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Wer sind die wirklichen Verbreiter von Hass und Hetze?

Von Peter Haisenko

Es ist zum Mantra geworden: Hass und Hetze kommt nur von rechts und es wird keine Gelegenheit ausgelassen, das immer wieder zu wiederholen. Da muss man sich schon die Frage stellen, ob nicht genau das Hass und Hetze ist.

Als vor 40 Jahren Franz Josef Strauß beinahe Kanzler geworden wäre, hörte ich immer wieder aus der linken Ecke, man werde auswandern, wenn das geschieht. Als Donald Trump die Wahl gewonnen hatte, haben viele Prominente in den USA angekündigt, deswegen das Land verlassen zu wollen. Nun, FJS ist nicht Kanzler geworden und es ist auch niemand wegen Trump ausgewandert. Ich kann mich aber nicht erinnern, von konservativer Seite gehört zu haben, man wolle auswandern, wenn Brandt, Schmidt oder Schröder Kanzler werden. Ebenso wenig kenne ich Ankündigungen, man werde das Land verlassen, wenn der grüne Habeck ins Kanzleramt einziehen sollte. Diese kurze Betrachtung zeigt auf, in welcher politischen Ecke Intoleranz beheimatet ist.

Wer sich dem linken Meinungsterror entgegenstellt, darf öffentlich beschimpft werden

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Ich schildere einmal Situationen aus meinem Erleben, wo deutlich wird, wer Hass und Hetze schürt.

Es begann um 2005, als Hartz4 eingeführt wurde. Zu der Zeit schrieb ich dann und wann mal in einem Forum, mit dem ich eine vertragliche Online-Verbindung besass. Da schrieben sehr viele verzweifelte Leute, die mit der neuen Regelung noch nicht klar kamen. "Ich habe für mein Kind nichts mehr zu essen." Das ist nur ein Beispiel. Zu der Zeit gab es noch keine Tafeln.

Da erlebte ich, dass ein Moderator dieses Forums antwortete: "Dann friss doch deine Scheisse."
Für mich war der Augenblick gekommen, auf die AGB`s hinzuweisen. Und sofort kamen aus allen Ecken beleidigende Forenwächter, die mich beschimpften. Unter meinen PN`s erhielt ich die Nachricht, ich sollte mich "positionieren", sonst würde ich verbannt.

Es ergab sich, dass ich einigen Leuten meine eMail-Adresse gab, wo ich dann weitere Einzelheiten zu diesem Forum erhielt.
Also, alle diese Forenwächter gehörten einer Partei an. Ein jeder durfte mit fünf verschiedenen Nicks schreiben, so dass man zu jedem Eintrag auch sehr viele Beschimpfungen erhielt, von dem man glaubte, es seien unterschiedliche Personen.

Dieses erfuhr ich von zwei Leuten, die ehemals dieser Crew angehörten, die sich dann verabschiedeten, weil sie es nicht mehr ertrugen. Wegen verschiedener Treffen lernten sich diese Partei - Anhänger privat kennen. Diese Aussteiger berichteten mir dann in eMails, wie die Leute heissen und in welcher Funktion sie in dem Forum agieren. Ich erfuhr auch die Wohnorte und Berufe der Forenwächter. Es ist immer gut zu wissen, mit wem man es zu tun hat.

Jedenfalls machte ich den eingebildeten Herrschern des Forums das Leben geschickt sehr schwer. Um ihre Erhabenheit über mich darzulegen, löschten sie meine Berichte, man sperrte mich mal für ein oder zwei Wochen aus und wetterten dann, was das Zeug hielt, ich sei rechtsradikal - weil ich mich ja nicht wehren konnte.

Ich konnte - aber anders, als sich die Forenwächter glaubten. Man hatte mir zuvor schon angekündigt, dass alle Beschwerden, die ich machen würde, bei dem Moderator auf dem Schreibtisch landen würden. Ich hatte ja schon etliche verfasst, die alle nichts brachten. Dann verfasste ich einen Brief mit Einzelheiten an den Direktor des Unternehmens, was da in dem Forum alles geschah, mit Kopien meiner PN`s, die ich erhielt - per Einschreiben!

Und dann tobte die Bagage direkt, weil ich dafür gesorgt hätte, dass ehrbare Leute der Parteien so durch den Dreck gezogen würden. Zuvor hatte ich in meinem Beschwerdebrief erklärt, dass ich sofort meine Onlineverbindung kündigen würde, wenn da in dem Forum keine Ordnung geschaffen würde.

Aber ich erhielt am gleichen Tag noch einen Anruf von dem Unternehmen. "Man wüsste, was da in dem Forum alles verzapft würde, aber man hätte das Forum an die Parteien abgetreten. Sie hätten keinen Einfluss darauf." - Ich kündigte dann alles und begab mich zu einem anderen Provider.

Ich war inzwischen umgezogen und einer aus unserem Dorf gehörte der SPD an. Er bemühte sich, mich doch für seine Partei zu gewinnen. Ich schilderte ihm meine Erlebnisse aus dem Forum und nannte ihm auch die Leute, die mich so elend behandelt hatten. Zufällig waren es mehrere Leute der SPD. Er beschwichtigte alles und verkündigte mit seinen Einfluss, der das nicht zulassen würde.

Inzwischen erhielt ich sehr viel Material, um herauszufinden, für was ich zu verwenden sei. Da wurden mir auch die Forenbewachungen angeboten und viel mehr. Dass ich dafür nicht geeignet war, ist klar. Dauernd erhielt ich eMails, dass ich helfen sollte, um der CDU oder wem auch immer etwas entgegenzusetzen. Es wurde gehetzt, was ich überhaupt nicht abkann. Dann sollte man dahin und dorthin, sich präsent zu zeigen.

Das Ende vom Lied war dann mein Abschied von dort - nach kurzer Zeit. Es entsprach nicht dem, was ich mir vorstellte. Dort wird die Hetze geboren und von den Mitgliedern der Parteien ausgeführt.



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