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"Open Arms" rettet Flüchtlinge vor Libyen

 

Das spanische Rettungsschiff "Open Arms" hat 73 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Auf der "Ocean Viking" harren derweil rund 200 Migranten aus. Viele von ihnen sind Kinder. Einige von ihnen sind schwer verletzt.

Die Personen hätten sich auf einem manövrierunfähigen Boot befunden, als die Besatzung der "Open Arms" sie in der Nacht zu Donnerstag aus dem Mittelmeer rettete. Unter ihnen seien 24 unbegleitete Minderjährige, zwei Frauen und zwei Kleinkinder, hieß es in einem Tweet. Weiter schrieb die Hilfsorganisation Proactiva Open Arms von Fällen von traumatischem Schock, Verbrennungen zweiten und dritten Grades, Schusswunden, schwerer Unterkühlung und Dehydrierung.

Die Notruf-Initiative Alarm Phone teilte ebenfalls auf Twitter mit, das Boot sei von der libyschen Hafenstadt Zawiya aufgebrochen und in Schwierigkeiten geraten. Nach einem Notruf am Mittwochnachmittag habe man die Behörden und die "Open Arms" informiert. "Open Arms"-Missionschef Ricardo Gati sagte, die Rettung fand zwar in der Nähe der libyschen Küste statt. Die Nichtregierungsorganisation wolle aber versuchen, in einem europäischen Hafen anzulegen. "Der nächstgelegene sichere Hafen ist in Italien", sagte Gati. "Wir warten auf eine Antwort."

Es ist der jüngste Fall in einer ganzen Reihe von Rettungsaktionen des "Open Arms"-Schiffes im Mittelmeer. In diesem Sommer war die NGO in einen wochenlangen Konflikt mit der italienischen Regierung geraten. Damals befanden sich fast 100 gerettete Migranten an Bord. Italiens ehemaliger Innenminister Matteo Salvini von der rechten Lega weigerte sich, das Schiff anlegen zu lassen. Ein italienisches Gericht wies das Ministerium daraufhin an, die Hafen zu öffnen.

Rettungsaktion vor Zypern

Zwischen Dienstag und Mittwoch nahm das Rettungsschiff "Ocean Viking" zudem bereits 125 Menschen in Seenot auf. Das Schiff gehört zu den Hilfsorganisationen SOS Mediteranee und Ärzte ohne Grenzen. Die Organisationen twitterten, unter den Geretteten seien vier schwangere Frauen und 42 Minderjährige.

Rettungskräfte in Zypern haben ebenfalls 120 syrische Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Sie trieben vor der Südküste des Inselstaates. Die Menschen, darunter 20 Kinder und drei Frauen, wurden in ein Auffanglager außerhalb der Hauptstadt Nikosia gebracht. Die Migranten erzählten den Behörden, sie hätten die Grenze zwischen Syrien und der Türkei zu Fuß überquert und seien dann im Westen der Türkei in das Boot gestiegen. Jeder der Flüchtlinge habe 4000 US-Dollar an Schmuggler bezahlt, erzählten sie nach ihrer Ankunft.

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Die ganze Zeit, wo sich kein Rettungsschiff vor Libyen befand, gab es auch keine Flüchtlinge, die sich in Seenot befanden. Dass das immer abgestritten wird, lässt sich nicht aufrecht erhalten.

Und nun haben wir es auch noch mit Migranten aus Zypern zu tun, die gerettet werden wollen, neben den vielen von den griechischen Inseln. Da kommt noch viel Freude auf bei uns.

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