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Noch etwas Privates


Eigentlich bemühe ich mich, wenig Privates von mir abzugeben.

Es geht mir jetzt um den Bereich der Gesundheitsvorsorge, der mich erschüttert. Das muss einfach offengelegt werden.

Also es war im Mai, als ich an einer nachweisbaren GRIPPE erkrankt war, ich mit Fieber, Husten und anderen dazugehörigen Symptomen belastet war. Ich konnte mich nicht einmal mehr bewegen. 600 m von mir ist die Arztpraxis und ich bat telefonisch um den Arztbesuch. Man versicherte mir den Anruf des Arztes. Der kam nicht .................

Mein Sohn kam inzwischen, fuhr auch zur Arztpraxis, um zu erfahren, wann der Doktor denn käme. Die Praxis hatte aber schon geschlossen - kein Arzt war mehr erreichbar. So rief mein Sohn einen Krankenwagen an, der mich ins Krankenhaus einlieferte.
Keiner hatte Verständnis für das Handeln meines Hausarztes, sich um eine Patientin in solch einer Notlage nicht zu kümmern. So wurde ich im Krankenhaus stationär isoliert behandelt.

Ich leide zudem noch an einem Lungen-Hochdruck und einem Lungen-Emphysem, was nicht heilbar ist. Entsprechend ist eine nachweisbare Grippe noch gefährlicher in meinen gesamten Zustand. Das wusste auch der Doktor.

Ich habe mir nach der Entlassung aus dem Krankenhaus einen anderen Hausarzt gesucht. Hier muss ich noch erwähnen, dass ich ein Medikament für meine Lungenerkrankung benötige, das vergleichbar mit VIAGRA ist. Die Herren müssen sich das teuer kaufen, wenn sie es benutzen wollen, ich bekomme es auf Kosten der Krankenkasse. Aber es gibt immer Probleme damit. Da ich es 2 x täglich einnehmen muss, hat die Packung 56 Tabletten, die ich jeden Monat bekomme.

Nur ich muss das Medikament immer bei einer bestimmten Apotheke zuvor bestellen. Es ändert sich auch öfter mal, denn die Krankenkasse ordnet an, welches Produkt sie mir bezahlt. Ich denke, dass es um Rabattverträge oder ähnliches geht. Die Apotheke weiss dann, was mir meine Krankenkasse gewährt, von welcher Firma usw. Ich bin bestimmt die einzige Patienten, die 56 Tabletten monatlich von diesem impotenten Medikament erhält. Viele wundern sich, dass ich als Frau sowas benötige, aber ich sage zum Spass, ich hätte eine impotente Lunge.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff sorgt dafür, dass ein wichtiger Botenstoff zur Erektion des Penis im Überfluss vorhanden ist, indem er den Abbau des Stoffes hemmt. Der Botenstoff lässt die Gefäßmuskulatur des Schwellkörpers erschlaffen, Blut kann ungehindert einströmen. Dadurch, dass gleichzeitig der Blutrückstrom gehindert wird, füllt sich der Penis prall mit Blut und er wird steif.
Der Wirkstoff kann jedoch nur eingreifen, wenn der Mann sexuell stimuliert ist.
Außerdem erhöht der Wirkstoff die Menge dieses Botenstoffes in den Lungen und führt auch dort zu einer Entspannung und Erweiterung der Blutgefäße. Ein erhöhter Blutdruck in der Lunge kann dadurch gesenkt werden.

Ich beschrieb extra diese 56 Tabletten. - Am Montag rief ich in der neuen Arztpraxis an, weil ich ein neues Rezept benötigte. Ich erfuhr, dass man bis Ende August Urlaub hätte und man bei Bedarf eine andere Praxis aufsuchen möchte. Mein Sohn nahm das für mich in Angriff, da er ja auch den Zirkus, den ich bis jetzt um das Verordnen dieses Medikamentes mitbekommen hatte, wusste. Zu Beginn hat das keine Arztpraxis verordnet, nur die Herzklinik, die mich behandelt hatte. Da musste ich jeden Monat ein neues Rezept von dort anfordern. Aber auf einmal hiess es, das müsste jetzt der Hausarzt verordnen.

Ich musste mich dann dafür rechtfertigen, wofür ich ein Männer-Potenzmittel benötigte? Dafür erfand ich meine impotente Lunge. Der Arzt brauchte jedoch erst das OK von seinem Ärzteverband.

A b e r  -  mein Sohn liess mir von einer Urlaubs-Vertretungs-Praxis ein neues Rezept ausschreiben, was wieder einmal keiner dort kannte. Der Sohn erklärte es. Allerdings erhielt ich nur für 12 Tage die Tabletten verordnet. Ich rief in der Praxis an, dass das nicht ausreiche, weil der Arzt doch erst Ende des Monats wieder zur Verfügung stehen würde und ich die Pillen 2 x täglich schlucken müsste. Da erfuhr ich, dass mehr nicht verschrieben werden dürften! Wenn die alle wären, sollte ich noch mal wieder vorbeikommen. Die Praxis ist irgendwo in der Prärie und ich bin ans Haus gebunden, kann mich nicht einmal bewegen.

Die Apotheke darf nur so viele Tabletten abgeben, wie verordnet wurden. Bei der letzten Urlaubsvertretung wurden Pillen aufgeschrieben, deren Anzahl überhaupt nicht abgepackt im Grosshandel vorhanden waren, erfuhr man von der Apotheke. Aus den geschlossenen Packungen darf auch nichts herausgenommen oder dazugelegt werden. Da musste mein Sohn extra zu dem Arzt fahren, um ein neues Rezept abzuholen, wo die nachweislichen Mengen aufgeschrieben waren.

Ich bin nur gespannt, ob morgen die Medikamente für die 12 Tage wenigstens vorhanden sind. Und danach sind die Prozeduren dann wieder bis zum Ende des Monats fällig. Wenn es gut läuft, hat der Hausarzt dann seine Praxis wieder geöffnet und ich erhalte für September dann 56 dieser Pillen. Solch einen Zirkus hatte ich noch nie in meinem ganzen Leben. Allerdings benötigte ich bis vor zwei Jahren auch keine Männer-Potenzmittel.

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