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Keine Rettungsschiffe im Mittelmeer - keine Migranten

Man muss es einfach erwähnen, dass, seit Seehofer das letzte Schiff - die OCEAN VIKING - nach Sizilien entsandte, keine neuen Flüchtlinge/Migranten mehr um eine Aufnahme baten.

Libyen ist ein sehr zerrissener Staat. Gaddafi hatte alle Milizen und Warlords unter seiner afrikanischen Diktatur im Griff und konnte das Land gut nach vorne bringen. Er sorgte vor allen Dingen für Wasser in dem Wüstenstaat, indem er 25 Jahre an dem "achten Weltwunder" arbeiten liess.
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-12/libyen-wasser

Das ist ein Artikel aus Dezember 2010, der aufzeigt, wie wichtig dieses Wasserprojekt für die Afrikaner ist. Ganze drei Monate später wurde Libyen bombardiert und Gaddafi im Oktober 2011 umgebracht. 85% des Landes besteht aus der  SAHARA. Nur 2% des Staates kann für die Landwirtschaft benutzt werden.

Es gibt wenig darüber zu lesen, aber dennoch wurde das Wasserprojekt in der Wüste völlig zerstört. Es gibt wenige Fotos, wo man sieht, wie die riesigen Röhren in der Wüste zerstört liegen. Wer das getan hat? Zählt mal 2 + 2 zusammen. Wenn man von einer Zerstörung von MENSCHENRECHTEN spricht, dann ist das mehr als erbärmlich, ihnen das Wasser zu nehmen.

Libyen hat keinen einzigen Fluss und besteht bis auf den Küstenbereich aus Wüste. In dem Zusammenhang muss auch auf den noch heute wirkenden GENERAL HAFTAR geachtet werden, der stets für neue Kriegszustände sorgt.

Es wird zu selten darauf verwiesen, dass der General Haftar an der Absetzung von Gaddafi beteiligt war. Und nun kommt das Ereignis überhaupt: Der General floh mal in die USA, wurde auch amerikanischer Staatsbürger und wurde bei der CIA beschäftigt. Es glaubt doch wohl keiner, dass die USA nicht ihre Finger in Libyen mit im Spiel haben. -

Wenn auch Italien und Frankreich den jetzt noch agierenden Präsidenten Al-Sarradsch unterstützen - stehen die Amis auf der anderen Seite - ziemlich versteckt, als hätten sie nichts mit allem zu tun. Und doch: SIE HABEN.

Ich habe das alles einmal erwähnt, um anzuzeigen, wie es um das libysche Volk steht. Sie haben Ölvorkommen im Lande, was ihnen aber schon nicht einmal mehr ganz gehört. Dafür wurde garantiert gesorgt.
Libyen hat die größten Erdölreserven Afrikas. Ich vertraue den Angaben von HEISE.

Ein Land, was so zerrüttet ist, wie Libyen und sich in dauernden Kämpfen befindet, kann keine ordentlichen Strukturen aufweisen. Die Völker versuchen sich irgendwie durchzumogeln, was auch mit Schleusungen und anderen unangenehmen Dingen vollzogen wird. In dem Fall ist wohl das Hemd näher als der Rock. Und das Schleppen von Menschen durch ein unwegsames Gelände ist in Afrika bestimmt nicht neu.

Es zeigt sich, wie so oft, dass das militärische Ausschalten eines Regierungschefs absolut keine Lösung und keinerlei Verbesserung für ein Land darstellt. Ich mochte den Gaddafi seinerzeit bestimmt nicht, aber man kann heute sagen, dass er seinem Land gutgetan hat - statt was heute dort herrscht.

Einerseits hat Europa dem Land allerhand geboten, dass sie die Flüchtlinge abhalten, mit Schlauchbooten durchs Mittelmeer zu fahren, aber dann wurden die Küstenwachen daran gehindert, ihre Aufgaben wahrzunehmen. Was sollte Libyen mit den vielen Migranten machen, die sie an ihr Festland zurückbrachten? Und immer wieder kommen neue hinzu, denen man versprochen hat, in Europa ein Schlaraffenland vorzufinden - wofür die Migranten viel Geld bezahlen mussten?

Nun sind keine Rettungsschiffe mehr vor der Küste Libyens und man hört nichts mehr von Migranten, die sich in Seenot befinden! Also bestand da doch eine Verbindung zwischen den Schleppern und den Rettungsschiffen?

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