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Der große Moria-Irrtum

Stand: 15.09.2020

Deutschland müsse noch viel mehr Flüchtlinge aus Moria aufnehmen - da sind sich viele einig. Doch sie unterliegen einem Irrtum. Denn die Flüchtlinge aus Moria werden die Insel Lesbos vorerst nicht verlassen dürfen.

Von Thomas Bormann, ARD-Studio Istanbul

Viele der obdachlosen Flüchtlinge von Moria demonstrieren jeden Tag auf der Straße. Ein junger Afghane sagt: "Alle hier wollen Freiheit, wollen nach Europa. Keiner will hier bleiben und in ein neues Lager gehen.“ Auf der anderen Seite wollen viele deutsche Politiker Flüchtlinge aus Moria aufnehmen.

Aber: der Traum der obdachlosen Flüchtlinge von Moria, bald ein neues Leben in Deutschland anfangen zu können, wird nicht wahr werden. Denn die griechische Regierung will keinen einzigen Flüchtling aus Moria ausreisen lassen. Das hat gestern Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis zum wiederholten Mal klargestellt. Auch wenn die Untersuchungen zur Ursache des Feuers von Moria noch nicht abgeschlossen sind, ist für Mitsotakis klar:

"Es besteht kein Zweifel, dass Moria von einigen hyperaktiven Flüchtlingen und Migranten verbrannt wurde, die die Regierung erpressen wollten, indem sie Moria niederbrannten und ihre sofortige Umsiedlung von der Insel forderten."

Griechische Regierung will hart bleiben

Aber die griechische Regierung lasse sich nicht erpressen, so Mitsotakis. Deshalb müssten alle 12.000 Migranten auf der Insel Lesbos bleiben und sich in das neue, provisorische Lager einquartieren lassen.

Migrationsminister Notis Mitarakis wird deutlich: Wenn einige Leute denken, sie könnten hier einen Aufruhr organisieren, bekämen dann Asyl und könnten dann in ein anderes europäisches Land, dann irrten sie. Wenn sie das durchgehen lassen würden, so der Minister, könnte das andere ermuntern, sie nachzuahmen.

Moria nicht das einzige Elendslager

Moria war nämlich nicht das einzige Elendslager in Griechenland. Auf den Inseln Samos, Chios, Kos und Leros drängen sich ebenfalls Tausende Flüchtlinge in überfüllten Lagern, auch dort hausen viele unter Plastikplanen oder selbst gezimmerten Hütten aus Holzpaletten.


https://www.tagesschau.de/ausland/moria-211.html


Inzwischen ist nur noch von Moria die Rede. Dass da inzwischen etliche Schiffe im Mittelmeer mit Flüchtlingen schippern, die sich in Quarantäne befinden, davon redet keiner mehr.


Und dass WIR schon 1,7 Millionen aufgenommen haben und täglich 300 - 400 neue dazukommen, die um Asyl bitten, das wird verschwiegen. Aber das sind halt unsere Medien. Immer nur einen vorgekauten Brei berichten und Leute vor Ort schicken, die das halbe Elend breit verkünden!

Und bevor einer darüber urteilt, orientiert euch mal, wo überall auf der Welt das Elend lauert.

Sollen wir etwa alle bei uns aufnehmen?

Es geht doch schon seit Jahren so.

 

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