Meine Bilder - (Bild stopp - Maus auf Bild)

   

Who's Online  

Aktuell sind 184 Gäste und keine Mitglieder online

   

Seenotrettung im Mittelmeer : Spanisches Dilemma


Pedro Sánchez schlingert bei der Seenotrettung: Einerseits bieten Regionalregierungen Hilfe bei der Aufnahme von Flüchtlingen an. Andererseits warnt die Opposition den spanischen Ministerpräsidenten vor Alleingängen.

„Auf keinen Fall wieder nach Libyen“, ist der Satz, der an Bord der „Open Arms“ am häufigsten zu hören ist. Wenn er in das nordafrikanische Land zurück müsse, bedeute das seinen Tod, sagte ein junger Eritreer einer Reporterin des spanischen Fernsehsenders RTVE, die an Bord des spanischen Rettungsschiffs ist. In den Lagern in Libyen seien sie jeden Tag geschlagen worden. Seit der vergangenen Woche sucht die „Open Arms“ vergeblich einen sicheren Hafen für die 121 Migranten an Bord; unter ihnen sind 32 Minderjährige. Malta sowie der italienische Innenminister Matteo Salvini hatten eine Landung untersagt; die italienische Küstenwache brachte nur zwei hochschwangere Frauen an Land.

Sollte er jetzt nachgeben, müsste er seine eigene Politik widerrufen. Denn Anfang Januar hatte das Verkehrsministerium in Madrid der „Open Arms“ verboten, Schiffbrüchige aufzunehmen und nach Spanien zu bringen. Verkehrsminister ist der PSOE-Generalsekretär José Luis Ábalos, der als ein enger Vertrauter des Regierungschefs gilt. Bis Ende April durfte das Rettungsboot der spanischen Hilfsorganisation „Proactiva Open Arms“ den Hafen von Barcelona nicht verlassen. Nach Ansicht des Ministeriums in Madrid ist die „Open Arms“ nicht dafür ausgerüstet, viele Schiffbrüchige für längere Zeit aufzunehmen.

Bitte hier alles lesen.

Und weil sich ein Rettungsschiff nicht an das Verbot der spanischen Regierung hielt, schaukeln jetzt 121 Personen im Mittelmeer herum. Erwähnenswert ist dazu, dass das Schiff nicht einmal in der Lage ist, so viele Personen zu beherbergen. Man kümmerte sich allenfalls um die 40 Personen auf der Alan Kurdi, die irgendwohin verteilt werden oder wurden.

Die anderen erwähnt man nicht. Warum eigentlich nicht? Weil die Open Arms ein Schiff der Schlepperbanden ist? - Aber die anderen "Rettungsschiffe" sind ebenfalls willfähige Helfer der Menschenhändler. Den Ausdruck darf man hierfür verwenden, denn es wird sehr viel Geld von jedem Einzelnen für die Schlepperei verlangt! Nur nach der Ablage der Menschen in einem sicheren Hafen ist alles vollendet. Ab dann muss alles umsonst machbar sein.

Also, glaubt jetzt einer, dass sich die 121 Personen da auf dem Schiff von selber auflösen? - Man sollte die Menschen in Tunesien ablegen, die schon die Möglichkeit haben, die Personen zurück in ihre Heimat zu bringen, wie sie es schon öfter getan haben und dann die Open Arms beschlagnahmen.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

   
© veilchens-welt.eu - veilchens-welt.de