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Monatsbericht

Arbeitsplatzvernichtung September 2019

 

Die am 21. September 2019 neu aufgesetzte Statistik der Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland, in welcher die Nachrichten über erfolgten, bzw. bevorstehenden Stellenabbau erfasst werden, unabhängig davon, ob Arbeitsplätze wegen gesetzlicher Vorgaben (Kohle-Ausstieg), Auftragsmangel oder Insolvenz wegfallen, weist für den September den Abbau von 40.740 Stellen nach.Aufgrund politischer Entscheidungen zur Energie- und Klimapolitik waren auch im September die Energie- und die Automobilindustrie besonders betroffen und trugen zusammen fast 60% zum Stellenabbau bei, was gegenüber dem großen Thomas-Cook-Hype im Tourismus-Bereich, der die Schlagzeilen füllte, aber nur knapp 8% des Stellenabbaus in Deutschland ausmachte, stark ins Hintertreffen geriet.

Bemerkenswert auch die auf andere Branchen entfallenden 10 großen Einzelfälle mit je 500 und mehr betroffenen Stellen. Sie machten fast ein Drittel des Stellenabbaus aus und zeigen, dass die Rezession zwar überwiegend, aber nicht nur von Energie- und Klima getrieben wird.

https://egon-w-kreutzer.de/monatsbericht-arbeitsplatzvernichtung-september-2019

Ist es schon wieder soweit, wie 2005, als Herr Kreutzer tagtäglich die Vernichtung von Arbeitsplätzen festhielt? Es vergeht wirklich kaum ein Tag, wo man nicht von Entlassungen hört.
Aber dann benötigt man dennoch die ausländischen Fachkräfte? Komisch!

Neulich wurde ja gross über die Pleite von Thomas Cook berichtet und über die Situation von deren Töchtern, die in deutscher Hand sind. Die Briten kommen dem Konzern nicht zur Hilfe, so dass jetzt jede Menge Arbeitslose zu unterstützen sein werden.
Man sprach in einem interessanten Bericht darüber, wer jetzt alles über grosse Verluste klagen muss.

Die Urlaubssaison ist inzwischen gut abgeschlossen. Jetzt wäre die Zeit, das alle Hotels für das Unterbringen ihrer Gäste von den Reiseunternehmen bezahlt werden müssten. Aber sie bekommen leider nichts für ihre Mühen erstattet, weil der Konzern pleite ist. Man kann annehmen, dass das sehr viele leicht angeschlagene Hotels in Griechenland, in Ägypten, in Tunesien in grosse Nöte bringt. Denkt einmal, was da alles mit dran hängt, um die Touristen zufrieden zu stellen.

Mich erinnert das jedenfalls an die Zeit um 2005 - als die Unternehmen in Billiglohnländern produzierten. Hier in Täuschland bekommen die Konzerne wohl nicht die geringen Arbeitslöhne, die sie zahlen wollen. Das wurde ja seinerzeit mit HARTZ4 durchgesetzt, dass die Beschäftigten zu jeder Entlohnung und zu jeder Arbeit "JA" sagen mussten, die angeboten wurde. Dafür durften sie einen Antrag auf ein Zubrot stellen.

Es stellte sich gleich mit der Tatsache, dass die Unternehmen Beschäftigte erhielten, die von Steuergeldern bezahlt wurden. Also - ein 1-Euro-Job - und die fehlende Entlohnung bezahlen die deutschen Bürger - bis zum Armuts-Einkommen! - Mit Arbeit noch arm!

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