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Fußball-Sumpf bleibt ungestraft 

Sommermärchen-Ende aus dem Mafia-Film

 

Dubiose Zahlungen, nicht erscheinende Angeklagte, unangetastete Strippenzieher: Der Sommermärchen-Prozess endet ohne Urteil und erinnert an Mafia-Filme. Fragen um schwarze Kassen und möglichen Stimmenkauf bleiben unbeantwortet. Der klare Verlierer: der DFB.

Schon früh ist klar: Der Sommermärchen-Prozess verkommt zu einer Farce. Mehr als vier Jahre braucht die Schweizer Bundesanwaltschaft von Verfahrensbeginn bis Prozesseröffnung. Die Angeklagten erscheinen nicht zu den Prozesstagen, immer wieder wird die Verhandlung verschoben. Die Hauptverantwortlichen spielen im Prozess von vornherein ohnehin keine Rolle. Als das Coronavirus das Gericht zur Schließung zwingt, scheint alles bereits auf den bekannten Verjährungstermin am 27. April hinzuarbeiten. Da passt es, dass es genau heute wieder öffnet - pünktlich um die Schließung der Akten zu verkünden. Szenen wie aus einem schlechten Mafia-Film. Jedoch mit realen Konsequenzen. Das beschämende Ergebnis: Die wichtigsten Fragen rund um die Sommermärchen-Affäre bleiben wohl für immer unbeantwortet.

Sommermaerchen-Ende-aus-dem-Mafia-Film

Ich habe den ganzen Skandal seinerzeit verfolgt und wenn verschiedene Personen geladen waren, dann haben sie ein ärztliches Attest vorgelegt, dass sie krank sind. Zur gleichen Zeit sah man sie jedoch bei Bayern München im Fussballstadion.

Endlich ist diese Farce nun beendet. Es gibt zwar kein ehrliches Urteil - aber einen Verjährungstermin, der die ganze Angelegenheit nun beendet.

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