the GDR. This will be based on a treaty which a united and sovereign Germany will sign with the Soviet Union, and at the same time, in the territory of the present GDR forces of the united Germany will be based which will not be under NATO command, which will be responsible for territorial defense.
Following the withdrawal of Soviet troops, German forces -- and that includes German forces under NATO command -- will be based in the territory of the GDR. These forces will not, however, have nuclear arms at their disposal. This is a clear description of the situation as it will apply to Germany, in agreement, too, with the Soviet Union, that the Articles 5 and 6 of the NATO treaty will apply as soon as unification takes place. That these provisions, provisions of Articles 5 and 6 of the NATO treaty, will apply also to the territory of the GDR.
DUMAS: To answer your last question, as you know, the Ottawa group was set up to deal with the external aspects of German unification. It being understood that internal issues are dealt with preference of the two countries. Among them, there was the question of frontiers between Poland and Germany and to identify the problems which occurred. The working group submitted to us five essential points which we considered also today. The minister of foreign affairs of Poland raised a number of additional problems which will not enter into the final document of the two-plus-four conference but to which he was able to receive replies in the course of the meeting. These replies some of them, find their way into the final settlement. In other cases, they will be in the shape of declarations that we work into this conference, so you need not worry because there will not be any questions which were not dealt with.
Q: For Ministers Genscher, Meckel and Skubiszewski, and the question is, did you refer today to the question of German constitution in the context of the borders? Thank you.
GENSCHER: The Federal Republic of Germany at an early stage in the framework of the two-plus-four negotiations clearly expressed that those provisions of the constitution of the Federal Republic which concern German unification will be either deleted or modified because the unification of the Federal Republic of Germany and the German Democratic Republic, and Berlin. Once this unification has taken place, German unification will have been completed, and in this way the goal of the constitution -- the objective of the constitution will have been attained.
SKUBISZEWSKI: It is true that we talked today about the constitutional problems. A constitution is the highest law of the land, and when you provide that the constitution will take account of certain international changes such as the unification of Germany and the confirmation of the border, you thereby imply that you'll have various legal changes which to some extent are subject to international regulations. Other belong to the sovereign decision of the respective countries. I think that part of our debate was very useful.
MECKEL: The constitution, of course, is the supreme law of any state. It's a matter for the sovereignty of that country. As has been said, following German unification, it will be necessary to modify the constitution in certain respects. The preamble, in this respect has been mentioned. This specifies that Article 23, this is something which will not in the future be present in the German constitution. Today, we did not actually discuss this matter but there was agreement that the constitutional issues of this kind should not be part of a treaty with another state. There was discussion as to what extent other legal provisions should be mentioned.
We agreed that it is purely self-evident that domestic law must be in line with international law and international obligations, and it is not necessary to specify this in a treaty. And I say this because, and I underline this because I myself have lived in a state for many years which signed many international treaties. However, the domestic law of the GDR quite simply was not adapted to that -- was not in line with our international undertakings, and we are particularly sensitive and particularly aware of this issue and to ensure that this is not the case in future in Germany.
Q: This is both for Mr. Shevardnadze and Mr. Genscher. Mr. Meckel referred just now to his hopes for the denuclearization of Germany. To Mr. Shevardnadze, is it still the Soviet Union's goal that the whole of Germany should be denuclearized? And Mr. Genscher, what is your view on this issue?
SHEVARDNADZE: That would be an ideal solution. Yesterday, in Stavropol and also in Moscow we discussed the question of the military-political status of the territory of what is now GDR. And an understanding has been reached that, on that territory, during the presence of the Soviet troops and also after Soviet troops withdraw, there will be no stationing of nuclear weapons. As for the other aspects of that problem, we have a good degree of mutual understanding that after the completion of the Vienna talks -- of the first phase of the Vienna talks, we will begin a dialogue about reducing and maybe eventually eliminating tactical nuclear weapons from Europe.
GENSCHER: Mr. Shevardnadze, I think, has clearly stated that, in the territory of the present-day GDR, following the withdrawal of the Soviet troops, that, up to that withdrawal, German troops will be stationed, and indeed following that but they will not dispose of nuclear weapons. The remaining issues will be discussed within the alliance and will be discussed at an international level.
Q: Secretary Baker, does the fact that the arrangements between the Soviet Union and the Germans were concluded by them and not by this conference directly, the fact that the United States is no longer in a position to wield the kind of economic clout it once did and the fact that you haven't been asked a question up to this point at this news conference combine to indicate that American influence in Europe is not what it once was, nor will it be.
BAKER: I'm glad you're asking your question. You know, I was really beginning to wonder -- respond to you by saying that we are extremely happy to see the announcement that came out of the Soviet Union yesterday, because we have worked very long and very hard for exactly this result.
The terms of agreement that were reached between Chancellor Kohl and President Gorbachev are terms that the United States has supported since as early at least as last December when we called for a unified Germany as a member of the NATO alliance. So, the terms please us very much. And we would draw your attention, if we could, to the nine points that I mentioned in my opening statement and which we have discussed with all of our colleagues here from time to time, particularly with Minister Shevardnadze and President Gorbachev of the Soviet Union. So we're very pleased to see this result. It is a result that we've supported for a long time, and a result that we have worked very hard to achieve.
GENSCHER: My answer to this, to add to what Mr. Baker has just said, is that Germany has welcomed from the very outset that the United States has supported Germany's march towards unification, and our view of Germany's continued membership of NATO, which will be the result of the free decision on our part, but also the principle of not extending the structure of NATO to the territories of the GDR. This is the result of the joint appraisal of this matter, and we have greatly appreciated the United States' support in this respect. And I still remember what President Gorbachev said yesterday in the final conference with the Federal Chancellor, in which he referred to the importance of the results attained in the London NATO summit, which represented the starting point of a fundamental change in Europe which enabled the Soviet Union to reach agreement with the Federal Republic yesterday. And in this respect, I should just like to emphasize how important a role the president of the United States and the foreign minister -- secretary of State of the United States have played in attaining the result at the London NATO summit.
Q: This is to Herr Genscher. In terms of economic aid, what kind of price do you expect to have to pay for the Soviet Union's agreement to German unification? And could you oblige by answering in English please for British television.
GENSCHER: Yes, but unfortunately, I would prefer to speak in German. I do not think that it is in keeping with the status of our relations with the Soviet Union and the peoples of the Soviet Union, that it is not in keeping to talk about a price paid to buy Soviet agreement. I do not think that's appropriate -- a view of that kind is not appropriate. One cannot buy approval; one cannot buy agreement. That is not something we want to do and something that we could not do.
The Federal Republic of Germany and the Soviet Union, however, do agree that a united Germany will be able to contribute to strengthening relations between our two countries and to do so much more effectively than a continuation of the division of Germany. And for this reason, we have agreed that in a treaty which should be signed within 12 months, these prospects for future relations between Germany and the Soviet Union, we will develop these and we will sign an agreement to this effect. We are convinced that our contribution to insuring the success of the economic reform policy in the Soviet Union, this is, we are convinced, not just beneficial to the Soviet Union, but indeed to the development of Europe as a whole. We have a new approach to this matter, and we are convinced that this is something which is clearly going to be to the benefit of all countries of Europe and we believe that all countries are aware of this. Now, when I talk about "we", I'm not just referring to the Soviet Union and the Federal Republic of Germany, I am also referring to all the states present at this table and, indeed, I believe all those states participating in the CSCE process.
SHEVARDNADZE: Please bear with me. I would like to react -- to respond to your question, too. In such terms as the establishment of a state sovereignty of a nation, national unity, and the self-determination of nations, there is no trade and we're not going to trade. And I fully agree with Mr. Genscher on this.
Q: A question for Minister Baker or Minister Skubiszewski. Mr. Baker, you referred to adjustments by the Polish minister on the principles of the border treaty. I wonder if either of you can please elaborate on what the adjustments were?
And secondly, for Minister Shevardnadze, you referred to "partners", "our partners in Dublin and London." Do you now regard the NATO countries as partners? And to bring up the question that came up in Bonn, are you preparing to somehow formalize that partnership, if not by an application to NATO, then what comes next?
BAKER: Our perhaps joint answer, Minister, by saying that we have adopted five general principles that guide us in addressing the question of borders as it relates to the external aspects of German unification. And the minister made several suggestions for changes in those principles. I think I'm probably at liberty to certainly mention one of those in which he requested that we have a statement to the effect that the confirmation of the definitive nature of Germany's borders represents an important contribution to the order of peace in Europe, or words generally to that effect. And we picked up on that suggestion and added that to our five principles. There were other suggestions that were made which were followed as well.
DUMAS: As chairman of this meeting I'd like to confirm that this amendment was adopted and will figure in the final. Minister Skubiszewski?
SKUBISZEWSKI: Mr. President, you spoke up about adaptations. In fact, there were no particular adaptations, but we enlarged on certain issues. We adopted certain clarifications in various ways, as the Secretary of State said, some of them were incorporated into the five principles, others were subject of statements by the interested states. All of this boils down to confirmation of the frontier.
SHEVARDNADZE: When we speak about partnership, I think there should be nothing surprising in that in fact the relations of partnership are something that we are already building with the United States, France, the FRG, Britain, and other countries. And as for the future, well, yes, I am fully confident that we will be real partners because what we are doing is building new relations between countries that belong to the different military-political alliances today.
Many things are changing in the world today. We are entering a period of peace in the development of world civilization. And in that context, we have to build new relations and there is nothing surprising about the fact that we, the adversaries of yesterday, countries that belong to confronting political-military alliances, will become real partners and will cooperate on the basis of the principles of equality and mutual trust.
Q: Could you please be a bit more specific about the changes that you wanted? Did you ask for a change in the preamble to the West German constitution, for example? Did you ask for Article 23 to be taken out of the constitution? Did you ask for a timetable to be put into the two-plus- four agreement to bind the German states to recognize the frontier as quickly as possible?
SKUBISZEWSKI: I didn't ask for the changes in the preamble of the constitution nor in Article 23, because I was told some time ago by our German partners that these changes would be brought about. So that was not a subject of discussion today. And so the change of the constitution is a matter to be decided by the country which is responsible for that constitution. We have received satisfactory assurances at -- not only we -- it was a matter which was first of all discussed in the two-plus-four talks. As to the timetable, there was indeed a problem of various consultations prior to this meeting, and it was also mentioned during this meeting. Our interest is in the speedy conclusion of the bilateral treaty, the treaty between Poland and united Germany, and we have received the assurance that that treaty would be concluded as soon as possible after the unification of Germany. That corresponds to the Polish position from the outset.
We always envisaged that the signing and ratification of the treaty will take place after unification. But we insisted on the usefulness of talks preparatory to the treaty now, prior to unification, because that might be helpful for what would happen after unification. That I would say is a pragmatic approach.
DUMAS: Thank you very much. I would like to thank my six colleagues. Thank you, ladies and gentlemen for participating in this exchange.
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Last modified: Fri Apr 26 13:04:20 CEST 2002

 

Presseerklärungen der Außenminister nach deren Zusammenkunft

PARIS — Dies ist die Niederschrift der Pressekonferenz vom 17.Juli, gehalten vom Außenminister der USA, James Baker III, dem Außenminister von Frankreich, Roland Dumas, dem Außenminister von Westdeutschland, Hans Dietrich Genscher, dem Außenminister von Ostdeutschland, Markus Meckel, dem Außenminister von Polen, Krzysztof Kubiszewski, dem Außenminister von Großbritannien, Douglas Hurd, und dem Außenminister der Sowjetunion, Eduard Shevardnadze nach deren Zwei-plus-Vier Gesprächen in Paris:

Dumas: Meine Damen und Herren, wir werden nun eine Erklärung zu den heute durchgeführten Arbeitsschritten abgeben. Es gab drei Gesprächsrunden, um genau zu sein. Am Morgen trafen wir uns zu den ersten Gesprächen, bei dieser ersten Runde waren alle Zwei-plus-Vier Mitglieder anwesend: die Minister der Bundesrepublik und der Demokratischen Republik Deutschland, der Vereinigten Staaten, des Vereinigten Königreichs, von Frankreich und der UDSSR. Während der zweiten Gesprächsrunde, die als Arbeitsessen stattfand, war auch der polnische Außenminister anwesend. An der dritten Gesprächsrunde am Nachmittag schließlich waren alle sieben Außenminister beteiligt. Während dieser letzten Gesprächsrunde behandelten wir auch ausschließlich polnische Angelegenheiten und Fragen.

Nun, meine Damen und Herren, der Prozess der Deutschen Wiedervereinigung setzt diesem leidvollen Zeitraum des Kalten Krieges, der Aufspaltung des deutschen Volkes und damit der des europäischen Kontinents endlich ein Ende. Natürlich ist die Wiedervereinigung Deutschlands eine Angelegenheit, die das deutsche Volk selbst bewältigen muss und wir sind sehr glücklich darüber, dass alles so gut vonstatten geht. Betrachten wir aber auch die Tatsache, dass die Teilung Deutschlands nur sehr schwierig zu handhaben war und die gesetzliche Situation nach dem Zweiten Weltkrieg eine ganz andere war als vorher, so ist uns allen klar, dass wir natürlich auch die externen Umstände, die Auswirkungen, die eine solche Wiedervereinigung mit sich bringen würde, in Betracht ziehen mussten. Darauf hat uns der Präsident der französischen Republik während der Konferenz des Europarats in Strassburg im Dezember des vergangenen Jahres auch deutlich hingewiesen. Es wurde erwähnt, dass die Problematik der Grenzverläufe geklärt werden müsse. Aus diesem Grund wurde die Gruppe der Sechs eingerichtet. Diese Sechs, die Zwei-plus-Vier, sind auch schon zu Gesprächen in Bonn und Berlin zusammengetroffen und die zu klärenden Themen wurden festgestellt. In Berlin wurde beispielsweise vereinbart, dass unser gemeinsames Ziel darin bestehen soll, gleichzeitig zur Wiedervereinigung Deutschlands auch die Möglichkeit der Wiederherstellung der staatlichen Souveränität zu schaffen. Außerdem wurde vereinbart, dass die Gruppe der Sechs bis zum CSCE-Gipfeltreffen am 19. November in Paris ihre Arbeit beendet haben sollte.

((Seite 2))

Seit unserem letzten Zusammentreffen sind, und darüber sollten wir uns freuen,   schon einige Entscheidungen auf verschiedenen Instanzen getroffen worden. Ganz speziell beziehe ich mich hierbei auf das Gipfeltreffen der Länder des Atlantikpaktes am 5. und 6. Juli, welches der Ära des Kalten Krieges definitiv ein Ende gesetzt und einer neuen Art von Beziehungen und Sicherheit in Europa den Weg bereitet hat. Der Anfang wurde in London gemacht und die erst kürzlich stattgefundenen Treffen zwischen den Herren Gorbachev und Genscher in Moskau haben zu einem enormen Fortschritt in den Beziehungen zwischen der Sowjetunion und Deutschland geführt.

Die Außenminister, die heute in Paris zusammentrafen, haben der gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzler Kohl und Herrn Gorbachev ihre größte Zustimmung gezollt. Im Namen meines Landes kann ich Ihnen versichern, dass es unserer Meinung nach weder ein Hindernis zu einem Vereinten Deutschland noch zur Wiederherstellung dessen Souveränität bis Ende des Jahres gibt. Dies entspricht in vollem Umfang den Forderungen Frankreichs, für deren Annahme unser Land nun schon so lange verhandelt. Dies ist ein äußerst wichtiger Schritt in Richtung eines stabilen und freien Europas, eines Europas, das die Konflikte der Vergangenheit endgültig überwunden hat.

Nunzu unserem heutigen Treffen. Nur einige Worte dazu. Dieses Treffen fand im generellen Gesprächsrahmen statt und hat es uns ermöglicht, einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen und so einen weiteren, möglicherweise entscheidenden Schritt in Richtung einer definitiven Lösung zu gehen. Wir stimmen darin überein, dass Deutschland selbst bestimmen soll, welche Rolle es im militärischen und politischen System, festzulegen im endgültigen Akt von Helsinki, einnehmen möchte. Die Frage der Sowjettruppen im gegenwärtigen DDR-Gebiet soll anhand einer bilateralen Vereinbarung zwischen der UdSSR und dem Vereinigten Deutschland geklärt werden. Unsere politischen Vorgesetzten haben uns aufgetragen, diese finale Vereinbarung, die ich eben angesprochen habe, zu skizzieren. Ihnen allen ist das sicherlich schon bewusst. Der Hauptteil unserer Gespräche handelte sich um die Problematik der Grenzen, insbesondere der Oder-Neiße-Grenze. An diesem Arbeitsteil nahm auch der polnische Außenminister teil. Ich spreche sicherlich für alle meine Kollegen, wenn ich zum Ausdruck bringe, wie sehr uns die Teilnahme des polnischen Außenministers gefreut hat. Es war eine sehr fruchtbare und äußerst positive Gesprächsrunde.

Während unseres Gesprächs wurde klar, dass wir generell bei der Lösung der Grenzfrage Polen — Deutschland in Bezug auf Art und Weise, Mittel und Wege, Datum der Umsetzung, übereinstimmten.

Auf Einladung des sowjetischen Außenministers wird unser nächstes Treffen am 12. September in Moskau stattfinden. So endet die heutige Gesprächsrunde zu unserer gemeinsamen vollständigen Zufriedenheit. Sehr glücklich macht mich vor allem, dass Polen heute mit am Tisch saß und dass eine allgemeine Übereinstimmung herrschte. Es freut mich außerdem außerordentlich, dass das Treffen hier in Paris stattfinden konnte. Nun gebe ich das Wort an den Außenminister von Polen.

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Skubiszewski: Vielen Dank, Herr Vorsitzender, Ich möchte den Dank und die Freude der polnischen Regierung darüber zum Ausdruck bringen, dass unser Land während dieser Konferenz präsent sein und an der Debatte teilnehmen durfte. Besonders glücklich bin ich über die Tatsache, dass das Treffen hier in Paris stattgefunden hat und wir zu wirklichen Ergebnissen gekommen sind. Und ich denke, dass das Problem der Grenze zwischen Deutschland und Polen für beide Seiten zur vollsten Zufriedenheit gelöst werden konnte. Hauptzweck war es ja eigentlich, die Grenzproblematik aufzuzeigen, die bestehenden Grenzen zu bestätigen. Die getroffenen Entscheidungen, die Sprache, die im Treffen gesprochen wurde, war auf das Äußerste zufriedenstellend.

Wie Sie wissen hat Polen vor einiger Zeit vorgeschlagen, einen Vertrag zwischen einem Vereinigten Deutschland und Polen abzuschließen, und zwar auf Basis eines von uns vorgelegten Entwurfs mit Grenzbedingungen und anderen Merkmalen. Um die Dinge zu vereinfachen, konzentrierten wir uns jetzt lediglich auf die Frage der Grenzen, allerdings im Rahmen der Gesetzestexte und Verfassungen, internationaler Gesetzgebung und der nationalen Gesetze von Deutschland und Polen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir — und da sind wir uns mit unseren deutschen Freunden einig — so schnell wie möglich einen anderen Vertrag abschließen sollten, um so alle Fragen bezüglich einer guten Nachbarschaft zwischen Polen und dem Vereinten Deutschrand zu einer Lösung zu bringen, Um diese Angelegenheit werden wir uns jedoch zu einem späteren Zeitpunkt kümmern.

Die Grenze wurde, wie schon gesagt, bestätigt. Sie alle wissen, dass wir, das heißt beide Seiten, seit dem Potsdamer Abkommen von 1945 immer wieder betont haben, wie wichtig es vor allem auch vom polnischen Standpunkt aus sei, einen Friedensvertrag abzuschließen und damit die Grenze zu skizzieren und festzulegen. Nach der heutigen Entscheidung ist ein solcher Vertrag nun nicht mehr notwendig, denn wir haben ein erstgültiges Resultat erzielt.

In meinem Beitrag zu diesem Treffen brachte ich auch andere Probleme, die Polen Sorgen bereiten, zur Sprache, vor allem was die Frage der Wirtschaftslage betrifft. Ich freue mich deshalb um so mehr, Ihnen mitteilen zu können, dass wir auch hier auf das volle Verständnis seitens Deutschlands getroffen sind. Herr Genscher hat vorgeschlagen, diesen Sommer ein Gespräch zwischen Deutschland und Polen stattfinden zu lassen und die äußerst schwerwiegenden wirtschaftlichen Probleme, die sich für Polen aufgrund der Situation in der Vergangenheit ergeben haben, zu diskutieren. Falls Sie hierzu irgendwelche Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Dumas: Das Wort geht nun an Mr.  Baker.

Baker: Meine Damen und Herren, vor etwa sechs Monaten starteten wir in Ottawa diesen Zwei-plus-Vier Prozess. Es war ein völlig neuer Prozess, konstruiert für neue Zeiten. Es ist nur gerecht zuzugeben, dass unser Ziel ein sehr ehrgeiziges war ­allerdings nicht zu ehrgeizig für diese Zeit der Hoffnung und der Freiheit in Europa.

((Seite 4))

Unser Ziel war es natürlich, den Weg zu einer friedvollen und demokratischen Wiedervereinigung von Deutschland und damit einer Wiedervereinigung Europas frei zu machen, und heute, so meine ich, sind wir diesem Ziel um einiges nähergekommen. Und im selben schnellen Tempo möchten wir auch weiterarbeiten, unsere Arbeit ausführen und unser Ziel erreichen: Nämlich die übrigbleibenden Rechte und Verantwortlichkeiten der vier Mächte erlöschen zu lassen und Deutschland seine vollständige Souveränität zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung im Jahre 1990 zurückzugeben.

Erst vor sechs Wochen legte Präsident Bush im Zuge des Gipfeltreffens in Washington dem sowjetischen Präsidenten Gorbachev neun Punkte vor, die der Sowjetunion unsere feste Absicht, die legitimen politischen, sicherheitsrelevanten und wirtschaftlichen Interessen der Sowjetunion nicht außer Acht zu lassen, versichern sollten.

Vor gerade einmal zwei Wochen erließen die NATO-Länder in London eine Erklärung, die aus dieser Absicht eine Weisung macht, eine Verpflichtung, dem Osten unsere Hand entgegenzustrecken, die Doktrin und Strategien der NATO zur Verteidigung zu modifizieren, unsere Verpflichtung auch auf die Kontrolle der Waffen auszuweiten, allmählich neue CSC-Institutionen einzurichten, und zwar für ein gesamtes, in Freiheit und Frieden lebendes Europa.

Erst gestern einigten sich die Bundesrepublik Deutschland und die Sowjetunion in Stavropol auf acht Punkte, die es uns erlauben, die Rechte der vier Mächte am Tag der Wiedervereinigung zu beenden, Deutschlands volle Souveränität und volle Vorrechte unter dem Schlussakt von Helsinki wiederaufzubauen und so eine gesunde Basis für Europas Sicherheit und Stabilität zu schaffen.

Heute treffen wir uns mit unserem polnischen Kollegen, Minister Skubiszewski, unter Anerkennung des ganz speziellen Interesses, das wir alle daran haben, den endgültigen Charakter der polnisch-deutschen Grenze deutlich zu machen. Wir sind uns alle darüber einig, dass ein Vereinigtes Deutschland aus der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik und Berlin bestehen wird. Nicht weniger und nicht mehr. Wir haben uns nach einer Diskussion mit und Änderung durch unseren polnischen Kollegen darauf geeinigt, generelle Richtlinien zur endgültigen Lösung des Grenzthemas festzulegen. Und wir waren natürlich sehr erfreut, dass sich Deutschland in seiner Erklärung dazu verpflichtet hat, so schnell wie möglich nach der deutschen Wiedervereinigung Schritte in Richtung eines Grenzvertrags zu unternehmen und so den durch die deutschen Parlamente eingegangenen Verpflichtungen gerecht zu werden. Als nächstes werden unsere Behörden damit beginnen, mit Hilfe der von ihnen zusammengetragenen Liste externer Themen ein erstgültiges Vertragsdokument zu entwerfen.

Zusammenfassend sei gesagt, dass die Vereinigten Staaten hoch erfreut sind, dass wir uns auf dem Weg zu einem souveränen und vereinigten Deutschland befinden, auf dem Weg in ein stabiles und sicheres Europa. Wir ersetzen die historischen nationalen Interessen, die uns getrennt hatten, durch gemeinsame europäische und atlantische Interessen, die uns vereinen. Das Ziel, das so lange am Horizont verschwunden war, ist nun fast erreicht.

((Seite 5)

Am Jahrestag des Ottawa Meetings werden die Vereinigten Staaten und die anderen vier Mächte ein vereintes, souveränes und demokratisches Deutschland willkommen heißen, ein Deutschland, das einen wertvollen Beitrag leisten wird zur Gründung und zum Erhalt eines ganzheitlichen, eines freien Europas.

Dumas: Vielen Dank. Es hat nun das Wort Herr Genscher, Außenminister der Bundesrepublik Deutschland

Genscher: Meine Damen und Herren, lassen sie mich zuerst unserem Gastgeber, Herrn Dumas, für die exzellente Art und Weise, auf die er unserem heutigen Treffen den Vorsitz geführt hat, danken. Darüber hinaus möchte ich meine ganz besondere Freude über die Anwesenheit unseres polnischen Kollegen, des Außenministers Skubiszewski, der seit vielen Jahren an einer besseren Verständnisstruktur zwischen Polen und Deutschland arbeitet, ausdrücken. Während der heutigen Sitzungen, an denen er teilnahm, haben wir die Prinzipien, die eine Resolution zum Grenzthema unterstreichen sollen, genau betrachtet. Natürlich hat keiner von uns die dunkelsten Zeiten der historischen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen vergessen.

Heute konnten wir zu diesen grundsätzlichen Prinzipien eine Einigung finden. Eine Einigung nicht nur zwischen den Teilnehmern an den Zwei-plus-Vier Verhandlungen, sondern auch mit unserem polnischen Kollegen. Und dieses nehme ich nun als Gelegenheit zu erklären, dass es die Absicht der Bundesregierung ist, in kürzester Zeit nach der Wiedervereinigung und dem Erhalt der Souveränität einen Grenzvertrag mit Polen aufzusetzen, der dann dem Parlament des Vereinigten Deutschland zur Ratifizierung vorgelegt wird.

In unseren heutigen Gesprächen diskutierten wir auch die Ergebnisse unserer Zusammenkunft mit der sowjetischen Führung erst kürzlich in der Sowjetunion. Diese Diskussionen und deren Ergebnisse wurden heute von allen Teilnehmern begrüßt. Wir sind der Meinung, dass diese Resultate als Erfolg für Europa als Ganzes, für das neue Europa gesehen werden müssen und dass diese Resultate unsere Erwartungen, die Zwei-plus-Vier Gespräche vor dem CSCE Gipfeltreffen im November in Paris zu einem guten Ende bringen zu können, bestätigt haben. Es sollte uns möglich sein, dies vor dem CSCE Gipfeltreffen zu erreichen. Damit erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass wir das endgültige Dokument noch dieses Jahr unterzeichnen können und dass damit auch die deutsche Wiedervereinigung und Rückgabe der Souveränität an Deutschland noch in diesem Jahr vonstatten geht.

Angesichts dieser Entwicklung, die begleitet wurde von erfolgreichen Vorarbeiten für das CSE-Gipfeltreffen und den Ergebnissen der NATO-Konferenz in London, diesen neuen Beziehungen zwischen den Mitgliedsstaaten der verschiedenen Allianzen, der zwei Allianzen können wir klar erkennen, dass es sich bei der Wiedervereinigung Deutschlands um einen dynamischen Prozess handelt, der sicherlich einen positiven Einfluss auf Europa insgesamt haben wird. Die Vereinigung Deutschlands als Beitrag zur Sicherung der Einheit, der Stabilität Europas. Als Beitrag zur Aufrechterhaltung des Friedens in Europa.

