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Syrien-Türkei

Flüchtlinge aus Idlib:

"Europa wird ein schlechtes Gewissen haben"

In der Provinz Idlib fliehen die Menschen vor den Bomben der Assad-Regierung und Russlands zur türkischen Grenze. Migrationsexperte Metin Corabatir hofft, dass Russland und die Türkei eine diplomatische Lösung finden.

Die nordsyrische Region Idlib ist eine der letzten Rebellenhochburgen im Syrien-Krieg. Die Streitkräfte der Assad-Regierung führen seit Monaten mit russischer Unterstützung eine Militäroperation in der Provinz Idlib durch. Hunderttausende Syrer sind bereits vor den Bomben der Regierung geflohen, täglich fliehen weitere Menschen auf der Suche nach Sicherheit zur türkischen Grenze. 

Die türkische Regierung befindet sich in einer Zwickmühle: Bleibt die Grenze zu, riskiert sie eine humanitäre Katastrophe. Eine Grenzöffnung wiederum wäre innenpolitisch eine unpopuläre Lösung - vier Millionen Flüchtlinge befinden sich bereits in der Türkei.

Metin Corabatir ist Vorsitzender des Zentrums für Asyl- und Migrationsforschung (IGAM).

Deutsche Welle: Wie lautet ihre Einschätzung der Lage in Idlib?

Metin Corabatir: Die Ereignisse in Idlib sind eine Tragödie. Russische und syrische Streitkräfte bombardieren sämtliche Dörfer, Zivilisten sterben dabei. Viele Menschen flüchten sich in sicherere Gebiete, meistens zur türkischen Grenze. Das erhöht das Konfliktpotential; das haben wir zuletzt gesehen, als syrische Soldaten bei ihrem Vormarsch türkische Armeeangehörige töteten. Solche Vorfälle tragen zur Eskalation bei.

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Es wird jetzt so dargestellt, als ob Assad - die reguläre Armee Syriens und russische Soldaten die Schuld an dem jetzigen Dilemma haben. - NEIN - die Rebellen - die nach Idlib geflohen sind, darunter auch die illegalen Soldaten, die beim Krieg gegen Assad mitgemacht haben, die möchten jetzt geschützt werden?

Jeder kann sich an 10 Fingern abzählen, was mit dem Militär geschieht, das zum Ende des Krieges noch vorhanden ist. Die günstigste Prognose wäre die, dass man seine Waffen abgibt, sich selbst in eine Art Gefangenschaft begibt. Wer das nicht tut, muss mit einem harten Ende rechnen.
Und die Kämpfenden, die sich in Idlib unters Normalvolk mischen, sind besonders feige. Sie können den Kampf nicht gewinnen, sorgen jedoch dafür, dass ganz normale Menschen, auch Kinder, getötet werden!

Die offizielle Assad-Regierung und Russland können diese Leute nicht freilassen, denn dann hört der Krieg überhaupt nicht mehr auf. Allerdings will keine Regierung solche gewaltbereiten Flüchtlinge aufnehmen.

A b e r - der WESTEN hat diese Leute jahrelang mit Waffen und Geld versorgt, weil sie bereit waren, gegen Assad zu kämpfen, im Interesse der NATO-TRUPPEN.
Wie nannte unser Merkel die? "MODERATE  REBELLEN".

Einige von ihnen enden auf illegalen Pfaden ohnehin in Täuschland! Unserer Merkel ist es ja ohnehin egal, was mit unseren Bürgern geschieht. Wehren sich die deutschen Bürger, dann werden sie zu rechten Gruppen ernannt und dann wars das.

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