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Wir haben mit einem Schlepper über seine Arbeit gesprochen.

10.385, allein im September. So viele Migrantinnen und Migranten kamen in einem Monat über das östliche Mittelmeer nach Europa. So viele wie seit 2015 nicht mehr. 66 Menschen sind bei der Überfahrt in diesem Jahr bereits ertrunken (IOM). Die meisten Geflüchteten stammen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Wegen des türkischen Militäreinsatzes gegen die syrischen Kurden rechnen viele mit steigenden Opferzahlen. Denn wenn die Menschen heimlich nach Europa wollen, dann setzen sich viele an der türkischen Küste in unsichere Schlauchboote.

Vermittelt werden die Überfahrten durch Schlepper. Aktivisten fordern, die Europäische Union (EU) müsse mehr tun, um Migranten in Seenot zu helfen und ihnen legale Fluchtrouten ermöglichen. Die EU sieht es hingegen als ihre Aufgabe, den Schleppern das Handwerk zu legen. Die Schlepper selbst sagen nichts. Ihr Geschäft funktioniert im Verborgenen.

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Das WARUM kann man sich doch ersparen zu fragen. Es liegt auf der Hand und ist ein lukrativer, illegaler Job. Von einigen türkischen Städten aus beträgt die Entfernung zu den nahen griechischen Inselchen nur 3 - 4 Kilometer. Der Schlepper selber bleibt eine geheimnisvolle Person, der nur gut organisiert, aber nie am Strand steht und die Leute einweist.

Die ganze Schlepperei, beginnend von der SAHELZONE - durch die Wüsten - funktioniert nur mit gut funktionierenden Organisationen, die auch in der Lage sind, entsprechende Barrieren zu überwinden. Das klappt sehr gut mit Geld. Ob es sich da um kontrollierende Polizisten, Soldaten oder Wüstenbarone handelt, mit entsprechenden Scheinchen ist alles überwindbar. Nur wer nichts besitzt, der verschwindet dann irgendwo in der Wüste und wird vom Sand begraben. Darum können Alleingänge nicht gestartet werden. Ich bin davon überzeugt, dass die Schlepper gut vernetzt sind. Genauer gesagt, es sind ja nur Fahrer der Schlepper -  Organisationen.

Und warum wird immerzu Libyen angesteuert? Es ist garantiert das gesamte Chaos, was dort herrscht. In Tunesien gibt es schon eine Ordnung im Land, was den Schleppern hinderlich ist. Die UN und andere Organisationen bringen etliche Migranten aus den libyschen Lagern in Sicherheit, aber es gibt ja reichlich Nachschub. Sobald in der Nacht ein untaugliches Schlauchboot mit vielen Menschen in See sticht, werden nach dem Ende des libyschen Hoheitsgebietes die europäischen Rettungsschiffe alarmiert. Sie nehmen dann die Migranten an Bord. Sie vollenden dann den Menschenhandel nach Europa!

Es ist ja nur die eine Route, die den Afrikanern oder Asiaten ermöglichen, nach Europa zu gelangen. Auch die Insel ZYPERN bietet den Migranten gute Chancen, ins gelobte Europa zu gelangen. Die Insel Zypern ist geteilt, in einem türkischen Teil und einer griechischen Zugehörigkeit. Von der Türkei aus gibt es gute Verbindungen nach Zypern, auch per Flugzeug. Dafür benötigen die Migranten kein Visum. Und sind sie erst einmal auf dem türkischen Teil Zyperns gelandet, lässt sich problemlos die Grenze zum griechischen Teil überwinden.

Die Türkei hat keine Probleme damit, ausreisewillige Migranten zu behindern. Dafür verwenden sie auch keine grossen Energien innerhalb der Türkei. Natürlich weiss keiner davon, dass sich nächtliche Boote in die Ägäis begeben, um die griechischen Inseln - also Europa - zu erreichen. Und warum sollte Erdowahn die Schlepperbanden daran hindern? Er ist doch froh, wenn sie verschwinden.

So lange, wie Gelder verteilt werden können, wo auch immer, da laufen die Geschäfte mit den Flüchtlingen!
Auf dem Landwege, von der Türkei zum griechischen Festland aus, da gibt es etliche Staus. Verschiedene EU-Länder haben ihre Grenzen mit Zäunen verschlossen. Die eingerichteten provisorischen Aufnahmelager sind total überfüllt, wo unzumutbare Zustände herrschen. Wenn man die Lager leert, die Menschen irgendwo in Sicherheit bringt, ist die gleiche Menge an Menschen ruckzuck wieder da! Es hört einfach nicht mehr auf.

Die Migranten befahren von Afrika aus die Kanarischen Inseln. Sie lassen sich durch die Wüsten bis an die Küsten Marokkos bringen und überqueren dann das Mittelmeer - nach Spanien. Natürlich werden die Strecken überwacht, aber nicht ständig. Und ich denke, dass einige Scheinchen auch die Bewacher schlecht sehen lassen.

Ich habe jetzt einige Möglichkeiten genannt, wie die Migranten nach Europa kommen können. Die meisten von ihnen wollen jedoch nach Täuschland kommen. Die Spanier halten keinen auf, der auf der Durchreise ist. Und die SCHLEPPER schweigen ohnehin. Wer bezahlen kann, der wird befördert. Es wird viel Geld kassiert, ein Boot und etwas Benzin gestellt. Den Rest - also das Risiko - müssen die Migranten meist alleine mit sich ausmachen.

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