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"Ocean Viking" bittet um Einlauferlaubnis

Stand: 14.08.2019 02:07 Uhr

Rund 350 gerettete Flüchtlinge hat die "Ocean Viking" an Bord - jetzt hat sie Italien und Malta um Erlaubnis gebeten, die Menschen dort an Land zu lassen. Eine Rückkehr ins Bürgerkriegsland Libyen sei keine Option.

Die Betreiber des Rettungsschiffs "Ocean Viking" haben Italien und Malta offiziell um die Erlaubnis gebeten, die 356 aus dem Mittelmeer geretteten Migranten in einem ihrer Häfen von Bord gehen zu lassen. Nach vier Tagen Such- und Rettungseinsatz im zentralen Mittelmeer baten Ärzte ohne Grenzen und SOS Mediterranée die Behörden um Unterstützung, "einen Ort der Sicherheit zu finden". Die Flüchtlinge zeigten "Zeichen physischer und psychologischer Gewalt, die sie während ihrer Reise durch Libyen erfahren haben".

Die Nichtregierungsorganisationen betonten, sie würden Überlebende nicht zurück nach Libyen bringen, da die dortigen Häfen nicht sicher seien. Die Menschen wurden vor mehreren Tagen aus dem Meer gerettet. Sowohl Malta als auch Italien haben den Zugang zu ihren Häfen verweigert.

Weitere 151 Migranten auf einem anderen Rettungsschiff, der spanischen "Open Arms", warten ebenfalls auf die Erlaubnis, in einem Hafen von Bord zu gehen.

Bundesregierung soll Flüchtlinge aufnehmen

Florian Westphal, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland, erklärte, der Bundesregierung komme eine besonders wichtige Rolle dabei zu, für die Geretteten einen sicheren Hafen zu finden: "Wir fordern sie auf, im Rahmen einer europäischen Lösung auch selbst Aufnahmeplätze anzubieten." Die europäischen Staaten müssten sich jetzt dafür einsetzen, dass die Geretteten möglichst schnell in Sicherheit gebracht würden.

Der Geschäftsführer von SOS Mediterranée in Deutschland, David Starke, forderte, "angesichts einer fehlenden europäischen Antwort auf die humanitäre Tragödie im Mittelmeer" müssten einzelne EU-Staaten vorangehen und erreichen, dass die 356 Menschen an einem sicheren Ort von Bord gehen, "so wie es die internationalen Seerechtsübereinkommen vorschreiben".

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So - angenommen Täuschland würde alle 500 Migranten aufnehmen. Dann schipperten die Schiffe gleich wieder an die Küste Libyens, wo die nächsten Boote ins Mittelmeer geschoben würden. Mit einem Notsignal könnten die in den Booten befindlichen Migranten schnell auf sich aufmerksam machen und die "Rettungsschiffe" eilten herbei. Hat man dann genügend aufgesammelt, steuert man das Schiff wieder Richtung Lampedusa oder Malta und alles wiederholt sich!

Natürlich sind das alles Migranten, die schwer traumatisiert sind und dringend nach Europa müssen. Sie wurden alle in Libyen gefoltert und schwer misshandelt. - Nur man fragt sich, warum die Ausreisewilligen denn alle in das Bürgerkriegsland wollen, wo auch noch gefoltert wird? Warum fliehen sie nicht nach Tunesien? Wenn mir das mal einer beantworten würde.

Ich schaute neulich auf die Seite von Marine Traffic und entdeckte öfter andere, vermutlich kleinere Schiffe neben der Open Arms oder auch der "Ocean Viking". Die brachten vermutlich den Nachschub. Es sieht so aus, als wolle man so viele Migranten wie eben möglich nach Europa schleusen. Und die bösen Italiener wollen das verhindern. Jedenfalls wird es so dargestellt. Es lief doch sonst immer so gut, als man alle Migranten immer in Lampedusa oder Malta - bzw Italien abliefern konnte.

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