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Privatisierung paradox


In Brandenburg schließen die Postfilialen, dafür ist die Deutsche Post DHL heute der einzige Logistikkonzern, der jedes Dorf in Syrien, Libyen und dem Jemen beliefert. In der Eifel reiht sich Funkloch an Funkloch, dafür hat die Deutsche Telekom in den USA bereits im Dezember das erste 5G-Netz mit nationaler Abdeckung in Betrieb genommen. Im Hunsrück werden die Bahnhöfe stillgelegt, dafür baut die Deutsche Bahn in Katar eine Metro. Drei Fälle, ein Phänomen – die privatisierten Staatsbetriebe haben sich mit Milliardeninvestitionen zu globalen Konzernen gemausert und erfüllen im eigenen Land zusehends nicht mehr die Grundversorgung. Und dazwischen gibt es sogar einen Zusammenhang. Von Jens Berger.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=58637

Das ist ein wunderbarer Artikel, der wiedergibt, was aus den ehemaligen deutschen Staatsbetrieben geworden ist.

Ja, hierzulande schliesst die Post ihre Filialen und die früheren Kunden müssen zusehen, wie sie klarkommen. Im vergangenen Jahr musste ich urplötzlich ins Krankenhaus, wegen eines unstillbaren Nasenblutens. Wer denkt in der Situation schon an den Briefträger?

Die blutenden Stellen in der Nase wurden im Krankenhaus verödet und ich konnte wieder nach Hause fahren. In der Zeit war der Briefträger hier und nahm das Päckchen, was für mich gedacht war, wieder mit und er legte mir eine Nachricht in den Briefkasten. Ich sollte es mir in einer Entfernung von 12 km abholen.

Also, ich habe kein Fahrzeug, bin behindert. Wie soll ich dorthin kommen? Obwohl der Postwagen jeden Tag hier hält, macht keiner mehr, als er machen muss. Ich setzte mich telefonisch mit dem Verkäufer in Verbindung und berichtete, dass ich keine Möglichkeit hätte, das Päckchen abzuholen. "Ja, dann kommt es wieder zurück", wurde mir geantwortet. So kam es nicht zu dem Kauf des Artikels. Mir wurde das Geld zurückerstattet.

Die Post hat es nicht mehr nötig, auf die Wünsche ihrer Kunden einzugehen. Es zählt nur noch das möglichst billige Personal - Preiserhöhungen und ein vereinfachtes Bedienen der Kundschaft. Und sollte es noch eine Post geben, dann ist sie nur stundenweise geöffnet, möglichst in einem Supermarkt und man muss lange Warteschlangen überwinden.

Nun glaubt mal nicht, dass man bei der Bahn besser bedient wird, das noch fest in deutschem Regierungseigentum ist.

Die werden zwar noch gut gefüttert, können sich aber sicher globalisieren.

Kommentare   

0 #2 christel2 2020-02-21 13:11
Hallo Joachim,

es sind wirklich meine Erfahrungen mit Dhl, die ich wahrheitsgemäss berichte.
Ich muss auch sagen, dass ich sonst Dhl zu allen anderen bevorzuge.
Es kann sein, dass ich urplötzlich ins Krankenhaus musste, woran ich nichts ändern konnte. Ich habe die Ware nicht erhalten, aber vom Verkäufer mein Geld zurückbekommen.
Gruss
Christel2
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0 #1 Joachim 2020-02-20 22:47
Hä ?
Man bekommt eine Karte in den Briefkasten mit der kann man eine erneute Belieferung an einen bestimmten Tag wo man Zuhause ist anfordern.

Ich bekomme vor fast jeder Lieferung eine Mail wo das Paket angekündigt wird, bin ich nicht zuhause kann ich einen Ablageort angeben.
Die Dhl ist super
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