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Säulen der Macht

Thilo Bode hat eine leidenschaftliche Kritik am Einfluss der Konzerne verfasst. Er zeichnet ein düsteres Bild über Lobbyisten, Manager und Abgeordnete. Doch er vergisst die Macht der Konsumenten.

Von Steffen Vogel

Skandale wie diese machen verstärkt Schlagzeilen: Der Unkrautvernichter Glyphosat des Chemieriesen Monsanto (jüngst übernommen von der Bayer AG), wird in der EU weiter zugelassen, obwohl er einigen Studien zufolge als krebserregend gilt. Und in der VW-Dieselaffäre kommen seit Jahren immer neue Details ans Licht. Streng genommen dürfte man hier allerdings nicht von Skandalen sprechen. Denn folgt man dem neuen Buch von Thilo Bode, so hat all dies System: Die großen Unternehmen setzen ihre Interessen rücksichtslos auf Kosten der Allgemeinheit durch - maßgeblich unterstützt von der Politik. Längst habe sich dabei ein informelles Machtgefüge herausgebildet, das Bode den "politisch-industriellen Komplex" nennt. Diesem rückt er in "Die Diktatur der Konzerne" materialreich zu Leibe und zeichnet dabei ein düsteres Bild.

Saeulen-der-Macht

Ein super Artikel, den ich zufällig fand.

Die großen Unternehmen setzen ihre Interessen rücksichtslos auf Kosten der Allgemeinheit durch - maßgeblich unterstützt von der Politik.


Es wurde doch schon vor Jahren bekannt, dass die grossen Konzerne selber unsere Gesetze verfassen und sie auch einsetzen.
Selbst Monitor oder auch andere kritische Fernsehsendungen berichteten fassungslos darüber - als sie noch KRITISCH waren.

Glyphosat wurde von der EU auch zur weiteren Verwendung zugelassen, obwohl die Amerikaner das Zeug als krebserregend abgesetzt haben. Und Bayer kaufte Monsanto für sehr viel Geld auf, obwohl ihnen tausende Klagen in den USA bekannt waren.

So dumm kann normalerweise keiner sein! Das ist ein sehr bedenkenswerter Punkt!

2006 - 2008 war auch allen die grosse Immobilienkrise in den USA bekannt. Die Bürger konnten sich ja Häuser kaufen, nahmen sich zahlreiche Kredite dafür auf und wenn sie die nicht mehr bezahlen konnten, dann verliessen sie einfach ihr Heim.
Anders als bei uns, brauchen die Amis nicht weiter zahlen. Wir werden ja bis zum Ende unseres Lebens mit den Restschulden gejagt! In den USA haben die Banken die Lasten zu tragen, wenn die Bürger nicht mehr zahlen können.

Die USA bündelten dann die Immobilien-Schulden und verkauften dicke Pakete mit einem AA Prädikat - günstig, als Schnäppchen.
Im Glauben, gute Geschäfte mit den amerikanischen Immobilien zu machen, kauften sich hier die Banken, die Behörden und Anleger diesen RAMSCH auf. 2008 flog alles auf und die riesigen Verluste wurden bekannt. Die Hütten, die sie gekauft hatten, waren SCHROTT. Und nun hatten alle Aufkäufer wertlose Immobilien in Besitz. Die US Banken hatten die Europäer massiv reingelegt! Es kam in Europa zu einer katastrophalen Bankenkrise, die sich in allen Bereichen auswirkte. Man befürchtete Tag für Tag einen CRASH.

Weshalb ich das erwähne? Der Aufkauf von MONSANTO ähnelt dem Vorgehen der Schrott-Immobilien. In beiden Fällen wusste Europa vor den Verkäufen, um was es sich handelte. Monsanto war schon mit so vielen Klagen in den USA behaftet, dass BAYER nur darauf hoffen konnte, dass die EU gesundheitliche Gefahren der Bürger toleriert. Inzwischen laufen etliche tausend Klagen in den USA gegen Monsanto, was BAYER nun bezahlen muss - wohl oder übel. Aber die EU hat ja das Benutzen von GLYPHOSAT in Europa weiter zugelassen.

Wenn die Menschen in Täuschland wegen einer Erkrankung durch Glyphosat klagen, dann lässt man die Bürger klagen, bis ihnen das Geld ausgeht oder bis sie sterben - auf jeden Fall viele, viele Jahre!

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