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Alles war inszeniert und Panorama war dabei

Exklusiv: Was geschah an Bord der "Sea-Watch 3"?

 

Als die "Sea-Watch 3" an der Kaimauer des Hafens von Lampedusa anlegt, bricht Applaus los, dazwischen dringen Buhrufe. Kapitänin Carola Rackete steht auf der Brücke, reckt die Arme hoch in Siegerpose. Unten auf der Mole beschimpft eine Italienerin Rackete als "Menschhändlerin": "Ihr müsst sie sofort verhaften. Das ist meine Insel", schreit sie. Kurz danach verlässt die Kapitänin als erste das Schiff und wird verhaftet. Der Vorwurf: Schlepperei.

Junge Kapitänin gegen italienischen Rechtspopulisten

Carola Rackete ist in 17 Tagen auf See zu einer Ikone geworden - einerseits. Gleichzeitig zieht sie Hass auf sich. Ihr Foto war auf dem Cover des "Spiegel", in der "New York Times", Tausende gingen für sie auf die Straße, demonstrierten, der italienische Innenminister Matteo Salvini twittert zigfach über sie und hat sie als seine Lieblingsfeindin auserkoren. Doch wie konnte eine 31-Jährige aus Hambühren bei Celle zu einer Art Greta der "Willkommenskultur" werden und gleichzeitig "Staatsfeind Numero Uno" für italienische Rechtspopulisten? Die linke Kapitänin gegen den italienischen Macho-Rechtspopulisten - prägnanter kann ein Gegensatz kaum sein.

Auch deshalb ist ein Thema wieder in die Schlagzeilen gerückt, das Europa ziemlich lange verdrängt hat. Für das es seit fünf Jahren keine Lösung gibt und über das kaum noch berichtet wurde. Wie gehen wir damit um, dass viele Afrikaner nach Europa flüchten?

Was-geschah-an-Bord-der-Sea-Watch-3

Wir wissen inzwischen alle, was da im Juli passierte. Aber dass Panorama alles filmte und kommentierte, das bezeichne ich als eine inszenierte Situation. Das ist nicht jedem bekannt.

Auch als die Alan Kurdi die 13 jungen Burschen aus Tunesien auffischte, war RTL an Bord. Man muss sich einmal vorstellen, welche Ausmasse diese ganzen Fluchten angenommen haben! Es wäre doch einfach gewesen, die Jungen wieder in Tunesien abzuliefern. Das ist doch kein so grausamer Staat, dem man seine Bürger nicht anvertrauen kann. Und die Eltern wären scheinbar froh gewesen, ihre Kinder wieder in die Arme schliessen zu können.

Aber nein - man wollte Lampedusa oder Malta zwingen, seine Häfen wieder für alle Ankömmlinge zu öffnen! Man nahm die Seekrankheit und andere gesundheitliche Einschränkungen der Burschen in kauf. RTL klagte jedoch über Italien, obwohl die lange verkündeten, keines der Rettungsboote mehr anlanden zu lassen. -

Das Schiff blieb so lange unweit der Küste Maltas stehen, bis sich die EU bequemte, die Burschen aufzunehmen!
Vermutlich werden die Rettungsschiffe demnächst wieder in die Häfen von Lampedusa und Malta einfahren und die Migranten dort abliefern dürfen! Danach werden sie auf fünf europäische Länder verteilt.

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