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Organspenden


Unser recht unbeliebter Gesundheitsminister Jens Spahn wollte im Bundestag eine einfache Organentnahme von allen Menschen, die dem Tode geweiht sind, vornehmen, wenn sie sich nicht dagegen entschieden hätten.

Das kriegte er wohl nicht so einfach durchgesetzt.

Man muss es sich einfach mal so vorstellen, dass es nicht reicht, wenn die deutschen Bürger lebenslang für alles finanziell ausgebeutet werden. Nun sollen sie auch noch ihre Organe spenden.

Nach oberflächlichen Betrachtungen machte es vielleicht Sinn, wenn man z. B. durch einen Unfall fast sterbend daliegt, wenn man keine Abhilfe an dem Zustand mehr leisten kann, der Patient ohnehin stirbt, dann ein Organ entnehmen könnte. Es war ja bisher immer so, dass die direkten Angehörigen die Genehmigung dazu erteilen mussten. - Natürlich ist das eine sehr schwere Entscheidung!

Ich glaubte immer, dass die Organentnahme erst geschieht, wenn der Patient tot ist. - Inzwischen weiss man, dass ein Spender nur hirntod sein muss, bevor man entsprechend die Organe entnimmt.

Der Körper funktioniert noch, das Herz pumpt das Blut durch den Körper und der Restmensch muss so lange mit allem künstlich versorgt werden, bis die Organe entnommen sind. Man versieht die Organspender aber noch mit einem Narkoseschlaf damit sie garantiert nichts von allem merken. Das wird den Angehörigen meistens nicht erklärt, denn sie gehen von einem Tod des Spenders aus, wenn die Messer gewetzt werden.

Erst danach dürfen die ausgeweideten Körper sterben!

Unsere Lebenszeit können wir Menschen nicht bestimmen. Es sterben Säuglinge, Kinder, Jugendliche, Erwachsene und alte Menschen. Uns umgibt ein Lebensraum, wo wir unser Dasein leben, der teilweise durch uns selber gesteuert werden kann. Das bedeutet auch, dass unsere Lebensführung auch die Länge des Lebens bestimmt.

Allerdings sorgen auch die uns vererbten Gene für ein Lebensalter. Manche Leute haben erbliche Krankheiten in ihren Körpern, die sich unterschiedlich auswirken, was sich auch auf die Lebenslänge auswirkt.
Es ist immer sehr, sehr traurig, auf liebgewonnene Menschen verzichten zu müssen. Da kommt es nicht auf das Alter des Menschen an. Jeder Tod ist bedauerlich und trotzdem ist das ein normaler Weg. Der eine geht früh - der andere spät. Man kann da nicht von Gerechtigkeit sprechen. Es ist der natürliche Weg der Menschen.

Es ist gut, dass man verschiedene totbringende Krankheiten heilen kann. Dazu gebe ich immer meine Zustimmung. Aber gegen einen Organhandel wehre ich mich mit allen Mitteln. Das kann nicht gutgehen, weil da viel Geld im Spiel ist. Ich möchte das nicht niederschreiben, wie ich das einschätze. Wer soll all die sehr, sehr teuren Organverpflanzungen bezahlen? Unsere Krankenkassen können nur das bezahlen, was wir ihnen abgeben. Und den Rest können sich nur Millionäre leisten, während die Ärmeren die Organe opfern?

Dazu sage ich NEIN.

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