Meine Bilder - (Bild stopp - Maus auf Bild)

   

Who's Online  

Aktuell sind 160 Gäste und keine Mitglieder online

   

In der Natur erfüllt alles einen Sinn.

Ich muss immer wieder an eine Erfahrung denken, die ich vor vielen Jahren einmal gemacht habe.

Wir legten uns ein Aquarium zu, wo wir uns empfohlene Fische einfügten. Ich neige dazu, dass ich mich erst einmal über alles informieren möchte, weshalb ich mir auch Informationen darüber besorgte. Ich geriet an Readers Digest, einem Magazin, das mir Wissen vermittelte.

Also, ich werde es nicht vergessen, was ich lesen konnte.

Man hatte drei unterschiedlich grosse Becken, mit entsprechend verschiedenen Wassermengen. In diese Becken füllte man in jedes die gleiche Menge GUPPYS. Das sind kleine Fische, die häufig und lebendige Nachkommen erhielten. Ja, die hatten wir auch. Ich beobachtete sie und las auch, dass man trächtige Fische an einem schwarzen Punkt an ihrem Hinterteil sehen konnte.
Und irgendwann sah ich auch ihren winzigen, fast durchsichtigen Nachwuchs.

In der Zoohandlung hatte man uns auch noch Scalare empfohlen, von denen wir auch zwei besassen. Nur von den kleinen Guppys konnte ich keinen mehr erblicken. Ich vermutete, dass die Scalare sie gefressen hatten.

Andere Guppys wurden trächtig und ich hatte eine Idee. Ich kaufte noch ein schwimmendes Laichbecken, wo die Minifischchen durch eine Ritze nach unten separat hineinrutschen würden, während das Muttertier in der oberen Hälfte schwamm. Das beliess ich auch einige Tage so, bis das Muttertier dann wieder zu den anderen Fischen kam.

Die Kleinen konnte ich nun separat betrachten. Sie konnten auch nicht gefressen werden. Ich weiss nicht mehr, wie lange ich den Fisch-Nachwuchs so separat behandelte. Es sei nur erwähnt, dass sie schon grösser geworden und als Guppys erkennbar waren. Sie sollten nun zu den anderen in das "grosse Becken". Etwa eine halbe Stunde schaute ich zu, was sich im Aquarium tat. Alles schien in Ordnung zu sein. Beim nächsten Nachschauen entdeckte ich, dass sich ein Scalar um ein kleines Fischchen bemühte, es ganz zu verschlucken, was ihm nicht so gut glückte. Eine Hälfte des Fisches schaute aus seinem Maul heraus. Ich wünschte ihm, dass er daran ersticken möge.

Nun wollte ich einmal eine Bestandsaufnahme machen. Keines meiner kleinen Fischchen hatte überlebt. Sie waren gefressen worden. Und - wie ich lesen konnte - fressen selbst die Muttertiere der Guppys ihre eigene Brut. Ich habe es noch mehrfach versucht, die neue Zucht am Leben zu halten, aber alles war umsonst.

Jetzt komme ich zurück - auf die drei unterschiedlichen Beckengrössen - was ich eingangs beschrieb. Jedes dieser Aquarien bekam die gleiche Anzahl an Guppys. Ich kann es jetzt nicht mehr angeben, in welcher Zeit man diese Studien gemacht hatte.
Jedenfalls befanden sich am Ende der Auswertungen eine exakte Anzahl von Guppys - aber im Verhältnis zu den Grössen der Aquarien darin. Die ursprüngliche gleiche Anzahl der Fische war nicht mehr vorhanden. Im kleineren Becken waren weniger, im nächsten waren mehr und im grossen Behälter waren die meisten Fische, die sich auch dort vermehrt hatten.

Man ging jedenfalls davon aus, dass die Grösse ausschlaggebend für den Bestand der Fische sei. - Die Natur passt sich praktisch den Gegebenheiten an! Ich denke, dass das auch mal so von der Natur gewollt war.

Früher - also während meiner Jugendzeit - als noch nicht zu dauernden Spenden für Afrika gerufen wurde, weil wir alle selber noch unter den Kriegsnachwirkungen zu leiden hatten, da erfuhr man gelegentlich von etlichen Naturereignissen in Afrika. Ich weiss noch, dass mir mein Vater damals erklärte, das sei quasi eine Laune der Natur - das Bevölkerungswachstum zu bremsen.
Es ist möglich, aber die Afrikaner verweisen auf Gottes Wille.

Erst seitdem die Weissen in Afrika Einzug gehalten haben, vor allem die religiösen Diener der Kirchen sich dort ansiedelten und die christliche Lehre verbreiteten, wird laufend gespendet und Wohltaten vergeben. Heute ist man soweit, dass WIR praktisch einen Klimanotstand in Afrika verschuldet haben, durch unser Wohlstandsverhalten.

Ich sage jedoch immer:  Wo 100 Leute in einem Dorf nicht satt werden - werden 1.000 Bewohner garantiert Hunger erleiden.
Eines kann man jedoch immer wieder feststellen. Die NATUR hat ein ganz perfektes System geschaffen. Nur haben die Menschen inzwischen die NATUR überlistet und selber die Regie übernommen. Das KAPITAL regiert - gegen die NATUR. Es wird sich irgendwann rächen, weil wir uns selber ganz langsam vernichten!

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

   
© veilchens-welt.eu - veilchens-welt.de