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Gedenken in Auschwitz

Steinmeier warnt vor völkischem Denken



Als es Steinmeier noch nicht gab, behandelte man das Thema noch mit einem TABU. Man durfte nicht darüber reden. So erlebte ich meine Kindheit und Jugend.

Wir besassen weder Bücher, noch einen Fernseher. Das Radio - der Volksempfänger - wurde nur für ganz kurze Zeit angemacht, weil der STROM kostete.


In der Schule hatten wir anfangs nur reingewaschene, ältere Nazilehrer, die eine strikt strenge Erziehung bevorzugten. Den Stock hatte der Lehrer meistens drohend in der Hand und wer nicht passend mitmachte, der bekam einen Hieb davon ab.

Es gab nur wenige Lehrer, weil die meisten im Krieg geblieben waren, bzw es in den Kriegsjahren kaum neue Ausbildungsjahre gab. Es dauerte wohl einige Jahre nach dem Krieg, bis neue Lehrer in den Schulen vorhanden waren. Die Schulklassen waren meist mit 50 Kindern belegt. Natürlich mussten sie getrennt unterrichtet werden, denn es waren katholische und evangelische Kinder. Draussen spielen konnten sie gemeinsam, aber nicht in der Schule zusammen lernen.

Schläge, die man den Kindern verabreichte, waren ganz normal. Auch der Pastor der Gemeinde schlug zu, wenn die Kinder nicht parierten. Es herrschte der Zwang zur Disziplin! Zweimal wöchentlich mussten wir morgens um 7 Uhr zur Schulmesse, also vor der Schule schon. Und wenn man dort nicht andächtig sass, dann gab es morgens schon Schläge ins Gesicht. Nach der Messe mussten wir uns draussen aufstellen und der Pastor kontrollierte, ob auch alle in der Kirche waren.

Ich habe schon sehr früh über alles nachgedacht und meinen Vater mit vielen Fragen gelöchert. Selbst die Dinge, über die ein TABU verhängt war, habe ich mit meinem Vater besprochen. Dazu gehörte auch die Kirche. Es war praktisch strafbar, hierüber zu reden. Auch der 2. WELTKRIEG wurde nirgendwo erwähnt!

Vater hatte mir ja vom Krieg berichtet und über die Judenverfolgung, was ich ganz schrecklich empfand. Nur die gesamten Ereignisse wusste mein Vater auch nicht, nur so viel, wie er selber mitbekommen hatte.

Ich weiss jetzt nicht mehr, ab wann man dem gesamten deutschen Volk die Schuld für die schrecklichen Taten an den Juden auferlegte. Mich erregte das ungemein, weil ich da ja noch nicht einmal gelebt hatte. Ich soll schuldig sein?
Mutter schimpfte immer, wenn ich meinen Vater wieder löcherte. Er sagte mir aber, dass weder meine Mutter, noch er selber, weder meine Schwester, noch ich eine Schuld an dem Tode der vielen Juden hätten. Da war ich mal wieder beruhigt, aber als ich dann irgendwo wieder an der deutschen Schuld beteiligt sein sollte, flammte es in mir wieder auf! Reden konnte man ja mit keinem, ausser mit Vater.

Irgendwann hatte sich das Thema bei mir so verfestigt, dass es mich (heimlich) wütend machte. Die Jahre vergingen, die Informationsflut erreichte mich und ich sog alles auf, um jedenfalls für mich alles zu klären! Es war ja so entsetzlich, was sich in den Kriegsjahren alles abspielte. Es fiel mir ein, dass Mutter als Schneiderin für jüdische Familien nähte, sie oft für einige Wochen dort verbrachte, sie alle Kleidungsstücke reparierte und auch neue Kleidung fertigte. Das hatte sie wohl gelernt.

Vater erzählte mir auch, dass auf einmal jüdische Familien verschwunden waren, keiner mehr für Juden arbeiten durfte und dass Juden verfolgt wurden. Sie wurden einfach abgeholt, auf LKW`s gepackt und verschwanden. Man sah sie meist nie mehr wieder. - Inzwischen hatte ich die kindliche Naivität abgelehnt, war durch viele Bücher einigermassen unterrichtet und richtig schockiert! Es gab auch etliche Dokumentationen, die einem die Geheimnisse erläuterten. Ich verschlang diese Themen und war immer nahe bei den Tränen, was ich da erfuhr.

