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Rettungsschiff "Alan Kurdi" nimmt Kurs auf Lampedusa

Zehn Kinder sind unter den 32 Menschen, die das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" auf die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa bringen will. Unterdessen meldet Rom einen massiven Rückgang der Flüchtlingszahlen.

Das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" hat vor der libyschen Küste im Mittelmeer 32 Migranten an Bord genommen. Die Crew habe am späten Donnerstagabend einen Notruf empfangen, teilte die Organisation Sea-Eye mit. Zwei Stunden später habe sie die übermittelte Koordinate erreicht und die Menschen von einem überfüllten Kunststoffboot geborgen.

Libysche Behörden hätten auf einen Notruf nicht reagiert, obwohl sich das Boot der Migranten nur etwa 17 Seemeilen von der libyschen Küste entfernt befunden habe, so Sea-Eye weiter. Bis zum Freitagmorgen habe sich keine Rettungsleitstelle für zuständig erklärt. Unter ihnen seien zehn Kinder und eine schwangere Frau. Das jüngste Kind sei gerade drei Monate alt.

Rettungsschiff "Alan Kurdi" nimmt Kurs auf Lampedusa

Zehn Kinder sind unter den 32 Menschen, die das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" auf die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa bringen will. Unterdessen meldet Rom einen massiven Rückgang der Flüchtlingszahlen.

 

Das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" hat vor der libyschen Küste im Mittelmeer 32 Migranten an Bord genommen. Die Crew habe am späten Donnerstagabend einen Notruf empfangen, teilte die Organisation Sea-Eye mit. Zwei Stunden später habe sie die übermittelte Koordinate erreicht und die Menschen von einem überfüllten Kunststoffboot geborgen.

Libysche Behörden hätten auf einen Notruf nicht reagiert, obwohl sich das Boot der Migranten nur etwa 17 Seemeilen von der libyschen Küste entfernt befunden habe, so Sea-Eye weiter. Bis zum Freitagmorgen habe sich keine Rettungsleitstelle für zuständig erklärt. Unter ihnen seien zehn Kinder und eine schwangere Frau. Das jüngste Kind sei gerade drei Monate alt.

 

Die "Alan Kurdi" habe jetzt Kurs auf die italienische Insel Lampedusa genommen, weil der nächste Sturm aufziehe, teilte Sea-Eye weiter mit. Von den geretteten Menschen hätten alle angegeben, libysche Staatsbürger zu sein. "Wie sicher kann Libyen schon sein, wenn sich die Libyer selbst mit ihren Familien auf dem Meer in Lebensgefahr begeben, um das Land zügig zu verlassen?", sagte der Sea-Eye-Vorsitzende Gorden Isler.

Rettung vor dem Sturm

Die Flucht über das Mittelmeer sei zu dieser Jahreszeit besonders gefährlich, weil sich das Wetter ständig ändere, erklärte Julian Pahlke, Sprecher von Sea-Eye. "Hätten wir die Menschen nicht gefunden, wären sie spätestens morgen in einen Sturm geraten. Ihre Überlebenschancen wären dadurch drastisch gesunken", so Pahlke. Die "Alan Kurdi" hatte zuletzt Anfang Dezember Bootsflüchtlinge nach Italien gebracht.

 

An Weihnachten hatte die spanische Küstenwache rund 300 Flüchtlinge im Mittelmeer aufgenommen. Etwa einhundert Migranten wurden nach Behördenangaben am zweiten Weihnachtstag bei Rettungseinsätzen von selbstgebauten Booten geborgen, nachdem am ersten Weihnachtstag bereits rund 200 Menschen gerettet worden waren.

Bergung vor der Costa Blanca

Mehr als die Hälfte der am Donnerstag geretteten Migranten wurde vor der Küste der Costa Blanca geborgen. 39 weitere Flüchtlinge gelangten am Strand von Punta Jandia auf der Kanareninsel Fuerteventura an Land. Die größten Einsätze fanden am Mitttwoch vor der marokkanischen Inselgruppe Zaffarin und der kleinen spanischen Insel Alborán statt.

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Die Alan Kurdi hatte die libysche Such- und Rettungszone den Angaben zufolge erst wenige Stunden vor dem Notruf erreicht. Das deutsche Rettungsschiff war vor einer Woche zu einem neuen Einsatz im Mittelmeer aufgebrochen — mit Unterstützung der katholischen Kirche. Nach Angaben von Sea-Eye finanziert das Erzbistum Paderborn die "Weihnachtsmission" des Schiffs. Wegen ausbleibender Spenden hatte Sea-Eye zuvor eine Mission absagen müssen.

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Wenn die Kirchen helfen, das noch mehr Migranten unser Land bevölkern, dann könnten sie doch ebenfalls deren Verbleiben hier finanzieren. Sie haben ja genügend Geld. Allerdings nehmen sie nicht ihren ganzen Bestand in Angriff. NEIN - für die Hilfe muss man in Paderborn noch eine Weihnachtsmission ansetzen, wo die Gläubigen noch zusätzlich erleichtert werden.

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