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Unfrieden stiften

Das Kriterium ist offenbar, welcher Grad der Gemeinheit von der Öffentlichkeit toleriert wird

Wir waren beim Kasperltheater angelangt. Beim Kasperltheater Österreich als möglicher Versuchsstation des Weltuntergangs - frei nach Karl Kraus in erweiterter Interpretation.

Übrigens: Kasperltheater ist nicht immer lustig.

Zum Beispiel finden nicht alle das Kopftüchltheater lustig, mit dem sich die Kasperlregierung in Wien zu beschäftigen beliebt. Wer weiß, wie weit es mit einer "Kultur" her ist, für die kleine Mädchen mit Kopftüchern ein Problem sind?

„Es werden in unseren Tagen mit einer unglaublich unfundierten Selbstgewissheit Werte beschädigt, die in unserem Land lange als hohes Gut galten: Religionsfreiheit, Elternverantwortung für die Erziehung ihrer Kinder, Dialog, Respekt, Toleranz. Im Namen der geduldigen Wertesicherung wird in atemloser gesetzgeberischer Hektik Werteaufweichung von oben betrieben.“

Das schreibt der Theologe Paul Michael Zulehner, der - mittlerweile 80 Jahre alt - von Fall zu Fall auftreten muss, um den Eindruck hochzuhalten, dass die Theologie noch etwas zu sagen hat. Der Obertheologe als Krokodil für den christlichen Jungkanzler und sein Rechzregime. Dass die sich nicht schämen, liegt wohl an ihren christlich-faschistischen und nazionalsozialistischen "geistigen" Wurzeln, die sich als "neokonservativ/neoliberal" präsentieren, aber gegenüber ihren "geistigen" Vorfahren nix neues zu bieten haben. Außen christlich, innen pfui.

Nun, verehrter theologischer Schulmeister, behaupten Sie zwar, dass Religionsfreiheit usw. in unserem Land - wir sprechen ja von Österreich? - als hohes Gut gelten, aber ganz so ist´s wohl auch wieder nicht, wie ich aus eigener Erfahrung weiß ...

Könnten wir davon ausgehen, dass sich Österreich mittlerweile doch zu einem modernen Land gewandelt und seine faschistischen Traditionen überwunden hat, dann könnten wir uns an der hierzulande herrschenden Religionsfreiheit usw. - europäische Werte? - erfreuen.

Doch leider haben wir in diesem christlichen Alpenland zum Beispiel führende Leute wie die zwei Hochschulprofessoren, die als wohl bestallte christliche "Bildungs"politiker auftreten. Vielleicht sind es mehr, was mich auch nicht wundern würde. Hochschulprofessor kann ja offensichtlich jeder werden, der seine Jugend mit fleißigem Strebertum verbringt. Bildungspolitisch unbedarft, mit vielleicht durchschnittlichem Hausverstand, bemühen sich diese Professoren, der eine für Geografie, der andere für Mathematik, das Problem der Kopftücher in Kindergärten und Elementarschulen zu "lösen". Dem geistigen Niveau entsprechend kommt es natürlich zu einem Verbot. Nun ja, "christlich" und nix außer Hausverstand, was soll denn da sonst herauskommen? Da kann Paul Michael Zulehner, der theologische Zuchtmeister des christlichen Alpenlandes sagen/schreiben, was er will.

"Was christlich ist, bestimmen wir." Wir Christen - schwarz, türkis oder was auch immer, Hauptsache wir sitzen in der Regierung ...

Das wissen wir eh. Wer weiß, was die Menschen, die eine derartige "Geistes"haltung goutieren, sich dabei denken, falls sie denken. Vergessts die Bibel, denkts an das Christkind, ans Christkindl, ans Weihnachtsgeschäft ...

Die beiden und vielleicht auch weitere Hochschulprofessoren werden sich vielleicht - vielleicht? Ganz sicher! - wundern, warum sich die der muslimischen Glaubensgemeinschaft angehörigen Mitbürger durch ihre gut gemeinten Initiativen zum Schutz der kleinen Mädchen angegriffen fühlen. Klarer Fall, der wohlmeinende Tolpatsch wundert sich auch, warum nicht alle froh sind, wenn er lustigen Mutes herumtorkelt und niedertrampelt, was ihm im Weg ist ...

Eine Kasperlregierung ist ja recht nett, aber nur im Kaperltheater.

Nun, ist das schon die Versuchsstation des Weltuntergangs? Was ist denn schon der Weltuntergang? Wohl der Zustand, in dem der totale Unfrieden herrscht, in dem die einen gegen die anderen losgehen und ihre Macht benützen, um ihr erbärmliches Profitstreben und ihre ignorante Besserwisserei durchzusetzen. Gegeneinander statt miteinander, weil total verblendet und verblödet.

Frieden ist nicht kompatibel mit Bösartigkeit, schon gar nicht, wenn diese das Resultat von Ignoranz und Dummheit ist. Von Leuten, die in einer Regierung und führenden Positionen sitzen, muss verlangt werden, dass sie sich darüber informieren, was sie mit ihrer Tätigkeit bewirken. Unfrieden zu stiften darf nicht toleriert werden!

Bestimmte Kräfte und Gruppierungen leben davon, die anderen gegeneinander auszuspielen und gegeneinander zu hetzen. Sich kleiner Mädchen zu bedienen, um Unfrieden im Lande zu stiften, zeigt die moralische Verkommenheit der Elemente auf, die das Rechzregime bilden, das wir Österreicher wohl noch schwer zu bereuen haben werden. Geschieht uns eh recht? Uns Kasperln, die sich das alles gefallen lassen ...

Fortsetzung folgt im BLOG

Das Kriterium ist offenbar, welcher Grad der Gemeinheit von der Öffentlichkeit toleriert wird

Ja, lieber Klaus, das hast Du sehr deutlich beschrieben. Man könnte auch annehmen, dass stets die Belastbarkeit der Bürger getestet wird. - Wie weit können wir gehen? Immer ein wenig mehr, wie es der JUNCKER von der EU beschrieb. Solange es ruhig bleibt, wird weiter gemacht und dann gnadenlos beschlossen!

Am Frieden ist kein Regime mehr interessiert. Du weisst ja noch, dass Frieden, Ehrlichkeit, verantwortliches Benehmen und höfliches Verhalten immer zu unseren Grundsätzen gehörte. Das alles ist inzwischen verpönt.

Bei uns wirst Du schon in eine rechte Schublade gepackt, wenn Du auch nur Frieden forderst. Und kommt es offiziell zu Kriegshandlungen, irgendwo im Ausland, was sich nicht mehr verheimlichen lässt, dann sind das "humanitäre Einsätze". (wie Brunnen bohren oder Mädchen sicher zur Schule bringen - Soldaten ausbilden oder Flugzeuge auftanken) - Und in den Knarren haben sie vermutlich nur Platzpatronen und dienen zur Abschreckung der FEINDE.

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