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Steuermilliarden für TESLA –

ist das noch Wirtschaftspolitik oder schon Hochverrat?

 

Vor zwanzig Jahren hätte ich noch geschrieben:

Manche Entscheidungen der deutschen Politik erscheinen mir unverständlich.

Heute sehe ich mich nicht mehr in der Lage, noch irgendwo überhaupt Entscheidungen zu erkennen, die mir verständlich erscheinen.

Ich weiß, manchen sind diese Formulierungen immer noch zu zahm und gedämpft, doch will ich bewusst ganz und gar emotionslos beschreiben, mit welcher Unverfrorenheit das deutsche Volk von seiner eigenen Regierung  zu Gunsten ausländischer Milliardäre ausgeplündert wird.

Elon Musk ist sicherlich ein umtriebiger Mensch mit großen Visionen und der Fähigkeit, seine Visionen Realität werden zu lassen. Dass er sein Vermögen nicht etwa geerbt, sondern es sich durch glückliche unternehmerische Aktivitäten selbst aufgebaut hat, soll nicht unerwähnt bleiben. Wobei am Rande erwähnt werden muss, dass er ein Meister der Kurspflege zu sein scheint. Ein Elektromobilhersteller, der mit seinen (wenigen) verkauften Fahrzeugen immer noch nicht in der Gewinnzone angekommen ist, aber einen Börsenwert vor sich her schiebt, der den Wert von Daimler um das Sechsfache übersteigt, ist ein Phantom der Börse, das Ergebnis eines kollektiven Wahns der Anleger, oder einfach nur ein Indiz dafür, dass die unerschöpflichen Geldfluten der Notenbanken es ermöglichen, auch noch auf die exotischsten Wetten zu setzen, weil es keine Rolle spielt, ob der Einsatz verloren geht oder nicht – es wächst ja schneller wieder nach als man es ausgeben kann.

Außerdem ist es ja nicht so, dass TESLA keinen Gewinn macht. Halt nicht mit Automobilen, sondern mit CO2-Zertifikaten. Diese Zertifikate sind das Ergebnis eines Wildwuchses unterschiedlichster Systeme die hier und da – aber nicht überall – auf der Welt von den Regierungen geschaffen, über die Klima-Konferenzen, speziell das Kyoto-Protokoll, unter einander verknüpft wurden, mit dem hehren Ziel, den weltweiten CO2-Ausstoß zu reduzieren. Anfangs wurden diese Zertifikate verschenkt, um den den Umstellungsprozess auf Verfahren mit geringerem CO2-Ausstoß zu erleichtern, wurden dann aber schrittweise „entwertet“, so dass für das gleiche Zertifikat nur noch eine geringere Menge CO2-emittiert werden durfte. Irgendwann wurden Vereinbarungen getroffen dahingehend, dass nicht der eigentliche CO2-Ausstoß der Produktion durch Zertifikate gedeckt sein musste, sondern dass der Flottenverbrauch der Automobilhersteller, also das, was die Fahrzeuge während ihrer Nutzungszeit ausstoßen, gedrosselt werden sollte.

Ich halte es für möglich, dass TESLA überhaupt nur gegründet wurde, weil es plötzlich möglich war, mit gewaltigen prognostizierten Produktionszahlen, die bisher allerdings nicht erreicht wurden, als „Automobilhersteller“ in den Genuss von CO2-Zertifikaten zu gelangen und sich darüber zu finanzieren und sogar Gewinne auszuweisen. Im letzten Jahr – 2020 – flossen 1,6 Milliarden Dollar aus dem Verkauf solcher Zertifikate in TESLAs Kasse, was es ermöglichte einen Gewinn in Höhe von 721 Millionen Dollar auszuweisen. Ohne Zertifikate folglich ein Verlust aus dem Automobilgeschäft von rund 880 Millionen Dollar.

https://egon-w-kreutzer.de/steuermilliarden-fuer-tesla-ist-das-noch-wirtschaftspolitik-oder-schon-hochverrat

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