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Alle Hoffnung liegt auf Europa

Stand: 15.08.2021 09:03 Uhr

 

Ein korrupter Staat, keine Arbeit, wenig Rechte - und dann auch noch die Corona-Pandemie: In Tunesien sind viele Menschen frustriert. Sie wollen nach Europa - um jeden Preis.

Stefan Schaaf, ARD-Studio Madrid

Med Ali Arfaoui sitzt in einem der vielen Cafés in seiner Heimatstadt Menzel Bourgiba im Norden Tunesiens. Der 29-jährige Mann verbringt viel Zeit hier. Da sieht man sie dann den ganzen Tag, junge Männer bei einer Tasse Kaffee und immer mit dem Smartphone in der Hand. So vertreiben sie sich die Zeit.

Was harmlos wirkt, ist doch eine explosive Mischung aus unendlicher Langeweile und großem Frust. "Wenn ich sehe, wie wir hier in Tunesien behandelt werden" sagt Med Ali erbost, "und wie Europa mit seinen Bürgern umgeht, dann weiß ich, dass ich dort Rechte habe. Und diese Rechte gibt es hier in Tunesien nicht." Für Med Ali ist klar: Er will nach Europa, so schnell wie möglich.

Lampedusa liegt nicht weit entfernt. Und so machen derzeit die Tunesier den Hauptanteil bei den Geflüchteten aus, die in Italien eintreffen. 2020 gelangten insgesamt 13.000 Tunesier nach Italien, in diesem Jahr könnten es noch mehr werden. Das Boote kentern, Menschen im Mittelmeer ertrinken - in diesem Jahr sollen es schon mehr als tausend gewesen sein - all das weiß Med Ali. Und trotzdem will er das Risiko eingehen.

 

https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/tunesien-migration-101.html

Früher war es immer so, dass die jungen Männer ihr Land gegen Feinde verteidigten, manchmal mit Hilfe fremder Truppen.
Heute scheint es so zu sein, dass die jungen Männer als Asylanten ihr Land verlassen, die Frauen, Kinder und alten Leute zurückbleiben und fremdes Militär Kriege durchführt!!

Daraus werden dann viele Jahre entsetzliche Kriege. Und WIR, die die ganzen Asylanten aufnehmen müssen, sind ebenfalls unzufrieden über solche Zustände.

Als ich vor einigen Jahren in Tunesien Urlaub machte, da waren noch über 90% der Bevölkerung im Tourismus tätig und man hatte nicht den Eindruck, als wären die Menschen alle unglücklich.

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