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Etwas Privates von mir ...........

 

Ich gab ja schon bekannt, wie es gesundheitlich um mich steht.

Wegen dem bestehenden Lungenhochdruck pumpt das Herz das Blut in Richtung Lunge, nur dort staut es sich, sobald ich mich bewege. Es kommt zu einem Sauerstoffmangel. Sehr grosse Probleme bekomme ich, wenn ich laufe.

Nun erhalte ich Flüssig-Sauerstoff aus einem grossen Behälter, der jedoch nur meine Organe versorgt. Damit wird nicht mein Lungenproblem aus der Welt geschaffen.

Ich kann kaum noch meinen Wohnraum verlassen. Selbst einige Schritte in der Wohnung fallen mir schwer und alle Versuche enden mit arger Luftnot. Sitzend, in ruhigem Zustand, ist alles zu ertragen und ich schreibe auch viel, wenn es meine Verfassung zulässt.

Im März 2018 habe ich eine Pflegehilfe beantragt. Es hat lange gedauert, bis eine Dame vom MDK zur Begutachtung hier war. Trotz meiner bewiesenen, schlimmen Erkrankung, durch mehrere Krankenhausaufenthalte belegt, bewilligte man mir nur eine "PFLEGESTUFE 2". Die Angaben zu der Entscheidung waren nicht korrekt. Das Punktesystem, auf dem die Pflegestufe basiert, ergab 41 Punkte.

Ich verfasste einen EINSPRUCH dagegen und ich erhielt erneut Besuch vom MDK. Ach ja, ich könnte ja in Begleitung noch am öffentlichen Leben teilnehmen und mich klar artikulieren. Nur man erwähnte, dass ich immer eine Begleitperson benötigte.

A b e r  - wenn ich mich nicht bewegen kann, wie soll ich denn am öffentlichen Leben teilnehmen? Und womit soll ich die Personen bezahlen, die mich ständig begleiten, meine Wohnung sauberhalten und Einkäufe für mich erledigen?

Nach dem Einspruch erhielt ich eine neue Bewertung - nämlich die mit 47 Punkten. (genau die Grenze zur Stufe 3)

Ich habe einen erneuten Einspruch erhoben und die Angelegenheit einem Anwalt übergeben! Seitdem ruht alles!

Nur um es einmal klarzustellen. Alle Artikel, die ich benötige, habe ich aus eigener Tasche bezahlt, habe keine Anträge auf irgendwas bei der Pflegeversicherung gestellt. Aber nun gewährte mir mein Sohn einen elektrischen Rollstuhl, mit dem ich mich in der Wohnung und auch draussen bewegen könnte. Allerdings komme ich nicht nach draussen. Es fehlt eine Rampe, die sich relativ leicht herstellen liesse.

Zu dem Zweck rief ich heute die Krankenkasse an und fragte nach, ob die mir die Rampe wohl finanzieren würden. Dieser Anruf hat mir schon wieder den ganzen Tag versaut! Ich schildere den Ablauf mal:

Zunächst befand ich mich 10 Minuten in der Warteschleife. Das alleine ist schon nervig. Dann schilderte ich einem Angestellten mein Problem, wegen einer Rampe, die ich benötige. Der vermittelte mich wohl an den Pflegedienst, wo ich wieder in einer Warteschleife landete. Ich will mich aber jetzt nicht mit weiteren Kleinigkeiten verzetteln und komme gleich zur Sache.

Nachdem ich klipp und klar meine Verfassung erklärte, dass ich nicht laufen und meine Wohnung nicht verlassen kann, da riet mir die Dame: "Der Hausarzt soll mir die Notwendigkeit einer Rampe bescheinigen."

Ich komme weder zum Hausarzt, noch kennt der meine Wohnung und was ich benötige.

Mit einer ärztlichen Bescheinigung soll ich mich dann an ein Sanitätshaus wenden, die dann zur Besichtigung zu mir kämen und entscheiden würden, welche Rampe ich brauchte. Die Arbeiten würden auch von dort vorgenommen. Einen Kostenvoranschlag sollte ich dann zum Pflegedienst schicken und die würden dann entscheiden.

Ich sagte dann dazu: "Na gut - dann haben wir Winter und ich benötige keine Rampe mehr!"

Meine Burschen wissen, welche Rampe ich benötige und sie werden das jetzt selber in Gang bringen - ohne die Pflegehilfe und bezahlen das auch!

Und sollte eine Entscheidung über eine Pflegestufe endgültig abgewiesen werden - dann wird geklagt!

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