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Tödliche Gefahr: Das Ende der Antibiotika?


Es begann alles in Wuppertal, in den Laboren des Pharmaunternehmens Bayer. Ärzte und Chemiker entwickelten dort vor rund hundert Jahren die ersten Antibiotika. Etwa zur selben Zeit erforschte der britischer Wissenschaftler Alexander Fleming die Wirkung eines ähnlichen Mittels, des Penicillins, das später weltberühmt wurde. In den 1940er-Jahren konnten die ersten Patienten damit behandelt werden. Viele Länder bejubelten die großartigen medizinischen Erfolge. Antibiotika wurden sogar Teil der Kriegspropaganda. Dank der Medikamente konnten Soldaten lebend heimkehren.

Früher verdienten viele Firmen an Antibiotika

Fast alle großen Pharmafirmen weltweit stiegen in den folgenden Jahren in die Entwicklung und Produktion von Antibiotika ein und verdienten gut daran. Ärzte verschrieben das neue Wundermittel massenhaft und bedenkenlos. Es dauerte allerdings nicht lange, bis die ersten Berichte von Resistenzen auftauchten. Bakterien hatten Abwehrmechanismen gegen die Medikamente entwickelt.

Doch zunächst schafften es die Pharmaforscher, eine Reihe neuer Wirkstoffe herauszubringen. Der Glaube war groß, die Bakterien irgendwann ganz besiegt zu haben. Aber es war ein Irrglaube. Einzelnen Krankheitserregern gelang es immer wieder, den Einsatz der Medikamente zu überleben.

Antibiotika verlieren zunehmend ihre Wirkung

 

Und heute? Resistente Bakterien breiten sich weiter aus. "Wir sehen, dass mehr und mehr Antibiotika ihre Wirkung verlieren", sagt Peter Beyer von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). "Wir brauchen mehr Antibiotikaentwicklung, damit wir nicht irgendwann einfach dastehen und nicht mehr wissen, wie wir die Infektionen behandeln sollen".

Doch fast alle großen Pharmakonzerne haben ihre Antibiotikaforschung gestoppt - 2016 AstraZeneca, zwei Jahre später Sanofi und Novartis. Und nun hat auch der weltgrößte Gesundheitskonzern Johnson & Johnson dem NDR auf Nachfrage bestätigt, dass er derzeit keine Antibiotika entwickelt. Dabei hatte das Unternehmen noch 2017 eine kleine Firma gekauft, die an Antibiotika forscht. Doch dieses Programm wurde offensichtlich gestoppt.

Fast alle großen Konzerne haben Forschung gestoppt

Die großen Pharmaunternehmen seien mittlerweile fast alle ausgestiegen, sagt Peter Beyer. "Jedes Jahr steigen noch ein oder zwei aus, weil sie andere Bereiche priorisieren, in denen sie mehr Geld verdienen können."

Der Pionier, das deutsche Unternehmen Bayer, das jahrzehntelang führend in diesem Bereich war, hat diesen Schritt schon vor mehr als zehn Jahren vollzogen. Sehr bedauerlich sei das, sagt Uwe Petersen. Der Chemiker lebt am Rande von Leverkusen. Jahrzehntelang hat er bei Bayer gearbeitet und dort wichtige Antibiotika mitentwickelt. Bis heute retten sie vielen Menschen das Leben. Er ist stolz auf das Unternehmen und auf das, was sie geleistet haben.

Das-Ende-der-Antibiotika

Es war für uns Menschen immer recht einfach, bei einem nicht Wohlbefinden zum Doktor zu gehen. Selbst für eine kleine Infektion wurde ein Antibiotikum verordnet und man war schnell wieder fit. Vermutlich wäre das Übel ohne das Zeug auch schnell vorüber gegangen, allerdings hätte es vielleicht ein oder zwei Tage länger gedauert. (ist meine Annahme)

Wir haben ja unser Immunsystem, was geringe Erkrankungen auch schnell abwehrt. Allerdings waren die Ärzte immer sehr schnell mit dem Verordnen. Ich kenne noch die Zeiten, wo Mutter einen ins Bett packte, mit heissem Tee und Zitrone, bei Erkältungskrankheiten. Das ging auch ohne Antibiotikum.