((Seite 6))

Wir Deutsche sind uns natürlich vollkommen der Verantwortung bewusst, die uns diese Entwicklung auferlegt, und begrüßen die Tatsache, dass es nach den heutigen Gesprächen eindeutig noch zum Ende dieses Jahres zur Wiedervereinigung Deutschlands kommen wird. Ich möchte allen meinen Kollegen aufs Herzlichste Dank sagen für ihre konstruktive Annäherung.

Dumas: Vielen Dank, Herr Genscher. Hiermit gebe ich nun das Wort an den Außenminister der Sowjetunion.

Shevardnadze: Meine Damen und Herren, ich teile die Meinung meiner Kollegen zu den Gesprächen der Außenminister, die gerade stattgefunden haben. Zum Zeitpunkt des Treffens in Paris gab es wesentliche Neuigkeiten, die unser Vertrauen darin bestärken, dass ein endgültiger Beschluss zu den externen Aspekten einer Deutschen Einheit erreicht werden und mit dem Prozess der Deutschen Wiedervereinigung verbunden werden kann,

Während der ersten beiden Gesprächsrunden — und ebenso bei den vielen ministeriellen Kontakten auf bilateraler Ebene — haben wir ein wichtiges Stück Arbeit erfolgreich hinter uns gebracht. Gerade auf bilateraler Ebene ist es uns gelungen, eine Einigung über die Bedingungen und die Art der politischen Evolution zu erzielen, die einen Punktebeschluss zum Thema Deutschland möglich machen.

Ganz besonders möchte ich die Tatsache hervorheben, dass während dieser letzten Monate die Regierenden der Länder miteinander in Verbindung standen und dadurch viel zum Zwei-plus-Vier Mechanismus beigetragen haben. Das Treffen zwischen dem Präsidenten der UdSSR, Mikhail Gorbachev, und dem Bundeskanzler Helmut Kohl vervollständigte schließlich die intensiven Verhandlungen auf Gipfelebene.

Vor uns liegen nun die gemeinsamen Entscheidungen, die sich während des breiten politischen Dialogs der vier Mächte und der beiden deutschen Staaten sowie aufgrund der weitreichenden Veränderungen, die bezüglich des Warschauer Vertrags, der NATO und des gesamten Europäischen Kontexts stattgefunden haben, ergaben.

Das zentrale Problem, das es während unserer Konferenz in Ottawa zu lösen galt, bezog sich auf die Rechte und Pflichten der vier Mächte und die Rückgabe der vollständigen Souveränität an das zukünftige Vereinte Deutschland sowie auf dessen politischen und militärischen Status.

((Seite 7))

Von Anfang an war klar, dass die Einrichtung eines Vereinten Deutschlands auf demokratischer Basis stattfinden sollte, dass das deutsche Volk auf beiden Seiten unseres Vertrauens würdig war. Die deutsche Bevölkerung hat während all dieser Nachkriegsjahre ihre Verpflichtung zum Frieden immer wieder bewiesen, ebenso ihre Entschlossenheit, eine Gesellschaft, einen Staat zu gründen, der für niemanden eine Bedrohung darstellen und allen Ländern im Westen und im Osten ein verlässlicher Partner sein würde.

Leider standen uns bis vor kurzem noch gewisse Realitäten im Wege, weiche eine Lösung zum Thema Deutschland verhindert hatten.

Aus diesem Grunde verknüpften wir in unserer Zwei-plus-Vier Arbeit von Anfang an die Wiedervereinigung Deutschlands mit drei weiteren Prozessen: Der Verringerung der militärischen Konfrontationsgefahr in Europa und damit der Übergang der europäischen Staaten zu einer defensiven Effizienz; der Schaffung einer europäischen Struktur der Sicherheit und politischen Kooperation; der Umwandlung von militärischen Blöcken in politische Bündnisse und das Herstellen von Partnerschaftsbündnissen zwischen den Staaten, die den beiden Allianzen zugehören.

Nach der Konferenz des politischen Beratungsausschusses des Warschauer Abkommens in Moskau und der unserer Partner in Dublin und London hat sich eine dramatische Änderung abgezeichnet, eine dramatische Beschleunigung auf allen drei Gebieten. Wir können ohne Übertreibung feststellen, dass sich nun in Europa eine neue Qualität bezüglich der politisch-militärischen Situation einstellt. Und diese neue Lage erlaubt es uns, die Möglichkeit, die externen und internen Aspekte eines Geeinten Deutschlands und die Beendigung der Verantwortlichkeiten der vier Mächte zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten und die Rückgabe der vollen Souveränität an das zukünftige Deutschland ins Auge zu fassen. Und dies bedeutet, dass Deutschland als souveräner Staat selbst entscheiden kann, welcher Allianz es angehören möchte. Die Wahl zugunsten der NATO war schwierig für uns, sehr schwierig angesichts der Situation, die sich in der Vergangenheit bot. Aber die anstehende Umwandlung dieser Allianz erlaubt es uns nun, die Rolle und Stellung der sich verändernden NATO in Europa mit anderen Augen zu betrachten.

Ich bin der Meinung, dass die politischen Statements der Regierenden der BRD und der DDR dem Interesse aller europäischen Länder dienen, dass das zukünftige Deutschland keine Massenvernichtungswaffen besitzen wird, dass die Größe der Bundeswehr beschränkt, sehr beschränkt sein wird, und dass sich die militärischen Strukturen der NATO nicht über das Gebiet der DDR erstrecken wird. Zusammen mit der Vereinbarung, noch einige Jahre lang sowjetische Truppen auf deutschem Gebiet zu stationieren, werten wir diese Einschränkungen als materielle Garantien zur Bewahrung der Stabilität innerhalb Europas Grenzen.

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Es wurde außerdem fest vereinbart, dass die Sowjetunion und das Vereinte Deutschland einen Vertrag abschließen würden, demzufolge keine der beiden Seiten die andere als Feind betrachten wird, keine Gewalt der anderen Seite gegenüber anwenden wird und beide Seiten auf politischen, wirtschaftlichen und weiteren Gebieten eng zusammenarbeiten werden. Wir erwarten, dass es in nur sehr kurzer Zeit neue europäische Sicherheitsstrukturen geben wird, wobei zuerst an ein Zentrum zur Vermeidung und Lösung von Krisen gedacht werden soll. Ich möchte Sie daran erinnern, dass die Sowjetunion während des ersten Zwei-plus-Vier Treffens in Bonn erklärt hat, dass eine veränderte politisch-militärische Lage in Europa die Möglichkeit schaffen würde, die Wiedervereinigung Deutschlands unter anderen, neuen, weniger problembehafteten Aspekten zu betrachten. Jetzt können wir das tun und auch gleichzeitig sagen, dass wir uns der Lösung dieser Themen auf konstruktive und positive Art und Weise angenähert haben.

Während des aktuellen Treffens haben wir Minister uns darauf geeinigt, und meine Kollegen haben dies ja schon hervorgehoben, zur Praxis überzugehen und so sicherzustellen, dass zum Zeitpunkt der Konferenz in Moskau am 12. September ein Vertragsentwurf vorgelegt werden kann, der den Ministern als Basis dient. Diesen werden wir vervollständigen und beim europäischen Gipfeltreffen hier in Paris vorlegen.

Dieser heutige Tag wird sicher auch als der Tag in die Geschichte eingehen, der die deutsch-polnische Grenzfrage ein für alle Mal löst, und zwar zur vollen Zufriedenheit unserer polnischen Freunde. Sehr zu würdigen ist der Beitrag von Minister Skubiszewski zur Lösung dieses Themas und ich möchte ihm und Herrn Genscher, Herrn Meckel und den Delegationen dieser drei Länder meine Glückwünsche zu dieser wichtigen Entscheidung aussprechen.

Zu guter Letzt möchte ich auch meinem Freund Roland Dumas für seinen hervorragenden Vorsitz sowie für das herrliche und elegante Ambiente, in dem unsere Gespräche hier in Paris stattfinden konnten, danken,

Dumas: Vielen Dank. Nun geht das Wort and den Außenminister des Vereinigten Königreichs, Sir Douglas Hurd.

Hurd: Nun, Herr Vorsitzender, Sie haben Ihre Aufgabe als Vorsitzender exzellent verrichtet und es wird sich herausstellen, dass wir heute zwei Nüsse geknackt haben: Die Frage der polnischen Grenzen und die Form des endgültigen Übereinkommens. Aber wie jemand erst kürzlich gesagt hat — und er hatte Recht — wir haben eben harte Zähne. Noch vor einigen Wochen hatten wir alle Zweifel an einer möglichen Lösung; denn wir waren uns alles andere als sicher, dass wir die Lösung aller Probleme bis zum Jahresende schaffen würden. Diese Zweifel nehmen nun ständig ab. Herr Shevardnadze ermahnte uns heute Morgen zu geduldigen, ernsten Verhandlungen. Nun, genau dies wurde heute praktiziert, und eigentlich schon während der letzten Monate, und genau aus diesem Grund sind unsere Gespräche erfolgreich.

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Vor dem Einsatz des Zwei-plus-Vier Teams hatte mich Herr Shevardnadze darauf hingewiesen, dass ein Geeintes Deutschland nur schlecht in die Landschaft eines neuen Europas passen würde, wenn alles andere unverändert bliebe. Und er lenkte unsere Aufmerksamkeit schon frühzeitig auf die Wichtigkeit des NATO-Gipfels in London. Wir haben seine Worte von damals sehr ernst genommen und wie Sie heute vernommen haben hat ihn die Erklärung aus London auch nicht enttäuscht. Und dank der harten Arbeit der sowjetischen und bundesdeutschen Regierungen ist eine friedliche Versöhnung eines Vereinten Deutschlands nun in Sicht, eines Deutschlands, das sich seine eigenen Verbündeten, seinen eigenen Platz in Europa wählen kann und darf, eines Deutschlands, das auch die verständlichen Sorgen der Sowjetunion aus dem Weg räumen kann.

Während unseres Arbeitsessens und auch heute Nachmittag haben wir uns über die polnisch-deutsche Grenzfrage geeinigt Wir Briten hegen aus historischer und auch aus heutiger Sicht eine starke Sympathie gegenüber dem polnischen Volk und ich habe mich mit Herrn Skubiszewski lange und mit sichtlichem Erfolg über diese Thematik unterhalten, Zu meiner großer Erleichterung und zu unser aller Zufriedenheit kam es heute zu einer Einigung. Wir haben hier zwei Länder mit sehr bewegter Vergangenheit, zwei Länder, die nun geteilt werden, geteilt jedoch durch eine international vereinbarte Grenze mit der gegenseitigen Verpflichtung eines demokratischen, freien Europas, welches Differenzen auf friedliche Art zu lösen versteht. Und so sollte es auch sein.

Dumas: Vielen Dank. Ich erteile nun das Wort dem Außenminister der Deutschen Demokratischen Republik, Herrn Meckel.

Meckel: Auch ich möchte mich zuerst bei dem Außenminister von Frankreich für seinen hervorragenden Vorsitz des heutigen Treffens bedanken. Ich bin wie alle meine Kollegen der festen Ansicht, dass wir während der vergangenen Tage und Wochen seit unserem Treffen am 22. Juni in Berlin große Fortschritte erzielt, einen wichtigen Schritt vorwärts getan haben. Wir sind nun der Lösung der Probleme, die uns überhaupt zusammengebracht haben, viel näher. Vor allem möchte ich das kürzlich stattgefundene Gipfeltreffen in London erwähnen, ebenso das Treffen in Moskau vor wenigen Tagen. Auf dem Gebiet der Sicherheit haben wir einen großen Erfolg erzielt und ich meine, dass hier auch die sich entwickelnde Situation in Europa berücksichtigt wurde. Und diesen Punkt wollte ich auch hervorheben.

Die neue Beziehung zwischen den Mitgliedsstaaten der NATO und dem Warschauer Pakt und der Fortschritt, der sich bei der Institutionalisierung des CSCE-Prozesses eingestellt hat ist von größter Bedeutung für die Sicherheit und sollte auch sehr klar verdeutlicht werden: Das Konzept der Sicherheit darf heutzutage nicht länger nur unter einem militärischen Gesichtspunkt gesehen werden, sondern auf einer viel breiteren Basis. Es ist keine Frage der Bewaffnung gegen Feinde, sondern ein Zusammenarbeiten mit dem Ziel, Sicherheit zu schaffen und einen fruchtbaren wirtschaftlichen und politischen Boden zu erhalten.

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Was über die konventionellen Waffen unserer Heere gesagt wurde, ist ein sehr positiver Ausgangspunkt. Es freut uns auch sehr, dass die Bundesrepublik unseren Vorschlag übernommen hat, das heißt, dass beide deutschen Staaten den deutschen Streitkräften Grenzen setzen und diesen Vorschlag in Wien einbringen möchte. Auf dem Gebiet der konventionellen Streitkraft werden wir eine Lösung für das zentrale Europa vorschlagen.

Die Sowjetunion stimmt sowohl einer deutschen Wiedervereinigung als auch der Rückgabe der vollen Souveränität an das neue Land zu. Die Tatsache, dass beide Ereignisse zur selben Zeit entschieden wurden bedeutet für uns einen immensen Schritt vorwärts. Auch sind wir der Meinung, dass die internationalen Verträge, die diese alliierten Rechte und Pflichten betreffen, genau auf ihre Restriktionen und Grenzen bezüglich dieser Souveränität untersucht werden müssen. Nur so können wir sicherstellen, dass sie den Rechten und Verpflichtungen der Verbündeten entsprechen.

Es freut uns außerordentlich, dass sich die Sowjetunion bereit erklärt hat, ihre Truppen während der nächsten Jahre aus dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik zurückzuziehen und halten dies für eine äußerst positive Entwicklung. Dies ist der Ausgangspunkt für einen Vertrag zwischen Deutschland und der Sowjetunion, der nicht nurdie sicherheitsrelevanten Fragen klärt, sondern alle Themen, die unsere Beziehung betrifft und ich bin der Meinung, dass die Basis hierzu im beidseitigem Verzicht auf Gewalt besteht. Dies ist natürlich verbunden mit dem Rückzug von sowjetischen Nuklearwaffen aus deutschem Gebiet und der Vereinbarung, dass auf dem Gebiet der gegenwärtigen DDR auch in Zukunft keine nuklearen Waffen stationiert werden sollen. Unserer Meinung nach ist das ein wesentlicher Punkt. Es ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung eines absolut atomwaffenfreien Deutschlands. In dem neuen Europa wird die Notwendigkeit der Stationierung nuklearer Waffen in Deutschland ganz einfach nicht mehr gegeben sein. Wir sind uns sicher, dass die Sicherheit auch ohne nukleare Waffen auf deutschem Gebiet gewahrt werden kann.

Und es freut mich sehr, dass unser heutiges Gespräch durch den Beitrag Herrn Skubiszewskis gewonnen hat. Zum Thema polnisch-deutsche Grenze wurde ein wichtiger Fortschritt erzielt und eine Lösung gefunden. Wir Deutsche sind uns unserer Verantwortung vollständig bewusst, denken wir nur an die Vergangenheit, die bewegte Geschichte unserer Beziehungen.

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In kürzester Zeit nach Kanzler Kohls Besuch in Moskau ist es uns gelungen, eine Vereinbarung zu treffen. Gestern betraf die Diskussion die deutsch-sowjetischen Beziehungen, heute kam es zu einer deutsch-polnischen Einigung, Die Aussichten für die Zukunft sind gut. Nie wieder möchten wir einer Situation gegenüberstehen, in der die Beziehung zwischen Deutschland und der Sowjetunion eine Gefahr für Polen darstellt.

Wir sind sehr glücklich, dass Polen nun in Bezug auf seine Grenzen abgesichert werden konnte. Die Sicherheit Polens basiert auf zwei Punkten: Der Unterzeichnung eines Grenzabkommens mit Deutschland sofort nach dessen Wiedervereinigung und der darauffolgenden Verhandlung bezüglich einer generellen Vereinbarung zu den Beziehungen beider Staaten zueinander. Unserer Meinung nach ist die deutsche Wiedervereinigung eng an diese Schlüsselfrage, also einer definitiven Grenze zwischen Deutschland und Polen, geknüpft. Heute ist unsere klare Aussage, dass wir dazu bereit sind, und zwar vor der Wiedervereinigung, trilaterale Gespräche mit Polen zu führen und diese Punkte, die unsere gemeinsamen Interessen betreffen, zu einer Lösung zu bringen.

Dumas: Vielen Dank. Stellen Sie nun den Ministern Ihre Fragen. Bitte stellen Sie fest, wem Ihre Frage gilt und für welches Blatt Sie arbeiten.

Frage: Ich habe eine Frage an Minister Skubiszewski. Würden Sie sagen, dass die heutigen Ereignisse die Möglichkeit, dass Polen ein Teil des vereinten Europas sein wird, einräumt?

Skubiszewski: Ein wichtiger Schritt in die von Ihnen angedeutete Richtung. Keine Frage, ein vereintes Europaohne vereintes Deutschland und umgekehrt kann nicht sein. Die endgültige Lösung oder Bestätigung des Grenzthemas ist ein wichtiger Beitrag zur Stabilität des europäischen Kontinents.

Was nun Polens Rückkehr nach Europa betrifft, so muss man dies unter einem relativen Gesichtspunkt einordnen; denn Polen war immer, auch in den schlimmsten Nachkriegszeiten, präsent in Europa. Wir waren stets ein Teil deskulturellen Europas und Teil der Zivilisation Europas. Gegenwärtig unternehmen wir Schritte dahingehend, die Mitgliedschaft im Europarat in Straßburg zu erwerben und bereiten uns auf Verhandlungen vor, die eine Vereinbarung zum Beitritt in die Europäische Gemeinschaft zum Ziel haben. Dies sind zwei wichtige Schritte, welche in der polnischen Europapolitik zu behandeln sind.

Frage: Sie nehmen Bezug auf Wirtschaftsgespräche, die diesen Sommer mit Westdeutschland geführt werden sollen. Bitte nennen Sie uns Einzelheiten. Außerdem haben alle Minister Bezug auf die Lösung des Grenzthemas und die Bedingungen dazu genommen. Allerdings haben Sie keine dieser Bedingungen erläutert. Wir wissen nur, dass die Grenzen bleiben wo die Grenzen sind. Bitte nennen Sie uns einige der anderen Bedingungen.

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Skubiszewski: Was die Wirtschaftsgespräche betrifft, so kann ich Ihnen weder Einzelheiten zu den zukünftigen Treffen mit der Bundesrepublik noch zu denen mit der Demokratischen Republik nennen, da wir gerade mal ansatzweise daran denken, Auf alle Fälle befinden wir uns in Gesprächen mit der Deutschen Demokratischen Republik, um das Schicksal der bestehenden Verträge und Wirtschaftsübereinkommen zu bestimmen; denn einige müssen aufgrund der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten geändert werden. Dies ist kein unbedeutendes Problem für Polen; denn die Deutsche Demokratische Republik war ein wichtiger Wirtschaftspartner für unser Land.

Zu Ihrer zweiten Frage: Ich kann Ihnen keine Details zu den Bestimmungen, die heute diskutiert wurden, nennen; denn dies sind vertrauliche Angelegenheiten. Nur eine Sache möchte ich klarstellen: Polen war immer etwas irritiert über die ständigen Bezugnahmen auf einen Friedensvertrag als endgültiges Element zur Anerkennung oder Bestätigung der Grenze. Diese Bedingung, oder Forderung nach einem Friedensvertrag, besteht nun aufgrund der in dieser Konferenz erzielten Ergebnisse zur Stabilität nicht mehr.

Frage: Eine Frage an Herrn Genscher. Es scheint von verschiedenen Seiten - den Sowjets, Polen - immer wieder die Frage aufgeworfen worden zu sein, ob sich Deutschland auch in Zukunft zu benehmen wisse. Wie haben Sie Ihren Gesprächspartnern diese Zukunftssorgen nehmen können?

Genscher: Ich würde sagen, dass Deutschlands Benehmen heute keine Diskussionsgrundlage war, Ich möchte hier noch einmal hervorheben, was der Außenminister der Sowjetunion in seiner Ansprache zum Vertrauen meinte. Das Vertrauen, das sein Land in beide deutsche Staaten und das Volk beider deutscher Staaten setzt. Ein Vertrauen, das von allen Teilnehmern dieser Konferenz geteilt wird.

Frage: Ich habe zwei Fragen an Herrn Genscher. In Verbindung mit der Äußerung Herrn Meckels möchte ich wissen, wie Sie über die Stationierung von Nuklearwaffen im Gebiet der DDR denken. Sagen Sie mir bitte, wie Sie die Zukunft sehen.

Meine nächste Frage richtet sich an Herrn Dumas. Gibt es Elemente, die nicht in generelle Form der Vereinbarung eingeschlossen wurden, die jedoch wichtig sind für die Wiedervereinigung Deutschlands? Elemente wirtschaftlicher, politischer oder militärischer Natur?

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Genscher: Während unserer gestrigen Gespräche mit der sowjetischen Führung konnten wir uns darauf einigen - und hier stimmten alle Teilnehmer zu - dass es allein die Entscheidung des Vereinten Deutschland sein kann, ob und welcher Allianz es zugehören möchte. Auch in den Gesprächen mit der sowjetischen Führung war man sich einig und es gilt, was unser Bundeskanzler in seiner Pressekonferenz in der Sowjetunion erklärte: Deutschland wird und will ein Mitglied der westlichen Allianz bleiben. Über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren wird die Sowjetunion ihre Truppen auf dem Gebiet der DDR belassen. Dieser Beschluss wird bekräftigt durch einen Vertrag, den das zukünftige vereinte und souveräne Deutschland mit der Sowjetunion abschließen wird. Zur selben Zeit werden auf dem Gebiet der dann ehemaligen DDR auch Militärkräfte des vereinten Deutschland stationiert, welche nicht dem Kommando der NATO unterstellt und für die Verteidigung des Gebiets zuständig sein werden.

Nach dem Abzug der sowjetischen Truppen werden im Gebiet der DDR deutsche Armeekräfte, auch solche unter NATO-Kommando, stationiert. Die Armee wird allerdings nicht über nukleare Waffen verfügen. Dies ist also eine genaue Beschreibung der Situation, die unter Zustimmung der Sowjetunion und in Übereinstimmung mit den Artikeln 5 und 6 des NATO-Abkommens sofort nach der Wiedervereinigung für Deutschland Gültigkeit erlangt. Diese Bestimmungen (des Artikels 5 und 6 des NATO-Abkommens) gelten dann auch für die Gebiete der DDR.

Dumas: Zu Ihrer Frage an mich möchte ich sagen, dass die Ottawa-Gruppe eingesetzt wurde, um sich mit den externen Aspekten einer deutschen Wiedervereinigung zu befassen. Die inneren Themen, so der gemeinsame Beschluss, sollten von den beiden deutschen Staaten übernommen werden. Darunter fiel auch die Frage der Grenzen zwischen Polen und Deutschland und die Erörterung der auftretenden Probleme. Die Arbeitsgruppe legte uns fünf wesentliche Punkte vor, die wir heute diskutierten. Der Außenminister von Polen erhob eine Anzahl zusätzlicher Fragepunkte, die zwar nicht im finalen Dokument der Zwei-plus-­Vier Konferenz enthalten sein werden, die jedoch im Verlauf unserer Gespräche beantwortet werden konnten. Einige dieser Antworten werden auch in das endgültige Abkommen übernommen. In anderen Fällen werden sie in Erklärungen wiederzufinden sein, die wir in diese Gespräche einarbeiten werden. Machen Sie sich also keine Sorgen, es wird keine Fragen geben, die wir nicht behandelt haben werden.

Frage: An die Minister Genscher, Meckel und Skubiszewski: Wurde in den heutigen Gesprächen auch Bezug auf die Frage einer deutschen Verfassung im Kontext mit den Grenzen genommen? Vielen Dank.

Genscher: Bereits zu Beginn der Zwei-plus-Vier Verhandlungen hat Deutschland darauf hingewiesen, dass die Bestimmungen im Grundgesetz, welche sich auf die deutsche Wiedervereinigung beziehen, entweder gestrichen oder den geänderten Verhältnissen angepasst werden müssen. Ist Deutschland erst einmal wieder vereint, so hat sich der Sinn und Zweck, das Ziel des Grundgesetzes erfüllt.

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Skubiszewski: Es stimmt, wir haben heute über die verfassungsmäßigen Probleme gesprochen. Die Verfassung ist das höchste Gesetz im Land und wenn wir davon ausgehen, dass sie gewisse internationale Veränderungenwie die Wiedervereinigung Deutschlands und die Bestätigung der Grenzen berücksichtigen soll, so sind einige Gesetzesänderungen unumgänglich, vor allem dann, wenn auch internationale Bestimmungen davon betroffen sind. Andere wiederum unterliegen der Entscheidungsgewalt der entsprechenden Länder. Ich meine: dass dieser Teil unserer Debatte sehr Nutzen bringend war.

Meckel: Die Verfassung ist natürlich das höchste Gesetzesgut eines jeden Staates. Lebenswichtig für die Souveränität des Landes. Wie gesagt wird also nach der Wiedervereinigung Deutschlands eine gewisse Anpassung der Verfassung von Nöten sein. Hier wurde auch die Präambel erwähnt. Artikel 23, um genauer zu sein, wird in Zukunft nicht mehr im deutschen Grundgesetz zu finden sein. Wir haben heute diese Angelegenheit nicht im Einzelnen durchgesprochen, haben uns jedoch darauf geeinigt, dass die verfassungsrechtlichen Themen nicht Teil eines Vertrags mit einem anderen Land sein sollten. Es wurde auch darüber diskutiert, in welchem Maße andere gesetzliche Bestimmungen zur Sprache gebracht werden sollten.

Wir sind uns darin einig, dass die Inlandsgesetze selbstverständlich den internationalen Gesetzen und Verpflichtungen entsprechen müssen, es ist auch nicht notwendig, dieses in einem Vertrag ausdrücklich zu spezifizieren. Dies sage ich weil, und dieses weil möchte ich unterstreichen, ich selbst lange Jahre in einem Land gelebt habe, welches viele internationale Verträge unterzeichnet hat. Jedoch hat unsere nationale Gesetzgebung einfach nicht dazu gepasst, hat den internationalen Unternehmungen nicht entsprochen, und wir sind uns dieses Themas ganz besonders bewusst und gehen besonders darauf ein, um so zu verhindern, dass dies im zukünftigen Deutschland wiederholt wird.

Frage: Diese Frage richtet sich an die Herren Shevardnadze und Genscher. Herr Meckel hat gerade die Hoffnung geäußert, dass Deutschland frei von Nuklearwaffen bleiben soll. An Herrn Shevardnadze: Ist es noch Ziel der Sowjetunion, Deutschland nuklearfrei zu halten? Herr Genscher, wie denken Sie über dieses Thema?

Shevardnadze: Das wäre natürlich eine ideale Lösung. Gestern in Stavropol und auch in Moskau diskutierten wir die Frage des militärisch-politischen Status des heutigen DDR-Gebiets. Und wir waren uns alle darüber einig, dass auf diesem Gebiet keine Nuklearwaffen stationiert werden, solange dort Sowjettruppen präsent sind, und auch nicht nach deren Abzug. Was die anderen Punkte dieses Problems angeht, so werden wir uns nach den Gesprächen in Wien — der ersten Gesprächsrunde — daran machen, einen Dialog über die Reduzierung und eventuell völlige Eliminierung taktischer Nuklearwaffen innerhalb Europas zu führen.

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Genscher: Herr Shevardnadze, so meine ich, hat klar dargestellt, dass auf dem Gebiet der heutigen DDR während und auch nach dem Abzug der Sowjettruppen deutsche Militäreinheiten stationiert werden, allerdings werden diese nicht über Nuklearwaffen verfügen. Die restlichen Themen werden innerhalb der Allianz und auf internationaler Ebene diskutiert.

Frage: Außenminister Baker, bedeutet die Tatsache, dass die Übereinkommen zwischen der Sowjetunion und den Deutschen von diesen beiden, also nicht direkt in dieser Konferenz getroffen wurden, dass die Vereinigten Staaten nicht länger in der Lage sind, die Art von wirtschaftlichem Druck auszuüben, wie es früher der Fall war, dass Ihnen bis jetzt noch keine Frage von uns gestellt worden ist, bedeutet all dies, dass der amerikanische Einfluss in Europa nicht mehr der ist, der er einmal war oder wieder sein wird?