Mich interessierte überwiegend das Ganze, was sich in der Zeit weltweit abspielte. Und noch heute sage ich überzeugend:
"Es gibt keine Schuld unserer Familie daran. Es gibt keine Schuld der meisten deutschen Bürger! Und ich lasse mir das auch nicht einreden! Ob man mich in eine rechte Schublade stecken wird oder was auch immer hinter allem steckt, ist mir egal!"

So etwas ABARTIGES können sich NORMALBÜRGER überhaupt nicht ausdenken, die nur darauf geeigt sind, ihr Leben zu leben. Was das für Verbrecher waren, die Millionen Menschen in Konzentrationslager schleppten, vergasten und verbrannten, die waren nicht mehr Menschen zu nennen. Das sind BESTIEN, wenn man überhaupt einen Begriff für sie findet. Dazu gibt es noch die vielen anderen Massnahmen, die man als deutsche Staatsführung verrichtete.

Es wurden die deutschen Männer als Soldaten zwangsrekrutiert und dem BEFEHLSGEHORSAM unterworfen, dann entsprechend an die Fronten geschickt, wo sie alles zu tun hatten, was man ihnen befahl! Ein Nichtbefolgen wurde mit Gewehrsalven bestraft! - Die Soldaten kämpften nun überall in der Welt. Eine Weigerung hätte ihren Tod bedeutet.

Die OBEREN unseres Landes gaben die Befehle aus. Weder die wenigen deutschen Bürger im Lande, meistens Frauen oder ältere Leute und Kinder wussten eigentlich, was ausserhalb unseres Landes ablief. Sie wurden lediglich durch Propaganda bedient, die sich bis fast zum Kriegsende positiv anhörte.

Wenn man heute - nach 75 Jahren - noch Gedenkfeiern für die vielen jüdischen Verstorbenen erlässt, dann kann ich das akzeptieren. A b e r  - man darf nicht unerwähnt lassen - wie viele andere Nationen ebenfalls grauenvoll sterben mussten. Es soll nicht vergessen werden, aber man muss es auch nicht übertreiben, wenn es um Juden geht.

Im Krieg herrscht immer das Grauen. Deutsche Bürger, Soldaten, die zwangsweise getrieben wurden, solche unheilvollen Dinge zu tun, viele russische Bürger und Soldaten, in allen Ländern, wo Krieg herrschte, mussten Menschen ihr Leben lassen. So sollte man die Erinnerungen am Leben erhalten. - Eine Warnung an jeden Krieg, der geplant wird.

A b e r  -  nach dem beendeten 2. Weltkrieg - hatten sich die SCHULDIGEN aus dem Staub gemacht - durch Selbstmorde oder durch ein Verschwinden. Einige noch Übriggebliebene aus der Zeit, zogen sich eine weisse Weste an, saubere Anzüge und machten mit anderen Reden weiter. -

WIR Normalbürger tragen keine Schuld an den ABARTIGKEITEN der Kriegszeiten! Und ich wehre mich mit Händen und Füssen, etwas damit zu tun gehabt zu haben. ALLES geschah vor meiner Geburt. Ich bin eh und je gegen Kriege eingestellt. Dabei kommt nie etwas Gutes bei herum.

Was der Steinmeier da für völkischen Unsinn von sich gibt, ist ja immer politisch vorprogramiert.
Warum hat er nicht mal erwähnt, dass man solche Stimmung im Land erzeugt, wenn man viele arabische Völker ins Land lässt. Bis 1990 hatten WIR keine Probleme mit der jüdischen Bevölkerung. Das wurde doch erst durch die Massen der Zuwanderer geschaffen. Araber werden mit der Geburt auf Judenhass erzogen. Da man die Menschen ja nicht vernünftig integriert, wenn sie hierher kommen, ihnen keinerlei Verbote auferlegt, machen sie das, was ihnen anerzogen wurde.

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