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"Eleonore"-Kapitän Reisch soll 300.000 Euro Strafe zahlen

Der Kapitän des Rettungsschiffes "Eleonore", Claus-Peter Reisch, ist nach Angaben der sächsischen Hilfsorganisation "Mission Lifeline" von den italienischen Behörden mit einem Bußgeld in Höhe von 300.000 Euro belegt worden. Dagegen habe man Widerspruch eingelegt, bestätigte "Mission-Lifeline"-Sprecher Axel Steier am Freitag. "Wir sehen eine 50-50-Chance, dass man da noch drum rumkommt." Steier machte den Notstand geltend, in dem sich Reisch befunden habe.

Trotz eines Verbots war die "Eleonore" am Montag mit über 100 Migranten in den Hafen Pozzallo auf Sizilien eingelaufen. Zuvor hatte Kapitän Reisch den Notstand an Bord ausgerufen. Das Schiff wurde beschlagnahmt. "Wir rechnen mit dem Verlust des Schiffes", sagte Steier. Den Wert der "Eleonore" bezifferte er auf rund 300.000 Euro, wovon die Hälfte auf die technische Ausrüstung entfalle. Im vorigen Jahr hatte die Organisation bereits das Schiff "Lifeline" verloren, das in Malta beschlagnahmt wurde.

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Man sollte hier nicht von Schuld reden, die den Kapitän des Schiffes betrifft.

Seit wann existieren diese Völkerwanderungen, von Afrika - von Ost nach West - aus allen Teilen der Welt nach Europa? Ich denke, das es Pläne der UN sind, die das Ziel haben, die Armut in der Welt zu beseitigen. Das klappt nur, wenn die reicheren Länder abgeben und es an die ärmeren Völker verteilen.

Dass wir diese Flüchtlinge benötigen, ist natürlich Blödsinn. Aber welche Argumente will man sonst den Bürgern servieren?


https://www.un.org/depts/german/migration/A.CONF.231.3.pdf

Aber 2014 wurden in Dublin Vereinbarungen getroffen, die so ausgelegt wurden:  Wo die Flüchtlinge ankommen, diese Länder sollen die Menschen auch mit allem versorgen. Zu der Zeit kamen die Migranten noch nicht über das Mittelmeer nach Europa, wie es heute der Fall ist. Aber als die Schlepperbanden diese Möglichkeiten entdeckten, nahm man sich Libyen als Ausgangspunkt vor und ein Erreichen des europäischen Zieles nach Lampedusa oder Malta, die zu Italien gehören. Das war schon Europa.

In Libyen gab es keine geordneten Verhältnisse, weshalb die Schlepper auch hier tätig wurden. Man liess untaugliche Gummiboote ins Mittelmeer, die man dann mit überladenen Migranten füllte. Jeder von ihnen musste sehr viel Geld für die Reise nach Europa zuvor entrichten.

Natürlich wurde kein Boot dafür ausgerüstet, dass die Menschen genügend Proviant, Wasser oder Treibstoff bekamen. Aber man sorgte dafür, dass sie "gerettet" werden! Und so kamen die Rettungsschiffe in den Einsatz, um diesen Menschenhandel zu vervollständigen. Mit einem SOS - Signal konnten die Migranten ihre Seenot anzeigen. Hatten sie Pech, dann kam ihnen ein Schiff der libyschen Küstenwache zur Hilfe, die sie dann "meistens" zurück an das libysche Festland brachten.

Die EU und speziell Italien hatten Interesse daran, die Ausreisewilligen vom afrikanischen Kontinent nicht aufnehmen zu müssen. Allerdings stecken da heuchlerische Motive dahinter. Italien musste sehr viele dieser Migranten aufnehmen und es wurde zur Selbstverständlichkeit.

Aber Italien öffnete seine Grenzen im Norden und plötzlich jammerten die Österreicher, die ihrerseits die Migranten nach Bayern durchwinkten. So kamen die Flüchtlinge dann an ihr Ziel - nach Deutschland.

Allerdings hatten die Schlepperbanden sofort nach neuen Anweisungen der Länder - sofort neue Möglichkeiten parat - denn da ist sehr viel Geld mit zu verdienen. Und - man muss es einfach mal sagen - es gibt reichlich kleine, unterbezahlte Beamte, die sich gerne was nebenbei verdienen wollen. Es gibt eine Menge Leute, die einfach mal wegsehen, wenn sie dafür entlohnt werden. Mit deren Hilfe schafft man das! Mit einigen MILLIONEN Euros an die obersten Regenten eines Landes kann man für kurze Zeit Änderungen erwarten. Wenn die am Ende der Kette Stehenden aber nicht gefüttert werden, werden die Augen verschlossen. Ich denke, dass das verständlich geschrieben ist, wie es läuft?

Wie lange solche Schleppertouren dauern, ist sehr unterschiedlich. Auf dem Landweg, z. B. über die Türkei, kann es langwierig werden. Das Land ist sehr gross und die Schlepper müssen sich auf die dortigen politischen Ausrichtungen immer wieder anders ausrichten. Im Norden der Türkei stösst man schon auf europäische Länder, die allerdings meistens abgesichert sind. Dort kann man nur bis an die eingerichteten Lager stossen, die alle überfüllt sind.

Eine recht gute Möglichkeit, Europa zu erreichen, hat man, indem man die kleinen griechischen Inseln, über das Mittelmeer ansteuert. Auch Zypern kann man auf diese Weise erreichen. Nordzypern gehört zur Türkei und der Rest gehört zu Griechenland. - Es hat nur den Nachteil - dass man sich auf Inseln befindet und nicht gut dort wegkommt. Ausserdem sind die Inseln auch nicht in der Lage, so viele Fremde zu versorgen.

Die eigentlichen Gründe meiner Kritik gilt eigentlich der Strafe, die man dem Kapitän des Schiffes zumuten will. Ihn jetzt als Drahtzieher für all die europäischen Versäumnisse, den Menschenhandel ermöglicht zu haben, zu bestrafen, das finde ich absurd. Wenn Italien sagt, dass man kein Rettungsschiff mit Migranten anlanden lässt, dann muss man das akzeptieren.

Allerdings hätte die EU ja Anweisungen geben können, wohin das Schiff steuern sollte. Es war reichlich Zeit, die gesamte Angelegenheit zu bereinigen. Natürlich hätte man die Flüchtlinge auch mit anderen Schiffen abholen können und sie an Orte zu bringen, wo sie sicher aufgehoben sind. Man muss sie ja nicht eine oder mehrere Wochen auf dem Schiff schaukeln lassen, wo sie einen Koller bekommen.

Kann sich Europa nicht dahingehend klar äussern, dass man keine Migranten mehr aufnehmen will? Tatsache ist, dass keines der 28 europäischen Länder die Flüchtlinge dauerhaft übernehmen will. Man tut nur so, als ob! Täuschland voran!!

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