Baker: Ich bin froh, dass Sie diese Frage gestellt haben. Wissen Sie, ich habe mich schon gewundert - nun, ich möchte Ihnen sagen, dass wir äußerst glücklich über die Erklärung sind, welche die Sowjetunion gestern abgegeben hat; denn wir haben sehr lange und sehr hart genau auf dieses Ziel hingearbeitet.

Die Vereinbarungen, die zwischen Kanzler Kohl und Präsident Gorbachev getroffen wurden, haben auch wir, die Vereinigten Staaten, seit wenigstens Dezember letzten Jahres, als wir ein vereintes Deutschland als Mitglied der NATO forderten, unterstützt und gewollt. Es ist also klar, dass wir mit den Bedingungen sehr zufrieden sind. Und lassen Sie mich Ihre Aufmerksamkeit bitte auf die neun Punkte lenken, die ich schon in meiner Eröffnungsrede erwähnt habe, und die wir mit all unseren Kollegen hier, vor allem mit Außenminister Shevardnadze und Präsident Gorbachev von der Sowjetunion, immer wieder diskutiert haben. Dieses Ergebnis freut uns deshalb ungemein. Dieses Ziel verfolgen wir nun schon lange, und es war ein Stück harte Arbeit, es zu erreichen.

Genscher: Ich kann dem, was Herr Baker geäußert hat, nur hinzufügen, dass Deutschland von Anfang an die Unterstützung der Vereinigten Staaten bei dessen Marsch in Richtung Wiedervereinigung sehr begrüßt hat und es war allein unsere Entscheidung, in der NATO zu verbleiben. Ebenso viel Unterstützung fanden wir im Prinzip der Nichtausweitung der NATO-Struktur bis ins Gebiet der DDR. Das heutige Ergebnis wurde gemeinsam erzielt, und wir sind den Vereinigten Staaten für ihre Unterstützung äußerst dankbar. Ich erinnere mich, was Präsident Gorbachev gestern während der Schlussphase der Konferenz mit unserem Bundeskanzler über die Wichtigkeit der Ergebnisse, die auf dem Londoner NATO-Gipfel erzielt wurden, gesagt hat: Dass sie der Ausgangspunkt für eine grundsätzliche Änderung in Europa bedeuteten, die es der Sowjetunion möglich gemacht hätten, mit der Bundesrepublik an diesem Tag eine Einigung zu finden.

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Und hier möchte ich noch die wichtigen Rollen, die der Präsident der Vereinigten Staaten und dessen Außenminister bei der Entscheidungsfindung während des NATO-Gipfels in London innehatten, herausstellen.

Frage: An Herrn Genscher. Wie hoch wird der Preis im Rahmen von Wirtschaftshilfe für die Zustimmung der Sowjetunion zu einer deutschen Wiedervereinigung sein? Bitte antworten Sie auf Englisch für unsere Zuschauer in Großbritannien.

Genscher: Tut mir leid, ich ziehe es vor, auf Deutsch zu antworten. Unsere Beziehung zu der Sowjetunion und ihrer Bevölkerung hat keinen Preis, die Zustimmung der Sowjetunion wird nicht bezahlt. Das ist keine Art die Dinge zu betrachten. Man kann Zustimmung nicht kaufen, man kann eine Vereinbarung nicht kaufen. Das wollen wir nicht und das könnten wir auch nicht.

Die Bundesrepublik Deutschland und die Sowjetunion haben sich jedoch dahingehend verständigt, dass ein Vereintes Deutschland viel mehr zur Stärkung der Beziehungen zwischen unseren beiden Staaten beitragen kann als zwei weiterhin getrennte Länder. Aus diesem Grund haben wir vereinbart, dass die zukünftigen Beziehungen zwischen Deutschland und der Sowjetunion mittels eines Vertrags innerhalb der nächsten 12 Monate geregelt werden sollen. Wir sind davon überzeugt, dass unser Beitrag eine große Hilfe zur Sicherstellung einer erfolgreichen Wirtschaftsreformpolitik in der Sowjetunion sein wird — denn eine solche Reform ist nicht nur von Vorteil für die Sowjetunion selbst sondernauch für die Entwicklung von Gesamteuropa. Wirkönnen uns dieser Angelegenheit nun auf eine andere Art und Weise annehmen und sind sicher, dass hiervon alle Länder in Europa profitieren werden und dass sich auch alle dessen bewusst sind. Wenn ich von „uns“ spreche, so meine ich nicht nur die Sowjetunion und die Bundesrepublik Deutschland, sondern beziehe mich auf alle an diesem Verhandlungstische vertretenen Länder und all die am CSDE-Prozess teilnehmenden Staaten.

Shevardnadze: Lassen Sie mich auch kurz was dazu sagen, auf Ihre Frage antworten. Wenn es um die Herstellung der Souveränität einer Nation geht, um nationale Einheit, um die eigene Entscheidungsfreiheit eines Landes, dann gibt es keinen Handel. Und wir werden nicht handeln. In diesem Punkt stimme ich Herrn Genscher voll und ganz zu.

Frage: An Außenminister Baker oder Skubiszewski. Herr Baker, sie bezogen sich auf Änderungen in Bezug auf die Grenzvertragsprinzipien durch den polnischen Minister. Könnten Sie uns bitte mehr über diese Änderungen berichten?

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Und zweitens, an Außenminister Shevardnadze, sie sprachen von „Partnern", „unseren Partnern in Dublin und London". Betrachten Sie nun die NATO-Staaten als Partner? Und um nochmals die in Bonn gestellte Frage zu wiederholen: Bereiten Sie eine formale Partnerschaft vor? Einen Beitrittsantrag? Was kommt als nächstes?

Baker: Diese Frage können Außenminister Shevardnadze und ich vielleicht gemeinsam beantworten. Fünf Punkte regeln die Frage der Grenzziehung in Bezug auf die externen Gesichtspunkte der deutschen Wiedervereinigung. Und der Herr Minister brachte mehrere Änderungsvorschläge zu diesen Punkten ein. Ich denke, ich darf Ihnen berichten, dass er unter anderem die Forderung stellte, dass ein Statement herausgegeben werden soll, welches bestätigt, dass definitive Grenzen zu Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Friedens in Europa darstellen. Diesen Vorschlag haben wir gerne aufgenommen und unseren fünf Punkten hinzugefügt. Es gab weitere Vorschläge, denen auch Folge geleistet wurde.

Dumas.. Als Vorsitzender dieses Treffens möchte ich bestätigen, dass dieser Zusatz angenommen wurde und in dem Schlusstext zu lesen sein wird. AußenministerSkubiszewski?

Skubiszewski: Herr Präsident, siesprachen von Änderungen. Tatsache ist, dass es keine besonderen Anpassungen oder Änderungen gab, gewisse Punkte wurden nur ausführlicher behandelt, Es gab notwendige Klarstellungen von Sachverhalten, wie auch der Außenminister bereits erwähnt hat, einige von ihnen wurden in die fünf Hauptpunkte übernommen, andere wiederum unterlagen den Statements der einzelnen Nationen. ImEndergebnis stehen unter dem Strich dann bestätigte Grenzen.

Shevardnadze: Wenn wir von Partnerschaft sprechen, so sollte es keinem von Ihnen fremd sein, dass wir schon seit langem dabei sind, unsere Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, Frankreich, der Bundesrepublik, Großbritannien und anderen Staaten zu verstärken. Was nun die Zukunft anbetrifft, nun, ich bin mir völlig sicher, dass wir wirkliche Partner sein werden; denn wir schaffen neue Beziehungen zwischen Ländern, die heute noch verschiedenen militärisch-politischen Allianzen angehören.

Viele Dinge ändern sich gerade. Wir stehen am Anfang einer Zeit des Friedens in der Entwicklung der Menschheit dieser Welt. In diesem Kontext haben wir neue Beziehungen aufgebaut und es überrascht nicht, dass die Feinde von gestern, Länder, die zu gegensätzlichen politisch-militärischen Allianzen gehören, echte Partner werden und auf Basis der Prinzipien von Gleichheit und gegenseitigem Vertrauen zusammenarbeiten.

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Frage: Könnten Sie die Änderungen, die Sie beantragt haben, bitte etwas spezifizieren? Forderten Sie beispielsweise eine Änderung in der Präambel des westdeutschen Grundgesetzes? Wollten Sie, dass Artikel 23 aus dem Grundgesetz gestrichen wird? Haben Sie einen Zeltplan gefordert, der in die Zwei-plus-Vier Vereinbarung aufgenommen werden soll und damit die deutschen Staaten verpflichtet, die Grenzen so schnell wie möglich anzuerkennen?

Skubiszewski: Nein, ich habe keine Änderung in der Präambel oder in Artikel 23 gefordert; denn schon vor einiger Zeit wurde mir von unseren deutschen Partnern mitgeteilt, dass diese Änderungen sowieso vorgenommen würden. Also stand dies heute nicht zur Diskussion. Die Änderung der Konstitution obliegt dem Land, welches für diese verantwortlich ist. Es wurde uns versichert — und nicht nur uns — dass diese Angelegenheit vorrangig in den Zwei-plus-Vier Gesprächen erörtert würde. Was den Zeitplan betrifft, so gab es vor derheutigen Sitzung tatsächlich einige Gespräche zu diesem Thema, was heute auch zur Sprache kam. Es liegt in unserem Interesse, den bilateralen Vertrag zwischen Polen und dem Vereinten Deutschland so schnell wie möglich zu einem Abschluss zu bringen, und es wurde uns versichert, dass dieser Vertrag sobald wie möglich nach der Wiedervereinigung Deutschlands unterzeichnet würde. Das wiederum deckt sich mit der polnischen Position zu dieser Angelegenheit.

Wir haben unsoft gewünscht, dass die Unterzeichnung und Ratifizierung des Vertrags nach der Wiedervereinigung stattfinden würde. Trotzdem erschien es uns notwendig, vorbereitende Gespräche zum Vertragsthema zu führen, also vor der Wiedervereinigung; denn das kann eine Hilfe für spätere Geschehnisse sein. Das, so meine ich, ist eine pragmatische Annäherung an das Thema,

Dumas: Ihnen allen vielen Dank. Vielen Dank auch an meine sechs Kollegen. Ich danke Ihnen, meine Damen und Herren, für Ihre Teilnahme an diesem Gedankenaustausch.

Anmerkung:

Bei dem vorstehenden Text handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Die Übersetzung wurde von einem staatlich anerkannten Übersetzungsbüro vorgenommen.

 


 

Reste vom Kapitalismus

2Sonntag, den 05. August 2012 um 09:15 Uhr
christel

Hallo lieber Multiman,

 

es geht mir ähnlich wie Dir. Ich hasse dieses Schubladendenken. Rechts -Links - Kommunismus - Sozialismus - Kapitalismus .............

 

Ich möchte vorab einmal nach Bauchgefühl urteilen:

 

Jahrzehntelang konnten wir doch hier im Kapitalismus ganz gut leben.

 

Der Staat hatte sein Wachstum, die Gewerkschaften funktionierten und sorgten für angepasste Lohnerhöhungen, die Wirtschaft florierte. Und trotz entsprechend hoher Löhne, gegenüber dem Ausland, wurde exportiert.

 

Den Nachteil, den wir Bürger vermutlich hatten, war die Tatsache, dass wir alles besassen. Der Kühlschrank - Made in Germany - hielt eben 20 Jahre. Die Waschmaschine hatte auch eine zu lange Laufzeit und der Fernseher hatte schon drei kleinere Reparaturen hinter sich und lief noch immer.

 

Da war eben die Grenze erreicht und es wurde abgeändert. - In mehrfacher Hinsicht wurde vieles geändert. - Die Güter brauchten mehr Schwachstellen, die Lebensdauer musste verkürzt werden und das Innenleben der Produkte sollte nicht mehr so leicht auswechselbar sein.

 

Die deutschen Massen sollten dereguliert werden, weil sie übersättigt sind und Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden. Es könnte billiger produziert werden und die anderen Völker könnten infolge regelmässiger Einkünfte an Kaufkraft gewinnen.

 

Als damals die Agenda 2010 ins Leben gerufen wurde, war unser Schicksal besiegelt.

 

Es ging nur noch darum: "Entweder wird das so beschlossen oder wir produzieren im Ausland."

 

Die grossen Konzerne bestimmten, wodurch eine Demokratie keinen Platz mehr hatte. Die Politiker hatten sich das Heft aus der Hand nehmen lassen. Alle äusseren Schranken wurden ausser Kraft gesetzt, damit sich alle ungehindert in der Welt austoben konnten. - Das System wurde zu einem Raubtierkapitalismus und die Bürger wurden nur noch zum Finanzieren von all dem Wahnsinn, der sich da abspielte, angesehen.

 

Lieber Multiman, diese Zombies, wie Du sie hier anführtest, die gab es hier auch. Beamte, die man für ferngesteuert halten konnte, die ausser ihren Vorschriften nichts im Kopfe hatten, die auch was anderes nicht interessierte. - Das hat sich wohl zum Besseren geändert, jeden Fall bei den kleineren Beamten. Die oberen werden ohnehin alle von Parteien oder ?? wem geordert.

 

Brauchen wir überhaupt solche Regierungsformen? - Ich denke nicht. Damit haben sich doch die Parteien eingeschlichen. - Man benötigt doch kein strenges Ritual innerhalb eines Systemes.

 

Manchmal ist es von Vorteil, auch einmal sozialistische Wege zu gehen. Es ist doch nicht alles "PFUI". Politik sollte beweglich gestaltet werden.

 

Auf jeden Fall halte ich den Weg, der inzwischen beschritten wurde, für sehr gefährlich.

 

Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre auch nicht meine Richtung. Wir müssen uns nur darüber einig sein, dass es nicht mehr Arbeit für alle geben wird.

 

Schau nur, wie es seit Euro-Einführung zugeht. - Alles, was den Massen genommen wurde und es war eine Menge bisher - wurde nach oben verteilt. Aber gleichzeitig sollen die Massen noch alles aufrecht erhalten, was bis dato gut funktionierte.

 

Ich sage es ja schon lange: Hätte man nach der Teuro-Einführung alle Abgaben im Verhältnis zu den Kürzungen gelassen, wäre es ja ok gewesen. Nach einigen Jahren hatten wir jedoch hinter den Ausgaben statt DM - EURO stehen, wodurch sich die Abgaben praktisch verdoppelt hatten.

 

Wenn damals für eine Wohnung 700 DM an Miete gezahlt wurden, so wurden es inzwischen 700 Euro und bei 200 DM an Nebenkosten haben wir heute 200 Euro - in vielen Bereichen das Doppelte und noch mehr.

 

Wie sollen das die Leute denn bezahlen können, bei immer sinkenden Einkommen? Muss der Staat - alle Steuerzahler - für aufkommen! So geht es doch bei allem.

 

Hier wurde alles massiv gestört, so dass nichts mehr richtig funktioniert.

 

Durch das Kürzen der Löhne und durch das Verschleiern der Arbeitslosigkeit, profitierten davon nur die Unternehmen. Alles wurde bezuschusst und die vielen Lehrgänge, die man für die zu bildenden Arbeitslosen ansetzte, waren heraus geschmissenes Geld. Nur die Wirtschaft profitierte von der Arbeitslosigkeit.

 

Inzwischen sind wir so weit, dass alles staatlich subventioniert werden muss.

 

Man merke: Staat ist nicht die Oberwichtige oder der Finanzminister. Staat sind wir alle. - Wir subventionieren die Mieten, die Arbeitsplätze und einfach alles, was nicht mehr richtig funktioniert.

 

Das sind jetzt die Reste von einem Kapitalismus, der mal gut funktioniert hat!

 

Man könnte da so viel zu schreiben, aber ich möchte mich für Deinen Beitrag bedanken, den ich nachher verschieben werde, damit man ihn dauerhaft lesen kann.

 

Liebe Grüsse

Christel

 

 

Nebelkerzen

1Sonntag, den 05. August 2012 um 01:00 Uhr
multiman

Kapitalismus – was bedeutet das eigentlich, ist das klar allgemein definiert und wie wird dieser Begriff assoziiert?
Was ist das Gegenteil oder ein Ersatz von Kapitalismus? Sozialismus, Kommunismus – oder was?
Wie sieht es mit den Begrifflichkeiten überhaupt aus? Handelt es sich um Wirtschaftssysteme oder Staatssysteme, oder um was denn eigentlich exakt? Warum gibt es in der heutigen Zeit immer noch keine definitiven, eindeutigen Begriffsbestimmungen?
Also mit dem Kommunismus hat sich das ja anscheinend irgendwie nicht so recht bewährt, oder? Aber war da nicht etwas mit China? Sind das nicht Kommunisten? Aber die betreiben doch auch Kapitalismus – oder doch nicht? Ach, das Leben ist schwer.
Also ich konnte diesen Kommunismus, oder Pseudokommunismus im ehemaligen Jugoslawien direkt und indirekt über viele Jahre miterleben, und da blieb nur eine Erkenntnis: Die meisten Staatsangestellten erschienen wie Zombies. Komischerweise durften aber Andere irgendwie privat und/ oder selbstständig arbeiten - und die waren einfach besser drauf!? Ist ja auch logo, dass Jemand sich kein Bein ausreißt, wenn er für mehr oder bessere Leistung gleichen Lohn erhält, wie Jemand, der sich eher rumdrückt. Also gleicher Lohn für Alle scheint mir nicht leistungsfördernd.
Was jetzt nicht bedeuten soll, dass ich per se ein Fan des Kapitalismus’. Im Gegenteil, wenn ich die Interpretation von Helmut Creutz teile, nämlich dass Kapital leistungsloses Einkommen bedeutet, dann bin ich absoluter Antikapitalist.
Ach, das Leben ist hart, wenn man nicht recht weiß, was man denn sein soll.


Das ist so wie mit den Begriffen „rechts“ und „links“ im politischen Sinn, oder gar „liberal“. Dazu noch ökologisch und ökonomisch. Wenn ich meine politischen Gedanken so einteilen würde, wäre ich eine total zerrissene Persönlichkeit, und müsste mir irgendeine Form von Kugel geben.
Tja und so geht es mir auch mit diesem Interview, und vielen anderen Kapitalismuskritiken, die interessanterweise fast ausschließlich aus der linken Ecke kommen(ich hasse diese Einteilungen, aber irgendwie muss man sich ja artikulieren). Da wird von Kapitalisten gefaselt, die etwas übersehen haben, oder falsch berechnet, oder total falsch eingeschätzt, usw. Aha, da gibt es also Weltkonzerne und sonstige Kapitalisten, die seit Jahrzehnten und mehr äußerst erfolgreich immer steigende Gewinne erwirtschaftet haben, das System mit seinen politischen und wirtschaftlichen Aspekten und Entwicklungen also nachgewiesenermaßen verstehen und beherrschen, und die sind dann plötzlich unfähig? So wie auch die Politiker und Wissenschaftler, die sich dann wohl nie mit historischen Entwicklungen befasst haben? Und alle miteinander sind plötzlich so strunzdumm, dass sie nicht ahnen konnten, dass wenn sie die Produktion in’s Ausland verlegen, es im Inland mehr Arbeitslose geben wird? Also diese Kapitalisten müssen schon wirklich dumm sein. Blöd nur, dass sie immer mehr Kapital anhäufen, die Massen in Elend stürzen und bald die ganze Welt beherrschen!?


Es ist schon ein Kreuz mit diesen Kapitalisten. Aber gibt’s die nur im Kapitalismus? Gibt es in China keine, oder in Kuba, oder in der ehemaligen UDSSR, selbst in der ehemaligen DDR und sogar in Venezuela?
Warum scheuen die Linken die Themen Finanzsystem, Geldschöpfung, Geldkontrolle, Zins/ Zinseszins wie der Teufel das Weihwasser? Weil sie gar kein anderes System wollen, sie wollen nur an die Futtertröge. Volk und Völker sind den Politmarionetten mit ihren Strippenziehern nur Mittel zum Zweck. Kapitalisten wollen sie Alle sein, ob rechts oder links oder was auch immer.
Es ist höchste Zeit und Not, dass das Volk aufwacht und ein gerechtes System erzwingt, in dem wirkliche Demokratie und Transparenz gegeben ist. So komplett neu muss das Rad nicht erfunden werden. Wissen und Werkzeuge sind genügend vorhanden, man müsste nur die Parasiten neutralisieren.

 

 

Brechen der Macht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: multiman

Hallo Christel,
ich bin da vollkommen bei Dir und finde gar nicht, daß Du vom eigentlichen Thema abgewichen bist, da ja Alles zusammenhängt und Geld nun mal das Haupt- Mittel zum Zweck darstellt. Der Zweck ist die totale Macht, und ganz gleich ob über reale, blutige Kriege oder subtile, unblutige Kriege der „Märkte“, am Ende gibt es immer Gewinner und Verlierer. Der Gewinner erweitert seine Macht, der Verlierer verliert Souveränität und ist dem Gewinner als Schuldner ausgeliefert. Im laufenden Finanzkrieg bedeutet es, daß die Schuldner den Gläubigern zu deren regeln zu dienen haben – im Prinzip nichts anderes als Sklaventum.

Im Gegensatz zu den stark zunehmenden Meinungen, daß sich die Demokratie nicht bewährt hat, sehe ich eine subtil missbrauchte Demokratie, die sich nur in der Masse ihre Vergewaltigung eingestehen müsste, um die ihr in jeglicher Hinsicht zustehende Position auch tatsächlich vertreten zu können. Prinzipiell sind alle Rechte und Gesetze für ein natürliches, menschliches Miteinander gegeben. Solange der Souverän jedoch bequem, denkfaul und arglos die Einhaltung der Prinzipien speichelleckenden Gauklern mit egoistischen, unmenschlichen Machtgelüsten überlässt, ist Demokratie nur eine leere Worthülse. Da im gewohnten und herrschenden System Geld tatsächlich die Welt regiert, müsste es erstes Ziel eines jeden Souveräns’ sein, die Macht über sein Geldsystem auszuüben, da buchstäblich Alles in seinem Einflussbereich davon abhängig ist. Jegliche Abtretung von Einflussnahme an nichtstaatliche Institutionen ist potentiell gemeinschaftsgefährdend für eine einzelne Demokratie. Firmen/ Unternehmen werden zum Zweck der Gewinnerwirtschaftung gegründet und können bei Nichterfüllung dieser Anforderung (Scheingeschäfte etc.) bestraft und liquidiert werden. Warum sollte ein Staat mögliche Gewinne aus seinem Geldsystem der Gemeinschaft vorenthalten und nichtstaatlichen Institutionen ermöglichen?
Warum sollte ein Staat sein Geldsystem gleich über unzählige Ecken (EU, EZB, Weltbank, IWF, Ratingagenturen, WTO usw.) mit nicht- und außerstaatlichen Institutionen verknüpfen und davon abhängig machen?
Ich finde darauf nur eine Antwort: Gewünschte Intransparenz!
Wozu solche Verschleierung? Um für alles Mögliche Vorwände, Ausreden, Argumente etc. zu haben. Gleichzeitig werden Verantwortlichkeiten und Geldflüsse verschleiert, und ein Nachvollziehen der einzelnen Abläufe fast immer unmöglich gemacht – quasi eine anonymisierte Realität.
Wer war schuld, wer hat profitiert? Ja das sind halt die Märkte und die globalen Erfordernisse.
Wer hat darunter zu leiden? Ja, eigentlich Alle (die paar wenigen Profiteure übersehen wir mal). Nur blöd, daß eben genau die paar wenigen Profiteure das Weltgeschehen diktieren!?
Wenn nun die ganze Zentralisierung bei gleichzeitiger, steigender Einflussnahme nichtstaatlicher Institutionen bis jetzt nur Nachteile (weltweite Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit, Verarmung der Massen) brachten, sollen wir dann zurück in die Kleinstaaterei? Im Prinzip ja – für einen Neuanfang, mit einem anderen System!
Ja aber das wäre doch ein Rückschritt in’s Mittelalter? Aus meiner Sicht nicht.
Die Totschlagargumente „Globalisierung“ und „Märkte“ sind nichts als Phrasen, um Schlafschafe zu beeindrucken. Globalen Handel und Märkte gibt es seit Jahrhunderten. Nur der zeitliche Ablauf hat sich beschleunigt. Durch Computer und Internet stellt solche Beschleunigung prinzipiell kein Problem dar, wenn Transparenz und Kontrolle gegeben wären. Und genau hier liegt das Problem, sowohl im Handel, wie in der Politik.
Die Übersicht über die einzelnen Abläufe und deren Zusammenhänge erschließt sich nur einer kleinen Gruppe von Institutionen und Unternehmen, die Massen inklusive Politiker und Wissenschaftler sind den Informationen dieser Gruppe quasi ausgeliefert, ohne wirkliche Kontrollmöglichkeit.

Wahrheit von Informationen?
Wir werden informiert, daß wir Europäer jetzt zusammenwachsen, zu einer europäischen Kultur. Und überhaupt, die Globalisierung ließe uns gar keine Wahl!? Wer das nicht möchte ist ein Ewiggestriger oder gar ein Nazi!? Ist das unser Wunsch? Wollen wir das - jetzt – oder überhaupt – und wenn, wie? Multikulti- Mischmasch wenn Berliner Bayern für Bierdimpfl in Lederhosen halten und Schwaben Hamburger als Fischköpfe sehen, und nach Jahrzehnten BRD aktuell wieder heftigst über Länderfinanzausgleich gestritten wird? Kulturelle und finanzielle Unstimmigkeiten im eigenen Volk, ohne noch ein „nichtexistierendes“ Ausländerproblem (die unter sich auch noch zerstritten sind) – geht’s noch? In anderen europäischen Ländern sieht’s ähnlich aus. Solange nicht jeder sein eigenes Haus in Ordnung und vor der eigenen Türe gekehrt hat, macht das doch wenig Sinn. Was soll da rauskommen – Chaos? Die Symbolik auf der 1- Dollar- Note wird mit ordo ab chao in Verbindung gebracht. Na ja, das Schuldenchaos jedenfalls scheint schon mal zu funktionieren!?

Europa gab es schon vor der EU, genau so wie die Völker Europas. Auch vor dem Euro gab es eine Verrechnungseinheit Ecu, und der europäische, sowie der Welthandel funktionierten problemlos, so wie auch heute noch der Welthandel trotz der vielen Landeswährungen außerhalb des Euroraumes problemlos läuft.
Wir sollten dieses ganze Parasiten- Geschmeiß zum Teufel jagen und sich selbst überlassen, dann haben die sich bald selbst ausgerottet, weil ihnen die Wirte fehlen. Bringt jeder sein eigenes Haus auf Vordermann und praktiziert direkte Demokratie ohne Parteien, sondern mit totaler politischer Transparenz, persönlicher Verantwortung vom Gemeinderatsmitglied bis zur höchsten Instanz nach Schaden-/ Nutzenprinzip für die Gemeinschaft, dann klappt’s auch mit dem Nachbarn.

So das musste mal raus.
Interessant zum Thema, auch von heute:

http://www.flegel-g.de/
ÖPP Deutschland AG

http://www.politaia.org/wichtiges/gotterdamerung-bei-der-kriminellen-vereinigung-iwf/

Und zum Thema Informationen/ Desinformationen, hier am Thema Klima:
http://www.youtube.com/watch?v=4WEFE_hRb28&feature=plcp

 

Dieser Kommentar ist von "Brecht die Macht des Großen Geldes "

 

Das stellte unser MASSA am 4. Juli 2012 als Kommentar ein.

Habe ihn hierher verschoben, weil er zu lang war.

 

Sarah Wagenknecht hat eine Rede zum ESM Vertrag gehalten und dabei die Intelligenz der Zwischenrufer öffentlich gemacht.

Die Rede ist bei Karl weiß journalismus im Internet LINK

Zu den Intelligenzbolzen, die sich BOlitika nennen wollen: Mein Wollpulover knistert besser, als alle Taten der Bolli-ittika....

