Meine Bilder - (Bild stopp - Maus auf Bild)

   

Who's Online  

Aktuell sind 229 Gäste und keine Mitglieder online

   

Seenotrettung "Sea-Watch 4" sitzt in Palermo fest

Stand: 20.09.2020

Das von Hilfsorganisationen betriebene Seenotrettungsschiff "Sea-Watch 4" darf vorerst nicht mehr auslaufen. Die Behörden in Palermo begründen dies mit einer falschen Registrierung. "Fadenscheinig", finden die Betreiber des Schiffes.

Die italienischen Behörden haben nach Angaben der beteiligten Hilfsorganisationen das Rettungsschiff "Sea-Watch 4" im Hafen von Palermo festgesetzt. "Die fadenscheinigen Begründungen zeigen erneut, dass es sich nicht um die Überprüfung der Schiffssicherheit handelt, sondern um eine gezielte Verhinderung ziviler Seenotrettung im zentralen Mittelmeer", kritisierte Einsatzleiter Philipp Hahn.

Im Rahmen einer sogenannten Hafenstaatskontrolle hätten italienische Inspekteure elf Stunden lang nach Beanstandungen gesucht, aufgrund derer sie die "Sea-Watch 4" dann festsetzten, teilten die Hilfsorganisationen Sea-Watch, United4Rescue und Ärzte ohne Grenzen mit.

Der Hauptvorwurf habe gelautet, die Rettung von Menschenleben entspreche nicht der Registrierung des Schiffes. Die "Sea-Watch 4" habe zu viele Rettungswesten an Bord, das Abwassersystem sei nicht für die Anzahl der Geretteten ausgelegt. Tatsächlich erfülle das Schiff alle Sicherheitsvorgaben des deutschen Flaggenstaates, wie die deutschen Behörden Sea-Watch erst im Juli bestätigt hätten.

https://www.tagesschau.de/ausland/sea-watch-palermo-101.html

"Alan Kurdi" rettet 114 Menschen aus Seenot

Die Menschen seien auf zwei Booten im Mittelmeer unterwegs gewesen, teilte die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye mit, die die "Alan Kurdi" betreibt. Unklar ist, wer die Flüchtlinge aufnimmt
https://www.dw.com/de/alan-kurdi-rettet-114-menschen-aus-seenot/a-54990056 

Wenn Italien seine Häfen für Flüchtlingsschiffe sperrt, dann sollte man das nicht ignorieren.
Aber inzwischen haben sich auch die kleineren Schiffe aus dem Staub gemacht.

48 “Open Arms”-Migranten sprangen vor Palermo ins Meer

Freitag, 18. September 2020 |
48 der 188 Migranten, die sich noch an Bord des spanischen NGO-Schiffes “Open Arms” vor Palermo befanden, sind am Freitag ins Meer gesprungen. Motorboote der italienischen Küstenwache eilten ihnen zur Hilfe, wie die spanische Hilfsorganisation mitteilte. Sie sprach von einer kritischen Situation an Bord des Schiffs. Im Ionischen Meer droht indes eine Flüchtlingskatastrophe durch einen Wirbelsturm.

“An Bord wächst das Leiden unserer Gäste und der Crew”, kritisierte die spanische NGO. Sie bemängelte, dass die Crew von den italienischen Behörden im Stich gelassen worden sei. Die “Open Arms” wartet seit Donnerstag auf einen Landehafen auf Sizilien. Das Rettungsschiff, das sich unweit der Küste der sizilianischen Hauptstadt Palermo befindet, harrte am Freitag der Anweisungen zur Landung.

Schon am Donnerstag waren 75 Personen ins Meer gesprungen. Sie wurden gerettet und gingen an Bord eines Quarantäneschiffe, das vor Palermo vor Anker liegt.

48-open-arms-migranten-sprangen-vor-palermo-ins-meer

Die Italiener legen doch fast alle Rettungsschiffe an die Kette. Sie versuchen es wieder und wieder und wundern sich noch, wenn keiner antwortet, der in einen Hafen hinein fahren will. Geschlossen heisst geschlossen!
Noch schlimmer ist die Aussage zu bewerten: Im Ionischen Meer droht eine Flüchtlingskatastrophe durch einen Wirbelsturm!
Ja, du liebe Zeit, bei solchen Nachrichten kann man sich doch nicht in ein Boot setzen. Die Open Arms sollte doch alle Geretteten nach Spanien bringen und nicht klagen, dass die Italiener sie im Stich lassen.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

   
© veilchens-welt.eu - veilchens-welt.de