Unsere Bakterien lernen schnell hinzu, wenn sich ihnen etwas in den Weg stellt. Sie produzieren Gegenangriffe und werden klüger. Darum müssen immer neue Varianten des Antibiotikums erfunden werden, wenn noch eine Wirkung erzielt werden kann.

Da unsere Viecher in den Ställen von Anfang an mit Antibiotikum versorgt werden, damit sie nicht erkranken und ihre Mitinsassen auch noch anstecken könnten, haben sie genügend von dem Zeug in ihren Körpern, deren Fleisch wir auch noch essen.

Vielfach gibt es jetzt schon multiresistente Erreger.

WAS IST EINE ANTIBIOTIKA-RESISTENZ? 

Antibiotika bekämpfen Bakterien, indem sie diese abtöten oder ihre Vermehrung und ihr Wachstum hemmen. Bakterien sind aber sehr anpassungsfähig und wahre Überlebenskünstler. Sie vermehren sich sehr schnell und in großer Zahl. Dabei können spontan Veränderungen im Erbgut der Bakterien auftreten. Manche dieser Veränderungen lassen Erreger unempfindlich gegenüber Antibiotika werden. 

Multiresistente-Erreger

Ich denke, dass der Link wichtige Informationen für diese Probleme bereit stellt. Man erfährt, warum diese Situation so gefährlich ist, in der wir uns befinden. Also, jahrelang wurden wir Menschen und unsere Nutztiere mit dem Zeug voll versorgt.

Die Pharmas verdienten sehr viel Geld damit. Aber jetzt wollen sie nicht mehr weiter forschen, vertreiben lieber die teuren Krebsmittel u. a.!! Sie möchten, dass ihre Forschungen jetzt von den Regierungen bezahlt werden müssen oder sie machen nicht mehr weiter. Ja - man nennt das Erpressungen - aber ich bin der Meinung, dass das heute von allen Konzernen so gehandhabt wird. Man hat die Konzerne zu mächtig werden lassen!

Ab und zu gibt es keine Krebsmedikamente mehr, wenn höhere Preise nicht durchgesetzt werden können!

Ich beschreibe diese Probleme mal als mehr als wichtig, denn bei ernsthaften Erkrankungen - Infektionen könnte uns nicht mehr geholfen werden. Dafür sollte jeder auf die Strasse gehen und nicht wegen einer CO² Steuer.

Ich kann nicht verstehen, dass man alle Tiere in den Ställen dauerhaft mit Antibiotikum versorgt - weil sie unnatürlich und zu eng beieinander stehen müssen, kein natürliches Tageslicht sehen und nur auf die Produktion von Gewinnen gehalten werden. An die Menschen wird nicht gedacht, die das verseuchte Fleisch essen! Gestern zeigte man wie die Hühner in den Ställen gehalten werden. Es konnte einem schlecht dabei werden! Sie hatten teilweise keine Federn mehr und mussten ein Jahr lang, bis zu ihrem Tod unendlich leiden beim Eierlegen. Das sollten sich mal alle Leute ansehen.

Legehenne

Mehr als jedes zweite Ei, das in Deutschland verbraucht wird, kommt aus der Bodenhaltung. Von glücklichen Hühnern  – so scheint es, glaubt man dem Eindruck der Bilder auf den Eierkartons. Meistens bleiben die echten Legehennen für die Verbraucher unsichtbar. Eine speziell gezüchtete Legehenne legt durchschnittlich etwa 300 Eier im Jahr - fast doppelt so viel wie ein normales Haushuhn.
Nach zwölf bis höchstens 14 Monaten sind die Legehennen allerdings verbraucht: Sie legen weniger Eier. Der gesamte Bestand einer Generation, das sind oft mehrere tausend Tiere, wird dann durch junge Hühner ersetzt und geschlachtet.

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