WIe konnte der Zahn der Zeit an diesen miesen *Menschen* scheiterm so daß sie immer noch auf den teuren Sesseln kleben...

Rede von Sahra Wagenknecht in der Bundestagsdebatte am 29. Juni (inklusive Zwischenrufe)

 

Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen!

“Milliarden von Steuergeldern sind verpufft. Derjenige, der Verantwortung trug, erwies sich als Marionette. Als Puppenspieler agierte ausgerechnet die Sorte Manager, die zuletzt Besserung gelobte: ein Investmentbanker.”

Was das Handelsblatt über die Verstaatlichung des Energieversorgers EnBW geschrieben hat, gilt leider auch für die Europapolitik dieser Bundesregierung: Sie handeln wie Marionetten. Die Puppenspieler sind die Banker, und heraus kommen Verträge, mit denen die Bürgerinnen und Bürger über den Tisch gezogen werden, um die Vermögen der Reichsten zu retten und das Spielkasino Finanzmarkt am Laufen zu halten. Es ist schon bezeichnend, daß auf die gestrigen Gipfelbeschlüsse mit einem Kursfeuerwerk der Aktienmärkte reagiert wird.

Europa – ich darf das in Erinnerung rufen – sollte einmal ein Projekt des Friedens, der Demokratie und der Sozialstaatlichkeit sein, eine Lehre aus Jahrhunderten brutaler Kriege und eine bewußte Alternative zu jenem rüden Kapitalismus, der die Weltwirtschaftskrise und blutige faschistische Diktaturen heraufbeschworen hatte.

(Zuruf von der FDP: Die Kommunisten nicht zu vergessen!)

“Europa muß, seinem Erbe getreu, einen neuen Humanismus verkörpern, als Hort der Menschenwürde und der sozialen Gerechtigkeit.” Das hat Richard von Weizsäcker einmal gesagt.

Das heutige Europa, das Sie jetzt mit dem zweiten riesigen Bankenrettungsschirm und dem Fiskalpakt besiegeln wollen, ist das genaue Gegenteil davon. Dieses Europa ist ein Projekt der Zerstörung von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit, ein Projekt zur Zerschlagung von Arbeitnehmerrechten und ein Projekt zur Senkung von Löhnen und Renten. Es ist ein Projekt von Deutscher Bank, Goldman Sachs und Morgan Stanley zur Ausplünderung der europäischen Steuerzahler.

Daß es dahin kommen konnte, dafür sind Sie alle gemeinsam verantwortlich: Sie, Frau Merkel, und Ihre schwarz-gelbe Koalition, für die es offenbar gar keine anderen Werte mehr gibt als die, die auf den Finanzmärkten gehandelt und von den Rating­agenturen benotet werden, aber auch Sie, werte Damen und Herren von der vermeintlichen Opposition aus SPD und Grünen, die sich zwar vor den Kameras gern als Regierungskritiker aufplustern, aber bisher nahezu jeder europapolitischen Schandtat dieser Regierung zugestimmt haben, so wie Sie es heute auch wieder vorhaben.

“Bitte sagen Sie mir, daß nicht alles, was ich gelernt habe, umsonst war”, schrieb mir vor kurzem eine junge Frau,

(Johannes Kahrs (SPD): Ihre Rede sagt es!)

die aus Begeisterung für Europa und die europäische Idee ein Freiwilligenjahr in Griechenland verbracht hat und jetzt nach Deutschland zurückkommt. Sie ist entsetzt über das Griechenland-Bashing, aber vor allem hat sie Angst um ein Land, in dem über die Hälfte ihrer Altersgenossen keinen Job und keine Perspektive hat, in dem Schwangere vor dem Kreißsaal abgewiesen werden, wenn sie kein Bargeld dabei haben, in dem Rentner auf ihrem Balkon Zucchini züchten, weil die Rente nicht einmal mehr zum Sattwerden reicht. Mitten in Europa! Ja, Griechenland hatte große hausgemachte Probleme. Aber die soziale Katastrophe, die Griechenland heute durchleidet, ist nicht hausgemacht. Sie ist das Resultat Ihrer Politik.

Hören Sie endlich auf, die Realität durch Lügenworte zu umnebeln! Sie erzählen uns, wir hätten eine Staatsschuldenkrise. Tatsächlich ist es die Bankenkrise, die die Schulden der Staaten immer weiter nach oben treibt, weil Sie einerseits milliardenschwere Rettungsschirme aufspannen und riesige Brandmauern errichten und weil Sie andererseits nichts dafür tun, den eigentlichen Brandherd zu löschen. (…)

Sie erzählen uns, die Krise in den Südländern gehe auf mangelnde Wettbewerbsfähigkeit zurück. Die spanische Industrie produziert heute zwar 30 Prozent weniger als 2008. Aber zwischen 2008 und heute sind die spanischen Lohnstückkosten um neun Prozent gesunken. Daran kann es also nicht liegen. Es liegt daran, daß die Banken in Spanien marode sind und die Realwirtschaft nicht mehr mit Krediten versorgen. Es liegt des weiteren daran, daß seit Jahren ein brutales Kürzungsprogramm in Spanien läuft, das der Wirtschaft die Luft zum Atmen nimmt. Genau das Gleiche haben wir schon in Griechenland erlebt.

Dieses Katastrophenkonzept soll jetzt mit dem Fiskalpakt auf ganz Europa übertragen werden? Wollen Sie irgendwann auch in Deutschland griechische Verhältnisse? Das ist doch Wahnsinn, Frau Merkel!

Schauen wir uns einmal die Zahlen an. Wenn der Fiskalpakt eingehalten wird, müssen die europäischen Staaten in den nächsten Jahren über 2000 Milliarden Euro aus ihren Haushalten heraushacken: bei Gesundheit, bei So­zialem, bei Bildung und bei Renten. Was soll dann denn noch von Europa übrig sein? (…)

Wer Wachstum und Wohlstand in Europa will, der muß den unsäglichen Fiskalpakt mit seinen billionenschweren Kürzungsdiktaten stoppen. Wer das nicht macht, der heuchelt. Das sage ich Ihnen ganz deutlich.

Vieles spricht dafür, daß die geplante Finanztransaktionssteuer eine Mogelpackung wird. Immerhin rechnet Herr Schäuble gerade einmal mit Einnahmen von zwei Milliarden Euro. Schauen Sie sich doch einmal an, was auf den Derivatemärkten umgesetzt wird. Eine ordentliche Steuer müßte wesentlich mehr einbringen.

Frau Merkel, ich sage Ihnen auch: Wenn Sie weiter die europäischen Staaten mit brutalen Kürzungsprogrammen in die Krise zwingen, statt sie endlich durch Direktkredite der Europäischen Zentralbank von der Zins­treiberei der Finanzmärkte unabhängig zu machen, dann werden Sie nicht als eiserne Kanzlerin in die Geschichte eingehen, sondern als Totengräberin des Euro.

Sie erzählen uns, daß der Fiskalpakt dazu da wäre, die Schulden zu senken. Auch das ist unwahr. Wenn Sie die öffentliche Schuldenexplosion eindämmen wollen, dann müssen Sie endlich aufhören, weitere Milliarden auf Pump in den Finanzsektor zu schleusen. Aber das haben Sie gar nicht vor; denn parallel zu diesem europäischen Kürzungspakt soll der Bundestag heute das nächste Milliardengrab absegnen, nämlich den ESM.

Sie haben vor kurzem einen Nachtragshaushalt beschlossen, in den schon einmal acht Milliarden Euro eingestellt wurden, um die erste Überweisung an diesen großen, neuen Bankenrettungsschirm zu leisten. Ich möchte Ihnen gar nicht vorrechnen, wie Sie die Lebenssituation und die Bildungschancen von Kindern aus Hartz-IV-Familien mit diesen acht Milliarden verbessern könnten. Schauen Sie sich die Situation in deutschen Kommunen, Städten und Gemeinden an. Da werden Bibliotheken, Schwimmbäder und Grundschulen geschlossen wegen Beträgen, die im Vergleich zu diesen acht Milliarden lächerlich gering sind. Die Gemeinden haben seit Jahren kein Geld. Für die Kinder haben Sie kein Geld. Aber endlose Milliardenbeträge haben Sie offensichtlich, um die Banken zu retten. (…) Sie nehmen den einen und geben den anderen. Das nenne ich nicht Sparen, sondern Umverteilung. Wer von dieser Umverteilung tatsächlich profitiert, kann man in Griechenland deutlich sehen. Zu Beginn seiner vermeintlichen Rettung hatte Griechenland 300 Milliarden Euro Schulden, die von Banken, Hedgefonds und vermögenden Privatanlegern gehalten wurden. Heute hat Griechenland 360 Milliarden Euro Schulden, aber für 300 Milliarden davon haften jetzt die europäischen Steuerzahler. An diesem Beispiel sieht man übrigens auch, was mit den vermeintlichen Hilfsgeldern passiert. Sie gehen nicht an griechische Rentner, sondern an die europäische Finanzmafia. (…)

Herr Brüderle, Sie haben hier gerade populär herumgetönt, daß die Oma mit ihrem Sparbuch nicht für die Investmentbanker haften soll. Wenn Sie das ernst nehmen, müssen Sie und Ihre Fraktion heute aber geschlossen gegen den ESM stimmen; denn der bedeutet genau das, was Sie gesagt haben, daß nämlich Rentner, Beschäftigte und Arbeitslose für die Zockereien der Investmentbanker zahlen müssen.

(Rainer Brüderle (FDP): Viele Grüße von Erich!)

Wer den Steuerzahler solchen Risiken aussetzt – wir reden hier über zwei gigantische Rettungsschirme mit einem Haftungsvolumen für Deutschland von 300 Milliarden, eventuell von 400 Milliarden Euro –, wer solche Risiken provoziert, sollte rot anlaufen, wenn er von Haushaltskonsolidierung redet. Nehmen Sie das doch von Ihnen selber beschworene Prinzip der Haftung nur einmal ernst: Wer den Nutzen hatte, soll auch den Schaden tragen. Wer hatte den Nutzen? Es ist doch kein Zufall, daß parallel zu den Staatsschulden auch die privaten Vermögen der oberen Zehntausend in Europa immer neue Rekorde erreichen. Holen Sie sich das Geld doch dort zurück. Da liegen die Milliarden, die uns fehlen. Sie können sie von dort holen – ohne Fiskalpakt und ohne Zerstörung der Demokratie.

Sie aber tun das Gegenteil. Sie vergemeinschaften die Schulden, gerade damit die Finanzvermögen der Reichen nicht entwertet werden. Um das nötige Geld einzutreiben, soll jetzt die Budgethoheit der Staaten zugunsten einer Brüsseler Eurokratie aufgehoben werden, weil die natürlich rücksichtsloser kürzen kann. Das ist doch die Wahrheit darüber, was dahintersteht. Das ist der Kern Ihrer Politik. Sie retten nicht den Euro, sondern Sie retten die Euros der Millionäre. Dann seien Sie wenigstens so ehrlich und sagen das den Bürgern. Sagen Sie ihnen, daß sich der soziale Bundesstaat, den das Grundgesetz festschreibt, mit den vorliegenden Verträgen erledigt hat. Sagen Sie ihnen, daß sie in Zukunft auch in Deutschland ein Parlament wählen dürfen, das nicht mehr viel zu sagen haben wird; denn auch Deutschland gehört zu den Ländern, deren Staatsverschuldung weit über dem liegt, was der Fiskalpakt verlangt. Sagen Sie den Menschen, daß das ein kalter Putsch gegen das Grundgesetz ist.

Werte Abgeordnete von CDU und CSU, Ihre Parteien haben in der Nachkriegszeit den Slogan “Wohlstand für alle” auf ihre Fahnen geschrieben. Jetzt zerstören Sie den Wohlstand von Millionen.

(Rainer Brüderle (FDP): Es lebe der Sozialismus!)

Sie nehmen den Armen das Brot,

(Zurufe von der CDU/CSU und der FDP: Oh!)

weil Sie zu feige sind, den Reichen das Geld zu nehmen. (…)

 

 


 

 

Artikel von multiman - geschrieben am 17. Juni 2012

Ich kann es bald nicht mehr lesen.
Überschuldung, Überschuldung, Überschuldung.
Seit Jahren wird geredet und geschrieben, und was ist passiert?
Die Verschuldung nimmt überall zu.

 


Sparen, Gürtel enger schnallen, Wachstum ankurbeln, gerechtere Verteilung – Schulden tilgen, hah- wie bitte? Tilgen? Wo, wann, womit?
Im herrschenden westlichen Finanzsystem hat noch niemals ein Staat seine Schulden wirklich getilgt – also „normal“ zurück gezahlt; geht ja auch prinzipiell gar nicht, da die Wirtschaft einfach auf Dauer nicht so (exponentiell) wachsen kann, wie die Zinslast (Zinseszins- Effekt) zunimmt. Wenn Schuldbeträge reduziert wurden, geschah das immer durch rigorose Schnitte. Wie diese Schnitte im Detail aussahen (Krieg, Verstaatlichung, Enteignung, Inflation etc.) spielt rechnerisch gesehen keine Rolle; in jedem Fall hat man sich ganz oder teilweise/ zeitweise aus dem herrschenden System ausgeklinkt, was den Schluss zulässt, dass im System selbst wohl das Übel liegen muss.
Warum eigentlich hört man von den Systemmedien nichts über Island?

 

 

 

Bis auf ganz wenige und seltene Ausnahmen bekommen Systemkritiker keine öffentliche Bühne, und wenn, dann dürfen sie nur Andeutungen machen; sonst werden sie lächerlich gemacht und in bestimmte Ecken gestellt (Spinner, Verschwörungstheoretiker, Sozialromantiker, Kommunisten, Nazis usw.).
Damit Otto- Normal- Schaf das Schuldenspiel ja nicht durchschaut, wird es rund um die Uhr mit verwirrenden Informationen und Emotionen gefüttert, die vom Kern des Problems ablenken. Leider wird selbst im Informationszeitalter mit Internet und alternativen Medien das Verwirrspiel nicht unbedingt leichter, da auch von vermeintlichen Systemkritikern aus unterschiedlicher Motivation die Systemfehler verschleiert werden. Ein Beispiel sind für mich die NachDenkSeiten, die bei aller sehr guten Aufklärungsarbeit um’s Verrecken nicht auf die Grundübel eingehen wollen (Kritik an der Zinskritik etc.) und aktuell einen Artikel von Axel Troost präsentieren und verlinken, der aus meiner Sicht sehr bedenklich ist, da er Staatsverschuldung verniedlicht (worüber reden wir eigentlich seit Beginn der Eurokrise?), und mit keinem Wort erwähnt, wie sich existierende Schulden auswirken können, wann und wie sie je getilgt werden könnten, und wer überhaupt die Gläubiger sind.

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=13536#h04 (Punkt 4)

 

Wahrheiten – Unwahrheiten – Halbwahrheiten – Widersprüche – Verwirrung!
Wenn man vor lauter Bäumen den Wald nicht überblicken kann, sollte man sich eine erhöhte Position verschaffen, grundsätzlich und einfach denken.

 

Ich versuche mal aus meiner Sicht etwas Überblick zu schaffen. Da es hier und jetzt um Staatsverschuldung(en) geht, und die Zeit für ein wirkliches Zusammenwachsen von Volksgemeinschaften aufgrund zu großer Unterschiede noch lange nicht gekommen ist, sollte man sich bei seinen Überlegungen erst mal nur auf den einzelnen Staat konzentrieren und sich fragen:

 

Was ist denn ein Staat oder sollte er sein?
Ist es nicht so, dass ein Staat sein Geld selbst schöpfen und die Kontrolle darüber haben sollte?
Wie kann es sein, dass ein Staat sich bei seiner eigenen Zentralbank/ Notenbank Geld leihen und dafür Zinsen zahlen muss, wenn er doch per Definition die Gewalt über die Geldschöpfung hat?
Wenn eine Zentralbank/ Notenbank Bestandteil des Staates ist, wozu sollten Zinsen für den Staat selbst anfallen?
Sind denn Zentralbanken/ Notenbanken tatsächlich staatlich? (FED, EZB)
Wie sollte die EZB staatlich sein können, wenn es einen Staat Europa nicht gibt?
Wenn eine Zentralbank/ Notenbank Geld an Privat-/ Geschäftsbanken vergibt und dafür Zinsen verlangt, kann man das ja noch nachvollziehen – nur, warum dürfen Privat-/ Geschäftsbanken selbst in mittlerweile gigantischem Umfang Giral-/ Buchgeld schöpfen, dessen Auswirkungen nicht mehr kontrollierbar sind?
Wenn der Staat sich aus welchen Gründen und von wem auch immer Geld (-werte) ausleihen muss, laufen diese Kredite immer über Privat-/ Geschäftsbanken – warum eigentlich?
Wenn Zentralbanken/ Notenbanken und Privat-/ Geschäftsbanken Geld gegen Zins ausgeben (als Kredit), wie entsteht das Geld für Zinsen? Gar nicht, deshalb nennt man das herrschende System auch Schuldgeld- System, da für die Begleichung der Zinsen neue Kredite aufgenommen werden müssen. Alleine der Umstand, dass das Geld für die Zinsen niemals geschöpft wurde bewirkt eine exponentiell zunehmende allgemeine Verschuldung, da das Geld für eine Gesamt- Tilgung gar nicht existieren kann. Steigenden Vermögen durch Zinserträge steht eine steigende Schuld gegenüber – die Bilanz muss ja ausgeglichen sein.
Wie das ja auch Dirk Müller schon im deutschen Fernsehen erklären durfte, geschieht diese Umverteilung von Geld (-werten) und Schuldenzuwachs am Anfang (Systemstart nach Währungsreform z. B.) relativ unbemerkt und unmerklich, da der Schuldenzuwachs anfangs sehr gering und auf sehr viele Marktteilnehmer verteilt ist. Im Laufe der Zeit werden aus immer mehr Marktteilnehmern Schuldner und es stehen immer weniger kreditwürdige Teilnehmer zur Verfügung, so dass schlussendlich nur noch der Staat selbst kreditwürdig ist – bis auch der total überschuldet ist. In dieser Endphase befinden wir uns jetzt.
D können auch noch so viele vermeintliche Experten versuchen von den Systemfehlern abzulenken und an tatsächlichen oder konstruierten Symptomen herumzudoktern, dieses System muss mathematisch zwingend kollabieren. Und jedes Hinauszögern wird die Auswirkungen für die Massen der Menschen verschlimmern.
So wie alle Zeichen (ESM etc.) stehen, wird Deutschland (die Masse der Bevölkerung) am Ende des Spiels den Schwarzen Peter und die meisten Schulden haben. Den Durchblickern und Profiteuren kann das egal sein, sie denken ja international und sind global abgesichert, was interessiert die der Pöbel.
Ist das wirklich so schwer zu erkennen?

 

Wenn wir uns als Menschheit wirklich weiterentwickeln wollen, und unsere Nachfahren vor einer Schuldknechtschaft bewahren wollen, brauchen wir ein komplett neues System und keine Systemverschlimmbesserungen.

 

 

 

 

4Mittwoch, den 09. Mai 2012 um 18:20 Uhr
Observador

Natürlich stimmt der Satz "Geld regiert die Welt" nach wie vor. Es sind aber keineswegs nur die drei genannten Exterritorialitäten, die die Geldströme und damit politische Macht an sich binden. Nach wie vor sind es die USA, die als Schatztruhe aller Reichen dieser Welt fungiert. Während die USA von nahezu sämtlichen Staaten Auskunft über die Finanzanlagen ihrer Bürger verlangen, gestehen sie dies dem Ausland nicht zu.


Zitat aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Ausgabe vom 18. April 2012:


Es bleiben Fragen offen. Verfügt die amerikanische Steuerbehörde ihrerseits über Daten, welche sich für einen Informationsaustausch über verzinsliche Anlage ausländischer Gelder in den Vereinigten Staaten eignen? Aktuell ist die klare Antwort: nein. Die amerikanischen Banken müssen der Behörde keine Zinszahlungen an Ausländer melden. Die Lobby hat bisher solche Regelungen erfolgreich bekämpft. Die amerikanische Steuerbehörde braucht also neue Gesetze, will sie ihren Partnern gleichwertiges Datenmaterial anbieten. Das enorme Volumen ausländischer Anlagen im amerikanischen Kapitalmarkt macht dies zu einem heiklen Wahlkampfthema.

Der Bürger würde staunen, wenn er die Summe deutscher Anlagen in den USA wüsste...


Es trifft zwar zu, dass bestimmte Gruppen die Macht über die Welt haben. Doch weit gefehlt, dass diese über eine erhabene Intelligenz verfügen, die dem Planet das Überleben sichern könnte. Man möge sich die armseligen Kreaturen einmal etwas näher anschauen, die diese Gruppen in der Öffentlichkeit vertreten. Und man rufe sich die Vielzahl von Fehlentscheidungen im Zusammenhang mit der Weltwirtschafts- und Finanzkrise in Erinnerung. Mit jeder dieser Entscheidungen rücken wir der finalen Katastrophe ein Stück näher. Nein, man mache sich nichts vor: selbst die Reichsten und Mächtigsten unterscheiden sich von übrigen Menschen höchstens in Nuancen. Gegenüber den zunehmenden Verwerfungen sind sie machtlos. Wer glaubt, dass in ihren Händen der Bestand der Menschheit gesichert ist, unterliegt einer Selbsttäuschung.


Sicher haben die genannten exterritorialen Plätze großen Einfluss auf Politik und Wirtschaft. Doch sieht man am Fall Griechenland, dass über die Köpfe der Bürger hinweg nur bis zu einem gewissen Grad bestimmt werden kann. Wenn andere Völker ebenso aufbegehren, was absehbar ist, werden die die jetzige Politik und Wirtschaft bestimmenden Institutionen ausgespielt haben.

 

 

3Mittwoch, den 09. Mai 2012 um 17:01 Uhr
multiman

 

Hallo Christel!


Ich denke, schön langsam lichten sich für uns Alle ein paar Schleier. Bleibt nur zu hoffen, daß ausreichend Menschen noch rechtzeitig das Spiel durchschauen.
Hier mal meine Sicht, frei nach dem Motto: Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.
Oder, wer „SimCity“ in Verbindung mit „Die Sims“ kennt: Laßt uns Gott spielen!
Ziel des Spiels ist die absolute Macht über den Planeten.


Geht man davon aus, daß Mehrere Gott spielen wollen, ist es natürlich erforderlich, seine jeweiligen Pläne vor den Mitspielern (Machtblöcke) geheim zu halten und zu verschleiern, im Verborgenen zu agieren, und vor allen Dingen die Bauern auf dem Spielfeld nicht merken zu lassen, daß sie nur Kanonenfutter sind.
Nach langer, strategischer Konditionierung der Bauern, die sie in Bewusstsein von Schuld und Ohnmacht versetzt, werden sie ziemlich problemlos den Befehlen des Spielers folgen und funktionieren. Im finalen Stadium setzt der Spieler seine stärksten Waffen (Geld, Geldschöpfung, Zins) zur Erlangung von militärischer und wirtschaftlicher Macht ein, um in exponentiell steigender Geschwindigkeit ein Land nach dem anderen in die totale Verschuldung zu treiben, während er gleichzeitig an das Eigentum dieser Länder gelangt. Sind alle Länder hoffnungslos verschuldet und haben ihre Werte dem Spieler verpfändet, ist das Ziel erreicht.


Für fortgeschrittene Spieler empfehlen wir die Zusatzvariante „Planet der Zombies“!


Wie ja auch Dirk Müller und Andere behaupten, sind wir in der Endphase der Umverteilung von fleißig (Bauer) zu reich (Spieler), die jedes exponentielle System zwangsläufig in sich trägt. Ob das schon die letzte Spielrunde sein wird, weiß ich auch nicht. Fakt ist jedoch, daß zum Ende zu Geld an sich keine Rolle mehr spielt, sondern nur Werte und Schulden.


Hier mal eine Grafik, die auch verdeutlicht, daß Vergleiche wie „Der Josefspfennig) durchaus realistisch sind, da man auch bei wechselnden Einflussfaktoren jederzeit einen Durchschnitt errechnen kann.
Grafik Entwicklung Staatsverschuldung BRD 1950 – 2009:


http://www.sgipt.org/politpsy/finanz/MusgStud/DE09.jpg


aus:
http://www.sgipt.org/politpsy/finanz/MusgStud/SVuBIP.htm


wo man sehr erhellende Fakten und Behauptungen finden kann.


Zum Vatikan und dessen Bank denke ich, daß man den Vatikan zur Glaubensbildung und – Festigung nicht mehr für notwendig erachtet, und die Bank zur Geldwäsche und Eigentumsverschleierung auch nicht mehr, da über die multinationalen Konzerne mit ihren undurchsichtigen globalen Verflechtungen und ihren eigenen Banken bessere Möglichkeiten bestehen. Im Zeitalter des elektronischen Zahlungsverkehrs blickt außer den absolut privilegierten Strippenziehern eh keiner mehr durch, und durch unzählige deregulierende Gesetzesänderungen weltweit ist das Chaos praktisch perfekt.
Das könnten auch Gründe sein, die BIZ abzuschaffen, denn die müsste ja den internationalen Zahlungsverkehr nachweisen können/ sollen/ müssen. Wer will das schon?


Uff – genug für den Moment.

Liebe Grüße

 

 

Weiss nicht ........ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: christel

Hallo Multiman,

ich weiss nicht, woran es lag, dass Dein Kommentar nicht veröffentlicht wurde. Im Inneren der Seite war er sichtbar und ich konnte nichts Aussergewöhnliches daran feststellen, dass der nicht sichtbar wurde.

Wie ich es schon einige Male gemacht habe, habe ich den Text von Dir kopiert und mit einer kleinen Änderung im Betreff neu eingestellt. Ging sofort. Allerdings scheint der Provider hier wieder mächtig zu tun haben, denn alles läuft langsam und zäh. Mag es daran liegen? Keine Ahnung.

Du hast vollkommen Recht damit, dass wir den Fokus auf die geschaffenen Konstrukte in der Welt legen sollten, denn von dort aus spielt die Musik! Die mächtigsten Staaten der Erde sind eigentlich die, die keine Länder in dem Sinne sind, weshalb sie auch nicht von den Menschen einbezogen werden. - Mir spielt der VATIKAN eine unrühmliche Rolle, die nichts mit einem Glauben zu tun hat. Eine Bank und der liebe Gott ist etwas Gegensätzliches.

Mir ist bei diesen Gedanken hier etwas durch den Kopf gegangen, das mich nicht mehr loslässt. Schweiz - BIZ - ging es da vielleicht darum, dass man diese Macht aufheben möchte, im Sinne der Neuen Weltordnung?

Da wäre doch wahnsinnig viel Geld zu erbeuten. Und als die sich weigerten, begann man die CD`s aufzukaufen?

Beim Vatikan ebenfalls. Da ist was im Busche. Umsonst kamen die nicht mit dem ganzen Kindesmissbrauch um die Ecke. Jahrzehnte wurde darum geschwiegen! Alles wurde gedeckt. Diese Vorhaben werden immer von so etwas begleitet. Sollen die sich unter die anderen Banken mischen?

Ich vermute hinter den Szenarien etwas, was man uns verschweigen wird. Ergibt sich daraus vielleicht ein Ungleichgewicht, gegenüber anderen Staaten oder Banken? So gierig, wie die hinter dem Geld her sind, traue ich denen alles zu, nehme keinen davon aus!

Jedenfalls sollten wir aufpassen. - Schönen Dank für Deinen Kommentar und ganz liebe Grüsse

Christel

Dieser Kommentar ist von "Der mächtigste Staat der Erde"

 

Zu den Artikeln PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: multiman

 

Auf eine solche Aufforderung hin muß ich auch mal wieder meinen Senf dazu geben.

