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Urteil in Monsanto-Prozess 

Bayer muss krebskrankem Paar zwei Milliarden Dollar zahlen


Der Pharmakonzern Bayer hat in den USA auch den dritten Prozess wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat verloren - und soll nun Schadensersatz von umgerechnet 1,78 Milliarden Euro zahlen.

Bayer-verliert-Glyphosat-Prozess



Ich versuche stets, alles Gelesene auch zu verstehen. Doch hier in dem Fall von Glyphosat da streikt mein Verstand.

Seit vielen Jahren, seit Bayer erwog, MONSANTO von den Amis aufzukaufen und das stets umstrittene Unkrautvertilgungsmittel GLYPHOSAT überall zu vertreiben, da war doch schon deutlich vernehmbar, dass das Zeug Krebs erzeugen soll. Amerikanische Gerichte hatte schon sehr viele Klagen zu verhandeln. Die Übernahme von Monsanto war sehr riskant und trotzdem kaufte Bayer das Unternehmen für sehr viel Geld.

Man nahm die Bedrohungen wohl nicht so ernst. Da die Konzerne in der EU auch das Sagen haben, verlängerte man die Anwendung des Giftes auf weitere fünf Jahre.

Wenn hier in Täuschland einige Betroffene wegen ihres Krebses Klage einreichen würden, dann stünden sie ohnehin meist auf verlorenem Posten, weil die Beweise fehlten. Und kaum ein Arzt würde es den Patienten bescheinigen. Es wird so lange hinausgezögert, bis die Leute das Zeitliche gesegnet haben.

Da scheint die US JUSTIZ ganz andere Möglichkeiten zu haben, um den Klägern das Recht zu verschaffen. Vermutlich gibt es dort auch mutigere Ärzte - oder sie werden besser bezahlt.

Auf jeden Fall hat Bayer Monsanto mit den schon eingegangenen Klagen aufgekauft! Näheres geht ja aus dem Artikel hervor.

Was ist mit den Deutschen los? Es werden brennende Objekte gekauft, von denen man weiss, dass sie sehr, sehr viele Klagen mit sich bringen. Es gibt sehr viele Studien über Glyphosat, die auch veröffentlicht werden müssten. Allerdings sind wohl sehr wichtige Angaben geschwärzt. Es würden wohl wichtige Geschäftsinteressen verletzt und damit bleibt alles wie gehabt. Dann wird der Datenschutz vorgeschoben und Geschäftsgeheimnisse.

Und nun? Haben die Bürger kein Recht auf einen Schutz? Und was ist mit den ganzen Tieren, wie Bienen, Hummeln und sonstigem Getier? Jetzt sollen die Bürger sammeln, damit Bauern auf solchen Seitenstreifen, Blumenwiesen aussäen könnten. Und bei kleinen Vorgärten wird reklamiert, wenn die Fläche mit Steinen belegt werden. Überlegt mal diesen Unsinn!!
Früher gab es überall Kornfelder mit blühenden Blumen, was wunderschön aussah. Es zeigt doch wohl an, dass diese Gifte die Natur zerstören.

Ich will mir kein Urteil darüber erlauben, ob das Gift Krebs auslöst. Alleine die Tatsache - es könnte sein - ist schon schrecklich genug, eine Verlängerung des Gebrauchs für weitere fünf Jahre zu erlauben.

Wenn die Amis schon was verkaufen, dann scheint es giftig zu sein. Denkt nur einmal zurück, als die Immobilienkrise 2006 in den USA ihren Lauf nahm. Es war abzusehen, was passieren würde. Aber unsere Banken, unsere Behörden und Finanzinstitute kauften doch tatsächlich das ganze Gelump von Immobilien in grossen Paketen verpackt, auf. Und dann hatten wir 2008 auf einmal den Finanznotstand auch bei uns! Dann mussten wir retten!!

Vielleicht hofft Bayer auch gerettet zu werden, dass sie so riskant wirtschaften.

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