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„Open Arms“ darf in italienische Gewässer fahren –

gegen Salvinis Willen


Italiens Innenminister Salvini kündigt an, die Einfahrt des Rettungsschiffs „Open Arms“ in italienische Gewässer verbieten zu wollen. Kurz darauf entscheidet ein Gericht anders. Das Innenministerium will die Entscheidung anfechten.

Kurz zuvor hatte Innenminister Matteo Salvini bei einem Auftritt noch gesagt, dass er das Einfahren des Schiffes weiterhin verhindern wolle. Das Schiff der spanischen Organisation Proactiva Open Arms hatte im Mittelmeer vor fast zwei Wochen 121 Menschen und am Samstag weitere 39 aufgenommen.

Sind das Rettungen in Seenot?

Erst einmal war überall bekannt, dass ITALIEN keine Migranten mehr von Rettungsschiffen aufnimmt.

Rettungen sehen so aus, dass man in Seenot befindliche Menschen in den nächsten Hafen abschleppt, wo sich dann andere um die Gestrandeten kümmern. Das nur zur Rettung von Menschenleben.

Es wird nirgendwo bestimmt, dass die Rettungsschiffe die Menschen nach Europa, wie in dem Fall hier, nach Italien bringen müssen. Und Italien ist nicht verpflichtet, alle Ausreisewilligen aus Afrika oder sonstigen Ländern der Welt aufzunehmen und zu versorgen.

Hier werden NOTLAGEN direkt geschaffen, um eine Migration nach Europa zu ermöglichen. Schlepper kassieren sehr viel Geld dafür, Afrikaner in untaugliche Boote zu zwängen und sie dann ins Mittelmeer zu treiben. Irgendwie und irgendwann wird ein Signal der Seenot erlassen, was schon mit Handys ausgelöst werden kann und es wird gewartet, bis die Rettung kommt.

Falls die Küstenwache der Libyer erscheint, wollen die Leute nicht gerettet werden. Sie wehren sich, bis ein anderes Boot erscheint, dass sie nicht zurück bringt. Sehr oft haben sie die Argumente benutzt, dass sie schliesslich sehr viel Geld für die Überfahrt nach Europa gezahlt hätten. Sie tun, als ob das eine reguläre Reise ist.

Man muss sich das nur vor Augen führen. Die Bestzung der Open Arms wusste, dass Italien keine Rettungsschiffe mehr anlanden lässt. Sie nahmen trotzdem vor der Küste Libyens die Menschen auf. Sie waren schon voll belegt, mit 121 Migranten, da nahmen sie noch einmal 39 Personen auf. Insgesamt waren sie fast zwei Wochen vollbelegt auf dem Mittelmeer. Keiner wollte das Schiff aufnehmen. Trotzdem kreisten sie um Lampedusa und um Malta herum, um eine Aufnahme dort zu erzwingen.

Innerhalb von 14 Tagen hätte die Open Arms die Leute doch woanders an Land bringen können. Warum sollte das nur in Italien möglich sein? Die Mittelmeerküsten sind lang, wo sich viele Häfen einfinden.

Und nun klagten sie gegen ITALIEN - weil sie sich in einem NOTSTAND befänden, mit den ganzen Menschen an Bord. Dieser Notstand wurde künstlich geschaffen, weil auch das Schiff nicht mal für solche Menschenmengen ausgerüstet ist. Sie hätten doch früher irgendwo an Land gehen können! - Es sieht so aus, als wollten sie die Aufnahme der Menschen erzwingen!

Menschenrettungen sind nötig, aber man kann nicht erwarten, dass die Vorhaben der Schlepper so vollendet werden. Alle sollten dafür bestraft werden, die Menschen in solche überfüllten Schlauchboote aufs Mittelmeer zu schicken, die keinerlei Aussichten besitzen, auf diese Weise gefahrenlos nach Europa zu gelangen.

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