Die Artikel bieten meiner Meinung nach gute Beispiele für die Willkür, mit der die Strippenzieher „demokratische“ Werte, Rechte und Gesetze auslegen und brechen.
Bezüglich des mächtigsten Staates der Erde , COL, Schweiz (BIZ), Vatikan kann ich nur empfehlen, den Fokus auf solche Konstrukte gerichtet zu lassen, da man daran sehr gut die Willkür, Widersprüchlichkeit und Unlogik der Matrix erkennen kann. Ob UNO, NATO, WTO, Weltbank, IWF oder auch WWF oder IPCC usw., oder Mönchsrepublik Athos usw., das Alles sind Machtinstrumente, die keiner wahren demokratischen Legitimation unterliegen, auch wenn es die Medien immer so verkaufen.
Dieses uralte Intrigenspiel nur annähernd zu durchschauen ist den allermeisten Menschen gar nicht möglich, da sie entsprechend konditioniert sind, gar nicht die Zeit und die Möglichkeiten haben, hinter die Kulissen zu schauen. Aber das ist prinzipiell auch gar nicht notwendig, da es alleine schon genügt, zu erkennen, daß Unrecht ausgeübt wird, und daraus die Konsequenz gezogen wird: Nein, mit uns nicht mehr. Wir sorgen jetzt dafür, daß die vorhandenen demokratischen Rechte und Gesetze auch sinngemäß umgesetzt werden, basta.

Liebe Grüße

Dieser Kommentar ist von "Der mächtigste Staat der Erde"

 

 

 

Ellenruth

 

Durch die vielen Hinweise im Internet haben wir auch neben fragwürdigen Seiten wirklich gute Informationen bekommen.

 

Ich weiß, daß diese Staatsähnlichkeit die Staatskennziffer 000 hat und kein richtiger Staat ist.

 

Warum?

 

Die kürzeste, mögliche Fassung in Sachen Grundgesetz und Staatssimulation:

 

Nachdem die Kriegshandlungen 1945 offiziell beendet wurden, setzten die Sieger eine Verwaltung auf dem Boden des damaligen DR ein und schufen im Mai 1949 mit einigen deutschen Vertretern ein Grundgesetz mit Elementen der Weimarer Verfassung, um nicht alles wieder neu definieren zu müssen. Die damalige Adenauer Regierung war die dazu beauftragte Verwaltung der Bundesrepublik IN Deutschland. Wichtig das "IN" Deutschland. Es wurden 2 Verwaltungsgebiete geschaffen. Das zweite große (!) Verwaltungsgebiet war die Gründung der DDR am 07.10.1949.

 

1990 wurden ZWEI Teile des ehemaligen Deutschland wieder zusammengefügt, wobei der Artikel 23 GG offensichtlich und erstaunlicherweise VORHER gelöscht wurde, was sich als fatal herausstellte. Zu dieser Zeit wurde durch Genscher u.a. die Schaffung einer Verfassung ausgeschlagen, aber die damalige Administration (Regierung der BRD) klebte an ihren Posten und hat sich im Ergebnis die beiden Teilbereiche regelrecht unter den Nagel gerissen und durch Privatisierung meistbietend VERHÖKERT.

 

Für das besiegte Gebiet und die dort beheimateten Menschen sind nach wie vor die Siegermächte verantwortlich, die Ihren Einfluss [auch] in der UNO (Feindstaatenklausel, Friedensvertrag etc.) und auf Politik und Verwaltung ausüben.

 

Lassen Sie sich nicht erzählen, die BRD wäre ein Staat. Sowohl UNO als auch Nato sprechen i. V. m. Deutschland von einer NGO - "unseren" Politikern als Juristen sind diese Zusammenhänge bewusst und sie sprechen es - wenn auch selten - aus: Waigel, Schäuble, Steinbrück, Gabriel...

 

Um 2005 machte der EGMR der Sache ein Ende und bescheinigte der BRD erhebliche Mängel im Staatsaufbau und informierte die Alliierten umgehend, die sich der Brisanz schlagartig bewusst wurden und erließen ohne viel Federlesen die Bereinigungsgesetze in Sachen Bundesrecht; und jetzt kommt es richtig DICK: Die Siegermächte entzogen der EINGESETZTEN Verwaltung (BRD Regierung) die Verwaltungsbefugnis ab 1990. Versteht jemand die Dimensionen? Wer ist wohl nun für Gerichtsurteile und Gesetze/Erlasse aller Art verantwortlich? Na, da hilft es auch nicht, wenn einige Verwaltungsrechtler sich damals absichern wollten, und unter Schreiben steht: DIESES SCHREIBEN WURDE MASCHINELL ERSTELLT UND IST OHNE UNTERSCHRIFT GÜLTIG". Nichts ist gültig, die AO und was sonst noch, alles in Luft aufgelöst. Die Regierung hat keine Verwaltungsbefugnis mehr. Der bundesgesetzliche Handlungsspielraum wurde durch die Vorgaben der BMJBBG I & II entzogen.

 

Und jetzt kommen wir zu Steuern oder anderen Segnungen:

 

Auf welche Rechtsgrundlage beruft sich das Land oder eine Stadt dann?
Auf gar keine, sie hat keine Rechtsgrundlage

 

Ein alter Freund von mir ist mittlerweile etablierter Rechtsanwalt und fühlt sich wegen seines Hintergrundwissens unbehaglich.

 

Auf die Frage, warum auch wissende Richter nicht zugeben, daß die FAMfG's keine staatlichen Richter führen und warum lieber ein Verfahren wegen einer OWIG eingestellt wird, ist: Es darf kein Präzedenzfall geschaffen werden, denn dann kippt hier der letzte Rest Ordnung und man rechnet mit eifrigem Gebrauch aus Kreisen der Zuwanderer.

 

Noch Fragen?

 

Ja, ab wann darf wegen zunehmender Bevormundung und Entrechtung mit echten Ausschreitungen gerechnet werden? Mein Tipp: 1 1/2 Jahre, dann ist die Französische Revolution ein Fliegendreck gegen europaweite Unruhen.

 

 

 


http://online-boykott.de/de/unterschriftenaktion

 

Ab 2013 wird jeder Haushalt in Deutschland gezwungen, einen sogenannten Rundfunkbeitrag (auch Haushaltsabgabe genannt) von zunächst 17,98 EUR im Monat zu entrichten. Dabei spielt es keine Rolle, ob und welche Geräte man hat – der Beitrag muss trotzdem bezahlt werden, auch wenn man die öffentlich-rechtlichen Angebote nicht wahrnimmt, wahrnehmen möchte oder gar ablehnt.

 

Früher von der Rundfunkgebühr befreite Gruppen wie geistig und körperlich behinderte Menschen werden ab 2013 ebenfalls zur Mitfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verpflichtet – auch Taube und Blinde.

 

Aber nicht genug damit – so wird auch die gesamte Wirtschaft gezwungen, ihren Beitrag zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu leisten, obwohl alle Beschäftigten bereits durch die Haushaltsabgabe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk den Zwangsbeitrag entrichten.

 

Insgesamt – so wird vermutet – werden die Einnahmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf über 9 Milliarden EUR jährlich steigen. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl der Bundesrepublik Deutschland ergibt das eine Belastung von ca. 110 EUR je Einwohner und Jahr. Eine Familie mit zwei Kindern wird demnach durchschnittlich mit 440 EUR im Jahr belastet.

 

Wofür werden aber diese astronomischen Beträge – über 9 Milliarden EUR jährlich – verwendet? Um die ureigenen Aufgaben des Staates zu erfüllen wie beispielsweise Infrastruktur, Bildung, Gesundheit oder soziale Absicherung? Nein, zum Fernsehen und Radiohören!

 

Wenn man sich die Landschaft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks anschaut, stellt man fest, dass diese aus ungefähr 100 Sendern besteht – ca. ein Viertel davon sind Fernseh- und der Rest Radiosender. Zusätzlich unterhält jede Sendung eines Programms mindestens einen Internetauftritt, wodurch es mehrere Tausende solcher Internetpräsenzen gibt.

 

Diese erdrückende Vielfalt wird auch heute noch, im 21. Jahrhundert, mit dem schwammigen Begriff "Grundversorgung" begründet, obwohl die einzige einigermaßen verständliche Definition dieses Begriffes aus einer Zeit stammt, als die ersten privaten Fernseh- und Radiosender das Licht der Welt erblickten und weit vor dem Internetzeitalter (Niedersachsenurteil im Jahre 1986).

 

Seitdem ist aber über ein Vierteljahrhundert vergangen: Der eiserne Vorgang ist gefallen, Sowjetunion und DDR gibt es nicht mehr, wir befinden uns inmitten der Informationsrevolution und sind 24 Stunden am Tag online, es gibt tausende von anderen Sendern und das unendliche Internet.

 

Wo ist heute überhaupt noch Platz für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk? Warum meint die Politik, wir müssten immer noch im 21. Jahrhundert durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk "grundversorgt" werden? Was ist diese sogenannte "Grundversorgung" im 21. Jahrhundert? Wer definiert sie und wo ist diese Definition?

 

Warum findet keine gesamtgesellschaftliche Diskussion darüber statt und eine kleine Elite aus Ministerpräsidenten beschließt einfach einen Staatsvertrag, ohne jemals die betroffenen miteinbezogen zu haben? Ist das das Verständnis von Demokratie unserer Volksvertreter?

 

Vielleicht sollte man sich an die Bedeutung des Wortes Demokratie zurückerinnern. Dieses Wort stammt vom Griechischen und es bedeutet wörtlich "Herrschaft des Volkes". Es bezeichnet eine Regierungsform, deren Legitimation die Zustimmung durch die Mehrheit der Bürger und deren Beteiligung ist.

 

Herrschaft des Volkes? – Zustimmung durch die Mehrheit der Bürger? – Deren Beteiligung?

 

Nichts dergleichen! Die zukünftige Finanzierung des öffentlich rechtlichen Rundfunks wurde ohne Beteiligung des Volkes beschlossen. Die Politik ebnet die Existenzgrundlage eines gewaltigen Apparates, ohne dessen Auftrag für die Zukunft zu definieren. Das geht aber nicht, denn eine Finanzierung durch Zwangsbeiträge muss gerechtfertigt sein – der Bürger muss wissen, was die sogenannte "Grundversorgung" ist, warum man sie braucht und daraus muss er den Umfang des öffentlich-rechtlichen Rundfunks klar und eindeutig erkennen.

 

100 Sender für eine Grundversorgung sind im 21. Jahrhundert entschieden zu viel. Mediale Unterhaltung gehört bestimmt nicht zu den Aufgaben des Staates und somit hat der Staat keine Legitimierung, Zwangsbeiträge von seinen Bürgern einzufordern.

 

Den sogenannten Bildungsauftrag kann jede Schule in der Republik weitaus besser und kostengünstiger erfüllen, als die wenigen teuren Sendungen, die Fernsehen und Radio ausstrahlen. Darüber hinaus gibt es in Zeiten des Internets keinen Bedarf mehr an Bildung über Fernsehen und Radio – das Internet kennt weder Sendezeiten, noch verursacht es horrende Produktionskosten. Auch das sollte der Begriff der Grundversorgung berücksichtigen.

 

Was bleibt noch? Investigative Sendungen, Nachrichten und eine zentrale Stelle für die Koordinierung im Katastrophenfall. Aber auch hier gilt es zumindest für die Nachrichten, dass das Internet schneller ist und es auch andere gibt, die diese Aufgaben gut oder gar besser erfüllen können. Dafür benötigt man keine 100 Sender, wie es heute der Fall ist, sondern es reicht vollkommen aus, einen Fernseh- und einen Radiosender für das ganze Bundesgebiet zu unterhalten.

 

Aus den genannten Gründen fordern wir:

 

  1. Die Abschaffung der Zwangsgebühren bzw. des Zwangsbeitrags ab 2013 zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
  2. Ein bundesweit kostenlos empfangbares Fernseh- und Radioprogramm für die Übermittlung von Nachrichten und Informationen und für die Koordinierung im Katastrophenfall, Finanzierung aus Steuermitteln.
  3. Deren Kontrolle sollte durch einen demokratisch gewählten Bürgerrundfunkrat erfolgen.
  4. Die Finanzierung der anderen öffentlich-rechtlichen Sender sollte ausschließlich durch Verschlüsselung, Werbung oder eine Mischung von beiden erfolgen.

 

Diese Reform hätte als zusätzliche Konsequenz die Auflösung der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) zur Folge.

 

http://online-boykott.de/de/unterschriftenaktion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Vollbeschäftigung in Deutschland möglich"

 

 

 

 

 

BA-Chef Weise „Vollbeschäftigung in Deutschland möglich"   

 

 

 

Chef der Bundesagentur für Arbeit im Interview

 

10.01.2011 - 15:23 UHR

 

Von Rolf Kleine und Andreas Thewalt

 

Das Job-Wunder geht weiter. Egal ob Euro-Krise oder Schock-Winter - die deutsche Wirtschaft strotzt vor Kraft. Den Firmen geht es glänzend und es werden auf breiter Front neue Stellen geschaffen.

 

 

 

Deutschlands oberste Job-Behörde, die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg, hält jetzt sogar Vollbeschäftigung für möglich!

 

 

 

„Einige Regionen sind bereits auf dem Weg zur Vollbeschäftigung”, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise der BILD-Zeitung. Er ist davon überzeugt, dass sich dieser Trend verstärken wird. Seine Botschaft: Vollbeschäftigung ist möglich!

 

 

 

Hintergrund: Von Vollbeschäftigung spricht man, wenn die Arbeitslosenquote unter 2 Prozent liegt. Derzeit liegt sie hierzulande bei 7,2 Prozent. Im Dezember war die Zahl der Arbeitslosen erstmals seit langer Zeit wieder leicht gestiegen - auf 3 016 000.

 

 

 

Das BILD-Interview mit dem BA-Chef im Wortlaut:

 


BILD: Die Arbeitslosigkeit ist trotz des harten Winters im Dezember nur geringfügig gestiegen. Geht das deutsche Job-Wunder 2011 weiter?

 

 

 

Weise: Ein klares Ja. Die Voraussetzungen dafür sind sehr gut. Darauf deuten alle Daten hin, die wir von den Wirtschaftsinstituten, den Verbänden und den Unternehmen bekommen.

 

 

 

BILD: Wann wird es bei uns wieder Vollbeschäftigung geben?

 

 

 

Weise: In einigen Regionen sind wir bereits auf dem besten Wege dorthin. Dieser Trend wird sich verstärken und zeigen: Vollbeschäftigung ist möglich! Ich glaube allerdings nicht, dass dieses Ziel in allen Teilen der Republik kurzfristig erreichbar sein wird. Der Weg ist noch lang und die Rahmenbedingungen müssen stimmen.

 

BILD: Haben dann auch Langzeitarbeitslose und Ungelernte bessere Chancen am Arbeitsmarkt?

 

Weise: Die Chancen für Langzeitarbeitslose sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen und steigen weiter. Das gilt aber vor allem für Menschen, die gut ausgebildet, flexibel und mobil sind. Bei gering Qualifizierten z.B. ohne Schulabschluss oder Berufsausbildung ist und bleibt es schwierig – an ihnen geht das Job-Wunder weitgehend vorbei.

 

 

 

BILD: ...und was ist mit älteren Arbeitnehmern?

 

 

 

Weise: Da haben wir ein Problem. In diesem Bereich steigt die Erwerbslosigkeit sogar leicht an. Meine Prognose ist aber: Je mehr die Unternehmen unter Fachkräftemangel leiden, desto wertvoller werden ältere Arbeitnehmer.

 

 

 

BILD: Schon jetzt klagen Unternehmen in manchen Regionen über einen dramatischen Mangel an Fachkräften. Können wir diesen Bedarf überhaupt künftig noch decken?

 

 

 

Weise: Ohne Zuwanderung werden wir das Problem nicht lösen können! Wir brauchen einen Mix: Wir müssen jeden erreichbaren Arbeitnehmer so weit es irgend geht weiterbilden. Wir müssen mehr Frauen in Beschäftigung bringen. Dafür müssen die Betriebe familienfreundlicher werden. Und wir müssen um qualifizierte Arbeitnehmer zumindest aus dem europäischen Ausland werben.

 

 

 

BILD: Ab 1. Mai können Arbeitnehmer aus osteuropäischen EU-Ländern ungehindert nach Deutschland kommen. Droht dann ein Verdrängungswettbewerb durch Lohndumping?

 

 

 

Weise: Wir sehen da mehr Chancen als Risiken: Dass zum Beispiel gut ausgebildete Arbeitnehmer leichter zu uns kommen können. Aber besonders im Dienstleistungsbereich droht die Gefahr, dass Unternehmen aus Osteuropa zu uns kommen, ihre eigenen Mitarbeiter mitbringen – und denen nur Hungerlöhne zahlen.

 

 

 

BILD: Wie kann man das verhindern?

 

 

 

Weise: Am besten durch Absprachen zwischen den Tarifparteien – und wenn das nicht hilft, in bestimmten Branchen mit angemessenen Mindestlöhnen.

 

 

 

http://www.bild.de/BILD/politik/2011/01/10/ba-chef-weise/vollbeschaeftigung-ist-moeglich.html



Nur 10 Tage später ein völlig anderes Bild unserer Situation von dem gleichen Menschen. Chef der Bundesanstalt ohne Arbeit - Frank-Jürgen Weise -

 

Schwacher Jobmarkt

 

Arbeitsagentur-Chef prophezeit Schrumpflöhne

 

 

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,740172,00.html

 

http://www.veilchens-welt.de/administrator/index.php?option=com_content&sectionid=62&task=edit&cid[]=4757

 

 

 

Erlöse ihn doch mal einer! - Da sassen schon mehrere auf diesem Posten, die erlöst werden mussten! Es würde jetzt zu weit führen, die Schandtaten diverser Leute hier aufzulisten, die unter dem Schutzschirm der BA ihr Unwesen trieben!

 



Gehören solche Leute auf solche Posten?  -  Ich muss hierbei den Verdacht erheben, dass der Mann (wie viele andere dieser Kategorie)

sich entweder Pillen reinschleusen, die von der Realität abheben,

die infolge Alkoholgenuss neben der Spur stehen,

die sich im Delirium befinden,

Demenz Ausfälle besitzen,

an Wahrnehmungsstörungen leiden

oder notorische Lügner sind.

 

 

 

 

Die Lösungen sind bekannt..

 

3Sonntag, den 23. Januar 2011 um 11:10 Uhr
Observador

 

 

Er widerspricht sich nicht. Vollbeschäftigung bei Null Lohn ist sicherlich möglich...

Natürlich hätten das besonders die Exporteure gern. Man kann von den Unternehmern zwar verlangen, dass sie ihren Arbeitnehmern menschenwürdige Löhne bezahlen. Doch im volkswirtschaftlichen Gesamtinteresse zu handeln ist die Aufgabe der Regierungen. Und von diesen kann man mit Fug und Recht verlangen, dass sie zunächst im Interesse der Bürger handeln, die die Regierung gewählt haben.


Man hat die Volkswirtschaften über lange Jahre hinweg mit Maßnahmen wie hohe Zollsätze und nichttarifäre Handelsbeschränkungen geschützt. Und die Nationen sind nicht schlecht dabei gefahren. Zugegeben, "günstige" Chinaprodukte gab es nicht wie heute. Man verfolgte mit hohen Zollsätzen übrigens auch Qualitätsziele, hielt mit Import-Beschränkungen minderwertige Erzeugnisse vom inländischen Markt fern.


Aber die Arbeitslosigkeit stieg danach in dem Maße, wie die Handelsbeschränkungen fielen. Das Schlimmste geschah freilich weit früher, als die Kapitalverkehrsbeschränkungen aufgehoben wurden. Die Bewegungsfreiheit für Gewinne, die hier mit einheimischen Arbeitskräften erwirtschaftet wurden, durften aus marktwirtschaftlichen Prinzipien auf keinen Fall beschränkt werden. Diese Freiheit galt und gilt natürlich nicht für Arbeitskräfte. Wer kann schon mehrmals während seines Arbeitslebens mit seiner Familie in das eine oder andere Ausland umziehen, um dort eine Arbeit aufzunehmen.


Doch zurück zur Frage, ob wirkliche Vollbeschäftigung möglich ist. Ich hoffe, jenen die diese Frage mit Nein beantworten, ist bewusst , was sie damit behaupten. Nämlich, dass "der Markt" wichtiger ist als das Schicksal vieler Menschen. Um die Jahrtausendwende lud Bill Gates zu einer Diskussionsrunde in die USA. Unter anderen war auch der ehemalige Ministerpräsident Sachsens - Kurt Biedenkopf - geladen. Bill Gates prophezeite eine Gesellschaft, in der nur noch ca. 20 % einen Vollzeit-Arbeitsplatz besitzen würden. Weder der geschätzte Biedenkopf, noch irgendeine mir bekannte Zeitung störte sich an dieser fatalistischen Zukunfts-Einschätzung. Unter welche Kategorie Mensch diese Schweiger einzuordnen sind, muss wohl nicht weiter ausgeführt werden. Solche Leute dürfen die Regeln der künftigen Wirtschafts- bzw. der Gesellschaftsordung auf keinen Fall bestimmen.


Selbstverständlich ist eine Gesellschaft möglich, in der jeder Willige einen Arbeitsplatz zu einem menschenwürdigen Lohn bekommt. Das wissen führende Wirtschaftswissenschaftler (und mit ihnen die Politiker) ganz genau, weigern sich aber aus Rücksicht auf eine bestimmte Klientelen, den Weg dahin aufzuzeigen. Gerade heute findet wieder eine Diskussion im "Presseclub" unter dem Titel "Wann kommt der Aufschwung bei den Bürgern an?" statt, womit das Thema Arbeitslosigkeit tangiert wird. Bin gespannt, wie weit sich Rudolf Hickel, dessen Beiträge ich schätze, an die Wahrheit heranwagt.


Grüsse vom Observador

 

 

2Samstag, den 22. Januar 2011 um 18:38 Uhr
christel

Hallo lieber Wolfgang,

Er widerspricht sich nicht. Vollbeschäftigung bei Null Lohn ist sicherlich möglich...

Aber schau Dir doch mal die widersprüchlichen Aussagen an! - Du weisst, wie viele Arbeitslose wir in Wirklichkeit haben. Einen "Null Euro Lohn" gibt es nicht, weil die Beschäftigten ja noch erhebliche Unterstützungen benötigen. - Du meinst, dass die Arbeitsplätze zu 100% subventioniert werden? Lies Dir doch beide Artikel mal durch und das innerhalb von 10 Tagen.

Danke für Deinen Kommentar und schöne Grüsse an alle Leser.

Christel

 

 

1Samstag, den 22. Januar 2011 um 18:10 Uhr
Wolfgang

Er widerspricht sich nicht. Vollbeschäftigung bei Null Lohn ist sicherlich möglich...

 

Donnerstag, den 12. April 2012 um 09:55 Uhr
Mienchen

 

Wie komme ich an den Original-Artikel? Hat man den sicherheitshalber gelöscht?

 

re. PDFDrucken E-Mail Geschrieben von: x-ray 2000

 

Hallo,

 

Vollbeschäftigung ? -Ja, da sagt man nicht mal mehr ERWERBSARBEIT zu, weil es wohl tatsächlich nur um eine BESCHÄFTIGUNG geht. -Will heißen, die Leute sollen auf Teufel komm raus, irgendwie beschäftigt werden und besser noch, Geld mitbringen, zu den Leuten, die als "Beschäftiger" gnädigerweise sich ganz aufopferungsvoll hingeben. -Ja, es wäre wohl schlimm für unsere sog. "Eliten", wenn "Michel" Zeit hätte, weil er auch Geld und Selbstbewußtsein aufbauen würde...-GAAAANZ SCHLIMM, wenn dann noch Erkenntnis und das Denken beginnt, somit der Schwindel der Ausbeutung durchschaut würde, es zu einer "Katastrophe" käme...-Also der "Michel" seine Rechte, nähmlich direkte Mitbestimmung einfordern könnte, das geht natürlich nicht, so denken unsere Pseudo-Politiker, die uns in jeder Form entmündigen.-Also weiter wie gehabt, "1-Euro-Jobs", "Weiterbildungsmaßnahmen" über die "ARGE" und zukünftig sog. "Bürgerarbeit" für 900,- Euro (wobei davon ALLES abgezogen wird, was geht) usw....-"Wuschi" (Wurf-Uschi) wird ihre elitäre Phantasie noch spielen lassen und dem "Pöbel" zeigen wo es langgeht....-Dann müssen trotzdem noch die Statistiken, wie bisher frisiert werden, denn die "Maßnahmen" sind teuer und hauptsächlich für Bürger ohne "MIHIGRU"... Gruß x-ray 2000

 

 

 

 

schon gesehen? PDF DruckenE-Mail Geschrieben von: christel

 

Hallo Observador und x-ray 2000,

 

WIR haben gestern die 900.000 an Besucherzahlen überschritten! Das nur vorweg! Es lesen uns doch mehr, als man annehmen könnte!

 

Lasst uns so weitermachen!

 

Nun aber zum Thema:

 

Es wurde doch schon von mehreren Leuten prognostiziert, dass wir nur noch eine Beschäftigungsquote von 20% der Bevölkerung haben werden, die einen Vollzeit Arbeitsplatz ausüben werden, soweit ich das beurteilen kann. Als ich das zuerst las, dachte ich daran, dass das ein Spinner sei. Alles, was dem folgte, packte ich mit in die Spinnerei. - Seitdem sind viele Jahre vergangen und ich spüre mehr und mehr, dass sich diese unglaublichen Prognosen erfüllen könnten.

 

Ich beurteile das nicht wie unser lieber Observador, der da ganz andere Einblicke als ich besitzt. Es ist mein Bauchgefühl, dass mir das signalisiert. - Ich habe ein ausgezeichnetes Gedächtnis, dass mich manchmal selber erschreckt, so dass ich so kleine Puzzleteilchen immer wieder entdecke, die zu einem Gesamtbild passen.

 

Und nun zu x-ray 2000:

 

Es wird so viel über Bildung geredet, was natürlich eine Farce ist. Damit will man den Leuten doch nur signalisieren, dass sie selber schuldig an ihrem Schicksal sind, weil sie zu blöde sind. Wir wissen doch, dass die Hochschulabsolventen auch nicht besser dran sind, als andere.

 

Und mal ehrlich gesagt:  Was wollten die Politiker und Chefs mit nur klugen Köpfen? Sie brauchen dumme und willige Sklaven, die nicht nachdenken, die wie die blöden Schafe immer anderen hinterher rennen und nicht selber denken.

 

Ich könnte heulen, bei dieser Entwicklung. - Früher, als ich Kind war, da waren alle arm und der Wohlstand kam mit den Jahren. Da ging es immer ein wenig mehr bergauf und jeder hatte seine Chance im Leben - Heute geht es abwärts, aber nicht für alle und zudem wird gelogen, weil die Bürger sonst einen Aufstand machen könnten. Sie werden regelrecht ausgebeutet, in einer Art, so linkisch hinten herum. Und viele dieser Schafe haben noch Hoffnungen, dass sie mal zu den Glücklichen gehören werden, dessen gute Leistung einen gutbezahlten Posten erwerben könnte. - Das sind leider ganz böse Träume, die die Menschen zerstören können.

 

Ich bedanke mich für Eure interessanten Kommentare und wünsche Euch einen schönen Wochenbeginn.

 

Christel

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Artikel, die nicht in die Kommentarecke passen:

 

2Freitag, den 06. Januar 2012 um 09:25 Uhr
christel

Hallo Multiman,


herzlichen Dank für die guten Links. Bin immer dankbar dafür.

Wenn ich mal Zeit dafür habe und die vielen gespeicherten Artikel in meinem Kopf sortiere, sie etwas schüttele, dass überflüssiger Kram gelöscht wird, dann komme ich immer wieder zu der Erkenntnis, dass die EU ein Ableger der USA sein soll. Ohne Anordnungen der USA läuft fast nichts!


Wird angeordnet, dass die Vorratsdatenspeicherung zu vollziehen ist, dann hat das deutsche Parlament dem zu folgen oder eine Klage der EU droht. Nicht zu vergessen, dass in den USA auch so eine Überwachung, oder noch schärfer, angeordnet wurde.


