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Anschwellende Automatisierung und

das Problem des „digitalen Proletariats“


Auf die Staaten rollt weltweit in den nächsten Jahrzehnten eine Entwicklung zu, auf die sie kaum vorbereitet sind. Verschiedene wissenschaftliche Studien kommen zu dem Ergebnis, dass durch die anschwellende Automatisierung der Arbeitsabläufe bereits in zehn bis zwanzig Jahren ein hoher Prozentsatz der heutigen Arbeitsplätze wegfallen wird. Eine Studie der Oxford-Universität prognostiziert, dass zwischen 2025 und 2035 bis zu 50 % der Jobs verschwinden werden, McKinsey sieht die Zahl bei 45 %.

Digitalisierung

Ich stand inzwischen schon öfter vor diesem Thema, war jedoch unfähig, dieses grosse Vorgehen zu beschreiben. Nun möchte ich einmal versuchen, meine Gedanken hierzu aufs Papier zu bringen. Ich betrachte es aus der Sicht der Logik.

Also, wenn man alles automatisieren will, dann ist das ein Wunschgedanke der Industrie, weil dann mehr an Gewinnen übrig bleibt?
Jetzt kommt jedoch das ABER, das einen Kreislauf beendet. Normalerweise erhalten die Menschen, die Produkte schaffen, ich habe gerade das Beispiel Autos vor Augen, die für ihre Tätigkeiten Geld erhalten. Davon könnten sie sich auch die Waren kaufen, die sie erstellen. Gehen sie zu einer Bank, leihen sie sich das Geld für den Kauf, dann beglücken sie die Finanzindustrie, weil für den geliehenen Betrag auch noch Zinsen bezahlt werden müssen. Es entstehen viele Vorteile durch die arbeitenden Menschen.

Mit dem Verdienst des Schaffenden werden Wohnungen gebaut, der Konsum wird belebt und alle möglichen Wirtschaftsbetriebe erhalten einen Auftrieb, durch die Entlohnung der Bürger. Vor allen Dingen werden erhebliche Steuerlasten von den Menschen gefordert, die die gesamten Politiker und unser Land finanzieren, mit allem, was dazu notwendig ist.

Um es mal auf den Punkt zu bringen, denke ich, dass die Politiker sich nicht selber entsorgen werden. Sie haben ebenfalls hohe Anwartschaften im Rentenalter, auf die sie nicht verzichten werden. Wer soll das dann allerdings alles zahlen, wenn Roboter und Automatisierungen in der Arbeitswelt ganz eingezogen sind?

Beim Überdenken kam ich allerdings auf die Idee, dass die grossen Konzene die Politiker schon mal vollständig übernehmen, wie es seit längerer Zeit schon die Praxis ist. Wenn die unsere Gesetze schreiben können, dann sollte man bedenken, dass die nicht weit entfernt sind, vor der Übernahme unseres Landes, falls es nicht schon geschehen ist. Zwar wird noch gross aufgeheult, wenn der eine oder andere von seinem Amt aus in die Wirtschaft wechselt, aber ich sehe das als Getue an.

Merkel redet ja nur im Kreise von Vertretern der Wirtschaft. Was sie redet, das wird zuvor hinter verschlossenen Türen besprochen. Zu den Bürgern redet die Kanzlerin nur Blabla, wo man sich hinterher fragt: "Was hat sie überhaupt gesagt?"

Aber ich denke, dass sich der offizielle Wechsel sogleich mit der Digitalisierung ergibt. Dass sich das nicht so schnell auswirken kann, sollte jedem klar sein. Wenn sich von 2025 bis 2035 = 50% der Jobs wegfallen, dann werden viele davon in niedrig bezahlten Bereichen betroffen sein. Natürlich werden auch neue Jobs anfallen, aber vermutlich ab Ingenieur aufwärts.

Die derzeit angeworbenen Fachkräfte können dann wieder nach Afrika und in ihre Heimat zurückkehren. Man hat sie hier nur auf richtiges Arbeiten eingewiesen. Und die bis dahin deutschen arbeitslosen Arbeitskräfte? Ach so, die können ja ebenfalls nach Afrika oder in ein anderes Land zum arbeiten wechseln. Tariflöhne und allerlei von den Gewerkschaften erzwungenes Zeug, wird abgeschafft. Schliesslich haben wir GLOBALISIERUNG.

Egal was dabei künftig herumkommen wird. Dass die "WIRTSCHAFT" alle Ansagen machen wird, das ist mir klar. Nach den Europawahlen wird ganz langsam der GIFTSCHRANK ein kleines Stück geöffnet und ganz kleine Änderungen werden so häppchenweise davon serviert. Unter unter ganz vielen netten Hülsen verstecken sich dann richtige Bosheiten.

Der einzige Unterschied zwischen Mensch und Hase besteht darin, daß man einem Hasen das Fell nur einmal über die Ohren ziehen kann.

 

Die Kunst der Besteuerung liegt darin, die Gans so zu rupfen, daß sie unter möglichst wenig Geschrei so viele Federn wie möglich läßt.


Vergesst nicht, dass die EU aus 27 Ländern besteht, die einheitlich geändert werden, auf ein Niveau gebracht werden müssen. Dahinter stehen die grossen, weltweiten Interessen der Konzerne. Nach dem Ausscheiden der Briten werden auch wieder andere Länder in die EU aufgenommen, die es zu unterstützen gilt.

Wie das alles ausgehen wird, das kann ich nicht beurteilen. Aber wenn uns die SPD einen neuen Sozialstaat ihrerseits verspricht, das glaube ich absolut nicht. Unser Land scheint sich in eine völlig andere Richtung zu entwickeln. Man kann die Aussagen der SPD nur als HILFESCHREIE deuten. Allein mir fehlt der Glaube!

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