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"Louise Michel"  

"Sea-Watch 4" übernimmt Migranten von "Louise Michel"

30.08.2020, 22:34 Uhr

Rom (dpa) - Nach Hilferufen der "Louise Michel" haben die italienische Küstenwache und die "Sea-Watch 4" Migranten von dem Rettungsschiff im Mittelmeer aufgenommen.

Zunächst wechselten am Samstag 49 Menschen auf ein Patrouillenschiff der Küstenwache, später übernahm das Rettungsschiff "Sea-Watch 4" rund 150 Menschen, wie die Behörde und die Organisation Sea-Watch jeweils mitteilten. Auf der "Sea-Watch 4" seien nun rund 350 Personen, "die so schnell wie möglich in einem sicheren Hafen an Land gelassen werden müssen", schrieb die Organisation.

Unterdessen regte sich im Süden Italiens erneut Widerstand gegen die in größerer Anzahl dort eintreffenden Migranten. Der Streetart-Künstler Banksy bezog in einem neuen Video klare Position und bekräftigte seine Unterstützung für die "Louise Michel".

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Es sollte doch wohl den Rettern klargeworden sein, dass eine Rettung erst nach dem Retten stattfindet.
Und wer soll dafür verantwortlich sein? Vielleicht übernimmt die Kirche das Weitere?

Und hier heisst es weiter:

Lampedusa verzeichnet unterdessen eine steigende Anzahl Bootsmigranten aus Nordafrika. In der Nacht zum Sonntag traf Medienberichten zufolge ein Fischerboot mit rund 450 Migranten auf der etwa 20 Quadratkilometer großen Insel ein. Bürgermeister Toto Martello rief zu einem Streik auf und forderte die Regierung von Ministerpräsidenten Giuseppe Conte erneut zum Handeln auf. Marineschiffe sollten Boote mit Migranten abfangen und aus Lampedusa herausbringen, da das örtliche Aufnahmezentrum "über alle Grenzen hinaus voll" sei.

Die Open Arms ist auch wieder zum Retten im Einsatz.

Zusätzlich, zu allen Rettungsproblemen kommt hinzu, dass sich auch einige kleinere Schiffe direkt vor Tunesien befinden, die die Migranten von dort aufnehmen und zu den grösseren Schiffen bringen.

Es scheint in einem Chaos zu enden, wenn nicht bald eine Lösung gefunden wird. Die ganze Welt ist auf der Flucht. Es wird gerettet und gerettet, obwohl sich keine Lösungen für nichts ergeben. Die kleinen Inselchen werden direkt überflutet.

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