Nicht umsonst müssen alle möglichen Daten von uns an die USA weiter gegeben werden!


Unser Grundgesetz wird bald verschwunden sein! Wir unterliegen den EU-Gesetzen, die wiederum mit denen der USA abgestimmt sind.


Merkwürdig ist ja auch, dass der IWF - die Weltbank - sich in die EURO-Krise einmischt und bestimmt. Und warum kommt Obama zum EU-Gipfel? - Gut, die Verzweigungen sind zu stark, so dass es jedes Land der Welt treffen könnte, wenn etwas schief geht. Auch das verstehe ich noch!


ABER: Wenn man doch auf einheitliches Ziel aus ist, warum wird von Seiten der USA und der Briten immer gegen den Euro agiert? - Läuft das also nicht so ganz einheitlich zwischen den Nationen oder sind das Spielchen zu einem anderen Zweck? - Es sind noch mächtige Konkurrenzkämpfe zwischen den Staaten zu beobachten. Nur hinsichtlich der Gesetze läuft man wohl nach und nach auf einheitliche Regelungen hinaus.


Auf keinen Fall dürfen wir künftig mehr auf unser Grundgesetz hoffen. Das verschwindet bald. Es löst sich ja jetzt schon nach und nach auf. Aber wie wird es aufgelöst, zu welchem Anlass? Dem muss ein "schlimmes - böses - unvergessliches" Ereignis voraus gehen!


Ganz liebe Grüsse und meinen herzlichen Dank für Deinen Kommentar.

Christel

 

Freitag, den 06. Januar 2012 um 18:25 Uhr
multiman

Hallo Christel!
Deinen Kommentar halte ich für äußerst bemerkens- und erhaltenswert, da er meiner Meinung nach exakt das widerspiegelt, was in den Köpfen von uns Menschlein so abläuft.
Ich behaupte: Das ist genau so geplant und arrangiert.
Wir werden gezielt mit Informationen und (geschaffenen) Fakten gefüttert, die wir kaum zu einem einzigen, logischen Gesamtbild zusammensetzen können, da permanent vermeintliche Widersprüche und neue Feindbilder auftauchen, die man für alles Mögliche verantwortlich machen könnte. Die wahren Auslöser und Verantwortlichen inklusive ihrer Absichten bleiben hinter einem (fast) undurchdringlichen Schleier verborgen. Ist ja aus Sicht von Verbrechern die einzige Möglichkeit, sich vor Bestrafung durch die Allgemeinheit zu schützen.
Ein Fehler, den wir Alle mehr oder weniger machen, ist, dauernd Schuldige für separate Situationen zu suchen und dabei die sich entwickelnde Gesamtsituation aus dem Auge verlieren, während sich durch Zentralisierung und damit einhergehende Gesetzesänderungen unsere individuelle (auch nationale) Einflussnahme stetig verringert, bis wir schlussendlich machtlos einer im Ganzen anonymen, unpersönlichen Regierung unterstellt sind, die nach absolut abstrakten Gesetzen regiert. (Wie sollte man denn „die Märkte“ oder „die globalen Erfordernisse“ anklagen und zur Rechenschaft ziehen können?)


Ein Zwangs- Fehler, den wir immer wieder machen, liegt meiner Meinung darin, daß wir einfach nicht so grausam und verbrecherisch denken können und wollen, obwohl wir doch wissen, daß um einen Verbrecher fassen zu können, man sich in seine Denkweise hineinversetzen muß. Auch wissen Viele von uns, daß nichts in der Poiltik aus Zufall passiert. Also – Alles in der Politik ist geplant!


Aber: Ja, deswegen finde ich Deinen Kommentar so wertvoll, da man sehen kann, daß viele Deiner Fragen eigentlich von Dir selbst schon beantwortet sind, wenn Du „teile und herrsche und lenke ab“ berücksichtigst.
In meinem Gesamtbild gibt es mehr blinde als klare Flecken. Klar scheint mir, daß USA der Ketten- und Jagdhund einer feudalistischen, besser meudalistischen (moderner Feudalismus nach Harald Wozniewski) Clique ist, der Menschlichkeit offensichtlich egal ist, und die mit aller Gewalt und allen Mitteln die Weltherrschaft anstrebt. Ob „Krieg gegen den Terror“, „humanitäre Hilfe“ oder „Rettungsschirme“ spielt im Endeffekt für die betroffenen Gemeinschaften keine Rolle. Haben sie sich erstmal den „alternativlosen, demokratischen Gesetzen“ unterworfen, sind sie faktisch wehrlos.


Unser Deutsches Grundgesetz halte ich (in seiner ursprünglichen Form) prinzipiell für sehr gut und verteidigungs- und erhaltenswert. Werden die EU Pläne der Clique mithilfe des ESM durchgesetzt, spielt die „Deutsche Frage“ keine Rolle mehr.
Das Schlimme, Böse, Unvergessliche ist meiner Meinung nach durch die inszenierte „Euro- und Weltfinanzkrise“ schon voll aktiv. Braucht es noch ein paar „Anregungen“ oder „Motivationsschübe“, gibt es sicher noch „Finanzbomben“ oder gar richtige durch Terror oder „humanitäre Kriege“ aus der Trickkiste.


Ich persönlich sehe nur eine realistische Chance, der Unterwerfung zu entgehen, und zwar indem wir einfach sagen: NEIN, HALT! Wir nehmen eine Auszeit und bringen unser eigenes Haus erstmal auf Vordermann, und zwar in dem Sinn, was allgemein als Demokratie verstanden wird. Herrscht bei uns Sauberkeit, Einigkeit und Ordnung, können wir uns mit unseren Nachbarn auseinander setzen, in dezentraler, demokratischer und absolut transparenter Weise. Noch wäre es möglich, aber nicht mehr lange, denn die Unabhängigkeit geht jeden Tag ein Stück verloren – in allen Bereichen.


Ich hoffe, mein Geschreibsel wird nicht falsch verstanden. Es ist nur meine momentane Sicht und soll keineswegs werten oder gar belehren.
Passend zu dieser Thematik:
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/01/es-gibt-nur-eine-einzige-frage-fur-2012.html


(auch sehr lesenswerte Kommentare)


Liebe Grüße

 

 

1Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 22:44 Uhr
multiman

 

Ein Artikel, der Augen öffnen kann:

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=595


Bedenkt man die inszenierte Euro-/ EU- Krise mit drohendem ESM, nebenbei noch so in ihrer Auswirkung "unbekannte", beabsichtigte "Nebensächlichkeiten" wie z. B.:


http://www.flegel-g.de/2011-12-30-ACTA.html


oder:


http://iknews.de/2012/01/03/irs-erhebt-generalverdacht-weltweite-jagd-beginnt/


und schaut man sich die Situation in USA inklusive Entrechtung und Aktivierung der FEMA- Maschinerie an, so kann man sich des Eindrucks nicht mehr erwehren, daß die Strippenzieher mit aller Entschlossenheit dabei sind, den Sack schnellstens zuzumachen.


Trotz Allem - die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

 

 

 

 

 

Die Isländer haben reinen Tisch gemacht und was liest Du in der Lügenzeitungswelt? NIX PDF Drucken E-Mail

 

Geschrieben von: Massa
Dienstag, den 20. Dezember 2011 um 12:57 Uhr

Weshalb Island in den Nachrichten nicht mehr vorkommt

Neues von der Finanzkriegsfront:


von Deena Stryker translated by sophyama

Die Radioreportage eines italienischen Senders über die auf leisen Sohlen voranschreitende Revolution in Island lässt aufhorchen und ist gleichzeitig ein herausragendes Beispiel dafür, wie uns unsere Medien (US) nur unzureichend über die Vorgänge im Rest der Welt informieren.

Man erinnere sich, dass zu Beginn der Finanzkrise im Jahre 2008, Island ganz schnell zum Bankrottfall erklärt wurde. Die Gründe hierfür fanden nur beiläufige Erwähnung, und seitdem ist dieser kleine Staat wieder in Vergessenheit geraten.

Nachdem nun ein EU-Land nach dem anderen auf die Zahlungsunfähigkeit zusteuert, und damit seine Bonität riskiert, wodurch der Euro mit immer stärkeren Trudelbewegungen auch die Weltwirtschaft erschüttern lässt, wird klar, das die führenden Köpfe dieser chaotischen Lage kein Interesse daran haben, die Entwicklungen in Island als gutes Beispiel an die große Glocke zu hängen.

Innerhalb von nur fünf Jahren der Anwendung reiner neoliberaler Wirtschaftsprinzipien wurde aus Island ein vermeintlich reiches Land. (320 000 Einwohner, keine Armee). Im Jahre 2003 wurden alle isländischen Banken privatisiert und Aufgrund ihrer low cost online banking services konnten sie ihrem international schnell wachsenden Klientel gute Renditen versprechen. Die unter dem Namen Icesave bekannt gewordenen Finanzprodukte zogen viele englische und holländische Anleger an. Mit dem zügigen Anwachsen der Anlagen stiegen auch die internationalen Schulden des privatisierten Bankensektors. Im Jahre 2003 betrug die Schuldenlast von Island das Doppelte seines jährlichen Bruttosozialproduktes. Bis zum Jahr 2007 war sie dann auf das 9-fache (900%) gestiegen. Die Finanzkrise des Jahres 2008 brachte dann den Todesstoß. Die drei größten isländischen Banken, Landbanki, Kaupthing und Glitnir wurden als insolvent erklärt und wieder verstaatlicht, während die isländische Krone 85% ihres Wertes gegenüber dem Euro verlor. Am Ende des Jahres erklärte Island seinen Staatsbankrott.

Trotz gegensätzlicher Erwartungen, führte die Krise dazu , daß die Isländer durch einen inzwischen etablierten Prozeß direkter Demokratie fähig waren, ihre nationalen Rechte und ihre Unabhängigkeit wieder herzustellen, die zur Entwicklung einer neuen Verfassung führte.

Geir Haarde, der sozialdemokratische Premierminister, handelte einen Dollarkredit in Millionenhöhe aus, den die skandinavischen Länder nochmals verdoppelten (angeblich insgesamt 5 Millionen Dollar, was mir als Zahl aber viel zu gering erscheint, d. Übers)

Die ausländischen Geldgeber verlangten dagegen drakonische Maßnahmen für ihren Service. Der IWF und die Europäische Union wollten die Schulden übernehmen, da sie nur so die Rückzahlungen an die englischen und holländischen Anleger gewährleistet sahen, deren Regierungen die Rückzahlungen verbürgt hatten. Im Lichte anhaltender Proteste und Straßenschlachten trat die Koalitionsregierung Haarde dann zurück. Vorgezogene Neuwahlen wurden für April 2009 anberaumt, die zu einer linksorientierten Regierung führte, welche die neoliberale Wirtschaftsweise offiziell verurteilte, aber sich nichtsdestoweniger dazu bereit erklärte, dreieinhalb Millionen Euro unmittelbar zurückzuzahlen. (Auch wieder eine zu kleine Summe, damit spielt jede Provinzbank locker im Laufe einer Woche, siehe Andreas Popp…, d. Übers.) Diese Rückzahlung sollte jeden Isländer dazu verdonnern, einen Obolus von 100 Euro monatlich für volle 15 Jahre bei 5.5% Zinsen an die ausländischen Geldgeber abzugeben, für einen finanziellen Schaden, der von Privatbankiers verursacht wurde. Das war dann der berühmte Strohhalm, der dem Rentier dann schlussendlich den Rücken brach oder auf deutsch, das Fass zum Überlaufen brachte!

Was darauf folgte, war unglaublich. Die Annahme, daß private Haushalte für die Verluste der Finanzmonopole aufzukommen hatten, so daß eine ganze Nation über drastische Steuererhöhungen die Privatschulden einiger Weniger abtragen sollte, erzeugte genug Zündstoff, diese Illusion der Finanzjongleure zu zerstören. Es begann ein Prozess, während dem die Beziehung zwischen den Einzelpersonen und den Funktionsträgern des öffentlichen Lebens überdacht wurde und an dessen Ende die politischen Führungsfiguren ganz bewußt auf die Seite ihres Wahlvolkes einschwenkten.

Das Staatsoberhaupt Olafur Ragnar Grimsson weigerte sich, das Gesetz zu ratifizieren, das die isländische Bevölkerung zur Kasse gebeten hätte, und gab den Rufen für ein Referendum nach.

Natürlich war daraufhin das Geschrei in der internationalen Gemeinschaft groß, während England und Holland Vergeltungsmaßnahmen androhten, die zur Isolation des Landes führen würden.

Während die Isländer unbeeindruckt ihre Stimme im Referendum abgaben, drohten die ausländischen Banker jede Geldzuwendung durch den IWF zu stoppen. Das britische Außenamt drohte, alle englischen Bankkonten, die von isländischen Sparern gehalten wurden, einzufrieren. Grimsson sagte, er habe die Drohung erhalten, wenn Island nicht den Forderungen entspräche, würde es zum Kuba des Nordens gemacht werden. Wenn wir diese Bedingungen aber akzeptiert hätten, wären wir schnell zum Haiti des Nordens geworden.

Im Verlaufe des Referendums stimmten dann im April 2010 93% der Isländer gegen die Zurückzahlung der Schulden aus Privathaushalten. Der IWF fror daraufhin unmittelbar alle finanziellen Hilfen ein. Aber diese in den Medien der Vereinigten Staaten nicht berichtete Entwicklung war nicht mehr in der Lage, auf diese revolutionäre Bewegung Druck auszuüben. Mit Unterstützung der empörten Bevölkerung brachte die Regierung eine Untersuchung der kriminellen Machenschaften und Praktiken der verantwortlichen Bankmanager zuwege. (Achtung Herr Acker…mann, erinnern Sie sich noch an die Abwicklung der 9/11 Geldgeschäfte ihrer DB??!! Cui bono?, der Übersetzer)

Interpol fahndete von nun an nach dem vormaligen Präsidenten von Kaupthing, Sigurdur Einarsson, während auch die anderen implizierten Banker fluchtartig das Land verließen.

Die Isländer ließen es damit aber nicht auf sich beruhen. Sie machten sich nun daran, eine neue Verfassung auszuarbeiten, die es dem Land ermöglichte, sich von der übermächtigen Macht der internationalen Finanzbranche mit ihrem Kunstgeld abzunabeln. (Ihre bis dato gültige Konstitution stammte von 1918, und war vom dänischen Königreich übernommen worden, mit nur einem kleinen Unterschied, indem das Wort König immer durch das Wort Präsident ersetzt wurde).

Für das Projekt der Neue Verfassung worden 25 Menschen aus einer Gruppe von 522 ausgewählt, die in keiner Weise mit irgendeiner politischen Partei oder sonst irgendeiner Interessengruppe verbandelt waren, die aber aufgrund der Unterstützung von 30 weiteren Isländern in die engere Auswahl gekommen sind. Das garantierte, daß die Architektur des daraus resultierenden Dokumentes nicht auf das Werk einer Handvoll von Politikern zurückging. Das Internet wurde zum wichtigen Werkzeug der Entwicklung der neuen Verfassung. Die öffentlichen Treffen der Mitglieder des Konstitutionsrates wurden über das Internet einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Landsleute konnten so mögliche konstruktive Kommentare per Mausklick mit einbringen, und so dem Wachstum einer vom Volk selber gemachten Konstitution aktiv beiwohnen. Der Prozeß ist immer noch in Gange und wird am Schluß des Projektes dem Parlament nach der kommenden Wahl zur Abstimmung vorgelegt.

Mancher geschichtsbeflissene Leser mag sich angesichts der jetzigen Lage an Jared Diamonds gleichnamiges Buch erinnert fühlen, das den Zusammenbruch der agrarischen isländischen Gesellschaft im 9.Jahrhundert beschreibt.

Heute erholt sich das Land vom finanziellen Bankrott in einer Weise, die gemeinhin nicht als die typische Genesungsgeschichte verstanden wird, wie aus den Bemerkungen von Christine Lagarde, der Chefin des IWF zu Fareed Zakaria deutlich wurde.

Sie machte es den Menschen in Griechenland zur unverhandelbaren Bedingung, ihren öffentlichen Sektor weitgehend dem Privatsektor zu überantworten. Das Gleiche steht wohl auch den Menschen in Italien, Spanien und Portugal ins europäische Haus.

Sie wären gut beraten, sich Islands Beispiel zu Herzen zu nehmen, und nicht unter dem Druck der ausländischen Interessen zu buckeln. Dieses kleine Land hat es geschafft, deutlich zu machen, daß seine Landsleute Souverän sind. (Ach ja, Deutschland hat ja auch ein kleines Problem damit…, der Übersetzer)

Darin liegt wohl der Grund, warum Island nicht mehr in den Nachrichten auftaucht.

http://www.politaia.org/finanzterror/neues-von-der-finanzkriegsfront-weshalb-island-in-den-nachrichten-nicht-mehr-vorkommt/

 


 

 

 

 

 

Das ist Sache! PDF Drucken E-Mail

 

Geschrieben von: multiman
Dienstag, den 06. Dezember 2011 um 12:28 Uhr

Hallo Christel und Alle!
Nachfolgend 2 links, die vielleicht manch Einem eine bessere Vorstellung über tatsächliche Verhältnisse vermitteln können. Man muß kein Casino- Experte sein und die diversen Ausdrücke verstehen; entscheidend ist die offiziell erklärte Zocker- Summe, die natürlich auch Zinsschulden generiert.
http://www.querschuesse.de/otc-derivate-casino-mit-707569-billionen-dollar-an-nominalen-volumen/

Wieder einmal treffende Feststellungen von Egon - W. Kreutzer:
Die Einkommensschere und der Euro


http://www.egon-w-kreutzer.de/

 

 

 

Dieser Kommentar ist von "EZB bereitet sich auf Bankenrettung vor"

 

 

 

Was sind Schulden? PDF Drucken E-Mail

 

Geschrieben von: multiman
Montag, den 05. Dezember 2011 um 12:24 Uhr

Ich wünsche eine gute Woche!

Dieser Artikel von Michael Hudson ist für mich das Beste (weil kurz, verständlich und nachvollziehbar), was ich je über „Schuldenpolitik“ gelesen habe.
Anhand der Historie ist einwandfrei bewiesen, daß das „Spiel“ mit Steuern, Geld und Zins schon seit „Ewigkeiten“ bewusst strategisch eingesetzt wird und sämtliche Wechselwirkungen den Herrschenden voll bewusst sein müssen.
Wer dann aus prominenter Position Aufklärer als spinnerte Hetzer und Verschwörungstheoretiker bezeichnet, kann nur strunzdumm oder ein Verschwörer sein!


http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politik-und-finanz-was-sind-schulden-11548820.html?google_editors_picks=true

Leider wird das Wissen um die Zusammenhänge in allen Lebensbereichen gezielt zu verhindern versucht – und das im Informationszeitalter!?
Mit welch überheblichen und arroganten Methoden zeigt auch folgendes Beispiel:


http://www.youtube.com/watch?v=OYA59QTiVCs&feature=player_detailpage

Wenn vorgeblich „kompetente“ Personen angesichts knallharter Fakten, Zahlen und mathematischer Gegebenheiten von Innovationen, Sparen, Eigenverantwortung und Kreativität faseln, muß man sich nicht wundern, daß wir von einer Krise in die nächste rauschen.
Aber vielleicht verstehe ich Dummerle ja auch die Botschaft nicht!?
Vielleicht bedeutet Eigenverantwortung, nur auf sich selbst zu schauen?
Sparen sollte man vielleicht an Empathie, Gemeinschaftsbewusstsein und sozialer Verantwortung?
Und mit Kreativität sind vielleicht die „genialen, erfolgreichen“ Finanz- Innovationen gemeint?

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. Dezember 2011 um 13:38 Uhr

 

 

 

Dieser Kommentar ist von "EZB bereitet sich auf Bankenrettung vor"

 

 

 

 

 


 

Hallo Massa, ich nehme an, dass Du Dir die Genehmigung zum Veröffentlichen eingeholt hast. Sonst müsstest Du das nachholen und mich verständigen, wenn das nicht der Fall sein sollte.

 

 

 

 

 

Und das kann unser Beitrag sein: PDF Drucken E-Mail

 

Geschrieben von: Massa
Samstag, den 03. Dezember 2011 um 15:28 Uhr

 

 

Quelle: http://ralfkeser.files.wordpress.com/2011/12/11-tr-z-10-6-klage-schadensersatz-rag-27-10-2011.pdf

 

Ab sofort Einschreiben /Rückschein, alles unter Vorbehalt der Nachforderung.

 

Torsten

R e c h t s

 

Ramma n w a l t

gepr.

Haus- & WEG Verwalter IHK, RDM, VDM

Bürozeiten:

Montag, Dienstag & Donnerstag von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr - Mittwoch & Freitag von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Geschäftskonto:

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Fremdgeldkonto:

Stadtsparkasse Herdecke - Kontonummer: 99 36 39 4 - Bankleitzahl: 450 514 85

Termine ausschließlich nach Vereinbarung

RA Ramm, Kaiserstraße 64, 44135 Dortmund

Amtsgericht

Gerichtsstraße 22

44135 Dortmund

Per Fax: 926 21 093

Torsten

Ramm, Rechtsanwalt &

gepr. Haus- & WEG -

Verwalter IHK, RDM, VDM

Schumannweg

58313

Tel.: +49 2330 / 603 99 53

Fax: +49 2330 / 603 99 54

6Herdecke

Büro

Kaiserstraße 64

44135 Dortmund

Tel.: +49 231 / 222 98 89 0

Fax: s.o.

Internet:

Tätigkeitsschwerpunkte:

Dortmundwww.rechtsanwalt-ramm.com

Vertragsrecht

Wettbewerbsrecht

Mitglied im DAV

Anwalt- & Notarverein

im LG-Bezirk Hagen

e.V.

Interessensschwerpunkte:

Arbeitsrecht

Gesellschaftsrecht

Erbrecht

In Bürogemeinschaft mit Rechtsanwalt Jaeger

& Rechtsanwalt Harwardt

Herdecke, 31. Oktober 2011

Aktenzeichen:

11-tr-z-86-3

(Bitte stets angeben)

Rohling ./. RAG Dr. Kollenberg u.a. Bearbeiter: RA Ramm

Ihr Zeichen:

@: kanzlei@rechtsanwalt-ramm.info

Klage

der Selbstverwaltung Lothar Rohling, Speicherstraße 38 in 44147 Dortmund,

- Kläger –,

- Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Ramm, Schumannweg 6 in 58313 Herdecke -,

gegen

den Richter am Amtsgericht Dortmund Dr. KOLLENBERG, privat, c/o Amtsgericht Dortmund,

Gerichtstraße 22 in 44135 Dortmund,

- Beklagter zu 1) -,

den Staatsanwalt als Gruppenleiter der Staatsanwaltschaft JANSEN Dortmund, privat,

Staatsanwaltschaft Dortmund, Gerichtsplatz 1 in 44135 Dortmund

- Beklagter zu 2) -,

den Herren Bernd MICHEL, Leiter des Finanzamtes Dortmund, privat, c/o Finanzamt

Dortmund, Auf dem Hohwart 2 in 44143 Dortmund

- Beklagter zu 3) -

den Herren Thomas KUTSCHATY, c/o Justizministerium des Landes NRW

Martin-Luther-Platz 40 in 40212 Düsseldorf,

- Beklagter zu 4) -

Ramm

, Rechtsanwalt - Seite 2

den Herren Dr. Norbert WALTER-BORJANS, c/o Finanzministerium des Landes NRW, Jägerhofstr.

6 in 40479 Düsseldorf,

- Beklagter zu 5) –

die Frau Hannelore KRAFT, c/o Staatskanzlei des Landes NRW Stadttor 1 in 40219 Düsseldorf,

- Beklagte zu 6) -,

den Herren Dr. Wolfgang SCHÄUBLE, c/o Bundesfinanzministerium, Wilhelmstraße 97 in

10117 Berlin,

- Beklagter zu 7) -

die Frau Sabine LEUTHEUSER-SCHNARRENBERGER, c/o Bundesjustizministerium,

Mohrenstraße 37 in 11015 Berlin,

- Beklagte zu 8) –

die Frau Dr. Angela MERKEL,

10557 Berlin,

- Beklagte zu 9) –

den Herren Prof. Dr. Andreas VOßKUHLE, c/o Bundesverfassungsgericht, Schloßbezirk 3

in 76131 Karlsruhe,

- Beklagter zu 10) -

den Herren Prof. Dr. Ferdinand KIRCHHOF, c/o Bundesverfassungsgericht, Schloßbezirk 3

in 76131 Karlsruhe,

- Beklagter zu 11) -

wegen Schadensersatz i.S.v. §§ 839, 826, 823 aufgrund willkürlicher dienstlicher Handlungen

u.a.

vorläufiger Gegenstandswert: 899,99 Euro

Namens und in Vollmacht des Klägers erhebe ich Klage gegen die Beklagten mit der Bitte

um Anberaumung eines möglichst frühen Termines zur mündlichen Verhandlung, in der

beantragt werden wird, die Beklagten zu verurteilen,

1. Die Beklagten haben als Gesamtschuldner an den Kläger 255,54 Euro Schadensersatz

zzgl. Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit

dem 03. September 2009 zu zahlen.

2. Die Beklagten haben als Gesamtschuldner an die Kläger mindestens 644,45 Euro

Schmerzensgeld zzgl. Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen

Basiszinssatz seit dem 03. September 2011 zu zahlen.

3. Die Beklagten haben gesamtschuldnerisch die Kosten des Verfahrens zu tragen.

4. Das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären.

5. Im Falle des Vorliegens der Voraussetzungen ein Versäumnis-, Anerkenntnis- oder

Urteil nach Aktenlage zu fällen.

c/o Bundeskanzleramt der BRD, Willy-Brandt-Str. 1. in

Begründung

Der Beklagte zu 1) ist angeblich Richter beim Amtsgericht Dortmund. Der Beklagte zu 2)

ist angeblich Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Dortmund. Der

Beklagte zu 3) ist angeblich Leiter des Finanzamtes Dortmund. Der Beklagte zu 4) ist

angeblich Justizminister des Landes NRW. Der Beklagte zu 5) ist angeblich Finanzminister

Ramm

, Rechtsanwalt - Seite 3

des Landes NRW. Die Beklagte zu 6) ist angeblich Ministerpräsidentin und Regierungschefin

des Landes NRW. Der Beklagte zu 7) ist angeblich Finanzminister der BRD. Die

Beklagte zu 8) ist angeblich Justizministerin der BRD. Die Beklagte zu 9) ist angeblich

Kanzlerin und Regierungschefin der BRD. Die Beklagten zu 10) und 11) sind angeblich

Richter beim Verfassungsgericht der BRD.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund leitete über den Beklagten zu 2) aufgrund angeblicher

Steuerstraftaten bzw. wegen angeblicher Vergehen gem. § 370 der nicht in Kraft getretenen

AO und des nachkonstitutionellen und gegen Art. 19 Abs. 1 des seit dem 23. September

1990 nicht mehr über einen räumlichen Geltungsbereich verfügenden und damit

nicht mehr hinreichend bestimmbaren und damit ungültigen und somit nichtigen GG als

Gesetz verstoßenden § 266 a StGB ein Ermittlungsverfahren unter dem Az.: 170 Js

631/11 ein.

Beweis: Hinzuziehung der Akten zu 170 Js 631 / 11

Darüber hinaus hatte der Beklagte zu 2) mit Schriftsatz vom 12. April 2011 dem Kläger

einen Anhörungsbogen zukommen lassen, in dem er den Kläger willkürlich und damit in

vorsätzlicher und rechtswidriger Art und Weise belehrte, er habe aufgrund § 111 des wegen

des Wegfalles des EGOWiG nicht mehr in Kraft getretenen, gleichfalls nicht mehr

über einen genauen Geltungsbereich verfügenden und gegen das Bestimmtheitsgebot

verstoßende und damit gleichfalls ungültige und somit nichtige OWiG angeblich seiner

Verpflichtung nachzukommen, seine Personalien anzugeben.

