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Libyen: Wieder mehr Migranten auf dem Weg nach Europa

04. Februar 2020

… und keine fairen Lösungen in Sicht

Im italienischen Hafen Pozallo konnten kürzlich 363 gerettete Migranten auf dem NGO-Schiff Open Arms anlanden. Dass Malta sich laut der NGO mehrfach weigerte, die Migranten zu übernehmen, ist ein weiteres Zeichen dafür, dass sich die EU-Länder noch auf kein gemeinsames Vorgehen geeinigt haben.

Angesichts dessen, dass die Anzahl der Migranten, die sich von der libyschen Küste aus Richtung Europa aufmachten, im vergangenen Jahr deutlich zurückging, war der Druck nicht so stark, schnell zu einer Lösung zu kommen, die über situative Vereinbarungen hinausging. Zumal sich die italienische Regierung, nach dem Ausscheiden Salvinis als Innenminister, weitaus entgegenkommender gezeigt hat.

Allerdings erhöht sich gerade die Zahl der Bootsflüchtlinge, die in Libyen starten. Vor einer Woche hieß es, dass "fast 500" vor der Küste Libyens gerettete Migranten an Land dürfen. Italien hatte dem NGO-Schiff Ocean Viking mit 400 Menschen an Bord einen Hafen zugewiesen und die maltesische Küstenwache übernahm laut einem Bericht der Zeit 77 Migranten an Bord der Alan Kurdi. Zu diesem Zeitpunkt gab es auch Meldungen, dass auch die libysche Küstenwache öfter zu Einsätzen gerufen wurde (Libyen: Seenotrettung durch NGOs und türkische Kriegsschiffe).

 

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