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Renten und andere Sozialleistungen


Es handelt sich um Versicherungsleistungen irgendwelcher Art, worüber unser Staat verfügt.

Mir geht es hier in erster Linie darum, etwas richtigzustellen, was unsere Medien falsch verbreiten. Es handelt sich nicht um Gnadengesten unserer Regenten, wenn etwas ausgezahlt wird. Es handelt sich um unser Geld, was von Löhnen und Einkommen gleich einbehalten wird. Das sind Abgaben, wie auch die Einkommensteuer, was von allen Bürgern zu entrichten ist.

Zu dem Zweck wurden Vorschriften verfasst, was man, im Falle eines Falles, von seinem eingezahlten Geld zu erwarten hat. Da beginnt ein stattlicher Kampf.

Nehmen wir einmal die Rente. Hier wurde der Bezugstermin immer weiter nach oben geschoben, meist unabhängig davon, ob die beantragte Person überhaupt noch in der Lage ist, einen Beruf auszuüben. Ich schrieb absichtlich meist.

Wer mal einen Schwerbehinderten-Antrag gestellt hat, der weiss, was ich jetzt meine. Ein Blinder könnte ja noch arbeiten - jedenfalls irgendeine Arbeit ausüben. Einer, dem beide Beine fehlen, der könnte noch im Rollstuhl schaffen. Wer Krebs hatte, aber noch behandlungsbedürftig ist, der kann ja noch .................!
Ich verzichte jetzt darauf, zu beurteilen, ob einer einen Rentenanspruch besitzt, der noch nicht im Rentenalter ist.

Meist gibt es diese Arbeitsplätze überhaupt nicht, die die Behinderten benötigen. Und dann werden diese Leute zwischen den Fronten regelrecht zermalen. -

Nicht anders ergeht es den Antragstellern bei den Renten. Ein medizinischer Dienst - ähnlich wie der TÜV bei den Autos - überprüft, ob eine Person noch arbeitsfähig ist! Es gibt auch hier grosse Unterschiede, wenn ein grosses Unternehmen z. B. ein grosses Interesse daran hat, einen Teil ihrer Belegschaft loszuwerden. Das lässt sie erkennen und entsprechend urteilt der TÜV. Solche Schreiben habe ich selber gelesen!

Also, da werden gewollte Ausnahmen gemacht, auch damit man die realen Arbeitslosenzahlen austricksen kann.
Manche können vorzeitig in die Rente gehen, aber mit einem deutlichen Abzug der Rentenhöhe.

Und dass die Alten von den Jungen leben, das sind trickreiche Darlegungen. Es gibt sie ja nicht mehr, diese Rentenkassen. Alles, was die Arbeitnehmer heute einzahlen - wird umgehend an die akuten Rentner wieder ausgezahlt. Es gibt nur einen riesigen Unterschied.

Man hat ALLE Zahlungen, die eigentlich durch Steuerleistungen beglichen werden müssen, mit den Rentenkassen verbunden. Genauere Rechnungen werden nicht mehr veröffentlicht. Kriegsfolgelasten, Zahlungen für Nazi- und DDR-Unrecht, Zahlungen an viele Personen in der Welt, denen ein Unrecht zugefügt wurde, Renten an Spätaussiedler und viele andere, werden aus vorhandenen Beträgen erstattet. Dafür gibt es immer einen Zuschuss aus Steuermitteln, aber ohne eine Bekanntmachung. Da wird ein dickes Fragezeichen angebracht.

Allerdings nennen die Medien die gesamten Ausgaben in diesem Bereich, dass man horrende Summen für uns Bürger aufwenden muss, geht es um eine Erhöhung.
Aber bleiben wir doch bei den Rentenzahlungen. Hierfür müssen Steuern gezahlt werden! Tatsache ist jedoch, dass die Zahlungen meist so niedrig sind, dass die Betroffenen die gesamte Summe im gleichen Monat noch total verbrauchen. Egal, was davon konsumiert wird, fast 20% an Märchensteuer fliesst wieder in die Steuerkasse zurück.

Das gilt ebenfalls für alle staatlichen Leistungen - auch für Hartz4-Zahlungen. Wenn der Einzelne ca. 420 Euro an Unterstützung bekommt, dann nimmt unser Finanzminister hiervon wieder 84 Euro an MWST monatlich ein. Dass diese 420 Euro total ausgegeben werden, dessen könnt ihr gewiss sein.

Nehmen wir noch die Pflegeversicherung.
Auch hier läuft es ähnlich, wie bei der Befürwortung der Rente. Wir zahlen Geld dafür ein und wenn wir einmal pflegebedürftig sind, dann kann man sein blaues Wunder erwarten.