Unabhängig der Tatsache, dass gegen den Kläger zu Unrecht wegen angeblicher Vergehen

bzw. Straftaten, u.a. i.S.d. ungültigen AO und des als nachkonstitutionelles Recht

gegen den Art. 19 des ungültigen und nichtigen GG verstoßenden und damit ungültigen

und nichtigen § 266 a StGB, ein Ermittlungsverfahren i.S.d. der Vorschriften der ebenfalls

nicht in Kraft getretenen und damit gleichfalls ungültigen und somit nichtigen StPO,

die nur noch eine extreme Mischung aus vor- und nachkonstitutionellem Recht und bzgl.

der nachkonstitutionellen Vorschrift auch gegen das ungültige und nichtige GG, hier Art.

19 Abs. 1 GG, darstellt, eingeleitet worden ist, ist nunmehr noch vom Amtsgericht Dortmund

– Schöffengericht –, welches seine Daseinsgrundlage aus dem ebenfalls nicht mehr

gültigem und nur noch nichtigem GVG schöpft, ein Hauptsacheverfahren nach den Vorschriften

der ungültigen und nichtigen StPO eröffnet und Termin zur mündlichen Verhandlung

am 02. November 2011 um 10.30 Uhr anberaumt worden.

Mit der Anwendung des GVG, der StPO und der Bezugnahme auf Vergehen nach der AO

und der nachkonstitutionellen Vorschrift des § 266 a StGB bedienten sich hier somit die

Beklagten zu 1) bis 3) in willkürlicher Art und Weise ungültigem und nichtigem sowie

auch zu keinem Zeitpunkt in Kraft getretenen Rechtes für das immer noch gegen den

Kläger laufende Strafverfahren und haben zudem dem Kläger unter Anwendung des nicht

in Kraft getretenen GVG seinen bzw. seine ihm durch das Recht garantierten gesetzlichen

Richter entzogen, anstatt das Strafverfahren einzustellen, wofür die nach 1990 nicht

mehr nach gültigem und nichtigem Recht gewählten und ernannten, somit tatsächlich

niemals nach wirklich geltendem Recht legitimierten Beklagten zu 4) bis 9) als Verantwortliche

ihrer jeweiligen Exekutiveinheiten, u.a. der Beklagten zu 1) bis 3), und u.a.

auch die nach 1990 niemals mehr mangels vorhandener gültiger gesetzlicher Grundlagen

legitimierten Beklagten zu 10) bis 11) als vermeintliche Hüter der Verfassung, die es bis

heute für die als angeblich als Staat existente aber tatsächlich nur einen Staat simulierende

BRD nicht gibt, der auch die DDR und ihrer geschaffenen Bundesländer mangels

Wegfall der Voraussetzungen des Art. 23 GG für einen räumlichen Geltungsbereich der

BRD im September 1990 zu keinem Zeitpunkt als existierender Staat beigetreten ist,

jedenfalls als vermeintliche Hüter des seit 1990 auch nicht mehr gültigen, sondern nur

noch nichtigen GG, insbesondere auch wegen des Wegschauens und Zurückweisens von

berechtigten und begründeten Beschwerden, ohne hierzu dem eigenen als für sich selbst

gedachten gültigen Gesetz entsprechende Begründungen abzugeben, mit verantwortlich

sind und somit gleichfalls zu den rechtsbeugenden Handlungen der Beklagten zu 1) bis 3)

Ramm

, Rechtsanwalt - Seite 4

wie aber auch der Beklagten zu 4) bis 9) beigetragen haben und im Sinne des ungültigen

und nichtigen Oderwitz Urteiles des gleichfalls seit 1990 nicht mehr legitimierten BGH

Schadensersatz nach ihrem eigenen für sich selbst gedachten gültigem, tatsächlich aber

ungültigem und nichtigen Recht wie aber auch nach dem nunmehr anscheinend wieder

aus der Zeit vor der Gründung der BRD im Jahre 1949 gültigen Recht zu haften haben.

Diesbzgl. wird darauf verwiesen, dass das BVerfG selbst, als es noch aufgrund durch die

Alliierten mitgesetzten und genehmigten Rechtes legitimiert war, in einer seiner wichtigsten

Entscheidungen grob gesagt ausführte,

„Ein aufgrund ungültiger und nichtiger Vorschriften einmal gesetztes Unrecht, wird nicht

dadurch zu Recht, dass es gewohnheitsmäßig angewendet wird. Es bleibt Unrecht, so

jedenfalls nachzulesen in einer gültigen Entscheidung des BVerfG - BVerfGE 23, 98.

Dem Kläger ist jedenfalls durch das willkürliche Handeln der Beklagten zu 1) bis 3), für

das wegen des Organisationsverschuldens die Beklagten zu 4) bis 11) als Verantwortliche

i.S.v. §§ 839, 826, 823 BGB persönlich und damit privat mit ihrem eigenen ganzen Vermögen

zu haften haben, ein Schaden entstanden, u.a. wegen des willkürlichen Erlasses

ungültiger und nichtiger Pfändungs- und Einziehungsverfügungen, dem Einleiten eines

strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens und der Eröffnung des Hauptverfahrens mit Anberaumung

eines Termines zur mündlichen Verhandlung vor einem Schöffengericht, ohne

dass hierzu noch gesetzliche Grundlagen bestehen.

Eine rechtswidrige Pfändungs- und Einziehungsverfügung durch das FA Dortmund, dessen

Verantwortlicher der Beklagte zu 3) ist, erfolgte u.a. am 22. Juli 2009 in Höhe von

28.578,11 Euro, da der Kläger angeblich Steuerschulden in Höhe von 28.578,11 Euro

gegenüber dem Land Nordrhein Westfalen habe.

Der Drittschuldner bzw. Schuldner des Klägers erkannte wegen seiner damaligen Unkenntnis

der tatsächlichen Rechtslage einen Betrag in Höhe von 130,54 Euro an und

zahlte diesen deshalb an das Finanzamt aus. Der Kläger jedoch erkannte zu keinem Zeitpunkt

die vorgenommene Pfändung an.

Aufgrund der vorsätzlichen Vortäuschung falscher Tatsachen durch das Finanzamt Dortmund,

dessen Verantwortlicher der Beklagte zu 3) als sein Leiter ist, wird nunmehr das

Anerkenntnis zurückgenommen und dieses Anerkenntnis rein vorsorglich wegen des Irrtumes

aufgrund der arglistigen Täuschung des Finanzamtes Dortmund, dessen Verhalten

sich der Beklagte zu 3) als sein Leiter zurechnen lassen muss, angefochten.

Zusätzlich erfolgte dann noch die rechtswidrige Pfändung eines Betrages in Höhe von

etwa 125,00 Euro von dem damaligen Konto des Klägers bei der Dresdner Bank aufgrund

einer weiteren rechtswidrigen Pfändungs- und Einziehungsverfügung des FA Dortmund,

welches sich der Beklagte zu 3) gleichfalls als Leiter und Verantwortlicher des FA

Dortmund zurechnen lassen muss.

Das rechtswidrige Ermittlungsverfahren der StA Dortmund erfolgte auf der Grundlage der

ungültigen und nichtigen StPO über den Beklagten zu 2) sowie unter Anwendung des

ungültigen und nichtigen GVG, wie auch die Eröffnung des rechtswidrigen strafrechtlichen

Hauptsacheverfahrens vor dem mangels gültiger Vorschriften nicht existenten Schöffengericht

des Amtsgerichtes Dortmund unter Vorsitz des nicht legitimierten Beklagten zu 1)

aufgrund eines Antrages des Finanzamt Dortmund über den nicht legitimierten Beklagten

zu 3) als Leiter dieses Finanzamtes.

Bei der StPO handelt es sich zum einen deshalb um ein ungültige und nichtiges Gesetz,

da es nicht den Formvorgaben des ungültigen und nichtigen Grundgesetzes ohne Geltungsbereich,

insbesondere den Vorgaben des Art. 19 Abs. 1 S. 2 GG entspricht.

Ramm

, Rechtsanwalt - Seite 5

Voraussetzung für die Anwendung von Gesetzen ist deren Gültigkeit. Ein Gesetz ist insoweit

nur gültig und nicht nichtig, wenn innerhalb des Gesetzes oder seines Einführungsgesetzes

i.S.v. Art. 19 Abs. 1 S. 2 GG alle möglichen einschränkbaren Grundrechte benannt

und die hierzu gehörenden Artikel des GG zitiert werden.

Dies ist hier jedoch nicht der Fall. Aus der StPO sind überhaupt keine Grundrechtseinschränkungen

mit Zitierungen der hierzu gehörenden Artikel i.S.v. Art. 19 Abs. 1 GG ersichtlich.

Zu zitieren wären hier u.a. die Einschränkung der Handlungsfähigkeit i.S.v. Art.

2 GG gewesen.

Aufgrund dieses Mangels handelt es sich bei der StPO um ein ungültiges und damit nichtiges

Gesetz, das nicht mehr angewendet werden durfte und darf.

Somit ist über den Beklagten zu 3) ein Ermittlungsverfahren durch den Beklagten zu 2)

und über diesen durch den Beklagten zu 1) ein strafrechtliches Hauptsacheverfahren eröffnet

und damit ungültiges und nichtiges Recht angewendet worden.

Entsprechend lag hier rechtswidriges und willkürliches Handeln des Amtsgerichtes Dortmund,

vertreten durch den Beklagten zu 1), wie auch durch die Betreibung und Aufrechterhaltung

des Ermittlungsverfahrens, hier vertreten durch den Beklagten zu 2), vor,

welches überhaupt erst aufgrund eines vorsätzlichen, rechtswidrigen und den Kläger in

sittenwidriger Art und Weise schädigenden Antrages über das Finanzamt Dortmund eingeleitet

worden war, wofür sich der Beklagte zu 3) als Leiter dieser vermeintlichen Behörde

aufgrund seiner mangelnden Schulung seiner Mitarbeiter über die Anwendung gültigen

und ungültigen Rechtes und dem hiermit einhergehenden Organisationsversagen

und –verschulden persönlich haftbar und somit schadensersatzpflichtig gemacht hat.

Damit handelte es sich bei jedweden Handlungen durch den Beklagten zu 1) als beschließender

und urteilender Richter wie auch der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens durch

den Beklagten zu 2) um vorsätzliches willkürliches rechtswidriges Verhalten, da ihnen die

Voraussetzungen des von ihnen als noch gültig gedachten Grundgesetzes für das Vorliegen

gültiger Vorschriften i.S.d. Art. 19 Abs. 1 GG, dem Zitiergebot, und damit das Verbot

der Nichtanwendung von ungültigem und nichtigem Recht, hier der StPO, AO und des §

266 a StGB, bekannt waren, vielmehr dies dem hier handelnden Personenkreis als „studierte

Personen“ von Beginn ihrer Tätigkeit an bekannt zu sein hatte.

Darüber hinaus hat dies auch den Beklagten zu 4) bis 9) als jeweils Verantwortliche Ihrer

Exekutive bekannt zu sein, sie entsprechend auch dazu verpflichtet gewesen sind, die

vorherrschende Rechtslage ihrem ihnen untergeordneten Personal zu vermitteln und diese

entsprechend hierzu schulen zu lassen.

Schließlich hat dies auch den Beklagten zu 10) bis 11) als Hüter der nicht vorhandenen

Verfassung bekannt zu sein, mit der einhergehenden Verpflichtung als Hüter der Verfassung,

die es tatsächlich immer noch nicht gibt, der Legislative und Exekutive entsprechende

Hinweise zu erteilen, anstatt eingehende zulässige und begründete Beschwerden

bei Ihrer seit 1990 nicht mehr legitimierten Behörde einstimmig ohne Begründung zurückzuweisen

und damit den in dem Gebiet der Verwaltung der vereinten Deutschen

Wirtschaftsgebiete Namens BRD lebenden Menschen schlüssig im Sinne und zugunsten

der nicht mehr legitimierten Legislative weiterhin vorzugaukeln, sie lebten noch in einem

Land mit gültigen Gesetzen.

Sofern die Beklagten nun der Auffassung sein sollten, dies sei ihnen nicht bekannt gewesen

oder sie hätten sich hierzu unabsichtlich keine Gedanken gemacht, so ist ihnen dennoch

vorzuwerfen, dass ihnen als Mitarbeiter der Verwaltung, als Richter oder als Staatsanwalt

dennoch die Voraussetzungen von gültigem Recht und dem Verbot der Anwendung

von ungültigem Recht jedenfalls bekannt zu sein haben und ihnen deshalb wenigstens

„dolus eventualis“ vorzuwerfen wäre.

Ramm

, Rechtsanwalt - Seite 6

Durch die in Ausübung eines Amtes an den Tag gelegten vorsätzliche willkürliche und

rechtswidrige Handlungen, nämlich der rechtswidrigen Mitteilung an die Bürger, angeblich

Steuern zahlen zu müssen, der Anträge von nicht mehr legitimierten Behörden an

nicht mehr legitimierte Staatsanwaltschaften zur Einleitung von rechtswidrigen Ermittlungsverfahren,

dem rechtswidrigen Eröffnen von Hauptsacheverfahren, der rechtswidrigen

Ladung zu rechtswidrig angesetzten Gerichtsverhandlungen mit rechtswidrigen Erlässen

von Beschlüssen und Urteilen ist dem Kläger ein nicht ganz unerheblicher Schaden

entstanden.

Denn durch die rechtswidrige Pfändung von Vermögen aufgrund einer angeblichen Steuerpflicht

durch das Finanzamt Essen, vertreten durch den Beklagten zu 3) als sein Leiter,

gegen die sich der Kläger zu Recht wehrte, dem Antrag des Finanzamtes Essen, vertreten

durch den Beklagten zu 3) als sein Leiter, bei der nicht mehr legitimierten Staatsanwaltschaft

Dortmund und dem rechtswidrig eingeleiteten Ermittlungsverfahren, hier vertreten

durch den Beklagten zu 2) und durch die rechtswidrige Eröffnung des Hauptsacheverfahrens

durch das nicht mehr legitimierte Amtsgericht Dortmund sowie der rechtswidrigen

Ladung zur mündlichen Verhandlung, hier vertreten durch den Beklagten zu 1) als angeblich

legitimierter Richter handelt es sich zum einen um einen nicht nur gerade unerheblichen

Eingriff in die Grundrechte und Menschenrechte der Menschenrechtscharta der

EU und der allgemeinen Menschenrechte als Teil des allgemeinen Völkerrechtes bei dem

Kläger, für den ihm neben der rechtswidrigen Pfändung in Höhe von ca. 125,00 Euro aus

urspr. 28.578,11 Euro und dem vermeintlich aufgrund der zu diesem Zeitpunkt dem Kläger

nicht bekannten tatsächlichen Rechtslage anerkannten und gezahlten Betrag in Höhe

von 130,54 Euro und den nun angefallenen Kosten seines Verteidigers und jetzigen Prozessbevollmächtigten

auch ein angemessenes Schmerzensgeld zusteht, dessen Höhe in

das Ermessen des Gerichtes gestellt wird, jedoch nicht unter 644,45 Euro liegt.

Der Anspruch des Klägers auf Schadensersatz gegen die Beklagten als Privatpersonen

und Gesamtschuldner aufgrund ihres dienstlichen Handelns und/oder der ihnen gegenüber

als Verantwortliche der Exekutive vorliegenden Zurechnung in der geltend gemachten

Höhe von 255,54 Euro ergibt sich aus §§ 839, 826, 823 BGB, vgl. auch Oderwitz Urteil

des zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr legitimierten BGH, sowie aus §§ 826, 823

BGB, wenigstens aber aus § 823 BGB, da die Beklagten den Schaden des Klägers durch

willkürliche vorsätzliche und rechtswidrige Anwendung ungültigen und damit nichtigen

Rechtes und wegen wider besseren Wissens mit der Absicht einer vorsätzlichen sittenwidrigen

Schädigung, wenigstens aber vorsätzlichen Schädigung u.a. auch durch Unterlassen

von Aufklärungspflichten herbeigeführt haben und neben dem Schaden des Klägers durch

das Handeln aller Beklagten möglicherweise vielleicht auch eine Gefahr für den Bestand

des Bundes, jedenfalls für seine freiheitlich demokratische Grundordnung durch einen

möglicherweise vorliegenden Versuch einer möglicherweise vorsätzlichen Beseitigung

der freiheitlich demokratischen Grundordnung vorgelegen haben könnte, jedenfalls ein

nicht ganz unerheblicher Eingriff in die Grund- und Menschenrechte, insbesondere der

Allgemeinen Menschenrechte der Klägers vorgelegen haben, sogar immer noch vorliegen.

Der Schmerzensgeldanspruch in Höhe von wenigstens 644,45 Euro ergibt sich aus § 823

BGB i.V.m. § 253 BGB, da der Kläger als Unschuldiger durch die vermeintliche Verfolgung

von nicht mehr legitimierten Behörden der Verwaltung der vereinten Deutschen Wirtschaftsgebiete

BRD, Art. 127 des nicht mehr gültigen GG, psychisches Leid in nicht gerade

ganz unerheblichem Maße erlitten hat.

Die Klage ist damit in vollem Umfang begründet und ihr insoweit antragsgemäß stattzugeben.

Darüber hinaus wird

Herrn Rechtsanwalt Dirk MAYER, Köln-Berliner-Str. 1 in 44287 Dortmund,

- Streitverkündeter zu 1), -

Ramm

, Rechtsanwalt - Seite 7

und

Frau Justizbeschäftigte ERKAN des Amtsgerichtes Dortmund, privat, c/o Amtsgericht

Dortmund, Gerichtsstraße 22 in 44135 Dortmund,

- Streitverkündete zu 2) –

und

Herrn Justizbeschäftigten als Urkundenbeamter der Geschäftsstelle des Amtsgerichtes

Essen GESTALDO, privat, in Essen

- Streitverkündeter zu 3) –

und

Herrn Christian WULF, c/o Bundespräsidialamt Schloss Bellevue Berlin, Spreeweg 1 in

10557 Berlin

der Streit verkündet.

Begründung

Der Streitverkündete zu 1) ist dem Kläger für das rechtswidrige nach ungültigen und

nicht mehr in Kraft getretenen ohne räumlichen und sachlichen Geltungsbereich verfügenden

Rechtes strafrechtliche Hauptsacheverfahren als Pflichtverteidiger zur Seite gestellt

worden, der anscheinend weniger an der Vertretung der rechtlichen Interessen des

Klägers über die Anwendung tatsächlich vorherrschenden Rechtes interessiert war, als an

der Anwendung ungültigen und nichtigen Rechtes und mit Sicherheit eher in eigener finanzieller

Hinsicht, insbesondere aber die richtige Rechtsauffassung des Klägers in Abrede

stellte, anstatt seiner ihm als Organ der Rechtspflege vorliegenden Verpflichtung

nachzukommen, den Kreis der Beklagten zu 1) bis 3) über die tatsächlich vorherrschenden

Gegebenheiten aufzuklären.

Durch sein Handeln hat der Streitverkündete zu 1) zur Aufrechterhaltung des entstandenen

Schadens beigetragen und damit gleichfalls dem Kläger psychisches Leid zugefügt,

wofür er gleichfalls haftbar gemacht werden kann.

Die Streitverkündete zu 2) ist angebliche Justizbeschäftigte und war für den Beklagten zu

1) tätig, indem sie dem Kläger die rechtswidrige Ladung zur rechtswidrig angesetzten

Hauptverhandlung hat zukommen lassen, ohne zuvor zu prüfen, ob sie mit der Erstellung

und Weiterleitung dieser rechtswidrigen Ladung nicht möglicherweise gegen die Rechte

des Klägers verstoßen könnte, und bei der Feststellung einer gegen das Gesetz verstoßenden

Ladung nicht ihrer ihr obliegenden REMONSTRATIONSPFLICHT gegenüber ihrem

nicht legitimierten Dienstherren nachgekommen zu sein, wodurch dem Kläger über ihr

Verhalten weiteres psychisches Leid zugefügt und der entstandene Schaden durch die

rechtswidrige Pfändung nur noch untermauert worden ist.

Ohne das Verhalten des Streitverkündeten zu 1) und der Streitverkündeten zu 2) wäre es

niemals zur Eröffnung des rechtswidrigen Hauptsacheverfahrens und der rechtswidrigen

Anberaumung eines Verhandlungstermines zum weiteren Nachteil des Klägers gekommen.

Damit haben letztendlich die Streitverkündeten zu 1) und 2) aufgrund der Anwendung

ungültiger und nichtiger Gesetze beruhenden rechtswidrigen und willkürlichem zum

rechtswidrigen Strafverfahren mit beigetragen, wodurch sich bzgl. des aus der Pfändung

und vermeintlich aufgrund der Unkenntnis der tatsächlichen Rechtslage anerkannten

Schadens und das erlittene Leid des Klägers noch manifestiert hat und sie sich damit zugleich

neben den Beklagten schadensersatzpflichtig gemacht haben.

Ramm

, Rechtsanwalt - Seite 8

Der Streitverkündete zu 3) ist angeblich Bundespräsident der angeblich noch existierenden

Bundesrepublik Deutschland. Seine angebliche Aufgabe ist es, die angeblich noch

existente Bundesrepublik nach außen, aber auch für und gegenüber dem angeblichen

Volk der Bundesrepublik Deutschland zu repräsentieren.

Sofern dies seine Aufgaben als angeblicher Repräsentant der angeblich noch existenten

Bundesrepublik sind, so ist er aber auch gleichzeitig dazu verpflichtet, dem angeblich

existenten Staatsvolk der angeblich immer noch existenten Bundesrepublik und damit

gegenüber dem Kläger als angeblicher Staatsbürger der angeblich immer noch existenten

Bundesrepublik, der sich jedoch aufgrund hoheitlichen Organisationsversagens der angeblich

auch immer noch existenten Behörden der BRD und seiner angeblich völkerrechtlich

existenten Bundesländer in Selbstverwaltung aufgrund seines Rechtes des zivilen

Ungehorsames nach Art. 20 Abs. IV des nicht mehr gültigen Grundgesetzes begeben hat,

verpflichtet, dieses vermeintliche Staatsvolk und den Kläger wie aber auch den vermeintlich

noch existenten angeblich immer noch legitimierten Behörden und deren Mitarbeiter

über die tatsächliche Rechtslage, im Zweifel auch über den Wegfall der Bundesrepublik

Deutschland seit dem 23. September 1990 öffentlich zu informieren.

Da er dies wie schon u.a seine Vorgänger Rau und Köhler jedoch unterlassen hat, hat er

gleichfalls zu dem dem Kläger bei- und zugefügten Schaden, insbesondere auch seinem

erlittenen Leid, durch angeblich noch legitimierte Behörden der angeblich immer noch

existenten Bundesrepublik beigetragen und sich somit gleichfalls schadensersatzpflichtig

gemacht.

Die Streitverkündung ist damit zulässig und begründet.

Die Klage befindet sich im Stadium der Einreichung und Anhängigkeit.

Entsprechende beglaubigte Abschriften der Klageschrift und gleichzeitigen Streitverkündungen

liegen diesem Schreiben für die Streitverkündeten bei.

Soweit noch weiterer Tatsachenvortrag, insbesondere wegen der Schlüssigkeit der Klage,

für erforderlich gehalten wird, wird um entsprechenden richterlichen Hinweis gebeten.

Sofern noch weiterer Vortrag zur Aufklärung des Sachverhaltes, insbesondere zur Schlüssigkeit

der Klage erforderlich sein sollte, so wird um richterlichen Hinweis gebeten.

Ramm, Rechtsanwalt

 

 


 

 

Aus Sicht der Gemeinschaft

Geschrieben von: christel

 

Mittwoch, den 30. November 2011 um 16:55 Uhr

 

Hallöchen Multiman,

 

WIR, das Volk, hatten doch rein Nichts von der EU in den letzten Jahren. Ausser, dass wir kein Geld mehr umtauschen mussten, wenn wir innerhalb Europa verreisten, hatten wir keinen einzigen Vorteil. - Damit hast Du vollkommen Recht. Der Export-Überschuss ist überall gelandet. Wir haben nichts davon gehabt. Alles ist nach irgendwo geflossen.

 

WIR nicht, aber die globale Wirtschaft.

 

Bitte denke einmal daran. Man will eine Gemeinschaft mit vielen unterschiedlichen Ländern gründen, die man auf ein Niveau bringen muss. Ich möchte mal damit beginnen, dass es schon ein Fehler war, so viele Länder auf einmal vereinen zu wollen. Die Unterschiede waren wirklich zu krass. Aber man kann doch nicht glauben, dass die Länder genesen, wenn man ihnen immer höhere Kredite beschert und sie mit allerhand Waren aus DE bestückt.

 

Der Wohlstand kommt doch nicht von selber! Nehmen wir Spanien, Portogal, Italien, Irland, Griechenland und andere Länder. Die Länder wurden gut gefüttert, alles mit Krediten. - Die Banken hätten lange nichts mehr rausgerückt, wenn nicht die EU-Länder dafür gebürgt hätten.

 

Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass die deutschen Exporte von der EU zunächst profitierten, da 60% der Ausfuhren in diese Länder exportiert wurden. Wodurch kam das denn zustande? - Weil die deutschen Arbeitnehmer so unter Druck gesetzt wurden und sich den Lohnverzicht gefallen lassen mussten. - Die Alt-EU-Länder erhöhten aber ständig die Löhne ihrer Arbeitnehmer. Da gibt es gute Statistiken bei Jahnke, wo man sich orientieren kann.

 

Wohin die Export-Überschüsse flossen, ist eigentlich nebensächlich hierbei, denn WIR hatten davon nichts. Wenn man auch sagt, dass Arbeitsplätze dadurch gesichert wurden, dann frage ich: "Wo denn?" - Was gibt es denn noch für deutsche Produkte? Fast alle haben einen hauptsächlich asiatischen Anteil.

 

Natürlich gab es ein Plus in der Handelsbilanz. Das ist doch alles unbestritten. Wenn ein Land eigenständig handelt, ist das gesamte Vorgehen akzeptabel. - Aber um eine Gemeinschaft mit vielen anderen Ländern zu unterhalten, ist der Weg falsch! - Das meinte ich damit!

 

Du hast mich falsch verstanden oder ich habe mich falsch ausgedrückt. Frage mal unseren observador, wie viele Auslandsguthaben DE besitzt. Es handelt sich um Billionen! Dahin sind die Gelder geflossen.

 

Ferner steht fest, dass alle deutschen Millionäre und Milliardäre reicher geworden sind, als sie es zuvor waren und dass die breite Volksmassen Opfer dafür bringen mussten.

 

Das nur zur Richtigstellung!

 

Gruss

 

Christel

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. November 2011 um 22:48 Uhr

 

 


Paragraph 1: Deutschland ist schuld! Paragraph 2: Sollte D mal nicht schuld sein, tritt .....
Geschrieben von: multiman    Mittwoch, den 30. November 2011 um 15:50 Uhr

Gut, daß ich ein starkes Herz habe, sonst hätte mir dieser Artikel wohl gesundheitlich schaden können.
Wieviel Realitätsverdrängung müßen wir noch ertragen?
Wer profitiert denn seit Jahrzehnten vom deutschen Exportüberschuß? Wer sorgte in der EU- Vergangenheit für ein Plus in der Handelsbilanz? Wohin fließen die Gewinne? Wo landen die Steuern auf solche Gewinne?
Außer daß ein paar Wenige immer reicher wurden, kann ich in Deutschland seit mindestens 20 Jahren keinen wirtschaftlichen Fortschritt der Allgemeinheit erkennen - im Gegenteil. In allen Bereichen des sozialen Zusammenlebens ging und geht es bergab. Die Schulden waren niemals so hoch wie heute, und steigen explosionsartig von Tag zu Tag - so wie in den meisten Staaten.
Wie und wo bitte profitiert also Deutschland? Und komme mir Niemand mit der Floskel "aber uns geht's doch noch ganz gut".
Na ja, wer Äpfel mit Birnen vergleichen kann!? Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 08:11 Uhr

 

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Der Feind im eigenen Haus...
Geschrieben von: Observador    Mittwoch, den 30. November 2011 um 19:40 Uhr

 

Also, mein lieber multiman, wo wollen wir die Verräter suchen? Haben nicht unsere Gewerkschaften das Spiel mitgespielt, zusammen mit den Arbeitgebern und den Bundesregierungen?

