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300 Gerettete auf dem Mittelmeer

Hunderte Flüchtlinge suchen Hafen

 
Datum:

Rettung mit ungewissem Ausgang: Helfer haben Hunderte Migranten im Mittelmeer geborgen - wissen aber nicht, in welchen Hafen sie sie bringen dürfen. Italien und Malta mauern.

Im Mittelmeer ist die Zahl der geretteten Bootsflüchtlinge wieder deutlich gestiegen. Die von den Hilfsorganisationen SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen eingesetzte "Ocean Viking" nahm rund 170 Migranten an Bord.

Die seit gut einer Woche mit 121 Geretteten an Bord ausharrende "Open Arms" nahm vor Malta weitere 39 Menschen auf. Unklar ist, wohin beide Schiffe die Menschen bringen werden. Italien und Malta haben ihre Häfen für Flüchtlingsschiffe weitgehend dicht gemacht.

Italien und Malta verweigern Rettungsschiffen immer wieder die Einfahrt in ihre Häfen und dringen darauf, dass andere EU-Staaten vorab zusichern, alle anlandenden Migranten zu übernehmen. SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen waren am vergangenen Sonntagabend zum ersten Einsatz mit der unter norwegischer Flagge fahrenden "Ocean Viking" von Marseille aus in See gestochen. Am Freitag retteten sie 85 Migranten vor der libyschen Küste und am Samstag noch einmal mehr als 80 im zentralen Mittelmeer.


Einen ausführlichen Bericht zum Thema lesen Sie hier:

300-gerettete-auf-dem-mittelmeer

Alle paar Tage wieder das gleiche:

Schlepperbanden erkunden Möglichkeiten, wie sie Migranten illegal nach Europa schleppen können, wofür sie sehr viel Geld verlangen! Sie stellen ein nicht seetaugliches Schlauchboot zur Verfügung, überladen dieses mit vielen, vielen Personen und schicken es aufs Meer hinaus. Jeder weiss, dass solch ein Boot niemals in Europa ankommen wird, aber sie verlassen sich auf die RETTUNGSSCHIFFE. Durch die Meeresströmung geraten sie oft in die tunesischen Hoheitsgewässer. Nur dorthin wollen diese Leute ja nicht. Es geht ja auch nicht um die Rettung von Menschenleben. Die Migranten fordern direkt die Aufnahme in einem europäischen Hafen, von den Rettern!

Nun weigert sich ITALIEN, noch irgendwelche Rettungsschiffe in ihren Häfen aufzunehmen, da sich der Rest von Europa derweil einen schlanken Fuss macht. Sie tun so, als ob sie das nichts anginge. Würde mal mal einheitlich beschliessen, dass solche geretteten Menschen in ihre Heimat zurückgebracht würden, würden kaum noch neue Versuche gestartet.

Diesbezüglich herrscht grosses Schweigen in der EU. Hin und wieder werden ein paar böse Salven auf Italien abgelassen, aber es ändert sich nichts. Da man einige Schiffe beschlagnahmte, die überhaupt nicht für Menschenrettungen ausgerüstet waren, brachte man andere vor die Küste Libyens, so als eine Art Einladung für Fluchtwillige. Natürlich machen die Schlepper nun erst recht weiter.

Die "Ocean Viking" kann gleich bis zu 200 Personen aufnehmen. Da kommt viel Geld in die Kassen der Schlepper. Ein Schlepperschiff schaukelt bereits seit mehreren Tagen im Mittelmeer herum, mit 120 Menschen, die von überall her kommen. (Open Arms)

Allerdings frage ich mich: Haben die nur einen Kopf zum Haareschneiden? Wenn klipp und klar verkündet wurde, dass keines der Schiffe italienisches Hoheitsgebiet befahren darf, dass hohe Strafen für das Einfahren in die Häfen und eine Beschlagnahme des Schiffes droht, dann frage ich mich, warum sie dennoch um Malta und Lampedusa herum fahren?

Ein solches Gesetz wurde vom italienischen Parlament abgesegnet.
Und nun werden sämtliche Institutionen angerufen und angeschrieben, die eine Aufnahme der Menschen doch noch möglich machen. Es sind Erpressungen, die da betrieben werden.

Warum werden die Menschen nicht in KORSIKA z. B. abgelegt, das zu Frankreich gehört. Die Entschuldigungen für jegliche Ratschläge, die von den naheliegenden Plänen abweichen, nennt man immer: UNSICHERE HÄFEN. Frankreich hat auch Häfen, die jedoch für Migrantenschiffe gesperrt sind.

Eine Seenotrettung von Menschen beinhaltet ja nicht, dass man sie jahrelang oder lebenslang aufnehmen muss. Diesen Teil von Rettungen ignorieren die Organisationen der Rettungsschiffe völlig. Würde man verordnen, dass die Personen, die solche Schlepperdienste betreiben, auch die weiteren Kosten übernehmen müssten, wäre der Spuk schon lange vorbei. Diese Schiffe, die sich auf die Rettung von Menschenleben berufen, vollenden lediglich die Ziele der Schlepperbanden!

Und - sie möchten so nah wie möglich retten und alle in Lampedusa - allenfalls in Malta abliefern. Von da an soll Europa dann den Rest übernehmen, die Kosten, das Verteilen und alles, was damit zusammenhängt.
Und alle Personen kommen freiwillig in das Kriegsgebiet in Libyen, aus dem sie dann in Not fliehen müssen! Es werden Notlagen geschaffen - an Land und im Mittelmeer.

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