Ich war im Krankenhaus, neben mir lag eine 82-jährige, schwerkranke Frau, nach zwei Herzinfarkten. Es war scheinbar eine Sozialberaterin bestellt worden, die sich der Sorgen der alten Dame annehmen sollte. Bei dem Gespräch war ich anwesend und ich musste mich beherrschen, hier nicht einschreiten zu können.

Die alte Dame hatte nur eine kleine Rente. Sie erhielt nur 120 Euro von ihrem Sohn dazu, der seine Betreuung an seine Mutter abgetreten hatte, er war über 60 Jahre alt und sass im Rollstuhl. Der Frau ging es darum, wer ihre Hauswoche, den Keller und die Waschküche nun reinigte, wozu sie als Mieterin verpflichtet war. Und - sie fragte sich, wie es nun für sie weiterging? Sie hatte doch kein Geld, dass sie dafür eine Person beauftragen könnte.

Und dann sprach die Sozialberaterin:
Rufen sie doch einen ambulanten Pflegedienst an und vereinbaren sie damit, was sie auch immer möchten!

Dann erklärte die alte Dame recht weinerlich: Aber ich habe doch kein Geld, um das zu bezahlen! Und das dauert doch lange, bis sowas durch ist!

Ihr wurde geantwortet:  "Ja, dann sparen sie mal von ihrer Rente etwas und nehmen sie den Betrag, den ihr Sohn ihnen gibt und bezahlen den Pflegedienst davon. Sagen sie nicht, sie könnten nicht sparen. Das kann jeder! Sie werden sehen, dass das alles machbar ist!"

Die alte Dame hat nur noch geweint und der Sozialberatungstante nichts mehr erwidert. Hinterher hat sie mit mir gesprochen. Sie wurde 1936 - kurz vor Eintritt in den 2. Weltkrieg geboren. Es gab keine Ausbildungen für Mädchen. Sie kamen alle in irgendeinen Haushalt. Von dort aus wurden sie verheiratet und galten als versorgt. Als ihr Mann starb, erhielt sie eine kleine Witwenrente. Ihr gesamtes Leben musste sie sich durchwurschteln, hat irgendwo geputzt. Mehr Möglichkeiten hatte sie nie. Und nun - mit 82 Jahren und nach zwei Herzinfarkten, kann sie nichts mehr machen.

Nun frage ich die Leser:  Ist das Hilfe?
Ich könnte das noch viel weiter ausführen, nach eigenem Erleben. Nur ich will nichts vorwegnehmen, weil meine Sache noch läuft. Nur etwas vorab:

Zu dem Zweck musste ich einen Vertrag für diese Tätigkeit unterschreiben.Ich hatte eine Gürtelrose, rings um den Körper herum, nach zwei Blutübertragungen. Als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, wurde mir ein Pflegedienst verordnet, der meinen Rücken täglich einreiben sollte. Das klappte sofort. Da ich aber die Creme nicht im Hause hatte, nur das Rezept dafür, fragte ich, ob sie mir das aus der Apotheke besorgen könnte.
"NEIN - dafür müssen sie einen extra Vertrag abschliessen!" Ich bat meinen Sohn, mir abends das Medikament noch zu besorgen. Zehn Einreibungen waren im Vertrag vorgesehen.

Nach drei Behandlungen sah ich im Spiegel, dass alle Krusten und Hautschäden verschwunden waren und sagte weitere Einreibungen ab, nachdem sich die Dame auch noch weigerte, einen frankierten Brief in irgendeinen Briefkasten zu werfen. Sie brauchte nichts einreiben, mir nur diese eine Gefälligkeit erweisen. Das tat sie nicht, auch dafür sollte ich einen Vertrag abschliessen, der mir solche Kleinigkeiten besorgte. - Ich kündigte stattdessen und legte mich mit dem Verein an!

Dann erinnerte ich mich an die Zeit, wo ich als Pflegerin in einem Altenheim tätig war. Ich hatte einem alten Mann, der zwei steife Beine hatte, die Schuhe zugebunden, als er auf der Station so herumlief. Daraufhin musste ich zur Verwaltung kommen und erhielt eine ABMAHNUNG, mit der Begründung, dass er nur Anspruch auf vier Dienstleistungen hätte. Die seien genau festgelegt. Wenn der Mann weitere Hilfsleistungen bekommen wollte, müsste er eben mehr bezahlen. Ich habe nur geantwortet, dass ich das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren könnte und meine Hilfe stützte sich nicht auf irgendwelche Geldleistungen. Sehe ich eine Person, die wegen offener Schuhe stürzen könnte, das verhindere ich und nehme keine Vorwürfe diesbezüglich an.

Das erlebte ich auch bei anderen Personen, die Selbstzahler waren, die genügend zur Verfügung hatten. Viele hatten ihre Häuser verkauft, um die Pflegekosten davon bezahlen zu können.

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