 

Minimalkenntnisse in Volkswirtschaft reichen aus, um die Folgen anhaltender Handelsbilanzüberschüssen zu kennen. Es spielt übrigens, liebe Christel, durchaus eine Rolle, wohin die Gewinne aus den Handelsbeziehungen fließen, denn es sind nicht zuletzt jene Länder, die Deutschland, Europa und der ganzen Welt nun Kopfzerbrechen bereiten. Ich hoffe auf Vernunft unter den geschädigten Arbeitnehmern und Rentnern, dass sie sich nicht für Konflikte mit den Schuldnerstaaten einspannen lassen. Denn das wäre das Dümmste, was sie tun könnten: Erst sich ausnehmen lassen, danach Gesundheit oder gar Leben zu opfern, um für jene, die dafür verantwortlich sind, das Geld zurückzuholen.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 08:11 Uhr

 

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Falsch ausgedrückt
Geschrieben von: christel    Mittwoch, den 30. November 2011 um 22:45 Uhr

 

Hallo Observador,

 

 

 

Natürlich ist das nicht egal, wohin die deutschen Gelder flossen. Das äusserte ich nur in Bezug auf unsere Arbeitsplätze in DE. Was wird denn noch als Exportware komplett in DE gefertigt? Also bringt der Export kaum einen Vorteil für deutsche Arbeitnehmer.

 

Ich versuchte lediglich, das ganze Geschehen nun mal von einer ganz anderen Seite, als von unserer eigenen Sichtweise aus zu sehen. - Ihr solltet doch wohl wissen, welche Ansichten ich vertrete.

 

Wenn ich eine Gemeinschaft gründen möchte, treibe ich keine Keile da hinein, sondern bemühe mich um einheitlich verfasste Ziele, im Rahmen der Möglichkeiten. Das bedeutet aber nicht, dass man überall Geld hinein pumpen muss und es bedeutet nicht, dass man beitretende Mitglieder in die Mangel nimmt. - Ob das ganze Projekt überhaupt möglich ist, hätte man vorab abklären müssen.

 

Christel

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 08:12 Uhr

 

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MAYDAY – MAYDAY!
Geschrieben von: multiman    Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 00:34 Uhr

 

Mißverständnisse erschweren das Leben!
Hallo Christel, hallo Observador!
Mein Kommentar ist offenbar gründlich missverstanden worden. Das liegt einerseits vielleicht daran, daß man im Internet bei den meisten Kommentarmöglichkeiten nur begrenzte Zeichen- Volumina nutzen kann und sich automatisch angewöhnt, sich kurz zu fassen, andererseits ist man wohl leicht verleitet, subjektiv Kenntnisse und gedankliche Übereinstimmungen über bestimmte Zusammenhänge zu unterstellen. Vielleicht mag man (in diesem Fall ich) naiverweise noch davon ausgehen, daß eigene Kommentare in der Vergangenheit beachtet wurden und zeigten, wie man so tickt.
Nach mehreren vergeblichen Versuchen meinerseits, meinen Kommentar unmissverständlich zu erläutern ohne einen „Roman“ zu schreiben, komme ich zu folgenden Aussagen:
Zu Christel:
Wir sind absolut einer Meinung und ich sehe keine Abweichung davon in meinem Kommentar. Wenn ich auf die Profiteure hinweise, meine ich die EU als Konstrukt und deren Konstrukteure. Die Staatsvölker sind nur Figuren auf dem Schachbrett, und werden je nach ihrer Aufgabe mißbraucht. Ich denke, auf Jahnke habe ich selbst schon hingewiesen. Auslandsguthaben von Deutschland wären erklärungsbedürftig im Sinne der Zurechenbarkeit.
Zu Observador:
Ich ging davon aus, daß der Feind im eigenen Haus hier schon lange bekannt ist. Die Handelsbilanzverhältnisse sind sogar der OECD geläufig, und D wurde ja auch offiziell mehrmals gerügt!? Auch gibt es Gesetze und Richtlinien. Warum wurden die nie durchgesetzt? Wenn ich von Profiteuren rede, meine ich nicht die vergewaltigten Mitgliedsstaaten inklusive Deutschland als Zahlmeister, sondern die Strippenzieher der Hochfinanz, - ist das zu schwer zu interpretieren?
Hier ist oft von Dirk Müller und anderen Menschen zu lesen und auch Videos zu sehen.
Die Tragweite und Auswirkungen des Zins-/ Schuldgeldsystems werden aber offensichtlich nicht wahrgenommen!?
„Geld zurückholen“ ist illusorisch. Geld ist im herrschenden System nur Mittel zur Macht. „Zeit spielt keine Rolle. Das Einzige, das zählt, ist das Leben!“
(Aus dem für Viele trashigen Film „Das Fünfte Element“, worin manch’ „Träumer“ die Liebe erkennt.)
Liebe Grüße

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 08:11 Uhr Dieser Kommentar ist von "Die deutschen EXPORTE - ein EU Ärgernis?"

 

 


Dramatische Zeiten...


Geschrieben von: Observador    Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 11:39 Uhr

 

Sorry, liebe Christel und lieber multiman, war gestern wieder mal in ausgesprochener Nörgel-Laune. Aber man reagiert in derart dramatischen Zeiten ein wenig engagierter als sonst. Auch Kohl äußerte in der heutigen BILD-Ausgabe, der weitere Verlauf der Krise entscheide über Krieg und Frieden in Europa. Ähnlich Fritz Scharpf, ehemals Direktor des Kölner Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, zitiert in der gestrigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

 

Die Euro-Krise, so Scharpf, tauge nicht als Vehikel zu Demokratisierung Europas. Im Gegenteil, dieser Weg führe in ein autoritäres, expertokratisches Super-Europa, wenn nicht gar in einen europäischen Bürgerkrieg.

 

Autoritäre Strukturen zeigen sich mit Verschärfung der Krise schon jetzt immer deutlicher. Zur Abwendung von bedrohlichen Spannungen zwischen den Völkern Europas ist meines Erachtens tatsächlich eine diktatorische Zentralregierung nötig. Dafür sind aber Merkel und Sarkozy eine Nummer zu klein.

 

Liebe Grüsse vom Observador

 

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Grün schafft Platz

Geschrieben von: Hannelore und Frank Samstag, den 26. November 2011 um 15:21 Uhr

 

Mein Brief als Ex-Grüne. Trete mit sofortiger Wirkung aus der Partei aus !

 

 

 

Bundesgeschäftsstelle BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

 

Claudia Roth

 

Platz vor dem Neuen Tor 1 
10115 Berlin

 

 

 

„Als Konsequenz aus der Euro-Krise haben die Grünen eine neue Verfassung für Deutschland gefordert. Damit solle die Integration des Landes in die Europäische Union verankert werden, heißt es in einem Antrag der Basis, der gestern Abend beim Parteitag in Kiel mit großer Mehrheit angenommen wurde. Das Europaparlament müsse gestärkt und die EU-Kommission zur Wirtschaftsregierung aufgewertet werden. Kommissions- und EU-Ratspräsident sollten in einem Amt zusammengeführt und direkt gewählt werden. Die verfassungsmäßigen Grundlagen dafür solle ein europäischer Konvent schaffen.“

 

Hallo Claudia,

 

was  habt ihr euch denn dabei gedacht? Bevor hier irgend etwas „verfassungsmäßig“ gemacht wird, müssen wir erst einmal die Bevölkerung aufrufen, eine Verfassung nach 146 GG auszuarbeiten, sonst wird der „Grüne Verfassungsvorschlag zur EU“ von den Alliierten kassiert wie frühere Regelwerke, wie einst das gesamte Justizwesen rückwirkend bis 1990 durch ein drittes Bereinigungsgesetz .

 

Die USA, Frankreich, Großbritannien und Russland sind verantwortlich für die Aufrechterhaltung der Ordnung im Land.    [Siehe HLKO]

 

Ich kann als dunkel-grüner, hinterfragender Bürger dieses Landes nicht mit einem anständigen Gewissen leben, weil wir 1990 durch Herrn James Baker durch Streichung des Artikels 23 GG für die BRD die Möglichkeit für eine gesamtdeutsche Verfassung ausschlugen, die von den Bürgern hätte ausgearbeitet und ratifiziert werden müssen. Die Folgen sind katastrophal: Der aufgehobene Geltungsbereich für das Grundgesetz (für die BRD) brachte in 2006/2007 die Alliierten, die nach wie vor gemäß HLKO für unser Areal in der Verantwortung stehen, in Zugzwang und zwar dergestalt, dass sie sich für ihr Tun gemäß Völkerrecht strafbar gemacht haben. Der Grund war u. a. eine Rüge des EGMR, in Deutschland wäre es zu einem Stillstand der Rechtspflege gekommen und unser Land hätte erhebliche Mängel am Staatsaufbau. So hat auch die Präambel im Einigungsvertragswerk überhaupt keine Rechtskraft entfaltet, wenn dort steht:

 

Die Präambel wird wie folgt gefasst: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben. Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk

 

Das ist ja nun vollkommene Murkserei, weil erstens das Deutsche Volk gar nicht dabei war, aber was viel hinterlistiger war, ist, dass eine Präambel nun mal eine reine Absichtserklärung ohne verbindliche Aussage darstellt, mehr nicht, auch, wenn es unsere findigen Gelehrten „soo“ gerne hätten….

 

Die Staatsaufbaumängel wurden durch die Alliierten erkannt und man hatte der BRD-Verwaltung kurzfristig, aber effektiv den bundesgesetzlichen Handlungsspielraum durch die Vorgaben der BMJBBG I & II entzogen. Rückwirkend entzogen. In der Rolle der Alliierten war das ein genialer Schachzug, der große „Persilschein“ gewissermaßen; denn nun können zu Unrecht belastete Bürger (und Steuerzahler !!!) niemals die Alliierten belangen, sondern nur noch Klagen vor höheren Instanzen als die BRD anstrengen, nur, dass nun die ausführenden Organe der BRD persönlich in der Haftung stehen - eine unangenehme Situation für Bedienstete in judikativen, legislativen und exekutiven Positionen.

 

Ich möchte es noch einmal mit so wenig wie möglich kurzen, knappen, aber dafür drastischen Worten zusammenfassen und kommentieren:

 

Unsere Behörden der BRD, die BRD, die sich nicht DEUTSCHLAND nennen darf !!! (also auch wir GRÜNEN) betrügen in dieser Angelegenheit ihre Einwohner.

 

Begründung: Die Bereinigungsgesetze Eins und Zwei aus den Jahren 2006 und 2007 haben die Strafprozessordnung, die Zivilprozessordnung, die Gerichtsverfassungsordnung, das Ordnungswidrigkeitengesetz und weitere Gesetze rückwirkend bis zum 18.07.1990  00:00 Uhr aufgehoben. Dieses Wissen zu beschaffen ist wegen der Remonstrationspflicht opportun, wird aber sträflich vernachlässigt, was böse Folgen für die Bediensteten hat. Es wird so getan und gehandelt, als hätte es niemals eine Geltungsbereichslöschung und die aufgezwungenen Bundesbereinigungsgesetze gegeben und das mit einem Anstrich von dienstlicher Ergebenheit in allen Dienststuben.

 

[Interessant zu lesen, wie noch versucht wird, die Bereinigungsgesetze als Segen für die Übersichtlichkeit zu präsentieren. Es wären nur die Einführungsgesetze entfernt worden, da wurde zwar der Geltungsbereich definiert, aber dank der Präambel im 4 + 2 Vertragswerk hat sich ja das Deutsche Volk seine Verfassung gegeben und die soll nun für das ganze Bundesgebiet gelten. Eine Präambel entfaltet keine Rechtskraft und ist eine reine Absichtserklärung, und das ganze Volk hat sich was gegeben? Da hat man wohl vergessen, die Einwohner von  NRW  aufzurufen, oder kennst Du persönlich Mitbürger, die bei der Ratifizierung zugegen waren?

 

Selbst wenn der Geltungsbereich in den Einführungsgesetzen definiert ist, wären die Alliierten damit nicht umfassend befreit worden. Hier wurde „tabula rasa“ gemacht, alles für die Alliierten belastendes Werk wurde in deren Sinne gelöscht. „Persilschein, weißer geht es nicht“

 

Die Bürger werden zudem in eine Art juristische Falle gelockt, indem sie sich der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterwerfen.

 

Das wird den Bürgern von Gerichten auch vorgehalten, dass sie sich ja umfassend hätten informieren können, aber diese Gerichte haben dann eine Art Tatsachengedächtnisschwund, wenn die Bürger zunehmend auf den Stillstand der Rechtspflege hinweisen, deren Kenntnisse dank dem Internet nun mal auch möglich sind. So kaschiert man das hier, und wir GRÜNEN schauen zu!

 

Die BRD hat nun einmal erhebliche Mängel im Staatsaufbau und wurde vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gerade deswegen gerügt, und weil der Besatzungszustand nach wie vor gegeben ist, mussten die „Besatzer“ reagieren, weil sie für das „besetzte“ Land zuständig sind. Also haben sie die Bereinigungsgesetze Eins und Zwei auf den Weg gebracht, um RÜCKWIRKEND !!! die Sache zu bereinigen, damit niemand auf die Idee kommt, die Alliierten zu belangen. Der „Schwarze Peter“ befindet sich nun in den Händen der privat haftenden Bediensteten der BRD. Und all das ohne richtige Verfassung !

 

Die BRD kommt aus diesem „Schlamassel“ nur raus, wenn das Volk eine eigene Verfassung nach >Artikel 146 GG für die BRD< für DEUTSCHLAND ratifiziert. Erklärend wird noch einmal hinzugefügt, dass die Präambel im 2 + 4 Vertrag, der richtigerweise 4 + 2 Vertrag heißen muss, absolut keine Rechtskraft aufweist, da es eben nur eine Präambel ist, ein Vorwort oder eine Absichtserklärung. So meint zwar der FDP-Mann vor Ort, Herr Jörg van Essen, wir hätten durch den Einigungsvertrag die volle Souveränität wiedererlangt, aber das ist wohl eher ein frommer Wunsch als der Ist-Zustand.

 

Ohne eigene Verfassung sind alle Bürger keine Natürlichen Personen und bleiben unter dem Oberbefehl der alliierten Hochkommissare an der Hand geführt.

 

PS: Ein Land ohne echte Verfassung, ohne gesetzlichen Geltungsbereich… War es das, warum wir für uns für „Die Grünen“ entschieden haben? Dann sind wir alle zusammen in Deutschland vorgeführt worden. Es geht nicht ohne eine Grundordnung, aber die sollte eine Basis haben und die ist definitiv nicht mehr vorhanden.

 

Und wenn Du dich jetzt für eine europäische Kungelei stark machst, dann sei Dir gewiss, dass die Alliierten ein drittes „Säuberungsgesetz“ erlassen müssen, weil es zu Klagen vor dem EGMR kommen wird, ganz in dem Sinne: Der nächste „Sürmeli“ steht schon in den Startlöchern...“

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

 

 

und hiermit trete ich mit sofortiger Wirkung aus der Partei aus und lege alle Ämter nieder !

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 26. November 2011 um 16:14 Uhr

 

 

 

 

 

 

Wir schrieben dem "Minister"

Geschrieben von: Meiolf und Karin aus NRW Freitag, den 18. November 2011 um 19:43 Uhr

 

Wir schrieben dem Minister, er hätte doch keine Rechtsgrundlage für seine "Untergebenen" und Geldhäuser, die zudem keine Ämter mehr sind, sondern seit 1990 Dienststellen und weshalb Abgaben noch verlangt würden.

 

Er ließ zurückschreiben: ...er sähe das anders und wird auf die Steuererhebung  von uns beiden nicht absehen.

 

Alles sehr freundlich und höflich.

 

Wir schrieben auch zurück:

 

Kein Geltungsbereich

 

Sehr geehrter Herr Schäuble,

 

Ihr Schreiben vom 07.11.2011 haben wir heute, 16.11.2011, erhalten.
Natürlich sind wir nicht so naiv zu glauben, dass wir fortan keine Abgaben mehr zu leisten hätten.
Selbstverständlich zahlen wir auch weiterhin unter Vorbehalt die Steuern.Ob dieser Regress irgendwann in Anspruch genommen werden kann, ist wegen der sich weiter verschlimmernden, desolaten Finanzlage der BRD ohnehin fraglich.

 

Die Situation der BRD ist zudem eine Offenkundigkeit.

 

(Der BRD ist es nicht gestattet sich als „Deutschland“ zu bezeichnen! „Deutschland“ ist gemäß alliiertem Besatzungsgesetz und der UNO-Festlegung ausschließlich das Deutsche Reich oder Deutschland als Ganzes und keinesfalls die BRD.) An dieser Stelle legen wir Wert auf den Hinweis, mit keinerlei „brauner“ Weltsicht zu tun zu haben !

 

Die USA, Frankreich, Großbritannien und ( Russland??, unter Umständen nicht mehr wg. Verfall der UDSSR ) sind seit 1945 verantwortlich für die Aufrechterhaltung der Ordnung im Land.  [Siehe HLKO]

 

In den letzten Jahren um 2004/2005 kam es zu mehreren entscheidenden EGMR-Urteilen, die in dem Zeugnis mündeten, daß die BRD kein effektiver Rechtsstaat ist und erhebliche Mängel im Staatsaufbau aufweist. Nach der HLKO wären nun die Alliierten für ALLE Urteile seit dem 18.07.1990 / 00:00 Uhr  voll verantwortlich geworden, wenn nicht ein genialer Schachzug dieses ausgehebelt hätte.

 

Um sich dieser Verantwortung für Deutsche Gerichtsurteile zu entziehen, wurde die Verwaltungsbefugnis der BRD mittels 1. und 2. Bundesbereinigungsgesetz rückwirkend bis zum 18.07. 1990 / 00:00 Uhr als gesetzliche Aufgabe der BRD entzogen. Damit hat man dem gesamten BRD-Justizwesen (Art. 92 -104 Grundgesetz ohne Geltungsbereich) die gesetzliche Befugnis und den staatlichen Auftrag Recht zu sprechen entzogen. Ausdrücklich davon ausgenommen ist das Kontrollratsgesetz Nr. 35 (Schiedsverfahren bei Arbeitsstreitigkeiten), BMJBBG Art. 4 § 1 (2). 1982 wurde das Staatshaftungsgesetz gelöscht und mit Aufhebung v. Art. 34 Grundgesetz ohne Geltungsbereich durch das 2. BMJBBG v. 23.11.2007 mit Art. 4 § 1 (1) auch die Staatshaftung und damit die "öffentlich-rechtlichen" Regelungen.

 

 

 

Die Alliierten sind fein raus und „die kleine Sacharbeiterin“ demnächst finanziell ruiniert. Das Wissen um den Ist-Zustand des Landes wird immer bekannter und wenn erst einmal das amerikanische Anwaltswesen „Wind“ davon bekommt, daß hier ein gigantisches Potenzial für aberwitzige Prozesse mit horrenden Forderungen bearbeitet werden will, dann gute Nacht...]

 

 

 

Ein Dienstausweis ist kein Amtsausweis, und sind sich die vielen Ordnungskräfte, Amts-, Land- und Oberlandesgerichte überhaupt bewußt, gegen internationale Regeln zu verstoßen und somit ggf. jede involvierte Person mit ihrem privaten Vermögen in der Wiedergutmachung steht?

 

Warum ist man hier so blauäugig und tut so, als wenn die Alliierten sich das ewig mit ansehen? Der nächste „Sürmeli“ steht möglicherweise schon in den Startlöchern, und dann? De facto ist es der BRD sogar verboten, überhaupt noch ein Gesetz auf den Weg zu bringen.

 

Im Ergebnis ist es schon wieder versäumt worden, eine volksgegebene Verfassung auf den Weg zu bringen und durch die wachsende Bereitschaft der Deutschen, das Internet als unzensierte Bildungsquelle anzunehmen, wird es noch die eine oder andere alliierte Korrektur geben...

 

 

 

[Interessant finden wir, wie noch versucht wird, die Bereinigungsgesetze als Segen für die Übersichtlichkeit zu präsentieren. Es wären nur die Einführungsgesetze entfernt worden; da wurde zwar der Geltungsbereich definiert, aber dank der Präambel im 4 + 2 Vertragswerk hat sich ja das Deutsche Volk eine Verfassung gegeben und die soll nun für das ganze Bundesgebiet gelten. Eine Präambel entfaltet keine Rechtskraft und ist eine reine Absichtserklärung, und das ganze Volk hat sich was gegeben? Da hat man beispielsweise keinen Einwohner von NRW aufgerufen, oder kennen Sie persönlich Mitbürger, die bei der Ratifizierung zugegen waren?

 

Die Alliierten haben sich fein aus der Verantwortung gestohlen und das rückwirkend bis 1990 und zudem eine „Heisenbergsche Unschärfe“ hinterlassen, ab wann das Volk die Sache tiefgreifend verstanden hat und das südländische Temperament durch Deutsche Gründlichkeit wettmachen wird...]

 

Zum Umsatzsteuergesetz in der Fassung von 2002 und dem Zitiergebot gemäß Art. 19 Abs. 1 Satz 2 GG möchten wir nichts schreiben, damit das Grundthema BRD Artikel 23 GG nicht ausufert.

 

 

 

Es scheint uns Bürgern nicht vergönnt, daß wir uns eine volksgegebene Verfassung überstülpen können und so kann nur jedem Bürger empfohlen werden, für sich und seine Angehörigen mehr oder weniger diskret unserem Schritt zu folgen...

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Meinolf und Karin xxxx

 

 

Dieser Kommentar ist von "Wie findet man das denn?"

 

 


Ich möcht's gern endlich mal verstehen!

Geschrieben von: Oliver
Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 03:07 Uhr

Einen Nichtschwimmer, der in einen tiefen See fällt, muß man vor dem Ertrinken retten. Einen bei einem Unfall schwer Verletzten, muß man vielleicht das Leben retten. Wovor müssen Banken gerettet werden? Wovor muß der Euro gerettet werden? Was passiert, wenn man sie nicht rettet??? Landet nicht alles Geld irgendwann bei einer Bank? Hat denn irgendwer sein Vermögen daheim im Strumpf??? Gibt es denn zu wenig Geld? Warum sagt einem niemand, was genau nun eigentlich das Problem ist? Das wär' doch mal nett!

 

Meine Vermutung ist, daß hier bloß Forderungen und Ansprüche erfüllt werden sollen, die aus Handel mit nichts und leeren Versprechungen entstanden sind. Ich kann nicht beigehen, ein Stück Papier bemalen, dies zu einem Wertpapier erklären und dafür reales Geld einfordern. Aber anscheinend können andere das.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 08:15 Uhr

 

Dieser Kommentar ist von "Steht endlich auf und empört euch!"

Rettungen

Geschrieben von: christel
Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 09:28 Uhr

Hallo lieber Oliver,

 

ich bin zwar nicht die geeignete Person dafür, Dir das genau erklären zu können. So ganz oberflächlich könnten man die ganzen Abläufe als Schneeballsysteme bezeichnen!

 

Hinter allen Spekulationsobjekten steckt doch heisse Luft und das weltweit!

 

Nur mal angenommen:  Eine deutsche Bank hat Griechenland Kredite gewährt, um den Kauf von deutschen Autos oder anderen Produkten finanzieren zu können. - Die Franzosen haben das ebenfalls so gehandhabt. - Da ein Land ja angeblich nicht pleite gehen kann, gab man dem Schuldner weitere Kredite, damit es die fälligen Zinsen der Altschulden bezahlen kann.

 

Das Land geriet weiter in Not und da es schwer angeschlagen ist, beurteilte man das Land als säumigen Zahler, stufte seine Bonität hinunter, was höhere Zinszahlungen bedeutet, falls weitere Kredite vergeben werden! - Mit höheren Zinszahlungen gerät das Land noch weiter in Not! Werden keine Kredite gewährt, können keine Exporte gesichert werden.

 

Und nun musst Du Dich fragen, woher die Bank denn die Gelder hat, die sie verleiht .............? Darin befinden sich riesige Summen, die alleine uns Bürger betreffen. Kranken-, Lebensversicherungen, die Summen für die Sozialbereiche. - Die hat der Schäuble nicht in einer Kasse, bei sich im Ministerium.

 

Eigentlich gibt es das Geld ja überhaupt nicht, das gehandelt wird! - Wenn Du 100 Euro zur Bank bringst, dann wird das Geld etliche Male verliehen. Der eine hat seine Altersversicherung bei der Bank angelegt, ein Anderer hat Sparverträge bei seiner Bank. - All diese Gelder werden zu Spekulationsobjekten.

 

So lange, wie das nicht unterbrochen wird, läuft das weiter. Da alle Banken international miteinander verbunden sind, wirken sich Störungen auch sofort aus!

 

Lässt man Griechenland jetzt pleite gehen, haben die Banken die Arschkarte gezogen. All das investierte Geld löst sich in Luft auf! - Nun sagt sich jeder: "Es betrifft doch die Banken. Die haben genug." - Und jetzt überlege mal, woher die Banken ihr Geld zum Verleihen haben? - Und dann wirst Du merken, dass wir den Schwarzen Peter haben! 

 

Selbst wenn wir direkt kein Geld gespart haben, indirekt wird es uns betreffen! - Es ist nur ein ganz kleines Beispiel. In Wirklichkeit ist die Angelegenheit viel komplizierter. Es läuft international so ab. Wenn mal eine kleine Bank pleite geht, das ist nicht so tragisch.

 

Vielleicht erklärt Dir das mal einer, der das besser kann, als ich. Ich würde auch meinen, dass die ganze Angelegenheit mehrere Facetten besitzt.

 

Mit einer Griechenland-, Banken- und Eurorettung retten wir uns auch im groben Sinne selber, obwohl sich das paradox anhört

 

Liebe Grüsse an alle Leser und einen schönen Tag allen

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Oktober 2011 um 18:23 Uhr

 

 

 

Dieser Kommentar ist von "Steht endlich auf und empört euch!"

 

Erklärungsversuch Geld

Geschrieben von: multiman
Freitag, den 14. Oktober 2011 um 21:00 Uhr

Hallo Christel, Oliver und alle Interessierten!

 

Ich bin zwar auch kein Fachmann, deshalb hier auch nur ein laienhafter Versuch.

 

„Die da oben werden schon wissen, was das Beste für uns ist, und außerdem ist das viel zu kompliziert und nur was für ausgebildete Spezialisten– es ist halt so wie es ist!“
Genau so sollen wir denken! Sonst könnte die Masse der Schafe womöglich noch merken, daß sie nur zum Scheren gehegt wird.

 

Meiner Erfahrung nach ist es bei solch künstlich verkomplizierten Angelegenheiten am besten, das Ganze mit etwas Abstand zu betrachten und mit einfachen grundlegenden Überlegungen und Fragen zu beginnen:

 

Was ist Geld überhaupt?

 

Prinzipiell nichts Anderes als ein praktischer Ersatz für ein Tauschmittel in einer Gemeinschaft!
Darüber sollte man mal in Ruhe nachdenken und sich nachfolgende Links anschauen.

 

http://www.michaeljournal.org/insel.htm

 

und der Film „Gib mir die Welt plus 5%“ (ca. 49 Min.)

 

http://www.youtube.com/watch?v=DOo3F5DGblA

 

Woher sollte Geld seinen Wert beziehen? (ganz einfach/ ursprünglich)
Dadurch, daß eine geschlossene Gemeinschaft einen Wert innerhalb ihres Bereiches festlegt, wobei die Geldmenge idealerweise dem Gesamtwert aller Güter (Waren und Dienstleistungen) der Gemeinschaft entsprechen sollte. Da sich Werte von Gütern in einer sich entwick